zu Punkt 3, der BC50-»Verhohnepiepelei« (Fahrkarten und Angebote)

musicus, Montag, 27.06.2016, 22:59 (vor 3621 Tagen) @ agw

Absolut. Keiner Blickt durch. "Warum krieg ich das Angebot nicht angezeigt?" "Ich habe jetzt BC25 als Rabattkarte angegeben, ist meine Fahrkarte jetzt ungültig?"

Ist ungefähr so sinnig wie bei Sparpreis vs. Sparpreis Aktion. Unter Angabe einer BC25 wird der FV-Fahrschein mit BC50 trotz Rabattaktion wohl nicht korrekt sein. Muß man nicht verstehen, ist aber so.

Ich hätte ja schon vor Jahren die BC50+25 offiziell eingeführt, zum Preis der BC50.

Wozu? Es ist doch viel angenehmer die paar Extra-Euros, die die BC25 kostet - und sich deswegen praktisch immer amortisiert - auch noch abzugreifen. Abgesehen davon ist die Zweigleisigkeit der Produkt- und Zielgruppendifferenzierung durchaus zuträglich, besonders wenn man sich zu Gemüte führt, dass der BC50-Besitzer mit dem Kauf einer weiteren Karte, die teure Rabattkarte hinsichtlich der Flexpreisermäßigung bereitwillig und eigenhändig zur BC33 degradiert.

Dann wäre ich schon seit Jahren Kunde dieser Karte, vermutlich ohne sie wirklich zu brauchen.

Och... BC50+25 ist schon angenehm.

Wovor hat die Bahn Angst, wenn die BC50 auch eine BC25 wäre? Dass viele 4 mal so viel wie für eine BC25 bezahlen und sie dann nur als BC25 nutzen und nur noch Sparpreise kaufen? Genau das wäre doch toll für die Bahn.

Nein, die DB hat Angst vor der Straffung des Produktportfolios - denn nur durch solche Nebelkerzen wie die derzeitigen Sonderkonditionsaktionen kann man dem Kunden in ausreichendem Umfang Planungssicherheit nehmen und eine Vorabkalkulation verunmöglichen. Wenn der Kunde zu lange vorher weiß, ob und wann er zu günstigen Konditionen reist und in welchem Umfang Sparpotentiale entfaltet werden konnten, ist die DB der dumme.


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