Locomore: More kilometers, less price... (Fahrkarten und Angebote)
Businessinsider.de hat festgestellt, dass Locomore für Fahrten beispielsweise von Stuttgart nach Berlin Hbf deutlich höhere Fahrpreise verlangt als für die weitere Strecke nach Berlin Ostbahnhof.
So bezahlt man z.B. an Heiligabend für die kürzere Strecke fast 55% mehr als für die längere
http://www.businessinsider.de/dubiose-preispolitik-eisenbahn-startup-locomore-fuehrt-se...
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
...denn auch dort korreliert der Preis nicht zwingend mit der Länge der befahrenen Strecke. Direkt proportional schon gar nicht.
Es ist bei Locomore offenbar wie bei jedem Fernverkehrsmittel, ganz gleich, ob Bus, Zug oder Flieger: Für eine selbstgewählte Verbindung bekommt der potentielle Kunde ein Angebot vorgeschlagen und hat dann die Wahl zu kaufen - oder eben auch nicht. Die Naivität, transparente und lückenlos nachvollziehbare Preissysteme vorfinden zu wollen, sollten Reisewillige anno 2016 bitte nicht mehr besitzen!
Locomore: More kilometers, less price...
42 zu 65 € bei Abfahrt aus Lichtenberg
Erklärung im Artikel
Im Artikel steht auch die Antwort des Hotlinemitarbeiters: Jede Strecke hat eigene Komtingente und offensichtlich bezieht sich das auf Bahnhof zu Bahnhof und betrachtet damit Berlin nicht als ein einziges Ziel (oder Start).
Das mag ungewohnt, d.h. anders als bei der DB, sein, aber nach meiner Meinung ist es fair. So kann man immer noch günstig von Stuttgart nach Berlin fahren, wenn für Fulda-Kassel alle günstigen Kontingente aufgebraucht sind.
Wenn das System beibehalten wird, dann spricht es sich bei den Sparfüchsen ebenso herum, wie die Abwahl der schnellen Verbindungen bei der DB.
Gruß
Hardy
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
...denn auch dort korreliert der Preis nicht zwingend mit der Länge der befahrenen Strecke.
Naja in der Form kenne zumindest ich das von der Bahn nicht. Und wenn man schon Locomore als tolle Alternative lobt, ist es ziemlich schwach, bei ziemlich offensichtlichen Fehlern dann zu sagen: Na und, gibt's bei der Bahn ja auch.
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
...denn auch dort korreliert der Preis nicht zwingend mit der Länge der befahrenen Strecke.
Naja in der Form kenne zumindest ich das von der Bahn nicht. Und wenn man schon Locomore als tolle Alternative lobt, ist es ziemlich schwach, bei ziemlich offensichtlichen Fehlern dann zu sagen: Na und, gibt's bei der Bahn ja auch.
Hast Du bei ihm was anderes erwartet?
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
Wieso soll man nicht was anderes erwarten können?
Nebenbei, es hat sogar einen wenigstens nachvollziehbaren Grund:
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
Willst Du mit Deinem Beitrag die Behauptung widerlegen, oder nur Deinen Frust loswerden?
Ich habe (als z.Z. Seltenfahrer bei der DB) auch festgestellt, dass im August meine Fahrt von Berlin nach Hamburg um 10 Euro billiger wurde, als ich die Such-Einstellung ueber Hamburg hinaus ausgedehnt habe. Der gleiche Effekt (noch drastischer: 20Euro pro Person, bei 3 Mitfahrern) wurde auch erzielt, als ich die Suche Hamburg-Koblenz durch eine Suche Hamburg-Luxembourg ersetzt habe. Insofern stimmt die Behauptung, und Dein Beitrag kann seelenruhig und korrekt als reine Frust-Entfernung abgetan werden.
Locomore: More kilometers, less price...
Ob's dubios ist, das ist wohl die subjektive Sache. Objektiv gesehen ergibt das Preissystem zumindest Sinn und ist sogar sehr transparent.
Warum? Ganz einfach, weil es doch klar ist, dass die meisten nach Berlin Hauptbahnhof fahren. Das System schaut sich nun an und sieht, aha nach Lichtenberg fahren wenige, also kann man da ja noch Fahrgäste anlocken. Und bei Locomore hat man die Berliner Bahnhöfe nunmal nicht tariflich gleichgestellt.
Würde man nun Berlin zu einer Station zusammenfassen, würde es übrigens nicht günstiger werden, es würden also keine günstigeren Preise mehr in Berlin geben.
Und der Business-Insider könnte wenigstens sich etwas in die Thematik mit den Fahrzeitenpuffern einfuchsen. Es ist doch nicht schwer zu erkennen, dass offenbar die Fahrzeiten recht entspannt bemessen wurden. Kann man ja nachfragen, ob das seitens Locomore so gewollt ist (der Logik nach wohl kaum), oder ob nicht DB Netz AG da die Vorgaben machte.
Nicht, dass ich jegliche Kritik an Locomore als Möchtegern-Pressesprecher niederschmettern möchte, aber das Unternehmen als dubioses und undurchsichtiges Unternehmen, welches ihre Kunden abzockt darzustellen, sorry, das geht mir zu weit.
Auch die Geschichte, dass man die Businessklasse mit der zweiten Klasse der Bahn vergleicht. Bisserl affig find ich.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
kleines Preisbeispiel von heute
Ich habe (als z.Z. Seltenfahrer bei der DB) auch festgestellt, dass im August meine Fahrt von Berlin nach Hamburg um 10 Euro billiger wurde, als ich die Such-Einstellung ueber Hamburg hinaus ausgedehnt habe.
heute bei der DB:
Mannheim -> Köln (250 km): 80 € mit Sparpreis.
Basel Bad -> Stralsund (1000 km): 25 € mit Lidl-Ticket.
Da sagt mein eines Herz: DANKE liebe DB für solch tolle Aktionen - und das andere Herz hasst die Intransparenz, egal obs DB oder Locomore ist. ;)
Bye. Flo.
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
...denn auch dort korreliert der Preis nicht zwingend mit der Länge der befahrenen Strecke.
Naja in der Form kenne zumindest ich das von der Bahn nicht. Und wenn man schon Locomore als tolle Alternative lobt, ist es ziemlich schwach, bei ziemlich offensichtlichen Fehlern dann zu sagen: Na und, gibt's bei der Bahn ja auch.
Wobei die Unterschiede bei der DB auch deutlich krasser ausfallen können - nicht nur beim Beispiel Kehl vs Strasbourg, sondern auch bei den Preisunterschieden zwischen Berliner Bahnhöfen.
So kostet Kassel-Wilhelmshöhe - Berlin Hbf 20€, eine Station weiter bis Friedrichstr 40 bzw 44€ (je nach Wochentag). Der selbe Aufschlag wird fällig wenn eine Station früher in Bellevue ausgestiegen werden soll.
Bei den Sparpreisen kann der Unterschied noch deutlicher ausfallen, weil einige Kontingente die Nutzung von Zügen der Produktklasse C verbieten.
Ich selbst konnte vor ein paar Tagen auch statt 120€ Flexpreis (ICE Nürnberg - Köln an einem Freitag Nachmittag) den selben Zug durch längeren Vor- und Nachlauf auf 19€ bringen.
Abgesehen davon: Der Autor beschwert sich, dass der Business-Tarif mehr kostet?
Tja - die 1. Klasse bei der DB kostet doch auch mehr?
--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Mit der Realität kommt nunmal nicht jeder klar
- kein Text -
kleines Preisbeispiel von heute
Wieso Intransparenz? Das ist Yield-Management. Es interessiert sich nur für Start und Ziel. Sind für Start und Ziel noch wenige Sparpreise gebucht, sind die Preise günstig. Und Mannheim-Köln ist logischerweise mehr gebucht als Basel-Stralsund. Ich dachte, es gäbe da kompliziertere Geschichten, so von wegen doppelte Böden und so.
Wo's ein anderer erwähnte, so ein Beispiel wäre Kehl-Straßburg, wo man völlig unnötig einen extremen Aufschlag für den Grenzübertritt D-FR bezahlen muss, wenn man nicht gerade ein lokales Angebot, welches man nur vor Ort in Kehl buchen kann, dann bezahlt (und sich die Fahrgastrechte versaut und im Zweifelsfall den Anschluss, denn die Anschlussfahrkarte muss ja gekauft werden.
Und am Ende ist das sowieso deppert, weil man gleich einen besseren Preis von Anfang an anbieten könnte...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
kleines Preisbeispiel von heute
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Das Lidl-Ticket ist ein Aktionsangebot mit besonderen Konditionen. Bei dem Artikel ging es darum, dass man über die gleiche Buchungsseite unterschiedliche Preise erhält, wenn man die Strecke ausdehnt, obwohl die Rahmenkonditionen des Angebots gleich sind.
Ich habe (als z.Z. Seltenfahrer bei der DB) auch festgestellt, dass im August meine Fahrt von Berlin nach Hamburg um 10 Euro billiger wurde, als ich die Such-Einstellung ueber Hamburg hinaus ausgedehnt habe.
heute bei der DB:
Mannheim -> Köln (250 km): 80 € mit Sparpreis.
Basel Bad -> Stralsund (1000 km): 25 € mit Lidl-Ticket.Da sagt mein eines Herz: DANKE liebe DB für solch tolle Aktionen - und das andere Herz hasst die Intransparenz, egal obs DB oder Locomore ist. ;)
Bye. Flo.
Berlin ohne alles
Das wäre die Lösung. Bei den Reservierungen schreibt die große Bahn ja auch Berlin und nicht Spandau, Hbf. oder Südkreuz ins Display.
Herzliche Grüße
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
...denn auch dort korreliert der Preis nicht zwingend mit der Länge der befahrenen Strecke.
Naja in der Form kenne zumindest ich das von der Bahn nicht.
Es war/ist ein uralter "Trick" zur Preisoptimierung mit internationalen Tickets zu arbeiten und Abschnitte des Fahrscheins ungenutzt verfallen zu lassen. Auch das Paradoxon, dass Fahrscheine (im selben Zug!) gestückelt manchmal günstiger als durchgehend ausfallen, gehört für meine Begriffe in dieses Kategorie. Nicht zu vergessen die Aktions-SP, die - wie alle SP, abgesehen von der 200km-Regel, entfernungsunabhängig sind - und dazu führen, dass Langstrecken für Vierzehneuronochwas verramscht werden, während für eine Kurzstrecke oder andere, meinetwegen auch gleich lange Strecken mit NV-Nachlauf mal eben ein Vielfaches fällig wird. Und ja: das ist nicht haargenau, exakt, identisch, die selbe gleiche Form wie bei Locomore - nachvollziehbarer ist es eben aber auch nicht.
Und wenn man schon Locomore als tolle Alternative lobt, ist es ziemlich schwach, bei ziemlich offensichtlichen Fehlern dann zu sagen: Na und, gibt's bei der Bahn ja auch.
Wo habe ich Locomore gelobt?
Weshalb sind die Kuriositäten im Preissystem von Locomore ein Fehler, im Preissystem der DB hingegen nicht?
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
...denn auch dort korreliert der Preis nicht zwingend mit der Länge der befahrenen Strecke.
Naja in der Form kenne zumindest ich das von der Bahn nicht. Und wenn man schon Locomore als tolle Alternative lobt, ist es ziemlich schwach, bei ziemlich offensichtlichen Fehlern dann zu sagen: Na und, gibt's bei der Bahn ja auch.
Ich schon. Stuttgart-Hamburg ist gerne günstiger als Stuttgart-Hannover.
--
Weg mit dem 4744!
Doch, sogar sehr gut!
Ich komme mit der Realität sogar sehr gut klar, und zu dieser gehört eben auch, dass der ach so tolle Newcomer Fehler in der IT seines Buchungssystems hat (ich gehe mal nicht davon aus, dass das bewusst so gewollt ist). Und Fehler sind Fehler und werden nicht dadurch besser, dass es die hin und wieder auch woanders (hier bei der Bahn) geben mag. Ist ja sogar noch okay, dass am Anfang mal nicht alles perfekt programmiert ist, aber dennoch: solche Fehler wie dieser hinterlassen einen blöden Eindruck, und es gibt sie so meines Erachtens bei der Bahn auch nicht.
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
Ich schon. Stuttgart-Hamburg ist gerne günstiger als Stuttgart-Hannover.
Interessant, ich kenne es auf meinen Strecken nur, dass es manchmal günstiger sein kann, ein Europa Spezial statt eines Sparpreises zu buchen. Das ist nicht unbedingt kundenfreundlich, aber immerhin sind es zwei unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Kontigenten.
Doch, sogar sehr gut!
aber dennoch: solche Fehler wie dieser hinterlassen einen blöden Eindruck, und es gibt sie so meines Erachtens bei der Bahn auch nicht.
Vor 8 Wochen erst: ziemlich gravierender Fehler. Nur so als Beispiel.
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
Interessant, ich kenne es auf meinen Strecken nur, dass es manchmal günstiger sein kann, ein Europa Spezial statt eines Sparpreises zu buchen. Das ist nicht unbedingt kundenfreundlich, aber immerhin sind es zwei unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Kontigenten.
Für den Kunden macht das kaum einen Unterschied: Man kann dieselbe Strecke, im selben Zug zu gleichen Konditionen aber zu unterschiedlichen Preisen buchen. Lediglich das Etikett ist ein anderes. Womöglich sind die Locomore-Angebote?von/zu den verschiedenen Berliner Bahnhöfen ja auch unterschiedlich kontingentiert.
Sachliche Fehler
Artikel schwere sachliche Fehler:
"dürften ganz automatisch den Hauptbahnhof als Zielbahnhof auswählen. Die Station ist zentral gelegen,"
SCNR
Locomore: More kilometers, less price...
Lustig ist ja der Bahnexperte, für den es neu ist, dass ein längere Weg billiger sein kann. Jeder weiß, dass es das beim Flexpreis gibt/gab und bei allem, was mit Kontinenten zu tun hat, ebenfalls der Fall sein kann.
Trotzdem könnte man über "tarifliche" Gleichstellung der Bahnhöfe nachdenken.
Innerhalb von Berlin kann man ja eh nichts buchen, also was solls?
Unverschämter Artikel!
Unverschämter Artikel! Da versucht irgendein C-Klasse-Nachwuchsjournalist in einem Clickbaitjournal einen angeblichen Skandal aufzudecken. Na klar - bei einem Crowdfunding Startup traut er sich das...
Mir ist das auch schon aufgefallen, und wir hatten beim Treffen drüber gesprochen.
Mögliche Gründe sind meinerseits:
- Die Haltegebühren am Hbf sind möglicherweise höher als an den anderen Berliner Bahnhöfen
- es gibt pro Bahnhof eigene Kontingente, und die am Hbf sind eben am schnellsten erschöpft, weil die meisten Leuten dort buchen.
Lösung -> EIN Kontingent für alle Berliner Bahnhöfe
Aber statt dass der Herr "Journalist" erstmal nachfragt, ob das auch einfach ein Fehler sein könnte, wird gleich draufgeschlagen!
Unterste Schublade!
Sachliche Fehler
Artikel schwere sachliche Fehler:
"dürften ganz automatisch den Hauptbahnhof als Zielbahnhof auswählen. Die Station ist zentral gelegen,"
SCNR
Stimmt doch. Welcher Fernbahnhof soll denn zentraler sein. Vielleicht Spandau?
+1
- kein Text -
Sachliche Fehler
Artikel schwere sachliche Fehler:
"dürften ganz automatisch den Hauptbahnhof als Zielbahnhof auswählen. Die Station ist zentral gelegen,"
SCNR
Stimmt doch. Welcher Fernbahnhof soll denn zentraler sein. Vielleicht Spandau?
Zoo? Friedrichstr? Alex?
Sind auch im aktuellen Fahrplan Fernbahnhöfe*
*: Alexanderplatz ist nur Hp
--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Sachliche Fehler
Jau, lassen wir jeden ICE in Friedrichstraße halten. Guter Plan. Wir verpassen ihnen einfach noch 'nen Abnehmer für die Stromschiene und schicken sie dann über's S-Bahn Gleis. Dann kann auch diese irrwitzige S-Bahn Nord-Süd-Anbindung am Hauptbahnhof gestoppt werden.
Sachliche Fehler
Artikel schwere sachliche Fehler:
"dürften ganz automatisch den Hauptbahnhof als Zielbahnhof auswählen. Die Station ist zentral gelegen,"
SCNR
Stimmt doch. Welcher Fernbahnhof soll denn zentraler sein. Vielleicht Spandau?
Von Fernbahnhof stand da nichts. Aber ist doch ein alter Gag, dass man (wenn man die Chance hätte), überall aussteigen würde, nur nicht am Hbf.
Der Loc sollte ja ursprünglich Friedrichstraße halten. Würde ich als zentral durchgehen lassen.
Sachliche Fehler
Jau, lassen wir jeden ICE in Friedrichstraße halten. Guter Plan. Wir verpassen ihnen einfach noch 'nen Abnehmer für die Stromschiene und schicken sie dann über's S-Bahn Gleis. Dann kann auch diese irrwitzige S-Bahn Nord-Süd-Anbindung am Hauptbahnhof gestoppt werden.
Die Frage war: Welche Fernbahnhöfe sind zentraler?
Das die Bahnsteiglängen an der Friedrichstr und am Alex für die meisten Fernzüge zu kurz sind steht außer Frage - und in den meisten Fällen ist der Halt auch verzichtbar. Am Hp Alexanderplatz wird zudem die Streckenkapazität zum Problem.
Für ICE 781 würde ich angesichts der schlechten Anbindung von Ostbf und Hbf, gerade zu dieser Uhrzeit, zusätzliche Halte jedoch als sinnvoll erachten.
--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
Für den Kunden macht das kaum einen Unterschied: Man kann dieselbe Strecke, im selben Zug zu gleichen Konditionen aber zu unterschiedlichen Preisen buchen. Lediglich das Etikett ist ein anderes. Womöglich sind die Locomore-Angebote?von/zu den verschiedenen Berliner Bahnhöfen ja auch unterschiedlich kontingentiert.
Das sehe ich zweischneidig. Zum einen wäre ich auch für ein radikal einfaches Preissystem, vor allem ohne die absurd hohen Flexpreise. Auf der anderen Seite gibt es eben sehr unterschiedliche Kundengruppe – Schnäppchenjäger, die ständig nach Aktionsangeboten suchen und andere, denen das völlig egal ist, und die auch bereit sind, einen hohen Preis zu zahlen (Geschäftsreisende). Wenn man da ein System draus macht, und sich irgendwo in der Mitte trifft, ist das wahrscheinlich unter verschiedenen Gesichtspunkten nicht besonders attraktiv (die Schnäppchenjäger bleiben weg, die Businesskunden bringen weniger Umsatz).
Soweit ich den Text zu Locomore verstanden habe, scheint es da wirklich einen Fehler zu geben, der dazu führt, dass stark unterschiedliche Preise bekommt, wenn man in *derselben* Stadt zu einem anderen Bahnhof fährt. Das dürfte es bei der Bahn schon wegen der tariflichen Gleichstellung nicht geben. Unabhängig davon halte ich es aber einfach für unzulässig so zu tun, als seien ärgerliche Fehler, die bei Locomore auftreten egal, denn andere machen eben auch Fehler. Richtiger wäre zu sagen: Solche Fehler sind immer ärgerlich, egal wer sie macht, und Locomore sollte sich darum kümmern, dass sie das schnell in den Griff kriegen.
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
"Radikal einfach" müsste das Preissystem meiner Meinung nach gar nicht sein. Es würde schon helfen den bizarren Preisspreizungen (für dieselbe Strecke im selben Zug) entgegenzutreten, dann könnte man ganz gut auch mit der jetzigen Angebotsstruktur arbeiten.
In allen anderen Punkten stimme ich deinem Beitrag zu.
Sachliche Fehler
Jau, lassen wir jeden ICE in Friedrichstraße halten. Guter Plan. Wir verpassen ihnen einfach noch 'nen Abnehmer für die Stromschiene und schicken sie dann über's S-Bahn Gleis. Dann kann auch diese irrwitzige S-Bahn Nord-Süd-Anbindung am Hauptbahnhof gestoppt werden.
Die Frage war: Welche Fernbahnhöfe sind zentraler?
Lichterfelde Ost schonmal nicht. Von der geografischen Lage her dürfte Hauptbahnhof schon halbwegs mittig sein.
--
Weg mit dem 4744!
Wieso unverschämt?
Ich finde 20 € Unterschied für 10 km unverschämt!
Auf locoless verzichtende Grüße
+2
Und gewisse Leute hier machen sich nur noch lächerlich, indem sie nicht mal den Namen des Unternehmens richtig schreiben wollen...
--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717
Wieso unverschämt?
Ich finde 20 € Unterschied für 10 km unverschämt!
Auf locoless verzichtende Grüße
Schade, da du ja dann auch auf die DB verzichten musst, da diese diese Taktik ja erfunden hat und auf die Spitze treibt.
DB sicher nicht Erfinder.
- kein Text -
Bei der DB kann ich so etwas nicht erkennen.
IC 146 hat am 24.12. den gleichen Preis. Egal ob es vom Ostbahnhof oder vom Hauptbahnhof losgeht.
Die Bahn wird es überleben, sollte aber auf diese Unverschämtheiten reagieren.
Herzliche Grüße
(Jetzt wieder anstatt eines IC-2 einen echten IC nutzend)
Anfängerfehler? Lernkurve!
Ich finde 20 € Unterschied für 10 km unverschämt!
Auf locoless verzichtende Grüße
Ich finde diese Preisdifferenz nicht unverschämt.
Dies sind wohl die ersten Schritte auf einer sehr langen Lernkurve, die das Unternehmen beschreiten muss. Ist ja ganz klar.
Vergleiche das mal mit einer/m neuen Kollegin/Kollegen, Lieferanten etc: Hier sollte man insbesondere in den ersten drei Monaten vergleichsweise grosszügig sein. Vor allem wenn deutlich die Motivation erkennbar ist. Anders natürlich bei bewusstem Schlampereien, stetigem Einreichen von Krankschreibungen etc..
Ich nehme einfach mal an, dass irgendjemand im Unternehmen eben beim Feinjustieren der kaufkraft-/bzw. fahrtzielorientierten Preisgestaltung übertrieben hat.
Unterste Schublade finde ich dagegen den Artikel des Portals "businessinsider.de". es scheint sich wirklich um Cliackbaiting/Sensationssuche zu handeln.
Solche Preisunterschiede sind in einem dynamischen Preissystem gang und gäbe. dass ich kein Fan von Yield Management bin, dürfte ja bekannt sein.
Schau Dir mal die Lufthansa-Flüge Berlin-Tegel -> München und Berlin-Tegel -> Nürnberg via München (zweites Segment Bus mit LH "Flugnummer") an. Du wirst staunen.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
+1
Andererseits sind andere Leute mit "Fluchzeuch", "DB Bahn", usw. ja auch nicht besser...
DB sicher nicht Erfinder.
Welches Eisenbahnunternehmen hat es denn in Deutschland erfunden?
Bei der DB kann ich so etwas nicht erkennen.
IC 146 hat am 24.12. den gleichen Preis. Egal ob es vom Ostbahnhof oder vom Hauptbahnhof losgeht.
Es gibt auch noch andere Bahnhöfe in Deutschland. Die DB fährt nich nur nach Berlin.
Das kann nicht sein.
- kein Text -
Ja und? Kennen die Kunden ja schon von der DB
Soweit ich den Text zu Locomore verstanden habe, scheint es da wirklich einen Fehler zu geben, der dazu führt, dass stark unterschiedliche Preise bekommt, wenn man in *derselben* Stadt zu einem anderen Bahnhof fährt.
Dann hast du im Text anscheinend was überlesen:
Theoretisch wäre auch ein Fehler im Buchungssystem denkbar. Allerdings scheint das Programm sehr genau zu erkennen, wann mit einem hohen Passagieraufkommen zu rechnen ist und wann nicht. Es wirkt daher nicht so, als sei das System unausgereift. Und selbst wenn es so sein sollte, wären die Kunden nach wie vor die Leidtragenden.
Hier sagt der Autor eindeutig das er glaubt das es kein Fehler ist.
Das dürfte es bei der Bahn schon wegen der tariflichen Gleichstellung nicht geben. Unabhängig davon halte ich es aber einfach für unzulässig so zu tun, als seien ärgerliche Fehler, die bei Locomore auftreten egal, denn andere machen eben auch Fehler. Richtiger wäre zu sagen: Solche Fehler sind immer ärgerlich, egal wer sie macht, und Locomore sollte sich darum kümmern, dass sie das schnell in den Griff kriegen.
Es gibt keinen Fehler im Preissystem. Es gibt Kontingente pro Strecke und wenn für eine Strecke eben viel Nachfrage da ist werden die Tickets teurer. Das ist ein komplett normales Prinzip in der Wirtschaft das ein Produkt mit viel Nachfrage teurer ist. Und die meisten Leute fahren in Berlin eben zum HBF weshalb die Preise hier teurer sind.
Man kann natürlich darüber diskutieren ob das ein gutes Preissystem ist (ich persönlich finde es nicht schlecht,aber jedem seine Meinung) aber es gibt keinen Fehler im System.
Nicht ist daran unverschämt
"...es gibt pro Bahnhof eigene Kontingente, und die am Hbf sind eben am schnellsten erschöpft, weil die meisten Leuten dort buchen."
Für verschiedene Bahnhöfe einer Stadt separate Kontingente aufzustellen, das ist aber auch wirklich besoffen. Wenn dieses Verfahren erst bei den Kunden die große Runde macht, dann verunsichert dies nicht nur, die Leute werden sich veräppelt vorkommen und bei jedem künftigen Fahrkartenkauf vom unguten Gefühl verfolgt werden, irgend etwas nicht beachtet oder Tricks & Kniffe nicht gesehen zu haben. Es ist schlimm, wenn der Fahrkartenkauf immer mehr zum Spielplatz für Insider-Fachleute wird und alle anderen zahlen womöglich drauf. Ein um 55% höherer Preis wird vielen als Nepp vorkommen. Und LOCO muß aufpassen, die fangen gerade erst an sich eine Stammkundschaft aufzubauen.
In der Pizzeria: "Herr Ober, Ihre Lasagne war gut, aber 22 EUR sind doch wohl etwas viel." "Guter Mann, hätten sie zur Lasagne den Salat und ein Dessert bestellt, würden sie nur 11,50 EUR zahlen."
"Lösung -> EIN Kontingent für alle Berliner Bahnhöfe"
Ganz genau! Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
"Aber statt dass der Herr "Journalist" erstmal nachfragt, ob das auch einfach ein Fehler sein könnte, wird gleich draufgeschlagen! Unterste Schublade!"
Es ist Aufgabe von LOCO seine Preisstaffel zu gestalten und zu überwachen, da hat kein anderer eine Recherchepflicht. Und von irgend welchen News, die berichtenswert sind, muß die Presse nun mal berichten dürfen.
Recherchepflicht sollte innere Verpflichtung sein
"Aber statt dass der Herr "Journalist" erstmal nachfragt, ob das auch einfach ein Fehler sein könnte, wird gleich draufgeschlagen! Unterste Schublade!"
Es ist Aufgabe von LOCO seine Preisstaffel zu gestalten und zu überwachen, da hat kein anderer eine Recherchepflicht. Und von irgend welchen News, die berichtenswert sind, muß die Presse nun mal berichten dürfen.
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass nicht berichtet werden dürfe. Ich finde es bloß nachlässig, wenn ein Journalist nicht richtig recherchiert oder kein Statement des Unternehmens einholt.
Ein bisschen Recherche sollte in einem offiziellen Medium schon sein, um von den Lesern und Werbetreibenden/Anzeigenschaltern ernst genommen zu werden.
Ansonsten haut man ja nur schnell einen Skandal/eine Schlagzeile raus.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Recherchepflicht sollte innere Verpflichtung sein
Im Artikel steht "Das Unternehmen wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Zwei schriftliche Anfragen der Redaktion blieben seit Mittwoch unbeantwortet." Ein Mitarbeiter der Kundenhotline verwies an die Pressestelle.
Und noch so'n Ding: In seinen FAQ's schreibt LOCO
Gelten im Locomore die Fahrgastrechte?
Selbstverständlich werden im Locomore die gesetzlich festgelegten Fahrgastrechte gelten. Das heißt, bei zu erwartenden Verspätungen von mehr als 60 Minuten kann man auf einen anderen Zug umsteigen. Dementsprechend wird es auch Entschädigungen ab einer Verspätung von mehr als 60 Minuten geben.
Ich lese da, wenn der LOCO ausfällt, dann nehme ich meinen Koffer und steige in den nächsten ICE ein. Andere Züge fahren ja nicht nach Berlin. Da mir das spanisch vorkam, hatte ich LOCO angeschrieben und um eine Bestätigung gebeten. Antwort: Nein, das ist nicht so. Man muß eine DB-Fahrkarte selber kaufen und kann diese später zur Erstattung einreichen. Wäre mir auch logisch vorgekommen. In den FAQ steht das so aber nicht, die 08-15-Kunden lesen was anderes (s.o.). Der Passus wurde bis heute nicht geändert.
Gruß
Olaf
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Im Artikel steht "Das Unternehmen wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Zwei schriftliche Anfragen der Redaktion blieben seit Mittwoch unbeantwortet." Ein Mitarbeiter der Kundenhotline verwies an die Pressestelle.
Ich möchte den Journalisten nicht noch mal kritisieren: Aber schriftliche Anfrage hört sich nach Fax oder Post an. In beiden Fällen (oder auch bei E-Mail-Anfrafen) sollte man einem Startup wirklich Zeit zum Reagieren geben.
Wenn ich das richtig überblick war es Mittwoch->Freitag.
Und noch so'n Ding: In seinen FAQ's schreibt LOCO
Gelten im Locomore die Fahrgastrechte?Selbstverständlich werden im Locomore die gesetzlich festgelegten Fahrgastrechte gelten. Das heißt, bei zu erwartenden Verspätungen von mehr als 60 Minuten kann man auf einen anderen Zug umsteigen. Dementsprechend wird es auch Entschädigungen ab einer Verspätung von mehr als 60 Minuten geben.
Ich lese da, wenn der LOCO ausfällt, dann nehme ich meinen Koffer und steige in den nächsten ICE ein. Andere Züge fahren ja nicht nach Berlin. Da mir das spanisch vorkam, hatte ich LOCO angeschrieben und um eine Bestätigung gebeten. Antwort: Nein, das ist nicht so. Man muß eine DB-Fahrkarte selber kaufen und kann diese später zur Erstattung einreichen. Wäre mir auch logisch vorgekommen. In den FAQ steht das so aber nicht, die 08-15-Kunden lesen was anderes (s.o.). Der Passus wurde bis heute nicht geändert.Gruß
Olaf
Grüße zurück!
Lass denen doch einfach ein bisschen Zeit. Ich kann mir durchaus vorstellen wie es in dem Mini-Unternehmen zugeht.
Wirklich eingespielte Workflows wird es im Verwaltungsbereich wohl nicht geben.
Wenn ich Gründer einer Bahngesellschaft wäre würde ich auch zuerst auf die Stabilität von Fahrplan und Finanzen achten. Die Fahrgastrechte (oder auch Feuerlöscher-Markierungen) würde ich dann als Unternehmer erst im Alltag erlernen.
Fahrgastrechte sind natürlich eine Herausforderung, wenn man einen nicht so dichten Takt anbietet. Bei Zugausfall muss man dann gleich den Wettbewerber "füttern".
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Das Ding ist ja, daß ich mit einer LOCO-Fahrkarte in den ICE als Schwarzfahrer einsteige, wenn ich mich nicht selber proaktiv beim Zugbegleiter melde. Es kommt natürlich auf den einzelnen Zub drauf an, aber so wie es in den FAQ geschrieben steht, läuft es gar nicht. Natürlich lasse ich dem Unternehmen die Zeit, die es braucht. Nur statt Holzeisenbahnen zu besorgen hätte ich mir die wirklich wichtigen Dinge erst einmal genauer angeschaut. Der LOCO-Zugausfall kann schon morgen kommen.
Gruß
Olaf
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Das Ding ist ja, daß ich mit einer LOCO-Fahrkarte in den ICE als Schwarzfahrer einsteige, wenn ich mich nicht selber proaktiv beim Zugbegleiter melde. Es kommt natürlich auf den einzelnen Zub drauf an, aber so wie es in den FAQ geschrieben steht, läuft es gar nicht.
Was heißt für dich "proaktiv"?
--
Weg mit dem 4744!
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Auf den Weg machen und einen Zugbegleiter suchen, das Malheur schildern, statt sich irgendwo hinzusetzen und sich zufällig finden lassen. Also sich als Fahrgast selber kümmern und sich zu erkennen geben.
Gruß
Olaf
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Auf den Weg machen und einen Zugbegleiter suchen, das Malheur schildern, statt sich irgendwo hinzusetzen und sich zufällig finden lassen. Also sich als Fahrgast selber kümmern und sich zu erkennen geben.
Gruß
Olaf
Wozu? - die Schaffner werden doch fürs vorbeikommen bezahlt ...
Ich kaufe eine Normalpreisfahrkarte und reiche die hinterher zur Erstattung ein.
Hmmm.... Interessante Betrachtungsweise
Das Ding ist ja, daß ich mit einer LOCO-Fahrkarte in den ICE als Schwarzfahrer einsteige, wenn ich mich nicht selber proaktiv beim Zugbegleiter melde. Es kommt natürlich auf den einzelnen Zub drauf an, aber so wie es in den FAQ geschrieben steht, läuft es gar nicht. Natürlich lasse ich dem Unternehmen die Zeit, die es braucht. Nur statt Holzeisenbahnen zu besorgen hätte ich mir die wirklich wichtigen Dinge erst einmal genauer angeschaut. Der LOCO-Zugausfall kann schon morgen kommen.
Gruß
Olaf
Interessant, der Satz mit der Holzeisenbahn gefällt mir. Richtig bissig, aber ohne jemanden persönlich anzugreifen.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Richtig, und SO sollte es LOCO seinen Kunden auch erklären.
Gruß
Olaf
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Richtig, und SO sollte es LOCO seinen Kunden auch erklären.
Locomore erklärt es genau so, wie in der gesetzlichen Grundlage (EU-Verordnung 1371/2007) vorgesehen.
Eine Klausel, laut der der Fahrgast zur Wahrnehmung seiner gesetzlichen Fahrgastrechte erst mit einem Betrag, der die ursprünglichen Kosten der Fahrkarte auch um ein Vielfaches übersteigen kann, in Vorleistung gehen muss, ist entsprechend der EVO nur für Fahrkarten vorgesehen, die ausschließlich für den öffentlichen Personennahverkehr gültig sind.
Außer der DB Fernverkehr AG ist mir aktuell kein Eisenbahnverkehrsunternehmen bekannt, das in der Praxis bei nicht reservierungspflichtigen (Eisenbahn-)Zügen auf Vorkasse durch den Fahrgast zur Wahrnehmung der Fahrgastrechte besteht.
d.h. 1 einziges von hunderten in Deutschland zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen
Selbst auf den zulässigen Beförderungsausschluss bei Überfüllung wird bei anderen Unternehmen nicht zurückgegriffen.
Ausnahmen kenne ich lediglich auf Strecken, die nicht im Anwendungsbereich der EBO und damit auch außerhalb des Geltungsbereiches der Fahrgastrechteverordnung liegen.
--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Meinst du, die meinen das wirklich so? Wie würde das denn praktisch funktionieren? Die DB schickt Locomore die Gesamtrechnung?
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Meinst du, die meinen das wirklich so? Wie würde das denn praktisch funktionieren? Die DB schickt Locomore die Gesamtrechnung?
Bei Ausfällen oder massiven Verspätungen beim Interconnex gab es das durchaus - aber auch nicht immer. Die DB Fernverkehr AG hat natürlich die Möglichkeit bei drohender Überfüllung Inhaber fremder Tickets abzuweisen, was sie in anderen Fällen auch genutzt hat (wobei ich nicht nachprüfen konnte, ob tatsächlich eine Überfüllung zu erwarten war).
Bei Fernverkehrszügen von HKX oder DB Regio sind mir keine entsprechenden Fälle bekannt. Bei Fernverkehrszügen der ÖBB, HZ und MAV wurde laut Forenberichten hier zumeist vernünftig gehandelt (und auch bei reservierungspflichtigen Alternativzügen nicht pauschal abgelehnt)
--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Also meinst du jetzt, die sollen die FAQ so lassen, oder lieber reinschreiben, dass man sich ein Ticket kaufen und erstatten lassen soll?
Schriftliche Anfrage: 2 Tage?
Meinst du, die meinen das wirklich so? Wie würde das denn praktisch funktionieren? Die DB schickt Locomore die Gesamtrechnung?
Wird in den Fällen, wo die DB Ausfälle bei der Lufthansa kompensiert, (sei es Streik, Wetter, oder was auch immer) auch so gehandhabt. Da fahren die Fahrgäste dann mit ihren Flugtickets mit, und die Unternehmen verrechnen hinterher direkt, da ist niemand gezwungen, in Vorkasse zu gehen.
Anmerkende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
17,60€ Berlin - Stuttgart ;)
![[image]](https://abload.de/img/locomoreberlin-stuttgphybx.png)
Konnte ich nicht reproduzieren...
- kein Text -
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Flauschzug Locomore eh bald pleite :) (FAZ)
Und hier ein anderer Artikel über die Einhornbahn.
Hätte von dir sein können
Ich kenne von der FAZ besseres, da war ich dabei, sie besser als die Tageszeitung Österreichs "Die Presse" zu finden...
A) ist der Autor nicht gezwungen, den Zug zu nutzen.
B) gibt es auch komfortablen Großraum und auch normale Abteile.
C) gibt der Autor keinen Grund an, wieso Locomore bald pleite gehen sollte - man hat erst eine Woche gehabt...!
D) Weiß ich nicht, was der Autor für einen Geschmack hat, aber ich finde erst einmal Bio-Gastro super und zweitens ist es jedem selbst überlassen, notfalls eigenes Proviant mitzuhaben.
E) ist die Gesellschaftskritik fehlplaziert. Ja, ich hab auch was gegen dieses emotionale Wohlfühlgehabe, aber ich das ist doch nicht im Zug vertreten. Abteile gehören doch auch so einfach zur Reisekultur dazu. Locomore versucht doch vor allem, eine gewisse Reisekultur einzuführen und nicht eine plüschige emotionale Geschichte aufzuziehen .
Und zur Reisekultur gehört für mich das unverbindliche Plaudern im Abteil dazu. Locomore hilft da ein bisschen nach und bietet Themen an, sodass sich Gleichgesinnte leichter treffen können, wenn sie es wollen.
Ich glaube, wenn der Autor wüsste, wo ich gerne mal alternativ zur Mensa speise... nur so, 99% der Speisen sind da vegetarisch oder gar vegan (von beidem halte ich nichts, da einseitige Ernährung ungesund ist. Ja sorry, ich sag's nur).
Mich stört jene Gastro dann auch nicht. Das Essen ist super und auf der Couch (es gibt auch normale Sitze, keine Bange ;))sitzt es sich bequem.
Zurück zur Bahn.
Man kann sich doch einfach auswählen, was man am Zug mag und den Rest ausblenden.
Die Wahl des Zuganbieters ist doch weitaus unverbindlicher als eine Bundestagswahl ;-)
Den Anstand, einer Firma nicht gleich mit Schadenfreude zu begegnen kann man neben ei aber auch haben ...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Sieh' es andersrum!
Dass über Locomore genauso schlecht geschrieben wird wie sonst über die Bahn zeigt, dass er als Bahnanbieter ernst genommen wird.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Ich weiß nicht...
Die Frage ist, ob die Bahn wirklich ernst genommen wird.
Der FAZ-Artikel ist einfach ein unkonstruktiver Verriss. Ich bezweifel, dass man sagen kann, dass der Artikel Locomore ernst nimmt.
Oder orientierst du dich an Ghandis These? ;)
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky