Veolia Lokführer am roten Signal vorbeigefahren (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 21.07.2008, 12:48 (vor 6520 Tagen) @ ICE11

Demnach hat der Zug der Veolia am Sonntag, kurz nach zwanzig Uhr, trotz rotem Signal den Bahnsteig in Landgraaf (auf dem Bild am mittleren Gleis sichtbar) in Richtung Heerlen verlassen, und ist nach Eingriff der Fahrdienstleitung 20 Meter vor der Einfädelung auf das Streckengleis Herzogenrath-Heerlen (im Bild rechts, Weiche ist nicht mehr sichtbar), welches durch die aus Heerlen kommende Euregiobahn besetzt war, zum Stehen gekommen. Die Strecke wurde anschließend bis Dienstschluß gesperrt, die Euregiobahn konnte die Fahrt Richtung Aachen nach kurzem Halt fortsetzen. Es wird davon ausgegangen, dass die ATB defekt war, allerdings wird der Vorfall derzeit noch untersucht.

Der Veolia Lokführer sollte ein rotes Signal ignoriert haben. Sowieso sollte die RB Kerkrade-Maastricht 20:09 in Landgraaf sein; die Euregiobahn sei 20:28 in Heerlen abgefahren. Normalerweise sollte es auf dem eingleisigen Abschnitt Heerlen-Landgraaf keinen Konflikt geben. Kann nur heißen, dass die Veolia Schienenbanane mit +20 in Landgraaf angekommen war (erwarte nicht, dass der Baby Talent +40 hatte).

Übrigens gibt es bei uns die Vermutung, dass vor allem die Privat-Lokführer rote Signale überdurchscnittlich ignorieren. Vor allem auf eingleisigen Abschnitten sei dieser Vorgang "unzulässig". Dies gilt auch für den Cargo-Bereich.
Da darf man froh sein, dass es auf der Betuweroute nur ERTMS Level 2 gibt. Wenn der Lukfürer dort die Befehle nicht folgt, erfolgt sofort Zwangsbremsung, auch bei Tempo unter 40.


gruß,

Oscar (NL).

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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