Erstklasskennzeichnung nicht unbedingt deutlich (Reiseberichte)

kater_k, BBRN, Dienstag, 11.08.2015, 11:32 (vor 3929 Tagen) @ JeDi

Das kann ich nicht so stehenlassen. So wie hier bei Tobias geht es auch. Ich hatte dieses Jahr allerdings andere Sitzbezüge in der 1. Klasse. Aber jedenfalls keinerlei bauliche Trennung und von den Reisenden nicht ernstgenommen.


Wobei die STB inzwischen auch offiziell keine 1. Klasse mehr hat.

Die Euregiobahn um Aachen (RB 20) allerdings schon noch, mit ähnlich bescheidener Trennung durch einen Aufkleber auf der Wand. Null Komfortvorteil, der einen Mehrpreis rechtfertigen würde, inbesondere auch keine höhere Sitzplatzchance, da viele Fahgräste mit 2. Klasse-Tickets sich dort versehentlich hinsetzen. So schafft man sicher keine Nachfrage.

Anderweitig wäre es aber auch schwierig, so günstig sind nämlich AVV und insbesondere VRS nicht - Schon die 2. Klasse-Tickets sind nicht so weit von den Kosten eines Kleinwagen entfernt. Eine noch teurere erste Klasse lässt Autofahren da deutlich attraktiver erscheinen. Hier fehlt vor allem der politische Wille, den ÖV weiter zu fördern.

Allerdings ist auch die initiale Annahme von GUM schon falsch, dass "die erfolgreichsten Unternehmen (...) nach Zahlungsbereitschaft differenzierte Produkte an(bieten)". Gerade in der europäischen Transportbranche ist das Quark, die profitabelsten Airlines sind etwa die Billigairlines mit Ryanair an der Spitze (die auch die größten Wachtsumsraten haben), s. etwa hier. Einheitsklasse ist angesagt, die ich mit einer Sitzplatzreservierung etwas aufwerten kann. Am Boden hat auch nicht die DB mit der wahnsinnig beeindruckenden ersten Klasse die beeindruckenden Wachtstumsraten, sondern die Fernbusse.


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