NL: Eindhoven sucht erneut ICE-Anschluss. (Allgemeines Forum)

ALR997, Mittwoch, 16.09.2015, 19:54 (vor 3924 Tagen) @ Oscar (NL)

Als ICE-Fan muss ich dann wieder an einen Vorschlag aus 2009 denken: Rennbahn Nijmegen-Köln, Fahrzeit 45 Minuten.

Für mich immer noch die beste Lösung. Es wären zumindest Köln und Düsseldorf [1] angebunden und die Fahrezit von ca 1:45h zwischen Köln und Amsterdam [2] wären einfach top.


Zu 1: Köln bleibt angebunden, Düsseldorf nur suboptimal. Neuss wird etwa zu "Düsseldorf ICE". Interessant wäre die Anbindung von Krefeld. Denkbar wäre ein ICE International Amsterdam-Utrecht-Nijmegen-Krefeld-Duisburg-...-Berlin.

Auch darf man dabei nicht vergessen: Das ergäbe für Frankfurt/M. Hbf - Amsterdam CS eine Kantenfahrzeit von knapp unter 3 Stunden.


Die 3 Stunden kann man vermutlich auch billiger haben. Vielleicht nicht ganz aber doch in etwa.

a. Arnhem-Oberhausen wird ausgebaut. Wieviel kann man dort mit 200 km/h ohne Lafas noch rausholen?

Wenn man es ordentlich macht, dann dürfte da einiges rauszuholen sein, aktuell beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit gerade einmal 100 km/h, zum Vergleich: zwischen Harburg und Bremen (auch etwa 100 km Strecke, beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit etwa 140 km/h, umgerechnet auf die Hollandstrecke könnte man die ICE-Reisezeit so von 55 auf mindestens 39 Minuten reduzieren.
Da man immer wieder gelegentlich auch von streckenweisen Ausbauten bis 230 km/h gesprochen hat, kann man großzügigerweise vielleicht noch ein paar Minuten abziehen.

b. Statt 130 km NBS300 kann man auch 40 km NBS200 bauen (Utrecht - Ede-Wageningen). NS möchte mit ihren "IC"s sowieso nicht mehr in Driebergen-Zeist und Veenendaal-De Klomp halten. Zudem ermöglicht die Strecke "IC"s Utrecht-Veenendaal-Rhenen.
Hinzu 160 km/h Ausbau Ede-Wageningen - Arnhem.

Sagen wir, statt 29 Minuten können hier 25 Minuten erreicht werden.

c. Auf Utrecht-Amsterdam kriegt man bei 200 km/h ICE noch ein paar Minuten raus. Man muss gerade vor einem IC-Bündel losfahren und kann dann in Amsterdam Bijlmer den vorherigen Takt überholen. Setzt aber 2 Minuten Zugfolgezeit voraus (heute 3 Minuten). Und auch die Kombi 200 km/h bei 1500 V ist nicht gut machbar.

Heute 24, künftig vielleicht 20 Minuten.

Wird wohl aber immer ein Traum bleiben....

Dazu könnte man die Gesamtreisezeit Oberhausen - Köln (Deutz statt Hbf) von 44 auf 40 Minuten bringen und zwischen Deutz und Frankfurt liegt heute die schnellste Reisezeit bei einer Stunde und zwei Minuten.

Ganz grob könnte man also für

gehen. Nicht ganz die 1:45 h von Köln nach Amsterdam, die du dir vorstellt, aber immerhin doch eine deutliche Verbesserung.

Was der Linie in meinen Augen aber viel besser täte - und hoffentlich mit dem neuen Fernverkehrskonzept auch endlich kommt - wäre ein anständiger Takt und nicht diese Verschiebungen, die teilweise nur im Minutenbereich, teilweise jedoch auch um 30-60 Minuten versetzt sind. Effektiver wäre es da vielleicht, die Linie 43 (für die, wo nicht wissen, wo die hinfährt: Köln - Basel) direkt nach Amsterdam durchzubinden - die Führung in Doppeltraktion könnte man in Köln-Deutz nicht ohne Weiteres auflösen. Es blieben als Alternative Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen (wobei Duisburg - ohnehin ein Nadelöhr - dafür in meinen Augen weniger gut geeignet sind). Wie das in Düsseldorf ist, mit Abstell- und Wendemöglichkeiten, weiß ich gerade nicht so sicher, in Oberhausen dürfte das jedenfalls kein großes Problem sein ;-)

Das glaube ich auch. Aber träumen darf man immer, dafür sind wir ja ICE-Fans...:)

Genau! Und irgendwer hatte bestimmt auch mal geträumt, von einem Zug, der mehr als 30 km/h schafft :-)


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum