FAZ zu Frankfurt am Main Hbf (Allgemeines Forum)
Die FAZ berichtet erneut zur Situation am Frankfurter Hbf:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hauptbahnhof-frankfurt-ist-heimat-fuer-obdach...
Ich selbst bin nicht so oft in Frankfurt, aber wenn, habe ich stets den EIndruck dort besonders agressiv und oft angebettelt zu werden – übrigens sogar in stehenden Zügen, was meines Erachtens viel konsequenter unterbunden werden sollte.
FAZ zu Frankfurt am Main Hbf
Die FAZ berichtet erneut zur Situation am Frankfurter Hbf:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hauptbahnhof-frankfurt-ist-heimat-fuer-obdach...
Ich selbst bin nicht so oft in Frankfurt, aber wenn, habe ich stets den EIndruck dort besonders agressiv und oft angebettelt zu werden – übrigens sogar in stehenden Zügen, was meines Erachtens viel konsequenter unterbunden werden sollte.
Das ist der einzigste Vorteil als Eisenbahner in Uniform, man wird von Bettlern nicht angesprochen, die wissen das wir auch arme Schw... sind (oder haben Angst das man das Hausrecht durchsetzen könnte und sie aus dem Bahnhof verweisen).
Konsequenz für Reisende ?
Das ist der einzigste Vorteil als Eisenbahner in Uniform, man wird von Bettlern nicht angesprochen, die wissen das wir auch arme Schw... sind (oder haben Angst das man das Hausrecht durchsetzen könnte und sie aus dem Bahnhof verweisen).
Und was macht der "normale" Reisende? Soll er sich hier Allerlei DB Bekleidung in der Bucht ??? zu Fasching oder für die Reise eindecken? Nicht ganz ernst gemeint, allerdings erstaunlich, was man da so Alles an "Dienstkleidung" angeboten bekommt.
UBK und Bettler
Ich wurde zu UBK-Pflichtigen Zeiten schon in UBK mitten im Frankfurter Hauptbahnhof angebettelt.
Link zu altem Beitrag
Guten Tag,
vor einigen Wochen habe ich einen ähnlichen Beitrag gepostet.
Diskussion siehe hier:
S-Bahn Stationen (B-Ebene) für Obdachlos öffnen?
Folgendes schockiert mich:
Man fand eine Lösung, zumindest einen Lösungsvorschlag. Die Obdachlosen vor der Weißfrauenkirche sollten nachts in der B-Ebene der S-Bahn-Station Hauptwache nächtigen, so, wie das in den vergangenen Jahren auch anderen Obdachlosen ermöglicht wurde. Dazu wurde die Öffnung der Station vorgezogen, auf den 17. Oktober.
Eine B-Ebene der S-Bahn Station ist eine Verteilerebene für Fahrgäste und keine Obdachlosenstätte.
Das hat nun nichts mit Arroganz von mir zutun oder gar fehlender Nächstenliebe.
Nur, zum Übernachten müssen sanitäre Einrichtungen und ein ordentlicher Raum vorliegen - all dies ist die B-Ebene einer S-Bahn nicht! Diese dient zur Verteilung der Fahrgäste, Punkt!
Im Opernhaus, in Turnhallen, im Rathaus oder in Kirchen übernachten ja auch keine Obdachlosen - weil dies eben keine Übernachtungsstätte ist. Warum soll denn eine S-Bahn Station dafür herhalten? Dann bekommt man nur Zustände, die man nicht möchte.
UBK und Bettler
Ich wurde zu UBK-Pflichtigen Zeiten schon in UBK mitten im Frankfurter Hauptbahnhof angebettelt.
Hab ich auch schon bei Kollegen von Regio mitgekommen. Die Zeiten, wo man als DBler verschont bleibt, sind wohl auch vorbei... :-/
Bye. Flo.
Das Problem und die Lösung
Hallo zusammen,
das Problem am Frankfurter Hbf ist doch, dass es sich im Gegensatz zu anderen Bahnhöfen dort wohl lohnt, kriminell zu sein und aggressiv zu betteln. Das ist zum einen die Schuld der Polizei und der Justiz, die sich aus irgendeinem Grund scheuen, auf breiter Front gegen diese Strukturen vorzugehen. Es müsste eine Zeit lang täglich Razzien geben und die Gerichte müssten in diesen Fällen halt auch mal schnell urteilen. Und dann müsste halt auch mal eine Haftstrafe rausspringen. Da muss sich was tun.
Die andere Lösung gegenüber den Bettelbanden können die Reisenden selbst bewirken: Solange es immer noch dumme Menschen gibt, die diesen Leuten noch Geld geben, wird sich das Problem nicht von selbst lösen. Ich weiß selbst nicht, wie man so verblödet sein kann und diesen aggressiven Typen noch Geld oder Pfandflaschen überlassen kann. Es sollte verboten werden, diesen Leuten Geld zu schenken. Am besten mit einer Strafzahlung in Höhe des 100-fachen Spendenbetrags an den Bahnhofsbetreiber im Falle des Zuwiderhandelns. Und das sollte dann aber auch kontrolliert werden. Das wird natürlich nicht durchsetzbar sein und es wird immer "Gutmenschen" geben, die vor Mitleid zerfließen. Aber solange die noch geben, hat der Rest der Reisenden das Problem an der Backe. Das ist asozial.
Rant beendet. Vielleicht kann es ja jemand nachvollziehen.
Gruß
BSB
--
Für eine DB Lounge in Erfurt!
Fehlende Wertschätzung für die Bahn
Folgendes schockiert mich:
[...]
Im Opernhaus, in Turnhallen, im Rathaus oder in Kirchen übernachten ja auch keine Obdachlosen - weil dies eben keine Übernachtungsstätte ist. Warum soll denn eine S-Bahn Station dafür herhalten? Dann bekommt man nur Zustände, die man nicht möchte.
Die Antwort ist vergleichsweise einfach und schockierend zugleich: Weil Institutionen wie die Kirche trotz Milliardeneinnahmen aus der Kirchensteuer nicht verpflichtet sind, wirklich und umfassend wohltätig zu sein.
Eigentlich müssten sie die Nächstenliebe wirklich leben anstatt zu hohe Beträge zu thesaurieren.
Nicht ohne Grund gehören die beiden großen christlichen Kirchen zu den gräßten Immobilienbesitzern Deutschlands. Und generieren durch den Verkauf von Bildungsleistungen zusätzlichen Cash Flow.
Kurz und gut: Die S-Bahn-Station muss dafür herhalten, weil die Bahn zu wenig Lobby hat und viel zu wenig Wertschätzung genießt.
Ansonsten müsste ja auch die riesige Mercedes Benz Niederlassung in Berlin oder München-Donnersberberbrücke freigegeben werden.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Das Problem und die Lösung
Sicher tragen Polizei und Justiz dort eine große Verantwortung und nicht zuletzt eben auch all die, die tatsächlich noch Geld geben. Aber auch die DB könnte meines Erachtens als Hausherrin wesentlich mehr durchgreifen. Bei meinen letzten Aufenthalten dort habe ich es durchaus gesehen, dass Personal von DB Sicherheit in Sichtweite war, wenn gebettelt wurde, man aber lieber weiter ein Schwätzchen hielt. Und bei Zügen, die entweder sehr früh bereit gestellt werden (dann ja teilweise sogar ohne Personal am Gleis stehen!) oder einen längeren Aufenthalt haben, warum steht nicht bewusst Personal von DB Sicherheit am Gleis und schaut, ob Personen einsteigen, die offensichtlich keine Passagiere sind? Gerade vor dem Hintergrund stark gestiegener Diebstähle in Zügen – hierzu gab es vor kurzem einige Pressemeldungen – müsste das doch wirklich möglich sein. Ich bin vor diesem Hintergrund übrigens auch gespannt auf die Nacht-ICs und ICEs, vielleicht sollte hier dann wirklich als Standard DB Sicherheit mitfahren.
S-Bahn Stationen (B-Ebene) für Obdachlos öffnen?
Eine B-Ebene der S-Bahn Station ist eine Verteilerebene für Fahrgäste und keine Obdachlosenstätte.
Das hat nun nichts mit Arroganz von mir zutun oder gar fehlender Nächstenliebe.Nur, zum Übernachten müssen sanitäre Einrichtungen und ein ordentlicher Raum vorliegen - all dies ist die B-Ebene einer S-Bahn nicht! Diese dient zur Verteilung der Fahrgäste, Punkt!
In kalten Wintern wird dies schon lange praktiziert (im Bezug auf die Obdachlosen in Frankfurt am Main) und es funktionierte immer gut. Toiletten stehen zur Verfgung, der Sicherheitsdienst paßt auf, daß alles in geregelten Bahnen läuft, und ohnehin ist diese "Notunterkunft" nur in der nächtlichen Betriebspause verfügbar. Die "alteingesessenen" Frankfurter Obdachlosen wissen die Geste zu schätzen und benehmen sich auch dementsprechend.
Im Bezug auf die Gruppe von Roma, die nach Frankfurt kam, um sich vor der Kirche niederzulassen, stelle ich mir allerdings ganz andere Fragen.
Nur mal so erklärende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
FAZ zu Frankfurt am Main Hbf
Ich selbst bin nicht so oft in Frankfurt, aber wenn, habe ich stets den EIndruck dort besonders agressiv und oft angebettelt zu werden – übrigens sogar in stehenden Zügen, was meines Erachtens viel konsequenter unterbunden werden sollte.
Ja, in stehenden Zügen.. da gibt es so einen spezialisten, der regelmßig in Wagen 14 gestürmt kommt, und rumbrüllt, ihm fehlten nur wenige Euro für die Fahrkarte. Irgendwann beobachtete ich mal, wie gerade jemand das Portemonnaie zücken wollte, woraufhin ich in Richtung des Bettlers zurück brüllte, ob ihm heute schon wieder nur wenige Euro fehlen würden, oder ob er gestern nicht genug bekommen hätte... unglaublich, wie schnell der sich aus dem Zug verdrückt hat. :)
Wobei es Momente gibt, wo man merkt, daß echte Not dahinter steckt, und dann auch selbst mal was gibt - vor einigen Jahren sprach mich eine junge, offensichtlich obdachlose, Frau an, sie habe solchen Durst. Ich bot ihr an, ihr etwas zu trinken zu kaufen, wenn sie mir sagt, was sie möchte. Sie bat um eine Limonate (nicht die von mir bevorzugte Sorte), ich kaufte eine Flasche, gab sie ihr, sie bedankte sich herzlich - und fragte mich tatsächlich, was wir jetzt wegen der 15 Cent Pfand machen, die auf der Flasche sind.
Ihr die Flasche geschenkt habende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
Konsequenz für Reisende ?
Das ist der einzigste Vorteil als Eisenbahner in Uniform, man wird von Bettlern nicht angesprochen, die wissen das wir auch arme Schw... sind (oder haben Angst das man das Hausrecht durchsetzen könnte und sie aus dem Bahnhof verweisen).
Und was macht der "normale" Reisende? Soll er sich hier Allerlei DB Bekleidung in der Bucht ??? zu Fasching oder für die Reise eindecken? Nicht ganz ernst gemeint, allerdings erstaunlich, was man da so Alles an "Dienstkleidung" angeboten bekommt.
Blöd nur das die Uniform nicht vom Zub ist. ;)
Nicht nur das Bild, auch den Text lesen.
Blöd nur das die Uniform nicht vom Zub ist. ;)
Nicht nur von dem Auktionsbild verleiten lassen.
In der Auktionsbeschreibung steht u. a.
1x Herren Sakko (3 Streifen)
1x Mütze (Umfang 58) [Achtung: Anders als auf dem Bild abgebildet ist die Mütze Schwarz]
Das macht für mich dieses Angebot noch merkwürdiger.
Meiner Info nach sind doch 3 Streifen ein ZUB. Also Zugbegleiter mit Bremsprobe- oder Zugführerberechtigung? Irgendwas war doch da mal ....
FAZ zu Frankfurt am Main Hbf
Ja, in stehenden Zügen.. da gibt es so einen spezialisten, der regelmßig in Wagen 14 gestürmt kommt, und rumbrüllt, ihm fehlten nur wenige Euro für die Fahrkarte. Irgendwann beobachtete ich mal, wie gerade jemand das Portemonnaie zücken wollte, woraufhin ich in Richtung des Bettlers zurück brüllte, ob ihm heute schon wieder nur wenige Euro fehlen würden, oder ob er gestern nicht genug bekommen hätte...
Vielleicht ein täglicher Pendler?
SCNR
FAZ zu Frankfurt am Main Hbf
Die Ursachen dafür kann aber nur der Politik bekämpfen was seit Jahren nicht getan wird. Armut gab es immer in der Vergangenheit aber dank SGB II und auch der EU-Osterweiterung ist das ganze wesentlich schlimmer geworden die letzten Jahre.
In Köln merkt man auch, dass es die letzten 10 Jahre stark zugenommen hat und je mehr Bettler vorhanden sind desto weniger bleibt für den einzelnen.
Geld ist in Deutschland genug vorhanden um Armut oder Kinderarmut zu bekämpfen nur fließt dieses halt in den EU-Haushalt, Griechenland oder sonst wo hin.
Unsere Politiker verkünden doch immer Deutschland geht es gut. Davon bekomme ich als Bürger jedenfalls nichts mit. Im Gegenteil wenn man die Rentendebatte verfolgt kommen auf dem Bürger wieder mal höhere Belastungen zu.
Fehlende Wertschätzung für die Bahn
Die Antwort ist vergleichsweise einfach und schockierend zugleich: Weil Institutionen wie die Kirche trotz Milliardeneinnahmen aus der Kirchensteuer nicht verpflichtet sind, wirklich und umfassend wohltätig zu sein.
Eigentlich müssten sie die Nächstenliebe wirklich leben anstatt zu hohe Beträge zu thesaurieren.
Nicht ohne Grund gehören die beiden großen christlichen Kirchen zu den gräßten Immobilienbesitzern Deutschlands. Und generieren durch den Verkauf von Bildungsleistungen zusätzlichen Cash Flow.
Lieber Gum,
du scheinst ja sehr gut Bescheid zu wissen, weil du Mitglied einer Kirche bist. Dann fall mal den entscheidenden Leuten in deiner Gemeinde, in deiner Landeskirche oder deinem Bistum usw. gehörig auf die Nerven, dass sie, von deinen Kirchensteuern, für die Versorgung von Obdachlosen Mittel und Räume bereit stellen.
Abgesehen davon: Du hast schon richtig erkannt, Christen sind zu Barmherzigkeit aufgefordert. Das muss aber nicht zwingend über Kirchensteuermittel geschehen. Wer Kirchensteuern bezahlt, ist meist auch in der Lage darüber hinaus einen Teil seines Einkommens einer Initiative zur Verfügung zu stellen, die sich um arme Menschen kümmert. Und nicht nur Einkommen- Bahnhofsmissionen freuen sich sehr über Leute, die ehrenamtlich mitarbeiten wollen.
Durch Schimpfen wird niemand satt und warm.
FAZ zu Frankfurt am Main Hbf
Die Ursachen dafür kann aber nur der Politik bekämpfen was seit Jahren nicht getan wird. Armut gab es immer in der Vergangenheit aber dank SGB II und auch der EU-Osterweiterung ist das ganze wesentlich schlimmer geworden die letzten Jahre.
In Köln merkt man auch, dass es die letzten 10 Jahre stark zugenommen hat und je mehr Bettler vorhanden sind desto weniger bleibt für den einzelnen.
Geld ist in Deutschland genug vorhanden um Armut oder Kinderarmut zu bekämpfen nur fließt dieses halt in den EU-Haushalt, Griechenland oder sonst wo hin.
Dank SGBII? Eigentlich müssten 404 € Regelsatz ausreichen, um nicht betteln zu müssen.
Nein, wer an Bahnhöfen bettelt, ist meist suchtkrank oder psychisch krank (Achtung: ich habe nicht gesagt: selbst schuld!), das hat mit dem SGBII nichts zu tun. Oder anders gesagt: 50 € im Monat mehr würden daran nichts ändern.
Wo du gerade von Osteuropa und Griechenland sprichst: Die träumen von SGBII oder einem Gesundheitswesen wie unserem. Und daran ändern unsere EU-Gelder oder Kredite auch nichts, im Gegenteil, auf den ganzen netten Konferenzen werden Portugal oder Griechenland noch genötigt, noch mehr im Sozialwesen zu sparen- und die "Hilfen" fließen an die Banken.
Komplett OT: GUMs Wertschätzungsbild
Folgendes schockiert mich:
Im Opernhaus, in Turnhallen, im Rathaus oder in Kirchen übernachten ja auch keine Obdachlosen - weil dies eben keine Übernachtungsstätte ist. Warum soll denn eine S-Bahn Station dafür herhalten? Dann bekommt man nur Zustände, die man nicht möchte.
Die Antwort ist vergleichsweise einfach und schockierend zugleich: Weil Institutionen wie die Kirche trotz Milliardeneinnahmen aus der Kirchensteuer nicht verpflichtet sind, wirklich und umfassend wohltätig zu sein.
1. Die Kirchensteuer ist keine beliebige Zuweisung, sondern hängt von der tatsächlichen Mitgliedschaft von Steuerpflichtigen in einer der jeweiligen Kirchen ab.
2. Die Kirchensteuer ist nicht zweckgebunden. Dein Unterfangen Kirchensteueraufkommen und Wohltätigkeit in Korrelation zu setzen ist haltlos.
Eigentlich müssten sie die Nächstenliebe wirklich leben anstatt zu hohe Beträge zu thesaurieren.
Wie Vereine bzw. Glaubensgemeinschaften ihre Beitragseinkommen verwenden, ist entsprechend der jeweiligen Ziele ein intern zu gestaltender und zu kontrollierender Prozess, der von GUMs berechtigter Privatmeinung - wie so vieles Andere auch - zur Gänze unabhängig ist.
Nicht ohne Grund gehören die beiden großen christlichen Kirchen zu den gräßten Immobilienbesitzern Deutschlands.
Das muss an der mangelnden Wertschätzung der DB gegenüber liegen. Der Bahn wäre etwas mehr emotionale Gewogenheit sehr zuträglich, wo sie doch mit Grundstücks- und Immobilienbesitz - gerade in lukrativen Lagen mit guter ÖPNV-Anbindung oder im Zentrum deutscher Großstädte - so irre armselig ausgestattet ist. Eigentlich gehört die Zweckwidmung jedweder Immobilien aufgehoben.
Und generieren durch den Verkauf von Bildungsleistungen zusätzlichen Cash Flow.
§ 14, Abs. 1 u. 2 GG werden nach der GUM'schen Verfassungsreform ab dem 01.11.2016 wie folgt lauten:
(1) Der Cash Flow und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Cash Flow verpflichtet. Sein Aufkommen soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Damit ist gewährleistet, dass endlich die Cash Flow-Profiteure in die Pflicht genommen werden und die arg überstrapazierten, vermögensbesteuerten Eigentümer wieder die ökonomisch dringend notwendige Luft zum Atmen erhalten.
Kurz und gut: Die S-Bahn-Station muss dafür herhalten, weil die Bahn zu wenig Lobby hat und viel zu wenig Wertschätzung genießt.
Was hat das mit der Kirche zu tun? Oh: nichts. Aber ein Beitrag aus nur einem nicht nachvollziehbaren Satz entbehrt dann doch zu sehr der Heiterkeit.
Ansonsten müsste ja auch die riesige Mercedes Benz Niederlassung in Berlin oder München-Donnersberberbrücke freigegeben werden.
Das ist aufgrund der gigantischen öffentlichen Wertschätzung der Weltöffentlichkeit gegenüber dem Mercedes-Händler an der Donnersberger Brücke leider vollkommen undenkbar! Würden das Autohaus nur Münchner kennen, gäbe es da gar kein Problem.
OT: OT OT - Mercedes Donnersbergerbrücke
Ansonsten müsste ja auch die riesige Mercedes Benz Niederlassung in Berlin oder München-Donnersberberbrücke freigegeben werden.
Das ist aufgrund der gigantischen öffentlichen Wertschätzung der Weltöffentlichkeit gegenüber dem Mercedes-Händler an der Donnersberger Brücke leider vollkommen undenkbar! Würden das Autohaus nur Münchner kennen, gäbe es da gar kein Problem.
Ist völlig OT, aber da es meine Branche ist ...
Es gibt in München an der Donnersbergerbrücke keinen Mercedes Händler. Es handelt sich um eine Niederlassung ,-) In Berlin hingegen gibt es sowohl mehrere Niederlassungen, als auch einige Daimler-Händler (Saparautzki und Andere) sowie von den Niederlassungen unabhängige Mercedes Vertragswerkstätten.
Also kein Mercedes Händler in München an der Donnersberger Str. (das war mal ..)
Da lag ich wohl gar nicht so falsch ;-)
Das ist aufgrund der gigantischen öffentlichen Wertschätzung der Weltöffentlichkeit gegenüber dem Mercedes-Händler an der Donnersberger Brücke leider vollkommen undenkbar! Würden das Autohaus nur Münchner kennen, gäbe es da gar kein Problem.
Ist völlig OT, aber da es meine Branche ist ...
Es gibt in München an der Donnersbergerbrücke keinen Mercedes Händler. Es handelt sich um eine Niederlassung ,-) In Berlin hingegen gibt es sowohl mehrere Niederlassungen, als auch einige Daimler-Händler (Saparautzki und Andere) sowie von den Niederlassungen unabhängige Mercedes Vertragswerkstätten.Also kein Mercedes Händler in München an der Donnersberger Str. (das war mal ..)
Die vorhandene Wertschätzung diesem Münchner Standort gegenüber ist sehr erfreulich und wohl noch größer als ich mir auszumalen imstande war. Die sich abzeichnende Karriere von Haus und Standort bestätigen meine Einschätzung ;-)
FAZ zu Frankfurt am Main Hbf
Dank SGBII? Eigentlich müssten 404 € Regelsatz ausreichen, um nicht betteln zu müssen.
Nein, wer an Bahnhöfen bettelt, ist meist suchtkrank oder psychisch krank (Achtung: ich habe nicht gesagt: selbst schuld!), das hat mit dem SGBII nichts zu tun. Oder anders gesagt: 50 € im Monat mehr würden daran nichts ändern.
Es geht nicht um mehr Geld sondern um die Sanktionspraxis. Du kannst mittlerweile auf 0 gekürzt werden obwohl dies gegen das Grundgesetz verstößt.
Wo du gerade von Osteuropa und Griechenland sprichst: Die träumen von SGBII oder einem Gesundheitswesen wie unserem. Und daran ändern unsere EU-Gelder oder Kredite auch nichts, im Gegenteil, auf den ganzen netten Konferenzen werden Portugal oder Griechenland noch genötigt, noch mehr im Sozialwesen zu sparen- und die "Hilfen" fließen an die Banken.
Eben und genau deswegen war die EU-Osterweiterung ein riesiger Fehler. Man wird nie überall in der EU einen gleichen Lebensstandard haben das ist Träumerei.
Der Euro macht insbesondere wirtschaftlich schwache Länder kaputt.
UBK und Bettler
Neulich hatte ich einen besonders dreisten Fall. Als Eisenbahner angebettelt und selbst als ich unter Vorlage des Konzernausweis gedrohnt habe ihn aus dem Bahnhof zu entfernen, meinte er das mir das nicht möglich sei, da ihm der Bahnhof gehöre. Beim nächsten Mal werde ich wohl die Bundespolizei einschalten müssen und den Mann bis dahin festnehemen.
Er war mir schon bis dato negativ aufgefallen, da er mehrere Reisende intensiv angebettelt hat und auch bei einem nein nicht abgelassen hat.
MFG
IC Königssee
Woraus ergibt sich hier ein Festnahmerecht?
- kein Text -
Woraus ergibt sich hier ein Festnahmerecht?
vermutlich § 127 StPO, Abs. 1 „Wird jemand auf frischer Tat ertappt, oder verfolgt, so ist, wenn er der Flucht verdächtig ist oder seine Identität nicht sofort festgestellt werden kann, jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen.“
Die Frage ist nur, ob Betteln am Bahnhof nur gegen die Hausordnung verstößt, oder schon eine Straftat wäre. Eine auf die Ansprache erfolgte Beleidigung, wäre was anderes ,-)
Das ist eine Straftat. § 185 StGB Beleidigung. Will man diese dann zur Anzeige bringen, der Beschuldigte flüchten, oder keine Angaben zu seiner Person machen wollen, greift durchaus wieder § 127 StPO
§ 127 StPO hier entlang
Woraus ergibt sich hier ein Festnahmerecht?
In diesem Falle war das Betteln zweifelsohne, auch im Vergleich mit anderen Bettlern, als aufdringlich einzustufen und ich sehe es an der Schwelle zur Nötigung.
S-Bahn Stationen (B-Ebene) für Obdachlos öffnen?
Folgendes schockiert mich:
Man fand eine Lösung, zumindest einen Lösungsvorschlag. Die Obdachlosen vor der Weißfrauenkirche sollten nachts in der B-Ebene der S-Bahn-Station Hauptwache nächtigen, so, wie das in den vergangenen Jahren auch anderen Obdachlosen ermöglicht wurde. Dazu wurde die Öffnung der Station vorgezogen, auf den 17. Oktober.
Eine B-Ebene der S-Bahn Station ist eine Verteilerebene für Fahrgäste und keine Obdachlosenstätte.
Das hat nun nichts mit Arroganz von mir zutun oder gar fehlender Nächstenliebe.Nur, zum Übernachten müssen sanitäre Einrichtungen und ein ordentlicher Raum vorliegen - all dies ist die B-Ebene einer S-Bahn nicht! Diese dient zur Verteilung der Fahrgäste, Punkt!
Im Opernhaus, in Turnhallen, im Rathaus oder in Kirchen übernachten ja auch keine Obdachlosen - weil dies eben keine Übernachtungsstätte ist. Warum soll denn eine S-Bahn Station dafür herhalten? Dann bekommt man nur Zustände, die man nicht möchte.
Ganz im Gegenteil. In Kirchen leben sogar Menschen in Not und das nicht nur eine Nacht: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenasyl
Es braucht auch keine "Lösungen für Obdachlose", sondern "Lösungen" für ein Wirtschaftssystem, das in einer so reichen Stadt wie Frankfurt so viel Leute im Wortsinne auf der Straße stehen lässt. Besser sichtbar in der Hauptwache als Probleme ins Unsichtbare zu verschieben.
GUMs fehlende Wertschätzung für die großen Kirchen
Die Antwort ist vergleichsweise einfach und schockierend zugleich: Weil Institutionen wie die Kirche trotz Milliardeneinnahmen aus der Kirchensteuer nicht verpflichtet sind, wirklich und umfassend wohltätig zu sein.
Von den Ossis, die, obwohl in der nach Nordkorea am zweitstärksten sakulärisierten Weltgegend hausend, zu einem sehr guten Teil auf ihren Kirchenhass geradezu stolz sind und sich in Leserbriefen und Forumsbeiträgen darin zu übertrumpfen versuchen, sich möglichst herablassend über religiöse Gemeinschaften zu äußern, bin ich ja schon einiges gewöhnt, aber dass solche unreflektierten Sprüche ausgerechnet aus einer katholischen Landeshauptstadt kommen können, darüber staune ich dann doch.
Die beiden großen Kirchen sind im sozialen Bereich, gerade für die Prekarisierten, mit Abstand die größten Dienstleister.
Der Bahnbezug: Die Bahnhofsmissionen sind nicht säkular, sondern ein gemeinsames Unternehmen dieser beiden großen Kirchen.
(Will keiner wissen, und das örtliche Käseblatt zu Leipzig [mit drei Buchstaben] hat bei der letzen Jubiläumsfeier der Bahnhofsmissionen die kirchliche Trägerschaft tunlichst verschwiegen, um seine in diesem Punkt stark fehlgeprägten lokalen Leser nicht zu verärgern.)
Eigentlich müssten sie die Nächstenliebe wirklich leben anstatt zu hohe Beträge zu thesaurieren.
Du weißt über die Kirchenfinanzen wohl sehr gründlich Bescheid? Ich sehe nur, dass massiv gespart wird. Nicht auf dem Sparkonto, sondern am Personal. Du kannst Dich mal bei Deiner örtlichen Pfarrei erkundigen, wie sie das Problem mit dem Priestermangel bewältigen.
Nicht ohne Grund gehören die beiden großen christlichen Kirchen zu den gräßten Immobilienbesitzern Deutschlands.
Mit Kirchengeschichte hast Du auch nicht viel am Hut. Fange mal mit den Reichsdeputationshauptschluss an und komme nächste Woche wieder.
Und generieren durch den Verkauf von Bildungsleistungen zusätzlichen Cash Flow.
Welche Bildungsleistungen sollen das denn überhaupt sein? Klosterschulen und kirchliche Internate? Viel mehr als das gibt es aber auch nicht. Kitas zählen übrigens nicht zu "Bildung".
Nein, ich bin nicht in einer Kirche beschäftigt.
Ich kann es nur nicht leiden, wenn jemand kennerisch tut und Krawall schlägt.
[OT] Die "Fürsorge" der (großen) Kirchen zahlt der Staat
Hallo,
in meinen Augen ist GUM's fehlende Wertschätzung vollkommen gerechtfertigt.
So bezahlt der deutsche Stadt jedes Jahr fast eine halbe Milliarde an Zuschüssen für Gebäude und Personal an die Kirchen, und dies zusätzlich zur Kirchensteuer.
Auch sonstige kirchliche Aktivitäten wie Krankenhäuser oder Caritas und Diakonie werden zu mehr als 90% vom deutschen Staat finanziert.
Falls Personal eingespart wird, sollte man sich fragen ob dies angesichts von Reserven in Milliardenhöhe tatsächlich notwendig ist.
Mit freundlichen Grüßen
Höllentalbahn
Herzlichen Dank für diesen fundierten Beitrag!
...von einem kirchenangehörigen "Ossi", dem genau das mächtig auf den Sack geht.
Von den Ossis, die, obwohl in der nach Nordkorea am zweitstärksten sakulärisierten Weltgegend hausend, zu einem sehr guten Teil auf ihren Kirchenhass geradezu stolz sind und sich in Leserbriefen und Forumsbeiträgen darin zu übertrumpfen versuchen, sich möglichst herablassend über religiöse Gemeinschaften zu äußern, bin ich ja schon einiges gewöhnt, aber dass solche unreflektierten Sprüche ausgerechnet aus einer katholischen Landeshauptstadt kommen können, darüber staune ich dann doch.
Mal schön die Kirchen im Dorf lassen,..
...und sich einfach mal mit den Fakten beschäftigen und diese auch akzeptieren.
Den Reichsdeputationshauptschluss hat sfn17 schon aufgeführt, und die Zuschüsse für bestimmte Personale und Gebäude wurden u.a. aufgrund von Enteignungen in den vatikanischen Verträgen festgelegt. Und bekanntermaßen ist ein Vertrag eine zweiseitige Willenserklärung.
Ja, wie ebenfalls schon erwähnt, sind Caritas und Diakonie Dienstleister im Sozialbereich. Das sind aber AWO, Volkssolidarität, Malteser, Johanniter und eine ganze Menge von Orden aber auch. Und natürlich erhalten alle für ihre erbrachten Dienstleistungen Entgelte nach denselben Regeln wie kommunale Krankenhäuser. Der Staat wäre allein garnicht in der Lage, dies zu stemmen. Und wir können froh sein, daß Kirchen noch Menschen motivieren können, anderen die Scheiße wegzuräumen, um es mal ganz grob zu sagen.
Zudem: Geschenkt wird nix! Warst Du schon mal bei Pflegesatzverhandlungen dabei? Da wird hart gefeilscht und gehandelt, dagegen ist Ali vom Istanbuler Basar ein absoluter Waisenknabe.
Hallo,
in meinen Augen ist GUM's fehlende Wertschätzung vollkommen gerechtfertigt.
So bezahlt der deutsche Stadt jedes Jahr fast eine halbe Milliarde an Zuschüssen für Gebäude und Personal an die Kirchen, und dies zusätzlich zur Kirchensteuer.
Auch sonstige kirchliche Aktivitäten wie Krankenhäuser oder Caritas und Diakonie werden zu mehr als 90% vom deutschen Staat finanziert.
Falls Personal eingespart wird, sollte man sich fragen ob dies angesichts von Reserven in Milliardenhöhe tatsächlich notwendig ist.Mit freundlichen Grüßen
Höllentalbahn
Komplett OT: GUMs Wertschätzungsbild
2. Die Kirchensteuer ist nicht zweckgebunden. Dein Unterfangen Kirchensteueraufkommen und Wohltätigkeit in Korrelation zu setzen ist haltlos.
Na wenn der Staat so wohltätig ist und einfach ohne Vorgaben für eine Organisation Steuern eintreibt sollte ich mich vielleicht auch mal melden beim Staat. Dann könnte er ja für mich auch Steuern kassieren, ich gebe mich auch mit 0,5% des Bruttoeinkommens aller Steuerzahler zufrieden.
Wohl eher nicht 127 StPO
...aber ob eine dem zu Grunde liegende Straftat vorliegt, halte ich für fragwürdig. Ich habe da eher den Eindruck, dass in dem Bericht deutlich übertrieben wurde, darauf deutet schon hin, dass er sagt, er wolle sein Festnahmerecht gebrauchen. In sozialer Sicht völlig unverhältnismäßig und wahrscheinlich auch keine Nötigung; daran dürfte es am Mittel oder an der Verwerflichkeit fehlen. Also: Ball besser flachhalten (bezieht sich auf den Ausgangsbeitrag, nicht auf dich).
Lesen bildet ...
Es ist zwar richtig das die Kirche für ihre Verluste entschädigt werden sollte,
allerdings nicht bis in die Ewigkeit, bereits 1919 wurde beschlossen das diese abgelöst werden soll. Der entsprechende Absatz in der Weimarer Reichsverfassung wurde ebenfalls in unser Grundgesetz übernommen und ist dort als Artikel 140 zu finden.
Hauptsache anderen fehlende Bildung vorwerfen ...
Wie heißt es so schön "Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen" (ist auf sfn17 bezogen)
sfn17's fehlende Wertschätzung für den Bahnbezug
Von den Ossis, die, (...), sich möglichst herablassend über religiöse Gemeinschaften (...) äußern, bin ich ja schon einiges gewöhnt, aber dass solche unreflektierten Sprüche ausgerechnet aus einer katholischen Landeshauptstadt kommen können, darüber staune ich dann doch.
Die beiden großen Kirchen sind im sozialen Bereich, gerade für die Prekarisierten, mit Abstand die größten Dienstleister.
Jetzt darfst du noch mehr staunen, denn jetzt gibt es etwas, von jemandem, wo aus dem tief katholischen Oberbayern stammt: Ich bin Antichristin, komplett unreligiös, gehöre zur Schwarze Szene und bei mir gibt es nur das "Petruskreuz", da ich scheinheilige, konservative, sog. "Christliche Werte" ablehne.
Da ändert auch die Bahnhofsmission nichts daran. Wenn es mal eine weibliche Päpstin gibt und sich die Kirchen auch sonst dem 21. Jarhundert angepasst haben werden (was wohl nie passieren wird), können wir weiter reden. Vorher nicht.
Dieser Gegenpol musste jetzt mal sein, um der übertribenen Kritik an Kirchenkritikern zu Widersprechen.
Der Bahnbezug: Die Bahnhofsmissionen sind nicht säkular, sondern ein gemeinsames Unternehmen dieser beiden großen Kirchen.
Der Eigentliche Grund für diese Antwort: Das alleine rechtfertigt hier aber keine Grundsatzdiskussion über Kirchen.
Bitte zurück zu eigentlichen Bahnthemen.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
(OT) @sfn an Peinlichkeit nicht zu überbieten
Von den Ossis, die, obwohl in der nach Nordkorea am zweitstärksten sakulärisierten Weltgegend hausend, zu einem sehr guten Teil auf ihren Kirchenhass geradezu stolz sind und sich in Leserbriefen und Forumsbeiträgen darin zu übertrumpfen versuchen, sich möglichst herablassend über religiöse Gemeinschaften zu äußern, bin ich ja schon einiges gewöhnt, aber dass solche unreflektierten Sprüche ausgerechnet aus einer katholischen Landeshauptstadt kommen können, darüber staune ich dann doch.
Bzw von welchem Zeitwirbel bist du denn herunter gefallen? Hast du nochmal drüber gelesen, was du hier zusammengebastelt hast?
Ich glaub du solltest dringend deinen Kommentar nochmal überdenken und richitg stellen. Ich war eigentlich der Meinung, solche Beiträge gehöre seit den späten 1990ziger Jahren ins Buch der Geschichte.
Dieser Kommentar sollte eigentlich, weil er den Forenregeln diametral entgegen steht, auch ein paar Urlaubstage nachsich ziehen.
Zum Thema Kirchenhass oder besser ausgedürckt: Kirchenskepsis sag ich nur schau dir doch mal die großen Themen der Kirchen an, die die Gesellschaft bewegen und woher das kommt.
- sexueller Mißbrauch, der totgeschwiegen wird bzw mit einer Behäbigkeit eines kopulierenden Bären aufgeklärt wird
- Verweigerng von gesellschaftlichen Veränderungen - Stichwort Homosexualität in Verbindung von Ehe und Familie
- Krichenrecht das über Arbeitsrecht steht (Kündigung bei Schiedung oder Wiederverheiratung)
- undurchsichtige Finanzen
- Tebarzen
Das alles löst Jubelstürme bei dir aus?
Wohl eher nicht 127 StPO
Doch, die ganze Situation war sehr unangenehm auch andere Reisende verließen den Bereich und die angesprochenen hatten erhebliche Mühe den Herren wieder loszuwerden.
MFG
IC Königssee
Analyse(?) der Quellen...
Es ist zwar richtig das die Kirche für ihre Verluste entschädigt werden sollte,
allerdings nicht bis in die Ewigkeit, bereits 1919 wurde beschlossen das diese abgelöst werden soll. Der entsprechende Absatz in der Weimarer Reichsverfassung wurde ebenfalls in unser Grundgesetz übernommen und ist dort als Artikel 140 zu finden.
Hauptsache anderen fehlende Bildung vorwerfen ...
Wie heißt es so schön "Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen" (ist auf sfn17 bezogen)
Hm, bei Dir ist Dein Glaspalast schon kaputt.
Allein die Überschriften, um so mehr der Text, lassen deutlich erkennen, dass es hier nicht um eine Analyse der sehr komplizierten Rechtslage geht, sondern schlicht um Krawall.
Dabei würde ich Dir sogar unterstellen, dass Dir die Dünnhäutigkeit dieser beiden Quellen selbst klar werden würde.
Kubicki als Experte für Staatsverträge des 19. Jahrhunderts. *kicher* Die Giordano-Bruno-Stiftung, deren Grundanliegen ich an sich unterstütze, führt nur zwei relevante Einzelmeinungen an, die sich fast decken und sich aber mit Mutmaßungen und Unterstellungen (à la ignorante Parlamentarier) begnügen.
Wenn es so "einfach" wäre, könnte der Bundestag heute einfach die Zahlungen einstellen. Aber man glaubt wahrscheinlich, dass die Abgeordneten im Tiefkeller des Berliner Doms regelmäßig gefoltert werden nach guter mittelalterlicher Sitte...
Wie gesagt, der Glaspalast im Höllental ist schon völlig entglast, und dies ganz unnötig. Nicht schön, dass diese mutmaßlich nur erguhgelten Texte herangezogen werden, um ein Forumsmitglied zu diffamieren. Aber egal, ich sortiere das mal unter Beißreflex ein und werde nicht dran sterben.
Schon merkwürdig, dass das Thema "Zahlungen an die Kirchen" überhaupt irgendwen interessieren. Es verschwinden woanders ganz andere Geldsummen.
Analyse(?) der Quellen...
Wenn es so "einfach" wäre, könnte der Bundestag heute einfach die Zahlungen einstellen. Aber man glaubt wahrscheinlich, dass die Abgeordneten im Tiefkeller des Berliner Doms regelmäßig gefoltert werden nach guter mittelalterlicher Sitte...
Glaspalast ist ein gutes Stichwort. In diesem sitzt eben der Staat und dessen Vertreter (bis auf irgendwelche Polterer von 4%-Parteien) und danken der Kirche auf Knieen, dass sie sich mit Lohnzahlungen für ihr Personal und ein paar mickrigen Zuwendungen als Entschädigung zufrieden gibt. Nächstenliebe und Bescheidenheit sollen ja christliche Attribute sein und dafür ist Deutschland ja dankbar. Was, wenn diese Vereinbarung nun von staatlicher Seite aufgekündigt werden würde? Ich denke, die Kirche(n) würde da ein gutes Geschäft machen. Dann mal den entwedendente Besitz einklagen. Kann lukrativ sein. Wo mal ein Kartoffelacker eines Klosters war, steht vielleicht heute der Hauptsitz einer Bank oder ein nobles Einkaufszentrum. Mit den irrsinnigen Immobilienpreisen und -werten könnte die Kirche bei einer Restitution die Löhne ihres Personals aus der Portokasse zahlen. Die Verwerfungen wären derart, dass der Staatshaushalt kollabieren könnte. Also lieber mal Klappe halten und weiter zahlen.
(OT) Saftige Polemik. Und warum eigentlich?
Von den Ossis, die, obwohl in der nach Nordkorea am zweitstärksten sakulärisierten Weltgegend hausend, zu einem sehr guten Teil auf ihren Kirchenhass geradezu stolz sind und sich in Leserbriefen und Forumsbeiträgen darin zu übertrumpfen versuchen, sich möglichst herablassend über religiöse Gemeinschaften zu äußern, bin ich ja schon einiges gewöhnt, aber dass solche unreflektierten Sprüche ausgerechnet aus einer katholischen Landeshauptstadt kommen können, darüber staune ich dann doch.
Bzw von welchem Zeitwirbel bist du denn herunter gefallen? Hast du nochmal drüber gelesen, was du hier zusammengebastelt hast?Ich glaub du solltest dringend deinen Kommentar nochmal überdenken und richitg stellen. Ich war eigentlich der Meinung, solche Beiträge gehöre seit den späten 1990ziger Jahren ins Buch der Geschichte.
Denkste. Wer so schreibt, kann nicht in einem neuen Bundesland leben. Das Thema Ost-West ist zwar Jahr für Jahr unwichtiger (und das finde ich auch gut so, die Wendebabys haben nämlich schon selbst Kinder), aber noch keinesfalls aus dem Bewusstsein verschwunden. Allein schon das Lichtfest am 9. Oktober - ein Datum, was in Leipzig mehr gefeiert wird als der 3. Oktober, wo schon immer tote Hose war, nicht mal die üblichen deutschnationalen Biertrinker postieren sich.
"Seit den späten 1990ziger Jahren" sowieso nicht, gar nicht, überhaupt nicht. Den Zeitpunkt, wo "Ossi-Wessi-Witze" nicht mehr funktionieren, würde ich persönlich auf irgendwo bei 2010 verorten, aber nicht in den späten 1990ern!
Lebst Du wirklich in einem neuen Bundesland, seit Jahren gar? Nein, das kann überhaupt nicht sein. Die große Presse berichtet übrigens relativ wenig aus dem "Osten" - da muss man schon die Lokalzeitungen bemühen, um einen besseren Eindruck zu gewinnen. Eigentlich ist so eine Regionalberichtserstattung normal, aber beim Thema "DDR/neuer Osten" fühlen sich die Westdeutschen immer noch sehr gerne als Experten.
Der Kirchenhass ist mindestens in Leipzig absoluter common sense und keine Erfindung von mir. Man redet über dieses Thema. Ist vermutlich auch im "kreuzer" (Stadtmagazin) zu ergoogeln. In der Leipziger Volkszeitung und in lokalen Onlinemedien (z.B. Leipziger Internetzeitung) erschienen regelmäßig relativ heftige Leserbriefe z.B. gegen Christian Wolff, den ehemaligen Pfarrer der Thomaskirche, und auch jetzt noch kann man auf böswillige Internetbeiträge zählen, die in dieser Form im "Westen" nie erscheinen würden, wenn es wiedermal um die noch nicht fertiggestellte Universtitätskirche geht.
Was willst Du eigentlich?!?
Dieser Kommentar sollte eigentlich, weil er den Forenregeln diametral entgegen steht, auch ein paar Urlaubstage nachsich ziehen.
Ich beziehe das mal auf Dich. Also:
Dieser Kommentar sollte eigentlich, weil er den Forenregeln diametral entgegen steht, auch ein paar Urlaubstage nachsich ziehen:
Zum Thema Kirchenhass oder besser ausgedürckt: Kirchenskepsis sag ich nur schau dir doch mal die großen Themen der Kirchen an, die die Gesellschaft bewegen und woher das kommt.- sexueller Mißbrauch, der totgeschwiegen wird bzw mit einer Behäbigkeit eines kopulierenden Bären aufgeklärt wird
- Verweigerng von gesellschaftlichen Veränderungen - Stichwort Homosexualität in Verbindung von Ehe und Familie
- Krichenrecht das über Arbeitsrecht steht (Kündigung bei Schiedung oder Wiederverheiratung)
- undurchsichtige Finanzen
- Tebarzen
Das alles löst Jubelstürme bei dir aus?
Sind der direkte Angriff im Betreff und diese rhetorische Frage ein Grund für einen Forumsurlaub?
Nee danke, das ist mir echt zu doof hier.
FAZ zu Frankfurt am Main Hbf
Ja, so ist es.
Allerdings ist Frankfurt auch generell mit Berufsbettlern und Obdachlosen überlaufen, die Situation am Bahnhof spiegelt nur die Zustände in der Stadt wider.
Erstaunlicherweise kann man in München wunderbar gegen Bettler vorgehen, während Frankfurt nur nach Ausreden sucht ("man kann nur bei Ordnungdwidrigkeiten etwas machen"). Man kann sicherlich auch her in Ffm das Betteln einfach per Verordnung verbieten.
Ist für mich auch ein Rätsel, wie man Flughäfen weitgehend frei von Bettlern und Obdachlosen halten kann (bis auf Amex-Verkäufer), aber Bahnhöfe nicht. Vielleicht sollte die Bahn hier vom Flugverkehr lernen.
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Seit zwei Monaten nicht mehr schwarz gefahren!!!
S-Bahn Stationen (B-Ebene) für Obdachlos öffnen?
Nur, zum Übernachten müssen sanitäre Einrichtungen und ein ordentlicher Raum vorliegen - all dies ist die B-Ebene einer S-Bahn nicht
Naja, bis 2015 gab's in der B-Ebene eine kostenlose öffentliche Toilette (wohl die einzige im zugepissten Frankfurt). Aber sie wurde umgebaut und ist jetzt kostenpflichtig, käme für dieses Klientel also wohl nicht mehr in Frage.
An kalten Tagen schlafen aber schon Obdachlose in der B-Ebene - das war bereits früher schon so. Die Behinderungen halten sich eigentlich in Grenzen - sie schlafen einfach an der Wand, betteln auch nicht.
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Seit zwei Monaten nicht mehr schwarz gefahren!!!
Komplett OT: GUMs Wertschätzungsbild
Solange öffentlich-rechtliche Kirchen gegenüber anderen Organisationen privilegiert sind (dürfen z.B. mit staatlicher Gewalt Mitgliederbeiträge einsammeln), kann man sie sehr wohl mit zusätzlichen Aufgaben belegen.
Der Kirche steht jederzeit frei, die rechtliche Form in einen eingetragenen Verein zu ändern, wenn ihr die vom Staat auferlegten Pflichten nicht passen.
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Seit zwei Monaten nicht mehr schwarz gefahren!!!
sfn17's fehlende Wertschätzung für den Bahnbezug
Jetzt darfst du noch mehr staunen, denn jetzt gibt es etwas, von jemandem, wo aus dem tief katholischen Oberbayern stammt: Ich bin Antichristin, komplett unreligiös, gehöre zur Schwarze Szene und
Na, bei dem was eine 218 rauslässt, wird man ja schnell schwarz, so also nicht überraschend.
Dennoch merkwürdig, sich als Antichristin zu bezeichnen. Sich selbst als Antichrist zu bezeichnen ist...hm.... vielleicht kannst ja mal mit Experten darüber reden. Will dir nicht zu nahe treten. Aber gibt auch andere Leute die halten sich für Jesus Christus selbst, Napoleon oder Elvis. Und laut rauszuposaunen dass man der Antichrist ist, ich denke, das kann die Lebensplanung schon über den Kopf werfen.
Das Problem und die Lösung
Am besten mit einer Strafzahlung in Höhe des 100-fachen Spendenbetrags an den Bahnhofsbetreiber im Falle des Zuwiderhandelns.
Nur nicht das!!!
Sonst schickt der Bahnhofsbetreiber selbst Bettler hin, um Leute zum Spenden zu provozieren und dann den 100fachen Betrag zu kassieren.
Die Strafzahlung soll schön brav an den Staat gehen.
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Seit zwei Monaten nicht mehr schwarz gefahren!!!
Bahnbezug?
- kein Text -
218466-1's Schwarze Welt
Jetzt darfst du noch mehr staunen, denn jetzt gibt es etwas, von jemandem, wo
"wo" als Relativpronomen: das ist hübsch, aber nicht bayrisch. Zugezogene?
aus dem tief katholischen Oberbayern stammt: Ich bin Antichristin, komplett unreligiös, gehöre zur Schwarze Szene
Klar, unreligiös, aber spirituell. Der Unterschied ist nur die Wortwahl.
und bei mir gibt es nur das "Petruskreuz", da ich scheinheilige, konservative, sog. "Christliche Werte" ablehne.
Naja, altes Problem wieder: Aus einer Antiposition (nämlich gegen "die Kirche" zu sein) kann man keine neue Spiritualität entwickeln.
Ich freue mich übrigens immer wieder, wenn die Gothics zu Pfingsten in Leipzig sind.
Anfangs (Mitte der 1990er) habe ich im Bekanntenkreis Werbung für sie gemacht, als man sie noch irgendwelcher nazistischer Umtriebe(?!?) verdächtigte. Möglich, dass wir uns in der Innenstadt auch schon gesehen haben.
Da ändert auch die Bahnhofsmission nichts daran. Wenn es mal eine weibliche Päpstin gibt und sich die Kirchen auch sonst dem 21. Jarhundert angepasst haben werden (was wohl nie passieren wird), können wir weiter reden. Vorher nicht.
Eher ist das ganze schwarze Ding eine Modeerscheinung des 20. Jahrhunderts und verschwindet wieder. Genauso wie die diversen Spiritualitäten des 19. Jahrhunderts, die sich noch ungefähr bis in die 1930er Jahre fortgeschleppt haben. Glaub ja nicht, dass nicht schon viele andere Menschen viele andere Sachen versucht haben, Wahrheiten schauen zu wollen.
Es ist durchaus möglich, dass auch die römisch-katholische Kirche irgendwann mal eine echte Päpstin hat. Katholische Priesterinnen gibt es schon, aber noch nicht direkt bei Römers. (Messdienerinnen aber übrigens schon lange.)
Wirst Du alles nicht wissen wollen. Für Dich sind alle Kirchen die gleiche Soße.
Besser wäre es, mal ein Fachbuch zur Kirchengeschichte oder zur europäischen Spiritualität, gerne auch nur zu der im Mittelalter (Schwarze Krimis sind übrigens nicht gemeint), zu lesen und nicht irgendwelche von Szenegenossen fabulierten Texte, die in schwarzen Locations zum Mitnehmen ausgelegt werden, zu konsumieren und mit solchem Zehntelwissen Forunsmitglieder zu attackieren.
Dieser Gegenpol musste jetzt mal sein, um der übertribenen Kritik an Kirchenkritikern zu Widersprechen.
Ich bin entzückt darüber, "übertrieben kritisiert" zu haben. Ich habe aber schon höhere Ansprüche an das, was ich gerne kritisieren möchte.
Der Eigentliche Grund für diese Antwort: Das alleine rechtfertigt hier aber keine Grundsatzdiskussion über Kirchen.
Bitte zurück zu eigentlichen Bahnthemen.
Warum dann noch Dein Gegenpol? Verschwendete Zeit also.
Selbst schuld.
Markenkern der Kirchen erhalten, B-Ebene entlasten
Eigentlich müssten sie die Nächstenliebe wirklich leben anstatt zu hohe Beträge zu thesaurieren.
Du weißt über die Kirchenfinanzen wohl sehr gründlich Bescheid? Ich sehe nur, dass massiv gespart wird. Nicht auf dem Sparkonto, sondern am Personal. Du kannst Dich mal bei Deiner örtlichen Pfarrei erkundigen, wie sie das Problem mit dem Priestermangel bewältigen.
Du könntest die Einnahmen ja aus der Lohnsteuerstatistik und der Zahl der Kirchenaustritte/-eintritte zumindest für die westlichen Bundesländer sehr gut schätzen.
Viel mehr als das gibt es aber auch nicht. Kitas zählen übrigens nicht zu "Bildung".
Wenn Du magst, kannst Du das gerne als vorschulische Bildung bezeichnen. Dabei geben die Städte und Gemeinden in der Regel erhebliche Zuschüsse, die die Neugläubigengewinnung und -bindung erheblich vergünstigen. Zudem zahlen die Eltern ja auch.
Nein, ich bin nicht in einer Kirche beschäftigt.
Ich kann es nur nicht leiden, wenn jemand kennerisch tut und Krawall schlägt.
Ich bin kein Fan davon, einen anderen Beitragsschreiber/Mitforisten so deutlich abzuwerten. Im Rahmen der Kirchensteuerdiskussion wurde vieles davon ja schon mal deutlichst analysiert und kommuniziert. Leider konnte die vor Jahrzehnten insbesondere in der FDP geführte Kirchensteuerdiskussion nicht alle Ecken ausleuchten. Inzwischen scheint aber das Zeitfenster geschlossen, so dass diese reichliche Finanzierungsquelle weiterhin sprudeln kann.
Deshalb muss ich leider bei meiner Meinung bleiben, dass es zum kirchlichen Markenkern gehört, sich um die Bedürftigen zu kümmern. Die Frankfurter B-Ebene ist auch aus der Betrachtung der Eigentümerpositionen heraus sicherlich nicht der geeignetste Ort.
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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
218466-1's Schwarze Welt
"wo" als Relativpronomen: das ist hübsch, aber nicht bayrisch. Zugezogene?
Nein. Aber aktuell weggezogene. :P
Klar, unreligiös, aber spirituell. Der Unterschied ist nur die Wortwahl.
Naja, altes Problem wieder: Aus einer Antiposition (nämlich gegen "die Kirche" zu sein) kann man keine neue Spiritualität entwickeln.
Warum nicht?
Ich freue mich übrigens immer wieder, wenn die Gothics zu Pfingsten in Leipzig sind.
Anfangs (Mitte der 1990er) habe ich im Bekanntenkreis Werbung für sie gemacht, als man sie noch irgendwelcher nazistischer Umtriebe(?!?) verdächtigte. Möglich, dass wir uns in der Innenstadt auch schon gesehen haben.
Ja, da war ich auch schon paar mal. Mit dem MET an- und abgereist, um mal wieder Bahnbezug herzustellen.
Eher ist das ganze schwarze Ding eine Modeerscheinung des 20. Jahrhunderts und verschwindet wieder.
Solange ich da bin, verschwindet es nicht.
Es ist durchaus möglich, dass auch die römisch-katholische Kirche irgendwann mal eine echte Päpstin hat. Katholische Priesterinnen gibt es schon, aber noch nicht direkt bei Römers. (Messdienerinnen aber übrigens schon lange.)
Wirst Du alles nicht wissen wollen. Für Dich sind alle Kirchen die gleiche Soße.
Das glaube ich erst, wenn ich es sehe.
Besser wäre es, mal ein Fachbuch zur Kirchengeschichte oder zur europäischen Spiritualität, gerne auch nur zu der im Mittelalter (Schwarze Krimis sind übrigens nicht gemeint), zu lesen und nicht irgendwelche von Szenegenossen fabulierten Texte, die in schwarzen Locations zum Mitnehmen ausgelegt werden, zu konsumieren und mit solchem Zehntelwissen Forunsmitglieder zu attackieren.
Mit "Hexen"-verbrennungen habe ich schon genug gehört. Vor nicht langer Zeit mit Kidesmissbrauch auch.
Auch sonst: Die Bibel wurde vom Menschen geschrieben, zu einer Zeit, als die Erde noch flach war. ;)
Für fast alles darin gäbe es heuer logische Erklärungen.
Bsp.: Zu Ostern feiern die Christen an Karfreitag den Mord an einem ganz normalen, irdischen Menschen (Jesus, der wenn überhaupt, vlt. eine Art Heilpraktiker/Motivationstrainer war) und am Ostersonntag den Diebstahl von dessen Leiche.
Ich kann mit diesem Irrglauben der Bibel nichts anfangen und habe schon damals in der Schule den Religionslehrer gewaltig damit genervt. ;)
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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218466-1's Schwarze Welt
Mit "Hexen"-verbrennungen habe ich schon genug gehört. Vor nicht langer Zeit mit Kidesmissbrauch auch.
Hexenverbrennungen sind ein komplexes Thema. Den unterschiedlichen christlichen Kirchen können da Versäumnisse zur Last gelegt werden. Aber sie gingen von einem Volksglauben aus bzw. dem Aberglauben von Martin Luther. Je stärker die Kirchenleitung die Kontrolle über ihre damaligen Regionalkirchen hatte, umso weniger waren Hexenverbrennungen verbreitet. Bis hin zu Spanien, wo die Inquisition dies fast vollständig unterbunden hat (man findet sonst weniges, das man der Inquisition positiv anrechnen kann - aber sie kämpfte gegen den Hexenwahn der frühen Neuzeit).
Auch sonst: Die Bibel wurde vom Menschen geschrieben, zu einer Zeit, als die Erde noch flach war. ;)
Dass die Menschen in der Antike oder im Mittelalter glaubten, dass die Erde flach war, dh. eine Scheibe, entspricht wohl der Phantasie eine Mittelschullehrers des 20. Jahrhunderts. Und weil es so eine nette urban legend war, hat sich das auch massenhaft ausgebreitet. Dass die Erde eine Kugel ist, war seit der Antike bekannt und nachgewiesen und wurde auch im Mittelalter nie ernsthaft bestritten.
Gut, man könnte ja wirklich lange über Fehler der Kirche in Vergangenheit und Gegenwart diskutieren oder auch um Glaubensfragen, gerade für skeptische Gemüter wie mich besonders interessant. Aber dafür sollte der ICE-Treff nicht zweckentfremdet werden. Es ist nur stören, wenn irgendwelche Horrorstories die man sich in irgendwelchen Szenen erzählt, ernsthaft in den Raum geworfen werden. Wir wollen hier doch auch nicht darüber diskutieren, dass die BRD nur eine GmbH ist oder Elvis lebt und noch nie auf dem Mond war.
Komplett OT: GUMs Wertschätzungsbild
2. Die Kirchensteuer ist nicht zweckgebunden. Dein Unterfangen Kirchensteueraufkommen und Wohltätigkeit in Korrelation zu setzen ist haltlos.
Na wenn der Staat so wohltätig ist und einfach ohne Vorgaben für eine Organisation Steuern eintreibt sollte ich mich vielleicht auch mal melden beim Staat. Dann könnte er ja für mich auch Steuern kassieren, ich gebe mich auch mit 0,5% des Bruttoeinkommens aller Steuerzahler zufrieden.
Der Staat fungiert hier als eine Art Dienstleister und erhält für das eintreiben der Kirchensteuer daher auch eine Provision.
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Weg mit dem 4744!