Thunberg (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Dienstag, 17.12.2019, 21:49 (vor 2315 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von Re 8/12, Dienstag, 17.12.2019, 21:49

Meine Meinung zum Thema (die niemand gut finden muss)

Ich bin ähnlicher, aber nicht vollkommen gleicher Meinung :)

- Klimawandel ist keine Erfindung von Frau Thunberg oder sonst jemandem, sondern leider Realität. Und ja, wir sollten etwas dagegen tun

Bis hier völlig einverstanden.

(ob die Bahn aktuell aber viel mehr Passagiere befördern wird können - da bin ich skeptisch).

Welche jetzt?

- Allerdings hab ich in meinem langen Leben schon Vieles erlebt. Saurer Regen, Waldsterben, Ozon-Loch, ... Das waren auch keine Erfindungen, sondern Realität. Aber ist irgendwann aus den Schlagzeilen verschwunden. Und so wird ´s auch mit dem Klimawandel sein.

Oder auch nicht. Bei den beiden Beispielen 'saurer Regen'/Waldsterben und Ozonloch hat man ja vergleichsweise effizient reagiert und zumindest Teillösungen umgesetzt. Machen wir uns aber nichts vor: Die nach wie vor fortschreitende Bodenversauerung dürfte auch in Zukunft eine (weitere) Zeitbombe darstellen.

Dass Themen gross in die Schlagzeilen kommen und dann rasch wieder verschwinden, sagt weniger über die jeweilige Sachlage aus als über das Funktionieren der Medien. (Und genau darum mag ich Leute, die von 'Mainstream' und 'Lügenpresse' reden, nicht vorschnell als rechtsextreme Hater abtun.)

- Und der Klimawandel ist nicht die einzige Baustelle unseres Planeten.

Stimmt - allerdings eine, die möglicherweise mit relativ hohen Kosten verbunden sein wird.

- Mein Fazit: Ja, aber ..

Da bin ich ganz bei dir. Zu den Aber's möchte ich noch anfügen:
- Den Klimaforschern scheint schon auch der eine oder andere Fehler unterlaufen zu sein. Das entlarvt noch lange nicht ihre ganze Arbeit als einzige Lüge. Aber ein etwas offenerer Umgang mit eigenen Fehlern wäre der Sache vielleicht durchaus dienlich gewesen. (Allgemeiner Eindruck von mir, bitte nicht nach Belegen fragen ;) )
- Und jetzt zur Person von Greta Thunberg: Der Vorwurf, dass sie instrumentalisiert wird, scheint mir nicht völlig aus der Luft gegriffen. Das rechtfertigt natürlich keine unfairen Angriffe auf ihre Person; und es entwertet auch nicht alles, was sie ausgelöst hat. Hinter der ganzen Geschichte steht eine schwerwiegende persönliche Tragik, die nun scheinbar in ein grosses Happy End umgeschlagen hat. Ich habe trotzdem gemischte Gefühle.

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