Na dann will ich auch mal. (Allgemeines Forum)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 04.10.2018, 09:37 (vor 2743 Tagen) @ moonglum

Ich weiß, ich werde mit diesem Beitrag hier einige Empörungen auslösen und der eine oder andere mag sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Aber bedingt durch das, was ich in meinem Leben schon so alles erlebt habe, habe ich einen ausgesprochen sachlich-nüchternen Umgang mit dem Thema Tod.

Fangen wir mal ganz von vorne an. Ich bin der Meinung, ein Mensch hat das Recht, sein Leben zu beenden, wenn er dies möchte. Ich rede nicht davon, daß es keine Hilfen für diejenigen gibt, die sich unsicher sind, die darf und muß es weiterhin geben. Aber wer es wirklich will, soll die Möglichkeit dazu haben. Man wird nicht gefragt, ob man überhaupt auf diese Welt will (wie auch), also hat niemand anders außer einem selbst zu entscheiden, ob man vorzeitig abtritt. An Bevölkerungsmangel leidet unser Planet ja nun auch nicht gerade... aber ich schweife ab.

Was allerdings in meinen Augen ein wirkliches Problem ist, ist nicht die aus einem Schienensuizid resultierende Einschränkung im laufenden Betrieb, aber die bereits erwähnte Traumatisierung unbeteiligter, wie beispielsweise der betreffenden Tf. Also sollte der Ansatz sein, die Anzahl Unbeteiligter, die hineingezogen werden, so klein wie möglich zu halten. (Die Auswirkungen auf Freude und Familien der Suizidenten ist nicht veränderbar, daher klammern wir diese mal aus und beschränken uns auf unbeteiligte Dritte.)

Irgendwie komme ich da nicht drumherum als potentielle Lösung über die in der Zeichentrickserie "Futurama" vorkommende Selbstmordzelle zu denken...

Mich auf verbale Prügel einstellende Grüße
der Colaholiker

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