Schenker und Arriva nicht riesige Gewinnbringer des Konzerns (Allgemeines Forum)

Henrik, Mittwoch, 12.09.2018, 20:39 (vor 2763 Tagen) @ BahnCard75

Wenn nein, warum sollte man die abstoßen? Solange der Bund ne Dividende will, ist es doch sinnvoll den Gewinn im Ausland zu generieren?

Die Dividende fordert der Bund nicht zwingend ein und fließt ja eh direkt wieder zurück ins System Bahn.
so viel Gewinn machen die nun auch nicht.

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ZEIT ONLINE: Die DB könnte ja auch Geschäftsbereiche abstoßen. Offenbar erwägt sie, ihre europäische Regionalverkehrstochter Arriva zu verkaufen. Die bringt aber wenigstens Geld ein. Ist es da klug, sich von ihr zu trennen?

Böttger: Es ist Unsinn, zu glauben, Arriva wäre die Ertragsperle des Konzerns, die man nicht verkaufen sollte. Arriva hat seit dem Kauf die Kapitalkosten nie verdient, der Gewinn war immer niedriger. Es wäre in Ordnung, wenn die Geschäfte außerhalb Deutschlands ordentlich Geld hereinbrächten, um die Eisenbahn in Deutschland voranzubringen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um Arriva zu verkaufen. Die Bahn würde einen guten Preis erzielen. Das Gleiche gilt für die Logistiktochter Schenker. Sie verdient zwar in guten Jahren gerade so die Kapitalkosten, aber man muss schon fragen, warum die Bahn Minenlogistik in Australien oder Weinlogistik in Südafrika betreibt. Jetzt könnte sie auch damit gutes Geld erlösen.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-09/deutsche-bahn-fernverkehr-zuege-kauf-probleme-gu...

wie auch immer.. es wird allein an der SPD scheitern.


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