Antw. zu ICE Sprinter Berlin–München/Frankfurt ab Dez. 2019 (Allgemeines Forum)

SPFVG @, Dienstag, 13.08.2019, 19:41 (vor 119 Tagen) @ ICETreffErfurt

Der Bedarf bei den Berlin-München-Sprintern ist riesig. Wenn genug Fahrzeuge da wären, würden die sicher alle in Doppeltraktion fahren.


Wieso fährt man denn eigentlich nicht mit einer BR412? Bei der Nachfrage wären 5-10 Min längere Fahrzeiten doch zu verschmerzen.
Klar ICE4 sind auch knapp, aber so knapp wie ICE3?


Man kann nicht einfach Trassen bestellen die 5-10 Minuten kürzer sind. Die Sprinter sind eng in den Nahverkehr eingetaktet. Da geht es im Zweifel um jede Minute oder der Sprinter wird deutlich langsamer. Da reden wir dann von 15 Minuten Fahrzeitverlust oder mehr.

Naja, es geht ja um Sprinter. In dem Fall hätte ich jetzt keine Skrupel und würde auch noch nen weiteren Halt sparen. Was bringt mehr Zeitgewinn Erfurt oder Halle?

Ja klar, in dem Fall gingen ein paar Anschlüsse flöten, aber der Zug ist doch angeblich schon immer ab München gut gefüllt.

Davon abgesehen würde es auch reichen die Fahrzeitreserven zu reduzieren. Der ICE3 hat laut trassenfinder bei 3:54 satte 10% Reserve, der ICE4 würde die gleiche Fahrzeit mit 5% Reserve schaffen. Ist dann natürlich wieder vom Fahrplan der Regios abhängig, das ist klar, aber zumindest auf den Neubaustrecken im Mittelabschnitt Halle - Breitengüßbach käme keiner in die Quere. Von daher müsste durch den Entfall des Haltes Erfurt eigentlich auch der Rest passen.

Aber gut - mit einem Halteausfall würde die Reisendenanzahl vielleicht sinken, da böte sich dann wohl eher ein ICE4-7-Teiler an, von dem noch keiner zugelassen ist. Oder halt einer der verkürzten ICE1. Mal schauen, was die DB entscheidet, wenn der Fahrzeugmangel beseitigt ist.


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