Streik in Frankreich? Unwichtig worum es geht (Aktueller Betrieb)

ICE-TD, Samstag, 11.01.2020, 12:01 (vor 2482 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICE-TD, Samstag, 11.01.2020, 12:02

Ich ziehe zumindest den Hut vor den Franzosen, dass sie nicht so schnell einknicken, wenn man ihnen das Rentenalter rauf setzen will, und da reden wir bei einem Schichtarbeiter derzeit von 55 und nicht wie in Deutschland von 67. Wenn man bei uns in den nächsten Jahren das Rentenalter auf 69 hochschraubt werden wir zwar murren aber verständnisvoll 2 Jahre länger arbeiten.


und? das soll auf immer und ewig so statisch bei 60 bleiben? wozu?

2 von 3 heute Geborenen werden älter als 100 Jahre alt werden und zwar erheblich glücklicher und fitter.
Aber wir wollen diesen Menschen es strikt absolut verbieten übers Lebensjahr 60 hinaus zu arbeiten?
Wir verbieten einfach so grundlos es mehr als 2/3 der Gesellschaft über die Hälfte ihrer Lebenszeit zu arbeiten, obwohl sie es körperlich und vom Kopf her bestens könnten.
Wir verbieten ihnen Teilhabe an der Gesellschaft, schließen sie strikt aus.

Das geht nicht gut.


Die Franzosen streiken immer.. alle paar Wochen und für paar Wochen und dann geht auch gar nichts mehr.
Da war auch schon immer egal, worum es ging. Und so friedlich verliefen derlei Aktionen ja nun auch nicht immer.
Ob man davor den Hut ziehen muss..

Das Renteneintrittsalter in Deutschland ist nicht 60 Jahre sondern 67 Jahre und man redet ja schon dummes Zeug über 69 oder 71 Jahre eventuell. Außerdem verbietet dir niemand länger zu arbeiten, als Altersrentner kannst du unbegrenzt dazuverdienen. Nur gibt es eben viele Menschen die aufgrund der Belastungen ihre Jobs gar nicht länger arbeiten können und für die bedeutet die Raufsetzung des Renteneintrittsalters eine Rentenkürzung, und das ist ja wohl auch das eigentliche Ziel dieses Staates.


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