Meine Erlebnisse beim Sitztest (m.12. Handyfotos) (Allgemeines Forum)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 10.11.2016, 14:24 (vor 3597 Tagen) @ J-C

Das gibt's? Also in dem Sinne bin ich Beidanlehner :P

Ja, gibt es. Ich persönlich bin Rechtsanlehner. Ich kann besser im Zug schlafen, wenn ich mich nach rechts anlehne. (Und nein, das ist jetzt kein politisches Statement.

Naja, hier zu sehen ist eine extra breite Armlehne. Man kann jetzt noch zu deiner Zufriedenheit dazwischen eine Lücke reinschneiden ^^

Die Armlehne kann noch so breit sein, wenn es keine klar definierte "meine Armlehne, Deine Armlehne" gibt, wird es einen Kampf darum geben. Erfahrungssache. Außerdem bevorzugen manche, abhängig von der Gesäßbreite, die Armlehne hochzuklappen, andere wiederum nicht. Was also passiert nun, wenn ein breitärschiger Armlehnenhochklapper und eine schmalühftige Ohnearmlehneausdemsitzfallerin nebeneinander sitzen?

Uhhm, auch zur HVZ dürfte es in der ersten Klasse nicht soo voll sein

Ähm... Weißt Du, von was Du da redest? In der Zeit vor der Inklusivreservierung in der 1. Klasse habe ich nicht nur einmal "gerade so" einen Sitz bekommen bzw. mich reservierter No-Shows bedient. Der Dialog "Entschuldigen Sie bitte, ist der Platz noch frei?" (Mit Fingerzeig auf einen mit Anzugjäckchen und Laptoprucksack zugestellten Platz) "Wenn es denn unbedingt sein muß..." "Ja, muß es. Sonst würde ich nicht fragen." Und der ICE 1 ist ja noch recht üppig mit 1. Klasse ausgestattet.

zuweilen gesteht man der ersten Klasse in den neuen Railjets gerade mal anderthalb Wagen zu.

Von insgesamt wieviel? Eineinhal von zwei Wagen wäre ein hoher Anteil, eineinhalb von 11 Wagen wäre doch eher wenig...

Naja, was ist so der Unterschied zu den Einzelsitzen? Es ist, wie man ganz gut sehen kann, auch bei voller Besetzung, genügend Platz vorhanden,

Alleine schon psychologisch sitzt man sich da "auf dem Schoß". Außerdem haben getrennte Sitze den vorteil, daß der eigene Sitz von den Bewegungen des Nachbarsitzes entkoppelt ist, ein schlafender Sitznachbar nicht automatisch auf einen drauf rutscht, etc. Warum hat man bei Redesigns der Silberlinge die durchgehenden Kopfstützen dann in der Mitte aufgepolstert, um zumindest eine optische Abgrenzung zu schaffen? Mit Sicherheit nicht, weil durchgehende Bänke so etwas tolles sind. Selbst in Straßenbahnen baut man heute Doppelsitze mit eindeutig erkennbaren Sitzbereichen ein - sei es durch Ausformung des Hartplastiks oder durch zwei "Polster" (*hüstel*) auf der gleichen Plastikschale.

dazu ist der Zweiersitz eine geschlossene Geschichte, heißt, es ist kein Spalt zwischen beiden Sitzen, wodurch man etwas mehr Privatsphäre kriegt.

Äh... wat? Man sitzt ohne jede Trennung seinem Nachbarn auf dem Schoß und Du sprichst von mehr Privatsphäre? o.O Da komm ich gerade gedanklich nicht hinterher, sorry. "In der eigenen Muschel sitzen" ist doch deutlich privater.

Das respektierende Grüße

Dir dafür dankende Grüße,
der Colaholiker

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