Vmax bei Steigungen (»Zugkraftüberschuß«) (Reiseberichte)

heineken, Sonntag, 13.12.2015, 20:36 (vor 3800 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von heineken, Sonntag, 13.12.2015, 20:39

Nach 2 Fahrten kann ich sagen:

  • 2.) ICE-T können vmax in Steigungen nicht halten (Geschwindigkeit pendelt zwischen 216 und 228 km/h)

Kunststück, was das langsamer werden angeht – ich zitiere mal Heinz R. Kurz (»Vater des ICE«):
Leistungsauslegung für 220 km/h bei 5 Promille Zugkraftüberschuss in der Ebene; grösste Fahrgeschwindigkeit 230 km/h

Heißt nichts andereres als: Gradiente größer 5 Promille, dann Geschwindigkeitsabfall unter 220 km/h.
(Näherungsweise gilt: Pro Promille Neigung und kN zu bewegender Masse 1 N Zugkraft erforderlich.)
Habe den Fahrwiderstandswert für die Wackeldackel gerade nicht zur Hand. Anzunehmen ist jedoch, daß bei Zulassungs-Vmax praktisch null Zugkraftüberschuß verbleibt.

Wer alledings mal ein richtig hartes Z/V-Diagramm sehen will, schaue sich das der Diesel-Weißwurst an ;-)
Da sinds eben die Verbrennungsmotoren, die die Leistung begrenzen. (Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen. Außer durch mehr Hubraum.)

Andere Frage: Wieviel wird jetzt eigentlich fahrplanmäßig von Leipzig Messe bis Hbf vertrödelt? Angeblich wären dort ja noch nicht alle Ausbaumaßnahmen beendet (oder gar erst angefangen worden).


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