Eins, zwei, drei: Die Heidebahn (Teil 7, 60 Bilder) (Reiseberichte)

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 21.08.2015, 18:21 (vor 3918 Tagen)

Moin!

Heute im siebten und vorletzten Teil der Serie über die Heidebahn haben wir Soltau hinter uns gelassen, denn dort waren wir in Teil 6.


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Bereits Geschichte sind die Haltepunkte in Gröps (dessen große Bedeutung im Milchverkehr lag) und in Hemsen (er hat wundersamerweise bis Anfang November 2010 überlebt). Es folgt der Bahnhof Schneverdingen. Beim Streckenausbau erhielt er Seitenbahnsteige, der Güterschuppen wurde zugunsten eines Fahrradabstellplatzes abgerissen. Der Ort hat eine gewisse Bedeutung für den Heidetourismus.
Barrl wird ohne Halt passiert. Der 1938 eröffnete Bahnhof fernab der Bebauung hatte in erster Linie für den Militärverkehr Bedeutung, er lag am Rande des Truppenübungsplatzes Reinsehlen, anfangs ein Flugplatz. Wenig später hält der Zug in Wintermoor, wie Wolterdingen seit 1979 nur noch ein Haltepunkt. Das einstige Bahnhofsgebäude ist bis zur Unkenntlichkeit umgebaut.
In Handeloh begegenen sich montags bis freitags zur vollen Stunde die Züge der Heidebahn, im niedersächsischen Linienschema die Linie RB 38. Am Wochenende ist der Bahnhof durchgeschaltet. Das Empfangsgebäude ist ein Schmuckstück, neben dem Fahrdienstleiter sitzt dort ein Versicherungsvertreter. Büsenbachtal war schon immer nur ein Haltepunkt, benannt nach einem Heidegebiet. Der zugehörige Berg heißt Pferdekopf und erreicht eine Höhe von 78 Metern. Erst im Juni 1957 eröffnet, wies er vor der Sanierung Richtungsbahnsteige mit Halt nach Passieren des Bahnübergangs auf; der südwärtige ist verschwunden.


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261 In Gröps erinnert nichts mehr an den Haltepunkt, nichteinmal der Name des Bahnübergangs. Er soll hier gelegen haben.


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262 Wir schauen mal kurz nach Norden.


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263 In Hemsen ist immerhin noch der Weg zum Haltepunkt zu erkennen.


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264 Ein Bild mit Kilometertafel.


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265 Schneverdingen.


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266 Die Bushaltestelle. Prüser ist eines von mehreren Mitgliedern der Verkehrsgemeinschaft Heidekreis, die für den Busverkehr im Landkreis verantwortlich ist.


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267 Gegenlicht.


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268 N1 und N2.


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269 Spannwerk vorm Empfangsgebäude.


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270 Das Empfangsgebäude von der anderen Gleisseite.


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271 Südende.


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272 Die Südweiche.


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273 Heidelandschaft.


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274 Neue Parkplätze.


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275 Täusche ich mich oder ist die Tür wirklich so niedrig?


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276 Die Fahrradabstellung nimmt die Dachform des Güterschuppens auf.


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277 Das Empfangsgebäude war offen.


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278 Der Schalter aber geschlossen.


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279 Unterm Vordach.


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280 Infotafel.


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281 Bahnsteigbild.


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282 Ansicht gegen das Licht.


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283 648 484 kommt an. Leider aus der falschen Richtung.


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Wegen Überlänge setze ich diesen Beitrag gleich in der Fortsetzung fort. Ich hoffe, ihr seid nicht schon vorher fort.

Eins, zwei, drei: Die Heidebahn (Teil 7, Fortsetzung)

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 21.08.2015, 18:21 (vor 3918 Tagen) @ Sören Heise

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284 Unmittelbar nach der Ankunft in Barrl ging der Bahnübergang in Betrieb. 648 495 ist auf dem Weg nach Hannover. Hinter der Kilometertafel das Bahnhofsgebäude samt Stellwerk, jetzt als Wohnhaus genutzt.


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285 Das ist die Zufahrt. Von den Verladegleisen war auf die Schnelle nichts mehr zu erkennen, mehr Zeit habe ich dem Platz auch nicht gewidmet.


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286 Wir haben 648 484 verlassen, der fährt weiter nach Buchholz.


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287 Der Hp. Wintermoor war einer der drei Schließungskandidaten, er wird demnächst dann doch modernisiert.


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288 Der Zugang, im Hintergrund das einstige Bahnhofsgebäude.


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289 Kurze Umsteigewege zwischen den Verkehrsmitteln.


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290 Der Bahnsteigzugang.


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291 Tierische Kunst...


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292 ...und Pferdegiebel auf dem Fahrradhaus.


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293 Bis Handeloh sind es fünf Minuten. Dieser Bahnübergang südlich des Bahnhofs verfügt zwar einen Umleitungshinweis für Pferdeführer, aber über kein Andreaskreuz.


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294 Ich war aber deswegen hier.


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295 Weiche und Ausfahrsignale.


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296 Der Weg für die Signalmechaniker.


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301 Empfangsgebäude.


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297 Am Giebel das Gemeindewappen.


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298 Blick zum Ort.


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299 Es gibt ungemütlichere Plätze zum Warten.


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300 Güterschuppen und Empfangsgebäude.


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302 Drahtkanäle.


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303 Die Nordausfahrt.


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304 Spannwerk.


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305 Trockenrasenfläche.


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306 Man kann auch zu Fuß gehen.


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307 Auch in Handeloh wurde der Mittel- durch einen Seitenbahnsteig ersetzt. Links ein altes Beamtenwohnhaus.


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308 Hinweisschild.


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309 Aufgenommen von Gleis 2.


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310 Der Zug kommt.


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311 648 477 hielt etwas weiter vorn als erwartet.


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312 648 470 nutzt die Gelegenheit für die kleine Spiegelei zwischendurch.


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313 648 491 verläßt Büsenbachtal.


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314 Die Gegenrichtung.


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315 Hiweisschild.


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316 Der Bahnügergang.


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317 Gesamtansicht.


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318 Das Ostende des Büsenbachtals.


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319 Schotterpiste nach Holm-Seppensen.


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320 Diese Haltepunkttafel wurde bei der Modernisierung vergessen.


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Sie kündigt schon die nächste und letzte Folge unserer Reise auf der Heidebahn an.


Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Eins, zwei, drei: Die Heidebahn (Teil 7, Fortsetzung)

Turbonegro, Freitag, 21.08.2015, 19:10 (vor 3918 Tagen) @ Sören Heise

Die Bahnhöfe sehen ja ganz passabel und modernisiert aus.

Das an diesem Fußgängerüberweg mit Umlaufsperre kein Andreaskreuz hängt, ist normal, ich kenne ein paar dieser Fußgängerüberwege, da hats nirgends ein Anreaskreuz. Es gibt sicher eine Erklärung dafür...

Nachdem letztes Mal das Thema mit der Ersatzsignalen aufgekommen ist, auch an den hier gezeigten Signalen hängt niergenwo ein Zs1, daraufhin hab ich mal deine letzten Bereichte nochmals genauer angeschaut und festgestellt, wenn ich mich nicht verguckt hab, dass das letzte Ersatzsignal am Signal P3 in Walsrode hing, also weit weit weg. Offenbar hat mal die auf der Heidebahn damals gespart.

Zu Andreaskreuz und Fußwegen -->StVO

michael_seelze, Freitag, 21.08.2015, 19:54 (vor 3918 Tagen) @ Turbonegro
bearbeitet von michael_seelze, Freitag, 21.08.2015, 19:54

Die Bahnhöfe sehen ja ganz passabel und modernisiert aus.

Sie sind ja auch größtenteils modernisiert worden. Ob einem das gefällt, ist Geschmackssache.


Das an diesem Fußgängerüberweg mit Umlaufsperre kein Andreaskreuz hängt, ist normal, ich kenne ein paar dieser Fußgängerüberwege, da hats nirgends ein Anreaskreuz. Es gibt sicher eine Erklärung dafür...

Laut § 19 (1) StVO haben Schienenfahrzeuge auf Bahnübergängen über Fuß-, Feld-, Wald- oder Radwege sowieso Vorrang. Daher bedarf es hier keines Andreaskreuzes.
Der Nutzer eines Fuß-, Feld-, Wald- oder Radweges muss sich an Bahnübergängen ohne Andreaskreuz entsprechend verhalten. Also Warten in sicherer Entfernung vor den Bahnübergang, wenn

1. sich ein Schienenfahrzeug nähert,
[...],
4. ein Bahnbediensteter Halt gebietet oder
5. ein hörbares Signal, wie ein Pfeifsignal des herannahenden Zuges, ertönt.

Siehe §19 (3) und (4) StVO.

Danke für den Bericht!

Berlin-Express, nähe BPHD, Freitag, 21.08.2015, 18:37 (vor 3918 Tagen) @ Sören Heise

Das Empfangsgebäude war offen.

Der Schalter aber geschlossen.

Besser so als andersrum ;)

Heidebahn die 7te

462 001, Taunus, Freitag, 21.08.2015, 20:30 (vor 3918 Tagen) @ Sören Heise

Nabend nach Langenhagen,

mal wieder ein guter Bericht(und dazu noch pünktlich) über die Heide. Danke dafür!

Die ganzen Orte sagen mir nix, außer Schneverdingen, das ich schon 4 mal besucht habe, aber stets per Drahtesel(aber nicht direkt aus dem Taunus^^).

Dann bin ich mal auf den letzten Teil gespannt und wünsch dir ein gutes Wochenende:)

Übrigens,am Montag werde ich direkt mal die neue und weniger nostalgische Lahntalbahn befahren.

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
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Die Sammelantwort (Teil 7, 0 Bilder)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 22.08.2015, 19:56 (vor 3917 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

danke für die Kommentare, die Hinweise zu den Ersatzsignalen und dem Fußgängerüberweg, das Eingeständnis der Bahnnichtnutzung und die Erkennung der Sinnlosigkeit, wenn es andersrum gewesen wäre.

Viele Grüße
Sören


PS: Wegen einer Umstellung meines Internetzugangs in der nächsten Woche kann es im Problemfall zu Verzögerungen im Serienablauf kommen. Ich bitte schonmal prophylaktisch um Verständnis.

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