Weniger Schachzug, als vielmehr eine Notwendigkeit (Allgemeines Forum)

flierfy, Dienstag, 11.08.2015, 16:26 (vor 3893 Tagen) @ GUM

Lese den Link bitte ganz genau. Die Flughafengesellschaft sagt lediglich:
„Kommt der Anschluss, wäre der Flughafen bereit, einen Bahnhof mitzufinanzieren.“

Das ist ein intelligenter Schachzug. Wenn die FMG den Bahnhof mitfinanziert, dann wird sie auch Eigentümer. Bekommt also einen entsprechenden Anteil an den Stationsentgelten.

Du glaubst ja wohl selbst nicht, dass es der Flughafen-Gesellschaft um die Stations-Entgelte des Bahnhofs geht. Das sind doch Erdnüsse für die. Denen geht es vielmehr um eine verbesserte Land-seitige Anbindung des Flughafens. Damit würde sich seine Position im Wettbewerb mit Frankfurt/M, Zürich und Wien verbessern.


Wäre auch interessant zu betrachten, ob nicht die ganze Strecke privat finanziert werden kann und dann auch die Trassenentgelte einer neuen FMG-Infrastrukturfirma zustehen würden.

Mit der Vollendung der dritten Startbahn und der zu erwartenden Nicht-Performance von Air Berlin und Berlin-Schönefeld wird das Drehkreuz München noch bedeutender werden.

Ein ordentliche Einbindung des zweit-wichtigsten Flughafen Deutschlands ins ICE-Netz wäre eine Alternative zu einer dritten Startbahn. Mit einer SFS Nürnberg-München über FJS könnten einige Zubringerflüge entfallen und somit werden auf den bestehenden Start- und Landebahnen Kapazitäten für Fernflüge frei.
Abhängig von der weiteren Entwicklung des Flugverkehrs wird man die dritte Startbahn vielleicht dennoch bauen müssen. Aber man müsste es erst sehr viel später tun.


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