Pendelei Tschechien - Wien? (Reiseberichte)

J-C, In meiner Welt, Samstag, 02.01.2016, 19:51 (vor 3812 Tagen) @ EC 178
bearbeitet von J-C, Samstag, 02.01.2016, 19:52

Es ist so nahe Břeclav wo ich leben werde. Das Problem ist jedoch, dass die Verbindungen über die Grenze nicht unbedingt prickelnd sind. Ab Bernhardsthal, also direkt hinter der Grenze hingegen besteht morgens ein Halbstundentakt mit dem Wiesel, also das östereichische Pendant zum Dosto - nur ohne 1. Klasse, dafür mit verstellbaren Sitzen und Fußstützen in der Einheitsklasse, die man hierzulande als zweite Klasse beschimpfen würde - ach und auch Klapptischen. Zumal man schneller in der Uni damit ist, weil dieser auch an den äußeren Bahnhöfen hält und dabei eine akzeptable Fahrtzeit von ca. einer Stunde hat.

Wenn ich denn meinen Führerschein habe, brauch ich bei gutem Verkehr vielleicht so eine halbe Stunde bis Bernhardsthal, wobei in der STadt Břeclav zu fahren mit sich bringt, dass man mindestens 10 Minuten zusätzlich kalkulieren muss.

Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen mit dem Arbeitsweg aussieht, aber ich denke, wenn die Vorlesungen nicht gerade früh um 6 sind, was ich als unwahrscheinlich erachte, denke ich, dass ich jetzt nicht weniger schlafen muss als aktuell wenn ich zur Schule gehe. Schon jetzt brauche ich von Tür zu Tür zur Schule so eine Dreiviertelstunde.

Ist also mehr als doppelt so lange in Zukunft also, weswegen ich wohl über kurz oder lang dann später über einen Umzug nach Wien nachdenken muss, aber es ist schonmal nicht so lange, wie wenn man nach Prag will, nach Prag dauert's von Břeclav aus mit dem Zug 3 Stunden, Fahrtweg zum Bahnhof und zur Uni gar nicht berücksichtigt.

Kurzum, ich glaube schon, dass mich die Pendelei nicht umbringen wird. Außerdem hat man da sicher genug Zeit zum Lernen und Arbeiten auf der Fahrt.


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