Teil 3, Teil 2 (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 03.10.2015, 17:14 (vor 3956 Tagen) @ Sören Heise

Am 1.Dezember 1906 wurde die Strecke Hünfeld - Wenigentaft-Mansbach eröffnet. Der Endbahnhof lag überwiegend in Thüringen, sein Nordteil aber in Hessen. Auf den knapp fünf Kilometern von Treischfeld bis zum Ende war 1945 Schluß. Auf der DB-Strecke endete am 28. Mai 1972 der Personenverkehr. Güterverkehr bestand zwischen Eiterfeld und Treischfeld noch bis Ende 1975 und auf der Reststrecke bis Ende 1991. Wie auch auf der Ulstertalbahn so ist auch diese Strecke heute per Zweirad bereisbar.


Nur indirekt ein Opfer der innerdeutschen Grenze wurde die Wenigentaft-Oechsener Eisenbahn. Wegen der Schließung der Strecke nordwärts war hier wie dort am 4. Oktober 1952. Da war die Strecke gerade einmal 40 Jahre alt: Am 15. August 1912 wurde die Strecke eröffnet, zunächst nur für den Güterverkehr (in erster Linie Kali). Erst am 28. März 1917 folgte der Personenverkehr. Da waren die Kalischächte nach Wassereinbrüchen schon geschlossen. In jüngerer Zeit wurde der Bahndamm zum Radweg umgebaut.


Unser bildlicher Rundgang beginnt in Gerstungen und endet in Obersuhl. Und weil wir gerade in der Gegend sind, zeige ich morgen noch einige Aufnahmen aus Bebra.


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1 Während der Zug nach Bebra noch auf die Abfahrt wartet, schauen wir in seine Fahrtrichtung. Ein altes Stellwerk behindert den Blick auf die Abraumhalde in Heringen, die Landesgrenze wird bis dahin dreimal gekreuzt.


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2 Bahnsteigbild mit Treppenabgang.


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3 427 006 nach Eisenach hielt nicht da, wo die Zugsteigenden es erwartet hatten.


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4 Hinter den Gleisen eine Stromfabrik. Sie ersetzte kürzlich den Kontrollbahnsteig.


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5 Bahnhofsgebäudebild.


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6 Richtung Eisenach.


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7 Richtung Tunnel.


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8 Richtung unten.


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9 Aufwärts. Geradeaus ging es wohl mal in den Bahnhof hinein.


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10 Blick in den Ort.


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11 Der Mittelbahnsteig.


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12 Unter Dach und Fach.


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13 Nochmal Stellwerk und Kaliberg.


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14 Bahnhofsbild.


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15 Und hinaus in die weite Welt!


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16 Bahnhofsgebäudebild.


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17 Bahnhofstraßenbild.


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18 Der Bahnhof ist nicht mehr zugänglich. Seltsamerweise gibt es noch einen DB-Automaten, Cantus verkauft ja im Zug.


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19 Wegweiser.


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20 Ein letztes Bahnhofsbild.


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21 Die örtliche Hauptstraße heißt Wilhelmstraße, nach wem auch immer.


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22 Später wird sie enger, aber da heißt sie schon Karlstraße. Geht hier eigentlich die Autobahnumleitung durch?


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23 Hinterm Markt (im Bild) heißt sie Marienstraße.


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24 Ganz so menschenleer, wie es scheint, war es in Gerstungen nicht.


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25 Im Schloß befindet sich das Werratalmuseum.


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26 Schloß und Kirche.


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27 Blick zurück.


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28 Das Rathaus.


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29 Das allerletzte Bahnhofsbild.


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30 Kurz hinter der katholischen Kirche wird die Wilhelmstraße zur Landstraße. Da ist man dann in Untersuhl.
Dort kreuzt die Straße die Bahnstrecke nach Heringen.


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31 265 012, die eben noch im Bahnhof herumstand, fuhr mir ins Motiv. Manche wird es stören, mich nicht: Ich mag Gravitas.


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32 Die Bushaltestelle von Untersuhl. Dank mangelhafter Recherche *hust* habe ich leider die örtliche Kirche verpaßt. Die ist doch ein klein wenig ungewöhnlich.


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33 Erinnerungstafel an der innerdeutschen Grenze, die seit 25 Jahren zum Glück Vergangenheit ist.


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34 Die ersten Häuser von Obersuhl. Die Landesgrenze verlief da hinten mitten auf der Straße (Link).
Alternativtitel: Hessische Willkommenskultur.


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35 In Obersuhl informiert ein Grenzlehrpfad mit Schautafeln über die innerdeusche Grenze. Nördlich der Bahn stehen auch einige Exponate - Zugang über den Schwarzen Weg.


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36 Ansicht in die Gegenrichtung.


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37 Tafel 1 des Grenzlehrpfades.


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38 In Obersuhl heißt die Hauptstraße durch den ganzen Ort Eisenacher Straße.


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39 Und schon sind wir am Bahnhof.


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40 Die Bushaltestelle beweist es.


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41 Richtung Eisenach.


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42 Richtung Bebra.


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43 Bahnsteigbild.


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44 Das kleine Bahnhofsgebäude versteckt sich hinter der Lärmschutzwand.


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45 Gerne.


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46 Nein.


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47 Ja.


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48 Das Bahnhofsgebäude. Es gehört zum 1967 eröffneten Bahnhof, der frühere Haltepunkt lag weiter östlich.


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49 Die Kirche.


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50 Rechts vom Bahnhofsgebäude der Ausgang.


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51 Der andere Bahnsteig.


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52 Ohne Worte.


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53 Der Ausgang zum Ort.


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54 Obersuhl. Den Bahnhof wie auch den in Gerstungen muß man nicht gesehen haben. Die Orte sind ähnlich aufregend, wobei Gerstungen mehr bietet.


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55 Das Ziel von 428 003 ist auch unser nächstes Ziel.


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Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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