Durchsagen im Zug (Randnotiz) (Reiseberichte)

Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 31.10.2013, 20:08 (vor 4562 Tagen) @ sb
bearbeitet von Ludo, Donnerstag, 31.10.2013, 20:08

In einem RE (Franken-Thüringen-Express) hatte ich im Sommer 2013 automatische Anschussinformationen gehört; diesen großen Fortschritt finde ich sehr lobenswert!

Was ist daran lobenswert?
- Es werden immer Zugnummern mit angesagt, was im NV für 99,9% der Reisenden total sinnlos ist.
- Bei Flügelzügen wird die gleiche Leier wiederholt: "RE nach Hof Hbf über Burgkunstadt Kulmbach Neuenmarkt-Wirsberg, planmäßige Abfahrt 14:07, dieser Zug wartet für Sie auf Gleis 7 bis voraussichtlich 14:11. RE nach Bayreuth Hbf über Burgkunstadt Kulmbach Neuenmarkt-Wirsberg, planmäßige Abfahrt 14:07, dieser Zug wartet für Sie auf Gleis 7 bis voraussichtlich 14:11."
- Oft stocken die Ansagen, sodass es komplett unverständlich wird.
- In der Anfangsphase war jemand so genial, die DS100-Kürzel in das Sprachsystem einzugeben, sodass der Computer diese Kürzel als "Wort" vorgelesen hat. Die Reisenden haben natürlich nur Bahnhof verstanden, bzw. eben gerade nicht Bahnhof ;-).

In meinen Augen stellen diese elektronische Ansagen einen weiteren Rückgang im Bereich der Kundenfreundlichkeit dar.
Was das Englische angeht: Immerhin hat da die BEG eingelenkt, sodass lediglich die Begrüßung zweisprachig erfolgt.

Positiv wiederum finde ich die FIS-Bildschirme im Türbereich, die die Anschlusszüge visualisieren.

Lobenswert fände ich es, wenn es für den/die KiN technisch möglich wäre, die Anschlussansage zu machen, ohne immer zurück zur Sprechstelle laufen zu müssen, also quasi vom Handy aus, so wie das im ICE 3/T möglich ist. Nach meinem Praktikum bei Regio habe ich gemerkt, wie nervig das sein kann, vor allem wenn man gerade mitten im Kundengespräch ist oder eine FN ausstellen muss und sich in der Wagenmitte befindet.

Gruß, Ludo


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