? zu SSP EU CZ, Streckenbindung/Grenztarifpunkt (Fahrkarten und Angebote)

bahnfahrerofr., Donnerstag, 06.06.2019, 10:42 (vor 2482 Tagen) @ mmandl
bearbeitet von bahnfahrerofr., Donnerstag, 06.06.2019, 10:42

Schon bei der Buchung hatte ich etwas Bedenken bzgl. Anschlussverlust tief in CZ und anschließendem Stranden in Prag oder Plzen, nun ist aber am betreffenden Tag auch noch SEV östlich von Prag, bis Prag muss ich insgesamt 4x umsteigen mit teils sehr kurzen Übergängen.


Wenn es den fahrplanmäßigen Zug nicht mehr gibt, darfst du nach EU-Fahrgastrechten mit jedem anderen Zug zu jedem beliebigen Zeitpunkt fahren (vor der geplanten Abfahrt oder zu einem späteren Zeitpunkt). In diesem Fall fällt der gebuchte Zug aus und du wirst voraussichtlich gar nicht mehr am Zielort ankommen. "Gar nicht" ist mehr als 60 Minuten. Daher greift Art. 16 der VO unproblematisch ein. Voraussetzung ist nur, dass es sich um vergleichbare Beförderungsbedingungen zur urpsrünglichen Verbindung handelt. Diese Voraussetzung spielt in der Praxis keine Rolle, sofern du eine vernünftige Verbindung wählst.

Daß ist mir schon bewusst. Innerhalb eines Landes, insbesondere D, hätte ich auch gar kein Problem damit. Aber weil hier eigentlich ein Grenztarifpunkt mit im Spiel ist und fremdsprachige Schaffner bin ich halt etwas vorsichtig. Habe auch schon mal die Aussage gehört, dass bei Abweichungen vom Grenztarifpunkt bei Verspätungen eine neue Fahrkarte vorzustecken ist und anschließend beim SC FGR eingereicht werden muss, da irgendwas mit der Einnahmenverteilung sonst nicht klappt. Dabei kommt mir jetzt aber zu gute, dass die Fahrkarte keinen Grenztarifpunkt aufweist.


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