Freundliche Antwort auf den freundlichen Teil des Beitrags (Allgemeines Forum)

musicus, Donnerstag, 04.08.2016, 15:01 (vor 3529 Tagen) @ GUM

Aus persönlicher Erfahrung und Wertschätzung heraus versuche ich die Dinge so einzukaufen, dass die Gegenseite nicht geschädigt wird.

Der Verkäufer hingegen schert sich keineswegs um die "Schädigung" seiner Kunden, zumal er Angebot und Preis recht frei festlegen kann. Wie stellst du sicher, dass deine Gegenseite keine Schädigung erleidet? Oder anders herum: Welchen Schaden nimmt die DB, wenn du einen Fahrschein gegen Geld erwirbst? Die Verkäuferseite hat aus Freundlichkeit zu ihren Kunden ein äußerst attraktives Angebot geschnürt, mit dem dir auch für kleines Geld die Nutzung des Mobilitätsdienstleisters Nr. 1 offensteht und deine Umsicht bei der Reiseplanung durchaus belohnt. Warum kann man nicht einmal ein Angebot so nutzen, wie es gedacht wurde?

Und irgendwo gibt es halt nun mal eine Preis/Fairness-Grenze.

Wie ermittelt man diese?

Deshalb gehe ich als einer der wenigen Verbraucher auch nicht in den supereinfach Supermarkt einer der reichsten Familien Deutschlands.

Aha: Immer wenn ein Geschäft einfach aussieht und der Besitzer wohlhabend ist, muss man von unfairen Geschäftspraktiken ausgehen, die einen Einkauf in diesen Etablissements moralisch verbieten. Ich kann solche pauschalen Vorurteile in deinem Beitrag leider nur rügen!

Ich halte die Formulierung nur für leicht verunglückt.

Ich halte deine Satire diesmal für leicht missraten.


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