[PM] SNCF testet ab 2019 führerlose TGV-Züge (Allgemeines Forum)

Quasar, Dienstag, 20.06.2017, 19:01 (vor 3212 Tagen)
bearbeitet von Quasar, Dienstag, 20.06.2017, 19:01

Die SNCF wollen einige ihrer TGV Züge bis 2023 automatisieren und starten daher ab 2019 einen Testbetrieb

Einige der im Regelbetrieb bis zu 320 km/h schnell fahrenden TGV-Züge sollen künftig ohne Fahrer auskommen. Das hat die französische Bahngesellschaft SNCF nun bekannt gegeben, wie Engadget unter Berufung auf FranceInfo berichtet. 2019 sollen die ersten Tests starten, bis 2023 will die SNCF autonome Züge in den normalen Fahrplan aufnehmen. Die Züge sollen mit einer Reihe externer Sensoren ausgestattet sein, die im Falle von Hindernissen auf der Strecke eine Notbremsung einleiten können.
Einen großen Vorteil verspricht sich die SNCF beim Rangieren in Bahnhöfen. Durch den automatisierten Betrieb sollen auch die Intervalle zwischen Zügen auf einer Strecke verkürzt werden. Während momentan noch drei Minuten Sicherheitsabstand vorgesehen sind, sollen es künftig nur noch 108 Sekunden sein. Trotz der Automatisierung der Züge sollen Fahrer vorerst weiterhin an Bord bleiben und zusätzliche Sicherheit bringen

Sehr schön

Höllentalbahn, Dienstag, 20.06.2017, 19:12 (vor 3212 Tagen) @ Quasar

Finde ich gut das der technische Fortschritt bei der Bahn aktiv vorangetrieben wird, mit der Zusage die Arbeitsplätze zu erhalten beruhigt man die Gewerkschaften.
Nur so kann die Bahn sich auch in Zukunft behaupten.
Schade nur das wir Deutschen da nicht mitmischen

Sehr schön

ICE2020, Dienstag, 20.06.2017, 19:21 (vor 3212 Tagen) @ Höllentalbahn

Finde ich gut das der technische Fortschritt bei der Bahn aktiv vorangetrieben wird, mit der Zusage die Arbeitsplätze zu erhalten beruhigt man die Gewerkschaften.
Nur so kann die Bahn sich auch in Zukunft behaupten.
Schade nur das wir Deutschen da nicht mitmischen

Natürlich macht man so eine Zusage jetzt. Für das Sicherheitsgefühl der Leute und für die Gewerkschaften. Irgendwann sind die Arbeitsplätze dann ganz schnell weg. In U-Bahn-Systemen mit entsprechenden baulichen Vorrichtungen kann ich mich mit so etwas anfreunden (siehe Paris oder verschiedene Flughäfen). In Zügen auf freier Strecke finde ich – so ausgefeilt die Technik auch sein mag und selbst, wenn es nicht auch um Arbeitsplätze ginge – kein positives Szenario.

Lokführer könnten mmN auch wegfallen

Höllentalbahn, Dienstag, 20.06.2017, 19:32 (vor 3212 Tagen) @ ICE2020

Man könnte es ja auch wie bei der DLR machen, der Lokführer bekommt andere Aufgaben zugewiesen (Kundenbetreuung/Fahrkartenkontrolle) und im Falle eines Technikversagens greift er ein.
Ich habe bei der Bahn diesbezüglich deutlich weniger Bedenken, bei einem Problem bremst man dann einfach ab.
Im Gegenzug zum Flugzeug oder Auto droht da einfach deutlich weniger Gefahr.

Lokführer könnten mmN auch wegfallen

ffz, Dienstag, 20.06.2017, 20:11 (vor 3212 Tagen) @ Höllentalbahn

Man könnte es ja auch wie bei der DLR machen, der Lokführer bekommt andere Aufgaben zugewiesen (Kundenbetreuung/Fahrkartenkontrolle) und im Falle eines Technikversagens greift er ein.
Ich habe bei der Bahn diesbezüglich deutlich weniger Bedenken, bei einem Problem bremst man dann einfach ab.
Im Gegenzug zum Flugzeug oder Auto droht da einfach deutlich weniger Gefahr.

Ähm die DLR ist wie der Name schon sagt keine Eisenbahn sondern ein Stadtbahnsystem was völlig autark funktioniert.
Bei der klassischen Eisenbahn hast du Bahnübergänge, die Lokführerüberwacht, bzw Techniküberwacht sind, du hast ein frei zugängliches Netz mit verschiedensten Zugtypen die alle auf dem gleichen Netz fahren.

Ein vollautomaisierter Betrieb geht auf einem in sich geschlossenen System, bei dem nur Reisezüge mit Fahrzeugen mit gleichen Parametern unterwegs sind, das System Eisenbahn ist viel zu komplex, als dass eine Maschine das berschen könnte, nicht mal die LZB bekommt es auch nur annähernd hin den Zug automatisch zu fahren, von ETCS reden wir lieber erst gar nicht.

Aber nicht auf den LGVs

Höllentalbahn, Dienstag, 20.06.2017, 20:16 (vor 3212 Tagen) @ ffz

Da gibt es keinerlei Mischbetrieb, BÜs etc...

Aber nicht auf den LGVs

ffz, Dienstag, 20.06.2017, 20:41 (vor 3211 Tagen) @ Höllentalbahn

Blöd nur, dass die LGV's nicht vom Startbahnhof bis zum Zielbahnhof gehen...
Die TGV fahren immer noch zu über 40% auf ganz klassischen Mischbetriebsstrecken und haben noch nicht mal eine AFB, sprich bis heute gibt es keinen TGV in Frankreich der auf einer LGV automatisch fahren kann...

Aber nicht auf den LGVs

flierfy, Dienstag, 20.06.2017, 21:45 (vor 3211 Tagen) @ ffz

Blöd nur, dass die LGV's nicht vom Startbahnhof bis zum Zielbahnhof gehen...

BÜ sind auf Hauptstrecken in Grossstädten ebenfalls selten. In Marseille gibt es einen Bahnsteigzugang, der über die Gleise führt. Hier wird man dann baulich etwas verändern müssen. Ansonsten hab ich keine BÜ in den Zufahrten zu den grossen TGV Bahnhöfen gefunden.

Die TGV fahren immer noch zu über 40% auf ganz klassischen Mischbetriebsstrecken und haben noch nicht mal eine AFB, sprich bis heute gibt es keinen TGV in Frankreich der auf einer LGV automatisch fahren kann...

Die 40% beziehen sich aber wohl eher auf das gesamte von TGVs befahrene Netz und nicht auf die Fahrleistung dieser Züge. Des Weiteren wird das Netz in zwei Wochen noch mal um zwei grosse Stückchen grösser. Dann verkehren TGV noch seltener im klassischen Netz.

Aber nicht auf den LGVs

ffz, Dienstag, 20.06.2017, 22:31 (vor 3211 Tagen) @ flierfy

Die LGV's gehen bei Weitem nicht in alle Großstädte die von TGV's angefahren werden, TGV's kommen ja nicht nur innerhalb Frankreichs und nicht nur auf Hauptstrecken zum Einsatz, das hier https://de.voyages-sncf.com/sites/default/files/images/carte_grande.jpg ist das aktuelle TGV-Netz innerhalb Frankreichs, dazu kommen die TGV nach Frankfurt über Saarbrücken und Karlsruhe, die TGV nach München, die TGV nach Basel SBB-Zürich HB, die TGV nach Genf, die TGV nach Bern, die TGV nach Brig, die TGV nach Barcelona und die TGV nach Mailand.

Die 40% beziehen sich auf das von den TGV's befahrene Netz nach Eröffnung der beiden LGV's, man meint das gerne dass die TGV's hauptsächlich auf LGV's fahren würden tatsächlich ist das nicht so, nachdem Macron nun Staatspräsident ist und auch noch die Wahlen gewonnen hat wird in Frankreiche eine linke Politik eingeschlagen, Macron hat sich dafür ausgesprochen jede LGV auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen die sich noch nicht im Bau befindet und auch die SNCF hat viele LGV-Projekte aufgeschoben auf Grund magelnder Wirtschaftlichkeit und Geldmangel.

Ah ja.....

Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 20.06.2017, 23:09 (vor 3211 Tagen) @ ffz

... nachdem Macron nun Staatspräsident ist und auch noch die Wahlen gewonnen hat wird in Frankreiche eine linke Politik eingeschlagen,

Deswegen haben die französischen Linken die Wahl zwischen Macron und Le Pen auch als Wahl zwischen Pest und Cholera bezeichnet....

Aber nicht auf den LGVs

flierfy, Mittwoch, 21.06.2017, 12:33 (vor 3211 Tagen) @ ffz

Die LGV's gehen bei Weitem nicht in alle Großstädte die von TGV's angefahren werden, TGV's kommen ja nicht nur innerhalb Frankreichs und nicht nur auf Hauptstrecken zum Einsatz, das hier https://de.voyages-sncf.com/sites/default/files/images/carte_grande.jpg ist das aktuelle TGV-Netz innerhalb Frankreichs, dazu kommen die TGV nach Frankfurt über Saarbrücken und Karlsruhe, die TGV nach München, die TGV nach Basel SBB-Zürich HB, die TGV nach Genf, die TGV nach Bern, die TGV nach Brig, die TGV nach Barcelona und die TGV nach Mailand.

Auf den von dir genannten Strecken wird man die Automatisierung auch nicht beginnen. Das sind nur schwach frequentierte Nebenlinien des TGV-Netzes. Eher wird man auf den Hauptstrecken wie Paris-Lyon, -Lille, -Strassburg oder -Marseille beginnen. Hier lohnt es sich zum Einen, da diese Strecken mehr als einmal pro Stunde befahren werden. Zum Anderen ist es dort erst einmal einfacher, da sie höhenfrei sind und es nur wenig Berührungspunkte mit dem übrigen Bahnverkehr gibt.


Die 40% beziehen sich auf das von den TGV's befahrene Netz nach Eröffnung der beiden LGV's, man meint das gerne dass die TGV's hauptsächlich auf LGV's fahren würden tatsächlich ist das nicht so, nachdem Macron nun Staatspräsident ist und auch noch die Wahlen gewonnen hat wird in Frankreiche eine linke Politik eingeschlagen, Macron hat sich dafür ausgesprochen jede LGV auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen die sich noch nicht im Bau befindet und auch die SNCF hat viele LGV-Projekte aufgeschoben auf Grund magelnder Wirtschaftlichkeit und Geldmangel.

Macron wird keine linke Politik machen und jede LGV wurde schon immer auf ihre Wirtschaftlichkeit hin geprüft. Das wäre also auch nichts Neues.

Bei DLR wird sogar abgefertigt wimni

ALR997, Dienstag, 20.06.2017, 20:26 (vor 3211 Tagen) @ Höllentalbahn

- kein Text -

Faszinierend,...diese Technikgläubigkeit.

sfn17, Dienstag, 20.06.2017, 20:22 (vor 3212 Tagen) @ Quasar

Wir werden noch viele, viele Jahre mit Lokführern fahren, und das ist auch gut so.

Mutig ist es schon, gleich mit autonomem Hochgeschwindigkeitsverkehr unter freiem Himmel anzufangen. Und dann nur vier Jahre Testbetrieb. Ah ja.

Wenn schon, hätte ich eher versucht, zunächst das RER (Paris) autonom fahren zu lassen, so als Testbereich.

Die SNCF will nur Angst machen.

Die Gewerkschaften dürfen also weiterhin und auch gerne mit Vehemenz für die Rechte der Lokführer kämpfen.

Faszinierend,...diese Technikgläubigkeit.

ALR997, Dienstag, 20.06.2017, 20:30 (vor 3211 Tagen) @ sfn17

Naja die RER sind auch auf dem Weg zum automatischen Betrieb.

In London verkehren übrigens auch bereits viele U-Bahnen mehr oder weniger automatisch. Allerdings in der Minus-Variante: das Personal ist immer noch dabei und der Betrieb ist (mMn) trotzdem sehr unzuverlässig. Insofern kein Musterbeispiel für ein erfolgreiches ATO-System, aber man lernt daraus.

Bin mal in London mit einer führerlosen U-Bahn gefahren...

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.06.2017, 20:39 (vor 3211 Tagen) @ ALR997

...und die hat mir auf Anhieb gefallen.

Bei U-Bahnen ist es ja noch sinnvoll, das zu machen. Aber außerhalb abgeschlossener Systeme wird's kritisch.

Ganz ehrlich, mir ist es bei einem Hochgeschwindigkeitszug wirklich lieber, dass da vorne auch ein Lokführer ist, der im Falle des Falles eingreifen kann. Ein Computer kann nie zu hundert Prozent perfekt sein, da kann es immer den Fall geben, dass er versagt und da ist es besser, wir haben da einen Menschen am Führerstand, der tatsächlich auch dann die Notbremse ziehen kann, wenn der Computer einen schwerwiegenden Fehler hat und es nicht tun könnte.

Davon abgesehen, dass man ein Problem durch einen Neustart des Computers schnell lösen kann, was aber nicht gegeben wäre, wenn der Zug keinen Lokführer hat.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Yap.

Blaschke, Dienstag, 20.06.2017, 20:59 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Tach.

Ein Computer kann nie zu hundert Prozent perfekt sein, da kann es immer den Fall geben, dass er versagt


Den Fall WIRD es auch geben.

und da ist es besser, wir haben da einen Menschen am Führerstand, der tatsächlich auch dann die Notbremse ziehen kann, wenn der Computer einen schwerwiegenden Fehler hat und es nicht tun könnte.


Zu bedenken ist, dass die menschliche Fehlerquote deutlich über der eines Computers liegt.


Schöne Grüße von

jörg

Yap.

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.06.2017, 21:01 (vor 3211 Tagen) @ Blaschke

Zu bedenken ist, dass die menschliche Fehlerquote deutlich über der eines Computers liegt.

Und dann wird ein Computer vom Menschen konstruiert, womit sich der Kreis schließt.


Schöne Grüße von

jörg

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Yap.

Blaschke, Dienstag, 20.06.2017, 23:42 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Tach.

Zu bedenken ist, dass die menschliche Fehlerquote deutlich über der eines Computers liegt.

Und dann wird ein Computer vom Menschen konstruiert, womit sich der Kreis schließt.


Nur dass der Compi sich dann quasi selbst weiterbildet und über einen Datenbestand und damit Erfahrungsschatz verfügt, von dem ein Mensch nur träumen kann.


Schöne Grüße von

jörg

Yap.

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 20.06.2017, 23:52 (vor 3211 Tagen) @ Blaschke

Allerdings ist er trotzdem am Anfang von einem Menschen programmiert worden und wird nie perfekt sein.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Yap.

Arcx, Mittwoch, 21.06.2017, 00:49 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Genau so, wie ein Mensch nie perfekt sein kann und ebenfalls ausfallen kann...

Yap.

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 00:52 (vor 3211 Tagen) @ Arcx

Man kann am Ende sagen, wenn Mensch und Maschine Hand in Hand zusammenarbeiten und sich gegenseitig gut unterstützen, haben wir eine recht hohe Sicherheit. ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Ansichtssache ...

Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 20:02 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Hallo.

Man kann am Ende sagen, wenn Mensch und Maschine Hand in Hand zusammenarbeiten und sich gegenseitig gut unterstützen, haben wir eine recht hohe Sicherheit. ;-)

Solange die Maschine korrekt arbeitet, braucht es keinen Menschen.

Und dann erinnern wir uns an Unfälle, bei denen die Technik funktionierte, einwandfrei, und den Unfall verhindert hätte, wenn nicht ein Mensch eingegriffen hätte und das Unglück somit erst möglich gemacht hat.

Ohne Mensch hätten sich die beiden Züge in Bad Aibling womöglich stundenlang gegenüber gestanden und die Strecke wäre den halben Tag gesperrt gewesen, aber es wäre niemand zu Tode gekommen.
Schöne Grüße von

jörg

Ansichtssache ...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 20:14 (vor 3211 Tagen) @ Blaschke

Hallo.

Man kann am Ende sagen, wenn Mensch und Maschine Hand in Hand zusammenarbeiten und sich gegenseitig gut unterstützen, haben wir eine recht hohe Sicherheit. ;-)


Solange die Maschine korrekt arbeitet, braucht es keinen Menschen.

Gut, dass wir ausrechnen können, dass eine Maschine nie 100% fehlerfrei sein kann ;-)

Und dann erinnern wir uns an Unfälle, bei denen die Technik funktionierte, einwandfrei, und den Unfall verhindert hätte, wenn nicht ein Mensch eingegriffen hätte und das Unglück somit erst möglich gemacht hat.

Ohne Mensch hätten sich die beiden Züge in Bad Aibling womöglich stundenlang gegenüber gestanden und die Strecke wäre den halben Tag gesperrt gewesen, aber es wäre niemand zu Tode gekommen.
Schöne Grüße von

jörg

Und dann gibt es mehr Fälle, wo der Mensch verhindert, dass eine Maschine was falsch macht.

Zumal, nach deiner Logik sollten die Passagiere auch alle Maschinen sein.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Danke für die Bestätigung!

Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 20:39 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Tach.

Und dann gibt es mehr Fälle, wo der Mensch verhindert, dass eine Maschine was falsch macht.


Ob das "mehr" sind, sei dahin gestellt.

Zumal, nach deiner Logik sollten die Passagiere auch alle Maschinen sein.

Eine schöne Bestätigung meiner These: ein Computer hätte sicher deutlich seltener den falschen oder gar keinen Fahrschein und säße deutlich seltener im falschen Zug.

Schöne Grüße von

jörg

Danke für die Bestätigung!

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 22.06.2017, 07:53 (vor 3210 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Colaholiker, Donnerstag, 22.06.2017, 07:53

Eine schöne Bestätigung meiner These: ein Computer hätte sicher deutlich seltener den falschen oder gar keinen Fahrschein und säße deutlich seltener im falschen Zug.

Man kann natürlich jeden Fehler einfahc nur stumpf als Nummer sehen, oder man kann die Fehler auch mit Hinblick af ihre Folgen bewerten. Menshcliche Fehler wie die, die zum Unfall in Bad Aibling führen, sind zweifelsohne so mit das schlimmste, was ohne Vorsatz passieren kann. Die Folge waren zu viele verlorene Leben und nicht unerheblicher Sachschaden.

Wenn ich jetzt aber mit einem Sparpreis für ICE 12345 stattdessen in ICE 54321, der die glieche Strecke, nur eine Stunde früher, befährt, hat das im absoluten Worst Case zur Folge, daß ich einen finanziellen Verlust erleide, weil ich eine neue Fahrkarte kaufen muß. Vielleicht aber auch nicht, wenn der Zub einen guten Tag hat, und mich kulanterweise am nächsten Unterwegshalt auf den eigentlich gebuchten Zug warten läßt. Dann ist die schlimmste Folge, daß ich eine Stunde in Hinterkleckersdorf-Ost rumsitzen muß...

Es liegt denke ich auf der Hand, das ein System wie der Bahnverkehr Fehler letzterer Art in großer Anzahl tolerieren kann, Fehler ersterer Art hingegen einfach nicht passieren dürfen.

Du vergleichst also gerade Birnen mit Handgranaten. Haben ne ähnliche Größe und Form, aber wenn ich bei der Birne den Stiel abreiße und sie auf Dich werfe, haste höchstens nen blauen Fleck. Oder wenn die Birne reif genug ist, einen braunen. ;-)

Dir das thema Fehlerfolgenabschätzung näherlegende Grüße,
der Colaholiker

--
[image]

Am Thema vorbei

Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 19:55 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Huhu.

Allerdings ist er trotzdem am Anfang von einem Menschen programmiert worden und wird nie perfekt sein.

Was auch nicht behauptet wurde. Insofern eine unnütze Einwendung.

Schöne Grüße von

jörg

Am Thema vorbei

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 20:15 (vor 3211 Tagen) @ Blaschke

Blaschi, wenn du so kommst, dann kannst du dich doch selber wegkomplimentieren, deinen Job könnte sicher auch eine Maschine machen.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Logo.

Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 20:43 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Tach.

Blaschi, wenn du so kommst, dann kannst du dich doch selber wegkomplimentieren, deinen Job könnte sicher auch eine Maschine machen.

Klar! Zeitungen austragen ist sowas von vorgestern. Pillen fahren macht bald die Drohne im Flug.

Und hier schreiben könnte ein Textbaustein-Computer. Erst recht, wenn es um die Schweiz geht. Da kommt eh immer dasselbe.

Schöne Grüße von

jörg

Logo.

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 20:46 (vor 3210 Tagen) @ Blaschke

Tach.

Blaschi, wenn du so kommst, dann kannst du dich doch selber wegkomplimentieren, deinen Job könnte sicher auch eine Maschine machen.


Klar! Zeitungen austragen ist sowas von vorgestern. Pillen fahren macht bald die Drohne im Flug.

Und hier schreiben könnte ein Textbaustein-Computer. Erst recht, wenn es um die Schweiz geht. Da kommt eh immer dasselbe.

Und du bist immer noch hier.

Tze ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Logo.

Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 21:36 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Tach.

Und hier schreiben könnte ein Textbaustein-Computer. Erst recht, wenn es um die Schweiz geht. Da kommt eh immer dasselbe.

Und du bist immer noch hier.

Schreibt ja keine Maschine für mich ...

Schöne Grüße von

jörg

Logo.

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 21:40 (vor 3210 Tagen) @ Blaschke

Und was, wenn ich dir ein Programm schreiben würde, welches das Beitragsschreiben für dich erledigt?

--
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Man zu ...

Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 21:55 (vor 3210 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 21:55

Und was, wenn ich dir ein Programm schreiben würde, welches das Beitragsschreiben für dich erledigt?

das hat ja nur Fehler.

Ansonsten musst du es nicht MIR schreiben, sondern der Forensoftware. DIE muss das ja immer entsprechend automatisch einfügen. In meiner Qualität allerdings!

Nachtrag. Wenn ... dann ...

Blaschke, Mittwoch, 21.06.2017, 22:00 (vor 3210 Tagen) @ Blaschke

Und was, wenn ich dir ein Programm schreiben würde, welches das Beitragsschreiben für dich erledigt?

wenn es das in exakt demselben Umfang bei exakt den Beiträgen, bei denen ich mich äußere, schafft, dann bin ich hier weg.

Bin mal gespannt, wie du es programmierst, dass das Ding immer passend auf le troll antwortet.

Wenn ich es mir so recht überlege...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 22:59 (vor 3210 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 21.06.2017, 23:01

...erstmal nicht, hab noch Prüfungen, dann Ferien und da hab ich besseres zu tunn, als dem Blaschi ein Programm zu schreiben. Wenngleich es heutzutage ja grundsätzlich machbar ist, den Schreibstil eines Nutzers einem Computer beizubringen. Wir leben ja schließlich im 21. Jahrhundert und so.

:-P

Außerdem kannst du nichtmal adäquat auf le troll antworten. Selbst wenn du denkst, du hättest adäquat geantwortet, hast du es nicht getan.

┻━┻︵ \(°□°)/ ︵ ┻━┻

Also sollte ich es nicht versuchen, das ist, als würde man Google googlen. ◕_◕

--
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Peinlich. Jetzt kneift er!

Blaschke, Donnerstag, 22.06.2017, 00:05 (vor 3210 Tagen) @ J-C

...erstmal nicht, hab noch Prüfungen, dann Ferien und da hab ich besseres zu tun, als dem Blaschi ein Programm zu schreiben.


Armselig. Zumal es nicht für mich sondern für die Forensoftware ist, wie ich schon mal erwähnte!


Hoffnungslos!!!!

Am Thema vorbei

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 22.06.2017, 07:56 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Blaschi, wenn du so kommst, dann kannst du dich doch selber wegkomplimentieren, deinen Job könnte sicher auch eine Maschine machen.

Das geht nicht. Es gibt keine Colavernichtungsmaschine.

Aus Erfahrung schreibende Grüße,
der Colaholiker

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Am Thema vorbei

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 08:01 (vor 3210 Tagen) @ Colaholiker

Blaschi, wenn du so kommst, dann kannst du dich doch selber wegkomplimentieren, deinen Job könnte sicher auch eine Maschine machen.


Das geht nicht. Es gibt keine Colavernichtungsmaschine.

Aus Erfahrung schreibende Grüße,
der Colaholiker

Das kann auch noch kommen.

Es kann auch noch dazu kommmen, dass es irgendwann eine "kreative"-Grußformeln-Schreibmaschine gibt :-P

--
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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 22.06.2017, 08:10 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Das kann auch noch kommen.

Nein. Unmöglich.

Es kann auch noch dazu kommmen, dass es irgendwann eine "kreative"-Grußformeln-Schreibmaschine gibt :-P

Dir für diese besch...ene Idee weitere 30 Minuspunkte aufschreibende Grüße,
der Colaholiker

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Am Thema vorbei

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 08:18 (vor 3210 Tagen) @ Colaholiker

Das kann auch noch kommen.


Nein. Unmöglich.

Sag niemals nie!

Es kann auch noch dazu kommmen, dass es irgendwann eine "kreative"-Grußformeln-Schreibmaschine gibt :-P


Dir für diese besch...ene Idee weitere 30 Minuspunkte aufschreibende Grüße,
der Colaholiker

Ohh wie schade, plötzlich kam random ein Hund vorbei und hat dein Punkteheftchen aufgefressen. Das tut mir aber sooooo Leid!

¯\_(ツ)_/¯

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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 22.06.2017, 08:21 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Sag niemals nie!

Es gibt Dinge, da sage ich "nie". Auch im Zusammenhang mit gewissen Usern hier. Zum Beispiel als Antwort auf die Frage, wann dieser User mal einen sinnvollen Beitrag schreibt.

Ohh wie schade, plötzlich kam random ein Hund vorbei und hat dein Punkteheftchen aufgefressen. Das tut mir aber sooooo Leid!

Das Heftchen wird vom Kater meiner Eltern bewacht. Da traut sich kein Hund auch nur ansatzweise in die Nähe. Ich habe einmal gesehen, wie er einen Schäferhund vertrimmt hat. Auauau.

In Katerchens Ahnenlinie irgendwo Säbelzahntiger vermutende Grüße,
der Colaholiker

--
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Am Thema vorbei

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 08:29 (vor 3210 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 22.06.2017, 08:30

Sag niemals nie!


Es gibt Dinge, da sage ich "nie". Auch im Zusammenhang mit gewissen Usern hier. Zum Beispiel als Antwort auf die Frage, wann dieser User mal einen sinnvollen Beitrag schreibt.

Kannst sooft "nie" sagen, wie du willst, hast dann halt Pech gehabt :P

Ohh wie schade, plötzlich kam random ein Hund vorbei und hat dein Punkteheftchen aufgefressen. Das tut mir aber sooooo Leid!


Das Heftchen wird vom Kater meiner Eltern bewacht. Da traut sich kein Hund auch nur ansatzweise in die Nähe. Ich habe einmal gesehen, wie er einen Schäferhund vertrimmt hat. Auauau.

Dann zerschießt halt Marcell D'Avis das Ding mit seinem DSL-Modem und gegen Gadsen hat er sicher auch was ^^

In Katerchens Ahnenlinie irgendwo Säbelzahntiger vermutende Grüße,
der Colaholiker

Vielleicht sollte ich mir eine Python-Schlange anschaffen :-P

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Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 22.06.2017, 08:33 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Kannst sooft "nie" sagen, wie du willst, hast dann halt Pech gehabt :P

Nö. Recht, nicht Pech. Klingt ähnlich, isses aber nicht.

Dann zerschießt halt Marcell D'Avis

Der Typ hockt immer noch bei nem Kumpel von mir und versucht seit gefühlten 10 Jahren das DSL zum Laufen zu bringen.

das Ding mit seinem DSL-Modem

Heißt bei 1&1 "Home Server" und ist ne Fritzbox in schwarzem Gehäuse.

und gegen Gadsen hat er sicher auch was ^^

Gegen was? Und warum?

Dir zur Reduktion Deines pivo-Konsums ratende Grüße,
der Colaholiker

--
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Am Thema vorbei

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 08:55 (vor 3210 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 22.06.2017, 08:56

Kannst sooft "nie" sagen, wie du willst, hast dann halt Pech gehabt :P


Nö. Recht, nicht Pech. Klingt ähnlich, isses aber nicht.

Dann zerschießt halt Marcell D'Avis


Der Typ hockt immer noch bei nem Kumpel von mir und versucht seit gefühlten 10 Jahren das DSL zum Laufen zu bringen.

Glaubst du? Eher bringt er deinen Kumpel gleich zum Laufen ;-)

das Ding mit seinem DSL-Modem


Heißt bei 1&1 "Home Server" und ist ne Fritzbox in schwarzem Gehäuse.

Krass.

und gegen Gadsen hat er sicher auch was ^^


Gegen was? Und warum?

http://derstandard.at/r4842/Wetternachrichten
Was siehst du da? Richtig, Gadsen ;-)

Dir zur Reduktion Deines pivo-Konsums ratende Grüße,
der Colaholiker

--
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Am Thema vorbei

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 22.06.2017, 09:03 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Glaubst du? Eher bringt er deinen Kumpel gleich zum Laufen ;-)

Würde meinen Kumpel freuen, da er im Rollstohl sitzt.

http://derstandard.at/r4842/Wetternachrichten

Meinen die, dieses unsäglich heiße Wetter würde mit Katzenbildchen besser?

Was siehst du da? Richtig, Gadsen ;-)

Und ich dachte, diese Tierart gibts nur in Dieringen (aka Thüringen).

Auf das Gewitter wartende Grüße,
der Colaholiker

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Am Thema vorbei

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 12:42 (vor 3210 Tagen) @ Colaholiker

Glaubst du? Eher bringt er deinen Kumpel gleich zum Laufen ;-)


Würde meinen Kumpel freuen, da er im Rollstohl sitzt.

Dauert halt nur :P

http://derstandard.at/r4842/Wetternachrichten


Meinen die, dieses unsäglich heiße Wetter würde mit Katzenbildchen besser?

Keine Ahnung ^^

Was siehst du da? Richtig, Gadsen ;-)


Und ich dachte, diese Tierart gibts nur in Dieringen (aka Thüringen).

Nope

Auf das Gewitter wartende Grüße,
der Colaholiker

Ja, ein Gewitter wäre cool

--
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Bin mal in Nürnberg mit einer führerlosen U-Bahn gefahren...

611 040, Erfurt, Mittwoch, 21.06.2017, 11:51 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Und zwar vom Hauptbahnhof zum Opernhaus wo es zum DB Museum ging.Toller Besuch und dann ging es mit ICE 22 zurück, meine damals erste Fahrt im ICE-T.

--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Bin mal in London mit einer führerlosen U-Bahn gefahren...

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 21.06.2017, 16:29 (vor 3211 Tagen) @ J-C

"Ganz ehrlich, mir ist es bei einem Hochgeschwindigkeitszug wirklich lieber, dass da vorne auch ein Lokführer ist, der im Falle des Falles eingreifen kann."

Wie kann der Lokführer bei Hochgeschwindigkeit denn eingreifen? Hupen kann er vielleicht noch. Ansonsten sieht auch er die Dinge einfach nur auf sich zu kommen.


Aber ich stimme zu, das Thema Hindernis erkennen & Notbremsung einleiten bleibt ein spannendes Thema. Daran knabbert ja auch die Ethikkommission für das zukünftige autonome Autofahren: Wie kann Technik Gefahren erkennen, in Sekundenschnelle bewerten und entscheiden?


Gruß
Olaf

Faszinierend,...diese Technikgläubigkeit.

ffz, Dienstag, 20.06.2017, 20:48 (vor 3211 Tagen) @ ALR997

Ähm die London Underground ist keine U-Bahn sondern ein Eisenbahnsystem welches mehr oder minder im Tunnel fährt. Es gibt regelmäßig Einsätze mit Dampfloks auf den Subsurface-Linien und bei Bauarbeiten gibt es dort Dieselloks die sonst normale Güterzüge ziehen mit normalen Güterwagen. Es gibt auch Strecken wo sich London Overground und London Underground die Strecken teilen zb auf der Bakerloo-Line oder der District-Line.

Bisher wird eine einzige Linie der London Underground automatisch gefahren, das ist die Victoria-Line, alle anderen Linien fahren manuell durch den Lokführer.

Faszinierend,...diese Menschengläubigkeit.

Ösi, Dienstag, 20.06.2017, 21:39 (vor 3211 Tagen) @ sfn17

Genauso wie heute bei VW kaum jemand mehr am Fließband steht und acht Stunden pro Tag die Schraube X an Stelle Y anschraubt, wird in dreißig Jahren kein Lokführer mehr acht Stunden pro Tag einen Hebel nach vorne und nach hinten bewegen.

Bei einfachen Tätigkeiten ist die Maschine dem Mensch haushoch überlegen, sowohl in Fehleranfälligkeit als auch in Effizienz.

Die Technik ist in Wahrheit unsere letzte Hoffnung

flierfy, Dienstag, 20.06.2017, 22:12 (vor 3211 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von flierfy, Dienstag, 20.06.2017, 22:14

Wir werden noch viele, viele Jahre mit Lokführern fahren, und das ist auch gut so.

Dumm nur, dass die meisten Lokführer in Deutschland eben nicht mehr 'viele, viele Jahre' auf ihrer Arbeitsuhr haben, sondern in den nächsten 13 Jahren in Rente gehen. Dann wird man viele Züge entweder automatisiert fahren oder eben gar nicht.


Mutig ist es schon, gleich mit autonomem Hochgeschwindigkeitsverkehr unter freiem Himmel anzufangen. Und dann nur vier Jahre Testbetrieb. Ah ja.

Die SFSen sind höhenfrei und bei hohen Geschwindigkeiten kann auch ein Tf erst eingreifen, wenn es ohnehin zu spät ist. Das macht schon Sinn, dass man hier anfängt.


Wenn schon, hätte ich eher versucht, zunächst das RER (Paris) autonom fahren zu lassen, so als Testbereich.

Hier muss man erst mal ein Zugsicherungssystem installieren, welches die Signale an den Zug funkt. Das wird sicherlich auch kommen. Aber das Erproben des Automatik-Betriebes ist im Schnellverkehr einfacher zu machen, nehme ich an.


Die SNCF will nur Angst machen.

Den Vorwurf kannst du getrost an dich selbst richten.


Die Gewerkschaften dürfen also weiterhin und auch gerne mit Vehemenz für die Rechte der Lokführer kämpfen.

Das können sie doch. Nur haben auch Lokführer kein Recht, die Automatisierung ihres Arbeitsplatzes zu verhindern.

Technik ist keine Religion.

sfn17, Dienstag, 20.06.2017, 22:38 (vor 3211 Tagen) @ flierfy

Da gibt es schon seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten die Technikfolgenabschätzung als eigenen Forschungsbereich und dennoch weiterhin Gläubige, die die Technik ernsthaft als "letzte Hoffnung" apostrophieren.

So langsam verstehe ich, was neulich der Aluhut bei Dir sollte.

Unser User J-C hat eine sehr treffende Aussage gemacht, die Dir wahrscheinlich nicht allzusehr zusagen wird:
Klick

Ich habe übrigens nach wie vor nicht vergessen, was Du vor langer Zeit zu toten Personen auf einem Zug geschrieben hast.

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

flierfy, Mittwoch, 21.06.2017, 01:38 (vor 3211 Tagen) @ sfn17

Dann nenn doch einfach mal die Alternative zum Automatisieren. Genug Leute, um den Betrieb wie heute zu fahren, werden wir in absehbarer Zeit nicht mehr haben.

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

guru61, Arolfingen, Mittwoch, 21.06.2017, 05:11 (vor 3211 Tagen) @ flierfy

Dann nenn doch einfach mal die Alternative zum Automatisieren. Genug Leute, um den Betrieb wie heute zu fahren, werden wir in absehbarer Zeit nicht mehr haben.

Warum denn? Ich denke Deutschland ist ein Einwanderungsland? Die Weltbevölkerung wächst! Alles strömt nach Europa!
Die Mär von den nicht vorhandenen Leuten ist lediglich eine Propaganda der Parteien und der Wirtschaft, die auf Teufel komm raus keine anständigen Löhne zahlen will. Man will für jede Stelle 300 Bewerber haben, damit man die Löhne drücken will. Und das tumbe Volk glaubt es!

Zum Rest: Seit Jahrzehnten könnte man autonom fliegen. Bis auf den Start und das rollen nach dem Aufsetzen beim landen. Trotzdem kommt niemand auf die Idee, die Fahrer vorne abzuziehen und sie hinten servieren zu lassen.
Nein, man gönnt sich sogar den Luxus schlecht ausgebildete Copiloten den Flieger gegen eine Felswand fliegen zu lassen.

Gruss Guru

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

IC 2213, Mittwoch, 21.06.2017, 07:45 (vor 3211 Tagen) @ guru61

Dann nenn doch einfach mal die Alternative zum Automatisieren. Genug Leute, um den Betrieb wie heute zu fahren, werden wir in absehbarer Zeit nicht mehr haben.


Warum denn? Ich denke Deutschland ist ein Einwanderungsland? Die Weltbevölkerung wächst! Alles strömt nach Europa!
Die Mär von den nicht vorhandenen Leuten ist lediglich eine Propaganda der Parteien und der Wirtschaft, die auf Teufel komm raus keine anständigen Löhne zahlen will. Man will für jede Stelle 300 Bewerber haben, damit man die Löhne drücken will. Und das tumbe Volk glaubt es!

Sehe ich genauso. Wenn es um die Löhne der Mitarbeiter geht, dann ist die freie Marktwirtschaft auf einmal Teufelszeug, wenn der Arbeitnehmer mal etwas davon hat. Also muss irgendeine Lösung her, damit man die Kosten reduzieren kann. Immerhin generiert man so bei jemandem Wohlstand.

Zum Rest: Seit Jahrzehnten könnte man autonom fliegen. Bis auf den Start und das rollen nach dem Aufsetzen beim landen. Trotzdem kommt niemand auf die Idee, die Fahrer vorne abzuziehen und sie hinten servieren zu lassen.
Nein, man gönnt sich sogar den Luxus schlecht ausgebildete Copiloten den Flieger gegen eine Felswand fliegen zu lassen.

Ryanair ist ja auf einem guten Weg! Was man so liest sind 2100€ Brutto im Monat für einen Copiloten und ein Scheinselbstständiger Kapitän verdient wohl so ca. 2000€ Netto (wobei da zusätzlich auch noch Fortbildungskosten für Simulatorflüge an Ryanair abgeführt werden müssen).
Wenn das die Zukunft für die Zunft Pilot wird, sind die goldenen Zeiten der Luftfahrt auch Geschichte. Aber zumindest kommt man so mit einem Mindestlohnjob einmal im Jahr nach Malle!

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.06.2017, 08:22 (vor 3211 Tagen) @ guru61

Warum denn? Ich denke Deutschland ist ein Einwanderungsland? Die Weltbevölkerung wächst! Alles strömt nach Europa!

Und, wieviel Prozent von denen, die hier her strömen, sind überhaupt in der Lage, die notwendige Ausbildung samt Prüfung erfolgreich zu absolvieren? Leider sagt die Quantität alleine noch nichts über die Qualität aus. Versteh mich nicht falsch, es sind mit Sicherheit Menschen dabei, die dazu in der Lage wären, aber auch genug, bei denen zuerst elementare Kenntnisse, die in Europa und anderen Teilen der Welt in der Grundschule erworben werden, fehlen. Und wenn kein Eisenbahnunternehmen Willen ist, den Erwerb dieser Kenntnisse zu finanzieren, kann ich das verstehen.

Die Mär von den nicht vorhandenen Leuten ist lediglich eine Propaganda der Parteien und der Wirtschaft, die auf Teufel komm raus keine anständigen Löhne zahlen will. Man will für jede Stelle 300 Bewerber haben, damit man die Löhne drücken will. Und das tumbe Volk glaubt es!

Absolut, aber das zieht sich als "Fachkräftemangel" durch so ziemlich alle Branchen, egal ob angelernt, Lehrberuf oder Berufe, die Studienabschlüsse voraussetzen.

Zum Rest: Seit Jahrzehnten könnte man autonom fliegen. Bis auf den Start und das rollen nach dem Aufsetzen beim landen. Trotzdem kommt niemand auf die Idee, die Fahrer vorne abzuziehen und sie hinten servieren zu lassen.

Im Gegenteil, in der Verkehrsfliegerei ist sogar vorgeschrieben, daß da vorne immer zwei entsprechend qualifizierte Personen sitzen. Wer sich etwas mit der Materie auskennt, weiß, daß während des Reiseflugs die einzig aktive Steuerungsaufgabe der Piloten ist, die neuen Anweisungen zu Flughöhe und Kurs in den Autopiloten reinzudrehen. Der Rest ist Überwachung und Kommunikation. Landungen werden hingegen, solange die Sichtverhältnisse es zulassen, meist manuell geflogen, obwohl hier technisch auf vielen Flughafen eine automatische Landung möglich ist. Die Piloten wollen da wohl im Training bleiben. Und selbst wenn automatisch gelandet wird, sind die Landebahnen von Flughäfen Bereiche, bei denen ein immenser Aufwand betrieben wird, um zu gewährleisten, daß in ihrem Umfeld alle Verkehrsteilnehmer die notwendige Disziplin für einen sicheren ausüben. Ohne entsprechende Qualifikation (Sicherheitsüberprüfung, separater Führerschein für das Flughafenvorfeld) kommt man dort legal gar nicht in die Nähe. Absolut kein Vergleich zu dem, was rund um eine Bahnstrecke so passiert.

Nein, man gönnt sich sogar den Luxus schlecht ausgebildete Copiloten den Flieger gegen eine Felswand fliegen zu lassen.

Falls Du auf den Absturz der Germanwings-Maschine seinerzeit anspielst, war das keine schlechte Ausbildung des Copiloten, immerhin war es ja wohl ein beabsichtigter Crash und kein Navigations- oder Steuerungsfehler. Aber auch daraus hat man seine Lehre gezogen, bei vielen Fluggesellschaften ist es mittlerweile so, daß, wenn ein Mitglied der Cockpitbesatzung das Cockpit beispielsweise für einen Toilettengang verläßt, ein Mitglied der Kabinenbesatzung ins Cockpit muß. Die Wahrscheinlichkeit, daß der- oder diejenige das Flugzeug steuern kann, ist zwar gering*, aber zumindest ist so gewährleistet, daß sich niemand mehr alleine im Cockpit verschanzen und dann entsprechend handeln kann.

*)Und auch da gab es schon Versuche in Flugsimulatoren, ob es Flugbegleiter schaffen, nur nach Anweisungen per Funk unter Ausnutzung aller automatischen Hilfsmittel ein Flugzeug zu landen - in den meisten Fällen kam am Ende etwas dabei heraus, was die Experten so einschätzten, daß zwar das Flugzeug bei der Landung Schaden genommen hätte, aber die Passagiere überlebt hätten. Und ganz ehrlich, jede noch so schlechte aber überlebbare Landung ist besser als mit mehreren 100 km/h gegen den Berg zu rauschen...

Bei ordentlicher Bezahlung durchaus Bewerberpotential für Triebfahrzeugführer sehende Grüße,
der Colaholiker

--
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Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

guru61, Arolfingen, Mittwoch, 21.06.2017, 09:54 (vor 3211 Tagen) @ Colaholiker

Warum denn? Ich denke Deutschland ist ein Einwanderungsland? Die Weltbevölkerung wächst! Alles strömt nach Europa!


Und, wieviel Prozent von denen, die hier her strömen, sind überhaupt in der Lage, die notwendige Ausbildung samt Prüfung erfolgreich zu absolvieren? Leider sagt die Quantität alleine noch nichts über die Qualität aus. Versteh mich nicht falsch, es sind mit Sicherheit Menschen dabei, die dazu in der Lage wären, aber auch genug, bei denen zuerst elementare Kenntnisse, die in Europa und anderen Teilen der Welt in der Grundschule erworben werden, fehlen. Und wenn kein Eisenbahnunternehmen Willen ist, den Erwerb dieser Kenntnisse zu finanzieren, kann ich das verstehen.

Nun, wir hatten in der Schweiz seit jeher Flüchtlinge aufgenommen, auch zu einer Zeit, wo noch kein Schwein nach Deutschland einwandern wollte. Sei es 1957 Ungaren, 1968 Tschechoslowaken, in den 70ern die Tibeter, in den 80ern die Tamilen und in den 90ern die Balkanesen.
Ja, die Eltern oder Ersteinwanderer hatten vielfach einfache Jobs bekommen, aber die zweite und teilweise auch schon die dritte Generation ist voll assimiliert und zieht am Karren mit.
Auch heute wird das so gemacht, leider nicht in den sozialistischen Städten:
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/25142292


Absolut, aber das zieht sich als "Fachkräftemangel" durch so ziemlich alle Branchen, egal ob angelernt, Lehrberuf oder Berufe, die Studienabschlüsse voraussetzen.

Ja, dann sollte man aber sehen, welche Branchen Fachkräftemangel haben, und welche sich auch um die Ausbildung von Fachkräften bemüht haben.
Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft.
Wer das, wegen kurzfristigen Renditen vernachlässigt, wird auch später darunter leiden.

Dann ruft man natürlich dem Staat, der gefälligst die Ausbildung übernehmen soll.

Zum Rest: Seit Jahrzehnten könnte man autonom fliegen. Bis auf den Start und das rollen nach dem Aufsetzen beim landen. Trotzdem kommt niemand auf die Idee, die Fahrer vorne abzuziehen und sie hinten servieren zu lassen.


Im Gegenteil, in der Verkehrsfliegerei ist sogar vorgeschrieben, daß da vorne immer zwei entsprechend qualifizierte Personen sitzen.

Eben! :-)

Wer sich etwas mit der Materie auskennt, weiß, daß während des Reiseflugs die einzig aktive Steuerungsaufgabe der Piloten ist, die neuen Anweisungen zu Flughöhe und Kurs in den Autopiloten reinzudrehen. Der Rest ist Überwachung und Kommunikation. Landungen werden hingegen, solange die Sichtverhältnisse es zulassen, meist manuell geflogen, obwohl hier technisch auf vielen Flughafen eine automatische Landung möglich ist. Die Piloten wollen da wohl im Training bleiben. Und selbst wenn automatisch gelandet wird, sind die Landebahnen von Flughäfen Bereiche, bei denen ein immenser Aufwand betrieben wird, um zu gewährleisten, daß in ihrem Umfeld alle Verkehrsteilnehmer die notwendige Disziplin für einen sicheren ausüben. Ohne entsprechende Qualifikation (Sicherheitsüberprüfung, separater Führerschein für das Flughafenvorfeld) kommt man dort legal gar nicht in die Nähe. Absolut kein Vergleich zu dem, was rund um eine Bahnstrecke so passiert.

Ist bekannt, aber es erschliesst sich mir nicht, warum es bei der Bahn dann gerade anders sein sollte?

Nein, man gönnt sich sogar den Luxus schlecht ausgebildete Copiloten den Flieger gegen eine Felswand fliegen zu lassen.


Falls Du auf den Absturz der Germanwings-Maschine seinerzeit anspielst, war das keine schlechte Ausbildung des Copiloten, immerhin war es ja wohl ein beabsichtigter Crash und kein Navigations- oder Steuerungsfehler. Aber auch daraus hat man seine Lehre gezogen, bei vielen Fluggesellschaften ist es mittlerweile so, daß, wenn ein Mitglied der Cockpitbesatzung das Cockpit beispielsweise für einen Toilettengang verläßt, ein Mitglied der Kabinenbesatzung ins Cockpit muß. Die Wahrscheinlichkeit, daß der- oder diejenige das Flugzeug steuern kann, ist zwar gering*, aber zumindest ist so gewährleistet, daß sich niemand mehr alleine im Cockpit verschanzen und dann entsprechend handeln kann.

Bist du ganz sicher, dass die alte Lufthansa Ausbildung, wo der Copilot von eigenen Vertrauensärzten untersucht und überwacht wurde, er seine Depressionen auch hätte verheimlichen können?


*)Und auch da gab es schon Versuche in Flugsimulatoren, ob es Flugbegleiter schaffen, nur nach Anweisungen per Funk unter Ausnutzung aller automatischen Hilfsmittel ein Flugzeug zu landen - in den meisten Fällen kam am Ende etwas dabei heraus, was die Experten so einschätzten, daß zwar das Flugzeug bei der Landung Schaden genommen hätte, aber die Passagiere überlebt hätten. Und ganz ehrlich, jede noch so schlechte aber überlebbare Landung ist besser als mit mehreren 100 km/h gegen den Berg zu rauschen...

Drum hab ich ja gesagt, dass die Landung und der Start ausgenommen sein sollte, aber für den Rest der Flugstrecke können die ja beim servieren mithelfen.
:-)


Bei ordentlicher Bezahlung durchaus Bewerberpotential für Triebfahrzeugführer sehende Grüße,
der Colaholiker

Wer Erdnüsse gibt, bekommt Affen :-)
Gruss Guru

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.06.2017, 10:05 (vor 3211 Tagen) @ guru61

Nun, wir hatten in der Schweiz seit jeher Flüchtlinge aufgenommen, auch zu einer Zeit, wo noch kein Schwein nach Deutschland einwandern wollte. Sei es 1957 Ungaren, 1968 Tschechoslowaken, in den 70ern die Tibeter, in den 80ern die Tamilen und in den 90ern die Balkanesen.
Ja, die Eltern oder Ersteinwanderer hatten vielfach einfache Jobs bekommen, aber die zweite und teilweise auch schon die dritte Generation ist voll assimiliert und zieht am Karren mit.

Ähnlich sieht es zum Teil auch hier aus, allerdings sieht man, wenn man mit offenen Augen durch die Städte geht, auch genug Gegenbeispiele, bei denen man eher am Aufbau von parallelen Gesellschaften arbeitet. Aber das gehört hier nicht her.

Ja, dann sollte man aber sehen, welche Branchen Fachkräftemangel haben, und welche sich auch um die Ausbildung von Fachkräften bemüht haben.
Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft.

Zustimmung!

Wer das, wegen kurzfristigen Renditen vernachlässigt, wird auch später darunter leiden.

Wobei die grundsätzliche Einstellung ja heute eher dahin geht, daß Arbeitskraft nur noch angemietet wird, wie Räumlichkeiten und anderes Equipment. :(

Dann ruft man natürlich dem Staat, der gefälligst die Ausbildung übernehmen soll.

Bis zu einem gewissen, nicht berufsspezifischen Punkt, durchaus nicht verkehrt - dafür gibt es ja auch das, was man gemeinhin als allgemeinbildende Schulen bezeichnet.

Ist bekannt, aber es erschliesst sich mir nicht, warum es bei der Bahn dann gerade anders sein sollte?

Die Bahn (wie der gesamte bodengebundene Verkehr) hat einen systemischen Vorteil gegenüber dem Luftverkehr: Durch Anhalten läßt sich fast überall fast jederzeit ein sicherer Betriebszusand herstellen. Beim Flugzeig ist das prinzibedingt etwas schwieriger. ;-)

Einfaches Beispiel: Lokführer wird ohnmächtig -> Sifa schlägt an -> überschaubare Zeit später steht der Zug. Davon wird natürlich noch keine Hilfsmaßnahme am Tf ausgelöst, aber die Gefahr eines Zugunglückes ist so gut wie gebannt. Wenn beim Ausfall beider Piloten das Flugzeug einfach die Triebwerke abschaltet, ist keinem geholfen.

Bist du ganz sicher, dass die alte Lufthansa Ausbildung, wo der Copilot von eigenen Vertrauensärzten untersucht und überwacht wurde, er seine Depressionen auch hätte verheimlichen können?

Die medizinische Überwachung im Einsatzdienst und die Ausbildung sind für mich getrennt zu betrachten. Ob und inwiefern eine Diagnose gestellt worden wäre, kann ich nicht sagen, für psyhische Erkrankungen bin ich, abgesehen von meinem eigenen Vogel, kein Fachmann.

Drum hab ich ja gesagt, dass die Landung und der Start ausgenommen sein sollte, aber für den Rest der Flugstrecke können die ja beim servieren mithelfen.
:-)

Ich kenne Fluggesellschaften, wo, wenn der Pilot mal pullern geht, zuerst alle Fluggäste sich setzen und anschnallen müssen, dann wird der Gang mit den Getränketrolleys blockiert, und erst dann öffnet sich die Tür des Cockpits. Und da willst Du, daß der Pilot dem potentiellen Terroristen noch die Frage "Mit Milch und Zucker" stellt, bevor er die Knarre an die Schläfe bekommt? ;-)

Wer Erdnüsse gibt, bekommt Affen :-)

Vehement zustimmende Grüße,
der Af - äääh Colaholiker

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Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

flierfy, Mittwoch, 21.06.2017, 12:34 (vor 3211 Tagen) @ guru61

Dann nenn doch einfach mal die Alternative zum Automatisieren. Genug Leute, um den Betrieb wie heute zu fahren, werden wir in absehbarer Zeit nicht mehr haben.


Warum denn? Ich denke Deutschland ist ein Einwanderungsland? Die Weltbevölkerung wächst! Alles strömt nach Europa!
Die Mär von den nicht vorhandenen Leuten ist lediglich eine Propaganda der Parteien und der Wirtschaft, die auf Teufel komm raus keine anständigen Löhne zahlen will. Man will für jede Stelle 300 Bewerber haben, damit man die Löhne drücken will. Und das tumbe Volk glaubt es!

Die Weltbevölkerung wächst nur dort, wo Menschen ungebildet sind. Genau aus diesen Gegenden strömen die Leute hier her und wandert direkt in unsere Sozialsystem ein und nicht etwa in den Arbeitsmarkt. Deutschland ist eben grad kein Einwanderungsland, sondern nur der Futtertrog für die, die keine moderne Volkswirtschaft gebrauchen kann. Von denen, die hier kommen, bringt so gut wie keiner die Voraussetzungen mit, für eine anspruchsvolle Tätigkeit qualifiziert zu werden.

Wenn du höhere Entgelte für Lokführer geboten sehen willst, musst du aber auch mal dazu schreiben, wo das Geld für die dann höheren Kosten herkommen sollen. Mehr Zuschüsse und/oder höhere Fahrpreise? Ich bin gespannt auf deine Antwort.

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.06.2017, 12:53 (vor 3211 Tagen) @ flierfy

Wenn du höhere Entgelte für Lokführer geboten sehen willst, musst du aber auch mal dazu schreiben, wo das Geld für die dann höheren Kosten herkommen sollen. Mehr Zuschüsse und/oder höhere Fahrpreise? Ich bin gespannt auf deine Antwort.

Wie wäre es mal mit einer gerechteren Verteilung der Entlohnung im Vergleich zur Arbeitsleistung? Mit welcher Berechtigung bekommt jemand, der den ganzen Tag in seinem klimatisierten Büro in der Vorstandsetage Powerpoint spielt, ein erhebliches Vielfaches von dem, was derjenige, der dieses Geld durch richtige Arbeit erwirtschaftet? Das Mißverhältnis wird ja zunehmend stärker. Während die, die richtig arbeiten, aufstocken müssen, genehmigen sich die Vorstände Millionenprämien.

Das Geld für vorhanden aber falsch verteilt haltende Grüße,
der Colaholiker

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Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 13:27 (vor 3211 Tagen) @ Colaholiker

Da breche ich doch mal eine Lanze für die "Plüschetage".

Ein Vorstand kriegt nämlich nicht ohne Grund hohe Bezüge, schmeißt er ja im Grunde genommen mindestens einen Teil von dem ganzen Laden. Grob gesagt. Er mag dazu eine Menge Mitarbeiter zur Seite gestellt haben, aber nur Powerpoint-Präsentationen sind nicht sein Job.

Als Vorstand verbringt man sehr viel Zeit in und mit seiner Firma und hat eher wenig Freizeit. Hat man eine Familie, will man oft nicht allzu gerne noch Vorstand werden.

Über Boni kann man streiten, das Anreizsystem dahinter schlägt meines Erachtens eher fehl als dass es fruchtet.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.06.2017, 13:59 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Mein lieber J-C, beende erstmal dein Studium, geh arbeiten und erlebe selbst, wie es in Unternehmen läuft. Dann wirst Du Deine Meinung (wenn Du nicht völlig deppat bist) ganz schnell revidieren.

Aus Erfahrung sprechende Grüße,
der Colaholiker

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Dauert aber.

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 14:02 (vor 3211 Tagen) @ Colaholiker

Schließlich will ich noch Diktator werden. Das braucht Zeit...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Dauert aber.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.06.2017, 14:12 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Schließlich will ich noch Diktator werden. Das braucht Zeit...

Mensch bist Du genügsam. Ein paar Studienkollegen und ich wollten damals die Weltherrschaft an uns reißen. Hat leider nicht geklappt.

Desillusionierte Grüße,
der Colaholiker

--
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Dauert aber.

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 15:40 (vor 3211 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 21.06.2017, 15:43

Man braucht halt das richtige Aussehen.

Und dann auch das Durchhaltevermögen.

Vorher muss aber Deutschland an Österreich angeschlossen werden.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Dauert aber.

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 22.06.2017, 08:03 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Man braucht halt das richtige Aussehen.

Youtube geht hier im digitalen Nordkorea nicht. -.-

Und dann auch das Durchhaltevermögen.

Da bist Du schon mal der geignete Kandidat. :-P

Vorher muss aber Deutschland an Österreich angeschlossen werden.

Und damit biste raus.

Mit Österreichern, die von Anschluß faseln genug schlechte Erfahrung gemacht habende Grüße,
der Colaholiker

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Dauert aber.

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 08:09 (vor 3210 Tagen) @ Colaholiker

Man braucht halt das richtige Aussehen.


Youtube geht hier im digitalen Nordkorea nicht. -.-

Zum Glück kann man im digitalen Nordkorea Bildchen schauen ;-)

Und damit biste raus.

Mit Österreichern, die von Anschluß faseln genug schlechte Erfahrung gemacht habende Grüße,
der Colaholiker

Ohh, du wirst noch wundern, was bei mir noch alles möglich ist ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

flierfy, Mittwoch, 21.06.2017, 13:30 (vor 3211 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von flierfy, Mittwoch, 21.06.2017, 13:30

Wenn du höhere Entgelte für Lokführer geboten sehen willst, musst du aber auch mal dazu schreiben, wo das Geld für die dann höheren Kosten herkommen sollen. Mehr Zuschüsse und/oder höhere Fahrpreise? Ich bin gespannt auf deine Antwort.


Wie wäre es mal mit einer gerechteren Verteilung der Entlohnung im Vergleich zur Arbeitsleistung? Mit welcher Berechtigung bekommt jemand, der den ganzen Tag in seinem klimatisierten Büro in der Vorstandsetage Powerpoint spielt, ein erhebliches Vielfaches von dem, was derjenige, der dieses Geld durch richtige Arbeit erwirtschaftet? Das Mißverhältnis wird ja zunehmend stärker. Während die, die richtig arbeiten, aufstocken müssen, genehmigen sich die Vorstände Millionenprämien.

Das können wir machen. Ich bin dabei. Nur würde ich dann immer noch lieber zwei gut bezahlte Schaffner durch den Zug schicken als dass vorn einer sitzt, der nichts weiter macht, als immer nur auf den Sifa-Schalter zu drücken.

echnik ist keine Religion, aber eine Lösung

guru61, Arolfingen, Mittwoch, 21.06.2017, 14:23 (vor 3211 Tagen) @ flierfy

Nur würde ich dann immer noch lieber zwei gut bezahlte Schaffner durch den Zug schicken als dass vorn einer sitzt, der nichts weiter macht, als immer nur auf Sifa-Schalter zu drücken.

Kannst du mir angeben, wie hoch der Anteil des Lohns eines Lok Führers am Kilometerpreis ist?

Meine Rechnung:
Lohn plus Zulagen plus Sozialleistungen pro Monat
5'000.- grosszügig gerechnet
https://www.welt.de/wirtschaft/article133325141/Werden-Lokfuehrer-wirklich-so-schlecht-...

http://www.rp-online.de/wirtschaft/was-lokfuehrer-und-zugbegleiter-verdienen-bid-1.566978

Anzahl Beschäftigte:
http://www1.deutschebahn.com/file/ecm2-db-de/12205942/zWdqGkkNiMfl993BEhUFwlEWlOQ/14337...
Seite 22:
Die Anzahl der Beschäftigten der DB Fernverkehr AG
zum 31. Dezember 2016 betrug 15.834

Leider ist nicht angegeben, wie gross der Anteil der Lok Führer ist. Rechnen wir mal mit grosszügigen 50%: 7917
Personalkosten Lokpersonal:
7'917 * 5'000 * 13 = 514'605'000 Euro / Jahr mit 13. Monatslohn
Anzahl gefahrene Personenklometer: (Seite 18)
In diesem Marktumfeld stieg die Verkehrsleistung der
DB Fernverkehr AG um 6,9% auf 39.537 Mio. Personenkilometer
Auch hier:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/20002/umfrage/verkehrsleistung-der-db-ag...
rechnen wir:
514'605'000/39'537'000'000= 1.3 Cent pro Personenkilometer.

Macht für Hamburg - München mit 900 Kilometern gerechnet: 0.013*900= 11.7 Euro. Rechnen wir 20 % Lohnerhöhung, dann hast gerade mal 3.4 Euro mehr zu zahlen.

Das merkst du nicht mal!

Gruss Guru

PS: wer genauere Zahlen hat, melden!

echnik ist keine Religion, aber eine Lösung

ICE-TD, Mittwoch, 21.06.2017, 15:10 (vor 3211 Tagen) @ guru61
bearbeitet von ICE-TD, Mittwoch, 21.06.2017, 15:11

Deine Zahl für die Tf im Fv ist viel zu hoch angesetzt, ich bin mir nicht sicher, aber ich meine es sind um die 2000 Tf.

chnik ist keine Religion, aber eine Lösung

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 15:13 (vor 3211 Tagen) @ ICE-TD

Na dann merkt man es doch umso weniger, oder?

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

chnik ist keine Religion, aber eine Lösung

ICE-TD, Mittwoch, 21.06.2017, 15:16 (vor 3211 Tagen) @ J-C

Na dann merkt man es doch umso weniger, oder?

Richtig. Das dürfte auch ein Grund sein warum der Fv bis jetzt kein großes Interesse gezeigt hat am autonom. Fahren. Bis die Investitionen sich mal amortisieren...

hnik ist keine Religion, aber eine Lösung

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 21.06.2017, 15:36 (vor 3211 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 21.06.2017, 15:37

Na dann merkt man es doch umso weniger, oder?

Richtig. Das dürfte auch ein Grund sein warum der Fv bis jetzt kein großes Interesse gezeigt hat am autonom. Fahren. Bis die Investitionen sich mal amortisieren...

Das habe ich mir auch gedacht und ich finde, dass genau das auch gut so ist. Am Führerstand von so einem Fernzug gehört immer immer ein Lokführer hin, das wird jetzt so sein, das wird auch im nächsten Jahrtausend so sein. Da haben wir einfach eine Stelle erreicht, wo es einfach fahrlässig wäre, den Lokführer einzusparen. Technisch mag es möglich werden, praktisch ist es aber einfach sicherer, wenn Mensch und Maschine sich gerade in dieser nicht gerade unkritischen Sache ergänzen.

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nik ist keine Religion, aber eine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 22.06.2017, 05:34 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Bei Cargo versucht es die DB aber. Hätte eigentlich seit 2016 schon laufen sollen.^^
Von Fahrgästen würde das z.T. nicht akzeptiert werden, ausser auf exclusiven Netzen wie bei U-Bahnen oder Transrapid (und selbst in Shanghai sind die Führerstände nicht unbesetzt), wo nichts anderes drauf fährt/schwebt und keine BÜ stören.
Zu dem autonomen Rad-Schiene fällt mir nur der Satz von Helmut Schmidt ein: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen".

Aber auch Busfahrer sollen obsolete werden.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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ik ist keine Religion, aber eine Lösung

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 08:15 (vor 3210 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 22.06.2017, 08:16

Bei Cargo versucht es die DB aber. Hätte eigentlich seit 2016 schon laufen sollen.^^

Ohne oder mit Lokführer? Wenn ohne, dann wird mein Kopf eine spontane Begegnung mit dem Tisch erfahren ;-)

Von Fahrgästen würde das z.T. nicht akzeptiert werden, ausser auf exclusiven Netzen wie bei U-Bahnen oder Transrapid (und selbst in Shanghai sind die Führerstände nicht unbesetzt), wo nichts anderes drauf fährt/schwebt und keine BÜ stören.

Ich fühle mich auch wohler, wenn ich weiß, dass da vorne jemand ist, der im Notfall eingreifen kann....

Zu dem autonomen Rad-Schiene fällt mir nur der Satz von Helmut Schmidt ein: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen".

Naja, Helmut Schmidts Zitat ist da nicht jedes Mal ein guter Ratgeber. Aber vielleicht meinte er eben sowas mit den "Visionen".

Kanzler Kern meinte ja "Wer keine Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

Aber auch Busfahrer sollen obsolete werden.

Bis halt was passiert.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

k ist keine Religion, aber eine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 22.06.2017, 22:21 (vor 3209 Tagen) @ J-C

Ohne oder mit Lokführer? Wenn ohne, dann wird mein Kopf eine spontane Begegnung mit dem Tisch erfahren ;-)

Klar ohne Tf, sonst wäre es ja nicht autonom. Dar arme Tisch... ;)

Ich fühle mich auch wohler, wenn ich weiß, dass da vorne jemand ist, der im Notfall eingreifen kann....

In DE scheint es ja heute Unwetter zu geben. Autonome Züge könnten z.B. Bäume im Gleis ggf. nicht so schnell erkennen, wie ein Tf.
Vor kurzem hat ja ein Tf einen solchen Unfall gerade noch verhindern können. Hätte die Technik das auch gekonnt?

--
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ist keine Religion, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 22:38 (vor 3209 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 22.06.2017, 22:43

Ohne oder mit Lokführer? Wenn ohne, dann wird mein Kopf eine spontane Begegnung mit dem Tisch erfahren ;-)


Klar ohne Tf, sonst wäre es ja nicht autonom. Dar arme Tisch... ;)

Keine Bange, ich verschone ihn erstmal ;-)

Aber jo, ich meine, was kann schon schief gehen, wenn autonom fahrende Güterzüge so auf freier Strecke rumgondeln? Ohne Lokführer oder so, da kann doch nichts passieren, ne?

Ich fühle mich auch wohler, wenn ich weiß, dass da vorne jemand ist, der im Notfall eingreifen kann....


In DE scheint es ja heute Unwetter zu geben. Autonome Züge könnten z.B. Bäume im Gleis ggf. nicht so schnell erkennen, wie ein Tf.

Zumindest wäre es wohl etwas kostspielig und nicht hundertprozentig fehlerfrei, die Gleise an sich überwachen zu wollen. Man braucht etwas genaues, was die Fahrstraße kennt, damit nicht etwa ein Gegenzug auf dem Gegengleis als Hindernis fälschlicherweise erkannt wird, wenn man schneller ein Hindernis erkennen will als der Lokführer es könnte.

GPS wäre dazu zu ungenau.

Und dann läuft so ein System sicher nicht perfekt - vor allem bei entsprechender Witterung.

Die Alternative wäre, die Gleise so einzuzäunen, dass da normalerweise nichts reinkommt und dann gleich auch den Wald in der Nähe zu roden. Ist aber sicherheitsmäßig nicht so gut und kostet auch wieder eine Menge Geld.

Am Ende für nichts.

Vor kurzem hat ja ein Tf einen solchen Unfall gerade noch verhindern können. Hätte die Technik das auch gekonnt?

Wie gesagt, es gäbe Möglichkeiten, dass die Technik sowas erkennen könnte. Das wäre aber teuer und der Sinn erschließt sich mir auch nicht.

In Kanada bräuchte man das aber nicht, dort würde man es einfach wegboosten ^^

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st keine Religion, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 22.06.2017, 23:22 (vor 3209 Tagen) @ J-C

Aber jo, ich meine, was kann schon schief gehen, wenn autonom fahrende Güterzüge so auf freier Strecke rumgondeln? Ohne Lokführer oder so, da kann doch nichts passieren, ne?

Schlimmer als die Schneise, die ein Tornado hinterlässt, würde es jedenfalls nicht kommen, zumindest solange es kein Ölbomber ist. ;)

Zumindest wäre es wohl etwas kostspielig und nicht hundertprozentig fehlerfrei, die Gleise an sich überwachen zu wollen. Man braucht etwas genaues, was die Fahrstraße kennt, damit nicht etwa ein Gegenzug auf dem Gegengleis als Hindernis fälschlicherweise erkannt wird, wenn man schneller ein Hindernis erkennen will als der Lokführer es könnte.
GPS wäre dazu zu ungenau.
Und dann läuft so ein System sicher nicht perfekt - vor allem bei entsprechender Witterung.
Die Alternative wäre, die Gleise so einzuzäunen, dass da normalerweise nichts reinkommt und dann gleich auch den Wald in der Nähe zu roden. Ist aber sicherheitsmäßig nicht so gut und kostet auch wieder eine Menge Geld.
Am Ende für nichts.

Unterm Strich viel einfacher und sogar billiger gleich ein ganz neues (Transrapid-) Netz zu bauen.

Wie gesagt, es gäbe Möglichkeiten, dass die Technik sowas erkennen könnte. Das wäre aber teuer und der Sinn erschließt sich mir auch nicht.

Man sieht ja, wie "gut" die Tecknik bei Bahnens aktuell funktioniert...

In Kanada bräuchte man das aber nicht, dort würde man es einfach wegboosten ^^

Aber auch dort braucht man nicht unbedingt fliegende Bäume, Tiere, PKW's, Trucks ...

--
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t keine Religion, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.06.2017, 23:37 (vor 3209 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 22.06.2017, 23:41

Schlimmer als die Schneise, die ein Tornado hinterlässt, würde es jedenfalls nicht kommen, zumindest solange es kein Ölbomber ist. ;)

In Hamburg soll es ja kurz einen Tornado gegeben haben ^^

Aber ja, schlimmer kann das wohl eher nicht werden. Solange wir nur einen fetten Typen, der auf der Couch sitzt, sich von Chips ernährt und in seiner Freizeit Züge hackt, haben.

Unterm Strich viel einfacher und sogar billiger gleich ein ganz neues (Transrapid-) Netz zu bauen.

Soll aber leider nicht wirtschaftlich sein am Ende. Ich wäre auch für einen Transrapid, beziehungsweise einfach das, was sich als das nächste spurgeführte Fernverkehrsmittel, welches nicht auf Gummirädern fährt, herausstellen wird ;-)

Wie gesagt, es gäbe Möglichkeiten, dass die Technik sowas erkennen könnte. Das wäre aber teuer und der Sinn erschließt sich mir auch nicht.


Man sieht ja, wie "gut" die Tecknik bei Bahnens aktuell funktioniert...

Ja das eh. Am Ende wird als Betriebssystem Windows Vista einsetzen :-P

Nächster BlueScreen garantiert. Nebenbei, hab hier so einen neuen Acer-Laptop, der hat auch schon 3 Mal einen BlueScreen gehabt -.-

In Kanada bräuchte man das aber nicht, dort würde man es einfach wegboosten ^^


Aber auch dort braucht man nicht unbedingt fliegende Bäume, Tiere, PKW's, Trucks ...

Jaaa, das wäre eher kontraproduktiv. Am Ende fliegt noch ein Seminarkoffer rum - direkt in einen IC2, wo er dann gleich wieder gestohlen wird.

Und dann wird der, der den Seminarkoffer gestohlen hat, gefasst, reflexartig wirft er es irgendwo hin - und dann landet dieser Seminarkoffer in Osnabrück, Blaschi stolpert drüber und verschüttet dadurch seine Cola. Und das will ja wohl niemand, ich meine, denk doch an die Cola!

Also nein, keine Automatisierung.

--
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keine Religion, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 23.06.2017, 00:00 (vor 3209 Tagen) @ J-C

In Hamburg soll es ja kurz einen Tornado gegeben haben ^^

O.o

Aber ja, schlimmer kann das wohl eher nicht werden. Solange wir nur einen fetten Typen, der auf der Couch sitzt, sich von Chips ernährt und in seiner Freizeit Züge hackt, haben.

Zumindest kann man mit Zügen weniger anstellen, als mit autonomen LKW oder Fluchzeugen.

Soll aber leider nicht wirtschaftlich sein am Ende. Ich wäre auch für einen Transrapid, beziehungsweise einfach das, was sich als das nächste spurgeführte Fernverkehrsmittel, welches nicht auf Gummirädern fährt, herausstellen wird ;-)

Auf Dauer wäre das mangels Verschleis noch wirtschaftlicher. JR-Maglev verfolgt das weiterhin.

Nächster BlueScreen garantiert. Nebenbei, hab hier so einen neuen Acer-Laptop, der hat auch schon 3 Mal einen BlueScreen gehabt -.-

Meiner noch nicht, auch Acer und erst vor 14 Monaten neu gekauft.

Jaaa, das wäre eher kontraproduktiv. Am Ende fliegt noch ein Seminarkoffer rum - direkt in einen IC2, wo er dann gleich wieder gestohlen wird.
Und dann wird der, der den Seminarkoffer gestohlen hat, gefasst, reflexartig wirft er es irgendwo hin - und dann landet dieser Seminarkoffer in Osnabrück, Blaschi stolpert drüber und verschüttet dadurch seine Cola. Und das will ja wohl niemand, ich meine, denk doch an die Cola!

Also nein, keine Automatisierung.

Die Coke-Diskussion habe ich wohl übersehen.
Nur Coke-light und auch das nur selten trikende Grüsse.

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eine Religion, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Freitag, 23.06.2017, 00:19 (vor 3209 Tagen) @ 218 466-1

In Hamburg soll es ja kurz einen Tornado gegeben haben ^^


O.o

Hat sich aber verzogen, Hat noch nichtmal den Boden erreicht und keinen Schaden angestellt.

Anders in Uelzen, wo es auch sowas gab, dort aber 2 Tote :-(

Aber ja, schlimmer kann das wohl eher nicht werden. Solange wir nur einen fetten Typen, der auf der Couch sitzt, sich von Chips ernährt und in seiner Freizeit Züge hackt, haben.


Zumindest kann man mit Zügen weniger anstellen, als mit autonomen LKW oder Fluchzeugen.

Das durchaus. Besonders in Puncto LKW sollten die Ereignisse in der Vergangenheit was gelehrt haben.

Soll aber leider nicht wirtschaftlich sein am Ende. Ich wäre auch für einen Transrapid, beziehungsweise einfach das, was sich als das nächste spurgeführte Fernverkehrsmittel, welches nicht auf Gummirädern fährt, herausstellen wird ;-)

Auf Dauer wäre das mangels Verschleis noch wirtschaftlicher. JR-Maglev verfolgt das weiterhin.

Muss man halt schauen. Ich bin nicht dagegen, wenn es uns voranbringt.

Nächster BlueScreen garantiert. Nebenbei, hab hier so einen neuen Acer-Laptop, der hat auch schon 3 Mal einen BlueScreen gehabt -.-


Meiner noch nicht, auch Acer und erst vor 14 Monaten neu gekauft.

Meiner erst so zu Weihnachten gekauft worden o.O Wobei er normalerweise zuverlässig seinen Dienst tut. Besser als der alte HP-Laptop, der performancemäßig eben entsprechend der Zeit war, also heutzutage langsam.

Jaaa, das wäre eher kontraproduktiv. Am Ende fliegt noch ein Seminarkoffer rum - direkt in einen IC2, wo er dann gleich wieder gestohlen wird.
Und dann wird der, der den Seminarkoffer gestohlen hat, gefasst, reflexartig wirft er es irgendwo hin - und dann landet dieser Seminarkoffer in Osnabrück, Blaschi stolpert drüber und verschüttet dadurch seine Cola. Und das will ja wohl niemand, ich meine, denk doch an die Cola!

Also nein, keine Automatisierung.


Die Coke-Diskussion habe ich wohl übersehen.
Nur Coke-light und auch das nur selten trikende Grüsse.

Es gab keine, ich habe doch von einem hypothetischen Fall geredet, der noch nicht eintrat ;-)

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ine Religion, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 23.06.2017, 01:21 (vor 3209 Tagen) @ J-C

Hat sich aber verzogen, Hat noch nichtmal den Boden erreicht und keinen Schaden angestellt.

Anders in Uelzen, wo es auch sowas gab, dort aber 2 Tote :-(

Unwetter im Norden, 37°C im Suden - ich bin gerade froh nicht dort zu sein. Mit max. 28°C heute geht hier noch, wird aber auch über Nacht nicht viel kühler vsl. 23°C.

Das durchaus. Besonders in Puncto LKW sollten die Ereignisse in der Vergangenheit was gelehrt haben.

Eben.

Muss man halt schauen. Ich bin nicht dagegen, wenn es uns voranbringt.

Aber die Wutbürger sind dagegen - wie gegen alles.

Meiner erst so zu Weihnachten gekauft worden o.O Wobei er normalerweise zuverlässig seinen Dienst tut. Besser als der alte HP-Laptop, der performancemäßig eben entsprechend der Zeit war, also heutzutage langsam.

Funktioniert hier einwandfrei, aber ich nutze den auch nicht für Spiele mit hoher Auslastung.

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ne Religion, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Freitag, 23.06.2017, 01:50 (vor 3209 Tagen) @ 218 466-1

Unwetter im Norden, 37°C im Suden - ich bin gerade froh nicht dort zu sein. Mit max. 28°C heute geht hier noch, wird aber auch über Nacht nicht viel kühler vsl. 23°C.

Also grad soll es 30°C sein in Wien - um Mitternacht. Aber 37° sind's nicht, war höchstens 33°C und das ging auch für mich zumindest. Hab mir heute aber sicherheitshalber Sonnencreme gekauft, hab letztes Jahr schon leidlich erfahren, was ein Sonnenbrand ist.

Prognostiziert werden 35°C.

Ich nehm's aber gechillt. Wäre cool, wenn der Hörsaal, in dem ich morgen einen Test schreibe, klimatisiert wäre, aber man kann halt nicht alles haben.

Aber auch in Österreich gab es Unwetter. In Kärnten auch Überschwemmungen

An sich wüten aber schon Seit längerem ziemliche Unwetter in Österreich.

Zum Glück hab ich davon bisher selber nichts mitbekommen.

Das durchaus. Besonders in Puncto LKW sollten die Ereignisse in der Vergangenheit was gelehrt haben.


Eben.

Bloß fürchte ich, dass man am Ende nichts draus gelernt hat.

Aber die Wutbürger sind dagegen - wie gegen alles.

Genau das nicht. Gerade die Einwohner waren super glücklich darüber, weil es kein Lärm machte und auch sonst recht unauffällig war. Ich glaube, du kriegst mit dem Transrapid jeden Lärmgegner buchstäblich stumm, der hat ob des fehlenden Lärms nichts zu melden ;-)

Funktioniert hier einwandfrei, aber ich nutze den auch nicht für Spiele mit hoher Auslastung.

Das wird wohl der Fehler sein. Wobei mir auch ein BlueScreen kam, während ich ein Video schaute.

Aber an sich ist es halt nichts tragisches, der Computer ist mir echt lieb geworden :-)

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e Religion, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 23.06.2017, 02:06 (vor 3209 Tagen) @ J-C

Also grad soll es 30°C sein in Wien - um Mitternacht. Aber 37° sind's nicht, war höchstens 33°C und das ging auch für mich zumindest. Hab mir heute aber sicherheitshalber Sonnencreme gekauft, hab letztes Jahr schon leidlich erfahren, was ein Sonnenbrand ist.
Prognostiziert werden 35°C.
Ich nehm's aber gechillt. Wäre cool, wenn der Hörsaal, in dem ich morgen einen Test schreibe, klimatisiert wäre, aber man kann halt nicht alles haben.
Aber auch in Österreich gab es Unwetter. In Kärnten auch Überschwemmungen
An sich wüten aber schon Seit längerem ziemliche Unwetter in Österreich.
Zum Glück hab ich davon bisher selber nichts mitbekommen.

Immerhin 34°C gab es auch hier heuer bereits am 13. Juni. Aber keine Unwetter.
Ich hoffe einfach, dass keine Hurricans mehr an die East Coast kommen.

Bloß fürchte ich, dass man am Ende nichts draus gelernt hat.

Man lernt leider immer erst, nachem etwas passiert ist und der erste gehakte LKW Schaden angerichtet haben wird.

Genau das nicht. Gerade die Einwohner waren super glücklich darüber, weil es kein Lärm machte und auch sonst recht unauffällig war. Ich glaube, du kriegst mit dem Transrapid jeden Lärmgegner buchstäblich stumm, der hat ob des fehlenden Lärms nichts zu melden ;-)

Naja, ganz ruhig ist der TR auch nicht. Zumindest in München wurde auch das kritisiert, von den ewiggestrigen, weil es zu wenig andere Argumente dagegen gab.

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Religion, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Freitag, 23.06.2017, 02:23 (vor 3209 Tagen) @ 218 466-1

Immerhin 34°C gab es auch hier heuer bereits am 13. Juni. Aber keine Unwetter.
Ich hoffe einfach, dass keine Hurricans mehr an die East Coast kommen.

Na das hoffe ich für dich auch.

Man lernt leider immer erst, nachem etwas passiert ist und der erste gehakte LKW Schaden angerichtet haben wird.

Ich fürchte, genau so wird das sein. Die Traumwelt einiger "Weltverbesserungsinnovationsjunkies" wird sich als schierer Alptraum entpuppen, schätze ich.

Naja, ganz ruhig ist der TR auch nicht. Zumindest in München wurde auch das kritisiert, von den ewiggestrigen, weil es zu wenig andere Argumente dagegen gab.

Ja, aber die kann man doch einfach übergehen, tut man zumindest hier in Österreich so, in gewissem Maße. Wobei die, die übergangen werden, es oft verdienen. Zum Beispiel eine "Alliance for Nature", die gegen den Semmering-Basistunnel ist und der nachgesagt wird, eine One-Man-Show im Auftrag der Autolobby zu sein.

Es ist aber auch nachgewiesen, dass in Deutschland Bürgerinitiativen mehr Macht haben als in Österreich. Dazu umgekehrt ist es so, dass in Österreich die Gewerkschaften mehr Macht haben als in Deutschland. So hat man beispielsweise beim Hofer, welches zu Aldi Süd gehört, bessere Arbeitsbedingungen als beim Mutterkonzern - eben weil sich keine Firma mit der österreichischen Gewerkschaft anlegen will ;-)

Das hat auch Schwarz-blaun auf die harte Tour gelernt ;-)

Warum sag ich das? Ach genau, also in Österreich hat man die richtige Mischung gefunden. Nicht zu viel Macht für Bürgerinitiativen aber gebührend Macht für die Gewerkschaften ^^

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eligion, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 23.06.2017, 05:26 (vor 3209 Tagen) @ J-C

Ich fürchte, genau so wird das sein. Die Traumwelt einiger "Weltverbesserungsinnovationsjunkies" wird sich als schierer Alptraum entpuppen, schätze ich.

Bleibt nur zu hoffen, dass im Notfall jemand den Not-Aus Schalter drücken kann und die Kontrolle darüber nicht auch verliert.

Ja, aber die kann man doch einfach übergehen, tut man zumindest hier in Österreich so, in gewissem Maße. Wobei die, die übergangen werden, es oft verdienen. Zum Beispiel eine "Alliance for Nature", die gegen den Semmering-Basistunnel ist und der nachgesagt wird, eine One-Man-Show im Auftrag der Autolobby zu sein.

Es ist aber auch nachgewiesen, dass in Deutschland Bürgerinitiativen mehr Macht haben als in Österreich. Dazu umgekehrt ist es so, dass in Österreich die Gewerkschaften mehr Macht haben als in Deutschland. So hat man beispielsweise beim Hofer, welches zu Aldi Süd gehört, bessere Arbeitsbedingungen als beim Mutterkonzern - eben weil sich keine Firma mit der österreichischen Gewerkschaft anlegen will ;-)

Das hat auch Schwarz-blaun auf die harte Tour gelernt ;-)

Bei Streik wird die GdL in DE fast als Terrororganisation dargestellt.


Warum sag ich das? Ach genau, also in Österreich hat man die richtige Mischung gefunden. Nicht zu viel Macht für Bürgerinitiativen aber gebührend Macht für die Gewerkschaften ^^

Das Allgemeinwohl sollte über Einzelinteressen gestellt werden und die Leute zu ihren Glück gezwungen werden.
Aber dazu bräuchte es jemand wie Trump in Deutschland.

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ligion, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Freitag, 23.06.2017, 08:15 (vor 3209 Tagen) @ 218 466-1

Ich fürchte, genau so wird das sein. Die Traumwelt einiger "Weltverbesserungsinnovationsjunkies" wird sich als schierer Alptraum entpuppen, schätze ich.


Bleibt nur zu hoffen, dass im Notfall jemand den Not-Aus Schalter drücken kann und die Kontrolle darüber nicht auch verliert.

Und deswegen braucht man immer immer immer jemanden hinterm Führerstand. Automatisierung muss nicht falsch sein, aber läuft nur gut, wenn der Lokführer bleibt.

Bei Streik wird die GdL in DE fast als Terrororganisation dargestellt.

Ich weiß, da zeigen die Medien eine seltsame Loyalität zur DB, das ist irgendwie faszinierend und irgendwie auch gruselig.

Das Allgemeinwohl sollte über Einzelinteressen gestellt werden und die Leute zu ihren Glück gezwungen werden.
Aber dazu bräuchte es jemand wie Trump in Deutschland.

Man braucht keinen Trump für Deutschland, da dürfte ein Kurz genügen.

Und wenn man grad die Kapazität hat, kümmert man sich ja auch um Einzelinteressen. Zumindest soweit das möglich ist.

An der Montafonerbahn gab's so eine Kurve, wo die Züge ziemlich quitschten. Jetzt hat man so eine Anlage aus Slowenien, wodurch die Züge in der engen Kurve nicht mehr quitschen.

Den Anrainern ist das aber nicht genug (!), sie wollen, dass die Züge 15 statt 40 km/h fahren o.O

Da sagte man, das geht nicht.

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igion, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 23.06.2017, 22:53 (vor 3208 Tagen) @ J-C

Und deswegen braucht man immer immer immer jemanden hinterm Führerstand. Automatisierung muss nicht falsch sein, aber läuft nur gut, wenn der Lokführer bleibt.

Ich meinte bei Bus/LKW, aber ja, auch bei Zügen. Zumindest sollte sichergestellt sein, dass PZB auch autonom wirksam ist.

Ich weiß, da zeigen die Medien eine seltsame Loyalität zur DB, das ist irgendwie faszinierend und irgendwie auch gruselig.

Ist halt ein Angriffspunkt um emotionale Schlagzeilen zu haben. Die Medien drehen sich alles so hin, wie es passt. Bei allem ist die DB total unfähig und versagt, aber bei Streik ist es auf einmal die arme DB, die total unschuldig an Zugausfällen ist und von den "Separatisten" der GdL terrorisiert wird.^^

Man braucht keinen Trump für Deutschland, da dürfte ein Kurz genügen.

Alle bisher reichten jedenfalls nicht.

Und wenn man grad die Kapazität hat, kümmert man sich ja auch um Einzelinteressen. Zumindest soweit das möglich ist.
An der Montafonerbahn gab's so eine Kurve, wo die Züge ziemlich quitschten. Jetzt hat man so eine Anlage aus Slowenien, wodurch die Züge in der engen Kurve nicht mehr quitschen.
Den Anrainern ist das aber nicht genug (!), sie wollen, dass die Züge 15 statt 40 km/h fahren o.O
Da sagte man, das geht nicht.

Bei Schienenverkehr sind die 100% Autofahrer überwiegend der Meinung, Eisenbahn sei etwas altmodisches, überflüssiges, das längst hätte abgeschafft werden sollen. Die Dorfbewohner, die eh schon lange keine Station mehr haben und Züge nur vorbeifahren sehen, denken halt nicht über die Ortsgrenze hinweg.
Aber niemand zwingt die Bewohner an bestehenden oder künftigen Trassen zu wohnen.

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gion, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Freitag, 23.06.2017, 23:18 (vor 3208 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Freitag, 23.06.2017, 23:18

Ich meinte bei Bus/LKW, aber ja, auch bei Zügen. Zumindest sollte sichergestellt sein, dass PZB auch autonom wirksam ist.

Naja dann analog der LKW-Fahrer oder Busfahrer. Auf jeden Fall jemand, der ein Auge auf's Geschehen wirft. Gibt ja die Vision, dass man im autonomen Fahrzeug einsteigen kann und sich nicht um den Verkehr kümmern muss. So von wegen man will die Vorteile der Bahn ins Auto mitnehmen. Bloß wird man da halt zielsicher auf die Nase fallen.

Ich weiß, da zeigen die Medien eine seltsame Loyalität zur DB, das ist irgendwie faszinierend und irgendwie auch gruselig.


Ist halt ein Angriffspunkt um emotionale Schlagzeilen zu haben. Die Medien drehen sich alles so hin, wie es passt. Bei allem ist die DB total unfähig und versagt, aber bei Streik ist es auf einmal die arme DB, die total unschuldig an Zugausfällen ist und von den "Separatisten" der GdL terrorisiert wird.^^

"Separatisten", das passt irgendwie, erinnert mich auch ein wenig an Star Wars, dann halt eben Train Wars ;-)

Man braucht keinen Trump für Deutschland, da dürfte ein Kurz genügen.


Alle bisher reichten jedenfalls nicht.

Vielleicht ist es aber auch einfach Deutschland, welches eben seine Eigenheiten hat?

Bei Schienenverkehr sind die 100% Autofahrer überwiegend der Meinung, Eisenbahn sei etwas altmodisches, überflüssiges, das längst hätte abgeschafft werden sollen.

Der Finanzminister ist eben dieser Meinung und würde lieber Breitbandausbau als Bahnausbau forcieren. Offenbar ist er der Meinung, dass man Menschen über's Internet transportieren kann...

ÖBB-Chef Matthä hat daher Stellung gegen Schelling bezogen.

Die Dorfbewohner, die eh schon lange keine Station mehr haben und Züge nur vorbeifahren sehen, denken halt nicht über die Ortsgrenze hinweg.

In Österreich hilft man da nach und reißt den Dorfbewohnern normalerweise nicht ihre Haltestellen ab. Wirklich, wenn man in Österreich von Streckenstillegungen liest, dann sind das vor allem Strecken, wo das Ende ein Dorf von 3 tausend Einwohnern oder so ist, welches darüber hinaus gar keine Knotenfunktion hat. In Deutschland hat man mit Geesthacht schon vor Jahrzehnten eine Stadt von 30.000 Einwohnern von der Bahn abgehängt, muss man auch hinkriegen...

Aber niemand zwingt die Bewohner an bestehenden oder künftigen Trassen zu wohnen.

Naja, aber was wenn die Bewohner schon vorher wohnten und ihnen "mal eben" eine Trasse geklatscht wird. Die hatten halt keine funktionierende Glaskugel.

Allerdings verhalten die sich trotzdem irgendwie asozial, ich meine die Orte, an denen die Bestandsstrecken führen, müssen deswegen noch mehr Verkehr aufnehmen, obwohl da schon nichts mehr geht. Die würden sich ziemlich über jede Entlastung freuen. Aber bei den BIs gilt mitunter wohl eher "Gartenzwerg first!"

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ion, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 23.06.2017, 23:49 (vor 3208 Tagen) @ J-C

Naja dann analog der LKW-Fahrer oder Busfahrer. Auf jeden Fall jemand, der ein Auge auf's Geschehen wirft. Gibt ja die Vision, dass man im autonomen Fahrzeug einsteigen kann und sich nicht um den Verkehr kümmern muss. So von wegen man will die Vorteile der Bahn ins Auto mitnehmen. Bloß wird man da halt zielsicher auf die Nase fallen.

Mit individuellen Zielen wird das nicht funktionieren. Wenn, dann erstmal nur auf festen Linien und wie die Technik dann mit kurzfristigen Sperrungen (Feuerwehr u.a.) umgeht, ist wohl auch noch nicht gelöst.

"Separatisten", das passt irgendwie, erinnert mich auch ein wenig an Star Wars, dann halt eben Train Wars ;-)

Zwischen den Zeilen stand es so, weil die GdL für ihre TF eigenständige TV haben wollte.

Vielleicht ist es aber auch einfach Deutschland, welches eben seine Eigenheiten hat?

Ist leider Autmobilnation, politisch und vom (dummen) Volk so gewollt.

Der Finanzminister ist eben dieser Meinung und würde lieber Breitbandausbau als Bahnausbau forcieren. Offenbar ist er der Meinung, dass man Menschen über's Internet transportieren kann...
ÖBB-Chef Matthä hat daher Stellung gegen Schelling bezogen.

Das ist immer das Problem, dass man meint, das eine schliesse das andere aus. Warum sollte Bahnausbau den Breitbandausbau oder Investitionen in Bildung, oder gar Bahnprojekte sich gegenseitig ausschliessen?
Man kann beides haben, auch wenn dann halt keine schwarze Null mehr steht.

In Österreich hilft man da nach und reißt den Dorfbewohnern normalerweise nicht ihre Haltestellen ab. Wirklich, wenn man in Österreich von Streckenstillegungen liest, dann sind das vor allem Strecken, wo das Ende ein Dorf von 3 tausend Einwohnern oder so ist, welches darüber hinaus gar keine Knotenfunktion hat. In Deutschland hat man mit Geesthacht schon vor Jahrzehnten eine Stadt von 30.000 Einwohnern von der Bahn abgehängt, muss man auch hinkriegen...

Aber auch viele noch existierende Strecken, haben heuer weniger Stationen als früher. Z.B. die Höllentalbahn mit Posthalde, Höllsteig, Kappel-Gutachbrücke, Hausen vor Wald, oder Memmingen - Kisslegg - Lindau, wo man in Buxheim, Unterzeil, Gebratzhofen und Ratzenrid durchfährt.
Wenigstens hätte man den Wegfall für Streckenbegradigungen und Abkürzungen nutzen können, statt umsonst dort vorbeizufahren.

Naja, aber was wenn die Bewohner schon vorher wohnten und ihnen "mal eben" eine Trasse geklatscht wird. Die hatten halt keine funktionierende Glaskugel.
Allerdings verhalten die sich trotzdem irgendwie asozial, ich meine die Orte, an denen die Bestandsstrecken führen, müssen deswegen noch mehr Verkehr aufnehmen, obwohl da schon nichts mehr geht. Die würden sich ziemlich über jede Entlastung freuen. Aber bei den BIs gilt mitunter wohl eher "Gartenzwerg first!"

Es wird nur zu egoistisch gedacht:
Neue Autobahn = schneller mit der Blechkiste = gut.
Neue ICE oder Transrapid Strecke = fährt bzw. schwebt nur vorbei, andere sind schneller als man selbst mit der Blechkiste und man hat nix davon = böse.

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on, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Samstag, 24.06.2017, 00:06 (vor 3208 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Samstag, 24.06.2017, 00:08

Mit individuellen Zielen wird das nicht funktionieren. Wenn, dann erstmal nur auf festen Linien und wie die Technik dann mit kurzfristigen Sperrungen (Feuerwehr u.a.) umgeht, ist wohl auch noch nicht gelöst.

Naja, mit individuellen Zielen wird es funktionieren, dass autonome Autos in Zukunft tatsächlich einen von Tür zu Tür bringen. Bloß, wenn man dann den Passagier von der Pflicht befreit, mal auf die Straße zu schauen, so werden es einige womöglich noch zu leicht haben, Chaos zu verursachen.

Nebenbei, ich bin mal so frei, ein wenig populistisch zu werden, wenn man es nämlich nicht hinkriegt, die Klimas störungsfrei zu haben, sollte man vom autonomen Fahren gar nicht erst reden. Wurde heute daran erinnert, als beim Polonia ausnahmsweise mal die Klima nicht wollte. Seit sowas bei deutschen Zügen gerne mal zu passieren scheint, ist das nicht nur ein Problem der Polen ;-)

Zwischen den Zeilen stand es so, weil die GdL für ihre TF eigenständige TV haben wollte.

Ich finde ja so einen einheitlichen Kollektivvertrag mit den besten Bedingungen am besten...

Ist leider Autmobilnation, politisch und vom (dummen) Volk so gewollt.

Eben. Und da kann man denen wohl nicht helfen.

Das ist immer das Problem, dass man meint, das eine schliesse das andere aus. Warum sollte Bahnausbau den Breitbandausbau oder Investitionen in Bildung, oder gar Bahnprojekte sich gegenseitig ausschliessen?
Man kann beides haben, auch wenn dann halt keine schwarze Null mehr steht.

Tja letzteres ist für den einen oder anderen ein Problem. Am Stammtisch wiegt man einerseits wieder auf und andererseits werden die ÖBB gerne mal als steuerfressender Koloss der Parteibonzen dargestellt. Weil sie die letzten Jahre hoffnungslos verschlafen haben.

Aber auch viele noch existierende Strecken, haben heuer weniger Stationen als früher. Z.B. die Höllentalbahn mit Posthalde, Höllsteig, Kappel-Gutachbrücke, Hausen vor Wald, oder Memmingen - Kisslegg - Lindau, wo man in Buxheim, Unterzeil, Gebratzhofen und Ratzenrid durchfährt.
Wenigstens hätte man den Wegfall für Streckenbegradigungen und Abkürzungen nutzen können, statt umsonst dort vorbeizufahren.

Das ist schon arg. Auch in Österreich hat man zur Geschwindigkeitserhöhung Stationen aufgelassen, wäre sich anscheinend sonst nicht ausgegangen.

Zwischen Tirol und Vorarlberg gibt es übrigens auch einen Streckenteil, wo die Orte ausschließlich vom Fernverkehr bedient werden. Sind nur sehr wenige und ein Regionalverkehr würde sich nicht rechnen, aber ja das gibt es, dort wurden auch einige Bahnhöfe aufgelassen, bei der Topographie ist es aber eh so eine Sache, die Bahnhöfe an der richtigen Stelle zu haben.

Regionalverkehr hätte sich da nicht gelohnt, weil da eh schon Fernverkehrszüge fahren, für die man eh nicht extra zahlen muss.

Es wird nur zu egoistisch gedacht:
Neue Autobahn = schneller mit der Blechkiste = gut.
Neue ICE oder Transrapid Strecke = fährt bzw. schwebt nur vorbei, andere sind schneller als man selbst mit der Blechkiste und man hat nix davon = böse.

Tja, da sieht man, dass solche Art der politischen Partizipation auch mal nach hinten losgehen kann, wenn Partikularinteressen zu viel Gewicht bekommen.

Übrigens, wusstest du schon, dass paar Brückenpfeiler mal eben eine ganze Region zerstören können? Ich auch nicht ^^

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

n, aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 24.06.2017, 00:39 (vor 3208 Tagen) @ J-C

Naja, mit individuellen Zielen wird es funktionieren, dass autonome Autos in Zukunft tatsächlich einen von Tür zu Tür bringen. Bloß, wenn man dann den Passagier von der Pflicht befreit, mal auf die Straße zu schauen, so werden es einige womöglich noch zu leicht haben, Chaos zu verursachen.

Also bei manchen Autofahrern ist es sogar ganz gut, wenn die keinen Einfluss mehr haben. ;)

Nebenbei, ich bin mal so frei, ein wenig populistisch zu werden, wenn man es nämlich nicht hinkriegt, die Klimas störungsfrei zu haben, sollte man vom autonomen Fahren gar nicht erst reden. Wurde heute daran erinnert, als beim Polonia ausnahmsweise mal die Klima nicht wollte. Seit sowas bei deutschen Zügen gerne mal zu passieren scheint, ist das nicht nur ein Problem der Polen ;-)

DB-Wirtschaftsbahn mit Einsparungen wo es nur geht. Aber 2015 war das noch schlimmer, als man einzelne Züge je nach Wetterbericht gleich vorsorglich im Werk stehen lassen hat, weil man wusste, dass die Klima überkochen würde. In dem Punkt muss man anerkennen, dass sich das inzwischen verbessert hat.

Tja letzteres ist für den einen oder anderen ein Problem. Am Stammtisch wiegt man einerseits wieder auf und andererseits werden die ÖBB gerne mal als steuerfressender Koloss der Parteibonzen dargestellt. Weil sie die letzten Jahre hoffnungslos verschlafen haben.

Die Gesellschaft ist z.Z. ohnehin in fast allem sehr gespalten. Egal was man macht, eine Hälfte wird immer auf die Barrikaden gehen.

Das ist schon arg. Auch in Österreich hat man zur Geschwindigkeitserhöhung Stationen aufgelassen, wäre sich anscheinend sonst nicht ausgegangen.

In DE wurde es als "Eilzugmässiges fahren" bezeichnet und die aufgelassenen Stationen (die überwiegend auch zurückgebaut wurden, also auch keine Krezungsmöglichkeit mehr) mit Bahnbussen bedient, die so unattraktiv waren, dass die bald darauf auch eingestellt wurden.

Zwischen Tirol und Vorarlberg gibt es übrigens auch einen Streckenteil, wo die Orte ausschließlich vom Fernverkehr bedient werden. Sind nur sehr wenige und ein Regionalverkehr würde sich nicht rechnen, aber ja das gibt es, dort wurden auch einige Bahnhöfe aufgelassen, bei der Topographie ist es aber eh so eine Sache, die Bahnhöfe an der richtigen Stelle zu haben.

Regionalverkehr hätte sich da nicht gelohnt, weil da eh schon Fernverkehrszüge fahren, für die man eh nicht extra zahlen muss.

Die Arlbergbahn ja, nur mit RJ, EC, IC und Güterzüge. REX oder R (Talent, City-Shuttle oder Wisel) sucht man zw. Landeck-Zams und Bludenz vergeblich.
Die Trennung DB FV-NV ist auf jeden Fall überflüssig und auch nicht mehr mit Trennung von EIU-EVU wegen dem "Wettbewerb" mit privaten EVU zwecks Trassengebüren zu rechtfertigen.

Tja, da sieht man, dass solche Art der politischen Partizipation auch mal nach hinten losgehen kann, wenn Partikularinteressen zu viel Gewicht bekommen.
Übrigens, wusstest du schon, dass paar Brückenpfeiler mal eben eine ganze Region zerstören können? Ich auch nicht ^^

Komisch, dass ich schon viele brütende Schwäne direkt neben Bahnstrecken gesehen habe, die sich vom Zugverkehr nicht im geringsten gestört fühlen. Aber wegen jedem einzelnen Baum sehen manche Grund für Aufstand.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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, aber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Samstag, 24.06.2017, 09:26 (vor 3208 Tagen) @ 218 466-1

Also bei manchen Autofahrern ist es sogar ganz gut, wenn die keinen Einfluss mehr haben. ;)

Kenne ich ^^ Ja aber wenn die sehen, dass aus irgendwelchen Gründen ihr Auto plötzlich auf eine Fußgänger zurast, sollten sie ja bremsen können....

DB-Wirtschaftsbahn mit Einsparungen wo es nur geht. Aber 2015 war das noch schlimmer, als man einzelne Züge je nach Wetterbericht gleich vorsorglich im Werk stehen lassen hat, weil man wusste, dass die Klima überkochen würde. In dem Punkt muss man anerkennen, dass sich das inzwischen verbessert hat.

Ja, das hat man tatsächlich schon besser gemacht. Aber sowas sollte einfach laufen können.

Die Gesellschaft ist z.Z. ohnehin in fast allem sehr gespalten. Egal was man macht, eine Hälfte wird immer auf die Barrikaden gehen.

Kenne ich. Wenn ich mir die Kommentare unter den Artikeln vom Standard zu den ÖBB lese, ist es immer das selbe. Die einen kritisieren die tendenziöse Berichterstattung der Autorin Luise Ungerböck und die anderen haben offenbar die letzten Jahre seit der Regierung Schwarz-blaun verschlafen. Wobei es schon gut tut, wenn man auch dort welche sieht, die die ÖBB gut finden ^^

In DE wurde es als "Eilzugmässiges fahren" bezeichnet und die aufgelassenen Stationen (die überwiegend auch zurückgebaut wurden, also auch keine Krezungsmöglichkeit mehr) mit Bahnbussen bedient, die so unattraktiv waren, dass die bald darauf auch eingestellt wurden.

War aber oft so, dass fast niemand in die Bahn einsteigt oder aussteigt. Hätte man dann aber mit Bedarfshalten lösen können.

Die Arlbergbahn ja, nur mit RJ, EC, IC und Güterzüge. REX oder R (Talent, City-Shuttle oder Wisel) sucht man zw. Landeck-Zams und Bludenz vergeblich.

Und eben das fasziniert mich. gibt auch anderswo in Österreich, wo es morgens vielleicht noch einen Regionalzug gibt, der die wirklich sehr kleinen Dörfer bedient und dann verbinden nur noch Fernzüge die Strecke. Kann man sich halt wie gesagt leisten, wo es für den Fahrgast tariflich keinen Unterschied macht, ob er die S-Bahn oder den ICE/Railjet nimmt.

Die Trennung DB FV-NV ist auf jeden Fall überflüssig und auch nicht mehr mit Trennung von EIU-EVU wegen dem "Wettbewerb" mit privaten EVU zwecks Trassengebüren zu rechtfertigen.

Find ich auch. Dadurch entstehen unnötige Doppelführungen. Den MüNüx hätte man beispielsweise in Österreich als IC-Linie oder gar als Railjetlinie geführt...

In Österreich will die ÖVP ja Ausschreibungen im Personenverkehr, wogegen nicht nur die Gewerkschaft, sondern auch die Wirtschaftskammer ist. Und irgendwie auch die Länder, in denen ausgeschrieben werden soll und die just von der selben ÖVP regiert werden, die auf Bundesebene Ausschreibungen will. Ich sag da ja, zwischen Theorie und Praxis gibt es da eine Differenz...

Komisch, dass ich schon viele brütende Schwäne direkt neben Bahnstrecken gesehen habe, die sich vom Zugverkehr nicht im geringsten gestört fühlen. Aber wegen jedem einzelnen Baum sehen manche Grund für Aufstand.

Jup. Das ist auch wie auf der Sauschwänzlebahn, wo sich Fledermäuse in den Tunneln eingenistet haben, die waren da zwar schon immer und haben sich an den Dampfloks nicht gestört, aber jetzt sind die Umweltschützer schockiert, dass da Züge im Fledermaustunnel fahren...

Als ob die nicht andere Probleme haben -.-

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aber keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 24.06.2017, 22:43 (vor 3207 Tagen) @ J-C

Kenne ich ^^ Ja aber wenn die sehen, dass aus irgendwelchen Gründen ihr Auto plötzlich auf eine Fußgänger zurast, sollten sie ja bremsen können....

Vlt. gibt es in autonomen PKW ohne Steuerung dennoch eine Notbremse, auch für medizinische Notfälle, Feuer etc. nicht ganz verkehrt.

Kenne ich. Wenn ich mir die Kommentare unter den Artikeln vom Standard zu den ÖBB lese, ist es immer das selbe. Die einen kritisieren die tendenziöse Berichterstattung der Autorin Luise Ungerböck und die anderen haben offenbar die letzten Jahre seit der Regierung Schwarz-blaun verschlafen. Wobei es schon gut tut, wenn man auch dort welche sieht, die die ÖBB gut finden ^^

Aber Lob gibt es selten. Motto: Nicht gemeckert ist genug gelobt. ;)

War aber oft so, dass fast niemand in die Bahn einsteigt oder aussteigt. Hätte man dann aber mit Bedarfshalten lösen können.

Aber auch vor Herrn M. gab es schon Pinguine, die unrentables einfach ganz eingestellt haben, statt das Angebot zu verbessern. BEG & Co zeigen ja, dass sich auf Strecken wie z.B. Senden - Weißenhorn wo der SPNV 1966 eingestellt wurde, durchaus hohe Fahrgastzahlen erreicht werden, wenn das Angebot gut ist, d.h. stündliche oder midestens zweistündliche Halte.

Und eben das fasziniert mich. gibt auch anderswo in Österreich, wo es morgens vielleicht noch einen Regionalzug gibt, der die wirklich sehr kleinen Dörfer bedient und dann verbinden nur noch Fernzüge die Strecke. Kann man sich halt wie gesagt leisten, wo es für den Fahrgast tariflich keinen Unterschied macht, ob er die S-Bahn oder den ICE/Railjet nimmt.

Auf einigen SFS in DE aber auch, KRM, Stuttgart - Mannheim ab Vaihingen(Enz), Hannover - Würzburg, VdE überwiegend auch.
NIM so halb, technisch 100% IC, nur halt mit anderer Farbe und Zuggattung. Ausser bereits historisch Nürnberg - Allersberg.

Find ich auch. Dadurch entstehen unnötige Doppelführungen. Den MüNüx hätte man beispielsweise in Österreich als IC-Linie oder gar als Railjetlinie geführt...

Die traiflichen Abgrenzungenn machen das zu kompliziert. Früher gab es nur eine Fahrkarte und wer Fernverkehr wollte, hat halt ggf. den Zuschlag (IC 6 DM, IR unter 50 Km 3 DM) dazu bezahlt. Nur ICE war stets "Besonderer Fahrpreis".

In Österreich will die ÖVP ja Ausschreibungen im Personenverkehr, wogegen nicht nur die Gewerkschaft, sondern auch die Wirtschaftskammer ist. Und irgendwie auch die Länder, in denen ausgeschrieben werden soll und die just von der selben ÖVP regiert werden, die auf Bundesebene Ausschreibungen will. Ich sag da ja, zwischen Theorie und Praxis gibt es da eine Differenz...

Bei der ÖBB weiss man, dass es Qualität gibt. Das kann man von DB zwar nicht behaupten und manche anderen EVU z.B. NX sind tatsächlich besser, aber das Chaos mit den ganzen EVU ist zwar schön für Fuzzies mit reichlich Abwechslung, aber mir gefällt das überhaupt nicht.
Fuzzies würden wenn es nach mir ginge, an der einen Strecke in 3h, 6x BR 101 in Verkehrsrot, an der nächsten Strecke in 3h 6x BR 146 in Verkehrsrot und 4x BR 185 in Verkehrsrot und dann an der Nebenbahn noch 2x BR 245 in Verkehrsrot sehen. Schön einheitliches Erscheinungsbild.
Mehr braucht die DB eigentlich nicht, abgesehen von ICE.

Jup. Das ist auch wie auf der Sauschwänzlebahn, wo sich Fledermäuse in den Tunneln eingenistet haben, die waren da zwar schon immer und haben sich an den Dampfloks nicht gestört, aber jetzt sind die Umweltschützer schockiert, dass da Züge im Fledermaustunnel fahren...
Als ob die nicht andere Probleme haben -.-

Vlt. wären 218er statt Dampfrösser besser geeignet für Fledermäuse. :P

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ber keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Samstag, 24.06.2017, 23:33 (vor 3207 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Samstag, 24.06.2017, 23:35

Vlt. gibt es in autonomen PKW ohne Steuerung dennoch eine Notbremse, auch für medizinische Notfälle, Feuer etc. nicht ganz verkehrt.

Das sollte es fix geben, sonst steig ich gewiss nicht ein.

Aber Lob gibt es selten. Motto: Nicht gemeckert ist genug gelobt. ;)

Gerade in besagtem Forum sieht man öfters, dass der Stammtisch es dort schwer hat. Polemik wird gerne mal mit vielen negativen Bewertungen bewertet und es kommen auch Beiträge, die die Polemik als solche recht gut entlarfen und auch zeigen, dass die verklärte Sicht auf's Auto tatsächlich verklärt ist. ;-)

Aber auch vor Herrn M. gab es schon Pinguine, die unrentables einfach ganz eingestellt haben, statt das Angebot zu verbessern. BEG & Co zeigen ja, dass sich auf Strecken wie z.B. Senden - Weißenhorn wo der SPNV 1966 eingestellt wurde, durchaus hohe Fahrgastzahlen erreicht werden, wenn das Angebot gut ist, d.h. stündliche oder midestens zweistündliche Halte.

Das kann ich mir auf einer ganzen Menge von Strecken so vorstellen. Dafür ist man in Deutschland aber auf dem Stand, dass Strecken reaktiviert wurden, wo man sich fragt, wer zum Henker hat die bitteschön stillgelegt und wie viel Geld hat er dafür von der Autolobby bekommen? o.O

Auf einigen SFS in DE aber auch, KRM, Stuttgart - Mannheim ab Vaihingen(Enz), Hannover - Würzburg, VdE überwiegend auch.
NIM so halb, technisch 100% IC, nur halt mit anderer Farbe und Zuggattung. Ausser bereits historisch Nürnberg - Allersberg.

Allerdings ohne einen höheren Preis als normal.

Da war man in Österreich konsequenter, man hat einfach die ICs 1 zu 1 durch Railjets ersetzt und brauchte keine neue Produktklasse. Wobei die Kapazität hier und da gesunken ist, was sich dadurch äußert, dass man in St. Pölten keinen Platz mehr kriegt, wenn man morgens mit 230 im Railjet per Verbundszeitkarte nach Wien pendeln will. Ich glaube das ist das einzige, wozu die Produktklassen in Deutschland gut sein könnten. Dass nämlich etwas eher einen Platz bekäme... theoretisch.

Find ich auch. Dadurch entstehen unnötige Doppelführungen. Den MüNüx hätte man beispielsweise in Österreich als IC-Linie oder gar als Railjetlinie geführt...


Die traiflichen Abgrenzungenn machen das zu kompliziert. Früher gab es nur eine Fahrkarte und wer Fernverkehr wollte, hat halt ggf. den Zuschlag (IC 6 DM, IR unter 50 Km 3 DM) dazu bezahlt. Nur ICE war stets "Besonderer Fahrpreis".

Und jetzt hat man Produktkategorien, als würde man bei einem Internetprovider einen Tarif buchen *augenroll*

Bei der ÖBB weiss man, dass es Qualität gibt. Das kann man von DB zwar nicht behaupten und manche anderen EVU z.B. NX sind tatsächlich besser, aber das Chaos mit den ganzen EVU ist zwar schön für Fuzzies mit reichlich Abwechslung, aber mir gefällt das überhaupt nicht.

Die ÖBB waren vor so 30 Jahren auf dem selben Level wie die DB, womöglich sogar noch niedriger. Es ist einer sehr merkwürdigen Konstellation einer schwarz-blauen Regierung, die die ÖBB eigentlich am liebsten privatisiert hätte, dem Widerstand dagegen und einem dann neu eingeführten CEO, der das Unternehmen entsprechend in die richtige Richtung lenkt zu verdanken, dass die ÖBB nun da sind, wo sie sind. Es hat sich womöglich bezahlt gemacht, dass Österreich den deutschen hinterherhinkt, die Bahnreform der ÖBB kam zum Beispiel erst nach 2000. Hab das genaue Datum nicht im Kopf.

Und die ÖBB haben halt bewiesen, dass sie es wert sind. Wobei man in Österreich durch die Westbahn vielleicht auch den nötigen Schubser bekam, um dann noch besser zu werden.

Fuzzies würden wenn es nach mir ginge, an der einen Strecke in 3h, 6x BR 101 in Verkehrsrot, an der nächsten Strecke in 3h 6x BR 146 in Verkehrsrot und 4x BR 185 in Verkehrsrot und dann an der Nebenbahn noch 2x BR 245 in Verkehrsrot sehen. Schön einheitliches Erscheinungsbild.

Wobei die 245 zickig sein sollen. Im "echten Norden" bereiten sie zusätzliche Probleme zu den bereits ausgefallenen Married-Pair-Garnituren.

Mehr braucht die DB eigentlich nicht, abgesehen von ICE.

Find ich auch. Deswegen find ich den Taurus auch so genial, der kann einfach alles, Raijlet, IC, Regionalzug, Güterzug. Und dann auch noch so eine coole Tonleiter haben. Ich finde, da hat Siemens wirklich ein sehr gutes Fabrikat auf die Schienen gestellt, welches wegen der neuen EU-Crashnormen leider nicht weiter produziert werden kann. Stattdessen gibt es dann Vectrons, die komischerweise die Crashnormen erfüllen, was einem auf den ersten Blick zumindest paradox erscheint...

Naja und man hat halt so eine Lok

Der Fuhrpark der ÖBB ist im Gegensatz zu dem der DB ziemlich übersichtlich. Dominieren tun natürlich die Tauri, der Rest sind Altfahrzeuge. Wobei man einige Altfahrzeuge durch Vectrons ersetzen will.

Jup. Das ist auch wie auf der Sauschwänzlebahn, wo sich Fledermäuse in den Tunneln eingenistet haben, die waren da zwar schon immer und haben sich an den Dampfloks nicht gestört, aber jetzt sind die Umweltschützer schockiert, dass da Züge im Fledermaustunnel fahren...
Als ob die nicht andere Probleme haben -.-


Vlt. wären 218er statt Dampfrösser besser geeignet für Fledermäuse. :P

Bei Museumszügen schaut verkehrsrot eher weniger toll aus. Und die Sauschwänzlebahn wird ja nur von Museumszügen betrieben.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

er keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 25.06.2017, 00:20 (vor 3207 Tagen) @ J-C

Gerade in besagtem Forum sieht man öfters, dass der Stammtisch es dort schwer hat. Polemik wird gerne mal mit vielen negativen Bewertungen bewertet und es kommen auch Beiträge, die die Polemik als solche recht gut entlarfen und auch zeigen, dass die verklärte Sicht auf's Auto tatsächlich verklärt ist. ;-)

Ist aber auch hierzuforum so, dass normal nichts daruber geschrieben wird, wenn tatsächlich mal eine Zugfahrt komplett pünktlich und ohne sonstige Beeinträchtigungen verlaufen ist.
Ok, mir persönlich ist das oft garnicht recht, da langweilig. Mir sind spannende Paralellfahrten, Überholungen, Kreuzungen etc., die erst durch Verspätungen ermöglicht werden, meistens viel lieber, als plan anzukommen. Meine Verbindungen hatte ich bei DB eh mit grosszügigen Umstiegszeiten, die sich aus Bastelverbindungen nach Fahrzeugen ergaben geplant. Daher gibt es bei Pünktlichkeit von mir eh kein Lob. ;)

Das kann ich mir auf einer ganzen Menge von Strecken so vorstellen. Dafür ist man in Deutschland aber auf dem Stand, dass Strecken reaktiviert wurden, wo man sich fragt, wer zum Henker hat die bitteschön stillgelegt und wie viel Geld hat er dafür von der Autolobby bekommen? o.O

Viele Strecken können nicht mehr reaktiviert werden, da abgebaut und überbaut.
Es sollte Gesetz werden, das stillgelegte Strecken erst nach 50 Jahren abgebaut werden dürfen, wenn sich bis dahin niemand für Reaktivierung interessiert hat.

Bei der NIM, klar, bei der KRM sind aber beispielsweise alle Orte, die per SFS erreicht werden, auch per Regionalverkehr erreichbar, zumal die ICEs ja einen Hyper-super-krassen ICE-Tarif brauchen, warum auch immer. Gerade wo ein ICE gerne auch mal das ist, was früher der IC war.

Das ist der unsinnigen Streckenführung geschuldet. Man stelle sich vor, ICE3 hätten wieder ein Problem und das EBA würde sie vorübergehend stillegen. Die KRM würde brach liegen.
Und dass DB meint, ICE vom HGV-Zug zum allgemeinen FV-Zug herunterwirtschaften zu müssen um ICE gegen Fernbusse im Billigmarkt statt gegen S-Klasse als Premiumprodukt antreten zu lassen, ist einfach nur peinlich.

Da war man in Österreich konsequenter, man hat einfach die ICs 1 zu 1 durch Railjets ersetzt und brauchte keine neue Produktklasse. Wobei die Kapazität hier und da gesunken ist, was sich dadurch äußert, dass man in St. Pölten keinen Platz mehr kriegt, wenn man morgens mit 230 im Railjet per Verbundszeitkarte nach Wien pendeln will. Ich glaube das ist das einzige, wozu die Produktklassen in Deutschland gut sein könnten. Dass nämlich etwas eher einen Platz bekäme... theoretisch.

Das hätte die DB einfach genauso mit MET machen sollen, also zumindest technisch. Bzgl. Ausstattung und Zuggattung normalen IC angepasst.

Die ÖBB waren vor so 30 Jahren auf dem selben Level wie die DB, womöglich sogar noch niedriger. Es ist einer sehr merkwürdigen Konstellation einer schwarz-blauen Regierung, die die ÖBB eigentlich am liebsten privatisiert hätte, dem Widerstand dagegen und einem dann neu eingeführten CEO, der das Unternehmen entsprechend in die richtige Richtung lenkt zu verdanken, dass die ÖBB nun da sind, wo sie sind. Es hat sich womöglich bezahlt gemacht, dass Österreich den deutschen hinterherhinkt, die Bahnreform der ÖBB kam zum Beispiel erst nach 2000. Hab das genaue Datum nicht im Kopf.
Und die ÖBB haben halt bewiesen, dass sie es wert sind. Wobei man in Österreich durch die Westbahn vielleicht auch den nötigen Schubser bekam, um dann noch besser zu werden.

Ich weiss nicht, ob die ÖBB auch Gewinn erzielen muss, oder auch im FV subventioniert wird?
Bei DB ist das mit der geforderten Wirtschaftlichkeit kein Wuder, dass sie weit hinter ÖBB und SBB zurückgefallen ist.

Wobei die 245 zickig sein sollen. Im "echten Norden" bereiten sie zusätzliche Probleme zu den bereits ausgefallenen Married-Pair-Garnituren.

In Sachen Brandgefahr stehen sie 40 Jahre älteren, schlecht gewarteten Ulmer 218er in nichts nach.
Aber die technisch einfachere 246 wollte die DB ja leider nicht.

Find ich auch. Deswegen find ich den Taurus auch so genial, der kann einfach alles, Raijlet, IC, Regionalzug, Güterzug. Und dann auch noch so eine coole Tonleiter haben. Ich finde, da hat Siemens wirklich ein sehr gutes Fabrikat auf die Schienen gestellt, welches wegen der neuen EU-Crashnormen leider nicht weiter produziert werden kann. Stattdessen gibt es dann Vectrons, die komischerweise die Crashnormen erfüllen, was einem auf den ersten Blick zumindest paradox erscheint...
Naja und man hat halt so eine Lok
Der Fuhrpark der ÖBB ist im Gegensatz zu dem der DB ziemlich übersichtlich. Dominieren tun natürlich die Tauri, der Rest sind Altfahrzeuge. Wobei man einige Altfahrzeuge durch Vectrons ersetzen will.

Das hatten wir ja schon. Weder Siemens noch ÖBB haben es bisher geschafft, Fahrzeuge zu produzieren bzw. zu beschaffen, die meinem Geschmack entsprechen, ausser diese..
Bombardier (ADtrans) DB und Bombardier NJ Transit gefällt mir am besten.
Und In NJ ist der Fuhrpark auch recht übersichtlich.

Bei Museumszügen schaut verkehrsrot eher weniger toll aus. Und die Sauschwänzlebahn wird ja nur von Museumszügen betrieben.

Von Verkehrsrot war in dem Punkt nie die Rede. ;)

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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er keine Lösung

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 25.06.2017, 01:22 (vor 3207 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Sonntag, 25.06.2017, 01:26

Ist aber auch hierzuforum so, dass normal nichts daruber geschrieben wird, wenn tatsächlich mal eine Zugfahrt komplett pünktlich und ohne sonstige Beeinträchtigungen verlaufen ist.
Ok, mir persönlich ist das oft garnicht recht, da langweilig. Mir sind spannende Paralellfahrten, Überholungen, Kreuzungen etc., die erst durch Verspätungen ermöglicht werden, meistens viel lieber, als plan anzukommen. Meine Verbindungen hatte ich bei DB eh mit grosszügigen Umstiegszeiten, die sich aus Bastelverbindungen nach Fahrzeugen ergaben geplant. Daher gibt es bei Pünktlichkeit von mir eh kein Lob. ;)

Ich fahre ja primär, um anzukommen, aber für mich sind Unregelmäßigkeiten auch eine willkommene Abwechslung. Hatte ja auch gepostet, wo mein Zug eine ganze Weile lang ein Wettrennen mit einem Güterzug, der leere Autotransporter führte, sich lieferte. War gar nicht so sicher, dass mein EC gewann ^^

Oder wo der Zug überfüllt war wegen Feiertag und ich mit einem tschechischen Studenten im Abteil des Zugchefs sitzen durfte.

Oder eben, dass die Klima ausfiel, es sich dank Klappfenstern jedoch trotzdem ausging.

hab in den meisten Fällen einfach keine Anschlüsse zu beachten und wenn, ist der Übergang so oder so großzügig angesetzt.

Das kann ich mir auf einer ganzen Menge von Strecken so vorstellen. Dafür ist man in Deutschland aber auf dem Stand, dass Strecken reaktiviert wurden, wo man sich fragt, wer zum Henker hat die bitteschön stillgelegt und wie viel Geld hat er dafür von der Autolobby bekommen? o.O


Viele Strecken können nicht mehr reaktiviert werden, da abgebaut und überbaut.
Es sollte Gesetz werden, das stillgelegte Strecken erst nach 50 Jahren abgebaut werden dürfen, wenn sich bis dahin niemand für Reaktivierung interessiert hat.

Absolut.

Bei der NIM, klar, bei der KRM sind aber beispielsweise alle Orte, die per SFS erreicht werden, auch per Regionalverkehr erreichbar, zumal die ICEs ja einen Hyper-super-krassen ICE-Tarif brauchen, warum auch immer. Gerade wo ein ICE gerne auch mal das ist, was früher der IC war.


Das ist der unsinnigen Streckenführung geschuldet. Man stelle sich vor, ICE3 hätten wieder ein Problem und das EBA würde sie vorübergehend stillegen. Die KRM würde brach liegen.
Und dass DB meint, ICE vom HGV-Zug zum allgemeinen FV-Zug herunterwirtschaften zu müssen um ICE gegen Fernbusse im Billigmarkt statt gegen S-Klasse als Premiumprodukt antreten zu lassen, ist einfach nur peinlich.

Es wäre konsequent, keine Produktklasse für den ICE zu haben. In Österreich ist sogar ein ICE-T noch komfortmäßig gut - zumindest in der zweiten Klasse.

Da war man in Österreich konsequenter, man hat einfach die ICs 1 zu 1 durch Railjets ersetzt und brauchte keine neue Produktklasse. Wobei die Kapazität hier und da gesunken ist, was sich dadurch äußert, dass man in St. Pölten keinen Platz mehr kriegt, wenn man morgens mit 230 im Railjet per Verbundszeitkarte nach Wien pendeln will. Ich glaube das ist das einzige, wozu die Produktklassen in Deutschland gut sein könnten. Dass nämlich etwas eher einen Platz bekäme... theoretisch.


Das hätte die DB einfach genauso mit MET machen sollen, also zumindest technisch. Bzgl. Ausstattung und Zuggattung normalen IC angepasst.

Der MET war aber noch mehr als Premiumzug konzipiert, als dass es der Railjet ist .

Wenngleich man anfangs im Gegensatz zum Railjet nicht mit unnötigen Ansagen bombardiert wurde, wo extra auf die Anzahl an Monitoren im Zug und die 3 Klassen hingewiesen wurde. Das hat man zum Glück radikal gekürzt, sodass ich bei meiner ersten Fahrt im Railjet von Feldkirch nach Zürich schon davon verschont wurde ^^.

Allerdings wäre der MET tatsächlich perfekt gewesen, um die IC-Flotte aufzufrischen. Mit 220 fast so schnell wie der Railjet und als Lok kann man ja die 101 nehmen. Aber was soll man sagen, war wie gesagt nicht dazu konzipiert, im IC-Verkehr mitzulaufen.

Wobei 2+1-Bestuhlung in der zweiten Klasse ein alter Hut war bei den ÖBB - zumindest bei den 4010.

Die ÖBB waren vor so 30 Jahren auf dem selben Level wie die DB, womöglich sogar noch niedriger. Es ist einer sehr merkwürdigen Konstellation einer schwarz-blauen Regierung, die die ÖBB eigentlich am liebsten privatisiert hätte, dem Widerstand dagegen und einem dann neu eingeführten CEO, der das Unternehmen entsprechend in die richtige Richtung lenkt zu verdanken, dass die ÖBB nun da sind, wo sie sind. Es hat sich womöglich bezahlt gemacht, dass Österreich den deutschen hinterherhinkt, die Bahnreform der ÖBB kam zum Beispiel erst nach 2000. Hab das genaue Datum nicht im Kopf.
Und die ÖBB haben halt bewiesen, dass sie es wert sind. Wobei man in Österreich durch die Westbahn vielleicht auch den nötigen Schubser bekam, um dann noch besser zu werden.


Ich weiss nicht, ob die ÖBB auch Gewinn erzielen muss, oder auch im FV subventioniert wird?
Bei DB ist das mit der geforderten Wirtschaftlichkeit kein Wuder, dass sie weit hinter ÖBB und SBB zurückgefallen ist.

Die ÖBB werden außerhalb der Westbahn Wien-Linz-Salzburg sowie den Strecken ins Ausland auch im Fernverkehr subventioniert , das sieht der Verkehrsdienstvertrag des Bundes vor. Wenn man auf Google die Worte "ÖBB" und "Verkehrsdienstvertrag" engibt, dürfte man auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, kurz bmvit stoßen, die diesen Vertrag online gestellt hat.

Das Modell läuft so, dass der Bund ein Grundangebot bei den ÖBB bestellt , welches vor allem den Fernverkehr beinhaltet und die Länder dann zusätzliche Verkehre darüber hinaus bestellen können. Zur Harmonisierung hat man mit Vorarlberg und Tirol begonnen, Pakete zu schnüren, wo Bund und Land den Regionalverkehr gemeinsam zu bestellen.

Die ÖBB weisen in allen Bereichen - auch im Güterverkehr - Gewinne aus, zwar nicht so hoch wie. 2015, aber trotzdem annehmbar.

Die ÖBB kriegen nehmen dafür aber auch Schulden im Zuge von Neubauprojekten wie den Basistunneln, für die dann aber wieder der Bund haftet. Rendite muss die ÖBB meines Wissens nicht zahlen. Die SBB fahren nebenbei im Fernverkehr soweit eigenwirtschaftlich, dass rentable Linien die unrentablen finanzieren. Dort wird der Fernverkehr dann auch in Konzessionen vergeben. Wettbewerb auf der Schiene gibt es nicht, wenngleich natürlich so eine Direktvergabe auch mal an die, ich nenne sie mal Kantonalbahn, fallen kann.

Wobei die 245 zickig sein sollen. Im "echten Norden" bereiten sie zusätzliche Probleme zu den bereits ausgefallenen Married-Pair-Garnituren.


In Sachen Brandgefahr stehen sie 40 Jahre älteren, schlecht gewarteten Ulmer 218er in nichts nach.
Aber die technisch einfachere 246 wollte die DB ja leider nicht.

Muss man halt nicht verstehen. Die 245 sollen halt zu viel Power haben, sodass sie gerne mal heiß laufen. Wenn man in maritimen Gegenden unterwegs ist, kann die frische Nordseeluft das zumindest etwas eindämmen. Aber Bayern hat eben keine frische Nordseeluft ;-)

Find ich auch. Deswegen find ich den Taurus auch so genial, der kann einfach alles, Raijlet, IC, Regionalzug, Güterzug. Und dann auch noch so eine coole Tonleiter haben. Ich finde, da hat Siemens wirklich ein sehr gutes Fabrikat auf die Schienen gestellt, welches wegen der neuen EU-Crashnormen leider nicht weiter produziert werden kann. Stattdessen gibt es dann Vectrons, die komischerweise die Crashnormen erfüllen, was einem auf den ersten Blick zumindest paradox erscheint...
Naja und man hat halt so eine Lok
Der Fuhrpark der ÖBB ist im Gegensatz zu dem der DB ziemlich übersichtlich. Dominieren tun natürlich die Tauri, der Rest sind Altfahrzeuge. Wobei man einige Altfahrzeuge durch Vectrons ersetzen will.


Das hatten wir ja schon. Weder Siemens noch ÖBB haben es bisher geschafft, Fahrzeuge zu produzieren bzw. zu beschaffen, die meinem Geschmack entsprechen, ausser diese..
Bombardier (ADtrans) DB und Bombardier NJ Transit gefällt mir am besten.
Und In NJ ist der Fuhrpark auch recht übersichtlich.

Ja gut, bei NJ nicht so schwer. Und beim Geschmack werden sich unsere Vorlieben wohl spalten, wenngleich ich nicht verstehe, was du am Taurus nicht magst ^^

Übrigens, das letzte Produkt aus dem Hause SGP war ein Flop, aber vielleicht kannst du was damit anfangen? ^^

Bei Museumszügen schaut verkehrsrot eher weniger toll aus. Und die Sauschwänzlebahn wird ja nur von Museumszügen betrieben.


Von Verkehrsrot war in dem Punkt nie die Rede. ;)

Naja, Dampf ist halt irgendwie beliebter denke ich und wird wohl mit der örtlichen Tradition zusammenhängen ;-)

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

r keine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 25.06.2017, 02:48 (vor 3207 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Sonntag, 25.06.2017, 02:49

Ich fahre ja primär, um anzukommen, aber für mich sind Unregelmäßigkeiten auch eine willkommene Abwechslung. Hatte ja auch gepostet, wo mein Zug eine ganze Weile lang ein Wettrennen mit einem Güterzug, der leere Autotransporter führte, sich lieferte. War gar nicht so sicher, dass mein EC gewann ^^
Oder wo der Zug überfüllt war wegen Feiertag und ich mit einem tschechischen Studenten im Abteil des Zugchefs sitzen durfte.
Oder eben, dass die Klima ausfiel, es sich dank Klappfenstern jedoch trotzdem ausging.
hab in den meisten Fällen einfach keine Anschlüsse zu beachten und wenn, ist der Übergang so oder so großzügig angesetzt.

Die Bahnen sollten Anschlüsse generell auseinander ziehen, sodass sich bis +15 niemand sorgen muss, den Anschluss zu verpassen.
Wenn man halt eh schon im Zug ist, mit dem man nach der Kurzwende zurück fährt, nur um mit dem Zug gefahren zu sein, nicht um am Zielowrt gewesen zu sein, sieht man Verspätungen natürlich gelassen. ;)

Es wäre konsequent, keine Produktklasse für den ICE zu haben. In Österreich ist sogar ein ICE-T noch komfortmäßig gut - zumindest in der zweiten Klasse.

Die 411er und 415 sind schlicht IC, auch wenn die DB meinte, kurz vor Inbetriebnahme noch ein "E" dazuschreiben zu können.
Ich finde die Dinger unbequemer als Bimz!

Der MET war aber noch mehr als Premiumzug konzipiert, als dass es der Railjet ist .
Wenngleich man anfangs im Gegensatz zum Railjet nicht mit unnötigen Ansagen bombardiert wurde, wo extra auf die Anzahl an Monitoren im Zug und die 3 Klassen hingewiesen wurde. Das hat man zum Glück radikal gekürzt, sodass ich bei meiner ersten Fahrt im Railjet von Feldkirch nach Zürich schon davon verschont wurde ^^.
Allerdings wäre der MET tatsächlich perfekt gewesen, um die IC-Flotte aufzufrischen. Mit 220 fast so schnell wie der Railjet und als Lok kann man ja die 101 nehmen. Aber was soll man sagen, war wie gesagt nicht dazu konzipiert, im IC-Verkehr mitzulaufen.
Wobei 2+1-Bestuhlung in der zweiten Klasse ein alter Hut war bei den ÖBB - zumindest bei den 4010.

Wie erwähnt, nur technisch identisch zu den beiden existierenden Garnituren.
Die IC-Version mit vier Türen pro Wagen, normale 2+2 Bestuhlung in 2. Klasse /Vgl. ex Traveller Bereich), Fahrradabteil, Wände mit Plastik statt Holz, WTB für alle 101er ggf. 70 Loks mehr, fertig wäre das schon 1999- ca. 2004 komplett auf neue Züge umgestellte IC-Netz gewesen.

Die ÖBB werden außerhalb der Westbahn Wien-Linz-Salzburg sowie den Strecken ins Ausland auch im Fernverkehr subventioniert , das sieht der Verkehrsdienstvertrag des Bundes vor. Wenn man auf Google die Worte "ÖBB" und "Verkehrsdienstvertrag" engibt, dürfte man auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, kurz bmvit stoßen, die diesen Vertrag online gestellt hat.
Das Modell läuft so, dass der Bund ein Grundangebot bei den ÖBB bestellt , welches vor allem den Fernverkehr beinhaltet und die Länder dann zusätzliche Verkehre darüber hinaus bestellen können. Zur Harmonisierung hat man mit Vorarlberg und Tirol begonnen, Pakete zu schnüren, wo Bund und Land den Regionalverkehr gemeinsam zu bestellen.
Die ÖBB weisen in allen Bereichen - auch im Güterverkehr - Gewinne aus, zwar nicht so hoch wie. 2015, aber trotzdem annehmbar.
Die ÖBB kriegen nehmen dafür aber auch Schulden im Zuge von Neubauprojekten wie den Basistunneln, für die dann aber wieder der Bund haftet. Rendite muss die ÖBB meines Wissens nicht zahlen. Die SBB fahren nebenbei im Fernverkehr soweit eigenwirtschaftlich, dass rentable Linien die unrentablen finanzieren. Dort wird der Fernverkehr dann auch in Konzessionen vergeben. Wettbewerb auf der Schiene gibt es nicht, wenngleich natürlich so eine Direktvergabe auch mal an die, ich nenne sie mal Kantonalbahn, fallen kann.

Das sind deutlich bessere Bedingungen als bei DB.

Muss man halt nicht verstehen. Die 245 sollen halt zu viel Power haben, sodass sie gerne mal heiß laufen. Wenn man in maritimen Gegenden unterwegs ist, kann die frische Nordseeluft das zumindest etwas eindämmen. Aber Bayern hat eben keine frische Nordseeluft ;-)

Zu viel nicht, da man drei von vier Motoren bei Bedarf nur zuschaltet. Im (echten) Norden gab es bisher s.i.w. sogar mehr Probleme als bei SOBB und im Allgäu.

Ja gut, bei NJ nicht so schwer. Und beim Geschmack werden sich unsere Vorlieben wohl spalten, wenngleich ich nicht verstehe, was du am Taurus nicht magst ^^

Zu rund, zu ruppige Fahrweise bergab, is nix für mich. Das Osterei BR 103 mog I ja ah net so.

Übrigens, das letzte Produkt aus dem Hause SGP war ein Flop, aber vielleicht kannst du was damit anfangen? ^^

Nö. Nicht schlimm, dass die weg sind.

Naja, Dampf ist halt irgendwie beliebter denke ich und wird wohl mit der örtlichen Tradition zusammenhängen ;-)

Auch Museumsbahnen sollten mal langsam mit der Zeit gehen. Die können doch nicht für immer an den Damfrössern kleben.
Weiter als 50 Jahre hinter die Gegenwart sollten die nicht zurückfallen, d.h. die letzten Dampfrösser sollten auch dort nun bald durch 215, 218 & Co abgelöst werden und im Jahr 2067 der ICE4 eingeführt werden.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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J-C, In meiner Welt, Sonntag, 25.06.2017, 08:47 (vor 3207 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Sonntag, 25.06.2017, 08:51

Die Bahnen sollten Anschlüsse generell auseinander ziehen, sodass sich bis +15 niemand sorgen muss, den Anschluss zu verpassen.

Ja was machst du mit dem, der 5 Minuten von A nach B fährt, dann 15 Minuten warten muss und dann weitere 5 Minuten von B nach C fährt? Ist eher kritisch, wenngleich an den Taktknoten eines integralen Taktfahrplanes es auch mal passiert, dass man einen Übergang von 15 Minuten hat.

Wenn man halt eh schon im Zug ist, mit dem man nach der Kurzwende zurück fährt, nur um mit dem Zug gefahren zu sein, nicht um am Zielowrt gewesen zu sein, sieht man Verspätungen natürlich gelassen. ;)

Normalerweise fahren die Leute aber eben Zug, um anzukommen, denen ist es egal, welche Baureihe sie befördert ;-)

Die 411er und 415 sind schlicht IC, auch wenn die DB meinte, kurz vor Inbetriebnahme noch ein "E" dazuschreiben zu können.
Ich finde die Dinger unbequemer als Bimz!

Naja, bei Bimzen kann man ja die Sitze nicht verstellen, also nee. Ich fand die ICE-T ok, wobei die Haltepolitik da nicht von den Railjets abweicht in Österreich. Man hält auch gepflegt an einem 50.000 Einwohner-Ort namens St. Pölten, fährt aber ab nächstem Fahrplanwechsel gepflegt am 60.000 Einwohner-Ort Wels vorbei. ^^

Wie erwähnt, nur technisch identisch zu den beiden existierenden Garnituren.
Die IC-Version mit vier Türen pro Wagen, normale 2+2 Bestuhlung in 2. Klasse /Vgl. ex Traveller Bereich), Fahrradabteil, Wände mit Plastik statt Holz, WTB für alle 101er ggf. 70 Loks mehr, fertig wäre das schon 1999- ca. 2004 komplett auf neue Züge umgestellte IC-Netz gewesen.

Also Holz sollte es schon sein im IC finde ich. Aber sonst, wieso nicht?

Soll ja angeblich so sein, dass die DB neue Wagen für den IC-Verkehr bestellen will, klar ist da jedoch nichts.

Das sind deutlich bessere Bedingungen als bei DB.

Denk ich auch. So gibt es auch dort Fernverkehr, wo die DB nicht dran denken würde. Und Verbundfahrkarten gelten dort, das find ich halt cool. ^^

Zu viel nicht, da man drei von vier Motoren bei Bedarf nur zuschaltet. Im (echten) Norden gab es bisher s.i.w. sogar mehr Probleme als bei SOBB und im Allgäu.

Hmm, komisch. Weiß das halt nicht so genau.

Zu rund, zu ruppige Fahrweise bergab, is nix für mich.

Also ich wüsste, dass die 1144 sehr ruppig beim Bremsen und bei der Anfahrt wären, da ist der Taurus halt sanfter. Ich habe mit der Fahrweise von dem Taurus ja keine Probleme. ^^

Das Osterei BR 103 mog I ja ah net so.

Ich kann auch nichts mit einer 103 anfangen.

Übrigens, das letzte Produkt aus dem Hause SGP war ein Flop, aber vielleicht kannst du was damit anfangen? ^^


Nö. Nicht schlimm, dass die weg sind.

Na denn ^^

Aber ich habe eine Bahn gefunden, die dir gefallen könnte: Die MÁV ^^

Oder halt die CFL ^^

Auch Museumsbahnen sollten mal langsam mit der Zeit gehen. Die können doch nicht für immer an den Damfrössern kleben.
Weiter als 50 Jahre hinter die Gegenwart sollten die nicht zurückfallen, d.h. die letzten Dampfrösser sollten auch dort nun bald durch 215, 218 & Co abgelöst werden und im Jahr 2067 der ICE4 eingeführt werden.

Naja, solange man ein Dampfross am Laufen halten kann, passt es doch ^^

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

eine Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 25.06.2017, 23:48 (vor 3206 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Sonntag, 25.06.2017, 23:52

Normalerweise fahren die Leute aber eben Zug, um anzukommen, denen ist es egal, welche Baureihe sie befördert ;-)

Kann ich nicht nachvollziehen.
Andererseits gut für mich, weil wenn alle BR 101 dran haben wollen würden, dann wären IC völlig überfüllt, während ICE fast leer unterwegs wären.

Naja, bei Bimzen kann man ja die Sitze nicht verstellen, also nee. Ich fand die ICE-T ok, wobei die Haltepolitik da nicht von den Railjets abweicht in Österreich. Man hält auch gepflegt an einem 50.000 Einwohner-Ort namens St. Pölten, fährt aber ab nächstem Fahrplanwechsel gepflegt am 60.000 Einwohner-Ort Wels vorbei. ^^

Bimz sind aber geräumer als der ICe-T und die Sitze nicht so hart. Aimz waren der 1. Klasse noch deutlicher überlegen.
Echte ICE haben an Orten mit <100.000 Einwohner nicht zu halten. Das ist EC/IC Sache. Beim 411/415 das "E" weg, dann passt es.
RJ fährt ja nicht in der Kategorie, wie früher der original MET, also mit Expresstrasse als Standard, betrieblich und tariflich noch über den ICE. RJ sind maximal gleichwertig wie ICE, eher sogar in der Mitte zw. ICE und EC/IC, daher sind Halte an 50K Orten verständlich was bei MET undenkbar gewesen wäre.

Also Holz sollte es schon sein im IC finde ich. Aber sonst, wieso nicht?

Kapazität, Kosten sowie die Herausragende Stellung der echten MET. Schwer vermittelbar wären die Preisunterschiede MET - IC gewesen, wenn es im IC die gleiche, edle Ausstattung wie in MET gegeben hätte. Die Fahrzeit alleine reicht nicht als Unterschied. Eine S-Klasse kauft sich auch niemend nur, weil man schneller als in der A-Klasse fahren kann.

Soll ja angeblich so sein, dass die DB neue Wagen für den IC-Verkehr bestellen will, klar ist da jedoch nichts.

Genauso wie 7-teilige ICE4 noch herumgeistern. Beides hält sich die DB wohl offen, hat aber noch nicht entgültig entschieden.

Denk ich auch. So gibt es auch dort Fernverkehr, wo die DB nicht dran denken würde. Und Verbundfahrkarten gelten dort, das find ich halt cool. ^^

In Deutschland muss das leider wirtschaftlich sein, was FV abseits der Magistralen nur mit Subventionierung bei übergangenen NV-Ausschreibungen und weissen RE ermöglicht.

Hmm, komisch. Weiß das halt nicht so genau.

Richtiges Feuer gab es bisher s.i.w. nur bei blauen 245.2. Bei der SOBB war Wendezugbetrieb mit schiebender 245 mal kurzzeitig untersagt.


Also ich wüsste, dass die 1144 sehr ruppig beim Bremsen und bei der Anfahrt wären, da ist der Taurus halt sanfter. Ich habe mit der Fahrweise von dem Taurus ja keine Probleme. ^^

Probier mal Arlberg oder Geislinger Steige bergab und dann Vergleich zur 101 (geht am Arlberg aktuell nicht mehr).


Aber ich habe eine Bahn gefunden, die dir gefallen könnte: Die MÁV ^^

Ja, schön einheitlich TRAXX. Gäbe es auch noch blaue 101er dann wäre das perfekt. :D

Oder halt die CFL ^^

Naja, die Dosto mit europäischen Lichtraumprofil und engem Oberdeck, geben Punktabzug. Und ganz streng genommen ist die Form der TRAXX2 schöner als die der TRAXX1.

Naja, solange man ein Dampfross am Laufen halten kann, passt es doch ^^

Nein, passt nicht. Erst recht nicht auf DB-Netz Strecken. Zu oft haben Dampfrösser Chaos im Fahrplan verursacht, und schön finde ich die Dinger auch nicht.
Solln's auf privaten Strecken fahren, aber wie erwähnt, wäre es auch da an der Zeit, einmal auf rote 216/215/218, blaue E10 umzustellen.

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J-C, In meiner Welt, Montag, 26.06.2017, 00:34 (vor 3206 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Montag, 26.06.2017, 00:37

Normalerweise fahren die Leute aber eben Zug, um anzukommen, denen ist es egal, welche Baureihe sie befördert ;-)


Kann ich nicht nachvollziehen.
Andererseits gut für mich, weil wenn alle BR 101 dran haben wollen würden, dann wären IC völlig überfüllt, während ICE fast leer unterwegs wären.

Naja, die Bahn ist nicht zum Spaß erbaut worden, das kannst du dir ja denken ;-)

Bimz sind aber geräumer als der ICe-T und die Sitze nicht so hart. Aimz waren der 1. Klasse noch deutlicher überlegen.

Also ich fand die Bimz-Sitze jetzt nicht unglaublich weich, eigentlich gleich wie beim ICE-T, wobei ich zugegebenermaßen schon lange nicht ICE-T gefahren bin. Das letzte Mal war es im letzten Wagen in der ICE-Lounge, wo die Scheibe des rückwärtigen Führerstandes auf klar geschaltet war, sodass ich die ganze VDE 8 von Berlin über Leipzig bis Erfurt bestaunen konnte ^^

Probleme mit dem Sitz hatte ich da keine.

Echte ICE haben an Orten mit <100.000 Einwohner nicht zu halten. Das ist EC/IC Sache. Beim 411/415 das "E" weg, dann passt es.
RJ fährt ja nicht in der Kategorie, wie früher der original MET, also mit Expresstrasse als Standard, betrieblich und tariflich noch über den ICE. RJ sind maximal gleichwertig wie ICE, eher sogar in der Mitte zw. ICE und EC/IC, daher sind Halte an 50K Orten verständlich was bei MET undenkbar gewesen wäre.

Ja eh, die zweite Klasse hat im Railjet bei der ersten Generation noch nichtmal verstellbare Sitze (!).

Ich denke, in Deutschland würde ein ICE als Premiumprodukt wenigstens halbwegs Sinn ergeben. Am besten ist eine konsequente Haltepolitik, wo der eine ICE nicht mehr hält als der andere. Wenngleich das bei der KRM Käse wäre wiederum...

Dann sollte man aber wenigstens von 3 Produktkategorien auf 2 gehen, wenn es nötig ist, überhaupt Produktkategorien zu haben.

Was man jetzt hat, finde ich irgendwie inkonsequent. Arg wird das aucb bei dem ICE nach Wien, der über Bremen und Köln und die Altstrecke nach Frankfurt fährt, um dann allmählich sich über Bayern nach Wien durchzuhangeln. Ernsthaft, man kriegt da fast gar keine Geschwindigkeitsvorteile gegenüber dem IC und man hält auch so oft wie der IC, warum ein höherer Preis, bloß weil es ein Triebwagen ist? Sogar der Komfort dürfte dem des IC gleichen, seit der IC das ICmod bekam.

Muss man halt nicht verstehen.

Also Holz sollte es schon sein im IC finde ich. Aber sonst, wieso nicht?


Kapazität, Kosten sowie die Herausragende Stellung der echten MET. Schwer vermittelbar wären die Preisunterschiede MET - IC gewesen, wenn es im IC die gleiche, edle Ausstattung wie in MET gegeben hätte. Die Fahrzeit alleine reicht nicht als Unterschied. Eine S-Klasse kauft sich auch niemend nur, weil man schneller als in der A-Klasse fahren kann.

Ich glaube aber nicht, dass ein MET allgemein in Deutschland wirklich nötig sein würde. Es war natürlich damals eine ziemliche Wucht denke ich. Allerdings, da sollte man es doch einfach wie beim Railjet machen, einen kleinen Teil des Zuges mit richtig viel Komfort und einem fixen Zuschlag von 15 Euro haben. Die, die Luxus wollen, können diesen dann entsprechend kriegen. Und ganz ehrlich, würde ich jemals mit dem Railjet von Wien nach Zürich fahren wollen, würde ich wohl sicher schauen, ob ich dann auch in der Business-Class fahren kann.

Das ist sicher nicht nur für ÖBB-Verhältnisse eine ziemlich coole Sache ;-)

Wobei die neue Generation der Railjets etwas abgespeckt wurde. Zwar keine "Fake-Abteile" mehr, dafür eine 1+1-Bestuhlung ^^

Plus, in Deutschland muss man nichtmal dafür Zuzahlen.

Minus, im Binnenverkehr Deutschlands kann man den eh nicht allzusehr nutzen. Der einzige Railjet, der weiter als München fährt, fährt eh zu später Zeit und zwischen München und Frankfurt auch eher auf dem Umweg.

Soll ja angeblich so sein, dass die DB neue Wagen für den IC-Verkehr bestellen will, klar ist da jedoch nichts.


Genauso wie 7-teilige ICE4 noch herumgeistern. Beides hält sich die DB wohl offen, hat aber noch nicht entgültig entschieden.

Fragt sich halt, ob die ÖBB vorher schon ihre neuen Wagen im Einsatz haben und womöglich auch auf deren ICs und ECs nach Deutschland ausweiten. Hab ja amüsiert festgestellt, dass man offenbar der Meinung ist, von Innsbruck nach Münster einen ÖBB-Park ohne Speisewagen einsetzen zu können ^^

In Deutschland muss das leider wirtschaftlich sein, was FV abseits der Magistralen nur mit Subventionierung bei übergangenen NV-Ausschreibungen und weissen RE ermöglicht.

Im Grunde sind die ICs, die im "Bullzeye" Österreichs, welches ich deswegen so nenne, weil im Gegensatz zu den Randregionen des Landes in der Mitte recht wenig los ist, eigentlich das, was in Deutschland die weißen REs wären. Zumindest von der Haltepolitik her. Das muss wohl so sein, sonst könnte man die Züge direkt einstellen.

Der Clou ist ganz einfach, dass Fernverkehr bestellt wird. In Deutschland traut man sich das aus Gründen nicht.

Richtiges Feuer gab es bisher s.i.w. nur bei blauen 245.2. Bei der SOBB war Wendezugbetrieb mit schiebender 245 mal kurzzeitig untersagt.

Mhh, ok. Aber für die Nordsee beziehungsweise deren Lasten anscheinend eher ungeeignet.

Da waren die 218 und MaKs wohl besser gewesen wie es scheint.

Probier mal Arlberg oder Geislinger Steige bergab und dann Vergleich zur 101 (geht am Arlberg aktuell nicht mehr).

Ja da müsste ich erstmal hin. War aber mal beim Semmering und ich fand das recht annehmbar mit dem Taurus, wobei da auch das Problem ist, dass die Lok an einem bestimmten Zugende sein muss, weil es sonst sehr unangenehm wird, wenn der Steuerwagen an der falschen Richtung voraus ist...

Aber ich habe eine Bahn gefunden, die dir gefallen könnte: Die MÁV ^^


Ja, schön einheitlich TRAXX. Gäbe es auch noch blaue 101er dann wäre das perfekt. :D

Das würde wirklich cool ausschauen :D

Allerdings hat auch die MÁV so einige Tauri. Aber eben viele Traxxe halt, sollen 25 sein, kann leider kein Ungarisch, sonst wüsste ich es zu 100%.

A pro pro Ungarn, das war auch ziemlich lustig, wo man von Tschechien über die Slowakei nach Budapest fuhr. In Tschechien bis zur Grenze kam man auf neuen Schienen mit 160 vorn. In der Slowakei höchstens 140 und die Schienen waren offenbar noch ältere Fabrikate, wo es immer so einen regelmäßigen Rumms gibt, weil da immer so eine Lücke ist.

Die Stationen schauten in der Slowakei mitunter schiach aus. Am Grenzbahnhof zu Ungarn hatte man eine Polizeistation, wo die Fenster mit Papier gefixt wurden und da so eine Brücke da reinführt, als wäre sie wirklich reingerammt worden.

Und dann in Ungarn, komplett anders, gepflegte Stationen, kein Vergleich zur Slowakei :D

Zwar ging es nicht schneller, dafür fuhr man ein schönes Stück an der malerischen Landschaft der Donau entlang. Das war wirklich herrlich. Aber genug davon ^^

Die Wagen werden übrigens immer noch von der MÁV selber - bzw. deren Werk - hergestellt.
Wobei der Wagen wohl nicht der komfortabelste sein soll - die Sitze sind nicht verstellbar. Aber modern natürlich schonmal.

Oder halt die CFL ^^


Naja, die Dosto mit europäischen Lichtraumprofil und engem Oberdeck, geben Punktabzug. Und ganz streng genommen ist die Form der TRAXX2 schöner als die der TRAXX1.

Dafür mag gerade ich den Sound von der Traxx1, erinnert mich an die Hamburger S-Bahn der Baureihe 474.

Naja, solange man ein Dampfross am Laufen halten kann, passt es doch ^^


Nein, passt nicht. Erst recht nicht auf DB-Netz Strecken. Zu oft haben Dampfrösser Chaos im Fahrplan verursacht, und schön finde ich die Dinger auch nicht.
Solln's auf privaten Strecken fahren, aber wie erwähnt, wäre es auch da an der Zeit, einmal auf rote 216/215/218, blaue E10 umzustellen.

Die Sauschwänzlebahn wird doch eh nur von Sonderzügen befahren, das ist also kein Ding. Außerdem ist die Sauschwänzlebahn gar nicht elektrifiziert, da kommt also keine E10 hin.

Für den Alltag kann ich mit Dampfrössern natürlich nichts anfangen, aber irgendwie hat es schon was monströses, wenn so ein Dampfross einem entgegenkommt finde ich.

Dampfloks haben halt was ;-)
Persönlich mag ich aber am liebsten Elektroloks, wo es sich so richtig schön monströs anhört ^^

Letztere hat übrigens den Spitznamen "Pershing".

Was machen wir eigentlich, wenn uns die Buchstaben ausgehen? :D

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

ne Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 26.06.2017, 01:53 (vor 3206 Tagen) @ J-C

Naja, die Bahn ist nicht zum Spaß erbaut worden, das kannst du dir ja denken ;-)

Im Prinziep ist das Tfz egal. Hauptsache die 101er bzw. 218er am Zug funktionieren problemlos. ;)

Also ich fand die Bimz-Sitze jetzt nicht unglaublich weich, eigentlich gleich wie beim ICE-T, wobei ich zugegebenermaßen schon lange nicht ICE-T gefahren bin. Das letzte Mal war es im letzten Wagen in der ICE-Lounge, wo die Scheibe des rückwärtigen Führerstandes auf klar geschaltet war, sodass ich die ganze VDE 8 von Berlin über Leipzig bis Erfurt bestaunen konnte ^^

Die Lunge wäre ja super, weil ich eh immer im ersten Wagen vorne sitze. Aber der enge Wagenkasten macht das zunichte. Von der eigentlich dazu noch vorgesehenen Wackelei die ich nicht vetrage, ganz zu schweigen.

Probleme mit dem Sitz hatte ich da keine.

Das verbaute Modell, dass es auch in ICE3 und ICE1-Redesign gibt (bzw. gab, ICE3 werden ja gerade redesignt), finde ich eindeutig zu hart und sehr unbequem.

Ja eh, die zweite Klasse hat im Railjet bei der ersten Generation noch nichtmal verstellbare Sitze (!).
Ich denke, in Deutschland würde ein ICE als Premiumprodukt wenigstens halbwegs Sinn ergeben. Am besten ist eine konsequente Haltepolitik, wo der eine ICE nicht mehr hält als der andere. Wenngleich das bei der KRM Käse wäre wiederum...
Dann sollte man aber wenigstens von 3 Produktkategorien auf 2 gehen, wenn es nötig ist, überhaupt Produktkategorien zu haben.

Das war ja mal so, 1991 - ca. 2000. Dann hat Herr M. immer mehr ICE auf IC-Linien eingesetzt.

Was man jetzt hat, finde ich irgendwie inkonsequent. Arg wird das aucb bei dem ICE nach Wien, der über Bremen und Köln und die Altstrecke nach Frankfurt fährt, um dann allmählich sich über Bayern nach Wien durchzuhangeln. Ernsthaft, man kriegt da fast gar keine Geschwindigkeitsvorteile gegenüber dem IC und man hält auch so oft wie der IC, warum ein höherer Preis, bloß weil es ein Triebwagen ist? Sogar der Komfort dürfte dem des IC gleichen, seit der IC das ICmod bekam.
Muss man halt nicht verstehen.

Das ist auch eine der Linien, die zu unrecht einfach von IC auf ICE umgestellt wurden, ohne auch nur eine Minute schneller zu sein. Die DB kann damit halt A-Tarif kassieren allein mit dem angeblich "besseren Komfort". Genau das Gegenteil ist der Fall. Höhere Fahrpreise für weniger Komfort.

Ich glaube aber nicht, dass ein MET allgemein in Deutschland wirklich nötig sein würde. Es war natürlich damals eine ziemliche Wucht denke ich. Allerdings, da sollte man es doch einfach wie beim Railjet machen, einen kleinen Teil des Zuges mit richtig viel Komfort und einem fixen Zuschlag von 15 Euro haben. Die, die Luxus wollen, können diesen dann entsprechend kriegen. Und ganz ehrlich, würde ich jemals mit dem Railjet von Wien nach Zürich fahren wollen, würde ich wohl sicher schauen, ob ich dann auch in der Business-Class fahren kann.

Aber der Zweck der MET war nicht nur besserer Komfort oder nur schnellere Fahrzeiten. Nur beides zusammen mit eigenem Zug, exclusivem Komfort und ganz wenig Halten, München - Frankfurt wäre sogar nonstop gewesen.


Das ist sicher nicht nur für ÖBB-Verhältnisse eine ziemlich coole Sache ;-)
Wobei die neue Generation der Railjets etwas abgespeckt wurde. Zwar keine "Fake-Abteile" mehr, dafür eine 1+1-Bestuhlung ^^
Plus, in Deutschland muss man nichtmal dafür Zuzahlen.
Minus, im Binnenverkehr Deutschlands kann man den eh nicht allzusehr nutzen. Der einzige Railjet, der weiter als München fährt, fährt eh zu später Zeit und zwischen München und Frankfurt auch eher auf dem Umweg.

Ich kenn's, aber der ganze Zug müsse so ausgestattet sein und z.B Salzburg - Wien nonstop durch.
Abgesehen von der falschen Lok usw. meine Eigenheiten und dadurch unterhalb des MET angesiedelt.

Fragt sich halt, ob die ÖBB vorher schon ihre neuen Wagen im Einsatz haben und womöglich auch auf deren ICs und ECs nach Deutschland ausweiten. Hab ja amüsiert festgestellt, dass man offenbar der Meinung ist, von Innsbruck nach Münster einen ÖBB-Park ohne Speisewagen einsetzen zu können ^^

Das ist aber auch nur ein ex-IR (IC 118/119) der früheren IR-Linie 26 Trier - Innsbruck durch's oberschwäbische Hinterland, zw. Lindau und Stuttgart in den IRE-Takt integriert und heuer langsamer als die IRE-Sprinter dort.
IC 1218 als "richtiger" IC (jedoch auch ohne Bistro) hat den IC 118 dort 2013/2014 an Sa Wi wie erwähnt deutlich abgehängt. In Stuttgart wird IC 118 zudem von IC 2264 überholt, der dann bis Abzw. Rollenberg voraus fährt.

Im Grunde sind die ICs, die im "Bullzeye" Österreichs, welches ich deswegen so nenne, weil im Gegensatz zu den Randregionen des Landes in der Mitte recht wenig los ist, eigentlich das, was in Deutschland die weißen REs wären. Zumindest von der Haltepolitik her. Das muss wohl so sein, sonst könnte man die Züge direkt einstellen.
Der Clou ist ganz einfach, dass Fernverkehr bestellt wird. In Deutschland traut man sich das aus Gründen nicht.

Liegt aber auch an der Grösse. Wo will man da eine Stunde im Binnenverkehr durchfahren, ausser vlt. RJ Wien - Salzburg, ohne das Land zu verlassen?

Mhh, ok. Aber für die Nordsee beziehungsweise deren Lasten anscheinend eher ungeeignet.

SOBB fährt mit bis zu neun Dostln, ok im Sandwich, aber dennoch leichter, als die sechs married pair Schachteln bzw. Ersatzzüge mit noch weniger und auch im Sandwich.

Da waren die 218 und MaKs wohl besser gewesen wie es scheint.

218 ja. MaK hell no!

Ja da müsste ich erstmal hin. War aber mal beim Semmering und ich fand das recht annehmbar mit dem Taurus, wobei da auch das Problem ist, dass die Lok an einem bestimmten Zugende sein muss, weil es sonst sehr unangenehm wird, wenn der Steuerwagen an der falschen Richtung voraus ist...

Das würde wirklich cool ausschauen :D

An Werbefolien kann man das etwa erahnen. Diese kam dem MAV-look recht nahe, bzw. vorne so.

Allerdings hat auch die MÁV so einige Tauri. Aber eben viele Traxxe halt, sollen 25 sein, kann leider kein Ungarisch, sonst wüsste ich es zu 100%.

Ah, geh, Tauri. :(

(...)
Die Wagen werden übrigens immer noch von der MÁV selber - bzw. deren Werk - hergestellt.
Wobei der Wagen wohl nicht der komfortabelste sein soll - die Sitze sind nicht verstellbar. Aber modern natürlich schonmal.

Das hätte die DB statt der IC2 bestellen sollen, oder noch besser von Astra.

Dafür mag gerade ich den Sound von der Traxx1, erinnert mich an die Hamburger S-Bahn der Baureihe 474.

Das ist vom Grund her ja der 101 und ALP-46 ähnlich, nur halt bisserl Quietischiger, ähnlich wie beim 423.

Die Sauschwänzlebahn wird doch eh nur von Sonderzügen befahren, das ist also kein Ding. Außerdem ist die Sauschwänzlebahn gar nicht elektrifiziert, da kommt also keine E10 hin.

Auch Sonderzüge sind ohne Dampfrösser schöner.

Für den Alltag kann ich mit Dampfrössern natürlich nichts anfangen, aber irgendwie hat es schon was monströses, wenn so ein Dampfross einem entgegenkommt finde ich.
Dampfloks haben halt was ;-)
Persönlich mag ich aber am liebsten Elektroloks, wo es sich so richtig schön monströs anhört ^^
Letztere hat übrigens den Spitznamen "Pershing".

Ist bei mir limitiert. Ich mag halt 218er, 101er, ALP-46 und TRAXX. Alles andere ist halt "nur" irgendein Tfz, weswegen ich nicht extra mitfahren würde.

Was machen wir eigentlich, wenn uns die Buchstaben ausgehen? :D

.nebierhcs sträwkcüR ;)

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

ne Lösung

J-C, In meiner Welt, Montag, 26.06.2017, 09:10 (vor 3206 Tagen) @ 218 466-1

Im Prinziep ist das Tfz egal. Hauptsache die 101er bzw. 218er am Zug funktionieren problemlos. ;)

Was sie ja auch tun ^^

Die Lunge wäre ja super, weil ich eh immer im ersten Wagen vorne sitze. Aber der enge Wagenkasten macht das zunichte. Von der eigentlich dazu noch vorgesehenen Wackelei die ich nicht vetrage, ganz zu schweigen.

Eine Lunge ist ja immer super :-D

Der Zug wackelt ja auch nicht auf der VDE8, in sofern war das für mich keine Sache - auch der Wagenkasten war mir nicht zu eng. Irgendwie mag ich diese Fernzüge, die was von einer S-Bahn haben :-D

Das verbaute Modell, dass es auch in ICE3 und ICE1-Redesign gibt (bzw. gab, ICE3 werden ja gerade redesignt), finde ich eindeutig zu hart und sehr unbequem.

Ich fand sie halt in Ordnnung, wobei ich mti Verstellbarkeit immer recht glücklich werde ^^

Das war ja mal so, 1991 - ca. 2000. Dann hat Herr M. immer mehr ICE auf IC-Linien eingesetzt.

Kann man ja theoretisch als Modernisierung ansehen - wenngleich das ziemlich traurig wäre.

Das ist auch eine der Linien, die zu unrecht einfach von IC auf ICE umgestellt wurden, ohne auch nur eine Minute schneller zu sein. Die DB kann damit halt A-Tarif kassieren allein mit dem angeblich "besseren Komfort". Genau das Gegenteil ist der Fall. Höhere Fahrpreise für weniger Komfort.

Also der Komfort ist ja annehmbar, die Preise nicht so. Als EC sicher super gewesen. Wie in der Schweiz, die haben da einen Pendolino nach Italien und den bezeichnen sie einfach als EC.

Aber der Zweck der MET war nicht nur besserer Komfort oder nur schnellere Fahrzeiten. Nur beides zusammen mit eigenem Zug, exclusivem Komfort und ganz wenig Halten, München - Frankfurt wäre sogar nonstop gewesen.

Fragt sich halt, ob das sich lohnt. Wobei ich für die Relation durchaus Potenzial sähe.

Ich kenn's, aber der ganze Zug müsse so ausgestattet sein und z.B Salzburg - Wien nonstop durch.

Also eine kleinere Stadt als Linz wird bedient, Linz selber aber nicht? o.O

Ich denke Wien-Graz nonstop wäre realistischer, wenn man denn mal den Semmering-Basistunnel hat.

Abgesehen von der falschen Lok usw. meine Eigenheiten und dadurch unterhalb des MET angesiedelt.

Ja eh, aber ich finde ja, dass es besser wäre, einen kleinen Premiumbereich im Zug zu haben, wo sich der Zug zumindest rechnet, als dass man einen ganzen Premiumzug hat, der sich gar nicht rechnet.

Das ist aber auch nur ein ex-IR (IC 118/119) der früheren IR-Linie 26 Trier - Innsbruck durch's oberschwäbische Hinterland, zw. Lindau und Stuttgart in den IRE-Takt integriert und heuer langsamer als die IRE-Sprinter dort.

Süüß!

IC 1218 als "richtiger" IC (jedoch auch ohne Bistro) hat den IC 118 dort 2013/2014 an Sa Wi wie erwähnt deutlich abgehängt. In Stuttgart wird IC 118 zudem von IC 2264 überholt, der dann bis Abzw. Rollenberg voraus fährt.

In der Schweiz hätte man ja noch eine Aufteilung in IR und IC, die ich für das Nonplusultra halte ^^

Liegt aber auch an der Grösse. Wo will man da eine Stunde im Binnenverkehr durchfahren, ausser vlt. RJ Wien - Salzburg, ohne das Land zu verlassen?

Also Linz-Salzburg und Wiener Neustadt-Bruck sind aktuell mit über 1:15h schon eine längere Zeit, die man so durchfährt. Eben für österreichische Verhältnisse. Ich würde mir wünschen, man würde mit dem Semmering-Basistunnel tatsächlich von Wien non-stop nach Graz fahren, was so 1:45h dauern würde. Potenzial wäre da. Wien ist ja die Metropole, von der man immer Potenzial hätte und Graz die zweitgrößte Stadt Österreichs mit über 300.000 Einwohnern.

SOBB fährt mit bis zu neun Dostln, ok im Sandwich, aber dennoch leichter, als die sechs married pair Schachteln bzw. Ersatzzüge mit noch weniger und auch im Sandwich.

Ja dann ist vielleicht das maritime Klima doch eher schädlich...

Da waren die 218 und MaKs wohl besser gewesen wie es scheint.


218 ja. MaK hell no!

Was haste gegen MaK?

An Werbefolien kann man das etwa erahnen. Diese kam dem MAV-look recht nahe, bzw. vorne so.

Joah, blau steht der Lok schonmal ^^

Ah, geh, Tauri. :(

Tja, die Tauri sind wohl beliebter, als es dir lieb ist... aber keine Bange, die werden nicht mehr produziert - Crashnormen wie gesagt..

Das hätte die DB statt der IC2 bestellen sollen, oder noch besser von Astra.

Ja, Astra hat auch was ziemlich gutes hingekriegt.

Werde vielleicht nächstes Jahr damit mal fahren können, Regiojet fährt ab Fahrplanwechsel nach Wien ^^

Das ist vom Grund her ja der 101 und ALP-46 ähnlich, nur halt bisserl Quietischiger, ähnlich wie beim 423.

Ich weiß.

Die Sauschwänzlebahn wird doch eh nur von Sonderzügen befahren, das ist also kein Ding. Außerdem ist die Sauschwänzlebahn gar nicht elektrifiziert, da kommt also keine E10 hin.


Auch Sonderzüge sind ohne Dampfrösser schöner.

Am besten mit Conny ^^

Ist bei mir limitiert. Ich mag halt 218er, 101er, ALP-46 und TRAXX. Alles andere ist halt "nur" irgendein Tfz, weswegen ich nicht extra mitfahren würde.

Für den handelsüblichen Fahrgast ist jedes Fahrzeug "nur" irgendein Tfz ;-)

Aber ich finde die Traxxe auch ganz cool - wie die 101. Leider sind sie nicht so schnell wie die Tauri.

Was machen wir eigentlich, wenn uns die Buchstaben ausgehen? :D


.nebierhcs sträwkcüR ;)


!laineG

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e Lösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 26.06.2017, 17:57 (vor 3206 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 26.06.2017, 17:59

Der Zug wackelt ja auch nicht auf der VDE8, in sofern war das für mich keine Sache - auch der Wagenkasten war mir nicht zu eng. Irgendwie mag ich diese Fernzüge, die was von einer S-Bahn haben :-D

ICe-T wird mit S-Bahn verglichen. Daumen hoch! :D
Wobei ich selbst x-Wagen bequemer finde.

Kann man ja theoretisch als Modernisierung ansehen - wenngleich das ziemlich traurig wäre.

Nicht wirklich. Zumal viele dieser Strecken nicht ICE-würdig sind. Den ICE-Bahnhof Oberau bräuchte es eigentlich garnicht als ICE-Bahnhof. Und damit habe ich dort ab sofort Ortsverbot. ;)

Also der Komfort ist ja annehmbar, die Preise nicht so. Als EC sicher super gewesen. Wie in der Schweiz, die haben da einen Pendolino nach Italien und den bezeichnen sie einfach als EC.

Twindexx-Swiss-Express künftig vsl. ebenfalls EC, auch wenn DB sie bereits als "ICE" verkaufen will.

Also eine kleinere Stadt als Linz wird bedient, Linz selber aber nicht? o.O
Ich denke Wien-Graz nonstop wäre realistischer, wenn man denn mal den Semmering-Basistunnel hat.

Ok, Linz geht noch.

Ja eh, aber ich finde ja, dass es besser wäre, einen kleinen Premiumbereich im Zug zu haben, wo sich der Zug zumindest rechnet, als dass man einen ganzen Premiumzug hat, der sich gar nicht rechnet.

Aber Premiumkunden wollen nicht die ganzen Milchkannenhalte mitmachen. Das TPS von DB-Netz mit Expresstrasse bzw. künftig >160 km/h Schnitt war/ist leider sehr ICE-Sprinter- und MET-unfreundlich.

In der Schweiz hätte man ja noch eine Aufteilung in IR und IC, die ich für das Nonplusultra halte ^^

IR brauchte es auch in DE weiterhin. Da gehören alle "IC2" rein.

Ja dann ist vielleicht das maritime Klima doch eher schädlich...

Oder sparsamere Wartung durch die NOB bzw. Paribus letztes Jahr? Weil auch Fischkopf-245 von DB bisher noch nicht gebrannt haben.

Was haste gegen MaK?

Alles. Der mit Abstand hässlichste Hobel auf Schienen überhaupt. Dagegen sind sogar 232 und Vectron eine Schönheit.

Tja, die Tauri sind wohl beliebter, als es dir lieb ist... aber keine Bange, die werden nicht mehr produziert - Crashnormen wie gesagt..

Das was stattdessen produziert wird ist noch schlimmer s.o.

Am besten mit Conny ^^

Conny finde ich gut, wobei die Konkurrenz hat und hardcore 218-Fans den TB11 Motor vorziehen.
Ich bleibe aber trotzdem "meiner" 218 treu, trotz R40 und Siffmühlenlook, egal wie gut andere 218er aussehen, weil 1988 war die mit Abstand die schönste im Allgäu. Da kann auch Conny nix dran ändern.

Für den handelsüblichen Fahrgast ist jedes Fahrzeug "nur" irgendein Tfz ;-)

So bin ich z.B. bei Fluchzeugen auch eingestellt. Da ich mich nicht dafür interessiere und nur ans Ziel kommen will, ist mir egal ob da ein A340 oder A3irgendwas oder Boing 08-15 ist.

--
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Lösung

J-C, In meiner Welt, Montag, 26.06.2017, 18:48 (vor 3206 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Montag, 26.06.2017, 18:50

ICe-T wird mit S-Bahn verglichen. Daumen hoch! :D
Wobei ich selbst x-Wagen bequemer finde.

Als außerplanmäßig ein ICE-T in Hamburg-Bergedorf hielt, was für mich eine ziemlich große Sache war, schließlich hält sonst nie ein ICE dort, und dann losfuhr, erinnerte mich das irgendwie an die S-Bahn der Baureihe 474, zumindest ein Stück weit vom Anfahrtgeräusch ^^

Und von Berlin nach Hamburg hatte er auch so die Fahrteigenschaften einer S-Bahn, also sehr unruhig.

Nicht wirklich. Zumal viele dieser Strecken nicht ICE-würdig sind. Den ICE-Bahnhof Oberau bräuchte es eigentlich garnicht als ICE-Bahnhof. Und damit habe ich dort ab sofort Ortsverbot. ;)

Eher deswegen, weil die ICEs oft ganz gut als fahren könnten, wie sie so fahren, aber aus Gründen unbedingt ICE heißen müssen.

Twindexx-Swiss-Express künftig vsl. ebenfalls EC, auch wenn DB sie bereits als "ICE" verkaufen will.

Die DB will das wirklich als ICE verkaufen? Nur weil's ein Triebwagen ist?!

Wobei, seit man den Railjet als ICE tariflich behandelt, ist wohl alles möglich. Auch, dass so ein Giruno als ICE gehandelt wird, wenn er nach Deutschland fährt.

Konsequent ist die DB mit ihrem Standard also nicht gerade.

Also eine kleinere Stadt als Linz wird bedient, Linz selber aber nicht? o.O
Ich denke Wien-Graz nonstop wäre realistischer, wenn man denn mal den Semmering-Basistunnel hat.


Ok, Linz geht noch.

Gab früher Züge, die zwischen Wien und Salzburg nur in Linz hielten - hat sich aber nicht wirklich gelohnt, deswegen ging man davon ab.

Im nächsten Fahrplanwechsel wird der ICE nicht mehr in Wels halten und ziemlich beschleunigt in Österreich, vorher gondelte er hinter einem ex-IC-Railjet hinterher ^^

Aber Premiumkunden wollen nicht die ganzen Milchkannenhalte mitmachen. Das TPS von DB-Netz mit Expresstrasse bzw. künftig >160 km/h Schnitt war/ist leider sehr ICE-Sprinter- und MET-unfreundlich.

Würde man nicht gerade die Westbahn auf der Weststrecke haben, könnte man solche Angebote ja auch machen, aber so werden Trassen blockiert - stattdessen setzt die Westbahn nun einen Zug ein, der zwischen Salzburg und Wien nur noch in Linz hält.

Wollte man im Takt haben, hat sich aber wohl nicht gelohnt. Stattdessen fährt die private Westbahn künftig halbstündlich, da ist es voll, wenn man in der HVZ 2 zu manchen Stunden 2 Westbahnzüge, 2 Railjets, einen ICE und einen D-Zug zwischen Wien und St. Pölten hat... ach ja und der REX200 dann auch noch ^^

In der Schweiz hätte man ja noch eine Aufteilung in IR und IC, die ich für das Nonplusultra halte ^^


IR brauchte es auch in DE weiterhin. Da gehören alle "IC2" rein.

Absolute Zustimmung. Man kann das C durch das R ersetzen und die Züge in die Tarifklasse C einfügen und fertig ist es.

Oder sparsamere Wartung durch die NOB bzw. Paribus letztes Jahr? Weil auch Fischkopf-245 von DB bisher noch nicht gebrannt haben.

Dann ist deine Vermutung plausibler. Könnte der Nachteil sein, Züge an einen externen Betreiber abzugeben, der selber diese nur least, mit dem Ziel, dass mehr Bewerber mitmachen können.

Was haste gegen MaK?


Alles. Der mit Abstand hässlichste Hobel auf Schienen überhaupt. Dagegen sind sogar 232 und Vectron eine Schönheit.

Für mich schaut er ja ziemlich nordisch aus ^^. Aber ja, gibt schöneres.

Das was stattdessen produziert wird ist noch schlimmer s.o.

Und da stimme ich dir im Ästhetischen zumindest zu. Die Vectrons sind doch eher gewöhnungsbedürftig, da finde ich das Fabrikat von Skoda besser. Und mittlererweile weiß die Ansagenstimme auch, dass man Stanica nicht als "Schtaniza", sondern als "S-taniza" ausspricht ;-)

Am besten mit Conny ^^


Conny finde ich gut, wobei die Konkurrenz hat und hardcore 218-Fans den TB11 Motor vorziehen.

Also ich bin wiederum nicht unbedingt der dickste Freund von der 218. Mir gefallen die ER20 besser, aber jeder hat halt seinen Geschmack ^^

Ich bleibe aber trotzdem "meiner" 218 treu, trotz R40 und Siffmühlenlook, egal wie gut andere 218er aussehen, weil 1988 war die mit Abstand die schönste im Allgäu. Da kann auch Conny nix dran ändern.

Wenn du deine 218 so sehr magst, nehm ich dir das sicher nicht weg. In Deutschland war meine Lieblingslok ja die 182 007, sie beförderte mich in den letzten Jahren auf dem RE1 Hamburg-Rostock ^^

So bin ich z.B. bei Fluchzeugen auch eingestellt. Da ich mich nicht dafür interessiere und nur ans Ziel kommen will, ist mir egal ob da ein A340 oder A3irgendwas oder Boing 08-15 ist.

Ich finde die CRJs von Bombardier ja süß

Nebenbei, wenn ich es mir so recht überlege, wahrscheinlich wird es irgendwann sein können, dass ein automatischer Zug auch halbwegs zuverlässig Hindernisse erkennen kann. Schließlich können Autos auch automatisch die Spur wechseln und Hindernisse zuverlässig erkennen.

Bloß, egal wir gut es läuft, ein Lokführer gehört eh so oder so ins Cockpit ;-)

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ösung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 26.06.2017, 20:00 (vor 3206 Tagen) @ J-C

Als außerplanmäßig ein ICE-T in Hamburg-Bergedorf hielt, was für mich eine ziemlich große Sache war, schließlich hält sonst nie ein ICE dort, und dann losfuhr, erinnerte mich das irgendwie an die S-Bahn der Baureihe 474, zumindest ein Stück weit vom Anfahrtgeräusch ^^
Und von Berlin nach Hamburg hatte er auch so die Fahrteigenschaften einer S-Bahn, also sehr unruhig.

In Ingolstadt sind die Dinger zu oft vorbei gekommen - und ohne mich abgefahren, weil der viel bequemere MNX direkt daneben stand.

Die DB will das wirklich als ICE verkaufen? Nur weil's ein Triebwagen ist?!
Wobei, seit man den Railjet als ICE tariflich behandelt, ist wohl alles möglich. Auch, dass so ein Giruno als ICE gehandelt wird, wenn er nach Deutschland fährt.
Konsequent ist die DB mit ihrem Standard also nicht gerade.

Zumindest wird alles vom A-Netz 2030 pauschl als als "ICE" bezeichnet. Mal sehen ob EC und RJ noch ergänzt werden.

Gab früher Züge, die zwischen Wien und Salzburg nur in Linz hielten - hat sich aber nicht wirklich gelohnt, deswegen ging man davon ab.

So sollte der RJ aber wieder fahren.

Im nächsten Fahrplanwechsel wird der ICE nicht mehr in Wels halten und ziemlich beschleunigt in Österreich, vorher gondelte er hinter einem ex-IC-Railjet hinterher ^^

Wels ist auch nicht ICE-würdig. Auch wenn da keine richtigen ICE mehr fahren.

Dann ist deine Vermutung plausibler. Könnte der Nachteil sein, Züge an einen externen Betreiber abzugeben, der selber diese nur least, mit dem Ziel, dass mehr Bewerber mitmachen können.

Die Besteller wollen dem Fahrzeugsalat Einhalt gebieten, indem sie die selber beschaffen und warten. Aber so ist das leider ein reiner Personal-Wettbewerb mit Lohndumping, wenn die Züge eh die selben sind und nur die Tf und EVU-Aufkleber getauscht werden.

Und da stimme ich dir im Ästhetischen zumindest zu. Die Vectrons sind doch eher gewöhnungsbedürftig, da finde ich das Fabrikat von Skoda besser. Und mittlererweile weiß die Ansagenstimme auch, dass man Stanica nicht als "Schtaniza", sondern als "S-taniza" ausspricht ;-)

Das Ding kommt als BR 102 zum MNX. Zum Glück zu spät für mich. Gefällt mir nicht.

Also ich bin wiederum nicht unbedingt der dickste Freund von der 218. Mir gefallen die ER20 besser, aber jeder hat halt seinen Geschmack ^^

Siemens... -.-

Wenn du deine 218 so sehr magst, nehm ich dir das sicher nicht weg. In Deutschland war meine Lieblingslok ja die 182 007, sie beförderte mich in den letzten Jahren auf dem RE1 Hamburg-Rostock ^^

Siemens II ... -.-

Aber ich lasse sie Dir natürlich auch. ;)

Ich finde die CRJs von Bombardier ja süß
Nebenbei, wenn ich es mir so recht überlege, wahrscheinlich wird es irgendwann sein können, dass ein automatischer Zug auch halbwegs zuverlässig Hindernisse erkennen kann. Schließlich können Autos auch automatisch die Spur wechseln und Hindernisse zuverlässig erkennen.
Bloß, egal wir gut es läuft, ein Lokführer gehört eh so oder so ins Cockpit ;-)

Nach dem Germanwings Absturz kam die Idee vom Passagierdrohnen auf...

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sung

J-C, In meiner Welt, Montag, 26.06.2017, 20:19 (vor 3206 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Montag, 26.06.2017, 20:20

Als außerplanmäßig ein ICE-T in Hamburg-Bergedorf hielt, was für mich eine ziemlich große Sache war, schließlich hält sonst nie ein ICE dort, und dann losfuhr, erinnerte mich das irgendwie an die S-Bahn der Baureihe 474, zumindest ein Stück weit vom Anfahrtgeräusch ^^
Und von Berlin nach Hamburg hatte er auch so die Fahrteigenschaften einer S-Bahn, also sehr unruhig.


In Ingolstadt sind die Dinger zu oft vorbei gekommen - und ohne mich abgefahren, weil der viel bequemere MNX direkt daneben stand.

Wenn ich Sparpreis hab, hab ich keine Wahl und bei der Bahn reiste ich nur mit Sparpreisen, der Normalpreis war mir zu teuer und mit BC25 ist die Ermäßigung auch nicht hoch, 25% eben.

Zumindest wird alles vom A-Netz 2030 pauschl als als "ICE" bezeichnet. Mal sehen ob EC und RJ noch ergänzt werden.

also im Norden kenne ich die Gumminasen der DSB. War noch nie drin, schaut aber ganz cool aus.
Und die werden als EC verkauft. Oder gar IC.

So sollte der RJ aber wieder fahren.

Und den Knoten St. Pölten eher unnötigerweise auslassen? Nicht unbedingt die beste Idee. Ein Halbstundentakt Wien-St. Pölten ist da schon nötig. Die Nachfrage ist da hoch, mitunter zu hoch.

Wels ist auch nicht ICE-würdig. Auch wenn da keine richtigen ICE mehr fahren.

Zumindest bisher als Umsteigebahnhof von Passau in Richtung Salzburg und weiter gut geeignet. Ab nächsten Fahrplanwechsel übernimmt das dann aber Linz.

Auf openrailwaymap.org kann man ja auch gut sehen, dass gerade in Wels die Strecke nach Passau abzweigt. Also sowas ähnliches wie Berlin-Spandau, wenn man so will. Linz und Wels liegen ja auch weniger als 20 Minuten voneinander entfernt...

Die Besteller wollen dem Fahrzeugsalat Einhalt gebieten, indem sie die selber beschaffen und warten. Aber so ist das leider ein reiner Personal-Wettbewerb mit Lohndumping, wenn die Züge eh die selben sind und nur die Tf und EVU-Aufkleber getauscht werden.

Das ist auch das, was ich befürchte. Der vielgerühmte Wettbewerb ist womöglich ein Wettbewerb um die niedrigsten Lohnkosten.

Dabei sollte man doch wissen, dass man in Deutschland es eh nicht hinkriegen kann, tschechische Lohnniveaus zu erreichen, sollte man also sein lassen.

Das Ding kommt als BR 102 zum MNX. Zum Glück zu spät für mich. Gefällt mir nicht.

Mir gefällt's wiederum. Schaut ganz cool aus finde ich, wobei ich das Design der CD besser finde. Sie hat daher auch den Spitznamen "Messerschmitt" ^^

Siemens... -.-

In den USA gibt's doch auch U-Bahnen von Siemens...

Siemens II ... -.-

¯\_(ツ)_/¯

Aber ich lasse sie Dir natürlich auch. ;)

Danke ^^

Nach dem Germanwings Absturz kam die Idee vom Passagierdrohnen auf...

Jooo, kommt sicher aus den USA, oder?

Und wer sagt, dass solche Drohnen nicht von irgendeinem fetten 500 Pfund wiegenden Klops, der auf seinem Bett sitzt, Chips frisst, Cola säuft und aus lauter Langeweile Flugzeuge hackt, gehackt wird?

Könnten auch die Russen wie so oft sein...

oder ich, wenn ich Ferien habe und die Skills
( ͡° ͜ʖ ͡° )

Also es gibt Ideen, die sollte man in die Kategorie "Umsetzbar, wenn eh der Weltuntergang vor der Tür steht" schieben.

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ung

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 26.06.2017, 20:51 (vor 3205 Tagen) @ J-C

Wenn ich Sparpreis hab, hab ich keine Wahl und bei der Bahn reiste ich nur mit Sparpreisen, der Normalpreis war mir zu teuer und mit BC25 ist die Ermäßigung auch nicht hoch, 25% eben.

Kann man mit Tricks (Umstiegszeit, Zwischenhalte -> Zuggattung nach Streckenabschnitt, etc.) trotzdem angepasst buchen.

also im Norden kenne ich die Gumminasen der DSB. War noch nie drin, schaut aber ganz cool aus.
Und die werden als EC verkauft. Oder gar IC.

Kenne ich nur von Fotos. Schlecher als BR 605 können die nicht sein.

Und den Knoten St. Pölten eher unnötigerweise auslassen? Nicht unbedingt die beste Idee. Ein Halbstundentakt Wien-St. Pölten ist da schon nötig. Die Nachfrage ist da hoch, mitunter zu hoch.

IC/EC können das abdecken. Da braucht man keinen RJ dafür.

Zumindest bisher als Umsteigebahnhof von Passau in Richtung Salzburg und weiter gut geeignet. Ab nächsten Fahrplanwechsel übernimmt das dann aber Linz.

Auf openrailwaymap.org kann man ja auch gut sehen, dass gerade in Wels die Strecke nach Passau abzweigt. Also sowas ähnliches wie Berlin-Spandau, wenn man so will. Linz und Wels liegen ja auch weniger als 20 Minuten voneinander entfernt...

Abzweigungen alleine rechtfertigen keine ICE Halte. Sonst müssten die Korridorzüge auch alle in Rosenheim halten.

Das ist auch das, was ich befürchte. Der vielgerühmte Wettbewerb ist womöglich ein Wettbewerb um die niedrigsten Lohnkosten.
Dabei sollte man doch wissen, dass man in Deutschland es eh nicht hinkriegen kann, tschechische Lohnniveaus zu erreichen, sollte man also sein lassen.

Die GdL weis das zu verhindern.

In den USA gibt's doch auch U-Bahnen von Siemens...

Und Siemens ACS-64 bei Amtrak, aber falsche Richtung ab Rahway (Trenton statt Long Branch, nächster Halt frühestens Metropark, damit ich wieder zurück müsste um dann doch ALP-46 zu fahren) und daher nicht sinnvoll nutzbar. In dem Fall nicht nur wegen persönlicher Fahrzeugvorlieben, sondern auch zeitlich und tariflich ungünstiger.


Jooo, kommt sicher aus den USA, oder?

Nö, aus Schland - damit sich künftige Terroristen nicht mehr die Mühe machen müssen, überhaupt in die Fluchzeuge zu steigen, sondern einfach die Fernsteuerung hacken reicht schon.

Also es gibt Ideen, die sollte man in die Kategorie "Umsetzbar, wenn eh der Weltuntergang vor der Tür steht" schieben.

Nennt sich Schnappsideeen.

--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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ng

J-C, In meiner Welt, Montag, 26.06.2017, 21:02 (vor 3205 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Montag, 26.06.2017, 21:05

Kann man mit Tricks (Umstiegszeit, Zwischenhalte -> Zuggattung nach Streckenabschnitt, etc.) trotzdem angepasst buchen.

Ich persönlich fuhr aber vor allem Bahn, um das Ziel zu erkunden - und eben Bahn gefahren zu sein.

Ich fahre aber nicht mit der Bahn, nur um Bahn gefahren zu sein, wenn mich nicht gerade ein ÖBB-Sommerticket locken wird, mit dem ich genau das den Tag über machen könnte ^^

Kenne ich nur von Fotos. Schlecher als BR 605 können die nicht sein.

Sollen sogar sehr bequem sein. Und zumindest hatte man bei den 605ern gewusst, wie man einen Dieseltriebzug im Fernverkehr zu motorisieren hat ;-)

IC/EC können das abdecken. Da braucht man keinen RJ dafür.

Gibt's nicht mehr auf der Relation, die wurden komplett durch Railjets ersetzt - auch die, die letztes Jahr noch als IC liefen.

Ist halt wie bei der DB - nur, dass der Railjet ganz einfach modernes Material auf die Linie brachte und man nicht mehr zahlen muss. Unter anderem hat man jetzt ein Bordrestaurant, wo es vorher keins gab und die Sitze sind im Gegensatz zur ersten Generation verstellbar in der zweiten Klasse :-D

Abzweigungen alleine rechtfertigen keine ICE Halte. Sonst müssten die Korridorzüge auch alle in Rosenheim halten.

Das ist klar, wobei die Korridorzüge ihren Status verlören, würden sie in Rosenheim hielten. Denn sonst würden sie es wohl tun.

Wenn der Zug aber zum ÖBB-Tarif fahren soll, darf er in Bayern halt nicht halten ;-)

Die GdL weis das zu verhindern.

Hoffe ich, dass die GdL sich da nicht unterkriegen lässt.

In den USA gibt's doch auch U-Bahnen von Siemens...


Und Siemens ACS-64 bei Amtrak, aber falsche Richtung ab Rahway (Trenton statt Long Branch, nächster Halt frühestens Metropark, damit ich wieder zurück müsste um dann doch ALP-46 zu fahren) und daher nicht sinnvoll nutzbar. In dem Fall nicht nur wegen persönlicher Fahrzeugvorlieben, sondern auch zeitlich und tariflich ungünstiger.

Ach, in den USA gibt es auch so unterschiedliche Tarife für verschiedene... Produktkategorien? Oder nur verschiedene Tarife pro Betreiber?

In jedem Fall finde ich die beiden auch ganz nice ^^

Hattest du jemals die Gelegenheit mit der hier gehabt?

Nebenbei, der Zug gefällt mir auch auf dem ersten Blick ^^

Nö, aus Schland - damit sich künftige Terroristen nicht mehr die Mühe machen müssen, überhaupt in die Fluchzeuge zu steigen, sondern einfach die Fernsteuerung hacken reicht schon.

Die Deutschen sind halt serviceorientiert ;-)

Also es gibt Ideen, die sollte man in die Kategorie "Umsetzbar, wenn eh der Weltuntergang vor der Tür steht" schieben.


Nennt sich Schnappsideeen.

Beleidige nicht die Schnapsideen! :D

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g

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 26.06.2017, 22:56 (vor 3205 Tagen) @ J-C

Ich persönlich fuhr aber vor allem Bahn, um das Ziel zu erkunden - und eben Bahn gefahren zu sein.
Ich fahre aber nicht mit der Bahn, nur um Bahn gefahren zu sein, wenn mich nicht gerade ein ÖBB-Sommerticket locken wird, mit dem ich genau das den Tag über machen könnte ^^

Bei mir isses beides etwa 50-50. Kleber-Express München - Freiburg - München 1988-2003 regelmässig, bis 1997 sogar mit dem gleichen Zug zurück, keine Zeit um in Freiburg den Bahnhof zu verlassen, weil nach 22 Min. ging es wieder zurück. Über 13h unterwegs.
Oder MET Köln <-> Hamburg natürlich 1999-2004 mit IC/ICE-An-/Abreise München <-> Köln. Ich war sonst noch nie in Hamburg ausser mit MET 933/932 jeweils nur 34 Min. bis zur Rückfahrt.
Dannach ab 2011 wieder ex-MET München <-> Berlin nur mit Kurzübernachtung im Hotel.
Und zuletzt MNX München <-> Nürnberg drei- vier mal hin und her und der erwähnte IC 1218 - mit ICE-Heimfahrt als Rundfahrt München - Innsbruck - Frankfurt - Nürnberg - München über 16h.
Gibt noch weitere, u.a. Neuschwansteinexpress, fast eine Stunde nonstop zw. M-Pasing und Marktoberdorf, Baden-Kurier, Rottaler Land, Mühldorf-Umleiter (nur die mit 218 :P - alles mit Weg als Ziel, nur um mit den Zügen gefahren zu sein.

Aber auch bei sonstigen Fahrten habe ich geschaut, meine bevorzugten Fahrzeuge zu wählen, wenn ich es nicht zu eilig hatte, auch wenn das dann bis zu 3h länger gedauert hat mit Umwegen und langen Umstiegszeiten in München bis zu 113 Min. MNX <-> IC Linie 60, aber da bin ich halt solange ins Cafe und/oder shopping gegangen.

Sollen sogar sehr bequem sein. Und zumindest hatte man bei den 605ern gewusst, wie man einen Dieseltriebzug im Fernverkehr zu motorisieren hat ;-)

So, dass er zu teuer zu betreiben war.

Gibt's nicht mehr auf der Relation, die wurden komplett durch Railjets ersetzt - auch die, die letztes Jahr noch als IC liefen.

Das ist der Fehler. IC beibehalten und RJ zusätzlich und schneller wäre besser, wenn man RJ als Premiumprodukt hätte haben wollen..


Ist halt wie bei der DB - nur, dass der Railjet ganz einfach modernes Material auf die Linie brachte und man nicht mehr zahlen muss. Unter anderem hat man jetzt ein Bordrestaurant, wo es vorher keins gab und die Sitze sind im Gegensatz zur ersten Generation verstellbar in der zweiten Klasse :-D

Das ist der entscheidende Unterschied - nicht mehr zahlen. ;)

Ach, in den USA gibt es auch so unterschiedliche Tarife für verschiedene... Produktkategorien? Oder nur verschiedene Tarife pro Betreiber?
In jedem Fall finde ich die beiden auch ganz nice ^^

Bei NJ Transit gibt es nur "train" ohne Zuggattungen. Anhand der Zugnummern kann man express von local unterscheiden, 39XX sind die schnellen, NEC durch Newark - Princeton Junction bzw. 23XX und 26XX NJCL durch Newark - Woodbridge / Aberdeen-Matawan. Der Rest hält fast überall.
Bei Amtrak halt Acela und ansonsten nach Linien benannt, Notheast Original, Keystone, Silver Meteor ...

Hattest du jemals die Gelegenheit mit der hier gehabt?

Vorbeifahren sehen ja. Selten aber fährt noch.


Nebenbei, der Zug gefällt mir auch auf dem ersten Blick ^^

Der kommt künftig um den Acela abzulösen, der ja ICE hätte sein können.

--
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gn

J-C, In meiner Welt, Montag, 26.06.2017, 23:27 (vor 3205 Tagen) @ 218 466-1

Bei mir isses beides etwa 50-50. Kleber-Express München - Freiburg - München 1988-2003 regelmässig, bis 1997 sogar mit dem gleichen Zug zurück, keine Zeit um in Freiburg den Bahnhof zu verlassen, weil nach 22 Min. ging es wieder zurück. Über 13h unterwegs.
Oder MET Köln <-> Hamburg natürlich 1999-2004 mit IC/ICE-An-/Abreise München <-> Köln. Ich war sonst noch nie in Hamburg ausser mit MET 933/932 jeweils nur 34 Min. bis zur Rückfahrt.
Dannach ab 2011 wieder ex-MET München <-> Berlin nur mit Kurzübernachtung im Hotel.
Und zuletzt MNX München <-> Nürnberg drei- vier mal hin und her und der erwähnte IC 1218 - mit ICE-Heimfahrt als Rundfahrt München - Innsbruck - Frankfurt - Nürnberg - München über 16h.
Gibt noch weitere, u.a. Neuschwansteinexpress, fast eine Stunde nonstop zw. M-Pasing und Marktoberdorf, Baden-Kurier, Rottaler Land, Mühldorf-Umleiter (nur die mit 218 :P - alles mit Weg als Ziel, nur um mit den Zügen gefahren zu sein.

Ui, also das einzige Mal, wo ich vom Ziel nichts hatte war, wo ich von Fribourg über Zürich nach Davos und aufgrund von Zeitgründen von dort wieder direkt zurück nach Fribourg fuhr. War trotzdem schön und mit der rhätischen Bahn auch a bisserl ulkig bei offenem Fenster ^^

Hab in den Ferien vor, mal von Wien bis nach Bregenz zu fahren und dann vielleicht noch die paar Minütchen nach Lindau. Wobei ich da wenigstens 2 Stunden aufenthalt plane, damit ich auch was davon hab, den Bodensee nun von Lindau aus zu sehen. War bisher in Konstanz, Friedrichshafen und Romanshorn dazu gekommen, den Bodensee mal zu schauen ^^

Und als nächster Punkt soll halt möglichst Lindau kommen.

Außerdem kann ich noch dabei alle österreichischen Schnellfahrstrecken fahren - also auch die SFS von Wörgl nach Innsbruck, wo man ja mit 220 rüberkommt.

Aber auch bei sonstigen Fahrten habe ich geschaut, meine bevorzugten Fahrzeuge zu wählen, wenn ich es nicht zu eilig hatte, auch wenn das dann bis zu 3h länger gedauert hat mit Umwegen und langen Umstiegszeiten in München bis zu 113 Min. MNX <-> IC Linie 60, aber da bin ich halt solange ins Cafe und/oder shopping gegangen.

So viel Zeit hätte ich nicht gehabt. Wobei es auch mal so war, dass ich früher auch mal eine Stunde später fuhr, um mit n-Wagen anstelle von Dostos zu fahren. Mittlererweile gibt es regulär keine n-Wagen-Umläufe mehr auf der Linie, wobei wohl nur jemand wie ich sie noch vermisse. Jeder normale Fahrgast hat moderne klimatisierte Wagen lieber.

So, dass er zu teuer zu betreiben war.

Dürfte die Schattenseite sein, wobei die DSB ziemlich glücklich mit denen ist. Die haben beim AnsaldoBreda-Fabrikat eher Probleme...

Das ist der Fehler. IC beibehalten und RJ zusätzlich und schneller wäre besser, wenn man RJ als Premiumprodukt hätte haben wollen..

Wobei ich das Gefühl habe, dass man von der ursprünglichen Definition als Premiumprodukt abging. Oder eine andere Definition eines Premiumproduktes eh hat.

Ursprünglich wollte man so gut wie alle ICs in Railjets umwandeln, doch dann kam die Finanzkrise, sodass man davon abgehen musste. Blöderweise hatte man schon einige Railjets bestellt, die man so nicht mehr wollte, sodass Siemens das Angebot hat, dass man die nicht abnehmen muss, wenn ein anderer sich findet, der es abnimmt. Und da kam eine CD vorbei, die neues Wagenmaterial gut gebrauchen könnte und dann kam am Ende Sowas raus.

Das nur als Randbemerkung. Es ist immer wieder interessant, wie sich etwas manchmal entwickelt.

Zum Thema Premium: Das ursprüngliche Konzept sah vor, dass es ein Bistro statt eines Restaurants gibt, dafür aber auch in der zweiten Klasse einen Bedienung am Platz.

Dass sich das nicht trägt, dürfte nicht verwunderlich sein, so wurde das Konzept, das Wehinger andachte, nicht umgesetzt und nach anfänglichen Unmutsbekundungen mal eben aus einem Bistro ein Restaurant gemacht.

Oder auch die Business-Class - war anfangs noch eine Premiumclass, wo es auch gratis Snacks und so gab. Bloß, der Aufschlag betrug zur ersten Klasse 25 Euro. Wollte niemand haben, also eingespart etwas.

Also das, was am Anfang geplant war, wurde halt so nicht umgesetzt. Die ÖBB haben den Railjet einfach als Chance gesehen, endlich ihre alten Wagen mal los zu werden. Der Fahrgast erwartet einfach zeitgemäßes Material, welches den heutigen Ansprüchen entspricht und dem kann man am besten mit einem Railjet entsprechen.

Hätte mir aber lieber Niederflur-IC-Wagen für den IC-Verkehr gewünscht; für den Brennerverkehr werden tatsächlich dann Fernverkehrswagen bestellt, die auch Niederfluranteile beherbergen und so aussehen sollen ;-)

Das ist der entscheidende Unterschied - nicht mehr zahlen. ;)

Jep. Denn so tun die ÖBB den Fahrgästen den Gefallen, zeitgemäßes Material einzusetzen, welches dem letzten Stand der Technik entspricht. Wäre halt nur schön, wenn man in den Zug halt auch rein kommt, wenn er morgens gnadenlos überfüllt ist, wie man so mitbekommt.

Bei NJ Transit gibt es nur "train" ohne Zuggattungen.

Ist nicht falsch finde ich.

Anhand der Zugnummern kann man express von local unterscheiden, 39XX sind die schnellen, NEC durch Newark - Princeton Junction bzw. 23XX und 26XX NJCL durch Newark - Woodbridge / Aberdeen-Matawan. Der Rest hält fast überall.

Da muss man sich aber auskennen. Eine Trennung in "local" und "express" oder dergleichen wäre nicht falsch finde ich.

Bei Amtrak halt Acela und ansonsten nach Linien benannt, Notheast Original, Keystone, Silver Meteor ...

Muss man halt wissen.

Vorbeifahren sehen ja. Selten aber fährt noch.

Auch eine eher nicht so positive Episode der Bahn, hat sich ja nicht gerade als eine super Lok entpuppt wie ich las.

^^

Der kommt künftig um den Acela abzulösen, der ja ICE hätte sein können.

Ich weiß. Und auch interessant, dass Amtrak zwar außerhalb des Northeast-Corridos und Kaliforniens politisch bedingt nicht unbedingt einen allzu großen Verkehr hat *hust hust*, dafür aber coole Videos machen kann.

Wenn man an die Höchstleistungen der ÖBB-PR denkt...

Nur so, von den Raumzonen wird man in der Realität nicht wirklich viel mitbekommen, seit Reihenbestuhlung in einer S-Bahn nichts zu suchen hat und trotzdem solche Züge u.A. auf der S-Bahn Wiens eingesetzt werden...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

gnu

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 27.06.2017, 00:00 (vor 3205 Tagen) @ J-C

Ui, also das einzige Mal, wo ich vom Ziel nichts hatte war, wo ich von Fribourg über Zürich nach Davos und aufgrund von Zeitgründen von dort wieder direkt zurück nach Fribourg fuhr. War trotzdem schön und mit der rhätischen Bahn auch a bisserl ulkig bei offenem Fenster ^^

Hab in den Ferien vor, mal von Wien bis nach Bregenz zu fahren und dann vielleicht noch die paar Minütchen nach Lindau. Wobei ich da wenigstens 2 Stunden aufenthalt plane, damit ich auch was davon hab, den Bodensee nun von Lindau aus zu sehen. War bisher in Konstanz, Friedrichshafen und Romanshorn dazu gekommen, den Bodensee mal zu schauen ^^

Und als nächster Punkt soll halt möglichst Lindau kommen.

Lindau Hbf alt (der neue wird nach Reutin verlegt) ist ca. 50 Gehsekunden vom Zug zum Bodeseeufer entfernt. Da reichen 5 Min. Umstieg bzw. Wende locker aus. ;)

Außerdem kann ich noch dabei alle österreichischen Schnellfahrstrecken fahren - also auch die SFS von Wörgl nach Innsbruck, wo man ja mit 220 rüberkommt.

Die habe ich verpasst, da IC 1218 mangels ETCS die Altstrecke nutzte.

So viel Zeit hätte ich nicht gehabt. Wobei es auch mal so war, dass ich früher auch mal eine Stunde später fuhr, um mit n-Wagen anstelle von Dostos zu fahren. Mittlererweile gibt es regulär keine n-Wagen-Umläufe mehr auf der Linie, wobei wohl nur jemand wie ich sie noch vermisse. Jeder normale Fahrgast hat moderne klimatisierte Wagen lieber.

Dürfte die Schattenseite sein, wobei die DSB ziemlich glücklich mit denen ist. Die haben beim AnsaldoBreda-Fabrikat eher Probleme...

Aber DSB hat sie gerade auch so gut wie entsorgt.

Wobei ich das Gefühl habe, dass man von der ursprünglichen Definition als Premiumprodukt abging. Oder eine andere Definition eines Premiumproduktes eh hat.

Ursprünglich wollte man so gut wie alle ICs in Railjets umwandeln, doch dann kam die Finanzkrise, sodass man davon abgehen musste. Blöderweise hatte man schon einige Railjets bestellt, die man so nicht mehr wollte, sodass Siemens das Angebot hat, dass man die nicht abnehmen muss, wenn ein anderer sich findet, der es abnimmt. Und da kam eine CD vorbei, die neues Wagenmaterial gut gebrauchen könnte und dann kam am Ende Sowas raus.

Das nur als Randbemerkung. Es ist immer wieder interessant, wie sich etwas manchmal entwickelt.

Zum Thema Premium: Das ursprüngliche Konzept sah vor, dass es ein Bistro statt eines Restaurants gibt, dafür aber auch in der zweiten Klasse einen Bedienung am Platz.

Dass sich das nicht trägt, dürfte nicht verwunderlich sein, so wurde das Konzept, das Wehinger andachte, nicht umgesetzt und nach anfänglichen Unmutsbekundungen mal eben aus einem Bistro ein Restaurant gemacht.

Oder auch die Business-Class - war anfangs noch eine Premiumclass, wo es auch gratis Snacks und so gab. Bloß, der Aufschlag betrug zur ersten Klasse 25 Euro. Wollte niemand haben, also eingespart etwas.

Vlt. mal mit €10 probieren, statt aufgeben.

Also das, was am Anfang geplant war, wurde halt so nicht umgesetzt. Die ÖBB haben den Railjet einfach als Chance gesehen, endlich ihre alten Wagen mal los zu werden. Der Fahrgast erwartet einfach zeitgemäßes Material, welches den heutigen Ansprüchen entspricht und dem kann man am besten mit einem Railjet entsprechen.

Hätte mir aber lieber Niederflur-IC-Wagen für den IC-Verkehr gewünscht; für den Brennerverkehr werden tatsächlich dann Fernverkehrswagen bestellt, die auch Niederfluranteile beherbergen und so aussehen sollen ;-)

Niederflur bedeutet aber Treppen im Zug. Besser Hochflur mit höheren Bahnsteigen ca. 105 cm = 100% Barrierefrei.

Anhand der Zugnummern kann man express von local unterscheiden, 39XX sind die schnellen, NEC durch Newark - Princeton Junction bzw. 23XX und 26XX NJCL durch Newark - Woodbridge / Aberdeen-Matawan. Der Rest hält fast überall.

Da muss man sich aber auskennen. Eine Trennung in "local" und "express" oder dergleichen wäre nicht falsch finde ich.

Es werden ja bei Einfahrt am Bahnsteig immer ALLE Haltstationen angesagt.

Auch eine eher nicht so positive Episode der Bahn, hat sich ja nicht gerade als eine super Lok entpuppt wie ich las.

Ich weiß. Und auch interessant, dass Amtrak zwar außerhalb des Northeast-Corridos und Kaliforniens politisch bedingt nicht unbedingt einen allzu großen Verkehr hat *hust hust*, dafür aber coole Videos machen kann.

Ja, NEC und dessen Zweigstrecken sind die einzige zu Europa vergleichbaren Eisenbahnen. Sonst gibt es überwiegend nur fright trains mit Dieselloks von CSX & Co.
Aber auch da ist bald schicht, wenn nicht endlich der neue Hudson-Tunnel kommt, denn der jetzige würde im aktuellen Zustand im Leben keine Freigabe vom EBA mehr erhalten.

Wenn man an die Höchstleistungen der ÖBB-PR denkt...
Nur so, von den Raumzonen wird man in der Realität nicht wirklich viel mitbekommen, seit Reihenbestuhlung in einer S-Bahn nichts zu suchen hat und trotzdem solche Züge u.A. auf der S-Bahn Wiens eingesetzt werden...

Der City-Flop, jaja. ;)

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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gnus

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 27.06.2017, 02:43 (vor 3205 Tagen) @ 218 466-1

Lindau Hbf alt (der neue wird nach Reutin verlegt) ist ca. 50 Gehsekunden vom Zug zum Bodeseeufer entfernt. Da reichen 5 Min. Umstieg bzw. Wende locker aus. ;)

Ersteres weiß ich auch. Hab mich auch schlau gemacht, beim ÖBB-Sommerticket muss ich anscheinend nicht extra zahlen, wenn ich nach Lindau will, schließlich ist der Bahnhof Grenztarifpunkt.

Allerdings werde ich sicher mehr als 5 Minuten verbringen am Bodensee. Hoffentlich wird das Wetter gut und hoffentlich wird sich mein Plan ausgehen ^^

Die habe ich verpasst, da IC 1218 mangels ETCS die Altstrecke nutzte.

Tja, das kommt davon, wenn man unbedingt von einer 101 gezogen werden muss :-P

Aber DSB hat sie gerade auch so gut wie entsorgt.

...weil die DB sie geradezu danach drängt. Die DB will ihre ICE-TDs nicht an die DSB zu bisherigen Konditionen leasen, sondern offenbar möglichst schnell vergessen gemacht haben.

Vlt. mal mit €10 probieren, statt aufgeben.

Ersetze 10 durch 15 ;-) Die Business-Class ist halt etwas abgespeckt, aber hat weiterhin die bekannten Sitze, in sofern ^^

Niederflur bedeutet aber Treppen im Zug. Besser Hochflur mit höheren Bahnsteigen ca. 105 cm = 100% Barrierefrei.

Beim Giruno hat man es ja mit Rampen gelöst, also das sollte es geben, zumal es extrem teuer wäre, alle Bahnsteige auf 105 cm zu erhöhen. Man hat sich nun auf 55 cm geeinigt und hat mindestens mit der Schweiz und Tschechien einen gemeinsamen Höhenstandard.

Seit man die Regionalzüge alle auf eben diese Höhe barrierefrei gestaltet hat, würde das noch mehr kosten. Und wozu auch, wenn der Markt für Niederflur einfach größer ist als der für Hochflur?

Es werden ja bei Einfahrt am Bahnsteig immer ALLE Haltstationen angesagt.

Find ich umständlich, das würde mich verrückt machen.

Ja, NEC und dessen Zweigstrecken sind die einzige zu Europa vergleichbaren Eisenbahnen. Sonst gibt es überwiegend nur fright trains mit Dieselloks von CSX & Co.
Aber auch da ist bald schicht, wenn nicht endlich der neue Hudson-Tunnel kommt, denn der jetzige würde im aktuellen Zustand im Leben keine Freigabe vom EBA mehr erhalten.

Ja, davon hab ich was mitbekommen. Allgemein ist selbst der NEC doch eher marode, wenn man sich das so anschaut. Ziemlich schade, wo gerade so eine Strecke das Potenzial hätte, eine 250 km/h-Strecke mit 6 Spuren, Viertelstundentakt im Hochgeschwindigkeitsverkehr, Halbstundentakt im untergeordneten Fernverkehr, dicht getakteten S-Bahnen und Regionalzügen zu sein. Schließlich verbindet man Metropolen miteinander und kann auch gegen das Flugzeug punkten.

Der City-Flop, jaja. ;)

Für längere Fahrten sogar brauchbar, wenn man von draußen eben nach Wien reinfährt.

Die ÖBB haben bei der S-Bahn Wien eher an die Ein- und Auspendler gedacht und nicht an die, die etwa innerhalb Wiens die Kurzstrecke nutzen - zumindest lässt das Fahrzeug dies vermuten, wenngleich ich doch angetan bin vom Komfort.

Nein wirklich, verstellbare Sitze find ich einfach super cool und auch die Atmosphäre gefällt mir - Holzvertäfelungen im Regionalverkehr hat man auch nicht so selbstverständlich heutzutage ;-)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

gnusö

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 27.06.2017, 17:05 (vor 3205 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 27.06.2017, 17:08

Ersteres weiß ich auch. Hab mich auch schlau gemacht, beim ÖBB-Sommerticket muss ich anscheinend nicht extra zahlen, wenn ich nach Lindau will, schließlich ist der Bahnhof Grenztarifpunkt.
Allerdings werde ich sicher mehr als 5 Minuten verbringen am Bodensee. Hoffentlich wird das Wetter gut und hoffentlich wird sich mein Plan ausgehen ^^

Ok, 6 Minuten sollten aber reichen.^^
Ist aber eigentlich ein Kaff auf der Insel.

...weil die DB sie geradezu danach drängt. Die DB will ihre ICE-TDs nicht an die DSB zu bisherigen Konditionen leasen, sondern offenbar möglichst schnell vergessen gemacht haben.

Ich will die Kisten auch so schnell wie möglich vergessen. Koplette Fehlkonstrution und Geldverschwendung. Eine 605-Fahrt München - geplant bis Memmingen, hatte ich in Buchloe aufgrund der unzumutbaren Bedingungen abgebrochen. Neben den 612 in der Tat Züge, bei denen ich lieber 50 Km zu Fuss gehe als mitzufahren.
Ich war sehr froh, als die damals von der Linie 88 wieder abgezugen wurden.
Zwei nicht mehr fahrtaugliche 605er wurden schon vor Monaten zerlegt. Und da auch hierzuforum niemand 605-Fan zu sein scheint, weil trotz Hinweis auf Kaufmöglichkeit, wurde DB-Stillstandsmanagement sie nicht los, wird aus den restlichen nun auch ein Puzzle. Mindestens ein dritter 605 existiert nicht mehr.

Ersetze 10 durch 15 ;-) Die Business-Class ist halt etwas abgespeckt, aber hat weiterhin die bekannten Sitze, in sofern ^^

Pauschal €15 ist nicht gut. Sollte vlt. 10% Aufpreis auf die Fahrkarte sein.

Beim Giruno hat man es ja mit Rampen gelöst, also das sollte es geben, zumal es extrem teuer wäre, alle Bahnsteige auf 105 cm zu erhöhen. Man hat sich nun auf 55 cm geeinigt und hat mindestens mit der Schweiz und Tschechien einen gemeinsamen Höhenstandard.
Seit man die Regionalzüge alle auf eben diese Höhe barrierefrei gestaltet hat, würde das noch mehr kosten. Und wozu auch, wenn der Markt für Niederflur einfach größer ist als der für Hochflur?

55cm ist doch Käse wenn man Rampen braucht. In DE gibs alles von 15cm bis 96cm. Daher kann man auf 105cm anpassen und die Hersteller würden sich auch danach richten.

Find ich umständlich, das würde mich verrückt machen.

Mich nicht. Sollte auch in DE so sein, mit Nennung aller Halte - also nur aussen am Bahnsteig, nicht im Zug.
Viel nerviger fand ich DB mit dem automatischen Sicherheitshinweis wg. Gepäck alle paar Minuten.

Ja, davon hab ich was mitbekommen. Allgemein ist selbst der NEC doch eher marode, wenn man sich das so anschaut. Ziemlich schade, wo gerade so eine Strecke das Potenzial hätte, eine 250 km/h-Strecke mit 6 Spuren, Viertelstundentakt im Hochgeschwindigkeitsverkehr, Halbstundentakt im untergeordneten Fernverkehr, dicht getakteten S-Bahnen und Regionalzügen zu sein. Schließlich verbindet man Metropolen miteinander und kann auch gegen das Flugzeug punkten.

Bei NJ Transit würdest Du mit 15 Min. Takt in der HVZ das Angebot sogar ausdünnen ...
Wir sind hier 5. Min-Takt und noch kürzer mit bis zu drei Zügen nebeneinander gewohnt. Südlich von Elizabeth bis Rahway ist die Stecke bereis 6-gleisig.
Für Amtrak im 30- oder gar 15-Takt reicht die Nachfrage aber definitiv nicht. Fluchzeuge gibt es auch nicht so dicht hintereinander.


Für längere Fahrten sogar brauchbar, wenn man von draußen eben nach Wien reinfährt.
Die ÖBB haben bei der S-Bahn Wien eher an die Ein- und Auspendler gedacht und nicht an die, die etwa innerhalb Wiens die Kurzstrecke nutzen - zumindest lässt das Fahrzeug dies vermuten, wenngleich ich doch angetan bin vom Komfort.
Nein wirklich, verstellbare Sitze find ich einfach super cool und auch die Atmosphäre gefällt mir - Holzvertäfelungen im Regionalverkehr hat man auch nicht so selbstverständlich heutzutage ;-)

Viel zu klein und eng. Siemens hat sich mal wieder sebst unterboten und auch ggü. dem alten Desiro ganz schön viel Geld ... eingespart.

--
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gnusöL

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 27.06.2017, 18:47 (vor 3205 Tagen) @ 218 466-1

Ok, 6 Minuten sollten aber reichen.^^
Ist aber eigentlich ein Kaff auf der Insel.

Nur weil der Ort keine Metropole ist, muss es nicht heißen, dass ich dort mehr als 5 Minuten verbringen kann. Gerade der Bodensee ist ja ganz gut, um ein wenig zu wandern ^^

Ich will die Kisten auch so schnell wie möglich vergessen. Koplette Fehlkonstrution und Geldverschwendung. Eine 605-Fahrt München - geplant bis Memmingen, hatte ich in Buchloe aufgrund der unzumutbaren Bedingungen abgebrochen. Neben den 612 in der Tat Züge, bei denen ich lieber 50 Km zu Fuss gehe als mitzufahren.

Tja, da bin ich nicht wählerisch, den 612 mag ich so wie den 605 und in beiden war ich gefahren.

Ich war sehr froh, als die damals von der Linie 88 wieder abgezugen wurden.
Zwei nicht mehr fahrtaugliche 605er wurden schon vor Monaten zerlegt. Und da auch hierzuforum niemand 605-Fan zu sein scheint, weil trotz Hinweis auf Kaufmöglichkeit, wurde DB-Stillstandsmanagement sie nicht los, wird aus den restlichen nun auch ein Puzzle. Mindestens ein dritter 605 existiert nicht mehr.

Nicht jeder 605-Fan hat das nötige Kleingeld und das nötige Grundstück ;-)

Pauschal €15 ist nicht gut. Sollte vlt. 10% Aufpreis auf die Fahrkarte sein.

Ja, das wäre billiger. Die teuerste Fahrkarte, mit der man in Österreich einen Railjet nutzen kann, würde 136,40€ in der ersten Klasse kosten. In der zweiten Klasse um die 77 Euro.

Also wäre der Aufpreis maximal 13,64€. Und dabei geht man natürlich vom Vollpreis aus ;-)

Man hat aber die BusinessClass schonmal für Kunden der ÖsterreichCard 1. Klasse freigegeben, also dem Pendant zur BC100F.

55cm ist doch Käse wenn man Rampen braucht. In DE gibs alles von 15cm bis 96cm. Daher kann man auf 105cm anpassen und die Hersteller würden sich auch danach richten.

Aha, das will man mal eben umsetzen, europaweit, wo die Züge meist auf die bestehenden Bahnsteighöhen abgestimmt sind (Die meisten Länder Europas konnten sich auf eine einheitliche Bahnsteighöhe von 55cm einigen...)

Das kostet viel und den Nutzen sehe ich da nicht, die, die Barrierefreiheit brauchen, kommen so oder so rein und die normalen Kunden werden wohl noch 2 Stufen steigen können.

Mich nicht. Sollte auch in DE so sein, mit Nennung aller Halte - also nur aussen am Bahnsteig, nicht im Zug.
Viel nerviger fand ich DB mit dem automatischen Sicherheitshinweis wg. Gepäck alle paar Minuten.

Bei den ÖBB gibt es auch hin und wieder einen entsprechenden Sicherheitshinweis. Ist in den heutigen Tagen leider nötig :(

Und mich würde es eher verrückt machen, wenn ich mal länger am Bahnsteig verweilen muss und dauernd von jedem Zug alle Zwischenhalte angesagt bekomme, das könnten eine ganze Menge sein.

Außerdem, wenn man mehr als ein Mal fährt, kann man an der Zuggattung erkennen, ob ein Zug an seinem Halt hält oder eben nicht.

Bei NJ Transit würdest Du mit 15 Min. Takt in der HVZ das Angebot sogar ausdünnen ...
Wir sind hier 5. Min-Takt und noch kürzer mit bis zu drei Zügen nebeneinander gewohnt. Südlich von Elizabeth bis Rahway ist die Stecke bereis 6-gleisig.
Für Amtrak im 30- oder gar 15-Takt reicht die Nachfrage aber definitiv nicht. Fluchzeuge gibt es auch nicht so dicht hintereinander.

Ja ok, bei NJ-Transit hat man es halt richtig gemacht anscheinend.

Aber bei Amtrak finde ich, man hätte das Potenzial, würde die Strecke mehr Geschwindigkeit hergeben. Meist geht es ja mit maximal 200 dahin, in einer Gegend, die mehr hergeben würde.

Zumindest hat man in der Woche einen Stundentakt und eine attraktive Reisezeit von 2:50h.

Ich finde aber, das hat trotzdem mehr Potenzial, da sollte man einfach mal eine echte Schnellfahrstrecke draus machen, wo man mindestens 250 fährt oder eben mehr. Dann lohnt sich auch ein dichterer Takt.

Viel zu klein und eng. Siemens hat sich mal wieder sebst unterboten und auch ggü. dem alten Desiro ganz schön viel Geld ... eingespart.

Wobei das natürlich auch am Besteller liegen dürfte. Mir persönlich war's ja nicht zu eng aber ok ^^

Als Kofferschieber hatte ich mit dem Fahrzeug auch nicht wirklich Probleme - eher mit der alten 4020, da muss man noch Stufen raufsteigen, was mit Koffer nicht unbedingt das wahre ist für eine S-Bahn.

Diese Sitze sind dann auch etwas komfortabler

Und von der Sitzanordnung wäre es so besser gewesen :D

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

gnusöL e

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 27.06.2017, 19:59 (vor 3205 Tagen) @ J-C

Nur weil der Ort keine Metropole ist, muss es nicht heißen, dass ich dort mehr als 5 Minuten verbringen kann. Gerade der Bodensee ist ja ganz gut, um ein wenig zu wandern ^^

Für Leute die noch nicht dort waren vlt. interessant. Aber wenn man's kennt wird es fad.

Tja, da bin ich nicht wählerisch, den 612 mag ich so wie den 605 und in beiden war ich gefahren.

Nicht jeder 605-Fan hat das nötige Kleingeld und das nötige Grundstück ;-)

Kommt drauf an, wie viel einem ein 605 wert ist. Kredit aufnehmen, Haus und PKW verkaufen ...
Ich habe ernstaft mal mit dem Gedanken gespielt, "meine" 218 irgendwann wirklich meine 218 werden zu lassen, 50 Meter Gleis, WRmz dazu als örtliches "BordRestautant" eröffnen. Aber zu weit jetzt mit übersee Transport.

Aha, das will man mal eben umsetzen, europaweit, wo die Züge meist auf die bestehenden Bahnsteighöhen abgestimmt sind (Die meisten Länder Europas konnten sich auf eine einheitliche Bahnsteighöhe von 55cm einigen...)
Das kostet viel und den Nutzen sehe ich da nicht, die, die Barrierefreiheit brauchen, kommen so oder so rein und die normalen Kunden werden wohl noch 2 Stufen steigen können.

Man kann sich genauso auf 105cm einigen, wo ist das Problem?
2 Stufen sind 2 zuviel.

Bei den ÖBB gibt es auch hin und wieder einen entsprechenden Sicherheitshinweis. Ist in den heutigen Tagen leider nötig :(
Und mich würde es eher verrückt machen, wenn ich mal länger am Bahnsteig verweilen muss und dauernd von jedem Zug alle Zwischenhalte angesagt bekomme, das könnten eine ganze Menge sein.
Außerdem, wenn man mehr als ein Mal fährt, kann man an der Zuggattung erkennen, ob ein Zug an seinem Halt hält oder eben nicht.

In DE und AT wäre es einmal sinnvoll auf die überflüssigen, voll ausgesprochen Zusätze "Hauptbahnhof" zu verzichten. Überhaupt nicht mehr zeitgemäss. Übrige Stationen in den Orten haben eh andere Zusätze sidass es "Hbf" nicht braucht.

Aber bei Amtrak finde ich, man hätte das Potenzial, würde die Strecke mehr Geschwindigkeit hergeben. Meist geht es ja mit maximal 200 dahin, in einer Gegend, die mehr hergeben würde.
Zumindest hat man in der Woche einen Stundentakt und eine attraktive Reisezeit von 2:50h.
Ich finde aber, das hat trotzdem mehr Potenzial, da sollte man einfach mal eine echte Schnellfahrstrecke draus machen, wo man mindestens 250 fährt oder eben mehr. Dann lohnt sich auch ein dichterer Takt.

Ist aber unrealistisch, solange nichtmal PTC vorhanden ist.
Für HGV muss man eh fast alles neu bauen und Übergänge zu nicht vorhadenem, brauchbaren Bestansnets ausserhalb des NEC gibt es auch nicht, ausser in TX bein Bullet Train irgendwann. Daher ist das eher Transrapid/JR-Maglev Sache.


Als Kofferschieber hatte ich mit dem Fahrzeug auch nicht wirklich Probleme - eher mit der alten 4020, da muss man noch Stufen raufsteigen, was mit Koffer nicht unbedingt das wahre ist für eine S-Bahn.
Diese Sitze sind dann auch etwas komfortabler

Error 403 :(


Und von der Sitzanordnung wäre es so besser gewesen :D

Der komische Kleiderständer ist aber ein Witz, oder?

--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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gnusöL en

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 27.06.2017, 20:52 (vor 3204 Tagen) @ 218 466-1

Für Leute die noch nicht dort waren vlt. interessant. Aber wenn man's kennt wird es fad.

War halt noch nie in Lindau. Und den Bodensee habe ich aus der Ecke auch noch nicht gehabt ^^

Kommt drauf an, wie viel einem ein 605 wert ist. Kredit aufnehmen, Haus und PKW verkaufen ...

Mitunter hat man auch noch ein Leben...

Ich habe ernstaft mal mit dem Gedanken gespielt, "meine" 218 irgendwann wirklich meine 218 werden zu lassen, 50 Meter Gleis, WRmz dazu als örtliches "BordRestautant" eröffnen. Aber zu weit jetzt mit übersee Transport.

Tja, wenn man unbedingt im Land leben will, welches grad "great again" gemacht wird, ist es halt so ^^

Man kann sich genauso auf 105cm einigen, wo ist das Problem?
2 Stufen sind 2 zuviel.

Das Problem ist, dass so ziemlich sämtliche Bahnsteige in ganz Europa erhöht werden müssten, das kann kostspielig werden, weil man ja nicht nur den Bahnsteig an sich, sondern auch Aufgänge, Aufzüge erhöht... und manchmal geht es sich dann womöglich nicht mit der umgebenden Infrastruktur aus.

Und dann müssen die meisten Züge auch ersetzt werden...

...es wird sehr teuer und für dich sind 2 Stufen 2 zu viel, andere kommen damit klar, womit so ein Umbau recht absurd wäre.

In DE und AT wäre es einmal sinnvoll auf die überflüssigen, voll ausgesprochen Zusätze "Hauptbahnhof" zu verzichten. Überhaupt nicht mehr zeitgemäss. Übrige Stationen in den Orten haben eh andere Zusätze sidass es "Hbf" nicht braucht.

Ja darüber könnte man reden, man hat da zu viele Hauptbahnhöfe find ich.

Am besten ist es in der Schweiz, da gibt es nur einen einzigen Hauptbahnhof - nämlich in Zürich :D

Ist aber unrealistisch, solange nichtmal PTC vorhanden ist.
Für HGV muss man eh fast alles neu bauen und Übergänge zu nicht vorhadenem, brauchbaren Bestansnets ausserhalb des NEC gibt es auch nicht, ausser in TX bein Bullet Train irgendwann. Daher ist das eher Transrapid/JR-Maglev Sache.

So oder so, würde der NEC in Deutschland oder Österreich liegen, hätte man da längst mehr getan.

Error 403 :(

Lol xD

Wenn wir schon Videos schicken :P

Und von der Sitzanordnung wäre es so besser gewesen :D


Der komische Kleiderständer ist aber ein Witz, oder?

Weiß nicht, ich fahre beim Ex101 mit einem Wagen, der hat einen noch kleineren Kleiderständer und das am Wagenende dann...

Hier das Bild

Die CD, hat übrigens offenbar auch Bimze, wie ich feststellte ^^

Es gibt auch einen Wagen, der hat eine Abteilbestuhlung ohne Abteil :D

Hier leistet man sich 2 Kleiderständer

Und dann gibt es auch Wagen, da hat man mal eben 2+1-Bestuhlung in der zweiten Klasse

Ein fettes Gepäckrack hat man ja bei der Westbahn mit deren KISS

Wobei der Grund dafür einfach der ist, dass die Gepäckablagen über den Sitzen dort maximal für eine Jacke vielleicht Platz hat oder so.

Dabei muss Doppelstock nicht zwangsläufig kleine Gepäckablagen bedeuten

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

gnusöL eni

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.06.2017, 00:03 (vor 3204 Tagen) @ J-C

Das Problem ist, dass so ziemlich sämtliche Bahnsteige in ganz Europa erhöht werden müssten, das kann kostspielig werden, weil man ja nicht nur den Bahnsteig an sich, sondern auch Aufgänge, Aufzüge erhöht... und manchmal geht es sich dann womöglich nicht mit der umgebenden Infrastruktur aus. Und dann müssen die meisten Züge auch ersetzt werden ...es wird sehr teuer und für dich sind 2 Stufen 2 zu viel, andere kommen damit klar, womit so ein Umbau recht absurd wäre.

Bahnsteige werden halt dann erhöht wenn eh umgebaut/modernisiert wird. Fernzüge sind auch ~105cm hoch und man kommt rein.

So oder so, würde der NEC in Deutschland oder Österreich liegen, hätte man da längst mehr getan.

Sicher? In 'Schland verhindern es die Wutbürger, wenn nicht zuvor bereits die Politik.

Weiß nicht, ich fahre beim Ex101 mit einem Wagen, der hat einen noch kleineren Kleiderständer und das am Wagenende dann...
Hier das Bild
Die CD, hat übrigens offenbar auch Bimze, wie ich feststellte ^^
Es gibt auch einen Wagen, der hat eine Abteilbestuhlung ohne Abteil :D
Hier leistet man sich 2 Kleiderständer
Und dann gibt es auch Wagen, da hat man mal eben 2+1-Bestuhlung in der zweiten Klasse
Ein fettes Gepäckrack hat man ja bei der Westbahn mit deren KISS
Wobei der Grund dafür einfach der ist, dass die Gepäckablagen über den Sitzen dort maximal für eine Jacke vielleicht Platz hat oder so.
Dabei muss Doppelstock nicht zwangsläufig kleine Gepäckablagen bedeuten

Schaue ich mir später mal an.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

gnusöL enie

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.06.2017, 00:20 (vor 3204 Tagen) @ 218 466-1

Bahnsteige werden halt dann erhöht wenn eh umgebaut/modernisiert wird. Fernzüge sind auch ~105cm hoch und man kommt rein.

Und die bisherigen Züge? Ein Zug, der die Tür auf 55cm hat, dessen Fahrgäste haben dann wohl gelitten.

Sicher? In 'Schland verhindern es die Wutbürger, wenn nicht zuvor bereits die Politik.

Und in Niederösterreich verhinderte es eine lange Zeit ein gewisser Landeshauptmann, der auch als "Landesfürst" bezeichnet wird. Ist halt so in Österreich eine Eigenheit, dass man insgeheim noch alten Herrschaftsformen nachtrauert.

Aber dann muss halt Österreich Deutschland übernehmen. Ist ja offenbar so, dass man in Österreich geschmeidiger umgeht mit Wutbürgern als in Deutschland...

Schaue ich mir später mal an.

Ist sehenswert, manches hat mich selbst überrascht ^^

Kannst dir dann ja auch anschauen, wie die Fernverkehrswagen der ÖBB zukünftig von innen aussehen sollen ^^

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

gnusöL eniek

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.06.2017, 16:43 (vor 3204 Tagen) @ J-C

Und die bisherigen Züge? Ein Zug, der die Tür auf 55cm hat, dessen Fahrgäste haben dann wohl gelitten.

Gibt auch 76cm Bahnsteige wo die ohnehin auch nicht hin passen.

Und in Niederösterreich verhinderte es eine lange Zeit ein gewisser Landeshauptmann, der auch als "Landesfürst" bezeichnet wird. Ist halt so in Österreich eine Eigenheit, dass man insgeheim noch alten Herrschaftsformen nachtrauert.
Aber dann muss halt Österreich Deutschland übernehmen. Ist ja offenbar so, dass man in Österreich geschmeidiger umgeht mit Wutbürgern als in Deutschland...

Das wäre mir jetzt egal. :P
Ich wäre eh dafür gewesen, Deutschland ab 1945 nichtmehr als unabhängigen Staat zuzulassen.

Kannst dir dann ja auch anschauen, wie die Fernverkehrswagen der ÖBB zukünftig von innen aussehen sollen ^^

Das hattest schonmal verlinkt. Das ist das gleiche wie das hier, nur halt ohne Armlehnen, dafür mit Tische. Sehr gut für künftige REX. Moment ...

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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gnusöL eniek r

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.06.2017, 22:19 (vor 3203 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 28.06.2017, 22:20

Gibt auch 76cm Bahnsteige wo die ohnehin auch nicht hin passen.

Aber 105 vs 55 ist durchaus ein ziemlicher Unterschied. Einen halben Meter hochsteigen würdest du sicher niemandem zumuten wollen...

Das wäre mir jetzt egal. :P
Ich wäre eh dafür gewesen, Deutschland ab 1945 nichtmehr als unabhängigen Staat zuzulassen.

Ja ich finde auch, dass Deutschland zu Österreich gehören sollte. Und Österreich könnte dann noch etwas größer werden finde ich, schaut zwar wie ein leckeres Schnitzel aktuell aus, ist aber einfach zu klein.

Das hattest schonmal verlinkt. Das ist das gleiche wie das hier, nur halt ohne Armlehnen, dafür mit Tische. Sehr gut für künftige REX. Moment ...

Die Sitze werden am Ende auf jeden Fall verstellbar sein, also tatsächlich sehr gut für kommende REX. Oder österreichische ICs. Die halten teils sehr oft und das an Stationen, wo du einen IC nicht halten sehen wolltest.

Ich fand die Sitze ja bequem und seit es sich um eine Visualisierung handelt und man

es auch Leicht besser im Sitztest hatte, sollte sich das ausgehen.

Und die Bilder von den tschechischen Wagen angesehen? :D

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

gnusöL eniek re

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.06.2017, 22:44 (vor 3203 Tagen) @ J-C

Aber 105 vs 55 ist durchaus ein ziemlicher Unterschied. Einen halben Meter hochsteigen würdest du sicher niemandem zumuten wollen...

Dann braucht es halt Rampen nach oben oder in der Tat bessere Züge.

Die Sitze werden am Ende auf jeden Fall verstellbar sein, also tatsächlich sehr gut für kommende REX. Oder österreichische ICs. Die halten teils sehr oft und das an Stationen, wo du einen IC nicht halten sehen wolltest.
Ich fand die Sitze ja bequem und seit es sich um eine Visualisierung handelt und man
es auch Leicht besser im Sitztest hatte, sollte sich das ausgehen.

Das sind nur Sitzbänke. Im FV erwarte ich zumindest in der 1.Klasse dann doch Einzelsitze.

Und die Bilder von den tschechischen Wagen angesehen? :D

Überflogen, es war zu viel auf einmal und sorry, aber ich bin a) kein CD fan und b) war nichts dabei, das annähernd so gut wie DB-Bundesbahn-Wagen oder NT Transit Coaches ist, also nix besonderes dort.

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gnusöL eniek reb

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.06.2017, 23:12 (vor 3203 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 28.06.2017, 23:15

Dann braucht es halt Rampen nach oben oder in der Tat bessere Züge.

Konstruier mir eine Rampe, die in einen halben Meter hoch geht und wo Rollstuhlfahrer problemlos rüberkommen, dann reden wir drüber ;-)

Das sind nur Sitzbänke. Im FV erwarte ich zumindest in der 1.Klasse dann doch Einzelsitze.

Dann setz dich eben an den Einzelsitz :P

Und die Bilder von den tschechischen Wagen angesehen? :D


Überflogen, es war zu viel auf einmal und sorry, aber ich bin a) kein CD fan und b) war nichts dabei, das annähernd so gut wie DB-Bundesbahn-Wagen oder NT Transit Coaches ist, also nix besonderes dort.

Ich fand es halt amüsant, was in Tschechien so rumfährt ^^

Hab noch was, ein wahres Platzwunder wie ich finde ^^

Und wenn die DB was vermasselt hat, sind das definitiv Ruhesesselwagen, können die Polen besser :D

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

gnusöL eniek reba

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.06.2017, 23:27 (vor 3203 Tagen) @ J-C

Hab noch was, ein wahres Platzwunder wie ich finde ^^

Ganz toll, die gleichen Sitze, die es in einigen n-Wagen und in 611 auch gibt. Und das fährt dort im Fernverkehr? Nein danke.


Und wenn die DB was vermasselt hat, sind das definitiv Ruhesesselwagen, können die Polen besser :D

Nö, DB Apmz sind auch ggü. dem besser.

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gnusöL eniek reba ,

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 28.06.2017, 23:32 (vor 3203 Tagen) @ 218 466-1

Hab noch was, ein wahres Platzwunder wie ich finde ^^


Ganz toll, die gleichen Sitze, die es in einigen n-Wagen und in 611 auch gibt. Und das fährt dort im Fernverkehr? Nein danke.


Und wenn die DB was vermasselt hat, sind das definitiv Ruhesesselwagen, können die Polen besser :D


Nö, DB Apmz sind auch ggü. dem besser.

Meiner Meinung nach nicht, kenne diese PKP Wagen noch aus dem echten EN 446/447 als Wagen 176 bisher die besten Sitzwagen mit denen ich in Deutschland gefahren bin - zudem liefen sie als 2. Klasse.

gnusöL eniek reba ,n

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.06.2017, 23:35 (vor 3203 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 28.06.2017, 23:36

Meiner Meinung nach nicht, kenne diese PKP Wagen noch aus dem echten EN 446/447 als Wagen 176 bisher die besten Sitzwagen mit denen ich in Deutschland gefahren bin - zudem liefen sie als 2. Klasse.

Aber diese Apmz gibt es inzwischen auch deklassiert, in ERes schon länger.
Als 2. Klasse mag PKP ok sein, aber mindestens den deklassierten MET erreichen die auch nicht.

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gnusöL eniek reba ,no

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 28.06.2017, 23:43 (vor 3203 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 28.06.2017, 23:44

Meiner Meinung nach nicht, kenne diese PKP Wagen noch aus dem echten EN 446/447 als Wagen 176 bisher die besten Sitzwagen mit denen ich in Deutschland gefahren bin - zudem liefen sie als 2. Klasse.


Aber diese Apmz gibt es inzwischen auch deklassiert, in ERes schon länger.

Stimmt

Als 2. Klasse mag PKP ok sein, aber mindestens den deklassierten MET erreichen die auch nicht.

Vom Ambiente hast du recht, von den Sitzen meiner Meinung nach nicht.

Ledersitze mag ich sowieso nicht egal wo, und die andere Variante sind ja die normalen IC unmod Sitze :)

gnusöL eniek reba ,noi

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.06.2017, 23:51 (vor 3203 Tagen) @ Reservierungszettel

Als 2. Klasse mag PKP ok sein, aber mindestens den deklassierten MET erreichen die auch nicht.


Vom Ambiente hast du recht, von den Sitzen meiner Meinung nach nicht.

Ledersitze mag ich sowieso nicht egal wo, und die andere Variante sind ja die normalen IC unmod Sitze :)

Vor allem, wenn schon ein Vergleich dann mit Gleichwertigem. Für Nachtzüge hat die DB ja Bomz für genügend gehalten, da sind die Ruhesesselwagen ein Gewinn.

Und ehrlich gesagt find ich Lederbezug auch nicht gerade prickelnd. Stoffsitze sind wesentlich angenehmer.

Weiters sehe ich bei den Bildern von MET keine Ruhesesselwagen wie bei der PKP...

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gnusöL eniek reba ,noig

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.06.2017, 23:53 (vor 3203 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 28.06.2017, 23:53

Vom Ambiente hast du recht, von den Sitzen meiner Meinung nach nicht.
Ledersitze mag ich sowieso nicht egal wo, und die andere Variante sind ja die normalen IC unmod Sitze :)

Ja gut, wenn es je am MET etwas zu kritisieren gab, dann das 100% Leder zu frühen silbernen Zeiten, weil Lederhose (im Winter) und Ledersitz nicht unbedingt zusammenpassen.
Aber grundsätzlich ist Leder halt hochwertiger, wie bei PKW auch, wo Lederausstattung Aufpreis kostet.

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gnusöL eniek reba ,noigi

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.06.2017, 23:59 (vor 3203 Tagen) @ 218 466-1

Ja gut, wenn es je am MET etwas zu kritisieren gab, dann das 100% Leder zu frühen silbernen Zeiten, weil Lederhose (im Winter) und Ledersitz nicht unbedingt zusammenpassen.

Hehe...

Aber grundsätzlich ist Leder halt hochwertiger, wie bei PKW auch, wo Lederausstattung Aufpreis kostet.

Weil's Leder ist? Denn komfortabler ist es nicht unbedingt, bei Stoffbezügen hat man einen besseren Halt und auch eine etwas angenehmere Oberfläche.

Die ÖBB haben ja bekanntlich diesen Sitztest gemacht und offenbar haben die Fahrgäste Stoff gewollt, so hält in Zukunft der Stoffbezug in der ersten Klasse Einzug ;-)

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gnusöL eniek reba ,noigil

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.06.2017, 00:05 (vor 3203 Tagen) @ J-C

Weil's Leder ist? Denn komfortabler ist es nicht unbedingt, bei Stoffbezügen hat man einen besseren Halt und auch eine etwas angenehmere Oberfläche.
Die ÖBB haben ja bekanntlich diesen Sitztest gemacht und offenbar haben die Fahrgäste Stoff gewollt, so hält in Zukunft der Stoffbezug in der ersten Klasse Einzug ;-)

Da DB-Pinguine nie selber Zug fahren, ist es denen egal, was für Sitzbezüge gewählt werden.
Ein DB-Sitztest wäre mal nicht schlecht.
Bei NJ-Transit gibt es auch NUR Leder(-imitat) aber darunter gut gepolstert.

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gnusöL eniek reba ,noigile

Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 29.06.2017, 00:16 (vor 3203 Tagen) @ 218 466-1

Weil's Leder ist? Denn komfortabler ist es nicht unbedingt, bei Stoffbezügen hat man einen besseren Halt und auch eine etwas angenehmere Oberfläche.
Die ÖBB haben ja bekanntlich diesen Sitztest gemacht und offenbar haben die Fahrgäste Stoff gewollt, so hält in Zukunft der Stoffbezug in der ersten Klasse Einzug ;-)


Da DB-Pinguine nie selber Zug fahren, ist es denen egal, was für Sitzbezüge gewählt werden.

Tja, da ändern wir alle nichts dran.

Ein DB-Sitztest wäre mal nicht schlecht.

Auf jeden Fall.

Bei NJ-Transit gibt es auch NUR Leder(-imitat) aber darunter gut gepolstert.

in beiden Klassen? Grauselige Vorstellung, da könnte ich mir glatt das Bahnfahren abgewöhnen.

gnusöL eniek reba ,noigileR

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 29.06.2017, 00:23 (vor 3203 Tagen) @ Reservierungszettel

Da DB-Pinguine nie selber Zug fahren, ist es denen egal, was für Sitzbezüge gewählt werden.

Also bei den ÖBB hat man auch eher die Pinguine, die auch einen Tower haben Just in dessen Foyer fand der Sitztest statt - wie auch der Liege- und Schlafwagentest ;-)


Tja, da ändern wir alle nichts dran.

Es sei denn natürlich, man zieht in die Schweiz und Österreich xD

Ein DB-Sitztest wäre mal nicht schlecht.


Auf jeden Fall.

Und das sollte nicht die einzige Möglichkeit der Partizipation sein...

Bei NJ-Transit gibt es auch NUR Leder(-imitat) aber darunter gut gepolstert.


in beiden Klassen? Grauselige Vorstellung, da könnte ich mir glatt das Bahnfahren abgewöhnen.

Also im Sommer könnte das unangenehm werden, aber in Tschechien haben die alten Sitze noch Lederimitat. Damals war Lederimitat zweite Klasse und Stoff erste Klasse - nicht nur in Tschechien klarerweise.

Eigentlich logisch, Leder ist pflegeleicht und kann somit schnell wieder sauber gemacht werden, das ist für die zweite Klasse super. In der ersten Klasse ist es ja eher so, dass der Fahrgast was weiches und angenehmes erwartet. Ein glatter Bezug widerspricht dem, wie ich finde.

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gnusöL eniek reba ,noigileR e

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.06.2017, 06:08 (vor 3203 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 29.06.2017, 06:09

Also bei den ÖBB hat man auch eher die Pinguine, die auch einen Tower haben Just in dessen Foyer fand der Sitztest statt - wie auch der Liege- und Schlafwagentest ;-)
Tja, da ändern wir alle nichts dran. Es sei denn natürlich, man zieht in die Schweiz und Österreich xD

Für hiesge Verhältnisse in das NJ Transit headquater eher flach.
Und nein, die Alpenländer sind nicht besser.

in beiden Klassen? Grauselige Vorstellung, da könnte ich mir glatt das Bahnfahren abgewöhnen.

Da gibt es keine Klassen. Alles einheitlich. Nur unterschiedliche Sitze nach Zügen. Comet, Arrow und Multilevel

Also im Sommer könnte das unangenehm werden, (...)

Klima...

Eigentlich logisch, Leder ist pflegeleicht und kann somit schnell wieder sauber gemacht werden, das ist für die zweite Klasse super. In der ersten Klasse ist es ja eher so, dass der Fahrgast was weiches und angenehmes erwartet. Ein glatter Bezug widerspricht dem, wie ich finde.

Gibt keine 1. Klasse da NJ Transit nur NV fährt.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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gnusöL eniek reba ,noigileR en

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 29.06.2017, 08:21 (vor 3203 Tagen) @ 218 466-1

Für hiesge Verhältnisse in das NJ Transit headquater eher flach.

Vielleicht weil NJ-Transit ein kleineres Gebiet hat, welches es versorgt?

Und nein, die Alpenländer sind nicht besser.

Doch sind sie.

Also im Sommer könnte das unangenehm werden, (...)


Klima...

Ich vergaß ^^

Eigentlich logisch, Leder ist pflegeleicht und kann somit schnell wieder sauber gemacht werden, das ist für die zweite Klasse super. In der ersten Klasse ist es ja eher so, dass der Fahrgast was weiches und angenehmes erwartet. Ein glatter Bezug widerspricht dem, wie ich finde.


Gibt keine 1. Klasse da NJ Transit nur NV fährt.

Richtig so ^^

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gnusöL eniek reba ,noigileR eni

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.06.2017, 18:31 (vor 3203 Tagen) @ J-C

Vielleicht weil NJ-Transit ein kleineres Gebiet hat, welches es versorgt?

Gesamtnetz 760 Kilometer Länge, wobei der NEC zu Amtrak als EIU gehört.
NJ ist kleiner als Bayern und da willst Du Ösiland vergrössern...

Doch sind sie.

Weil?

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MET - Der beste Zug den es je gab
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gnusöL eniek reba ,noigileR enie

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 29.06.2017, 23:50 (vor 3202 Tagen) @ 218 466-1

Gesamtnetz 760 Kilometer Länge, wobei der NEC zu Amtrak als EIU gehört.
NJ ist kleiner als Bayern und da willst Du Ösiland vergrössern...

Ich kann dir nicht folgen...

Doch sind sie.

Weil?

Besseres Schienennetz, integraler Taktfahrplan... und die Erkenntnis, dass Stoffsitze besser sind als Ledersitze in der ersten Klasse :-P

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

echnik ist keine Religion, aber eine Lösung

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 22.06.2017, 05:16 (vor 3210 Tagen) @ ICE-TD

Deine Zahl für die Tf im Fv ist viel zu hoch angesetzt, ich bin mir nicht sicher, aber ich meine es sind um die 2000 Tf.

Hallo
Danke, ja, das war ich mir bewusst, wollte aber dem Feuerflieger zeigen, dass seine Angst, wegen den erhöhten Fahrpreisen unbegründet ist.
Aber vielen Dank.
Somit sind wir bei Kosten von ungefähr 0.4 Cent pro Personenkilometer.
Gruss Guru

echnik ist keine Religion, aber eine Lösung

J-C, In meiner Welt, Freitag, 23.06.2017, 22:46 (vor 3208 Tagen) @ guru61

Deine Zahl für die Tf im Fv ist viel zu hoch angesetzt, ich bin mir nicht sicher, aber ich meine es sind um die 2000 Tf.


Hallo
Danke, ja, das war ich mir bewusst, wollte aber dem Feuerflieger zeigen, dass seine Angst, wegen den erhöhten Fahrpreisen unbegründet ist.
Aber vielen Dank.
Somit sind wir bei Kosten von ungefähr 0.4 Cent pro Personenkilometer.
Gruss Guru

Und die sollte der Kunde bereit sein zu zahlen, wenn er nicht gerade nach dem Motto "No risk, no fun" lebt...

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Lokführer bei DB FV

IC 2213, Mittwoch, 21.06.2017, 17:44 (vor 3211 Tagen) @ guru61

Also die Zahlen sind schon etwa veraltet (2010):

"Bahnpersonal
Die Deutsche Bahn beschäftigt rund 12.000 Menschen an Bord der Züge. Nochmal 3000 Beschäftigte kümmern sich in den Bahnhöfen um die Reisenden. 14.000 Lokführer (2000
im Fernverkehr
und 12.000
im Regionalverkehr) steuern die Züge.
Die Privatbahnen kommen insgesamt auf rund 6000 Mitarbeiter, 4.500 davon sind als Lokführer und 1.500
sind als Kundenbetreuer beschäftigt."

https://www.allianz-pro-schiene.de/wp-content/uploads/2015/09/daten-und-fakten-eisenbah...

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

flierfy, Mittwoch, 21.06.2017, 21:30 (vor 3210 Tagen) @ guru61
bearbeitet von flierfy, Mittwoch, 21.06.2017, 21:33

Kannst du mir angeben, wie hoch der Anteil des Lohns eines Lok Führers am Kilometerpreis ist?

Die Rechnung ist nicht notwendig. Es geht bei der Automatisierung nicht darum, Kosten zu sparen, sondern allein darum, den Fahrbetrieb aufrecht zu erhalten. Und deswegen halte ich die Befürchtung für unbegründet, dass die Technik die Stellen bestehender Lokführer ersetzt. Sie wird die Lücken füllen müssen, die beim Ausscheiden der Lokführer aus dem Arbeitsleben entstehen.

Technik ist keine Religion, aber eine Lösung

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 22.06.2017, 05:11 (vor 3210 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von guru61, Donnerstag, 22.06.2017, 05:12

Kannst du mir angeben, wie hoch der Anteil des Lohns eines Lok Führers am Kilometerpreis ist?

Die Rechnung ist nicht notwendig. Es geht bei der Automatisierung nicht darum, Kosten zu sparen, sondern allein darum, den Fahrbetrieb aufrecht zu erhalten. Und deswegen halte ich die Befürchtung für unbegründet, dass die Technik die Stellen bestehender Lokführer ersetzt. Sie wird die Lücken füllen müssen, die beim Ausscheiden der Lokführer aus dem Arbeitsleben entstehen.

Wenn du höhere Entgelte für Lokführer geboten sehen willst, musst du aber auch mal dazu schreiben, wo das Geld für die dann höheren Kosten herkommen sollen. Mehr Zuschüsse und/oder höhere Fahrpreise? Ich bin gespannt auf deine Antwort.
Das war Deine Aussage! Nun bist du plötzlich nicht mehr auf eine Antwort gespannt?

Ich wollte lediglich nachweisen, soweit es mir möglich ist, dass die Kosten des Lokführers marginal sind. Man sollte vielleicht nicht immer auf den Konzernsprecher der DB hören.
Dann kannst du mir aber eine andere Rechnung machen:
Was kostet es die Bahn autonomtauglich herzurichten und zu erhalten?
Als kleines Beispiel:

https://www.waldwissen.net/technik/naturgefahren/wsl_waldpflege_bahnlinien/index_DE

Wldpflege. Ich weiss nicht, wieviele Kilometer Wald an deutschen Strecken sind, aber ich mag mich an einige Berichte erinnern, in denen bei Sturm die Bahn stillgelegt wurde.

Ich bin sicher: Was man an Lokführern einspart, gibt man an andern Orten für Bahnüberwachung und Umbauten zugusten der Sicherheit aus.
https://www.youtube.com/watch?v=FSyrOOPXBtE
https://www.youtube.com/watch?v=9Vlm9qgQypU

Was kostet es ein solcher Bahnübergang Idiotensicher auszubauen?
Gruss Guru

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

Baselaner, Donnerstag, 22.06.2017, 06:11 (vor 3210 Tagen) @ guru61

Warum betrachtest du nur die Gehaltserhöhung des Tf? Meinst du, dass das realistisch ist? Solltest du die Gehälter erhöhen, musst du das überall (!) machen. Fdl, Werkstatt, Verwaltung, ... etc. Und je höher das Gehalt, desto höher auch die Ausgaben, wenn man jedem die gleiche Prozentzahl gibt. Und jetzt rechne mal, was das ergibt! ^^

Viele Grüße
Baselaner

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 22.06.2017, 07:12 (vor 3210 Tagen) @ Baselaner
bearbeitet von guru61, Donnerstag, 22.06.2017, 07:14

Warum betrachtest du nur die Gehaltserhöhung des Tf? Meinst du, dass das realistisch ist? Solltest du die Gehälter erhöhen, musst du das überall (!) machen. Fdl, Werkstatt, Verwaltung, ... etc. Und je höher das Gehalt, desto höher auch die Ausgaben, wenn man jedem die gleiche Prozentzahl gibt. Und jetzt rechne mal, was das ergibt! ^^

Viele Grüße
Baselaner

Nun, dann mach mir doch die Rechnung richtig! Motzen kann jeder. Ich habe ja geschrieben, dass wer besser weiss sich melden soll.

Also, Ich warte!

Im übrigen habe ich in Erinnerung, dass die GDL lediglich für das Zugpersonal was rausgeholt hat.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-und-GDL-einigen-sich-nach-Schlichtung-article1973979...
Von Verwaltungs und anderem Personal steht nichts.
Und es ist mir neu, dass Fahrdienstleiter bei DB Fernverkehr angestellt sind.

Gruss Guru

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

Baselaner, Donnerstag, 22.06.2017, 19:26 (vor 3210 Tagen) @ guru61

Warum betrachtest du nur die Gehaltserhöhung des Tf? Meinst du, dass das realistisch ist? Solltest du die Gehälter erhöhen, musst du das überall (!) machen. Fdl, Werkstatt, Verwaltung, ... etc. Und je höher das Gehalt, desto höher auch die Ausgaben, wenn man jedem die gleiche Prozentzahl gibt. Und jetzt rechne mal, was das ergibt! ^^

Viele Grüße
Baselaner


Nun, dann mach mir doch die Rechnung richtig! Motzen kann jeder. Ich habe ja geschrieben, dass wer besser weiss sich melden soll.

Also, Ich warte!

Das ist Blick in die Glaskugel. Denn wir (!) wissen ja beide keine genauen Zahlen... von daher wäre das vergebene Mühe ...

Im übrigen habe ich in Erinnerung, dass die GDL lediglich für das Zugpersonal was rausgeholt hat.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-und-GDL-einigen-sich-nach-Schlichtung-article1973979...
Von Verwaltungs und anderem Personal steht nichts.

Zum Glück gibt es ja noch andere Gewerkschaften. Denn was würde passieren, wenn nur die Lokführer mehr bekämen? Dann würden die Instandhalter kommen, dann die Verwaltung, dann Putzkräfte, dann etc. Dann fährt gar kein Zug mehr. Deswegen ist es illusorisch zu glauben, dass ich Tf mehr gebe und es dann klappt es wieder.

Und es ist mir neu, dass Fahrdienstleiter bei DB Fernverkehr angestellt sind.

Tja - nur weil DIR nichts bekannt ist... oder müssen alle bei dir um Erlaubnis fragen? ;)

Gruss Guru

Gruß!

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 22.06.2017, 19:54 (vor 3210 Tagen) @ Baselaner

Nun, dann mach mir doch die Rechnung richtig! Motzen kann jeder. Ich habe ja geschrieben, dass wer besser weiss sich melden soll.

Also, Ich warte!


Das ist Blick in die Glaskugel. Denn wir (!) wissen ja beide keine genauen Zahlen... von daher wäre das vergebene Mühe ...

So einfach machst dus dir! Respekt!

Im übrigen habe ich in Erinnerung, dass die GDL lediglich für das Zugpersonal was rausgeholt hat.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-und-GDL-einigen-sich-nach-Schlichtung-article1973979...
Von Verwaltungs und anderem Personal steht nichts.


Zum Glück gibt es ja noch andere Gewerkschaften. Denn was würde passieren, wenn nur die Lokführer mehr bekämen? Dann würden die Instandhalter kommen, dann die Verwaltung, dann Putzkräfte, dann etc. Dann fährt gar kein Zug mehr. Deswegen ist es illusorisch zu glauben, dass ich Tf mehr gebe und es dann klappt es wieder.

Bitte bring die Unterlagen, um wieviel das von dir genannte Personal in den letzten Jahren mehr Lohn bekommen hat.

Und es ist mir neu, dass Fahrdienstleiter bei DB Fernverkehr angestellt sind.


Tja - nur weil DIR nichts bekannt ist... oder müssen alle bei dir um Erlaubnis fragen? ;)

Ich dachte immer die Fahrdienstleitung sei bei DB Netze angestellt. Aber ich lasse mich gerne belehren!
Kannst du Unterlagen liefern?

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

ICE-TD, Donnerstag, 22.06.2017, 19:58 (vor 3210 Tagen) @ guru61

Und es ist mir neu, dass Fahrdienstleiter bei DB Fernverkehr angestellt sind.


Tja - nur weil DIR nichts bekannt ist... oder müssen alle bei dir um Erlaubnis fragen? ;)


Ich dachte immer die Fahrdienstleitung sei bei DB Netze angestellt. Aber ich lasse mich gerne belehren!
Kannst du Unterlagen liefern?

Man hatte in einigen Abstellbahnhöfen die Überlegung die Weichenwärter/Fdl zum Fernverkehr umzuklappen oder gar die Steuerung durch die Bereitstellungsleitungen zu übernehmen. Ob das noch aktuell ist oder wirklich durchgeführt wurde weiß ich nicht.

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

ICE-TD, Donnerstag, 22.06.2017, 08:34 (vor 3210 Tagen) @ Baselaner

Warum betrachtest du nur die Gehaltserhöhung des Tf? Meinst du, dass das realistisch ist? Solltest du die Gehälter erhöhen, musst du das überall (!) machen. Fdl, Werkstatt, Verwaltung, ... etc. Und je höher das Gehalt, desto höher auch die Ausgaben, wenn man jedem die gleiche Prozentzahl gibt. Und jetzt rechne mal, was das ergibt! ^^

Viele Grüße
Baselaner

Bei der Verwaltung gebe genug zu sparen, allein ein Großteil für das ganze sinnlose Projektmanagment. Ganze Führungsebenen die man eigentlich nicht braucht. Derzeit ist es aber so das wenn irgendwo ein Büroarbeitsplatz wegfällt an anderer Stelle zwei neue entstehen. Man schafft sich Arbeit die eigentlich keiner braucht, wenn ich nur an unsere Infos der letzten Zeit denke was wir alles melden sollen...

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

Baselaner, Donnerstag, 22.06.2017, 19:32 (vor 3210 Tagen) @ ICE-TD

Warum betrachtest du nur die Gehaltserhöhung des Tf? Meinst du, dass das realistisch ist? Solltest du die Gehälter erhöhen, musst du das überall (!) machen. Fdl, Werkstatt, Verwaltung, ... etc. Und je höher das Gehalt, desto höher auch die Ausgaben, wenn man jedem die gleiche Prozentzahl gibt. Und jetzt rechne mal, was das ergibt! ^^

Viele Grüße
Baselaner


Bei der Verwaltung gebe genug zu sparen, allein ein Großteil für das ganze sinnlose Projektmanagment. Ganze Führungsebenen die man eigentlich nicht braucht. Derzeit ist es aber so das wenn irgendwo ein Büroarbeitsplatz wegfällt an anderer Stelle zwei neue entstehen. Man schafft sich Arbeit die eigentlich keiner braucht, wenn ich nur an unsere Infos der letzten Zeit denke was wir alles melden sollen...

Ich sehe du kennst dich aus. Aber da habe ich schon einige Tf gehabt die meinten sie kannten alles. Als man doch doch mal genauer gefragt hat konnten sie nur schwammige Sachen geben. Oder kannst du mir die genauen Stellen nennen, die gestrichen oder verlagert werden können?

PS: Falls du es noch nicht mitbekommen hast: es werden momentan 20% in den oberen Etagen gestrichen. Radikal! Ich könnte dir auch genau sagen welche. Aber dann würden die Vorurteile in der Luft zerplatzen...

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

ICE-TD, Donnerstag, 22.06.2017, 19:40 (vor 3210 Tagen) @ Baselaner

Ich sehe du kennst dich aus. Aber da habe ich schon einige Tf gehabt die meinten sie kannten alles. Als man doch doch mal genauer gefragt hat konnten sie nur schwammige Sachen geben. Oder kannst du mir die genauen Stellen nennen, die gestrichen oder verlagert werden können?

Könnte ich, aber da ich nicht weiß wer hier alles mitliest werde ich mir nicht den Mund verbrennen.

PS: Falls du es noch nicht mitbekommen hast: es werden momentan 20% in den oberen Etagen gestrichen. Radikal! Ich könnte dir auch genau sagen welche. Aber dann würden die Vorurteile in der Luft zerplatzen...

Und ich wette das die alle einen neuen Büroposten bekommen, wie gesagt, man schafft sich Arbeit und genau das merkt man zur Zeit. Versteh mich nicht falsch, ich gönne jedem seine Arbeit, am besten nahe der Haustür, ich war selber mehrmals von Sozialauswahlen betroffen, aber die Anzahl der Leitungs/Führungsebenen die übereinander liegen sind einfach zu viel.

Schwachsinnige Rechnung hoch 3!

IC 2213, Donnerstag, 22.06.2017, 10:40 (vor 3210 Tagen) @ Baselaner

Warum betrachtest du nur die Gehaltserhöhung des Tf? Meinst du, dass das realistisch ist? Solltest du die Gehälter erhöhen, musst du das überall (!) machen. Fdl, Werkstatt, Verwaltung, ... etc. Und je höher das Gehalt, desto höher auch die Ausgaben, wenn man jedem die gleiche Prozentzahl gibt. Und jetzt rechne mal, was das ergibt! ^^

Viele Grüße
Baselaner

Es geht doch darum die Einsparungen durch autonomes vs manuelles Fahren im FV mal zu betrachten und da sind es 0,0033€ je Pkm, die ein Lokführer ca. kostet. Also ca. 130 Mio € pro Jahr die FV sparen würde, wenn auf jeglichen FV strecken die Technik für autonomes Fahren installiert wird.

Die Gehaltserhöhungen an anderen Stellen haben ja mit den "Vorteilen" des autonomen Fahrens nix zu tun, weil die ja weiter bestehen bleiben.
Evtl. ergeben sich aber größere Einsparmöglichkeiten bei einer autonomen Verwaltung oder einem autonomen Management.
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken! ;-)

= GoA 3 (Grade of Automation)

sb, Dienstag, 20.06.2017, 21:19 (vor 3211 Tagen) @ Quasar

Wie schon 2013 hingewiesen, ist es sinnvoll, zwischen den "Grade of Automation" (GoA) zu unterscheiden:

http://en.wikipedia.org/wiki/Automatic_train_operation#Types_of_train_automation

- GoA 0 Fahrt auf Sicht

- GoA 1 signalisierte Fahrten

- GoA 2 Semi-automatic Train Operation (STO) = "Automatisches Fahren und Bremsen (AFB)":

AFB wird in Deutschland auf mehreren Triebfahrzeugen des Fern- und Güterverkehrs angewendet, wo die Streckeninfrastruktur hierfür ausgerüstet ist (LZB vorausgesetzt).

- GoA 3 Driverless Train Operation (DTO): fahrerloser Betrieb mit Betriebspersonal an Bord

Beispiel: Docklands Light Railway (DLR) in London (UK)

- GoA 4 Unattended Train Operation (UTO): fahrerloser Betrieb ohne Betriebspersonal an Bord

Einen fahrerlosen Betrieb würde auch eine automatisierte Freimeldung des Lichtraumprofils oder alternativ einen baulichen Schutz gegen Eindringen erfordern.

Im allgemeinen deutschen Eisenbahnnetz (von echten U-Bahnen abgesehen) wird es auf lange absehbare Zeit nur GoA 0-3 geben werden, die allesamt einen Triebfahrzeugführer(Tf) benötigen.

(Eine Tauglichkeit von GoA 4 für den allgemeinen Eisenbahnverkehr kann ich erst glauben, wenn die Zulassungen auch entsprechende Unfälle ohne wesentliche Veränderung überstehen.)

Die Züge sollen mit einer Reihe externer Sensoren ausgestattet sein, die im Falle von Hindernissen auf der Strecke eine Notbremsung einleiten können.

= notwendig für GoA3 und für GoA4

Trotz der Automatisierung der Züge sollen Fahrer vorerst weiterhin an Bord bleiben und zusätzliche Sicherheit bringen

= GoA3

Während momentan noch drei Minuten Sicherheitsabstand vorgesehen sind, sollen es künftig nur noch 108 Sekunden sein.

Mal sehen, da entgegen der populären Annahme (betrifft auch Teppichetagen und Schreibstuben) bei automatischem Fahren und Bremsen (früher: "AFB") ebenso Sicherheitsmargen zu berücksichtigen sind, die mitunter stärker ins Gewicht fallen als bei manuellem Fahren und Bremsen.

= GoA 3 (Grade of Automation)

DerMax, Mittwoch, 21.06.2017, 02:41 (vor 3211 Tagen) @ sb

Irgendwie kommt es mir so vor, als baue der Franzose eine Art AFB ein und meinte damit autonomes fahren...

Aber naja, wir werden es sehen ;)

= GoA 3 (Grade of Automation)

guru61, Arolfingen, Mittwoch, 21.06.2017, 05:15 (vor 3211 Tagen) @ sb

Während momentan noch drei Minuten Sicherheitsabstand vorgesehen sind, sollen es künftig nur noch 108 Sekunden sein.


Mal sehen, da entgegen der populären Annahme (betrifft auch Teppichetagen und Schreibstuben) bei automatischem Fahren und Bremsen (früher: "AFB") ebenso Sicherheitsmargen zu berücksichtigen sind, die mitunter stärker ins Gewicht fallen als bei manuellem Fahren und Bremsen.

Das bringst auch mit normaler Signaltechnik hin:
https://www.youtube.com/watch?v=tyOk6kTuzCw&t=144s

Zwischen Rot werden und wieder Grün sein, vergehen gerade mal 90 sec.

= GoA 3 (Grade of Automation)

sb, Montag, 26.06.2017, 12:30 (vor 3206 Tagen) @ guru61
bearbeitet von sb, Montag, 26.06.2017, 12:31

Während momentan noch drei Minuten Sicherheitsabstand vorgesehen sind, sollen es künftig nur noch 108 Sekunden sein.


Mal sehen, da entgegen der populären Annahme (betrifft auch Teppichetagen und Schreibstuben) bei automatischem Fahren und Bremsen (früher: "AFB") ebenso Sicherheitsmargen zu berücksichtigen sind, die mitunter stärker ins Gewicht fallen als bei manuellem Fahren und Bremsen.


Das bringst auch mit normaler Signaltechnik hin:
https://www.youtube.com/watch?v=tyOk6kTuzCw&t=144s

Zwischen Rot werden und wieder Grün sein, vergehen gerade mal 90 sec.

Den 90 Sekunden der Aufsignalisierung von "Halt" über einschränkende Fahrtbegriffe auf "Frei" (CH: "Offen") sind die Fahrzeit des vorausgehenden Zuges durch den vorausliegenden Block und dessen Räumfahrzeit sowie die Fahrzeit des nachfolgenden Zuges durch den davor liegenden Block zzgl. Reaktionszeiten bzw. Sicherheitsmargen hinzuzufügen; in Deutschland ist ergänzend ein Zeitpuffer von – je nach Situation (DB-Ril 402) – 60 bzw. 120 Sekunden zu berücksichtigen, der auf reinen S-Bahn-Strecken begründet unterschritten werden darf.

= GoA 3 (Grade of Automation)

JW, Mittwoch, 21.06.2017, 09:35 (vor 3211 Tagen) @ sb

Hallo,

Wie schon 2013 hingewiesen

- GoA 2 Semi-automatic Train Operation (STO) = "Automatisches Fahren und Bremsen (AFB)":

AFB ist aber noch einiges weniger als GOA2. GOA2 beinhaltet auch präzises Stoppen am Bahnsteig und natürlich das einhalten der Fahrplanvorgaben.

Mal sehen, da entgegen der populären Annahme (betrifft auch Teppichetagen und Schreibstuben) bei automatischem Fahren und Bremsen (früher: "AFB") ebenso Sicherheitsmargen zu berücksichtigen sind, die mitunter stärker ins Gewicht fallen als bei manuellem Fahren und Bremsen.

Das Gegenteil ist der Fall, zumindest unter ATO over ETCS, denn durch die schnellere Reaktionszeit des ATO-Systems können Margen bei den Bremskurven entfallen.

Gruß Jörg

AFB ungleich AFB

MC_Hans, 8001376, Mittwoch, 21.06.2017, 18:05 (vor 3211 Tagen) @ JW

Hallo,

Wie schon 2013 hingewiesen

- GoA 2 Semi-automatic Train Operation (STO) = "Automatisches Fahren und Bremsen (AFB)":


AFB ist aber noch einiges weniger als GOA2. GOA2 beinhaltet auch präzises Stoppen am Bahnsteig und natürlich das einhalten der Fahrplanvorgaben.

AFB ist nicht gleich AFB. User sb schreibt ja von "Automatischem Fahren und Bremsen" und nicht von der "Automatischen Fahr- und Bremssteuerung". Aber sonst geb ich Dir Recht, die AFB bei der DB leistet nicht GoA2. Habe mich gestern auch daran aufgehangen.

Gruß

AFB ungleich AFB

sb, Montag, 26.06.2017, 12:03 (vor 3206 Tagen) @ MC_Hans

AFB ist nicht gleich AFB. User sb schreibt ja von "Automatischem Fahren und Bremsen" und nicht von der "Automatischen Fahr- und Bremssteuerung". Aber sonst geb ich Dir Recht, die AFB bei der DB leistet nicht GoA2. Habe mich gestern auch daran aufgehangen.

Mit Blick auf möglichst allgemeinverständliche Kürze hatte ich mich daran orientiert, ein allgemeines Verständnis von GoA2 zu vermöglichen; richtig ist natürlich, dass individuelle Implikationen in Einzelpunkten abweichen.

= GoA 3 (Grade of Automation): Mensch/Maschine

sb, Montag, 26.06.2017, 12:39 (vor 3206 Tagen) @ JW

Mal sehen, da entgegen der populären Annahme (betrifft auch Teppichetagen und Schreibstuben) bei automatischem Fahren und Bremsen (früher: "AFB") ebenso Sicherheitsmargen zu berücksichtigen sind, die mitunter stärker ins Gewicht fallen als bei manuellem Fahren und Bremsen.


Das Gegenteil ist der Fall, zumindest unter ATO over ETCS, denn durch die schnellere Reaktionszeit des ATO-Systems können Margen bei den Bremskurven entfallen.

Bei bisherigen LZB-Anwendungen im deutschsprachigen war manuelles Fahren unter LZB dem automatischen Fahren und Bremsen unter LZB in der Ausnutzung von dem Fahrer erlaubten Geschwindigkeitsprofilen überlegen, da ein Mensch das erlaubte Geschwindigkeitsprofil hat besser ausreizen können ("scharfes Fahren") als es m.W. dem Fahrzeugrechner ("Maschine") erlaubt war, da dem Fahrzeugrechner z.B. die Witterungsbedingungen nicht bekannt waren.

Bzgl. ETCS stellt sich zunächst die Frage, ob man bei automatischem Fahren und Bremsen von der GUI ausgeht, die eine erhebliche Reduzierung der Leistungsfähigkeit bedeutet?

= GoA 3 (Grade of Automation): Mensch/Maschine

JW, Montag, 26.06.2017, 23:59 (vor 3205 Tagen) @ sb

Hallo,

Bzgl. ETCS stellt sich zunächst die Frage, ob man bei automatischem Fahren und Bremsen von der GUI ausgeht, die eine erhebliche Reduzierung der Leistungsfähigkeit bedeutet?

Nein, bei ATO over ETCS entfällt die Bremskurve, die dem Triebfahrzeugführer indiziert wie schnell er fahren soll. Da der ATO Rechner schneller und berechenbarer reagiert, wird der Zug bis knapp an die Eingriffsgrenze des ETCS-Systems gefahren. Im ATO-Betrieb werden die gelben Warnungen im DMI nicht angezeigt.

Gruß Jörg

= GoA 3 (Grade of Automation): Mensch/Maschine

sb, Dienstag, 27.06.2017, 01:45 (vor 3205 Tagen) @ JW

Nein, bei ATO over ETCS entfällt die Bremskurve, die dem Triebfahrzeugführer indiziert wie schnell er fahren soll. Da der ATO Rechner schneller und berechenbarer reagiert, wird der Zug bis knapp an die Eingriffsgrenze des ETCS-Systems gefahren. Im ATO-Betrieb werden die gelben Warnungen im DMI nicht angezeigt.

Also welche Bremskurven entfallen Deiner Meinung nach konkret bei ATO over ETCS?

= GoA 3 (Grade of Automation): Mensch/Maschine

JW, Dienstag, 27.06.2017, 08:37 (vor 3205 Tagen) @ sb

Hallo,

Also welche Bremskurven entfallen Deiner Meinung nach konkret bei ATO over ETCS?

Genau genommen entfallen nicht die Bremskurven sondern es gibt einen neuen ETCS-Mode "Automatic Driving" (AD) in welchem weder die Speed Indication noch die Warnings (Tachonadel verfärbt sich gelb) im DMI angezeigt werden.

Die Indication Speed Kurve ist in der ETCS Spezifikation so bemessen, dass der menschliche Fahrer genug Zeit hat zu reagieren, damit es nicht zu einem Warning kommt und die Warning Speed Kurve ist so bemessen, dass er dann immer noch genug Zeit hat zu reagieren, damit es nicht zum Bremseingriff kommt.

Alle Bremskurven die einen Bremseingriff (SBI & EBI) zur Folge haben bleiben natürlich bestehen, denn dies würde zu einer Reduktion des Sicherheitsniveaus führen.

Im Mode AD hängt es also allein vom ATO System (ein von ETCS getrennter nicht sicherheitsrelevanter Rechner) ab wie nahe es an die Kurven mit Bremeingriff herangeht. Einem Fahrer, der das DMI im Mode AD beobachtet, wird keine Warnings sehen.

Gruß Jörg

ATO over ETCS (AD): Überwachungs-/Bremskurven

sb, Dienstag, 27.06.2017, 12:45 (vor 3205 Tagen) @ JW
bearbeitet von sb, Dienstag, 27.06.2017, 12:45

Also welche Bremskurven entfallen Deiner Meinung nach konkret bei ATO over ETCS?


Genau genommen entfallen nicht die Bremskurven

Eben; vermutlich meintest Du die Überwachungskurven...?

sondern es gibt einen neuen ETCS-Mode "Automatic Driving" (AD) in welchem weder die Speed Indication noch die Warnings (Tachonadel verfärbt sich gelb) im DMI angezeigt werden.
(...)

Unter Target Speed Monitoring (TSM) ist der Train Speed Pointer (dt.: "Tachonadel") gelb, wenn gilt: V_Target V_est ≤ V_Perm (dt.: V_Ziel V_ist ≤ V_zul), und zwar sowohl bei Intervention Supervision (IntS) als auch bei Indication Supervision (IndS).

(Anm.: V_Target V_est (sic!), nach meinem Verständnis müsste da eigentlich V_Target < V_est stehen?)

Auch wenn Indication/Warning nicht angezeigt wird, bleibt die Frage nach den Sicherheitsmargen t_Warning, t_Driver, t_Ind=t_Indication bei AD: Welche Werte nimmst Du für diese an?

Bei einem Nullwert von t_Warning, t_Driver, t_Ind=t_Indication (d.h. = 0s) würde damit stets die SBI greifen; wie könnte dann bei SBI2/EBI/EBD ein häufiges Eingreifen der EBI(EBD) hinsichtlich des Fahrkomforts und der Schonung der Bremssysteme vermieden werden?

Alle Bremskurven die einen Bremseingriff (SBI & EBI) zur Folge haben bleiben natürlich bestehen, denn dies würde zu einer Reduktion des Sicherheitsniveaus führen.

Eben, denn SBI1/SBD bzw. SBI2/EBI/EBD sind die Grundstruktur der ETCS-Bremskurven.

Im Mode AD hängt es also allein vom ATO System (ein von ETCS getrennter nicht sicherheitsrelevanter Rechner) ab wie nahe es an die Kurven mit Bremeingriff herangeht. Einem Fahrer, der das DMI im Mode AD beobachtet, wird keine Warnings sehen.

Auf welche Spezifikation des AD beziehst Du Dich genau?
(bin auch per PN erreichbar, sofern diese Information nicht öffentlich sei)


Zusatzfrage: Hat dasjenige AD, auf welches Du Dich beziehst, Auswirkungen auf GUI, sofern letztere verwendet?


P.S.: Herzlichen Dank nochmals für Dein diesen interessanten Exkurs ermöglichendes Posting; genau solche Fachdebatten wären im ICE-Treff viel häufiger wünschenswert.

ATO over ETCS (AD): Überwachungs-/Bremskurven

JW, Dienstag, 27.06.2017, 21:24 (vor 3204 Tagen) @ sb

Hallo,

Auch wenn Indication/Warning nicht angezeigt wird, bleibt die Frage nach den Sicherheitsmargen t_Warning, t_Driver, t_Ind=t_Indication bei AD: Welche Werte nimmst Du für diese an?

Bei einem Nullwert von t_Warning, t_Driver, t_Ind=t_Indication (d.h. = 0s) würde damit stets die SBI greifen; wie könnte dann bei SBI2/EBI/EBD ein häufiges Eingreifen der EBI(EBD) hinsichtlich des Fahrkomforts und der Schonung der Bremssysteme vermieden werden?


Der ATO-Fahrzeugrechner erhält vom EVC alle vorliegenden Informationen zu Berechnung des maximal erlaubten Geschwindigkeitsprofils, hinzu kommen von der ATO-Streckenzentrale ein Segment Profile (Streckenbeschreibung die über die aktuelle Movement Authority hinausgehend) und ein Journey Profile (Zeit und Geschwindigkeitsvorgaben zum passieren bestimmter Orte oder auch Halte am Bahnsteig).

Aus all diesen Informationen berechnet der ATO-Fahrzeugrechner das energetisch optimale Geschwindigkeitsprofil. Wie nah er dabei an die ETCS-Bremskurven herangeht hängt von der Implementierung der ATO-Fahrzeugausrüstung ab. der Standard beschreibt nur die Schnittstellen der Systeme. Unter normalen Umständen sollte das ETCS-System nie eingreifen.

Auf welche Spezifikation des AD beziehst Du Dich genau?
(bin auch per PN erreichbar, sofern diese Information nicht öffentlich sei)

Ich verfüge nur über öffentlich zugängliche Informationen. Im Wesentlichen beziehe ich mich auf den Change Request CR1238 (welchen man irgendwo in den Protokollen der ERA finden kann - in die Word-Dokumente inkludiert). Teilweise auch auf die "ATO OVER ETCS OPERATIONAL REQUIREMENTS" der Unisig: http://www.era.europa.eu/Document-Register/Documents/ATO_Ops_Requirements_v1_7.pdf

Das alles sind natürlich keine beschlossenen Dinge, aber nach so vielen Jahren der erwarte nur noch Änderungen im Detail.

Zusatzfrage: Hat dasjenige AD, auf welches Du Dich beziehst, Auswirkungen auf GUI, sofern letztere verwendet?

Ja, das Unterdrücken der Warnings steht schon fest und wurde von der ERA schon bestätigt, und natürlich wird es für einen neuen Mode ein neues Symbol geben. Aber es gibt auch Wünsche die ATO Informationen sofern verfügbar auch in der Planning Area darzustellen. Schau Dir dazu maldie Transrail-Presentation aus http://www.era.europa.eu/Document-Register/Documents/ATO%20Workshop%2008-12-2016.zip an. Ob letzteres kommt ist aber wohl noch offen, die einen wollen möglichst geringe Eingriffe am ETCS-System, die anderen ein ETCS, welches möglichst viele Features bietet.

Gruß Jörg

ATO over ETCS (AD): Überwachungs-/Bremskurven

sb, Mittwoch, 28.06.2017, 12:11 (vor 3204 Tagen) @ JW

Herzlichen Dank für Deine sehr aufschlussreichen Infos, da es physisch schlicht unmöglich ist, über alle Details jederzeit Bescheid wissen zu können.

Im Wesentlichen beziehe ich mich auf den Change Request CR1238 (welchen man irgendwo in den Protokollen der ERA finden kann - in die Word-Dokumente inkludiert). Teilweise auch auf die "ATO OVER ETCS OPERATIONAL REQUIREMENTS" der Unisig: http://www.era.europa.eu/Document-Register/Documents/ATO_Ops_Requirements_v1_7.pdf

Wie Du schon schreibst, bietet der CR (Änderungsantrag) eine Orientierung; wie man am Subset-026 von v3.0.0 bis v3.6.0 gesehen hat, lohnen sich Schlussfolgerungen für die Betriebspraxis erst ab den jeweils endgültigen Fassungen – für Forschung und Theorieverständnis natürlich schon ab Initialisierung eines CR.

Zusatzfrage: Hat dasjenige AD, auf welches Du Dich beziehst, Auswirkungen auf GUI, sofern letztere verwendet?


Ja, das Unterdrücken der Warnings steht schon fest und wurde von der ERA schon bestätigt, und natürlich wird es für einen neuen Mode ein neues Symbol geben. Aber es gibt auch Wünsche die ATO Informationen sofern verfügbar auch in der Planning Area darzustellen. Schau Dir dazu maldie Transrail-Presentation aus http://www.era.europa.eu/Document-Register/Documents/ATO%20Workshop%2008-12-2016.zip an. Ob letzteres kommt ist aber wohl noch offen, die einen wollen möglichst geringe Eingriffe am ETCS-System, die anderen ein ETCS, welches möglichst viele Features bietet.

Werde mir dies mal bei Gelegenheit durchsehen; ggf. sollten wir mal einen eigenen Themenbaum zu diesen Inhalten starten.

ATO over ETCS (AD): Überwachungs-/Bremskurven

sb, Samstag, 01.07.2017, 22:22 (vor 3200 Tagen) @ sb

Im Wesentlichen beziehe ich mich auf den Change Request CR1238 (welchen man irgendwo in den Protokollen der ERA finden kann - in die Word-Dokumente inkludiert). Teilweise auch auf die "ATO OVER ETCS OPERATIONAL REQUIREMENTS" der Unisig: http://www.era.europa.eu/Document-Register/Documents/ATO_Ops_Requirements_v1_7.pdf

Werde mir dies mal bei Gelegenheit durchsehen; ggf. sollten wir mal einen eigenen Themenbaum zu diesen Inhalten starten.

Habe dies nun nachgeholt:


General Principle 7: Safety

[GP-R10] The ATO function is not a safety critical system. Any safety functionality required for the ATO over ETCS to operate automatically shall be managed by other safety systems, e.g. ETCS.

ATO 1.2 - Energy efficiency

[ATO-1.2-R1] The ATO on-board function shall calculate the most energy efficient ATO Operational Speed Profile consistent with meeting the Journey Profile and within the ETCS safe envelope.

7.5 ATO Principle 4: Ensure safe movement of trains

The requirements in this section have been derived from the ATO over ETCS Operating Principles [RD2] and cover the safety functionality necessary to operate ATO. ATO is not a safety critical system therefore safety functions shall be managed by other systems e.g. ETCS:

(...)

ATO 4.1 - Ensure safe route, safe separation of trains, safe speed and authorise train movement
ATO 4.2 - Change the driving direction
ATO 4.3 - Joining and splitting a train

[ATO-4-R1] National systems, rules, processes and ETCS shall be responsible for ensuring the safe movement of ATO trains in all directions of travel (including rollback).

Folglich unterliegt ATO den ETCS-Überwachungskurven und ETCS-Bremskurven.


ATO 5.4 - Operate a train between two operational Timing Points

[ATO 5.4-R2] The ATO on-board function shall deliver variable deceleration commands without the use of emergency braking.

[ATO 5.4-R3] For ATO trains, it shall be possible to operate the train at its maximum capability if required by the Journey Profile by ignoring specific ETCS curves not relevant for ATO application.

[ATO 5.4-R2] nimmt Bezug auf die SBI, [ATO 5.4-R3] formuliert allgemein, dass für den ATO-Betrieb irrelevante Überwachungskurven im ATO-Betrieb nicht zu berücksichtigen sind.

Unter Beachtung, dass ab Erreichen der SBI (Service Brake Intervention Curve) bereits die technische Einleitung der Betriebsbremsung (t_bs = Service Brake Build Up Time) beginnt, benötigt auch ein ATO-Betrieb eine Überwachungskurve, die eine zu definierende Zeitkonstante vor der SBI liegt.

Folglich ist die Differenz der Zugfolgezeiten zwischen manuellem Fahren ohne GUI und ATO-Betrieb ohne GUI*:

*(Auf die Guidance Curve GUI zweckmäßigerweise verzichtet, die einer sehr komfortablen Bremsverzögerung dient.)

[ETCS: Subset-026-3_v3.6.0: 3.13.9.3.1.2/3, 3.13.9.3.6.2, A.3.1]

( t_Indication + max(t_Driver;t_Warning) ) - t_ATO = Δt
( "≥9s" + max(4s;2s) ) - t_ATO = Δt
"≥13s" - t_ATO = Δt

Bei t_ATO = 1s würden die Zugfolgezeiten bei kleiner t_bs daher um 12s sinken können; je höher t_ATO, desto niedriger der Vorteil von ATO. Letztlich werden erst detaillierte ATO-over-ETCS-Spezifikationen und ersten Praxistests derselben dies präzisieren können; gerne lasse ich mich dann überzeugen, da ATO-Betrieb natürlich den Vorteil eines fahrplantechnisch leichter steuerbaren Zugbetriebs ermöglicht.


Gleichwohl zeigt dies auch, dass ATO die Zugfolgezeiten im Vergleich zu anderen Maßnahmen allenfalls geringfügig senken lässt: Zur Minimierung der Zugfolgezeiten erscheinen mir ein höheres Bremsvermögen der Züge (--> Bremskurven) und der Abstand der signaltechnischen Blockteilungen sowie das Zusammenspiel aus SBD (Bremsverzögerung der Betriebsbremse), EBD (Bremsverzögerung der Schnellbremse) und Overlap (Gefahrpunktabstand/Durchrutschweg) im Endeffekt von höherer Bedeutung.

Nicht ganz führerlos

Murrtalbahner, Dienstag, 20.06.2017, 21:45 (vor 3211 Tagen) @ Quasar

Die SNCF wollen einige ihrer TGV Züge bis 2023 automatisieren und starten daher ab 2019 einen Testbetrieb

Einige der im Regelbetrieb bis zu 320 km/h schnell fahrenden TGV-Züge sollen künftig ohne Fahrer auskommen. Das hat die französische Bahngesellschaft SNCF nun bekannt gegeben, wie Engadget unter Berufung auf FranceInfo berichtet. 2019 sollen die ersten Tests starten, bis 2023 will die SNCF autonome Züge in den normalen Fahrplan aufnehmen. Die Züge sollen mit einer Reihe externer Sensoren ausgestattet sein, die im Falle von Hindernissen auf der Strecke eine Notbremsung einleiten können.
Einen großen Vorteil verspricht sich die SNCF beim Rangieren in Bahnhöfen. Durch den automatisierten Betrieb sollen auch die Intervalle zwischen Zügen auf einer Strecke verkürzt werden. Während momentan noch drei Minuten Sicherheitsabstand vorgesehen sind, sollen es künftig nur noch 108 Sekunden sein. Trotz der Automatisierung der Züge sollen Fahrer vorerst weiterhin an Bord bleiben und zusätzliche Sicherheit bringen

Fett markiert: Eben, deswegen nicht führerlos, sonder "nur" automatisiert.

Blaupase für eine Sackgasse - für die Volkswirtschaft

GUM, Mittwoch, 21.06.2017, 11:46 (vor 3211 Tagen) @ Murrtalbahner
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 21.06.2017, 11:48

Diese Meldung erstaunt mich! Einerseits wegen der hohen technischen Anforderungen, andererseits aber auch wegen der beinahe kompletten Veränderung der Wertschöpfungskette.

Bei dem hohen (asiatischen) Anteil der Wertschöpfung an elektronischen Geräten sollten nicht eher die Gesamtkosten einer einzelnen Bahnfahrt betrachtet werden, sondern die regionale Verteilung:

+ Für die etwa 3.800-4.400 Euro Lohnkosten inkl. Sozialabgaben bekommt die Volkswirtschaft immerhin einen Vollzeitarbeitsplatz und dieser Mensch geht dann auch meist im Inland oder in der Region einkaufen. Und findet eine sinnvolle, faszinierende Beschäftigung.

+ Das Elektroniksystem wird wohl nur einen geringen Teil der Arbeitsplätze schaffen, im Extremfall im Rahmen eines Kontrollzentrums nach einer europäischen Ausschreibung. Die der günstigste Anbieter = Personalservicefirma gewinnt. Die Personalkosteneinsparungen werden erheblich sein: Wenn später nur noch eine Bewachungsperson im Führerstand sitzt, die gerade einmal den Zug abbremsen oder wieder anfahren kann, dann ist dies eine sehr niedrige Lohngruppe.

+ Elektronikgeräte & Komponenten werden wohl in der Art des Foxconn-Prinzips irgendwo in Asien gefertigt werden -> Verlagerung der Wertschöpfung.

Insofern kann ich in dem autonomen oder bewachergestützten Fahren keinen Vorteil erkennen. Außer einen Technik-Fetischismus™. Zusätzlichen Druck werden die ehemaligen Beschäftigten der Verbrennungsmotoren-Fabriken auf den Arbeitsmarkt bringen, wenn 10-30 % der St.. Auto-Flotte auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden.

Die Bahn verspielt die Chance durch Beschäftigungsaufbau eine größere gesamtgesellschaftliche Bedeutung zu bekommen.

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Blaupase für eine Sackgasse - für die Volkswirtschaft [mB]

musicus, Mittwoch, 21.06.2017, 11:52 (vor 3211 Tagen) @ GUM

leicht OT: volkswirtschaftlich vs. betriebswirtschaftlich

Freifahrtensammler, Mittwoch, 21.06.2017, 12:15 (vor 3211 Tagen) @ GUM

+ Für die etwa 3.800-4.400 Euro Lohnkosten inkl. Sozialabgaben bekommt die Volkswirtschaft immerhin einen Vollzeitarbeitsplatz und dieser Mensch geht dann auch meist im Inland oder in der Region einkaufen. Und findet eine sinnvolle, faszinierende Beschäftigung.


Die Bahn verspielt die Chance durch Beschäftigungsaufbau eine größere gesamtgesellschaftliche Bedeutung zu bekommen.

Nicht alles, was volkswirtschaftlich sinnvoll wäre, ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht wünschenswert. Bahngesellschaften haben primär nicht die Aufgabe, sich um volkswirtschaftliche Belange zu kümmern. Haben wir doch alle so gewollt, oder?

Das Versagen liegt also nicht bei den Bahngesellschaften, sondern bei der Politik. Ob beispielsweise ÖPP-Projekte im Autobahnbau immer volkswirtschaftlich sinnvoll sind, scheint das Bundesverkehrsministerium nicht sonderlich zu interessieren. Zumindest betriebswirtschaftlich wird es sich aber für die beteiligten Investoren auszahlen.
Spiegel-Beitrag von heute

Interessante Betrachtung betriebswirtschaftlich/volkswirtsch

GUM, Mittwoch, 21.06.2017, 15:18 (vor 3211 Tagen) @ Freifahrtensammler

Die Bahn verspielt die Chance durch Beschäftigungsaufbau eine größere gesamtgesellschaftliche Bedeutung zu bekommen.


Nicht alles, was volkswirtschaftlich sinnvoll wäre, ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht wünschenswert. Bahngesellschaften haben primär nicht die Aufgabe, sich um volkswirtschaftliche Belange zu kümmern. Haben wir doch alle so gewollt, oder?

Das ist eine gute, fast rhetorische Frage. In der damaligen Politik-Kommunikation war ja die Rede von den erheblichen Ineffizienzen, die so ein Staatsbetrieb wohl pflegen würde.

Bei einem Unternehmen, welches sich zu 100 % in Staatsbesitz befindet, sehe ich allerdings eine vollkommene Übereinstimmung zwischen volkswirtschaftlichen Anforderungen und der betriebswirtschaftlichen Umsetzung.

Jede Kostensenkung (=Personalabbau) kommt ja 1:1 beim Eigentümer an durch geringere Einzahlungen in Sozialversicherung etc. und ggf. auch ein Plus an Arbeitslosengeld I/II, weil die redutzierte Beschäftigtenzahl eben weniger einkaufen kann. Und damit auch in allen anderen Gewerken/Branchen Spuren hinterlässt. Hier würde ich also davon ausgehen, dass eine abgebaute Stelle mit dem üblichen Multiplikator einen volkswirtschaftlichen Schaden anrichtet. Bei Privatunternehmen könnte dies ausgeglichen werden durch eine höhere Gewinnausschüttung an die Eigentümer, die ja dann ihrerseits mehr Kaufkraft haben.

Bei der Bahn scheint es mir aber so zu sein, dass jeder Breschäftigtenabbau sich direkt in einem höheren Technologieniveau oder dem dortigen Beschöftigtenaufbau widerspiegelt. Ein Team für trennende Medien (aka soziale Medien) wäre im echten Kundenservice besser aufgehoben. Und Touch & Travel schafft wohl eher Arbeitsplätze á la Foxconn.

Wahrscheinlich liegt die volkswirtschaftlich optimale Produktivität irgendwie zwischen Bundesbahn der Ende 90er und Mehdorn-Bahn der 2010er Jahre.

Um Deine erste Frage zu beantworten: Die Bahnumformung war eine der wenigen, prakisch unumstrittenen politischen Themen. Und fand eine breite, parfteiübergreifende Mehrheit.

Das Versagen liegt also nicht bei den Bahngesellschaften, sondern bei der Politik.

Ist leider so. Der berühmte neue München-Nürnberg-Express darf eben nicht mehr in Görlitz gefertigt werden.

Ob beispielsweise ÖPP-Projekte im Autobahnbau immer volkswirtschaftlich sinnvoll sind, scheint das Bundesverkehrsministerium nicht sonderlich zu interessieren. Zumindest betriebswirtschaftlich wird es sich aber für die beteiligten Investoren auszahlen.
Spiegel-Beitrag von heute

Danke für den Link!

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Vorindustrielle Produktion wünschenswert?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Donnerstag, 22.06.2017, 10:56 (vor 3210 Tagen) @ GUM

Nach deiner Logik gäbe es heute keine automatisierten Fertigungsstraßen, sondern alles würde in Manufakturen schön mit Hand hergestellt werden. Hauptsache Beschäftigung!

Jede Kostensenkung (=Personalabbau) kommt ja 1:1 beim Eigentümer an durch geringere Einzahlungen in Sozialversicherung etc. und ggf. auch ein Plus an Arbeitslosengeld I/II, weil die redutzierte Beschäftigtenzahl eben weniger einkaufen kann. Und damit auch in allen anderen Gewerken/Branchen Spuren hinterlässt. Hier würde ich also davon ausgehen, dass eine abgebaute Stelle mit dem üblichen Multiplikator einen volkswirtschaftlichen Schaden anrichtet. Bei Privatunternehmen könnte dies ausgeglichen werden durch eine höhere Gewinnausschüttung an die Eigentümer, die ja dann ihrerseits mehr Kaufkraft haben.

Wenn du schon versuchst mit volkswirtschaftlichen Weisheiten um dich zu werfen, dann sollte dir bewusst sein, dass höhere Einkommen gerade in den unteren Gehaltsklassen zu mehr Kaufkraft führen, während der Effekt bei "Eigentümern" eher verpufft bzw. nicht vorhanden ist.

Bei der Bahn scheint es mir aber so zu sein, dass jeder Breschäftigtenabbau sich direkt in einem höheren Technologieniveau oder dem dortigen Beschöftigtenaufbau widerspiegelt. Ein Team für trennende Medien (aka soziale Medien) wäre im echten Kundenservice besser aufgehoben.

Das ist leider totaler Unsinn. Das facebook-Team bei facebook hat eine unglaubliche Daseinsberechtigung. Gott sei Dank ging die Bahn da mal mit der Zeit und bietet Kundenservice. Die Bahn als Transportdienstleister hat sich am Kunden zu orientieren, daher ist facebook als Kommunikationskanal für Servicefragen eine sinnvoll gewählte Anlaufstelle. Und nicht andersrum, dass der Kunde sich um "echten Kundenservice" kümmern muss.

Wahrscheinlich liegt die volkswirtschaftlich optimale Produktivität irgendwie zwischen Bundesbahn der Ende 90er und Mehdorn-Bahn der 2010er Jahre.

Das machst du woran genau fest? Es gab kein Social Media Team? Mobile Tickets wurden noch nicht eingeführt? Und natürlich vorallem: Es gab jede Menge Züge, die heiße Luft durch die Gegend fuhren?

Vorindustrielle Produktion wünschenswert?

GUM, Mittwoch, 28.06.2017, 13:20 (vor 3204 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 28.06.2017, 13:20

Nach deiner Logik gäbe es heute keine automatisierten Fertigungsstraßen, sondern alles würde in Manufakturen schön mit Hand hergestellt werden. Hauptsache Beschäftigung!

Dieses leicht überspitzte Beispiel ist perfekt, danke! Es kann dazu genutzt werden die Nachteile/Vorteile einer hoch industrialisierten Produktion mit denen einer Manufaktur zu vergleichen.

Die Schaffung des größten volkswirtschaftlichen Nutzens liegt wohl irgendwo in der Mitte.

Leider fehlt bei vielen Menschen auch der Wille Handarbeit und Kunst zu bezahlen, wie die Nicht-Performance der Meissener Manufaktur zeigt. Trotz hervorragender Produkte gab es dort vergleichsweise wenig Wachstum.

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Vorindustrielle Produktion wünschenswert?

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 28.06.2017, 13:26 (vor 3204 Tagen) @ GUM

Wenn dadurch Betriebsabläufe verlangsamt werden (z.B. Handwäsche statt Waschstraße), dann nicht.

Wenn es aber einen besseren Service gibt, dann hingegen schon.

Also gegen mehr Zugbegleiter hätte ich nichts. Bloß, die müssen auch bezahlt werden, was sich früher oder später auf dem Ticketpreis niederschlägt.

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Eine unbeantwortete Frage

GUM, Donnerstag, 29.06.2017, 16:15 (vor 3203 Tagen) @ J-C

Also gegen mehr Zugbegleiter hätte ich nichts. Bloß, die müssen auch bezahlt werden, was sich früher oder später auf dem Ticketpreis niederschlägt.

Das ist die Frage, die ich mir auch immer stelle: Führen nicht zu wenig Zubs dazu, dass zwar heute Personalkosten gespart werden, aber übermorgen der Vandalismus steigt?

Weil es ein unpersönliches Verkehrsmittel ist und gleichzeitig das Entdeckungsrisiko für Vandalismus & Co. erheblich sinkt. Persönlich meine ich dass mindestens 1 Zub pro Zug gut investiertes Geld.

Aber mit Argumenten ist es halt nur schwer zu belegen, weil so viele Faktoren ineinander greifen.

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Eine nnicht mehr so unbeantwortete Frage

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 29.06.2017, 16:41 (vor 3203 Tagen) @ GUM

Also gegen mehr Zugbegleiter hätte ich nichts. Bloß, die müssen auch bezahlt werden, was sich früher oder später auf dem Ticketpreis niederschlägt.


Das ist die Frage, die ich mir auch immer stelle: Führen nicht zu wenig Zubs dazu, dass zwar heute Personalkosten gespart werden, aber übermorgen der Vandalismus steigt?

Vielleicht zu entsprechenden Zeiten und Orten eher Sicherheitspersonal einstellen. Denn um Vandalismus zu bekämpfen, braucht es nicht zwingend Zugbegleiter.

Weil es ein unpersönliches Verkehrsmittel ist und gleichzeitig das Entdeckungsrisiko für Vandalismus & Co. erheblich sinkt. Persönlich meine ich dass mindestens 1 Zub pro Zug gut investiertes Geld.

Ehrlich gesagt bin ich ganz glücklich, wenn ich die Fahrt über alleine bleiben kann und meine Reise in vollen Zügen (jedoch ohne Ironie) zu genießen - bezüglich Füllungsgrad waren 2 von 3 Zügen, die ich heute nutzte, eher leer, bei der letzten Fahrt aber auch etwas voller - weil es nur einen Triebwagen auf dem letzten Stück gab.

Und dieser Triebwagen massiert dich nebenbei durch, also wenn man im ICE 4 von Vibrationen redet, ist das dort wahrscheinlich a Pipifax, bei gezeigtem Triebwagen erhältst du eine Vollmassage die Fahrt über. Dafür sind die Sitze aber auch nicht allzu bequem, weswegen man diese Massage nicht in vollen Zügen genießen kann.

Aber mit Argumenten ist es halt nur schwer zu belegen, weil so viele Faktoren ineinander greifen.

Ist eben eine subjektive Sache.

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