Rüssel mit B - Teil1/4 (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Samstag, 03.08.2019, 13:33 (vor 2432 Tagen)

Hallo liebes Forum,

nun geht es bereits um meine westlichste Fahrt letztes Jahr. ;-)
Für Anfang August 2018 hatte ich eine Fahrt in die Hauptstadt Europas geplant. ;-)

Auf der Hin- und Rückreise ging es wieder darum, möglichst viele bislang unbekannte Strecken zu befahren. Direkt fahren wäre ja langweilig. ;-) Dank SEV in Luxemburg war die Zugbindung aufgehoben, so konnte ich durchs Neckartal gurken. Die Hinfahrt war mit 11 Umstiegen angesetzt. Im Vorfeld nahm ich Wetten an, wo der erste Anschluss platzen würde, aber niemand hat geglaubt, dass auch nur der erste Anschluss in Stuttgart (11 min) klappen würde. :D
Als Alibi-Fernverkehr fuhr ich am frühen Morgen mit IC 2294 mit 101-Sandwich nach Stuttgart. Dieser Zug war der erste, den ich ohne Nachtbus und knappen Umstieg erreichen konnte. Als in Ulm ein ICE stand, schwante mir schon Böses. Wegen PU war Geislingen – Geislingen-West gesperrt. Unser IC tat es dem ICE 614 gleich und blieb bis auf Weiteres stehen. Hat Geislingen wirklich so wenige Gleise? Warum wir nicht wenigstens bis dorthin gefahren sind, um nach Aufhebung der Sperrung nicht noch mehr Zeit zu verlieren, weiß allein der Geier… Auf jeden Fall wusste ich, dass ich genau 2 h Puffer hatte bis zum letzten Zug des Tages. Wenn ich gleich ab Ulm über Aalen gefahren wäre, wäre dieser Puffer bereits morgens kaputt gewesen – deshalb ließ ich’s erstmal. Nach 20 min stand im RIS, die Sperrung wird vsl. bis 9 Uhr dauern. Regio versuchte bereits, SEV zu organisieren, FV wusste mal wieder von nichts und sagte nur, die Sperrung sei auf unbestimmte Zeit. Hätte man S21 mal schneller fertig gebaut.^^ Während der Wartezeit ertönten so geistreiche Durchsagen wie: "Bitte beachten Sie, aufgrund eines Notarzteinsatzes ist die Strecke nach Stuttgart gesperrt. Ihre nächste Reisemöglichkeit nach München ist..." Ebenfalls geistreich war die Empfehlung des Zub, ich solle nach Paris fahren und dann mit dem Thalys nach Brüssel. :D Sonst war das Personal aber äußerst freundlich und geduldig im Umgang mit den Reisenden! Kurz nach halb neun, nach anderthalb Stunden Wartezeit, ertönte plötzlich die Durchsage, dass die Züge gleich weiterfahren. Toll, zum ICE würde ich es nicht mehr schaffen. „Gleich“ waren dann aber immer noch mehrere Minuten, hätte ich es wohl geschafft… -.- Mit + 95 ging es weiter. Als wir in Plochingen parallel mit dem Miezi-612er ausfuhren, wunderte ich mich, wie viele Gleise die Strecke denn hatte. Natürlich nicht genug, in Esslingen blieben wir stehen, um Miezi vorzulassen. Damit hatte sich auch der Anschlusszug 9:45 (90 min später als geplant) erledigt… Stuttgart wurde schließlich mit + 112 erreicht. Der IC von München nach Stuttgart hat länger gebraucht als der Sprinter nach Berlin.^^ Wäre ich gleich über Aalen gefahren, wäre ich sogar 3 min früher in Stuttgart gewesen. :D
[image]
1 Baustelle und Teufelsz(e)ug
[image]
2 Morgendliches Sandwich
[image]
3 Richtung Donau wird es neblig
[image]
4 Ulm am Morgen
[image]
[image]
5 – 6 Wann kommt es schon mal vor, dass sich ein IC und eine ag das Gleis teilen? ;-)
[image]
7 Eigentlich wollte ich den Beweis des Sandwich erst in Stuttgart liefern^^
[image]
8 101-Parade
Ich freute mich, den Klauen des unberechenbaren Fernverkehrs entronnen zu sein. DB Regio kann das ja bestimmt besser. Auf dem Weg nach Heilbronn fragte eine Frau die KiNe, sie habe gerade von einem Erdrutsch auf dem Weg nach Heidelberg gelesen, ob das stimmte. Die KiNe wusste von nichts, im RIS stand auch nichts. Der Zug war pünktlich, der knappe Umstieg in Heilbronn funktionierte. Draußen waren es bereits um 11 Uhr über 30 Grad, doch die Quietschi-Klimatisierung kühlte nur auf 3 Grad unter Außentemperatur. Für kurze Strecken mag das ja gehen, aber auf Dauer ist solch eine Hitze schwer zu ertragen. Gut, dass ich im IC Notfallwasser mitgenommen hatte… In Mosbach-Neckarelz blieben wir länger stehen, dann kam die Durchsage, dass ein Erdrutsch (!?) die Strecke blockierte. Wir würden zurück nach Bad Friedrichshall fahren und von dort über Sinsheim nach Heidelberg. Also entgegen RIS & KiN doch ein Erdrutsch, warum weiß so etwas niemand!? Unter der Annahme, dass die Strecke über Sinsheim nicht länger dauerte und Mosbach-Neckarelz – Bad Friedrichshall nur die planm. 12 min lt. Fahrplan plus 2 x Kopfmachen, müsste ich mit + 35 in Heidelberg ankommen. Das müsste hinkommen. Denn ich musste zwingend den TGV 13:40 Uhr ab Mannheim bekommen, andernfalls müsste ich irgendeinen Umweg entfallen lassen oder würde Brüssel heute nicht mehr erreichen. Während der Standzeit kam von vorn ein übelster Ghettoproll in DB-Uniform und mit Tf-Schlüssel, ich traute meinen Augen nicht! Ich fragte ihn, wie lange die Umleitung dauert, diese Info war ja essentiell für mich. Er trotzig: „Keine Ahnung!!!“. Warum darf ein Tf eine Strecke fahren, für die er offenkundig keine Streckenkunde hat? Ob der Vorgeschichte wurde ich dann leider etwas unsachlich^^ (aber nicht beleidigend!). Immerhin war die Umleitung noch das geringere Übel, im RIS stand nämlich bei den anderen Zügen nur ein Teilausfall, man versucht einen SEV einzurichten – sprich es gab keinerlei Fahrtmöglichkeit. Wahrscheinlich fuhren wir nur deshalb die Umleitung, weil man in Heidelberg gerade kein Tz fürs Neckartalshuttle bis zum Erdrutsch übrig hatte.^^ Für unseren Zug waren bald + 40 als Prognose drin. Das würde reichen, wenn der Tf mitmacht – zugetraut hab ich’s ihm ja nicht… Der KiN hatte sich im vorderen Führerstand verkrochen. Ich dachte mir, so ein Stempel ist keine schlechte Idee, wenn’s am Ende um die Hotelübernachtung geht. Ich ging nach vorn und klopfte mit ausgiebigen Pausen immer lauter gegen die Tür. Wahrscheinlich waren die beiden gerade am Rauchen. Nachdem ich beim 5. Klopfen nahezu meine Hand zertrümmerte, machte er endlich auf. Er gab mir nach kurzer Erklärung den Stempel und erklärte, eine Prognose gibt es nicht, weil die Strecke eingleisig ist, sie hofften so schnell wie möglich durchzukommen, wenn es gut läuft, werden es + 30. Das war doch mal ein Wort! Warum nicht gleich so? Jetzt weiß ich auch endlich, wo Hoffenheim liegt. :D Der „Erdrutsch“ war übrigens lt. Medien ein „kleinerer Geröllabgang“. Normalerweise dramatisieren doch die Medien und die Bahn beschwichtigt. Diesmal andersrum…
[image]
9 Hoffentlich macht es DB Regio es besser…
[image]
10 Südlich von Heilbronn
[image]
11 Das Neckartal weiter im Norden kurz vor der Stelle, wo es schön wird…
[image]
12 Nahe Neckargemünd
Heidelberg wurde bereits mit + 27 erreicht, top! Ich bekam am selben Bahnsteig schlanken Übergang zur S-Bahn nach Mannheim. Wegen Bauarbeiten fuhr zwischen Heidelberg & Mannheim nur die S-Bahn, und zwar ohne Halt. Trotzdem fuhr man nur Kurzzüge, es war sehr kuschelig. Im Zug war es tatsächlich noch wärmer als draußen, und draußen hatte es schon 35 Grad! -.- Die S-Bahn schaffte es trotz Nonstop-Fahrt, 2 min verspätet in Mannheim einzutreffen. In Mannheim hatte ich fast 40 min Aufenthalt und sah keinen pünktlichen Fernzug. Wirklich keinen einzigen! Vom Regionalverkehr war ca. 2/3 leicht verspätet. Läuft… Theoretisch hätte ich ja auch noch eine S-Bahn später nach Mannheim nehmen können (wären wir mit den prognostizierten + 40 angekommen, wäre mir auch gar nichts Anderes übrig geblieben) und hätte den TGV noch erreicht. Praktisch hatte jene S-Bahn über 20 min Verspätung…
[image]
13 Die Quietschi hat es nach Heidelberg geschafft
[image]
14 Flixtrain mit Albino-Wagen
[image]
15 Quietschend vor Hitze geht es weiter
Noch mehr Glück hatte ich aber dadurch, dass ausgerechnet kurz zuvor die Sperrung der Riedbahn aufgehoben worden war. So hatte mein TGV nur 9 min Verspätung (gar nicht der Rede Wert). Denn hätte der TGV die Riedbahn-Umleitung genommen hätte, hätte ich mein Fahrtziel an diesem Tag nicht mehr erreicht. Wohl oder übel ließ ich also wieder DB Fernverkehr über mein Vorankommen bestimmen… Idealerweise war der TGV ohne Reservierungsanzeige. Ein junges Pärchen stritt. Er: "Es ist nur ein Platz frei. Setz dich, Schatz.". Sie: "Nein, setz du dich.". Ich: "Leute, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, setze ich mich!". Ich helfe gerne beim Streit Schlichten… Ich setzte mich erstmal woanders hin. Hinter Ludwigshafen wähnte ich mich sicher, doch dann kamen zwei ältere asiatische Touristen. Daraufhin nahm ich Platz in der Gepäckablage. Das war immer noch besser als der unklimatisierte und ebenso brechend volle Eingangsbereich. Am einzigen Zwischenhalt Kaiserslautern stiegen viele aus, danach gab es kaum noch Stehplätze. Saarbrücken wurde ebenfalls mit + 9 erreicht, sodass der Anschluss auf den Süwex klappte. Schon mal ein Problem weniger… Im Süwex wurde an jeder Station die Ausstiegsseite durchgesagt. Und kurz darauf für Vergessliche nochmal durchgesagt... Irgendwie nervig.^^ Auch der letzte knappe Anschluss in Trier klappte.
[image]
16 Noch nicht so flinkes französisches Fuhrwerk
[image]
17 Adee, war nicht schee…
[image]
18 Die Saar südlich von Saarburg
[image]
19 Die Saar kurz vor Trier
[image]
20 Fast die gleiche Stelle, hier mit Schiffchen
[image]
21 Völkerfreundschaft

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Rüssel mit B - Teil2/4

Krümelmonster, München, Samstag, 03.08.2019, 13:33 (vor 2432 Tagen) @ Krümelmonster

Die Auslastung im Zug Freitag Nachmittag nach Luxemburg war erwartungsgemäß ein Witz. Im Oberdeck meines Wagens waren nie mehr als vier Beförderungsfälle gleichzeitig.^^ Als der Zug die Sauer überquerte, hatte ich den Glücksspiel-Laden hinter mir – dachte ich! In Sandweiler-Contern, dem letzten Halt vor Luxemburg, wurde (interessanterweise nur auf (Hoch-)Deutsch) durchgesagt, wir werden jetzt 20 – 25 min auf zwei Gegenzüge warten. Da klappte mir erstmal die Kinnlade runter. Doch es kam noch besser: Nach 20 min fuhren wir los, obwohl keiner der beiden Züge eingetroffen war. Ich ging zum WC. Dadurch kann ich nicht sagen, ob oder wann wir den Zügen begegneten, und außerdem verpasste ich den schönen Ausblick auf die Altstadt.
[image]
22 Auf dieser Brücke wird der Zug jeden Moment die luxemburgische Grenze überqueren. Drüben auf der gegenüberliegenden Flussseite bleibt weiterhin Deutschland.
[image]
23 Sandweiler-Contern hätte sicher auch für ein Bahnhofsrätsel getaugt, aber ich wollte das Bild in diesem Bericht lassen ;-)
Nach Ankunft in Luxemburg ging ich gleich zum SEV. Nachdem ein erster Bus gerade halbvoll losgeschickt wurde, betrug die Wartezeit auf den nächsten ca. 30 Sekunden. Na Mensch.^^ Als Entschuldigung für den SEV gab es für jeden eine kleine Flasche Wasser. Ganz edel deutsches Wasser.^^ Gerolsteiner – wenigstens halbwegs lokalpatriotisch.^^ In Gegenrichtung, stadteinwärts, war die Straße min. zur Hälfte mit leeren Bussen belegt. In unserer Richtung war dafür die Hölle los, der Bus fuhr bald auf die Stinktierrenne (Autobahn), wo natürlich Stinktierlambada (Stau) herrschte. Zum Glück nahm er bald die Ausfahrt, die Fahrt hatte genau die 20 min lt. SEV-Fahrplan gedauert, der Puffer ging komplett für den Stau drauf. Der Zug ab Bettembourg hatte wenig Ähnlichkeit mit unserem RE, er glich eher einer S-Bahn. Pétange wurde püntklich erreicht. 12 min Wendezeit beim 12-/18-min-Takt ist ja schon fast dekadent – Luxemburg eben. :p
[image]
24 Luxemburgischer SEV
[image]
25 Gare Lëtzebuerg
[image]
26 Ab Bettembourg ging es wieder auf Schienen weiter
[image]
27 Altes Vehikel in Esch/Alzette
[image]
28 Die Auslastung ist auch hier nicht gerade hoch
[image]
29 Angekommen in Pétange
In Pétange waren fast alle Züge verspätet. 10 – 20 min ist zwar weniger, als die DB häufig bietet, aber gemessen auf die Distanzen in Luxemburg ist das schon gewaltig. Ein Zug war sogar über 30 min verspätet (das ist mehr als die Fahrzeit in die Hauptstadt^^). Der nächste Zug nach Athus, den ich nehmen wollte, fiel aus. Ich war nach dem bisherigen Tag eh schon ziemlich nah an der Kettensäge gebaut. ;-) Ich fragte beim Bahnhofspersonal nach und erhielt die Antwort, der Zugverkehr über die Grenze sei aktuell eingestellt "aus Sicherheitsgründen, die lassen unsere Züge nicht rein. Aber nichts Schlimmes... Passiert immer wieder mal." Bitte was!? Es hatte keinen Anschlag o. ä. gegeben, zumindest nichts, was bekannt wäre. Der Zug war noch nicht einmal von Luxemburg nach Pétange gefahren, sondern komplett ausgefallen, allzu plausibel war die Begründung also nicht. Kurz später sagte mir der Bahnhofsmensch, dass das Problem behoben sei, der nächste Takt (30 min später) würde fahren. Mit zwei knappen Umstiegen würde ich Brüssel heute Abend noch erreichen. Auf der Abfahrtstafel war mein Zug der einzige ohne Verspätung. Das machte mir irgendwie Angst.^^ Tatsächlich war es einer der ganz wenigen pünktlichen Züge an dem Abend in Pétange. Und er fuhr wirklich bis nach Belgien. Auch die CFL hat sich an dem Tag wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert: Planmäßig sollte die Durchquerung des Großherzogtums via Bettembourg 2 h dauern – da ist die längere Fahrzeit durch den SEV schon eingerechnet –, am Ende waren es 3 h!
[image]
30 Zwei Regionalzüge in Pétange
[image]
31 Französisch fabriziertes Vehikel
[image]
32 Diesmal kein Triebzug, sondern eine Traxx
[image]
33 Die nächste Traxx sollte mich nach Belgien bringen
Auch der 6-min-Anschluss in Athus klappte. Im Desiro ML saßen außer mir drei weitere Fahrgäste, davon stieg einer in Messancy aus.^^ In Arlon war dann der letzte Umstieg des Tages. Nun folgte die planmäßig längste Fahrt des Tages, nach Rüssel mit B waren es noch fast 3 h. Wenn der Zug jetzt sterben würde, hätte ich einen Zub als Ansprechpartner, und es ist offensichtlich, dass die Belgier es versemmelt haben. Wenn ich den letzten Anschluss in Arlon verpasst hätte, wäre es schwieriger gewesen.^^ Anfangs war es noch hell, als die Gumminase sich durch die Ardennen schlängelte. Ich bin der Meinung, ich sah einen Luchs neben der Strecke. Zumindest sah das Tierchen so ähnlich aus wie eine Katze, v. a. hatte es luchsige Ohren. Was eher gegen einen Luchs spricht: Es stand an einem Bach (Miezis mögen doch kein Wasser^^) und ich habe es nicht vor dem Zug weglaufen sehen (Luchse sind eigentlich sehr scheu). Ganz sicher bin ich mir nicht, es war ja nur im Vorbeifahren…
In Belgien gibt es bei der Abfertigung übrigens nicht den einen Schlusspfiff wie bei uns, sondern die Zubs sind frei, einen beliebigen Rhythmen zu pfeifen. :D Da es der letzte Zug des Tages war, wartete er in Namur und Ottignies je mehrere min warten auf Anschlussreisende. Die dabei entstandene Verspätung konnte er im Laufe der Durchquerung Brüssels in Form eines umgedrehten Us auf 5 min reduzieren. Als der Zub die Sprache wechselte, brauchte ich eine ganze Weile, um herauszufinden, ob das Englisch oder Niederländisch sein sollte. :D Zweisprachige Ansagen gibt es in belgischen Zügen ja nur in Brüssel. Trotz aller Widrigkeiten hatte ich nach 17:50 h nun endlich mein Ziel erreicht.^^ 5:42 Uhr war ich in München-Hbf. losgefahren, 23:32 Uhr in Brüssel-Süd angekommen. Mit dem SEV waren es 12 Umstiege, und das alles (zumindest grob) in eine Richtung, ohne allzu große Schlenker, und die gesamte Strecke auf einem Ticket (wenn auch mit weniger Umstiegen gebucht).^^
[image]
34 „Ab dem 10.06. schließen die Türen 30 Sekunden vor der Abfahrtszeit. Seien Sie rechtzeitig am Bahnsteig.“ Von der DB lernen heißt ... lernen.
[image]
35 Bahnhofsgebäude Arlon
[image]
36 In den zweitklassigen Rüssel bringt mich passenderweise eine Gumminase ;-)
[image]
37 Nach fast 18 h endlich angekommen^^
Ich freute mich natürlich ungemein, dass ich nun nachts die Gegend rund um den Südbahnhof durchwandern durfte.^^ Aber letztlich war es gar nicht so schlimm. Da ist wenigstens Leben.^^ Und es laufen auch nicht mehr komische Gestalten rum als anderswo.^^
In dieser Nacht habe ich gut geschlafen. :D

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Rüssel mit B - Teil3/4

Krümelmonster, München, Samstag, 03.08.2019, 13:34 (vor 2432 Tagen) @ Krümelmonster

Da ich bereits zum dritten Mal in Brüssel war, schaute ich mir an nächsten Tag weniger die Hauptsehenswürdigkeiten an, sondern war eher außerhalb des Stadtzentrums unterwegs. Verteilt über das ganze Stadtgebiet sieht man immer wieder tolle Bauten des Jugendstils oder Eklektizismus.
Anbei einige lose Eindrücke/Begebenheiten.
[image]
38 Hier ein Beispielbild eines sehenswerten Jugendstilgebäudes
Zunächst fuhr ich mit der Tram vom vom Hotel zum Südbahnhof. Das ist ja mal ein „tolles“ System: Beim Tram-Fahrer gibt es nur Einzeltickets. Automaten gibt es nicht an allen Stationen. Wenn man ein Tagesticket will, muss man ein Einzelticket für 2,50 € kaufen und damit zum Automaten fahren. Der Zustand der Tram/Prémétro (=teilweise unterirdische Tramstrecken) ist zwar etwas besser als in der Ukraine, aber reichlich marode. Die Linie 51 fährt im einprägsamen 22-min-Takt.^^ Übrigens fährt die Tram/Prémétro rechts und bimmelt beim Anfahren genau wie in Frankreich, die richtige Métro hingegen fährt links (und bimmelt auch nicht^^). Einmal hörte ich in der Tram, wie sich ein Pärchen in einer Mischung aus Französisch und Niederländisch unterhielt. Teilweise wechselten sie – wie bei Deutschtürken – mehrmals im Satz die Sprache. Das klang mal interessant. :D
[image]
39 Alte Tram im Untergrund
[image]
40 Neue Tram im Untergrund
[image]
41 Erinnert mich von der Stimmung her irgendwie ans Ruhrgebiet. Schön geht anders.^^
[image]
42 Fotografieren der Metro ist verboten, für dieses Foto wurde ich angehupt^^
[image]
43 Belgien Xtreme! ;-)
Vormittags war ich kurz am Südbahnhof, wo ein sehr interessantes Spektakel geboten wurde: Erst gab es eine Last-Minute-Gleisänderung von 11 auf 17 (alle Gleise sind nummeriert, das ist also durchaus weit). Alle rannten rüber. Dort stand der Zub in der schließenden Tür und wehrte die Meute ab ("Non, pas de discussions !"), damit der Zug nicht noch mehr Verspätung bekam... In dieser Situation waren zwar alle echt angepisst und fassungslos, aber in Deutschland hätte der Mob den Zub wahrscheinlich gelyncht…
An dem Tag herrschte Affenhitze. Es war nicht ganz so warm wie in Süddeutschland, aber durchaus über 30 Grad, also kein ideales Wetter für eine Stadtbesichtigung. Ein Fahrstuhl brachte mich auf den Turm der monumentalen Kathedrale Koekelberg, bei Wind ließ sich die schöne Aussicht noch mehr genießen.
[image]
44 Die Nationalbasilika des Heiligen Herzens, nichts Geringeres als die fünftgrößte Kirche der Welt
[image]
45 In der Basilika
[image]
46 Blick ins Kircheninnere
[image]
47 Prächtiges Kirchenfenster
[image]
48 Ausblick
[image]
49 Sicht aufs Atomium
[image]
50 Nicht so weit entfernt liegt dieser Palast. Weiß jemand, was das ist?
[image]
51 Molenbeek
[image]
52 Der Justizpalast versteckte sich schon wieder hinterm Gerüst
Beim dritten Besuch des Rüssels schaffte ich es auch endlich mal zum Atomium.^^ Das ist ja wirklich ein riesiges Teil. Doch auch wenn die Schlange gar nicht so lang war, sparte ich mir einen Besuch des Innenlebens.
[image]
53 Belgischer Snack
[image]
54 Man unterschätzt gern, wie groß das Atomium wirklich ist!
Am späten Nachmittag war ich noch in Schaarbeek. Die Gegend ist echt nicht schön. Zwar gibt es dort tolle Häuser, aber nur komische Menschen. Die sind ungefähr so drauf wie im Münchner Bahnhofsviertel, bloß krasser.^^ Plötzlich ertönte eine Polizeisirene, alle drehten sich schockiert um und beschleunigten ihre Schritte. :D Als ich eine grüne Ampel überquerte, nutzte ein Stinktier-Pedaltreter die Wartezeit, um sich aus dem Fenster zu beugen und mich anzuschreien. :D Was genau sein Problem war, weiß ich nicht, vermutlich war er einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden.^^
[image]
55 Bahnhof Schaerbeek mit Tram
[image]
56 Die Marienkirche in Schaerbeek
Zum Abendessen holte ich mir eine Waffel und betrieb die Vollendung der Dekadenz. Mein Blutzuckerwert hat sich ungefähr verdreifacht (und bei mir will das schon was heißen!). :D Dann verweilte ich noch etwas am Grand-Place. Auch wenn ich den Platz schon kannte, darf er bei der Inspizierung des Rüssels natürlich nicht fehlen. ;-)
[image]
[image]
[image]
[image]
57 – 60 Abends am Grand-Place
[image]
61 Wie kann seinen Blutzucker möglichst schnell in die Höhe treiben? So!
[image]
62 Galeries Royales Saint-Hubert
[image]
[image]
[image]
[image]
[image]
63 – 67 Grand-Place am Abend ist erquickend und labend


Auf der Rückfahrt wollte ich eigentlich über Rotterdam und Utrecht fahren. Doch dort waren das ganze Wochenende Bauarbeiten mit Totalausfall und SEV. Deshalb fuhr ich auch heute von vornherein mit aufgehobener Zugbindung. Die DB zeigte bereits am Morgen, was in ihr steckte, und ließ den ersten Rüssel-ICE ausfallen. Den zweiten auch. So lange war mir das egal, ich wollte via Amsterdam fahren (auch bei aufgehobener Zugbindung muss man sich an die gebuchten Grenzübergänge halten). Ich nahm zunächst den Beneluxtrein mit betraxxtem Sandwich.
[image]
[image]
68 – 69 Schon wieder Sandwich. Schlechtes Omen?
[image]
70 Das erste Mal 1. Klasse im Ausland

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Rüssel mit B - Teil4/4

Krümelmonster, München, Samstag, 03.08.2019, 13:35 (vor 2432 Tagen) @ Krümelmonster

Die Anordnung war je drei Wagen 2. Klasse und ein Wagen 1. Klasse, das ganze 3x hintereinander. Die Ansagen waren sogar viersprachig, auf Deutsch leicht gekürzt, erst zuletzt auf Englisch. Als ich das letzte Mal im Bhf Brüssel-Süd Macarons gekauft habe und anschließend in den Zug gestiegen bin, ist dieser ICE qualvoll verendet. Heute dachte ich, versuche ich's nochmal. Künftig werd ich das lieber bleiben lassen. :D Während der Ansage in Brüssel-Nord hörte man beunruhigende Piepser, danach nervöses Geschnatter. Dann war der Strom weg.^^ Kurz darauf war die Rede von technischen Problemen und "quelques minutes" bzw "5 Minuten" Verspätung. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits + 6.^^ Mit + 21 ging es weiter. Mittlerweile hatte ich erfahren, dass auch mein anvisierter ICE ab Amsterdam ausfallen würde. Es war jener Sonntag letzten August, wo „wegen hohem Schadstand“ fast kein ICE International verkehrte… Ich dachte mir: ‚Wenn es in dem Tempo weitergeht, bin ich pünktlich zum nächsten Wochenende wieder in München. :D‘ Der Beneluxtrein fährt planmäßig den Schlenker über den Flughafen, dort waren es schon fast + 30. Die Rennbahn Brüssel – Mechelen verläuft auf dem Mittelstreifen der Stinktierrenne – ui, wie exotisch!
[image]
71 Die „wunderschöne“ Kulisse des Bhf Brüssel-Nord
[image]
[image]
[image]
72 – 74 Die Züge rennen links, die Stinktiere rechts
[image]
75 Skyline von Mechelen, rechts die charakteristische St.-Rombouts-Kathedrale. Die Brücke ist mir leider etwas ins Bild gerauscht^^
[image]
76 Das Hafenhaus in Antwerpen
[image]
77 Großer Stinktierhof (Parkplatz) beim Bhf Noorderkempen. Hier gab es zwar keine Einsteiger, aber bestimmt 10 Aussteiger.^^
An der Grenze hatten wir noch 22 min Verspätung. Es gab zwar keinen Personalwechsel, aber trotzdem in NL keine Ansagen mehr auf Deutsch. In Breda mussten wir alles, was pünktlich war (einfach alles), vorlassen, wieder mit + 30 ging es weiter. Wenn wir das Spielchen wiederholten, würde ich tatsächlich meinen 47-min-Anschluss verpassen (ohne ausgefallenen ICE wären es 63 min). Wie läuft das eigentlich? Wenn die die Belgier für 30 min Verspätung sorgen, die Niederländer auf + 60 erhöhen und die Deutschen schließlich die + 120 voll machen, wer zahlt dann die 50 % Erstattung? Zum Glück ging es in Rotterdam schnell weiter. Die Steckdosen über den Sitzen sind leider so angebracht, dass das Ladekabel genau 5 cm über der Tischplatte endet. Leider hatte ich keinen Hut mit breiter Krempe dabei... :-( Meist hatte ich den gesamten Wagen für mich allein. Amsterdam Centraal wurde mit + 27 erreicht, das reichte leider nicht mehr, um Bastogne zu kaufen. :-( Der Barcode meines Handys konnte die Sperren in Amsterdam nicht öffnen, wahrscheinlich weil weder Start noch Ziel in den Niederlanden waren (wohl aber die Wegevorschrift).
[image]
[image]
78 – 79 Brücke über das Hollands Diep
[image]
80 Auch sonst ist die Strecke nah am Wasser gebaut
[image]
81 Klischee erfüllt :p
[image]
82 Kurz vor Amsterdam
[image]
83 Bei der Einfahrt nach Amsterdam
[image]
84 Metro
[image]
85 Sandwich am Ziel
[image]
86 Der prächtige Bhf Amsterdam Centraal
IC 29101 sollte dieselben Fahrzeiten haben wie der tote ICE. NS stellte(n?) damit ein wahrhaft wunderliches Vehikel bereit. ;-) Ich nahm Platz neben einer süddeutschen Rentnertruppe und brauchte bald Kopfhörer ob ihrer Sätze wie „Wenn du e Stund Verspätung hasch, krisch meisch e Gudschein für irgenden Scheiß"… -.- Ich fragte mich, ob die Gurke ernsthaft die ICE-Fahrzeit halten können würde.^^ Doch wäre das Gleis frei gewesen, hätte sie sogar 2 min zu früh in Utrecht sein können. Kurz vor Arnhem wurden auf Niederländisch und Englisch Ersatzbusse nach Duisburg durchgesagt. Warum fährt man in die Niederlande, wenn man weder Niederländisch noch Englisch kann? Von den vier Leuten neben mir konnte tatsächlich niemand Englisch. Nachdem ich ihnen übersetzt hatte, gingen sie ernsthaft davon aus, dass in Duisburg direkt nach Ankunft der Busse ein eigener Ersatzzug bereit steht – die kennen die DB nicht! :D :D :D Die Busse hatte übrigens nicht einmal DB organisiert, sondern NS – das ist ja die größte Frechheit! Die DB lässt alle Leistungen ausfallen, und Alternativen dürfen die anderen organisieren und bezahlen.
Die meisten Fahrgäste nahmen aber nicht die Busse, sondern enterten den Abellio-RE, der dann nahezu 100 % Sitzplatzauslastung hatte. Kaum hatte der Zug die deutsche Grenze überquert, blieb er erstmal stehen. :D Mit Ausnahme von Mechelen – Antwerpen war ich bis Oberhausen komplett neue Strecke gefahren. Nach unspektakulärer Fahrt wurde mit + 2 (Abellio-Fahrplan) Duisburg das Schreckliche erreicht. Warum musste die Zwangspause ausgerechnet hier stattfinden? :-(
[image]
87 Wenn die DB unfähig ist und NS als letzte Aufgebot hervorkramt
[image]
88 ICE International …
[image]
89 Als mich erinnern die Knöpfe ja zuerst an den Railjet^^
In Duisburg wollte ich eine neue Reservierung haben. Einmal hatte ich bereits wegen der Bauarbeiten geändert, nämlich auf den Zug, der jetzt ausgefallen war, und der Anschluss war natürlich weg. So Nachmittag in der 1. Klasse halte ich das durchaus für ein berechtigtes Anliegen. Tatsächlich war ich (Odyssee, Anschluss verpasst, ausgerechnet im hässlichen Duisburg hängen geblieben) wesentlich höflicher und freundlicher als der Schalter-Mensch, der mich anpampte, warum ich denn so fahre und warum ich eine Reservierung möchte – aber sie mir letztendlich doch gab/geben musste. Ich wurde überhaupt nicht gefragt, wo ich sitzen möchte, ich bekam einfach irgendwas.
Für meinen ICE 725 wurde nur angezeigt, dass er in Dotra verkehrte mit 1. Klasse ganz vorn und ganz hinten. Wo der 20er- und wo der 30er-Zugteil war, verschwiegen RIS & Anzeige. "Bitte beachten Sie die angezeigte geänderte Wagenreihung", sagte der Lauftext, ohne dass irgendwo etwas angezeigt gewesen wäre. Als ich einsteigen wollte, drängelte sich noch ein altes Ehepaar mit Reservierung für Wagen 28 vorbei und blieb direkt hinter der Tür stehen, um zu beratschlagen. Wagen 28 war wegen Ausfall Klima gesperrt. Dann gingen sie in Wagen 29 und klauten mir die Plätze in der Lounge in der 1. Reihe. -.- Wie lange fährt so ein ICE eigentlich mit ausgefallener Klima? Die wird ja eher nicht zwischen Essen und Duisburg ausgefallen sein... In Düsseldorf bekam der Zug – Magie! – 5 min Verspätung, und es erschienen Zusatzhalte an der KRM im RIS. Diese Zusatzhalte standen bereits für Köln als Verspätungsbegründung drin, da hat sich aber einer richtig Gedanken gemacht… In Monti standen wir dann 5 min dumm rum ohne Ansage und ohne überholt zu werden, bevor es weiterging. Für Frankflug standen noch + 18 als Prognose drin, wir waren aber schon mit + 13 abgefahren, was die Zubine nicht daran hinderte, als Prognose für Krankfurt-Hbf. stur die + 18 abzulesen. Noch jemand, der sich Gedanken machte… Später sagte sie: "Unser Zug ist zur Zeit noch 9 min verspätet. (...) Our train is currently delayed by 11 minutes." Ok, sie hatte es offensichtlich nicht so mit Zahlen.^^ Unsere „Klimaanlage“ kühlte den Wagen die ganze Zeit auf ca. 28 oder 29 Grad, hielt aber tapfer durch bis zum Ende.^^
[image]
90 Der Neanderthaler kennt noch keinen Strom ;-)
[image]
91 Es ist mir unbegreiflich, wie man die gleiszugewandte Seite mitten auf der Brücke ohne Zugang beschmieren kann…
[image]
92 Kulisse von Frankfurt
[image]
93 Frankfurt…
Auch wenn die Verspätung letztlich fast komplett abgebaut wurde und München mit + 1 erreicht wurde, konnte ich jeden verstehen, der sagte, dass er nicht gern mit DB Fernverkehr fährt... Es machte einfach keinen Spaß mehr… In letzter Zeit (wo ich allerdings nicht mehr so viel unterwegs war) habe ich auf jeden Fall keine weitere Verschlechterung festgestellt, eher vorsichtige Anzeichen einer leichten Verbesserung… ;-)

Es waren insgesamt 16 Zugfahren, davon zwölf auf der Hinfahrt.^^ Zur Fahrzeit von 19:49 h kamen 2:09 h Zwischenhalte. Die Dauer pro Fahrt war mit 1:22 h deutlich kürzer als mein Durchschnitt. Ohne SEV, aber inkl. Umleitung im Neckartal legte ich 2.002 km zurück, davon 1.371 km in DE, 67 in LU, 318 km in BE und 246 km in NL. Planmäßig, ohne Umleitung, macht das eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100,1 km/h, für eine Spaßfahrt gar nicht schlecht. ;-)
Die FGR-Formulare für Hin- und Rückfahrt hatte ich gemeinsam mit zwei weiteren Formularen Ende August abgegeben. Ende September waren drei der vier Fälle bearbeitet, die Rückfahrt aus Brüssel aber nicht. Ende Oktober legte ich einem weiteren Formular einen Reminder bei. Das Formular wurde bearbeitet. Der Reminder blieb unbeantwortet. Nach gehäuft falschen/fehlerhaften/nichtssagenden Antworten bei anderen Fällen, deren Bearbeitung sich bis zu 7 Monate (!) hingezogen hatte, wandte ich mich nun gleich ans EBA. Anders wird sich doch nie etwas ändern…
Kurz vor Weihnachten antwortete mir das SC SCR mit dem Einleitungssatz „Wir nehmen Bezug auf Ihre Eingabe beim EBA“, und wusste Dinge, die es ohne das FGR-Formular nicht hätte wissen können. Das Formular war also nicht untergegangen, sondern man hatte offensichtlich versucht, die Sache auszusitzen, bis man Mecker vom EBA bekommen hatte. Brav wurde alles erstattet, interessanterweise sogar die Reservierung, obwohl diese als „genutzt“ angegeben war. Ich sehe das mal als Verzugszinsen. ;-)

Ich hoffe ja, dass letzten Sommer der Tiefpunkt erreicht wurde und es nun wieder bergauf geht. ;-)

Positive Grüße
Vom Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Schöne Bilder, Danke

IT19, Samstag, 03.08.2019, 14:09 (vor 2432 Tagen) @ Krümelmonster

Der IC Brüssel-Amsterdam war bei meinen Fahrten immer mit 2-1-2-2-2-1-2 gereiht und Dotra Traxx. Der Barcode wurde bei mir auch schon mal nicht akzeptiert, obwohl auf meinem Ticket laut Wegevorschrift sogar zweimal NL drauf stand.
Mit freundlichen Grüßen
IT19

Rüssel mit B - Teil4/4

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Samstag, 03.08.2019, 14:21 (vor 2432 Tagen) @ Krümelmonster

Danke für den Reisebericht!

[image]
81 Klischee erfüllt :p

Meines Wissens sind Strassenlaternen auch in Deutschland weitverbreitet...;)

IC 29101 sollte dieselben Fahrzeiten haben wie der tote ICE. NS stellte(n?) damit ein wahrhaft wunderliches Vehikel bereit. ;-)

Sei froh, dass Du einen Ersatzzug erwischt hast. In der Regel weist NS den Reisenden gerne auf den nächsten regulären "IC" nach Nijmegen hin. Diese werden in der Regel mit VIRM gefahren.

Ich fragte mich, ob die Gurke ernsthaft die ICE-Fahrzeit halten können würde.^^ Doch wäre das Gleis frei gewesen, hätte sie sogar 2 min zu früh in Utrecht sein können.

Zugsicherung ist hier Limitfaktor, nicht das Fahrzeug.

Kurz vor Arnhem wurden auf Niederländisch und Englisch Ersatzbusse nach Duisburg durchgesagt... die Busse hatte übrigens nicht einmal DB organisiert, sondern NS – das ist ja die größte Frechheit! Die DB lässt alle Leistungen ausfallen, und Alternativen dürfen die anderen organisieren und bezahlen.

Oder DB belässt den Niederländern den SEV, weil man dann weiss dass man in einem Fernreisebus verreist...?

Krankfurt-Hbf.

Bankfurt, doch?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Rüssel mit B - Teil4/4

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 03.08.2019, 14:30 (vor 2432 Tagen) @ Oscar (NL)

Krankfurt-Hbf.


Bankfurt, doch?

Bank krank.

Danke für den Bericht!

Viele Grüße
Sören

--
[image]

Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Wieder ein gelungener Bilderbogen

Power132, Samstag, 03.08.2019, 15:09 (vor 2432 Tagen) @ Krümelmonster
bearbeitet von Power132, Samstag, 03.08.2019, 15:12

Luxembourg ist immer eine Reise wert. Sympathisches Land und Stadt!

Brüssel an sich beeindruckt mehr oder weniger. Mich weniger, weil zu überlaufen und zu sehr auf Touristen-Nepp (reichlich teures Stadtzentrum) ausgelegt.
Ein Eisenbahnmuseum gibts ja in Schaarbeek auch - nur ist mir das zu dunkel gehalten...

Antwerpen gern und immer wieder. Sehr schöne interessante Stadt - besonders das Diamantenvirtel. Und gleich neben am Hauptbahnhof, einer der besten Zoos die ich bisher gesehen habe.

wahrlich munter geschrieben

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 03.08.2019, 18:31 (vor 2432 Tagen) @ Krümelmonster
bearbeitet von Alibizugpaar, Samstag, 03.08.2019, 18:35

Danke! Merci, bedankt!


"Ich fragte ihn, wie lange die Umleitung dauert, diese Info war ja essentiell für mich. Er trotzig: „Keine Ahnung!!!“. Warum darf ein Tf eine Strecke fahren, für die er offenkundig keine Streckenkunde hat? Ob der Vorgeschichte wurde ich dann leider etwas unsachlich."

Hier gibt es ein Hp0 für Dich. Du leitest eine Sache von etwas ganz anderem ab. Daß der Tf keine Aussage machen kann wie lange eine Umleitung dauert hat nichts mit Streckenkunde zu tun, sondern mit der zu erwartenden außerplanmäßigen Zugdichte. Da wollen auch andere durch und wie lange was genau gesperrt ist, wie soll er das wissen können?


"weil die Strecke eingleisig ist, sie hofften so schnell wie möglich durchzukommen, wenn es gut läuft, werden es + 30. Das war doch mal ein Wort! Warum nicht gleich so?"

Wie gesagt, darauf hättest Du als alter Hase von allein kommen können. Das sich im Führerstand verstecken ist natürlich kein werbewirksamer Service am Kunden. Aber wer weiß, wie viele Pausen die Männer zwischen zwei Zügen schon nicht nehmen konnten.


"Ab dem 10.06. schließen die Türen 30 Sekunden vor der Abfahrtszeit"

Lange nicht in Belgien gewesen. Ich dachte die schreiben dort alles zweisprachig auch auf niederländisch. Ist das bei der Staatsbahn generell nicht so? Bei so manchen Produkten im Supermarkt war auf zwei Sprachen zu lesen.


Eklektizismus (...) schreibt man das Wort nicht 'Elektrizität'???


"Die DB zeigte bereits am Morgen, was in ihr steckte, und ließ den ersten Rüssel-ICE ausfallen. Den zweiten auch."

Stark! So etwas zu lesen ist genau wie das Gefühl, das man nach 14 Tagen Tunesien beim Besteigen des Fliegers in Monastir zurück nach Düsseldorf aus Vorfreude hat: War echt schön hier. Aber Heimat, du fehlst mir auch! ;)


"Nachdem ich ihnen übersetzt hatte, gingen sie ernsthaft davon aus, dass in Duisburg direkt nach Ankunft der Busse ein eigener Ersatzzug bereit steht – die kennen die DB nicht!"

Sehr nett. Da musste ich direkt lachen.


"Es ist mir unbegreiflich, wie man die gleiszugewandte Seite mitten auf der Brücke ohne Zugang beschmieren kann."

Die laufen da nachts einfach hin. Für die andere Seite der gezeigten Wand direkt über dem Abgrund wäre meine Anerkennung höher.


Fazit: Meine Erkenntnis bestätigt sich bei dieser Lektüre leider wieder. Man muß zum Bahnfahren echt Lust und Nerven haben, jederzeit mit allem rechnen. Man erlebt schon auf kurzen Etappen viel, manchmal viel zu viel und schön bleibt es dann nicht in Erinnerung. Schade, wenn Bahnfahren immer wieder einem unkalkulierbaren Abenteuer gleich kommt als ginge es zu Fuß durch den Amazonas. Wie viele Tagesrundfahrten ich im vergangenen Jahr abblasen musste. Dreimal vergeblich versucht auf die Zugspitze zu kommen. Selbst mein unschuldiger Versuch von Köln aus nach Puttgarden zu kommen zum Fähre fahren sollte erst beim 4.(vierten) Anlauf klappen! Also Köln - Puttgarden direkt über Osnabrück versteht sich und nicht etwa über Indien - Nordkorea - Alaska. Nur damit da keine Missverständnisse aufkommen.


Frage zum Schluß: Der Hinweis des Zub einfach den TGV nach Paris nehmen und ab da den THA nach Brüssel. Gibt es zu sowas Erfahrungswerte? Spielen da ausländische Bahnen einfach mit?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

DB Fernverkehr ist ein Finanzierungsgarant

ffz, Samstag, 03.08.2019, 20:51 (vor 2432 Tagen) @ Alibizugpaar

Hallo,

ihr müsst das positiv sehen, "Dank" der qualittiv hochwertigen Leistungen von DB Fernverkehr schaffe ich es immer ohne Mühen die maximal 100 Fahrgastrechteformulare für die BC 100 ein zu reichen und so meine 1500€ wieder zu bekommen, wenn auch in 15€ Raten.

DB Fernverkehr ist ein Finanzierungsgarant

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 04.08.2019, 14:15 (vor 2431 Tagen) @ ffz

Aber haben Dich die erstatteten 1.500 € dann nicht mindestens 25.000 € an Nerven gekostet?

;)

Ich muß wirklich sagen, als ich bei meinem dritten Anlauf zur Zugspitze in Reutte gestranden bin und klar war, daß die Zeit wieder nicht für den Gipfel reicht, da fragte ich mich auf der Bahnsteigbank sitzend, was ich hier eigentlich mache. Warum gurke ich sinnlos mit dem Zug herum statt zu Hause unter der Dusche zu stehen oder in der Kölner Altstadt im Eiscafé zu sitzen...

So erlebe ich immer öfter das Bahnfahren.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Wieso max. 100? Ich dachte bis zu 25%

Eingleisigkeit, Sonntag, 04.08.2019, 14:29 (vor 2431 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Eingleisigkeit, Sonntag, 04.08.2019, 14:31

Hi ffz,

irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass du 2x pro Woche Verpsätungen von 60 Minuten oder mehr erleidest und weiterhin mit der BC 100 Bahn fährst.

Dass man 2x pro Woche Verspätungen von 60 Min oder mehr finden und angeben kann, bezweifle ich natürlich nicht ;)

Beste Grüße
Eingleisigkeit

DB Fernverkehr ist ein Finanzierungsgarant

ffz, Sonntag, 04.08.2019, 15:31 (vor 2431 Tagen) @ Alibizugpaar

Hallo,

ich nehme das einfach sportlich, ok ich muss dazu sagen, seit dem ich primär in der Freizeit Bahn fahre und nicht mehr jeden Tag pendle nehme ich das auch gelassener...

Warum ich nicht in der Kölner Altstadt sitze hat den Grund dass die immer so komisch werden wenn ich dort ein Altbier haben will, weil das Zeug was die als "Bier" verkaufen (Kölsch) schmeckt mehr nach Abwaschwasser dazu die komischen Reagenzgläser die immer gleich leer sind...

Man trifft viele nette Menschen beim Bahnfahren und sieht was von der Landschaft kann ein paar Filme schauen, das ist "Versteckete Kamera" im echten Leben...

Wobei ich viel in GB Zug fahre, aus Spaß an der Freude wohlgemerkt, das hilft weil ich mir bei den Briten den Gleichmut abgeschaut habe es hin zu nehmen wie es kommt. Wenn ich aus GB komme dann sehe ich immer wie gut die DB doch ist, es geht immer schlimmer und schlechter.

Wieso max. 100? Ich dachte bis zu 25%

ffz, Sonntag, 04.08.2019, 15:36 (vor 2431 Tagen) @ Eingleisigkeit

Hallo,

für 2 mal 60 Min Verspätung brauche ich keine Woche, da reicht mir ein Samstag...
Es reicht ja schon den Anschlusszug zu verpassen und schon hängt man an so tollen Bahnhöfen wie Karlsruhe Hbf, Stuttgart Hbf, Ulm Hbf, Augsburg Hbf, Köln Hbf,... 1 Stunde rum. Wenn es eine Lounge gibt ist es halb so schlimm...

Ich schaffe es schon mit beeindruckender Regelmäßigkeit in Mannheim Hbf den ICE Korrespondenzanschluss zu verpassen, das bringt mir immer gleich 60 Min Verspätung, weil dann mein Anschluss in Karlsruhe Hbf weg ist.

Wieso max. 100? Ich dachte bis zu 25%

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 04.08.2019, 15:50 (vor 2431 Tagen) @ Eingleisigkeit

Es gibt doch auch Leute die keinen Alkohol vertragen und trotzdem weiter saufen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Und da hälst du der Bahn die Treue?

Eingleisigkeit, Sonntag, 04.08.2019, 16:22 (vor 2431 Tagen) @ ffz

Hallo ffz,

wie gesagt, ich bezweifle nicht, dass sich solche Fälle finden lassen.
Ich wundere mich nur, dass du bereit bist, der DB dann immernoch 5.900 Euro im Jahr zu zahlen. Trotz der Unzuverlässigkeiten, die sie dir antut.

Der Vorteil einer BC 100 ist ja gerade, dass ich mit maximaler Flexibilität unterwegs bin und auf betriebliche Störungen reagieren kann. Außerdem kenne ich mich als BC 100-Kunde ja bestens im deutschen Eisenbahnnetz und an den Bahnhöfen aus. Ich stehe also gerade nicht lammfromm am Bahnsteig und warte auf "meinen" Zug, der 45 Minuten Verspätung hat, sondern suche mir fix eine andere Route.

Sollte das auf meinen Touren nicht möglich sein und ich würde regelmäßig solche Verspätungen erleiden, fahre ich nicht länger mit der BC 100 Bahn, sondern:

a) nehme (zumindest auf Teilstrecken) ein anderes Verkehrsmittel wie Fahrrad oder Auto
b) reduziere Fahrten auf bestimmten, sehr unzuverlässigen Routen

Aber gut, seis drum.

Einen schönen Abend noch
Eingleisigkeit

Die wollen dann aber kein Geld vom Hersteller zurück ;)

Eingleisigkeit, Sonntag, 04.08.2019, 16:24 (vor 2431 Tagen) @ Alibizugpaar

- kein Text -

Und da hälst du der Bahn die Treue?

ffz, Sonntag, 04.08.2019, 16:35 (vor 2431 Tagen) @ Eingleisigkeit

Hallo,

es gibt keine wirklich brauchbare Alternative zur BC 100, Auto ist wesentlich langsamer sehr viel teurer und ich kann nicht schlafen während der Fahrt(ist zumidnest nicht zu empfehlen) und auch Zeitung lesen während der Autofahrt ist ungesund.
Für das Fahrrad sind die 300km am Tag dann doch etwas sehr viel...

Natürlich könnte ich um ziehen, aber alle paar Jahre umziehen ist auch nicht so lustig und man bildet im Zug so eine Art Schicksalsgemeinschaft... Da es bei mir zum Zug am Schluss der nur stündlich fährt keine Alternative gibt kann ich zwar einen anderen Weg wählen, aber die 60 Min Verspätung zum Schluss bleiben wie sie sind.

Und da hälst du der Bahn die Treue?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 04.08.2019, 22:06 (vor 2431 Tagen) @ Eingleisigkeit
bearbeitet von Alibizugpaar, Sonntag, 04.08.2019, 22:10

"Ich stehe also gerade nicht lammfromm am Bahnsteig und warte auf "meinen" Zug, der 45 Minuten Verspätung hat, sondern suche mir fix eine andere Route."

Das finde ich aber auch zu leicht daher gesagt. So habe ich es letzten Sommer erlebt, als ich eigentlich nur vom Bodensee nach Hause nach Köln wollte:

Und neulich am Do, 02.08. in Stuttgart dies: Ich komme um 17:56 mit dem IRE aus Lindau an. Mein ICE 912 um 18:37 fällt ersatzlos aus - ach wie nett, das hatten wir ja lang nicht mehr! Der Bahnhof ist gerammelt voll mit Berufspendlern. Nach Alternativen geschaut und auf den EC 112 nach Frankfurt gewartet. Der verspätet sich aber immer weiter, es wird wiederholt auf den ICE 592 nach Frankfurt - Leipzig verwiesen. Der bekommt nun auch steigende Verspätungen. Als dieser einfährt ist er voll bis unter beide Arme, die Leute kriegen ihre Koffer gerade so in den Zug gestopft. Das will ich mir nicht antun. Was für eine tolle Alternativempfehlung, liebe DB!!! Also zurück zum EC, der immer noch auf sich warten lässt. Ich gehe weiter raus zur 2. Klasse und schaue dem TGV nach Paris bei der Ausfahrt zu. Der ist weg, da fährt der EC auf dem anderen Bahnsteig ein. Kein Hinweis zum Gleiswechsel!!! Ja toll, sehr nett. Den ganzen Bahnsteig zurück gelaufen und durchs Gedränge rüber gemacht. Dort angekommen Durchsage im Zug, daß sich die Weiterfahrt wegen technischer Probleme verzögern wird. Ich stehe im Vorraum und warte und warte und warte...

Inzwischen wird nebenan der IC 2210 nach Köln bereit gestellt. "Hallo Schaffner, weiß man wann wir abfahren?" Der zuckt nur mit den Schultern. Zwei DB-Rotkäpchen laufen mit Gesichtern rum, die von starkem Bluthochdruck zeugen. Die lasse ich besser in Ruhe. Ok, ich raus und wieder zurück zum anderen Bahnsteig, wieder raus bis zur 2.Klasse. Denn wer weiß wie ich später überhaupt von Frankfurt nach Köln komme, dann besser direkt und später, aber wenigstens sitzend.

Fazit des Tages: Ankunft in Köln um 23:05 statt 20:42. So einen Schrott erlebt man an einem einzigen Abend.

http://www.ice-treff.de/index.php?mode=entry&id=530534


Fix eine andere Route suchen? Pustekuchen!!! Und um einen Erstattungsantrag einzureichen war ich viel zu sauer - stinkesauer. Da hätte ich mich für schlappe 10 oder 20 EUR nochmal zu sehr ärgern müssen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Schöne Bilder, Danke

Krümelmonster, München, Dienstag, 06.08.2019, 21:37 (vor 2429 Tagen) @ IT19

Der IC Brüssel-Amsterdam war bei meinen Fahrten immer mit 2-1-2-2-2-1-2 gereiht und Dotra Traxx.

In meinem Bericht sollte es eigentlich heißen: „Wenn ich mich recht entsinne, war die Anordnung …“, doch die Zeichenbeschränkung war mir leider nicht hold. ;-) Könnte auch gut 2-1-2-2-2-1-2 gewesen sein.

Der Barcode wurde bei mir auch schon mal nicht akzeptiert, obwohl auf meinem Ticket laut Wegevorschrift sogar zweimal NL drauf stand.

Ui, wie schafft man bitte zweimal NL in der Wegevorschrift?^^ Oder war es nur Hin- und Rückfahrt?

Mit freundlichen Grüßen
IT19

Es grüßt
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Rüssel mit B - Teil4/4

Krümelmonster, München, Dienstag, 06.08.2019, 21:37 (vor 2429 Tagen) @ Oscar (NL)

Meines Wissens sind Strassenlaternen auch in Deutschland weitverbreitet...;)

Ich fand das Bild so typisch für die Niederlande, dass ich’s einfach aufnehmen musste. :-)
Vielleicht hätte ich es etwas beschneiden sollen.^^

IC 29101 sollte dieselben Fahrzeiten haben wie der tote ICE. NS stellte(n?) damit ein wahrhaft wunderliches Vehikel bereit. ;-)

Sei froh, dass Du einen Ersatzzug erwischt hast. In der Regel weist NS den Reisenden gerne auf den nächsten regulären "IC" nach Nijmegen hin. Diese werden in der Regel mit VIRM gefahren.

Oder DB belässt den Niederländern den SEV, weil man dann weiss dass man in einem Fernreisebus verreist...?

VIRM wirken zumindest deutlich zeitgemäßer. :p
Ich war aber tatsächlich positiv beeindruckt vom Engagement der NS, sowohl einen Ersatzzug als auch einen SEV zu organisieren, obwohl sie selbst gar keine Schuld am Ausfall trug.

Heißt es eigentlich „die NS ist“ oder „die NS sind“?

Krankfurt-Hbf.

Bankfurt, doch?

Bankfurt ist gut, den muss ich mir merken. :-)

gruß,

Oscar (NL).

Es grüßt
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Wieder ein gelungener Bilderbogen

Krümelmonster, München, Dienstag, 06.08.2019, 21:38 (vor 2429 Tagen) @ Power132

Luxembourg ist immer eine Reise wert. Sympathisches Land und Stadt!

Brüssel an sich beeindruckt mehr oder weniger. Mich weniger, weil zu überlaufen und zu sehr auf Touristen-Nepp (reichlich teures Stadtzentrum) ausgelegt.
Ein Eisenbahnmuseum gibts ja in Schaarbeek auch - nur ist mir das zu dunkel gehalten...

Antwerpen gern und immer wieder. Sehr schöne interessante Stadt - besonders das Diamantenvirtel. Und gleich neben am Hauptbahnhof, einer der besten Zoos die ich bisher gesehen habe.

Luxembourg gefällt mir durchaus!
Allerdings ist es bisweilen doch schon arg dekadent. Zum Beispiel fahren dort nur völlig adipöse Stinktiere. ;-)

Ich war jedes Mal ganz begeistert von Brüssel!
Recht voll ist es. Aber ich war kürzlich in Rom, das ist eine ganz andere Hausnummer! Tagsüber habe ich es im Stadtzentrum Roms nicht ausgehalten…
Eisenbahnmuseen sind nicht so meins. Das Interessanteste am Bahnfahren ist für mich das Rausgucken. :p Dann das Strecke Machen. ;-)

In Antwerpen bin ich auch zweimal gewesen, aber mit der Stadt bin ich irgendwie nie so recht warm geworden. Ich weiß auch nicht, woran es liegt…
Die schönste große Stadt in Belgien war für mich Gent. :-)

Es grüßt
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

wahrlich munter geschrieben

Krümelmonster, München, Dienstag, 06.08.2019, 21:39 (vor 2429 Tagen) @ Alibizugpaar

Vielen Dank für das Lob, auch an die anderen Kommentatoren!

Danke! Merci, bedankt!


"Ich fragte ihn, wie lange die Umleitung dauert, diese Info war ja essentiell für mich. Er trotzig: „Keine Ahnung!!!“. Warum darf ein Tf eine Strecke fahren, für die er offenkundig keine Streckenkunde hat? Ob der Vorgeschichte wurde ich dann leider etwas unsachlich."

Hier gibt es ein Hp0 für Dich. Du leitest eine Sache von etwas ganz anderem ab. Daß der Tf keine Aussage machen kann wie lange eine Umleitung dauert hat nichts mit Streckenkunde zu tun, sondern mit der zu erwartenden außerplanmäßigen Zugdichte. Da wollen auch andere durch und wie lange was genau gesperrt ist, wie soll er das wissen können?

Ich hatte in weniger als 4 h planmäßiger Fahrzeit bereits 2 h Verspätung aufgebaut und war dementsprechend frustriert. Hinzu kam die Nervosität, dass in den nächsten 12 Stunden nichts mehr schiefgehen durfte! Deshalb reagierte ich auf die äußerst patzige Antwort des Tf (es waren exakt zwei Worte) leider nicht professionell.
Wie man besser hätte antworten können, hat der KiN ja später demonstriert.

"Ab dem 10.06. schließen die Türen 30 Sekunden vor der Abfahrtszeit"

Lange nicht in Belgien gewesen. Ich dachte die schreiben dort alles zweisprachig auch auf niederländisch. Ist das bei der Staatsbahn generell nicht so? Bei so manchen Produkten im Supermarkt war auf zwei Sprachen zu lesen.

In den Zügen hängen tatsächlich zweisprachige Hinweise, wahrscheinlich damit die Fahrzeuge überall im Land eingesetzt werden können. Gleiches gilt wahrscheinlich für Supermarkt-Produkte, die in ganz Belgien verkauft werden.
Eigentlich kann man Belgien nicht als zweisprachiges Land bezeichnen, sondern als zwei einsprachige Regionen. Die einzige offiziell zweisprachige Region ist Brüssel, dort sprechen aber (außer am Stadtrand) alle Französisch. Das gesamte restliche Land ist einsprachig. Mehrsprachige Ansagen gibt es in Belgien nur vor bzw. nach Halten in der Region Brüssel (zweisprachig), wohl in Zügen zum Flughafen Brüssel (viersprachig, bin aber nie mitgefahren) sowie in internationalen Fernzügen (Beneluxtrein & ICE International auf belgischem Gebiet viersprachig, Eurostar dreisprachig, in den Thalys hab ich’s noch nie geschafft). Beim IC das Stück über die Grenze bis Lille bin ich mir nicht mehr 100%ig sicher, die Ansagen müssten zweisprachig NL/FR gewesen sein. Mehrsprachige Ansagen/Beschilderungen an Bahnhöfen gibt's auch nur in der Region Brüssel. Ob es für internationale Züge außerhalb von Brüssel mehrsprachige Bahnhofsansagen gibt, weiß ich nicht mehr.
Besonders irrsinnig ist das in innerbelgischen Zügen, die die Sprachgrenze überqueren. Dort sind alle Ansagen an Bord nämlich einsprachig (außer eben in Brüssel) in der Sprache der Region, wo man gerade fährt. Und manchmal aufgrund des Akzents des Zubs gar nicht so leicht zu verstehen, als wenn er einfach seine Muttersprache sprechen würde. ;-)

Eklektizismus (...) schreibt man das Wort nicht 'Elektrizität'???

Das Wort gibt es, ist dann aber kein Architekturstil. ;-)

"Nachdem ich ihnen übersetzt hatte, gingen sie ernsthaft davon aus, dass in Duisburg direkt nach Ankunft der Busse ein eigener Ersatzzug bereit steht – die kennen die DB nicht!"

Sehr nett. Da musste ich direkt lachen.


"Es ist mir unbegreiflich, wie man die gleiszugewandte Seite mitten auf der Brücke ohne Zugang beschmieren kann."

Die laufen da nachts einfach hin. Für die andere Seite der gezeigten Wand direkt über dem Abgrund wäre meine Anerkennung höher.

Dort fahren ja auch durchaus nachts Züge... Und auf der talzugewandten Seite sieht ja niemand die Schmierereien.

Fazit: Meine Erkenntnis bestätigt sich bei dieser Lektüre leider wieder. Man muß zum Bahnfahren echt Lust und Nerven haben, jederzeit mit allem rechnen. Man erlebt schon auf kurzen Etappen viel, manchmal viel zu viel und schön bleibt es dann nicht in Erinnerung. Schade, wenn Bahnfahren immer wieder einem unkalkulierbaren Abenteuer gleich kommt als ginge es zu Fuß durch den Amazonas. Wie viele Tagesrundfahrten ich im vergangenen Jahr abblasen musste. Dreimal vergeblich versucht auf die Zugspitze zu kommen. Selbst mein unschuldiger Versuch von Köln aus nach Puttgarden zu kommen zum Fähre fahren sollte erst beim 4.(vierten) Anlauf klappen! Also Köln - Puttgarden direkt über Osnabrück versteht sich und nicht etwa über Indien - Nordkorea - Alaska. Nur damit da keine Missverständnisse aufkommen.

Dass ich gar nicht am Ziel angekommen bin, habe ich – Lutz bewahre – zum Glück noch nicht erlebt! Mit einer BC100 ist die Hemmschwelle zum Umkehren aber sicher auch etwas geringer. ;-)
Man sollte tatsächlich auf alle Eventualitäten eingerichtet sein. Auch wenn ich sie erst einmal gebraucht habe, gehört Unterwäsche für einen Tag zusätzlich für mich zur Standardausrüstung…

Frage zum Schluß: Der Hinweis des Zub einfach den TGV nach Paris nehmen und ab da den THA nach Brüssel. Gibt es zu sowas Erfahrungswerte? Spielen da ausländische Bahnen einfach mit?

Ich weiß, dass es eine Strafe von 15 € gibt, wenn man ohne Reservierung in den französischen HGV steigt. Sei es, weil man es irgendwie ohne Reservierung auf den Bahnsteig geschafft hat, oder weil der Zub einfach der Meinung ist, die Reservierung sei nicht gültig.
Da meine Wegevorschrift nicht durch Frankreich führte, hat die SNCF sicher nichts an dem Ticket verdient. Ich gehe deshalb davon aus, dass mir der maximale Flexpreis der SNCF für die Strecke Straßburg – Paris berechnet worden wäre, hätte ich mich einfach in den Zug gesetzt. Dagegen sind die 15 € Strafe Peanuts. ;-) Und Thalys wäre zwischen Paris & Brüssel sicher auch nicht kooperativ gewesen ob meines DB Tickets und meiner Fahrt um min. 90 Grad entgegengesetzt zur Wegevorschrift. Wahrscheinlich wäre da nochmal der höchste Flexpreis angefallen. Schließlich gab es ja keinerlei Grundlage für eine Beförderung auf dieser Route mit diesen Firmen.
Wenn man ein Flugticket mit Eurowings von München nach Berlin bucht und der Flug Verspätung hat, wird einen KLM sicherlich auch nicht aus Nettigkeit kostenlos via Amsterdam mitnehmen. ;-)

Es grüßt
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

DB Fernverkehr ist ein Finanzierungsgarant

Krümelmonster, München, Dienstag, 06.08.2019, 21:40 (vor 2429 Tagen) @ ffz

Hallo,

ihr müsst das positiv sehen, "Dank" der qualittiv hochwertigen Leistungen von DB Fernverkehr schaffe ich es immer ohne Mühen die maximal 100 Fahrgastrechteformulare für die BC 100 ein zu reichen und so meine 1500€ wieder zu bekommen, wenn auch in 15€ Raten.

Hut ab!
Bei mir hätte das SC FGR in mindestens 30 Fällen die Originalfahrkarte verlangt oder bei Fahrten nach Basel Bad. Bhf. die Fahrkarte für den Auslandsanteil oder ähnliches… Zermürbungstaktik…

Es grüßt
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

DB Fernverkehr ist ein Finanzierungsgarant

Krümelmonster, München, Dienstag, 06.08.2019, 21:40 (vor 2429 Tagen) @ Alibizugpaar

Ich muß wirklich sagen, als ich bei meinem dritten Anlauf zur Zugspitze in Reutte gestranden bin und klar war, daß die Zeit wieder nicht für den Gipfel reicht, da fragte ich mich auf der Bahnsteigbank sitzend, was ich hier eigentlich mache. Warum gurke ich sinnlos mit dem Zug herum statt zu Hause unter der Dusche zu stehen oder in der Kölner Altstadt im Eiscafé zu sitzen...

Das kann ja jeder. :p
Ich gebe zu, ich versuche, DB Fernverkehr inzwischen für Spaßfahrten zu meiden, sondern nur für den direkten Weg zur Grenze bzw. für meine direkten Fahrten nach Berlin zu nutzen. Der Spaß der Spaßfahrten beginnt erst hinter der Grenze. ;-) Dazu kommt sicherlich, dass Deutschland streckentechnisch ziemlich weit abgegrast ist. Dieses Jahr werde ich voraussichtlich mehr als die Hälfte meiner Kilometer im Ausland gemacht haben.

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

wahrlich munter geschrieben

RhBDirk, Dienstag, 06.08.2019, 21:51 (vor 2429 Tagen) @ Krümelmonster


Wenn man ein Flugticket mit Eurowings von München nach Berlin bucht und der Flug Verspätung hat, wird einen KLM sicherlich auch nicht aus Nettigkeit kostenlos via Amsterdam mitnehmen. ;-)

Es grüßt
Das Krümelmonster

KLM natürlich nicht. Kommt auch auf die Verspätung drauf an.

Aber bei Ausfall gehts mit EW via Köln bzw Düsseldorf, oder austrian via Wien, swiss via Zürich oder Genf, Lufthansa direkt oder via Frankfurt, brussels via Brüssel...

Komisch, bei mir nie...

Matze86, München, Dienstag, 06.08.2019, 21:59 (vor 2429 Tagen) @ Krümelmonster

- kein Text -

DB Fernverkehr ist ein Finanzierungsgarant

Hansjörg, Dienstag, 06.08.2019, 22:30 (vor 2429 Tagen) @ Krümelmonster

Hut ab!
Bei mir hätte das SC FGR in mindestens 30 Fällen die Originalfahrkarte verlangt oder bei Fahrten nach Basel Bad. Bhf. die Fahrkarte für den Auslandsanteil oder ähnliches… Zermürbungstaktik…

Was hast Du denn sonst mitgeschickt? Eine Kopie der Fahrkarte sollte ja auch reichen. Oder wollte das SC FGR ne Kopie der BC100?

wahrlich munter geschrieben

Krümelmonster, München, Donnerstag, 08.08.2019, 19:01 (vor 2427 Tagen) @ RhBDirk

KLM natürlich nicht. Kommt auch auf die Verspätung drauf an.

Aber bei Ausfall gehts mit EW via Köln bzw Düsseldorf, oder austrian via Wien, swiss via Zürich oder Genf, Lufthansa direkt oder via Frankfurt, brussels via Brüssel...

Diese Airlines gehören aber auch alle zum selben Konzern.
Genau darauf wollte ich ja hinaus, dass man mit einem DB-Ticket für eine ganz andere Strecke eben nicht einfach von Thalys mitgenommen wird. ;-)

Es grüßt
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

Taktik vom SC FGR

Krümelmonster, München, Donnerstag, 08.08.2019, 19:01 (vor 2427 Tagen) @ Hansjörg

Hut ab!
Bei mir hätte das SC FGR in mindestens 30 Fällen die Originalfahrkarte verlangt oder bei Fahrten nach Basel Bad. Bhf. die Fahrkarte für den Auslandsanteil oder ähnliches… Zermürbungstaktik…


Was hast Du denn sonst mitgeschickt? Eine Kopie der Fahrkarte sollte ja auch reichen. Oder wollte das SC FGR ne Kopie der BC100?

Die ursprünglich von mir erwähnten Beispiele waren von Bekannten mit BC 100.

Bei mir (ohne BC 100) kennt das SC andere Vorgehensweisen (ich würde sagen, min. ein Drittel der einzuschickenden Fälle verläuft mit Komplikationen):
1. Erneutes Anfordern von genau jenen Belegen, die ich gerade erst geschickt hatte
2. Verweisen auf die Zuständigkeit des Kundendialogs, just nachdem mich dieser mangels Zuständigkeit ans SC FGR verwiesen hatte (hatte ich bei einer Erstattung der Klassendifferenz)
3. Bestätigen von 60 min Verspätung, obwohl es 120 min Verspätung waren
oder bzgl. der Rückfahrt aus Brüssel
4. Überhaupt keine Reaktion

Alleine deshalb gehe ich ins Reisezentrum. Auch wenn dort beim letzten Mal die Erstellung von zwei Gutscheinen so fordernd war, dass es eine halbe Stunde gedauert hat.

Es grüßt
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum