Trassenpreissystem 2017: DB Netz startet Marktkonsultation (Allgemeines Forum)

Splittergattung, Mittwoch, 19.11.2014, 22:15 (vor 4158 Tagen) @ ICE-T-Fan

EU-Recht sieht künftig vor, dass jeder Zug mindestens die von ihm verursachten Kosten decken muss. Hinzu kommen Kosten, die nicht unmittelbar einem Zug zugeordnet werden, etwa Investitionen in neue Brücken oder Instandhaltungsaufwendungen für Tunnel. Daher soll es nach EU-Recht Zuschläge nach Tragfähigkeit des Verkehrs geben. Die EU verspricht sich davon insgesamt mehr Verkehr auf die Schiene. So soll zum Beispiel verhindert werden, dass der wettbewerbsintensive Güterverkehr auf die Straße abwandert.

War das bisher nicht so, dass jeder Zug seine eigenen Kosten decken musste?
Wenn dem so sein sollte, ist das doch eher ein Schritt in die entgegengesetzte Richtung. Man installiert auf dem Rechtsweg Kostenwahrheit auf der Schiene, aber lässt es weiterhin zu, dass der Straßenverkehr massiv externe Kosten verursacht, die durch Benzinsteuern etc. bei weitem nicht komplett aufgefangen werden - und damit will man verhindern, dass Verkehr auf die (relativ billiger werdende?) Straße abwandert? Das verstehe mal einer...


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