Preisänderungen in den BB (Fahrkarten und Angebote)
rainman51, Paderborn, Donnerstag, 30.06.2016, 23:58 (vor 3617 Tagen)
Ab 1.8.2016 kommt es zu einigen Änderungen in den BB.
1. Es steigen die Kosten für die Reservierungen in der 1. Wagenklasse von 4.50 Euro auf 5,90 Euro. Die Kosten für die 2 Klasse bleiben unverändert.
2. Ab sofort gibt es auch Preise, welche auf XXX,90 Euro enden. Dies betrifft die 2 Klasse im Bereich zwischen 31,90 und 139,90 Euro, sowie die 1 Klasse im Bereich zwischen 41,90 und 199,90 Euro.
3. Die Stornierung oder der Umtausch von Sparpreisen ist jetzt nur noch bis zum Tag vor dem 1 Geltungstag möglich.
4. Fahrkarten welche im Zug zum Bordpreis erworben werden enthalten einen Aufschlag von 12,50 Euro, statt wie bisher 7,50 Euro. (Im Fernverkehr)
5. Differenzierter Flexpreis: Dieser gilt auf folgenden Relationen:
Frankfurt(Main) Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• Hanau Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• München Hbf – Nürnberg Hbf
• München Hbf – Fürth(Bay) Hbf
Dieser kann zwischen dem 1 August und 30 September 2016 erworben werden. Mit Vorausbuchung bis zum 10 Dezember 2016. Die Fahrt muss in Fernverkehrszügen erfolgen. Die Fahrkarten gelten immer nur für eine Fahrt und haben nur Gültigkeit am 1 Geltungstag.
Preisänderungen in den BB
Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Freitag, 01.07.2016, 00:14 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
Ab 1.8.2016 kommt es zu einigen Änderungen in den BB.
1. Es steigen die Kosten für die Reservierungen in der 1. Wagenklasse von 4.50 Euro auf 5,90 Euro. Die Kosten für die 2 Klasse bleiben unverändert.
Da ist ja mal richtig unnötig. Einzelfahrscheine und BahnCard100F beinhalten ja die Reservierung bereits kostenlos und somit trifft diese Erhöhung vor allem Kunden mit BC100 2. Klasse, die ein Upgrade einlösen.
2. [...]
3. Die Stornierung oder der Umtausch von Sparpreisen ist jetzt nur noch bis zum Tag vor dem 1 Geltungstag möglich.
Das war doch bisher auch so, oder nicht?
4. Fahrkarten welche im Zug zum Bordpreis erworben werden enthalten einen Aufschlag von 12,50 Euro, statt wie bisher 7,50 Euro. (Im Fernverkehr)
Man will das flexible Fahren wohl unterbinden, wobei ich mich wirklich frage, wieso man heutzutage überhaupt noch im Zug lösen muss. Immerhin kann man selbst wenn man ganz kurzfristig zum Bahnhof kommt noch ein Handyticket lösen.
5. Differenzierter Flexpreis: Dieser gilt auf folgenden Relationen:
Frankfurt(Main) Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• Hanau Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• München Hbf – Nürnberg Hbf
• München Hbf – Fürth(Bay) Hbf
Flexibles Fahren ist wohl uncool. Der flexible Flexpreis ist erst der Anfang. In naher Zukunft wird es wahrscheinlich nur noch zuggebundene Fahrscheine geben.
[...]
Schwarz sehende Grüße
BSB
--
Für eine DB Lounge in Erfurt!
Preisänderungen in den BB
rainman51, Paderborn, Freitag, 01.07.2016, 00:17 (vor 3617 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
3. Die Stornierung oder der Umtausch von Sparpreisen ist jetzt nur noch bis zum Tag vor dem 1 Geltungstag möglich.
Das war doch bisher auch so, oder nicht?
Seit Dezember 2015 konnte man Sparpreise auch noch mal 1 Geltungstag stornieren. Hier gab es auch einige Beiträge dazu, wo einige Nutzer ihr Ticket noch nach der Fahrt selber storniert haben und überrascht waren das es ging ;).
Preisänderungen in den BB
Thomas, Freitag, 01.07.2016, 08:32 (vor 3617 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn
5. Differenzierter Flexpreis: Dieser gilt auf folgenden Relationen:
Frankfurt(Main) Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• Hanau Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• München Hbf – Nürnberg Hbf
• München Hbf – Fürth(Bay) Hbf
Flexibles Fahren ist wohl uncool. Der flexible Flexpreis ist erst der Anfang. In naher Zukunft wird es wahrscheinlich nur noch zuggebundene Fahrscheine geben.
[...]
und dies ist so unverständlich, gerade auch in Konkurrenz zum flexiblen PKW. Zudem: Die Gesellschaft wird immer spontaner und flexibler. Nur die Bahn geht in die umgekehrte Richtung. Wie passt das zusammen?
Preisänderungen in den BB
JanZ, HB, Freitag, 01.07.2016, 10:59 (vor 3617 Tagen) @ Thomas
und dies ist so unverständlich, gerade auch in Konkurrenz zum flexiblen PKW. Zudem: Die Gesellschaft wird immer spontaner und flexibler. Nur die Bahn geht in die umgekehrte Richtung.
Nicht ganz, die Sparpreise kann man ja neuerdings bis zur Abfahrt buchen, so dass theoretisch niemand mehr einen Flexpreis braucht.
Wie passt das zusammen?
Insofern ganz gut.
Preisänderungen in den BB
martarosenberg, Freitag, 01.07.2016, 12:53 (vor 3617 Tagen) @ JanZ
und dies ist so unverständlich, gerade auch in Konkurrenz zum flexiblen PKW. Zudem: Die Gesellschaft wird immer spontaner und flexibler. Nur die Bahn geht in die umgekehrte Richtung.
Nicht ganz, die Sparpreise kann man ja neuerdings bis zur Abfahrt buchen,
gibt aber nicht immer welche,
so dass theoretisch niemand mehr einen Flexpreis braucht.
spontane Sparpreise sind aber oft sehr teuer, teurer als BC-rabattierte Flexpreise (solange man die nicht abschafft ...).
Natürlich braucht man Flexpreise
MvG, Freitag, 01.07.2016, 15:39 (vor 3617 Tagen) @ JanZ
und dies ist so unverständlich, gerade auch in Konkurrenz zum flexiblen PKW. Zudem: Die Gesellschaft wird immer spontaner und flexibler. Nur die Bahn geht in die umgekehrte Richtung.
Nicht ganz, die Sparpreise kann man ja neuerdings bis zur Abfahrt buchen, so dass theoretisch niemand mehr einen Flexpreis braucht.
Doch natürlich. Den kann ich mir am Tag vorher kaufen, meine Fahrt nach Belieben unterbrechen und mir am nächsten Morgen je nach Lust und Laune einen Zug zur Weiterfahrt aussuchen. Das alles zu einem Festen und konstanten Preis. Wenn mir ein Zug zu voll ist, setze ich mich in die Lounge und nehme den Nächsten. Für mich persönlich ist das eine tragende Säule der Attraktivität der Bahn. Sparpreise sind in der Mehrheit der Fälle wesentlich teurer als der Flexpreis mit BC50.
+1, Mini-Ergänzung: Auch für touristische Besichtigungen
GUM, Freitag, 01.07.2016, 16:14 (vor 3617 Tagen) @ MvG
bearbeitet von GUM, Freitag, 01.07.2016, 16:14
und dies ist so unverständlich, gerade auch in Konkurrenz zum flexiblen PKW. Zudem: Die Gesellschaft wird immer spontaner und flexibler. Nur die Bahn geht in die umgekehrte Richtung.
Nicht ganz, die Sparpreise kann man ja neuerdings bis zur Abfahrt buchen, so dass theoretisch niemand mehr einen Flexpreis braucht.
Doch natürlich. Den kann ich mir am Tag vorher kaufen, meine Fahrt nach Belieben unterbrechen und mir am nächsten Morgen je nach Lust und Laune einen Zug zur Weiterfahrt aussuchen. Das alles zu einem Festen und konstanten Preis. Wenn mir ein Zug zu voll ist, setze ich mich in die Lounge und nehme den Nächsten. Für mich persönlich ist das eine tragende Säule der Attraktivität der Bahn. Sparpreise sind in der Mehrheit der Fälle wesentlich teurer als der Flexpreis mit BC50.
Vor langer Zeit waren die Bahnfahrkarten einfacher Fahrt auf Langstrecken mal 4 Tage gültig. Aber nur in Richtung auf das Fahrtziel.
Wer also München->Berlin->Hamburg zusammenbauen wollte, der konnte dies vergleichsweise günstig tun. Mehrere Übernachtungen in Berlin gehen jetzt nicht mehr.
Stattdessen müssen 2 Tickets gekauft werden.
--
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Natürlich braucht man Flexpreise
agw, NRW, Freitag, 01.07.2016, 16:20 (vor 3617 Tagen) @ MvG
Doch natürlich. Den kann ich mir am Tag vorher kaufen, meine Fahrt nach Belieben unterbrechen und mir am nächsten Morgen je nach Lust und Laune einen Zug zur Weiterfahrt aussuchen.
Bei teilweise nur einem Tag Gültigkeit schwierig :)
Das alles zu einem Festen und konstanten Preis. Wenn mir ein Zug zu voll ist, setze ich mich in die Lounge und nehme den Nächsten.
Sicher das schon. Oder wenn das Bordbistro kaputt ist, etc.
Für mich persönlich ist das eine tragende Säule der Attraktivität der Bahn. Sparpreise sind in der Mehrheit der Fälle wesentlich teurer als der Flexpreis mit BC50.
In der 2.Klasse vielleicht. Ich bezahle fast immer bis 37 Euro im Inland und bis 51 Euro fürs Ausland als SP 1.Klasse mit BC25. (Wenn man einfach zum Bahnhof geht, muss man natürlich mehr bezahlen.)
Und da musst du noch die 390 Euro Mehrpreis der BC50F abziehen.
Vergleichbare Flexpreise liegen bei 120-200 Euro.
Dazu kommt ja noch, dass man jede dritte Fahrt die Zugbindung aufgehoben bekommt und man zumindest von A nach B am Tag X flexibel ist.
Natürlich braucht man Flexpreise
JanZ, HB, Freitag, 01.07.2016, 16:47 (vor 3617 Tagen) @ agw
Doch natürlich. Den kann ich mir am Tag vorher kaufen, meine Fahrt nach Belieben unterbrechen und mir am nächsten Morgen je nach Lust und Laune einen Zug zur Weiterfahrt aussuchen.
Bei teilweise nur einem Tag Gültigkeit schwierig :).
Eben, ich schätze, der Anteil derjenigen Kunden, die schon eine Fahrkarte kaufen, ohne zu wissen, an welchem Tag sie fahren, dürfte recht gering sein. Aber es stimmt schon, das ist natürlich letztendlich genau so Geschmackssache wie bei den ewigen Diskussionen Bahn vs. Fernbus vs. Flugzeug vs. Auto oder Bar vs. Kreditkarte vs. Lastschrift etc.
Das alles zu einem Festen und konstanten Preis. Wenn mir ein Zug zu voll ist, setze ich mich in die Lounge und nehme den Nächsten.
Sicher das schon. Oder wenn das Bordbistro kaputt ist, etc.
Auch da frage ich mich, wie groß der Anteil der Leute ist, die das machen. Wenn ich schon im Zug bin, steige ich allenfalls dann außerplanmäßig aus, wenn ich nicht mal mehr im Gang sitzen kann. Ich weiß aber nicht, ob mir das schon mal passiert ist. Sparpreise wird man für solche Züge im Zweifel auch nicht bekommen.
Für mich persönlich ist das eine tragende Säule der Attraktivität der Bahn. Sparpreise sind in der Mehrheit der Fälle wesentlich teurer als der Flexpreis mit BC50.
In der 2.Klasse vielleicht. Ich bezahle fast immer bis 37 Euro im Inland und bis 51 Euro fürs Ausland als SP 1.Klasse mit BC25. (Wenn man einfach zum Bahnhof geht, muss man natürlich mehr bezahlen.)
Und da musst du noch die 390 Euro Mehrpreis der BC50F abziehen.
Vergleichbare Flexpreise liegen bei 120-200 Euro.
Dazu kommt ja noch, dass man jede dritte Fahrt die Zugbindung aufgehoben bekommt und man zumindest von A nach B am Tag X flexibel ist.
Ich rechne es jedes Jahr für mich durch und habe bisher immer festgestellt, dass ich mit BC25 2. Klasse wesentlich günstiger gefahren bin als ich es mit BC 50 oder ohne BC wäre.
Natürlich braucht man Flexpreise
musicus, Freitag, 01.07.2016, 17:19 (vor 3617 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von musicus, Freitag, 01.07.2016, 17:21
Eben, ich schätze, der Anteil derjenigen Kunden, die schon eine Fahrkarte kaufen, ohne zu wissen, an welchem Tag sie fahren, dürfte recht gering sein. Aber es stimmt schon, das ist natürlich letztendlich genau so Geschmackssache wie bei den ewigen Diskussionen Bahn vs. Fernbus vs. Flugzeug vs. Auto oder Bar vs. Kreditkarte vs. Lastschrift etc.
Mag sein - allerdings für *mich* oft einer der entscheidenden Vorteile des Flexpreis. Ich kann meinen Beruf oft nicht nach dem Yieldglücksspiel der DB planen. Mich auf einen ganz bestimmten Zug festzulegen, geht in vielen Fällen (roughly said: 30%+x meiner Reisen) einfach nicht und zwei SP kommen teurer als ein Flex, gerade, wenn man in vier Wochen die Stornierbarkeit wieder deutlich unattraktiver macht. Jedwede Einschränkungen bei Flexpreisen machen ein PKW attraktiver.
Ich rechne es jedes Jahr für mich durch und habe bisher immer festgestellt, dass ich mit BC25 2. Klasse wesentlich günstiger gefahren bin als ich es mit BC 50 oder ohne BC wäre.
Ich rechne ebenfalls. 2016 hat sich meine BC50 in nur vier Monaten amortisiert, letztes Jahr waren es noch 11. Über die paar Euro für die BC25 denke ich schon gar nicht mehr nach.
Natürlich braucht man Flexpreise
bers, Donnerstag, 07.07.2016, 01:04 (vor 3611 Tagen) @ MvG
Nicht ganz, die Sparpreise kann man ja neuerdings bis zur Abfahrt buchen, so dass theoretisch niemand mehr einen Flexpreis braucht.
Doch natürlich. Den kann ich mir am Tag vorher kaufen, meine Fahrt nach Belieben unterbrechen und mir am nächsten Morgen je nach Lust und Laune einen Zug zur Weiterfahrt aussuchen. Das alles zu einem Festen und konstanten Preis. Wenn mir ein Zug zu voll ist, setze ich mich in die Lounge und nehme den Nächsten. Für mich persönlich ist das eine tragende Säule der Attraktivität der Bahn. Sparpreise sind in der Mehrheit der Fälle wesentlich teurer als der Flexpreis mit BC50.
Amtrak (in den USA) bietet meines Wissens auch nur zuggebundene Tickets an. Von "brauchen" kann also keine Rede sein, auch wenn ich Dir zustimme: Flexpreise sind komfortabel. Aber es würde mich nicht wundern, wenn es die in ein paar Jahren auch bei uns nicht mehr gibt. Spätesten, wenn mal ein Attentäter mit einem Flexpreis unterwegs war, wird jemand fordern, die zur allgemeinen Sicherheit abzuschaffen. Warum auch immer.
Preisänderungen in den BB - Krank
br752, Freitag, 01.07.2016, 00:15 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
Die werden immer "verrueckter", wobei ich den Eindruck habe, dass die Marketingabteilung schneller Dinge "erdenkt" als sie die IT Umsetzen kann.
Also, wenn sie sich demnaechst noch auf x,99 Euro oder Zentelcent, wie an der Tanke, einlassen nur um noch 0,01% mehr Umsatz zu machen wird es Zeit denen mal aufzuzeigen, dass sie zu weit gegangen sind!
Oder Stundenweise andere Preise fuer die gleiche Verbindung am Abend. So wie an der Tanke.
Bisher fand ich das System verrueckt. Jetzt wird es krank!
Mein Tipp was noch kommt: [geloescht] - Damit sie nicht so schnell auf den Mist kommen!
BR752
Sparpreis-Schwankungen
rainman51, Paderborn, Freitag, 01.07.2016, 00:22 (vor 3617 Tagen) @ br752
bearbeitet von rainman51, Freitag, 01.07.2016, 00:23
Oder Stundenweise andere Preise fuer die gleiche Verbindung am Abend. So wie an der Tanke.
Das ist doch schon jetzt so. Ich habe für Juli einige Sparpreise gebucht, welche fast alle günstiger geworden sind. Ein ganz hartes Beispiel war 1 Klasse Paderborn - München: gekauft für 89 Euro (2 Personen / 2 BCs) kostet 2 Tage später knapp 43 Euro. Das war der Aktions Sparpreis.
Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn Sparpreis Tickets zu teuer sind, einfach mal warten ;), die werden meistens noch billiger. Teilweise sogar erst 2-3 Wochen vor der Fahrt. 3 Monate im Voraus buchen bringt nichts mehr, es sei denn es ist die günstigste Stufe...
Ergänzung zum Aktionsangebot "Differenzierter Flexpreis"
michael_seelze, Freitag, 01.07.2016, 00:57 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
bearbeitet von michael_seelze, Freitag, 01.07.2016, 00:58
Ab 1.8.2016 kommt es zu einigen Änderungen in den BB.
5. Differenzierter Flexpreis: Dieser gilt auf folgenden Relationen:Frankfurt(Main) Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• Hanau Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• München Hbf – Nürnberg Hbf
• München Hbf – Fürth(Bay) HbfDieser kann zwischen dem 1 August und 30 September 2016 erworben werden. Mit Vorausbuchung bis zum 10 Dezember 2016. Die Fahrt muss in Fernverkehrszügen erfolgen. Die Fahrkarten gelten immer nur für eine Fahrt und haben nur Gültigkeit am 1 Geltungstag.
Es können auch nur auf einer Teilstrecke Züge der Produktklassen ICE und/oder IC/EC genutzt werden. Auch gültig im
Vor- oder Nachlauf zu den genannten Relationen, wenn der tatsächliche Start- und/oder Zielbahnhof der Reise den genannten Bahnhöfen tariflich gleichgestellt ist.
Siehe hier, S. 112.
Verschlechterung durch die Hintertür
Artur Donar, Freitag, 01.07.2016, 06:40 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
Ich frage mich, was das soll? Will man mit den 12,50€ die Graufahrer abschrecken, die einfach mal sitzen geblieben sind und nun für eine Strecke, die Normal zB 10€ gekostet hätte, auf einmal fast 23€ auf den Tisch legen müssen, wenn sie erwischt werden?
Und die Stornierung von Sparpreisen such am 1. Geltungstag... Warum soll das nicht mehr gehen, wohl aber beim Normalpreis? Gabs zu viele Leute, die ihr Ticket nicht vorgelegt haben, nach der Fahrt storniert und so für 17,50€ durchs Land gefahren sind?
AD
Verschlechterung durch die Hintertür
agw, NRW, Freitag, 01.07.2016, 13:01 (vor 3617 Tagen) @ Artur Donar
Und die Stornierung von Sparpreisen such am 1. Geltungstag... Warum soll das nicht mehr gehen, wohl aber beim Normalpreis? Gabs zu viele Leute, die ihr Ticket nicht vorgelegt haben, nach der Fahrt storniert und so für 17,50€ durchs Land gefahren sind?
Ich hatte für mich letztens diesen Fall:
Günstiges SP-Ticket mit BC25F gebucht.
Nutzung wurde dann aber unwahrscheinlich und habe dann mit BC50 Flex gebucht.
Den SP hab ich erst storniert, als ich auf dem Weg zum Bahnhof war.
Sowas geht jetzt nicht mehr. Ist aber nur ein Nachteil wenn man nicht SP-Zusatz nutzen kann/will. Z.B. wenn man mit BC25F oder BC50 2.Kl fährt.
Echt schade.
Preisänderungen in den BB
musicus, Freitag, 01.07.2016, 07:09 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
bearbeitet von musicus, Freitag, 01.07.2016, 07:12
Ab 1.8.2016 kommt es zu einigen Änderungen in den BB.
1. Es steigen die Kosten für die Reservierungen in der 1. Wagenklasse von 4.50 Euro auf 5,90 Euro. Die Kosten für die 2 Klasse bleiben unverändert.
Passt ins Bild. Bei Reservierungen zockt man schon länger ungeniert ab.
2. Ab sofort gibt es auch Preise, welche auf XXX,90 Euro enden. Dies betrifft die 2 Klasse im Bereich zwischen 31,90 und 139,90 Euro, sowie die 1 Klasse im Bereich zwischen 41,90 und 199,90 Euro.
Auch das passt ins Bild: Warum nicht eigentlich auch SP-Stufen in Centschritten?
3. Die Stornierung oder der Umtausch von Sparpreisen ist jetzt nur noch bis zum Tag vor dem 1 Geltungstag möglich.
Oops - da haben die Jungs und Mädels wohl zu unzuverlässig gescannt ;-)
4. Fahrkarten welche im Zug zum Bordpreis erworben werden enthalten einen Aufschlag von 12,50 Euro, statt wie bisher 7,50 Euro. (Im Fernverkehr)
Alles was Geld bringt und Flexibilität einschränkt ist gut! Halleluja, preiset die Bahn!
5. Differenzierter Flexpreis: Dieser gilt auf folgenden Relationen:
Frankfurt(Main) Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• Hanau Hbf – Köln Hbf über Limburg Süd und Montabaur (Schnellfahrstrecke)
• München Hbf – Nürnberg Hbf
• München Hbf – Fürth(Bay) HbfDieser kann zwischen dem 1 August und 30 September 2016 erworben werden. Mit Vorausbuchung bis zum 10 Dezember 2016. Die Fahrt muss in Fernverkehrszügen erfolgen. Die Fahrkarten gelten immer nur für eine Fahrt und haben nur Gültigkeit am 1 Geltungstag.
Ist das wirklich noch ein Flexpreis? Hm, lass mich überlegen... Trotzdem cooler Name.
Preisänderungen in den BB
Thomas, Freitag, 01.07.2016, 08:30 (vor 3617 Tagen) @ musicus
bearbeitet von Thomas, Freitag, 01.07.2016, 08:31
Auch das passt ins Bild: Warum nicht eigentlich auch SP-Stufen in Centschritten?
weil die Automaten keine 1 und 2 Cent Münzen annehmen und herausgeben;-)
online fiele das nicht ins Gewicht...
musicus, Freitag, 01.07.2016, 08:33 (vor 3617 Tagen) @ Thomas
...und man könnte der Kundschaft durch die Vergünstigung um ein paar Cent das OT weiter schmackhaft machen.
Bahn Comfort bestätigt die Änderung NICHT !
Frank-RE, Recklinghausen, Freitag, 01.07.2016, 10:40 (vor 3617 Tagen) @ musicus
Auch der Kundendialog hat über die genannten Punkte keine Hinweise.
Woher kommt die Meldung?
Neueste BB-Version bereits im Thread verlinkt.
musicus, Freitag, 01.07.2016, 10:47 (vor 3617 Tagen) @ Frank-RE
- kein Text -
Beförderungsbedingungen
Thomas, Freitag, 01.07.2016, 10:49 (vor 3617 Tagen) @ Frank-RE
der Threadersteller schreibt doch deutlich, dass dies die Änderungen in den Beförderungsbedingungen zum 1. August sind. Einfach diese auch durchlesen, darin wirst du alles finden.
Beförderungsbedingungen
Frank-RE, Recklinghausen, Freitag, 01.07.2016, 11:01 (vor 3617 Tagen) @ Thomas
Es sind die BB von Dezember 2015 verlinkt.
Auf welcher Seite steht die Anpassung des Bordzuschlags und die Erhöhung der Reservierung?
Beförderungsbedingungen
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 01.07.2016, 11:04 (vor 3617 Tagen) @ Frank-RE
Es sind die BB von Dezember 2015 verlinkt.
Zuletzt berichtigt durch TVA 162/2016 - also aktuell.
--
Weg mit dem 4744!
Beförderungsbedingungen
musicus, Freitag, 01.07.2016, 11:04 (vor 3617 Tagen) @ Frank-RE
Auf welcher Seite steht die Anpassung des Bordzuschlags und die Erhöhung der Reservierung?
S. 14 bzw. S. 16
Beförderungsbedingungen Link
michael_seelze, Freitag, 01.07.2016, 11:04 (vor 3617 Tagen) @ Frank-RE
Es sind die BB von Dezember 2015 verlinkt.
Auf welcher Seite steht die Anpassung des Bordzuschlags und die Erhöhung der Reservierung?
Grundsätzlich Dezember 2015; aber die Änderungsübersicht im Dokument bzw. den Dateinamen beachten:
Hier nochmal.
Irrenanstalt
heineken, Freitag, 01.07.2016, 11:39 (vor 3617 Tagen) @ michael_seelze
Die ganzen super-duper-sonder-heute_billig(aber nich morgen!)-mondschein-spezial-Angebote nehmen gefühlt (?) einen größeren Raum ein als die eigentlichen BB. Wann wird in dieser Irrenanstalt, in der sich der Scheiß, pardon die kreativen innovativen Produktangebote ausgedacht werden, eigentlich mal ausgemistet?
Zur Gewöhnung an die harte Realität könnte man die Zahlenmenschen doch mal in die Werke schicken: Hilfe bei der Grundreinigung (»Frühjahrsputz« der IC/EC steht ja im Herbst an) und (nicht-technische) Wartung der Produktionsmittel.
Ich will doch nur von A nach B, oder C, oder D. In (halbwegs) pünktlichen Zügen, die zudem technisch zuverlässig und sauber sind. Ich habe keine Schmerzen, dabei auch einen Kilometerpreis im Korridor eines unteren zweistelligen Eurocent-Bereichs zu bezahlen.
Aber das ist wohl zuviel verlangt.
Ohne dem Verstorbenen jetzt Böses tun zu wollen – aber leider gilt in Anlehnung an den vom SPIEGEL einmal geprägten Satz: Die Deutsche Bahn (Fernverkehr) unter Rüdiger Grube steht für eine beständige Aura von Kindergeburtstag. ;-(
Was stimmt denn nicht mir dir?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 01.07.2016, 17:10 (vor 3617 Tagen) @ heineken
Bist du irgendwie nicht ausgeglichen? In gefühlt JEDEM deiner Beiträge bist du total unzufrieden, findest alles scheiße und meckerst rum. Ist der ICE-Treff vielleicht die falsche Plattform für dich?
Ich jedenfalls mag günstige Tickets. Solange mir das angezeigt wird, wenn ich auf www.bahn.de meine Fahrt buchen möchte, ist auch alles tutti. Ob das nun das Bananen-Super-Sonderangebot oder das XXL-Fleisch-Ticket ist, wen interessiert's?
Weshalb persönlich werden?
heineken, Freitag, 01.07.2016, 17:16 (vor 3617 Tagen) @ Paladin
Muß das sein? Mußt du nun persönlich werden ('was stimmt denn nicht mit dir?', 'bist du irgendwie nicht ausgeglichen?')
Da auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört: Das geht dich, mein lieber 'Paladin', einen feuchten Kehricht an.
So – zurück zum eigentlichen Thema:
Was nicht nur ich an diesen ganzen Preisfindungsergüssen 'finde', wurde dir von mehreren Usern inkl. mir selbst, mehrfach mitgeteilt. Nochmal kurz, für doch leider würdelose Ritter mit Kurzzeitgedächtnis: Bahnfahren (eine Variante der Mobilität) gehört zur Daseinsvorsorge, sie ist kein Selbstzweck. Und dazu gehört sicher nicht die Kombination mit lotteriehafter Preisauslobung. Jedenfalls nicht bei den Knappen und Bauern dieses Landes. (Auf die Ritter is' ja scheinbar kein Verlaß mehr …)
Bitte eine kleine Erklärung zum Zitat
GUM, Montag, 04.07.2016, 09:33 (vor 3614 Tagen) @ heineken
@heineken: Leider kenne ich den Urheber des Zitats nicht, kannst Du mir das vielleicht erklären:
Ohne dem Verstorbenen jetzt Böses tun zu wollen – aber leider gilt in Anlehnung an den vom SPIEGEL einmal geprägten Satz: Die Deutsche Bahn (Fernverkehr) unter Rüdiger Grube steht für eine beständige Aura von Kindergeburtstag. ;-(
Kannst Du mir sagen, um welchen Autor oder welchen Verstorbenen Medienschaffenden es geht. Leider reicht meine SPIEGEL-Lesererfahrung nicht so weit, dass ich es zuordnen könnte.
Nur am Rande: Auch wenn die Formulierung Irrenanstalt wohl etwas deftig ist, ist leider was dran :eek:
Aber so ist es halt, wenn sinnfreier Technologieeinsatz (aka Yield Management) heiß läuft.
Wenn es nicht funktioniert und die Kilometerpreise und der Ertrag nicht stimmen, dann gibt es halt die Lösung: Noch mehr Sonderangebote. Da mir inzwischen der Überblick darüber fehlt, kann ich mich nur wundern.
Wäre aber trotzdem dankbar für die Erklärung.
Liebe Grüße
GUM
--
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Da stands … (mL)
heineken, Montag, 04.07.2016, 10:46 (vor 3614 Tagen) @ GUM
Gold im Kopf (DER SPIEGEL 38/2002)
Vor allem aber wirkt er kindlich. Wie einst Marilyn Monroe berühmt war für ihren Hauch von Chanel, steht Guido Westerwelle notorisch für eine ständige Aura von Kindergeburtstag.
Zur Causa selbst: Ich weiß ja auch nicht, was @Paladin daran findet, immer in »Verteidigungshaltung« zu DB FV zu gehen. Und erst recht nicht, persönlich zu werden.
Wir sind doch hier nicht bei DSO! ;-) – Wenn man sich da manch aktuelle »Diskussion« (Mireo, Talgo, Twindexx Vario-Delay et al.) so anschaut. Eisenbahn-Quartett in Reinform. Von Blinden, die über Farbe diskutieren. Inhaltlich und stilistisch wirklich zum Fortlaufen …
Traurige Grüße & Danke!
GUM, Montag, 04.07.2016, 12:01 (vor 3614 Tagen) @ heineken
Gold im Kopf (DER SPIEGEL 38/2002)
Vor allem aber wirkt er kindlich. Wie einst Marilyn Monroe berühmt war für ihren Hauch von Chanel, steht Guido Westerwelle notorisch für eine ständige Aura von Kindergeburtstag.
Danke für den Link!
Zur Causa selbst: Ich weiß ja auch nicht, was @Paladin daran findet, immer in »Verteidigungshaltung« zu DB FV zu gehen. Und erst recht nicht, persönlich zu werden.
Wir sind doch hier nicht bei DSO! ;-) – Wenn man sich da manch aktuelle »Diskussion« (Mireo, Talgo, Twindexx Vario-Delay et al.) so anschaut. Eisenbahn-Quartett in Reinform. Von Blinden, die über Farbe diskutieren. Inhaltlich und stilistisch wirklich zum Fortlaufen …
Für mich gilt:
Wann immer eine Diskussion ein bestimmtes Niveau unterschreitet, dann lese ich einfach nicht mehr weiter oder gebe ein ganz kurzes Statement ab.
Damit ich nicht irgendwann feststellen muss, "mit was ich meine Zeit verbraucht habe".
Dies sagte Guido Westerwelle bei der Vorstellung seines Buches (Link habe ich nicht mehr).
Das gilt zum Glück nur sehr eingeschränkt für den ice-treff.de, ich finde die Diskussionskultur hier vergleichsweise gut.
Deshalb mein Danke für die Diskussionskultur und auch für das Aufwecken der Erinnerung an einen Politiker, den wir heute mehr denn je gebraucht hätten.
--
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Preisänderungen in den BB
agw, NRW, Freitag, 01.07.2016, 13:08 (vor 3617 Tagen) @ musicus
Ab 1.8.2016 kommt es zu einigen Änderungen in den BB.
1. Es steigen die Kosten für die Reservierungen in der 1. Wagenklasse von 4.50 Euro auf 5,90 Euro. Die Kosten für die 2 Klasse bleiben unverändert.
Passt ins Bild. Bei Reservierungen zockt man schon länger ungeniert ab.
Was ist das für die DB eigentlich?
Preis für eine teuer produzierte Leistung oder eine Schutzgebühr?
Eine Schutzgebühr muss so hoch sein, dass sie ihren Zweck erfüllt.
Ist das eine versteckte Preiserhöhung der BC100 und anderen Tickets ohne Inklusivreservierung?
Oder haben Scharen von Geschäftsleuten Inklusivreservierungen in die Luft gebucht und dann einfach eine neue gekauft?
Ich rätsel noch, was das soll.
Wer sie nicht kostenlos umbuchen möchte, kriegt ja weiterhin woanders welche für ~3 Euro.
1.April
agw, NRW, Freitag, 01.07.2016, 09:59 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
Zum ersten April hätten wir alle gelacht.
BB-Änderungen 30.06/01.08.2016 international
michael_seelze, Freitag, 01.07.2016, 11:15 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
bearbeitet von michael_seelze, Freitag, 01.07.2016, 11:16
Ab 1.8.2016 kommt es zu einigen Änderungen in den BB.
1. Es steigen die Kosten für die Reservierungen in der 1. Wagenklasse von 4.50 Euro auf 5,90 Euro. Die Kosten für die 2 Klasse bleiben unverändert.
Dies hat man in den SCIC-NRT ohne Beschränkung auf Gültigkeit erst ab 01.08.2016 aufgenommen.
4. Fahrkarten welche im Zug zum Bordpreis erworben werden enthalten einen Aufschlag von 12,50 Euro, statt wie bisher 7,50 Euro. (Im Fernverkehr)
So auch international als "Bordentgelt" ab 01.08.2016.
Außerdem:
- Reduzierung der Geltungsdauer bei Fahrkarten Sparpreis Europa Dänemark und Sparpreis Europa Schweden von 30 auf 15 Tage.
- Grenzbahnhöfe werden auf Fahrkarten von/nach Niederlande, Belgien und Luxemburg, die sonst für die für die niederländischen, belgischen und luxemburgischen Strecken keine Wegevorschrift enthalten, nicht mehr angegeben.
Siehe die SCIC-NRT und SCIC-SB.
Beim Kundendialog gehts jetzt rund
Frank-RE, Recklinghausen, Freitag, 01.07.2016, 11:20 (vor 3617 Tagen) @ michael_seelze
Gratuliere.... der Kundendialog und Bahn Comfort wurden gerade von der Änderung überrascht. Die Änderung wurde dort nicht kommuniziert. Da war das Forum schneller als die Bahn erlaubt
Beim Kundendialog gehts jetzt rund
musicus, Freitag, 01.07.2016, 11:50 (vor 3617 Tagen) @ Frank-RE
bearbeitet von musicus, Freitag, 01.07.2016, 11:52
Der Kundenmonolog hat öfter mal keine Ahnung. Was ist Bahn Comfort?
Beim Kundendialog gehts jetzt rund
Frank-RE, Recklinghausen, Freitag, 01.07.2016, 11:55 (vor 3617 Tagen) @ musicus
Kundenhotline für comfort-kunden...
Manchmal nützlich, häufig unfähig... Call-Center eben...
danke. hotlines nutze ich nicht
musicus, Freitag, 01.07.2016, 12:02 (vor 3617 Tagen) @ Frank-RE
- kein Text -
BB-Änderungen 30.06/01.08.2016 international
Thomas, Freitag, 01.07.2016, 12:29 (vor 3617 Tagen) @ michael_seelze
Außerdem:
- Reduzierung der Geltungsdauer bei Fahrkarten Sparpreis Europa Dänemark und Sparpreis Europa Schweden von 30 auf 15 Tage.
wobei sogar die praktische Relevanz der 15 Tage fragwürdig ist, da diese durch spezifische Regelungen eingeschränkt wird. Damit dürfte es nur eine formale Anpassung sein. Die DB Social Media-Team bezeichnete die 30 Tage sogar immer als Tippfehler;-))
Danke & traurige Grüße
GUM, Freitag, 01.07.2016, 11:24 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
- kein Text -
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Preisänderungen in den BB
martarosenberg, Freitag, 01.07.2016, 12:56 (vor 3617 Tagen) @ rainman51
bearbeitet von martarosenberg, Freitag, 01.07.2016, 12:57
5. Differenzierter Flexpreis:
Und was ist das?
Und kostet das nun mehr oder weniger als der "normale" Flexpreis?
Wahrscheinlich eine Preiserhöhung wie bei der Lufthansa
GUM, Freitag, 01.07.2016, 14:02 (vor 3617 Tagen) @ martarosenberg
bearbeitet von GUM, Freitag, 01.07.2016, 14:03
5. Differenzierter Flexpreis:
Und was ist das?Und kostet das nun mehr oder weniger als der "normale" Flexpreis?
In anderen Beiträgen hier bei ice-treff.de wurde schon geschrieben, dass es um einen Zuschlag von einigen Prozent auf den ohnehin schon teuersten Fahrpreis geht.
Damit wird das eigentlich in jedem Zug gültige Ticket gar nicht mehr so flexibel, wenn es beispielsweise einen "Freitagmittag"-Zuschlag oder so was ähnliches gibt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Bahn sich dies bei der Lufthansa abgeschaut hat.
Dort gab es "früher", wenn Sie sofort irgendwohin mussten oder einen Geschäftstermin umgebucht haben, einen "vollen Flugpreis" (gebucht in der Klasse "C"). Einzige wesentlichen Vorteile gegenüber der günstigen Economy-Klasse in Deutschland war: Etwas mehr Sitzbreite und die Umbuchbarkeit.
Nunmehr sperrt die Lufthansa einfach die Buchungsmöglichkeit für den normalen, voll flexiblen Tarif. Und verlangt von München->Frankfurt für heute Nachmittag noch einmal ein Plus von 60 Euro. In der Buchungsübersicht heißt es dann, dass der Flug in die Buchungsklasse "J" gebucht worden wäre. Wer nicht bereit ist, nachzuzahlen, wartet lt. aktueller Preisabfrage bis 20:00 Uhr.
Ähnlich können Sie sich das bei der Bahn vorstellen. Der ohnehin schon teure "Vollpreis", der auch Normalpreis genannt wurde, wird dann noch teurer.
Bei Kauf der Fahrkarte steigt der Preis dann einfach um beispielsweise 4 % oder so.
Da auch die BahnCard-Rabatte von 25 oder 50 % auf diesen Grundpreis berechnet werden, steigen alle diese abgeleiteten Preise mit.
Zusammengefasst kann man sagen: Das ist einfach nur eine verschleierte Preiserhöhung und das Bahnunternehmen schaut, ob es mit diesen neuen Preisen "durch kommt".
Sinnvoll erklären lässt es sich aber nicht, warum ein Flexpreis genannter Preis zu einer Zeit höher oder niedriger ist.
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Wahrscheinlich eine Preiserhöhung wie bei der Lufthansa
Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 01.07.2016, 14:07 (vor 3617 Tagen) @ GUM
Sinnvoll erklären lässt es sich aber nicht, warum ein Flexpreis genannter Preis zu einer Zeit höher oder niedriger ist.
Na weil der Preis flexibel ist. ;-)
Danke für das Wortspiel :-)
GUM, Freitag, 01.07.2016, 14:50 (vor 3617 Tagen) @ Sören Heise
- kein Text -
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Wahrscheinlich eine Preiserhöhung wie bei der Lufthansa
martarosenberg, Freitag, 01.07.2016, 16:04 (vor 3617 Tagen) @ GUM
5. Differenzierter Flexpreis:
Und was ist das?Und kostet das nun mehr oder weniger als der "normale" Flexpreis?
In anderen Beiträgen hier bei ice-treff.de wurde schon geschrieben, dass es um einen Zuschlag von einigen Prozent auf den ohnehin schon teuersten Fahrpreis geht.
Hm, da es aber nur zwischen ganz bestimmten Halten gilt, wäre das System hier an wieder einer Stelle mehr nichtmetrisch: Man bucht "mehr Bahnleistung", zahlt aber weniger.
Der Trick dabei ist, dass....
GUM, Freitag, 01.07.2016, 16:11 (vor 3617 Tagen) @ martarosenberg
5. Differenzierter Flexpreis:
Und was ist das?Und kostet das nun mehr oder weniger als der "normale" Flexpreis?
In anderen Beiträgen hier bei ice-treff.de wurde schon geschrieben, dass es um einen Zuschlag von einigen Prozent auf den ohnehin schon teuersten Fahrpreis geht.
Hm, da es aber nur zwischen ganz bestimmten Halten gilt, wäre das System hier an wieder einer Stelle mehr nichtmetrisch: Man bucht "mehr Bahnleistung", zahlt aber weniger.
... der neue Flexpreis natürlich einen Zuschlag auf den bisherigen Flexpreis darstellt.
Zu "unattraktiven" Zeiten ist dann der neue Flexpreis gleich dem alten Flexpreis, zu attraktiven Zeiten gibt es dann einen saftigen Zuschlag.
Ähnlich wie bei den neuen angeblich so intelligenten Stromzählern: Das Einsparpotenzial geht gegen Null, weil praktisch niemand nachts um 02 Uhr zum Billigstrompreis seine Waschmaschine befüllen kann. Und mit dem morgendlichen Kaffee auch nicht wartet, bis der Strom etwas günstiger wird und er eine Arbeitszeitstunde verliert.
Zu Hochnachfragezeiten kann man aber mit dem "intelligenten" Stromzähler noch weitere Preise einspielen. Zusammen mit einer hohen Grundgebühr und den Kosten für die Datenübertragung wird das dann ein riesiges Geschäft. Bloß nicht für den Kunden.
Deshalb ist es schade, dass die Bahn so einen Weg einschlägt.
Die "Teststrecken" wurden ja hier schon genannt:
Beitrag von rainman51 im ice-treff.de
Der Verbraucher muss deshalb leider immer wachsam bleiben.
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DB Regio gegensteuern?
martarosenberg, Samstag, 02.07.2016, 13:02 (vor 3616 Tagen) @ GUM
DB Regio sollte intensiver und Flächendeckender mit Angeboten wie "regio120plus" gegensteuern.
100 % Zustimmung!
GUM, Montag, 04.07.2016, 09:34 (vor 3614 Tagen) @ martarosenberg
- kein Text -
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100 % Zustimmung!
Zauberpilz, Montag, 04.07.2016, 21:38 (vor 3613 Tagen) @ GUM
Ich würde nicht damit rechnen das DB Regio den Markt zukünftig mit billigen Angeboten überschwemmt.
Regionalzug ist oft schon günstiger als ein Verbundfahrschei
GUM, Dienstag, 05.07.2016, 11:16 (vor 3613 Tagen) @ Zauberpilz
bearbeitet von GUM, Dienstag, 05.07.2016, 11:16
Ich würde nicht damit rechnen das DB Regio den Markt zukünftig mit billigen Angeboten überschwemmt.
n
Rechne mal nach, welche Strecken man so mit einem Länder-Ticket zurücklegen kann....
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Preisänderungen in den BB
HH-Ole, Freitag, 01.07.2016, 14:02 (vor 3617 Tagen) @ martarosenberg
5. Differenzierter Flexpreis:
Und was ist das?Und kostet das nun mehr oder weniger als der "normale" Flexpreis?
Ganz verstanden habe ich es auch noch nicht, aber ein Punkt, der auf jeden Fall "differenziert" wird ist die Gültigkeitsdauer - diese ist dann auf diesen Relationen immer datumsgenau und damit sowohl die Auslastung besser planbar als auch die betrügerische Mehrfachnutzung eingeschränkt...
Kauf im Ausland?
Artur Donar, Freitag, 01.07.2016, 16:21 (vor 3617 Tagen) @ martarosenberg
2 Nachfragen:
Was ist denn, wenn man zB ein flexibles Ticket mit 1. Gültigkeitstag 1 Tag vorher kauft für die Strecke? Die Tickets gelten doch 2 Tage.
Was ist, wenn man das Ticket bei einer Auslandsbahn kauft, zB SNCB?
Differenzierter Flexpreis - Kauf im Ausland?
michael_seelze, Samstag, 02.07.2016, 00:43 (vor 3616 Tagen) @ Artur Donar
2 Nachfragen:
Was ist denn, wenn man zB ein flexibles Ticket mit 1. Gültigkeitstag 1 Tag vorher kauft für die Strecke? Die Tickets gelten doch 2 Tage.
Ich tendiere dazu, dass bei ausschließlicher Nutzung einer Fahrkarte zum "differenzierten Flexpreis" am 2. Geltungstag eine Fahrt ohne gültige Fahrkarte vorliegt, da gegen Nummer 3.3 der zugehörigen BB verstoßen wurde:
3.3 Reisen mit einem „Differenzierten Flexpreis“ müssen am ersten Geltungstag der Fahrkarte angetreten werden.
Was ist, wenn man das Ticket bei einer Auslandsbahn kauft, zB SNCB?
Vermutlich erhälst Du da dieses Aktionsangebot der DB Fernverkehr AG nicht.
Differenzierter Flexpreis - Kauf im Ausland?
Zauberpilz, Samstag, 02.07.2016, 09:27 (vor 3616 Tagen) @ michael_seelze
Was ist, wenn man das Ticket bei einer Auslandsbahn kauft, zB SNCB?
Vermutlich erhälst Du da dieses Aktionsangebot der DB Fernverkehr AG nicht.
Solange die nicht mitmachen, wirst du da den normalen Preis bezahlen und wahrscheinlich sogar eine längere Gültigkeit erhalten. An "normale" Fahrgäste richtet sich der neue Flexpreis ehh nicht, von daher glaube ich auch nicht das die ausländischen Partnerbahnen da mitmachen.
Preisänderungen in den BB
ICEwave, Freitag, 01.07.2016, 17:13 (vor 3617 Tagen) @ martarosenberg
Wir sollten die Preisentwicklung auf den entsprechenden Strecken beobachten. Ich hätte ja nichts dagegen wenn das ganze eine Art "Sparpreis-Light" darstellt und man an manchen Tagen den Flexpreis senkt, um die Auslastung zu erhöhen und für Spontanreisende im Vergleich zu Bus und Auto attraktiver zu werden. Irgendwie glaube ich aber nicht dran. Ich denke auch eher, dass es eine versteckte Preiserhöhung wird. Die Richtung in die das geht gefällt mir ganz und gar nicht.
Gilt das ganze eigentlich auch über die Relationen hinaus, z.B. wenn man von München über Nürnberg nach Würzburg fährt?
Viele Grüße aus ICE 1152, der heute mit Ersatzpark unterwegs ist.
ICEwave
PS: Ich nutze die Gelegenheit mich kurz vorzustellen. Ich bin schon seit der Kindheit der Eisenbahn sehr zugetan und interessiere mich für alles was mit dem Personenverkehr zu tun hat. Fahre daher auch sehr gerne Zug v.a. auf langen Strecken weil man im Gegensatz zum Auto sich zurücklehnen und entspannen kann. Ich lese schon lange mit und wollte mich jetzt mal in die Diskussionen einklinken und hoffe auf etwas Welpenschutz.
Preisänderungen in den BB
Zauberpilz, Freitag, 01.07.2016, 19:32 (vor 3616 Tagen) @ ICEwave
Wir sollten die Preisentwicklung auf den entsprechenden Strecken beobachten. Ich hätte ja nichts dagegen wenn das ganze eine Art "Sparpreis-Light" darstellt und man an manchen Tagen den Flexpreis senkt, um die Auslastung zu erhöhen und für Spontanreisende im Vergleich zu Bus und Auto attraktiver zu werden.
So ist es nicht gedacht. Es geht rein um Preise überhalb des Normalpreises. Keinesfalls darunter (Teufelszeug).
Preisänderungen in den BB
martarosenberg, Samstag, 02.07.2016, 13:08 (vor 3616 Tagen) @ Zauberpilz
Wir sollten die Preisentwicklung auf den entsprechenden Strecken beobachten. Ich hätte ja nichts dagegen wenn das ganze eine Art "Sparpreis-Light" darstellt und man an manchen Tagen den Flexpreis senkt, um die Auslastung zu erhöhen und für Spontanreisende im Vergleich zu Bus und Auto attraktiver zu werden.
So ist es nicht gedacht. Es geht rein um Preise überhalb des Normalpreises. Keinesfalls darunter (Teufelszeug).
Beim Flexpreis1 (der flexible Preis nach Österreich) hat sich doch aber auch herausgestellt, dass es in vielen (nicht allen) Fällen günstiget geworden ist.
"Differenzierter Flexpreis" als "Aktionsangebot"
MichiS, Freitag, 01.07.2016, 19:32 (vor 3616 Tagen) @ martarosenberg
"5. Differenzierter Flexpreis:
Und was ist das?
Und kostet das nun mehr oder weniger als der "normale" Flexpreis?"
Das Ganze wird als "Aktionsangebot" (S. 111) beworben, was den Schluss nahelegt, dass dieser flexible Flexpreis wohl (etwas) günstiger ausfallen dürfte. Soviel Zynismus, bei einer dieser unzähligen "Aktionen" in der rot-weißen Tarifdschungelhölle tatsächlich mehr als normal (pardon: "flex") zu verlangen, traue ich nicht mal unserem führenden Mobilitätsdienstleister zu.
Aber unterm Strich wirken die aktuellen Errungenschaften der Tarifabteilung, von der Abschaffung des Deutschlandpasses über die Kürzung der Geltungsdauer bestimmter Fahrscheine bis zu versteckten Preiserhöhungen, tatsächlich wie ein Konjunkturprogramm für die schwächelnde deutsche Automobilindustrie. Entsprechend habe ich bei einem solchen Testballon keine gute Vorahnung ...
Verteuerung der Reservieurung
ALR997, Freitag, 01.07.2016, 19:35 (vor 3616 Tagen) @ rainman51
Komischerweise werden damit genau die Fahrgäste noch mehr belastet, die wie ich gerne eine Fahrkarte im Voraus kaufen und erst vor Abfahrt gerne reservieren wollen - auch vor dem Hintergrund dass dann die Reservierung nicht mehr kostenlos ist.
Dementsprechenend finde ich es eigentlich nicht ganz richtig, dass man diesen Weg geht. Umso mehr Menschen fahren doch dann ohne Reservierung.
Verteuerung der Reservieurung
agw, NRW, Samstag, 02.07.2016, 08:18 (vor 3616 Tagen) @ ALR997
Komischerweise werden damit genau die Fahrgäste noch mehr belastet, die wie ich gerne eine Fahrkarte im Voraus kaufen und erst vor Abfahrt gerne reservieren wollen - auch vor dem Hintergrund dass dann die Reservierung nicht mehr kostenlos ist.
1.Klasse-Inklusivreservierung?
Du kannst doch einmal kostenlos umbuchen. Übrigens auch bei Sparpreisen. Online geht das auch recht schnell.
Verteuerung der Reservieurung
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 02.07.2016, 09:16 (vor 3616 Tagen) @ agw
Komischerweise werden damit genau die Fahrgäste noch mehr belastet, die wie ich gerne eine Fahrkarte im Voraus kaufen und erst vor Abfahrt gerne reservieren wollen - auch vor dem Hintergrund dass dann die Reservierung nicht mehr kostenlos ist.
1.Klasse-Inklusivreservierung?
Du kannst doch einmal kostenlos umbuchen. Übrigens auch bei Sparpreisen. Online geht das auch recht schnell.
Das geht doch mit (fast) jeder bei der DB gekauften Reservierung?
--
Weg mit dem 4744!
Verteuerung der Reservieurung
agw, NRW, Samstag, 02.07.2016, 10:55 (vor 3616 Tagen) @ JeDi
Komischerweise werden damit genau die Fahrgäste noch mehr belastet, die wie ich gerne eine Fahrkarte im Voraus kaufen und erst vor Abfahrt gerne reservieren wollen - auch vor dem Hintergrund dass dann die Reservierung nicht mehr kostenlos ist.
1.Klasse-Inklusivreservierung?
Du kannst doch einmal kostenlos umbuchen. Übrigens auch bei Sparpreisen. Online geht das auch recht schnell.
Das geht doch mit (fast) jeder bei der DB gekauften Reservierung?
So, wie ich das versranden habe, geht es ihm darum, dass er Inklusivreservierung nicht bei der Buchung, sondern erst später nutzen möchte. Da muss man nichts zusätzliches kaufen, sondern es sollte Online über die Buchungsrückschau und vielleicht noch andere Wege kostenlis gehen.
12 DM für eine Reservierung?
ktmb, Samstag, 02.07.2016, 11:02 (vor 3616 Tagen) @ agw
Das ist schon ein starkes Stück. Werden demnächst auch noch die Kofferablagen zur Reservierung gegen Bezahlung freigegeben oder Warteplätze am Bahnsteig in Türnähe verkauft?
Leider bringt für Familien die inklusive Reservierung in der 1. Klasse nichts, da pro Kind 5,90 € extra zu bezahlen sind.
Herzliche Grüße
Das sind ja 48 Ostmark auf dem Schwarzmarkt!
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 02.07.2016, 11:09 (vor 3616 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von JeDi, Samstag, 02.07.2016, 11:10
Leider bringt für Familien die inklusive Reservierung in der 1. Klasse nichts, da pro Kind 5,90 € extra zu bezahlen sind.
Irrtum, für 1 Kind 5,90 - nicht pro Kind.
--
Weg mit dem 4744!
Zwei Reservierungen für Kinder "kosten" aktuell 9 €.
ktmb, Samstag, 02.07.2016, 11:56 (vor 3616 Tagen) @ JeDi
Und demnächst dann 11,80 €.
Vielen Dank liebe DB für die "kostenlose" Reservierung!
Herzliche Grüße
Zwei Reservierungen für Kinder "kosten" aktuell 9 €.
markman, Samstag, 02.07.2016, 13:49 (vor 3616 Tagen) @ ktmb
naja, wenn die Kinder unter 15 sind, dann fahren sie kostenlos mit. Da sind 9 oder 11 EUR doch egal, oder?
Gruß,
Markman
Zwei Reservierungen für Kinder "kosten" aktuell 9 €.
musicus, Samstag, 02.07.2016, 20:18 (vor 3615 Tagen) @ markman
bearbeitet von musicus, Samstag, 02.07.2016, 20:19
naja, wenn die Kinder unter 15 sind, dann fahren sie kostenlos mit. Da sind 9 oder 11 EUR doch egal, oder?
Kann man so sehen. Der Preistransparenz gereichen nachgeschobene zweistellige Eurobeträge nicht zum Vorteil.
[Anekdote] Die Preistransparenz der Bahn...
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 04.07.2016, 08:07 (vor 3614 Tagen) @ musicus
...ist doch gegenüber anderen Mobilitätsdienstleistern noch vorbildlich.
Unlängst buchte ich für einen Freund und mich einen Flug in die USA und zurück, mit einer dort ansässigen Fluggesellschaft. Nach Abwägung verschiedener Kriterien wie Preis und Flugzeit kam auch das eingesetzte Fluggerät mit in die Bewertung. Anders ausgedrückt, freuten wir uns über die Tatsache, daß die transatlantische Strecke mit einem Aribus A330 geflogen werden sollte, der mit seiner 2+4+2-Sitzanordnung für zwei gemeinsam reisende Personen optimal ist. Man bucht sich Plätze links oder rechts im "2er"-Bereich und hat somit einmal Fenster, einmal Gang und muß maximal seinen persönlich bekannten Mitreisenden aufscheuchen, wenn man mal aufs Örtchen gehen will. Insbesondere nachts sehr angenehm, wenn man nicht eine wildfremde Person am Gangplatz wachschütteln muß, wenn die Blase drückt.
Um die Sache abzukürzen, man kennt es ja, daß Plätze mit mehr Beinfreiheit gegen Aufpreis angeboten werden - jene besagte Fluggesellschaft erdreistet sich aber tatsächlich, für sämtliche Gang- und Fensterplätze einen recht saftigen Aufpreis, der bei zwei Personen mehr als 50% des eigentlichen Flugpreises betrug, zu kassieren. Die einzigen gebührenfrei zu reservierenden Plätze waren die mittleren beiden des Viererblocks. Auf der Website hingegen war davon vor der Buchung keine Rede, lediglich die kostenpflichtige Buchung von "mehr Platz" wurde beworben.
Besonders ärgerlich daran war, daß mit diesen Zusatzkosten der Flug im gleichen Preisbereich lag wie eine eigentlich bevorzugte Verbindung mit einer bekannt besseren Gesellschaft und einem zeitsparenderen Routing.
In Zukunft diese Fluggesellschaft nicht mehr buchen werdende Grüße,
der Colaholiker
--
![[image]](http://abload.de/img/kippelnverbotene3qfr.png)
...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
musicus, Montag, 04.07.2016, 09:50 (vor 3614 Tagen) @ Colaholiker
...ist doch gegenüber anderen Mobilitätsdienstleistern noch vorbildlich.
Sie mag besser sein; "vorbildlich" ist allerdings anders.
Um die Sache abzukürzen, man kennt es ja, daß Plätze mit mehr Beinfreiheit gegen Aufpreis angeboten werden
Bei der Bahn heißt diese Option 1. Klasse.
jene besagte Fluggesellschaft erdreistet sich aber tatsächlich, für sämtliche Gang- und Fensterplätze einen recht saftigen Aufpreis, der bei zwei Personen mehr als 50% des eigentlichen Flugpreises betrug, zu kassieren.
Auch bei der Bahn ist der Klassenfaktor 1,6, oder?
Die einzigen gebührenfrei zu reservierenden Plätze waren die mittleren beiden des Viererblocks.
Die einzigen gebührenfrei zu reservierenden Plätze sind bei der Bahn in besagter 1. Klasse. Für die Reservierung in der Holzklasse werden teilweise Preisaufschläge im zweistelligen Prozentbereich fällig.
Besonders ärgerlich daran war, daß mit diesen Zusatzkosten der Flug im gleichen Preisbereich lag wie eine eigentlich bevorzugte Verbindung mit einer bekannt besseren Gesellschaft und einem zeitsparenderen Routing.
Besonders ärgerlich ist beim Preis-/Qualitätsverhältnis der Bahn die mangelhafte Konkurrenzfähigkeit mit dem PKW.
...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 04.07.2016, 10:12 (vor 3614 Tagen) @ musicus
Du wirfst hier mehrere Sachen durcheinander.
Bei der Bahn heißt diese Option 1. Klasse.
Der Vergleich stimmt nicht mal für die "Mehr Platz"-Plätze, da man in der 1. Klasse der Bahn deutlich mehr mehr Platz hat als in den "Preferred seating"-Reihen dieser Fluggesellschaft. Und um eine Aufzahlung für diese Plätze ging es ja nicht mal, das war ja zu erwarten und wurde im Vorfeld auch angekündigt.
Auch bei der Bahn ist der Klassenfaktor 1,6, oder?
Äpfel, Birnen, und so. Zumal meine Kritik sich eben nicht auf "Preferred Seating" bezog, sondern auf ganz normale Sitzplätze in der Sadinendosenklasse. Das wäre etwa so, als ob man bei der Bahn ausschließtlich Abteilplätze hätte, und zur Nutzung alle Gang- oder Fensterplätze in diesen Abteilen nochmal 60% mehr zahlen müßte. Eine normale Fahrkarte (egal welcher Klasse) berechtigt nur zur Nutzung der Mittelplätze der jeweiligen Klasse.
Oder um es nochmal in konkreten Zahlen für den Flieger auszudrücken: Von acht Plätzen in einer Reihe sind nur zwei(!) überhaupt ohne Zuzahlung buchbar. Also für drei Viertel aller Sitzplätze in der Economy-Klasse muß man extra Geld hinlegen. Demnach mnüssen also 75% der Passagiere in dieser Klasse zwangsweise mehr bezahlen, sobald die Gratisplätze vergriffen sind!
Somit ist Dein Vergleich zwar sachlich richtig, baut aber auf völlig falscher Voraussetzung auf, und ist somit am Thema vorbei.
Die einzigen gebührenfrei zu reservierenden Plätze sind bei der Bahn in besagter 1. Klasse. Für die Reservierung in der Holzklasse werden teilweise Preisaufschläge im zweistelligen Prozentbereich fällig.
Siehe oben, Dein Vergleich humpelt. Hier strauchelt er besonders, denn bei der Bahn ist ein Sitzplatz eine Zusatzleistung, die man entweder (bei entsprechend niedriger Auslastung) eben bekommt, oder sich (bei erwarteter hoher Auslastung) extra gönnt. Im Flugverkehr ist er eine notwendige Voraussetzung, um überhaupt transportiert zu werden. Natürlich ist ein Stehplatz oder ein Bodensitzplatz im Zug nicht schön, keine Frage - aber es ist kein Grund, wieso man nicht transportiert wird. (Ob man, wenn beim Flugzeug der besagten Fluggesellschaft die Gratisplätze schon alle wegreserviert sind, diese Tatsache bereits vor der Buchung mitgeteilt gekommt, und direkt hingewiesen wird, daß nur noch zuzahlungspflichtige Plätze zu bekommen sind, oder man dies erst als Überraschung nach Ende der Buchung und dem Login im Reservierungsportal sieht, weiß ich nicht.)
Besonders ärgerlich ist beim Preis-/Qualitätsverhältnis der Bahn die mangelhafte Konkurrenzfähigkeit mit dem PKW.
Also ganz ehrlich, gestern Abend im 877 hab ich auch wieder gedacht "wie schön daß ich jetzt hier relaxen kann, statt zweieinhalb bis drei Stunden konzentriert mich die Autobahn entlang kämpfen zu müssen". Und am Freitag beim Blick auf die Verkehrsmeldungen war mein Gedanke "so ein IC ist doch wirklich nicht verkehrt, zweieinhalb Stunden im Zug statt viereinhalb auf der Autobahn".
Ich gebe zu, sobald man hier in Frankfurt aus dem U- und S-Bahn-Bereich raus kommt, ist man mit dem Auto wirklich oftmals besser dran. Aber im Fernverkehr ist das Auto in Deutschland für mich absolut keine Alternative. Mein kleiner Japaner hat Hessen schon seit langer Zeit nicht mehr verlassen. Ich pendele seit vier Jahren regelmäßig zwischen meinen beiden Heimaten, und ich bin diese Strecke noch nie(!) mit meinem Auto gefahren. Und das werde ich vermutlich auch erst dann tun, wenn ich irgendwann die Möglichkeit habe, umzuziehen...
Auch Deinem Vergleich ein paar Krücken spendierende Grüße,
das Colaholiker-Sanitätshaus
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...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
musicus, Montag, 04.07.2016, 11:47 (vor 3614 Tagen) @ Colaholiker
Du wirfst hier mehrere Sachen durcheinander.
Eigentlich nicht, denn im Kern geht es mir um zwei Punkte, die durchaus bei deinem Beispiel zur Bahn analog sind:
a) man möchte mehr Beinfreiheit/Platz als üblich -> Bahn: Aufpreis durch Wahl der 1. Klasse; Flieger: preferred seating
b) man möchte einen ganz bestimmten Platz für die Reise -> Bahn: Aufpreis durch Reservierungsentgelte in der 2. Klasse; Flieger: ebenfalls Reservierungsentgelte, wenn auch nicht (schein-)fakultativ
Der Vergleich stimmt nicht mal für die "Mehr Platz"-Plätze, da man in der 1. Klasse der Bahn deutlich mehr mehr Platz hat als in den "Preferred seating"-Reihen dieser Fluggesellschaft.
Mir ging es um den Grundsatz "Mehr Platz" - sonst nichts. Wegen überschaubarer Flugerfahrung und Unwissens um die Sitzkonditionen der "dieser Fluggesellschaft"-Airways entziehen sich auch die konkreten Differenzen meiner Kenntnis, was insofern sekundär ist, als es mir um eine prinzipielle Betrachtung ging.
Äpfel, Birnen, und so. Zumal meine Kritik sich eben nicht auf "Preferred Seating" bezog, sondern auf ganz normale Sitzplätze in der Sardinendosenklasse.
Ok. Mein argumentativer Fehler. Geschenkt.
Das wäre etwa so, als ob man bei der Bahn ausschließtlich Abteilplätze hätte, und zur Nutzung alle Gang- oder Fensterplätze in diesen Abteilen nochmal 60% mehr zahlen müßte. Eine normale Fahrkarte (egal welcher Klasse) berechtigt nur zur Nutzung der Mittelplätze der jeweiligen Klasse.
Eine normale Fahrkarte der Bahn berechtigt erstmal zur Nutzung gar keiner Plätze, es sein denn, sie sind gerade zufällig frei - Stichwort "kein Sitzplatzanspruch" - ansonsten gibt's eben den Steh- oder Gangplatz.
Oder um es nochmal in konkreten Zahlen für den Flieger auszudrücken: Von acht Plätzen in einer Reihe sind nur zwei(!) überhaupt ohne Zuzahlung buchbar. Also für drei Viertel aller Sitzplätze in der Economy-Klasse muß man extra Geld hinlegen. Demnach müssen also 75% der Passagiere in dieser Klasse zwangsweise mehr bezahlen, sobald die Gratisplätze vergriffen sind!
Nun gut - dann lautet die Parallele eben nicht "Klassenfaktor" sondern "SP-Kontingentierung". Die Preisspreizung bei der Bahn war ja erst Thema hier, da sind deine gut 50% aus dem Flugverkehr ebenso wie der Klassenfaktor von 1,6 geradezu putzig. Wie muss man sich als Bahn(neu)kunde fühlen, wenn man "19€" plakatiert sieht und dann 39€ oder gar Normalpreis für die gewünschte Verbindung berappen muss... Ich gehe mal davon aus, dass mindestens 75% der Reisenden in einem Zug nicht mit einem 14,25€/19€-Fahrschein reisen.
Im Flugverkehr ist er eine notwendige Voraussetzung, um überhaupt transportiert zu werden. Natürlich ist ein Stehplatz oder ein Bodensitzplatz im Zug nicht schön, keine Frage - aber es ist kein Grund, wieso man nicht transportiert wird.
Das stimmt natürlich nicht. Wenn der Zug überbesetzt ist, müssen die Leute ohne Reservierung zuerst wieder raus. Auch im Bahnverkehr hierzulande ist - mindestens theoretisch, mitunter auch praktisch - also eine Sitzplatzreservierung notwendige Voraussetzung, um mit einer *bestimmten* FV-Leistung transportiert zu werden. Randnotiz: Dem 08/15-Kunden von der Straße dürfte dieser Umstand nur unzureichend bekannt sein.
Somit ist Dein Vergleich zwar sachlich richtig, baut aber auf völlig falscher Voraussetzung auf, und ist somit am Thema vorbei.
Ich schließe daraus: Dein *eigentliches* Thema war es, sich über hohe Aufschläge für "Platzreservierungen" nordamerikanischer Airlines zu mokieren und ob deren Existenz zu argumentieren, dass das Preissystem der DB transparent sei? Sagen wir so: in puncto Reservierungen ist das System der Bahn weniger intransparent als jenes "dieser Fluggesellschaft". Einmal mehr mein Mantra: mir ging es um nichts anderes als Parallelen (s. Wortwahl im Titel) zwischen den Praktiken der Bahn und jenen im Flugverkehr.
Ich gebe zu, sobald man hier in Frankfurt aus dem U- und S-Bahn-Bereich raus kommt, ist man mit dem Auto wirklich oftmals besser dran. Aber im Fernverkehr ist das Auto in Deutschland für mich absolut keine Alternative. Mein kleiner Japaner hat Hessen schon seit langer Zeit nicht mehr verlassen. Ich pendele seit vier Jahren regelmäßig zwischen meinen beiden Heimaten, und ich bin diese Strecke noch nie(!) mit meinem Auto gefahren. Und das werde ich vermutlich auch erst dann tun, wenn ich irgendwann die Möglichkeit habe, umzuziehen...
Das ist natürlich immer eine subjektive Entscheidung, die sehr stark von den persönlichen Umständen abhängt. Hätte ich keine "langen" Distanzen (ca. 500 km) zu überwinden und zeitlich attraktive Bahnverbindungen dafür zur Verfügung, würden meine Aufenthalte in ländlichen Räumen - wo ich derzeit glücklicherweise Automobile von Familie und Freunden gegen Erstattung des verfahrenen Benzins quasi entgeltfrei nutzen kann - mit ihren unzureichend ausgebauten und/oder durch teure Verbundtarife finanzierten ÖPNV-Strukturen durchaus die Anschaffung eines PKW rechtfertigen.
...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 04.07.2016, 13:38 (vor 3614 Tagen) @ musicus
Eigentlich nicht, denn im Kern geht es mir um zwei Punkte, die durchaus bei deinem Beispiel zur Bahn analog sind:
a) man möchte mehr Beinfreiheit/Platz als üblich -> Bahn: Aufpreis durch Wahl der 1. Klasse; Flieger: preferred seating
Oder eben Business / First Class im Flieger. Da reden wir aber über ganz andere Preisdifferenzen. Aber um diese Bereiche, bei denen es von vorneherein zu erwarten ist, daß man mehr zahlt (sowohl auf der Schiene wie auch in der Luft) ging es mir gar nicht.
b) man möchte einen ganz bestimmten Platz für die Reise -> Bahn: Aufpreis durch Reservierungsentgelte in der 2. Klasse; Flieger: ebenfalls Reservierungsentgelte, wenn auch nicht (schein-)fakultativ
Im Zug sind aber abgesehen von der Unterscheidung Großraum/Abteil/Tisch die Plätze weitestgehend gleich gut. Im Flugzeug ist dies, bedingt durch mehr Plätze pro Reihe, eben nicht der Fall. Außerdem greift bei dieser Americanischen Airline das Entgelt nicht nur, wenn man einen explizit ausgesuchten Platz haben möchte, sondern auch, wenn es einem prinzipiell egal wäre, welcher Platz aus einer bestimmten Kategorie es ist. (Kann man aber nicht buchen, anders als bei der Bahn, wo man pauschal "Fensterplatz" sagen kann.)
Mir ging es um den Grundsatz "Mehr Platz" - sonst nichts. Wegen überschaubarer Flugerfahrung und Unwissens um die Sitzkonditionen der "dieser Fluggesellschaft"-Airways entziehen sich auch die konkreten Differenzen meiner Kenntnis, was insofern sekundär ist, als es mir um eine prinzipielle Betrachtung ging.
Und um diesen Punkt ging es eben nicht. Es ist nicht überraschend, daß die Plätze, die mehr Platz bieten, mehr Geld kosten. Daß aber "Standardplätze" auch extra kosten, schon. Insbesondere da die Bahn kommuniziert "Reservierung kostet vier fuffzich", während die Reservierungsgebühr für Standardplätze bei dieser Fluggesellschaft gar nicht kommuniziert wird, bevor man an der Platzauswahl angelangt ist.
Eine normale Fahrkarte der Bahn berechtigt erstmal zur Nutzung gar keiner Plätze, es sein denn, sie sind gerade zufällig frei - Stichwort "kein Sitzplatzanspruch" - ansonsten gibt's eben den Steh- oder Gangplatz.
Wenn der Platz frei ist, ist man auch berechtigt, ihn zu nutzen. Und wie gesagt, zum Befördertwerde nist der Sitzplatz bei der Bahn auch keine notwendige Voraussetzung.
Nun gut - dann lautet die Parallele eben nicht "Klassenfaktor" sondern "SP-Kontingentierung". Die Preisspreizung bei der Bahn war ja erst Thema hier, da sind deine gut 50% aus dem Flugverkehr ebenso wie der Klassenfaktor von 1,6 geradezu putzig. Wie muss man sich als Bahn(neu)kunde fühlen, wenn man "19€" plakatiert sieht und dann 39€ oder gar Normalpreis für die gewünschte Verbindung berappen muss... Ich gehe mal davon aus, dass mindestens 75% der Reisenden in einem Zug nicht mit einem 14,25€/19€-Fahrschein reisen.
Da man dort nur die bahn-eigenen Statistiken zu sehen bekommt, traue ich diesen nicht und unterstelle, daß weder Du noch ich die wahren Quoten kennen. Aber ungeachtet dessen hinkt der Vergleich, da Flugpreise ohnehin yieldgemanagte Kontingentlotterien sind.
Das stimmt natürlich nicht. Wenn der Zug überbesetzt ist, müssen die Leute ohne Reservierung zuerst wieder raus. Auch im Bahnverkehr hierzulande ist - mindestens theoretisch, mitunter auch praktisch - also eine Sitzplatzreservierung notwendige Voraussetzung, um mit einer *bestimmten* FV-Leistung transportiert zu werden. Randnotiz: Dem 08/15-Kunden von der Straße dürfte dieser Umstand nur unzureichend bekannt sein.
Okay, an meinem Ende des Zuges kommt dies trotz überwiegender Fahrten an Freitagnachmitagen und Sonntagabenden nicht vor. Und selbst am anderen Ende der betreffenden Züge, in denen ich sitze, nicht - denn derartige Durchsagen habe ich im Zug noch nie vernommen. Wieviel Promille aller Fernzugleistungen, die im Jahr in Deutschland erbracht werden, betrifft es also? Oder sinds schon ppm?
Aber nichtsdestotrotz fahren trotzdem nach dem Aussteigen einiger Fahrgäste noch genug ohne Reservierung mit. Sonst wäre der Zug ja nur noch an den Sitzplätzen gefüllt und ansonsten leer.
Ich schließe daraus: Dein *eigentliches* Thema war es, sich über hohe Aufschläge für "Platzreservierungen" nordamerikanischer Airlines zu mokieren und ob deren Existenz zu argumentieren, dass das Preissystem der DB transparent sei? Sagen wir so: in puncto Reservierungen ist das System der Bahn weniger intransparent als jenes "dieser Fluggesellschaft". Einmal mehr mein Mantra: mir ging es um nichts anderes als Parallelen (s. Wortwahl im Titel) zwischen den Praktiken der Bahn und jenen im Flugverkehr.
Bei der Bahn wird wenigstens kommuniziert, daß es in der 2. Klasse vier fuffzich kostet, in der 1. Klasse inklusive ist. Kann man jederzeit ohne zuerst buchen zu müssen auf der Website nachlesen. Zumal man bei der Bahn immer noch die Möglichkeit hat, auf Risiko zu spielen, nicht zu reservieren, und eben schlimmstenfalls auf dem Gang oder in einem späteren Zug zu hocken/stehen/wieauchimmer. Bei meinem Flugbeispiel hingegen bleibt einem, wenn die Gratisplätze weg sind, nur noch die Zahlung des Aufpreises für die restlichen 75% aller Sitze.
Das ist natürlich immer eine subjektive Entscheidung, die sehr stark von den persönlichen Umständen abhängt. Hätte ich keine "langen" Distanzen (ca. 500 km) zu überwinden und zeitlich attraktive Bahnverbindungen dafür zur Verfügung, würden meine Aufenthalte in ländlichen Räumen - wo ich derzeit glücklicherweise Automobile von Familie und Freunden gegen Erstattung des verfahrenen Benzins quasi entgeltfrei nutzen kann - mit ihren unzureichend ausgebauten und/oder durch teure Verbundtarife finanzierten ÖPNV-Strukturen durchaus die Anschaffung eines PKW rechtfertigen.
Alles über 200 km ist für mich mit dem Auto vollkommen indiskutabel... aber trotzdem gibt es (alleine bedingt durch die Arbeit) genug Gründe, wieso ich das Auto trotzdem brauche. Aber dafür ist es eben auch nur ein Kleinwagen und keine Reiselimousine.
Dir anscheinend den Kern des Problems nicht begreiflich machen könnende Grüße,
der Colaholiker
--
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...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
musicus, Montag, 04.07.2016, 14:56 (vor 3614 Tagen) @ Colaholiker
Aber um diese Bereiche, bei denen es von vorneherein zu erwarten ist, daß man mehr zahlt (sowohl auf der Schiene wie auch in der Luft) ging es mir gar nicht.
Ok. War mir nicht klar, dass es dir darum ging, bei gleichem Entgelt Sonderkonditionen zu erheischen.
Im Zug sind aber abgesehen von der Unterscheidung Großraum/Abteil/Tisch die Plätze weitestgehend gleich gut. Im Flugzeug ist dies, bedingt durch mehr Plätze pro Reihe, eben nicht der Fall.
Das ist doch beides subjektiv...
Kann man aber nicht buchen, anders als bei der Bahn, wo man pauschal "Fensterplatz" sagen kann
...was bei der Bahn zunächst auch nicht entgeltfrei (Ausnahme "Inklusivreservierungen") und auch nicht immer erfüllbar ist.
Mir ging es um den Grundsatz "Mehr Platz" - sonst nichts.
Und um diesen Punkt ging es eben nicht.
Das wird mir erst jetzt klar.
Es ist nicht überraschend, daß die Plätze, die mehr Platz bieten, mehr Geld kosten. Daß aber "Standardplätze" auch extra kosten, schon.
Ich versteh' die Aufregung echt nicht. Wenn der gewünschte Sitz ohnehin nicht mehr Platz als ein anderer bietet, aber extra kostet, warum nimmst du nicht den der gratis ist? Du bekommst ja ein aufpreisfreies Angebot, es heißt nur nicht "Freie Auswahl für den Frühbucher-Sparfuchs" - damit muss man in Zeiten werbewirksamer Lockvögel und intransparenter Preisbildung eben leben.
Eine normale Fahrkarte der Bahn berechtigt erstmal zur Nutzung gar keiner Plätze, es sein denn, sie sind gerade zufällig frei - Stichwort "kein Sitzplatzanspruch" - ansonsten gibt's eben den Steh- oder Gangplatz. Wenn der Zug überbesetzt ist, müssen die Leute ohne Reservierung zuerst wieder raus.
Wenn der Platz frei ist, ist man auch berechtigt, ihn zu nutzen.
Du wiederholst meine Worte.
Und wie gesagt, zum Befördertwerden ist der Sitzplatz bei der Bahn auch keine notwendige Voraussetzung.
Meist nicht, das stimmt. Dennoch halte ich deine Pauschalaussage in diesem Punkt für simplifizierend. Weiter unten kommst du ja selbst zur Einsicht:
Zumal man bei der Bahn immer noch die Möglichkeit hat, auf Risiko zu spielen, nicht zu reservieren, und eben schlimmstenfalls [...] in einem späteren Zug zu hocken/stehen/wieauchimmer
Aber ungeachtet dessen hinkt der Vergleich, da Flugpreise ohnehin yieldgemanagte Kontingentlotterien sind.
Er hinkt nicht. Bahnpreise sind ebenfalls "yieldgemanagt" (vom Flexpreis, wiederum mit Ausnahme des "Differenzierten Flexpreis", mal abgesehen), auch wenn das den Farbton der verkehrsrosarot getönten Brille changieren lässt.
derartige Durchsagen habe ich im Zug noch nie vernommen. Wieviel Promille aller Fernzugleistungen, die im Jahr in Deutschland erbracht werden, betrifft es also? Oder sinds schon ppm?
Wenn ich den, zugegebenermaßen seltenen, Zirkus nicht aus eigener Anschauung kennen würde, wär mir der Punkt wohl gar nicht eingefallen...
Bei meinem Flugbeispiel hingegen bleibt einem, wenn die Gratisplätze weg sind, nur noch die Zahlung des Aufpreises für die restlichen 75% aller Sitze.
Ich zitiere dazu mal einen gewissen Colaholiker:
Bei der Bahn wird wenigstens kommuniziert, daß es [...] kostet. Ob man, wenn beim Flugzeug der besagten Fluggesellschaft die Gratisplätze schon alle wegreserviert sind, diese Tatsache bereits vor der Buchung mitgeteilt bekommt, und direkt hingewiesen wird, daß nur noch zuzahlungspflichtige Plätze zu bekommen sind, oder man dies erst als Überraschung nach Ende der Buchung und dem Login im Reservierungsportal sieht, weiß ich nicht.
...was dein Argument als mutmaßende Unterstellung entlarvt. Ich mutmaße mal dagegen: Wenn die Plätze weg sind, werden die zweitschlechtesten als Gratiskontingent nachgeschoben. Wer früh superbillig bucht, bekommt ohne Aufpreis eben nur einen schlichten Platz. Wer später und/oder für mehr Geld bucht hat mehr Auswahl. Könnte schon so laufen.
Dir anscheinend den Kern des Problems nicht begreiflich machen könnende Grüße,
naja - mittlerweile schweifst du ganz schön ab. Interessanterweise schießt du dich auf Fluggesellschaften und ihr Geschäftsgebaren ein, verteidigst aber jeden Ansatz der Bahn in eine ähnliche Richtung mit vollem Eifer oder behauptest schlichtweg die Fälle seien nicht vergleichbar. Aber ich weiß schon, was du sagen willst: Woanders ist es noch viel schlimmer, also jammer nicht, bevor du Nordkorea nicht kennst - oder sinngemäß so ähnlich. Leider ein sog. Totschlagargument, das nicht wirklich Anreize für Verbesserungen setzt.
...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 04.07.2016, 15:15 (vor 3614 Tagen) @ musicus
bearbeitet von Colaholiker, Montag, 04.07.2016, 15:16
Kann man aber nicht buchen, anders als bei der Bahn, wo man pauschal "Fensterplatz" sagen kann
...was bei der Bahn zunächst auch nicht entgeltfrei (Ausnahme
"Inklusivreservierungen") und auch nicht immer erfüllbar ist.
Aber: Und ich wiederhole mich zum x-ten Male: Es ist vor der Buchung bereits klar, daß diese Reservierung 4,50€ kostet. Sowohl die Tatsache als auch der Betrag sind ganz offen kommuniziert. Es wird nicht nach erfolgter Buchung auf einmal noch ein dreisteliger Eurobetrag aufgerufen.
Ich versteh' die Aufregung echt nicht. Wenn der gewünschte Sitz ohnehin nicht mehr Platz als ein anderer bietet, aber extra kostet, warum nimmst du nicht den der gratis ist? Du bekommst ja ein aufpreisfreies Angebot, es heißt nur nicht "Freie Auswahl für den Frühbucher-Sparfuchs" - damit muss man in Zeiten werbewirksamer Lockvögel und intransparenter Preisbildung eben leben.
Er bietet nicht mehr Platz. Aber stell Dir den Unterschied mal vor - Du reist mit einem Kumpel. Es sind, wie in der Bahn zwei Plätze zwischen einer Außenwand und einem Gang. Bei Neuneinhalb Stunden Reisezeit ist es doch recht wahrscheinlich, daß man mal unterwegs auf den Thron gehen muß oder sich ganz einfach mal die Beine im Gang vertreten will. Also kannst Du, wenn Du am Fenster sitzt, deinem Kumpel sagen, daß Du mal auf die Schüssel gehen willst, und er wird Dir sicher gerne Platz machen.
Wenn Du aber in der Mitte zwischen irgendwelchen Fremden Leuten sitzt, kannst du es ihnen zwar auch sagen, aber die Hemmschwelle, gerade wenn die betreffenden Personen schlafen, ist wesentlich höher.
Meist nicht, das stimmt. Dennoch halte ich deine Pauschalaussage in diesem Punkt für simplifizierend. Weiter unten kommst du ja selbst zur Einsicht:
(nicht nur) In Deutschland ist der Sitzplatz grundstzlich keine notwendige Voraussetzung. Anders als im Luftverkehr, wo es rechtliche Vorschriften gibt (Gesetze!), daß Fluggäste einen Sitzplatz haben müssen, und dieser auch während bestimmter Flugphasen eingenommen werden muß, gibt es allenfalls bei bestimmten Bahngesellschaften hausinterne Regeln, daß in gewissen Zügen nicht mehr Fahrkarten als Sitzplätze verkauft werden. Eine Pflicht, diesen Sitzplatz einzunehmen, gibt es nicht.
Er hinkt nicht. Bahnpreise sind ebenfalls "yieldgemanagt" (vom Flexpreis, wiederum mit Ausnahme des "Differenzierten Flexpreis", mal abgesehen), auch wenn das den Farbton der verkehrsrosarot getönten Brille changieren lässt.
Fahrpreise in beiden Fällen ja. Reservierungen jedoch bei der Bahn nicht. Ich wiederhole mich: 4,50€. Klar und transparent kommuniziert.
Wenn ich den, zugegebenermaßen seltenen, Zirkus nicht aus eigener Anschauung kennen würde, wär mir der Punkt wohl gar nicht eingefallen...
Mehr als die Durchsage, daß es zum Ende des Zuges hin leerer ist und die Leute sich verteilen sollen, habe ich noch nie erlebt...
...was dein Argument als mutmaßende Unterstellung entlarvt. Ich mutmaße mal dagegen: Wenn die Plätze weg sind, werden die zweitschlechtesten als Gratiskontingent nachgeschoben. Wer früh superbillig bucht, bekommt ohne Aufpreis eben nur einen schlichten Platz. Wer später und/oder für mehr Geld bucht hat mehr Auswahl. Könnte schon so laufen.
Flashc. Ich habe mittlerweile recherchiert. Die kostenpflichtig zu reservierenden Flugzeugsitzplätze sind grundsätzlich im Vorfeld kostenpflichtig zu reservieren. Wenn die wenigen Gratissitzplätze weg sind, kann man nur noch bis zum Einchecken warten und wird dann eben irgendwie quer durch die Maschine gewürfelt plaziert. Zusammen sitzen? Am Fenster sitzen, wenn man das möchte? Weiter vorne/hinten, je nach Präferenz sitzen? Nope.
naja - mittlerweile schweifst du ganz schön ab. Interessanterweise schießt du dich auf Fluggesellschaften und ihr Geschäftsgebaren ein, verteidigst aber jeden Ansatz der Bahn in eine ähnliche Richtung mit vollem Eifer oder behauptest schlichtweg die Fälle seien nicht vergleichbar.
Sind sie auch nicht. Oder um es noch einmal so zu kommunizieren, daß Du es hoffentlich endlich begreifst:
Bahn: Kommuniziert von Anfang an: "Reservierung kostet 4,50€, wenn Sie eine haben möchten" Kann man gut finden oder nicht, ist aber transparent.
Besagte Fluggesellschaft kommuniziert vor der Buchung "gegen Aufpreis können Sie preferred seats mit mehr Platz buchen", wenn man aber nach abgeschlossener Buchung mit dem Buchungscode sich einloggt und die Sitzplätze reservieren möchte (was bei Langstreckenflügen grundsätzlich üblich ist), sieht man plötzlich, daß die Reservierung selbst bei Plätzen mit normal wenig Platz einen signifikanten Betrag extra kostet.
Aber ich weiß schon, was du sagen willst: Woanders ist es noch viel schlimmer, also jammer nicht, bevor du Nordkorea nicht kennst - oder sinngemäß so ähnlich. Leider ein sog. Totschlagargument, das nicht wirklich Anreize für Verbesserungen setzt.
Was zum Henker stört Dich denn daran, daß eine Reservierung bei der Bahn 4,50 kostet?
Das Problem als Kunde am anderen Zugende sowieso nicht habende Grüße,
der Colaholiker (Wagen 14, Platz 11. Grundsätzlich.)
PS: Wenn es jetzt immer noch nicht klar ist, ist für mich trotzdem an dieser Stelle EOD. Dein lächerlicher Nordkoreavergleich zeigt ja Deine Einstellung zum Thema.
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...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
musicus, Montag, 04.07.2016, 16:44 (vor 3614 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Montag, 04.07.2016, 16:45
Aber: Und ich wiederhole mich zum x-ten Male: Es ist vor der Buchung bereits klar, daß diese Reservierung 4,50€ kostet. Sowohl die Tatsache als auch der Betrag sind ganz offen kommuniziert. Es wird nicht nach erfolgter Buchung auf einmal noch ein dreistelliger Eurobetrag aufgerufen.
Ich wiederhole mich ebenfalls: Den gratis reservierbaren Platz wolltest du aus persönlichen Gründen nicht haben.
Wenn Du aber in der Mitte zwischen irgendwelchen Fremden Leuten sitzt, kannst du es ihnen zwar auch sagen, aber die Hemmschwelle, gerade wenn die betreffenden Personen schlafen, ist wesentlich höher.
Meine nicht. Wegen Mitreisender mache ich mir nicht in die Hose.
Er hinkt nicht. Bahnpreise sind ebenfalls "yieldgemanagt" (vom Flexpreis, wiederum mit Ausnahme des "Differenzierten Flexpreis", mal abgesehen), auch wenn das den Farbton der verkehrsrosarot getönten Brille changieren lässt.
Fahrpreise in beiden Fällen ja. Reservierungen jedoch bei der Bahn nicht.
Das Reservierungsentgelt im von dir geschilderten Fluggesellschaftsfall ist eine Preiserhöhung, weil scheinbar der yieldgemanagte Preis zu niedrig angesetzt war. Und wenn hier wie dort zweistellige prozentuale Aufschläge für Reservierungen draufgehen, dann ist das durchaus eine Parallele. Man kann sich natürlich auch Colaholiker nennen und behaupten 50% Aufschlag beim Flieger wären zu viel und 32% bei der Bahn nicht vergleichbar. Du hast noch nicht kapiert, dass es um die Relationen und die Verteilung der Erlöse aus Ticket- und Reservierungspreis geht und eben *nicht* um dein konkretes, persönlich traumatisierendes Flugbuchungserlebnis.
Ganz nebenbei: was mache ich mit einem zuggebundenen SP ohne Reservierung für einen ausreservierten Zug?
Ich habe mittlerweile recherchiert.
Hättest du das bloß mal vor deinem Flug getan.
Wenn die wenigen Gratissitzplätze weg sind, kann man nur noch bis zum Einchecken warten und wird dann eben irgendwie quer durch die Maschine gewürfelt plaziert. Zusammen sitzen? Am Fenster sitzen, wenn man das möchte? Weiter vorne/hinten, je nach Präferenz sitzen? Nope.
Sparen oder nicht sparen - das ist hier die Frage. Wie bei der Bahn, da sind die Präferenzen ohne Reservierung auch beim Teufel, zumal man anders als beim Flieger ohne Reservierung nicht einmal berechtigte Hoffnungen auf einen Sitzplatz hegen kann.
Besagte Fluggesellschaft kommuniziert vor der Buchung "gegen Aufpreis können Sie preferred seats mit mehr Platz buchen", wenn man aber nach abgeschlossener Buchung mit dem Buchungscode sich einloggt und die Sitzplätze reservieren möchte (was bei Langstreckenflügen grundsätzlich üblich ist), sieht man plötzlich, daß die Reservierung selbst bei Plätzen mit normal wenig Platz einen signifikanten Betrag extra kostet.
Aber nicht alle Plätze kosten extra. Wie bei der Bahn: normaler Platz in der 2. Klasse kostet einen signifikanten Betrag extra. Oder man knausert und "würfelt" sich "quer durch" den ICE.
Was zum Henker stört Dich denn daran, daß eine Reservierung bei der Bahn 4,50 kostet?
Dass es für die gebotene "Reservierungsleistung" und deren Imponderabilien zu teuer ist. Ich kauf' sie so ca. 2-3 mal jährlich, wenn's gar nicht anders geht. Wenn ich für jede meiner Fahrten eine Reservierung wünschte, läge ich bei 300-400€ p.a. Finanzierungmehrbedarf bzw. einem um 10-13% vergrößerten Finanzrahmen für Bahnfahrten. Aber vermutlich ist dem Herrn Colaholiker so ein "dreistelliger Eurobetrag" "nach erfolgter Buchung" im Zug nicht "signifikant" genug.
...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 04.07.2016, 18:11 (vor 3613 Tagen) @ musicus
Dass es für die gebotene "Reservierungsleistung" und deren Imponderabilien zu teuer ist. Ich kauf' sie so ca. 2-3 mal jährlich, wenn's gar nicht anders geht. Wenn ich für jede meiner Fahrten eine Reservierung wünschte, läge ich bei 300-400€ p.a. Finanzierungmehrbedarf bzw. einem um 10-13% vergrößerten Finanzrahmen für Bahnfahrten. Aber vermutlich ist dem Herrn Colaholiker so ein "dreistelliger Eurobetrag" "nach erfolgter Buchung" im Zug nicht "signifikant" genug.
10 bis 13% sind aber nicht 50 oder wie von dir oben behauptet 32 Prozent.
--
Weg mit dem 4744!
Prozentrechnung und Einzelfallbetrachtung
musicus, Montag, 04.07.2016, 18:18 (vor 3613 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von musicus, Montag, 04.07.2016, 18:19
10 bis 13% sind aber nicht 50 oder wie von dir oben behauptet 32 Prozent.
- 10-13% beziehen sich auf mein *persönliches* Bahnreisepensum pro Jahr
- 50%(+x) gab Colaholiker als Reservierungsentgelt im Flieger an
- rund 32% erhält man als Aufschlag, wenn man bei der DB eine Reservierung zu einem 14,25€-SP bucht
...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 04.07.2016, 18:12 (vor 3613 Tagen) @ Colaholiker
Flashc. Ich habe mittlerweile recherchiert. Die kostenpflichtig zu reservierenden Flugzeugsitzplätze sind grundsätzlich im Vorfeld kostenpflichtig zu reservieren. Wenn die wenigen Gratissitzplätze weg sind, kann man nur noch bis zum Einchecken warten und wird dann eben irgendwie quer durch die Maschine gewürfelt plaziert. Zusammen sitzen? Am Fenster sitzen, wenn man das möchte? Weiter vorne/hinten, je nach Präferenz sitzen? Nope.
Du könntest auch einen Gratisplatz reservieren, und dann am Checkin mal lieb fragen, ob noch was anderes frei ist.
--
Weg mit dem 4744!
...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 05.07.2016, 07:44 (vor 3613 Tagen) @ JeDi
Du könntest auch einen Gratisplatz reservieren, und dann am Checkin mal lieb fragen, ob noch was anderes frei ist.
Möglich, aber wenn Monate vorher bei der Flugbuchung schon abzusehen ist, daß der Flieger bumsgranatenvoll ist, sehr gewagt. Zumal ja leider der Trend im Luftverkehr ist, daß man online oder am Automaten eincheckt und nur noch den Koffer bei einer echten Person abgibt. Und den Automat lieb fragen führt entweder zu nichts oder zu einem "zahlen Sie jetzt 300€ und sitzen Sie da, wo mehr Platz ist". (Oder, in diesem konkreten Fall auch gesehen "Zahlen Sie 36€ und gehören Sie zu den ersten, die einsteigen dürfen" - wer's braucht...) Bei dem Spiel kann man eigentlich nur verlieren (im Sinne von miese Plätze haben oder bei einer Reise mit mehreren Personen durch den Flieger verstreut sitzen, was bei 9+ Stunden Flugzeit schon spaßverderbend ist).
Meinen letztzen (in der Economy) nicht bis auf den letzten Platz vollen Transatlantikflug vor 9 Jahren erlebt habende Grüße,
der Colaholiker
--
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...finde ich durchaus vergleichbar [Parallelen]
Alter Köpenicker, BSPF, Dienstag, 05.07.2016, 09:12 (vor 3613 Tagen) @ Colaholiker
An dieser Stelle möchte ich gerne etwas aus meiner Erfahrung einwerfen, ohne die konkrete Sitzplatzpolitik der von Dir bislang ungenannten Fluggesellschaft zu kennen:
Oder um es nochmal in konkreten Zahlen für den Flieger auszudrücken: Von acht Plätzen in einer Reihe sind nur zwei(!) überhaupt ohne Zuzahlung buchbar. Also für drei Viertel aller Sitzplätze in der Economy-Klasse muß man extra Geld hinlegen. Demnach mnüssen also 75% der Passagiere in dieser Klasse zwangsweise mehr bezahlen, sobald die Gratisplätze vergriffen sind!
Bei den von mir gelegentlich genutzten Fluggesellschaften verhält es sich so, daß lediglich für das Aussuchen eines Sitzplatzes eine Extra-Gebühr fällig wird, deren Höhe sich nach der Lage und den Eigenschaften des gewählten Sitzes richtet. Verzichtet man auf die Auswahl, bekommt man im weiteren Buchungsprozeß kostenlos irgendeinen Sitzplatz zugewiesen, der durchaus auch von der teureren Sorte sein kann, so die billigen Plätze bereits vergeben sind.
Zwei Reservierungen für Kinder "kosten" aktuell 9 €.
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 04.07.2016, 10:14 (vor 3614 Tagen) @ musicus
naja, wenn die Kinder unter 15 sind, dann fahren sie kostenlos mit. Da sind 9 oder 11 EUR doch egal, oder?
Kann man so sehen. Der Preistransparenz gereichen nachgeschobene zweistellige Eurobeträge nicht zum Vorteil.
Wo werden denn zweistellige Eurobeträge nachgeschoben? Für 2 oder mehr Familienkinder kostet die Platzreservierung weiterhin 9 Euro. Wieso glaubt ihr eigentlich ktmb immer allen Unsinn, den er verbreitet?
--
Weg mit dem 4744!
Unsinn?
ktmb, Montag, 04.07.2016, 16:48 (vor 3614 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von ktmb, Montag, 04.07.2016, 16:51
@Jedi
Hauptsache ist ja, dass du keinen Unsinn verbreitest.
Es ging nur darum, dass Kinder, die mit ihren Eltern in der ersten Klasse mitreisen, zusätzlich eine kostenpflichtige Reservierung benötigen. Ob das nun neun Euro oder zwölf Euro sind, ist in diesem Zusammenhang eigentlich egal.
Herzliche Grüße
Unsinn?
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 04.07.2016, 18:09 (vor 3613 Tagen) @ ktmb
Es ging nur darum, dass Kinder, die mit ihren Eltern in der ersten Klasse mitreisen, zusätzlich eine kostenpflichtige Reservierung benötigen.
Benötigen sie nicht.
Ob das nun neun Euro oder zwölf Euro sind, ist in diesem Zusammenhang eigentlich egal.
Eigentlich nicht. Dein Kritikpunkt war ja, dass die Reservierung teurer wird. Das wird sie aber nur bei genau einem Kind. Dass eine Reservierung für 2 Kinder dann 11,80 kostet ist schlicht falsch, du verbreitest das aber obwohl ich dich auf deinen Irrtum hingewiesen habe, weiter. Kann man übrigens auch in den oben ja schon verlinkten BB nachlesen - der Ausgangsbeitrag schriebt auch nichts davon, dass sich bei der Familienreservierung was ändert. Das wirst du dir also ausgedacht haben, um mal wieder meckern zu können.
--
Weg mit dem 4744!
Unsinn?
ktmb, Montag, 04.07.2016, 18:20 (vor 3613 Tagen) @ JeDi
Warum benötigen Kinder, die mit ihren Eltern in der ersten Klasse reisen, keine kostenpflichtige Reservierung?
Ob das nun ab zwei Kindern als Familienreservierung verkauft wird oder nicht, ist mir egal.
Herzliche Grüße
Unsinn?
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 04.07.2016, 19:13 (vor 3613 Tagen) @ ktmb
Ob das nun ab zwei Kindern als Familienreservierung verkauft wird oder nicht, ist mir egal.
Du hast aber verbreitet, dass eine Reservierung pro Kind 5,90 kostet, und das ist nunmal Unsinn - egal ob es dir egal ist oder nicht.
--
Weg mit dem 4744!
Erhöhung des Reservierungsentgelts in der 1. Klasse
ktmb, Montag, 04.07.2016, 19:25 (vor 3613 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von ktmb, Montag, 04.07.2016, 19:27
Ist es nicht so, dass eine Reservierung in der 1. Klasse ab dem 1.8. 5,90 € kosten wird?
Wenn das nicht so ist, nehme ich meine Behauptung zurück. Bin gespannt darauf, ob die 9 € für Familienreservierungen danach ...
Herzliche Grüße
11,54 DM für eine Reservierung!
R 450, Samstag, 02.07.2016, 11:28 (vor 3616 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
--
Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
Explanation in English: https://en.wikipedia.org/wiki/Symmetry_minute
Verteuerung der Reservierung - Eigentor?
Berlin-Express, nähe BPHD, Samstag, 02.07.2016, 11:22 (vor 3616 Tagen) @ ALR997
Müsste es nicht jetzt für 1. Klasse Reisende die eine Inklusivreservierung haben, welche aus welchen Gründen auch immer nicht in Anspruch genommen werden kann 5,90€ zurück geben?
Ich denke mal der Verlust dürfte durch die Verteuerung höher liegen, als die zusätzlichen Einnahmen bei einigen, wenigen Kunden.