Über die Mittenwaldbahn ins Zillertal (Fortsetzung) (Reiseberichte)

TD, Freitag, 05.04.2013, 14:07 (vor 4735 Tagen) @ TD

In Jenbach steigen wir um auf die Zillertalbahn. In bosnischer Schmalspur geht es nun weiter, am Bahnsteig wartet schon eine Triebwagengarnitur nach Mayrhofen. Seit dem Jahr 1902 verbindet die Bahn die Orte im Zillertal.

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Etwa 50 Minuten dauert die Fahrt knapp 32 Kilometer durch das Zillertal bis zum Endbahnhof Mayrhofen.

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Unser Triebwagen hat Mayrhofen erreicht. In der Mitte des Zugs befindet sich ein Niederflur-Mittelwagen.

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Der Steinbock ist das Wappentier des Skiorts Mayrhofen.

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In Mayrhofen findet gerade das Snowbombing-Festival statt, eine Mischung aus Ski-Event und Party, entsprechend voll ist der Ort mit feierwütigen Gästen aus ganz Europa. In dieser Umgebung kommen wir dem Hotelpersonal wohl reichlich skurril vor, erst am Abend anzureisen und am nächsten Morgen schon vor dem Frühstück wieder abzureisen, ohne auch nur eine der Bergbahnen oder Wintersportmöglichkeiten genutzt zu haben.

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Der namensgebende Fluss

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Tag 2: Mayrhofen - Konstanz

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Jedenfalls geht es am nächsten Morgen um 7.31 Uhr schon wieder los, denn für die Rückfahrt will ich den IC 118 nutzen. Zunächst geht es aber mit der Zillertalbahn wieder nach Jenbach. Und nach dem Triebwagen gestern kommt diesmal eine Wendezuggarnitur zum Einsatz.

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Die schiebende Lok wirbt für die Greifvogelschau auf der Adlerbühne.

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Den Namenszusatz „im Zillertal“ bei jeder Durchsage kann ich aber bald nicht mehr hören...

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...eine Ausnahme ist nur der Ort Zell, denn der heißt „Zell am Ziller“ ;)

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Leider ist das Wetter heute aber noch nicht so strahlend wie gestern und es ist doch recht frisch.

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In Jenbach steigen wir nun um auf den IC 118, der aus Salzburg kommt und am Abend Münster erreichen wird. Der Zug wird hier als „Eurocity“ angesagt. Uns zieht ein Werbetaurus mit Reklame für Hitradio Ö3. Im Hintergrund ist die Remise der Achenseebahn zu sehen, auch das mal ein Ziel für einen Ausflug.

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Die vermeintlichen Abteilplätze entpuppen sich aber als ein Großraumwagen. Eigentlich mag ich die Großraumwagen mit den schicken Ledersitzen, ein Manko ist aber, dass es viele Plätze gibt, bei denen Sitz- und Fensterteiler nicht zusammenpassen. Nachdem wir gestern mit der S-Bahn oberirdisch durch das Unterinntal gefahren sind, rauschen wir nun auf der neuen Unterinntalbahn im Tunnel gen Innsbruck.

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Nachdem wir Innsbruck verlassen haben, fällt der Blick hinauf Richtung Martinswand, wo die Lawinenschutzgalerie zu sehen ist, durch die wir gestern ins Tal hinabgefahren sind.

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Durch das Inntal geht es nun hinauf Richtung Arlberg.

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Das Schloss Wiesberg an der Trisannabrücke ist ja ein beliebtes Fotomotiv – so sieht die Burg aus dem 13. Jahrhundert aus der Fahrgastperspektive aus.

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Während der Zug nun für gut 10 Kilometer im Arlbergtunnel verschwindet, ist Zeit für einen Kaffee.

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Auf der Westseite des Arlbergs ist es nun leider mit dem schönen Wetter wieder vorbei, von jetzt wird uns wieder „Dauergrau“ begleiten, deshalb gibt es nun auch keine Streckenfotos mehr.

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In Lindau steht der Lokwechsel auf ein Lokpärchen der Baureihe 218 an. Dieses Bild kann ich gerade noch machen, bevor der Rangierer das Motiv mit seinem Fahrrad zufährt ;)

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In Friedrichshafen verlassen wir den IC 118. Wäre das Wetter schöner gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich noch mehr geärgert, nicht noch ein Stückchen drangehängt zu haben, jetzt noch gemütlich durch Oberschwaben und über die Geislinger Steige wäre noch schön gewesen.

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Aber stattdessen geht es nun in einer Regionalbahn wieder auf die Bodenseegürtelbahn.

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BR 650 in Überlingen

Auf dem Heimweg nehmen wir nun aber eine Abkürzung. Anstatt den Überlinger See mit der Bahn zu umrunden, steigen wir in Überlingen aus.

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Durch die schmucke Altstadt laufen wir zum Schiffsanleger.

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Von dort fahren wir nun mit dem Schiff hinüber nach Wallhausen und legen die letzten Meter mit dem Bus nach Hause zurück.

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Am Mittag des zweiten Tags endet damit unser kleiner Ausflug. Es war eine schöne, entspannte Tour, auch wenn wir in Luftlinie in einem Umkreis von kaum mehr als 200 Kilometern unterwegs waren.

Viele Grüße

Tobias

PS: meine früheren Reiseberichte gibt’s unter www.bahnreiseberichte.de.

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