Bei mir. (Fahrkarten und Angebote)

martarosenberg, Mittwoch, 25.04.2018, 23:26 (vor 2894 Tagen) @ arno50

Ich habe Mitte letzten Jahres anhand meiner bahn.bonus/ .comfort-Punkte-Übersicht abgeschätzt, wie viel ich in vorangegangenen Jahr in die Bahn investiert habe, bin zu dem Schluss gekommen dass auch im Folgejahr es ähnlich sein wird, habe dann alle Vergünstigungen die mir zum Erwerb der BC100 angeboten wurden (550 EUR) angerechnet und kam auf grob +- 0. (Vllt. 200 EUR war ich dann noch unter dem BC100-Preis.)

Städtische ÖPNV-Fahrten waren da nicht mit drin, aber ich habe sie mir wenn ich kein +City hatte (weil ich gerade nicht Fernverkehr oder überhaupt nicht Zug an dem Tag fuhr) meistens Verkniffen und Fuß- oder Rad- oder DB-Tarif-Lösungen gesucht.

Ergo: Mal BC100 2. Klasse anschaffen für Komfortgewinn.

Jetzt führe ich interessehalber Fahrtenbuch, trage ein
(1) Was die tatsächlich durchgeführte Fahrt mich zum BC50-Preis gekostet hätte,
(2) wie viel ich mit BC50 aber ohne BC100 für die Fahrt ausgegeben hätte (dann fahre ich i.d.R. die preiswerteren Strecken, oft auch nur Nahverkehr, es sei denn die preiswerte Strecke ist wirklich nervig, manche Fahrten gar nicht oder eben kombiniert mit anderen Fahrten) (hierbei nehme ich meistens den BC50-Preis an da abzuschätzen wann ich einen Sparpreis gebucht hätte mir meist nicht möglich ist),
(3) wie viel ich tatsächlich mit BC100 zahle (was meist 0 ist).

Zu (3) kommen auch Erstattungen durch Fahrgastrechte (also dann mit -10 EUR).

Momentan bin ich rein Preislich auf ca. +-0 (wenn ich (2) und (3) gegenrechne, (3) auf die bisherige Monatszahl runtergerechnet). Tatsächlich hätte ich ohne BC100 mehr Sparpreise genutzt als in (2) angegeben. Tatsächlich nutze ich die BC100 auch einiges im ÖPNV, was in keine Rechnung mit einfließt.

Was ich genieße: So Fälle wie
* Fahrt von B nach A und dann nach C. Termin in A abgesagt, nun viel gemütliche Zeit um nach C zu fahren. Oh, da steht ein IC der eine angenehme Route fährt. Erstmal rein. In Kassel dann raus, paar Stationen mit Straßenbahn, und 2h durch Wald und Berge, bevor es weitergeht.
* Meine erste Nutzung: Ankunft in Rostock mit der Fähre von einer Nordreise. Einfach mal in den Stadtbus steigen. Und durch den Warnowtunnel fahren. Dann zum Bf. Oh, gleich fährt ein Zug nach Süden. Erstmal rein. Noch keine Ahnung von Fahrplan, aber es ist ja noch gut Zeit.
* Zeit und schön Wetter und Draussenschlafzeugs dabei? Auf dem Weg von A nach B losfahren und unterwegs entscheiden wo genau hin und wo aussteigen zum nächtigen (ohne BC100 wäre das meist vorgeplant, mindestens auf eine genaue Route). Und in Kombi mit "ich muss mich nicht hetzen, um noch die letzte Verbindung zu kriegen, sondern kann nach Seminarende gemütlich zum Bahnhof und einsteigen".

Was ich mit BC100 mache was ich ohne nicht täte:
* Mal schnell nach Jena fahren um dort Kalkstein-Boden zu holen für eine auf einer Reise in solcher Umgebung gefundene Pflanze.
* Leipzig - Bremen über Berlin - Hannover.
* Viele ÖPNV-Fahrten.
* Unangenehme Züge meiden (voll, ICE-4, ...) oder spontan doch aussteigen.
* Keine Lust gerade lange zu warten? Dem Zug entgegenfahren oder einen Dreiecks-Umweg fahren.

Wo die BC100-Freiheit auch nervt:
* Unverbindlichkeit.
* Da jederzeit die Möglichkeit nach Fahrtänderung besteht verleitet sein auch Möglichkeiten im Kopf zu haben und zu checken, dadurch manchmal weniger auf die Fahrt an sich einlassen.


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