Von TGV bis Inselbahn – Fortsetzung Teil 1 (Reiseberichte)

TD, Samstag, 14.02.2015, 14:30 (vor 4112 Tagen) @ TD

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Deutlich repräsentativer als der Bahnhof hingegen ist das Rathaus von Münstertal, das in den Jahren 1925/26 im damals neu um den Bahnhof herum entstehenden Ortszentrum errichtet wurde.

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Hier nochmals ein Blick auf das historische Bahnhofsgebäude und daneben der moderne Bahnsteig. Der Talent 2 wartet bereits zur Rückfahrt, diesmal fahren wir aber nur ein Teilstück bis nach Staufen.

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Die Einzelsitze wirken fast etwas verloren. Ich habe schon ein paar DB-Talente in unterschiedlichen Netzen gesehen, aber diese großzügige Version der Inneneinrichtung ist mir bisher noch nicht begegnet.

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Und hier sind wir auch schon in Staufen angekommen, in der Kleinstadt im Breisgau haben wir einen kleinen Zwischenstopp eingeplant.

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Auf dem Weg in die Altstadt geht der Blick hinauf zur Burgruine Staufen, die wird dann später unser nächstes Ziel sein.

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Wir spazieren zunächst durch die schmucke mittelalterliche Altstadt, hier das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Im Zuge der Renovierung des Rathauses in den Jahren 2006 und 2007 wurden für eine neue Heizung Geothermiebohrungen durchgeführt. In der Folge kam es zu einer Hebung der Altstadt von vielen Zentimetern, die Risse in den Gebäuden verursachten. Teilweise mussten aufgrund der Rissbildung auch schon Gebäude abgerissen werden. Ein solcher Riss ist auch zwischen Rathaus-Café und Rathaus zu sehen.

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Auch hier wieder ein Riss, der versehen ist mit einem symbolischen roten Klebeband als Rissverschluss mit der Aufschrift „Staufen darf nicht zerbrechen“.

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Nun wollen wir uns aber auf den Weg machen hinauf zur Burgruine. Im Vordergrund der „Bacchus“ des Bildhauers Kurt Lehmann. Die Ruine einer Burg aus dem 12. Jahrhundert liegt auf einem Hügel über der Stadt und ist von Weinbergen umgeben.

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Staufen liegt direkt am Übergang zwischen Schwarzwald und Rheinebene, hier ein Blick Richtung Schwarzwald...

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...und von der Burgruine aus über die Dächer der Stadt.

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In der anderen Blickrichtung hingegen dominiert die flache Landschaft der Rheinebene. Wer genau hinsieht, erkennt auch einen Triebzug, der aus Bad Krozingen Richtung Staufen fährt.

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Hier treffen sich die beiden Triebwagen im Bahnhof Staufen...

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...und dann fährt unser Exemplar weiter ins Münstertal. So, jetzt machen wir uns aber auf den Rückweg vom Schlossberg wieder hinab, denn bis der Triebwagen wieder zurückkommt, wollen wir am Bahnhof sein.

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Geschafft, wir sind rechtzeitig am Bahnhof angekommen und fahren nun wieder durch die Rheinebene nach Bad Krozingen.

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Die SWEG bezeichnet die Münstertalbahn als eine der landschaftlich schönsten Strecken in Deutschland und als malerische Route. Hässlich ist die Strecke wahrlich nicht, aber da hat man vielleicht doch etwas arg dick aufgetragen.

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In Bad Krozingen gibt es einen kurzen Übergang auf den nordfahrenden Regional-Express nach Freiburg. Eine Viertelstunde dauert die Fahrt am Rande des Schwarzwalds, dann ist Freiburg erreicht.

Wir bringen nun das Gepäck ins Hotel und wollen später nochmals zu einer kleinen Runde aufbrechen. Auch wenn der Reisetag somit noch nicht zu Ende ist, ist hier nach 40 Bildern doch eine gute Länge erreicht. Deshalb machen wir jetzt einen Schnitt, in den nächsten Tagen gibt es dann Teil 2 mit einem Abstecher nach Breisach und der anschließenden Fahrt mit dem TGV.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Tobias

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