Ursache: Schlechte Anschlüsse in Hamburg Hbf (Fahrkarten und Angebote)

Bruno von Foersterberg, Freitag, 13.03.2015, 09:22 (vor 4078 Tagen) @ Steffen

Eine der Ursachen für die starke Nachfrage bei den Kopenhagener ICEs sind die miserablen Anschlüsse in Hamburg zwischen Fernverkehr und Regionalverkehr im Osten Schleswig-Holsteins. Um 2000 wurden die Anschlüsse gekappt (Fahrzeit NRW - Lübeck heute teilweise 1 Std. länger als 1998). Einzige vernünftige Anschlussverbindung ist oft der Kopenhagenener ICE.

Lösung: Doppeltraktion bis Puttgarden. Bessere Anschlüsse in Hamburg.

Das Thema beschäftigt Fernreisende und Fernpendler nach Lübeck übrigens schon seit 20 Jahren und schwappte schon bis in den Landtag. Es gab immer wieder Versuche der Bahn, deutsche Binnenreisende aus den Zügen fernzuhalten (Züge tauchten im Fahrplan nicht mehr auf).

Jedes Jahr gibt es bei den Kopenhagener ICEs bestimmte Chaostage: Ferienende in Schweden, Ferienbeginn in NRW, Roskilde-Festival. Nur die Bahn reagiert nicht.

Ach ja: Das Problem löst sich tatsächlich durch die bahntypische Unzuverlässigkeit.
Seit 2013 habe ich von 65 Fahrten IC 2218/ICE 39 55 x den Anschluss verpasst.
6 x habe ich den Anschluss bekommen, weil der ICE 39 erheblich verspätet Hamburg verließ (Schlägerei, Explosion im Motor, verspätete Bereitstellung). Nur 4 x habe ich den Anschluss in Hamburg korrekt erreicht.


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