Wenig geschrieben, viel gesagt! (Reiseberichte)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 23.05.2017, 08:23 (vor 3227 Tagen) @ Henrik

erheblich langsamer als im Status-Quo Zustand,

Auch, wenn man die Zeit, die es bei der "Insellösung" braucht, die Karte mit Guthaben zu laden, mitrechnet? Möglicherweise erfolgt der Schreibzugriff dort schneller als bei den alten Magnetstreifen-Kantinenkarten, die es zu meiner Zeit am Flughafen gab, aber trotzdem muß man erstmal zu einer (automatisierten) Kasse zur Aufladung, Karten rein, Geld rein, ... Wenn das direkt mit einem Kreditkarten- oder Girokonto verknüpft ist, entfällt dieser Punkt.

Klar, wer gleich 200 Euro auflädt kann den relativen Anteil der "Ladezeit" reduzieren. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, daß das nicht jeder möchte/kann und daher auch kleinere Beträge geladen werden.

und vor allem deutlich komplizierter für alle Seiten als beim heutigen System, das überall als "sehr kompliziert" verschrien ist.

Was genau wird daran als so kompliziert gesehen? Auf der "Bezahlkarteninsel Flughafen" war das damals eigentlich einfach. In die Kantine gehen, Essen aussuchen, an der Kasse Karte durchziehen, fertig.

und wen erreicht man?
wer hat überhaupt eine Kreditkarte von den Fußballprolls? niemand oder kaum jemand?

Die meisten von ihnen dürften ein Girokonto haben. Bei den meisten Girokonten ist eine angeschlossene Kreditkarte heutzutage nichts besonderes mehr.
Außerdem gibt es ja, wie in diesem Thread bereits festgestellt, die -in Deutschland noch recht ungewöhnliche- Kopplung eines solchen Chips mit der Girocard und dem Guthaben des zugehörigen Kontos.

(...) Auflistung diverser Stadien und ihrer Bezahhloptionen (...)

Der größte Vorteil solcher Systeme ist schlicht und ergreifend, daß der Betreiber der Verkaufsstände seinem Personal nicht vertrauen muß. Ab einer gewissen Ausschankmenge kann man nicht mehr glasgenau sagen, wie viel Bier verkauft wurde - was ist Tropfverlust, wo ist mal ein Glas umgekippt, bevor es über die Theke ging... oder wie viele Gläser gingen über die Theke während das Geld statt in die Kasse in die Tasche des Mitarbeiters wanderte. Letzteres geht bei diesem "elektronischen Geld" eben nicht.

Weder ins Stadion gehende noch Bier trinkende Grüße,
der Colaholiker

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