Die große Schweizrunde Teil 2: Fortsetzung (Reiseberichte)

ALR997, Dienstag, 16.02.2016, 22:35 (vor 3735 Tagen) @ ALR997

Und jetzt gehts weiter!

[image]
85. Da der Bus noch auf sich warten lässt blicken wir uns nochmal um: hinter einem RhB-Personenwagen erhebt sich der 2'992 m hohe Piz Mezdi.

[image]
86. Am Rande der heutigen Besiedlung der Stadt geht es steil bergauf. An Stellen wie diesen kann man dem Wohnungsbedarf nur in einer Richtung Herr werden: aufwärts. Hier stehen einige markante "Hochhäuser".

[image]
87. Es wird langsam Abend, ich gehe nun doch noch einmal in Richtung der Stadt. Unser zweiter Bekannter ist der Inn. Zuletzt hatten wir das Vergnügen im Sommer 2013, während ich am Abend noch durch die Tirolische Landeshauptstadt irrte, auf der Suche nach einem anständigen Abendessen. Hier fließt er in den St. Moritzersee hinein, auf der anderen Seite wieder hinaus, gen Österreich.

[image]
88. Drehen wir uns nur 90 Grad nach Rechts macht sich der Sonnenuntergang bemerkbar. Ich war allerdings offenbar nicht der Einzige, der von der Landschaft angetan war.

[image]
89. Entlang des Flusses erkennt man im Hintergrund schon Ansätze der alten Stadt von Sankt Moritz.

[image]
90. Was man aktuell nicht erkennen kann, das ist der See. Zugefroren liegt eine Schneedecke auf der Eisdecke.

[image]
91. Lediglich der Mündungsbereich ist noch eisfrei. Geht man jedoch ein paar Schritte weiter, so wird die Eisdecke kontinuierlich dicker.

[image]
92. Blicken wir nochmal zurück. Links sehen wir die Kirche von St. Karl.

[image]
93. Was im Sommer wohl ein traumhaftes Ziel für Wassersportler ist, taugt in diesen Wintertagen zu Freizeitaktivitäten eher auf festem Grund.

[image]
94. Weil man ja nicht umhin kommt versuchte ich mich mal in der Aufnahme von Panoramabildern.

[image]
95. Der See ist eine willkommene Abkürzung auf dem Weg in die Stadt. Es herrschen angenehme -5 Grad.

[image]
96. Die Sonne verabschiedet sich nun schon von einigen Bergsäumen. Mit der Sonne verschwindet auch eine letzte angenehme Wärme.

[image]
97. Aus westlicher Richtung entspringt noch ein kleiner Bach in den See.

[image]
98. Jetzt stehen wir mittendrauf: auf dem See finden im Winter Pferderennen statt. Zuerst war ich eher skeptisch bezüglich des ausgewiesenen Fußweges über den See. Da jedoch die gleiche Strecke bereits durch Abdrücke von Autoreifen begleitet wurde, wurden meine Sorgen langsam weniger.

[image]
99. Vollkommen überzeugt bin ich nicht, aber jetzt gibt es ohnehin kein Zurück mehr! Der halbe Weg ist geschafft, also weiter.

[image]
100. An dieser Stelle fand ich einige Risse und das Eis wirkte besorgniserregend dünn. Zumal die Geräusche nichts Gutes ahnen ließen. Jedoch waren meine Sorgen unbegründet.

[image]
101. So langsam geht es auch den Bergzipfeln an den Kragen. Die Berge weiter rechts liegen bereits im Dunkeln.

[image]
102. Versuch Nummer 5, mit Handschuhen und leichtem Unbehagen: der Bahnhof samt stehender Zuggarnitur Panoramawagen. Diese ist wohl Glacierexpress 902 zuzuordnen.

[image]
103. Von unten wirkt die Stadt unheimlich eindrucksvoll, ich fürchte, auf dem Bild ist das gar nicht so gut zu erkennen.

[image]
104. Am Nordufer fand ich eine Spielerei in Form eines Fernglases, welches den See im Sommer zeigt...

[image]
105. ...zum Vergleich in etwa die Perspektive heute.

[image]
106. Im Sommer Wassersport...

[image]
107. ...im Winter kann die Laufrunde hierher verlegt werden.

[image]
108. 1896 eröffnete das Badrutt's Palace Hotel, heute ist es vermutlich einer der exklusiveren Übernachtungsorte mit 5 Sternen, eines von 4 Hotels im Ort, die zur "Leading Hotels Of The World Allianz" gehören.

[image]
109. Wir haben auch einen exklusiven Blick von der Rückseite.

[image]
110. Im Anschluss geht es dann wieder bergab. Es ist nun auch Zeit für das Abendessen im Hotel, nur dafür muss ich den Bus erst erreichen.

[image]
111. Auf dem Weg zur Haltestelle entdecke ich allerdings noch dieses Tunnelportal. Auch hier eine kurze Recherche: die Strecke der Rhätischen Bahn sollte ursprünglich über Sankt Moritz hinaus (beziehungsweise drunter her) entlang der Engadiner Seenplatte bis nach Maloja führen. Daraus wurde nichts, daher ist seither in St. Moritz Endstation.

[image]
112. Zum Abschluss noch ein kurzer Blick für Bahnfans. Leider ist die Technik, insbesondere diese Technik nicht so mein Spezialgebiet. Ich hoffe das Bild gefällt euch trotzdem.


Nach 112 Bildern sollte auch fürs Erste wieder gut sein. So wie der Glacier-Express als langsamster Schnellzug der Welt gilt, so zeige ich euch den längsten Reisebericht aller Zeiten: für zwei Tage habe ich ein Jahr gebraucht! Ich hoffe, die übrigen Tage folgen in kürzeren Abständen, aber das wird sich zeigen.

Einen Vorteil hat die Verzögerung allerdings: jetzt, Mitte Februar, kommt endlich wieder Winterstimmung auf ;-)

Liebe Grüße aus dem nächtlichen Ruhrgebiet,
Lucas


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum