Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt (Fahrkarten und Angebote)
Gerade den Link zum aktuellen Versuchslauf auf DSO entdeckt:
http://www.bahn.de/micro/view/self-checkin/index.shtml?dbkanal_004=L01_S01_D001_KPM0023...
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Ja, habe ich mir vor kurzem mal angesehen. Ich frage mich aber, ob oder wie noch die Identität des Reisenden oder das Vorhandensein einer Bahncard geprüft wird?
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Zitat aus der FAQ:
"Im Einzelfall können auch anhaltenden Störungen/Ausfall des ICE Hotspot dazu führen, dass die Information über die eingecheckten Kunden nicht an die Tablets der Zugbegleiter übertragen werden kann." (Hervorhebung durch mich.)
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Ja, habe ich mir vor kurzem mal angesehen. Ich frage mich aber, ob oder wie noch die Identität des Reisenden oder das Vorhandensein einer Bahncard geprüft wird?
Bahncard könnte man ja abgleichen. Die Identität natürlich nicht. Dafür könnte man wieder Stichproben machen :-)
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Ja, habe ich mir vor kurzem mal angesehen. Ich frage mich aber, ob oder wie noch die Identität des Reisenden oder das Vorhandensein einer Bahncard geprüft wird?
Bahncard könnte man ja abgleichen. Die Identität natürlich nicht.
Versteh ich nicht. Wer gleicht meine Bahncard mit was ab?
Dafür könnte man wieder Stichproben machen :-)
Toll, dann bringt mir als Fahrgast auch der Check-in nichts :-D
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Ja, habe ich mir vor kurzem mal angesehen. Ich frage mich aber, ob oder wie noch die Identität des Reisenden oder das Vorhandensein einer Bahncard geprüft wird?
Bahncard könnte man ja abgleichen. Die Identität natürlich nicht.
Versteh ich nicht. Wer gleicht meine Bahncard mit was ab?
Sie haben deine Kundennummer und wissen, ob du eine gültige Bahncard (zu hause) hast.
Juhu - demnächst 10g Reisegepäck gespart!
- kein Text -
Übersetzung Bahnens -> Deutsch
So können Sie sich ungestört auf Termine vorbereiten, ohne zwischendurch nach Ihrem Ticket suchen zu müssen. [...]
Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn wir dieses Angebot nicht an allen Verkehrstagen in den ausgewählten ICE zur Verfügung stellen können. Wir behalten uns aus technischen oder betriebsbedingten Gründen vor, das Einchecken kurzfristig nicht anzubieten.
Oder auf Deutsch:
Unser neuester Geniestreich: Bei uns können Sie in Ruhe arbeiten und werden nicht vom Personal angesprochen, es sei denn, Sie werden vom Personal angesprochen.
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Na da sind wir mal alle gespannt....
Übersetzung Bahnens -> Deutsch
Hallo,
wenn die Reservierung dann kostenlos ist, würde ich das System gerne benutzen. Das macht übrigens sowohl Bahn, als auch Fahrgast um einiges flexibler, wenn der eigentlich reservierte Zug nicht erreicht wurde und noch schnell umgebucht werden kann. Erspart ggf. den Stehplatz neben der Toilette.
Holger
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Moppert ruhig alle, ich finde das eine richtig gute Innovation.
Wahrscheinlich wird es am Anfang Probleme geben und es können auch nicht alle Kontrollen vermieden werden, doch wenn es funktioniert und von den Fahrgästen gut angenommen wird, kann es den Kontrolldurchgang erheblich beschleunigen. (Wodurch Schwarzfahrer (ja ich weiß, im Fernverkehr gibt es die quasi nicht) vielleicht auch häufiger zahlen müssen.)
Letztlich ist es eine Win-Win Situation für die Fahrgäste, wie auch die Bahn.
Viele Grüße,
Manuel
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Letztlich ist es eine Win-Win Situation für die Fahrgäste, wie auch die Bahn.
Viel Spass bei einem "unangenehmen" Nachbarn und halb leeren Zug. Umsetzen nur mit Strafgebuehr.
Sagt mal, wie weit wollt ich euch fuer 50 Cent Ersparnis noch gaengeln lassen?
Ich habe den Eindruck, dass immer mehr Gefallen daran finden als Befoerderungs"item" angesehen zu werden.
Na dann. :-(
BR752
Fahrkartenkontrolle entfällt NICHT! Oder:Bitte nicht zum Klo
Nabend,
wer glaubt, dass die Kontrolle der Fahrkarte oder sollte man besser sagen der Fahrtberechtigung entfaellt hat schonmal die erste Werbekroete geschluckt.
Kein Unternehmen wuerde die Kontrolle entfallen lassen. Es wird nur "humaner" gestorben, pardon kontrolliert. Ich denke das ist ein Recycling von Touch&Travel wo man den Fahrgast aber so was von in der Zange hat und jeder Flexibilitaet beraubt.
Wer das System kennt, weiss wie gut es funktioniert und dass man keine Change hat flexibel Aenderungen (Kulanz) gelten zu lassen!
Wer die Kontrolle noch gut findet, die soweit reicht, dass die Transportfirma weiss ob man wirklich seinen Popo in den gebuchten Sitz gedrueckt hat, hat ein Stueck Menschsein aufgegeben!
Na dann. - Und nach 15 Minuten des nicht Erscheinens wird der Sitzplatz im Reservierungssystem neu vergeben und entsprechend das Ticket, abzueglich 10% Bearbeitungsgebuehr, automatisch stoniert. (Da man ja nicht im Zug sein kann)
Also bitte nicht direkt nach dem Einsteigen zum Klo gehen. Dadurch koennte man zum Schwarzfahrer werden! (Oder kann man sich da auch einchecken?)
BR752
Self-Check in Zug - Warum nur mit Reservierung?
Viel Spass bei einem "unangenehmen" Nachbarn und halb leeren Zug. Umsetzen nur mit Strafgebuehr.
Da hast Du natürlich absolut recht.
Eigentlich sollte der Self-Check-In auch ohne Reservierung möglich sein. Also mit manueller Auswahl des Platzes.
Am besten wäre natürlich einfach an jedem Sitz einen QR-Code Aufkleber / RFID-Tag, welchen man nach dem hinsetzen kurz einscannen kann und sich dann nicht mehr stören lassen muss.
Gute Nacht.
Self-Check in Zug - Wenn der Zug dann Kopf macht.
Viel Spass bei einem "unangenehmen" Nachbarn und halb leeren Zug. Umsetzen nur mit Strafgebuehr.
Da hast Du natürlich absolut recht.Eigentlich sollte der Self-Check-In auch ohne Reservierung möglich sein. Also mit manueller Auswahl des Platzes.
Am besten wäre natürlich einfach an jedem Sitz einen QR-Code Aufkleber / RFID-Tag, welchen man nach dem hinsetzen kurz einscannen kann und sich dann nicht mehr stören lassen muss.Gute Nacht.
Um wenn der Zug Kopf macht und man weiterhin in Fahrtrichtung sitzen will? Da kenne ich viele die mal eben in der Sitzgruppe "umherrutschen".
BR752
Self-Check in Zug - Wenn der Zug dann Kopf macht.
Viel Spass bei einem "unangenehmen" Nachbarn und halb leeren Zug. Umsetzen nur mit Strafgebuehr.
Eigentlich sollte der Self-Check-In auch ohne Reservierung möglich sein. Also mit manueller Auswahl des Platzes.
Um wenn der Zug Kopf macht und man weiterhin in Fahrtrichtung sitzen will? Da kenne ich viele die mal eben in der Sitzgruppe "umherrutschen".
Da gilt dann das, was ich eingangs schon geschrieben habe:
es können auch nicht alle Kontrollen vermieden werden, doch wenn es funktioniert und von den Fahrgästen angenommen wird
Ich wäre auch klar dagegen solch einen Check-In Vorgang verpflichtend zu machen, aber als freiwilliges Angebot ist es doch eindeutig ein Vorteil für diejenigen, die es nutzen möchten.
Also mir ist dabei auch völlig klar, dass dieses Angebot sicherlich eher Pendler anspricht, als die Oma, welche nur in Fahrtrichtung sitzen kann und noch einen netten Schnack mit dem Zugbegleiter halten möchte. Ich glaube allerdings es können beide Fahrgastgruppen gewinnen, denn der Pendler wird nicht gestört und für die Oma hat der Zugbegleiter mehr Zeit.
Viele Grüße,
Manuel
SelfCheck in Zug - Wenn der Kopf den Zug nicht mehr versteht
Ich wäre auch klar dagegen solch einen Check-In Vorgang verpflichtend zu machen, aber als freiwilliges Angebot ist es doch eindeutig ein Vorteil für diejenigen, die es nutzen möchten.
Das ist eben der Gag! ;-) Wenn man es einmal eingefuehrt hat, kann man die Schraube immer weiter anziehen bis es verpflichtend fuer alle ist. Natuerlich als Vorteil gegen Schwarzfahrer und natuerlich als Komfortgewinn.
Lokfuehrer und Schaffner sind eben "Scheissteuer" und koennten prima freigesetzt werden.
Also mir ist dabei auch völlig klar, dass dieses Angebot sicherlich eher Pendler anspricht, als die Oma, welche nur in Fahrtrichtung sitzen kann und noch einen netten Schnack mit dem Zugbegleiter halten möchte. Ich glaube allerdings es können beide Fahrgastgruppen gewinnen, denn der Pendler wird nicht gestört und für die Oma hat der Zugbegleiter mehr Zeit.
Das Problem ist weniger die Technik. Ich kann bis heute nicht verstehen warum jede Fummelbude wissen muss wohin ich meinen A**** hinbewege?? (E-Call, Touch&Travel, VDS, PNR, E-Maut)
BR752
Self-Check-In: Personaleinsparungen & Datenschutz
Ich wäre auch klar dagegen solch einen Check-In Vorgang verpflichtend zu machen, aber als freiwilliges Angebot ist es doch eindeutig ein Vorteil für diejenigen, die es nutzen möchten.
Das ist eben der Gag! ;-) Wenn man es einmal eingefuehrt hat, kann man die Schraube immer weiter anziehen bis es verpflichtend fuer alle ist.
Lokfuehrer und Schaffner sind eben "Scheissteuer" und koennten prima freigesetzt werden.
Auch bei diesem Argument wirst Du vermutlich langfristig Recht haben.
Durch elektronische Stellwerke, die Ticket Automaten und selbst druckbare Tickets wurde schließlich auch Personal eingespart. Letztlich ist die Technisierung der Gesellschaft auch eine gesellschaftlich Frage und sie betrifft viele Berufsgruppen.
Ein kurzer Exkurs:
Das Problem ist weniger die Technik. Ich kann bis heute nicht verstehen warum jede Fummelbude wissen muss wohin ich meinen A**** hinbewege?? (E-Call, Touch&Travel, VDS, PNR, E-Maut)
Ich bin absolut für die eigene Datenhoheit!
Allerdings lässt sich dies nur durch rigide Datenschutzgesetze und deren konsequente Umsetzung erreichen. Dabei sollte eine gewisse Eigenverantwortung jedoch weiterhin möglich sein.
Vier Punkte:
- Der Staat darf seine Bürger nicht unter Generalverdacht stellen.
=> Keine Vorratsdatenspeicherung.
- Der Staat muss seine Bürger vor dem Ausspähen durch Dritte Schützen:
Wenn man ein Handy bei sich trägt, hat man schon lange verloren, da braucht man sich dann nicht über so etwas sinnvolles und bezüglich des Datenschutzes gut umgesetzten wie E-Call beschweren!
Ein Schutz vor der Überwachung im Internet ist ebenfalls für die meisten quasi unmöglich und die Cookies z.B. von Google gelten zwei Jahren im Gegensatz zur aktuell diskutierten einwöchigen Vorratsdatenspeicherung.
- Der Staat muss seine Bürger vor sich selbst schützen:
Wie kann es sein, dass jeder sein Telefonbuch bei Whats-App hochladen kann, ohne seine Kontakte diesbezüglich um Erlaubnis fragen zu müssen.
- Dem Bürger muss es möglich sein, durch Umsetzung von guten Datenschutzrichtlinien Unternehmen vertrauen zu können:
Es sollte möglich sein ein Handy-Ticket bei einem Unternehmen wie der Bahn kaufen zu können, ohne dass man sich Sorgen machen muss.
Ich glaube wir sollten uns mehr Sorgen um den zweiten Punkt machen, als um den Self-Check-In bei der Bahn. Ehrlich gesagt, vertraue ich persönlich der Bahn meine sehr begrenzten Bewegungsdaten noch vergleichsweise gerne an. Nur leider bleiben die Daten wohl nicht nur bei ihr.
Viele Grüße,
Manuel
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Ja, habe ich mir vor kurzem mal angesehen. Ich frage mich aber, ob oder wie noch die Identität des Reisenden oder das Vorhandensein einer Bahncard geprüft wird?
Bahncard könnte man ja abgleichen. Die Identität natürlich nicht. Dafür könnte man wieder Stichproben machen :-)
Wie wird denn die Identität, etwa auch bei BC25-Inhabern, bisher zuverlässig bestätigt? Ich denke gar nicht.
Demgegenüber sind automatische Passkontrollen etwa am Flughafen Frankfurt schon Realität.
Aber will man das überhaupt? Identitätsprüfung immer und überall automatisch?
Self-Check in Zug - Fahrkartenkontrolle entfällt
Wie wird denn die Identität, etwa auch bei BC25-Inhabern, bisher zuverlässig bestätigt? Ich denke gar nicht.
Indem in den AGB steht, daß sie nur zusammen mit einem amtlichen Lichtbildausweis gilt. Daß dieser kontrolliert wurde, habe ich allerdings noch nie erlebt - aber die Möglichkeit besteht.
Erklärende Grüße,
der Colaholiker
Self-Check-In: Personaleinsparungen & Datenschutz
Auch bei diesem Argument wirst Du vermutlich langfristig Recht haben.
Durch elektronische Stellwerke, die Ticket Automaten und selbst druckbare Tickets wurde schließlich auch Personal eingespart. Letztlich ist die Technisierung der Gesellschaft auch eine gesellschaftlich Frage und sie betrifft viele Berufsgruppen.
Von automatischen Fahrtkartenkontrollen bis zu den phantastischen Mutmaßungen in dem Artik was nicht alles morgen schon Maschinen machen, ist aber für mich ein weiter Weg. Ich finde den Ausblick eher pessimistisch. Es wird gar nicht darauf eingangen, dass dies ja noch andere Perspektiven als nur steigende Arbeitslosigkeit und Verarmung geben könnte.
Automatische Fahrkartenkontrollen gibt es im Ausland in der U-Bahn eigentlich schon lange. Auch automatische Ticketkäufe sind ein alter Hut inzwischen. Was da an Personal genau gespart wurde, weiß ich nicht genau.
Gerade Fahrkartenkontrollen finden ja gar nicht lückenlos statt und auf der anderen Seite sollten auch bei automatischen Kontrollen Stichproben stattfinden. Der Vorteil könnte sein, dass die Schwarzfahrerquote gesenkt wird. Und das würde ich gar nicht so schlecht finden für die Allgemeinheit. Ich glaube, dass sich dadurch das Volkseinkommen sogar (theoretisch) steigern ließe.
Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
Moppert ruhig alle, ich finde das eine richtig gute Innovation.
Wahrscheinlich wird es am Anfang Probleme geben und es können auch nicht alle Kontrollen vermieden werden, doch wenn es funktioniert und von den Fahrgästen gut angenommen wird, kann es den Kontrolldurchgang erheblich beschleunigen. (Wodurch Schwarzfahrer (ja ich weiß, im Fernverkehr gibt es die quasi nicht) vielleicht auch häufiger zahlen müssen.)Letztlich ist es eine Win-Win Situation für die Fahrgäste, wie auch die Bahn.
Kann es sein, dass jeder Bankkunde äh Fahrgast dann ein Déjà-vu Erlebnis haben wird?
Klar, durch Internet-Banking hat das "Personal mehr Zeit für Beratung und Service".
Und für die Fahrgäste ist es eine richtig gute Innovation, wie Du schreibst.
Dann frag doch mal die ehemals 80.000 Filial-Leiter der deutschen Banken, was sie denn inzwischen für neue Arbeitsgelegenheiten in den Bankkonzernen bekommen haben.
Die KfW deutet dies an, ausgehend von einem Stand von 45.000 Filialen im Jahr 2003 (ganz ursprünglich waren es mal 80.000 wenn ich mich richtig erinnere, 2-4 Personen Filialen eingerechnet).
Wenn Du auch noch die Fahrkartenkontrolle auf Selbstbedienung umstellst, dann wirst Du etwa ein Drittel bis zwei Drittel der Zubs "zusammenschlagen". Im Neudeutsch heißt es dann: Es werden Stellen gestrichen.
Da bei den so handelnden Konzernen meist keine äquivalenten neuen Stellen geschaffen werden nimmt die Beschäftigung im Inland insgesamt ab.
Es ist lediglich ein "Konjunkturprogramm" für Zulieferer wie Foxconn & Co., da die Anforderungen an den Speicherplatz und die Software künstlich immer höher werden. Und die Unterstützung für die bisherigen Versionen schleichend eingestellt wird.
Zusätzlich bereitest Du die Bevölkerung auf die ab ca. 2017 einzurichtenden neuen ID-Checkpoints im Inlandsverkehr vor, die die bisherige Auffassung des Personalausweisgesetzes und der Kontrollbefugnis des Staates ad absurdum führen.
Mit der weiterreichenden Technologisierung steigen die Fahrpreise (inkl. deiner Technologie-Abschreibung) und sinken die Lohnsummen.
Viele Grüße,
Manuel
Grüße zurück und viel Spaß in von echten Bahnern entleerten Zügen.
In der Workflow-Analyse ist auch ein zweiter Schritt möglich:
Statt 4 oder 5 Zubs fährt nur noch ein Zub mit, der im "nicht elektronischen Check-In" Bereich kontrolliert. Ansonsten sind es nur vergleichsweise ungelernte Kräfte beispielsweise eines Security-Unternehmens. Mit einem geringeren Tarifvertrag.
Ich kann also weder einem Elektronischen Check-In bei der Bahn, noch Touch&Schnüffel irgendwas abgewinnen.
Der Gewinn der Bahn lässt sich auch durch Umsatzsteigerung erhöhen, nicht durch Verschlechterung der Service-Qualität.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Self-Check-In: Personaleinsparungen & Datenschutz
Ich glaube wir sollten uns mehr Sorgen um den zweiten Punkt machen, als um den Self-Check-In bei der Bahn. Ehrlich gesagt, vertraue ich persönlich der Bahn meine sehr begrenzten Bewegungsdaten noch vergleichsweise gerne an. Nur leider bleiben die Daten wohl nicht nur bei ihr.
Viele Grüße,
Manuel
Das stimmt mich nachdenklich. Es gibt keine "sehr begrenzten" Bewegungsdaten.
Diese verraten noch mehr über Dich als ehemals freien Mensch als der neue Datenaustausch der Banken und Steuerbehörden untereinander.
Erstaunlicherweise gab es keinerlei Aufschrei als das Steuergeheimnis aufgehoben worden ist.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
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Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
In der Workflow-Analyse ist auch ein zweiter Schritt möglich:
Statt 4 oder 5 Zubs fährt nur noch ein Zub mit, der im "nicht elektronischen Check-In" Bereich kontrolliert. Ansonsten sind es nur vergleichsweise ungelernte Kräfte beispielsweise eines Security-Unternehmens. Mit einem geringeren Tarifvertrag.
Wie im Flugzeug auch könnte Zugbegleiter ja weiterhin für die Sicherheit der Fahrgäste zuständig sein.
Den Rest der Zeit müsste er aber nicht mehr Fahrkarten abknipsen.
Für mich als Fahrgast ist das kein Mehrwert, dass kurz vor meinem Ausstieg noch mal jemand kommt und ich meine Fahrkarte rauskramen muss.
Ein Mehrwert wäre, wenn das Fahrkartenabknipsen zu 90% entfallen könnte und ich den Zub auf Knopfdruck gezielt zu mir bitten könnte, vielleicht weil ich eine Anschlussfrage habe, oder dieser mir zeitnah die elektronisch bestellte Flammkuchenzunge bringen kann (alles von der DB angedacht).
Im Prinzip könnte man dann auch endlich Gratisgetränke an Comfort-Kunden verteilen! Im Bordsystem wird man als Comfort-Kunde erkannt und kann sein tägliches Freigetränk an seinen Platz bestellen.
Gegenbeispiel: Im Flugzeug könnte man ja auch das Getränkeverteilen sein lassen und stattdessen solange noch einmal die Bordkarten kontrollieren, bis man zum Landeanflug ansetzt. Wäre aber doof für alle.
Ach, und die ganzen Hotelfachleute wären trotzdem noch richtig im Zug, oder ist stupides Fahrkartenabknipsen so erfüllend?
Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
Stupides Fahrkartenabknipsen? So stupide ist das überhaupt nicht. Wenn man seine Kontrolle gewissenhaft durchführt ist es nicht ganz einfach bei den verschiedenen Fahrkarten und Tarifen.
Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
Ein Mehrwert wäre, wenn das Fahrkartenabknipsen zu 90% entfallen könnte und ich den Zub auf Knopfdruck gezielt zu mir bitten könnte, vielleicht weil ich eine Anschlussfrage habe, oder dieser mir zeitnah die elektronisch bestellte Flammkuchenzunge bringen kann (alles von der DB angedacht).
Das gibt es doch zumindest im Abteil der ICE 3 heute schon, ist nur die Frage ob es noch aktiv ist. Genauso gibt/gab es das im MET an jedem Platz.
Komplexe Tätigkeiten eines Zubs/einer Zubine
In der Workflow-Analyse ist auch ein zweiter Schritt möglich:
Statt 4 oder 5 Zubs fährt nur noch ein Zub mit, der im "nicht elektronischen Check-In" Bereich kontrolliert. Ansonsten sind es nur vergleichsweise ungelernte Kräfte beispielsweise eines Security-Unternehmens. Mit einem geringeren Tarifvertrag.
Wie im Flugzeug auch könnte Zugbegleiter ja weiterhin für die Sicherheit der Fahrgäste zuständig sein.
Könnte er natürlich. Mangels einer Mindestvorgabe der Flugsicherheitsbehörden (1 Steward/Stewardess pro 50 Passagiere) steht aber bei der Bahn einer Änderung in nieder gruppierte Tätigkeiten leider nichts entgegen. Wenn es nur noch einen Haupt-Zub gibt und ansonsten das Sicherheitspersonals.
Den Rest der Zeit müsste er aber nicht mehr Fahrkarten abknipsen.
Für mich als Fahrgast ist das kein Mehrwert, dass kurz vor meinem Ausstieg noch mal jemand kommt und ich meine Fahrkarte rauskramen muss.
Für mich ist es ein Mehrwert. Denn der Zub kommt ja nicht immer "kurz vor Deinem Ausstieg", sondern an den Personalwechsel-Punkten.
Im Prinzip könnte man dann auch endlich Gratisgetränke an Comfort-Kunden verteilen! Im Bordsystem wird man als Comfort-Kunde erkannt und kann sein tägliches Freigetränk an seinen Platz bestellen.
Wird der derzeitige Bahn-Vorstand aber definitiv nicht tun. Wie Du am Redesign des ICE1, ICE3 siehst steht Kostensparen ganz im Vordergrund. Die komplexe Gleichung Umsatz * Gewinnrate = Gewinn wird nur in der Dimension der Gewinnrate bearbeitet.
Ach, und die ganzen Hotelfachleute wären trotzdem noch richtig im Zug, oder ist stupides Fahrkartenabknipsen so erfüllend?
Den letzten Satz weise ich mit Nachdruck von mir.
Die Kundendienstaufgabe eines Zubs ist sehr komplex und auch anstrengend. Bei der Fülle an Fahrkarten ist es auch sehr anspruchsvoll, wenn man die berechtigten Einnahmeninteressen und Kundenfreundlichkeit unter einen Hut bringen will.
Dies beginnt bei absichtlich länger/früher fahrenden Fahrgästen und geht hin bis zur verwirrten Person, die fahrlässig im falschen Zug sitzt.
Zudem arbeitet der Zub mit Menschen und bekommt ein Feedback von den Kunden. Schaue Dir den unterschiedlichen Stil der Zugchefs an und Du weißt, dass viele Teams unterschiedlich arbeiten und einen nachhaltigen Eindruck bei den Kunden erschaffen.
Dies geht schon bei den 1-Zub-Teams des Meridian los, die so ganz unterschiedlich sind. Da sind sicher welche dabei, die jede Fluggesellschaft in der Business oder einer anderen hochwertigen Reiseklasse einsetzen würde.
Erstaunlich finde ich auch dass sich die Zubs wirklich für die Reisenden und das Produkt interessieren. Und das trotz einer vergleichsweise geringen Betriebszugehörigkeit, da es sich ja um eine neue Firma handelt.
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Komplexe Tätigkeiten eines Zubs/einer Zubine
Sagen wir mal so: Um als Zub zu Arbeiten sind die Grundvoraussetzungen viel Geduld/Ruhe und Fingerspitzengefühl, der Rest ist wie in der Schule reine Fleißarbeit.
Und wo wir gerade bei Komplex sind - es gibt Jobs die deutlich Komplexer sind.
Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
Stupides Fahrkartenabknipsen? So stupide ist das überhaupt nicht. Wenn man seine Kontrolle gewissenhaft durchführt ist es nicht ganz einfach bei den verschiedenen Fahrkarten und Tarifen.
Ja, da liest man ja hier ab und zu im Forum, dass die eigentlich gültige Fahrkarte nicht als gültig anerkannt wird. Das kann natürlich beim Computer genauso passieren.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Abknipsen für den Fahrgast keinen Mehrwert bringt und er dies anscheinend auch eher lästig findet, weil selten zur passenden Zeit. Ich denke, als kundenorientierter Zub will man lieber etwas tun, was auch dem Fahrgast etwas bringt.
Bevor sich jemand über die Wortwahl "zusammenschlagen" ...
.... beschwert.
Ich habe einfach nicht den Neusprech "Stellen streichen" übernommen, sondern mich eher an der englischen Variante des "axe" orientiert.
Wie hier im Original:
http://www.reuters.com/article/2015/04/23/wincor-nixdorf-results-idUSFWN0XJ02Q20150423
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Nur sehr wenige
Und wo wir gerade bei Komplex sind - es gibt Jobs die deutlich Komplexer sind.
Allerdings nur sehr wenige. Jeder Beruf mit Kundenkontakt gehört zu den komplexesten, überraschendsten und schwierigsten Aufgaben überhaupt.
--
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Komplexe Tätigkeiten eines Zubs/einer Zubine
Den Rest der Zeit müsste er aber nicht mehr Fahrkarten abknipsen.
Für mich als Fahrgast ist das kein Mehrwert, dass kurz vor meinem Ausstieg noch mal jemand kommt und ich meine Fahrkarte rauskramen muss.
Für mich ist es ein Mehrwert. Denn der Zub kommt ja nicht immer "kurz vor Deinem Ausstieg", sondern an den Personalwechsel-Punkten.
Ja, genau. Das war bei mir immer kurz vor dem Ausstieg. Zwischen Hannover und Dortmund sieht man von den Zub nichts, nicht mal zur Verteilung der Kleinigkeiten in der 1.Klasse. Dann zwischen Dortmund und Bochum packt man grad seine Sachen zusammen und dann kommt noch mal "Personalwechsel!" und man muss sein Zeugs wieder rauskramen. Auf sowas kann man als Fahrgast echt verzichten.
Außerdem "kommt" er nicht an den Personalwechselpunkten, sonder da fängt er an. Wann er dann bei dir vorbeikommt, ist ja eher zufällig und nicht auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Im Gegenzug kann in der Ananlogwelt der Zub auch nicht wissen, dass drei Wagen weiter jemand eine Frage hat, während er die nächsten 30 Minuten nur Fahrkarten abknippst.
Im Prinzip könnte man dann auch endlich Gratisgetränke an Comfort-Kunden verteilen! Im Bordsystem wird man als Comfort-Kunde erkannt und kann sein tägliches Freigetränk an seinen Platz bestellen.
Wird der derzeitige Bahn-Vorstand aber definitiv nicht tun. Wie Du am Redesign des ICE1, ICE3 siehst steht Kostensparen ganz im Vordergrund. Die komplexe Gleichung Umsatz * Gewinnrate = Gewinn wird nur in der Dimension der Gewinnrate bearbeitet.
Wenn das so klar wäre, würde man ja nicht im Pilotprojekt danach fragen. Dass das nicht für die Holzklasse kommt, dürfte klar sein.
Ach, und die ganzen Hotelfachleute wären trotzdem noch richtig im Zug, oder ist stupides Fahrkartenabknipsen so erfüllend?
Den letzten Satz weise ich mit Nachdruck von mir.
Verstehe ich nicht. Hast du was gegen Hotelfachleute bei der Eisenbahn?
Die Kundendienstaufgabe eines Zubs ist sehr komplex und auch anstrengend. Bei der Fülle an Fahrkarten ist es auch sehr anspruchsvoll, wenn man die berechtigten Einnahmeninteressen und Kundenfreundlichkeit unter einen Hut bringen will.
Ja, genau. Und diese Mischung geht völlig am Kunden vorbei. Deswegen kann man ja den einen Teil auslagern und sich ganz auf den Kundenservice konzentrieren.
Dies beginnt bei absichtlich länger/früher fahrenden Fahrgästen und geht hin bis zur verwirrten Person, die fahrlässig im falschen Zug sitzt.
Verstehe ich nicht. Das ist doch alles abgedeckt.
Zudem arbeitet der Zub mit Menschen und bekommt ein Feedback von den Kunden. Schaue Dir den unterschiedlichen Stil der Zugchefs an und Du weißt, dass viele Teams unterschiedlich arbeiten und einen nachhaltigen Eindruck bei den Kunden erschaffen.
Und um ein Feedback zu bekommen, muss er vorher die Fahrkarte einscannen, sich die Bahncard und den Perso zeigen lassen? Im Restaurant kann ich auch Feedback anbringen, ohne dass ich mitten beim Essen meinen Perso zeigen muss, oder?
Nur sehr wenige
Und wo wir gerade bei Komplex sind - es gibt Jobs die deutlich Komplexer sind.
Allerdings nur sehr wenige. Jeder Beruf mit Kundenkontakt gehört zu den komplexesten, überraschendsten und schwierigsten Aufgaben überhaupt.
Finde ich nicht, wenn die Grundbedingungen stimmen, ich habe "nur Realschulabschluss" somit waren mir viele Berufe die ich gerne machen wollte verwehrt -> zu komplex.
Für eine Ausbildung als Verkäufer reicht in der Regel ein Hauptschulabschluss.
Grüße Andreas der im Kundendienst gelernt hat.
Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
Ich finde diesen persönlichen Kontakt bei der Kontrolle schon wichtig.
Es bringt eine Verbindung zum Unternehmen
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Abknipsen für den Fahrgast keinen Mehrwert bringt und er dies anscheinend auch eher lästig findet, weil selten zur passenden Zeit. Ich denke, als kundenorientierter Zub will man lieber etwas tun, was auch dem Fahrgast etwas bringt.
Die persönliche Zugbegleitung bringt einen echten Mehrwert und auch die Möglichkeit, Wertigkeit und Persönlichkeit auszudrücken.
Denke doch mal an den Vergleich Billigflieger<->Lufthansa oder irgendwann mal "Billigfernbahn"<->"echte Bahn".
Habe ich einen elektronischen Check-In, vielleicht noch ein automatisches Boarding Gate, dann bleiben dem Markenartikler gerade einmal ein paar Sekunden beim Getränkeservice, um zu "punkten". Bei der manuellen Ausstellung von Fahrscheinen, der persönlichen Begrüßung und dem "Abknipsen" bekommt die Fahrt ein Gesicht.
Es ist halt klassische Online Welt und nicht eine durchgestylte Dienstleistung mit virtuellen Kunstfiguren/-beratern.
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Komplexe Tätigkeiten eines Zubs/einer Zubine
Im Prinzip könnte man dann auch endlich Gratisgetränke an Comfort-Kunden verteilen! Im Bordsystem wird man als Comfort-Kunde erkannt und kann sein tägliches Freigetränk an seinen Platz bestellen.
Wird der derzeitige Bahn-Vorstand aber definitiv nicht tun. Wie Du am Redesign des ICE1, ICE3 siehst steht Kostensparen ganz im Vordergrund. Die komplexe Gleichung Umsatz * Gewinnrate = Gewinn wird nur in der Dimension der Gewinnrate bearbeitet.
Wenn das so klar wäre, würde man ja nicht im Pilotprojekt danach fragen. Dass das nicht für die Holzklasse kommt, dürfte klar sein.
Die Frage kommt unmittelbar nach der Frage, ob man dieses elektronische Check-In-Verfahren nutzen würde. Es ist also lediglich ein "Zuckerli", um den Widerstand gegen die Selbstbedienung zu brechen.
Es geht also in der Tat um eine reine Transaktionskostenreduzierung. Als wenn die Kosten der Bahn die variablen Kosten pro Fahrgast wären.
Ach, und die ganzen Hotelfachleute wären trotzdem noch richtig im Zug, oder ist stupides Fahrkartenabknipsen so erfüllend?
Den letzten Satz weise ich mit Nachdruck von mir.
Verstehe ich nicht. Hast du was gegen Hotelfachleute bei der Eisenbahn?
Ich fand den Satz zu ironisch. Hotelfachmann/--frau ist ein wunderbarer Beruf.
Dies beginnt bei absichtlich länger/früher fahrenden Fahrgästen und geht hin bis zur verwirrten Person, die fahrlässig im falschen Zug sitzt.
Verstehe ich nicht. Das ist doch alles abgedeckt.
Ein elektronisches Verfahren kennt lediglich eingecheckt/nicht eingecheckt, keine Grauzonen dazwischen. Denn der nächste Schritt zum elektronischen Einchecken wird natürlich die Einstellung des Bordverkaufs sein.
Wie soll denn der Security-Mitarbeiter ohne Mobiles-Terminal einen Fahrschein ausstellen?
Abgesehen davon gibt das EVU weitere Teile der Wertschöpfung an die IT-Industrie ab. Damit geht langfristig der Zugang zu den Kunden verloren.
Wer würde denn google & Co. verbieten vor dem Einchecken eine Sofort-Bahnkartenstorno und Fugticketbilligkauf App einzublenden?
Auch im Sinne des unternehmerischen Risikomanagements hoch bedenklich. Als interne Revision würde man diesen Versuch normalerweise sofort abbrechen.
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Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
Ich finde diesen persönlichen Kontakt bei der Kontrolle schon wichtig.
Gut.
Für den Fahrgast ist der persönliche Kontakt aber wichtiger, wenn er ihn braucht.
Das bietet das aktuelle System leider nicht.
Es bringt eine Verbindung zum Unternehmen
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Abknipsen für den Fahrgast keinen Mehrwert bringt und er dies anscheinend auch eher lästig findet, weil selten zur passenden Zeit. Ich denke, als kundenorientierter Zub will man lieber etwas tun, was auch dem Fahrgast etwas bringt.
Die persönliche Zugbegleitung bringt einen echten Mehrwert und auch die Möglichkeit, Wertigkeit und Persönlichkeit auszudrücken.
Ja, genau. Das fehlt ja im Moment, bzw. ist absolut unzuverlässig und zufällig.
Eine persönliche Zugbegleitung, die auf die Wünsche und Bedürfnisse der Fahrgäste zum rechten Moment eingeht ist von Nöten. Das könnte das neue System bieten.
Habe ich einen elektronischen Check-In, vielleicht noch ein automatisches Boarding Gate, dann bleiben dem Markenartikler gerade einmal ein paar Sekunden beim Getränkeservice, um zu "punkten". Bei der manuellen Ausstellung von Fahrscheinen, der persönlichen Begrüßung und dem "Abknipsen" bekommt die Fahrt ein Gesicht.
Die Fahr bekommt vor allem dann ein Gesicht, wenn man überhaupt erst ein Gesicht sieht.
Auch das ist beim aktuellen System nicht gegeben. Beim Billigflieger ist immerhin garantiert, dass man von Boarding bis Verlassens des Flugzeugs nicht nur ein Gesicht sieht, sondern auch entsprechenden Boardservice bekommt. Und das auch bei 45 Minuten Flügen. Bei der Bahn sieht es da aktuell selbst bei stundenlangen Reisen inkl. versprochenem "APS" ziemlich mau aus.
Persönlicher Kontakt
Da gibt es wirkliche tolle Menschen unter den ZUBs, die sehr individuell und Kundennah agieren. Dabei geht es mir nicht darum wer am besten diese seltsam schleimige Standardkundenbehandlung beherrscht (wie in vielen Hotelketten), sondern wer ein Gespür zur richtigen Ansprache entwickelt. Ich habe schon manchen ZUB extrem geschickt ziemlich schlechte Nachrichten überbringen gehört oder erlebt die brenzlige Situationen entschärft wurden Ein wichtiger Punkt ist für mich auch ein angemessener Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen.
Hier schaffen es doch einige einen echten "Mehrwert" zu schaffen.
+1
- kein Text -
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Komplexe Tätigkeiten eines Zubs/einer Zubine
Ein elektronisches Verfahren kennt lediglich eingecheckt/nicht eingecheckt, keine Grauzonen dazwischen. Denn der nächste Schritt zum elektronischen Einchecken wird natürlich die Einstellung des Bordverkaufs sein.
Gerade die fehlende Grauzone bedeutet doch, dass jedem, der nicht eingecheckt ist, besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.
Im Moment ist das ja so, wenn man die von dir zitierte verwirrte Person ist, dann ist das reine Glückssache, ob man nach Düsseldorf schon in Deutz wieder aussteigen "darf" oder noch locker bis Frankfurt oder Mannheim mitfährt, weil erstmal 200 andere Sparpreise mit Sitzplatzreservierung abgeknippst werden müssen.
Wie soll denn der Security-Mitarbeiter ohne Mobiles-Terminal einen Fahrschein ausstellen?
Die Einstellung des Bordverkaufes und Ersatz der Zub durch Security ist sicher ein Scenario.
Allerdings sollte man Erfahrungen aus bestelltem Nahverkehr nicht 1-zu-1 auf Fernreisen übertragen. Die Bahn muss ja um jeden Fahrgast kämpfen. Beim NV versucht man nur den Bedarf zu regeln.
Dann ist die Lösung aber MEHR Zubs und nicht WENIGER Zubs
Man könnte ja mal hier anfangen:
DB Facebook Team in die Produktion oder so.....
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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Self-Check-In: Datenschutz
Leider hast Du den zweiten Punkt nicht mit zitiert:
Wenn man ein Handy bei sich trägt, hat man schon lange verloren,
Ich glaube wir sollten uns mehr Sorgen um den zweiten Punkt machen, als um den Self-Check-In bei der Bahn. Ehrlich gesagt, vertraue ich persönlich der Bahn meine sehr begrenzten Bewegungsdaten noch vergleichsweise gerne an. Nur leider bleiben die Daten wohl nicht nur bei ihr.
Das stimmt mich nachdenklich. Es gibt keine "sehr begrenzten" Bewegungsdaten.
Im Vergleich zu den Bewegungsdaten des Mobiltelefons - auf das ich nicht verzichten will - sind die Daten aus den Bahnfahrten schon sehr begrenzt und stellen dann auch nur eine Redundanz dar!
Erstaunlicherweise gab es keinerlei Aufschrei als das Steuergeheimnis aufgehoben worden ist.
Soweit mir bekannt, ist das Steuergeheimnis nicht aufgehoben worden.
Aber ich habe eine Vermutung, was Du meinen könntest, dazu nur kurz: Obwohl ich absolut für Datenschutz bin, fand ich den Ankauf von CDs mit Kontendaten von Steuerflüchtigen gut. Lass uns dies jedoch lieber nicht hier diskutieren, denn die wenigsten werden zum Transport Ihres Geldes ins Ausland die Bahn genutzt haben.
Falls Du Dich jedoch auf das SWIFT-Abkommen bezogen hast, so vertrete ich da natürlich ebenfalls die ersten beiden Punkt meines vorangegangen Beitrags.
Viele Grüße,
Manuel
Dann ist die Lösung aber MEHR Zubs und nicht WENIGER Zubs
Ich glaube, die Lösung ist genauso viele Zubs, aber diese effizienter, fahrgastgerechter einsetzen.
Dann ist die Lösung aber MEHR Zubs und nicht WENIGER Zubs
In machen fällen können es ruhig mehr sein ich habe schon von ICE 1 gehört wo nur 2 Zub gefahren sind (Gastro mal außen vor) und das planmäßig.
Grüße Andreas
Massenhaftes Zusammenschlagen der Belegschaft
Moppert ruhig alle, ich finde das eine richtig gute Innovation.
wenn es funktioniert und von den Fahrgästen gut angenommen wird, kann es den Kontrolldurchgang erheblich beschleunigen.Letztlich ist es eine Win-Win Situation für die Fahrgäste, wie auch die Bahn.
[Analogie zur Einführung des Internet-Bankings]
Klar, durch Internet-Banking hat das "Personal mehr Zeit für Beratung und Service".
Und für die Fahrgäste ist es eine richtig gute Innovation, wie Du schreibst.
Also ich habe schon in einem früheren Beitrag geschrieben, dass die Technisierung eine gesellschaftliche Frage ist. Diese kann auch nur von der Gesellschaft gelöst werden. Wenn Technisierung immer mit Einsparung gleich zu setzen ist, dann wäre dies in meinen Augen ein gesellschaftlicher Verlust.
Doch wie ich versucht habe darzulegen, vertrete ich die gleiche Ansicht wie agw:
Ich glaube, die Lösung ist genauso viele Zubs, aber diese effizienter, fahrgastgerechter einsetzen.
Hierzu kann das Self-Check-In Verfahren beitragen.
Viele Grüße,
Manuel
Self-Check-In: Datenschutz
Leider hast Du den zweiten Punkt nicht mit zitiert:
Wenn man ein Handy bei sich trägt, hat man schon lange verloren,
Da bin ich der ganz subjektiven und durch keine wissenschaftliche Studie nachgewiesenen Meinung, dass die Mobilfunkbetreiber eher unter den Milliarden Daten ersticken - als diese auswerten können.
Eine App wie Touch & Schnüffel ist aber geradezu dazu entworfen Wege nachzuverfolgen.
Ich glaube wir sollten uns mehr Sorgen um den zweiten Punkt machen, als um den Self-Check-In bei der Bahn. Ehrlich gesagt, vertraue ich persönlich der Bahn meine sehr begrenzten Bewegungsdaten noch vergleichsweise gerne an. Nur leider bleiben die Daten wohl nicht nur bei ihr.
Das stimmt mich nachdenklich. Es gibt keine "sehr begrenzten" Bewegungsdaten.
Im Vergleich zu den Bewegungsdaten des Mobiltelefons - auf das ich nicht verzichten will - sind die Daten aus den Bahnfahrten schon sehr begrenzt und stellen dann auch nur eine Redundanz dar!
Erstaunlicherweise gab es keinerlei Aufschrei als das Steuergeheimnis aufgehoben worden ist.
Soweit mir bekannt, ist das Steuergeheimnis nicht aufgehoben worden.
Es gibt ja den internationalen Datenaustausch auf Basis der (ehemaligen) Abgeltungssteuer. Diese war ja ursprünglich dazu konstruiert, dass der Staat den Anlegern zwar gleich in die Tasche greift, dank des Standardsatzes aber die Steuerpflichtigen anonym bleiben konnten, wenn sie es denn wollten.
Da der Steuersatz immer 25 % plus Solid & ggf. Kirchensteuer beträgt ist es ja egal, oib die Bank dies "en bloc" abführt oder mit dem Kundennamen versieht. Leichte Unschärfen gab es dnan bloß bei der Umrechnung auf Postleitzahl und Gemeindeanteil.
In einigen Jahren soll es den kompletten, verdachtsunabhängigen Datenaustausch zwischen den Banken und Steuerbehörden geben.
http://www.t-online.de/wirtschaft/id_71570514/steuerabkommen-schaeuble-haelt-bankgeheim...
Ich wollte aber nicht zu weit weg von der Bahn. Ich finde die Datensammelwut aber eher abschreckend. Und der Self Check-In steigert ja weiter die Hemmschwellen die Bahn zu nutzen anstatt (technologie-)barrierefreier zu werden.
Viele Grüße,
Manuel
Grüße zurück
GUM
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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Dann ist die Lösung aber MEHR Zubs und nicht WENIGER Zubs
In machen fällen können es ruhig mehr sein ich habe schon von ICE 1 gehört wo nur 2 Zub gefahren sind (Gastro mal außen vor) und das planmäßig.
Grüße Andreas
Nur davon gehört? Ich bin das schon planmäßig so gefahren. Das gleiche ist aber auch auf den anderen Zügen. Zugchef und ein Betreuer, wobei der Betreuer den Service in der ersten Klasse übernehmen muss. Also bleibt die Kontrolle beim Zugchef hängen. Aber ich möchte mich ja nicht beschweren. Wir streiken ja nur für mehr Geld und nicht bessere Arbeitsbedingungen. :)
Self-Check-In: Datenschutz
Leider hast Du den zweiten Punkt nicht mit zitiert:
Wenn man ein Handy bei sich trägt, hat man schon lange verloren,
Da bin ich der ganz subjektiven und durch keine wissenschaftliche Studie nachgewiesenen Meinung, dass die Mobilfunkbetreiber eher unter den Milliarden Daten ersticken - als diese auswerten können.
Ich glaube da täuscht Du Dich.
Eine App wie Touch & Schnüffel ist aber geradezu dazu entworfen Wege nachzuverfolgen.
Die Mobilfunkdaten sind ebenfalls dazu entworfen worden, ein Telefon orten zu können, denn sonst könnte man gar keine direkte Verbindung vermitteln.
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Exkurs Steuerrecht:
In einigen Jahren soll es den kompletten, verdachtsunabhängigen Datenaustausch zwischen den Banken und Steuerbehörden geben.
http://www.t-online.de/wirtschaft/id_71570514/steuerabkommen-schaeuble-haelt-bankgeheim...
Interessanter Hinweis.
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Ich wollte aber nicht zu weit weg von der Bahn. Ich finde die Datensammelwut aber eher abschreckend. Und der Self Check-In steigert ja weiter die Hemmschwellen die Bahn zu nutzen anstatt (technologie-)barrierefreier zu werden.
Deshalb bin ich
klar dagegen solch einen Check-In Vorgang verpflichtend zu machen
Gleiches gilt für einen reinen Handy-/Online-Ticket Verkauf oder gar eine Verpflichtung zur Nutzung von Touch&Travel. Man muss weiterhin die Möglichkeit haben Datensparsam zu reisen.
Dann ist die Lösung aber MEHR Zubs und nicht WENIGER Zubs
Gehört deshalb weil ich ja kein Zub bin.
In "kurzen" ICE ist 1:1 ja die Regel, beim ICE 1 finde ich das es doch mindestens 3 Leute sein sollten, damit die Mindestbetreung gewährleistet ist.
Self-Check-In: Datenschutz
Da bin ich der ganz subjektiven und durch keine wissenschaftliche Studie nachgewiesenen Meinung, dass die Mobilfunkbetreiber eher unter den Milliarden Daten ersticken - als diese auswerten können.
Eben. Will man da jeden Zellwechsel und jeden Ping auswerten, hätte man viel zu tun.
Eine App wie Touch & Schnüffel ist aber geradezu dazu entworfen Wege nachzuverfolgen.
Daraus macht sie ja auch kein Geheimnis. genau das wird dem Kunden ja sogar als Vorteil verkauft. Ich hingegen bin doch froh, daß ich das nicht nutzen kann. Erstens hat mein Handy kein NFC, und zweitens ist der Akku mittlerweile so klapperig, daß ich Gefahr laufe, am Ende der Reise mit leerem Akku dazustehen. (Und unter 20% Dampf läßt sich die Kamera auch nicht mehr aktivieren um QR-Codes zu scannen.) Dank einer guten DB-Agentur bin ich ja mittlerweile wieder von den Onlinetickets weg. (Wenngleich die Bahn natürlich trotzdem sieht, wo ich gefahren bin, dank Punktesammelei.)
In einigen Jahren soll es den kompletten, verdachtsunabhängigen Datenaustausch zwischen den Banken und Steuerbehörden geben.
http://www.t-online.de/wirtschaft/id_71570514/steuerabkommen-schaeuble-haelt-bankgeheim...
Dann sehen die Steuerbehörden vielleicht mal die roten Zahlen auf meinem Konto und haben Mitleid... ;-)
Ich wollte aber nicht zu weit weg von der Bahn. Ich finde die Datensammelwut aber eher abschreckend. Und der Self Check-In steigert ja weiter die Hemmschwellen die Bahn zu nutzen anstatt (technologie-)barrierefreier zu werden.
Richtig, und die Fahrkartenkontrolle durch Personal im Zug ist nunmal so einfach zu verstehen, daß ich diese sogar schon im Ausland ohne Kenntnisse der lokalen Sprache geschafft habe. (Der Erwerb der Fahrkarte ist natürlich was anderes, aber da gibt es ja auch Möglichkeiten..)
Wo ich hingegen Online- un Selbstcheckin sehr gerne mag, ist im Flugverkehr. Da ist man ja ohnehin schon transparent, egal was man macht... Wenn ich an die Urlaubsreisen meiner Kindheit denke, wo man sich nachts um 4 in ewig lange Schlangen am Flughafen einreihen mußte, um am Vormittag dann zu fliegen (und natürlich nur noch die letzten Nichtrauchersitze in der Reihe direkt vor dem Raucherbereich bekommen hat) - nee, da bin ich froh, daß DAS nicht mehr so ist.
Auf das Verbleiben im Versuschsstatus hoffende Grüße,
der Colaholiker