Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio (Allgemeines Forum)
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 23.07.2014, 18:58 (vor 4276 Tagen)
Die Deutsche Bahn AG ist ab Juni 2017 wieder alleine auf den Allgäuer Zugstrecken unterwegs. Wie die DB Regio Allgäu-Schwaben heute Nachmittag mitteilte, hat die Deutsche Bahn den Zuschlag für sämtliche Zugangebote auf den Strecken im Dieselnetz Allgäu erhalten. Die Vogtlandbahn, Betreiber der Alex-Züge, ging leer aus.
allgaeuhit.de
Die Vergabe ist noch vorbehaltlich der Einspruchsfrist für Mitbewerber bis 4. August.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 23.07.2014, 19:26 (vor 4276 Tagen) @ 218 466-1
Hallo!
Die Deutsche Bahn AG ist ab Juni 2017 wieder alleine auf den Allgäuer Zugstrecken unterwegs. Wie die DB Regio Allgäu-Schwaben heute Nachmittag mitteilte, hat die Deutsche Bahn den Zuschlag für sämtliche Zugangebote auf den Strecken im Dieselnetz Allgäu erhalten. Die Vogtlandbahn, Betreiber der Alex-Züge, ging leer aus.
allgaeuhit.deDie Vergabe ist noch vorbehaltlich der Einspruchsfrist für Mitbewerber bis 4. August.
Danke für die Info!
Steht schon fest, mit welchen Fahrzeugen die DB diese Strecken (v.a. die bisherigen ALEX-Linien) bedienen will?
m b g,
Anoj
Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio
interregio-2162, Mittwoch, 23.07.2014, 19:40 (vor 4276 Tagen) @ Anoj 1
Auf den bisherigen Alex-Linien soll dan der VT 612 kommen. Steht auch in der PM.
Ist der 612 Tschechien-tauglich?
ALR997, Mittwoch, 23.07.2014, 20:32 (vor 4276 Tagen) @ interregio-2162
- kein Text -
Warum? Ist eine Verbindung Allgäu - Prag vorgesehen ?
MAPO81, Mittwoch, 23.07.2014, 20:38 (vor 4276 Tagen) @ ALR997
- kein Text -
"Alex-Nord" gehöhrt nicht zum Dieselnetz Allgäu
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 23.07.2014, 20:42 (vor 4276 Tagen) @ MAPO81
- kein Text -
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Achso :)
ALR997, Mittwoch, 23.07.2014, 21:05 (vor 4276 Tagen) @ 218 466-1
- kein Text -
Aber um die Frage zu beantworten...
Eingleisigkeit, Mittwoch, 23.07.2014, 21:44 (vor 4276 Tagen) @ ALR997
Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio
ICE-T-Fan, Mittwoch, 23.07.2014, 23:13 (vor 4276 Tagen) @ interregio-2162
Das erklärt auch, warum massiv 612er von Dresden, Hof und Leipzig nach Kempten umstationiert wurden und werden.
Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio
Ede, Mittwoch, 23.07.2014, 23:17 (vor 4276 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ist jetzt schon Juni 2017?
Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio
ALR997, Mittwoch, 23.07.2014, 23:19 (vor 4276 Tagen) @ Ede
Wollte ich gerade auch fragen...
Naja ab Dezember scheint ja ein Teil 612 in Dresden überflüssig zu werden, wenn ich mich recht entsinne wird der FSX geteilt, oder?
612 jetzt schon nur noch alle zwei Stunden ab Dresden
Sebas, Donnerstag, 24.07.2014, 01:26 (vor 4276 Tagen) @ ALR997
Die BR 612 fährt von Dresden nur noch alle zwei Stunden nach Nürnberg (ehemals IRE). Andere Stunde fährt RE nur nach Hof und das geht dann mit Dostos. Ab Dezember wird nur noch Hof angefahren und dann brauchts keinen Diesel mehr.
Aber so richtig wird der 612 niemand nachweinen ...
612 jetzt schon nur noch alle zwei Stunden ab Dresden
ICE-T-Fan, Donnerstag, 24.07.2014, 01:46 (vor 4276 Tagen) @ Sebas
Aber so richtig wird der 612 niemand nachweinen ...
Nur die Leute die aufgrund von Fahrzeitverlängerungen in Hof und Nürnberg regelmäßig ihre Anschlüsse verpassen. Neigetechnik war auf der FSM nie ein Selbstzweck und ganz sicher kein Komfortmerkmal. Es ging immer um optimale Anschlüsse und wettbewerbsfähige Gesamtfahrzeiten.
612 jetzt schon nur noch alle zwei Stunden ab Dresden
Sebas, Donnerstag, 24.07.2014, 03:02 (vor 4275 Tagen) @ ICE-T-Fan
Nur die Leute die aufgrund von Fahrzeitverlängerungen in Hof und Nürnberg regelmäßig ihre Anschlüsse verpassen. Neigetechnik war auf der FSM nie ein Selbstzweck und ganz sicher kein Komfortmerkmal. Es ging immer um optimale Anschlüsse und wettbewerbsfähige Gesamtfahrzeiten.
Stimmt.
Und dennoch waren die Fahrten regelmäßig Höllentrips. Überfüllt, zu warm, kotzende Kinder, weinende Mütter, auslaufende Toiletten und das alles zusammen und nicht nur einmal.
Aber: vor einer Woche eine runderneuerte 612 erlebt. Mit frischem Polster und gut laufender Klimaanlage bei fast dreizig Grad draußen.
Vielleicht weine ich irgendwann doch in einem unbequemen Talent 2 sitzend dem Gewackel der 612 nach.
612 jetzt schon nur noch alle zwei Stunden ab Dresden
safe go, Chemnitz, Donnerstag, 24.07.2014, 08:42 (vor 4275 Tagen) @ Sebas
Stimmt.
Und dennoch waren die Fahrten regelmäßig Höllentrips. Überfüllt, zu warm, kotzende Kinder, weinende Mütter, auslaufende Toiletten und das alles zusammen und nicht nur einmal.
Offenbar passiert das erst nach längerer Wegstrecke und in der Gegenrichtung sind alle Betroffenen schon geflohen. Ansonsten deckt sich das nicht mit meinen Beobachtungen.
612 jetzt schon nur noch alle zwei Stunden ab Dresden
heinz11, Donnerstag, 24.07.2014, 10:06 (vor 4275 Tagen) @ Sebas
Nur die Leute die aufgrund von Fahrzeitverlängerungen in Hof und Nürnberg regelmäßig ihre Anschlüsse verpassen. Neigetechnik war auf der FSM nie ein Selbstzweck und ganz sicher kein Komfortmerkmal. Es ging immer um optimale Anschlüsse und wettbewerbsfähige Gesamtfahrzeiten.
Stimmt.
Und dennoch waren die Fahrten regelmäßig Höllentrips. Überfüllt, zu warm, kotzende Kinder, weinende Mütter, auslaufende Toiletten und das alles zusammen und nicht nur einmal.Aber: vor einer Woche eine runderneuerte 612 erlebt. Mit frischem Polster und gut laufender Klimaanlage bei fast dreizig Grad draußen.
Vielleicht weine ich irgendwann doch in einem unbequemen Talent 2 sitzend dem Gewackel der 612 nach.
DEN Praxistest solltest Du Dir unbedingt einmal gönnen...
Mein 612-Fazit
Splittergattung, Donnerstag, 24.07.2014, 12:09 (vor 4275 Tagen) @ Sebas
Positives: die 612 waren anfangs gute Werbung für den SPNV, schließlich
- erreichten sie doch hohe Geschwindigkeiten auf kurvigen, nichtelektrifizierten Strecken
- und konnten so sicherlich einige Regionen aus dem Schatten des schnellen Bahnverkehrs herausholen und etwas näher an die große weite Welt bringen (Allgäu, Oberfranken, Thüringer Wald)
Negatives: Mittlerweile kommen immer stärker die Nachteile zum Tragen ...
- der Komfort der 612 war nie der beste (Sitze, Klima und so)
- auf vielen seiner Einsatzstrecken macht dem Zug die Nachfrage zu schaffen, es kommt zu Überfüllungen. Langlaufende, schnelle RE wie Erfurt-Würzburg, Nürnberg-Allgäu oder insbesondere Nürnberg-Dresden und Göttingen-Zwickau, die oft mehrere Großstädte auch als de facto FV-Ersatz verbinden, lassen sich mit dem Äquivalent von maximal 4 bis 6 Einstöckern nicht bedienen
- das Modell der aktiven Neigetechnik hat sich nicht wirklich bewährt (Übelkeit bei Fahrgästen, nötiger Streckenausbau)
Wie man die Situation dieser RE-Linien retten könnte? Abschaffen ist ja keine Lösung, das würde gerade in ländlichen Regionen, aber auch in Großstädten wie Chemnitz dem Autoverkehr wieder viele Fahrgäste zuschustern, die dann keine schnelle Verbindung zum nächsten FV-Halt mehr hätten. Stattdessen:
- Mittelfristig müssen die Strecken komplett elektrifiziert werden
- dann ließe sich ökonomisch und ökologisch vertretbarer schneller RE-Verkehr entweder mit Lok+Dosto (idealerweise unter zusätzlichem Ausbau der Strecken für höhere Geschwindigkeiten auch ohne GNT) einrichten
- oder Weiterentwicklung der passiven Neigetechnik. Dann könnte man die Linien mit ET mit hoher Kapazität und passiver NT bedienen - ist in der Richtung irgendetwas auf dem Markt oder in der Entwicklung? Falls nicht, müssten sich wohl mal ein paar zuständige Aufgabenträger zusammenfinden, die Bestellung einer großen Charge solcher Züge ankündigen, die Strecken elektrifizieren lassen und dann dieses Angebot fahren lassen. Ich sehe momentan relativ viel Potenzial für ET mit passiver NT, nicht nur als 612-Nachfolger. Aber das wird wohl eher ein langfristiges Projekt, wenn überhaupt...
Mein 612-Fazit
regiobaden, Donnerstag, 24.07.2014, 13:47 (vor 4275 Tagen) @ Splittergattung
Ich denke es braucht vor allem:
- Stundentakt
- Niederflur
- Weniger Lärm (wieso denn keine Neigetechnik-ET?)
Mein 612-Fazit
Thomas, Donnerstag, 24.07.2014, 14:15 (vor 4275 Tagen) @ Splittergattung
naja, der Komfort ist schon ziemlich gut. Zugegeben - weniger aufgrund des Fahrzeuges, sondern wegen der darin verbauten Sitze mit Tischen bzw. Klapptischen und einem Neigungswinkel. Wo findet man das heute noch im Nahverkehr in der 2. Klasse? Nirgends.
612 jetzt schon nur noch alle zwei Stunden ab Dresden
ICE-T-Fan, Donnerstag, 24.07.2014, 01:53 (vor 4276 Tagen) @ Sebas
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 24.07.2014, 01:54
Die BR 612 fährt von Dresden nur noch alle zwei Stunden nach Nürnberg (ehemals IRE). Andere Stunde fährt RE nur nach Hof und das geht dann mit Dostos. Ab Dezember wird nur noch Hof angefahren und dann brauchts keinen Diesel mehr.
Nach Görlitz fahren ja auch keine 612er mehr oder?
Aktuell sind in Dresden noch 6 Tfz der Baureihe 612 stationiert (#103-105, #110-111, #129). Die dürften ab Dezember vermutlich alle nach Ulm oder Kempten gehen.
612er in Dresden
Christian_S, Donnerstag, 24.07.2014, 14:46 (vor 4275 Tagen) @ ICE-T-Fan
Nach Görlitz fahren ja auch keine 612er mehr oder?
Doch. Als ich vor 2 Wochen in Breslau war kam mir bei der abendlichen Rückfahrt der Gegen-RE nach Görlitz mit 2x612 entgegen. Mit 642ern werden von den RE-Leistungen soweit ich weiss nur die Breslau-Züge gefahren. Für allzuviele Füllleistungen dürfte es auch kaum reichen, gibt ja glaub nur 5 Exemplare mit PL-Zulassung.
612er in Dresden
ICE-T-Fan, Donnerstag, 24.07.2014, 14:52 (vor 4275 Tagen) @ Christian_S
Das dürfte nächstes Jahr wohl vorbei sein.
Erfurt hat ja seine überschüssigen 642er größtenteils nach Dresden abgegeben. Dafür bekamen wir 3 612er aus Dresden und Kaiserslautern.
612er in Dresden
Splittergattung, Donnerstag, 24.07.2014, 16:47 (vor 4275 Tagen) @ Christian_S
Nach Görlitz fahren ja auch keine 612er mehr oder?
Doch. Als ich vor 2 Wochen in Breslau war kam mir bei der abendlichen Rückfahrt der Gegen-RE nach Görlitz mit 2x612 entgegen. Mit 642ern werden von den RE-Leistungen soweit ich weiss nur die Breslau-Züge gefahren. Für allzuviele Füllleistungen dürfte es auch kaum reichen, gibt ja glaub nur 5 Exemplare mit PL-Zulassung.
Doch, eigentlich schon. Meistens sehe ich da 642, die 612 sind auch auf den reinen Inlandsverbindungen klar in der Minderheit, würde ich behaupten.
612er in Dresden
Christian_S, Donnerstag, 24.07.2014, 20:51 (vor 4275 Tagen) @ Splittergattung
,
Doch, eigentlich schon. Meistens sehe ich da 642, die 612 sind auch auf den reinen Inlandsverbindungen klar in der Minderheit, würde ich behaupten.
Ok, das sind dann aber vermutlich "normale" 642er, also ein anderer Umlauf als die Breslau-Züge. Denn 642er mit PL-Zulassung gibts doch glaub nur 5 (?) und 3 braucht man ja schon für die täglichen Leistungen.
Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio
ICE-T-Fan, Donnerstag, 24.07.2014, 00:20 (vor 4276 Tagen) @ Ede
Nein, aber trotzdem gibt es schon munteres Tfz-Geschiebe Richtung Süden. Insbesondere auch dadurch, dass die 612er bald einen Teil der 611er in BW ersetzen.
Von Erfurt ging bisher nur 612 133/633 nach Süden.
Dieselnetz Allgäu komplett an DB-Regio
Ludo, Niedersachsen, Mittwoch, 23.07.2014, 23:06 (vor 4276 Tagen) @ Anoj 1
Danke für die Info!
Steht schon fest, mit welchen Fahrzeugen die DB diese Strecken (v.a. die bisherigen ALEX-Linien) bedienen will?
Na hoffentlich doch mit BR 218 und n-Wagen :-).
Gruß, Ludo
Schlechter Tag für 218 466-1 ;)
Christian_S, Mittwoch, 23.07.2014, 23:25 (vor 4276 Tagen) @ Ludo
Danke für die Info!
Steht schon fest, mit welchen Fahrzeugen die DB diese Strecken (v.a. die bisherigen ALEX-Linien) bedienen will?
Na hoffentlich doch mit BR 218 und n-Wagen :-).
Das es deutlich mehr 612-Leistungen geben wird ist ja für die Userin 218 466-1 eine eher schlechte Meldung ;)
612 Lindau/Oberstdorf - München
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 24.07.2014, 17:16 (vor 4275 Tagen) @ Christian_S
Hallo!
Danke für die Info!
Steht schon fest, mit welchen Fahrzeugen die DB diese Strecken (v.a. die bisherigen ALEX-Linien) bedienen will?
Na hoffentlich doch mit BR 218 und n-Wagen :-).
Das es deutlich mehr 612-Leistungen geben wird ist ja für die Userin 218 466-1 eine eher schlechte Meldung ;)
...für wen nicht? ;-)
Ich gehe davon aus, dass es durch den Einsatz der BR 612 zu Fahrzeitverkürzungen durch die Neigetechnik kommen wird. Kann jemand sagen, um wie viel schneller die BR 612 im Vergleich zu den ALEX-Zügen heute sein werden?
m b g,
Anoj
612 Lindau/Oberstdorf - München
Alexander, Donnerstag, 24.07.2014, 17:38 (vor 4275 Tagen) @ Anoj 1
Hi,
Ich gehe davon aus, dass es durch den Einsatz der BR 612 zu Fahrzeitverkürzungen durch die Neigetechnik kommen wird. Kann jemand sagen, um wie viel schneller die BR 612 im Vergleich zu den ALEX-Zügen heute sein werden?
Im Abschnitt Lindau - Kempten sind es ca. 10 Minuten und im Abschnitt Kempten - München auch noch einmal 10 Minuten.
Also auf der Gesamtstrecke ca. 20 Minuten schneller als die Züge des ALEX.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
612 Lindau/Oberstdorf - München
interregio-2162, Donnerstag, 24.07.2014, 18:31 (vor 4275 Tagen) @ Alexander
Ein Paar Minuten kommen noch dazu, man Spart sich in Immenstadt das Rangieren/Vereinigen der beiden Zugteile nach München.
Fahrzeitunterschied mit und ohne NT München - Lindau
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 24.07.2014, 18:40 (vor 4275 Tagen) @ Alexander
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 24.07.2014, 18:44
Ich gehe davon aus, dass es durch den Einsatz der BR 612 zu Fahrzeitverkürzungen durch die Neigetechnik kommen wird. Kann jemand sagen, um wie viel schneller die BR 612 im Vergleich zu den ALEX-Zügen heute sein werden?
Im Abschnitt Lindau - Kempten sind es ca. 10 Minuten und im Abschnitt Kempten - München auch noch einmal 10 Minuten.
Also auf der Gesamtstrecke ca. 20 Minuten schneller als die Züge des ALEX.
Im aktuellen Fahrplan gibt es bereits den direkten Vergleich:
München - Buchloe 612-RE 46 Min. mit vier Halten, ALX 44 Min mit drei Halten. - NT und 160 km/h Vorteil 1 Minute*
Buchloe - Kempten AFX 34 Min., ALX 41Min. - NT Vorteil 7 Minuten.
Kempten - Immenstadt AFX 14 Min. mit Halt, ALX 15 Min. ohne Halt. - NT Vorteil 3 Minuten.
Immenstadt - Lindau AFX 47 Min., ALX 54 Min. - NT Vorteil 7 Minuten.
Damit kommt man auf 18 Minuten München-Lindau.
Nach der Elektrifizierung fahren Kemptener Züge aber nahezu geschlossen nach Augsburg statt nach München.
* Wegen S-Bahn Mischverkehr kein aufschussreicher Vergleich möglich.
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Fahrzeitunterschied mit und ohne NT München - Lindau
naseweiß, Donnerstag, 24.07.2014, 19:34 (vor 4275 Tagen) @ 218 466-1
Damit kommt man auf 18 Minuten München-Lindau.
Danke für die Aufstellung.
Nach der Elektrifizierung fahren Kemptener Züge aber nahezu geschlossen nach Augsburg statt nach München.
Ich würde stark vermuten, dass nach der Elektrifizierung ein Stundentakt München-Kempten mit Dieselfahrzeugen, konkret wohl den 612ern, bleiben wird. Dafür ist die direkte Anbindung Kaufbeurens, Kempten, Immenstadt, Oberstdorf usw. nach München zu wichtig.
Lediglich die Direktverbindungen München-Füssen und Ausgburg-Memmingen werden wegfallen. Stattdessen Korrespodenz ET-Stundentakt München-Memmingen und VT-Stundentakt Augsburg-Füssen in Buchloe.
--
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Fahrzeitunterschied mit und ohne NT München - Lindau
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 24.07.2014, 20:20 (vor 4275 Tagen) @ naseweiß
Ich würde stark vermuten, dass nach der Elektrifizierung ein Stundentakt München-Kempten mit Dieselfahrzeugen, konkret wohl den 612ern, bleiben wird. Dafür ist die direkte Anbindung Kaufbeurens, Kempten, Immenstadt, Oberstdorf usw. nach München zu wichtig.
Lediglich die Direktverbindungen München-Füssen und Ausgburg-Memmingen werden wegfallen. Stattdessen Korrespodenz ET-Stundentakt München-Memmingen und VT-Stundentakt Augsburg-Füssen in Buchloe.
Das ist vom Ausbau der S-Bahn Strecke abhängig. Im Fall des viergleisigen Ausbau, sollen die RE weitgehrnd durch die Express "S24" ersetzt werden. Nur noch 9 statt 27 Zugpaare.
Dazu auch die BEG in der hier im Beiragsbaum schon verkinkten PM:
Nach der Elektrifizierung der Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau werden die Züge statt von München dann von Augsburg kommen mit Anschluss in Buchloe aus München.
Der Vororverkehr München - Buchloe wird seperat für 2020 ausgeschrieben.
Die bisherigen AFX und ALX können dann im Stundentakt Augsburg-Oberstorf/Lindau fahren.
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Fahrzeitunterschied mit und ohne NT München - Lindau
Alexander, Donnerstag, 24.07.2014, 20:20 (vor 4275 Tagen) @ naseweiß
Hi,
Nach der Elektrifizierung fahren Kemptener Züge aber nahezu geschlossen nach Augsburg statt nach München.
Ich würde stark vermuten, dass nach der Elektrifizierung ein Stundentakt München-Kempten mit Dieselfahrzeugen, konkret wohl den 612ern, bleiben wird. Dafür ist die direkte Anbindung Kaufbeurens, Kempten, Immenstadt, Oberstdorf usw. nach München zu wichtig.
es bleibt ein 2 Stundentakt München - Immenstadt - Lindau/Oberstdorf.
Lediglich die Direktverbindungen München-Füssen und Ausgburg-Memmingen werden wegfallen. Stattdessen Korrespodenz ET-Stundentakt München-Memmingen und VT-Stundentakt Augsburg-Füssen in Buchloe.
München - Füssen wird es nur noch einzelne Züge geben.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe soll es folgende Linien geben:
2 Stundentakt:
Ulm - Kempten - Pfronten
Ulm - Kempten - Immenstadt - Röthenbach/Oberstdorf
Augsburg - Kempten - Pfronten
Immenstadt - Oberstdorf
Diese Netze werden mit Neufahrzeugen gefahren und geben Größtenteils ein Stundentakt ab.
Augsburg - Immenstadt - Lindau/Oberstdorf
München - Immenstadt - Lindau/Oberstdorf
Augsburg - Türkheim - Memmingen/Bad Wörishofen
Türkheim - Bad Wörishofen
Diese sollen mit VT612 gefahren werden.
E-Netz:
Stundentakt:
München - Memmingen
München - Buchloe
Damit ergeben sich 5 Züge auf München - Buchloe in zwei Stunden.
Der Stundentakt München - Buchloe müsste in Buchloe dann immer Anschluß an den RE nach Memmingen/Bad Wörishofen bzw. in der anderen Stunde an die RB nach Pfronten haben.
Das Dieselnetz Augsburg I wird dahingehend umgestellt, dass Augsburg - Füssen stündlich gefahren wird und zusätzlich 2 Stündlich Augsburg - Buchloe.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Fahrzeitunterschied mit und ohne NT München - Lindau
Alphorn (CH), Donnerstag, 24.07.2014, 20:28 (vor 4275 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Alphorn (CH), Donnerstag, 24.07.2014, 20:28
Damit kommt man auf 18 Minuten München-Lindau.
Da müsste man aber noch die zwei zusätzlichen Halte der 612er berücksichtigen. Die kosten bei solchen langsam beschleunigenden Zügen mindestens 3 Minuten pro Stück, macht also 24 Minuten NT-Vorteil auf der ganzen Strecke.
Fahrzeitunterschied mit und ohne NT München - Lindau
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 24.07.2014, 20:40 (vor 4275 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 24.07.2014, 20:41
Damit kommt man auf 18 Minuten München-Lindau.
Da müsste man aber noch die zwei zusätzlichen Halte der 612er berücksichtigen. Die kosten bei solchen langsam beschleunigenden Zügen mindestens 3 Minuten pro Stück, macht also 24 Minuten NT-Vorteil auf der ganzen Strecke.
Die sind natürlich schon berücksichtigt, siehe Bsp. Kempten - Immenstadt (Halt in Martinszell) mit 3 statt 1 berechneten Minuten zugunsten der NT.
Alledings können in Fahrtrichtung Buchloe (-Augsburg/München) noch 7 Minuten Kuppelvorteil dazu berechnet werden. In Richtung Lindau ergibt sich im aktuellen Vergleich nur eine Minute (3 statt 4 Min. Aufenthalt in Immenstadt), somit 19 Minuten Gesamtvorteil.
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Fahrzeitunterschied mit und ohne NT München - Lindau
Christian_S, Donnerstag, 24.07.2014, 20:57 (vor 4275 Tagen) @ 218 466-1
Im aktuellen Fahrplan gibt es bereits den direkten Vergleich:
München - Buchloe 612-RE 46 Min. mit vier Halten, ALX 44 Min mit drei Halten. - NT und 160 km/h Vorteil 1 Minute*
Die Strecke gibt ja ohnehin schon relativ konstant hohe Geschwindigkeiten her, da sie mehr oder weniger gerade verläuft, also wenig Geschwindigkeitseinbrüche hat. Daher bringt die Neigetechnik bis Buchloe eh nicht viel, mal die Kurvenkombinationen zwischen Eichenau und Buchenau sowie Grafrath und Türkenfeld ausgenommen. Liegt dort überhaupt GNT oder beginnt die erst weiter westlich?
Schlechter Tag für 218 466-1 ;)
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 24.07.2014, 18:40 (vor 4275 Tagen) @ Christian_S
Das es deutlich mehr 612-Leistungen geben wird ist ja für die Userin 218 466-1 eine eher schlechte Meldung ;)
Es war ja bekannt, dass mit "gebrauchten Neigetechnikfahrzeugen oder niederflurigen Neufahrzeugen" nichts komfortables zu erwarten sein würde. Insofern ist das kein Schok.
Die ALX mit ex-DR Wagen und BR 223 werde ich nicht vermissen. Es wird Not durch Elend ersetzt.
Mit Dosto und BR 245 (auf die ich gehofft hatte) wäre es eine Überlegung wert gewesen, auch gelegentlich mit NV zu fahren, so wie bisher mit n-Wagen RE bis/ab Memmingen bzw. Kempten. So aber bleibe ich ausschließlich beim FV, der ja dort mittelfristig auf 2h Takt ausgebaut wird.
Bereits in diesem Jahr gehen bisher ca. 95% meiner gefahrenen Bahn-Kilometer (ich fahre pro Woche etwa 600 - 2000 km Bahn) an den FV und NIM-Express (FV-Komfort). Die 5% teilen sich n-Wagen, Dosto und BR 650.
*Den 612ern eine lange Nase zeig* ;)
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Dieselnetz Allgäu komplett an DB - BEG Pressemitteilung
RhBDirk, Mittwoch, 23.07.2014, 19:27 (vor 4276 Tagen) @ 218 466-1
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2014, 2017 und 2020
Holger2, Freitag, 25.07.2014, 02:12 (vor 4275 Tagen) @ RhBDirk
Hallo,
nach der Pressemeldung sehe ich das Liniennetz so:
2014:
München - Buchloe - Füssen
München - Buchloe - Memmingen
München - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau
München - Buchloe - Kempten
Augsburg - Buchloe - Füssen
Augsburg - Buchloe (- Marktoberdorf)
Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau (NT)
Augsburg - Buchloe - Bad Wörishofen / Memmingen
Augsburg - Buchloe
Türkheim - Bad Wörishofen
Türkheim - Bad Wörishofen
Ulm - Memmingen - Kempten
Ulm - Memmingen
Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf
Ulm - Memmingen
Memmingen - Kisslegg - Aulendorf - Sigmaringen
Lindau - Kisslegg - Aulendorf
Wangen - Hergatz
bis 2017: Kempten - Pfronten Steinach
bis 2017: Kempten - Reutte
2017 / 2019:
München - Buchloe - Füssen
München - Buchloe - Memmingen
München - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau
bis 2019: München - Buchloe - Kempten - Pfronten
ab 2019: München - Buchloe - Memmingen
Augsburg - Buchloe - Füssen
Augsburg - Buchloe (- Marktoberdorf)
Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau (NT)
bis 2019: Augsburg - Buchloe - Bad Wörishofen / Memmingen (NT)
ab 2019: Augsburg - Buchloe - Bad Wörishofen / Pfronten
Augsburg - Buchloe
Türkheim - Bad Wörishofen
Türkheim - Bad Wörishofen
Ulm - Memmingen - Kempten - Pfronten
Ulm - Memmingen
Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf / Röthenbach (-Lindau)
Ulm - Memmingen
Memmingen - Kisslegg - Aulendorf - Sigmaringen
Lindau - Kisslegg - Aulendorf
Wangen - Hergatz
Habt Ihr da Korrekturen oder sehe ich das richtig?
Holger
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
lokuloi, Freitag, 25.07.2014, 10:14 (vor 4274 Tagen) @ Holger2
2017 / 2019:München - Buchloe - Füssen
München - Buchloe - Memmingen
München - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau
bis 2019: München - Buchloe - Kempten - Pfronten
ab 2019: München - Buchloe - MemmingenAugsburg - Buchloe - Füssen
Augsburg - Buchloe (- Marktoberdorf)
Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau (NT)
bis 2019: Augsburg - Buchloe - Bad Wörishofen / Memmingen (NT)
ab 2019: Augsburg - Buchloe - Bad Wörishofen / Pfronten
Augsburg - Buchloe
Ja. So habe ich das auch verstanden, und das scheint mir auch die sinnvollste Lösung. Zumindest kann ich in der PM nichts davon lesen, dass neben den Zügen München - Memmingen nur noch Züge München - Buchloe angeboten werden und dort dann immer umgesteigen werden muss. Nur die Züge nach Kempten (und dann ab 2017 weiter nach Pfronten) werden dann aus Richtung Augsburg kommen und Augburg - Memmingen im Gegenzug nicht mehr angeboten.
Die Direktverbindungen München - Oberstdorf/Lindau und München - Füssen bleiben demnach (zumindest steht nichts anderes da).
Zusätzlich hätte ich schön gefunden:
Flügeln der Züge München - Füssen nach Kempten: so erhält man einen Stundentakt nach Kempten, gerne auch mit 612er.
Verlängerung der Züge München - Memmingen nach Lindau, zumindest zweistündig, anstatt diesem Kuddelmuddel:
Memmingen - Kisslegg - Aulendorf - Sigmaringen
Lindau - Kisslegg - Aulendorf
Wangen - Hergatz
Somit wäre die Elektrifizierung Lindau - Memmingen (fast 100km!) wirklich nur 2stündig für den EC, wovon hauptsächlich die Ostschweiz profitiert. Da wäre das Geld wohl woanders sinnvoller angelegt...
Habt Ihr da Korrekturen oder sehe ich das richtig?
Ich denke (und hoffe) Du siehst das richtig.
Holger
Ciao,
Uli
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
naseweiß, Freitag, 25.07.2014, 11:41 (vor 4274 Tagen) @ lokuloi
Zumindest kann ich in der PM nichts davon lesen, dass neben den Zügen München - Memmingen nur noch Züge München - Buchloe angeboten werden und dort dann immer umgesteigen werden muss.
Das wäre sehr sonderbar, da zu viele Direktverbindungen wegfielen.
Flügeln der Züge München - Füssen nach Kempten: so erhält man einen Stundentakt nach Kempten, gerne auch mit 612er.
Nur wohin dann mit den Zügen aus Augsburg? Dann müssten die in Buchloe enden, ggf. Bad Wörrishofen, Kaufbeuren. An sich würde ich vermuten, dass man einen 30-min-Takt Ausgburg-Buchloe und einen 30-min-Takt München-Buchloe annimmt, also in der Summe 8 Züge/Zweistunden. Und diesen sollten wenn möglich von Buchloe weiter ins Allgäu fahren. Wenn man nun schon in Buchloe oder Kaufbeuren flügelt, hätte man entweder zu viele Züge im Allgäu oder eben zu viele andere, die schon in Buchloe enden müssen. Das Minimum wären Stundentakt von Buchloe nach Memmingen, Kempten und Füssen, bzw. Kempten wohl 3 Züge/Zweistunden.
Verlängerung der Züge München - Memmingen nach Lindau, zumindest zweistündig, anstatt diesem Kuddelmuddel:
Memmingen - Kisslegg - Aulendorf - Sigmaringen
Lindau - Kisslegg - Aulendorf
Wangen - Hergatz
Somit wäre die Elektrifizierung Lindau - Memmingen (fast 100km!) wirklich nur 2stündig für den EC, wovon hauptsächlich die Ostschweiz profitiert. Da wäre das Geld wohl woanders sinnvoller angelegt...
Das ist in der Tat ärgerlich, hat wohl verschiedene Gründe, eine verzwickte Situation.
Der 2h-Takt Memmingen-Aulendorf kann nur recht knapp diese Strecke in unter einer Stunde zurücklegen, sodass die 00er-Knoten bzw. Zugkreuzungen an beiden Enden klappen. Deswegen muss er ab Memmingen in der Stunde ohne EC fahren (vsl. ungerade Stunde) und man kann wohl auch nicht mit ET bis Kisslegg (bzw. weiter nach Lindau) fahren und dort Kurzumstieg in einen VT nach Aulendorf-Sigmaringen. Wobei das fahrzeitmäßig dank der Vorteile ET vs. VT eigentlich gehen sollte, aber man verliert dann die Direktverbindung Memmingen-Aulendorf, in der anderen Stunde schließlich nicht möglich.
In der anderen Stunde (gerade in Memmingen) könnte man zwar die ETs von München in Memmingen weiter Richtung Lindau durchbinden. Das wäre aber einerseits nicht so sinnvoll, da man in Memmingen gerade vom EC überholt wird. Vor allem aber möchte man anscheinend gar keinen (ungefähren) Stundentakt Memmingen-Kisslegg anbieten. Das ist natürlich ein miserables Angebot, das Problem der Ländergrenzen schlägt vermutlich zu.
Wünschenswert wäre die Elektrifizierung von Aulendorf-Kisslegg und dann drei 2h-Takte mit ETs:
- Aulendorf(00) - Kisslegg(25) - Memmingen(00-05) - Buchloe(45) - München(30)
- LindauHbf(50) - Kisslegg(20) - Memmingen(55-05) - Buchloe(45) - München(30) mit EC-Überholung
- LindauHbf(50) - Kisslegg(20-35) - Aulendorf(00)
Wie es Andrea-218 auch schon richtig festgestellt, zusätzlich müsste ein Kreuzungsabschnitt bei Leutkirch für die 30er-Kreuzung der RBs errichtet werden.
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 25.07.2014, 17:35 (vor 4274 Tagen) @ naseweiß
Zumindest kann ich in der PM nichts davon lesen, dass neben den Zügen München - Memmingen nur noch Züge München - Buchloe angeboten werden und dort dann immer umgesteigen werden muss.
Das wäre sehr sonderbar, da zu viele Direktverbindungen wegfielen.
Stündlich soll es RE München - Memmingen - Kißlegg - Lindau geben. Für München - Buchloe ist eine Express S-Bahn im 30 Min-Takt vorgesehen, sofern der drei - oder viergleisige Ausbau bis Eichenau wie geplant kommt.
Klar dass in der PM darüber nichts steht, weil diese Ausschreibung erst noch durchgeführt wird.
Verlängerung der Züge München - Memmingen nach Lindau, zumindest zweistündig, anstatt diesem Kuddelmuddel:
Memmingen - Kisslegg - Aulendorf - Sigmaringen
Lindau - Kisslegg - Aulendorf
Wangen - Hergatz
Somit wäre die Elektrifizierung Lindau - Memmingen (fast 100km!) wirklich nur 2stündig für den EC, wovon hauptsächlich die Ostschweiz profitiert. Da wäre das Geld wohl woanders sinnvoller angelegt...
Das ist in der Tat ärgerlich, hat wohl verschiedene Gründe, eine verzwickte Situation.
Das läuft 2020 auch aus. Es gibt eine gemeinsame Ausschreibung von BEG und NVBW für RE München - Memmingen - Kißlegg - Lindau und eine eigene NVBW Ausschreibung Kißlegg - Aulendorf - Sigmaringen (-Tübingen)
Der 2h-Takt Memmingen-Aulendorf kann nur recht knapp diese Strecke in unter einer Stunde zurücklegen, sodass die 00er-Knoten bzw. Zugkreuzungen an beiden Enden klappen. Deswegen muss er ab Memmingen in der Stunde ohne EC fahren (vsl. ungerade Stunde) und man kann wohl auch nicht mit ET bis Kisslegg (bzw. weiter nach Lindau) fahren und dort Kurzumstieg in einen VT nach Aulendorf-Sigmaringen. Wobei das fahrzeitmäßig dank der Vorteile ET vs. VT eigentlich gehen sollte, aber man verliert dann die Direktverbindung Memmingen-Aulendorf, in der anderen Stunde schließlich nicht möglich.In der anderen Stunde (gerade in Memmingen) könnte man zwar die ETs von München in Memmingen weiter Richtung Lindau durchbinden. Das wäre aber einerseits nicht so sinnvoll, da man in Memmingen gerade vom EC überholt wird. Vor allem aber möchte man anscheinend gar keinen (ungefähren) Stundentakt Memmingen-Kisslegg anbieten. Das ist natürlich ein miserables Angebot, das Problem der Ländergrenzen schlägt vermutlich zu.
NVBW und BEG haben sich letztes Jahr schon um die Halte Stetten und Sonthein vs. Tannheim und Marstetten-Aitrach "geprügelt". Ich weiß nicht, ob sie sich inzwischen geeinigt haben, aber die NVBW besteht auf stündliche Bedienung aller Stationen zw. Memmingen und Wangen. Daher liegt ein Stundentakt nahe, auch wenn es dann keinen Anschluss Richtung Aulendorf geben wird. Das ist man in Kißlegg aber gewohnt, da der Anschluss Wolfegg <-> Wangen 1993 - 2011 auch nur zwistüdlich funktionierte, trotz durchgehendem Stundentakt in alle drei Richtungen ab Kißlegg bis 2004.
Aktuell kommt man in/aus Richtung Aulendorf und Wagen zweitündlich auch nur bis Leutkirch.
Wünschenswert wäre die Elektrifizierung von Aulendorf-Kisslegg und dann drei 2h-Takte mit ETs:
- Aulendorf(00) - Kisslegg(25) - Memmingen(00-05) - Buchloe(45) - München(30)
- LindauHbf(50) - Kisslegg(20) - Memmingen(55-05) - Buchloe(45) - München(30) mit EC-Überholung
- LindauHbf(50) - Kisslegg(20-35) - Aulendorf(00)
Wie es Andrea-218 auch schon richtig festgestellt, zusätzlich müsste ein Kreuzungsabschnitt bei Leutkirch für die 30er-Kreuzung der RBs errichtet werden.
Die NBVW wollte das bereits im Dez. 2011 so einführen, also die n-Wagen RE München - Memmingen (wie 1993 - 2004) wieder bis Aulendorf durchbinden, bzw. 2x täglich sogar bis Sigmaringen, dafür 611 IRE aus Stuttgart - Tübingen - Sigmaringen - Aulendorf bis Memmingen verlängern. Trotz weniger geplanter Halte (nur Leutkirch, Kißlegg und Bad Waldsee) gehen sich beide 00 Knoten in Memmingen und Aulendorf kreuzungsbedingt nicht aus. Die nötige Reakitvierung des früheren Bf Gebratzhofen wollte man aber nicht finanzieren. Die ET können das auch nicht kompensieren. Lindau geht sich zur 00-Wende so oder so nicht aus.
Bis zur Elektifizierung Kißlegg - Aulendorf - Herbertingen (wer hätte 1978 gedacht, dass das jemals Thema sein könnte, als Andreas Kleber diese Stecke vor der Stlllegung bewahrte ;) ), Ulm - Sigmaringen - Immendingen und Tübingen - Abzw. Inzigkofen dauert es aber noch. Der Bundesverkehrswegeplan (alle drei Strecken waren enthalten) wird neu bewertet. Dann wird man sehen.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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naseweiß, Freitag, 25.07.2014, 18:51 (vor 4274 Tagen) @ 218 466-1
Stündlich soll es RE München - Memmingen - Kißlegg - Lindau geben. Für München - Buchloe ist eine Express S-Bahn im 30 Min-Takt vorgesehen, sofern der drei - oder viergleisige Ausbau bis Eichenau wie geplant kommt.
Jetzt auch noch mehr? In dieser hier:
findet man nur zwei Stundentakten München-Buchloe die Rede. Das wäre ein 30-min-Takt RB mit Halten vermutlich in Pasing, Fürstenfeldbruck, Geltendorf und Kaufering. Einer bis Buchloe, der andere bis Memmingen bzw. Lindau.
Außerdem würde ich von RBs München-Memmingen reden, da alle kleinen Halte bedient werden. Für den Schnellverkehr hat man den EC. Das sollte reichen, so viel Potential hat die Strecke sicher nicht. Die REs über Kempten sind da wichtiger, da dort kein EC fährt und das Fahrgastpotential vermutlich auch höher als über Memmingen ist.
Klar dass in der PM darüber nichts steht, weil diese Ausschreibung erst noch durchgeführt wird.
(...)
Das läuft 2020 auch aus. Es gibt eine gemeinsame Ausschreibung von BEG und NVBW für RE München - Memmingen - Kißlegg - Lindau und eine eigene NVBW Ausschreibung Kißlegg - Aulendorf - Sigmaringen (-Tübingen)
Das klingt logisch, also keine Aufregung um nichts.
NVBW und BEG haben sich letztes Jahr schon um die Halte Stetten und Sonthein vs. Tannheim und Marstetten-Aitrach "geprügelt". Ich weiß nicht, ob sie sich inzwischen geeinigt haben, aber die NVBW besteht auf stündliche Bedienung aller Stationen zw. Memmingen und Wangen.
Das ist etwas komisch, denn ich dachte, dass Memmingen als 00er-Knoten fix ist. Und die einen beiden liegen östlich von Memmingen, die anderen westlich. Und Buchloe-München muss man mit Sicherheit im Stundentakt fahren, also kann auch der Fahrplan Memmingen-Buchloe stündlich gleich sein.
Tannheim und Marstetten-Aitrach müssten eher wegen der EC-Überholung wegfallen, wenn man tatsächlich in unter 30 min bis Kisslegg (dann dort 30er-Kreuzung und Anschluss Aulendorf) kommen wollte, vgl. Idee von lokuli.
Bis zur Elektifizierung Kißlegg - Aulendorf - Herbertingen (wer hätte 1978 gedacht, dass das jemals Thema sein könnte, als Andreas Kleber diese Stecke vor der Stlllegung bewahrte ;) ), Ulm - Sigmaringen - Immendingen und Tübingen - Abzw. Inzigkofen dauert es aber noch. Der Bundesverkehrswegeplan (alle drei Strecken waren enthalten) wird neu bewertet. Dann wird man sehen.
Das ist mit Sicherheit Zukunfsmusik. Wenn man doch stündlich mit den ETs Memmingen-Kisslegg-Lindau fährt und sogar ein 30er-Knoten Kisslegg klappt, also stündlich Anschluss in alle drei Richtungen, dann wäre es zumindest wegen der hier diskutierten Problematik gar nicht nötig.
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 25.07.2014, 20:51 (vor 4274 Tagen) @ naseweiß
Jetzt auch noch mehr? In dieser hier:
findet man nur zwei Stundentakten München-Buchloe die Rede. Das wäre ein 30-min-Takt RB mit Halten vermutlich in Pasing, Fürstenfeldbruck, Geltendorf und Kaufering. Einer bis Buchloe, der andere bis Memmingen bzw. Lindau.
Im Netzplan der Betriebsstufe 2 steht dort für München - Buchloe stündlich RE München - Memmingen (-Lindau) "E-Netz Allgäu" und München - Buchloe "Vorortverkehr München (E)" ebenfalls stündlich.
München soll noch zweistüdlich mit Kempten - Lindau/Oberstorf verbunden bleiben.
Außerdem würde ich von RBs München-Memmingen reden, da alle kleinen Halte bedient werden. Für den Schnellverkehr hat man den EC. Das sollte reichen, so viel Potential hat die Strecke sicher nicht. Die REs über Kempten sind da wichtiger, da dort kein EC fährt und das Fahrgastpotential vermutlich auch höher als über Memmingen ist.
Die durchgehenden RE sollen lt. Bayerischer Staatsminister des Innern Joachim Herrmann einen Stundentakt über Memmingen mit den EC ergeben:
"Der umsteigefreie Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von München über Kempten nach Lindau im 2-Stunden-Takt soll fortgeführt werden. Der künftige Betreiber wird im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens ermittelt." (Anm. DB-Regio)
"Darüber hinaus wird die Einrichtung eines 2-stündlichen, umsteigefreien SPNV-Angebotes von München über Memmingen nach Lindau geprüft. Diese Züge würden alternierend zum zweistündlichen Fernverkehr verkehren. Ob diese Verkehre eingerichtet werden, hängt von den verfügbaren Regionalisierungsmitteln und der Abstimmung mit dem Land Baden-Württemberg ab."
http://www.ludwighartmann.de/elektrifizierung-der-eisenbahnstrecke-mu%CC%88nchen-gelten...
Das ist etwas komisch, denn ich dachte, dass Memmingen als 00er-Knoten fix ist. Und die einen beiden liegen östlich von Memmingen, die anderen westlich. Und Buchloe-München muss man mit Sicherheit im Stundentakt fahren, also kann auch der Fahrplan Memmingen-Buchloe stündlich gleich sein.
In der anderen Stunde mit EC Überholung und Kreuzung vsl. in Ungerhausen Bbf, falls es doch stündliche Durchbindungen bis/ab Lindau gibt, haben es die RB mangels Anschluss in Kißlegg ohnehin nicht eilig. Zw. Mindelheim und Memmingen gäbe es Abweichungen um einige Minuten, falls sich die NVBW durchsetzt.
Tannheim und Marstetten-Aitrach müssten eher wegen der EC-Überholung wegfallen, wenn man tatsächlich in unter 30 min bis Kisslegg (dann dort 30er-Kreuzung und Anschluss Aulendorf) kommen wollte, vgl. Idee von lokuli.
Das geht nie unter 30 Min. Aktuell brauchen 650, die nur minimal langsamer sind als ET und ohne jegliche Fahrzeitreserven fahren, Memmingen - Kißlegg 33 Minuten, bis Aulendorf 58 Minuten. Bei Umstieg gehen drei Minuten drauf.
Bei Halt nur in Leutkirch war für BR 218 mit vier n-Wagen (ab 2011) bzw. BR 245 mit vier Dosto (ab heuer im September) 29 Min. vorgesehen, aber das reicht auch nicht zur Kreuzung in Kißlegg. Dazu kommt man wegen den Anschlüssen in Memmingen zur geraden Stunde nicht vor Minute '02 weg und muss spätestens um '57 ankommen.
Nach dem Konzept von 2011 (alles nach Aulendorf statt Lindau wegen den 00 Knoten) mit 218 RE / 650 RB fehlt es in Kißlegg an ganzen 6 bzw. 5 Minuten zur Kreuzung:
RB RE RE RB
München 10:20 Aulendorf 11:02 12:02
Ulm 9:56 | Bad Waldsee 11:10 12:09
| Roßberg | |
Memmimgen an 10:48 11:51 Alttann | 12:17
-------------------------------- Wolfegg | 12:20
Memmingen ab 11:00 12:02 Kißlegg an 11:26 12:25
Tannheim 11:07 | -------------------------------------------
Marst.-Aitrach 11:12 | Kißlegg ab 11:27 12:26
Aichstetten 11:17 | Leutkirch 11:36 12:35
Leutkirch 11:27 12:23 Aichstetten | 12:42
Kißlegg an 11:33 12:31 Marst.-Aitrach | 12:47
-------------------------------- Tannheim | 12:51
Kißlegg ab 11:34 12:32 Memmingen an 11:56 12:59
Wolfegg 11:40 | --------------------------------------------
Alttann 11:42 | Memmingen ab 12:05 13:11
Roßberg | | |
Bad Waldsee 11:50 12:47 Ulm | 14:02
Aulendorf an 11:58 12:55 München 13:41
Das ist mit Sicherheit Zukunfsmusik. Wenn man doch stündlich mit den ETs Memmingen-Kisslegg-Lindau fährt und sogar ein 30er-Knoten Kisslegg klappt, also stündlich Anschluss in alle drei Richtungen, dann wäre es zumindest wegen der hier diskutierten Problematik gar nicht nötig.
Mit ET holt man sicher nicht mehr als zwei Minuten pro Richtung heraus, sodass es in Kißlegg noch immer nicht reicht. Wenn dann noch stüdliche Halte dazu kommen, (einer in Aichstetten würde schon reichen), passt es nie und nimmer.
Die EC wollen auch noch fahren was hier schon 3x pro Richtung einen Betriebshalt der RE in Tannheim nötig gemacht hätte, mit Verlust der Anschlüsse Richtung Kempten.
Bei EC-Kreuzung in Memmingen kommt die RB Richtung Kißlegg nicht vor '06 weg und muss um '52 spätestens dort sein.
Nur mit bogenschnellen Regio-ET oder mit Kreuzungsmöglichkeit in Gebratzhofen (Doppelspurinsel) gäbe es eine Chance für durchgehende Anschlüsse.
So aber wird es nur auf stündliche Verbindungen Memmingen - Lindau und Aulendorf - Lindau hinauslaufen. Memmingen - Aulendorf bleibt wohl zweistündlich.
Der damalige Stundentakt (1993 - 2004) hatte wegen dem 30er Knoten in Memmingen deutlich "entspanntere" Fahrzeiten mit Kreuzungen in Aichstetten und Wolfegg.
Richtung Aulendorf wird man sich ab 2020 vmtl. erstmal auch auf (Ulmer) 612 "freuen" dürfen mit zweistündlicher Durchbindung nach Tübingen.
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lokuloi, Freitag, 25.07.2014, 18:01 (vor 4274 Tagen) @ naseweiß
Flügeln der Züge München - Füssen nach Kempten: so erhält man einen Stundentakt nach Kempten, gerne auch mit 612er.
Nur wohin dann mit den Zügen aus Augsburg? Dann müssten die in Buchloe enden, ggf. Bad Wörrishofen, Kaufbeuren.
Äh. Auch nach Füssen.
Also in der Lage, in der _nicht_ München-Memmingen fährt:
Stunde "1"
- München - Buchloe - (alle Halte) Kempten/Füssen
- Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau
Stunde "2"
- München - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau
- Augsburg - Buchloe - Füssen
(Tatsächlich wären die beiden nach Oberstdorf und Lindau wohl wie heute Alex und die Züge Augsburg - Lindau etwas verschoben zueinander, da die Abfahrtszeiten in München und Augsburg nicht wirklich flexibel sind.)
Das Minimum wären Stundentakt von Buchloe nach Memmingen, Kempten und Füssen, bzw. Kempten wohl 3 Züge/Zweistunden.
Eben. Stundentakt nach Memmingen dann aus Müchen. Stundentakt nach Kempten und Füssen jeweils abwechselnd aus München und Augsburg. Zusätzlich einmal aus München nach Kempten (Flügeln des Füssener).
Somit wäre die Elektrifizierung Lindau - Memmingen (fast 100km!) wirklich nur 2stündig für den EC, wovon hauptsächlich die Ostschweiz profitiert. Da wäre das Geld wohl woanders sinnvoller angelegt...
Das ist in der Tat ärgerlich, hat wohl verschiedene Gründe, eine verzwickte Situation.
Der 2h-Takt Memmingen-Aulendorf kann nur recht knapp diese Strecke in unter einer Stunde zurücklegen, sodass die 00er-Knoten bzw. Zugkreuzungen an beiden Enden klappen. Deswegen muss er ab Memmingen in der Stunde ohne EC fahren (vsl. ungerade Stunde) und man kann wohl auch nicht mit ET bis Kisslegg (bzw. weiter nach Lindau) fahren und dort Kurzumstieg in einen VT nach Aulendorf-Sigmaringen. Wobei das fahrzeitmäßig dank der Vorteile ET vs. VT eigentlich gehen sollte, aber man verliert dann die Direktverbindung Memmingen-Aulendorf, in der anderen Stunde schließlich nicht möglich.
In der anderen Stunde (gerade in Memmingen) könnte man zwar die ETs von München in Memmingen weiter Richtung Lindau durchbinden. Das wäre aber einerseits nicht so sinnvoll, da man in Memmingen gerade vom EC überholt wird. Vor allem aber möchte man anscheinend gar keinen (ungefähren) Stundentakt Memmingen-Kisslegg anbieten. Das ist natürlich ein miserables Angebot, das Problem der Ländergrenzen schlägt vermutlich zu.
Also ich denke, dass Memmingen - Leutkirch mit ET in unter 30 Minuten machbar sein sollte. Und im Anschluss dann auch Leutkirch - Hergatz. Ein Stundentakt sollte hier möglich sein.
Muss der RE/RB denn in Memmingen im 00er-Knoten bleiben? Im 30er hätte das auch seinen Charme. Bzw. 00er-Knoten dürfte gar nicht gehen, da m.W. Memmingen nur 5 Bahnsteigkanten hat, und dann 4 schon durch EC und die Ulmer belegt sind.
Wünschenswert wäre die Elektrifizierung von Aulendorf-Kisslegg und dann drei 2h-Takte mit ETs:
Na das wird aber auch ein Wunsch bleiben. Ich glaube nicht, dass da in absehbarer Zeit eine Elektrifzierung kommt.
zusätzlich müsste ein Kreuzungsabschnitt bei Leutkirch für die 30er-Kreuzung der RBs errichtet werden.
Ich denke, dass man diese Kreuzung auch in Leutkirch selbst unterbringt mit ETs.
Uli
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naseweiß, Freitag, 25.07.2014, 19:36 (vor 4274 Tagen) @ lokuloi
Äh. Auch nach Füssen.
Also in der Lage, in der _nicht_ München-Memmingen fährt:
Ok, intuitiv denke ich immer, dass Augsburg-Füssen eine Korrespodenz mit München-Memmingen haben würde. Deswegen blieben in der anderen Lage (30 min versetzt) neben Kempten nur diese Verlegenheitsziele. Ist aber vermutlich ungeschickt, wenn man nach Kempten tendenziell mehr als einen Studentakt will.
Stunde "1"
- München - Buchloe - (alle Halte) Kempten/Füssen
- Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau
Ok, alle Halte sind was? Biessenhofen und Günzach. Deswegen zwei Züge kurz hintereinander halte ich für ineffektiv. Wenn man mehr als einen Stundentakt nach Kempten will, sollte man Richtung 30-min-Takt gehen.
Also ich denke, dass Memmingen - Leutkirch mit ET in unter 30 Minuten machbar sein sollte. Und im Anschluss dann auch Leutkirch - Hergatz. Ein Stundentakt sollte hier möglich sein.
Relevant für den Anschluss nach Auledorf wäre aber Kisslegg, nicht Leutkich. Das sind 42,5 km bei 4 Zwischenhalten, im Schnitt 8,5 km pro Halte. Da müsste man schon 140 km/h fahren um auf unter 6 min pro Halt im Schnitt zu kommen. So schnell wird die Strecke nicht überall sein. Man müsste wohl die 11 km Kisslegg-Leutkirch zweigleisig ausbauen um einerseits die 30er-Kreuzung der RBs (tendenziell Richtung Kisslegg) aber auch die Kreuzung mit den ECs (tendenziell Richtung Leutkirch) zu absolvieren.
Muss der RE/RB denn in Memmingen im 00er-Knoten bleiben? Im 30er hätte das auch seinen Charme.
Aber im 30er-Knoten in Memmingen ist nichts aus dem Illertal. Auch die RB Ulm-Memmingen wird vermutlich den 00er-Knoten bedienen, da man in Ulm um 30 min versetzt zu den REs fährt.
Bzw. 00er-Knoten dürfte gar nicht gehen, da m.W. Memmingen nur 5 Bahnsteigkanten hat, und dann 4 schon durch EC und die Ulmer belegt sind.
Rechnerisch bräuchte man sogar 7 Bahnsteigkanten, da es noch die Ulmer RB gibt. (Bahnsteige Memmingen) Im Extremfall könnte man Gleis 1 doppelt belegen mit RE Kempten und RB Lindau, Gleis 2/3 hielten die ECs, Gleis 4/5 wäre für die RE Ulm und RB München. Und die Ulmer RB müsste auf Gleis 2/3 halten und dann zur Knotenzeit auf ein Abstellgleis südlich des Bahnhofs (falls es existiert) rausrücken. Die Wendezeit der RB beträgt derzeit ca. 30 min. Selbst wenn es durch weitere, neue Halte (vgl. Regio-S-Bahn Ulm) etwas weniger wird, sollte es reichen.
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lokuloi, Samstag, 26.07.2014, 13:39 (vor 4273 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von lokuloi, Samstag, 26.07.2014, 13:40
Äh. Auch nach Füssen.
Also in der Lage, in der _nicht_ München-Memmingen fährt:
Ok, intuitiv denke ich immer, dass Augsburg-Füssen eine Korrespodenz mit München-Memmingen haben würde.
So wird's ja vermutlich auch kommen.
Mein Gedanke war eben:
Stundentakt München - Memmingen, versetzt dazu die 2-Stunden-Takte von München nach Füssen und Kempten. Die Augburger in der (nahezu) gleichen Zeitlage, ebenfalls nach Füssen und Kempten, nur eben umgekehrt.
Deswegen blieben in der anderen Lage (30 min versetzt) neben Kempten nur diese Verlegenheitsziele. Ist aber vermutlich ungeschickt, wenn man nach Kempten tendenziell mehr als einen Studentakt will.
Stunde "1"
- München - Buchloe - (alle Halte) Kempten/Füssen
- Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau
Ok, alle Halte sind was? Biessenhofen und Günzach. Deswegen zwei Züge kurz hintereinander halte ich für ineffektiv. Wenn man mehr als einen Stundentakt nach Kempten will, sollte man Richtung 30-min-Takt gehen.
Meine selbstgestellte Ausgangsituation war eben, dass die Abfahtszeiten des REs Augburg - Kempten - ... in Augsburg unverändert bleiben (Anschluss/Weiterfürhung aus Nürnberg), und auch die "Slots" aus München heraus da bleiben, wo heute der Alex fährt (ca. Minute 20).
Dadurch ergibt sich ohnehin ein leichter Zeitversatz in Buchloe zwischen Münchner und Augsburger RE, der RE München - Füssen kompletiert durch Flügelung den Stundentakt München - Kempten und bedient Günzach in Richtung des Hauptaufkommens in Richtung München.
Also ich denke, dass Memmingen - Leutkirch mit ET in unter 30 Minuten machbar sein sollte. Und im Anschluss dann auch Leutkirch - Hergatz. Ein Stundentakt sollte hier möglich sein.
Relevant für den Anschluss nach Auledorf wäre aber Kisslegg, nicht Leutkich. Das sind 42,5 km bei 4 Zwischenhalten, im Schnitt 8,5 km pro Halte. Da müsste man schon 140 km/h fahren um auf unter 6 min pro Halt im Schnitt zu kommen. So schnell wird die Strecke nicht überall sein.
Ja. Kreuzung in Leutkich. Anschluss nach Aulendorf funktioniert dann natürlich nicht optimal...
Muss der RE/RB denn in Memmingen im 00er-Knoten bleiben? Im 30er hätte das auch seinen Charme.
Aber im 30er-Knoten in Memmingen ist nichts aus dem Illertal. Auch die RB Ulm-Memmingen wird vermutlich den 00er-Knoten bedienen, da man in Ulm um 30 min versetzt zu den REs fährt.
Das ist ja nicht in Stein gemeißelt. Für die RB könnte ich mir gut eine Lage wie die heutige RB Ulm ab 16:20 vorstellen. Ist auch für die Anschlüsse in Ulm nicht unbedingt schlechter, eher besser.
Bzw. 00er-Knoten dürfte gar nicht gehen, da m.W. Memmingen nur 5 Bahnsteigkanten hat, und dann 4 schon durch EC und die Ulmer belegt sind.
Rechnerisch bräuchte man sogar 7 Bahnsteigkanten, da es noch die Ulmer RB gibt. (Bahnsteige Memmingen) Im Extremfall könnte man Gleis 1 doppelt belegen mit RE Kempten und RB Lindau, Gleis 2/3 hielten die ECs, Gleis 4/5 wäre für die RE Ulm und RB München. Und die Ulmer RB müsste auf Gleis 2/3 halten und dann zur Knotenzeit auf ein Abstellgleis südlich des Bahnhofs (falls es existiert) rausrücken. Die Wendezeit der RB beträgt derzeit ca. 30 min. Selbst wenn es durch weitere, neue Halte (vgl. Regio-S-Bahn Ulm) etwas weniger wird, sollte es reichen.
Das klingt für mich erst einmal kompliziert, bzw. aufwändig. Bahnhofsskizze Memmingen gibt's hier (Seite 6).
Neben signaltechnischen Problemen sehe ich in der Doppelbelgung von Gleis 1 vor allem das Problem, dass die REs Ulm - Kempten in Memmignen sehr kurzen Aufenthalt haben (müssen). Die RBs München - Lindau dagegen einen langen Aufenthalt, wenn sie in der vollen Stunde verkehren, da sie vom EC überholt werden müssten. Das geht sich so nicht aus.
Meine Überlegung zu Memmingen war, den Knoten aufzuteilen:
zur vollen Stunden:
- EC München - Zürich
- RE Ulm - Kempten - Lindau
zur halben Stunde:
- RB München - Memmingen - Lindau
- RB Ulm - Kempten
Logischerweise jeweils beide Richtungen. So sind die langsamen und die schnellen Produkte jeweils in einem Knoten vereint.
Zusätzlich hat das den Charme, dass die RB München - Lindau nicht durch den EC überholt werden muss.
Das ganz hat dann als Fahrplan meinerseits zu folgendem Ergebnis geführt:
Aber inzwischen wissen wir ja, dass es so nicht kommen wird ;-)
Ciao,
Uli
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
Alexander, Samstag, 26.07.2014, 14:04 (vor 4273 Tagen) @ lokuloi
Hi,
Stundentakt München - Memmingen, versetzt dazu die 2-Stunden-Takte von München nach Füssen und Kempten. Die Augburger in der (nahezu) gleichen Zeitlage, ebenfalls nach Füssen und Kempten, nur eben umgekehrt.
München - Füssen wird es ab Beginn des E-Betriebs nicht mehr geben, ich vermute nur einzelne Züge wie der "Neuschwanstein-Express". Füssen wird damit nur noch im Stundentakt von Augsburg bedient.
Meine selbstgestellte Ausgangsituation war eben, dass die Abfahtszeiten des REs Augburg - Kempten - ... in Augsburg unverändert bleiben (Anschluss/Weiterfürhung aus Nürnberg), und auch die "Slots" aus München heraus da bleiben, wo heute der Alex fährt (ca. Minute 20).
Dadurch ergibt sich ohnehin ein leichter Zeitversatz in Buchloe zwischen Münchner und Augsburger RE, der RE München - Füssen kompletiert durch Flügelung den Stundentakt München - Kempten und bedient Günzach in Richtung des Hauptaufkommens in Richtung München.
Da zwischen München und Buchloe durch den RE München - Memmingen (Lindau) und München - Buchloe ein 30 Minutentakt entsteht, könnte ich mir vorstellen, dass die RE München - Lindau/Oberstdorf und RE Augsburg - Lindau/Oberstdorf so gelegt werden, dass von/bis Buchloe jeweils ein genauer Stundentakt besteht.
Damit hat man a) einen schnellen Anschluss Augsburg - Buchloe -> EC Richtung Schweiz und b) könnte (wie naseweiß schon schrieb) der RE in München genau um eine Stunde versetzt zum EC fahren. (Vielleicht sogar als Nonstop RE München - Buchloe)
Der Stundentakt München - Memmingen hat dann immer Anschluss an Augsburg - Füssen.
Der Stundentakt München - Buchloe hat in Stunde 1 Anschluss nach Memmingen / Bad Wörishofen und in Stunde 2 Anschluss nach Kempten/Pfronten.
Günzach wird (wie heute auch) größtenteils im 2 Stundentakt mit der RB Augsburg - Pfronten bedient. (Wenn die Eventualposition gezogen wird, dann im Stundentakt).
Ich könnte mir den zusätzlichen RE nach Memmingen aller zwei Stunden nur damit erklären, dass der RE München - Memmingen - Lindau tatsächlich in den :30-Knoten (mit RB Memmingen - Ulm) fährt und der RE aus Augsburg a) den Anschluss an den EC nach Zürich herstellt und alle zwei Stunden eine schnelle Verbindung z.B. Mindelheim - Illertal und Kempten herstellt.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
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lokuloi, Samstag, 26.07.2014, 15:45 (vor 4273 Tagen) @ Alexander
bearbeitet von lokuloi, Samstag, 26.07.2014, 15:46
Hi,
Stundentakt München - Memmingen, versetzt dazu die 2-Stunden-Takte von München nach Füssen und Kempten. Die Augburger in der (nahezu) gleichen Zeitlage, ebenfalls nach Füssen und Kempten, nur eben umgekehrt.
München - Füssen wird es ab Beginn des E-Betriebs nicht mehr geben, ich vermute nur einzelne Züge wie der "Neuschwanstein-Express". Füssen wird damit nur noch im Stundentakt von Augsburg bedient.
Ich fürchte, dass es so kommt, ja; nachdem was nun (mir erst jetzt) bekannt ist.
Da zwischen München und Buchloe durch den RE München - Memmingen (Lindau) und München - Buchloe ein 30 Minutentakt entsteht, könnte ich mir vorstellen, dass die RE München - Lindau/Oberstdorf und RE Augsburg - Lindau/Oberstdorf so gelegt werden, dass von/bis Buchloe jeweils ein genauer Stundentakt besteht.
Damit hat man a) einen schnellen Anschluss Augsburg - Buchloe -> EC Richtung Schweiz und b) könnte (wie naseweiß schon schrieb) der RE in München genau um eine Stunde versetzt zum EC fahren. (Vielleicht sogar als Nonstop RE München - Buchloe)
Ja. Vielleicht nicht als nonstop, aber so wie bisher der Alex nur mit Halt in Kaufering. Er darf ja (bei gleicher Abfahrt/Druchfahrt in München-Pasing für den gleichen "Slot" zwischen den S-Bahnen) ruhig ein bisschen länger bis Buchloe brauchen als der EC, um dann mit dem Augsburger im genauen Stundentakt zu sein. Der Augburger RE muss/wird ja dann den Anschluss vom EC abwarten.
Der Stundentakt München - Memmingen hat dann immer Anschluss an Augsburg - Füssen.
Der Stundentakt München - Buchloe hat in Stunde 1 Anschluss nach Memmingen / Bad Wörishofen und in Stunde 2 Anschluss nach Kempten/Pfronten.
Ja. Da stimme ich Dir zu und vom Prinzip her, hab ich's ja hier
schon so aufgeführt. Mir ging es hier in diesem Teilthread mehr um die Überlegungen, die ich hatte _bevor_ ich die Skizze der BEG kannte.
.
Ich könnte mir den zusätzlichen RE nach Memmingen aller zwei Stunden nur damit erklären, dass der RE München - Memmingen - Lindau tatsächlich in den :30-Knoten (mit RB Memmingen - Ulm) fährt und der RE aus Augsburg a) den Anschluss an den EC nach Zürich herstellt und alle zwei Stunden eine schnelle Verbindung z.B. Mindelheim - Illertal und Kempten herstellt.
Ich kann dem 30-Knoten der RE/RB München - Memmingen - ... immer mehr abgewinnen. Eben vor allem wegen der Bahnsteigsituation in Memmingen, aber auch da hierdurch keine Überholung des RE durch den EC notwendig ist. Die Kreuzung EC/RE ergibt sich damit auch fast von alleine in Stetten.
Viele Grüße
Ciao,
Uli
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naseweiß, Samstag, 26.07.2014, 18:14 (vor 4273 Tagen) @ lokuloi
Ja. Vielleicht nicht als nonstop, aber so wie bisher der Alex nur mit Halt in Kaufering.
Kaufering wird durch den 30-min-Takt E-RB München-Buchloe(-Memmingen-Lindau) bedient. An sich müsste man also nicht dort halten. Die Lechfeldbahn würde vermutlich auf die Zeitlagen der E-RB ausgerichtet.
Er darf ja (bei gleicher Abfahrt/Druchfahrt in München-Pasing für den gleichen "Slot" zwischen den S-Bahnen) ruhig ein bisschen länger bis Buchloe brauchen als der EC, um dann mit dem Augsburger im genauen Stundentakt zu sein. Der Augburger RE muss/wird ja dann den Anschluss vom EC abwarten.
Die Frage nach der Fahrzeit München-Buchloe ist allgemein interessant. Mir ist nicht klar, was noch ausgebaut werden soll. Zumindest die S4 würde für diesen Express-Stundentakt EC/RE vermutlich nicht mehr im Weg stehen.
In deinem Konzept bist du von 35 min für den EC ausgegangen, jedoch 45 min für den RE. An sich würde ich jetzt sagen, dass beide gleich schnell sind, da beide 160 km/h erreichen und über eine Wackelfunktion verfügen sollen (Einsatz derer bei Türkenfeld?). Bei der Beschleunigung hat der VT natürlich Nachteile. Deswegen ist man vermutlich auf der sicheren Seite, wenn man sagt, dass der RE 2 min langsamer sein würde. Wenn man von den 45 min ca. 2-3 min je Halt rausrechnet, kommt man auch ungefähr dahin.
Dagegen erscheinen mir die 40 min deiner E-RB, Halt noch in FFB, gewagt. Allgemein sollte die E-RB:
- den Fahrplan S4 nicht so strazapieren, im Gegensatz zum Expresstakt EC/RE,
- und nach Möglichkeit gute Anschlüsse unterwegs herstellen.
Für letzteres ist das Taktschema wie bei dir schon recht alternativlos.
- (...-) Mindelhm(00) - Türkhm(07) - Buchloe(15) - Kaufering(22) - Geltendf(30) (-...)
(bzw. im Zweifelsfall eben um 30 min gedreht)
In Geltendorf, Mindelheim, Buchloe sind ITF-Knoten möglich. In Kaufering wird es dagegen keinen ITF-Knoten mehr geben. Aber der Anschluss von/nach München in beide Richtungen ist ganz gut, wenn die Lechfeldbahn dort die 15/45er-Kreuzung ausführt. Dazu kann die Fahrzeit Landsberg-Ausgburg deutlich verkürzt werden, da das Abwarten des Knotens wegfällt. Ok, hier könnte der Kemptener RE teilweise einspringen, der alle zwei Stunden einen etwas kürzeren Anschluss gen Westen bieten kann. In Türkheim gäbe es bei deinem Konzept keinen guten Anschluss Wörrishofen-Memmingen. Ob da noch Busse fahren, keine Ahnung. Im Zweifelsfall fällt das aber wirklich in die Kategorie: Man kann nicht Alles haben.
Ich kann dem 30-Knoten der RE/RB München - Memmingen - ... immer mehr abgewinnen. Eben vor allem wegen der Bahnsteigsituation in Memmingen, aber auch da hierdurch keine Überholung des RE durch den EC notwendig ist. Die Kreuzung EC/RE ergibt sich damit auch fast von alleine in Stetten.
In deinem Konzept fehlt mir noch die EC/RB-Kreuzung auf anderen Seite von Memmingen, das westliche Äquivanlent zu Stetten. Die müsste man nach Aichstetten bekommen. Die RBs in der Stunde ohne EC/RB-Kreuzung in Stetten dürfte nicht so lange in Memmingen rumstehen (was an sich ok ist, solange die 30er-Kreuzung RB/RB klappt), sondern müsste bis Aichstetten weiter um dort den EC abzuwarten. Gegenrichtung entsprechend.
Gruß, naseweiß
--
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 26.07.2014, 21:11 (vor 4273 Tagen) @ naseweiß
Ich kann dem 30-Knoten der RE/RB München - Memmingen - ... immer mehr abgewinnen. Eben vor allem wegen der Bahnsteigsituation in Memmingen, aber auch da hierdurch keine Überholung des RE durch den EC notwendig ist. Die Kreuzung EC/RE ergibt sich damit auch fast von alleine in Stetten.
In deinem Konzept fehlt mir noch die EC/RB-Kreuzung auf anderen Seite von Memmingen, das westliche Äquivanlent zu Stetten. Die müsste man nach Aichstetten bekommen. Die RBs in der Stunde ohne EC/RB-Kreuzung in Stetten dürfte nicht so lange in Memmingen rumstehen (was an sich ok ist, solange die 30er-Kreuzung RB/RB klappt), sondern müsste bis Aichstetten weiter um dort den EC abzuwarten. Gegenrichtung entsprechend.
Den 30er Knoten Memmingen hat man erst 2011 wegen der NT (neuer 30er Knoten in Kempten) und wegen besserer Anschlüsse in Ulm (neu, wichtiger Anschluss von und zu den ICE Richtung Stuttgart) in einen 00 Knoten umgewandelt, was von den Fahrgästen sehr positiv aufgenommen wurde. Daher ist die Rückkehr zum 30er Knoten sehr unwahrscheinlich.
Die RE/RE Kreuzungen waren 1993-2004 mit 30er Knoten Memmingen, in Aichstetten um '56 und in Mindelhein um '06. Die EC fuhren im Memmingen aber ab '24 Richtung Kißlegg und ab '45 Richtung Buchloe (2x täglich EC/EC Kreuzung in Wangen). Überholung RE in Mindelheim bzw. Buchloe. Krezungen EC/RE in Mindelheim bzw. Türkheim und in Leutkirch bzw. "Halbkreuzung" in Kißlegg.
Nun aber mit der EC/EC Kreuzung in Memmingen um '00 ginge das nicht mehr 1:1 so. Die RE müssten nunmehr um '00 in Leutkirch kreuzen, was zeitlich geht. Dann in Aichstetten um 50' bzw. 10' in der anderen Stunde EC/RB Kreuzung.
Östlich würde es auf Kreuzungen Stetten (EC/RE) und Mindelheim (RE/RE) hinauslaufen. Grundsätzlich möglich wäre das schon.
ABER:
Die RE München - Memmingen würden zur halben Stunde in Memmingen keine Anschlüsse zur Illerbahn bekommen. Diese Züge wiederum können wegen den inzwischen eingeführten Zügen nach Weißenhorn nicht mehr in die damalige Fahrlage zurück.
Die Gleisbelegung kann durch Kreuzung RE/EC in Ungerhausen, was ja auch s.i.w. vorgesehen ist oder durch Bruch n. Lindau mit Deckungssignalen gelöst werden sodass nur fünf Gleise benötigt werden.
Die RB non/nach Ulm muss halt südlich in den Gbf zur Wende.
Ich halte den EC/RE Stundentakt München-Lindau unter Beibehalt des 00 Knoten Memmingen für wahrscheinlicher.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 13:05 (vor 4272 Tagen) @ 218 466-1
ABER:
Die RE München - Memmingen würden zur halben Stunde in Memmingen keine Anschlüsse zur Illerbahn bekommen. Diese Züge wiederum können wegen den inzwischen eingeführten Zügen nach Weißenhorn nicht mehr in die damalige Fahrlage zurück.
Die RE sollen auch gar nicht in diese Lage zurück. Den Anschluss stellen die RBs dar, die man in die Lage verlegen kann. Diese bekommen dadurch in Ulm sogar die besseren Anschlüsse, nämlich von den ICEs statt von den ICs/ECs aus Richtung Stuttgart, auch der IRE kann noch mitgenommen werden.
Aus Richtung Kempten kann der Anschluss nach Mindelheim durch den RE Memmingen - Augsburg hergestellt werden, der sinnvollerweise in Memmingen im 00-Knoten fährt.
Die Gleisbelegung kann durch Kreuzung RE/EC in Ungerhausen,
So ganz habe ich das noch nicht verstanden:
Eine Kreuzung von RE/EC in Ungerhausen führt bei EC-Kreuzung in Memmingen (und die Halte ich für gesetzt und unverrückbar) in der "EC-Stunde" doch automatisch zu einer "RE"-Kreuzung in Sontheim. Und damit gerade nicht zu einem 00-Knoten in Memmingen. Und Anschlüsse RE-EC habe ich dann auch nur in eine Richtung. Abgesehen davon, dass ich Kreuzungen in drei Bahnhöfen nacheinender für sehr anfällig halte.
Oder wie hast du das gemeint? Ich kann's mir im Moment nicht vorstellen..
In der anderen Stunde könnte die RE-Kreuzung dann in Memmingen stattfinden, führt aber zu einem Hinke-Takt bei München - Memmingen. Auch nicht optimal.
Ich halte den EC/RE Stundentakt München-Lindau unter Beibehalt des 00 Knoten Memmingen für wahrscheinlicher.
Ich kann ihn mir im Moment nicht vorstellen im Zusammenhang mit Bahnsteigbelegung in Memmingen.
Wenn die EC-Kreuzung in Memmingen ist und die ECs dort die Züge München - Memmingen - Lindau überholen, und diese in den 00-Knoten sollen ist die Kreuzung dieser Züge mit dem EC automatisch in Memmingen. Wie willst du die nach Ungerhausen bekommen?
Ciao,
Uli
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naseweiß, Sonntag, 27.07.2014, 14:00 (vor 4272 Tagen) @ lokuloi
Eine Kreuzung von RE/EC in Ungerhausen führt bei EC-Kreuzung in Memmingen (und die Halte ich für gesetzt und unverrückbar) in der "EC-Stunde" doch automatisch zu einer "RE"-Kreuzung in Sontheim. Und damit gerade nicht zu einem 00-Knoten in Memmingen. Und Anschlüsse RE-EC habe ich dann auch nur in eine Richtung. Abgesehen davon, dass ich Kreuzungen in drei Bahnhöfen nacheinender für sehr anfällig halte.
Oder wie hast du das gemeint? Ich kann's mir im Moment nicht vorstellen..
Das meint sie wohl so, in der Tat ein ziemliches Kreuzungsfest:
RB EC RB RE
München Hbf ab 10:39 10:58 11:39
Pasing 10:46 04' 11:46
Füstenfeldbruck 10:56 | 11:56
Geltendorf 11:07 22' 12:07
Kaufering 11:15 | 12:15 Augsburg
Buchloe an 11:22 11:34 12:22 |
Buchloe ab 11:25 #RE 11:36 #RE 12:25 #EC 12:36 #RB
Türkheim 11:30 #RB | 12:30 #RB 12:41
Rammingen 11:34 | 12:34 |
Mindelheim an 11:40 | 12:40 12:50
Mindelheim ab 11:51 ÜEC 47' 12:41 12:51
Stetten 11:55 | 12:45 |
Sontheim 12:00 #RB | 12:49 13:00 #RE
Ungerhausen 12:05 #EC 55' #RB 12:53 #RE 07' #RB
Memmingen an 12:12 11:59 #EC 12:59 #RB 13:14
Memmingen ab ? 12:01 #EC 13:01 #RB ?
(...) | |
Kisslegg 25' #RB 13:35 #EC
(...) | |
Lindau an 12:49 14:06
Immerhin ergbit sich ab Pasing ein 20-min-Raster, könnte für die S4 ggf. vorteilhaft sein. Türkheim und Kaufering könnten wieder ITF-Knoten sein, dafür Mindelheim und Geltendorf nicht.
In der anderen Stunde könnte die RE-Kreuzung dann in Memmingen stattfinden, führt aber zu einem Hinke-Takt bei München - Memmingen. Auch nicht optimal.
Zu dem kommt es durch den zweistündlichen EC, der zusätzliche Kreuzungen oder gar die Überholung erfordert, sowieso irgendwo. Klar, man kann es bis Memmingen vermeiden.
Ich halte den EC/RE Stundentakt München-Lindau unter Beibehalt des 00 Knoten Memmingen für wahrscheinlicher.
Ich kann ihn mir im Moment nicht vorstellen im Zusammenhang mit Bahnsteigbelegung in Memmingen.
In Memmingen hätte es zur einen Stunde den EC, zur anderen die RB(RE) im Knoten. Das finde ich zumindest besser als die RB im 30er-Knoten zu haben. Prinzipiell denke ich, dass von den Illertal-REs der Anschluss zu den RBs wichtiger ist als zum EC. Denn welche Umsteigemöglichkeiten ergäben sich nur mit EC?
- Ulm-Memmingen-München --> direkter FV, Teilrelationen wie Illertissen-München nicht wichtig
- Ulm-Memmingen-Lindau --> direkter RV
- Kempten-Memmingen-München --> dirketer RV, Teilrelation wie Dietmannsried-München nicht wichtig
- Kempten-Memmingen-Lindau --> direkter RV
Alles in allen halte ich den 00er-Knoten mit EC/RE in Memmingen tendenziell für Unfug, der Knoten mit RE/RB sollte viel mehr bringen, konkret den Anschluss der kleinen Orte entlang der Strecke Hergatz-Memmingen-Buchloe nach Ulm bzw. teilweise auch Kempten. Ich würde sogar so weit gehen und die Schweizer aufzufordern, den EC um 30 min zu drehen. Ab St.Gallen soll es sowieso einen 30-min-Takt geben, sollte nicht sonderlich schwierig sein. Die 00er-Kreuzung EC/EC ergäben sich dann in Wangen (Betriebshalt) und bei Buchloe schon auf der zweigleisigen Strecke gen München
Gruß, naseweiß
--
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Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 27.07.2014, 15:31 (vor 4272 Tagen) @ naseweiß
Hoi,
Die BEG will doch den Knoten 00 in Memmingen. Das geht dann wohl so, dass in Memmingen zwei Gleise von den EC belegt werden. Die RE München-Lindau und Ulm-Kempten werden sich jeweils ein Gleis teilen und so für beide Richtungen auch nur zwei Gleise benötigen. Also RE aus München fährt zuerst ein, dann der RE aus Ulm dahinter am selben Gleis. Nach Abfahrt der EC wird der RE nach Lindau zuerst abfahren und dahinter vom selben Gleis danach der RE nach Kempten. Müsste man sehen, wie das mit den Perronlängen aufgeht. Das fünfte Gleis würde ein wendender Regionalzug von/nach Ulm beanspruchen.
Zur sonstigen Kreuzungs- und Überholsituation zwischen Memmingen-Lindau sei noch auf die künftige Anlagengestaltung des Bhf Türkheim verwiesen. Dieser wird so gestaltet, dass von Gleis 1 und 2 keine Fahrten mehr nach Bad Wörishofen erfolgen können. Nur noch Gleis 3 und 4, welche zwischendrin einen neuen Inselperron verbunden über eine Unterführung erhalten, werden Fahrten nach Bad Wörishofen ermöglichen. Auf Gleis 2 durchfahrende Züge werden somit nicht mehr von Wörishofer Zügen tangiert. Gleis 2 erhält als direktes Durchgangsgleis keine Perronkante mehr, hier werden die EC mit 160 km/h durchheizen. Gleis 1a verschwindet und Gleis 1 erhält auch noch einen neuen Hausperron.
Die weichenlose Stichstrecke nach Bad Wörishofen erfordert die Korrespondenzen mit anderen Regionalzügen in Türkheim ca. um 15/45. Etwa um die Zeit werden dort auch die EC durchfahren. Daraus folgt, dass in Türkheim während den EC-Durchfahrten die Regionalzüge auf den Gleisen 1, 3 und 4 darauf warten, dass die Fahrgäste umgestiegen sind oder Flügelzüge an- bzw. abgekuppelt wurden während die Kreuzung oder Überholung mit den EC abläuft. DB Netz baut den Bahnhof wohl nicht aus Spass in der Form aus.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
naseweiß, Sonntag, 27.07.2014, 15:58 (vor 4272 Tagen) @ Twindexx
Die BEG will doch den Knoten 00 in Memmingen.
Was die BEG will, ist uns noch nicht so klar (denke nicht nur mir).
Bzgl. Doppelbelegung:
Müsste man sehen, wie das mit den Perronlängen aufgeht.
Memmingen hat nur 3 lange Gleise.
Das fünfte Gleis würde ein wendender Regionalzug von/nach Ulm beanspruchen.
Das geht somit nicht. Wie gesagt müsste die Ulmer RB in den Stunden mit EC auf ein Abstellgleis ausrücken.
Die weichenlose Stichstrecke nach Bad Wörishofen erfordert die Korrespondenzen mit anderen Regionalzügen in Türkheim ca. um 15/45. Etwa um die Zeit werden dort auch die EC durchfahren. Daraus folgt, dass in Türkheim während den EC-Durchfahrten die Regionalzüge auf den Gleisen 1, 3 und 4 darauf warten, dass die Fahrgäste umgestiegen sind oder Flügelzüge an- bzw. abgekuppelt wurden während die Kreuzung oder Überholung mit den EC abläuft. DB Netz baut den Bahnhof wohl nicht aus Spass in der Form aus.
Nur 15 min für Memmingen-Türkheim für den EC ist zu kurz. Eher werden es 20 min. Umgekehrt ist 45 min Kantenzeit für die RB Türkheim-Memmingen zu lang. Als Fahrzeit sind ca. 30 min ausreichend. Vielleicht wird es also eine 20/40er-Kreuzung zwischen RB und EC, sicher keine 15/45er. Zweistündlich, vermutlich 1 h versetzt zum EC bezogen auf Buchloe-Türkheim, könnte der Diesel-RE Augsburg-Wörrishofen/(Memmingen) fahren.
--
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Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 27.07.2014, 17:10 (vor 4272 Tagen) @ naseweiß
Hoi,
Was die BEG will, ist uns noch nicht so klar (denke nicht nur mir).
Einen stündlichen RE elektrisch München-Memmingen im 00-Knoten Memmingen plus eine zweistündliche RB Augsburg-Memmingen mit Diesel, die in Türkheim auf Gleis 3 nach Bad Wörishofen geflügelt wird. Also etwa ein 30-30-60-Minuten-Takt im Regionalverkehr.
Das geht somit nicht. Wie gesagt müsste die Ulmer RB in den Stunden mit EC auf ein Abstellgleis ausrücken.
Das ginge auch. Dann würde die RE-Doppelbelegung halt nur in Richtung Lindau/Kempten stattfinden.
Nur 15 min für Memmingen-Türkheim für den EC ist zu kurz. Eher werden es 20 min.
Memmingen-Buchloe werden es um die 22 Minuten sein, also wird es eben etwa 17/18 und 41/42 in Türkheim sein. Ich schrieb ja ca. 15/45 und nicht exakt 15/45. Es reicht aber trotzdem, um im Regionalverkehr hier während den EC-Durchfahrten einen kleinen Umsteigeknoten zu bilden.
Umgekehrt ist 45 min Kantenzeit für die RB Türkheim-Memmingen zu lang. Als Fahrzeit sind ca. 30 min ausreichend.
Ja dann lass den RE in Türkheim dann um xx:20 losfahren, nachdem der EC um ca. xx:18 durch ist. Die sollen ja eh etwa schon um xx:50 in Memmingen eintreffen. Das passt dann also mit den 30 Minuten von Türkheim her. Und das ginge dann ja auch mit der Doppelbelegung, wenn der RE aus Ulm um ca. xx:55 ankommt und sich dann hinter dem RE aus München aufs selbe Gleis stellt.
Vielleicht wird es also eine 20/40er-Kreuzung zwischen RB und EC, sicher keine 15/45er. Zweistündlich, vermutlich 1 h versetzt zum EC bezogen auf Buchloe-Türkheim, könnte der Diesel-RE Augsburg-Wörrishofen/(Memmingen) fahren.
Wird er aber nicht, da zwei Regionalzüge ab Memmingen kurz hintereinander in der EC-freien Stunde quatsch wären. Die Augsburger RB wird dann in Memmingen alle zwei Stunden einen 30er-Knoten bedienen. Ob es der RB noch zur RE-Kreuzung bis Buchloe langt bevor der RE in Türkheim seine Kreuzung mit dem EC erreichen muss?
Umsonst will die BEG die Strecke Buchloe-Türkheim ja auch nicht auf Doppelspur ausgebaut sehen.
Man muss sich einfach mal fragen, wozu die DB in einen so extravaganten Bahnhof Türkheim investiert mit vier Gleisen, drei Perronkanten und extra Durchfahrgleis. Der Verein ist doch sonst auch nicht so grosszügig.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Der SBB FV-Dosto.
Umbau Türkheim
Alexander, Sonntag, 27.07.2014, 17:51 (vor 4272 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Alexander, Sonntag, 27.07.2014, 17:51
Hi,
Man muss sich einfach mal fragen, wozu die DB in einen so extravaganten Bahnhof Türkheim investiert mit vier Gleisen, drei Perronkanten und extra Durchfahrgleis. Der Verein ist doch sonst auch nicht so grosszügig.
im Vergleich zu Status quo wird ein Gleis und zwei Bahnsteigkanten eingespart.
Das Problem von Türkheim ist, dass es einen höhen gleichen Übergang gibt und dies die Zugfolgezeiten unnötig verlängert, dadurch ist der Umbau notwendig.
Außerdem werden allein 3 Bahnsteigkanten für den Regionalverkehr benötigt (in der HVZ Kreuzung und Pendel nach Bad Wörishofern).
Zusätzlich wird ein Gleis benötigt, wo der Güterzug aus Ettringen (2x täglich) umfahren kann, damit dieser von/nach Buchloe kommt.
Daher sehe ich hier keine Luxussanierung, sondern eher auf das Bedürfnis zugeschnitten.
Auch hoffe ich, dass der Zug nach Bad Wörishofen ein extra Gleis zum ausfahren bekommt und nicht mehr die Strecke nach Mindelheim kreuzen muss. (ist aber glaube ich geplant bzw. war ja schonmal der Fall und das Gleisbett liegt noch).
Das Gleis 2 keine Bahnsteigkante bekommt liegt wahrscheinlich auch nur daran, dass es vom Platz gar nicht möglich ist.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Umbau Türkheim
Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 27.07.2014, 18:13 (vor 4272 Tagen) @ Alexander
bearbeitet von Twindexx, Sonntag, 27.07.2014, 18:15
Hoi,
Daher sehe ich hier keine Luxussanierung, sondern eher auf das Bedürfnis zugeschnitten.
Genau darauf wollte ich ja hinaus. Man wird die Anlage nicht so planen, wenn man sie nicht so brauchen würde.
Auch hoffe ich, dass der Zug nach Bad Wörishofen ein extra Gleis zum ausfahren bekommt und nicht mehr die Strecke nach Mindelheim kreuzen muss. (ist aber glaube ich geplant bzw. war ja schonmal der Fall und das Gleisbett liegt noch).
Gleis 4 wird künftig keine Fahrten mehr Richtung Memmingen ermöglichen. Das Extragleis zum ausfahren kommt also definitiv. Und eigentlich dachte ich, dass Gleis 4 noch verschoben werden muss, um genug Platz zwischen Gleis 3 und 4 für den neuen Inselperron zu haben?
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Der SBB FV-Dosto.
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lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 17:01 (vor 4272 Tagen) @ Twindexx
Hoi,
Die BEG will doch den Knoten 00 in Memmingen.
Das kann schon sein, wir wissen nur nicht warum...
Das geht dann wohl so, dass in Memmingen zwei Gleise von den EC belegt werden. Die RE München-Lindau und Ulm-Kempten werden sich jeweils ein Gleis teilen und so für beide Richtungen auch nur zwei Gleise benötigen. Also RE aus München fährt zuerst ein, dann der RE aus Ulm dahinter am selben Gleis. Nach Abfahrt der EC wird der RE nach Lindau zuerst abfahren und dahinter vom selben Gleis danach der RE nach Kempten.
Und dies würde den Knoten in Kempten sprengen, bzw. die Kreuzung mit dem Gegenzug verkomplizieren bis verunmöglichen. Die Züge nach Kempten fahren heute um :02 ab, um rechtzeitig in Kempten zu sein. Das würde mit dem von Dir skizzierten Ablauf nicht funktionieren.
Müsste man sehen, wie das mit den Perronlängen aufgeht.
Dürfte im Gleis 4 zu kurz sein. Mir sind auch keine Änderungenpläne bekannt.
Das fünfte Gleis würde ein wendender Regionalzug von/nach Ulm beanspruchen.
Mir sind sieben Abfahrten und Ankünfte zur Knotenzeit in einem fünfgleisigen Bahnhof einfach zu viel des Guten. Auch das ist kein stabiler Fahrplan, der gegenüber Abweichungen aber auch gar keine Reserven hat.
Die weichenlose Stichstrecke nach Bad Wörishofen erfordert die Korrespondenzen mit anderen Regionalzügen in Türkheim ca. um 15/45. Etwa um die Zeit werden dort auch die EC durchfahren. Daraus folgt, dass in Türkheim während den EC-Durchfahrten die Regionalzüge auf den Gleisen 1, 3 und 4 darauf warten, dass die Fahrgäste umgestiegen sind oder Flügelzüge an- bzw. abgekuppelt wurden während die Kreuzung oder Überholung mit den EC abläuft. DB Netz baut den Bahnhof wohl nicht aus Spass in der Form aus.
Ja. Das betrifft den RE Augburg - Türkheim - Bad Wörsihofen/Memmingen. Das ist aber unabhänig von der Lage der Linie München - Memmingen. Der RE wird ja sinnvollerweise in beiden Szenarien in den 00-Knoten zur nicht EC-Zeit in Memmingen kommen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
Ciao,
Uli
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 16:52 (vor 4272 Tagen) @ naseweiß
Das meint sie wohl so, in der Tat ein ziemliches Kreuzungsfest:
RB EC RB RE
München Hbf ab 10:39 10:58 11:39
Pasing 10:46 04' 11:46
Füstenfeldbruck 10:56 | 11:56
Geltendorf 11:07 22' 12:07
Kaufering 11:15 | 12:15 Augsburg
Buchloe an 11:22 11:34 12:22 |
Buchloe ab 11:25 #RE 11:36 #RE 12:25 #EC 12:36 #RB
Türkheim 11:30 #RB | 12:30 #RB 12:41
Rammingen 11:34 | 12:34 |
Mindelheim an 11:40 | 12:40 12:50
Mindelheim ab 11:51 ÜEC 47' 12:41 12:51
Stetten 11:55 | 12:45 |
Sontheim 12:00 #RB | 12:49 13:00 #RE
Ungerhausen 12:05 #EC 55' #RB 12:53 #RE 07' #RB
Memmingen an 12:12 11:59 #EC 12:59 #RB 13:14
Memmingen ab ? 12:01 #EC 13:01 #RB ?
(...) | |
Kisslegg 25' #RB 13:35 #EC
(...) | |
Lindau an 12:49 14:06
Immerhin ergbit sich ab Pasing ein 20-min-Raster, könnte für die S4 ggf. vorteilhaft sein. Türkheim und Kaufering könnten wieder ITF-Knoten sein, dafür Mindelheim und Geltendorf nicht.
Gefällt mir ehrlich gesagt trotzdem überhaupt nicht. Diese Dreifachkreuzung in Sontheim, Ungerhausen und Memmingen ist für mich kein stabiler Fahrplan. Wenn da eine Verspätung auftritt hat man überhaupt keine Ausweichmöglichkeiten, da der nächste Kreuzungsbahnhof auch schon besetzt ist, bzw. benötigt wird. Da schauckeln sich die Verpätungen hoch. Außerdem finde ich planmäßige Kreuzungen in Bahnhöfen, die kein Verkhrshalt sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Das hat bei Wilzhofen schon einen Aufschrei gegeben.
Wenn man den aktuellen Werdenfelsfahrplan schon als unfahrbar bezeichnet, dann ist das hier aber noch eine Steigerung dazu.
Zu dem kommt es durch den zweistündlichen EC, der zusätzliche Kreuzungen oder gar die Überholung erfordert, sowieso irgendwo. Klar, man kann es bis Memmingen vermeiden.
Eben. So hat man alle zwei Stunden überhaupt keinen Fahrzeitvorteil München - Memmingen in Nahverkehr gegenüber heute. Dafür braucht man dann keinen Fahrdraht.
Ich kann ihn mir im Moment nicht vorstellen im Zusammenhang mit Bahnsteigbelegung in Memmingen.
In Memmingen hätte es zur einen Stunde den EC, zur anderen die RB(RE) im Knoten.
Das finde ich zumindest besser als die RB im 30er-Knoten zu haben. Prinzipiell denke ich, dass von den Illertal-REs der Anschluss zu den RBs wichtiger ist als zum EC.
Alles in allen halte ich den 00er-Knoten mit EC/RE in Memmingen tendenziell für Unfug, der Knoten mit RE/RB sollte viel mehr bringen,
Das schon. Allerdings hätte ein RB/RB-Knoten in Memmingen auch seinen Charme. Die RB nach Ulm kann man m.M.n ohne größere Probleme in die 00-Lage bringen.
konkret den Anschluss der kleinen Orte entlang der Strecke Hergatz-Memmingen-Buchloe nach Ulm bzw. teilweise auch Kempten.
Zumindest nach Ulm wäre ein Anschluss an die RB da evtl. sogar besser (gut, die wäre im 00-Knoten auch vorhanden).
Ich würde sogar so weit gehen und die Schweizer aufzufordern, den EC um 30 min zu drehen. Ab St.Gallen soll es sowieso einen 30-min-Takt geben, sollte nicht sonderlich schwierig sein. Die 00er-Kreuzung EC/EC ergäben sich dann in Wangen (Betriebshalt) und bei Buchloe schon auf der zweigleisigen Strecke gen München
Eher fließen Rhein und Isar aufwärts, als dass sich die SBB nach bayrischen Bedürfnissen richtet ;-)
Jedenfalls hab ich jetzt mal versucht die BEG-Grafik in einen Fahrplan zu übersetzen, und dabei für mich den 30er-RB-Knoten in Memmingen vorausgesetzt. Das schaut dann so aus:
Es hat jede Linie aus der Grafik eine sinnvolle Funktion (auch der zusätzliche Zweistundentakt Augsburg - Buchloe). Vmtl. kann man sowas aber auch mit 00-Knoten in Memmingen basteln. Das sollen dann andere machen ;-)
Ich hoffe ich hab keine Kreuzung übersehen. Der RE Augsburg - Memmingen kreuzt jedenfalls den EC in Türkheim und die RB in Sontheim.
Gruß, naseweiß
Ciao,
Uli
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
naseweiß, Sonntag, 27.07.2014, 17:18 (vor 4272 Tagen) @ lokuloi
Ich hoffe ich hab keine Kreuzung übersehen. Der RE Augsburg - Memmingen kreuzt jedenfalls den EC in Türkheim und die RB in Sontheim.
Zumindest bei den beiden REs ab Augsburg 11:07 (Pfronten) und 11:10 (Lindau/Oberstdorf) ist was schief gegangen. Der Pfrontener würde wohl eher eine Stunde versetzt fahren. Und der Kurzpendel Ausgburg-Buchloe müsste wohl wegfallen, da sich das mit dem Lindau/Oberstdorfer beißt.
--
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Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 18:15 (vor 4272 Tagen) @ naseweiß
Ich hoffe ich hab keine Kreuzung übersehen. Der RE Augsburg - Memmingen kreuzt jedenfalls den EC in Türkheim und die RB in Sontheim.
Zumindest bei den beiden REs ab Augsburg 11:07 (Pfronten) und 11:10 (Lindau/Oberstdorf) ist was schief gegangen. Der Pfrontener würde wohl eher eine Stunde versetzt fahren. Und der Kurzpendel Ausgburg-Buchloe müsste wohl wegfallen, da sich das mit dem Lindau/Oberstdorfer beißt.
Da hast Du natürlich recht. Ich hab mir erlaubt die Datei zu überschreiben. Der Link oben ist also weiter gültig. Die ursprüngliche Datei dafür nicht mehr abrufbar.
Uli
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 27.07.2014, 17:58 (vor 4272 Tagen) @ lokuloi
Hoi,
Eben. So hat man alle zwei Stunden überhaupt keinen Fahrzeitvorteil München - Memmingen in Nahverkehr gegenüber heute. Dafür braucht man dann keinen Fahrdraht.
Aber elektrische Züge sind günstiger als solche mit Diesel. Das hat die BEG bestimmt auf dem Schirm. Die muss das Zeug ja schliesslich abgelten. Daher ergibt auch die Strategie, in Buchloe bis auf Ausnahmen Diesel mit Diesel und Elektrisch mit Elektrisch durchzubinden, Sinn.
Eher fließen Rhein und Isar aufwärts, als dass sich die SBB nach bayrischen Bedürfnissen richtet ;-)
Zwischen Zürich-Schaffhausen stellt man Ende 2015 extra den Fahrplan um, damits in Stuttgart besser passt. Es ist sicherlich nicht so, dass sich die SBB stur auf einen Standpunkt stellen. Es gibt verschiedene Akteure und Rahmenbedingungen, die einfach gemeinsam unter einen Hut gebracht werden müssen. Das vorliegende EC-Fahrplankonzept Zürich-München ist mit der BEG (Anschlüsse Regionalverkehr), DB Netz (Infrastrukturbedarf), ÖBB (Relevanz Knoten Bregenz) und den SBB gemeinsam erarbeitet worden.
Jedenfalls hab ich jetzt mal versucht die BEG-Grafik in einen Fahrplan zu übersetzen, und dabei für mich den 30er-RB-Knoten in Memmingen vorausgesetzt. Das schaut dann so aus:
Zwei Dinge, die mir auffielen:
- Die EC fahren in München Hbf um xx:00 ab und sind in unter einer Stunde in Memmingen. Buchloe-Memmingen kann mit 22 Minuten Fahrzeit gerechnet werden.
- Die Ankunft der VT 612 in Lindau Hbf stimmt mit Sicherheit nicht. Das Szenario ohne NT sah ja vor, dass alle zwei Stunden die RB von Röthenbach bis Lindau weiterfährt. Der Grund dafür sind Anschlüsse an die EC Richtung Zürich, welche die RE ohne NT nicht erreichen. Mit NT kommen sie aber statt nach noch vor den EC in Lindau an und können somit selbst diesen Anschluss herstellen. Deshalb braucht es die zusätzliche RB im Zwiestundentakt mit bei Einsatz der VT 612 ja eben nicht mehr. Die VT 612 dürften Lindau also ungefährt im Zeitraum um die xx:40 erreichen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 18:50 (vor 4272 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 18:54
- Die Ankunft der VT 612 in Lindau Hbf stimmt mit Sicherheit nicht. Das Szenario ohne NT sah ja vor, dass alle zwei Stunden die RB von Röthenbach bis Lindau weiterfährt. Der Grund dafür sind Anschlüsse an die EC Richtung Zürich, welche die RE ohne NT nicht erreichen. Mit NT kommen sie aber statt nach noch vor den EC in Lindau an und können somit selbst diesen Anschluss herstellen. Deshalb braucht es die zusätzliche RB im Zwiestundentakt mit bei Einsatz der VT 612 ja eben nicht mehr. Die VT 612 dürften Lindau also ungefährt im Zeitraum um die xx:40 erreichen.
Wenn das so ist, und das klingt ja durchaus plausibel, dann spricht das ja eher dafür, dass die Fahrzeiten des REs Augsburg - Kempten - Lindau unverändert bleiben.
Der Stundentakt soll dann sinnvollerweise mit dem Münchner RE zusammen gebildet werden.
Das heißt dann ich muss mir für den Ulmer RE südlich Kempten was neues ausdenken.
Entweder er fährt hinter dem Münchner her (Sinn?)
Oder er wechselt die Lage um eine halbe Stunde. Dann würde er in Memmingen aus dem 00-Knoten fallen und im 30er-Knoten fahren.
Dann hat man wieder die Möglichkeit dort
- entweder einfach einen 30-er Knoten aus München - MM - Lindau und Ulm - Memmingen - Kempten zu bilden. (Diese Möglichkeit hab ich mal aufbereitet
- Oder ohne Bahnsteigprobleme die Linie München - MM - Lindau in den 00-Knoten zum EC zu legen, aber wieder ohne Anschluss an den RE Ulm - Memmingen - Kempten.
Möglichkeiten über Möglichkeiten ... ;-)
Grüsse aus der Ostschweiz.
Ciao,
Uli
Korrektur: Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 19:00 (vor 4272 Tagen) @ lokuloi
- entweder einfach einen 30-er Knoten aus München - MM - Lindau und Ulm - Memmingen - Kempten zu bilden. (Diese Möglichkeit hab ich mal aufbereitet
Stimmt gar nicht ;-) Zum bearbeiten wars aber zu spät...
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 27.07.2014, 21:05 (vor 4272 Tagen) @ lokuloi
Hoi,
Oder er wechselt die Lage um eine halbe Stunde. Dann würde er in Memmingen aus dem 00-Knoten fallen und im 30er-Knoten fahren.
Die RE Ulm-Kempten bleiben in Memmingen definitiv im 00-Knoten, da es hier direkte Anschlüsse an die EC geben wird. Über diesen Umstieg wird nämlich künftig die schnellste Verbindung Ulm-Schweiz ablaufen. Fahrzeit Zürich-Ulm dann via Memmingen gut drei Stunden. Die jetzige schnellste Verbindung via Friedrichshafen wird in der Fahrzeit etwa gleich bleiben und somit dann etwa zehn Minuten länger dauern.
Und da mit der Elektrifizierung Ulm-Friedrichshafen die NVBW den durchgehenden IRE-Sprinter Ulm-Basel nicht mehr in der Form anbieten wird, wird mit dem zusätzlichen Umstieg in Friedrichshafen diese Route dann deutlich unattraktiver. Dadurch dürften sich Fahrgastpotenziale Zürich-Ulm auch effektiv auf die EC-Umsteigeverbindung via Memmingen verlagern.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
lokuloi, Montag, 28.07.2014, 11:59 (vor 4271 Tagen) @ Twindexx
Hoi,
Oder er wechselt die Lage um eine halbe Stunde. Dann würde er in Memmingen aus dem 00-Knoten fallen und im 30er-Knoten fahren.
Die RE Ulm-Kempten bleiben in Memmingen definitiv im 00-Knoten, da es hier direkte Anschlüsse an die EC geben wird.
Na wenn Du das alles schon weißt, können wir uns ja die Diskussion sparen und du postest hier einfach den Fahrplan ;)
Für mich bleiben aber Fragen offen.
Die zum Knoten im Memmingen mit sieben Zügen an fünf Gleisen sowieso.
Wenn man aber deine Bedingungen (00-Knoten Memmingen für die REs Ulm - Kempten und Ankunft der REs Augaburg/München - Lindau um 40) und den Linienplan der BEG zusammen nimmt sind in Kempten drei Linien gleichzeitig:
- RE Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf/Röthenbach
- RB Augsburg - Buchloe - Kempten - Pfronten (mit Anschluss aus München in Buchloe)
- RE München - Kempten - Oberstdorf/Lindau.
Nicht dass das nicht gehen würde, nur ist es die Frage, ob es sinnvoll ist von München bis Röthenbach zwei Regionalzüge quasi hintereinander herfahren zu lassen
Da würde es auf der Hand liegen den RE aus Ulm und die RB aus Augsburg (die über die Weiterführung nach Pfronten miteinander verknüpft sind) um 30 MInuten zu verschieben. DAnn könnten auch die Züge nach Füssen in ihrer heutigen Lage bleiben.
Über diesen Umstieg wird nämlich künftig die schnellste Verbindung Ulm-Schweiz ablaufen. Fahrzeit Zürich-Ulm dann via Memmingen gut drei Stunden. Die jetzige schnellste Verbindung via Friedrichshafen wird in der Fahrzeit etwa gleich bleiben und somit dann etwa zehn Minuten länger dauern.
Hm? Die Fahrzeit Ulm - Zürich beträgt derzeit 2:50.
Und da mit der Elektrifizierung Ulm-Friedrichshafen die NVBW den durchgehenden IRE-Sprinter Ulm-Basel nicht mehr in der Form anbieten wird, wird mit dem zusätzlichen Umstieg in Friedrichshafen diese Route dann deutlich unattraktiver.
Quelle? Und selbst wenn, spricht das nur dafür, dass eine Elektifizierung Friedrichshafen- Radolfzell sehr sinnvoll wäre.
Dadurch dürften sich Fahrgastpotenziale Zürich-Ulm auch effektiv auf die EC-Umsteigeverbindung via Memmingen verlagern.
Wir werden sehen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
Uli
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 28.07.2014, 17:10 (vor 4271 Tagen) @ lokuloi
Für mich bleiben aber Fragen offen.
Die zum Knoten im Memmingen mit sieben Zügen an fünf Gleisen sowieso.
2x EC, 2x Illerbahn-RE, 2x Allgäu-RE macht maximal sechs. Die Illerbahn-RB wendet sehr wahrscheinlich im Gbf.
Dazu werden die RE wohl einseitig in Ungerhausen mit den EC kreuzen. Falls es nur zweistündliche RE bis Lindau geben wird, wendet dieser zur EC Stunde ohnehin in Memmingen und damit wären wir bei den vorhandenen fünf Gleisen.
Wenn man aber deine Bedingungen (00-Knoten Memmingen für die REs Ulm - Kempten und Ankunft der REs Augaburg/München - Lindau um 40) und den Linienplan der BEG zusammen nimmt sind in Kempten drei Linien gleichzeitig:
- RE Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf/Röthenbach
- RB Augsburg - Buchloe - Kempten - Pfronten (mit Anschluss aus München in Buchloe)
- RE München - Kempten - Oberstdorf/Lindau.
Nicht dass das nicht gehen würde, nur ist es die Frage, ob es sinnvoll ist von München bis Röthenbach zwei Regionalzüge quasi hintereinander herfahren zu lassen
Du vergisst, dass die Münchner RE nur noch zweistüdlich nach Kempten fahren werden.
Über diesen Umstieg wird nämlich künftig die schnellste Verbindung Ulm-Schweiz ablaufen. Fahrzeit Zürich-Ulm dann via Memmingen gut drei Stunden. Die jetzige schnellste Verbindung via Friedrichshafen wird in der Fahrzeit etwa gleich bleiben und somit dann etwa zehn Minuten länger dauern.
Hm? Die Fahrzeit Ulm - Zürich beträgt derzeit 2:50.
Ulm - Schaffhausen - Zürich ohne Anbindung der Ostschweiz.
Ulm - Lindau - Zürich geht mit nicht-Anschluss in Lindau (an '52, ab '54) in minimal 3,29h. Über Memmingen gibt es nichts unter 4,21h.
Und da mit der Elektrifizierung Ulm-Friedrichshafen die NVBW den durchgehenden IRE-Sprinter Ulm-Basel nicht mehr in der Form anbieten wird, wird mit dem zusätzlichen Umstieg in Friedrichshafen diese Route dann deutlich unattraktiver.
Quelle? Und selbst wenn, spricht das nur dafür, dass eine Elektifizierung Friedrichshafen- Radolfzell sehr sinnvoll wäre.
SMA-Konzept zu S21, siehe entsprechende Threads hier im Forum. Allerdings soll es direkten Anschluss an die Südbahn-IRE geben, sodass sich die Fahrzeit bis Schaffhausen nicht verlängern sollte. Bleibt noch die Frage, ob der Anschluss in Schaffausen an die dann Dosto-IC nach Zürich noch direkt (4 Min.) bleibt.
Damit nimmt die von der BEG angedachte Durchbindung der NT-RE München/ (Nürnberg -) Augsburg - Buchloe - Kempten - Lindau - Basel übrigens auch Gestalt an, denn die 611 werden ja in Bälde auch durch 612 ersetzt, was Durchläufe von Kemptener und Ulmer 612 nicht unrealistisch macht.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020
lokuloi, Montag, 28.07.2014, 18:23 (vor 4271 Tagen) @ 218 466-1
Dazu werden die RE wohl einseitig in Ungerhausen mit den EC kreuzen.
Da versteh' ich immer noch nicht ganz, wie Du das meinst. Ein kleiner Fahrplan könnte mir da bestimmt auf die Sprünge helfen... ;-)
Wenn man aber deine Bedingungen (00-Knoten Memmingen für die REs Ulm - Kempten und Ankunft der REs Augaburg/München - Lindau um 40) und den Linienplan der BEG zusammen nimmt sind in Kempten drei Linien gleichzeitig:
- RE Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf/Röthenbach
- RB Augsburg - Buchloe - Kempten - Pfronten (mit Anschluss aus München in Buchloe)
- RE München - Kempten - Oberstdorf/Lindau.
Nicht dass das nicht gehen würde, nur ist es die Frage, ob es sinnvoll ist von München bis Röthenbach zwei Regionalzüge quasi hintereinander herfahren zu lassen
Du vergisst, dass die Münchner RE nur noch zweistüdlich nach Kempten fahren werden.
Nö. Hab ich nicht vergessen, Du kannst statt dem RE München - Kempten - Oberstdorf/Lindau gerne den RE Augsburg - Kempten - Oberstdorf/Lindau einsetzen.
Nur wird's dann noch absurder.
Etwas ausführlicher:
Twindexx hat die Ankunftszeit der NT-REs in Lindau zur Minute 40 als gegeben vorausgesetzt (was ich plausible finde). Damit fahren diese REs im Kempten zum Knoten zur halben Stunde ab.
Die REs Ulm - Kempten - Röthenbach/Oberstdorf/Pfronten wird hier im 00-Knoten in Memmingen poatuliert. Dadurch ergibt sich ebenfalls der 30-Knoten in Kempten. Damit fährt schon mal der Teil nach Oberstdorf und Röthenbach hier hinter einem der beiden NT-REs her.
Durch die Verlängerung nach Pfronten sind die REs Ulm - Kempten direkt mit den Nicht-NT-RBs Augsburg - Kempten - Pfronten verbunden. Dieser fährt also auch im Knoten zur halben Stunde. Damit gibt es auch hier eine Bündelung mit dem NT-RE.
Da die RB Augburg - Kempten - Pfronten in Buchloe Anschluss von einer ET-RB aus München erhält, setzt sich diese Bündelung bis München fort.
Damit hätte ich auf quasi dem ganzen Laufweg der NT-REs von München bis Röthenbach und Oberstdorf eine Parallellage zu anderen NV-Zügen. Mit Überholung in Kempten.
Zusammen mit der Eventualposition Augburg - Immenstadt (- Oberstdorf), die ja eine Stunde versetzt zumr Pfronter gefahren wäre, ergäbe sich hier bei gleichem Knoten in Kempten endgültig die Absurdität, dass zwei Züge mit gleichem Laufweg hintereinander herfahren, eimal mit einmal ohne NT. Das ist sicherlich nicht so gewollt. Es war sicherlich ein 30-Minuten-Takt angestrebt.
Fazit:
Die RE Augburg/München - Kempten - Oberstdorf/Lindau
und
die RE/RB Ulm/Augsburg - Kempten - Röthenbach/Oberstdorf/Pfronten
werden plausibel in Kempten um 30 Minuten versetzt sein.
Damit ist Ankunft der NT-REs in Lindau zu Minute 40 und Einbindung der REs Ulm - Kempten in den 00-Knoten Memmingen nicht gleichzeitg möglich.
Meine Vermutung, wenn die Ankunft der REs in Lindau gesetzt ist: Die Linie Ulm - Kempten - ... fällt in Memmingen aus dem 00-Knoten. Die RB München - Memmingen - Lindau kann dann in den 00-Knoten, Anschluss Richtung Ulm durch die RB.
Die Verbindung südliches Illertal -> Türkheim stellt dann der RE Memmingen - Augsburg sicher (dann natürlich im 30er-Knoten)
Über diesen Umstieg wird nämlich künftig die schnellste Verbindung Ulm-Schweiz ablaufen. Fahrzeit Zürich-Ulm dann via Memmingen gut drei Stunden. Die jetzige schnellste Verbindung via Friedrichshafen wird in der Fahrzeit etwa gleich bleiben und somit dann etwa zehn Minuten länger dauern.
Hm? Die Fahrzeit Ulm - Zürich beträgt derzeit 2:50.
Ulm - Schaffhausen - Zürich ohne Anbindung der Ostschweiz.
Ja und? Dafür mit Anbindung von Ravensburg, Biberach, Radolfzell (Konstanz), Singen... Alles nicht gerade unbedeutend.
Damit nimmt die von der BEG angedachte Durchbindung der NT-RE München/ (Nürnberg -) Augsburg - Buchloe - Kempten - Lindau - Basel übrigens auch Gestalt an, denn die 611 werden ja in Bälde auch durch 612 ersetzt, was Durchläufe von Kemptener und Ulmer 612 nicht unrealistisch macht.
Ach, das wollte die BEG doch schon vor 10 Jahren ;-). München (und erst recht Augsburg und Ulm) - Oberschwaben - badischer Bodesee ist über Ulm aber immernoch attraktiver.
Ciao,
Uli
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 28.07.2014, 20:13 (vor 4271 Tagen) @ lokuloi
Da versteh' ich immer noch nicht ganz, wie Du das meinst. Ein kleiner Fahrplan könnte mir da bestimmt auf die Sprünge helfen... ;-)
Das steht hier. Es handelt sich aber um die RE/RE Kreuzung eine Stunde versetzt zu den EC:
(...) hat Bayern ohne Absprache mit Baden Württemberg östlich von Memmingen einen zusätzlichen Halt in Sontheim in die geplante RegionalExpress Linie aufgenommen. Wegen der eingleisigen Strecke und einer damit verbundenen notwendigen Verlegung der Kreuzung mit dem Gegenzug von Memmingen nach Ungerhausen würde dies zu einer rund 5 Minuten späteren Ankunft in Memmingen führen. Da die Züge aber pünktlich in Kißlegg ankommen müssen wegen derKreuzung mit EC Zügen schlug die bayerische Seite vor, die geplanten Halte zwischen Memmingen und Leutkirch ausfallen zu lassen.
Nö. Hab ich nicht vergessen, Du kannst statt dem RE München - Kempten - Oberstdorf/Lindau gerne den RE Augsburg - Kempten - Oberstdorf/Lindau einsetzen.
Nur wird's dann noch absurder.
Etwas ausführlicher:
Twindexx hat die Ankunftszeit der NT-REs in Lindau zur Minute 40 als gegeben vorausgesetzt (was ich plausible finde). Damit fahren diese REs im Kempten zum Knoten zur halben Stunde ab.
Die REs Ulm - Kempten - Röthenbach/Oberstdorf/Pfronten wird hier im 00-Knoten in Memmingen poatuliert. Dadurch ergibt sich ebenfalls der 30-Knoten in Kempten. Damit fährt schon mal der Teil nach Oberstdorf und Röthenbach hier hinter einem der beiden NT-REs her.
Durch die Verlängerung nach Pfronten sind die REs Ulm - Kempten direkt mit den Nicht-NT-RBs Augsburg - Kempten - Pfronten verbunden. Dieser fährt also auch im Knoten zur halben Stunde. Damit gibt es auch hier eine Bündelung mit dem NT-RE.
Da die RB Augburg - Kempten - Pfronten in Buchloe Anschluss von einer ET-RB aus München erhält, setzt sich diese Bündelung bis München fort.
Damit hätte ich auf quasi dem ganzen Laufweg der NT-REs von München bis Röthenbach und Oberstdorf eine Parallellage zu anderen NV-Zügen. Mit Überholung in Kempten.
Das ist ja das Ziel, dem 30er Knoten Anschlüsse in alle Richtungen in Kempten zu geben. In Buchloe fährt man dann 30 Minuten versetzt durch Halte in Günzach und Bissenhofen, sowie ohne NT. Die RB hat eine deutlich langsamere Fahrzeit.
Zusammen mit der Eventualposition Augburg - Immenstadt (- Oberstdorf), die ja eine Stunde versetzt zumr Pfronter gefahren wäre, ergäbe sich hier bei gleichem Knoten in Kempten endgültig die Absurdität, dass zwei Züge mit gleichem Laufweg hintereinander herfahren, eimal mit einmal ohne NT. Das ist sicherlich nicht so gewollt. Es war sicherlich ein 30-Minuten-Takt angestrebt.
Fazit:
Die RE Augburg/München - Kempten - Oberstdorf/Lindau
und
die RE/RB Ulm/Augsburg - Kempten - Röthenbach/Oberstdorf/Pfronten
werden plausibel in Kempten um 30 Minuten versetzt sein.
Nein, die braucht man in Buchloe 30 Minuten versetzt mit Anschluss zum ET-RE bzw. zum 00 Knoten in Ulm.
Damit ist Ankunft der NT-REs in Lindau zu Minute 40 und Einbindung der REs Ulm - Kempten in den 00-Knoten Memmingen nicht gleichzeitg möglich.
Wer sagt denn'40? Zur Minute 30 kommen sie an, nach wie vor und weiterhin. NT-Fahrzeit Kempten - Lindau 61 Minuten.
Ja und? Dafür mit Anbindung von Ravensburg, Biberach, Radolfzell (Konstanz), Singen... Alles nicht gerade unbedeutend.
Beide Verbindungen sind wichtig. Sonst gäbe es eine der beiden ja nicht.^^
Ach, das wollte die BEG doch schon vor 10 Jahren ;-). München (und erst recht Augsburg und Ulm) - Oberschwaben - badischer Bodesee ist über Ulm aber immernoch attraktiver.
Das gab es auch schon 1993 - 2001, also zumindest stündlich abwechseld RE Ulm - Kempten - Lindau - Basel und RE München - Kempten - Lindau - Radolfzell (noch mit 218 n-Wagen).
Mit NT (jetzt wo die selben Fahrzeuge eingesetzt werden sind sie kompatiebel) kann eine Direktverbindung Nürnberg - Augsburg - Lindau - Basel durchaus attraktiv sein. Nach Lindau fahren beide NT-Linien ab 2020 ohnehin. Warum also nicht durchbinden zumal die Fahrzeit bei Ankunft '40 in Lindau (falls das doch stimmen sollte?), weitergeführt in Friedrichsahafen gut zur Abfahrt ~ ab '13 passt, mit Anschluss von den elektr. Südbahn-IRE aus Stuttgart, die beschleunigt (Fahrzeit Ulm - Friedrichshafen trotz 7 Halten nur noch um 60 Min.) bereits zu der Zeit dort ankommen werden.
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naseweiß, Montag, 28.07.2014, 20:49 (vor 4271 Tagen) @ 218 466-1
Da versteh' ich immer noch nicht ganz, wie Du das meinst. Ein kleiner Fahrplan könnte mir da bestimmt auf die Sprünge helfen... ;-)
Das steht hier. Es handelt sich aber um die RE/RE Kreuzung eine Stunde versetzt zu den EC:
Jetzt wirds wahnsinnig, wenn der RE ein Stunde versetzt zum EC auch nicht den 00er-Knoten Memmingen bedienen kann. Stimmt, kann mich an diese Geschichte erinnern.
Das passt aber überhaupt nicht zur geplanten Angebotsgestaltung der BEG. Denn die plant laut dieser Präsentation schließlich einen Stundentakt München-Memmingen und nicht einen 2h-Takt RE, auf Buchloe-München mutmaßlich sogar einen 30-min-Takt. Wenn dieser RE/RB nun in der Stunde ohne EC in Ungerhausen die 00er-Kreuzung machen soll, dann hätte der in der Stunde mit EC sogar die Überholung durch den EC in Midelheim. Das wäre dann doch etwa das da, wobei ich ja sogar vermutete, dass trotz Halts in Sontheim und Ungerhausen (Reaktivierung als Halt!) die 00er-Kreuzung Memmingen aufgeht. Im Endeffekt erhielten beide 2h-Takte schlechte Fahrzeiten und würden den 00er-Knoten Memmingen verpassen, Wahnsinn!
Wer sagt denn'40? Zur Minute 30 kommen sie an, nach wie vor und weiterhin. NT-Fahrzeit Kempten - Lindau 61 Minuten.
Fahrzeit Lindau-Kempten aber 65 min. an/ab 35/25 in Lindau wäre in etwa passend zu einem 30er-Knoten Kempten. Aber danach sieht es nicht aus, siehe mein vorheriger Beitrag. Die REs könnten um 00' in Lindau sein.
Das gab es auch schon 1993 - 2001, also zumindest stündlich abwechseld RE Ulm - Kempten - Lindau - Basel und RE München - Kempten - Lindau - Radolfzell (noch mit 218 n-Wagen).
Damals gab es auch den SE Offenburg-Merzig oder die RSB Hanau-Hof, und was weiß ich noch Alles ...
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 28.07.2014, 21:47 (vor 4271 Tagen) @ naseweiß
Jetzt wirds wahnsinnig, wenn der RE ein Stunde versetzt zum EC auch nicht den 00er-Knoten Memmingen bedienen kann. Stimmt, kann mich an diese Geschichte erinnern.
Das passt aber überhaupt nicht zur geplanten Angebotsgestaltung der BEG. Denn die plant laut dieser Präsentation schließlich einen Stundentakt München-Memmingen und nicht einen 2h-Takt RE, auf Buchloe-München mutmaßlich sogar einen 30-min-Takt. Wenn dieser RE/RB nun in der Stunde ohne EC in Ungerhausen die 00er-Kreuzung machen soll, dann hätte der in der Stunde mit EC sogar die Überholung durch den EC in Midelheim. Das wäre dann doch etwa das da, wobei ich ja sogar vermutete, dass trotz Halts in Sontheim und Ungerhausen (Reaktivierung als Halt!) die 00er-Kreuzung Memmingen aufgeht. Im Endeffekt erhielten beide 2h-Takte schlechte Fahrzeiten und würden den 00er-Knoten Memmingen verpassen, Wahnsinn!
Es wäre wesentlich besser, wenn sich die NVBW durchsetzt, sodass der Anschluss erreicht wird. Memmingan an '50 / ab '10 Richtung Buchloe.
Ansonsten müsste ggf. sogar die Illerbahn in der nicht EC-Stunde noch in Heimertingen kreuzen, um wenigstens die Anschlüsse Ulm <-> Kißlegg zu erhalten. Ulm <-> Buchloe und Buchloe <-> Kempten war schon 1993-2004 durch die EC oft planmäßig verpasst worden.
Warum sich eine RE/RE 00 Kreuzung in Memmingen mit Halt in Sonthaim (und wohl auch Stetten) nicht ausgeht, erschießt sich mir nach wie vor nicht.
Nach exaktem Stundentakt ließt sich das absolut nicht.
Die Augsburger RE mit "Mumiendorf" (Bad Wörishofen)-Flügel, (die fahren zweistüdlich ja auch noch nach Memmingen) sollten den 00 Knoten wenigstens erreichen.
Fahrzeit Lindau-Kempten aber 65 min. an/ab 35/25 in Lindau wäre in etwa passend zu einem 30er-Knoten Kempten. Aber danach sieht es nicht aus, siehe mein vorheriger Beitrag. Die REs könnten um 00' in Lindau sein.
Das ist noch sehr schwammig. Falls die NT nicht berücksichtigt war, dann passt es halbwegs so. Einen 00 Knoten Lindau sehe ich auch nicht wirklich. Aufgrund der beschleunigten, elektrl. Südbahn sieht es eher nach 30 aus (ca. 90 Min. Fahrzeit Ulm - FN - Lindau). Das wiederum würde den Kemptener Zügen den Anschluss vermasseln.
Das gab es auch schon 1993 - 2001, also zumindest stündlich abwechseld RE Ulm - Kempten - Lindau - Basel und RE München - Kempten - Lindau - Radolfzell (noch mit 218 n-Wagen).
Damals gab es auch den SE Offenburg-Merzig oder die RSB Hanau-Hof, und was weiß ich noch Alles ...
... und den Vierländerexpress Leipzig - München und den Kleber-Express Freiburg - München, RE Ulm - Aschaffenburg uva. ;)
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Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 28.07.2014, 19:28 (vor 4271 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Damit nimmt die von der BEG angedachte Durchbindung der NT-RE München/ (Nürnberg -) Augsburg - Buchloe - Kempten - Lindau - Basel übrigens auch Gestalt an, denn die 611 werden ja in Bälde auch durch 612 ersetzt, was Durchläufe von Kemptener und Ulmer 612 nicht unrealistisch macht.
Die werden dann in dem Fall eher Lindau-Singen zu 100% mit Kemptner 612ern fahren und da auf die Ulmer verzichten. Damit spart man sich dann eine Werkstatt-Anbindung von Friedrichshafen nach Ulm, wofür es eben doch noch einzelne Züge mit Diesel von Friedrichshafen nach Ulm auf der Südbahn bräuchte. Das würde man sich so gleich ganz sparen können.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 28.07.2014, 19:12 (vor 4271 Tagen) @ lokuloi
Hoi,
Na wenn Du das alles schon weißt, können wir uns ja die Diskussion sparen und du postest hier einfach den Fahrplan ;)
Für mich bleiben aber Fragen offen.
Alles weiss ich auch nicht, nur ein paar Details. Viele Dinge würden mich auch noch brennend interessieren. Ich würde es schon schreiben, wenn ich es genauer wüsste (ausser ich dürfte es nicht sagen, was aber jetzt nicht der Fall ist.
Hm? Die Fahrzeit Ulm - Zürich beträgt derzeit 2:50.
Das ist aber ein unpaariger Anschluss. In die andere Richtung fährt in Schaffhausen der IRE-Sprinter vor Ankunft des IC aus Zürich ab, weshalb man da schon 25 Minuten früher mit dem RE abfahren muss und so auf eine Fahrzeit von 3:15 h von Zürich nach Ulm kommt.
Initiiert von DB Fernverkehr und BaWü werden die Gäubahn-IC-Fahrpläne dann Ende 2015 komplett umgestellt. Damit wird dann in Schaffhausen um xx:15 der RE nach Zürich abfahren und um xx:47 der IC. Der um xx:14 ankommende IRE-Sprinter wird somit in Schaffhausen ab Dezember 2015 keinen direkten Anschluss mehr nach Zürich haben, wodurch die Fahrzeit um 30 Minuten auf 3:20 h steigt. In der Gegenrichtung wird man dann nicht mehr um xx:40 den RE nehmen können, der fährt dann xx:05, sondern um xx:35 den IC. Damit hat man dann in beide Richtungen via Schaffhausen eine Fahrzeit von 3:20 h. Auslöser dieser Fahrplanänderung ist der Wunsch nach besseren Anschlüssen der IC in Stuttgart, weshalb diese ab Ende nächsten Jahres um 30 Minuten versetzt fahren.
Mit Fahrplanoptimierungen in Zusammenhang mit der Südbahnelektrifikation werden es dann in beide Richtungen ca. 3:15 h sein. Aber die neue Fahrzeit Zürich-Ulm via Memmingen dann mit dem elektrischen EC von gut drei Stunden wird man via Schaffhausen-Friedrichshafen eben nicht mehr erreichen. Zusätzlich wird man dann sowohl in Singen als auch in Friedrichshafen umsteigen müssen, während man via Memmingen dann eben nur einmal in Memmingen umsteigen muss.
Quelle? Und selbst wenn, spricht das nur dafür, dass eine Elektifizierung Friedrichshafen- Radolfzell sehr sinnvoll wäre.
Die NVBW will wohl längeres dieseln unter Fahrdraht vermeiden. Deshalb muss ja auch die Bodensee-Oberschwabenbahn dann 2018 zwingend elektrische Fahrzeuge anschaffen, da sie die Regionalverkehre Aulendorf-Friedrichshafen dann anscheinend nicht mehr dieseln dürfen. Den Diesel-IRE von/nach Singen lässt man halt noch nach Lindau zum direkten EC-Anschluss von/nach München rüberfahren.
Diese beiden Links beschäftigen sich mit einer bei der SMA in Auftrag gegebenen Studie über die Möglichkeiten künftiger Angebotskonzepte Bodenseegürtelbahn unter den gegebenen Rahmenbedingungen:
-> http://www.bahn-journalisten.ch/fileadmin/dokumente/exkursionen/2014-04-14-bodensee/140...
-> http://www.bodenseekreis.de/fileadmin/bodenseekreis/aemter/ake/downloads/3_Bodenseeguer...
Grüsse aus der Ostschweiz.
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naseweiß, Montag, 28.07.2014, 20:05 (vor 4271 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von naseweiß, Montag, 28.07.2014, 20:07
Diese beiden Links beschäftigen sich mit einer bei der SMA in Auftrag gegebenen Studie über die Möglichkeiten künftiger Angebotskonzepte Bodenseegürtelbahn unter den gegebenen Rahmenbedingungen:
-> http://www.bahn-journalisten.ch/fileadmin/dokumente/exkursionen/2014-04-14-bodensee/140...
-> http://www.bodenseekreis.de/fileadmin/bodenseekreis/aemter/ake/downloads/3_Bodenseeguer...
Und da findet man auch die zumindest zu dem Zeitpunkt der Studie geplante Zeitlage der:
- RE-T (612er) Lindau-/Oberstdorf-Immenstadt-Buchloe-Augsburg/-München
Nämlich, Lindau an 56', ab 02'. Also nochmal anders, als alle bisher vermutet haben.
- Lindau(00!!!) - Immenst(00) - Buchloe(55><05) - München(35><25)/Augsburg(20><40)
Das ist somit die heutige ALX-Zeitlage für beide, wegen der Neigetechnik etwas beschleunigt. Und kein direkter Anschluss Kempten-Zürich!
Und die RB Lindau-Kisslegg(-???) würde da so fahren, dass sie in Kisslegg mit etwas Abstand zu einem 30er-Knoten ist. Das ist also auch mehr die klassische Idee, die für den Abschnitt Memmingen-Kisslegg und die Durchbindung der Münchner RB nicht optimal ist.
Edit: Und der 30-min-Takt RB Bodenseegürtel mit dem größten Nutzen aller Varianten.
Ahahaha .....
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Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 28.07.2014, 20:33 (vor 4271 Tagen) @ naseweiß
Hoi,
Nämlich, Lindau an 56', ab 02'. Also nochmal anders, als alle bisher vermutet haben.
- Lindau(00!!!) - Immenst(00) - Buchloe(55><05) - München(35><25)/Augsburg(20><40)
Das ist somit die heutige ALX-Zeitlage für beide, wegen der Neigetechnik etwas beschleunigt. Und kein direkter Anschluss Kempten-Zürich!
Und jetzt noch die 20 oder was auch immer Minuten Fahrzeitverkürzung der NT ergibt eben diesen EC-Anschluss von/nach Kempten. Ohne NT hätte man dafür alle zwei Stunden den in Röthenbach wendenden Zug nach Lindau durchgebunden, um diesen Anschluss an den EC zu erreichen. Wenn schon Kempten-Lindau künftig keinen durchgehenden Fernverkehr mehr sehen wird, dann wäre das eben dafür ein wenig der Ausgleich.
Oh, da kommt mir ja gerade wirklich in den Sinn, dass dann zwischen Hergatz und Röthenbach ausser VT 612 wirklich gar nichts anderes mehr fahren wird. Schreck lass nach.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 28.07.2014, 21:05 (vor 4271 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 28.07.2014, 21:08
Nämlich, Lindau an 56', ab 02'. Also nochmal anders, als alle bisher vermutet haben.
- Lindau(00!!!) - Immenst(00) - Buchloe(55><05) - München(35><25)/Augsburg(20><40)
Das ist somit die heutige ALX-Zeitlage für beide, wegen der Neigetechnik etwas beschleunigt. Und kein direkter Anschluss Kempten-Zürich!
Und die RB Lindau-Kisslegg(-???) würde da so fahren, dass sie in Kisslegg mit etwas Abstand zu einem 30er-Knoten ist. Das ist also auch mehr die klassische Idee, die für den Abschnitt Memmingen-Kisslegg und die Durchbindung der Münchner RB nicht optimal ist.
Aufgrund der 86 Seiten, hier die Direktansicht Seite 32.
Und es handelt sich m.E. um den RE über Memmingen! Der Augsburger ist jener über Kempten. Der steht zwar auch mit 56/02 drin, aber ich habe Zweifel, ob das mit dem passt, was die BEG bestellt hat. Die RB nach "Kißlegg" spicht Bände. ;)
Und jetzt noch die 20 oder was auch immer Minuten Fahrzeitverkürzung der NT ergibt eben diesen EC-Anschluss von/nach Kempten. Ohne NT hätte man dafür alle zwei Stunden den in Röthenbach wendenden Zug nach Lindau durchgebunden, um diesen Anschluss an den EC zu erreichen. Wenn schon Kempten-Lindau künftig keinen durchgehenden Fernverkehr mehr sehen wird, dann wäre das eben dafür ein wenig der Ausgleich.
Bleibt die Frage, ob das vor oder nach 2011 erstellt wurde, und ob die NT und der neue Grundfahrplan im Allgäu schon berücksichtigt sind. Meine Vermutung: Stand 2010 noch mit dem alten 00 Knoten Kempten, aber schon mit NT berücksichtigt.
Realistich is daher an '26 / ab '32. Mit weniger Halten etwas unter 60 Minuten bis Kempten.
Oh, da kommt mir ja gerade wirklich in den Sinn, dass dann zwischen Hergatz und Röthenbach ausser VT 612 wirklich gar nichts anderes mehr fahren wird. Schreck lass nach.
Es hätte auch mit weißen 612 als EC noch schlimmer kommen können, bzw. kann es noch, wenn 2020 keine Leitung hängt... ;)
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naseweiß, Montag, 28.07.2014, 21:26 (vor 4271 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von naseweiß, Montag, 28.07.2014, 21:28
Und es handelt sich m.E. um den RE über Memmingen! Der Augsburger ist jener über Kempten. Der steht zwar auch mit 56/02 drin, aber ich habe Zweifel, ob das mit dem passt, was die BEG bestellt hat. Die RB nach "Kißlegg" spicht Bände. ;)
Wenn dein mutmaßlicher RE München-Memmingen-Lindau in etwa eine Stunde versetzt zum EC verkehren soll, dann muss er den EC um in Kisslegg kreuzen, z.B. in der ungerade Stunde in etwa zur Minute 35'. Wie soll er dann schon um 56' in Lindau sein? Die Fahrzeit mit Halten in Wangen und Hergatz wird ca. 30 min betragen. Das wäre eher die Zeitlage der RB von Kisslegg, die um 11' ankommt.
Die beiden Linien an/ab 56/02 sind eindeutig ein Stundentakt Lindau-Kempten-Buchloe(-...).
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naseweiß, Montag, 28.07.2014, 21:14 (vor 4271 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von naseweiß, Montag, 28.07.2014, 21:17
Und jetzt noch die 20 oder was auch immer Minuten Fahrzeitverkürzung der NT ergibt eben diesen EC-Anschluss von/nach Kempten. Ohne NT hätte man dafür alle zwei Stunden den in Röthenbach wendenden Zug nach Lindau durchgebunden, um diesen Anschluss an den EC zu erreichen. Wenn schon Kempten-Lindau künftig keinen durchgehenden Fernverkehr mehr sehen wird, dann wäre das eben dafür ein wenig der Ausgleich.
Ok, da der verlängerte Röthenbacher nicht darsgestellt wird, hatte ich das falsch verstanden. Aber es klingt logisch, dass zu dem Zeitpunkt der Studie nicht unbedingt mit Neigetechnik gerechnet wurde.
Das hieße also, dass die Zeitlage des AFX auch für den AMX genommen wird:
-> Lindau.20 -> Immenstadt.10 -> Kempten.25 -> Buchloe.00 -> Augsburg.25 / München.40
-> München.20 / Augsburg.35 -> Buchloe.00 -> Kempten.35 -> Immenstadt.50 -> Lindau.40
Damit sind diese in fast um 30' in Kempten. Die Illertal-RE Ulm-Memmingen-Kempten sind bei Memmingen 00' wie heute auch schon aber auch um 30' in Kempten. Die Weiterführung dieser nach Oberstdorf oder gar Röthenbach würde als zwei Züge praktsich gleichzeitig bedeuten. Also kann man auf diese Weiterführung verzichten und die Leute müssen in Kempten umsteigen. Nur wieso ist dann dennoch Weiterführung dieser zweistündlich geplant? Ok, sehe, die Frage kam schon lokuli auf. Das artet langsam in planlosen Unfug und angebotstechnischen Wahnsinn aus.
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Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 29.07.2014, 21:36 (vor 4270 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von Twindexx, Dienstag, 29.07.2014, 21:39
Hoi,
Ok, da der verlängerte Röthenbacher nicht darsgestellt wird, hatte ich das falsch verstanden. Aber es klingt logisch, dass zu dem Zeitpunkt der Studie nicht unbedingt mit Neigetechnik gerechnet wurde.
Du kannst dieselben Zeiten (Lindau-Reutin an/ab 56/02) auch auf der S21-Netzgrafik sehen, dort sogar noch zusätzlich die Hergatzer Zeiten. Da ist eindeutig ersichtlich, dass das keine NT-Fahrzeiten sind. Und es ist ein Stundentakt via Kempten.
Somit ist das wirklich einfach: Mit NT ist die Ankunft um die NT-Beschleunigung früher als 56 und die Abfahrt entsprechend später als 02.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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lokuloi, Samstag, 02.08.2014, 17:41 (vor 4266 Tagen) @ naseweiß
Ok, da der verlängerte Röthenbacher nicht darsgestellt wird, hatte ich das falsch verstanden. Aber es klingt logisch, dass zu dem Zeitpunkt der Studie nicht unbedingt mit Neigetechnik gerechnet wurde.
Das hieße also, dass die Zeitlage des AFX auch für den AMX genommen wird:
-> Lindau.20 -> Immenstadt.10 -> Kempten.25 -> Buchloe.00 -> Augsburg.25 / München.40
-> München.20 / Augsburg.35 -> Buchloe.00 -> Kempten.35 -> Immenstadt.50 -> Lindau.40Damit sind diese in fast um 30' in Kempten. Die Illertal-RE Ulm-Memmingen-Kempten sind bei Memmingen 00' wie heute auch schon aber auch um 30' in Kempten. Die Weiterführung dieser nach Oberstdorf oder gar Röthenbach würde als zwei Züge praktsich gleichzeitig bedeuten. Also kann man auf diese Weiterführung verzichten und die Leute müssen in Kempten umsteigen. Nur wieso ist dann dennoch Weiterführung dieser zweistündlich geplant? Ok, sehe, die Frage kam schon lokuli auf. Das artet langsam in planlosen Unfug und angebotstechnischen Wahnsinn aus.
:-)
Um das ganze zu rekapitulieren nochmals zwei Entwürfe:
Einmal so, wie ich es inzwischen, in Folge der Informationen aus diesem Thread, am schönsten und sinnvollsten finde:
Und einmal so, wie es hier die gefühlte Mehrheitsmeinung (wie ich sie interpretiert habe) für am Wahrscheinlichsten hält:
Allgäu 2020, der vierte Versuch
Viel Spaß ;-)
Uli
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 02.08.2014, 23:06 (vor 4266 Tagen) @ lokuloi
bearbeitet von 218 466-1, Samstag, 02.08.2014, 23:08
Um das ganze zu rekapitulieren nochmals zwei Entwürfe:
Einmal so, wie ich es inzwischen, in Folge der Informationen aus diesem Thread, am schönsten und sinnvollsten finde:
Allgäu 2020, zum dritten
Und einmal so, wie es hier die gefühlte Mehrheitsmeinung (wie ich sie interpretiert habe) für am Wahrscheinlichsten hält:
Allgäu 2020, der vierte Versuch
Nur drei Minuten Blockabstand ab Memmingen Richtung Tannheim ... autsch! ;)
Vor '06 kommt die RB ohne neues Sbk (von dessen Realisierung s.i.w. nirgends was zu lesen ist) nicht weg. Ebenso muss die Ankunft der Gegenrichtung-RB um spätestens '51 berücksichtigt werden.
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lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 12:53 (vor 4272 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von lokuloi, Sonntag, 27.07.2014, 12:54
Die Frage nach der Fahrzeit München-Buchloe ist allgemein interessant. Mir ist nicht klar, was noch ausgebaut werden soll.
Außer Elektrifizierung ist mir nichts bekannt. Ich gehe allerdings davon aus, dass dann alle Züge 160 km/h fahren dürfen, wo es Trassierungstechnisch möglich ist.
In deinem Konzept bist du von 35 min für den EC ausgegangen, jedoch 45 min für den RE.
Die 45 Minuten sind einfach die heutige Fahrzeit.
An sich würde ich jetzt sagen, dass beide gleich schnell sind, da beide 160 km/h erreichen und über eine Wackelfunktion verfügen sollen (Einsatz derer bei Türkenfeld?).
NT wird zwischen München und Buchloe nicht eingesetzt. Weder bei Fürstenfeldbruck noch bei Türkenfeld unterschiedet sich die zulässige Geschwindigkeit zwischen mit und ohne NT. Allerdings dürfen NT-Züge, genau genommen die BR 411, 415, 605, 610, 611, 612, abschnittsweise 160 km/h fahren, der Rest nur 140. Ich gehe allerdings mal davon aus, dass das eher mit Achslasten zu tun hat, und prinzipiell auch nicht-NT-Triebzüge hier für 160 km/h zugelassen werden könnten. Bisher gibt's nur keinen Bedarf.
Bei der Beschleunigung hat der VT natürlich Nachteile.
Eben. Das ist mehr als man denkt. Vor allem bei 3 oder 4 Halten.
Dagegen erscheinen mir die 40 min deiner E-RB, Halt noch in FFB, gewagt.
Dann lassen wir halt FFB/MFB weg. Aber prinzipell halte ich die Fahrzeit für machbar (mit 160 km/h), ohne jetzt hier auf Berechnungsdetail einzugehen.
In Türkheim gäbe es bei deinem Konzept keinen guten Anschluss Wörrishofen-Memmingen. Ob da noch Busse fahren, keine Ahnung. Im Zweifelsfall fällt das aber wirklich in die Kategorie: Man kann nicht Alles haben.
Oder da lässt sich was mit dem RE Augsburg - Memmingen machen, ohne das im Detail überprüft zu haben. Wie du schon gesagt hast: man müsste sich das mit den neuen Informationen mal im Detail zu Gemüte führen.
In deinem Konzept fehlt mir noch die EC/RB-Kreuzung auf anderen Seite von Memmingen, das westliche Äquivanlent zu Stetten. Die müsste man nach Aichstetten bekommen. Die RBs in der Stunde ohne EC/RB-Kreuzung in Stetten dürfte nicht so lange in Memmingen rumstehen (was an sich ok ist, solange die 30er-Kreuzung RB/RB klappt), sondern müsste bis Aichstetten weiter um dort den EC abzuwarten. Gegenrichtung entsprechend.
Die fehlt in der Tat, sollte aber in Aichstetten kein Problem sein.
Gruß, naseweiß
Ciao,
Uli
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JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 29.07.2014, 22:12 (vor 4270 Tagen) @ naseweiß
In Türkheim gäbe es bei deinem Konzept keinen guten Anschluss Wörrishofen-Memmingen. Ob da noch Busse fahren, keine Ahnung. Im Zweifelsfall fällt das aber wirklich in die Kategorie: Man kann nicht Alles haben.
(Kaufbeuren-)Wörishofen-Mindelheim gibts nen leidlich stündlichen Bus. Zumindest unter der Woche.
--
Weg mit dem 4744!
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naseweiß, Samstag, 26.07.2014, 18:48 (vor 4273 Tagen) @ Alexander
(...), könnte ich mir vorstellen, dass die RE München - Lindau/Oberstdorf und RE Augsburg - Lindau/Oberstdorf so gelegt werden, dass von/bis Buchloe jeweils ein genauer Stundentakt besteht.
Damit hat man a) einen schnellen Anschluss Augsburg - Buchloe -> EC Richtung Schweiz und b) könnte (wie naseweiß schon schrieb) der RE in München genau um eine Stunde versetzt zum EC fahren. (Vielleicht sogar als Nonstop RE München - Buchloe)
EC München-Zürich und AFX Nürnberg-Lindau sollten also eine Korrespondenz in Buchloe haben ungerade-35' südwestwärts, gerade-25' nordostwärts.
Stündlich versetzt dazu führe der AMX (Allgäu-München-Express, ehem. ALX) und eben ggf. dieser zusätzliche 2h-Takt Augsburg-Wörrishofen/Memmingen, ggf. wieder mit Korrespondenz.
Besonders interessant wäre, wenn es der AFX schaffen würde in 01:30 h von Nürnberg bis Buchloe zu fahren. Fahrzeitmäßig wäre das vielleicht gerade möglich, nämlich ca. 20 min für Augsburg-Buchleo und ca. 01:10 h für Augsburg-Nürnberg. Dann könnte man nämlich diese EC/AFX-Korrespondenz mit dem 00er-Knoten Nürnberg verbinden. Im 00er-Knoten Nürnberg werden ab 2017 wohl die Berliner ICE halten. Im Endeffekt erhielt man so die schnellste Verbindung Zürich-Berlin, wobei man allerdings zweimal umsteigen müsste und dazu auch noch 1,5 h volle Dröhung abbekommt. Ok, an einer Seite wird es vermutlich nicht klappen.
Ich könnte mir den zusätzlichen RE nach Memmingen alle zwei Stunden nur damit erklären, dass der RE München - Memmingen - Lindau tatsächlich in den :30-Knoten (mit RB Memmingen - Ulm) fährt und der RE aus Augsburg a) den Anschluss an den EC nach Zürich herstellt und alle zwei Stunden eine schnelle Verbindung z.B. Mindelheim - Illertal und Kempten herstellt.
Hm, die Logik, die ich oben angewandt habe, spräche eher dafür, dass dieser RE Augsburg-Memmingen um eine Stunde versetzt führe, aber eben auf Buchloe bezogen. Damit stellt er weder den Anschluss an den EC her, das machte im besten Fall der AFX, noch würde man den 00er-Knoten Memmingen erreichen. Denn dieser Diesel-RE wird im Abschnitt Buchloe-Memmingen deutlich langsamer als der EC sein. Um doch den 00er-Knoten zu erreichen muss man also eine verschobene Zeitlage wählen. Z.B. müsste auch in Buchloe die 30er-Kreuzung mit dem EC klappen (ca. gerade-25', ungerade-35').
Irgendwie muss man sich das mal genauer anschauen, naseweiß
--
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Alexander, Freitag, 25.07.2014, 11:06 (vor 4274 Tagen) @ Holger2
Hi,
auf DSO hat jemand die pdf Datein auf die ich mich bezog verlinkt.
BEG Präsentation, daraus erkennt man die geplannte Linienführung.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
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lokuloi, Freitag, 25.07.2014, 18:13 (vor 4274 Tagen) @ Alexander
Hi,
auf DSO hat jemand die pdf Datein auf die ich mich bezog verlinkt.
BEG Präsentation, daraus erkennt man die geplannte Linienführung.Viele Grüße
Danke dafür!
Nach anfänglicher Skepsis hat das ganze auch eine gewissen Charme, wenn:
- der RE Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau in Buchloe Anschluss zum EC hat
- und dadruch der RE München - Kempten - Oberstdorf/Lindau zwischen München und Buchloe um eine Stunde versetzt zum EC fährt.
Eine Direktverbidnung München - Füssen fände ich aber weiter sinnvoll. Aber evtl. benötigt man dann zwischen München und Geltendorf die spurtstarken ETs um den Fahrplan so hinzubekommen. Schön wäre dann ein zusätzlicher Halt in Fürstenfeldbruck.
Es könnte dann ungefähr so aussehen:
- "FV"
Stunde "1"
- EC München - Zürich
- (I)RE Nürnberg - Kempten - Lindau/Oberstdorf
Stunde "2"
- (I)RE München - Kempten - Lindau/Oberstdorf
(jeweils zweistündlich)
- "NV A"
- RE München - Memmingen - Lindau
- RE Augsburg - Füssen
(jeweils stündlich)
- "NV B"
- RB München - Buchloe
- RB Augsburg - Buchloe - Pfronten/Bad Wörishofen
(jeweils stündlich, bzw. PFroten zweistündlich)
Ciao,
Uli
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 25.07.2014, 17:35 (vor 4274 Tagen) @ Holger2
Habt Ihr da Korrekturen oder sehe ich das richtig?
Fast richtig. ;)
Korrekturen in rot:
nach der Pressemeldung sehe ich das Liniennetz so:
2014:
Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf / Wangen
Ulm - Memmingen - Kisslegg - Aulendorf - Sigmaringen
Freiedrichshafen Hafen - Lindau - Kisslegg - Aulendorf
Leutkirch - Wangen - Hergatz
2019:
Augsburg - Buchloe - Füssen
Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau
ab 2019: München - Buchloe - Memmingen - Lindau
München - Buchloe
München - Memmingen - Kisslegg - Lindau
Kißlegg - Aulendorf - Sigmaringen (-Tübingen) (auch hier "droht" 612 des BW Ulm!)
Lindau - Kisslegg - Memmingen - München
Wangen - Hergatz entfällt
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Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2014, 2017 und 2020
Holger2, Freitag, 25.07.2014, 19:04 (vor 4274 Tagen) @ 218 466-1
Hallo,
naja da hast Du mir jetzt aber etwas zuviel korrigiert:
nach der Pressemeldung sehe ich das Liniennetz so:
2014:
Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf / Wangen[/color=#f00]
Das sind aber nur Einzelleistungen, die bis Wangen verlängert werden. Einzelleistungen habe ich nicht berücksichtigt.
Ulm - Memmingen - Kisslegg - Aulendorf - Sigmaringen
Freiedrichshafen Hafen - Lindau - Kisslegg - Aulendorf
ja stimmt, wobei die Zugnummer in Lindau geändert wird. Und da F hafen nicht mehr im Allgäu liegt, habe ich den Ast weggelassen
Leutkirch - Wangen - Hergatz
Das sind wieder nur Einzelleistungen, die bis Leutkirch verlängert werden.
2019:
Augsburg - Buchloe - Füssen
stündlicher Takt von Augsburg - finde ich ungünstig, da sehr viele Touristen von München nach Füssen wollen (Neuschwanstein).
Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf / Lindau
A. > > ab 2019: München - Buchloe - Memmingen - Lindau
Das glaube ich nicht, siehe unten.
München - Buchloe
Das wäre die Konsequenz, wenn die Züge aus Augsburg bis Füssen fahren
B. > > München - Memmingen - Kisslegg - Lindau
Das würde bedeuten, dass es keine Direktverbindung von Memmingen nach Aulendorf mehr gäbe, wprde aber Sinn machen wegen der Elektrifizierung. Nur: Wegen des Knotens in Lindau und können die Züge nicht durchfahren - macht auch wegen der unterschiedlichen Gefäßgrößen keinen Sinn.
Kißlegg - Aulendorf - Sigmaringen (-Tübingen) (auch hier "droht" 612 des BW Ulm!)
ok macht Sinn aufgrund der Elektrifizierung.
C. > > Lindau - Kisslegg - Memmingen - München
So und jetzt zu diesem Punkt: Es fahren nach Deiner Vorstellung drei Züge pro zwei Stunden von Memmingen nach Lindau (siehe A, B und C). Auf dieser Strecke gibt es heute noch nicht einmal einen Stundentakt, von daher glaube ich das nicht.
Wangen - Hergatz entfällt
Was ich überhaupt nicht verstehe, sind die Durchbindungen von Ulm und Augsburg / München nach Pfronten. Die Strecke nach Pfronten ist absolut sehenswert, aber heute fährt dort ein einzelner Desiro mit Haltewunschtaste und mit oft nur einer Handvoll Fahrgästen an Bord. Wie vereinbart sich das mit den erforderlichen großen Zügen insbesondere zwischen München (2017 - 19) und Kempten. Ein 612 ist auf dieser Strecke nach Pfronten einfach hoffnungslos überdimensioniert - abgesehen davon, dass er auch keine Haltewunschtasten hat.
Holger
Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2014, 2017 und 2020
lokuloi, Samstag, 26.07.2014, 13:50 (vor 4273 Tagen) @ Holger2
B. > > München - Memmingen - Kisslegg - Lindau
Das würde bedeuten, dass es keine Direktverbindung von Memmingen nach Aulendorf mehr gäbe, wprde aber Sinn machen wegen der Elektrifizierung. Nur: Wegen des Knotens in Lindau und können die Züge nicht durchfahren - macht auch wegen der unterschiedlichen Gefäßgrößen keinen Sinn.
In wiefern können sie wegen des Knotens in Lindau nicht durchfahren? Für die unterschiedliche Nachfrage kann man ja Stärken und Schwächen. Ist ja im Zulauf auf München inzwischen auch nicht mehr weiter ungewöhnlich. Das würde dann auch wieder gegen die Doppelbelgung von Gleis 1 in Memmingen sprechen, die von naseweis ins Spiel gebracht würde. Ich würde das sinnvoll finden unter dem Fahrdraht zwischen Memmingen und Lindau dann auch im Nahverkehr elektrisch zu fahren und natürlich auch weiter nach München.
Wangen - Hergatz entfällt
Was ich überhaupt nicht verstehe, sind die Durchbindungen von Ulm und Augsburg / München nach Pfronten. Die Strecke nach Pfronten ist absolut sehenswert, aber heute fährt dort ein einzelner Desiro mit Haltewunschtaste und mit oft nur einer Handvoll Fahrgästen an Bord.
Durch eine Direktverbindung in die Aufkommensregionen Augsburg und Müchen könnte sich das ändern. Prinzipiell bin ich immer ein Anhänger von Direktverbindungen. Die BEG scheint ähnlich zu denken: Siehe Kochel - München, Kufstein - München oder Reutte - München, die alle neu gekommen sind oder verstärkt wurden.
Wie vereinbart sich das mit den erforderlichen großen Zügen insbesondere zwischen München (2017 - 19) und Kempten. Ein 612 ist auf dieser Strecke nach Pfronten einfach hoffnungslos überdimensioniert - abgesehen davon, dass er auch keine Haltewunschtasten hat.
Wie ich das verstehe, ist das ein Teil des Loses wo neue Fahrzeuge gefordert sind. Hier wird dann schon die Haltewunschtaste vorgeschreiben sein. Ansonsten ist natürlich auch hier ein Stärken und Schwächen in Kempten nicht nur möglich, sondern wird sicherlich auch so gemacht. (Dass ich ein Weiterführen dieser Züge nach München sinnvoll finden würde, auch nach der Eletrifizierung, dürfte klar geworden sein ;-).
Holger
Uli
Bitte um Erklärung durch einen Wissenden
chriL999, Mittwoch, 23.07.2014, 21:30 (vor 4276 Tagen) @ 218 466-1
Werden die ALEX-Betreiber hier Widerspruch einlegen bzw. warum haben diese denn damals einen Zuschlag bekommen, der ihnen heute einfach wieder weggenommen wird?
Bitte um Erklärung durch einen Wissenden
kaythxbye, Berlin, Mittwoch, 23.07.2014, 21:40 (vor 4276 Tagen) @ chriL999
Das Netz wird halt alle paar Jahre neu ausgeschrieben (wie so ziemlich jeder öffentlich bezuschusste NV in Deutschland) und wer das Beste Angebot macht, gewinnt. Und hier hat offensichtlich die DB gewonnen.
Bitte um Erklärung durch einen Wissenden
Alexander, Mittwoch, 23.07.2014, 22:03 (vor 4276 Tagen) @ chriL999
Werden die ALEX-Betreiber hier Widerspruch einlegen bzw. warum haben diese denn damals einen Zuschlag bekommen, der ihnen heute einfach wieder weggenommen wird?
Ein Widerspruch ist nur möglich wenn es Beanstandungen bei der Vergabe oder Formfehler bei der Ausschreibung gab.
Im Nahverkehr gibt es Ausschreibungen und jedes EVU kann sich auf diese Ausschreibungen bewerben und sagen: Ich will auf dieser Strecke fahren.
Der wirtschaftlichste Betreiber bekommt dann für einen gewissen Zeitraum den Zuschlag und darf z.B. für 10 Jahre auf der Strecke fahren.
Danach wird wieder ausgeschrieben und das wirtschaftlichste Angebot ausgewählt.
Vor x Jahren hat der ALEX das günstigste Angebot für diese Zugleistungen abgegeben und durfte auf dieser Strecke fahren. Nun wurde ermittelt das DB Regio ein günstigeres Angebot abgegeben hat und damit den Zuschlag erhalten.
Aber in ein paar Jahren hat der Alex wieder die Chance die Zugleistungen zu gewinnen, falls sie günstiger sind als andere Wettbewerber.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
schade, bin erst im Alex von Immenstadt nach Lindau gefahren
redcobra, Donnerstag, 24.07.2014, 00:35 (vor 4276 Tagen) @ 218 466-1
und das am offenen Fenster im Abteil! War eine meiner bisher schönsten Zugfahrten. Einfach Klasse, bei strahlendem Sonnenschein, den Fahrtwind und die grandiose Landschaft zu genießen!
Die Auslastung war aber auch recht überschaubar für einen Dienstagabend.
Nicht-Anschluss ICE B-M und EC M-Zürich
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Montag, 28.07.2014, 11:09 (vor 4271 Tagen) @ 218 466-1
Hallo!
Im Zusammenhang mit diesem Thread ist mir (wieder einmal) aufgefallen, dass sich der ICE Berlin - München und der EC München - Zürich in München verpassen werden. Ist das sinnvoll? Ich zweifle daran. Welche soll denn die schnellste Verbindung von Berlin nach Zürich bzw. Lindau im Jahr 2020 sein?
m b g,
Anoj
Nicht-Anschluss ICE B-M und EC M-Zürich
naseweiß, Montag, 28.07.2014, 12:01 (vor 4271 Tagen) @ Anoj 1
Im Zusammenhang mit diesem Thread ist mir (wieder einmal) aufgefallen, dass sich der ICE Berlin - München und der EC München - Zürich in München verpassen werden. Ist das sinnvoll?
Nun, der ICE Berlin-München wird durch die Knoten in Erfurt(30), Bamberg(~30), Nürnberg(00), Ingolstadt(30) festgelegt. Der EC München-Berlin wird wiederum z.B. durch Knoten/Zugkreuzung Memmingen(00) definiert. Solange die Fahrzeiten Nürnberg-München und Memmingen-München nicht unter* 60 min dauern, wird es nichts bzw. man hat halt eine knappe Stunde Umstieg.
* sodass Zeit zum Umsteigen in München bleibt
Ich zweifle daran. Welche soll denn die schnellste Verbindung von Berlin nach Zürich bzw. Lindau im Jahr 2020 sein?
Wie gesagt, der Witz wäre, wenn der AFX Nürnberg-Buchloe in 01:30 h fahren könnte und dadurch der Anschluss hergestellt werden könnte. Dann ist es natürlich trotzdem immer noch nicht sicher, da 2x Kurzumstieg, und nicht komfortabel, da Regio-VT. Für Lindau könnte der AFX also ggf. immer noch günstiger bleiben, obwohl Buchloe-Lindau über Kempten deutlich langsamer ist.
Eine andere Möglichkeit, nicht für Lindau bzw. Vorarlberg interessant, aber für Zürich, wäre eine Flügellinie Berlin-Erfurt-Nürnberg-Stuttgart-Zürich mit ICE-T. Es war früher mal der Plan die L87 mit ICE-T bis Nürnberg durchzubinden. Da hätte nicht mehr viel gefehlt. Nun sollen auf der Strecke aber Dosto-ICs fahren und auch nicht Zürich-Stuttgart-Nürnberg durchgebunden.
Unter Umständen bleibt für Zürich der Weg über Frankfurt der schnellste:
- Berlin(30) -4,5h- München(00) -1h Umstieg- München(00)-3,5h- Zürich ---> Summe = 9 h
- Berlin(30) -5,0h- Mannheim(30) -2,5h- Basel(00, Umstieg) -1h- Zürich(00) ---> Summe 8,5 h
(mit Rheintal-ABS 30 min schneller)
--
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Nicht-Anschluss ICE B-M und EC M-Zürich
Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 28.07.2014, 18:41 (vor 4271 Tagen) @ naseweiß
Hoi,
Nun, der ICE Berlin-München wird durch die Knoten in Erfurt(30), Bamberg(~30), Nürnberg(00), Ingolstadt(30) festgelegt. Der EC München-Berlin wird wiederum z.B. durch Knoten/Zugkreuzung Memmingen(00) definiert. Solange die Fahrzeiten Nürnberg-München und Memmingen-München nicht unter* 60 min dauern, wird es nichts bzw. man hat halt eine knappe Stunde Umstieg.
* sodass Zeit zum Umsteigen in München bleibt
Der 30er-Knoten Erfurz ist wirklich ein Furz. Nirgends in Süddeutschland werden die ICE gescheite FV-Anschlüsse haben. Und auch in Ostdeutschland muss man ja scheinbar diverse Regionalzüge um 30 Minuten verschieben. Ein um 30 Minuten versetzter ICE-Takt würde gleich von Berlin bis München in allen Regionen besser ankommen. Und dass man die Anschlüsse in Erfurt wenn man sowieso schon die Anschlüsse neu gestalten muss, nicht auch gleich auf einen 00-Knoten ausrichten kann, verstehe wer will. Aber irgendeinen Daseinszweck müssen die Lounges ja auch erfüllen.
Eine andere Möglichkeit, nicht für Lindau bzw. Vorarlberg interessant, aber für Zürich, wäre eine Flügellinie Berlin-Erfurt-Nürnberg-Stuttgart-Zürich mit ICE-T. Es war früher mal der Plan die L87 mit ICE-T bis Nürnberg durchzubinden. Da hätte nicht mehr viel gefehlt. Nun sollen auf der Strecke aber Dosto-ICs fahren und auch nicht Zürich-Stuttgart-Nürnberg durchgebunden.
Regionale Planer wollen die Linie künftig doch Zürich-Stuttgart-Nürnberg durchbinden, nun halt einfach mit IC-Dosto.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Nicht-Anschluss ICE B-M und EC M-Zürich
naseweiß, Montag, 28.07.2014, 19:48 (vor 4271 Tagen) @ Twindexx
Der 30er-Knoten Erfurz ist wirklich ein Furz.
Jein. Für Erfurt und Thüringen* wird er schon nicht schlecht sein. (*exkl Jena)
Nirgends in Süddeutschland werden die ICE gescheite FV-Anschlüsse haben.
Das stimmt. Das bisherige Abwecheln von L28/L25 für Ingolstadt und Augsburg und der 30er-Knoten Nürnberg zusammen mit den Anschlüssen gen Regensburg-Passau/Landshut usw. ist an sich schon sehr gut gewesen und der Regionalverkehr in einem sehr großen Bereich Bayerns auf diese bestehende Struktur ausgerichtet.
Und auch in Ostdeutschland muss man ja scheinbar diverse Regionalzüge um 30 Minuten verschieben. Ein um 30 Minuten versetzter ICE-Takt würde gleich von Berlin bis München in allen Regionen besser ankommen.
Richtig. Denn die beiden Thürionger SFSn beschleunigen Nürnberg-Leipzig um ca. 1 h. Die Fahrplanlagen also in Nürnberg und Leipzig so zu lassen, wäre sehr logisch gewesen. Allerdings hätte man dafür dann die L50 ab Erfurt westlich verschieben müssen, was im Raum Frankfurt usw. Probleme gebracht hätte.
Und dass man die Anschlüsse in Erfurt wenn man sowieso schon die Anschlüsse neu gestalten muss, nicht auch gleich auf einen 00-Knoten ausrichten kann, verstehe wer will.
Das stimmt. Persönlich würde ich es noch ganz anders machen und Erfurt in 15/45er-Zeitlage anfahren, sodass sich Fulda(00)/Nürnberg(00) -2h- Leipzig(00) ergibt. Denn Nürnberg-Erfurt wurde einmal mit 66 min versprochen. Auch wenn das nicht erreicht wird, sind 90 min Kantenzeit dennoch zu viel. 75 min wären recht flott genau richtig, für Nürnberg-Erfurt und Fulda-Erfurt.
Regionale Planer wollen die Linie künftig doch Zürich-Stuttgart-Nürnberg durchbinden, nun halt einfach mit IC-Dosto.
Das wäre mir jetzt neu. Und wenn, wäre man aber 30 min langsamer. Das ist dann nicht mehr für die Langstrecke Zürich-Berlin interessant. Und Durchbindung nach Berlin ist mit den Dostos auch ausgeschlossen. Mit den ICE-Ts wäre es denkbar gewesen.
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Dieselnetz Allgäu: PM von DB-Regio
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 04.08.2014, 16:30 (vor 4264 Tagen) @ 218 466-1
Das wichtigste zusammengefasst:
- ALX bleibt noch bis Dez. 2020
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- Umfangreiches Redesign für BR 612
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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