Mit der Schienendüse über den Arlberg nach Wien (2. Teil) (Reiseberichte)

Taurus83, Nürnberg, Samstag, 14.01.2017, 19:29 (vor 3356 Tagen) @ Taurus83

Am Samstag herrscht schönstes Wetter und ich mache mich auf, um Wien anzusehen. Leider war es auch bitterkalt, was man auf den Fotos aber nicht sieht.

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Hofburg

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Rathaus

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Parlament

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Stephansdom

Wirklich eine schöne Stadt. Am Abend gehe ich dann nochmal kurz zum Hauptbahnhof und schieße ein paar Fotos vom Nachtzug mit dem entferntesten Ziel, dem Dacia nach Bukarest, der erstaunlicherweise für einen winterlichen Samstag doch gar nicht so leer fuhr. Ich wäre am liebsten eingestiegen.

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Tja, und am nächsten Morgen war es auch hier weiß, dafür war die Sonne verschwunden.

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Die Hofburg nun in weiß

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Und das Belvedere

Zum Schluss noch ein paar Fotos vom Bahnhof und einer tschechischen Schienendüse:

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Ich bin nun doch nicht wie geplant mit dem ICE direkt von Wien gefahren sondern erst mit dem Railjet nach Linz und dann dort in den ICE umgestiegen. Fahrkarte wurde anstandslos akzeptiert. Auch den Linzer Bahnhof fand ich recht schön herausgeputzt (innen), ebenso wie Wien Westbahnhof und Meidling.

Die Behörden in Österreich scheinen etwas strenger zu sein was Supermärkte an Bahnhöfen betrifft: Während in Nürnberg der Lidl mit Vollsortiment auch sonntags offen hat, hat der Spar in Linz und auch in Wien so eine Abtrennung so dass wirklich nur „Reisebedarf“ verkauft wird und keine 10-er Packung Tiefkühlpizza. Witziges Detail fand ich dass die Dame an der Info (hat man beim Vorbeigehen gesehen) einen Internetbrowser mit der Nachtzugroute des Nizza-Moskau-Zuges offen hatte (mit der rail.cc-Seite, die ist doch sehr markant auch von weitem).

Schließlich traf der ICE nach Nürnberg ein, der dann auch fast pünktlich in Nürnberg ankam. Einzig das WLAN funktionierte nicht (WifiOnIce vorhanden aber nicht funktionstüchtig), sowohl im ICE nach München als auch in allen Railjets ging! Aber da meine Prepaidkarte auch in Österreich funktioniert ist das eh halb so wild.

FAZIT: Was Verspätungen und Katastrophen betrifft eine absolut langweilige Fahrt, die Arlbergbahn bleibt aber genauso wie Wien in positiver Erinnerung. Nur etwas wärmer hätt's sein können. :-)


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