CZ: "Steuerwagen" = Beiwagen mit ZUB und Sprechfunk. (Allgemeines Forum)

martarosenberg, Dienstag, 15.01.2019, 20:11 (vor 2641 Tagen) @ Gast
bearbeitet von martarosenberg, Dienstag, 15.01.2019, 20:14

Höchst interessant... Wie schnell wurde da gefahren?

Kurvenreiche Bergstrecke mit nur Nebenbedeutung (touristisch ggf. auch Hauptbedeutung). Geschwindigkeit war nicht all zu schnell.

Selber erlebt auf den Strecken nach Harrachov sowie nach Moldova v Krušných Horach (letzteres hat im Ausflugsverkehr immernoch Chancen auf sowasa, falls man mit (2x) Brotbüchse + zum Fahrrad-Massentransporter umgebauten Beiwagen fährt).

Braucht der Schaffner eine besondere Ausbildung für so etwas?

k.A.

- Vor einigen Jahren in Bela nad Radbuzou: Mein Zug mit 810 + Beiwagen kommt an, ich steige nicht gleich ein, da er noch ein paar Minuten Aufenthalt hat, und erschrecke, daß er sofort wieder losfährt. Es stellt sich heraus, daß während der paar Minuten Aufenthalt planmäßig der Beiwagen ins Depot rangiert und dort abgestellt wird.

Also Fahrgastwechel - Beiwagen wegschaffen - Fahrgastwechel? Nett :).

- Auf manchen Nebenstrecken werden an Kreuzungsbahnhöfen die Weichen von Hand durch den Schaffner gestellt. Na ja, eigentlich nicht kreativ, sondern etwas früher Selbstverständliches, was sich dort länger gehalten hat und hier ungewohnt wirkt...

Auch noch vor einiger Zeit wurden an manchen Stationen, wo Taktknoten herrscht und die Bahnsteige noch die "alten" sind wie auch in Berga(Elster) und Leipzig-Knauthain wo man ebenerdig die Gleise überschreitet, vom Bahnhofspersonal Tafeln an die Bahnsteige gestellt welcher Zug jetzt wohin fährt. War bei dieser Bahnhofsbauform sehr schnell und intuitiv zu erfassen für die Reisenden. Habe es aber in den letzten Jahren nicht mehr gesehen, inzwischen haben die elektronischen Anzeigen Einzug gehalten. Gibt es das noch irgendwo?

- Nach einer Fahrt Klattau-Eisenstein mit 842 + Btx soll der Triebwagen umgehängt werden. Die Kupplung läßt sich aber nicht losschrauben, anscheinend zu sehr festgefroren. Sofort ist der Fahrdienstleiter mit einem Wasserkocher zur Stelle, kochendes Wasser wird drübergegossen, nun kann abgekuppelt werden. Wahrscheinlich nicht planmäßig, aber so schön zu erzählen...

:).


Die Bulgaren sind auch immer recht kreativ, aber eher aus der Not heraus weil da viel verlottert, die Tschechen hingegen Pflegen ja ihr Material.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum