Gesellschaftsform (Fahrkarten und Angebote)

sibiminus, Freitag, 03.08.2018, 05:52 (vor 2795 Tagen) @ br752

Der Gedanke ist /halbwegs/ richtig. Auch wenn ein Verkehrsverbund eine Gewinnerziehlungsabsicht hat, ist die Frage an wen der Gewinn abgefuehrt werden muss. (Kommunen an der Strecke?)

Aber Verkehrsverbünde machen doch keinen Gewinn, im Gegenteil! Bei Diskussionen um Verbundgründungen /-erweiterungen jammern doch die Kommunen über die zu erwartenden Kosten, Stichwort Durchtarifierungsverluste.

Bei einer AG sind die Aktionaere, in diesem Fall der Bund, zu befriedigen.

Genau... also ist es doch der Bund, der sich bewegen muss! Ich finde es krank wie bequem es sich der Bund in der Position gemacht hat keine Verantwortung zu übernehmen und die AG als Sündenbock vorschieben zu können. Zugegeben, die DB baut selber genug Mist - nur würde ein interessierter und engagierter Aktionär seinen Einfluss geltend machen. Das fehlt mir.

Wenn das der Saudi oder Chinese geworden waere, dann ganz "gute Nacht".

Zustimmung, wobei ziemlich unwahrscheinlich

Aber auch so wird zu viel in den Bundeshaushalt fuer andere Dinge abgefuehrt, anstelle die Infrastruktur (Weichen/Ausweichen/Auswechmaterial) vorzuhalten.

Wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, wurde doch im Zuge der LuFV-II-Verhandlungen eine geringere Dividende, dafür aber ein höherer DB-Eigenanteil durchgesetzt. Hoffen wir mal, dass die Dividende ganz weg kommt und für kapazitätssteigernde Maßnahmen (als eine Idee) verwendet werden kann.


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