Bundesverkehrswegeplan 2030 (Allgemeines Forum)

Max, Mittwoch, 16.03.2016, 23:07 (vor 3675 Tagen)

Hallo zusammen,

der neue Bundesverkehrswegeplan steht im Netz:
http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundes...

Besonders fällt der dreigleisige Ausbau Augsburg-Ulm mit Kurvenbegradigung (endlich!) auf, siehe auch hier:
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Die-ICE-Strecke-Ulm-Augsburg-wird-nun-ausge...

Viel Spaß bei der Lektüre,
Max

BVWP 2015 Referentenentwurf - noch nicht Kabinettsbeschluss

michael_seelze, Mittwoch, 16.03.2016, 23:13 (vor 3675 Tagen) @ Max

- kein Text -

Deutschland-Takt kommt

Alphorn (CH), Mittwoch, 16.03.2016, 23:39 (vor 3675 Tagen) @ Max

Sehr gut - endlich findet auch Deutschland zur fahrplanbasierten Infrastrukturentwicklung (Seite 41). Die resultierenden kurzen Übergangszeiten in den Knotenbahnhöfen werden allerdings mehr schaden als nützen, wenn sich die aktuelle Pünktlichkeit nicht verbessert.

Deutschland-Takt kommt

Lumi25, Donnerstag, 17.03.2016, 00:55 (vor 3675 Tagen) @ Alphorn (CH)

Sehr gut - endlich findet auch Deutschland zur fahrplanbasierten Infrastrukturentwicklung (Seite 41). Die resultierenden kurzen Übergangszeiten in den Knotenbahnhöfen werden allerdings mehr schaden als nützen, wenn sich die aktuelle Pünktlichkeit nicht verbessert.


Das wage ich zu bezweifeln und wenn der Deutschland-Takt kommt dann die billigste Version mit allen Nachteilen.

Das könnte dann bedeuten, dass die Fahrzeiten im Fernverkehr wesentlich länger werden. Das man längere Fahrzeiten der normalen Taktzüge durch Sprinter ausgleicht daran glaube ich nicht.


In der Schweiz muss man ja auch sehr viel Geld in die Hand nehmen um kürzere Fahrzeiten zusammen mit einem guten ITF zu kombinieren. Ich bin sicher auch in der Schweiz wäre es damals möglich gewesen nur eine Art ITF-light umzusetzen.


Ein gutes Beispiel ist z.B. Hannover-Göttingen-Kassel. Das ging früher mal in 49 Minuten. Die Fahrzeiten lassen sich nicht weiter reduzieren. Also würde man wohl eher auf 60 Minuten rauf gehen.

Ähnlich wohl Nürnberg-München. Zwar sind 56-58 Minuten möglich die Fahrzeit würde man dann aber wohl eher auf 75 Minuten rauf setzen.

Deutschland-Takt kommt

Alphorn (CH), Donnerstag, 17.03.2016, 02:21 (vor 3675 Tagen) @ Lumi25

Das könnte dann bedeuten, dass die Fahrzeiten im Fernverkehr wesentlich länger werden. Das man längere Fahrzeiten der normalen Taktzüge durch Sprinter ausgleicht daran glaube ich nicht.

Der Witz ist ja gerade, dass man die Infrastruktur so plant, dass trotz ITF zu keinen Fahrzeitverlängerungen kommt. Genau das soll jetzt anscheinend gemacht werden.

In der Schweiz muss man ja auch sehr viel Geld in die Hand nehmen um kürzere Fahrzeiten zusammen mit einem guten ITF zu kombinieren. Ich bin sicher auch in der Schweiz wäre es damals möglich gewesen nur eine Art ITF-light umzusetzen.

In der Schweiz fehlten aber auch noch ziemlich viele Minuten für den ITF. Ganz anders in DE: Ich habe schon mal einen durchgehenden ITF-Fahrplan Hamburg-München vorgeschlagen - mit Beschleunigungsmassnahmen im Umfang von lächerlichen fünf Minuten.

Ein gutes Beispiel ist z.B. Hannover-Göttingen-Kassel. Das ging früher mal in 49 Minuten. Die Fahrzeiten lassen sich nicht weiter reduzieren. Also würde man wohl eher auf 60 Minuten rauf gehen.

Die Fahrzeit ist heute schon 55 Minuten. Daran müsste man überhaupt nicht ändern, die Zeit ist perfekt für ITF.

Ähnlich wohl Nürnberg-München. Zwar sind 56-58 Minuten möglich die Fahrzeit würde man dann aber wohl eher auf 75 Minuten rauf setzen.

56 Minuten wären wünschenswert, aber man kann auf einfach auf einen ITF-Knoten in München verzichten - dort steigt man selten auf einen anderen FV-Zug um und die S-Bahnen fahren ja dauernd.

Deutschland-Takt kommt

Celestar, Freitag, 18.03.2016, 14:32 (vor 3673 Tagen) @ Lumi25

Ein gutes Beispiel ist z.B. Hannover-Göttingen-Kassel. Das ging früher mal in 49 Minuten. Die Fahrzeiten lassen sich nicht weiter reduzieren.

Das stimmt so nicht wirklich. Natürlich muss man Geld in Hand nehmen. Aber mit Göttingen-Hannover auf 280(-300) km/h und einer Untertunnelung Kassel-Fuldatalbrücke Kragenhof sind 45 Minuten drin.


Ähnlich wohl Nürnberg-München. Zwar sind 56-58 Minuten möglich die Fahrzeit würde man dann aber wohl eher auf 75 Minuten rauf setzen.

Mit 'Fertigstellung' sind etwa 52-53 Minuten rechnerisch drin. Und ohne großen Umbau wird München HBF eh kein sauberer Taktknoten.

Celestar

Deutschland-Takt kommt nicht

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 17.03.2016, 03:39 (vor 3675 Tagen) @ Alphorn (CH)

Sehr gut - endlich findet auch Deutschland zur fahrplanbasierten Infrastrukturentwicklung (Seite 41). Die resultierenden kurzen Übergangszeiten in den Knotenbahnhöfen werden allerdings mehr schaden als nützen, wenn sich die aktuelle Pünktlichkeit nicht verbessert.

Das wird nie an allen Knotenbahnhöfen funktionieren. Dafür sind sowohl die Entfernungen dazwischen je nach Strecke, als auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten der einzelnen Züge viel zu unterschiedlich.

Ich wäre mehr dafür, Mischverkehr zu beseitigen für viergleisige Ausbauten, damit ICE/IC ungehindert ihre Vmax überall ausfahren können.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Deutschland-Takt kommt nicht

JW, Donnerstag, 17.03.2016, 07:46 (vor 3674 Tagen) @ 218 466-1

Sehr gut - endlich findet auch Deutschland zur fahrplanbasierten Infrastrukturentwicklung (Seite 41). Die resultierenden kurzen Übergangszeiten in den Knotenbahnhöfen werden allerdings mehr schaden als nützen, wenn sich die aktuelle Pünktlichkeit nicht verbessert.


Das wird nie an allen Knotenbahnhöfen funktionieren. Dafür sind sowohl die Entfernungen dazwischen je nach Strecke, als auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten der einzelnen Züge viel zu unterschiedlich.

Ich wäre mehr dafür, Mischverkehr zu beseitigen für viergleisige Ausbauten, damit ICE/IC ungehindert ihre Vmax überall ausfahren können.

Hallo,

ich denke dies kommt zu spät. Dies ist der BVWP 2030, und der enthält nur die ersten Schritte.
Die ist ungefähr der Zeitpunkt, zu dem die DB die vollständigen Umstellung auf ETCS Level3 abgeschlossen haben möchte und mit der Einführung des automatischen Zugbetriebs beginnen möchte. Diese Maßnahmen führen zu einer erheblichen Steigerung der Infrastrukturkapazität, so dass man auch einen 15 Minuten-Takt mit kürzeren Zügen einführen kann.

Gruß Jörg

Warum?

Alphorn (CH), Donnerstag, 17.03.2016, 13:00 (vor 3674 Tagen) @ 218 466-1

Das wird nie an allen Knotenbahnhöfen funktionieren. Dafür sind sowohl die Entfernungen dazwischen je nach Strecke, als auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten der einzelnen Züge viel zu unterschiedlich.

Niemand verlangt, dass alle Bahnhöfe zu ITF-Knoten werden - nur wo passend. Siehe mein Beispielfahrplan für Hamburg-München; was daran ist nicht machbar? Darauf aufbahend kann man weitere Knoten anhängen; Frankfurt Hbf zum Beispiel ist gerade knapp eine Stunde von Fulda entfernt.

Ich wäre mehr dafür, Mischverkehr zu beseitigen für viergleisige Ausbauten, damit ICE/IC ungehindert ihre Vmax überall ausfahren können.

Unbezahlbar - vergleich das mit obigem 7-Minuten-Ausbau. Und was nützen die durchgehenden 300 km/h, wenn man am Umsteigebahnhof wieder 40 Minuten auf den Anschluss wartet?

Warum?

Celestar, Freitag, 18.03.2016, 14:34 (vor 3673 Tagen) @ Alphorn (CH)

Das wird nie an allen Knotenbahnhöfen funktionieren. Dafür sind sowohl die Entfernungen dazwischen je nach Strecke, als auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten der einzelnen Züge viel zu unterschiedlich.


Niemand verlangt, dass alle Bahnhöfe zu ITF-Knoten werden - nur wo passend. Siehe mein Beispielfahrplan für Hamburg-München; was daran ist nicht machbar? Darauf aufbahend kann man weitere Knoten anhängen; Frankfurt Hbf zum Beispiel ist gerade knapp eine Stunde von Fulda entfernt.

Weil 6:13 von Hamburg nach München einfach 1) unterirdisch schlecht ist und 2) nochmal 45 Minuten langsamer als die ohnehin schon seeeeeehr großzügige Fahrzeit auf der Strecke.

Celestar

Warum?

Celestar, Freitag, 18.03.2016, 14:41 (vor 3673 Tagen) @ Celestar

IMHO sollte das so aussehen:

Ausbaustufe 1:
München (kein Knoten) - 32 - Ingolstadt - 30 - Nürnberg - 60 - Würzburg - 30 - Fulda - 30 - Kassel - 20 - Göttingen - 40 - Hannover - 75 - Hamburg

Fahrzeit: 5:17
Notwendige Infrastrukturmaßnahmen: keine.

Ausbaustufe2:

München - 30 - Ingolstadt - 30 - Nürnberg - 30 - Würzburg - 30(-) - Fulda - 30(-) - Kassel - 15(+) Göttingen - 30 - Hannover - 45 - Hamburg.

Fahrzeit: 4:00
Notwendige Maßnahmen:
1) NBS Nürnberg-Würzburg (eh überfällig wegen Überlastung), 95km
2) NBS Hannover-Hamburg (dito), 130km
3) NBS Kassel-Wilhelmshöhe-Fuldabrücke, 10km
4) Durchgehend 280km/h Hannover-Würzburg
5) Teilweise weiterer Ausbau Ingolstadt-München

Damit hat man einen Takt UND einen schnellen Verkehr.

Celestar

Warum?

Alphorn (CH), Freitag, 18.03.2016, 15:00 (vor 3673 Tagen) @ Celestar

Weil 6:13 von Hamburg nach München einfach 1) unterirdisch schlecht ist und 2) nochmal 45 Minuten langsamer als die ohnehin schon seeeeeehr großzügige Fahrzeit auf der Strecke.

In meinem Beispielfahrplan war irgendwo noch ein Fehler, die Fahrzeit unterscheidet sich von der aktuellen nur im Minutenbereich.

NBS Porta - Hannover

agw, NRW, Mittwoch, 16.03.2016, 23:45 (vor 3675 Tagen) @ Max

War die Lösung (NBS, ABS, NBS), die jetzt drin steht allgemein die präferierte Lösung?
Mein letzter Stand war irgendwie noch anders.

NBS Porta - Hannover

Lumi25, Donnerstag, 17.03.2016, 01:04 (vor 3675 Tagen) @ agw

War die Lösung (NBS, ABS, NBS), die jetzt drin steht allgemein die präferierte Lösung?
Mein letzter Stand war irgendwie noch anders.

Ich finde es toll das diese Strecke überhaupt drin ist und man sich nicht für die Gütervariante entschieden hat.

Die Umgehung von Minden (Westf) würde einiges an Zeit einsparen.

Ulm Augsburg

SPFVG, Donnerstag, 17.03.2016, 00:02 (vor 3675 Tagen) @ Max
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 17.03.2016, 00:02

Hallo zusammen,

der neue Bundesverkehrswegeplan steht im Netz:
http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundes...

Besonders fällt der dreigleisige Ausbau Augsburg-Ulm mit Kurvenbegradigung (endlich!) auf, siehe auch hier:
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Die-ICE-Strecke-Ulm-Augsburg-wird-nun-ausge...

Ich zitier mal den BVWP, damit alle wissen was gemeint ist:

Variante 2 (2-041-V02) umfasst den Bau eines 3. Gleises Neu-Ulm – Abzw. Unterfahlheim u. Dinkelscherben – Augsburg, Vmax 200 km/h auf diesen beiden Abschnitten sowie eine 2-gleisige NBS Abzw. Unterfahlheim – Jettingen – Dinkelscherben, teilweise in Anlehnung an die Autobahn A8, Vmax 250 km/h

Ulm Augsburg

Lumi25, Donnerstag, 17.03.2016, 01:02 (vor 3675 Tagen) @ SPFVG

Es macht zumindest Sinn den heutigen 200 km/h-Abschnitt Augsburg-Dinkelscherben weiterhin zu nutzen und nicht noch extra eine NBS dort zu bauen.

Allgemein dürften 200 km/h dort ausreichen außer man will den Deutschland-Takt hier umsetzen dann wäre eine Fahrzeit von 25 (+3 Minuten Puffer) Minuten durchaus wünschenswert.

Danach könnte man München-Stuttgart in 90 Minuten durchaus realisieren.

Ist allerdings die Frage ob die jetzigen Ausbaumaßnahmen für eine solche Fahrzeit reichen?

Ulm Augsburg

SPFVG, Donnerstag, 17.03.2016, 12:38 (vor 3674 Tagen) @ Lumi25

Es macht zumindest Sinn den heutigen 200 km/h-Abschnitt Augsburg-Dinkelscherben weiterhin zu nutzen und nicht noch extra eine NBS dort zu bauen.

Allgemein dürften 200 km/h dort ausreichen außer man will den Deutschland-Takt hier umsetzen dann wäre eine Fahrzeit von 25 (+3 Minuten Puffer) Minuten durchaus wünschenswert.

Danach könnte man München-Stuttgart in 90 Minuten durchaus realisieren.

Ist allerdings die Frage ob die jetzigen Ausbaumaßnahmen für eine solche Fahrzeit reichen?

Gute Frage. Die alte Planung mit einen durchgehenden Ausbau auf 200 km/h ging von 63 Min. Fahrzeit zw. Augsburg und Stuttgart aus:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/122/1712230.pdf (Seite 85)

Ist jetzt die Frage, ob die paar abgekürzten Kilometer NBS mit Vmax250 die Kohlen aus dem Feuer holen ...

Das beiderseitige 3. Gleis sollte zumindest auch dafür sorgen, dass einem kein Güterzug/Nahverkehr in die Quere kommt. Damit könnte das gerade noch so reichen.

Ulm Augsburg

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 17.03.2016, 04:01 (vor 3675 Tagen) @ SPFVG

Ich zitier mal den BVWP, damit alle wissen was gemeint ist:

Variante 2 (2-041-V02) umfasst den Bau eines 3. Gleises Neu-Ulm – Abzw. Unterfahlheim u. Dinkelscherben – Augsburg, Vmax 200 km/h auf diesen beiden Abschnitten sowie eine 2-gleisige NBS Abzw. Unterfahlheim – Jettingen – Dinkelscherben, teilweise in Anlehnung an die Autobahn A8, Vmax 250 km/h

Das ist zu wenig. Durchgehend viergleisig Ulm - München sollte drin sein.
Aber wenigstens überhaupt mal was, nach fast 25 Jahren.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Ulm Augsburg

SPFVG, Donnerstag, 17.03.2016, 12:04 (vor 3674 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von SPFVG, Donnerstag, 17.03.2016, 12:05

Ich zitier mal den BVWP, damit alle wissen was gemeint ist:

Variante 2 (2-041-V02) umfasst den Bau eines 3. Gleises Neu-Ulm – Abzw. Unterfahlheim u. Dinkelscherben – Augsburg, Vmax 200 km/h auf diesen beiden Abschnitten sowie eine 2-gleisige NBS Abzw. Unterfahlheim – Jettingen – Dinkelscherben, teilweise in Anlehnung an die Autobahn A8, Vmax 250 km/h


Das ist zu wenig. Durchgehend viergleisig Ulm - München sollte drin sein.
Aber wenigstens überhaupt mal was, nach fast 25 Jahren.

Ja seh ich auch so. Mehr wäre immer schön, aber dieser Kombi-Vorschlag scheint das Optimum aus Kosten/Nutzen zu sein. Im NBS-Bereich hast Du ja auch Deine 4 Gleise (2 NBS + 2Altstrecke ;))

Noch 2015 gabs den Vorschlag noch gar nicht, da waren nur der allgemeine Ausbau oder eine lange NBS von Burgau nach Augsburg an der A8 ein Thema:
http://www.dinkelscherben.info/images/dokumente/Oeffentlich/DrittesGleis/2015-07-24_Neu...

Benachteiligt ist nur Günzburg, das umfahren wird, aber das ist bei Schnellfahrstrecken immer ein Problem. Als salomonisches Urteil könnte man der Stadt höchstens noch an der Autobahn auf Höhe Legoland einen Halt an der NBS bauen. Aktuell wird es sicher schon einen Bus geben, der zw. Bahnhof und Legoland pendelt, der könnte auf dem Weg dann auch am neuen Bahnhof halten.

Ulm - Augsburg bereits Wiederstand aus den Milchkannen

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 20.03.2016, 22:18 (vor 3671 Tagen) @ SPFVG

Besonders fällt der dreigleisige Ausbau Augsburg-Ulm mit Kurvenbegradigung (endlich!) auf, siehe auch hier:
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Die-ICE-Strecke-Ulm-Augsburg-wird-nun-ausge...


Ich zitier mal den BVWP, damit alle wissen was gemeint ist:

Variante 2 (2-041-V02) umfasst den Bau eines 3. Gleises Neu-Ulm – Abzw. Unterfahlheim u. Dinkelscherben – Augsburg, Vmax 200 km/h auf diesen beiden Abschnitten sowie eine 2-gleisige NBS Abzw. Unterfahlheim – Jettingen – Dinkelscherben, teilweise in Anlehnung an die Autobahn A8, Vmax 250 km/h

In Günzburg "gehen alle Sirenen an" und die NBS ist "völlig inakzeptabel", weil schließlich ist Günzburg der Nabel der Welt und die wichtigste Metropole zw. Paris und Wien und hat ein "überregionale Bedeutung" und überhaupt sollten auch ICE dort halten. Dass man so eine wichtige Stadt nicht berücksichtigt hat, geht ja mal garnicht. :D

Der OB sollte vlt. mal selbst mit dem ICE fahren. Achje, das geht ja garnicht, weil Günzburg auch ohne NBS noch nie planmäßige ICE-Halte gesehen hat. ;)

--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Ulm - Augsburg bereits Wiederstand aus den Milchkannen

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 20.03.2016, 22:32 (vor 3671 Tagen) @ 218 466-1

Der OB sollte vlt. mal selbst mit dem ICE fahren. Achje, das geht ja garnicht, weil Günzburg auch ohne NBS noch nie planmäßige ICE-Halte gesehen hat. ;)

Was ist mit ICE 618/619?

ICEs in Günzburg

462 001, Taunus, Sonntag, 20.03.2016, 22:40 (vor 3671 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von 462 001, Sonntag, 20.03.2016, 22:41

Der OB sollte vlt. mal selbst mit dem ICE fahren. Achje, das geht ja garnicht, weil Günzburg auch ohne NBS noch nie planmäßige ICE-Halte gesehen hat. ;)

Mhh..

Schau mal hier:

  • 01:01 Uhr ICE 618/1018 nach Dortmund
  • 04:58 Uhr ICE 619 nach München
  • 08:11 Uhr ICE 699 nach München
  • 21:47 Uhr ICE 990 nach Frankfurt(So nach Hamburg)

Dazu kämen jetzt noch einige IC/EC aber hier ging es ja um ICE:)

Gruß aus dem Taunus

Mist, der Express war mal wieder schneller;-)

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

ICEs in Günzburg

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 20.03.2016, 22:45 (vor 3671 Tagen) @ 462 001

Gruß aus dem Taunus

Mist, der Express war mal wieder schneller;-)

Aber dafür nicht so vollständig, hatte nur die geschrieben wo ich nicht extra nachgucken muss.^^

ICEs in Günzburg

Marvin-GE, NRW, Sonntag, 20.03.2016, 23:08 (vor 3671 Tagen) @ 462 001

Der OB sollte vlt. mal selbst mit dem ICE fahren. Achje, das geht ja garnicht, weil Günzburg auch ohne NBS noch nie planmäßige ICE-Halte gesehen hat. ;)

Mhh..

Schau mal hier:

  • 01:01 Uhr ICE 618/1018 nach Dortmund
  • 04:58 Uhr ICE 619 nach München
  • 08:11 Uhr ICE 699 nach München
  • 21:47 Uhr ICE 990 nach Frankfurt(So nach Hamburg)

Und gleich hält sogar ein ICE-Sprinter(1093) in Günzburg.
Ich fordere dann mal für meine Heimatstadt, die ca. 7 Einwohner und 3 Kühe mehr hat, auch einen ICE-Halt. Wird wahrscheinlich aber an der fehlenden Bahnstrecke scheitern...

Gruß Marvin-GE

ICEs in Günzburg

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 21.03.2016, 00:03 (vor 3671 Tagen) @ 462 001

Schau mal hier:

  • 01:01 Uhr ICE 618/1018 nach Dortmund
  • 04:58 Uhr ICE 619 nach München
  • 08:11 Uhr ICE 699 nach München
  • 21:47 Uhr ICE 990 nach Frankfurt(So nach Hamburg)

So tief sind ICE bereits gesunken und halten in einer 19.000 Einwohner Milchkanne.
Das bekomme ich natürlich nicht mit, weil ich auf der Strecke meistens EC/IC vorziehe.

--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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ICEs in Günzburg

Berlin-Express, nähe BPHD, Montag, 21.03.2016, 00:18 (vor 3671 Tagen) @ 218 466-1

Schau mal hier:

  • 01:01 Uhr ICE 618/1018 nach Dortmund
  • 04:58 Uhr ICE 619 nach München
  • 08:11 Uhr ICE 699 nach München
  • 21:47 Uhr ICE 990 nach Frankfurt(So nach Hamburg)


So tief sind ICE bereits gesunken und halten in einer 19.000 Einwohner Milchkanne.
Das bekomme ich natürlich nicht mit, weil ich auf der Strecke meistens EC/IC vorziehe.

Es halten auch genug ICE`s in der 1300 Selengemeinde Züssow.

ICEs in Günzburg

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 21.03.2016, 00:47 (vor 3671 Tagen) @ 218 466-1

Das bekomme ich natürlich nicht mit, weil ich auf der Strecke meistens EC/IC vorziehe.

Die bleiben aber auch öfters (WIMRE alle 2 Stunden) in Günzburg stehen. Unter anderem für den Anschluss Richtung Donautal.

--
Weg mit dem 4744!

Projektinfo zu ABS/NBS Ulm - Augsburg

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 21.03.2016, 18:41 (vor 3670 Tagen) @ SPFVG

Informationen u.a. zum geplanten Streckenverlauf sind einsehbar:
http://www.bvwp-projekte.de/schiene/2-041-V02/2-041-V02.html

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Bundesverkehrswegeplan 2030

Lumi25, Donnerstag, 17.03.2016, 04:08 (vor 3675 Tagen) @ Max

Auch sehr interessant für den Anschluss an die Feste Beltquerung gibt es in Deutschland nur einen bescheidenen Light-Ausbau/Neubau für eine Vmax. von 160 km/h.

200 km/h scheint wohl wieder ein mal zu Teuer zu sein. Typisch Deutschland

Anbindung Fehmarnbelt

Giovanni, Donnerstag, 17.03.2016, 11:33 (vor 3674 Tagen) @ Lumi25

Auch sehr interessant für den Anschluss an die Feste Beltquerung gibt es in Deutschland nur einen bescheidenen Light-Ausbau/Neubau für eine Vmax. von 160 km/h.

200 km/h scheint wohl wieder ein mal zu Teuer zu sein. Typisch Deutschland

4 bis 7 Zugpaare pro Tag, im Jahresmittel 5
Im Regelfall 195 Sitzplätze, zu multiplizieren mit einer plausiblen Auslastung.

Das Ergebnis würde man in einigen Bundesländern als "stilllegungsgefährdet" einstufen. Zum Glück hat dieses Wort hier schon lange Niemand mehr benutzt, auch weil der parallele Nahverkehr wesentliche Abschnitte stützt und die politische Bedeutung der Linie groß ist.
Heute fährt man planmäßig nur 140km/h, obwohl sowohl Fahrzeuge als auch einige Streckenabschnitte 180km/h erlauben.

Natürlich kann man unterstellen, dass sich die Fahrgastzahlen verdreifachen - aber selbst dann ist das ein Wert, bei dem man für vielleicht 5 Minuten Fahrzeitgewinn nicht allzu viele Millionen investieren sollte.
Der Nahverkehr profitiert nicht von mehr als 160km/h - und dem Güterverkehr schadet es tendenziell sogar.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

Anbindung Fehmarnbelt

SPFVG, Donnerstag, 17.03.2016, 11:47 (vor 3674 Tagen) @ Giovanni

Auch sehr interessant für den Anschluss an die Feste Beltquerung gibt es in Deutschland nur einen bescheidenen Light-Ausbau/Neubau für eine Vmax. von 160 km/h.

200 km/h scheint wohl wieder ein mal zu Teuer zu sein. Typisch Deutschland


4 bis 7 Zugpaare pro Tag, im Jahresmittel 5
Im Regelfall 195 Sitzplätze, zu multiplizieren mit einer plausiblen Auslastung.

Das Ergebnis würde man in einigen Bundesländern als "stilllegungsgefährdet" einstufen. Zum Glück hat dieses Wort hier schon lange Niemand mehr benutzt, auch weil der parallele Nahverkehr wesentliche Abschnitte stützt und die politische Bedeutung der Linie groß ist.
Heute fährt man planmäßig nur 140km/h, obwohl sowohl Fahrzeuge als auch einige Streckenabschnitte 180km/h erlauben.

Die 180er Abschnitte gibts aber nur in Dänemark ... und da werden die auch ausgefahren.

Natürlich kann man unterstellen, dass sich die Fahrgastzahlen verdreifachen - aber selbst dann ist das ein Wert, bei dem man für vielleicht 5 Minuten Fahrzeitgewinn nicht allzu viele Millionen investieren sollte.
Der Nahverkehr profitiert nicht von mehr als 160km/h - und dem Güterverkehr schadet es tendenziell sogar.

Jein ... wenn man schon neu baut, dann sollte man wenigstens die Trassierung für 200 km/h klar machen. Im flachen Norddeutschland sollte das keine allzugroßen Mehrkosten verursachen, Bahnübergänge sind bei Neubauten sowieso verboten und ETCS dürfte die Strecke ebenfalls von Haus aus bekommen.

Von daher schätze ich, dass sich der Aufpreis für Tempo 200 in Grenzen hielte.
Der Güterverkehr soll laut DB weiter außenherumlaufen und nicht im Tunnel verkehren. Da kämen für Güterverkehr also höchstens ein paar Privatunternehmen in Frage.

Anbindung Fehmarnbelt

Giovanni, Donnerstag, 17.03.2016, 12:19 (vor 3674 Tagen) @ SPFVG

Auch sehr interessant für den Anschluss an die Feste Beltquerung gibt es in Deutschland nur einen bescheidenen Light-Ausbau/Neubau für eine Vmax. von 160 km/h.

200 km/h scheint wohl wieder ein mal zu Teuer zu sein. Typisch Deutschland


4 bis 7 Zugpaare pro Tag, im Jahresmittel 5
Im Regelfall 195 Sitzplätze, zu multiplizieren mit einer plausiblen Auslastung.

Das Ergebnis würde man in einigen Bundesländern als "stilllegungsgefährdet" einstufen. Zum Glück hat dieses Wort hier schon lange Niemand mehr benutzt, auch weil der parallele Nahverkehr wesentliche Abschnitte stützt und die politische Bedeutung der Linie groß ist.
Heute fährt man planmäßig nur 140km/h, obwohl sowohl Fahrzeuge als auch einige Streckenabschnitte 180km/h erlauben.


Die 180er Abschnitte gibts aber nur in Dänemark ... und da werden die auch ausgefahren.

Planmäßig? Nein.

Natürlich kann man unterstellen, dass sich die Fahrgastzahlen verdreifachen - aber selbst dann ist das ein Wert, bei dem man für vielleicht 5 Minuten Fahrzeitgewinn nicht allzu viele Millionen investieren sollte.
Der Nahverkehr profitiert nicht von mehr als 160km/h - und dem Güterverkehr schadet es tendenziell sogar.


Jein ... wenn man schon neu baut, dann sollte man wenigstens die Trassierung für 200 km/h klar machen. Im flachen Norddeutschland sollte das keine allzugroßen Mehrkosten verursachen, Bahnübergänge sind bei Neubauten sowieso verboten und ETCS dürfte die Strecke ebenfalls von Haus aus bekommen.

Nördlich von Oldenburg wird überwiegend die Bestandstrasse genutzt - folglich bleiben Bahnübergänge dort erlaubt.

Von daher schätze ich, dass sich der Aufpreis für Tempo 200 in Grenzen hielte.

Auf den neu trassierten Abschnitten bestünde durchaus die Möglichkeit.

Der Güterverkehr soll laut DB weiter außenherumlaufen und nicht im Tunnel verkehren. Da kämen für Güterverkehr also höchstens ein paar Privatunternehmen in Frage.

Nein: Sobald die Strippe hängt, wird auch der Güterverkehr diesen Weg nehmen. Auch der von der DB.
Anderslautende Aussagen bezogen sich nur auf einen möglichen Zwischenzustand, in dem der Tunnel fertig ist aber die Oberleitung noch nicht.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

Anbindung Fehmarnbelt

Silver, Donnerstag, 17.03.2016, 12:20 (vor 3674 Tagen) @ SPFVG

Der Güterverkehr soll laut DB weiter außenherumlaufen und nicht im Tunnel verkehren. Da kämen für Güterverkehr also höchstens ein paar Privatunternehmen in Frage.

Hahaha. Wird den Anwohnern wirklich so ein Märchen verkauft? Sobald der Tunnel da ist, nehmen die Güterzüge den kürzesten Weg. Jede Wette.

Anbindung Fehmarnbelt

Lumi25, Donnerstag, 17.03.2016, 12:34 (vor 3674 Tagen) @ Giovanni

Auch sehr interessant für den Anschluss an die Feste Beltquerung gibt es in Deutschland nur einen bescheidenen Light-Ausbau/Neubau für eine Vmax. von 160 km/h.

200 km/h scheint wohl wieder ein mal zu Teuer zu sein. Typisch Deutschland


4 bis 7 Zugpaare pro Tag, im Jahresmittel 5
Im Regelfall 195 Sitzplätze, zu multiplizieren mit einer plausiblen Auslastung.

Das Ergebnis würde man in einigen Bundesländern als "stilllegungsgefährdet" einstufen. Zum Glück hat dieses Wort hier schon lange Niemand mehr benutzt, auch weil der parallele Nahverkehr wesentliche Abschnitte stützt und die politische Bedeutung der Linie groß ist.
Heute fährt man planmäßig nur 140km/h, obwohl sowohl Fahrzeuge als auch einige Streckenabschnitte 180km/h erlauben.


Nahverkehr fand bis vor wenigen Jahren oberhalb Neustadt kaum statt. Mit dem Neubau der Strecke dürfte der Nahverkehr weitaus attraktiver werden und somit die Auslastung steigen.

Des weiteren ist es ein massiver Unterschied ob man etwas über 5 Stunden benötigt oder weniger als 3 Stunden. Immerhin ist damit der Fernverkehr konkurrenzlos.

Und mal ganz ehrlich bei Fahrzeiten unterhalb von 3 Stunden könnte man schon darüber nachdenken einige Züge gleich bis Schweden durchzubinden.

Ich gehe schon davon aus, dass das Fahrgastpotential hier explodieren wird. Auch touristischer Fernverkehr wie der IC Fehmarn heute ist dann viel schneller und leichter umsetzbar (dank Fahrdraht).

Die Mehrkosten für 200 km/h zu 160 km/h dürften vergleichsweise gering sein wie der Vorsposter schon schrieb.

Bahnübergänge sind eh nicht mehr zugelassen und dank ETCS Level II kostet die LST für 200 km/h auch nicht mehr wie für 160 km/h. Einzig die Trassierung könnte teurer werden aber die Autobahn ist fast schnurgerade.


Natürlich kann man unterstellen, dass sich die Fahrgastzahlen verdreifachen - aber selbst dann ist das ein Wert, bei dem man für vielleicht 5 Minuten Fahrzeitgewinn nicht allzu viele Millionen investieren sollte.
Der Nahverkehr profitiert nicht von mehr als 160km/h - und dem Güterverkehr schadet es tendenziell sogar.

Anbindung Fehmarnbelt

Giovanni, Donnerstag, 17.03.2016, 12:51 (vor 3674 Tagen) @ Lumi25

Auch sehr interessant für den Anschluss an die Feste Beltquerung gibt es in Deutschland nur einen bescheidenen Light-Ausbau/Neubau für eine Vmax. von 160 km/h.

200 km/h scheint wohl wieder ein mal zu Teuer zu sein. Typisch Deutschland


4 bis 7 Zugpaare pro Tag, im Jahresmittel 5
Im Regelfall 195 Sitzplätze, zu multiplizieren mit einer plausiblen Auslastung.

Das Ergebnis würde man in einigen Bundesländern als "stilllegungsgefährdet" einstufen. Zum Glück hat dieses Wort hier schon lange Niemand mehr benutzt, auch weil der parallele Nahverkehr wesentliche Abschnitte stützt und die politische Bedeutung der Linie groß ist.
Heute fährt man planmäßig nur 140km/h, obwohl sowohl Fahrzeuge als auch einige Streckenabschnitte 180km/h erlauben.

Nahverkehr fand bis vor wenigen Jahren oberhalb Neustadt kaum statt. Mit dem Neubau der Strecke dürfte der Nahverkehr weitaus attraktiver werden und somit die Auslastung steigen.

Die Fahrzeiten von Bahnhof zu Bahnhof mögen im Nahverkehr sinken - weitaus attraktiver wird er jedoch nicht, da die diskutierten neuen Lagen in Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Lensahn, Oldenburg und Großenbrode wesentlich weiter abseits der Ortskerne liegen als die bisherigen Stationen.
-> http://www.anbindung-fbq.de/

Des weiteren ist es ein massiver Unterschied ob man etwas über 5 Stunden benötigt oder weniger als 3 Stunden. Immerhin ist damit der Fernverkehr konkurrenzlos.

Und mal ganz ehrlich bei Fahrzeiten unterhalb von 3 Stunden könnte man schon darüber nachdenken einige Züge gleich bis Schweden durchzubinden.

Daran ändern aber die möglichen 5 Minuten zwischen Puttgarden und Lübeck wenig.

Ich gehe schon davon aus, dass das Fahrgastpotential hier explodieren wird. Auch touristischer Fernverkehr wie der IC Fehmarn heute ist dann viel schneller und leichter umsetzbar (dank Fahrdraht).

Sierksdorf fällt als möglicher Fernverkehrshalt wohl komplett weg, Timmendorfer Strand und Scharbeutz büßen an Attraktivität deutlich ein.
Der Halt in Oldenburg dient auch jetzt wohl primär der Verteilung auf den Busverkehr, dort ändert sich also wenig.

Die Mehrkosten für 200 km/h zu 160 km/h dürften vergleichsweise gering sein wie der Vorsposter schon schrieb.

Bahnübergänge sind eh nicht mehr zugelassen und dank ETCS Level II kostet die LST für 200 km/h auch nicht mehr wie für 160 km/h. Einzig die Trassierung könnte teurer werden aber die Autobahn ist fast schnurgerade.


Nördlich von Oldenburg sind 14 Bahnübergänge in der Karte verzeichnet, die für 200km/h beseitigt werden müssten.
Beschränken wir die 200km/h deshalb auf Bad Schwartau - Oldenburg sind es nur noch 3 Minuten Fahrzeitunterschied.

Wenn diese 3 Minuten in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten stehen: Ok.
Aber erzwingen muss man das nicht.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)

Anbindung Fehmarnbelt

Lumi25, Donnerstag, 17.03.2016, 16:28 (vor 3674 Tagen) @ Giovanni

Wenn man so wie Du denkt dürfte man keine Strecke auf 200 km/h ertüchtigen.

Köln-Stammheim - Düsseldorf Hbf bringt auch nur einen Zeitvorteil von 2 Minuten ebenso wie Düsseldorf Hbf - Duisburg Hbf

Bei München-Augsburg hat man ebenso gedacht. Wiedereinbau der LZB zwischen Olching und Pasing nöö kostet doch nur 2-3 Minuten an Fahrzeit.


Ich könnte Dir jetzt auch sagen wozu 160 km/h es reichen auch 140 km/h locker aus.

Schon alle geplanten Änderungen eingeflossen?

mmandl, Donnerstag, 17.03.2016, 18:05 (vor 3674 Tagen) @ Giovanni

Ich frage mich ob bei den Projekten, die schon im alten BVWP enthalten waren oder schon seit längerem diskutiert wurden, zwischenzeitlich geplante Änderungen durchweg eingearbeitet wurden.

So ist Hanau-Gelnhausen weiter nur mit 200 km/ h angegeben, obwohl insoweit ja wohl Einigkeit bestand die vmax auf 230 km/h anzuheben.

Bei Rhein/Main-Rhein/Neckar ist weiterhin von 300 km/h die Rede obwohl die aktuellen Planungen nur noch 250 km/h vorsahen.

Vor diesem Hintergrund würde es mich nicht überraschen, wenn auch noch nicht berücksichtigt worden wäre, dass für die NBS-Abschnitte der FBQ-Anbindung zwischenzeitlich 200 km/h vorgesehen sind.

Bundesverkehrswegeplan 2030

Oja, Donnerstag, 17.03.2016, 16:40 (vor 3674 Tagen) @ Max

Danke für den Link, aber Spaß werd ich dabei garatiert nicht haben.

Da stehen Strecken seit 30 Jahren drin (zweigleisiger Ausbau München-Mühldorf, Löhne-Elze, Dortmund-Hamm, usw usf.... von der Elektrifizierung ganz zu schweigen (hier fällt mir Ulm-Lindau, bzw Mü-Lindau ein, oder Regensburg-Hof)

? Projekte des potentiellen Bedarfs

mmandl, Donnerstag, 17.03.2016, 18:07 (vor 3674 Tagen) @ Max

Wie ist es denn zu verstehen, dass die Projekte des potentiellen Bedarfs noch in den vordringlichen Bedarf aufrücken können? Ist dies so zu verstehen, dass insoweit bis zur Verabschiedung des BVWP die noch anstehende Projektdefinierung stattfinden soll und dann eine abschließende Entscheidung getroffen wird in welche Kategorie das Projekt tatsächlich eingeordnet wird?

Bayern übervorteilt?

MvG, Freitag, 18.03.2016, 11:39 (vor 3673 Tagen) @ Max

Ich finde doch auffällig dass sich im vordringlichen Bedarf besonders viele bayerische Projekte finden, die doch recht unterschiedliche dringlichkeit besitzen und z.B. die ersehnte Elektrifizierung Weimar - Gößnitz ist gerade mal im potenziellen Bedarf erwähnt.

Das lässt sich leicht erklären

Frankfurt (Main) Süd, Freitag, 18.03.2016, 15:09 (vor 3673 Tagen) @ MvG

Man muss nur nachschauen, welcher Partei der aktuelle Verkehrsminister angehört.

Allerdings ist das ja derzeit nur der Referentenentwurf, noch nicht die endgültige, vom Bundeskabinett beschlossene Fassung. Da wird sich noch einiges ändern. Das Umweltministerium (SPD) hat ja auch schon gemeckert, dass die Veröffentlichung nicht abgestimmt war.

Übervorteilen heisst ausnutzen, Du meinst das Gegenteil

Alphorn (CH), Freitag, 18.03.2016, 16:32 (vor 3673 Tagen) @ MvG

- kein Text -

Bayern nicht übervorteilt

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 18.03.2016, 19:50 (vor 3673 Tagen) @ MvG

Ich finde doch auffällig dass sich im vordringlichen Bedarf besonders viele bayerische Projekte finden, die doch recht unterschiedliche dringlichkeit besitzen und z.B. die ersehnte Elektrifizierung Weimar - Gößnitz ist gerade mal im potenziellen Bedarf erwähnt.

In Bayern gibt es viele Strecken, z.B. Neuöffingen - Regensburg und Neumarkt St. Veit - Passau, die ganz dringend einen Ausbau nötig haben, aber überhaupt nicht erwähnt werden.
Von "übervorteilt" kann absolut keine Rede sein.
Überhaupt ist der BVWP in Sachen Schiene, dünn wie eine Salzstange.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

Bayern nicht übervorteilt

Frankfurt (Main) Süd, Montag, 21.03.2016, 11:07 (vor 3670 Tagen) @ 218 466-1

Überhaupt ist der BVWP in Sachen Schiene, dünn wie eine Salzstange.

...was wiederum daran liegt, dass der zuständige Minister einer Partei angehört, deren Wähler zum allergrößten Teil überzeugte Autfahrer sind – was sich auch im in der Fläche weitestgehend (i.e. außerhalb der touristisch besonders bedeutsamen Regionen) katastrophalen ÖPNV-Angebot im von dieser Partei seit einigen Jahrzehnten regierten Bundesland spiegelt.

PRINS

ABRob, Bad Oeynhausen, Montag, 21.03.2016, 20:29 (vor 3670 Tagen) @ Max

Es gibt dazu seit heute das PRINS - Projektinformationssystem.
Dort sind alles Pojekte (auch die ausgeschiedenen) in Dossiers mit unterschiedlicher Ausführlichkeit aufgelistet.

http://www.bvwp-projekte.de/

Versteckt gibt es auch Projektlisten ohne die Übersichtskarte:
http://www.bvwp-projekte.de/nojs_schiene.html
http://www.bvwp-projekte.de/nojs_wasser.html
http://www.bvwp-projekte.de/nojs_strasse.html

--
NBS/SFS Hannover - Hamburg statt NBS/SFS Isernhagen - Lauenbrück; NBS/SFS Frankfurt - Fulda statt NBS/SFS Gelnhausen - Mottgers

Bundesverkehrswegeplan 2030: Bei den Straßen wurde nachgehol

ES89, Hamburg / Rostock, Dienstag, 05.04.2016, 23:54 (vor 3655 Tagen) @ Max

der neue Bundesverkehrswegeplan steht im Netz:
http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundes...

Der Bundesrechnungshof scheint wohl nicht einverstanden zu sein. Man hat wohl etwas nachgeholfen, damit nicht zu viele Straßen aufgrund schlechtem Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht in den Bundesverkehrswegeplan kommen: "Darüber hinaus habe das Ministerium willkürlich mitten im Verfahren neue Grenzwerte festgelegt, damit nicht zu viele Straßenbauprojekte aus dem Plan herausfallen." --> http://www.tagesschau.de/inland/bundesverkehrswegeplan-101.html

--
Gegen Großraum-Zwang im Fernverkehr!
Für zumindest drei Abteile je Wagenklasse!

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