Von Donau, Balaton und Zürichsee – Reisebericht m. 88 B. 2/3 (Reiseberichte)

TD, Mittwoch, 11.09.2013, 17:47 (vor 4581 Tagen)

Hallo zusammen,

Teil 1 hatte uns nach Wien geführt, nun geht's weiter.


Tag 4: Wien – Budapest – Balatonfüred

So, heute geht es früh los, wir starten um 6:48 Uhr mit dem ersten Railjet nach Budapest. Der Westbahnhof erstrahlt in der Morgensonne.

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Für die Fahrt gönnen wir uns die Business-Class...

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...zunächst wollen wir aber im Restaurant frühstücken. Auf der Karte stehen zwei Frühstücks-Varianten, wobei das „Henry Frühstück“ nicht verfügbar ist. Da läuft aber auch was schief, wenn ein Speisewagen morgens am zentralen Startbahnhof schon nicht vollständig bestückt ist. Bleibt als Alternative das „Wiener Frühstück“, wobei das mit einer Semmel doch recht überschaubar ist und wir weitere Komponenten einzeln nachbestellen.

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„Wiener Frühstück“

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Die Fahrt über die österreichische Ostbahn ist unspektakulär, nach dem Grenzübertritt geht es weiter durch die kleine ungarische Tiefebene, bis auf wenige Abschnitte ist die Fahrt landschaftlich eher langweilig und so werfen wir mal einen Blick auf die Kartenansichten im Display.

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Pünktlich erreichen wir den Endbahnhof Budapest Keleti pályaudvar (Ostbahnhof). Hätte ich vorher gewusst, dass der Tag einer der heißesten des Jahres werden und in der Stadt eine drückende Hitze herrschen würde, hätte ich für die Weiterfahrt an den Balaton wohl einen schlanken Übergang in Budapest-Kelenföld eingeplant. Stattdessen lautet der Plan aber, den Wechsel zum Bahnhof Déli pályaudvar (Südbahnhof) für eine kleine Sightseeingtour in Budapest zu nutzen und dann von dort an den Balaton zu fahren. Mitsamt dem Gepäck hält sich das Vergnügen bei der Hitze aber in Grenzen.

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Budapest Keleti pályaudvar

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Rund um das imposante Bahnhofsgebäude herrschen Bauarbeiten...

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...deshalb geht es gleich weiter in die Altstadt von Pest.

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Hier treffen wir wieder auf die Donau, im Hintergrund Kettenbrücke und Matthiaskirche.

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Über dem anderen Donauufer in Buda erhebt sich der Burgpalast.

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Seit 1949 verbindet die Kettenbrücke die beiden Stadtteile Buda und Pest.

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Eine Standseilbahn führt auf den Burgberg.

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Der Sándor-Palast ist der Sitz des ungarischen Staatspräsidenten.

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Blick auf Donau, Kettenbrücke und Parlament

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Matthiaskirche

Im Burgviertel reihen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten aneinander, aber wir sind ja hier in einem Bahnforum, deshalb sollen die Bilder reichen und für uns geht es nun auf der anderen Seite des Burgbergs hinunter zum Bahnhof Déli pályaudvar, wo die meisten Züge in Richtung Balaton starten.

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Dieses Bild von Déli pályaudvar entdecke ich später auf der Rückfahrt in einem Abteilwagen. Da es hier aber gut reinpasst, ziehen wir es vor.

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Mit dem Eilzug Kék hullám (Blaue Welle) starten wir nun in Richtung Balaton.

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Die Züge führen als ersten Wagen einen klimatisierten IC-Wagen, in dem wir es uns nun bequem machen.

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Und was ich am allerwenigsten erwartet hätte: es gibt sogar ein funktionierendes und kostenloses WLAN im Wagen!

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Die Fahrt geht nun durch die ungarische Tiefebene. Bei Szabadbattyán teilen sich die Bahnstrecken zum Nord- und Südufer des Balaton. Wir fahren auf dem Nordast, der nicht elektrifiziert ist. Immer wieder müssen wir Gegenzüge abwarten, so ganz planmäßig scheint das aber nicht abzulaufen, denn unterwegs sammeln wir 20 Minuten Verspätung an. Aber dafür entschädigt nun der Blick auf den Balaton:

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Der Balaton oder auch Plattensee ist der größte Binnensee Mitteleuropas. Als Steppensee hat er nur eine geringe Tiefe von gerade mal 12,5 Meter an der tiefsten Stelle. Zum Vergleich: mein „Heimatsee“ Bodensee ist zwar etwas kleiner, dafür aber bis zu 254 Meter tief. Als Ziel haben wir uns Balatonfüred am Nordostufer ausgesucht.

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Balatonfüred empfängt seine Gäste mit einem recht hässlichen Bahnhof, der an sozialistische Zeiten erinnert.

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An der Uferpromenade hingegen knüpft der Kurort an die glanzvollen Zeiten des einst mondänen Heilbads an.

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Das Trinkhaus über der Kossuth-Quelle – ich bekomme kein Bild ohne Passanten hin, ständig kommen Leute mit Flaschen oder Gefäßen, um Heilwasser abzufüllen. Da müssen wir natürlich auch einen Schluck des Füreder Sauerwassers probieren.

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Rundkirche, zwischen 1841 und 1846 in klassizistischem Stil erbaut.

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Blick über Balatonfüred

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So, und mit einer Sonnenuntergangsfahrt per Schiff beschließen wir nun den ersten Tag am Balaton.

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Tag 5: Balatonfüred und Tihany

Ja, ich weiß, dieser Reisebericht ist sehr schiffslastig. Im ersten Teil die Donau-Kreuzfahrt, und jetzt schon wieder ein komplett bahnfreier Tag. Aber es gilt wieder, wer sich nicht für die Schifffahrt interessiert, darf runterscrollen zum nächsten Tag.

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Unser Ziel: die Halbinsel Tihany mit der Abtei

Jedenfalls beginnen wir den heutigen Tag am Balaton mit einer Schifffahrt zur Halbinsel Tihany. Mit ihrer Abtei, den denkmalgeschützten Häusern und dem Ausblick vom Plateau über den Balaton ist ein Halbinsel ein Muss für Touristen – und wenn der Reiseführer das so schreibt, wollen wir dem natürlich Folge leisten.

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Klosterabtei Tihany

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Blick von der Abtei über den Balaton

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Nicht nur in Norddeutschland gibt es Reetdächer; auch am Balaton hat die Dacheindeckung aus Schilf Tradition.

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Bei bis zu 30.000 Besuchern am Tag hat man sich auf die Touristen eingestellt und es reihen sich die Souvenirgeschäfte aneinander, im Sortiment auch viel traditionelle ungarische Keramik.

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Wir verlassen aber die Touristenpfade und lassen uns auf der Suche nach einem Geocache auf den Óvár-Berg führen. Neben dem Plattensee sind von hier aus auch die vulkanischen Kraterseen der Region zu sehen.

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Mit dem Schiff geht es dann wieder zurück nach Balatonfüred, wo wir den Abend bei den Weinwochen an der Uferpromenade ausklingen lassen – aber das gehört nicht hierher.

Es geht gleich weiter...

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[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

Von Donau, Balaton und Zürichsee – Fortsetzung 2/3

TD, Mittwoch, 11.09.2013, 17:58 (vor 4581 Tagen) @ TD
bearbeitet von TD, Mittwoch, 11.09.2013, 17:59

Tag 6: Balatonfüred – Graz

So, heute beginnen wir die Rückreise, diesmal aber wieder in Etappen. Normalerweise würde man wohl wieder via Budapest und dann mit dem railjet über Wien und dann alternativ über München oder Zürich zurück an den Bodensee fahren – aber das wäre ja langweilig. Und so habe ich mir eine Variante via Graz ausgesucht.

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Zunächst schauen wir uns noch etwas am Bahnhof von Balatonfüred um. Ich glaube ich musste bisher noch für keinen Reisebericht so oft Ortsnamen aus Wikipedia kopieren, aber mit den ungarischen Ortsnamen stehe ich auf Kriegsfuß. Jedenfalls fahren wir nun am Ufer des Balaton zurück nach Székesfehérvár.

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Der Zug soll laut Fahrplan nur 2. Klasse führen. Für die Fahrt habe ich wieder Online-Tickets der MAV. Das Buchungssystem ist zwar etwas einfach gestrickt, aber im Gegensatz zur DB wird für diese Teilstrecke auch nur der Preis für die zweite Klasse berechnet, das ist sehr löblich. Ich habe mich schon auf eine alte Nahverkehrsgarnitur eingestellt, aber dann rollt eine Dreifach-Traktion Desiros ein. Da die Temperaturen schon wieder über 30 Grad geklettert sind, sind wir für den klimatisierten Triebwagen dankbar.

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Auch hier gibt’s übrigens wieder gratis-WLAN.

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Außen verkehrsrot, innen regioblau – sind wir wirklich im Ausland?

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Nach diversen “Balatons” (Balatonarács, Balatonalmádi, Balatonfűzfő, Balatonkenese, Balatonakarattya, Balatonfőkajár felső – und wie die Orte alle heißen) führt die Strecke durch das Hinterland.

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Abseits der Bade- und Touristenorte sieht es da auch mal so aus.

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In Székesfehérvár steigen wir um, bis zur Weiterfahrt ist noch etwas Zeit, so dass wir uns noch den Bahnhof anschauen.

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Für die Busfreunde noch einen Blick zum Bahnhofsvorplatz.

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Bahnhofshalle Székesfehérvár

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Nun geht es mit einem Schnellzug in Richtung Szombathely. Und hier erleben wir nun ein Stück klassische Eisenbahn ohne Klimaanlage und WLAN, dafür mit viel Sonne und heißen Temperaturen am offenen Zugfenster - das hat auch was. Hier wird auch mal mit offener Wagentür abgefahren und der Fahrgast muss sich noch selbst orientieren ganz ohne Durchsagen und FIS-Displays - das finde ich manchmal gar nicht so einfach, denn die Bahnhofsschilder in Ungarn sind recht klein und nur sehr sparsam aufgestellt.

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Nach dem ursprünglichen Plan sollte es mit dem Zug nach Szombathely gehen. Als ich kurz vor der Reise die Fahrpläne noch einmal gecheckt hatte, tauchte auf der Strecke aber plötzlich ein Schienenersatzverkehr auf. Im Normalfall hätte ich diese Strecke dann gemieden, aber dazu war es nun zu spät, waren doch Fahrkarten und Hotel längst gebucht. Und so lassen wir uns eben zwangsläufig auf dieses Abenteuer ein. Jedenfalls heißt es nun in Veszprém den Zug verlassen.

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Bahnhof Veszprém

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Ich muss zugeben, dass ich vor solchen Situationen etwas Respekt habe – Schienenersatzverkehr in einem fremden Land, wo man weder Sprache noch Strecke kennt. Aber es läuft alles bestens, es stehen mehrere Busse vor dem Bahnhofsgebäude, alle ordentlich beschriftet und auch die Zugbegleiter fahren mit.

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Die Strecke von Veszprém bis Devecser legen wir nun also auf der Straße zurück. Das ist etwas schade, da gerade dieser Streckenabschnitt auf der Railmap Europe als landschaftlich schön gekennzeichnet ist. Aber dafür genießen wir die Klimaanlage im Bus, das Außenthermometer zeigt während der Busfahrt 36 Grad an.

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In Devecser steht ein Zug zur Weiterfahrt nach Szombathely bereit. Auch dies wieder eine klassische Garnitur, die sich in der Sonne schon schön aufgewärmt hat.

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In Devecser war ich zu faul, nach vorne zur Lok zu laufen, und so zeigt sich erst jetzt, dass wir von einer Lok der ungarisch-österreichischen Raaberbahn/GySEV gezogen wurden.

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Bahnhof Szombathely

Wegen des Schienenersatzverkehrs gibt es einen geänderten Fahrplan, nachdem wir 30 Minuten später als ursprünglich geplant in Szombathely ankommen. Das ist für den weiteren Fahrtverlauf nicht schlimm, nur ist die Zeit für eine kleine Stadterkundung damit zu kurz.

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Und so erfreuen wir die Geschäfte im und um den Bahnhof mit einigen Einkäufen, um unsere restlichen Forint auszugeben.

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Außerdem spiele ich noch etwas an einer interaktiven Infosäule, wo man die Züge verfolgen kann – und unser nächster Zug ist „grün“.

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Für die Weiterfahrt habe ich mir den IC 916 „Halászbástya / Fischerbastei“ ausgesucht, der aus einer Kurswagengruppe von Budapest nach Graz besteht.

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Die 1. Klasse besteht aus einem Großraumwagen der ungarischen Bahn, in dem es – zumindest bis zur Grenze, ebenfalls wieder gratis-WLAN gibt.

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Streckenbilder von der Fahrt auf der ungarischen Westbahn habe ich keine, denn schon bald wird der Himmel dunkel und im Grenzbahnhof St. Gotthard geht ein Wolkenbruch mit Blitz und Donner nieder. Bevor das jetzt aber jemand mit dem St. Gotthard-Pass in der Schweiz verwechselt, schreibe ich lieber den ungarischen Namen Szentgotthárd.
Der Zug steht hier 30 Minuten, und so können wir an der offenen Wagentür endlich mal wieder richtig durchatmen und die frische, regennasse Luft genießen – herrlich nach der Hitze der letzten Tage. Der österreichische Zugbegleiter leiht sich zur Abfertigung einen Regenschirm einer Passagierin und wird trotzdem nass, was seiner Frohnatur aber keinen Abbruch tut. Durch die Dunkelheit fahren wir nun nach Graz, wobei der Zug hier als REX geführt wird mit den entsprechenden Halten.

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Eine Hercules-Lok (Siemens ER20) hat uns durch die Steiermark gezogen, mit Graz ist der Endbahnhof des Zugs und unserer heutigen Reise erreicht. Am Nachbargleis steht übrigens der EN „Zürichsee“ – aber der interessiert uns heute noch nicht.

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Wir machen uns noch auf in Richtung Altstadt, der zunehmende Regen vertreibt uns aber, so dass es für heute bei dem Bild der Franziskanerkirche bleibt. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag – doch dazu mehr demnächst in Teil 3.

Viele Grüße

Tobias

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Vielen Dank auch dafür!

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Mittwoch, 11.09.2013, 20:44 (vor 4581 Tagen) @ TD

Moin,

da hat mich in der Tat auch so einiges an Deutschland (Desiro, Sitze im IC-Wagen) erinnert.

Freue mich schon auf den 3. Teil!

Freundliche Grüße,

Dirk

Ein *like* :-). Nur eine Jahreszahl muß geändert werden ;-)

Blaschke, Donnerstag, 12.09.2013, 10:17 (vor 4581 Tagen) @ TD
bearbeitet von Blaschke, Donnerstag, 12.09.2013, 10:18

Mahlzeit!

Wobei die Kettenbrücke 1849 fertiggestellt wurde und nicht etwa erst 1949...

(komisch, dass das noch gar keiner angemerkt hat; schauen wohl alle nur die Bilderchen an *g*)

Nicht, dass das nachher ein Schüler für sein Referat hier "klaut" und dann 'ne 5 bekommt und der ICE-Treff für die Nicht-Versetzung haftbar gemacht wird... ;-)


Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

Ein *like* :-). Nur eine Jahreszahl muß geändert werden ;-)

Dan_P, St. Ilgen/Sandhausen, Donnerstag, 12.09.2013, 10:40 (vor 4581 Tagen) @ Blaschke

Nicht, dass das nachher ein Schüler für sein Referat hier "klaut" und dann 'ne 5 bekommt und der ICE-Treff für die Nicht-Versetzung haftbar gemacht wird... ;-)

... wobei der schon andere Probleme gehabt haben muss, wenn diese 5 entscheidend sein soll *fg*

--
bye, Dan

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Meine Fotos im Netz - http://www.dans-photos.net/

Ein *like* :-). Nur eine Jahreszahl muß geändert werden ;-)

TD, Donnerstag, 12.09.2013, 21:35 (vor 4580 Tagen) @ Blaschke

Wobei die Kettenbrücke 1849 fertiggestellt wurde und nicht etwa erst 1949...

Vielen Dank, werde ich in der finalen Version auf meiner Internetseite dann berücksichtigen, editieren geht hier ja nicht mehr.

Viele Grüße

Tobias

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Von Donau, Balaton und Zürichsee – Reisebericht m. 88 B. 2/3

Alter Köpenicker, BSPF, Donnerstag, 12.09.2013, 17:21 (vor 4580 Tagen) @ TD

Wieder ein toller Bericht von Dir, vielen Dank dafür.

Eine Bitte: Könntest Du in künftige Reiseberichte mit einfließen lassen, welche Fahrkarten Du verwendet hast und wieviel Du dafür ausgegeben hast. Ich denke, ich werde nicht der Einzige sein, für den solche Informationen am Rande interessant sind.

Von Donau, Balaton und Zürichsee – Reisebericht m. 88 B. 2/3

TD, Donnerstag, 12.09.2013, 21:46 (vor 4580 Tagen) @ Alter Köpenicker

Eine Bitte: Könntest Du in künftige Reiseberichte mit einfließen lassen, welche Fahrkarten Du verwendet hast und wieviel Du dafür ausgegeben hast. Ich denke, ich werde nicht der Einzige sein, für den solche Informationen am Rande interessant sind.

Tja, ich fürchte nur, dass ich selbst gar nicht wissen will, was der ganze Spaß zusammen gekostet hat... ;)

Die Donau-Kreuzfahrt hatte ich zu Beginn des Jahres gebucht, die Bahnfahrkarten teilweise direkt nach Buchungsfreigabe, zum Teil später oder auch erst vor Ort und so die Kosten nicht ganz unbewusst aus dem Auge verloren, denn bei 3 Personen kommt da ganz schön was zusammen. Und Übernachten muss man ja auch noch irgendwo.

Also:

  • Konstanz-Passau: Deutschland-Pass
  • Passau-Wien: Kreuzfahrt, da gelten andere Tarife, gibt es „ab“ 200 €
  • Ausflug Wachau: Einfach-Raus-Ticket und Einzelfahrt Wachaubahn
  • Wien-Budapest: SparSchiene
  • Budapest-Balaton-Szombathely: normale Binnenfahrscheine
  • Szombathely-Graz: Normalpreis mit Railplus-Rabatt
    Und vorab zu Teil 3:
  • Ausflug Bad Gleichenberg: Einfach-Raus-Ticket und Verbundticket
  • Graz-Zürich: Globalpreis mit BC-Rabatt
  • Zürich-Konstanz: Normalpreis mit RP-Rabatt

Viele Grüße

Tobias

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Reisepreise

Alter Köpenicker, BSPF, Donnerstag, 12.09.2013, 22:19 (vor 4580 Tagen) @ TD

Tja, ich fürchte nur, dass ich selbst gar nicht wissen will, was der ganze Spaß zusammen gekostet hat... ;)

Das glaube ich gerne, zumal Du ja auch hauptsächlich in der 1. Wagenklasse zu reisen pflegst, was ich mich in der Schweiz beispielsweise noch nicht getraut habe ;-)

So genau wollte ich es ja dann auch nicht wissen, nur ob es für die eine Strecke besonders günstige Angebote gibt (hier fällt mir als Beispiel das Belgrad Spezial für 15,- Euro ab Budapest ein) oder ob man auf der anderen Strecke in den sauren Apfel beißen (z. B. wer ohne Ermäßigungsanspruch auf das Jungfraujoch will) und der unverschämten Preisforderung nachgeben muß. Trotzdem danke ich Dir für Deine Zusammenfassung.

Reisepreise

TD, Freitag, 13.09.2013, 16:28 (vor 4579 Tagen) @ Alter Köpenicker

So genau wollte ich es ja dann auch nicht wissen, nur ob es für die eine Strecke besonders günstige Angebote gibt (hier fällt mir als Beispiel das Belgrad Spezial für 15,- Euro ab Budapest ein) oder ob man auf der anderen Strecke in den sauren Apfel beißen (z. B. wer ohne Ermäßigungsanspruch auf das Jungfraujoch will) und der unverschämten Preisforderung nachgeben muß.

Bei weiten Strecken oder teuren Fahrkarten setze ich gerne auch mal eine Bahnagentur darauf an, die können häufig doch noch etwas rausholen und wenn nicht, hat man zumindest die Gewissheit, nicht zuviel bezahlt zu haben - wobei die beim Jungfraujoch wohl auch nicht viel machen können...

Viele Grüße

Tobias

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Reisepreise

ICE277, Freitag, 13.09.2013, 16:30 (vor 4579 Tagen) @ Alter Köpenicker

Hallo Tobias,

danke für die stimmungsvollen Bilder aus Ungarn.
Ein Nachtrag zu den Reisepreisen - so sieht es
in zwei Wochen bei mir aus:

Rastatt-Berlin: 21,75 € (ICE-Sparpreis)
2 x Übernachtung: 50,00 € (Pension in Berlin-Prenzlauer Berg)
Berlin-Budapest: 48,62 € (Luft-Bus)
4 x Übernachtung:104,00 € (Appartement im 9. Budapester Bezirk)
Budapest-Rastatt: 29,25 € (Europa-Spezial Ungarn)
1 x Übernachtung: 28,00 € (Pension in Linz)
Das teuerste ist die Startkarte für den Berlin-Marathon (90 €).


Gruß
ICE277

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