Von Tendabahn und Pinienzapfenzug 3/8 (37 Bilder) (Reiseberichte)

TD, Samstag, 16.05.2015, 17:54 (vor 4022 Tagen)

Hallo zusammen,

nachdem es nun schon zwei Beiträge gab, die zwar mit der Betreffzeile Tendabahn geworben haben, aber bisher nur Bilder der Anreise über Mailand und Turin gezeigt haben, jetzt es jetzt wirklich auf die Tendabahn. Im zweiten Teil hatten wir Cuneo besucht, am dortigen Bahnhof setzen wir jetzt die Reise fort.

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Seit 1854 ist Cuneo an das Bahnnetz angeschlossen, das prachtvolle Empfangsgebäude macht von außen als auch von Innen einen ansehnlichen Eindruck. Vom Bahnverkehr selbst kann man das leider nicht sagen, denn von ursprünglich vier Bahnstrecken, die von Cuneo ausgingen, haben in den letzten Jahren zwei Strecken den Personenverkehr verloren. Übrig geblieben sind die Strecken nach Fossano/Turin und die Tendabahn.

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Ein Minuetto wartet bereits zur Fahrt als Regionale durch die Seealpen nach Ventimiglia am Mittelmeer. Aufgrund der spektakulären Streckenführung im Grenzgebiet zwischen Italien und Frankreich sowie der wechselvollen Geschichte gilt die Verbindung als außergewöhnlicher Leckerbissen für Bahnfans.

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Von Cuneo führt die Strecke nun sanft ansteigend hinauf nach Limone. Auf gut 32 Kilometern überwindet der Zug rund 500 Höhenmeter. Auf der Fahrt rücken die Berge näher und die Vegetation wird zunehmend alpiner. Limone ist einer der ältesten Wintersportorte Italiens und verdankt dies auch der Bahn, die ab 1891 die Gäste aus Richtung Cuneo in den Ort brachte, später auch von der Küste aus mit dem „Treno della Neve“, dem Schneezug.

Insgesamt 83 Tunnel werden wir bis Ventimiglia durchfahren, darunter vier Kehrtunnel und drei Kreiskehrtunnel, außerdem unzählige Brücken. Der mit Abstand längste Tunnel ist der Tenda-Scheiteltunnel unter dem Hauptkamm der Seealpen mit über 8 Kilometer Länge. Der Scheitelpunkt der Strecke liegt auf 1.040 Meter über dem Meer. Dieser Höhenunterschied von über 1.000 Metern bis nach Ventimiglia wird in Europa nur noch von der Rhätischen Bahn übertroffen.

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Im Tenda-Tunnel liegt auch die Grenze zwischen Italien und Frankreich, so dass uns auf der anderen Seite des Tunnels in Vievola das erste französische Bahnhofsschild begegnet.

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Wir fahren nun südlich des Col de Tende (Tendepass) auf rund 900 Metern über dem Meer durch die Seealpen.

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Auf dem Viaduc de Tende passieren wir die gleichnamige Stadt. Der italienische Name der Stadt ist Tenda, mehrfach wechselte die Zugehörigkeit der Stadt zwischen Frankreich und Italien, 1947 entschieden sich die Einwohner in einer Abstimmung für die Angliederung an Frankreich, seitdem ist der Name Tende.

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Die Strecke wurde vor dem Zweiten Weltkrieg elektrifiziert, während des Kriegs und bei der späteren Wiedereröffnung wurde die Oberleitung jedoch entfernt. Die Masten, die auf diesem Bild zu sehen sind, gehören nicht zur Oberleitung, sondern sind Teil einer Steinschlagsicherung. Da die Region geologisch sehr aktiv ist, ist die Strecke an vielen Stellen durch Steinschlag gefährdet. Deshalb sind dort Indikatordrähte gespannt, die bei einer Beschädigung durch herabfallende Steine einen Alarm auslösen und den Verkehr stoppen.
Dieses Bild entstand übrigens aus dem fahrenden Zug, aufgrund der vielen Kehrtunnel gibt es mehrere Stellen, an denen sich ein Blick auf die Gleise einer höheren oder tieferen Ebene ergibt.

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Hier der Blick von oben auf den Viaduc de Scarassoui...

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...und einige Bögen und Tunnel weiter...

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...fahren wir fünf Minuten später eine Ebene tiefer über eben diesen Viaduc de Scarassoui.

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Habt Ihr eigentlich schon genug von den Streckenbildern? Ich habe zwar kräftig gelöscht, aber die Auswahl der Bilder ist mir sehr schwer gefallen, deshalb müsst Ihr noch etwas durchhalten.

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Die Strecke folgt mehr oder weniger dem Tal der Roya, hier der Blick durch die Masten der Steinschlagsicherung auf den 300-Einwohner-Ort Fontan.

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Um das Jahr 1851 gab es erste Überlegungen für eine Bahnstrecke vom Piemont an das Mittelmeer. Über 30 Jahre später begann man in Cuneo mit dem Bau der Tendabahn. Dann stoppten erst nationale Sicherheitsbedenken auf französischer Seite, später der Erste Weltkrieg den Weiterbau. Erst 1928 und damit 45 Jahre nach Baubeginn wurde die durchgehende Strecke samt Seitenlinie nach Nizza eingeweiht. Nur wenige Jahre später kam der Verkehr mit dem Zweiten Weltkrieg zum Erliegen, Brücken wurden zerstört. Erst im Jahr 1979 wurde der durchgehende Verkehr wieder aufgenommen. Unbemerkt vom Reisenden sollen noch heute Schießscharten an Tunnelportalen und Festungsanlagen in den Tunneln an die wechselvolle Geschichte erinnern.

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Hier ein Blick auf den Ort Breil-sur-Roya, unweit des Orts zweigt der französische Streckenast nach Nizza ab. Das steht dann morgen auf unserem Reiseplan, wir fahren nun weiter auf dem italienischen Ast Richtung Ventimiglia. Breil-sur-Roya ist noch französisch, etwa 10 Kilometer weiter queren wir wieder die Grenze nach Italien.

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Das Tal der Roya weitet sich nun und nach knapp 100 Kilometern und einer Fahrzeit von zweieinhalb Stunden ist Ventimiglia erreicht. Im Grenzbahnhof zu Frankreich trifft die Tendabahn auf die Bahnstrecke von Marseille nach Genua.

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Wir haben nun zwei Stunden Aufenthalt, die wir für eine kleine Runde durch die Stadt an der Riviera nutzen. Dabei begegnen wir unterwegs auch dem Zugpersonal wieder, das ebenfalls die Zeit damit verbringt, den Anglern im Roya (bzw. Roia, denn so heißt der Fluss in Italien) zuzusehen, bevor es nachher gemeinsam auf die Rückfahrt geht. Die Altstadt von Ventimiglia liegt auf einem Hügel westlich des Roia.

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Der Kurort und Bischofssitz hat knapp 25.000 Einwohner. Im Jahr 2012 geriet die Stadt als nördlichste Mafia-Stadt in die Schlagzeilen, nachdem der Bürgermeister mitsamt seinen Stellvertretern wegen krimineller Machenschaften im Rathaus festgenommen wurde.

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Das Treppensteigen hat sich nicht nur wegen der Kathedrale Santa Maria Assunta gelohnt...

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...sondern auch wegen dem Ausblick über die italienische Riviera.

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Der Roia teilt Ventimiglia in zwei Teile, der Bahnhof befindet sich jenseits des Flusses.

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Es geht gleich weiter...

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[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

Von Tendabahn und Pinienzapfenzug 3/8 Fortsetzung

TD, Samstag, 16.05.2015, 17:56 (vor 4022 Tagen) @ TD

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So langsam heißt es Abschied zu nehmen von Strand und Palmen - um auch noch den französischen Ast der Tendabahn befahren zu können, soll es nun wieder hinauf gehen in die Seealpen.

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In die Schlange vor der Biglietteria müssen wir uns nicht einreihen, denn ich hatte vorab Online-Tickets gebucht. Unwissentlich und ungewollt habe ich dabei allerdings gegen den Tarif verstoßen. Unser heutiges Hotel liegt nämlich im französischen La Brigue. Da weder Trenitalia noch SNCF online ein Ticket von Ventimiglia nach La Brigue angeboten hatten, ich aus Bequemlichkeit aber die Tickets vorab kaufen wollte, hatte ich unbedarft ein Onlineticket der Trenitalia von Ventimiglia ins italienische Limone gebucht mit der Absicht, den restlichen Streckenanteil verfallen zu lassen. Wie ich nun hinterher beim Aufbereiten des Reiseberichts lese, kommt im Transit von Italien durch Frankreich nach Italien der günstigere italienische Tarif zur Anwendung, im grenzüberschreitenden Verkehr von Italien nach Frankreich jedoch der teurere internationale Tarif, so dass die kürzere Strecke zu den französischen Bahnhöfen teurer ist als die längere Strecke zu den italienischen Bahnhöfen. In der Praxis kann natürlich niemand kontrollieren, ob man zu früh aussteigt. Ich bitte die beteiligten Bahnen um Entschuldigung – und vielleicht macht dieser Reisebericht ja manch einem Leser Appetit, diese wunderbare Strecke ebenfalls mal zu bereisen, so dass diese Werbung als kleine Wiedergutmachung angerechnet werden kann.

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Mit demselben Minuetto, der uns nach Ventimiglia gebracht hat, geht es nun erneut auf die Tendabahn. Auf den Displays wird während der Fahrt die Geschwindigkeit eingeblendet, mehr als 36 Stundenkilometer werden es auf der Gebirgsstrecke aber nicht werden.

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Durch das Val Roia geht es nun wieder hinauf in die Berge. Bahnfreunde und Naturschützer vor Ort träumen davon, die Tendabahn touristisch aufzuwerten und aktiv zu vermarkten, denn mit einem Glacier- oder Bernina-Express könnte es die Streckenführung zwischen Küste und Seealpen durchaus aufnehmen, allerdings geht es derzeit wohl mehr darum, überhaupt denn Fortbestand zu sichern.

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Wir sind die einzigen Fahrgäste, die den Zug am einsamen Haltepunkt von La Brigue verlassen. Üblicherweise bevorzuge ich größere Städte als Etappenziel und Übernachtungsort, dass es uns in ein Bergdorf mit 700 Einwohnern verschlägt, ist ehr selten. Für seine Größe ist der Ort aber gut ausgestattet mit mehreren kleinen Hotels, weshalb die Wahl auf La Brigue fiel.

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Zum Abschluss unternehmen wir einen kleinen Abendspaziergang durch die engen Gassen von La Brigue, dann endet unser zweiter Reisetag.

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Morgen geht es dann auf den französischen Streckenast der Tendabahn, aber dazu mehr in den nächsten Tagen im vierten Teil.


Viele Grüße


Tobias

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Von Tendabahn und Pinienzapfenzug 3/8 Fortsetzung

Turbonegro, Samstag, 16.05.2015, 19:01 (vor 4022 Tagen) @ TD
bearbeitet von Turbonegro, Samstag, 16.05.2015, 19:05

Wow, eine schöne Bahnstrecke durch zwei Länder, ich bin echt beeindruckt.Gefällt mir sehr gut.
Sehr interessant finde ich diese oberleitungsähnliche Fangnetze.
Das mit den unterschiedlichen Preisen, dass eine Fahrkarte nach Frankreich teuerer ist, als weiter bis nach Italien, könnte ich mir in Deutschland bei irgendwelchen Verkehrsverbünden auch gut vorstellen.

Du hast also in La Brigue übernachtet und wieder nicht in Ventimiglia, wie vor einigen Jahren in deinem Bericht, als du schon mal dort warst. Was hast du gegen diese Stadt? ;)

Einfach nur schön...

Blaschke, Samstag, 16.05.2015, 19:09 (vor 4022 Tagen) @ TD

Hallo!

(...) denn ich hatte vorab Online-Tickets gebucht. Unwissentlich und ungewollt habe ich dabei allerdings gegen den Tarif verstoßen. (...) hatte ich unbedarft ein Onlineticket der Trenitalia von Ventimiglia ins italienische Limone gebucht mit der Absicht, den restlichen Streckenanteil verfallen zu lassen. Wie ich nun hinterher beim Aufbereiten des Reiseberichts lese, kommt im Transit von Italien durch Frankreich nach Italien der günstigere italienische Tarif zur Anwendung, im grenzüberschreitenden Verkehr von Italien nach Frankreich jedoch der teurere internationale Tarif, so dass die kürzere Strecke zu den französischen Bahnhöfen teurer ist als die längere Strecke zu den italienischen Bahnhöfen. In der Praxis kann natürlich niemand kontrollieren, ob man zu früh aussteigt. Ich bitte die beteiligten Bahnen um Entschuldigung – und vielleicht macht dieser Reisebericht ja manch einem Leser Appetit, diese wunderbare Strecke ebenfalls mal zu bereisen, so dass diese Werbung als kleine Wiedergutmachung angerechnet werden kann.

Ja, mir läuft das Wasser im Munde zusammen... ;-)

Ich mag die Gegend da. Irgendwann werde ich mal nach dahin auswandern.

Und Du mußt Dich ja auch nicht grämen, sofern Du Katholik bist: Da kannst Du Buße tun und Reue zeigen und dann wird Dir die Absolution erteilt und alles ist gut. Beim nächsten Mal kannst Du dann wieder GUTEN GEWISSENS gegen einen unbekannten Tarif verstoßen... ;-). Die Evangelen haben es ja schwerer: Die kennen keine Buße. Leiden also wirklich. ;-)

Morgen geht es dann auf den französischen Streckenast der Tendabahn, aber dazu mehr in den nächsten Tagen im vierten Teil.

Ich freu mich drauf!


Schöne Grüße von

jörg

incredibile

462 001, Taunus, Samstag, 16.05.2015, 21:51 (vor 4022 Tagen) @ TD

Nabend Tobias,

ich bin einfach nur sprachlos beim Anblick dieser tollen Landschaften. Ein riesen Dankeschön für die Einblicke. Ich glaube ich bin am Montag krank und fahr einfach mal an die Riviera:)

In die Schlange vor der Biglietteria müssen wir uns nicht einreihen, denn ich hatte vorab Online-Tickets gebucht. Unwissentlich und ungewollt habe ich dabei allerdings gegen den Tarif verstoßen. Unser heutiges Hotel liegt nämlich im französischen La Brigue. Da weder Trenitalia noch SNCF online ein Ticket von Ventimiglia nach La Brigue angeboten hatten, ich aus Bequemlichkeit aber die Tickets vorab kaufen wollte, hatte ich unbedarft ein Onlineticket der Trenitalia von Ventimiglia ins italienische Limone gebucht mit der Absicht, den restlichen Streckenanteil verfallen zu lassen. Wie ich nun hinterher beim Aufbereiten des Reiseberichts lese, kommt im Transit von Italien durch Frankreich nach Italien der günstigere italienische Tarif zur Anwendung, im grenzüberschreitenden Verkehr von Italien nach Frankreich jedoch der teurere internationale Tarif, so dass die kürzere Strecke zu den französischen Bahnhöfen teurer ist als die längere Strecke zu den italienischen Bahnhöfen. In der Praxis kann natürlich niemand kontrollieren, ob man zu früh aussteigt. Ich bitte die beteiligten Bahnen um Entschuldigung – und vielleicht macht dieser Reisebericht ja manch einem Leser Appetit, diese wunderbare Strecke ebenfalls mal zu bereisen, so dass diese Werbung als kleine Wiedergutmachung angerechnet werden kann.

Tja, ich habe bereits die Guardia di Finanza informiert und diese werden bestimmt Interpol bescheid geben und vlt. klingelt es ja schon bald an deiner Tür;-)

War natürlich nur ein Scherz, aber jetzt kann ich bestimmt die ganz Nacht nicht schlafen, weil ich immer an diese unglaublichen Landschaften denken muss:)

Gruß vom beeindruckten
ICE1223

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Ein "i" weniger und dann englisch: In der Tat "incredible"

Blaschke, Sonntag, 17.05.2015, 15:54 (vor 4021 Tagen) @ 462 001
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 17.05.2015, 15:55

Hallo!

Ich glaube ich bin am Montag krank und fahr einfach mal an die Riviera:)

Da Du ja, s.u., die ganze Nacht wohl nicht geschlafen hast, ist der chinesische Urlaub (= gelber Schein. Wobei der ja gar nicht mehr gelb ist; irre, alles ändert sich) ja kein Problem. Bluthochdruck, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit - da bekommste problemlos ein Attest. Und wenn Du mitteilst, dass das vom Anblick einiger schöner Bilder herrührt, dann gibt's ein Gutschein für den einmaligen Besuch eines Seelenklempners noch dazu.

Wobei ich entzückt bin: Noch einer, der heute schon weiß, dass er morgen krank ist. Bei uns in der Firma hatten wir auch so eine "Kollegin", die das immer schon Tage vorher wußte. Genauso wie sie Dienstags schon wußte, dass sie am nächsten Montag wieder fit sein würde. Dafür wußten wir vor ihr, dass Cheffe sie rauskegeln würde... ;-)

Unwissentlich und ungewollt habe ich dabei allerdings gegen den Tarif verstoßen.

Tja, ich habe bereits die Guardia di Finanza informiert und diese werden bestimmt Interpol bescheid geben und vlt. klingelt es ja schon bald an deiner Tür;-)

Warum der Aufwand? Der NSA liest doch alles mit. Meldet das dem BND. Der ruft die Bahn an. Die meldet das dann an ihre Partnerbahnen weiter.

Setz Dich auf der Fahrt gen Süden einfach in den Brenner-EC - dann wirst Du in Brennero/Brenner aus dem Zug geholt, weil Dein "Petzen" erstmal untersucht werden muß. Zum Glück für Dich ist der EC Richtung Deutschland dann gerade weg (wir denken heute positiv und unterstellen absolute Pünktlichkeit). So kannst Du noch über die ziemlich nahegelegene Grenze nach Österreich flüchten, bevor man Dich im nächsten EC unter die Flüchtlinge mischt und Du dann hinter Rosenheim die nächsten Probleme bekommst...

Alternativ stellt man Deine Eignung als V-Mann fest - und dann unterwanderst Du das Forum hier. Schreibst alles auf, liest alles mit und meldest alles weiter.

Mal schauen, wo meine und andere Beiträge bzw. deren Inhalte wieder auftauchen. Sofern man bei mir überhaupt von "Inhalten" sprechen kann - vermutlich müssen die Geheimdienste der Welt da erstmal eine "Kommission" einsetzen, um zu klären: Was will der Künstler uns mit seinem Geschreibsel eigentlich sagen? Wenn ich dann eines Tages ein Visum für Nordkorea im Briefkasten liegen habe, dann weiß ich: Sie haben es verstanden; der Dicke muß weg...

aber jetzt kann ich bestimmt die ganz Nacht nicht schlafen, weil ich immer an diese unglaublichen Landschaften denken muss:)

Wie war denn die Nacht?

Und was hast Du unternommen, wenn Du schon vorher weißt, dass Du nicht schlafen kannst? ;-)

Eine schöne Nachttour mit Nachtbussen, Nachtzügen und Nacht-Straßenbahnen unternommen?


Schöne Grüße von

jörg


der da an diverse Nachttouren im Münsterland denkt. Das Nachtbusnetz da ist 'ne feine Sache. Und was dann nachts im "Dorf Münsterland" so los ist... ;-))))))

Keine Sorge

462 001, Taunus, Sonntag, 17.05.2015, 16:58 (vor 4021 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von 462 001, Sonntag, 17.05.2015, 16:59

Hey Jörg,

Ich glaube ich bin am Montag krank und fahr einfach mal an die Riviera:)

Da Du ja, s.u., die ganze Nacht wohl nicht geschlafen hast, ist der chinesische Urlaub (= gelber Schein. Wobei der ja gar nicht mehr gelb ist; irre, alles ändert sich) ja kein Problem. Bluthochdruck, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit - da bekommste problemlos ein Attest. Und wenn Du mitteilst, dass das vom Anblick einiger schöner Bilder herrührt, dann gibt's ein Gutschein für den einmaligen Besuch eines Seelenklempners noch dazu.

Wobei ich entzückt bin: Noch einer, der heute schon weiß, dass er morgen krank ist. Bei uns in der Firma hatten wir auch so eine "Kollegin", die das immer schon Tage vorher wußte. Genauso wie sie Dienstags schon wußte, dass sie am nächsten Montag wieder fit sein würde. Dafür wußten wir vor ihr, dass Cheffe sie rauskegeln würde... ;-)

Keine Sorge, ich gehe am Montag zum Dienst. Kann ich meinen Kollegen noicht antun einfach mal daheim zu bleiben:) Tja, aber genau so eine "Kollegin" gabs bei mir auch mal(Sie hat über 1 Jahr lang Geld fürs nichts tun bekommen).

Unwissentlich und ungewollt habe ich dabei allerdings gegen den Tarif verstoßen.

Tja, ich habe bereits die Guardia di Finanza informiert und diese werden bestimmt Interpol bescheid geben und vlt. klingelt es ja schon bald an deiner Tür;-)

Warum der Aufwand? Der NSA liest doch alles mit. Meldet das dem BND. Der ruft die Bahn an. Die meldet das dann an ihre Partnerbahnen weiter.

Stimmt, da hab ich die USA mal wieder verdrängt;-)

Setz Dich auf der Fahrt gen Süden einfach in den Brenner-EC - dann wirst Du in Brennero/Brenner aus dem Zug geholt, weil Dein "Petzen" erstmal untersucht werden muß. Zum Glück für Dich ist der EC Richtung Deutschland dann gerade weg (wir denken heute positiv und unterstellen absolute Pünktlichkeit). So kannst Du noch über die ziemlich nahegelegene Grenze nach Österreich flüchten, bevor man Dich im nächsten EC unter die Flüchtlinge mischt und Du dann hinter Rosenheim die nächsten Probleme bekommst...

Alternativ stellt man Deine Eignung als V-Mann fest - und dann unterwanderst Du das Forum hier. Schreibst alles auf, liest alles mit und meldest alles weiter.

Nee lieber nicht, bei den ganzen Aufregereien über Bordgastronomie der DB hab ich zu viel arbeit.

Mal schauen, wo meine und andere Beiträge bzw. deren Inhalte wieder auftauchen. Sofern man bei mir überhaupt von "Inhalten" sprechen kann - vermutlich müssen die Geheimdienste der Welt da erstmal eine "Kommission" einsetzen, um zu klären: Was will der Künstler uns mit seinem Geschreibsel eigentlich sagen? Wenn ich dann eines Tages ein Visum für Nordkorea im Briefkasten liegen habe, dann weiß ich: Sie haben es verstanden; der Dicke muß weg...

Zum kleinen Kim also. Tja, ich hoffe du lernst schon mal für deinen General zu weinen...(wobei ich das Geschehen in diesem Land nicht sehr komisch finde, sondern einfach nur erschreckend, wie sehr eine ganze Bevölkerung unterdrückt wird)

Und was hast Du unternommen, wenn Du schon vorher weißt, dass Du nicht schlafen kannst? ;-)

Ich war bis etwa 3:30 Uhr im Frankfurter Umland ein wenig feiern:)

Eine schöne Nachttour mit Nachtbussen, Nachtzügen und Nacht-Straßenbahnen unternommen?

Oh ja. Bin mit dem n32(Bad Homburg - Frankfurt), dann S-Bahn und einer HLB gefahren. Und seit etwa kurz vor 7 bin ich zu hause:)

Gruß
ICE1223

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Von Tendabahn und Pinienzapfenzug 3/8 Fortsetzung

TD, Montag, 18.05.2015, 18:56 (vor 4020 Tagen) @ Turbonegro

Du hast also in La Brigue übernachtet und wieder nicht in Ventimiglia, wie vor einigen Jahren in deinem Bericht, als du schon mal dort warst. Was hast du gegen diese Stadt? ;)

Oh, das ist ja eine Ehre, dass man sich hier im Forum noch an meine früheren Reiseberichte erinnert und sogar noch weiß, wo ich vor 3 Jahren übernachtet habe :)

Ich habe gar nichts gegen Ventimiglia, das letzte Mal hatte mir nur die Hotelauswahl in San Remo besser gefallen und diesmal war es von der Tourplanung her besser, wieder hoch in die Berge zu fahren, um von dort aus auch den französischen Ast noch mitzunehmen.

Nachdem ich nun die interessantesten Strecken in der Ecke abgegrast habe, werde ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder nach Ventimiglia kommen. Der einzige Grund wäre eigentlich die Fahrt mit der Zug Moskau-Nizza, aber der steht im Moment noch weiter unten auf meiner Wunschliste...

Viele Grüße

Tobias

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[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

Ein "i" weniger und dann englisch: In der Tat "incredible"

Ede, Montag, 18.05.2015, 21:27 (vor 4020 Tagen) @ Blaschke

Moin Jörg,

als ehemaliger Liegewagenbetreuer vom Reisebüro Sonderzug / Alpen-See-Express war der Aufenthalt auf dem Brenner, incl. Besuch der Ballerbude (Bar), immer ein Erlebnis. Letztes Jahr bin ich aus Neugier aus Innsbruck hochgefahren und der Bahnhof ist tot.

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