Adventsreise zwischen Paris und Erzgebirge 4/4 m. 30 B. (Reiseberichte)

TD, Montag, 04.01.2016, 17:00 (vor 3779 Tagen)

Hallo zusammen,

willkommen zum letzten Teil unserer kleinen vorweihnachtlichen Rundreise. Im dritten Teil waren wir abends in Zwickau angekommen. Von Zwickau aus machen wir uns nun auf den Weg zurück an den Bodensee.


Tag 6: Zwickau - Franzensbad - Hof - Nürnberg - Konstanz

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Wie so oft war der Wunschzettel an Zielen und Strecken auch bei dieser Reise wieder recht lang, so dass die Tour den Untertitel „Ausschlafen können wir auch Zuhause“ hat. Nach 7.20 Uhr in Leipzig und 7.40 Uhr in Annaberg-Buchholz geht es heute mit 7.27 Uhr schon wieder im Dunkeln los. Vorbei am Zwickauer Rathaus laufen wir zur Kombi-Haltestelle Zwickau Zentrum.

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Ein Regioshuttle der Vogtlandbahn fährt aus dem Zwickauer Zentrum bis ins tschechische Eger / Cheb, wobei wir bis Franzensbad / Františkovy Lázně mitfahren.

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Auf den Straßenbahngleisen geht es zum Zwickauer Hauptbahnhof und weiter nach Werdau, von dort nach dem Fahrtrichtungswechsel über Reichenbach und die Göltzschtalbrücke nach Plauen und entlang der Weißen Elster durch das Vogtland. Der Zug verfügt über ein modernes FIS mit dreisprachigen Ansagen an größeren Bahnhöfen und aktuellen Anschlussdurchsagen, außerdem liegen Zeitungen aus.

Von der über zweistündigen Fahrt durch das Vogtland und das Elstergebirge habe ich aber kaum vorzeigbare Fotos, erst war es dunkel, dann regnerisch und die Glasscheiben von Regioshuttles sind für Streckenbilder äußerst ungeeignet.

Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet quert die Strecke mehrfach die Grenze. Erst bei der Nachbereitung habe ich festgestellt, dass wir insgesamt sieben Mal die Grenze überschritten haben. Schon vor Bad Brambach führt die Strecke kurz über tschechisches Territorium, zwischen Bad Brambach und Plesná wird die Staatsgrenze drei Mal gequert und dann bis Vojtanov noch zwei Mal. Spätestens mit dem Erreichen des Bahnhofs Vojtanov wird aber auch dem geografisch unbedarften Reisenden bewusst, dass wir nun in Tschechien sind, denn per Bandansage verabschiedet sich die Vogtlandbahn und wünschte gute Weiterreise mit der České dráhy. Hier wechseln auch Lokführer und Zugbegleiter.

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Nach der Ankunft in Franzensbad noch ein Bild auf das Regioshuttle der Vogtlandbahn. Der Schaffner schaut hier gerade dem Zug nach Hof nach. Laut Fahrplan eigentlich ein Nicht-Anschluss (Ankunft der VBG 9.47 Uhr und Abfahrt der OBP um 9.45 Uhr), aber unser Zug war etwas früher dran und wir hätten noch in den Zug hüpfen können, aber wenn wir schon mal hier sind, wollen wir auch Franzensbad anschauen – und so einen Nicht-Anschluss hatte ich ohnehin nicht auf unserem Plan.

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Und so haben wir nun 1:58 Stunden Zeit um Franzensbad anzuschauen – fast etwas lang, noch dazu wenn es regnet. Seit dem 14. Jahrhundert sind die Mineralquellen und deren heilende Wirkung in der Region bekannt, 1793 wurde unter Kaiser Franz II. das Kurbad Kaiser-Franzensdorf errichtet, das später in Franzensbad bzw. Františkovy Lázně umbenannt wurde.

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Wir wandeln nun durch das denkmalgeschützte Zentrum mit den historischen Kurhäusern und durch die angrenzenden Parkanlagen.

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Und natürlich darf ein Schluck aus der Franzensquelle nicht fehlen. Die älteste und bekannteste Quelle befindet sich in einem Pavillon an der Hauptkurpromenade. Das Wasser wird bei allgemeiner Körperschwäche sowie bei leichten Verdauungsstörungen verschrieben.

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Franzensbad gehörte auch zu den ersten Moorbädern in Europa. Für die Förderung des Naturheilmoors gibt es eine Moorbahn, inwiefern diese noch im Betrieb ist, weiß ich allerdings nicht.

Es geht gleich weiter...

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Adventsreise zwischen Paris und Erzgebirge Fortsetzung

TD, Montag, 04.01.2016, 17:06 (vor 3779 Tagen) @ TD

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Doch nun zurück an den Bahnhof. Neben der Bahnstrecke Plauen-Cheb/Eger gehen von hier aus auch die Strecke nach Aš / Asch sowie eine Verbindungsbahn nach Tršnice (weiter Richtung Karlsbad) aus. Die Zeit namhafter internationaler Fernverkehrsverbindungen wie einst der „Karlex“ von Berlin ins Böhmische Bäderdreieck sind längst vorüber, Kurgästen bleiben heute diverse Nahverkehrszüge für die Anreise (überwiegend von Vogtlandbahn oder Oberpfalzbahn), einmal am Tag kehrt mit dem SuperCity von und nach Bohumin aber noch etwas Fernverkehrsglanz ein.

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Hier gibt es auch noch Rollenfahrpläne, auf der Streckenkarte können wir uns einen Überblick über unsere Tour verschaffen. Bei der Tourplanung hatte ich die Idee, auch die Stichstrecke nach Hranice v Čechách noch einzubauen – mit einem einzigen Zugpaar am Tag ist das aber ein aussichtsloses Unterfangen bzw. hätte uns einen ganzen Reisetag gekostet.

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Mit dem Fahrplanwechsel wurde die Strecke vom tschechischen Aš / Asch nach Selb-Plößberg wiedereröffnet, seither verkehrt die Oberpfalzbahn im Zweistundentakt auf der Strecke (Marktredwitz -) Cheb - Františkovy Lázně – Aš – Hof. Eingefahren kommt jedoch ein Desiro der Vogtlandbahn, den ein orangefarbenes Schild als Zug der Oberpfalzbahn ausweist.

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Das Wetter präsentiert sich bei der Fahrt zwischen Fichtel- und Elstergebirge weiterhin grau, aber immerhin sind die Fensterscheiben im Desiro fotografierfreundlicher. In Aš / Asch wechselt das Zugpersonal und per Bandansage begrüßt die Oberpfalzbahn nun die Reisenden.

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Der grenzüberschreitende Personenverkehr kam durch Krieg und Eisernen Vorhang zum Erliegen, durch den Bau einer Straße wurde die Strecke später auch baulich unterbrochen und der Streckenabschnitt formal stillgelegt. Nach einem positiven Bürgerentscheid wurde mit der Reaktivierung der Strecke begonnen, beim Blick aus dem Zugfenster sind die neuen Brücken und die noch frischen Bauarbeiten zu sehen.

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In Selb-Plößberg trifft die Strecke auf die Strecke von Selb-Stadt nach Oberkotzau und Hof. Im Bahnhof Rehau erinnert noch ein Transparent an die Eröffnungsfeierlichkeiten vor einer Woche. Während die Auslastung beiderseits der Grenze ganz ordentlich war, ist die Besetzung im grenzüberschreitenden Abschnitt überschaubar, wollen wir hoffen, dass die Fahrgastzahlen hier noch steigen.

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Gut, der normale Reisende, der von Franzensbad in Richtung Nürnberg möchte, würde über Marktredwitz fahren und nicht auf die Idee mit dem Umweg über Hof kommen, deshalb sind wir selbst schuld, dass wir hier in Hof nun 53 Minuten Übergangszeit abbummeln müssen und es nicht auf den drei Minuten früher fahrenden Zug nach Nürnberg reicht.

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Der nun folgende Reiseabschnitt macht mir Sorgen, seitdem ich am Abend vor unserer Abreise von der Abschaltung der Neigetechnik bei den Baureihen 611 und 612 gehört hatte, die zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten führen soll. Gut, so muss ich mir zwar keine Sorgen um meinen Bruder machen, der die Neigetechnik nicht verträgt, aber dafür um unseren Anschluss in Nürnberg, der bei 17 Minuten Übergangszeit liegt. Ich hatte noch verschiedene Alternativen überlegt, aber das wäre auf den Wegfall der Strecke über Aš hinausgelaufen, das wollte ich dann auch nicht.

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Und während wir am Rande des Fichtelgebirges durch Oberfranken fahren, können wir bei jedem Halt feststellen, dass sich die Verspätung wieder um einige Minuten erhöht hat.
Ich kürze jetzt ab: bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Nürnberg sehen wir gerade noch den IC nach Stuttgart ausfahren.
Unverhofft gibt es jetzt halt einen Kaffee in der Lounge, bevor wir uns auf den Heimweg machen. Viel mehr als die Stunde Verspätung, mit der wir zu Hause ankommen werden, ärgert mich, dass die schönen reservierten Fensterplätze im Abteilwagen des IC nach Stuttgart und die Plätze im IC auf der Gäubahn nun ohne uns durchs Land fahren und wir uns nun für fünfeinhalb Stunden im Nahverkehr durchschlagen können. Da sind die paar Euro Entschädigung nur ein schwacher Trost, zumal bei einem preiswerten Sparpreis dann hinterher halt auch nicht viel als Erstattung rauskommt.

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Da es mittlerweile dunkel ist, gibt es jetzt keine Streckenbilder mehr, hier sind wir nun gerade im RE von Nürnberg nach Donauwörth unterwegs.

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Von Donauwörth geht es dann mit agilis weiter nach Ulm.

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Nach der Ankunft in Ulm dann das letzte Bild der Tour, für uns geht es auf der Südbahn nach Friedrichshafen und von dort mit der Regionalbahn nach Radolfzell. Wenn man seit sieben Uhr morgens unterwegs ist macht so eine Bummelbahn mit Halt an allen Bahnhöfen zum Abschluss des Tages doch noch mal richtig Spaß!

Aber irgendwann ist auch diese Etappe geschafft und ein RE bringt uns die letzten Kilometer von Radolfzell nach Konstanz.

Ich bedanke mich für das Interesse und die netten Kommentare und Rückmeldungen zu den bisherigen Teilen. Aus aktuellem Anlass (wer will schon im Sommer Weihnachtsmarktbilder sehen) hatte ich diesen Reisebericht vorgezogen, auf meiner Festplatte schlummern noch einige unbearbeitete Touren aus Sommer und Herbst, da wird es irgendwann demnächst in Richtung Alpen weitergehen.

Viele Grüße vom Bodensee

Tobias

PS: Meine früheren Reiseberichte gibt’s unter www.bahnreiseberichte.de.

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Adventsreise zwischen Paris und Erzgebirge Fortsetzung

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 04.01.2016, 17:32 (vor 3779 Tagen) @ TD
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 04.01.2016, 17:33

Hallo,

mal wieder ein sehr stimmungsvoller Bericht, für den ich herzlich danke.


"...Viel mehr als die Stunde Verspätung, mit der wir zu Hause ankommen werden, ärgert mich, dass die schönen reservierten Fensterplätze im Abteilwagen des IC nach Stuttgart und die Plätze im IC auf der Gäubahn nun ohne uns durchs Land fahren und wir uns nun für fünfeinhalb Stunden im Nahverkehr durchschlagen können..."

Ist das nicht furchtbar? Ist das nicht grausam? Da freut man sich auf schöne Stunden im abgedunkelten Avmz, womöglich noch so einer von der noch nicht modernisierten Sorte mit echten Plüschsesseln, und dann hockst Du in so einem schrillen Krimskram wie auf dem vorletzten Bild, womöglich noch auf brettharten Donnerbalken - da möchte man doch wahrhaftig unter feuchten Augen flehend nach der Mutter rufen. Das ist für Euch wirklich dumm gelaufen, wir alle können mitfühlen.

Was mich interessiert: Gab es schon einmal eine Situation direkt zu Anfang einer Reise, wo Ihr gesagt habt kompletter Abbruch sofort, hat keinen Sinn mehr? Oder seid Ihr bislang immer über die geplante Runden gekommen, die mit weiten Strecken und Hotelreservierungen etc ja auch jedesmal sehr gehaltreich sind?

Danke und Gruß
Olaf

OT: Anschluss Nürnberg - Konstanz.

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 04.01.2016, 21:18 (vor 3779 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 04.01.2016, 21:21

mal wieder ein sehr stimmungsvoller Bericht, für den ich herzlich danke.

Ich auch.

"...Viel mehr als die Stunde Verspätung, mit der wir zu Hause ankommen werden, ärgert mich, dass die schönen reservierten Fensterplätze im Abteilwagen des IC nach Stuttgart und die Plätze im IC auf der Gäubahn nun ohne uns durchs Land fahren und wir uns nun für fünfeinhalb Stunden im Nahverkehr durchschlagen können..."


Ist das nicht furchtbar? Ist das nicht grausam? Da freut man sich auf schöne Stunden im abgedunkelten Avmz, womöglich noch so einer von der noch nicht modernisierten Sorte mit echten Plüschsesseln, und dann hockst Du in so einem schrillen Krimskram wie auf dem vorletzten Bild, womöglich noch auf brettharten Donnerbalken - da möchte man doch wahrhaftig unter feuchten Augen flehend nach der Mutter rufen. Das ist für Euch wirklich dumm gelaufen, wir alle können mitfühlen.

In dem Fall hätte meine geänderte Linienführung der IC-Linie 60 (Passau - Regensburg - Ingolstadt - Donauwörth - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe statt München - Augsburg - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe) Abhilfe geschafft. ;)

Die Zeitangaben fehlen im Reisebericht, aber vmtl. war diese Verbindung ab Hof geplant, die dann in Nürnberg scheitete:
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Dann mussten sie leider umdisponieren. Ich wäre auch sauer gewesen, wenn eine Tour am Ende so versaut wird:
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Gäbe es die Donautal-IC, wäre es um den Gäubahn-IC in Stuttgart noch zu schaffen auch nichtmehr ausgegangen, aber dank FGR wären sie enspannt mit ICE-W, ICmod, 611 und RE-D, ohne agilis-Härtetest und ohne Bodesee-Bummelbahn, gerade mal 11 Minuten später (bzw. plan, falls sie ab Singen ohnehin lieber 1. Klasse in diesem RE gefahren wären) daheim gewesen:
Achtung: GIMP-Bastelverbindung die es zw. Nürnberg und Ulm so in echt nicht gibt:
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Einen Avmz hätte der IC "Baden-Kurier" auch dabei, sodass der Abteil-Fensterplatz wohl auch ersetzt worden wäre, wenn auch "nur" in der ICmod-Variante statt Plüsch-original, aber besser als nichts.
Der Anschluss in Immendingen hätte funktioniert, da die 611 auf der Strecke ohnehin nicht mit NT fahren.
Das wäre nicht "grausam und furchtbar" und niemand hätte nach Mami rufen müssen. ;)
Aber solange DB Netze und DB Bahn Wirtschaftsunternehmen bleiben, muss man eben mit den tatsächlichen Bedingungen zurechtkommen.

Hoffentlich funktionieren bei künftigen Touren wieder alle Anschlüsse.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Sammelantwort

TD, Dienstag, 05.01.2016, 18:42 (vor 3778 Tagen) @ 218 466-1

Die Zeitangaben fehlen im Reisebericht, aber vmtl. war diese Verbindung ab Hof geplant, die dann in Nürnberg scheitete:
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Dann mussten sie leider umdisponieren. Ich wäre auch sauer gewesen, wenn eine Tour am Ende so versaut wird:
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Ja, das waren die Verbindungen.

Sind dir denn auf deinen Fahrten durchs Vogtland noch Regiosprinter der Vogtlandbahn begegnet?
Oder wurden diese komplett durch Regioshuttle ersetzt?

Ja, einen hatte ich von weitem an der Station Zwickau Zentrum gesehen, Uhrzeit und Fahrziel weiß ich allerdings nicht mehr.

Habt ihr den letzten IC von Nürnberg nach Stuttgart verpasst oder weshalv habt ihr nicht auf den nächsten gewartet?

Nein, zwei Stunden später wäre noch ein IC gefahren, aber so lange wollte ich dann auch nicht in Nürnberg warten, zumal wir dann erst gegen Mitternacht wieder an der Haustür gewesen wären und ich am nächsten Tag wieder arbeiten musste.

Viele Grüße

Tobias

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Adventsreise zwischen Paris und Erzgebirge Fortsetzung

TD, Montag, 04.01.2016, 21:59 (vor 3779 Tagen) @ Alibizugpaar

Was mich interessiert: Gab es schon einmal eine Situation direkt zu Anfang einer Reise, wo Ihr gesagt habt kompletter Abbruch sofort, hat keinen Sinn mehr? Oder seid Ihr bislang immer über die geplante Runden gekommen, die mit weiten Strecken und Hotelreservierungen etc ja auch jedesmal sehr gehaltreich sind?

Danke und Gruß
Olaf

Hallo Olaf,
einen Reiseabbruch direkt bei Beginn hatten wir noch nie. Ich achte schon bei der Planung darauf, dass es möglichst einen Plan B gibt bzw. dass wir nicht die letzte Verbindung des Tages nutzen. Gerne baue ich auch längere Aufenthaltszeiten ein und meide von vorneherein knappe Übergänge. Das mag zwar unwirtschaftlich sein, weil mir dadurch u.U. FGR-Entschädigungen entgehen, aber da hat eine stressfreie Reise bei mir Vorrang. In dem Fall mit dem Anschlussverlust in Nürnberg wusste ich, dass wir irgendwie noch nach Hause kommen würden (wenn auch nicht so bequem), von daher hatte ich mich darauf eingelassen.
Eine meiner letzten Sommerreisen hatten wir auf der Rückfahrt abgebrochen, aber aus Witterungsgründen. Da hatte ich mir für den letzten Tag einen schönen Umweg ausgesucht und dann war der Wetterbericht so schlecht, dass wir auf dem direkten Weg nach Hause gefahren sind und wir so sieben Stunden der Gültigkeitsdauer des Deutschland-Passes vergeudet habe - aber dazu irgendwann im Rahmen des Reiseberichts mehr...

Viele Grüße

Tobias

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Adventsreise zwischen Paris und Erzgebirge Fortsetzung

Regiosprinter, Montag, 04.01.2016, 22:35 (vor 3779 Tagen) @ TD

Hallo Tobias,

auch von mir vielen Dank für den Bericht!

Einige der genannten Strecken bin ich schon gefahren, aber ein paar Ecken fehlen mir noch.
Sind dir denn auf deinen Fahrten durchs Vogtland noch Regiosprinter der Vogtlandbahn begegnet?
Oder wurden diese komplett durch Regioshuttle ersetzt?
Diese Fahrzeugee habe ich u. a. bei meinen ersten "Spaßfahrten" vor bald 20 Jahren genutzt...

Viele Grüße,
Klaus

Ein sehr schöner Bericht...

MFBM, Mannheim, Montag, 04.01.2016, 22:38 (vor 3779 Tagen) @ TD

...den ich aufmerksam erfolgt und gerne gelesen habe.
Freue mich auf weitere spannende Reisen. :)

Habt ihr den letzten IC von Nürnberg nach Stuttgart verpasst oder weshalv habt ihr nicht auf den nächsten gewartet?

@Merci wieder für den tollen Bericht

SvenTX, Montag, 04.01.2016, 22:48 (vor 3779 Tagen) @ TD

- kein Text -

Danke:)

462 001, Taunus, Montag, 04.01.2016, 23:00 (vor 3779 Tagen) @ TD

Nabend,

war mal wieder sehr spannend, danke für alle 4 Teile.

Gruß
ICE1223

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Danke

Breisgau-S-Bahn, Freiburg/Gera, Dienstag, 05.01.2016, 14:26 (vor 3778 Tagen) @ TD

Danke fürden letzten Teil des Reiseberichts!

Das mit dem verkorksten Anschluss in Nürnberg hatte ich auch schon mal. Da kam dann aufgrund mehrerer weiterer Störungen in der Gegend noch dazu, dass schlussendlich eine Odyssee Nürnberg - Ansbach - Donauwörth - Günzburg - Ulm - Friedrichshafen - Radolfzell - Konstanz draus wurde...

Grüße
Breisgau-S-Bahn

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