Gedanken zum Flix-Train (Allgemeines Forum)
Heute, Düsseldorf Hbf, Flix-Train nach Hamburg-Altona. Wäre eine 03 oder zumindest eine E10 vorgespannt gewesen, hätte ich gesagt: stilecht.
Offensichtlicher „Vorteil“ beim Flix-Train ist jedenfalls. Niemand beschwert sich über ausgefallene Klima-Anlagen: es gibt keine. Niemand beschwert sich über ein geschlossenes oder in Teilen defektes Bordbistro: es gibt keins.
Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn die Qualität der DB-Ersatzzüge kritisiert wird. Allerdings gibt es sie. Und sie sind äußerlich wie innen in einem besseren Zustand, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Und: Flix fährt ja mitunter auch mal drei Stunden verspätet, was bei einem ICE-Takt den ersatzlosen Ausfall von zwei (!) Taktzügen bedeuten würde.
Diese Flix-Züge relativieren vieles, was der DB an berechtigter (!!), aber eben auch an unberechtigter und zum Teil auch unsachlicher Kritik entgegengebracht wird.
Viel wird geredet über Konkurrenz im Fernverkehr. Ich glaube schon, dass das grundsätzlich begrüßenswert wäre.
Doch was macht und will Flix, was macht und wollen die „Privaten“? Absahnen! Lukrative Strecken zu lukrativen Zeiten. DB Fernverkehr fährt auch am Dienstag um 9 Uhr zwischen Erfurt und Fulda, bestimmt nicht an der Auslastungsgrenze, und auch am Samstag um 22 Uhr zwischen Koblenz und Mainz. Und die in der „Saison“ sicherlich hochlukrativen „Westerland-IC“ nach Sylt, die verkehren (mehrheitlich) auch am 9. November...
Was ich sagen will: Konkurrenz wäre schön, wenn sie auf gleichem Niveau erfolgen würde und nicht als Versich der Rosinenpickerei. Wenn ein privater Betreiber beispielsweise Fahrzeuge für 300 km/h hätte und die Linie 47 im 2-Stunden-Takt von Stuttgart nach Köln/Düsseldorf/Dortmund betreiben würde, aber eben durchgängig von Montag bis Sonntag und damit – bis auf wenige Ausnahmen – einen echten Taktverkehr herstellen würde, dann könnte man von „Konkurrenz“, weil Alternative mit möglicherweise besserem Angebot (Service) oder günstigerem Preis sprechen.
Ob das ein privater Anbieter leisten kann oder will?
Ich teile deine Gedanken.
Ob das ein privater Anbieter leisten kann oder will?
Nein.
Gedanken zum Flix-Train
"Diese Flix-Züge relativieren vieles, was der DB an berechtigter, aber eben auch an unberechtigter und zum Teil auch unsachlicher Kritik entgegengebracht wird."
Ich unterstelle, daß das auch unterschiedliche Zeitgenossen sind, die den einen loben und den anderen kritisieren und nicht unbedingt immer dieselben. Die DB-Klientel ist möglicherweise eine andere als die Flix-Kundschaft.
Ich bin noch nie mit einem Flixbus und auch nicht mit dem Flixzug gefahren, beides steht per Stichtag heute auch gar nicht auf meiner Mittelfristplanung. Wie ich auch nie im Leben einen Ryanair besteigen werde - so verzweifelt werde ich nie sein (nur auf Ryanair bezogen). Ich bin ein eingefleischter DB-Kunde mit BC25 und an Flix besteht für mich einfah kein Bedarf. Mich interessiert deshalb auch nur die DB mit ihren teilweise sehr fragwürdigen Performances. Und für die bekommt sie dann von mir auch einen auf den Deckel, wenn sie mich mal wieder so gescheucht oder veralbert hat, daß man nach einem 'last minute' Bahnsteigwechsel-Sprint meinen Pulsschlag am Hals ablesen konnte.
Zum Flix wird man von mir nichts weiter lesen. Fehlende Wagen, Umleitungen und Verspätungen interessieren mich dort einfach nicht - mangels Reiseerfahrungen und Interesse. Ich könnte nicht mal sagen, welche Farben die Zugbegleiter-Uniformen dort haben. Sind die grün? Keine Ahnung. Bis auf wirklich herausragende Ereignisse wie die Stendaler NBS-Schleichfahrt geht der Zug an mir vorbei.
Schweigen im Walde bedeutet aber weder Zustimmung noch gütig durchgehen lassen.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Gedanken zum Flix-Train
Ich könnte nicht mal sagen, welche Farben die Zugbegleiter-Uniformen dort haben.
Die WAS? ;)
Bye. Flo.
Gedanken zum Flix-Train
Doch was macht und will Flix, was macht und wollen die „Privaten“? Absahnen!
Und das ist auch gut so. Marktwirtschaft halt. :)
Wenn etwas anderes gewünscht ist, muss dies durch die Politik vorgegeben werden. Denkbar wären z.B. Bonus-Malus-Regelungen für den FV. Dienstags um 9 nach Emden gibts halt eine Prämie für den Anbieter, Freitags um 16 Uhr ab Köln kostet die Trasse halt ein bisschen mehr...
Das wär doch genial! Die Boni-Mali (sagt man das so?) kann man ja so kalkulieren, dass es für den derzeitigen Platzhirsch DB Null auf Null rauskommt. Rosinenpickerei vermiest man so jedoch. Stattdessen könnte man neue Anbieter am Markt motivieren, unlukrative Strecken zu betreiben.
Im Übrigens begrüße ich Konkurrenz. Ich fahre gerne in der 1. Klasse im ICE, ich bin aber auch damals gerne mit Locomore gefahren und werd mich sicher mal in den klapprigen Flixtrain quetschen. Ist halt ein anderes Angebot - und eine andere Zielgruppe. Genauso fliege ich gerne mit LH und Ryanair. Das Anspruchsdenken sollte sich dann aber auch proportional zum Reisepreis verhalten.
Bye. Flo.
Gedanken zum Flix-Train
"Dienstags um 9 nach Emden gibts halt eine Prämie für den Anbieter, Freitags um 16 Uhr ab Köln kostet die Trasse halt ein bisschen mehr"
Wenn wir aber eine spürbare Verkehrswende wollen kann man nicht Pendler abschrecken, indem man die klassischen Tage, an denen die allermeisten auf Familienheimfahrt 'naturgegeben'* unterwegs sein müssen weiter verteuert. Man kann kaum verlangen 'fahrt doch erst dienstags zurück zur Arbeit'.
Vielmehr müssen die Kapazitäten so ausgerichtet sein, daß ALLES mögliche getan wird, daß Fr und So weitestmöglich zur Verfügung steht was Räder hat. Fr und So mit halben ICE-Längen unterwegs sein darf es einfach nicht mehr geben. Und von Montagmittag bis Donnerstag sind dann die konzentrierten Tage mit Werkstattaufenthalten. Zudem braucht es mehr Reserven, die Flotte muß insgesamt homogener werden, weg mit dem hoffnungslos zusammengewürfelten Mischsalat.
* mit 'naturgegeben' meine ich, daß man sein Arbeitsleben im Büro / das Schulleben der Kinder nicht einfach so beliebig verschieben kann wie man lustig ist
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Gedanken zum Flix-Train - man schaue ins Ausland
Flixtrain und sein ganzes Gebilde ist die reinste Bruchbude. Das fängt bei den Wagen an und hört bei der Dienstkleidung seiner Mitarbeiter auf - ja ich weiss, Mitarbeiter hat Flixtrain keine.
Man schaue doch nur mal ins Ausland:
- westbahn - egal, ob die wirtschaftlich sind oder nicht: angenehmes Produkt, Taktverkehr, Mitarbeiter sind deutlich zu erkennen
- Leo in Tschechien - zwar kein Taktverkehr aber man kann zu einigen Destinationen Tagestouren mit denen unternehmen.
- Regiojet - gleiches wie bei Leo. Hier sind alte Wagen, die aber bekanntlich in einem besseren Zustand waren als die ex IR Wagen der DB, hübsch gemacht worden.
- Thello - auch okay.
Flix hat ein unheimlich großes Maul, aber es steckt nix dahinter.
Gedanken zum Flix-Train
Heute, Düsseldorf Hbf, Flix-Train nach Hamburg-Altona. Wäre eine 03 oder zumindest eine E10 vorgespannt gewesen, hätte ich gesagt: stilecht.
Oder eine 01;-)
Offensichtlicher „Vorteil“ beim Flix-Train ist jedenfalls. Niemand beschwert sich über ausgefallene Klima-Anlagen: es gibt keine. Niemand beschwert sich über ein geschlossenes oder in Teilen defektes Bordbistro: es gibt keins.
Kling nicht nach Konkurrenz, gut das ich noch nie(wird auch in Zukunft nie passieren) mitgefahren bin.
Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn die Qualität der DB-Ersatzzüge kritisiert wird. Allerdings gibt es sie. Und sie sind äußerlich wie innen in einem besseren Zustand, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Und: Flix fährt ja mitunter auch mal drei Stunden verspätet, was bei einem ICE-Takt den ersatzlosen Ausfall von zwei (!) Taktzügen bedeuten würde.
Aus mir unerklärlichen Gründen wird bei Verspätungen von Flixmist kaum rumgemeckert, die Verspätung wird einfach so hingenommen. So zumindest meine Eindrücke als ich zuletzt in Köln war und FLX zwei mal ordentliche Verspätung hatte.
Diese Flix-Züge relativieren vieles, was der DB an berechtigter (!!), aber eben auch an unberechtigter und zum Teil auch unsachlicher Kritik entgegengebracht wird.
Damit outest du dich als "DB-Fanboy" und ziehst den Zorn so mancher **** auf dich. Auch wenn du Recht hast, es ist einfach nicht gern gesehen, das es Leute gibt, die die DB verteidigen.
Viel wird geredet über Konkurrenz im Fernverkehr. Ich glaube schon, dass das grundsätzlich begrüßenswert wäre.
Doch was macht und will Flix, was macht und wollen die „Privaten“? Absahnen! Lukrative Strecken zu lukrativen Zeiten. DB Fernverkehr fährt auch am Dienstag um 9 Uhr zwischen Erfurt und Fulda, bestimmt nicht an der Auslastungsgrenze, und auch am Samstag um 22 Uhr zwischen Koblenz und Mainz. Und die in der „Saison“ sicherlich hochlukrativen „Westerland-IC“ nach Sylt, die verkehren (mehrheitlich) auch am 9. November...
Wie hatte es doch jemand bei DSO in seiner Signatur: "Wer Köln-Hamburg sagt, muss auch Emden-Leipzig sagen."
Und genau das ist es, der DB wird der Rückzug aus der Fläche(unrentablen Strecke) vorgeworfen, aber niemand verlangt von Flix dort zu fahren. Ich finds Lächerlich...
Was ich sagen will: Konkurrenz wäre schön, wenn sie auf gleichem Niveau erfolgen würde und nicht als Versich der Rosinenpickerei. Wenn ein privater Betreiber beispielsweise Fahrzeuge für 300 km/h hätte und die Linie 47 im 2-Stunden-Takt von Stuttgart nach Köln/Düsseldorf/Dortmund betreiben würde, aber eben durchgängig von Montag bis Sonntag und damit – bis auf wenige Ausnahmen – einen echten Taktverkehr herstellen würde, dann könnte man von „Konkurrenz“, weil Alternative mit möglicherweise besserem Angebot (Service) oder günstigerem Preis sprechen.
Ob das ein privater Anbieter leisten kann oder will?
Nein, das Problem sind die sehr großen Investitionen, gerade HGV-Züge gibt es nur selten zu Ramschpreisen;)
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Gedanken zum Flix-Train - man schaue ins Ausland
Man schaue doch nur mal ins Ausland:
- westbahn - egal, ob die wirtschaftlich sind oder nicht: angenehmes Produkt, Taktverkehr, Mitarbeiter sind deutlich zu erkennen
Wird von Flix teilweise vermarktet
- Leo in Tschechien - zwar kein Taktverkehr aber man kann zu einigen Destinationen Tagestouren mit denen unternehmen.
Fährt in einem groben 2 Stunden Takt tagsüber und wird auch teilweise von Flix vermarktet.
- Regiojet - gleiches wie bei Leo. Hier sind alte Wagen, die aber bekanntlich in einem besseren Zustand waren als die ex IR Wagen der DB, hübsch gemacht worden.
Fährt in einem 2 Stunden Takt tagsüber Prag-Ostrava, teilweise mit Verstärkern nach Kosice. Auch Prag-Breclav fährt größtenteils alle 2 Stunden ein Zug, dann weiter Richtung Bratislava oder Wien.
Gedanken zum Flix-Train
Diese Mär der Rosinenpickerei wird ja schon seit Jahren durchs Dorf getrieben.
Fakt ist aber, dass die DB die gleiche "Rosinenpickerei" betreibt, wie jedes gewinnorientierte Unternehmen. Als Monopolist tut das DB nur in etwas größerem Stil.
Woran man das sieht?
Auch bei der DB fahren exakt die gleichen Wagen wie bei Flix noch in Regelzügen. Auch die DB hat keine Bistrowagen in den Regelzügen (dann sogar oft ohne Snackcaddy, den es bei Flix ja gibt).
Auch die DB fährt keine einzige Strecke ohne Gewinnaussicht. Die Strecken ohne Gewinnaussicht sind die, wo man jetzt knallhart sagt, dass ohne Subventionen der Länder nichts fährt.
Es ist eigentlich überhaupt ein Wunder, dass bei einem staatlich geschützen Monopolisten überhaupt irgendein Zug eines anderen Anbieters fährt.
Zu den 300km/h-Fahrzeugen: Auch die DB hat diese nicht, bzw. nicht in ausreichender Stückzahl und lässt ja jetzt aus Not den ICx statt ICE3 fahren.
Wenn ich hier schreibe "die DB AG mit 44 Mrd Euro Jahresumsatz muss jetzt neue ICE3 bestellen" heisst es, wie soll das gehen, da braucht man neues Geld, neue Genehmigungen, welcher Zug überhaupt und so weiter.
Im nächsten Satz sagen aber die gleichen Leute, der die BTX mit 12 Mio Euro Jahresumsatz soll mal eben neue ICE3 für ein deutschlandweites Netz im Stundentakt auch in den Nebenzeiten bestellen, weil das sonst Rosinenpickerei wäre.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Gedanken zum Flix-Train
Doch was macht und will Flix, was macht und wollen die „Privaten“? Absahnen!
Und das ist auch gut so. Marktwirtschaft halt. :)Wenn etwas anderes gewünscht ist, muss dies durch die Politik vorgegeben werden. Denkbar wären z.B. Bonus-Malus-Regelungen für den FV. Dienstags um 9 nach Emden gibts halt eine Prämie für den Anbieter, Freitags um 16 Uhr ab Köln kostet die Trasse halt ein bisschen mehr...
Der Bund könnte FV-Strecken ausschreiben und sowas in der Ausschreibung regeln.
Warum wird das nicht gemacht? Weil das den Gewinn der DB AG schmälern würde.
Das, was du bemängelst, ist also eine Folge des staatlich geschützen Monopols eines privatwirtschaftlichen Anbieters (DB FV AG).
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Gedanken zum Flix-Train
Aus mir unerklärlichen Gründen wird bei Verspätungen von Flixmist kaum rumgemeckert, die Verspätung wird einfach so hingenommen. So zumindest meine Eindrücke als ich zuletzt in Köln war und FLX zwei mal ordentliche Verspätung hatte.
Bei ein paar Stunden Verspätung wird sicher schon gemeckert.
Aber wie groß die Meckerei ist, liegt sicher auch am Preis.
Hat die DB zwei Stunden Verspätung, bekomme ich von meinen 160 Euro 80 Euro zurück, habe also noch 80 Euro bezahlt. Beim Flix hab ich vielleicht 7,99 Euro bezahlt und bekomme nix zurück. Was ist jetzt im Verspätungsfall besser? Entscheide du.>
Wie hatte es doch jemand bei DSO in seiner Signatur: "Wer Köln-Hamburg sagt, muss auch Emden-Leipzig sagen."
Und genau das ist es, der DB wird der Rückzug aus der Fläche(unrentablen Strecke) vorgeworfen, aber niemand verlangt von Flix dort zu fahren. Ich finds Lächerlich...
Natürlich. Ein neuer Markteilnehmer sollte zum Markstart zuerst in der Fläche fahren, wo selbst die DB ohne Subventionen nicht fahren will. Ernsthaft?
Man könnte ja mal ein Experiment starten: Die DB gibt exakt die Anzahl an Wagen an die Flix-Subunternehmer ab, die die DB (FV) damals von der Bundesbahn und Reichsbahn bekommen hat.
Dann schauen wir nach ein paar Jahren, wo die DB fährt und wo der Flix fährt.
Klingelts?
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Hass bis ins Mark
Aus mir unerklärlichen Gründen wird bei Verspätungen von Flixmist kaum rumgemeckert, die Verspätung wird einfach so hingenommen. So zumindest meine Eindrücke als ich zuletzt in Köln war und FLX zwei mal ordentliche Verspätung hatte.
Tiefster Hass bis ins Mark, so dass hier Falschaussagen zu stande kommen, die nicht belegbar sind. Schau dir (sofern du nicht die Krätze dabei bekommst) den Twitter Account von Flix an, dort sind genug Leute, die sich über Flix beschweren. Heute sind die Wege einer Beschwerde digital und nicht lauthals auf dem Bahnsteig.
Aber wer Rechtsnormen nicht anerkennt/anerkennen will kann ja nicht anders.
Gedanken zum Flix-Train
Heute, Düsseldorf Hbf, Flix-Train nach Hamburg-Altona. Wäre eine 03 oder zumindest eine E10 vorgespannt gewesen, hätte ich gesagt: stilecht.
101 oder 218 bitte!
Offensichtlicher „Vorteil“ beim Flix-Train ist jedenfalls. Niemand beschwert sich über ausgefallene Klima-Anlagen: es gibt keine. Niemand beschwert sich über ein geschlossenes oder in Teilen defektes Bordbistro: es gibt keins.
Aber das erwartet in der Billigbahn auch niemand.
Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn die Qualität der DB-Ersatzzüge kritisiert wird.
Ich nicht. Die sind doch mit Plüsch-Apmz viel bequemer, als ICE.
Allerdings gibt es sie. Und sie sind äußerlich wie innen in einem besseren Zustand, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Und: Flix fährt ja mitunter auch mal drei Stunden verspätet, was bei einem ICE-Takt den ersatzlosen Ausfall von zwei (!) Taktzügen bedeuten würde.
Diese Flix-Züge relativieren vieles, was der DB an berechtigter (!!), aber eben auch an unberechtigter und zum Teil auch unsachlicher Kritik entgegengebracht wird.
Die eigenen Ansprüche von DB sind aber auch ungleich höher und damit auch die Erwartungen. Wer noch die DB-Qualität von 1999 und davor kennt, wo es praktisch keine ersatzlosen Ausfälle im FV gab, ist logischerweise nicht gewillt, diese nun hinzunehmen!
Das ist deer Massstab, an dem DB gemessen wird.
Damals wurden Verspätungen auch schon massiv kritisiert. Aber einzelne Tage mit <70% der 6 Min. Pünktlichkeit im FV wurden damals als Katastrophe empfunden. Heuer war der Monadsdurchschitt(!) z.T. <70%. Daran merkt man den sehr deutlichen Abstieg der DB in den letzten 20 Jahren.
Viel wird geredet über Konkurrenz im Fernverkehr. Ich glaube schon, dass das grundsätzlich begrüßenswert wäre.
Doch was macht und will Flix, was macht und wollen die „Privaten“? Absahnen! Lukrative Strecken zu lukrativen Zeiten. DB Fernverkehr fährt auch am Dienstag um 9 Uhr zwischen Erfurt und Fulda, bestimmt nicht an der Auslastungsgrenze, und auch am Samstag um 22 Uhr zwischen Koblenz und Mainz. Und die in der „Saison“ sicherlich hochlukrativen „Westerland-IC“ nach Sylt, die verkehren (mehrheitlich) auch am 9. November...
Was ich sagen will: Konkurrenz wäre schön, wenn sie auf gleichem Niveau erfolgen würde und nicht als Versich der Rosinenpickerei. Wenn ein privater Betreiber beispielsweise Fahrzeuge für 300 km/h hätte und die Linie 47 im 2-Stunden-Takt von Stuttgart nach Köln/Düsseldorf/Dortmund betreiben würde, aber eben durchgängig von Montag bis Sonntag und damit – bis auf wenige Ausnahmen – einen echten Taktverkehr herstellen würde, dann könnte man von „Konkurrenz“, weil Alternative mit möglicherweise besserem Angebot (Service) oder günstigerem Preis sprechen.
Ob das ein privater Anbieter leisten kann oder will?
Wollen vlt. Aber können, nein.
Es ist nunmal so, dass die Eisenbahn in der Automobilnation Deutschland eine untergeordnete Rolle spielt, da die Politik und das Volk das so wollen. Daher ist der Bahnbetrieb wirtschaftlich nicht möglich. Auch bei DB nur dadurch, dass sie sich kaputt spart und vom Staat bezuschusst wird. Die HVZ-ICE auf Hauptabfuhrstrecken, müssen die Verluste anderer Züge wieder einfahren.
Jedes andere EVU, dass einen tgl. Taktverkehr von 5:00 - 23:00 Uhr fahren wollen würde, wäre nach weniger als einer Woche pleite.
Daher ist es logisch, dass nur die lukrativsten Einzelverbindungen angeboten werden können und selbst die sind nur schwer in den "günen" Zahlen zu halten.
Bei "Besserer Service" und "günstigere Preise" zusammen, könnte man gleich beim Betriebsstart schon vorsoglich Insolvenz beantragen.
Solange der Staat die Eisenbahn nicht fördert und ggü. anderen Verkehrsmitteln bevorzugt, wird es keine echte Konkurrenz geben können.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Modelleisenbahn schon wieder entgleist?
Oder was ist diesmal Quasimodos Problem?
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Gedanken zum Flix-Train
Doch was macht und will Flix, was macht und wollen die „Privaten“? Absahnen! Lukrative Strecken zu lukrativen Zeiten. DB Fernverkehr fährt auch am Dienstag um 9 Uhr zwischen Erfurt und Fulda, bestimmt nicht an der Auslastungsgrenze, und auch am Samstag um 22 Uhr zwischen Koblenz und Mainz. Und die in der „Saison“ sicherlich hochlukrativen „Westerland-IC“ nach Sylt, die verkehren (mehrheitlich) auch am 9. November...
Was hier aber verkannt wird, die DB (egal ob Regio oder Fernverkehr) greift auf ein bestehendens Netz zurück. Flix muss sich den Bedingungen der DB (Netz StuS) unterwerfen und fängt im Schienenverkehr bei fast Null an. Vergleich das doch mit anderen Branchen. Neulinge haben es oft schwer, gegen vorhandenen Wettbewerber und müssen sich Maktanteile erkämpfen. Das man da auf den Paradestrecken angreift ist aus meiner Sicht logisch. Man startet erstmal auf Gebieten, wo sich die meisten Kunden und Potentiale befinden, die man hofft gewinnen zu können. Was würde es Flix bringen auf einer Strecke in dünnbesiedelten Gebieten zu starten, die von gleich zu Anfang zum Scheitern verurteilt ist.
Das man im weiteren Verlauf weitere Strecken in Angriff nimmt, zeigt sich doch.
Gedanken zum Flix-Train
Ich sehe den aktuellen Flix Train als reine Übung des Anbieters an. Man sammelt Erfahrungen in der Praxis und kann diese in einer nächsten Phase mit höherwertigen Zügen dann gut einsetzen. Wenn man so will, ist der aktuelle Zug ein "MVP" - ein Minimum Viable Product. General Atlantic, Silver Lake und Permira sind Investoren, die auf Wachstum aus sind. Wenn sie im Bereich Zug ein Potential sehen, dann wird es hier aggressiv losgehen.
100% Profitorientiert?
Auch die DB fährt keine einzige Strecke ohne Gewinnaussicht. Die Strecken ohne Gewinnaussicht sind die, wo man jetzt knallhart sagt, dass ohne Subventionen der Länder nichts fährt.
Bist du dir in diesem Punkt sicher? Ich fahre teilweise in der tiefsten Nacht von Hannover nach Hamburg (oder umgekehrt) und in den Zügen ist wirklich der Hund begraben. Sicherlich werden diese Züge auf den Streckenabschnitten davor noch Geld abwerfen, aber dieses letzte Teilstück ist dann wirklich tot.
DB Fernverkehr kann seine marktbeherrschende Position in diesem Falle ausnutzen und die voll ausgelasteten Züge nutzen, um solche Relationen am Leben zu halten. Man bedenke: die Auslastung der DB Fernverkehrszüge liegt um die 52-Prozent-Marke. Das bedeutet dass es Züge gibt, die bis auf den letzten Platz (Sitz oder Fußboden) ausgelastet sind, aber auch, dass es Züge gibt, in denen der Hund verfroren ist.
Die DB könnte sich ja das Leben auch einfach machen, und die Züge z.B. ab Hannover komplett leer und verschlossen fahren lassen. Da spart man sich den Zugchef und die zwei bis drei Zugbegleiter. Jetzt muss nur noch der Lokführer durch die Nacht gondeln.
Eine Ausschreibung von eigenwirtschaftlichen Fernverkehrsleistungen wird vermutlich darin resultieren, dass Verbindungen in Tagesrandlagen mit niedriger Auslastung relativ schnell verschwinden werden oder die Servicequalität drastisch reduziert wird, z.B. indem Personal eingespart wird...
Bezüglich der Ausschreibungen für Subventionen (da habe ich tatsächlich eine offene Frage): Ich frage mich immer, wie die Länder und die DB was machen.
Sagt die DB: "Guck mal hier toller neuer Teppich-RE, fahre ich auch bei dir!"
Sagt die LNVG (Beispielhaft): "Gut, machen wir eine Ausschreibung, mal sehen wer sich noch bewirbt..."
DB: "Ich bewerbe mich für die Ausschreibung."
LNVG: "Mensch kein anderer hat sich beworben herzlichen Glückwunsch!"
So in ungefähr muss das ja wohl laufen, wenn die DB sich Geld bei den Nahverkehrsgesellschaften abholt -- oder?
--
Lässt sich gerne auf Deutschlands Fernverkehrsstrecken durchschaukeln.
Und gelegentlich sorgt er auch selbst dafür, dass geschaukelt wird.
Gedanken zum Flix-Train
Gibts Länder von der Siedlungsstruktur Deutschlands in denen der Bahnverkehr sich trägt?
Gedanken zum Flix-Train
Man könnte ja mal ein Experiment starten: Die DB gibt exakt die Anzahl an Wagen an die Flix-Subunternehmer ab, die die DB (FV) damals von der Bundesbahn und Reichsbahn bekommen hat.
Wieso? Ist das Flixgebilde ein Nachfolgeunternehmen der DB AG?
Dann schauen wir nach ein paar Jahren, wo die DB fährt und wo der Flix fährt.
Klingelts?
Bei dir wohl nicht
Gedanken zum Flix-Train
Kling nicht nach Konkurrenz, gut das ich noch nie(wird auch in Zukunft nie passieren) mitgefahren bin.
Den Flixtrain habe ich auch noch nicht genutzt aber den Vorgänger HKX und mit dem bin ich Köln-Hamburg bzw. Hamburg-Köln 10 mal lieber gefahren als mit dem dauerhaft verspäteten Takt-IC. Bei der DB AG kann man von Köln nach Hamburg nur die Sprinter nutzen, wenn man pünktlich am Ziel ankommen möchte. Davon abgesehen weniger Zwischenhalte ist für mich höherer Reisekomfort. ICE auf IR-Niveau können andere benutzen aber ich sicherlich nicht.
Aus mir unerklärlichen Gründen wird bei Verspätungen von Flixmist kaum rumgemeckert, die Verspätung wird einfach so hingenommen. So zumindest meine Eindrücke als ich zuletzt in Köln war und FLX zwei mal ordentliche Verspätung hatte.
Habe ich beim HKX nur ein mal erlebt damals als die Vorleistung wegen Streckensperrung massiv Verspätung hatte. Mit +60 Minuten ging es dann in Hamburg los und kamen in Köln dann auch mit +60 Minuten an.
Wie hatte es doch jemand bei DSO in seiner Signatur: "Wer Köln-Hamburg sagt, muss auch Emden-Leipzig sagen."
Und genau das ist es, der DB wird der Rückzug aus der Fläche(unrentablen Strecke) vorgeworfen, aber niemand verlangt von Flix dort zu fahren. Ich finds Lächerlich...
Nur mal zu deiner Info die DB AG hat das IC2-Konzept nur wegen Flix umgesetzt davon abgesehen ist die IC2-Linie Leipzig-Emden-Norddeich im Abschnitt Oldenburg-Norddeich subventioniert worden vom Land ansonsten gäbe es dort keinen Takt mit IC2-Zügen sondern 1-2 Fernverkehrszüge am Tag.
Davon abgesehen schau Dir mal an wie lustlos bzw. halbherzig das IC2-Konzept umgesetzt wurde. Ein Nahverkehrszug im ICE-Lack und dann fährt das Teil noch als IC herum obwohl es mit dieser Zuggattung gar nichts mehr zu tun hat. Es wäre sehr schön gewesen, wenn man den IC2 mit einem neuen Produktnamen und auch anderem Außenlack versehen hätte.
Aber das ist seit der IR-Abschaffung ein Problem bei der DB AG. Man sieht dort nur noch ICE-Züge im Fernverkehr am fahren. Dieser fährt dann meist im alten IC-Diensten aber zu ICE-Fahrpreisen. Dazu kommt dann noch der unterirdische Komfort. Als Kunde komme ich mir da total veralbert vor. Wenn jemand ICE-Fahrpreise haben will möchte ich als Kunde auch ICE-Reisezeiten sowie ICE-Komfort haben.
Nein, das Problem sind die sehr großen Investitionen, gerade HGV-Züge gibt es nur selten zu Ramschpreisen;)
In Deutschland benötigt man keine HGV-Züge. Der Fahrzeitunterschied zwischen Hannover Hbf und Fulda zwischen ICE mit 250 km/h und normalen 200 km/h beträgt um die 10 Minuten.
Und jetzt vergleiche mal die Preisunterschied zwischen 200 und 250 km/h bei Anschaffungs- und Betriebskosten.
Der ICE 4 z.B. dürfte mittlerweile rund 6-7 Milliarden € gekostet haben ursprünglich waren mal 4,5 Milliarden € angepeilt. Man wollte den ICX zum Preis von Regionalzügen bei der Industrie produzieren lassen und schon daran ist man gescheitert.
Die DB AG handelt aus meiner Sicht immer noch wie ein Monopolanbieter und wirft mit dem Geld nur so um sich. Für die 6-7 Milliarden € mit denen man jetzt die ICE 4 hat hätte man auch 300 km/h schnelle HGV-Züge von der Stange kaufen können und hätte die heutigen Probleme nicht.
Davon abgesehen benötigt man für B-Verkehre keine teuren ICE-Züge sondern günstige 200 km/h-Züge von der Stange wie KISS oder Desiro HC.
Gedanken zum Flix-Train
Was hier aber verkannt wird, die DB (egal ob Regio oder Fernverkehr) greift auf ein bestehendens Netz zurück. Flix muss sich den Bedingungen der DB (Netz StuS) unterwerfen und fängt im Schienenverkehr bei fast Null an. Vergleich das doch mit anderen Branchen. Neulinge haben es oft schwer, gegen vorhandenen Wettbewerber und müssen sich Maktanteile erkämpfen. Das man da auf den Paradestrecken angreift ist aus meiner Sicht logisch. Man startet erstmal auf Gebieten, wo sich die meisten Kunden und Potentiale befinden, die man hofft gewinnen zu können. Was würde es Flix bringen auf einer Strecke in dünnbesiedelten Gebieten zu starten, die von gleich zu Anfang zum Scheitern verurteilt ist.
In einem anderen Thread wurde aber m.E. zu Recht in einem ähnlichen Zusammenhang auf die WESTBAHN in Österreich hingewiesen. Die hat es geschafft, mit sehr guten Material, interessanter Preisgestaltung und einem attraktiven Takt eine echte Alternative zu den ÖBB aufzubauen.
Ich kenne jetzt nicht den wirtschaftliche Hintergrund der WESTBAHN und ob sich das nun alles lohnt. Da es aber offenbar ausgebaut werden soll (z.B. in Richtung Graz), scheint ja unterm Strich zumindest eine schwarze '0' herauszukommen.
Und ob das von den Trassen für eine vergleichbare Relation in Deutschland möglich wäre, also meinetwegen Frankfurt --> München oder Hamburg --> Westen kann ich nicht beurteilen, bezweifele es aber. Und das liegt m.E. nicht am 'bösen Willen' von DB Netz, sondern das die Strecken schon jetzt bis zum Anschlag voll sind.
Schwarze 0 bei Westbahn
Die Westbahn Management Gesellschaft erzielte im Vorjahr mit 60,4 Mio. Euro Umsatz um 3,8 Millionen mehr als 2016. Unterm Strich blieb ein Ergebnis von minus 2,2 Mio. Euro, mit dem Verlustvortrag von 68,1 Mio. Euro ergab das einen Bilanzverlust von über 70 Mio. Euro.
Eine schwarze 0 sieht anders aus.
Schwarze 0 bei Westbahn
Die Westbahn Management Gesellschaft erzielte im Vorjahr mit 60,4 Mio. Euro Umsatz um 3,8 Millionen mehr als 2016. Unterm Strich blieb ein Ergebnis von minus 2,2 Mio. Euro, mit dem Verlustvortrag von 68,1 Mio. Euro ergab das einen Bilanzverlust von über 70 Mio. Euro.
Eine schwarze 0 sieht anders aus.
Das sind die Zahlen von 2017. In einer jüngsten Aussendung sprach die WESTbahn von einem angehäuften Verlust von 83 Mio. € ...
Schwarze 0 bei Westbahn
Die Westbahn Management Gesellschaft erzielte im Vorjahr mit 60,4 Mio. Euro Umsatz um 3,8 Millionen mehr als 2016. Unterm Strich blieb ein Ergebnis von minus 2,2 Mio. Euro, mit dem Verlustvortrag von 68,1 Mio. Euro ergab das einen Bilanzverlust von über 70 Mio. Euro.
Eine schwarze 0 sieht anders aus.
Das sind die Zahlen von 2017. In einer jüngsten Aussendung sprach die WESTbahn von einem angehäuften Verlust von 83 Mio. € ...
Besten Dank für diese beiden Infos. Wie gesagt, ich hab' mich jetzt darum nicht gekümmert und dachte bisher immer, das sich das irgendwie lohnt. Dann fragt man sich natürlich als wirtschaftlicher Laie wie man das auf Dauer durchhalten will, jetzt ja sogar mit neuen Fahrzeugen. Okay, nun kommt ja wie ich gehört habe, aufgrund der Baustelle auf der Westbahn eine Ausdünnung des Fahrplans. Mal sehen, was sich daraus ergibt.
Ich fände es jedenfalls schade, wenn dieses 'Experiment' nicht fortgeführt werden könnte, weil es es sich unterm Strich lohnt. Das Konzept war bzw. ist ja noch ( :-) ) attraktiv.
Modelleisenbahn schon wieder entgleist?
Entgleiste Modellbahnen sind eine brutale Sache, damit macht man keine Scherze. Letzte Woche sind mir zwei Güterwagen rausgesprungen und ich war in heller Aufregung, total aufgebracht. War insgesamt fünf Stunden beschäftigt, bis der Hilfsgerätezug wieder alles richten konnte.
Da der Unfall gegen 22 Uhr geschah und ich dann bis 3 Uhr nachts beschäftigt, durchgeschwitzt und total aufgewühlt war konnte ich am nächsten Tag nicht um 6 zur Arbeit gehen, habe mich zwei Tage krank schreiben lassen. Der Doc hat mich da unterstützt, er ist selber Modellbahner.
Nimm das also bitte nicht auf die leichte Sprüche-Schippe.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Schwarze 0 bei Westbahn
... Okay, nun kommt ja wie ich gehört habe, aufgrund der Baustelle auf der Westbahn eine Ausdünnung des Fahrplans.
Nein, es gibt keine Baustelle auf der Westbahn. Die einzige Baustelle, die die WESTbahn hat, ist das Loch in der Kassa. Deswegen muss sie Züge an die DB verkaufen, und daher die Ausdünnung des Fahrplans.
Allerdings war ´s für mich immer schon etwas optimistisch, einen 30-Minuten-Takt Wien-Salzburg anzubieten (zusätzlich zu den stündlichen RJ und RJX der ÖBB). Dass man das nun wieder zurücknimmt, ist angesichts der tiefroten Zahlen durchaus vernünftig.
Gedanken zum Flix-Train
"Flix muss sich den Bedingungen der DB (Netz StuS) unterwerfen und fängt im Schienenverkehr bei fast Null an."
Merkwürdig, das müssen neue Flieger und neue Kreuzfahrer aber auch. Die haben sich den Regeln der Flughafen- und Hafenbetreiber einzuordnen. Mit "hoppla, da bin ich, lasst mich mal vor" kommen die dort auch nicht weit.
Über die DB ist zudem der Mehdorn mit dem wertvollen rot-grünen Politikauftrag in der ALDI-Plastiktüte gekommen. Die DB fand sich schon bald in einem dem Delirium ähnlichen Zustand wieder; auch nicht sehr weit weg vom Aggregatzustand des Nullbeginns. Schau Dir den Güterverkehr an, wie orientierungslos die DB da noch heute zu rudern hat.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Häfen und Airports
"Flix muss sich den Bedingungen der DB (Netz StuS) unterwerfen und fängt im Schienenverkehr bei fast Null an."
Merkwürdig, das müssen neue Flieger und neue Kreuzfahrer aber auch. Die haben sich den Regeln der Flughafen- und Hafenbetreiber einzuordnen. Mit "hoppla, da bin ich, lasst mich mal vor" kommen die dort auch nicht weit.
Nur das die Häfen und Airportbetreiber keiner Fluggesellschaft oder Reederei gehören. Da wird jeder gleich behandelt. Da ist DER Unterschied. DB Netz gehört zum DB "Mutterkonzern" und DB Fernverkehr auch. Aufhorchen lässt auch diese Androhung eines nicht unerheblichen Zwangsgeldes. Methode (Konzervorgaben) oder Einzelfall einer Tochtergesellschaft?
Über die DB ist zudem der Mehdorn mit dem wertvollen rot-grünen Politikauftrag in der ALDI-Plastiktüte gekommen. Die DB fand sich schon bald in einem dem Delirium ähnlichen Zustand wieder; auch nicht sehr weit weg vom Aggregatzustand des Nullbeginns. Schau Dir den Güterverkehr an, wie orientierungslos die DB da noch heute zu rudern hat.
Das liegt aber nicht an den privaten Cargo EVU.
;-)))))
- kein Text -
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Gedanken zum Flix-Train
Man könnte ja mal ein Experiment starten: Die DB gibt exakt die Anzahl an Wagen an die Flix-Subunternehmer ab, die die DB (FV) damals von der Bundesbahn und Reichsbahn bekommen hat.
Wieso? Ist das Flixgebilde ein Nachfolgeunternehmen der DB AG?
Nein. Aber die meisten argumentieren hier so, als wenn die DB AG 1994 mit einem Wagen und einer gemieteten Lok angefangen hätte und sich dann durch eigene Leistung hochgearbeitet hätte.
Weil du ja jetzt richtig erkannt hast, dass das nicht so ist, fallen auch die ganzen Argumente für das Rosinenpicken im Vergleich zur DB weg.
Dann schauen wir nach ein paar Jahren, wo die DB fährt und wo der Flix fährt.
Klingelts?
Bei dir wohl nicht
Siehe oben. Ich hoffe, bei dir klingelt es jetzt. Aber gut. Manche sind echt schwer von Begriff.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
100% Profitorientiert?
Auch die DB fährt keine einzige Strecke ohne Gewinnaussicht. Die Strecken ohne Gewinnaussicht sind die, wo man jetzt knallhart sagt, dass ohne Subventionen der Länder nichts fährt.
Bist du dir in diesem Punkt sicher? Ich fahre teilweise in der tiefsten Nacht von Hannover nach Hamburg (oder umgekehrt) und in den Zügen ist wirklich der Hund begraben. Sicherlich werden diese Züge auf den Streckenabschnitten davor noch Geld abwerfen, aber dieses letzte Teilstück ist dann wirklich tot.
Vielleicht eine umlaufbedingte Fahrt. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass die DB manchmal gar nicht weiß, dass keiner drin sitzt.
Die DB könnte sich ja das Leben auch einfach machen, und die Züge z.B. ab Hannover komplett leer und verschlossen fahren lassen. Da spart man sich den Zugchef und die zwei bis drei Zugbegleiter. Jetzt muss nur noch der Lokführer durch die Nacht gondeln.
Vielleicht ist ja trotzdem noch ein Gewinn drin, selbst wenn nur ein paar Leute fahren.
Man darf auch nicht vergessen, dass der letzte Zug gerne als Option gesehen wird, aber man doch lieber den vorletzten nimmt. Aber ohne den letzten hätte man die Reise vielleicht anders gemacht. Gewinnaussicht muss nicht heissen, dass dort an jedem Halt immer 100 Leute ein und aussteigen.
Eine Ausschreibung von eigenwirtschaftlichen Fernverkehrsleistungen wird vermutlich darin resultieren, dass Verbindungen in Tagesrandlagen mit niedriger Auslastung relativ schnell verschwinden werden oder die Servicequalität drastisch reduziert wird, z.B. indem Personal eingespart wird...
Ist das so? Hier gibt es im Nahverkehr seit Jahrzehnten eine Tendenz Richtung Ausweitung der Spätfahrten und sogar hin zum 24h-Betrieb. Natürlich auch, weil man es schafft, die Nachfrage zu erhöhen.
Ich würde also sagen: Das Gegenteil wird der Fall sein. :-)
Bezüglich der Ausschreibungen für Subventionen (da habe ich tatsächlich eine offene Frage): Ich frage mich immer, wie die Länder und die DB was machen.
Sagt die DB: "Guck mal hier toller neuer Teppich-RE, fahre ich auch bei dir!"
Sagt die LNVG (Beispielhaft): "Gut, machen wir eine Ausschreibung, mal sehen wer sich noch bewirbt..."
DB: "Ich bewerbe mich für die Ausschreibung."
LNVG: "Mensch kein anderer hat sich beworben herzlichen Glückwunsch!"
So in ungefähr muss das ja wohl laufen, wenn die DB sich Geld bei den Nahverkehrsgesellschaften abholt -- oder?
Ja, so wird es schon gelaufen sein. Vor allem, weil ja Anschlüsse an bestimmte Züge verlangt werden. Hinter einem leeren DB-IC hinterherfahren wird also nicht reichen.
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- bahn.de
Gedanken zum Flix-Train
Heute, Düsseldorf Hbf, Flix-Train nach Hamburg-Altona. Wäre eine 03 oder zumindest eine E10 vorgespannt gewesen, hätte ich gesagt: stilecht.
Dann schau Dir mal an mit welchem Angebot DB Fernverkehr zwischen Köln und Hamburg am Markt agiert. Alte IC-Wagen im Taktverkehr teilweise mit schwachen 120er. Dazu bastelt man in die Linie jedes Jahr ein paar ICE-Leistungen ein welche genau so schnell aber für Pendler mit Monatstickets wesentlich teurer sind. Nachher stellt man fest, dass man nicht genügend ICE hat und fährt die Leistung mit einem Ersatzpark. Den Pendler hat man derweil kräftig abgezockt.
Offensichtlicher „Vorteil“ beim Flix-Train ist jedenfalls. Niemand beschwert sich über ausgefallene Klima-Anlagen: es gibt keine. Niemand beschwert sich über ein geschlossenes oder in Teilen defektes Bordbistro: es gibt keins.
Das ist falsch. Flixtrain hat mittlerweile alte IR-Bistro Cafe allerdings weiß ich nicht ob diese besetzt sind.
Klimaanlagen sind nur dann gut, wenn diese auch entsprechend ausgelegt sind. Allein die ICE 4 Klimaanlage welche bis 45 Grad ausgelegt sind dürften zu knapp sein. Wozu Ausfälle der Klimaanlagen führen hat man ja schon gesehen.
Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn die Qualität der DB-Ersatzzüge kritisiert wird. Allerdings gibt es sie. Und sie sind äußerlich wie innen in einem besseren Zustand, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Und: Flix fährt ja mitunter auch mal drei Stunden verspätet, was bei einem ICE-Takt den ersatzlosen Ausfall von zwei (!) Taktzügen bedeuten würde.
Meine Mutter durfte sich als 1. Klasse Kundin von Osnabrück Hbf bis Köln Hbf mit Nahverkehr durchschlagen, weil der Takt-IC ausgefallen ist. Flixtrain dagegen ist gefahren den durfte Sie aber nicht nutzen. So geht die DB AG mit 1. Klasse Kunden um.
Doch was macht und will Flix, was macht und wollen die „Privaten“? Absahnen! Lukrative Strecken zu lukrativen Zeiten. DB Fernverkehr fährt auch am Dienstag um 9 Uhr zwischen Erfurt und Fulda, bestimmt nicht an der Auslastungsgrenze, und auch am Samstag um 22 Uhr zwischen Koblenz und Mainz. Und die in der „Saison“ sicherlich hochlukrativen „Westerland-IC“ nach Sylt, die verkehren (mehrheitlich) auch am 9. November...
Flix ist ein Wirtschaftsunternehmen die DB AG hingegen kann immer wieder nach dem Staat schreien was diese auch oft genug tut z.B. um mehr neue ICE-Züge zu bekommen.
Die DB AG agiert immer noch wie ein Monopolunternehmen. Ehemalige IR-Linien fahren mittlerweile mit ICE-Zügen obwohl es kaum bis keine Verbesserungen bringt fahrtzeitechnisch.
Kein Wirtschaftsunternehmen würde in Deutschland Züge einsetzen welche schneller als 200 km/h fahren. Der Aufpreis und auch die Betriebskosten sind wesentlich höher und das muss halt irgendwo wieder verdient werden.
Mit 200 km/h-Zügen hingegen kann man in Deutschland sehr gut gegen den ICE konkurrieren. An die alten IR-Wagen kommt man nunmahl günstig ran und man will Erfahrungen sammeln.
Flixtrain wollte ja auch zwischen Berlin und München via. NBS und nicht über die Altstrecke fahren. Neue Züge wird es mit Sicherheit auch irgendwann geben allerdings werden das dann keine AGV sein wie in Italien sondern günstige 200 km/h-Züge von der Stange welche dann auch die Anforderungen erfüllen werden um auf Berlin-München fahren zu können.
Wenn die DB AG mal von ihrem ICE-Hype runterkommen und ein vernünftiges Klassensystem in den Zügen anbieten würde könnte man auch mehr Gewinne machen. Man schaue sich mal in China um was das Klassensystem in den HGV-Zügen angeht. Selbst beim DB-Vorbild Flugzeug gibt es ein besseres Klassensystem. Die jetzige 1. Klasse gleicht ja eher einer 2. Klasse +.
Und genau das ist auch mein Argument
Flix ist ein Wirtschaftsunternehmen die DB AG hingegen kann immer wieder nach dem Staat schreien was diese auch oft genug tut z.B. um mehr neue ICE-Züge zu bekommen.
was hier immer versucht wird argumentativ in Frage zu stellen und was verneint wird. Und dann bist du der böse Flix-Versteher und DB Hasser.
Die DB ist heilig und mit etlichen überbordend loyalen Mitarbeitern und Forenmitgliedern gesegnet, die in Flix nur die bösen kapitalistischen rosienpickenden Heuschrecken sehen, die am schenllen Geld interessiert sind.
Immer wieder dieses "Mimimi" und Chinavergleiche
Wenn die DB AG mal von ihrem ICE-Hype runterkommen und ein vernünftiges Klassensystem in den Zügen anbieten würde könnte man auch mehr Gewinne machen. Man schaue sich mal in China um was das Klassensystem in den HGV-Zügen angeht. Selbst beim DB-Vorbild Flugzeug gibt es ein besseres Klassensystem. Die jetzige 1. Klasse gleicht ja eher einer 2. Klasse +.
Vergleiche die Größe Chinas mit der Größe Deutschlands - sowohl in der Fläche als auch in der Population. Deutschland und China lassen sich da nicht vergleichen.
Noch ein Tipp: Das ist eine Diktatur. Willst du dort leben? Ich nicht. Feel free to go.
Und genau das ist auch mein Argument
Die DB ist heilig und mit etlichen überbordend loyalen Mitarbeitern und Forenmitgliedern gesegnet, die in Flix nur die bösen kapitalistischen rosienpickenden Heuschrecken sehen, die am schenllen Geld interessiert sind.
Was sind denn amerikanische Investoren sonst? Hast du das Wirtschaftssystem nicht verstanden?
Ist dir schon einmal aufgefallen, wie Mitarbeiter bei der Deutschen Bahn AG behandelt werden? Und im Vergleich dazu bei Flixbus? Sprich doch mal mit ein paar Busfahrern, falls sie deine Frage überhaupt verstehen.
Schon wieder zu heiß gebadet...
...oder wo kommt dieser andauernde Beißreflex her?
+1
Gerade bei dem Klassensystem ist das, was die DB - und die meisten Bahnen in Mitteleuropa - anwenden, absolut vernünftig und gerecht. Etwas anderes würde auch nicht so sehr zum Konzept des ganzen hineinpassen und ich gehe nicht davon aus, dass das Potenzial für ein Klassen- und vor allem Preissystem wie in den Flugzeugen allzu hoch wäre.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Alles klar
Mit dir ist eine Diskussion Sinnlos, da du gar nicht auf andere Meinungen eingehen kannst/willst. Das einzige was sich rausliest(auch in deinen anderen Beiträgen) ist, das du die DB als deinen Todfeind siehst.
Gut zu wissen wie hier manche ticken!
+2
- kein Text -
Der Bundeshaushalt schöpft auch ab und nicht zu wenig
Die DB ist heilig und mit etlichen überbordend loyalen Mitarbeitern und Forenmitgliedern gesegnet, die in Flix nur die bösen kapitalistischen rosienpickenden Heuschrecken sehen, die am schenllen Geld interessiert sind.
Was sind denn amerikanische Investoren sonst? Hast du das Wirtschaftssystem nicht verstanden?
Keine Sorge ich habe das Wirtschaftssystem schon verstanden. Das ein Wirtschaftsbetrieb nicht zum Selbstkostenpreis arbeitet dürfte aber auch klar sein. Das ist kein Argument, die DB arbeitet auch um Überschüsse zu erwirtschaften. Und was ist mit der jährlichen Abgabe an den Bundeshaushalt? Die 500.000.000€ fehlen dann auch.
Das bei Flix nicht alles Gold ist was glänzt, ist klar. Jeder Betrieb hat seine "Dreckecken", der eine mehr der andere weniger. Glaubst du bei der DB ist immer alles eitel Sonnenenschein.
Aber die Argumentationslinie hier ist doch klar: Flix ist böse, will nur die Sonnenseiten, nur Geld verdienen und hält sich nicht an Spielregeln. Viele sind gar nicht bereit (weil ideologisch festgefahren) sich auch nur ein Stück weit in die Lage von Flix zu versetzen.
Und woher dein Drang zu Unsachlichkeit?
- kein Text -
Schon wieder zu heiß gebadet...
...oder wo kommt dieser andauernde Beißreflex her?
der gibt sich, wenn man im Laufe des Lebens Erfahrungen sammelt. :)
Bye. Flo.
Die DB kennt die Zahlen. Und alle anderen ihre auch.
Huhu.
Ich fahre teilweise in der tiefsten Nacht von Hannover nach Hamburg (oder umgekehrt) und in den Zügen ist wirklich der Hund begraben. Sicherlich werden diese Züge auf den Streckenabschnitten davor noch Geld abwerfen, aber dieses letzte Teilstück ist dann wirklich tot.
Vielleicht eine umlaufbedingte Fahrt. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass die DB manchmal gar nicht weiß, dass keiner drin sitzt.
Die DB weiß haargenau, wieviele Fahrgäste in welchem Zug sitzen. Und das ziemlich exakt! Denn seit langen Zeiten zählen die Schaffner die Fahrgäste.
Für alle anderen Unternehmen und Besteller gilt das genauso. Nur dass die die Zählung manchmal auslagern. Bzw mittlerweile die Technik automatisch zählt.
Schöne Grüße von jörg
'Subventionen' indirekt und subversiv ...
Hallo.
Auch die DB fährt keine einzige Strecke ohne Gewinnaussicht. Die Strecken ohne Gewinnaussicht sind die, wo man jetzt knallhart sagt, dass ohne Subventionen der Länder nichts fährt.
Bist du dir in diesem Punkt sicher? Ich fahre teilweise in der tiefsten Nacht von Hannover nach Hamburg (oder umgekehrt) und in den Zügen ist wirklich der Hund begraben. Sicherlich werden diese Züge auf den Streckenabschnitten davor noch Geld abwerfen, aber dieses letzte Teilstück ist dann wirklich tot.
DB Fernverkehr kann seine marktbeherrschende Position in diesem Falle ausnutzen und die voll ausgelasteten Züge nutzen, um solche Relationen am Leben zu halten. Man bedenke: die Auslastung der DB Fernverkehrszüge liegt um die 52-Prozent-Marke. Das bedeutet dass es Züge gibt, die bis auf den letzten Platz (Sitz oder Fußboden) ausgelastet sind, aber auch, dass es Züge gibt, in denen der Hund verfroren ist.
'Subventionen' geht auch indirekt. Warum wohl muss(te) man beim metronom in Uelzen umsteigen und/oder man hat da lange Pause?!? Ist ja nun völlig sinnfrei.
Weil da, so sagte man, DB FV mal zart beim Besteller der NV-Leistung hat anklingen lassen soll, dass sie bei zuviel NV-Konkurrenz ihre IC-ex IR-Linie auch gänzlich einstellen kann.
Solch Kungelei läßt sich natürlich nicht wirklich beweisen, weil man natürlich nicht so dämlich ist, das SO zu formulieren. Also kann man es nicht behaupten, sondern nur als Vermutung äußern. Trotzdem logisch.
Ähnlicher Fall: der ca 54-minütige Umstieg in Osnabrück für NV-Reisende Bremen Münster. Und wegen unterschiedlicher Betreiber der Umstieg in Bremen von DB auf metronom. Dinge, die DB FV nicht ungern sehen wird.
Spannend wird es, wenn der Anschluß in Osnabrück durch den NRW-RE/RRX 2 besser wird und wenn der metronom das Expresskreuz Niedersachsen 'gewinnt' und durchgehende NV-Züge Osnabrück Hamburg möglich sind.
Schöne Grüße von jörg
Westbahn ...
Hey.
Das sind die Zahlen von 2017. In einer jüngsten Aussendung sprach die WESTbahn von einem angehäuften Verlust von 83 Mio. € ...
Besten Dank für diese beiden Infos. Wie gesagt, ich hab' mich jetzt darum nicht gekümmert und dachte bisher immer, das sich das irgendwie lohnt. Dann fragt man sich natürlich als wirtschaftlicher Laie wie man das auf Dauer durchhalten will, jetzt ja sogar mit neuen Fahrzeugen.
Wenn ich's richtig verstehe, ist da ein Vermögender in einer Art Privatfehde gegen die Staatsbahn. Da haben sich mal Leute verkracht. Und diese Wut läßt sich der Reiche halt was kosten ...
Manchmal haben große Dinge kleine Ursachen.
Und der Verkauf der Züge bringt sofort cash in die Kasse. Während die neuen Züge dank Niedrigstzinsen und dank cleveren Sinnierens über einen Kauf in Fernost günstiger zu bekommen sind.
Schöne Grüße von jörg
Verstehen ist manch mal echt schwer
Es geht darum Geld zu verdienen und die 1. Klasse im ICE ist echt ein schlechter Witz.
Schön wäre daher eine Premiumklasse im ICE wo man die Sitze z.B. drehen oder diesen so einstellen kann das man bequem liegt.
Natürlich sollten solche Sitzplätze auch entsprechend mehr Kosten aber so könnte man auch in einem Nacht-ICE bequem Reisen.
Ihr behauptet doch selber immer Deutschland könne man nicht mit Frankreich vergleichen. Der Komfort im ICE ist aber mittlerweile nicht besser als im TGV mit dem Unterschied, dass ICE wesentlich länger fahren als die meisten TGV.
Wer Fahrzeiten anbietet die einer Tagestour gleichkommen muss auch entsprechenden Sitzkomfort anbieten und nicht diese 4 Stundensitze.
Verstehen ist manch mal echt schwer
Wer Fahrzeiten anbietet die einer Tagestour gleichkommen muss auch entsprechenden Sitzkomfort anbieten und nicht diese 4 Stundensitze.
Und wenn die durchschnittliche Fahrzeit eines Fahrgastes nicht (viel) mehr als 4h dauert?
Der Bundeshaushalt schöpft auch ab und nicht zu wenig
Keine Sorge ich habe das Wirtschaftssystem schon verstanden. Das ein Wirtschaftsbetrieb nicht zum Selbstkostenpreis arbeitet dürfte aber auch klar sein. Das ist kein Argument, die DB arbeitet auch um Überschüsse zu erwirtschaften. Und was ist mit der jährlichen Abgabe an den Bundeshaushalt? Die 500.000.000€ fehlen dann auch.
Die inzwischen vollständig zurück an die Bahn fließt?
Das bei Flix nicht alles Gold ist was glänzt, ist klar. Jeder Betrieb hat seine "Dreckecken", der eine mehr der andere weniger. Glaubst du bei der DB ist immer alles eitel Sonnenenschein.
Du weichst meinem Argument aus und betreibst whataboutism.
Aber die Argumentationslinie hier ist doch klar: Flix ist böse, will nur die Sonnenseiten, nur Geld verdienen und hält sich nicht an Spielregeln. Viele sind gar nicht bereit (weil ideologisch festgefahren) sich auch nur ein Stück weit in die Lage von Flix zu versetzen.
Du weichst nur meinen Argumenten aus und betreibst whataboutism.
Der Bundeshaushalt schöpft auch ab und nicht zu wenig
Keine Sorge ich habe das Wirtschaftssystem schon verstanden. Das ein Wirtschaftsbetrieb nicht zum Selbstkostenpreis arbeitet dürfte aber auch klar sein. Das ist kein Argument, die DB arbeitet auch um Überschüsse zu erwirtschaften. Und was ist mit der jährlichen Abgabe an den Bundeshaushalt? Die 500.000.000€ fehlen dann auch.
Die inzwischen vollständig zurück an die Bahn fließt?
Sicher? 500.000.000€ sind ein zu großer Geldbetrag um nicht andere Löcher zu stopfen. Einen Nachweis hab ich bisher nicht gesehen.
Das bei Flix nicht alles Gold ist was glänzt, ist klar. Jeder Betrieb hat seine "Dreckecken", der eine mehr der andere weniger. Glaubst du bei der DB ist immer alles eitel Sonnenenschein.
Du weichst meinem Argument aus und betreibst whataboutism.
Aber die Argumentationslinie hier ist doch klar: Flix ist böse, will nur die Sonnenseiten, nur Geld verdienen und hält sich nicht an Spielregeln. Viele sind gar nicht bereit (weil ideologisch festgefahren) sich auch nur ein Stück weit in die Lage von Flix zu versetzen.
Du weichst nur meinen Argumenten aus und betreibst whataboutism.
Du gehst überhaupt auf meine Argumente ein. Setzt Geld verdienen mit Manchaster Kapitalismus und zeigst vermeintlich auf, wie böse die Geldgeber von Flix sind. Die Bahn arbeitet (nochmal) auch nicht zum Selbstkostenpreis.
Dass das Flixbus deiner Aussage nach ein schlechter Arbeitgeber ist, stellst du als Hauptpunkt im Vergleich zur DB dar. Daran ist Flix aber nur mittelbar schuld. Hauptverantwortlich sind doch hier eher die SUB Busunternehmer, die gern das Geld von Flix nehmen und nur zum Teil an Ihre MA weitergeben.
Und (nochmal) glaubst du im Ernst, dass jeder DB Mitarbeiter seinem Arbeitgeber eine 1+ mit Sternchen ausstellt und sich alle dort so lieb haben? So wie du es beschreibst müssten bei der DB auf Arbeitnehmerseite nur sonnige Tage und 100% Zufriedenheit herrschen.
Bevor du mit whataboutism vorwirfst, überprüf doch bitte mal deine Argumentationskette.
Verstehen ist manch mal echt schwer
Wer Fahrzeiten anbietet die einer Tagestour gleichkommen muss auch entsprechenden Sitzkomfort anbieten und nicht diese 4 Stundensitze.
Und wenn die durchschnittliche Fahrzeit eines Fahrgastes nicht (viel) mehr als 4h dauert?
Wer anfängt so zu argumentieren der hat einfach kein Interesse an zahlungskräftiger Kundschaft.
Schau Dir mal Fußballvereine an mit welchen Tickets die im Stadion ihr Geld machen. Es sind nicht die Stehplätze oder Sitzplätze sondern die Logen.
Versuche mal Geschäftsleute oder Firmenbosse zu überreden zwischen Berlin und München statt in der Premiumklasse zu fliegen den tollen ICE in der 1. Klasse zu benutzen. Die werden Dich erst mal blöd anschauen was für einen minderwertigen Komfort Du denen vorsetzen möchtest.
Du hast das System Bahn einfach nicht verstanden
Wer Fahrzeiten anbietet die einer Tagestour gleichkommen muss auch entsprechenden Sitzkomfort anbieten und nicht diese 4 Stundensitze.
Und wenn die durchschnittliche Fahrzeit eines Fahrgastes nicht (viel) mehr als 4h dauert?
Wer anfängt so zu argumentieren der hat einfach kein Interesse an zahlungskräftiger Kundschaft.
Diese "Ausrede" weicht dem Argument aber auch nur aus.
Schau Dir mal Fußballvereine an mit welchen Tickets die im Stadion ihr Geld machen. Es sind nicht die Stehplätze oder Sitzplätze sondern die Logen.
Nö, es ist alles zusammen. 1000 Stehplätze zu 10€ sind auch 10.000€. Klingt komisch, ist aber so.
Versuche mal Geschäftsleute oder Firmenbosse zu überreden zwischen Berlin und München statt in der Premiumklasse zu fliegen den tollen ICE in der 1. Klasse zu benutzen. Die werden Dich erst mal blöd anschauen was für einen minderwertigen Komfort Du denen vorsetzen möchtest.
Wen interessiert's? Du hast den Sinn des Verkehrsmittels Bahn einfach nicht verstanden. Es geht nicht darum, jeden Tag 1 oder 2 Firmenbosse von Berlin nach München und zurück zu bringen, es geht darum 1000e Menschen aus den Städten und den dazwischenliegenden zu befördern. Soll man in jeden ICE eine Premium1st-Class mit Happy End einbauen, nur damit in einem von 100 Zügen ein Dax30-CEO sitzt? Da transportiert man viel zu viel heiße Luft.
Du hast das System Bahn einfach nicht verstanden
Es geht nicht darum, jeden Tag 1 oder 2 Firmenbosse von Berlin nach München und zurück zu bringen, es geht darum 1000e Menschen aus den Städten und den dazwischenliegenden zu befördern. Soll man in jeden ICE eine Premium1st-Class mit Happy End einbauen, nur damit in einem von 100 Zügen ein Dax30-CEO sitzt? Da transportiert man viel zu viel heiße Luft.
Und die tausende Menschen haben sich mit schlechtem Sitzkomfort abzufinden?
Es ging nicht darum, eine Art super-duper First Class in ICE einzubauen, sondern die Qualität der 1. Klasse allgemein zu verbessern: "Die jetzige 1. Klasse gleicht ja eher einer 2. Klasse +." Da.
Der Abstieg war v.a. beim Redesign des ICE1 zu spüren (im wahrsten Sinn des Wortes).
Bei der Ausstattung der ICE3 und ICE-T (der eh nie ICE-würdig war) hat DB richtig viel Geld - einbehalten. Das sind Witzzüge.
Es würde schon reichen, einmal zur Qualität des ICE von 1991 zurückzukehren, mit Sitzplatzabstand 1110mm, keine Wandfensterplätze und weich gepolsterten Sitzen.
Den Vergleich zum Fluchzeug zw. Economy Class und Business Class ggü. ICE mit 2. Klasse und 1. Klasse, verliert der ICE deutlich...
Bis auf die ex-MET konnte DB bereits seit 2008 keinen ICE mehr anbieten, dessen Sitzkomfort meinen Ansprüchen an eine 1. Klasse genügte. Sogar die 2. Klasse in IC1 finde ich wesentlich bequemer als das, was DB in ICE als "1. Klasse" verkauft.
Und wenn das Sytem Bahn bedeutet, möglichst viele, unbequeme, harte Sitzplätze in möglichst wenig Tz einzubauen, dann ist das System Bahn schlicht falsch.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Du hast das System Bahn einfach nicht verstanden
Und die tausende Menschen haben sich mit schlechtem Sitzkomfort abzufinden?
Nein. Es ging um Sitzplätze, die nur "4h tauglich" seien, wobei die durchschnittliche Reisezeit dies nicht übersteigt.
Es ging nicht darum, eine Art super-duper First Class in ICE einzubauen,
Doch. Da.
Der Abstieg war v.a. beim Redesign des ICE1 zu spüren (im wahrsten Sinn des Wortes).
Och, das Redesign des ICE1 war doch ein Erfolg. Das ist immer noch ein toller Zug.
Bei der Ausstattung der ICE3 und ICE-T (der eh nie ICE-würdig war) hat DB richtig viel Geld - einbehalten. Das sind Witzzüge.
Nö. Sind es nicht.
Es würde schon reichen, einmal zur Qualität des ICE von 1991 zurückzukehren, mit Sitzplatzabstand 1110mm, keine Wandfensterplätze und weich gepolsterten Sitzen.
Nö. Wandfensterplätze haben auch Vorteile, sie sollten nur vielleicht als solche gekennzeichnet sein. Und Weich gepolsterte Sitze sind auch nicht jedermanns Sache - Stichwort Ergonomie.
Den Vergleich zum Fluchzeug zw. Economy Class und Business Class ggü. ICE mit 2. Klasse und 1. Klasse, verliert der ICE deutlich...
Was ist denn innereuropäisch schon noch Business Class. Heißt das nicht bei den meisten Airlines nur noch "freier Mittelsitz"? Mit etwas Glück gibt es vielleicht noch einen zusätzlichen Centimeter Beinfreiheit, aber das war's doch auch. Und ich denke, da kann die 2+1 Bestuhlung durchaus mithalten.
Bis auf die ex-MET konnte DB bereits seit 2008 keinen ICE mehr anbieten, dessen Sitzkomfort meinen Ansprüchen an eine 1. Klasse genügte. Sogar die 2. Klasse in IC1 finde ich wesentlich bequemer als das, was DB in ICE als "1. Klasse" verkauft.
Na ein Glück hast du das Problem nicht mehr in den USA.
Und wenn das Sytem Bahn bedeutet, möglichst viele, unbequeme, harte Sitzplätze in möglichst wenig Tz einzubauen, dann ist das System Bahn schlicht falsch.
Das System Bahn bedeutet, möglichst viele Menschen zu einem gerechtfertigten Preis transportieren zu können. "Unbequem" ist nun einmal sehr subjektiv. Hast du überhaupt mal in einem ICE4 gesessen?
Du hast das System Bahn einfach nicht verstanden
Nein. Es ging um Sitzplätze, die nur "4h tauglich" seien, wobei die durchschnittliche Reisezeit dies nicht übersteigt.
Die sind aber eher nur 4 Min. tauglich ...
Doch. Da.
Dafür gab es den MET. Aber es ging darum CEO's in die reguläre 1. Klasse der ICE zu bringen, was mit dem aktuellen Komfort in der Tat nicht möglich ist. Und man muss gar nicht CEO sein um hohe Ansprüche an Komfort zu haben. Mich würde niemand als typischen 1. Klasse Fahrgast ansehen.
Och, das Redesign des ICE1 war doch ein Erfolg. Das ist immer noch ein toller Zug.
Kein Vergleich zum ICE-original. Ich hätte jedesmal heulen können im ICE1-Redesign. Herr M. hat das einstige Flagschiff der Bundebahn ruiniert. Das werde ich ihm nie vergessen!
Nö. Sind es nicht.
Deine Ansprüche an ICE sind halt niedriger als meine. ;)
Nö. Wandfensterplätze haben auch Vorteile, sie sollten nur vielleicht als solche gekennzeichnet sein. Und Weich gepolsterte Sitze sind auch nicht jedermanns Sache - Stichwort Ergonomie.
Wer schlafen will soll Liegewagen buchen und Nachtzüge fahren. Ansonsen gibt es auch Rollos (oder wurden die mittlerweile auch eingespart?).
Was ist denn innereuropäisch schon noch Business Class. Heißt das nicht bei den meisten Airlines nur noch "freier Mittelsitz"? Mit etwas Glück gibt es vielleicht noch einen zusätzlichen Centimeter Beinfreiheit, aber das war's doch auch. Und ich denke, da kann die 2+1 Bestuhlung durchaus mithalten.
Ich bin nur transatlantisch geflogen. Den Rest kenne ich nicht.
Na ein Glück hast du das Problem nicht mehr in den USA.
NJ Transit in der Tat besser, als DB. :)
Das System Bahn bedeutet, möglichst viele Menschen zu einem gerechtfertigten Preis transportieren zu können. "Unbequem" ist nun einmal sehr subjektiv.
Ich kenne den Komfort der Bundesbahn. Damals gab es auch akzeptable Angebote. Alles was DB & Co ab 2000 neu angeschafft haben war deutlich schechter und für meine Ansprüche völlig unzureichend.
Man kann auch etwas IR-ähnliches für die bescheidenen Fahrgäste einsetzen, denen billig wichtiger ist, als Komfort. Dafür braucht es keinen ICE.
Hast du überhaupt mal in einem ICE4 gesessen?
Zum Glück nicht und den ganzen Erfahrungsberichten in den Foren und Artikeln zu Folge habe ich auch nicht vor das jemals zu ändern. ;)
Die Leute, die damit fahren müssen, tun mir leid.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Du hast das System Bahn einfach nicht verstanden
Diese "Ausrede" weicht dem Argument aber auch nur aus.
Es gibt in Deutschland genug Kunden welche länger als 4 Stunden im ICE sitzen. Schau Dir einfach mal die tollen Nacht-ICE mit D-Zug Fahrzeiten an. Bei solch langen Fahrzeiten ist selbst die 1. Klasse im Original Silberling (mit Abteilen) wesentlich komfortabler als die des ICE 3.
Nö, es ist alles zusammen. 1000 Stehplätze zu 10€ sind auch 10.000€. Klingt komisch, ist aber so.
Schau Dir mal an was so eine neue Fußballarena kostet. Diese Kosten müssen wieder erwirtschaftet werden und Du willst mir ernsthaft erzählen, dass man dies mit 10€ pro Stehplatz machen kann?
Es ist richtig DB Fernverkehr macht derzeit Gewinn aber schau mal ganz genau hin. Dort ist alles kostenoptimiert. Wie sähe der Gewinn von DB Fernverkehr wohl aus, wenn man die Flotte nur 100% funktionstüchtig immer losschicken würde? Da müsste man anders kalkulieren mit mehr Fahrzeugreserven und so ein HGV-Zug für 250-300 km/h kostet in der Anschaffung richtig viel Geld und möchte auch entsprechend gewartet werden.
Die DB muss also irgendwo auch Geld verdienen nicht nur mit Tafelsilber den Verkauf von Bahngrundstücken in der Stadt oder durch das Abstoßen von Arriva.
Das kann man nun mahl gut indem man eine entsprechende Premiumklasse anbietet welche sich deutlich von der heutigen 2. Klasse + unterscheidet. Kunden gibt für eine solche Premiumklasse in Deutschland genug.
Nach deiner Argumentation dürfte es auch keine Schlafwagen geben mit solchen Extras wie Dusche. Liegewagen reichen ja schließlich auch. Merkwürdigerweise sind die Schlafwagen beim NJ der ÖBB praktisch immer ausgebucht. Komisch laut deiner Argumentation dürfte dafür gar kein Potential vorhanden sein.
China-Vergleich, oder von den Chinesen lernen?
Lumi25:
Wenn die DB AG mal von ihrem ICE-Hype runterkommen und ein vernünftiges Klassensystem in den Zügen anbieten würde könnte man auch mehr Gewinne machen. Man schaue sich mal in China um was das Klassensystem in den HGV-Zügen angeht.
Klassensystem China.
Also für 4 Klassen brauche ich nicht nach China zu reisen. Das schafft Trenitalia auch. Frecciarossa Klassen.
Allerdings hat China 4 Fernverkehrszugtypen:
G (Fuxing Hao, 380-400 km/h)
G (Hexie Hao, 300-350 km/h)
D (250 km/h)
C (200 km/h)
Paladin:
Vergleiche die Größe Chinas mit der Größe Deutschlands - sowohl in der Fläche als auch in der Population. Deutschland und China lassen sich da nicht vergleichen.
Noch ein Tipp: Das ist eine Diktatur. Willst du dort leben? Ich nicht. Feel free to go.
Klar soll man die Länder nicht miteinander vergleichen.
Das heisst aber noch nicht, dass wir nicht von China lernen können.
Ich schätze, eines Tages wird eine chinesische Privatbahn mit 300 km/h schnellen CRRC-Triebwagen ordentlich Konkurrenz machen. Nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.