Bild: Bahn gibt 600 Mio mehr aus und kauft ICx mit 12 Wagen (Allgemeines Forum)
ICx, Donnerstag, 21.02.2013, 09:15 (vor 4792 Tagen)
Die Bildzeitung berichtet über eine Aufsichtsratsvorlage, nach der wohl 600 Mio. Euro mehr für die ICx-Beschaffung ausgegeben werden sollen.
"Geplant sind jetzt Züge mit 12 statt ursprünglich 10 Waggons für insgesamt 830 Fahrgäste (bisher 724). Dazu gibt es in der 2. Klasse mehr Platz in den Gängen, z. B. für Kinderwagen, und mehr Stauraum für Gepäck."
Interessanter Artikel, Mood Lighting gibt´s sogar auch
GUM, Donnerstag, 21.02.2013, 09:27 (vor 4792 Tagen) @ ICx
Darf ich noch die weitere Komfort-Sensation ergänzen?
In dem verlinkten Artikel steht auch was von einem neuen Mood Lighting:
"Außerdem neu: Ein Lichtkonzept, das sich den Tageszeiten anpasst. Morgens sind die Wagen in gelbliches Licht getaucht, mittags leuchtet es blau, abends rötlich."
Mal ein echter Fortschritt, da hat man sich vom Luftverkehr endlich mal eine sinnvolle Innovation abgeguckt :-)
--
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1. April
sflori, Donnerstag, 21.02.2013, 10:55 (vor 4792 Tagen) @ GUM
"Außerdem neu: Ein Lichtkonzept, das sich den Tageszeiten anpasst. Morgens sind die Wagen in gelbliches Licht getaucht, mittags leuchtet es blau, abends rötlich."
Die Farbe des Innenlicht gibt dann die Signalstellung wieder? Oder zeigt es die Verspätung an? :)
Bye. Flo.
2. April
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 21.02.2013, 12:21 (vor 4792 Tagen) @ sflori
"Die Farbe des Innenlicht gibt dann die Signalstellung wieder? Oder zeigt es die Verspätung an?"
So verlässlich, wie bei der Bahn Reservierungsanzeigen ausfallen, die Toiletten ohne Seife und die Wagenreihungen mal wieder gedreht sind, werdet Ihr künftig morgens das AbendROT bekommen, mittags das MorgenGELB und nachts das TagesBLAU. Vielleicht kommt zum gelben Morgenlicht ja auch ein rotes Abendflackern hinzu?
Neuerungen sind immer gut - doch wird auch Altbewährtes bleiben: Selbst mit bunten Deckenleuchten wird dem ICX aus Wuppertal in Köln der Anschluß-ICE nach München direkt gegenüber weiterhin vor der Nase wegfahren.
Gruß
Olaf
2. April
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 13:25 (vor 4792 Tagen) @ Alibizugpaar
So verlässlich, wie bei der Bahn Reservierungsanzeigen ausfallen, die Toiletten ohne Seife und die Wagenreihungen mal wieder gedreht sind, werdet Ihr künftig morgens das AbendROT bekommen, mittags das MorgenGELB und nachts das TagesBLAU. Vielleicht kommt zum gelben Morgenlicht ja auch ein rotes Abendflackern hinzu?
Tja, das kommt eben davon, wenn man wie die DB massiv an der Wartung spart, alles nur auf Verschleiß fährt und die Schuld dann immer nur beim Hersteller sucht.
Neuerungen sind immer gut - doch wird auch Altbewährtes bleiben: Selbst mit bunten Deckenleuchten wird dem ICX aus Wuppertal in Köln der Anschluß-ICE nach München direkt gegenüber weiterhin vor der Nase wegfahren.
Wollen wir mal die Hoffung nicht aufgeben, dass sich vielelicht auch hier in Zukunft noch was verbessern könnte.
Ich bin darüber echt begeistert....
GUM, Donnerstag, 21.02.2013, 12:28 (vor 4792 Tagen) @ sflori
Dieses "Mood lighting" wird ja auf einigen Langstreckenflügen benutzt, damit die Menschen nicht so lange einem als nicht natürlich wahrgenommenen Farbton ausgesetzt sind.Die Premium-Klasse wird dann mit einem Sonnenaufgang "geweckt", in anderen Varianten finden sich Sternenhimmel und ähnliche Applikationen.
Im Transportbereich erstmals wohl eingesetzt von der British Airways. Zur Aufwertung der Einrichtungen am Boden und in der Luft.
Einen der vielen Links gibt´s hier:
Grüße GUM
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1. April
Mumin, Donnerstag, 21.02.2013, 12:59 (vor 4792 Tagen) @ sflori
bearbeitet von Mumin, Donnerstag, 21.02.2013, 13:00
Die Farbe des Innenlicht gibt dann die Signalstellung wieder? Oder zeigt es die Verspätung an? :)
Die Laune des Zugchefs. ;-)
Im Ernst: Im Luft-Langstreckenbereich wird ja auch mit wechselnden Beleuchtungen experimentiert, um negative Einflüsse auf das Jetlag-Empfinden zu reduzieren. Finde das im Prinzip auch für DB-Langstreckenzüge eine sinnvolle Innovation.
Nachtrag: Sorry, GUM, sah Deinen ähnlichen Eintrag erst jetzt.
Grund: gute Auslastung
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 09:31 (vor 4792 Tagen) @ ICx
Grund: nicht nur gute Auslastung!
MAPO81, Donnerstag, 21.02.2013, 10:10 (vor 4792 Tagen) @ bskf
Welt: Grund sei die aktuell gute Auslastung.
Ich sagte es kürzlich: Bei guten Zahlen wird auch mehr investiert werden.
Grüße,
bskf
Moin, das mit der Auslastung ist sicher auch ein Grund.
Ansonsten sind die Änderungen auf konstruktives Arbeiten mit Fahrgästen und konsequente Marktforschung zurückzuführen.
Auch wenn es hier gerne mal angezweifelt wird, Kunden werden bei solchen Projekten (auch beim Redesign des ICE2 und der ICs) in der Regel eingebunden und befragt.
Würde ich NIE bezweifeln!
GUM, Donnerstag, 21.02.2013, 10:20 (vor 4792 Tagen) @ MAPO81
Ansonsten sind die Änderungen auf konstruktives Arbeiten mit Fahrgästen und konsequente Marktforschung zurückzuführen.
Auch wenn es hier gerne mal angezweifelt wird, Kunden werden bei solchen Projekten (auch beim Redesign des ICE2 und der ICs) in der Regel eingebunden und befragt.
Das würde ich NIEMALS anzweifeln. Einzig und allein die Art und Weise der Marktforschung ist meiner bescheidenen Meinung nach verbesserungswürdig. Da werden teuer Marktforschungsleistungen eingekauft, die mit einer Zentralfunktion und einem Auszubildendenprojekt in gleicher Qualität und Güte erstellt werden können.
DANN bleibt das Wissen im Unternehmen und man zahlt den "gleichen " Fragebogen nicht noch einmal.
Danke für´s Lesen dieses kurzen Plädoyers fürs Insourcen und die Vermeidung der Bertelsmannisierung oder Bergerisierung :-)
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Grund: nicht nur gute Auslastung!
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 10:30 (vor 4792 Tagen) @ MAPO81
Ansonsten sind die Änderungen auf konstruktives Arbeiten mit Fahrgästen und konsequente Marktforschung zurückzuführen.
Auch wenn es hier gerne mal angezweifelt wird, Kunden werden bei solchen Projekten (auch beim Redesign des ICE2 und der ICs) in der Regel eingebunden und befragt.
Das klingt und ist gut: Kunden werden nicht nur eingebunden - es hat auch Folgen ;-)
Gemäß dem Bericht beträfe das (nur) die 10(12)-Teiler (K3s). Mal sehen, ob es auch Änderungen an den 7-Teilern geben wird (mehr Wagen oder weniger Sitzplätze).
Grüße,
bskf
Grund: nicht nur gute Auslastung!
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 12:06 (vor 4792 Tagen) @ bskf
Gemäß dem Bericht beträfe das (nur) die 10(12)-Teiler (K3s). Mal sehen, ob es auch Änderungen an den 7-Teilern geben wird (mehr Wagen oder weniger Sitzplätze).
Wenn man die Innenausstattung ändert, dann wird das sicher auch bei den k1n gemacht. Aber ich hoffe ja immer noch inständig, dass die DB doch noch zur Einsicht kommt und die 7teiler auch für 249km/h bestellt, damit auch die auf NBS ohne Kompromisse einsetzbar wären. Auch richtige Automatikkupplungen für planmäßige Doppeltraktion, Fußrasten in der 2. Klasse und vielleicht doch noch richtige Abteile in der 1. Klasse wären wünschenswert.
Man darf also gespannt sein, was genau sich noch ändern wird. Es kann ja nur zum Vorteil des Fahrgastes sein., denn dass die DB im Gegenzug an anderen Stellen im ICx was in Sachen Komfort wegstreicht, kann ich mir kaum vorstellen.
Abteile
ktmb, Donnerstag, 21.02.2013, 12:32 (vor 4792 Tagen) @ Mario
Bei 12 Wagen sollten doch drei reine Abteilwagen (2x 2. Klasse, 1x 1. Klasse) möglich sein.
Fenster im WC!
ktmb, Donnerstag, 21.02.2013, 13:50 (vor 4792 Tagen) @ ktmb
So etwas sollte auch möglich sein. Und wenn es nur aus einer Milchglasscheibe bestünde, die Tageslicht hineinbringt. Eine bessere Lüftung wäre auch angemessen. Komischerweise stinke die Toiletten im ICE3 besonders stark, während die Toiletten im Redesign ICE1 eigentlich nicht von dieser Getuchsbelästigung betroffen sind.
Fenster im WC!
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 14:00 (vor 4792 Tagen) @ ktmb
So etwas sollte auch möglich sein. Und wenn es nur aus einer Milchglasscheibe bestünde, die Tageslicht hineinbringt.
Wäre schön, aber da die WCs generell immer mehr zum reinen kompletten Einbauteil in die leere Zugröhre werden, glaube ich da leider nicht dran.
WC: bitte Schiebetür, keine Drehtür
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 14:01 (vor 4792 Tagen) @ ktmb
Mir ist die Schiebetür wichtiger als das Fenster. Bei der geplanten Ggü.-Anordnung käme der Zugang mit Drehtür wieder mal einer Gymnastikübung gleich, v.a. wenn man mit kleineren Kindern unterwegs ist (und nicht den Weg zum Behinderten-WC auf sich nehmen will).
Grüße,
bskf
Abteile
MAPO81, Donnerstag, 21.02.2013, 14:18 (vor 4792 Tagen) @ ktmb
Bei 12 Wagen sollten doch drei reine Abteilwagen (2x 2. Klasse, 1x 1. Klasse) möglich sein.
Da würde ich die Hoffnung nicht zu hoch hängen. Die Meinung der Fahrgäste ist bei diesem Thema mehr als deutlich (gegen Abteile!) - leider! :-(
Abteile
4652, Donnerstag, 21.02.2013, 15:30 (vor 4792 Tagen) @ MAPO81
Bei 12 Wagen sollten doch drei reine Abteilwagen (2x 2. Klasse, 1x 1. Klasse) möglich sein.
Da würde ich die Hoffnung nicht zu hoch hängen. Die Meinung der Fahrgäste ist bei diesem Thema mehr als deutlich (gegen Abteile!) - leider! :-(
Auch wenn ein Teil der Fahrgäste Großräume bevorzugt, soll das eben nicht heißen dass gar kein Bedarf an Abteilen mehr besteht.
Abteile
MAPO81, Donnerstag, 21.02.2013, 15:31 (vor 4792 Tagen) @ 4652
bearbeitet von MAPO81, Donnerstag, 21.02.2013, 15:32
Auch wenn ein Teil der Fahrgäste Großräume bevorzugt, soll das eben nicht heißen dass gar kein Bedarf an Abteilen mehr besteht.
Das hat nichts mit Teil, sondern was mit Großteil zu tun!
Ich habe selber schon Mafoergebnisse dazu gesehen.
Mir persönlich wäre das auch lieber, aber ich kann die Entscheidung nachvollziehen und würde es genauso machen.
Abteile
Meinrad aus Kanada, Oakville, Canada, Donnerstag, 21.02.2013, 18:17 (vor 4792 Tagen) @ ktmb
Bei 12 Wagen sollten doch drei reine Abteilwagen (2x 2. Klasse, 1x 1. Klasse) möglich sein.
In der 1.Klasse kann ich mir das vorstellen, da hier keine Platzverschwendung stattfindet. In der 2.Klasse waeren aber (bei vergleichbarer Platzdichte) acht Sitze im Abteil, was mir nicht als besonders attraktiv vorkommt.
Abteile
Holger2, Samstag, 23.02.2013, 22:26 (vor 4790 Tagen) @ Meinrad aus Kanada
Hallo,
...außerdem sind Abteile nur dann wirklich bequem, wenn die Auslastung nicht größer als etwa 50% ist und auch keine gesprächige Großmutter mit im Raum ist.
Und es kann ja nicht Ziel der Bahn sein, ihre Züge auf 50% Auslastung hin zu optimieren.
Holger
Großraumzweierhühnerstangen
fjk, Montag, 25.02.2013, 08:24 (vor 4788 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von fjk, Montag, 25.02.2013, 08:26
Hallo,
...außerdem sind Abteile nur dann wirklich bequem, wenn die Auslastung nicht größer als etwa 50% ist und auch keine gesprächige Großmutter mit im Raum ist.
Und es kann ja nicht Ziel der Bahn sein, ihre Züge auf 50% Auslastung hin zu optimieren.Holger
Hallo,
...außerdem sind Großraumzweier nur dann wirklich bequem, wenn die Auslastung nicht größer als genau 50% ist und auch kein übergewichtiger Transpirationsweltmeister mit im Zweier ist.
Und es kann ja nicht Ziel der Bahn sein, ihre Züge auf 50% Auslastung hin zu optimieren.
fjk
Großraumzweier
Sören Heise, Region Hannover, Montag, 25.02.2013, 08:36 (vor 4788 Tagen) @ fjk
Na ja, im Großraumzweier ist bei einhundertprozentiger Belegung derzeit ein Beineausstrecken prinzipiell möglich, das ist im Abteil schon schwieriger, am ehesten noch in den einst blaugelben Fahrzeugen machbar.
Viele Grüße,
Sören
"einst blaugelben Fahrzeugen"
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.02.2013, 09:45 (vor 4788 Tagen) @ Sören Heise
Hallo Sören,
Na ja, im Großraumzweier ist bei einhundertprozentiger Belegung derzeit ein Beineausstrecken prinzipiell möglich, das ist im Abteil schon schwieriger, am ehesten noch in den einst blaugelben Fahrzeugen machbar.
Meinst Du etwa diese Kisten? Hier kann man sich in der Tat die Beine gut ausstrecken.
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/nl/car/ICK/ICK_A_int.jpg)
Aber diese ICK-Wagen der NS (ex Bm235 der DB) waren nicht einst blaugelb, sondern einst ozeanblau-beige; vermute sogar, dass noch ältere Farbkleider existierten.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
"einst blaugelben Fahrzeugen"
fjk, Montag, 25.02.2013, 09:52 (vor 4788 Tagen) @ Oscar (NL)
Hoppla,
diese Episode hatte ich natürlich übersehen. Danke für den Einwurf, Oscar und ja: im IR-Abteilkonzept war/ist für die Füße gut gesorgt, sogar in der zweiten Klasse. Trotzdem bleibe ich bei meiner Tendenz zum Roten.
farbenblind(?)
fjk
"einst blaunichtgelben Fahrzeugen"
Sören Heise, Region Hannover, Montag, 25.02.2013, 10:04 (vor 4788 Tagen) @ Oscar (NL)
Hoppla,
"blaunichtgelben Fahrzeugen" sollte das heißen: i. Also die deutschen Interregiowagen waren gemeint. Danke fürs Korrekturlesen.
@Oscar: Oceanblau-beige hatte in der Tat einen Vorgänger: Popfarben, die sich nicht durchsetzen konnten und davor grün für 2. und blau (mit gelben Streifen) für 1. Klasse. Ob das auch die Bm235 betraf, weiß ich nicht. Die dürften jüngere Serien der 26,4-m-Wagen sein als die, die blau oder grün aus der Lackiererei kamen.
@fjk: Ob's ursprünglich um gelbgestreifte Sitze ging, weiß ich nicht. Ich habe hier nicht alles gelesen. Das ändert nichts daran, daß ich unter momentaner Farbblindheit litt, vermutlich weil draußen alles graubunt ist.
Rot, na klar!
Viele Grüße, Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Mal nicht aus Prinzip [und dann doch wieder zum Abteilthema]
fjk, Montag, 25.02.2013, 09:49 (vor 4788 Tagen) @ Sören Heise
blaugelb
... aber Du meinst blauweiß, von außen, oder? Das andere heißt, damit es einem leichter über die Lippen geht, ja auch ozeanbeige oder so (über Abkürzungskalauer gehen wir schweigend ausschreibend hinweg). Aber dann könnte man die blauweißen Fahrzeuge von innen ja auch als blau(nämlich türkis)-(blass)gelb bezeichnnen.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: ursprünglich ging es doch um Ersteklasseabteile, oder? Und wenn man da ehemals beigerote Fahrzeuge, die heutzutage statt sicher in gewissen Verstärkern anzutreffen leider vom Langenfelder Rangierwind ver-w-t sind, als Referenz hernimmt: deren Abteile bieten auch vollbesetzt durchaus noch ausreichend Beinfreiheit. Das Problem mit den redseligen Damen bleibt natürlich bestehen, wenn es denn eines ist.
Trotzdem/deswegen: Wir sind Rot und nicht...
fjk
Keine Automatikkupplungen?
Felix, Göttingen, Donnerstag, 21.02.2013, 12:37 (vor 4792 Tagen) @ Mario
Wenn man die Innenausstattung ändert, dann wird das sicher auch bei den k1n gemacht. Aber ich hoffe ja immer noch inständig, dass die DB doch noch zur Einsicht kommt und die 7teiler auch für 249km/h bestellt, damit auch die auf NBS ohne Kompromisse einsetzbar wären. Auch richtige Automatikkupplungen für planmäßige Doppeltraktion, Fußrasten in der 2. Klasse und vielleicht doch noch richtige Abteile in der 1. Klasse wären wünschenswert.
Was haben die denn laut bisheriger Planung für Kupplungen? Die K1n sind bisher nicht für Einsatz in Doppeltraktion vorgesehen!?
Keine Automatikkupplungen?
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 12:39 (vor 4792 Tagen) @ Felix
Keine Automatikkupplungen?
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 13:28 (vor 4792 Tagen) @ bskf
Die K1n sind bisher nicht für Einsatz in Doppeltraktion vorgesehen!?
Sogar eine Doppeltraktion zweier 7-Teiler zu einem 400-Meter-Zugverband gemäß TSI ist optional möglich. (Siemens)
Aber wie gesagt nur als Option, so dass heute nur Vorrüstungen für AKs drin sind. 200m-HGV-Züge ohne richtige AK zu bestellen ist ein Irrsinn.
Keine Automatikkupplungen?
ICE-T-Fan, Donnerstag, 21.02.2013, 17:25 (vor 4792 Tagen) @ Mario
Der ICx wird auf keiner Linie fahren, wo Flügeln notwendig wird.
Bisher sind ja geplant:
ICE11 mit K3s
ICE12 mit K3s
ICE15 mit K1n/K3s
IC26 mit K1n in Einfachtraktion
ICE28 mit K3s und K1n in Einfachtraktion
IC(E)30 mit K3s
IC(E)31 mit K1n in Einfachtraktion
IC77 mit NL-tauglichen K1n in Einfachtraktion
Keine Automatikkupplungen?
Mario, Freitag, 22.02.2013, 10:03 (vor 4791 Tagen) @ ICE-T-Fan
Abwarten. Wenn die DB jetzt mit den bisherigen 10teilern alles wieder auf den Kopf stellt, dann kann man sich durchaus die Frage stellen, ob nicht auch bei den 7teilern - egal bei was - sich Änderungen ergeben werden. Ich sage nicht, dass es so ist, aber das wird die Zeit zeigen.
Keine Automatikkupplungen?
ICE-T-Fan, Freitag, 22.02.2013, 16:09 (vor 4791 Tagen) @ Mario
Wobei man sagen muss, dass bis 2025 kein einziger flügeltauglicher Zug ausgemustert werden wird.
Wenn alles ohne Unfall klappt, gibt's bis dahin noch 44 402er, 59 411er und 11 415er für die Linien 10 und 25.
Grund: nicht nur gute Auslastung!
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 11:32 (vor 4792 Tagen) @ MAPO81
Moin, das mit der Auslastung ist sicher auch ein Grund.
Ansonsten sind die Änderungen auf konstruktives Arbeiten mit Fahrgästen und konsequente Marktforschung zurückzuführen.
Auch wenn es hier gerne mal angezweifelt wird, Kunden werden bei solchen Projekten (auch beim Redesign des ICE2 und der ICs) in der Regel eingebunden und befragt.
Außerdem hat ja auch der Bahnvorstand - wie diesem Thread zu entnehmen ist - die Mängel der bisherigen Planung zwischenzeitlich erkannt und Siemens zur Umplanung des ICx verdonnert.
In diesem Artikel hieß es noch:
„Bahnvorstand mit ICx-Modell unzufrieden (...) Konkret soll es um ‚praktische Unstimmigkeiten‘ infolge hoher Sitzplatzdichte, enger Einstiegsräume, zu knaper Gepäckaufbewahrungsmöglichkeiten und zu erwartender Probleme bei der geplanten Fahrradmitnahme geben.“
Ich hoffe, dass diese Mängel nun durch die Umplanung behoben wurden.
Grund: nicht nur gute Auslastung!
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 11:49 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Außerdem hat ja auch der Bahnvorstand - wie diesem Thread zu entnehmen ist - die Mängel der bisherigen Planung zwischenzeitlich erkannt und Siemens zur Umplanung des ICx verdonnert.
Du schreibst das so hin, also wäre Siemens an diesen "Mängeln" schuld gewesen und musste deshalb zu etwas "verdonnert" werden. Doch was kann Siemens bzw. generell ein Hersteller dafür, wenn er den Zug genau so plant wie in die DB penibel haben will und denen auch Visualisierungen, etc. anfertigt und die DB dann plötzlich ihre eigenen Wünsche als "bäh" ansieht und alles wieder auf den Kopf stellt?
Grund: nicht nur gute Auslastung!
ICE-T-Fan, Donnerstag, 21.02.2013, 18:31 (vor 4792 Tagen) @ Mario
Man könnte Siemens vorwerfen nicht genügend auf die DB einzuwirken.
Jemand der seit 30 Jahren Hochgeschwindigkeitszüge baut, sollte in der Lage sein mit den EVU Tacheles zu reden.
Aber der Konkurrenzdruck untergräbt ja wie überall eine konstruktive Zusammenarbeit.
Grund: nicht nur gute Auslastung!
Mario, Freitag, 22.02.2013, 10:12 (vor 4791 Tagen) @ ICE-T-Fan
Man könnte Siemens vorwerfen nicht genügend auf die DB einzuwirken.
Jemand der seit 30 Jahren Hochgeschwindigkeitszüge baut, sollte in der Lage sein mit den EVU Tacheles zu reden.
Ich glaube da hat Siemens schon genug auf die DB eingewirkt, damit sie den ICx nicht als totalen Viehtransporter in Plastik natur bestellt und wenigstens noch etwas Komfort mit dabei ist. Doch wenn der Kunde bis zu 300 HGV-Züge kauft und diese extra für ihn entwickelt werden, dann hat er hier eben auch eine viel größere Macht als wenn man von einem bereits bestehenden HGV-Zug 10 Züge woanders hin verkauft.
Grund: nicht nur gute Auslastung!
ICE-T-Fan, Freitag, 22.02.2013, 15:59 (vor 4791 Tagen) @ Mario
bearbeitet von ICE-T-Fan, Freitag, 22.02.2013, 16:01
Das Problem ist aber, dass Komfortmängel oft auf den Hersteller zurückfallen.
Es interessiert kaum jemanden, wer den Murks so bestellt hat sondern wer ihn fabriziert hat.
Die Ingenieure sollten mehr Ehrgefühl zeigen und nicht blind alles bauen, was so verlangt wird.
Gerade bei Flugzeugen und Kernkraftwerken sieht man ja, was passieren kann, wenn Ingenieure zum Schweigen verdammt sind.
1986 haben 90% der Ingenieure gesagt: Die Challenger darf nicht starten. Die Obersten der NASA hat's nicht interessiert und am Ende wurde der Unfall den Ingenieuren in die Schuhe geschoben.
Grund: nicht nur gute Auslastung!
Mario, Freitag, 22.02.2013, 20:54 (vor 4791 Tagen) @ ICE-T-Fan
Das Problem ist aber, dass Komfortmängel oft auf den Hersteller zurückfallen.
Es interessiert kaum jemanden, wer den Murks so bestellt hat sondern wer ihn fabriziert hat.
Das ist leider zum größten Teil so. Allerdings wissen mehr als genug Leute - auch Nicht-Pufferküsser - dass die DB selber immer weniger für Komfort bezahlen möchte und deshalb auch immer weniger davon bestellt.
Die Ingenieure sollten mehr Ehrgefühl zeigen und nicht blind alles bauen, was so verlangt wird.
Die bauen nicht alles blind, keine Sorge. Wenn sie das Gefühl haben, dass sich der Kunde mit dieser oder jener Entscheidung keinen Gefallen tut, dann hacken sie natürlich ein und wollen aus ihrer Erfahrung heraus etwas besseres Empfehlen. Und das dürften auch andere Bahnhersteller so machen. Denn wie du oben schon geschrieben hast, würde es sonst auch immer zu einem Teil auf den Hersteller zurückfallen, wenn vieles nicht passt. Und das wollen die ja schließlich nicht.
Gerade bei Flugzeugen und Kernkraftwerken sieht man ja, was passieren kann, wenn Ingenieure zum Schweigen verdammt sind.
Sag mal, du willst jetzt nicht allen Ernstes Flugzeugabstürze und GAUs mit der Frage nach etwa mehr oder weniger Komfort eines Zuges vergleichen, oder? Sorry, aber der Vergleich war wirklich völlig daneben.
Grund: nicht nur gute Auslastung!
ICE-T-Fan, Samstag, 23.02.2013, 08:53 (vor 4790 Tagen) @ Mario
@ Vergleich
Es illustriert das gleiche Grundproblem, nämlich die Wirtschaftlichkeit über technische Intelligenz zu stellen.
Beim Komfort gibt's lediglich Ärger von der Kundschaft. Bei sicherheitsrelevanten Dingen kann ein einmal zuviel ignoriert werden Menschenleben kosten.
Auch der Unfall des Tz 151 bei Eschede wäre prinzipiell vermeidbar gewesen. Kritische Stimmen gab es zu den neuen Rädern genug.
Ich spreche der DB manchmal die Fähigkeit zuzuhören ab. Sicherlich gibt's und gab es Fälle wo Siemens und die DB vernünftige Kompromisse geschlossen haben. Beim ICx hätte es ja auch noch viel schlimmer kommen können. Der heutige Stand ist besser als die ursprüngliche reine DB-Planung, aber im Vergleich zu einen 411er oder 403er der ersten Bauserie sind die neuen Züge irgendwo auch ein gefühlter Rückschritt.
Grund: nicht nur gute Auslastung!
hfrik, Montag, 25.02.2013, 10:47 (vor 4788 Tagen) @ ICE-T-Fan
Wobei ich gerade Eschede zum relativieren nehem würde. Denn
- es gibt zu allem und jedem kritische Stimmen - sowhl dazu etwas zu amchen als auch etwas nicht zu machen
- Die Radreifen sind ja nun nicht gerade massenweise heruntergesprungen. Nur deer erste der richtig einen Defekt hatte ist gleich passend auf eine Weiche getroffen, und dahinter kam dann der Brückenpfeiler. Man rechne aml die ohne Fehler absolvierten km der Räder mit Radreifen gegen einen durchschnittlichen Autoreifen bezüglich Reifenplatzer gegen.
Sprich es ist schlimm was passiert ist. Aber das sit nun kein gutes Beispiel für ein systematisches Organisationsversagen. Es geht auch sonst immer wieder mal was kaputt, was bei zusammentreffen unglücklicher Umstände zu Katastrophen führen kann. Das wird man nie vermeiden können, nur minimieren.
Fahrgastmeinungen einbeziehen wäre wirklich gut
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 21.02.2013, 12:39 (vor 4792 Tagen) @ MAPO81
"Auch wenn es hier gerne mal angezweifelt wird, Kunden werden bei solchen Projekten (auch beim Redesign des ICE2 und der ICs) in der Regel eingebunden und befragt."
Wer wollte das auch jemals in Frage stellen? Schön wäre es aber auch, wenn die Bahn diese Kunden-Einbindungen und -Befragungen ernst nehmen würde. Oder auch einfach mal drei Schritte zurück treten und selber gucken, was man da gerade zusammengezimmert hat.
Die Gepäckablage vor das Fenster und die Sitze an die Wand. OK, kann man so machen. Die DB hätte aber auch mal 5-Jährige in der Kita-Gruppe "Rappelkiste" fragen können, was man hier vielleicht hätte anders machen können. Wie lange hätten die lieben Kleinen wohl überlegen müssen, bis sich die ersten Fingerchen melden???
http://www.desiro.net/ICE-Fensterplaetze-klein.jpg
Gruß
Olaf
Fahrgastmeinungen einbeziehen wäre wirklich gut
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 13:33 (vor 4792 Tagen) @ Alibizugpaar
Die Gepäckablage vor das Fenster und die Sitze an die Wand. OK, kann man so machen. Die DB hätte aber auch mal 5-Jährige in der Kita-Gruppe "Rappelkiste" fragen können, was man hier vielleicht hätte anders machen können. Wie lange hätten die lieben Kleinen wohl überlegen müssen, bis sich die ersten Fingerchen melden???
Was der Kunde, also die DB, bestellt, das kriegt sie auch. Und wenn sie reihenweise Wandfensterplätze haben will, weil sie die Fensterteiler pardu nicht an die Sitzteiler anpassen will (1. und 2. Klasse!), dann bekommt sie das eben genau diesen Murks geliefert. Die Hersteller haben hier bestimmt bessere Konzepte, wie man die Wandfensterplätze vermeiden kann. Doch wenn der Kunde das nicht will, können die auch nix dagegen machen...
Realisierbare Konfigurationen sind ja schon bekannt.
Krabbi, Donnerstag, 21.02.2013, 10:33 (vor 4792 Tagen) @ ICx
Hi Leute,
welche Konfigurationen mit 12 Waggons zur Verfügung stehen ist dem ICx Datenblättern zu entnehmen ICx auf Siemens HP
Da finden sich auf Seite 9 in der rechten Spalte drei realisierbare Konfigurationen mit 12 Waggons.
Da gibt es noch die Option einen 1. Klasse und einen 2. Klasse Wagen oder zwei 2. Klasse gegenüber der 10 Waggon-Variante dazuzunehmen. Zumindest bei der Option mit zwei 2. Klasse Wagen ergibt sich die Möglichkeit auch die Anzahl an Fahrmotoren zu erhöhen. Bleibt es bei der jetzigen Anzahl an Fahrmotoren ergibt sich eine hochgerechnete Leistungsziffer von 12,08 kW/t. Nimmt man einen Mittelwagen mit Fahrmotoren hinzu liegt sie bei 14,5 kW/t. Zum Vergleich: ICE 1 11,3 kW/t. Ich befürworte trotzdem die Option mit mehr Leistung ... es geht ja auch mal was kaput.
viele Grüße
Krabbi
Ja, aber: offensichtlich weniger Sitzplätze / Wagen
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 11:04 (vor 4792 Tagen) @ Krabbi
welche Konfigurationen mit 12 Waggons zur Verfügung stehen ist dem ICx Datenblättern zu entnehmen
Schon richtig. Wenn ich allerdings je einen zusätzlichen Mittelwagen 1. und 2. Kl. rechne, komme ich auf ca. 870 Plätze*. In der "neuen" Konfiguration sind dagegen "nur" 830 angekündigt. Es scheint daher so, dass hier und da mehr Platz eingeplant worden ist.
Grüße,
bskf
*lass mich hier gerne korrigieren
KRM kann kommen!
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 11:41 (vor 4792 Tagen) @ Krabbi
Die Konfiguration 12teiler mit 6 Powercars hat wie gesagt mehr "unter der Haube" und wäre ja dann auch auf der KRM problemlos einsetzbar. Das dürfte also wohl auch ein Grund sein, sich hier umzuentscheiden.
ICx mit Wirbelstrombremse?
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 12:15 (vor 4792 Tagen) @ Mario
Die Konfiguration 12teiler mit 6 Powercars hat wie gesagt mehr "unter der Haube" und wäre ja dann auch auf der KRM problemlos einsetzbar. Das dürfte also wohl auch ein Grund sein, sich hier umzuentscheiden.
Bekommt der ICx denn eine Wirbelstrombremse? Laut Richtlinie 402.0202 wäre dies aber für den Betrieb auf der KRM erforderlich. Dort heißt es:
„6 Besondere Bedingungen für Schnellfahrstrecken (SFS)
(5) Auf dem Streckenabschnitt Bf Siegburg – Abzw. Mönchhof der SFS Köln – Rhein/Main ist bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h der Einsatz einer linearen Wirbelstrombremse (Bremsstellung R+WB) erforderlich.“
Die SNB enthalten dagegen nur „Besondere Zugangs- und Nutzungsbedingungen“ für die Nord-Südverbindung Berlin, die SFS Nürnberg-Ingolstadt, die SFS Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, die Flughafenverbindung BBI, den Leipziger City-Tunnel und für den Katzenbergtunnel.
Auf der KRM gelten also insofern keine Besonderheiten.
ICx mit Wirbelstrombremse?
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 13:01 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Bekommt der ICx denn eine Wirbelstrombremse?
Eher nein, zumindest ist sie hier, S. 10 nicht aufgeführt.
Grüße,
bskf
ICx mit Wirbelstrombremse?
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 13:48 (vor 4792 Tagen) @ bskf
Nun, ich sehe es rein logisch. Wenn die DB nun 12teiler statt 10teiler haben will, dann gibt es dazu im Baukasten drei Varianten:
- 5 Powercars (wie 10teiler) mit zwei zusätzlichen Wagen 2. Klasse
- 6 Powercars mit zwei zusätzlichen Wagen 2. Klasse
- 5 Powercars (wie 10teiler) mit je einem zusätzlichen Wagen 1. und 2. Klasse
Würde man die Zahl der Powercars, also der Leistung trotz zwei Wagen mehr gleichlassen, dann würde das Verhältnis kw/t schon ein gutes Stück nach unten gehen, womit die Züge für meinen Geschmack zu schwach auf der Brust für 249km/h wären. Somit denke ich, dass es also eine Konfiguration mit 6 Powercars werden wird, womit man also 9.900 kW Leistung hätte. Und damit läge man noch höher als beim 10teiler, was kw/t angeht. Und eben dieses Plus wäre dann genau richtig, um auch die 4%-Steigungen auf der KRM zu schaffen (Wirbelstrombremse vorausgesetzt!).
Ist nur ne Überlegungskette, aber sie erscheint mir logisch.
ICx mit Wirbelstrombremse?
Sese, Donnerstag, 21.02.2013, 13:58 (vor 4792 Tagen) @ Mario
Ist nur ne Überlegungskette, aber sie erscheint mir logisch.
Warum sollte man mit 25% mehr Leistung als ein ICE3 nahezu 100% mehr Gewicht als ein ICE3 über die KRM kriegen? Nicht falsch verstehen: Technisch sicher möglich, fraglich ist nur, ob das fahrdynamisch sinnvoll ist, einen vergleichsweise schwach motorisierten und 249 km/h langsamen ICx über KRM zu prügeln. Noch dazu, wo man sich dann mit teuren WBs rumschlagen muss, die nichtmal freizügig in ganz Deutschland einsetzbar sind.
Womit wir schon wieder bei der Diskussion von gestern sind, wieviel ein ICx in ddr Steigung an Geschwindigkeit verliert...
--
Grüße,
Sese
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 14:10 (vor 4792 Tagen) @ Sese
Warum sollte man mit 25% mehr Leistung als ein ICE3 nahezu 100% mehr Gewicht als ein ICE3 über die KRM kriegen? Nicht falsch verstehen: Technisch sicher möglich, fraglich ist nur, ob das fahrdynamisch sinnvoll ist, einen vergleichsweise schwach motorisierten und 249 km/h langsamen ICx über KRM zu prügeln.
Der ICx soll doch nur die ICE 1 und ICE 2, nicht aber den ICE 3 ersetzen, zumal ja auch noch die BR 407 kommt. Laut hfrik hätten die ICx indessen den Vorteil, dass sie - jedenfalls mit 14,5 kW/t - spurtstark und deshalb für Linien „mit kurzen Haltestellenabständen“ besonders geeignet sind. Könnte der ICx dann nicht auf der KRM die Funktion der bisherigen "RE 300" quasi als "RE 249" übernehmen?
ICx als "RE 249" auf der KRM?
GibmirZucker, Donnerstag, 21.02.2013, 14:15 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Der ICx soll doch nur die ICE 1 und ICE 2, nicht aber den ICE 3 ersetzen, zumal ja auch noch die BR 407 kommt. Laut hfrik hätten die ICx indessen den Vorteil, dass sie - jedenfalls mit 14,5 kW/t - spurtstark und deshalb für Linien „mit kurzen Haltestellenabständen“ besonders geeignet sind. Könnte der ICx dann nicht auf der KRM die Funktion der bisherigen "RE 300" quasi als "RE 249" übernehmen?
Könnte vielleicht schon. Aber wie groß wäre der Aufwand mit Wirbelstrombremse? Die Sitzplatzkosten steigen beim ICx ja schon jetzt mit der weniger dichten Bestuhlung, kommt noch Wirbelstrombremse hinzu inkl. ganzes Abnahmeverfahren, ist es vielleicht gar nicht mehr so günstiger, als auf der KRM zugelassene Serienfahrzeuge für diesen "RE 300" einzusetzen. Abträglich wäre es auch der Flexibilität. Der ICE3, bzw. Velaro, kann als Einzel oder Doppel fahren, mit dem ICx hätte man einen 12-Wagenzug der dann doch für diesen "RE"-Verkehr zeitweilig überdimensioniert wäre. Ein siebenteiliger ICx ist aber für die KRM zu wenig stark motorisiert.
Ich denke eher, dass das Einsatzgebiet Nürnberg-Erfurt auch zur Überlegung geführt hat, dass eine leicht stärkere Motorisierung doch Sinn macht. Nicht weniger wichtig als die absolute Vmax ist ja wie lange die 249km/h überhaupt gehalten werden können.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
hfrik, Donnerstag, 21.02.2013, 14:52 (vor 4792 Tagen) @ GibmirZucker
Also wenn, dann wäre die logische Verwendung als RE200 auf KRM _ohne_Wirbelstrombremse, aber mit gutem Brems/Beschelunigungsvermögen durch die vielen angetriebenen Achsen. Mit Überholungen durch richtige ICE's in Limburg oder Montagauer. Ob das sinnvoll wäre müsste man aber mal rechnen.
Dann würde man die ICE 3 in Montabauer, Limburg und Wiesbaden nicht mehr sehen.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 21.02.2013, 14:26 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 21.02.2013, 14:29
Der ICx soll doch nur die ICE 1 und ICE 2, nicht aber den ICE 3 ersetzen, zumal ja auch noch die BR 407 kommt. Laut hfrik hätten die ICx indessen den Vorteil, dass sie - jedenfalls mit 14,5 kW/t - spurtstark und deshalb für Linien „mit kurzen Haltestellenabständen“ besonders geeignet sind. Könnte der ICx dann nicht auf der KRM die Funktion der bisherigen "RE 300" quasi als "RE 249" übernehmen?
M.M. wäre es für einen Westerwald Achterbahn-RE schlauer, 407 mit NV-Austattung zu bestellen. Mit 249 km/h kommt man ohne Überholung nicht durch. Allerdings wäre die Finanzierung (drei Bundesländer beteiligt) schwierig und DB-Fernverkehr wird keine Eigenkonkurrenz bertreiben.
Der normale ICx mit 6 Wagen wird vmtl. erstmal beim MüNüX kommen, falls DB-Regio gewinnt.
Für die Nachfolge des ICE3 wird es irgendwann wahrscheinlich auf AGV hinauslaufen, außer Siemens entwickelt einen neuen ICE4. Bis dahin ist aber einige Jahre Zeit.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Haribo Phantasialand
Sese, Donnerstag, 21.02.2013, 14:32 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
Der ICx soll doch nur die ICE 1 und ICE 2, nicht aber den ICE 3 ersetzen, zumal ja auch noch die BR 407 kommt. Laut hfrik hätten die ICx indessen den Vorteil, dass sie - jedenfalls mit 14,5 kW/t - spurtstark und deshalb für Linien „mit kurzen Haltestellenabständen“ besonders geeignet sind. Könnte der ICx dann nicht auf der KRM die Funktion der bisherigen "RE 300" quasi als "RE 249" übernehmen?
M.M. wäre es für einen Westerwald Achterbahn-RE schlauer, 407 mit NV-Austattung zu bestellen. Mit 249 km/h kommt man ohne Überholung nicht durch. Allerdings wäre die Finanzierung (drei Bundesländer beteiligt) schwierig und DB-Fernverkehr wird keine Eigenkonkurrenz bertreiben.
Der normale ICx mit 6 Wagen wird vmtl. erstmal beim MüNüX kommen, falls DB-Regio gewinnt.
Für die Nachfolge des ICE3 wird es irgendwann wahrscheinlich auf AGV hinauslaufen, außer Siemens entwickelt einen neuen ICE4. Bis dahin ist aber einige Jahre Zeit.
Sorry, aber das klingt jetzt alles wirklich nach Disneyland. ICx als MNE, Velaro mit Nahverkehrsausstattung... würde mich sehr stark wundern, wenn das jemals so käme.
--
Grüße,
Sese
ICx als RE
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 21.02.2013, 14:36 (vor 4792 Tagen) @ Sese
Sorry, aber das klingt jetzt alles wirklich nach Disneyland. ICx als MNE, Velaro mit Nahverkehrsausstattung... würde mich sehr stark wundern, wenn das jemals so käme.
Der KRM-RE ist unwahrscheinlich, aber beim MüNüX ist keine Alternative in Sicht, außer ein anderes EVU gewinnt mit 183 und RJ-Garnituren.
--
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ICx als RE
Alexander, Donnerstag, 21.02.2013, 17:48 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
Sorry, aber das klingt jetzt alles wirklich nach Disneyland. ICx als MNE, Velaro mit Nahverkehrsausstattung... würde mich sehr stark wundern, wenn das jemals so käme.
Der KRM-RE ist unwahrscheinlich, aber beim MüNüX ist keine Alternative in Sicht, außer ein anderes EVU gewinnt mit 183 und RJ-Garnituren.
Warum ist keine Alternative in Sicht?
Nur weil DB Regio eine Ausschreibung für ET zum Einsatz auf der NIM gestartet hat, heißt es nicht das irgendein Unternehmen auch den internen Zuschlag für ET von DB Regio erhalten haben. (Oder konntest du im TED was entschprechendes finden?)
Lass dich überraschen was kommt...
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
ICx als RE
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 14:49 (vor 4792 Tagen) @ Sese
Sorry, aber das klingt jetzt alles wirklich nach Disneyland. ICx als MNE, Velaro mit Nahverkehrsausstattung... würde mich sehr stark wundern, wenn das jemals so käme.
Für den München-Nürnberg-Express (MNX) hat DB Regio doch (siehe Beitrag von Oscar mit weiteren Link) schon einen Auftrag für Neufahrzeuge ausgeschrieben. Warum soll aber eine völlige Neukonstruktion nur für den MNX wirtschaftlicher sein als der Einsatz rot lackierter ICx auf der NBS Nürnberg-Ingolstadt?
ICx ist kein RE
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 15:47 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Sorry, aber das klingt jetzt alles wirklich nach Disneyland. ICx als MNE, Velaro mit Nahverkehrsausstattung... würde mich sehr stark wundern, wenn das jemals so käme
genau.
"wahrscheinlich" ist das alles überhaupt nicht.
Für den München-Nürnberg-Express (MNX) hat DB Regio doch (siehe Beitrag von Oscar mit weiteren Link) schon einen Auftrag für Neufahrzeuge ausgeschrieben. Warum soll aber eine völlige Neukonstruktion nur für den MNX wirtschaftlicher sein als der Einsatz rot lackierter ICx auf der NBS Nürnberg-Ingolstadt?
weils schlicht viel zu teuer ist.
Ein sehr hochwertiger Fernverkehrszug ist für den Nahverkehr unbezahlbar (vgl. auch ICE T).
der weitere Link geht nicht mehr
und die Ausschreibung wäre ja auch sinnlos, wenn sie ausschreiben müsste, da sie auf einen bestehenden Auftrag zurückgreifen könnte.
ICx ist kein RE - könnte es aber sein
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 16:08 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Ein sehr hochwertiger Fernverkehrszug ist für den Nahverkehr unbezahlbar (vgl. auch ICE T).
Welche Züge sollen dann deiner Meinung nach künftig als MNX fahren?
der weitere Link geht nicht mehr
Bei mir schon. Hier ist nochmals der Link zur Ausschreibung: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:232514-2012:TEXT:DE:HTML
Wie ich bereits in diesem Beitrag festgehalten habe, müssen diese Züge folgende Voraussetzungen erfüllen:
• Die strukturelle Festigkeit der Fahrzeuge muss für die Belastung aus der Begegnung mit anderen Fahrzeugen, deren Geschwindigkeit bis zu 300 km/h betragen kann, ausgelegt sein. Hierbei ist die Belastung bei Tunnelbegegnungen besonders zu berücksichtigen,
• Geschlossenes System der Toilettenanlagen,
• DIN 5510-1 Brandschutzstufe 2 oder EBA-Brandschutzvorgaben E3 oder DIN/EN 45545-1 Betriebsklasse 3 oder TSI ‚Sicherheit für Eisenbahntunnel‘ Betriebskategorie B.
Laut Vorgaben der DB Regio außerdem:
• Zudem müssen die Fahrzeuge mindestens 550 Sitzplätze (incl. Klappsitze) in der 2. Klasse bei einer max. nutzbaren Bahnsteiglänge von 165 m haben.
• vmax mindestens 200 km/h, weil andernfalls Trassenkonflikte mit dem Fernverkehr
ICx ist kein RE - wird es auch nicht sein
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 16:16 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Ein sehr hochwertiger Fernverkehrszug ist für den Nahverkehr unbezahlbar (vgl. auch ICE T).
Welche Züge sollen dann deiner Meinung nach künftig als MNX fahren?
was weiß ich - da gäbe es doch etliche vielfältige Mglichkeiten.
NV geht mir so ziemlich am A.. vorbei. ;))
Es werden nur ganz gewiss keine neuen teuren FV-Züge sein, die einfach nur umlackiert werden.
der weitere Link geht nicht mehr
Bei mir schon. Hier ist nochmals der Link zur Ausschreibung: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:232514-2012:TEXT:DE:HTML
Jetzt gehts bei mir - vorhin kam ne Fehlermeldung, vielleicht ein temporärer Ausfall.
Wie ich bereits in diesem Beitrag festgehalten habe, müssen diese Züge folgende Voraussetzungen erfüllen:
..das war zu lesen, ja.
ICx ist zunächst ein Zug, der die Kriterien erfüllt
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 16:34 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Welche Züge sollen dann deiner Meinung nach künftig als MNX fahren?
was weiß ich - da gäbe es doch etliche vielfältige Mglichkeiten.Es werden nur ganz gewiss keine neuen teuren FV-Züge sein, die einfach nur umlackiert werden.
Die Frage war doch, ob es tatsächlich teurer ist einen bereits entwickelten FV-Zug, der die geforderten Kriterien erfüllt, einfach umzulackieren und damit einen weiteren Verwendungszweck zuzuführen anstatt für teures Geld einen Zug zu entwickeln, der dann als MNX nur auf einer einzigen Strecke alle zwei Stunden fährt.
Sollte es bereits einen NV-Zug geben, der als MNX eingesetzt werden könnte, dann wäre dieser NV-Zug natürlich wohl kostengünstiger zu beschaffen. Ich bin allerdings von der Hypothese ausgegangen, dass es einen solchen Zug gerade noch nicht gibt, weil dies 218 466-1 offenbar ebenfalls annimmt.
ICx ist zunächst ein Zug, der die Kriterien erfüllt
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 16:43 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Welche Züge sollen dann deiner Meinung nach künftig als MNX fahren?
was weiß ich - da gäbe es doch etliche vielfältige Mglichkeiten.
Es werden nur ganz gewiss keine neuen teuren FV-Züge sein, die einfach nur umlackiert werden.
Die Frage war doch, ob es tatsächlich teurer ist einen bereits entwickelten FV-Zug, der die geforderten Kriterien erfüllt, einfach umzulackieren und damit einen weiteren Verwendungszweck zuzuführen anstatt für teures Geld einen Zug zu entwickeln, der dann als MNX nur auf einer einzigen Strecke alle zwei Stunden fährt.
Sollte es bereits einen NV-Zug geben, der als MNX eingesetzt werden könnte, dann wäre dieser NV-Zug natürlich wohl kostengünstiger zu beschaffen. Ich bin allerdings von der Hypothese ausgegangen, dass es einen solchen Zug gerade noch nicht gibt, weil dies 218 466-1 offenbar ebenfalls annimmt.
ob es einen Zug gibt oder nicht gibt, ist ja zunächst einmal reichlich irrelevant.
Es benötigt neues Wagenmaterial für NV-Leistung.
Und da ist natürlich erstmal ein NV-Zug grundsätzlich deutlich günstiger als ein teuer ausgestatteter FV-Zug (vgl. ICE T).
Dass es zufällig gerade einen Zug namens ICx gibt, der zufällig unter anderem auch gewisse Kriterien erfüllt, ist doch eher reichlich nebensächlich.
Als Ergebnis kann dann später tatsächlich ein Zug bei rauskommen, der ein wenig Ähnlichkeiten hat mit dem ICx. der Vergleich wäre dann aber doch eher unpassend.
ICx ist zunächst ein Zug, der die Kriterien erfüllt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 22.02.2013, 02:32 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Welche Züge sollen dann deiner Meinung nach künftig als MNX fahren?
was weiß ich - da gäbe es doch etliche vielfältige Mglichkeiten.
Welche? Den ICx auszuschließen ohne eine bessere Lösung aufzubieten gilt nicht. Aber Hauptsache den Senf dazu gegeben und "dagegen" sein.
Es werden nur ganz gewiss keine neuen teuren FV-Züge sein, die einfach nur umlackiert werden.
Woher nimmst Du die Gewissheit? Die werden nicht umlackiert, sondern in Rot ausgeliefert. Aktuell fahren auch FV-Züge. Es gibt nunmal keine druckertüchtigten NV-Züge mit 200 km/h und kein Fahrzeugliferant wird wegen drei Zügen extra was neues entwickeln. Das wäre viel zu teuer und die BEG hat das ja vor Jahren auch ausgeschlossen.
Die Frage war doch, ob es tatsächlich teurer ist einen bereits entwickelten FV-Zug, der die geforderten Kriterien erfüllt, einfach umzulackieren und damit einen weiteren Verwendungszweck zuzuführen anstatt für teures Geld einen Zug zu entwickeln, der dann als MNX nur auf einer einzigen Strecke alle zwei Stunden fährt.
Sollte es bereits einen NV-Zug geben, der als MNX eingesetzt werden könnte, dann wäre dieser NV-Zug natürlich wohl kostengünstiger zu beschaffen. Ich bin allerdings von der Hypothese ausgegangen, dass es einen solchen Zug gerade noch nicht gibt, weil dies 218 466-1 offenbar ebenfalls annimmt.
ob es einen Zug gibt oder nicht gibt, ist ja zunächst einmal reichlich irrelevant.
Deiner Meinung nach.
Es benötigt neues Wagenmaterial für NV-Leistung.
Und da ist natürlich erstmal ein NV-Zug grundsätzlich deutlich günstiger als ein teuer ausgestatteter FV-Zug (vgl. ICE T).
Wozu der Vergleich mit ICE-T?
Der ICx wäre beim MüNüX nicht teuer ausgestattet. Die Inneneinrichtung wird Regionalverkehrsstandard sein. Kein Bistro, Ledersitze usw., dafür Fahrradabteil, Regio-Bestuhlung usw.
Es gibt keinen speziellen NV-Zug, der die Anforderungen der NIM erfüllt.
Dass es zufällig gerade einen Zug namens ICx gibt, der zufällig unter anderem auch gewisse Kriterien erfüllt, ist doch eher reichlich nebensächlich.
Das ist der einzige Zug, der diese Kriterinen erfüllt und das soll nebensächkich sein? Aber Dir geht der NV ja "am A... vorbei", wie Du selst geschrieben hast. Eine Alternative Lösung hast du auch nicht. Sorry, aber insofern sind es Deine Kommentare, die eher nebensächlich sind.
Als Ergebnis kann dann später tatsächlich ein Zug bei rauskommen, der ein wenig Ähnlichkeiten hat mit dem ICx. der Vergleich wäre dann aber doch eher unpassend.
Es wird sehr wahrscheinlich der selbe Zug nur in Rot und mit anderer Inneneinrichtung sein. Alles andere wäre eine wesentlich teurere Neuentwicklung, die für nur drei Triebzüge unrentabel wäre.
--
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MET - Der beste Zug den es je gab
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ICx ist zunächst ein Zug, der die Kriterien erfüllt
Henrik, Freitag, 22.02.2013, 03:14 (vor 4791 Tagen) @ 218 466-1
Welche Züge sollen dann deiner Meinung nach künftig als MNX fahren?
was weiß ich - da gäbe es doch etliche vielfältige Möglichkeiten.
Welche? Den ICx auszuschließen ohne eine bessere Lösung aufzubieten gilt nicht. Aber Hauptsache den Senf dazu gegeben und "dagegen" sein.
wieso sollte es nicht gelten?
Es wurden etliche Gründe genannt, wieso ICE-Züge als NV-Verkehr für unwahrscheinlich gehalten werden.
Das steht für sich - da muss man nicht im gleichen Atemzug gleich etliche Alternativen benennen,
die ja doch mehrfach hier benannt wurden.
Es werden nur ganz gewiss keine neuen teuren FV-Züge sein, die einfach nur umlackiert werden.
Woher nimmst Du die Gewissheit? Die werden nicht umlackiert, sondern in Rot ausgeliefert. Aktuell fahren auch FV-Züge. Es gibt nunmal keine druckertüchtigten NV-Züge mit 200 km/h und kein Fahrzeuglieferant wird wegen drei Zügen extra was neues entwickeln. Das wäre viel zu teuer und die BEG hat das ja vor Jahren auch ausgeschlossen.
genau dieser finanzielle Faktor lässt einen ICE-Einsatz für den NV als unwahrscheinlich erscheinen.
Die Frage war doch, ob es tatsächlich teurer ist einen bereits entwickelten FV-Zug, der die geforderten Kriterien erfüllt, einfach umzulackieren und damit einen weiteren Verwendungszweck zuzuführen anstatt für teures Geld einen Zug zu entwickeln, der dann als MNX nur auf einer einzigen Strecke alle zwei Stunden fährt.
Sollte es bereits einen NV-Zug geben, der als MNX eingesetzt werden könnte, dann wäre dieser NV-Zug natürlich wohl kostengünstiger zu beschaffen. Ich bin allerdings von der Hypothese ausgegangen, dass es einen solchen Zug gerade noch nicht gibt, weil dies 218 466-1 offenbar ebenfalls annimmt.
ob es einen Zug gibt oder nicht gibt, ist ja zunächst einmal reichlich irrelevant.
Deiner Meinung nach.
Es benötigt neues Wagenmaterial für NV-Leistung.
Und da ist natürlich erstmal ein NV-Zug grundsätzlich deutlich günstiger als ein teuer ausgestatteter FV-Zug (vgl. ICE T).
Wozu der Vergleich mit ICE T?
Welche Überlegung kam wohl während der ICE-T-Bestellung auf?
Die "leere Röhre" mit vereinfachter Innenausstattung für den Nahverkehr herzurichten.
Die Industrie bot eine 6- und auch eine siebenteilige Variante an.
Der Gedanke wurde schließlich verworfen.
..weil?
Weil sich trotz aller Vereinfachungen die Basiskonstruktion für den Nahverkehr als zu teuer erwies.
"Das "Abspecken" eines "hochwertigen" Fahrzeuges für die Bedürfnisse eines einfacheren Anwendungsfalls führt in aller Regel nicht zum Erfolg.
Diese Erkenntnis gerät jedoch regelmäßig nach wenigen Jahren in Vergessenheit, so dass solche Vorschläge nach einiger Zeit wieder als vermeintlich neue Lösung in die Diskussion gebracht werden."
-.-
Die Inneneinrichtung wird Regionalverkehrsstandard sein. Kein Bistro, Ledersitze usw., dafür Fahrradabteil, Regio-Bestuhlung usw.
das ist klar, s.o.
Es gibt keinen speziellen NV-Zug, der die Anforderungen der NIM erfüllt.
derzeit auf deutschen Schienen nicht, ja.
warts ab.
Dass es zufällig gerade einen Zug namens ICx gibt, der zufällig unter anderem auch gewisse Kriterien erfüllt, ist doch eher reichlich nebensächlich.
Das ist der einzige Zug, der diese Kriterien erfüllt und das soll nebensächlich sein? Aber Dir geht der NV ja "am A... vorbei", wie Du selbst geschrieben hast. Eine Alternative Lösung hast du auch nicht. Sorry, aber insofern sind es Deine Kommentare, die eher nebensächlich sind.
das ganze Forum hier ist nebensächlich. ;)
sofern der HGV-Zug ICx (mit Eigenschaften der Klasse I) aus hochwertigen finanziellen Gründen nicht zum Einsatz kommt, ist es wahrlich nebensächlich, dass unter anderem er auch diese genannten Kriterien erfüllt, ja.
Es sind einige Züge denkbar, ja. Welche davon dann genau zum Einsatz kommen, ist mir in der Tat recht egal.
Es wurde ja auch schon erwähnt, dass die Anzahl der Sitze doch eher nach einem Doppelstockzug riecht.
Ich bin hier in diesem Forum wegen des ICE, nicht wegen NV-Zügen. ;)
Als Ergebnis kann dann später tatsächlich ein Zug bei rauskommen, der ein wenig Ähnlichkeiten hat mit dem ICx. der Vergleich wäre dann aber doch eher unpassend.
Es wird sehr wahrscheinlich der selbe Zug nur in Rot und mit anderer Inneneinrichtung sein. Alles andere wäre eine wesentlich teurere Neuentwicklung, die für nur drei Triebzüge unrentabel wäre.
Eine Neuentwicklung muss ja eh her.
Dass Du bestehende ICE-Züge favorisierst, ist bekannt.
Ich bin (nicht nur hier) nicht der einzige, der diese Einschätzung nicht teilt, sondern sie gar für recht unwahrscheinlich hält.
ICx ist zunächst ein Zug, der die Kriterien erfüllt
Mario, Freitag, 22.02.2013, 11:00 (vor 4791 Tagen) @ 218 466-1
Der ICx wäre beim MüNüX nicht teuer ausgestattet. Die Inneneinrichtung wird Regionalverkehrsstandard sein. Kein Bistro, Ledersitze usw., dafür Fahrradabteil, Regio-Bestuhlung usw.
Eben. Der ICx würde dann hier eben einfach nicht so komfortabel ausgestattet sein, was ja wegen der Kontruktion als leere Röhre relativ ein fach zu machen ist. Also hier halte ich auch ganz klar dagegen, dass der ICx hier angeblich teurer wäre also andere Lösungen. Die DB kauft diese Züge ja schon in großer Stückzahl und sie sind extrem streng nach Baukasten aufgebaut, so dass man also von den relativ niedrig ausgehandelten Preisen profitieren könnte.
Es gibt keinen speziellen NV-Zug, der die Anforderungen der NIM erfüllt.
Das ist korrekt, aber die NIM ist für Regios eben ein Solitair, so dass man sich hier freilich abseits der gewohnten Pfade bewegt.
Als Ergebnis kann dann später tatsächlich ein Zug bei rauskommen, der ein wenig Ähnlichkeiten hat mit dem ICx. der Vergleich wäre dann aber doch eher unpassend.
Rein von der Aufgabenstellung her könnte ich mir hier auch den Bombardier Omneo vorstellen. Denn der bietet ebenerdigen Einstieg für die 760mm-Bahnsteige (wichtig für Rollis und Radler!) und Doppelstock-Anteile, so dass die Vorgabe von 550 Passagieren erfüllt werden könnte. Die Frage ist nur, ob der Omneo so druckdicht wie gefordert gemacht werden kann.
ICx ist zunächst ein Zug, der die Kriterien erfüllt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 23.02.2013, 03:49 (vor 4790 Tagen) @ Mario
Der ICx wäre beim MüNüX nicht teuer ausgestattet. Die Inneneinrichtung wird Regionalverkehrsstandard sein. Kein Bistro, Ledersitze usw., dafür Fahrradabteil, Regio-Bestuhlung usw.
Eben. Der ICx würde dann hier eben einfach nicht so komfortabel ausgestattet sein, was ja wegen der Kontruktion als leere Röhre relativ ein fach zu machen ist. Also hier halte ich auch ganz klar dagegen, dass der ICx hier angeblich teurer wäre also andere Lösungen. Die DB kauft diese Züge ja schon in großer Stückzahl und sie sind extrem streng nach Baukasten aufgebaut, so dass man also von den relativ niedrig ausgehandelten Preisen profitieren könnte.
Ich denke so wird es auch kommen. Siemens und DB werden die 3-4 Tz in Rot und mit NV-Ausstattung in die laufende Bestellung aufnehmen, wenn DB-Regio gewinnen sollte und wenn es eilt um bis Dezember 2016 fertig zu sein, kann man die auch in der Produktion vorziehen. Mit der FV-Ausstattung würde man keine 550 Stitzplätze erreichen, von daher wird es eine ähnliche Bestuhlung wie in 440 oder Dosto sein und ohne Restaurant.
Rein von der Aufgabenstellung her könnte ich mir hier auch den Bombardier Omneo vorstellen. Denn der bietet ebenerdigen Einstieg für die 760mm-Bahnsteige (wichtig für Rollis und Radler!) und Doppelstock-Anteile, so dass die Vorgabe von 550 Passagieren erfüllt werden könnte. Die Frage ist nur, ob der Omneo so druckdicht wie gefordert gemacht werden kann.
Das wäre auch wieder eine andere Baureihe, die es sonst bei der DB nicht gibt. Ausgeschlossen ist das damit natürlich nicht, aber sobald die Abweichungen gegenüber der Standardversion mehr als die Innenausstattung umfassen, wird es wesentlich teurer.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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ICx ist kein RE
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 21.02.2013, 20:40 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
"Ein sehr hochwertiger Fernverkehrszug ist für den Nahverkehr unbezahlbar (vgl. auch ICE T)."
Das erinnert mich an eine Fahrt im ICE-T (bevor diese Zwischentakte wieder auf IC umgestellt wurden)
Frankfurt Hbf
Hanau Hbf
Fulda
Bad Hersfeld
Eisenach
Gotha
Erfurt Hbf
Weimar
Naumburg
Leipzig Hbf
Es fehlten eigentlich nur noch vier Dinge!
1. der ICE-Halt in Offenbach
2. der ICE-Halt in Gelnhausen
3. der ICE-Halt in Weißenfels und
4. die Umbenennung in RegionalExpress!
;-)
Gruß
Olaf
Widerspruch!
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 21.02.2013, 20:59 (vor 4792 Tagen) @ Alibizugpaar
Protest!
Es fehlen:
Der Halt in Gerstungen (einstmals bedeutender Eisenbahnknoten mit Bahnstrecke nach Bad Salzungen).
Der Halt in Neudietendorf (bedeutender Eisenbahnknoten mit Anschluß in Richtung Arnstadt, Suhl und Saalfeld).
Großheringen könnte man auch halten, Anschluß von der Pfefferminzteebahn und wenn's der Takt hergibt zu Jenah. Großkorbetha dürfte witzlos sein.
Und wenn Du schon so hauptbahnhofsnennungsmäßig drauf bist: Offenbarh (Main) Hbf und Naumburg (Saale) Hbf sollten auch Hauptbahnhof genannt werden, weil sie's sind. Naumburg sogar mit Straßenbahn.
Übrigens ist es nicht weiter verwerflich, wenn der ICE nach einer Fahrt quer durchs Land zum Schluß kleinere Orte wie Bad Dürrenberg (auch Straßenbahnanschluß), Großlehna und Markranstädt mitnimmt. Gerne auch Plagwitz als wichtigen Vorortbahnhof. Das gibt wichtige Direktverbindungen. Bei mir im übernächsten S-Bahn- und nächsten Regionalbahnhof hält schließlich auch ein unpaariges IC-Zugpaar (daß ich das in eine Richtung sogar schon genutzt habe, interessiert wahrscheinlich niemanden).
Das Problem ist, daß man zwischen schnellem Bummel- und schnellem Schnellzug kein Produkt mehr hat, was da Lückenbüßer spielen kann. Irgend so ein Bummelschnellzug. Interregio oder so, das gab's wohl mal, gibt's aber nicht mehr.
Moin!
Viele Grüße,
Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Widerspruch!
Ede, Donnerstag, 21.02.2013, 21:07 (vor 4792 Tagen) @ Sören Heise
Natürlich könnte man in Bebra noch Kopf machen!!
ICx ist kein RE
ICE-T-Fan, Donnerstag, 21.02.2013, 21:14 (vor 4792 Tagen) @ Alibizugpaar
"Ein sehr hochwertiger Fernverkehrszug ist für den Nahverkehr unbezahlbar (vgl. auch ICE T)."
Das erinnert mich an eine Fahrt im ICE-T (bevor diese Zwischentakte wieder auf IC umgestellt wurden)
Frankfurt Hbf
Hanau Hbf
Fulda
Bad Hersfeld
Eisenach
Gotha
Erfurt Hbf
Weimar
Naumburg
Leipzig HbfEs fehlten eigentlich nur noch vier Dinge!
1. der ICE-Halt in Offenbach
2. der ICE-Halt in Gelnhausen
3. der ICE-Halt in Weißenfels und4. die Umbenennung in RegionalExpress!
;-)
Gruß
Olaf
Dir ist aber schon bewusst, dass man 2003 einfach 1:1 einen Interregiozuglauf auf ICE umgestellt hat. Übrigens war Naumburg niemals Systemhalt der Linie 50 bzw. der Vorgängerlinie 9. Das ist erst eine Erfindung des Notfahrplans von 2010.
Was ist teuer? Nahverkehrszug oder Fernzug?
JW, Samstag, 23.02.2013, 14:53 (vor 4790 Tagen) @ Henrik
Hallo,
weils schlicht viel zu teuer ist.
Ein sehr hochwertiger Fernverkehrszug ist für den Nahverkehr unbezahlbar (vgl. auch ICE T).
Ich frage mich ob dies zutrifft. Als Unterschied zwischen Nahverkehrszügen und Fernzügen fallen mir folgende ein:
-Im Nahverkehrszug gibt es mehr Fahrgäste pro Quadratmeter (Höheres Fahrzeuggewicht)
-Beim Nahverkehrszug geht die Beschleunigung mehr in die Fahrzeit ein als die Höchstgeschwindigkeit (mehr Antriebsleistung, bringt mehr als eine höhere Höchstgeschwindigkeit)
-Beim Nahverkehrszug geht die zurückgespeiste Energie der regenerativen Bremse stärker in die Energiekosten ein, da es mehr Bremsvorgänge gibt (mehr Antriebsleistung spart hier mehr Energie)
-Im Nahverkehr sind mehr Türen pro Wagon erforderlich (Halteszeit verkürzen ist günstiger als die Fahrzeit auf der Strecke herauszuholen)
Also mir fallen eigentlich nur Gründe ein, warum ein 200km/h Nahverkehrszug teurer sein müsste als ein 200km/h Fernzug.
Gruß Jörg
ICx als "RE 249" auf der KRM?
caboruivo, CH, Donnerstag, 21.02.2013, 14:36 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von caboruivo, Donnerstag, 21.02.2013, 14:36
M.M. wäre es für einen Westerwald Achterbahn-RE schlauer, 407 mit NV-Austattung zu bestellen. Mit 249 km/h kommt man ohne Überholung nicht durch. Allerdings wäre die Finanzierung (drei Bundesländer beteiligt) schwierig und DB-Fernverkehr wird keine Eigenkonkurrenz bertreiben.
Würde eine länderübergreifende Finanzierung für einen KRM-RE Köln-Frankfurt mit Halt in Messe/Deutz, Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd nicht funktionieren, soll eine regelmässige stündliche ICE-Linie mit diesen Halten eingeführt werden, um ein solches Mal-diese-Linie-mal-jene wie heute zu vermeiden. Dann wird auch niemand mehr über diese Kirchturmpolitik dort protestieren. Meinetwegen könnte in Siegburg noch die L41 halten, der Rest der KRM-ICE sollte non-stop fahren.
Aber für einen RE300 wäre wohl eine NV-Version der BR 407 das Beste und auch sonst die beste Lösung.
Der normale ICx mit 6 Wagen wird vmtl. erstmal beim MüNüX kommen, falls DB-Regio gewinnt.
Wann ist dort die Ausschreibung?
ICx als "RE 249" auf der KRM?
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 21.02.2013, 14:44 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 21.02.2013, 14:45
Würde eine länderübergreifende Finanzierung für einen KRM-RE Köln-Frankfurt mit Halt in Messe/Deutz, Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd nicht funktionieren, soll eine regelmässige stündliche ICE-Linie mit diesen Halten eingeführt werden, um ein solches Mal-diese-Linie-mal-jene wie heute zu vermeiden. Dann wird auch niemand mehr über diese Kirchturmpolitik dort protestieren. Meinetwegen könnte in Siegburg noch die L41 halten, der Rest der KRM-ICE sollte non-stop fahren.
Aber für einen RE300 wäre wohl eine NV-Version der BR 407 das Beste und auch sonst die beste Lösung.
Es wäre wesentlich einfacher gewesen, wenn man die KRM nicht so deppert gebaut hätte und dort auch 101 mit IC-Wagen wie auf der NIM fahren könnten.
Der normale ICx mit 6 Wagen wird vmtl. erstmal beim MüNüX kommen, falls DB-Regio gewinnt.
Wann ist dort die Ausschreibung?
Läuft bereits und gilt ab Dezember 2016. Evtl. gibt es eine Übergangszeit unter vorläufiger Beibehaltung der jetzigen Züge, da der Termin für ICx sehr früh ist. DB-Regio hat druckertüchtigte Triebzüge mit min. 200 km/h ausgeschrieben. Wie erwähnt ist außer dem ICx nichts in Sicht.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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ICx als "RE 249" auf der KRM?
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 15:26 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Wie erwähnt ist außer dem ICx nichts in Sicht.
Und was ist mit den Zügen in meiner Signatur? Warum wären die nicht geeignet?
Deinen ICx bekommst du jedenfalls auch nur fünfteilig ans Perron, weil er nämlich sechsteilig sechs Meter zu lang ist. Gefordert waren maximal 165 m Fahrzeuglänge in der Fahrzeugausschreibung. Und in einen fünfteiligen ICx bekommst du keine 550 Sitzplätze zweiter Klasse plus einige Sitzplätze erster Klasse plus Multifunktionsbereiche rein.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Twindexx als MNX/RE200/250
caboruivo, CH, Donnerstag, 21.02.2013, 16:14 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von caboruivo, Donnerstag, 21.02.2013, 16:16
Wie erwähnt ist außer dem ICx nichts in Sicht.
Und was ist mit den Zügen in meiner Signatur? Warum wären die nicht geeignet?
Deinen ICx bekommst du jedenfalls auch nur fünfteilig ans Perron, weil er nämlich sechsteilig sechs Meter zu lang ist. Gefordert waren maximal 165 m Fahrzeuglänge in der Fahrzeugausschreibung. Und in einen fünfteiligen ICx bekommst du keine 550 Sitzplätze zweiter Klasse plus einige Sitzplätze erster Klasse plus Multifunktionsbereiche rein.
Die Twindexx wären in einer Fünfwagenversion mit Multifunktionsabteil (wie das so schön heisst) eine Lösung, jedoch frage ich mich folgendes: Wäre die NIM zwischen Ingolstadt Nord und Nürnberg für doppelstöckige Züge ausgebaut?
Die Diskussion über die Streichung des Halts in Ingolstadt Nord ist wohl überflüssig: Schon alleine die Audi-Werke generieren eine hohe Anzahl Zusteigenden, dazu kommt, dass Teile des Ingolstädter Zentrums näher zum Nordbahnhof liegen als zum Hauptbahnhof.
Das Potential für solche MNX-(I)RE wäre auch auf der KRM gegeben, doch schon die Frage nach dem Rollmaterial wegen der Wirbelstrombremse und den 300 km/h wegen wird dies dort nicht eingeführt.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 16:22 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
Die Diskussion über die Streichung des Halts in Ingolstadt Nord ist wohl überflüssig: Schon alleine die Audi-Werke generieren eine hohe Anzahl Zusteigenden, dazu kommt, dass Teile des Ingolstädter Zentrums näher zum Nordbahnhof liegen als zum Hauptbahnhof.
Du weißt schon, dass der Bahnhof Ingolstadt Nord nicht der Werksbahnhof von Audi ist?
Wie ich bereits in diesem Thread mitgeteilt habe, wird auf dem Audi-Werksgelände künftig ein eigener Personenbahnhof entstehen.
Der Bahnhof Ingolstadt Nord wird vielmehr deshalb so stark genutzt, weil er der innenstadtnächste Ingolstädter Bahnhof ist und weil der Norden der Stadt auch bevölkerungsreicher ist als der Süden.
Außerdem ist die INVG gerade dabei am Nordbahnhof eine Verkehrsdrehscheibe zu errichten. Der Airport-Express hält dort z. B. bereits.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
caboruivo, CH, Donnerstag, 21.02.2013, 16:40 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Die Diskussion über die Streichung des Halts in Ingolstadt Nord ist wohl überflüssig: Schon alleine die Audi-Werke generieren eine hohe Anzahl Zusteigenden, dazu kommt, dass Teile des Ingolstädter Zentrums näher zum Nordbahnhof liegen als zum Hauptbahnhof.
Du weißt schon, dass der Bahnhof Ingolstadt Nord nicht der Werksbahnhof von Audi ist?
Das habe ich auch nicht behauptet. Aber er liegt ja in der Nähe von Audi und der eine oder andere Angestellte wird wohl auch per Bahn anreisen und da bietet sich ja der Nordbahnhof an.
Wie ich bereits in diesem Thread mitgeteilt habe, wird auf dem Audi-Werksgelände künftig ein eigener Personenbahnhof entstehen.
Wenn dann die Unsicherheiten über den Zutritt füt Berechtigte geklärt sind.
Der Bahnhof Ingolstadt Nord wird vielmehr deshalb so stark genutzt, weil er der innenstadtnächste Ingolstädter Bahnhof ist und weil der Norden der Stadt auch bevölkerungsreicher ist als der Süden.
Außerdem ist die INVG gerade dabei am Nordbahnhof eine Verkehrsdrehscheibe zu errichten. Der Airport-Express hält dort z. B. bereits.
Ich will den Bahnhof ja verteidigen und sagen, dass eine Streichung des MNX-Haltes Schwachsinn wäre...
Twindexx als MNX/RE200/250
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 16:22 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
Und was ist mit den Zügen in meiner Signatur? Warum wären die nicht geeignet?
Deinen ICx bekommst du jedenfalls auch nur fünfteilig ans Perron, weil er nämlich sechsteilig sechs Meter zu lang ist. Gefordert waren maximal 165 m Fahrzeuglänge in der Fahrzeugausschreibung. Und in einen fünfteiligen ICx bekommst du keine 550 Sitzplätze zweiter Klasse plus einige Sitzplätze erster Klasse plus Multifunktionsbereiche rein.
Die Twindexx wären in einer Fünfwagenversion mit Multifunktionsabteil (wie das so schön heißt) eine Lösung, jedoch frage ich mich folgendes: Wäre die NIM zwischen Ingolstadt Nord und Nürnberg für doppelstöckige Züge ausgebaut?
was sollte da ausgebaut sein?
Es ist eine normale sehr gute NBS.
Ich wüsste nicht, wieso Doppelstockzüge mit entsprechend geforderten Standard dort nicht fahren könnten.
Das Potential für solche MNX-(I)RE wäre auch auf der KRM gegeben, doch schon die Frage nach dem Rollmaterial wegen der Wirbelstrombremse und den 300 km/h wegen wird dies dort nicht eingeführt.
Das Potenzial für die Fahrgäste wird doch aktuell bedient, insofern stellt sich die Frage nicht.
Für ein Zug, der eh nicht schneller als 200 km/h / 220 km/h fahren will, stellte sich die Frage der Wirbelstrombremse nicht, s.o.
Nur eben einfach die des Verkehrsflusses, s.o.
Aber ein reiner NV-Zug für 300 km/h wird es eh nicht geben, das macht keinen Sinn.
Twindexx als MNX/RE200/250
caboruivo, CH, Donnerstag, 21.02.2013, 16:36 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Die Twindexx wären in einer Fünfwagenversion mit Multifunktionsabteil (wie das so schön heißt) eine Lösung, jedoch frage ich mich folgendes: Wäre die NIM zwischen Ingolstadt Nord und Nürnberg für doppelstöckige Züge ausgebaut?
was sollte da ausgebaut sein?
Es ist eine normale sehr gute NBS.
Ich wüsste nicht, wieso Doppelstockzüge mit entsprechend geforderten Standard dort nicht fahren könnten.
Weil es ja sein kann, dass die Rennbahnen nicht doppelstöckig ausgebaut sind, weil die DB keine doppelstöckigen Hichgeschwindigkeitszüge à la TGV Duplex besitzt.
Twindexx als MNX/RE200/250
JanZ, HB, Donnerstag, 21.02.2013, 16:41 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
Ich dachte, Doppelstockwagen passen ins normale Lichtraumprofil? Ich habe noch nie gehört, dass sie für irgendeine Strecke zu hoch gewesen wären.
Twindexx als MNX/RE200/250
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 16:52 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
Die Twindexx wären in einer Fünfwagenversion mit Multifunktionsabteil (wie das so schön heißt) eine Lösung, jedoch frage ich mich folgendes: Wäre die NIM zwischen Ingolstadt Nord und Nürnberg für doppelstöckige Züge ausgebaut?
was sollte da ausgebaut sein?
Es ist eine normale sehr gute NBS.
Ich wüsste nicht, wieso Doppelstockzüge mit entsprechend geforderten Standard dort nicht fahren könnten.
Weil es ja sein kann, dass die Rennbahnen nicht doppelstöckig ausgebaut sind, weil die DB keine doppelstöckigen Hochgeschwindigkeitszüge à la TGV Duplex besitzt.
hä? Nein.
Nein, das kann nicht sein.
Die NBS werden nach TSI gebaut.
Danach haben sich die Züge zu richten und das tun sie auch.
Die DB besitzt zwar keine doppelstöckigen Hochgeschwindigkeitszüge, hat aber einige doppelstöckigen ICE in der Schublade rumliegen.
Probleme mit den NBS gibts da überhaupt nicht, im Gegenteil.
Ebenso fuhren ja auch schon die TGV 2N2 etliche km auf diesen genannten beiden NBS.
Twindexx als MNX/RE200/250
hfrik, Donnerstag, 21.02.2013, 17:07 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
Da diverse doppelstockige Nachverkehrszüge auf diversen Neubaustrecken rumkurven bleiben sie wohl nicht an der Tunneldecke hängen....
Twindexx als MNX/RE200/250
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 18:04 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
Hoi,
Die Twindexx wären in einer Fünfwagenversion mit Multifunktionsabteil (wie das so schön heisst) eine Lösung,
Der Twindexx wäre natürlich sechsteilig. Der ICx hat aufgrund der längeren Wagenkästen das Problem, dass er sechsteilig ca. 172 m lang wäre, also etwa sechs bis sieben Meter zu lang.
Beim Twindexx-Express hat jeder Wagen eine Länge von 25 m, womit sechs Wagen auf 150 m Länge kämen und damit perfekt an die 165 m langen Perrons passen würde.
Der Nachteil des Twindexx ist natürlich, dass er deutlich höhere Pro-Sitzplatz-Kosten hat als der ICx. Aber mit günstigeren Sitzmodellen, engerer Bestuhlung, ohne Restaurant, ohne Wako, ohne sonstigen FV-Schnickschnack kann da einiges an Geld eingespart werden für eine MüNüX-Version.
jedoch frage ich mich folgendes: Wäre die NIM zwischen Ingolstadt Nord und Nürnberg für doppelstöckige Züge ausgebaut?
Neue Strecken müssen das grosszügige Lichtraumprofil GC aufweisen. Man ist zwar schonmal mit einem TGV 2N2 über die NIM gefahren, jedoch hat der SBB-Twindexx ein grösseres Lichtraumprofil als der TGV 2N2.
Das ist aber kein Problem, das Schweizer Profil EBV 2 passt locker ins Profil GC. Das Problem ist nur das EBA, dass in letzter Zeit auf dem sehr engen deutschen Profil G2 besteht. Und dagegen wäre der Twindexx eine Dauer-Lademassüberschreitung.
Die Diskussion über die Streichung des Halts in Ingolstadt Nord ist wohl überflüssig: Schon alleine die Audi-Werke generieren eine hohe Anzahl Zusteigenden, dazu kommt, dass Teile des Ingolstädter Zentrums näher zum Nordbahnhof liegen als zum Hauptbahnhof.
Die Vorgaben macht die BEG: http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&... (PDF, 1.3 MB).
Das Potential für solche MNX-(I)RE wäre auch auf der KRM gegeben, doch schon die Frage nach dem Rollmaterial wegen der Wirbelstrombremse und den 300 km/h wegen wird dies dort nicht eingeführt.
Die Wirbelstrombremse braucht es doch nur bei mehr als 200 km/h.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Twindexx als MNX/RE200/250
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 21:36 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
Die Twindexx wären in einer Fünfwagenversion mit Multifunktionsabteil (wie das so schön heißt) eine Lösung,
Der Twindexx wäre natürlich sechsteilig. Der ICx hat aufgrund der längeren Wagenkästen das Problem, dass er sechsteilig ca. 172 m lang wäre, also etwa sechs bis sieben Meter zu lang.
wenns daran scheitern sollte, muss mans ja nicht daran scheitern lassen.
Die Wagen könnte man ja um nen Meter geringer als beim ICx ausführen und schon passt es sogar mit dieser Vorgabe.
mit günstigeren Sitzmodellen, engerer Bestuhlung, ohne Restaurant, ohne Wako, ohne sonstigen FV-Schnickschnack kann da einiges an Geld eingespart werden für eine MüNüX-Version.
das ist ein elementarer Punkt, ja. Sind ja schließlich bedeutende Eigenschaften, wieso ein FV-Zug nunmal teurer ist als ein NV-Zug.
jedoch frage ich mich folgendes: Wäre die NIM zwischen Ingolstadt Nord und Nürnberg für doppelstöckige Züge ausgebaut?
Neue Strecken müssen das großzügige Lichtraumprofil GC aufweisen.
Das stellt die Geschichte eher auf den Kopf.
Regelwerk der DB steht hier über dem Gesetzestext - zumindest eben zeitlich.
Das Lichtraumprofil GC wurde mittlerweile vor über 20 Jahren eingeführt und kommt bei Neubauten und umfassenden Umbauten zur Anwendung.
Man ist zwar schonmal mit einem TGV 2N2 über die NIM gefahren, jedoch hat der SBB-Twindexx ein größeres Lichtraumprofil als der TGV 2N2.
Ein Zug hat kein Lichtraumprofil, sondern hat ein solches einzuhalten.
Das ist aber kein Problem, das Schweizer Profil EBV 2 passt locker ins Profil GC.
ja.
Die Begrenzung in der Schweiz ist kleiner als nach EBO (G2), aber immerhin größer als in Frankreich
(siehe ERI 05/2004, S. 205-209)
Das Problem ist nur das EBA, das in letzter Zeit auf dem sehr engen deutschen Profil G2 besteht.
das stellt die Geschichte & Realität auf den Kopf.
Das EBA erteilte in Vergangenheit stets extra Ausnahmen - dieses wird künftig einfach nicht mehr geschehen.
Man hat die Regelwerte einzuhalten.
Das größere Deutsche Lichtraumprofil G2 ist alles andere als eng,
es ist größer als das der Schweiz und erst recht größer als das von Frankreich, Italien etc.
(ebenda)
Twindexx als MNX/RE200/250
GibmirZucker, Donnerstag, 21.02.2013, 22:36 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Die Wagen könnte man ja um nen Meter geringer als beim ICx ausführen und schon passt es sogar mit dieser Vorgabe.
Wird Siemens so was anbieten. Und wenn ja, zu welchem Preis? Da könnte der preisliche Abstand zum Twindexx ganz schnell dahinschmelzen mit so einer Sonderkonstruktion. Abgesehen davon interpretiere ich 165m/550Plätze (plus Multifuntionsabteile) eher in Richtung Wunsch nach Dosto. Und der Twindexx erfüllt die Bedingungen ab Stange. Aber vielleicht offeriert am Ende doch noch Stadler einen druckfesten KISS oder AnsaldoBreda holt was aus der Trickkiste. mal sehen.
Twindexx als MNX/RE200/250
caboruivo, CH, Donnerstag, 21.02.2013, 23:09 (vor 4792 Tagen) @ GibmirZucker
oder AnsaldoBreda holt was aus der Trickkiste. mal sehen.
Vor allem, wenn sie die V250-Fyra als Referenz angeben... ;-)
Twindexx als MNX/RE200/250
GibmirZucker, Donnerstag, 21.02.2013, 23:23 (vor 4792 Tagen) @ caboruivo
Vor allem, wenn sie die V250-Fyra als Referenz angeben... ;-)
Ja, und daraus einen Dosto-Fyra ableiten!
Twindexx als MNX/RE200/250
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 22:40 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 21.02.2013, 22:42
Hoi,
wenns daran scheitern sollte, muss mans ja nicht daran scheitern lassen.
Die Wagen könnte man ja um nen Meter geringer als beim ICx ausführen und schon passt es sogar mit dieser Vorgabe.
Und damit den Wagenkastenkasten neu konstruieren! Das sind dann riesige Sprungkosten, wo man den Aufwand erstmal gegenüber dem Ertrag abwägen muss. Bedenke bitte die nur geringe Anzahl ausgeschriebener Fahrzeuge.
Ein Zug hat kein Lichtraumprofil, sondern hat ein solches einzuhalten.
Müssen wir jetzt so haarspalterisch werden?^^
Die Begrenzung in der Schweiz ist kleiner als nach EBO (G2), aber immerhin grösser als in Frankreich
Das Schweizer Dosto-Profil EBV 2 ist deutlich grösser als G2! Das hat alleine der Vergleich der beiden KISS auf der letzten InnoTrans gezeigt (ODEG nach G2, BLS nach EBV 2 - BLS deutlich grosszügiger!).
Das grössere Deutsche Lichtraumprofil G2 ist alles andere als eng,
es ist grösser als das der Schweiz und erst recht größer als das von Frankreich, Italien etc.
(ebenda)
Diese Aussage ist kompletter Blödsinn. Das deutsche Lichtraumprofil G2 ist in der Tat deutlich enger als das Schweizer Dosto-Profil EBV 2. Du willst mir hoffentlich nicht sagen, dass die ODEG-KISS im Oberdeck ein grosszügiges Profil aufweisen?!
Wenn Du natürlich EBV 1 mit G2 vergleichst, dann stimmt es natürlich schon, dass G2 grösser ist. Jedoch ist das ein Äpfel-Birnen-Vergleich. Kein einziger Dosto wurde je nach EBV 1 gebaut. EBV 1 ist eher vergleichbar mit G1.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Twindexx als MNX/RE200/250
Henrik, Freitag, 22.02.2013, 00:12 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
wenns daran scheitern sollte, muss mans ja nicht daran scheitern lassen.
Die Wagen könnte man ja um nen Meter geringer als beim ICx ausführen und schon passt es sogar mit dieser Vorgabe.
Und damit den Wagenkastenkasten neu konstruieren! Das sind dann riesige Sprungkosten, wo man den Aufwand erstmal gegenüber dem Ertrag abwägen muss. Bedenke bitte die nur geringe Anzahl ausgeschriebener Fahrzeuge.
neu konstruieren muss man sowieso.
Ich bin nicht derjenige hier, der ein NV-Fahrzeug im Stile des ICx forciert.^^
Es muss da grundsätzlich abgewogen werden - und dabei könnte es sein, dass der eine Meter dann gar nicht mal so sehr entscheidend wäre.
Ein Zug hat kein Lichtraumprofil, sondern hat ein solches einzuhalten.
Müssen wir jetzt so haarspalterisch werden?^^
das wäre das letzte, worum es mir ginge.
Aber wenn ein grundlegender Denkfehler hinter dieser falschen Formulierung steckt, dann ist das sehr wohl recht elementar - wäre nicht das erste Mal hier.
Die Begrenzung in der Schweiz ist kleiner als nach EBO (G2), aber immerhin grösser als in Frankreich
Das Schweizer Dosto-Profil EBV 2 ist deutlich grösser als G2!
kommt eben darauf an, was man miteinander vergleichen will.
Der Bestand der Begrenzung ist nunmal kleiner als nach EBO.
Neu gebaut wird in Deutschland nach GC - schon lange, s.o.
Das grössere Deutsche Lichtraumprofil G2 ist alles andere als eng,
es ist grösser als das der Schweiz und erst recht größer als das von Frankreich, Italien etc.
(ebenda)
Diese Aussage ist kompletter Blödsinn.
Du kannst es in der Literatur selbst nachlesen - wie jeder andere auch.
Es als Blödsinn zu bezeichnen hilft da nicht drüber hinweg.
Das deutsche Lichtraumprofil G2 ist in der Tat deutlich enger als [...]
natürlich gibt es Lichtraumprofile die größer sind als G2,
aber G2 als "sehr eng" zu bezeichnen ist nun wirklich "Blödsinn", s.o.
Wenn Du natürlich EBV 1 mit G2 vergleichst, dann stimmt es natürlich schon, dass G2 grösser ist.
^^
Jedoch ist das ein Äpfel-Birnen-Vergleich.
Es ging hier um den Einsatz von Zügen auf dem Deutschen Streckennetz, speziell HGV-Strecken-fähigen & in Doppelstockversion.
Und da zählt nunmal die in der Literatur nachlesbare Übersicht, dass die Begrenzung in der Schweiz kleiner ist als nach EBO - jedoch größer als nach UIC 505-1 (SNCF).
Twindexx als MNX/RE200/250
Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 22.02.2013, 01:37 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Hoi,
neu konstruieren muss man sowieso.
Nein, dass muss man eben nicht, wenn man eine vorhandene Konstruktion als Grundlage nutzt.
Ich bin nicht derjenige hier, der ein NV-Fahrzeug im Stile des ICx forciert.^^
Es muss da grundsätzlich abgewogen werden - und dabei könnte es sein, dass der eine Meter dann gar nicht mal so sehr entscheidend wäre.
Es ist beim Wagenkasten erstmal grundsätzlich egal, ob es ein FV- oder RV-Fahrzeug ist, die Anforderungen an die Druckfestigkeit sind dieselben. Wenn Du einen Meter wegnimmst, dann hast Du einfach einen erhöhten Konstruktionsaufwand. Wenn Du eine bestehende druckfeste Konstruktion ohne Änderungen als Grundlage übernimmst, entfällt hingegen dieser Aufwand. Wie der Zug dann eingerichtet wird, ist dann ein anderes Thema.
Bei maximal zehn Zügen, die ausgeschrieben wurden, wären die One-Off-Kosten pro einzelnen Zug verhältnismässig hoch. Irgendwo muss das für DB-Regio und die BEG auch bezahlbar bleiben.
Aber wenn ein grundlegender Denkfehler hinter dieser falschen Formulierung steckt, dann ist das sehr wohl recht elementar - wäre nicht das erste Mal hier.
Das ist keinesfalls ein Denkfehler meinerseits, nur eine etwas ungenaue Formulierung. Leute, die sowas korrigieren, nennt man auch «Tüpflischiisser». ;-)
Der Bestand der Begrenzung ist nunmal kleiner als nach EBO.
Deshalb macht man in der Schweiz gleich den Schritt vorwärts und baut für Dostos gleich auf EBV 2 aus. EBV 2 ist deutlich grosszügiger als G2, weshalb Schweizer Doppelstockzüge auch deutlich mehr Platz im Oberdeck bieten als deutsche. Es gibt bis dato keinen einzigen Dosto mit deutscher Zulassung, der in Sachen Platz im Oberdeck an einen SBB-IC2000 herankommt.
Neu gebaut wird in Deutschland nach GC - schon lange, s.o.
Und in der Schweiz nach EBV 4 (Eckhöhe 4.20 m), das nimmt sich also nichts.
Du kannst es in der Literatur selbst nachlesen - wie jeder andere auch.
Es als Blödsinn zu bezeichnen hilft da nicht drüber hinweg.
Ich kenne die Materie, vielleicht würdest Du dich aber mal darin reinlesen?
Das Schweizer Lichtraumprofil für Dostos ist deutlich grosszügiger als das deutsche, das ist ein eindeutiger Fakt!
natürlich gibt es Lichtraumprofile die grösser sind als G2,
aber G2 als "sehr eng" zu bezeichnen ist nun wirklich "Blödsinn", s.o.
Das ist keinesfalls Blödsinn. Fahre nach Berlin, steige in einen ODEG-KISS und teste das Oberdeck. Wenn Du dann noch sagst, G2 wäre nicht eng, liebst Du wohl sehr enge Räume.
Es ging hier um den Einsatz von Zügen auf dem Deutschen Streckennetz, speziell HGV-Strecken-fähigen & in Doppelstockversion.
Und diese haben nach EBA das G2 einzuhalten. Alles, was grosszügiger ist, benötigt eine Ausnahmegenehmigung. Da hilft es dir also wenig, wenn theoretisch GC vorhanden wäre, aber keine Ausnahmegenehmigung erhältlich war.
Und da zählt nunmal die in der Literatur nachlesbare Übersicht, dass die Begrenzung in der Schweiz kleiner ist als nach EBO
Du kannst diesen Käse noch so oft wiederholen, es wird dadurch nicht richtiger! Bitte lies Dich selbst erstmal ins Thema ein, Danke!
Es ist nunmal Tatsache, dass in Deutschland alles was grösser als G2 ist, eine aufwendige Sondergenehmigung benötigt, die zudem nichtmal jeder bekommt. Gleichzeitig kann für die Schweiz ein Dosto nach dem deutlich grösseren Profil EBV 2 ohne irgendeine Sondergenehmigung gebaut werden.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Twindexx als MNX/RE200/250
Henrik, Freitag, 22.02.2013, 02:43 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
neu konstruieren muss man sowieso.
Nein, dass muss man eben nicht, wenn man eine vorhandene Konstruktion als Grundlage nutzt.
doch, man muss eh neu konstruieren.
da kann es dann durchaus sein, dass es auf einen Meter nicht drauf ankommt.
Ich bin nicht derjenige hier, der ein NV-Fahrzeug im Stile des ICx forciert.^^
Es muss da grundsätzlich abgewogen werden - und dabei könnte es sein, dass der eine Meter dann gar nicht mal so sehr entscheidend wäre.
Es ist beim Wagenkasten erstmal grundsätzlich egal, ob es ein FV- oder RV-Fahrzeug ist, die Anforderungen an die Druckfestigkeit sind dieselben.
genau. es macht da grundsätzlich nicht den Unterschied auf den Meter - man hat dann gar mehr in der Breite.
Wenn Du einen Meter wegnimmst, dann hast Du einfach einen erhöhten Konstruktionsaufwand. Wenn Du eine bestehende druckfeste Konstruktion ohne Änderungen als Grundlage übernimmst, entfällt hingegen dieser Aufwand. Wie der Zug dann eingerichtet wird, ist dann ein anderes Thema.
Bei maximal zehn Zügen, die ausgeschrieben wurden, wären die One-Off-Kosten pro einzelnen Zug verhältnismäßig hoch. Irgendwo muss das für DB-Regio und die BEG auch bezahlbar bleiben.
genauso ist es. es muss eh so einiges neu konstruiert werden - das kostet
und der Zug sollte prinzipiell erheblich günstiger sein als ein für HGV konstruierter FV-Zug mit so einigen Eigenschaften der HGV Klasse I.
Aber wenn ein grundlegender Denkfehler hinter dieser falschen Formulierung steckt, dann ist das sehr wohl recht elementar - wäre nicht das erste Mal hier.
Das ist keinesfalls ein Denkfehler meinerseits, nur eine etwas ungenaue Formulierung. Leute, die sowas korrigieren, nennt man auch «Tüpflischiisser». ;-)
Wenn das Korinthenkacken die dahinterstehende Intention ist, ganz gewiss.
Ich wäre aber wie gesagt, der allerletzte, der sich das zu eigen macht.
Wenn der Denkfehler nicht Deiner ist, musst Du Dir den Schuh doch auch nicht anziehen.
Der Bestand der Begrenzung ist nunmal kleiner als nach EBO.
Deshalb macht man in der Schweiz gleich den Schritt vorwärts und baut für Dostos gleich auf EBV 2 aus.
Dem ist doch auch nichts einzuwenden. Nichts anderes geschieht hierzulande seit über zwei Jahrzehnten, s.o.
EBV 2 ist deutlich grosszügiger als G2, weshalb Schweizer Doppelstockzüge auch deutlich mehr Platz im Oberdeck bieten als deutsche.
Das eine hat wiederum mit dem anderen nichts zu tun, s.o.
Neu gebaut wird in Deutschland nach GC - schon lange, s.o.
Du kannst es in der Literatur selbst nachlesen - wie jeder andere auch.
Es als Blödsinn zu bezeichnen hilft da nicht drüber hinweg.
Ich kenne die Materie, vielleicht würdest Du dich aber mal darin reinlesen?
vielleicht lässt Du mal das persönliche weg und hältst Dich damit an die Forenregeln? - ! -
Ich habe hier nicht den Stand der Dinge völlig falsch wiedergegeben
und zum wiederholten Male aus der bekannten Literatur heraus zitiert.
natürlich gibt es Lichtraumprofile die grösser sind als G2,
aber G2 als "sehr eng" zu bezeichnen ist nun wirklich "Blödsinn", s.o.
Das ist keinesfalls Blödsinn.
Mit Verlaub, gerade hier in dem ICE-Forum so etwas zu schreiben, ist reichlich Schwachsinn.
G2 wäre nicht eng, liebst Du wohl sehr enge Räume.
..und dann fahre ich in die Schweiz, nach Italien & Frankreich und bezeichne die Räume dort als "sehr sehr sehr sehr eng"?
das ist albern.
Und im ICE 1 und ICE 2 ist es ja auch so "sehr sehr eng".
Da hilft es dir also wenig, wenn theoretisch GC vorhanden wäre
Das ist der falsche Ansatz, die falsche Denkweise.
Das Lichtraumprofil GC ist kein blanke Theorie - das ist das Profil, das bei Neubauten und umfangreichen Ausbauten zum Einsatz kommt und das ist auch gut so.
Und da zählt nunmal die in der Literatur nachlesbare Übersicht, dass die Begrenzung in der Schweiz kleiner ist als nach EBO
Du kannst diesen Käse noch so oft wiederholen
Du kannst die Literatur, die Wissenschaft & Regularien noch so sehr als "Käse" abstempeln, es wird nichts daran ändern.
Twindexx als MNX/RE200/250 (m.4B.)
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 23.02.2013, 17:33 (vor 4790 Tagen) @ Henrik
Hoi,
doch, man muss eh neu konstruieren.
da kann es dann durchaus sein, dass es auf einen Meter nicht drauf ankommt.
Nein! Wenn man schon eine Konstruktion hat, muss man eben nicht neu konstruieren. Und Siemens hat mit dem ICx eine entsprechende Konstruktion. Eine RV-Einrichtung statt einer FV-Einrichtung benötigt keine Neukonstruktion!
Bombardier hat mit dem Twindexx Express schon eine Grundkonstruktion.
genau. es macht da grundsätzlich nicht den Unterschied auf den Meter - man hat dann gar mehr in der Breite.
Der eine Meter macht eben schon den Unterschied. Denn ein um ein Meter kürzerer ICx-Wagenkasten benötigt eine Neukonstruktion und ist damit deutlich teurer als die bestehende Konstruktion zu übernehmen. Für drei Züge wird kein Hersteller eine Neukonstruktion auf sich nehmen. Die werden eine vorhandene taugliche Konstruktion nehmen und einfach eine andere Einrichtung einbauen.
Ich habe ziemlich guten Einblick, wie das bei einem Hersteller funktioniert, da kannst Du mir ruhig mal was glauben.
genauso ist es. es muss eh so einiges neu konstruiert werden - das kostet
und der Zug sollte prinzipiell erheblich günstiger sein als ein für HGV konstruierter FV-Zug mit so einigen Eigenschaften der HGV Klasse I.
Und weil es möglichst wenig kosten soll, wird man auch nichts neu konstruieren. Man wird eine bestehende Konstruktion verwenden und anders einrichten. Siemens kann den ICx-Wagenkasten nehmen, Bombardier den Twindexx-Express-Wagenkasten.
Ein neu konstruierter Wagenkasten wäre nämlich sogar teurer als ein ICx-Wagenkasten und daher keine Option.
Wenn das Korinthenkacken die dahinterstehende Intention ist, ganz gewiss.
Ich wäre aber wie gesagt, der allerletzte, der sich das zu eigen macht.
Wenn der Denkfehler nicht Deiner ist, musst Du Dir den Schuh doch auch nicht anziehen.
Versuche doch einfach mal, die Dinge nicht immer so eng zu sehen!
vielleicht lässt Du mal das persönliche weg und hältst Dich damit an die Forenregeln? - ! -
Das sagt gerade der richtige! Du schreibst in einem überheblichen Stil und in einem besserwisserischen Tonfall einen Seich zusammen und wenn dann jemand kommt und dich darauf hinweist, dich doch bitte korrekt zu informieren, reagierst Du ausweichend!?
Und ob Deine ständigen Hasstiraden gegen die Schweiz so konform mit den Forenregeln sind, bezweifle ich ebenfalls.
Mit Verlaub, gerade hier in dem ICE-Forum so etwas zu schreiben, ist reichlich Schwachsinn.
Ist es nicht.
G2 wäre nicht eng, liebst Du wohl sehr enge Räume.
..und dann fahre ich in die Schweiz, nach Italien & Frankreich und bezeichne die Räume dort als "sehr sehr sehr sehr eng"?
Nein, dann wirst Du in der Schweiz plötzlich deutlich mehr Platz vorfinden. Du darfst dann auch gerne einen Meterstecken mitbringen und nachmessen.
das ist albern.
Das ist nicht albern, sondern ein Fakt.
Und im ICE 1 und ICE 2 ist es ja auch so "sehr sehr eng".
Wir hatten es vom Platz im Oberdeck eines Dostos, nicht von mit Dauer-Lademass-Überschreitung verkehrenden Einstöckern. s.o.
Das ist der falsche Ansatz, die falsche Denkweise.
Das ist keinesfalls ein falscher Ansatz und keinesfalls eine falsche Denkweise. Es hilft wenig bis nichts, wenn eine Strecke ein supergrosses Lichtraumprofil à la GC aufweist, aber die Rollmaterialhersteller nur nach G2 bauen dürfen.
Das Lichtraumprofil GC ist kein blanke Theorie - das ist das Profil, das bei Neubauten und umfangreichen Ausbauten zum Einsatz kommt und das ist auch gut so.
Ich hatte nie behauptet, dass GC eine blanke Theorie wäre. Nur dass das Rollmaterial so extrem eingeengt wird, s.o.
Du kannst die Literatur, die Wissenschaft & Regularien noch so sehr als "Käse" abstempeln, es wird nichts daran ändern.
Du bekommst jetzt mal ein paar Bilder zum anschauen:
G2 von aussen:
![[image]](http://www.bahnbilder.de/1024/re4-nach-rathenow-mit-odeg-kiss-660715.jpg)
EBV 2 von aussen:
![[image]](http://www.bahnbilder.de/1024/der-neue-bls-kiss-rabe-599554.jpg)
G2 von innen:
![[image]](http://loks.startbilder.de/1024/bestuhlung-oberdeck-des-kiss-fuer-224827.jpg)
EBV 2 von innen:
![[image]](http://loks.startbilder.de/1024/oberdeck-des-an-bls-ausgelieferten-224831.jpg)
Es kommt ja wohl eindeutig und unmissverständlich rüber, dass im Schweizer Profil deutlich mehr Platz im Oberdeck vorhanden ist, als im deutschen G2. Im G2 wird der Fahrgast wegen den eingezogenen Dachschrägen nach G2 sehr eingeengt.
Das sind die Fakten. Wenn Du diese nicht wahrhaben willst, dann hast wohl Tomaten auf den Augen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Twindexx als MNX/RE200/250 (m.4B.)
hfrik, Montag, 25.02.2013, 11:17 (vor 4788 Tagen) @ Twindexx
Gibts irgendwo ein bemasstes Bild von EBV2, damit der Mitleser der beiden Streithähne sich ein Bild machen kann???
G2 finde ich hier:http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lademass_EBO.png
GC habe ich ebenfalls noch nicht gefunden.
Ansonsten - wenn das EBO inzwischen DoSTos nicht zulässt dieüberall durchpassen nur weil sie das Profil G2 nicht einhalten, dann gehört jemand gewqaltig in den Hintern getreten, damit er kurzfristig ein Profil G3 rauswürgt, das die Realitäten wiederspiegelt, und zu den gängigen DoStos passt.
Aber es passt zum allgemeinen Bild das eines dergrössten Probleme im deutschen Schienenverkehr EBO heisst.
EBV 2 bemasst (m.B.)
Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 25.02.2013, 12:47 (vor 4788 Tagen) @ hfrik
bearbeitet von Twindexx, Montag, 25.02.2013, 12:48
Hoi,
Gibts irgendwo ein bemasstes Bild von EBV2, damit der Mitleser der beiden Streithähne sich ein Bild machen kann???
Ja, in den AB-EBV des Bundesamtes für Verkehr: http://www.bav.admin.ch/grundlagen/03514/03533/03614/index.html?lang=de&download=NH... (PDF, 8.0 MB, Download startet sofort!)
Ab Seite 75 wird das Thema Lichtraumprofile behandelt. Auf Seite 81 ist folgende Skizze des Profils EBV 2 einsehbar:
![[image]](http://img841.imageshack.us/img841/1587/ebv2.jpg)
Auf den Seiten 80, 82 und 83 wären noch die Profile EBV 1, 3 und 4.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
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Der SBB FV-Dosto.
EBV 2 bemasst (m.B.)
hfrik, Dienstag, 26.02.2013, 12:17 (vor 4787 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von hfrik, Dienstag, 26.02.2013, 12:18
OK - ich lese daraus: G2 max 3,15 breite, EBV2 max 3,24m breite des Fahrzeugs.
Eckhöhe 3,33 bei EBV2, 3,50 bei G2 - da ist G2 etwas grösser.
Dafür dann bei EBV2mit 2 Ecken ausgerundet, bei G2 fast gerade- da ist EBV2 wieder grösser.
Gesamthöhe 4,53/4,63 EBV2 gegen 4,65 bei G2 - da ist G2 wieder grösser. Per Saldo sind beide Profile einfach inkompatibel, aber um so wenig das das in der Praxis selten zu problemen führen dürfte. Danke twindexx für den Link :)
Twindexx als MNX/RE200/250 (m.4B.)
Mario, Montag, 25.02.2013, 22:13 (vor 4788 Tagen) @ hfrik
GC habe ich ebenfalls noch nicht gefunden.
Hier kannst du alle UIC-Profile auf Seite 22 finden:
http://www.rgsonline.co.uk/Railway_Group_Standards/Infrastructure/Guidance%20Notes/GEGN...
Mit "UIC Reference" ist das enge Lichtraumprofil der heutigen TGVs oder ICE3s gemeint.
Und hier kann man im ersten Teil noch ein paar Gegenüberstellungen zu EBV und UIC finden:
http://www.stuva.de/uploads/media/SH_AK_TuSa_2011_screen.pdf
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 16:25 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 16:27
Und was ist mit den Zügen in meiner Signatur? Warum wären die nicht geeignet?
Weil die Bahnsteige an der NBS/ABS 760mm hoch sind und der Twindexx Express Tiefeinstiege hat. Das passt nicht zusammen.
Deinen ICx bekommst du jedenfalls auch nur fünfteilig ans Perron, weil er nämlich sechsteilig sechs Meter zu lang ist. Gefordert waren maximal 165 m Fahrzeuglänge in der Fahrzeugausschreibung.
Hier wäre die Frage, ob man die 6 Meter mehr nicht doch unter dem Hinweis zulassen könnte, dass die "vorderen" Einstiegstüren an den Endwagen ja relativ weit hinten sind. Ich sage nicht, dass ich das will, aber evtl. gebe es die Möglichkeit.
Twindexx nicht druckdicht
Alexander, Donnerstag, 21.02.2013, 17:43 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
Hi,
aktuell scheitert dies an der fehlenden druckdichtigkeit der Türen.
Das Problem soll angeblich der Türbereich sein und die dafür notwendige umkonstruktion des Wagenkastens.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Twindexx sehr wohl druckdicht
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 17:47 (vor 4792 Tagen) @ Alexander
Hoi,
aktuell scheitert dies an der fehlenden druckdichtigkeit der Türen.
Das Problem soll angeblich der Türbereich sein und die dafür notwendige umkonstruktion des Wagenkastens.
Da liegst du komplett daneben. Die SBB hatten sehr hohe Anforderungen an die Druckertüchtigung. Diese Anforderungen gingen deutlich über die normal einzuhaltenden Normen hinaus. Das wird ein Zug mit Premium-(p).
Nur die Versionen für DB-Regio (bzw. die DB-IC-Dosto) werden nur druckgeschützt )p( ausgeführt.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Twindexx sehr wohl druckdicht
Alexander, Donnerstag, 21.02.2013, 17:54 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
Hi,
ok, dann werden dort wahrscheinlich die einflügeligen Türen eingebaut und nicht die "normalen" doppeltürigen.
Und die Premiumversion ist wahrscheinlich so teuer, dass man damit keine Ausschreibung gewinnen kann...
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Twindexx sehr wohl druckdicht
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 18:15 (vor 4792 Tagen) @ Alexander
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 21.02.2013, 18:17
Hoi,
ok, dann werden dort wahrscheinlich die einflügeligen Türen eingebaut und nicht die "normalen" doppeltürigen.
Genau!
Und die Premiumversion ist wahrscheinlich so teuer, dass man damit keine Ausschreibung gewinnen kann...
Die SBB beschaffen den Twindexx ja auch als EC/IC/IR-Fahrzeug. Und als Flaggschiff in der Fahrzeugflotte darf es auch etwas mehr Kosten. Die SBB haben den TWINDEXX Express beschafft (für die SBB als TWINDEXX Swiss Express bezeichnet), der auch ein schönes Restaurant, ein stufenlos durchgehendes Oberdeck, vmax 200 km/h und weitere FV-Annehmlichkeiten aufweist.
Die DB hat nur den TWINDEXX Vario bestellt, der mehr oder weniger auf der Basis der bisherigen DB-Regio-Dostos basiert.
Die SBB- und DB-Fahrzeuge heissen zwar beide TWINDEXX, jedoch haben Express und Vario sonst nicht viel gemeinsam.
DB-Regio könnte aber jederzeit auch einen TWINDEXX NIM Express beschaffen, es hindert sie niemand daran. Und wie gesagt, gegenüber der SBB-Version kann man den Zug auch stark für Regio-Bedürfnisse abspecken.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Der SBB FV-Dosto.
Twindexx sehr wohl druckdicht
ICx, Donnerstag, 21.02.2013, 19:02 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
Die SBB beschaffen den Twindexx ja auch als EC/IC/IR-Fahrzeug. Und als Flaggschiff in der Fahrzeugflotte darf es auch etwas mehr Kosten. Die SBB haben den TWINDEXX Express beschafft (für die SBB als TWINDEXX Swiss Express bezeichnet), der auch ein schönes Restaurant, ein stufenlos durchgehendes Oberdeck, vmax 200 km/h und weitere FV-Annehmlichkeiten aufweist.
Das klingt sehr spannend. Wie darf ich mir ein stufenlos durchgehendes Oberdeck vorstellen? Sind die Treppen seitlich angeordnet und daneben gibt es einen Gang mit Wagenübergang?
Durchgehend stufenloses Oberdeck (m.2B.)
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 19:17 (vor 4792 Tagen) @ ICx
Hoi,
Das klingt sehr spannend. Wie darf ich mir ein stufenlos durchgehendes Oberdeck vorstellen? Sind die Treppen seitlich angeordnet und daneben gibt es einen Gang mit Wagenübergang?
So:
Die schon seit 1997 im Einsatz stehenden IC2000 haben dies ebenfalls schon, eine Bilderserie gibt es hier: http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?31,6085789
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Durchgehend stufenloses Oberdeck (m.2B.)
ICx, Donnerstag, 21.02.2013, 19:51 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
Danke für die Infos und den Link. Ein interessantes Konzept. Ich komme echt zu selten mal in die Schweiz. Ein Übergang ist damit immer nur über das Oberdeck möglich. Wenn man unten sitzt ist dafür natürlich mehr Höhe zu überwinden.
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass sich in einem vollen Zug die Reienden schlechter auf den Zug verteilen als in einem klassischen Doppelstockzug oder einem Nicht-Dosto.
Und wenn die WCs mit der gleichen Quote ausfallen würden, wie bei der DB, dann wäre das so auch eine unschöne Rennerei.
Grüße in die Ostschweiz
Andreas
Durchgehend stufenloses Oberdeck (m.2B.)
Alphorn (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 20:47 (vor 4792 Tagen) @ ICx
Danke für die Infos und den Link. Ein interessantes Konzept.
Bei Reisezügen eigentlich eine Selbstverständlichkeit, allein schon wegen der Bedienung durch die Minibar und dem angenehmeren Weg zum Restaurant. Auch der TGV Duplex und die amerikanischen Doppelstöcker (Superliner) haben den Durchgang oben. Es gab von Talgo sogar mal ein Konzept mit Durchgängen auf beiden Stockwerken, was aber leider nie verwirklicht wurde.
Ein Übergang ist damit immer nur über das Oberdeck möglich. Wenn man unten sitzt ist dafür natürlich mehr Höhe zu überwinden.
Ja, aber nur einmal. Auf dem Weg zum Restaurant geht man nur einmal die Treppe hoch, während beim tieferen Übergang in jedem Wagen zwei halbe Treppen zu überwinden sind.
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass sich in einem vollen Zug die Reienden schlechter auf den Zug verteilen als in einem klassischen Doppelstockzug oder einem Nicht-Dosto.
Bei kürzeren Zügen mag das vielleicht stimmen, aber längere Distanzen will man in dieser Berg- und Talbahn nicht zurücklegen.
Und wenn die WCs mit der gleichen Quote ausfallen würden, wie bei der DB, dann wäre das so auch eine unschöne Rennerei.
Beim IC 2000 kein Problem, weil immer zwei WCs pro Wagen (gleich nebeneinander) vorhanden sind. Beim Twindexx hingegen scheint es nur eines zu geben.
Durchgehend stufenloses Oberdeck
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 22:17 (vor 4792 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 21.02.2013, 22:17
Hoi,
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass sich in einem vollen Zug die Reienden schlechter auf den Zug verteilen als in einem klassischen Doppelstockzug oder einem Nicht-Dosto.
Die Reisenden verteilen sich sogar besser, da wenn mal oben ist, der Durchgang durch den ganzen Zug deutlich einfacher ist.
Beim IC 2000 kein Problem, weil immer zwei WCs pro Wagen (gleich nebeneinander) vorhanden sind. Beim Twindexx hingegen scheint es nur eines zu geben.
Man wollte grössere Standard-WC, weil man die bisherigen etwas zu klein fand. Der Nachteil ist allerdings, dass es nur noch ein WC pro Wagen gibt. Gleichzeitig konnte so gegenüber der WC zwei Velohaken realisiert werden (ausser bei den behindertengerechten WC). So erhält man im IC200 12 Velohaken, im IR200 14 Velohaken und im IR100 sechs Velohaken, womit auch deutlich mehr Velos mitnehmen kann, was auch immer wieder bemängelt wird an den IC2000, ICN und EW-IV. Bei den EC-Wagen wurde ja auch schon ein WC durch zwei Velohaken ersetzt.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Durchgehend stufenloses Oberdeck
Alphorn (CH), Donnerstag, 21.02.2013, 23:11 (vor 4792 Tagen) @ Twindexx
Die Reisenden verteilen sich sogar besser, da wenn mal oben ist, der Durchgang durch den ganzen Zug deutlich einfacher ist.
Er meinte wohl den Nachteil, dass man beim Durchlatschen im Oberdeck nicht sieht, ob im Unterdeck Plätze frei sind. Das ist bei Doppelstöckern mit Übergang in der Mitte nicht der Fall: Da sieht man immer in beide Decks. Dafür ist es aber mühsamer, durch mehrere Wagen zu gehen, um freie Plätze zu finden.
Durchgehend stufenloses Oberdeck (m.2B.)
Mario, Freitag, 22.02.2013, 11:53 (vor 4791 Tagen) @ Twindexx
Aber jetzt nochmal die Feststellung: Dass man einen Dosto mit 600mm-Einstieg für eine Strecke wählt, an der es nur 760mm-Bahnsteige und viel Ausflugsverkehr mit Radlern gibt, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Durchgehend stufenloses Oberdeck (m.2B.)
GibmirZucker, Freitag, 22.02.2013, 13:00 (vor 4791 Tagen) @ Mario
Aber jetzt nochmal die Feststellung: Dass man einen Dosto mit 600mm-Einstieg für eine Strecke wählt, an der es nur 760mm-Bahnsteige und viel Ausflugsverkehr mit Radlern gibt, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Für den Radler ist es immer noch vorteilhafter, von 76 auf 60cm einzusteigen als von 76 auf 110cm. Aber natürlich werden die Vorteile des niedrigen Einstieges ad absurdum geführt mit den hohen Bahnsteigen. Ideal wäre natürlich ein 76cm-Einstieg. Das wäre wiederum nur mit einer Adaption eines (Nahverkehrs)Niederfahrzeuges möglich und wer will wegen drei Exemplaren das Risiko eingehen, es für den Einsatz umzukonstruieren?
Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass ohne eine Doppelstocklösung es nicht geht. Es sollen (zwar inkl. Klappsitze) 550 Sitze 2.Klasse plus (!) 1. Klasse sein. Da bekommt man einfach Probleme das in der geforderten Maixmallänge unterzubringen.
Wieder mal Bahnsteighöhe...
Alphorn (CH), Freitag, 22.02.2013, 15:04 (vor 4791 Tagen) @ Mario
Aber jetzt nochmal die Feststellung: Dass man einen Dosto mit 600mm-Einstieg für eine Strecke wählt, an der es nur 760mm-Bahnsteige und viel Ausflugsverkehr mit Radlern gibt, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Und inwiefern sind die Alternativen besser? Sowohl das aktuelle Material als auch der ICx sind hochflur, womit etwa +45 cm statt -16 cm zu überwinden sind. Dann lieber -16 cm.
Ceterum Censeo: Neue FV-Bahnsteige sollten auf 55 cm statt 76 cm gebaut werden. Kein einziger FV-Zug verliert dabei an Rollstuhltauglichkeit (denn keiner hat den Boden auf 76 cm), aber in Doppelstöcker kann man bei 55 cm stufenfrei eintreten.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 22.02.2013, 03:21 (vor 4791 Tagen) @ Twindexx
Servus,
Wie erwähnt ist außer dem ICx nichts in Sicht.
Und was ist mit den Zügen in meiner Signatur? Warum wären die nicht geeignet?
Weil das eine extra Baureihe wäre, die es ansonsten bei der DB nicht gibt. Die Wartung wäre daher umstädlicher, als beim ICx, die man zusammen mit den weißen ICx unterhalten kann. Die TWINDEXX wären mit WAKO, die man auf der NIM nicht braucht, unnötig teurer bzw. es müssten größere Änderungen gegenüber den München-Genf-Zügen vorgenommen werden.
Deinen ICx bekommst du jedenfalls auch nur fünfteilig ans Perron, weil er nämlich sechsteilig sechs Meter zu lang ist. Gefordert waren maximal 165 m Fahrzeuglänge in der Fahrzeugausschreibung. Und in einen fünfteiligen ICx bekommst du keine 550 Sitzplätze zweiter Klasse plus einige Sitzplätze erster Klasse plus Multifunktionsbereiche rein.
Die Bahnsteige sind aber 170 Meter (Allersberg, Ingolstadt-Nord) bzw. 186 Meter (Kinding) lang. Mit 168.8 Meter passt der ICx sechsteilig! Zu 165 Meter fehlen übrigens nur 3,8 Meter.
Wenn es keine anderen Fahrzeuge gibt, bzw. solche, die den Kostenrahmen nicht sprengen würden, kann weder die BEG, noch die EVU etwas daran ändern und müssen eben auf das zurückgreifen, was verfügbar ist.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
ICx als "RE 249" auf der KRM?
caboruivo, CH, Freitag, 22.02.2013, 07:34 (vor 4791 Tagen) @ 218 466-1
Weil das eine extra Baureihe wäre, die es ansonsten bei der DB nicht gibt. Die Wartung wäre daher umstädlicher, als beim ICx, die man zusammen mit den weißen ICx unterhalten kann. Die TWINDEXX wären mit WAKO, die man auf der NIM nicht braucht, unnötig teurer bzw. es müssten größere Änderungen gegenüber den München-Genf-Zügen vorgenommen werden.
Also die WAKO kann man ja gleich weglassen, ansonsten sehe ich keine grosse Änderungen, ausser dass es halt sechsteilige Züge sind und die Einstiegshöhe angepasst werden muss. Und auch bei der Wartung wird man wohl eine Lösung finden.
Deinen ICx bekommst du jedenfalls auch nur fünfteilig ans Perron, weil er nämlich sechsteilig sechs Meter zu lang ist. Gefordert waren maximal 165 m Fahrzeuglänge in der Fahrzeugausschreibung. Und in einen fünfteiligen ICx bekommst du keine 550 Sitzplätze zweiter Klasse plus einige Sitzplätze erster Klasse plus Multifunktionsbereiche rein.
Die Bahnsteige sind aber 170 Meter (Allersberg, Ingolstadt-Nord) bzw. 186 Meter (Kinding) lang. Mit 168.8 Meter passt der ICx sechsteilig! Zu 165 Meter fehlen übrigens nur 3,8 Meter.
Ja aber 1.2 Meter Puffer sind zu wenig. Statt Haltauflassungen und Bahnsteigverlängerungen wäre ein Doppelstockzug à la Twindexx keine schlechte Lösung.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 23.02.2013, 18:22 (vor 4790 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Weil das eine extra Baureihe wäre, die es ansonsten bei der DB nicht gibt.
Auch der ICx ist ein Fahrzeugtyp, den es ansonsten bei DB-Regio nicht gibt.
Die Wartung wäre daher umstädlicher, als beim ICx, die man zusammen mit den weißen ICx unterhalten kann.
Das interessiert DB-Regio jedoch nicht im geringsten. Die haben für sich eine Fahrzeug-Ausschreibung lanciert und da wird das günstigste Angebot gewinnen, auch wenn das kein ICx sein sollte.
DB-Regio ist DB-Regio und DB-FV ist DB-FV, den einen Laden interessiert in der Regel nicht im geringsten, was der andere tut. Auf Hersteller-Seite wird das manchmal sehr deutlich. Da will man was offieren mit dem Argument, dass hätte die andere DB-Unterfirma auch schon und man könne da Synergien nutzen. Dann kommt als Antwort, dass es sie nicht interessiere, was die schon haben, sie wären ja nicht die.
Die TWINDEXX wären mit WAKO, die man auf der NIM nicht braucht, unnötig teurer bzw. es müssten größere Änderungen gegenüber den München-Genf-Zügen vorgenommen werden.
Die Wako-Aktuatoren können auch einfach weggelassen. Der Rest wäre lediglich eine andere Innen-Einrichtung und eine andere Lackierung.
Die Bahnsteige sind aber 170 Meter (Allersberg, Ingolstadt-Nord) bzw. 186 Meter (Kinding) lang. Mit 168.8 Meter passt der ICx sechsteilig! Zu 165 Meter fehlen übrigens nur 3,8 Meter.
Das sind 3.8 m zu viel. Die Nutzlänge kann nicht einfach um 3.8 m beschissen werden. Man zwar noch etwas tricksen mit der Lage der Einstiegstüren, die sind ja nicht am Fahrzeugende.
Nur muss dann der Lokführer eine Punktlandung machen ohne zu sehen, wo er genau stehen bleiben muss. Dafür muss er schon früh abbremsen um exakt den Halteort zu erwischen. Das geht entweder auf dan Fahrplan oder auf die Reserve-Fahrzeit. In der Schweiz haben deshalb die Perrons in der Regel eine um 20 m längere Baulänge als die längsten dort haltenden Züge. Da haben dann die Lokführer eine Haltetoleranz von +/- 10 m.
Wenn es keine anderen Fahrzeuge gibt, bzw. solche, die den Kostenrahmen nicht sprengen würden, kann weder die BEG, noch die EVU etwas daran ändern und müssen eben auf das zurückgreifen, was verfügbar ist.
Es gibt mit TWINDEXX Express und ICx zwei auf dem Markt verfügbare Konstruktionen. Die Qual der Wahl der Wahl ist also vorhanden. Jetzt muss man nur sehen, wer die geforderten Spezifikationen am günstigsten umsetzen kann. Der ICx hat den Nachteil, weniger Platz auf die Länge bieten zu können. Mit zwei Rollstuhlplätzen, grossen Multifunktionsabteilen, mindestens 550 Sitzplätze zweiter Klasse und eine ausreichende Anzhal Sitzplätze erster Klasse wurden die Anforderungen an das Fahrzeug mit den gesetzten Maximallaängen schonmal sehr hoch angesetzt.
Wir müssen einfach abwarten, im April ist Angebotsschluss und im Juli soll der Zuschlag erteilt werden. Dann wird sich die Frage geklärt haben.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
ICx oder Twindexx auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 25.02.2013, 10:51 (vor 4788 Tagen) @ Twindexx
Servus,
Auch der ICx ist ein Fahrzeugtyp, den es ansonsten bei DB-Regio nicht gibt.
Die Dosto gibt es bisher bei DB-Fernverkehr nicht. Aber eben bei der DB überhaupt.
Die Wartung wäre daher umstädlicher, als beim ICx, die man zusammen mit den weißen ICx unterhalten kann.
Das interessiert DB-Regio jedoch nicht im geringsten. Die haben für sich eine Fahrzeug-Ausschreibung lanciert und da wird das günstigste Angebot gewinnen, auch wenn das kein ICx sein sollte.
DB-Regio ist DB-Regio und DB-FV ist DB-FV, den einen Laden interessiert in der Regel nicht im geringsten, was der andere tut. Auf Hersteller-Seite wird das manchmal sehr deutlich. Da will man was offieren mit dem Argument, dass hätte die andere DB-Unterfirma auch schon und man könne da Synergien nutzen. Dann kommt als Antwort, dass es sie nicht interessiere, was die schon haben, sie wären ja nicht die.
Naja, die IC-Dosto werden auch bei DB-Regio gewartet werden. Ich denke schon, dass das eine Rolle spielt.
Die Wako-Aktuatoren können auch einfach weggelassen. Der Rest wäre lediglich eine andere Innen-Einrichtung und eine andere Lackierung.
Und eine andere Einstieghöhe...
Die Bahnsteige sind aber 170 Meter (Allersberg, Ingolstadt-Nord) bzw. 186 Meter (Kinding) lang. Mit 168.8 Meter passt der ICx sechsteilig! Zu 165 Meter fehlen übrigens nur 3,8 Meter.
Das sind 3.8 m zu viel. Die Nutzlänge kann nicht einfach um 3.8 m beschissen werden. Man zwar noch etwas tricksen mit der Lage der Einstiegstüren, die sind ja nicht am Fahrzeugende.
Nur muss dann der Lokführer eine Punktlandung machen ohne zu sehen, wo er genau stehen bleiben muss. Dafür muss er schon früh abbremsen um exakt den Halteort zu erwischen. Das geht entweder auf dan Fahrplan oder auf die Reserve-Fahrzeit. In der Schweiz haben deshalb die Perrons in der Regel eine um 20 m längere Baulänge als die längsten dort haltenden Züge. Da haben dann die Lokführer eine Haltetoleranz von +/- 10 m.
Der jetzige MüNüX ist übrigens 177,5 Meter lang (inkl. Lok). Der ICx nur 168.8 Meter. Die kürzesten Bahnsteige 170 Meter. In dem Punkt wird es sogar noch einfacher zu halten, als bisher. Es gibt ja die H-Tafel (Signal Ne5), an dem der Tf den exakten Halt erkennen kann.
Warum die BEG da 165 Meter vorgegeben hat ist fraglich. An der Nutzlänge liegt es jedenfalls nicht. Wenn es nur mit 168.8 Meter geht, muss die BEG das akzeptieren.
Abweichungen gibt es so oder so. Entweder bei der Einstiegshöhe (Twindexx) oder bei der Fahrzeiglänge (ICx).
Wir müssen einfach abwarten, im April ist Angebotsschluss und im Juli soll der Zuschlag erteilt werden. Dann wird sich die Frage geklärt haben.
So ist es.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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ICx oder Twindexx auf die NIM
Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 25.02.2013, 13:23 (vor 4788 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Die Dosto gibt es bisher bei DB-Fernverkehr nicht. Aber eben bei der DB überhaupt.
Naja, die IC-Dosto werden auch bei DB-Regio gewartet werden. Ich denke schon, dass das eine Rolle spielt.
Das war auch eine sonst nie gesehene DB-übergreifende Zusammenarbeit. Wenn die (Fahrzeug-)Not gross wird, wird man plötzlich kreativ.
Es wäre sogar denkbar, dass kein Hersteller zum Zug kommt, sondern der Zuschlag an die DB-Fernverkehr erteilt wird. Vielleicht haben die ja ein Inklusiv-Angebot mit Wartung und Lieferung der Fahrzeuge abgegeben. Das wäre für DB-Regio natürlich sehr passend.
Ich kenne nur leider nicht die Anzahl Angebote, die die DB erhalten hat. DB-Regio wird anschliessend das Angebot auswählen müssen, dass die geforderten Kriterien am besten erfüllt. Und da gibt es im Moment sehr viele Möglichkeiten und diese müssen nicht zwangsläufig einen ICx beinhalten.
Der jetzige MüNüX ist übrigens 177,5 Meter lang (inkl. Lok). Der ICx nur 168.8 Meter.
Der ICx hat jedoch keine Lok, die vernachlässigbar ist, da dort keine Reisenden unterkommen müssen.
Die kürzesten Bahnsteige 170 Meter.
Die kürzeste Nutzlänge ist 163 m. Das steht in der Datenbank der DB zu Ingolstadt Nord, Gleis 5 (Gleis 4 hat 165 m Nutzlänge): http://stredax.bahn.de/ISRViewer/svg?requestType=getAttrGeneric&userId=136179434504...
Aus dem anderen Beitrag von Dir übernommen:
76 cm. Damit wird es schwierig für den Twindexx. Ich bin überhaupt gespannt, wie das bei den EC-München-Zürich in München, Buchloe und Memmingen funktionieren soll.
Das geht ganz einfach: Die TSI lässt es zu, dass der Einstieg 160 mm unter der Perronkante liegen darf. Somit sind die 600 mm über SOK des Twindexx für 760-mm-Perronhöhen zulässig. Du wirst dann also einfach eine schöne Stufe auf den Bahnsteig rauf- oder in den Zug runtersteigen dürfen.
Das gilt dann übrigens sogar als barrierefreier Einstieg (auch wenn die Fahrgäste das anders sehen dürften). Die BEG hat nämlich zwischen Würzburg und Frankfurt folgendes verlangt:
- Barrierefreier Zustieg ab 76-cm-hohen Bahnsteigkanten.
Die kommenden TWINDEXX-Vario-Triebzüge werden in den Endwagen 600-mm-Einstiege und in den Mittelwagen 1150-mm-Einstiege aufweisen. Die BEG hat ja nicht verlangt:
- Einstiege auf 76 cm Höhe.
Das sind so die feinen Unterschiede in der Formulierung, die eben entscheidend sind. Bei der MüNüX-Ausschreibung steht auch nur, die Züge müssen barrierefrei ab 76-cm-Bahnsteigen zugänglich sein. Dies kann dort allerdings auch mit einem Hublift erfolgen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
ICx oder Twindexx auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 26.02.2013, 01:50 (vor 4788 Tagen) @ Twindexx
Servus,
Naja, die IC-Dosto werden auch bei DB-Regio gewartet werden. Ich denke schon, dass das eine Rolle spielt.
Das war auch eine sonst nie gesehene DB-übergreifende Zusammenarbeit. Wenn die (Fahrzeug-)Not gross wird, wird man plötzlich kreativ.
Bei den IC mit VT 612 gab es das auch schon und beim aktuellen MüNüX, dessen Wagen bei DB-Fernverkehr in Dortmund stationiert sind. Die DB-Fernverkehr/DB-Regio Zusammenarbeit ist also nichts ungewöhnliches.
Es wäre sogar denkbar, dass kein Hersteller zum Zug kommt, sondern der Zuschlag an die DB-Fernverkehr erteilt wird. Vielleicht haben die ja ein Inklusiv-Angebot mit Wartung und Lieferung der Fahrzeuge abgegeben. Das wäre für DB-Regio natürlich sehr passend.
Das wäre praktisch die Fortsetzung der bisheringen Zusammenarbeit. Abgesehen vom ZuB ist beim MüNüX nichts von DB-Regio. Wahrscheinlich wird es so bleiben, nur eben mit ICx statt 101 mit IC-Wagen.
Ich kenne nur leider nicht die Anzahl Angebote, die die DB erhalten hat. DB-Regio wird anschliessend das Angebot auswählen müssen, dass die geforderten Kriterien am besten erfüllt. Und da gibt es im Moment sehr viele Möglichkeiten und diese müssen nicht zwangsläufig einen ICx beinhalten.
Sehr viele Möglichkeiten glaube ich nicht. Bombardier-Twindexx, DB-Fernverkehr-ICx und ggf. Siemens-ICx. Wer sich sonst noch mit welchem Fahrzeug beworben haben könnte, fällt mir nichts ein.
Der jetzige MüNüX ist übrigens 177,5 Meter lang (inkl. Lok). Der ICx nur 168.8 Meter.
Der ICx hat jedoch keine Lok, die vernachlässigbar ist, da dort keine Reisenden unterkommen müssen.
Die kürzesten Bahnsteige 170 Meter.
Die kürzeste Nutzlänge ist 163 m. Das steht in der Datenbank der DB zu Ingolstadt Nord, Gleis 5 (Gleis 4 hat 165 m Nutzlänge): http://stredax.bahn.de/ISRViewer/svg?requestType=getAttrGeneric&userId=136179434504...
Ob nun eine Lok oder ein Teil des Endwagens außerhalb der Nutzlänge steht ist einerlei. Bei defektem Steuerwagen mit Sandwichbespannung hat der MüNüX sogar 186,6 Meter Länge. Die Nutzlänge vom ersten bis zum letzten Einstieg ist aber nur 158,4 Meter. Insofern wäre sogar der von mir einst vorgeschlagene ICE2 (Nutzlänge ca. 162 Meter (6 Wagen je 26,4 m + Enstieg am Steuerwagen)) möglich gewesen.
Man müsste den Abstand beim ICx zwischen erstem und letzem Einstieg kennen, da die Türen an den Endwagen aber weit hinten sind, sind das mit Sicherheit weniger als 163 Meter.
Aus dem anderen Beitrag von Dir übernommen:
76 cm. Damit wird es schwierig für den Twindexx. Ich bin überhaupt gespannt, wie das bei den EC-München-Zürich in München, Buchloe und Memmingen funktionieren soll.
Das geht ganz einfach: Die TSI lässt es zu, dass der Einstieg 160 mm unter der Perronkante liegen darf. Somit sind die 600 mm über SOK des Twindexx für 760-mm-Perronhöhen zulässig. Du wirst dann also einfach eine schöne Stufe auf den Bahnsteig rauf- oder in den Zug runtersteigen dürfen.
Ich kenne das von den 650 in Ulm. Angenehm ist das nicht gerade.
Das gilt dann übrigens sogar als barrierefreier Einstieg (auch wenn die Fahrgäste das anders sehen dürften). Die BEG hat nämlich zwischen Würzburg und Frankfurt folgendes verlangt:
- Barrierefreier Zustieg ab 76-cm-hohen Bahnsteigkanten.
Die kommenden TWINDEXX-Vario-Triebzüge werden in den Endwagen 600-mm-Einstiege und in den Mittelwagen 1150-mm-Einstiege aufweisen. Die BEG hat ja nicht verlangt:
- Einstiege auf 76 cm Höhe.
Das sind so die feinen Unterschiede in der Formulierung, die eben entscheidend sind. Bei der MüNüX-Ausschreibung steht auch nur, die Züge müssen barrierefrei ab 76-cm-Bahnsteigen zugänglich sein. Dies kann dort allerdings auch mit einem Hublift erfolgen.
Bei den EC-Halten gibt es Hublifte vor Ort, jedoch nicht u.a. in Kinding und Allersberg. Dann müsste man schon Hublifte im Zug einbauen, wie man es z.B. bei einzelnen n-Wagen gemacht hat.
Überhaupt ist das "Barrierefrei" ein Schmarrn denn zu viele alte Bahnsteige, haben unterschiedliche Höhen. Auf der Strecke Coburg-Bad Rodach fährt nun agillis mit 650 statt DB-Regio mit 628. Bei einigen Stationen ist der Unterschied nur, dass man nur noch eine Stufe steigen muss. Ein Rollstuhl kommt auch in den 650 nicht ohne fremde Hilfe rein und raus.
Nutzlänge und Einstieg passen also sowohl bei ICx, als auch beim Twindexx. Für eins von beiden wird sich DB-Regio wohl entscheiden. Ob die dann auch zum Einsatz kommen, entscheidet die BEG, da sich andere EVU evtl. mit gemieteten 183 und RJ-Garnituren bewerben.
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ICx oder Twindexx auf die NIM
Alexander, Dienstag, 26.02.2013, 05:29 (vor 4787 Tagen) @ 218 466-1
Hi,
Die kürzeste Nutzlänge ist 163 m. Das steht in der Datenbank der DB zu Ingolstadt Nord, Gleis 5 (Gleis 4 hat 165 m Nutzlänge): http://stredax.bahn.de/ISRViewer/svg?requestType=getAttrGeneric&userId=136179434504...
Ob nun eine Lok oder ein Teil des Endwagens außerhalb der Nutzlänge steht ist einerlei. Bei defektem Steuerwagen mit Sandwichbespannung hat der MüNüX sogar 186,6 Meter Länge. Die Nutzlänge vom ersten bis zum letzten Einstieg ist aber nur 158,4 Meter. Insofern wäre sogar der von mir einst vorgeschlagene ICE2 (Nutzlänge ca. 162 Meter (6 Wagen je 26,4 m + Enstieg am Steuerwagen)) möglich gewesen.
Man müsste den Abstand beim ICx zwischen erstem und letzem Einstieg kennen, da die Türen an den Endwagen aber weit hinten sind, sind das mit Sicherheit weniger als 163 Meter.
Hier noch eine Ergänzung, die Nutzlänge gibt nur die maximale Bahnsteiglänge zur Nutzung von Reisendenwechsel an.
Du kannst auch mit einem deutlich längeren Zug an solch einen Bahnsteig halten, wenn das EVU die Reisendensicherung sicherstellt. So passt z.B. die 10-Wagen NIM-Garnitur an fast keinen Bahnsteig zwischen München und Ingolstadt, dafür wird dann Personal zur Verfügung gestellt, was die notwendige Tür sichert.
Dafür gibt es noch viele weitere Beispiele.
Auch kann man ET mit einer Einzeltürsteuerung ausrüsten, das heißt der Tf kann bei jeden Halt gewissen Türen "verriegeln", diese können dann nicht für den Reisendenausstieg genutzt werden. Dies ist auch eine Art der Reisendensicherung.
Nutzlänge und Einstieg passen also sowohl bei ICx, als auch beim Twindexx. Für eins von beiden wird sich DB-Regio wohl entscheiden. Ob die dann auch zum Einsatz kommen, entscheidet die BEG, da sich andere EVU evtl. mit gemieteten 183 und RJ-Garnituren bewerben.
Warum hat die DB nur zwei Varianten? Vielleicht kann man ein Talent 2 auch Druckertüchtig bekommen und auf 200 km/h auslegen oder es kommt mal was ganz neues?
Es gibt viele Mittel und Wege und ein Fahrzeughersteller baut dir heutzutage fast alles (wenn das Geld stimmt).
Lass dich einfach überraschen und sei nicht immer so überzeugt von deinen Ideen was könnte es werden ;-)
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Talent 2 auf die Rennbahn Nürnberg-Ingolstadt (m2B).
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 26.02.2013, 08:08 (vor 4787 Tagen) @ Alexander
218 466-1:
Ob nun eine Lok oder ein Teil des Endwagens außerhalb der Nutzlänge steht ist einerlei. Bei defektem Steuerwagen mit Sandwichbespannung hat der MüNüX sogar 186,6 Meter Länge. Die Nutzlänge vom ersten bis zum letzten Einstieg ist aber nur 158,4 Meter.
Das sind tolle Kenntnisse für Privaten. Die können somit, sollten sie die MüNüX-Ausschreibung verlieren, DB angreifen: "Warum darf DB Regio mit längeren Zügen fahren und wir nicht?"
Insofern wäre sogar der von mir einst vorgeschlagene ICE2 (Nutzlänge ca. 162 Meter (6 Wagen je 26,4 m + Enstieg am Steuerwagen)) möglich gewesen.
Sogar ein TGV Duplex, wenn man möchte.
...da sich andere EVU evtl. mit gemieteten 183 und RJ-Garnituren bewerben.
Eher VC als RJ (ich vermute, Du meinst damit "railjet").
Die Züge heißen offiziell "Viaggio Comfort".
Nur die Auslegung von ÖBB darf "railjet" genannt werden.
Alexander:
Warum hat die DB nur zwei Varianten? Vielleicht kann man ein Talent 2 auch Druckertüchtig bekommen und auf 200 km/h auslegen oder es kommt mal was ganz neues?
Ja, ich weiß, in Frankreich gibt es ja auch diesen "ICx des Nahverkehrs" (SNCF-Z21500):
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/fr/electric/emu/Z21500/21611-21614/SNCFZ21611Mor2007.jpg)
![[image]](http://www.railfaneurope.net/pix/fr/electric/emu/Z21500/interior/Z21569_i4.jpg)
Die Züge fahren rundum Orléans TER-Leistungen mit 200 km/h.
Ich bin mir nicht sicher, ob Otto sich sowas gefallen läßt.
Dagegen spricht natürlich, dass Jean-Pierre schon einige Jahre diese Triebwagen gewöhnt ist.
Es gibt viele Mittel und Wege und ein Fahrzeughersteller baut dir heutzutage fast alles (wenn das Geld stimmt).
Nur schade, dass der Ruf von Triebwagen wie Talent 2 und ET42n sozusagen "nicht gerade positiv" ist.
(dass Bahnunternehmen den Zug so bestellt haben, das weiß Otto Normalbahnfahrer nicht, das wissen nur wir ICE-Fans)
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
ICx oder Twindexx auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 26.02.2013, 09:34 (vor 4787 Tagen) @ Oscar (NL)
Das sind tolle Kenntnisse für Privaten. Die können somit, sollten sie die MüNüX-Ausschreibung verlieren, DB angreifen: "Warum darf DB Regio mit längeren Zügen fahren und wir nicht?"
Wieso? Es gibt für alle die gleichen Bedingungen. Theoretisch könnte z.B. auch Veolia ebenfalls ICx bestellen, sofern das kein Exclusivvertrag mit der DB ist. Ein 7-Wagen RJ bzw. "Vaggio Comfort" ist auch entsprechend länger.
Insofern wäre sogar der von mir einst vorgeschlagene ICE2 (Nutzlänge ca. 162 Meter (6 Wagen je 26,4 m + Enstieg am Steuerwagen)) möglich gewesen.
Sogar ein TGV Duplex, wenn man möchte.
Vielleicht hat sich Alstom ja auch bei DB-Regio beworben.
Eher VC als RJ (ich vermute, Du meinst damit "railjet").
Die Züge heißen offiziell "Viaggio Comfort".
Nur die Auslegung von ÖBB darf "railjet" genannt werden.
Oops. Ich nehme alles zurück. Bitte nicht verklagen liebe ÖBB. ;-) Ich meinte Vaggio Comfort.
Alexander:
Warum hat die DB nur zwei Varianten? Vielleicht kann man ein Talent 2 auch Druckertüchtig bekommen und auf 200 km/h auslegen oder es kommt mal was ganz neues?
Ja, ich weiß, in Frankreich gibt es ja auch diesen "ICx des Nahverkehrs" (SNCF-Z21500):
Die Züge fahren rundum Orléans TER-Leistungen mit 200 km/h.
Ich bin mir nicht sicher, ob Otto sich sowas gefallen läßt.
Dagegen spricht natürlich, dass Jean-Pierre schon einige Jahre diese Triebwagen gewöhnt ist.
Es gibt viele Mittel und Wege und ein Fahrzeughersteller baut dir heutzutage fast alles (wenn das Geld stimmt).
Wenn das Geld stimmt. Genau da ist das Problem. Klar könnte man einen völlig neuen ET entwickeln oder 442 oder 440 umfangreich umkonstruieren. Der Aufwand lohnt sich aber für 3 oder 4 TZ nicht und würde die Kosten deutlich steigern. Die BEG würde dankend ablehnen. Mit den Trassengebühren ist der MüNüX ohnehin schon teuer genug. Von daher sind andere Versionen vorhandener NV-ET und Neuentwicklungen zumindest sehr unwahrscheinlich.
Nur schade, dass der Ruf von Triebwagen wie Talent 2 und ET42n sozusagen "nicht gerade positiv" ist.
(dass Bahnunternehmen den Zug so bestellt haben, das weiß Otto Normalbahnfahrer nicht, das wissen nur wir ICE-Fans)
Es wird (wie bei der BEG leider üblich) wohl erneut das günstigste Angebot den Zuschlag erhalten. Wie erwähnt gibt es eigentlich keine billigere Möglichkeit, als bereits erhältliche Fahrzeuge mit NV-innenausstattung zu wählen. Da es Neufahrzeige sein müssen, scheiden ICE1+2+T aus. Bleiben ICx, TGV, Twindexx und Vaggio Comfort. Alles andere darf nicht auf die SFS, ohne dass man den Wagenkasten praktisch neu entwickeln müsste. ICE3, Velaro-D und AGV wären überdimensioniert. MET-Garnituren scheitern siw. an der inzwischen verschärften Crashnorm für Neuzulassungen.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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Talent 2 vs. SNCF-Z 21500; RE200 DE vs. FR
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 26.02.2013, 10:19 (vor 4787 Tagen) @ 218 466-1
Hallo 218 466-1,
Eher VC als RJ (ich vermute, Du meinst damit "railjet").
Die Züge heißen offiziell "Viaggio Comfort".
Nur die Auslegung von ÖBB darf "railjet" genannt werden.
Oops. Ich nehme alles zurück. Bitte nicht verklagen liebe ÖBB. ;-) Ich meinte Viaggio Comfort.
:))
Klar, wir Bahnfans wissen, dass wir mit "Taurus" der ES64-U2 meinen (obwohl nur die ÖBB-Maschinen so genannt werden dürfen). Und nicht jeder Velaro ist ein ICE, auch wenn er wie ein ICE aussieht...:)
Wenn das Geld stimmt. Genau da ist das Problem. Klar könnte man einen völlig neuen ET entwickeln oder 442 oder 440 umfangreich umkonstruieren.
Auch der SNCF-Z 21500 ist eine Neuentwicklung (Wiki). Die 200 km/h im TER waren eine Neuheit, denn zuvor fuhren nur Corail-Züge 200 km/h auf ABS.
Der Aufwand lohnt sich aber für 3 oder 4 TZ nicht und würde die Kosten deutlich steigern.
Wieso sollte es bei 3-4 Triebwagen bleiben? Vom Z 21500 wurden 57 Stück gebaut.
1. Kann es sein, dass in Deutschland die Fahrzeugbestellungen pro Bundesland gemacht werden, und in Frankreich landesweit? Also: man bestellt in Frankreich eine große Menge (200-300) Triebwagen und verteilt die über 20 Triebwagen Aquitaine, 20 Triebwagen Alsace, 20 Triebwagen Normandie usw.? Aber das ist doch nicht anders als die aktuelle Talent 2 Beschaffung in Deutschland?
2. Kann es sein, dass es in Frankreich noch nicht so viele Privatbahnen gibt = SNCF régional braucht sich nicht gegenüber andere Anbieter zu bewerben = kann deswegen alles in Großen und Ganzen bestellen?
Die BEG würde dankend ablehnen. Mit den Trassengebühren ist der MüNüX ohnehin schon teuer genug.
Die Z 21500 verkehren auf ausgebauten Altstrecken. Der neue Renner durfte die aktuelle TGV-Ausbaustrecke nach Bordeaux werden. Hier fahren die TGVs noch über eine ausgebaute Altstrecke. Sobald dort die LGV in Betrieb geht, entsteht Kapazität auf der Altstrecke.
Aber wieso geht das in Deutschland nicht? Was spricht dagegen, RE200-Leistungen auf z.B. der Rollbahn anzubieten? Oder auf Hamm-Minden? Konkurrenz mit Fernverkehr? Gibt es in Frankreich auch, denn es verkehren s.i.w. auch noch Corail Intercités und regionale TGVs parallel zum TER200 Alsace.
Fragen über Fragen...
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Ausschreibungen: Deutschland - Frankreich
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 26.02.2013, 11:47 (vor 4787 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo Oscar!
1. Kann es sein, dass in Deutschland die Fahrzeugbestellungen pro Bundesland gemacht werden, und in Frankreich landesweit?
In Deutschland werden die Fahrzeuge für jede Ausschreibung einzeln bestellt. Es gibt teilweise Rahmenverträge einzelner Bahngesellschaften, dort werden die benötigten Exemplare dann nach Zuschlagerteilung abgerufen (das sind im Extremfall Null). Die Talent 2-Schwemme entstammt einem solchen Rahmenvertrag.
Die für die Ausschreibungen verantwortlichen Aufgabenträger sind je nach Bundesland unterschiedlich; viele Länder haben eine eigene Organisation fürs ganze Territorium (z.B. Thüringen oder Bayern), andere Länder haben mehrere solche Organisationen (z.B. NRW). Die schreiben dann (oft im Verbund mit den Nachbarn) aus und für eine solche Ausschreibung werden dann die Fahrzeuge geordert. Der Extremfall ist eine einzeln ausgeschriebene Strecke, für die genau ein Fahrzeug benötigt wird.
2. Kann es sein, dass es in Frankreich noch nicht so viele Privatbahnen gibt = SNCF régional braucht sich nicht gegenüber andere Anbieter zu bewerben = kann deswegen alles in Großen und Ganzen bestellen?
Ein Wettbewerb im Regionalverkehr ist in Frankreich derzeit nicht möglich (die Gewerkschaften freut's, die Regionen eher nicht).
Es fahren zwar französische Bahngesellschaften (auch die SNCF) mit Tochtergesellschaften im deutschen SPNV, aber deutschen Bahngesellschaften ist der Zugang zum französischen Regionalverkehrsmarkt (den es im Prinzip gar nicht gibt) nicht möglich. Ob sich das ändert?
Da ist es den SNCF natürlich leichter, große Serien zu bestellen und nicht nur Rahmenverträge. Die Aufgabenträgerschaft liegt meines Wissens bei den Regionen, die die Fahrzeuge finnanziell fördern.
Aber wieso geht das in Deutschland nicht? Was spricht dagegen, RE200-Leistungen auf z.B. der Rollbahn anzubieten? Oder auf Hamm-Minden? Konkurrenz mit Fernverkehr? Gibt es in Frankreich auch, denn es verkehren s.i.w. auch noch Corail Intercités und regionale TGVs parallel zum TER200 Alsace.
Zum Elsaß: Die lokbespannten Fernzüge Basel - Brüssel sind verkehrlich in den TER-Fahrplan integriert, ob auch tariflich, weiß ich nicht. Die TGV Provinz-Provinz sind nur wenige, dazu vier bis Colmar verlängerte Pariser. Ich glaube kaum, daß sie eine nennenswerte Konkurrenz zum TER darstellen.
Deutschland: Das allererste was dagegen spricht, ist das Geld. Das ist knapp, auch im SPNV. Man müßte geeigente Fahrzeuge finden und diese Leistungen betreiben. Dafür wäre eine Zusammenarbeit mehrerer Aufgabenträger erforderlich, mit der steht es nicht immer zum Besten.
Ob es rechtlich zulässig ist, langlaufenden schnellen Regionalverkehr parallel zu eigenwirtschaftlichem Fernverkehr anzubieten (sagen wir, einen IRE Ruhrgebiet - Hannover mit den IC-Halten und vielleicht zweien oder dreien dazu oder einen IRE Ruhrgebiet - Hamburg mit ähnlichem Halteschema), weiß ich nicht. Ich kann es mir vorstellen, daß man das dürfte. Ich kann mir aber auch vorstellen, daß solche langlaufenden Linien nicht unbedingt im Interesse der Aufgabenträger sind, solange sie kein Geld drucken dürfen.
Viele Grüße,
Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
200 km/h TER vs. RE: Deutschland - Frankreich
naseweiß, Dienstag, 26.02.2013, 12:40 (vor 4787 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von naseweiß, Dienstag, 26.02.2013, 12:45
Da es jetzt schon wieder ein Endlos-Thema über Alles mögliche ist:
Aber wieso geht das in Deutschland nicht? Was spricht dagegen, RE200-Leistungen auf z.B. der Rollbahn anzubieten? Oder auf Hamm-Minden? Konkurrenz mit Fernverkehr? Gibt es in Frankreich auch, denn es verkehren s.i.w. auch noch Corail Intercités und regionale TGVs parallel zum TER200 Alsace.
Zum Elsaß: Die lokbespannten Fernzüge Basel - Brüssel sind verkehrlich in den TER-Fahrplan integriert, ob auch tariflich, weiß ich nicht. Die TGV Provinz-Provinz sind nur wenige, dazu vier bis Colmar verlängerte Pariser. Ich glaube kaum, daß sie eine nennenswerte Konkurrenz zum TER darstellen.
Es gibt in Frankreich scheinbar eine klare Aufgabenteilung. Die TGV dienen hauptsächlich zur Verbindung Provinz-Paris, gelegentlich auch Provinz-Provinz. Die TER dagegen stellen Verbindungen innerhalb der Provinzen her. Das ist aber faktisch genau das Gleiche wie in Deutschland. Die IC/ICE dienen natürlich den Verbindungen Bundesland-Bundesland, Teil davon ist Bundesland-Berlin. Und die RE stellen die Verbindungen innerhalb der Bundesländer her, gelegentlich über die Grenze hinaus ins Nachbar-Bundesland. Die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h reicht angesichts der Halteabstände meist vollkommen aus. Teilweise gibt es die abschnittsweisen RB-Führung (Grundangebot) der RE (früher eilzugmäßiges Fahren genannt). Wobei es das in Frankreich mit den TER sicher auch gibt, nur dort eben sehr lange Streckenabschnitte ohne Stationen. Als RE-Halt relevante Klein- und Mittelstädte kommen in Deutschland einfach viel öfter als in Frankreich. Das Land ist kleiner und die Bevölkerungsdichte an vielen Stellen hoch.
Ob es rechtlich zulässig ist, langlaufenden schnellen Regionalverkehr parallel zu eigenwirtschaftlichem Fernverkehr anzubieten (sagen wir, einen IRE Ruhrgebiet - Hannover mit den IC-Halten und vielleicht zweien oder dreien dazu oder einen IRE Ruhrgebiet - Hamburg mit ähnlichem Halteschema), weiß ich nicht. Ich kann es mir vorstellen, daß man das dürfte. Ich kann mir aber auch vorstellen, daß solche langlaufenden Linien nicht unbedingt im Interesse der Aufgabenträger sind, solange sie kein Geld drucken dürfen.
Es wäre ja schon mal schön, wenn die RE Bremerhaven-Osnabrück bis Münster durchführen und der Minus-1min-Anschluss in Osnabrück so vermieden würde.
Beim geplanten RRX gab es anfangs die Überlegung auf 200 km/h zu setzen. Davon ist man mangels relevanter Fahrzeitersparnisse wieder abgekommen. Weiter geplant ist aber das Auslassen von heutigen RE-Halten wie K-Mülheim, D-Benrath, Bo-Wattenscheid. Da man partout keine planmäßigen Überholungen durch die IC/ICE akzeptieren wollte, musste Fahrzeit bei den Linien zwischen Köln und Dortmund eingespart werden. Das ist meiner Ansicht nach aber eine Perversion des Regionalverkehrs und unnötige Konkurrenz zum Fernverkehr.
IRE werden in Deutschland an vielen Stellen nötig, nämlich dort, wo sich der Fernverkehr bereits zurückgezogen hat. Neben dem existierdem IR-Ersatz sei z.B. die Moselstrecke Koblenz-Trier-Luxembourg genannt, wo stündliche RE in Zukunft die verkümmerte L35 ersetzen sollen. Ein weiterer, wichtiger Kanditate wäre die Mitte-Deutschland-Verbindung Dortmund-Paderborn-Kassel-Erfurt-Gera-Chemnitz, der Nachbar der Franken-Sachsen-Magistrale, die immerhin schon durchgehende IRE hat. Anders als in Frankreich nützen 200 km/h auf diesen Strecken nichts, viel dagegen würde aber Neigetechnik bringen. Ähnlich Frankreich wären aber V/E-Hybridfahrzeuge interessant, wobei auch Lokwechsel und Elektrifizierungen als Option bestehen.
.
Zum Thema: Ich finde es sehr schön, dass Deutschland mit den 12-teiligen ICx richtig lange und platzbietende Fernverkehrszüge befahren werden. Ich finde das besser als das Halbzugkonzept der ICE-3 oder ICx, da es leider zu häufig zu Zügen mit zu wenig Kapazität kommt und die Flügelungen im Fernverkehr betrieblich nicht überzeugen, da zu anfällig.
Gruß, Naseweiß
--
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Regionalisierungsmittel sind für ÖPNV-Leistungen da
michael_seelze, Mittwoch, 27.02.2013, 01:27 (vor 4787 Tagen) @ Sören Heise
Ob es rechtlich zulässig ist, langlaufenden schnellen Regionalverkehr parallel zu eigenwirtschaftlichem Fernverkehr anzubieten (sagen wir, einen IRE Ruhrgebiet - Hannover mit den IC-Halten und vielleicht zweien oder dreien dazu oder einen IRE Ruhrgebiet - Hamburg mit ähnlichem Halteschema), weiß ich nicht. Ich kann es mir vorstellen, daß man das dürfte. Ich kann mir aber auch vorstellen, daß solche langlaufenden Linien nicht unbedingt im Interesse der Aufgabenträger sind, solange sie kein Geld drucken dürfen.
Es käme darauf an. Wenn es eigenwirtschaftlicher Verkehr wäre, ja.
Wenn aber die Aufgabenträger als beauftragte Stellen der Bundesländer zur Bestellung des ÖPNV aus Regionalisierungsmitteln mit im Spiel sind, denke ich: Nein.
Denn bei dem erwähnten "langlaufenden schnellen Regionalverkehr[...] mit den IC-Halten"
dürfte es sich wohl kaum um einen der Definition aus §2 RegG entsprechenden ÖPNV handeln:
Öffentlicher Personennahverkehr im Sinne dieses Gesetzes ist die allgemein zugängliche Beförderung von Personen mit Verkehrsmitteln im Linienverkehr, die überwiegend dazu bestimmt sind, die Verkehrsnachfrage im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr zu befriedigen. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der
Beförderungsfälle eines Verkehrsmittels die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt.
Eine ähnliche Formulierung kennen wir auch aus dem AEG (§2 (5))für den SPNV.
ICx oder Twindexx auf die NIM
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 27.02.2013, 02:24 (vor 4787 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Bei den IC mit VT 612 gab es das auch schon
Hoppla, gibt's da auch Bilder von der Inneneinrichtung? Wo fährt das Teil?
Ich dachte, sowas fährt nur in Kroatien als Fernzug (ICN).
und beim aktuellen MüNüX, dessen Wagen bei DB-Fernverkehr in Dortmund stationiert sind. Die DB-Fernverkehr/DB-Regio Zusammenarbeit ist also nichts ungewöhnliches.
Bei einigen Leuten, die dort arbeiten, ist das wohl schon ungewöhnlich. Ich will da nicht weiter ins Detail gehen, gehört habe ich jedoch schon einiges à la «mir egal, was der andere tut».
Man müsste den Abstand beim ICx zwischen erstem und letzem Einstieg kennen, da die Türen an den Endwagen aber weit hinten sind, sind das mit Sicherheit weniger als 163 Meter.
Ich habe es in den Skizzen abgemessen:
Abstand Front - Erste Türe: ca. 7.8 m
Abstand Erste Türe - Letzte Türe (bei sechs Wagen): ca. 153.2 m
Wenn man das so sieht, dann passt es. Aber wie es überhaupt sein kann, dass bei einer modernen Anlage die planmässig dort haltenden Züge länger als die Perronkante sind, würde mich dann schon mal interessieren. Da müssen doch die Planer dieser Strecke ganz mächtig gepennt haben.
Ich kenne das von den 650 in Ulm. Angenehm ist das nicht gerade.
Ihr dürft gerne eine andere Perronhöhe wählen (Österreich hat ebenfalls landesweit 550-mm-Perrons).
- Lindau Hbf (Reutin) sollte 550-mm-Perrons bekommen, oder?
- In Memmingen hat man sich mit den 760 mm zu sehr übernommen (wieviele Züge mit 760-mm-Einstiegen halten dort?).
- Buchloe hat an Gleis 2 und 3 einen 550-mm-Perron (wofür der Perron der Gleise 4 und 5 unbedingt höher sein musste, erschliesst sich mir auch nicht).
- In München Hbf hat man wohl keine andere Wahl als die Stufe hinzunehmen.
Bei den EC-Halten gibt es Hublifte vor Ort, jedoch nicht u.a. in Kinding und Allersberg.
Diese Hublifte helfen auch bei den EC-Halten nichts, da diese nicht hinunter heben können, nur nach oben.
Der ICx bekommt pro Fahrzeugseite einen Hublift direkt eingebaut.
Überhaupt ist das "Barrierefrei" ein Schmarrn denn zu viele alte Bahnsteige, haben unterschiedliche Höhen.
Die Barrierefreiheit ist bei richtiger Umsetzung eine gute Idee. In Deutschland macht man sich nur das Leben zusätzlich komplizierter, in dem bei neuen Perronanlagen keine einheitliche Höhe zur Anwendung kommt. In der Schweiz muss bis 2022/2023 die vollständige Barrierefreiheit hergestellt sein.
Das kommt dann nicht nur den Behinderten zugute, sondern beispielsweise auch Leuten mit Kinderwagen. Wegen der einfacheren Ein- und Aussteigemöglichkeiten reduzieren sich zudem die Fahrgastwechselzeiten. Dadurch sind entweder Fahrzeitverkürzungen oder zusätzliche Fahrplanstabilität möglich (oder von beidem etwas).
Bei richtiger Umsetzung ist so eine Barrierefreiheit auch ein bahnbetrieblicher Vorteil und deshalb kein Schmarrn.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
ICx oder Twindexx auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 27.02.2013, 03:53 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 27.02.2013, 03:56
Servus,
Bei den IC mit VT 612 gab es das auch schon
Hoppla, gibt's da auch Bilder von der Inneneinrichtung? Wo fährt das Teil?
Ich dachte, sowas fährt nur in Kroatien als Fernzug (ICN).
Das Teil ist inzwischen wieder Rot und fährt im normalen 612-Umlauf des BW Hof mit. Sie sind aber noch an der Nummer 612.4/612.9 erkennbar. 17 VT wurden damals umlackiert. Das war die Vogängerversion des FSX Nürnberg-Dresden als IC im Jahr 2004. Abgesehen von Schonbezügen an den Kopfstützen gab es keine Änderungen der Inneneinrichtung.
Bei einigen Leuten, die dort arbeiten, ist das wohl schon ungewöhnlich. Ich will da nicht weiter ins Detail gehen, gehört habe ich jedoch schon einiges à la «mir egal, was der andere tut».
Eine Alternative gab es 2006 auch nicht. Nur DB-Fernverkehr hatte geeignetes Material für den MüNüX, aber an DB-Regio verkaufen wollte man die IC-Wagen auch nicht.
Man müsste den Abstand beim ICx zwischen erstem und letzem Einstieg kennen, da die Türen an den Endwagen aber weit hinten sind, sind das mit Sicherheit weniger als 163 Meter.
Ich habe es in den Skizzen abgemessen:
Abstand Front - Erste Türe: ca. 7.8 m
Abstand Erste Türe - Letzte Türe (bei sechs Wagen): ca. 153.2 m
Danke. Damit hat man sogar knapp 10 Meter "Luft" zum Halten.
Wenn man das so sieht, dann passt es. Aber wie es überhaupt sein kann, dass bei einer modernen Anlage die planmässig dort haltenden Züge länger als die Perronkante sind, würde mich dann schon mal interessieren. Da müssen doch die Planer dieser Strecke ganz mächtig gepennt haben.
Das ist in DE mitterwile leider üblich. Z.B in Aichstetten (Strecke Memmingen-Kißlegg-Aulendorf) hat man die neuen Bahnsteige auch so kurz gebaut, dass die RE mit 4 n-Wagen gerade so hin passen. Die 218 steht bereits außerhalb des Bahnsteigs. Beim IC 119/119 in Meckenbeuren ist das ebenfalls so bei 8 Wagen.
Ihr dürft gerne eine andere Perronhöhe wählen (Österreich hat ebenfalls landesweit 550-mm-Perrons).
- Lindau Hbf (Reutin) sollte 550-mm-Perrons bekommen, oder?
- In Memmingen hat man sich mit den 760 mm zu sehr übernommen (wieviele Züge mit 760-mm-Einstiegen halten dort?).
Das passt zu den jetzigen EC und zu den RE mit n-Wagen und 612.
- Buchloe hat an Gleis 2 und 3 einen 550-mm-Perron (wofür der Perron der Gleise 4 und 5 unbedingt höher sein musste, erschliesst sich mir auch nicht).
- In München Hbf hat man wohl keine andere Wahl als die Stufe hinzunehmen.
Ich sehe den ersten Zeitungsartikel, in dem diesbezüglich uber die neuen Züge gemeckert wird schon kommen.
Diese Hublifte helfen auch bei den EC-Halten nichts, da diese nicht hinunter heben können, nur nach oben.
Bei den EC kann man notfalls mit Hilfe des ZuB rein und raus kommen. Beim MüNüX wäre das ein untragbarer Zustand. Wenn man da keinegescheite Kösung für den Twindexx findet, die die Kosten nicht in die Höhe treibt, sieht es schlecht aus für den Zuschlag von DB-Regio. Da braucht man Hublifte im Zug, um den Rollstuhl nach oben zu heben, allerdings dürfte das eine umstädliche Konstrukion sein.
Der ICx bekommt pro Fahrzeugseite einen Hublift direkt eingebaut.
Das ist ein wichtiger Vorteil. damit ist er auf jeden Fall Barrierefrei, wobei er das bei 76 cm ohnehin ist.
Die Barrierefreiheit ist bei richtiger Umsetzung eine gute Idee. In Deutschland macht man sich nur das Leben zusätzlich komplizierter, in dem bei neuen Perronanlagen keine einheitliche Höhe zur Anwendung kommt. In der Schweiz muss bis 2022/2023 die vollständige Barrierefreiheit hergestellt sein.
Das kommt dann nicht nur den Behinderten zugute, sondern beispielsweise auch Leuten mit Kinderwagen. Wegen der einfacheren Ein- und Aussteigemöglichkeiten reduzieren sich zudem die Fahrgastwechselzeiten. Dadurch sind entweder Fahrzeitverkürzungen oder zusätzliche Fahrplanstabilität möglich (oder von beidem etwas).
Bei richtiger Umsetzung ist so eine Barrierefreiheit auch ein bahnbetrieblicher Vorteil und deshalb kein Schmarrn.
Dazu müsste man aber sämtliche Stationen einheitlich umbauen. Richtig umsetzen kann man das eigentlich nur innerhalb von S-Bahn netzen und auf Strecken, die nur von Fahrzeugen mit gleicher Einstiegshöhe befahren werden.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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ICx oder Twindexx auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 27.02.2013, 04:02 (vor 4786 Tagen) @ 218 466-1
Der ICx bekommt pro Fahrzeugseite einen Hublift direkt eingebaut.
Das ist ein wichtiger Vorteil. damit ist er auf jeden Fall Barrierefrei, wobei er das bei 76 cm ohnehin ist.
Edit: Nicht ganz, wie ich hier gerade sehe aber mit dem Hublift entspicht der ICx den Bedingungen.
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ICx oder Twindexx auf die NIM
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 27.02.2013, 04:14 (vor 4786 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Das Teil ist inzwischen wieder Rot und fährt im normalen 612-Umlauf des BW Hof mit. Sie sind aber noch an der Nummer 612.4/612.9 erkennbar. 17 VT wurden damals umlackiert. Das war die Vogängerversion des FSX Nürnberg-Dresden als IC im Jahr 2004. Abgesehen von Schonbezügen an den Kopfstützen gab es keine Änderungen der Inneneinrichtung.
Aber der fuhr dann zum Regionalverkehrs-Tarif?
Das ist in DE mitterwile leider üblich. Z.B in Aichstetten (Strecke Memmingen-Kißlegg-Aulendorf) hat man die neuen Bahnsteige auch so kurz gebaut, dass die RE mit 4 n-Wagen gerade so hin passen. Die 218 steht bereits außerhalb des Bahnsteigs. Beim IC 119/119 in Meckenbeuren ist das ebenfalls so bei 8 Wagen.
Genügend lange Perrons würden der Fahrplanstabilität dienen. Denn wenn die Lokführer immer solche Punktlandungen machen müssen, dann müssen sie schon früher anfangen abzubremsen um wirklich sicher zu gehen, dass sie auch richtig zum halten kommen. Das frisst bei jedem Halt einige Sekunden auf.
- In Memmingen hat man sich mit den 760 mm zu sehr übernommen (wieviele Züge mit 760-mm-Einstiegen halten dort?).
Das passt zu den jetzigen EC und zu den RE mit n-Wagen und 612.
Nein, tut es nicht. Die EC-Wagen der SBB haben mit Sicherheit keine 760-mm-Einstiege. Die liegen auf etwa über einem Meter und sowohl von 550er- als auch von 760er-Perron kommt man nicht stufenlos in die Wagen.
Die 612er und n-Wagen sind auch nicht stufenlos ab 760-mm-Perrons erreichbar. Also welcher dort haltende Zug rechtfertigt einen 760-mm-Perron?
Ich sehe den ersten Zeitungsartikel, in dem diesbezüglich uber die neuen Züge gemeckert wird schon kommen.
Die sollen erstmal über die Perronhöhen meckern. In CH und AT ist 550 mm die Standardhöhe, nur DE tanzt aus der Reihe. Und dann gibt's in DE auch nichtmal eine einheitliche Höhe.
Bei den EC kann man notfalls mit Hilfe des ZuB rein und raus kommen. Beim MüNüX wäre das ein untragbarer Zustand.
Beim MüNüX ist eine Zugbegleiterquote von 100% vorgeschrieben worden. Jeder Zug muss also begleitet sein.
Wenn man da keinegescheite Kösung für den Twindexx findet, die die Kosten nicht in die Höhe treibt, sieht es schlecht aus für den Zuschlag von DB-Regio. Da braucht man Hublifte im Zug, um den Rollstuhl nach oben zu heben, allerdings dürfte das eine umstädliche Konstrukion sein.
Jetzt wollen wir doch erstmal sehen, was sich Hersteller, DB-Regio und BEG so alles haben einfallen lassen. Ich glaube ja nicht, dass es einen Mitbewerber neben DB-Regio geben wird (aber auch da warten wir mal ab, was rauskommt).
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
ICx oder Twindexx auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 27.02.2013, 04:34 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
Servus,
Aber der fuhr dann zum Regionalverkehrs-Tarif?
Nix da. 612 mit NV-"Komfort" als ganz normaler IC zum IC Tarif.
Genügend lange Perrons würden der Fahrplanstabilität dienen. Denn wenn die Lokführer immer solche Punktlandungen machen müssen, dann müssen sie schon früher anfangen abzubremsen um wirklich sicher zu gehen, dass sie auch richtig zum halten kommen. Das frisst bei jedem Halt einige Sekunden auf.
Aber jeder extra Meter Bahnsteig kostet mehr Geld. Ob man künftig längere Züge braucht oder Sonderhalte von FV-Zügen sinnvoll wären und ob das beim Halten Zeit kostet interessiert leider niemanden.
Nein, tut es nicht. Die EC-Wagen der SBB haben mit Sicherheit keine 760-mm-Einstiege. Die liegen auf etwa über einem Meter und sowohl von 550er- als auch von 760er-Perron kommt man nicht stufenlos in die Wagen.
Die 612er und n-Wagen sind auch nicht stufenlos ab 760-mm-Perrons erreichbar. Also welcher dort haltende Zug rechtfertigt einen 760-mm-Perron?
Barrierefrei ist rs nicht. Ich meinte es passt besser zu den jetzigen Zügen. Bei niederigen Bahnsteigen müsste man noch mehr Stufen steigen.
Die sollen erstmal über die Perronhöhen meckern. In CH und AT ist 550 mm die Standardhöhe, nur DE tanzt aus der Reihe. Und dann gibt's in DE auch nichtmal eine einheitliche Höhe.
In München gibt es diese Höhe aber schon lange. So dass es überall passt, kriegt man es ohnehin nicht hin.
Beim MüNüX ist eine Zugbegleiterquote von 100% vorgeschrieben worden. Jeder Zug muss also begleitet sein.
Das entspricht aber nicht mehr den Bedingungen der BEG, wenn der ZuB die Barrierefreiheit ist und alleine schafft der das auch nicht, einen besetzten Rollstuhl aus dem Twindexx zu heben. Da hat der ICx mit Hublift schon einen enormen Vorteil, außer man baut sowas (dann um nach oben auf den Bahnsteig zu heben) auch in den Twindexx ein.
Jetzt wollen wir doch erstmal sehen, was sich Hersteller, DB-Regio und BEG so alles haben einfallen lassen. Ich glaube ja nicht, dass es einen Mitbewerber neben DB-Regio geben wird (aber auch da warten wir mal ab, was rauskommt).
Für andere EVU wäre wie erwähnt Viaggio Comfort (auch wenn der in der MüNüX-Version nicht mehr so sehr "Comfort" wäre) eine Option. Der Vorteil könnte auch die Pünktliche Verfügbarkeit 2016 sein.
Aber schau'n mer mal, wie man hier sagen würde.
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76 cm in Memmingen
naseweiß, Mittwoch, 27.02.2013, 09:18 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
- In Memmingen hat man sich mit den 760 mm zu sehr übernommen (wieviele Züge mit 760-mm-Einstiegen halten dort?).
Das passt zu den jetzigen EC und zu den RE mit n-Wagen und 612.
Nein, tut es nicht. Die EC-Wagen der SBB haben mit Sicherheit keine 760-mm-Einstiege. Die liegen auf etwa über einem Meter und sowohl von 550er- als auch von 760er-Perron kommt man nicht stufenlos in die Wagen.
Die 612er und n-Wagen sind auch nicht stufenlos ab 760-mm-Perrons erreichbar. Also welcher dort haltende Zug rechtfertigt einen 760-mm-Perron?
Nun, im Endeffekt halten in Memmingen nur Hochflurzüge mit Hochflureinstieg. Also sind 76-cm-Bahnsteige sinnvoller als 55-cm-Bahnsteige, da man sowieso Stufen überwinden muss, im bei 76 cm aber 20 cm weniger.
Wenn die Memminger Route elektrifiziert ist und die zweite Stammstrecke gebaut, dann sollen Express-S-Bahnen bzw. überregionale Flughafen-Express in Memmingen halten:
(60/30-min-Takt) Lindau - Kißlegg - Memmingen - Buchloe - Pasing - Stamm-2 - Osttrasse - Flughafen
Und die benötigen wegen der hoch belasteten Stammstreckenbahnhöfe Laim, Hbf, Marienhof, Ostbahnhof und Flughafen sowieso den S-Bahn-Standard mit 96 cm als Boden- und Einstigeshöhe. Die kommen nur mit 76-cm-Bahnsteigen, nicht aber mit 55 cm, zurecht.
--
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abweichende Bahnsteighöhen nicht nur in DE.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 27.02.2013, 10:13 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 27.02.2013, 10:15
Hallo Twindexx,
Die sollen erstmal über die Perronhöhen meckern. In CH und AT ist 550 mm die Standardhöhe, nur DE tanzt aus der Reihe. Und dann gibt's in DE auch nichtmal eine einheitliche Höhe.
Niht nur in DE, bei uns in NL auch nicht.
Meist 76 cm aber 80 cm, 84 cm und 1 Meter gibt es auch.
Dafür gibt es bei uns aber Züge die für 76 cm gebaut wurden: die ET425NL.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Deine Einlassungen zur Bahnsteighöhe gehen mir auf den Keks
Benjamin.Keller, Mittwoch, 27.02.2013, 10:44 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
Hallo Twindexx,
wirklich, ich schätze deine Beiträge hier. Was du hier wiederholt zu den Bahnsteighöhen von dir gibst nervt mich aber ziemlich.
Die sollen erstmal über die Perronhöhen meckern. In CH und AT ist 550 mm die Standardhöhe, nur DE tanzt aus der Reihe. Und dann gibt's in DE auch nichtmal eine einheitliche Höhe.
Natürlich sind unterschiedliche Bahnsteighöhen nicht ideal und wohl noch schwieriger auszugleichen als unterschiedliche Strom- oder Sicherungssysteme. Aber solche Dinge sind eben historisch gewachsen.
Willst du ernsthaft kritisieren, dass man sich im Vorkriegsdeutschland schon für 960mm für S-Bahn-Systeme entschieden hat, wie es sie in der Schweiz wohl erst 70 Jahre später gab?
Willst du ernsthaft kritisieren, dass es in Deutschland durch die Teilung unterschiedliche Parameter gibt, mit denen man erstmal umgehen muss?
Forderst du ernsthaft, dass Deutschland seine ganzen 760mm Bahnsteige auf 550mm umbauen soll? Hier in NRW weiß ich kaum mehr Bahnsteige, die nicht einen stufenlosen Einstieg bei 760mm in die üblichen Flirts ermöglichen, gelegentlich von mir noch genutzt und zu niedrig ist Minden, Gleis 1.
Forderst du ernsthaft, dass man, was die Einheitlichkeit der Infrastruktur angeht, ein Stäätchen wie die Schweiz, die von der Einwohnerzahl in NRW vielleicht gerade mal ein Regierungsbezirk wäre, als Maßstab nimmt?
Auch am von Oscar aufgezeigten Beispiel der Niederlande siehst du ja, dass die Lage komplizierter ist als du sie machst. Es würde in diesem Fall vielleicht helfen, die historischen Entwicklungslinien zu versuchen nachzuvollziehen und nicht alles aus einem sehr eingeengten Schweizer Blickwinkel zu betrachten.
Mir auch!
Mario, Mittwoch, 27.02.2013, 11:13 (vor 4786 Tagen) @ Benjamin.Keller
bearbeitet von Mario, Mittwoch, 27.02.2013, 11:13
Hallo Twindexx,
wirklich, ich schätze deine Beiträge hier. Was du hier wiederholt zu den Bahnsteighöhen von dir gibst nervt mich aber ziemlich.
Mich auch, weil dies bildlich gesprochen nur alle zu oft mit erhobenen Zeigefinger und der Nase oben geschieht, wonach die Schweizer allen anderen sagen wollen, was sie falsch machen und sie sich selber so quasi die Unfehlbarkeit auferlegen. Das nervt in der Tat auch mich.
Ich könnte ja auch die SBB derart kritisieren und ihnen Unfähigkeit vorwerfen, warum sie 29 einstöckigen HGV-Züge beschaffen wollen, die so ganz und garnicht zu den 550mm-Bahnsteigen in der Schweiz passen. Aber das tue ich auf keinen Fall, weil man sich bei denen mit dieser Ausschreibung schon was dabei gedacht hat, genau wie Deutschland sich bei seinen 760mm-Bahnsteigen was gedacht hat.
Und dass in der Schweiz für andere auch mal eher fragwürdige Entscheidungen wie die Krüppel-Lösung beim Löschbergbasistunnel gefällt werden, muss hier auch mal angesprochen werden. Aber ich würde mich hier hüten, der SBB oder der Schweiz deshalb Inkompetenz vorzuwerfen, eben weil sie sich sicher was dabei gedacht haben und ich keine Schüsse über die Grenze machen möchte. Wäre also schön, wenn diese ständigen Inkompetenzvorwürfe aus der Schweiz nach Deutschland endlich mal aufhören würden.
Deine Einlassungen zur Bahnsteighöhe gehen mir auf den Keks
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 27.02.2013, 14:53 (vor 4786 Tagen) @ Benjamin.Keller
Hoi,
Willst du ernsthaft kritisieren, dass man sich im Vorkriegsdeutschland schon für 960mm für S-Bahn-Systeme entschieden hat, wie es sie in der Schweiz wohl erst 70 Jahre später gab?
Nein, S-Bahn-Systeme sind häufig in sich abgeschlossene Systeme. Um die ging es mir nicht. Es ging mir explizit nur um das normale Streckennetz.
Willst du ernsthaft kritisieren, dass es in Deutschland durch die Teilung unterschiedliche Parameter gibt, mit denen man erstmal umgehen muss?
West- und Ostdeutschland hatten unterschiedliche Standardhöhen? Abgesehen davon hinterfrage ich lediglich die Praxis der letzten 20 Jahre. Man hat die letzten 20 Jahre in Deutschland bei Neubauten oder Modernisierungen sowohl 55 cm hohe als auch 76 cm hohe Perrons in einem wilden Durcheinander errichtet.
Wir hatten es von Buchloe, in diesem Bahnhof sind sogar beide Höhen im selben Bahnhof vertreten. Also egal, welche Einstiegshöhe das Fahrzeug hat, in eine der beiden Fahrtrichtungen ist eine echte Barrierefreiheit nicht möglich.
Diese Unentschlossenheit ist es, die ich kritisiere. Und das hat nichts mit irgendeiner Teilung Deutschlands oder sonstigen historischen Gründen zu tun. Es werden nach wie vor bei Neubauten beide Perronhöhen errichtet. Dies verhindert einen Standard und zeugt auch ein wenig von Planlosigkeit.
Forderst du ernsthaft, dass Deutschland seine ganzen 760mm Bahnsteige auf 550mm umbauen soll?
Nein, das fordere ich nicht. Historisch gewachsene Gegebenheiten respektiere ich.
Forderst du ernsthaft, dass man, was die Einheitlichkeit der Infrastruktur angeht, ein Stäätchen wie die Schweiz, die von der Einwohnerzahl in NRW vielleicht gerade mal ein Regierungsbezirk wäre, als Maßstab nimmt?
Nein, das habe ich nie gefordert, dass die Schweiz für Deutschland den Massstab setzen soll!
Wenn Du aber ganz Europa betrachtest, wirst Du noch einige Länder mehr finden, deren Standardhöhe für Perrons 550 mm beträgt, darunter auch grössere Länder wie Frankreich und Italien. Auf Wikipedia ist eine Grafik ersichtlich, die klar zeigt, dass für die überwiegende Mehrheit der europäischen Staaten die Einheitshöhe bei 550 mm liegt: http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnsteigh%C3%B6he
Das dürft ihr also gerne innnerhalb der EU selbst auskarteln, da braucht es die Schweiz nicht dazu.
Auch am von Oscar aufgezeigten Beispiel der Niederlande siehst du ja, dass die Lage komplizierter ist als du sie machst. Es würde in diesem Fall vielleicht helfen, die historischen Entwicklungslinien zu versuchen nachzuvollziehen und nicht alles aus einem sehr eingeengten Schweizer Blickwinkel zu betrachten.
Ich betrachte es nicht aus einem eingeengten Blickwinkel, was soll diese Unterstellung? Ich habe sogar den Blick auf ganz Europa ausgedehnt!
Die Niederlande haben sich im Gegensatz zu Deutschland wenigstens auf etwas festgelegt.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Deine Einlassungen zur Bahnsteighöhe gehen mir auf den Keks
Benjamin.Keller, Mittwoch, 27.02.2013, 19:08 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
Ich betrachte es nicht aus einem eingeengten Blickwinkel, was soll diese Unterstellung? Ich habe sogar den Blick auf ganz Europa ausgedehnt!
Die Niederlande haben sich im Gegensatz zu Deutschland wenigstens auf etwas festgelegt.
Genau das meine ich mit eingeschränktem Blickwinkel der Sicht eines Bewohners eines sehr kleinen Landes (ob das nun die Schweiz ist oder ein anderes Land ist egal): Die Niederlande hat wiederum nicht mal die Einwohnerzahl NRWs. Natürlich ist es hier viel einfacher einen Standard zu definieren als in einem Staat von der Größe Deutschlands. Der sogar - du weißt ja darauf hin - Nachbarn mit sehr unterschiedlichen Standards hat.
Für Baden-Württemberg mag es wegen Frankreich und der Schweiz von Interesse sein, 550mm als Standard zu wählen. Für NRW wegen der Niederlande 760mm. Man kann es nie allen recht machen, und in einem großen Staat mit vielen Nachbarstaaten einen konfliktfreien Entscchluss zu fassen ist viel schwieriger.
West- und Ostdeutschland hatten unterschiedliche Standardhöhen? Abgesehen davon hinterfrage ich lediglich die Praxis der letzten 20 Jahre. Man hat die letzten 20 Jahre in Deutschland bei Neubauten oder Modernisierungen sowohl 55 cm hohe als auch 76 cm hohe Perrons in einem wilden Durcheinander errichtet.
Von wildem Durcheinander kann ich aus meinen nordrhein-westfälischen Perspektive nichts sagen. Ich kenne hier nur Neubauten auf 760 (und 960)mm.
Wenn Giovanni von Chaos im Bereich Brandenburg spricht, dann war ich davon ausgegangen, dass dort ostdeutsche und westdeutsche Standards aufeinanderprallen.
Wir hatten es von Buchloe
Kann ich nichts zu sagen. Vielleicht aufeinanderprallen von Schweizer und deutscher Zügen und entsprechend unterschiedliche Standards?
Nein, das habe ich nie gefordert, dass die Schweiz für Deutschland den Massstab setzen soll!
Das habe ich auch nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, dass man an die Schweiz nicht den gleichen Maßstab an Einheitlichkeit anlegen kann wie an Deutschland.
ICx oder Twindexx auf die NIM
Mario, Dienstag, 26.02.2013, 10:18 (vor 4787 Tagen) @ Twindexx
Das geht ganz einfach: Die TSI lässt es zu, dass der Einstieg 160 mm unter der Perronkante liegen darf. Somit sind die 600 mm über SOK des Twindexx für 760-mm-Perronhöhen zulässig. Du wirst dann also einfach eine schöne Stufe auf den Bahnsteig rauf- oder in den Zug runtersteigen dürfen.
Ein Rollstuhlfahrer kann aber nunmal keine 16cm-Stufe ohne Hilfmittel überwinden. Und ich frage mich, wo du hier das Problem beim ICx siehst? Für die Ausschreibung der SBB entwickelt man ja gerade einen stufenlosen 600mm-Tiefeinstieg für den ICx bzw. muss ihn laut Ausschreibung entwickeln (Das müssen freilich auch die anderen Mitbewerber). Diesen dann einfach auf 800mm bzw. 760mm anzupassen, dürfte dann kein Problem mehr sein, so dass Rollis und Radler dann völlig ohne Treppen und Lifte ebenerdig in den ICx reinkämen.
Das sind so die feinen Unterschiede in der Formulierung, die eben entscheidend sind. Bei der MüNüX-Ausschreibung steht auch nur, die Züge müssen barrierefrei ab 76-cm-Bahnsteigen zugänglich sein. Dies kann dort allerdings auch mit einem Hublift erfolgen.
Wenn man wie gesagt ähnlich der SBB-Ausschreibung zwei Türen pro Zug mit 760mm-Einstieg beim ICx machen würde, dann könnten dort Rollis und Radler ebenerdig reinkommen. Doch beim Twindexx kannst du sowas eben nicht machen, weil du bei einem 760mm-Einsteig Probleme mit dem Oberdeck bekommen würdest.
ICx oder Twindexx auf die NIM
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 26.02.2013, 22:17 (vor 4787 Tagen) @ Mario
Hoi,
Ein Rollstuhlfahrer kann aber nunmal keine 16cm-Stufe ohne Hilfmittel überwinden.
Sag das mal denen von der TSI.
Für die Ausschreibung der SBB entwickelt man ja gerade einen stufenlosen 600mm-Tiefeinstieg für den ICx bzw. muss ihn laut Ausschreibung entwickeln (Das müssen freilich auch die anderen Mitbewerber).
Zuerst wollen wir mal festhalten, dass Siemens überhaupt noch gar nichts derartiges am entwickeln ist. Die haben erstmal die Machbarkeit abgeklärt und die Kosten berechnet um eine Basis für die Offerte zu haben.
Entwickeln tut man das erst, wenn der Zuschlag erteilt wurde. Und bei den SBB ist anscheinend Stadler besser im Rennen als Siemens, weil Stadler vermutlich einfach günstiger offeriert hat. So eine Neukonstruktion kostet eben schon etwas. Und das mit den Alu-Wagenkästen hat Stadler drauf wie kein zweiter, das muss man einfach sagen.
Und die SBB wollen ihre Züge auch erst Ende 2017 in Betrieb nehmen. Der MüNüX soll jedoch ein Jahr vorher an den Start gehen. Ende 2016 wird noch kein Serien-ICx verfügbar sein.
Diesen dann einfach auf 800mm bzw. 760mm anzupassen, dürfte dann kein Problem mehr sein, so dass Rollis und Radler dann völlig ohne Treppen und Lifte ebenerdig in den ICx reinkämen.
Das wäre weniger ein Problem, wenn es eine Stahl-Konstruktion wäre. Bei einer Alu-Konstruktion muss schon beim kleinsten Loch, das wegen irgendwelcher Teile zum befestigen zusätzlich gebohrt werden muss, der Wagenkasten-Konstrukteur die gesamte Statik neu berechnen (Alu ist da sehr viel heikler als Stahl). Und den Einstieg von 600 mm auf 760 mm zu ändern, ist eine deutlich grössere Anpassung am Wagenkasten als ein kleines Loch.
Da ist nichts mit relativ einfach. Ausserdem muss Siemens damit rechnen, den ganzen Konstruktionsaufwand auf drei Züge umzulegen, da nicht sicher gesagt werden kann, ob der ICx bei den SBB zum Zug kommt. Damit würde diese Anpassung des ICx nur wegen drei MüNüX-Zügen eben diese enorm hohen Konstruktionskosten erreichen, die man ja eben vermeiden will.
Wenn man wie gesagt ähnlich der SBB-Ausschreibung zwei Türen pro Zug mit 760mm-Einstieg beim ICx machen würde, dann könnten dort Rollis und Radler ebenerdig reinkommen.
Die SBB haben in einer Variante sämtliche Einstiege auf 600 mm Höhe gefordert. Aber nachdem die SBB ja letzte Woche ihren grossen Sieg gegen die Behindertenverbände davon getragen haben, wäre es auch möglich, dass die SBB nur das Hauptangebot beschaffen werden. Beim Hauptangebot gab es keine Vorgaben über die Einstiegshöhe, hier musste der Hersteller das Konzept zur Erfüllung des CH-Behindertengesetzes und der TSI-PRM aufzeigen.
In diesem Fall würde Siemens gar nie damit beginnen, einen ICx zu konstruieren, der einen Einstieg auf 600 mm Höhe hätte.
Das könnte jetzt allenfalls den Entscheidprozess über die neuen SBB-EC-Triebzüge noch etwas verzögern, um dieses Urteil des Bundesgerichts dort noch einfliessen zu lassen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
ICx oder Twindexx auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 27.02.2013, 03:20 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
Servus,
Ein Rollstuhlfahrer kann aber nunmal keine 16cm-Stufe ohne Hilfmittel überwinden.
Sag das mal denen von der TSI.
Und die SBB wollen ihre Züge auch erst Ende 2017 in Betrieb nehmen. Der MüNüX soll jedoch ein Jahr vorher an den Start gehen. Ende 2016 wird noch kein Serien-ICx verfügbar sein.
Das wäre jetz nicht das entscheidende Problem. Der "Fugger-Express" ist auch mit 110 und n-Wagen gefahren, bis die 440 verfügbar waren. Beim MüNüX würde man dann erstmal mit dem jetzigen Material weiter fahren, bis die ICx ausgeliefert werden.
Da ist nichts mit relativ einfach. Ausserdem muss Siemens damit rechnen, den ganzen Konstruktionsaufwand auf drei Züge umzulegen, da nicht sicher gesagt werden kann, ob der ICx bei den SBB zum Zug kommt. Damit würde diese Anpassung des ICx nur wegen drei MüNüX-Zügen eben diese enorm hohen Konstruktionskosten erreichen, die man ja eben vermeiden will.
Was hat der MüNüX mit der SBB zu tun? Die Anpassung wäre nur bei Twindexx nötig. Der ICx ist doch bei 76 cm umd damit an den NIM-Stationen Barrierefrei, oder etwa nicht?
Dazu kommt noch:
Barrierefreiheit
Um auch Menschen mit reduzierter Mobilität eine angenehme Reise zu ermöglichen, ist der Multifunktionswagen des ICx mit einem Bereich für Rollstuhlplätze ausgestattet. Ein Rollstuhllift sowie eine geräumige Universal-Nasszelle befinden sich in direkter Nähe dieser Plätze und erfüllen die TSI PRM-Norm.
mobility-siemems.com
Da muss man für die MüNüX-Version nichts anpassen, sondern diese Ausstattung einfach übernehmen.
Wenn man wie gesagt ähnlich der SBB-Ausschreibung zwei Türen pro Zug mit 760mm-Einstieg beim ICx machen würde, dann könnten dort Rollis und Radler ebenerdig reinkommen.
Das würde auch den Fahrgatwechel beschleunigen und damit die Standzeiten verkürzen. Kommt aber darauf an, ob man diese Änderung ohne zu hohe Mehrkosten umsetzten kann.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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ICx oder Twindexx auf die NIM
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 27.02.2013, 03:54 (vor 4786 Tagen) @ 218 466-1
Hoi,
Der ICx ist doch bei 76 cm umd damit an den NIM-Stationen Barrierefrei, oder etwa nicht?
Der ICx hat in der DB-Version eine durchgehende Wagenbodenhöhe von etwas über einem Meter über SOK.
Die Barrierefreiheit wird mit einem fahrzeugseitigen Hublift hergestellt, der die Rollifahrer ins Fahrzeug nach oben hebt.
Da muss man für die MüNüX-Version nichts anpassen, sondern diese Ausstattung einfach übernehmen.
Das ist richtig, die BEG hat auch nur mindestens einen Hublift verlangt. Ich bin nur auf Marios Idee mit einem ICx mit 760 mm Einstiegshöhe wegen stufenlosem Einstieg eingegangen, den bis dato niemand verlangt oder gar bestellt hat.
Kommt aber darauf an, ob man diese Änderung ohne zu hohe Mehrkosten umsetzten kann.
Ja eben nicht. Das wäre eine teure Einzelanfertigung. Die DB-Standardausgabe des ICx hat wie gesagt über einen Meter und die SBB wissen es noch nicht genau, welche Einstiegshöhe sie denn wollen (Standard-Einstiege oder auf 600 mm Höhe, aber keine 760 mm).
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Der SBB FV-Dosto.
ICx oder Twindexx auf die NIM
Mario, Mittwoch, 27.02.2013, 10:00 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
Ja eben nicht. Das wäre eine teure Einzelanfertigung. Die DB-Standardausgabe des ICx hat wie gesagt über einen Meter und die SBB wissen es noch nicht genau, welche Einstiegshöhe sie denn wollen (Standard-Einstiege oder auf 600 mm Höhe, aber keine 760 mm).
Wenn die SBB bei der Ausschreibung auch weiterhin auf teils 600mm-Tiefeinstiegen besteht, dann wäre das wie gesagt für den MüNüX eben keine Einzelanfertigung sondern man würde einfach darauf aufbauen. Aber das war wie gesagt nur eine reine Idee.
Und für Stadler wäre ein einstöckiger 249km/h-Zug wohl noch viel mehr eine Einzelanfertigung, weil man sowas bisher noch in keinster Weise im Programm hat. Einfach einen Flirt extrem aufzubohren und ihm ne spitzere Schnauze zu verpassen dürfte da nämlich nicht mehr ausreichen.
ICx oder Twindexx auf die NIM
Mario, Mittwoch, 27.02.2013, 09:56 (vor 4786 Tagen) @ 218 466-1
Was hat der MüNüX mit der SBB zu tun? Die Anpassung wäre nur bei Twindexx nötig. Der ICx ist doch bei 76 cm umd damit an den NIM-Stationen Barrierefrei, oder etwa nicht?
Mein Gedanke war ja auch nur ein reiner angedachter Vorschlag, wie man beim ICx evtl. das mit teils 76cm-Einstieg und völlig selbstständigem Einstieg ohne Hublift hinbekommen könnte. Es war also nur eine Idee.
Das würde auch den Fahrgatwechel beschleunigen und damit die Standzeiten verkürzen. Kommt aber darauf an, ob man diese Änderung ohne zu hohe Mehrkosten umsetzten kann.
Wenn Siemens den Zuschlag für den SBB-Auftrag bekäme und dann dort tatsächlich immer noch an zwei Türen 600mm-Tiefeinstiege gefördert wären, dann wäre eine ähnliche Variante für 800mm zumindest eine Option, bei der man dann auf der Entwicklung für die SBB aufbauen könnte.
ICx oder Twindexx auf die NIM
Mario, Mittwoch, 27.02.2013, 09:50 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
Zuerst wollen wir mal festhalten, dass Siemens überhaupt noch gar nichts derartiges am entwickeln ist. Die haben erstmal die Machbarkeit abgeklärt und die Kosten berechnet um eine Basis für die Offerte zu haben.
Entwickeln tut man das erst, wenn der Zuschlag erteilt wurde. Und bei den SBB ist anscheinend Stadler besser im Rennen als Siemens, weil Stadler vermutlich einfach günstiger offeriert hat. So eine Neukonstruktion kostet eben schon etwas. Und das mit den Alu-Wagenkästen hat Stadler drauf wie kein zweiter, das muss man einfach sagen.
Und ich stelle meinerseits fest, dass Stadler überhaupt keinen Zug für 249km/h om Portfolio hat und diesen somit auch erst entwickeln muss. Dass man mit solch einer umfangreichen Neukontruktion abgeblich billiger sein soll, halte ich für eine reine Behauptung. Und einen Zug in großem Umfang für 249km/h zu entwickeln dürfte wohl immer noch weit teurer sein, als bei einem bereits bestehenden einen Tiefeinstieg zu entwickeln.
Das wäre weniger ein Problem, wenn es eine Stahl-Konstruktion wäre. Bei einer Alu-Konstruktion muss schon beim kleinsten Loch, das wegen irgendwelcher Teile zum befestigen zusätzlich gebohrt werden muss, der Wagenkasten-Konstrukteur die gesamte Statik neu berechnen (Alu ist da sehr viel heikler als Stahl). Und den Einstieg von 600 mm auf 760 mm zu ändern, ist eine deutlich grössere Anpassung am Wagenkasten als ein kleines Loch.
Der ICx für die DB wird doch aus Stahl gebaut.
Da ist nichts mit relativ einfach. Ausserdem muss Siemens damit rechnen, den ganzen Konstruktionsaufwand auf drei Züge umzulegen, da nicht sicher gesagt werden kann, ob der ICx bei den SBB zum Zug kommt.
Und im Gegenzug muss auch Stadler damit rechnen, dass man die Vorarbeiten für eine Neuentwicklung für einen 249km/h-Zug umsonst macht, wenn man bei der SBB nicht zum Zug kommt.
ICx oder Twindexx auf die NIM
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 27.02.2013, 15:17 (vor 4786 Tagen) @ Mario
Hoi,
Und ich stelle meinerseits fest, dass Stadler überhaupt keinen Zug für 249km/h om Portfolio hat und diesen somit auch erst entwickeln muss. Dass man mit solch einer umfangreichen Neukontruktion abgeblich billiger sein soll, halte ich für eine reine Behauptung.
Stadler ist derzeit schon daran, in den Schweizer Werken die Aufträge zu strecken. Ab nächstem Jahr wird Stadler ein Auftragsloch in den Schweizer Werken haben, wenn kein grösserer Auftrag reinkommt.
Beobachter gehen deshalb davon aus, dass Stadler einen Kampfpreis offeriert hat. Damit kann man dann die anderen Offerten eben schon unterbieten im Preis. Siemens dagegen hat einen Grossauftrag im Haus und wäre nicht direkt auf den Auftrag angewiesen. Von Siemens dürfte wohl eher kein Kampfpreis zu erwarten sein.
Ausser Siemens sähe es als so enorm wichtig an, im Schweizer Markt bleiben zu können. Dann könnten sie entweder wie Bombardier vor drei Jahren beim FV-Dosto, einfach das deutlich bessere Produkt anbieten, oder ebenfalls mit dem Preis runtergehen.
Ich wäre einfach aus Fahrgastsicht für ein möglichst gutes Produkt. Da mir Stadler auch bei ihren Fernverkehrszügen zu Regionalverkehrsmässig rüberkommt, wäre eine schöne auf die SBB zugeschnittene ICx-Variante eine gute Wahl. Und wenn nach dem Bundesgerichtsurteil auch noch auf die speziell tiefen Einstiege verzichtet werden könnte und somit auf eine komplizierte Spezialversion verzichtet werden könnte, wäre das gar nicht so schlecht.
Und einen Zug in großem Umfang für 249km/h zu entwickeln dürfte wohl immer noch weit teurer sein, als bei einem bereits bestehenden einen Tiefeinstieg zu entwickeln.
Das muss für Stadler aber keinen direkten Gewinn abwerfen. Bei so einem Auftrag geht es für Stadler mehr darum, im Marktsegment der druckertüchtigten Hochgeschwindigkeitszüge einen Fuss in die Tür zu bekommen. Wenn erst künftige Aufträge, die auf dieser Konstruktion aufbauen, die Gewinne einbringen, dann reicht das aus.
Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler ist diese Schlitzohrigkeit in der Preiskalkulation jedenfalls zuzutrauen (es wäre ja nicht das erste Mal, dass Stadler so handelt).
Der ICx für die DB wird doch aus Stahl gebaut.
Ja, aber das ist auch keine Siemens-Konstruktion.
Und im Gegenzug muss auch Stadler damit rechnen, dass man die Vorarbeiten für eine Neuentwicklung für einen 249km/h-Zug umsonst macht, wenn man bei der SBB nicht zum Zug kommt.
Das war schon bei der FV-Dosto-Ausschreibung so. Die Pläne des FV-Dosto hat Stadler immernoch in der Schublade. Irgendwann ergibt sich eventuell wieder die Möglichkeit diese Konstruktion anzubieten. Man musste das dann vielleicht kurzfristig abschreiben, kann jedoch langfristig eventuell doch Profit draus schlagen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
JanZ, HB, Donnerstag, 21.02.2013, 15:57 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
Es wäre wesentlich einfacher gewesen, wenn man die KRM nicht so deppert gebaut hätte und dort auch 101 mit IC-Wagen wie auf der NIM fahren könnten.
Können sie wirklich nicht? Wie gesagt, ich habe gehört, es ginge theoretisch, nur wären sie zwischen den 300er-ICE wohl ziemliche Verkehrshindernisse.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 16:11 (vor 4792 Tagen) @ JanZ
Es wäre wesentlich einfacher gewesen, wenn man die KRM nicht so deppert gebaut hätte und dort auch 101 mit IC-Wagen wie auf der NIM fahren könnten.
Können sie wirklich nicht? Wie gesagt, ich habe gehört, es ginge theoretisch, nur wären sie zwischen den 300er-ICE wohl ziemliche Verkehrshindernisse.
so siehts aus, ja.
von deppert gebaut kann nun wahrlich nicht die Rede sein.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
hfrik, Donnerstag, 21.02.2013, 17:03 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Ich würde es mal so sagen: ein Triebwagen der wie Kiss und Twindex mit >1m/s² bis 1,2m/s² beschleunigen können, 200km/h erreichen und >20kW/t aufbringen können, könnten auf KRM mit einer Überholung unterwegs vermutlich gut mitschwimmen und die "kleinen" Halte bedienen. Und das wäre vermutlich nicht das blödeste, wenn man die ICE3 eher für Einsätze nehmen will, die 300km/h über längere Strecken erfordern. Dabei können die 200km/h durchaus als Fernverkehr (IC) verkehren.
Mal mit dem Dicken Daumen gerechnet - Stadler Kiss, 6000 kW kurzzeitleistung, 216t (Ich weiss, leer) gerechnet - Montabauer start, 500m Eben, 4km Steigung 4%, 1,5km eben, danach wieder runter und eben weiter, nach ca 430s wäre dann Limburg erreicht. (minimale Fahrzeit - das ist nicht so schlecht. Ein in Motabauer startender ICE 3der in Limburg auf der Beispielstrecke durchführe bräuchte 370s minimal, einer der mit 300 durchrauscht 250s. Mit einmal rechts ranfahren in Montabauer oder Limburg müsste so ein spurtstarkes Teil (27,7kW/t leer) durchkommen- ganz ohne Wirbelstrombremse.
ICE 3-Redesign und Verfügbarkeit
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 15:04 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
Für die Nachfolge des ICE3 wird es irgendwann wahrscheinlich auf AGV hinauslaufen, außer Siemens entwickelt einen neuen ICE4. Bis dahin ist aber einige Jahre Zeit.
Richtig. Anfang 2011 wurde die Generalüberholung der ICE 3 ab 2015 angekündigt mit einer erwarteten Betriebsphase ab Redesign von 10-15 Jahren....
Grüße,
bskf
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 15:10 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
Der normale ICx mit 6 Wagen wird vmtl. erstmal beim MüNüX kommen, falls DB-Regio gewinnt.
Möglich. Im ICx-Baukasten würde der sich vom k1n nur durch das Weglassen des Restaurantwagens unterscheiden. Er hätte also einen antriebslosen Wagen weniger aber ebenfalls 3 Powercars, so dass er durch mehr kw pro t sehr spurtstark sein würde. Genau das Richtige also. Schau mer mal...
Für die Nachfolge des ICE3 wird es irgendwann wahrscheinlich auf AGV hinauslaufen, außer Siemens entwickelt einen neuen ICE4. Bis dahin ist aber einige Jahre Zeit.
Bevor die DB AGVs kauft fallen eher noch Weihnachten und Ostern zusammen ;-). Und wie du sagst, ist bis dahin noch einige Zeit. Da kann sich also noch viel tun.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Benjamin.Keller, Donnerstag, 21.02.2013, 15:13 (vor 4792 Tagen) @ 218 466-1
M.M. wäre es für einen Westerwald Achterbahn-RE schlauer, 407 mit NV-Austattung zu bestellen. Mit 249 km/h kommt man ohne Überholung nicht durch. Allerdings wäre die Finanzierung (drei Bundesländer beteiligt) schwierig und DB-Fernverkehr wird keine Eigenkonkurrenz bertreiben.
Diese Diskussionen finde ich immer arg seltsam. Man sollte sich doch freuen, dass die Verkehrsbedürfnisse von Limburg und Montabaur durch DB Reise und Touristik (oder wie heißen die zurzeit?^^) befriedigt wird. Da braucht man doch nicht über irgendwelche immens teuren Nahverkehrszüge spekulieren. Das Regionalisierungs-Geld können andere Regionen (zum Beispiel von NRW) ganz sicher dringender brauchen.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 15:23 (vor 4792 Tagen) @ Benjamin.Keller
Diese Diskussionen finde ich immer arg seltsam. Man sollte sich doch freuen, dass die Verkehrsbedürfnisse von Limburg und Montabaur durch DB Reise und Touristik (oder wie heißen die zurzeit?^^) befriedigt wird. Da braucht man doch nicht über irgendwelche immens teuren Nahverkehrszüge spekulieren. Das Regionalisierungs-Geld können andere Regionen (zum Beispiel von NRW) ganz sicher dringender brauchen.
Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz freuen sich sicherlich, wenn sie auf der KRM keinen Regionalverkehr bestellen müssen, weil die DB Fernverkehr den "RE 300" betreibt. Nur welches Interesse hat die DB Fernverkehr hieran?
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 15:37 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Diese Diskussionen finde ich immer arg seltsam. Man sollte sich doch freuen, dass die Verkehrsbedürfnisse von Limburg und Montabaur durch DB Reise und Touristik (oder wie heißen die zurzeit?^^) befriedigt wird. Da braucht man doch nicht über irgendwelche immens teuren Nahverkehrszüge spekulieren. Das Regionalisierungs-Geld können andere Regionen (zum Beispiel von NRW) ganz sicher dringender brauchen.
Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz freuen sich sicherlich, wenn sie auf der KRM keinen Regionalverkehr bestellen müssen, weil die DB Fernverkehr den "RE 300" betreibt. Nur welches Interesse hat die DB Fernverkehr hieran?
hm?
ein finanzielles. sie verdient Geld - dafür sind Unternehmen da.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
JanZ, HB, Donnerstag, 21.02.2013, 15:54 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Ist denn DB Fernverkehr irgendwie vertraglich verpflichtet, die Bahnhöfe zu bedienen oder könnten sie zum nächsten Fahrplanwechsel sagen: "Ätsch, wegen geringer Fahrgastzahlen fahren ab sofort alle Züge zwischen Köln und Frankfurt Flughafen ohne Halt"? Gleiches gilt für den Abzweig nach Wiesbaden, da wurde die Bedienung ja schon stark eingeschränkt.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 15:58 (vor 4792 Tagen) @ JanZ
Ist denn DB Fernverkehr irgendwie vertraglich verpflichtet, die Bahnhöfe zu bedienen oder könnten sie zum nächsten Fahrplanwechsel sagen: "Ätsch, wegen geringer Fahrgastzahlen fahren ab sofort alle Züge zwischen Köln und Frankfurt Flughafen ohne Halt"?
könnte sie und hätte sie auch getan (vgl. Wiesbaden).
Entsprechende Vereinbarungen gab es für die ersten Jahre - man wollte es verfolgen.
Und siehe da, die Fahrgastzahlen waren und sind prächtig. Kein Grund zur Sorge.
Gleiches gilt für den Abzweig nach Wiesbaden, da wurde die Bedienung ja schon stark eingeschränkt.
ebend. ^^
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Reisender, München, Donnerstag, 21.02.2013, 15:55 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz freuen sich sicherlich, wenn sie auf der KRM keinen Regionalverkehr bestellen müssen, weil die DB Fernverkehr den "RE 300" betreibt. Nur welches Interesse hat die DB Fernverkehr hieran?
hm?
ein finanzielles. sie verdient Geld - dafür sind Unternehmen da.
Wenn die Bundesländer den "RE 300" bestellen würden, dann würde doch DB Regio verdienen. Dagegen glaube ich nicht, dass der eigenwirtschaftliche Betrieb für DB Fernverkehr lukrativer ist.
Andernfalls wäre nicht verständlich, weshalb die DB Fernverkehr nicht z. B. auch den München-Nürnberg-Express(MNX) betreibt. Der Freistaat Bayern bzw. die BEG würden sich sicherlich ebenfalls freuen, wenn sie auf diese Weise Geld sparen könnten.
Außerdem gibt es ja noch die IRE, die im Gegensatz zum "RE 300" eigentlich Fernverkehr sind und bis auf den Franken-Sachsen-Express (FSX) ebenfalls nicht von der DB Fernverkehr bestellt sind. Hinzu kommt noch, dass die DB Fernverkehr die Kosten des FSX auch nur anteilig übernehmen und von den Ländern hierfür künftig noch mehr Zuschüsse erhalten soll.
Was zahlen dagegen Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW für den "RE 300" auf der KRM?
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Benjamin.Keller, Donnerstag, 21.02.2013, 16:00 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Was zahlen dagegen Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW für den "RE 300" auf der KRM?
RE 300 ist doch nur ein Schmähbegriff für eigenwirtschaftliche ICE, die auf Kuhdörfern halten. Da aber ein Rückzug der DB von diesen Leistungen überhaupt nicht zur Diskussion steht ist das doch eine unnötige Diskussion.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
Henrik, Donnerstag, 21.02.2013, 16:09 (vor 4792 Tagen) @ Reisender
Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz freuen sich sicherlich, wenn sie auf der KRM keinen Regionalverkehr bestellen müssen, weil die DB Fernverkehr den "RE 300" betreibt. Nur welches Interesse hat die DB Fernverkehr hieran?
hm?
ein finanzielles. sie verdient Geld - dafür sind Unternehmen da.
Wenn die Bundesländer den "RE 300" bestellen würden, dann würde doch DB Regio verdienen. Dagegen glaube ich nicht, dass der eigenwirtschaftliche Betrieb für DB Fernverkehr lukrativer ist.
Ob DB Regio eine Ausschreibung gewinnen würde, wäre erstmal die Frage.
Eigenwirtschaftlicher gewinnbringender Fernverkehr ist natürlich lukrativer als hochsubventionierter defizitärer Nahverkehr.
Andernfalls wäre nicht verständlich, weshalb die DB Fernverkehr nicht z. B. auch den München-Nürnberg-Express(MNX) betreibt. Der Freistaat Bayern bzw. die BEG würden sich sicherlich ebenfalls freuen, wenn sie auf diese Weise Geld sparen könnten.
ebend.
Wenn DB Fernverkehr einen Sinn darin sähe einen hochdefizitären Fernverkehr zum NV-Tarif anbieten zu können, dann würden sie es gewiss machen.
Lohnt sich aber nicht, machen sie also auch nicht.
Außerdem gibt es ja noch die IRE, die im Gegensatz zum "RE 300" eigentlich Fernverkehr sind und bis auf den Franken-Sachsen-Express (FSX) ebenfalls nicht von der DB Fernverkehr bestellt sind.
Ich würds eher andersrum erläutern. Die IRE sind grundsätzlich von DB Fernverkehr bestellte Züge. ...
Hinzu kommt noch, dass die DB Fernverkehr die Kosten des FSX auch nur anteilig übernehmen und von den Ländern hierfür künftig noch mehr Zuschüsse erhalten soll.
bzw. überhaupt nen Zuschuss.
Er ist eben hochdefizitär - Verluste in zweistelliger Millionenhöhe.
Was zahlen dagegen Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW für den "RE 300" auf der KRM?
gar nichts. wieso sollten sie auch?
OT: gewinnbringender FV und defizitärer NV
michael_seelze, Donnerstag, 21.02.2013, 22:02 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
ein finanzielles. sie verdient Geld - dafür sind Unternehmen da.
Wenn die Bundesländer den "RE 300" bestellen würden, dann würde doch DB Regio verdienen. Dagegen glaube ich nicht, dass der eigenwirtschaftliche Betrieb für DB Fernverkehr lukrativer ist.
Ob DB Regio eine Ausschreibung gewinnen würde, wäre erstmal die Frage.
Eigenwirtschaftlicher gewinnbringender Fernverkehr ist natürlich lukrativer als hochsubventionierter defizitärer Nahverkehr.
Macht man als Bestreiter von Verkehrsleistungen im NV nicht auch einen planbaren, stetigen Gewinn, da die Einnahnmen für deren Laufzeit nicht von der Nachfrage der Kunden abhängen?
Andernfalls wäre nicht verständlich, weshalb die DB Fernverkehr nicht z. B. auch den München-Nürnberg-Express(MNX) betreibt. Der Freistaat Bayern bzw. die BEG würden sich sicherlich ebenfalls freuen, wenn sie auf diese Weise Geld sparen könnten.
ebend.
Wenn DB Fernverkehr einen Sinn darin sähe einen hochdefizitären Fernverkehr zum NV-Tarif anbieten zu können, dann würden sie es gewiss machen.
Lohnt sich aber nicht, machen sie also auch nicht.
Bedeutet das, dass ein nicht subventionierter NV selbst auf stark frequentierten Strecken aufgrund der geringen Tarifhöhe im NV nicht wirtschaftlich wäre?
Und noch weiter OT (und eher hypothetisch): Wie sähe das Verkehrsangebot auf deutschen Schienen bei rein bzw. beinahe eigenwirtschaftlichem Betrieb des NV aus,
wenn zuständigen Stellen zu dem Schluss, kommen sollten, dass auch mit sehr geringen
Ausgleichszahlungen eine austreichende Versorgung der Bevölkerung gegeben wäre?
OT: gewinnbringender FV und defizitärer NV
Henrik, Freitag, 22.02.2013, 03:30 (vor 4791 Tagen) @ michael_seelze
ein finanzielles. sie verdient Geld - dafür sind Unternehmen da.
Wenn die Bundesländer den "RE 300" bestellen würden, dann würde doch DB Regio verdienen. Dagegen glaube ich nicht, dass der eigenwirtschaftliche Betrieb für DB Fernverkehr lukrativer ist.
Ob DB Regio eine Ausschreibung gewinnen würde, wäre erstmal die Frage.
Eigenwirtschaftlicher gewinnbringender Fernverkehr ist natürlich lukrativer als hochsubventionierter defizitärer Nahverkehr.
Macht man als Bestreiter von Verkehrsleistungen im NV nicht auch einen planbaren, stetigen Gewinn, da die Einnahmen für deren Laufzeit nicht von der Nachfrage der Kunden abhängen?
;)
ja.
..und je nach Vertrag kann der Gewinn gar noch gesteigert werden, wenn das EVU anteilig auch an den Fahrgeldeinnahmen beteiligt ist.
habs halt etwas polarisiert geschrieben, sind ja auch noch unterschiedliche Unternehmensbereiche.
Den mutmaßlichen Gewinn von DB Fernverkehr schätze ich dann doch eher als erheblich höher ein.
Betonung liegt dann ja auch noch auf dem ersten Satz,
die Unternehmenstochter DB Regio müsste die Ausschreibung erstmal gewinnen
und zuvor müsste es überhaupt zu einer solchen Ausschreibung kommen.
Der MüNüX ist ja auch nicht gerade ein Selbstläufer, bindet recht viel Kapital.
Andernfalls wäre nicht verständlich, weshalb die DB Fernverkehr nicht z. B. auch den München-Nürnberg-Express(MNX) betreibt. Der Freistaat Bayern bzw. die BEG würden sich sicherlich ebenfalls freuen, wenn sie auf diese Weise Geld sparen könnten.
ebend.
Wenn DB Fernverkehr einen Sinn darin sähe einen hochdefizitären Fernverkehr zum NV-Tarif anbieten zu können, dann würden sie es gewiss machen.
Lohnt sich aber nicht, machen sie also auch nicht.
Bedeutet das, dass ein nicht subventionierter NV selbst auf stark frequentierten Strecken aufgrund der geringen Tarifhöhe im NV nicht wirtschaftlich wäre?
Eine solche These liegt nahe, ja.
Der IR ist ja letztendlich daran auch gescheitert.
Und noch weiter OT (und eher hypothetisch): Wie sähe das Verkehrsangebot auf deutschen Schienen bei rein bzw. beinahe eigenwirtschaftlichem Betrieb des NV aus,
wenn zuständigen Stellen zu dem Schluss, kommen sollten, dass auch mit sehr geringen
Ausgleichszahlungen eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung gegeben wäre?
schön wäre es, wenns so wäre.
Dann könnten die Regionalisierungsmittel drastisch gesenkt werden bei gleichem Verkehrsangebot.
Die zuständigen Stellen bzw. vielmehr unabhängige Untersuchungen kamen aber stets zu entgegenteiligen Schluss.
OT: gewinnbringender FV und defizitärer NV
JanZ, HB, Freitag, 22.02.2013, 11:17 (vor 4791 Tagen) @ Henrik
Und noch weiter OT (und eher hypothetisch): Wie sähe das Verkehrsangebot auf deutschen Schienen bei rein bzw. beinahe eigenwirtschaftlichem Betrieb des NV aus,
wenn zuständigen Stellen zu dem Schluss, kommen sollten, dass auch mit sehr geringen
Ausgleichszahlungen eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung gegeben wäre?
schön wäre es, wenns so wäre.
Dann könnten die Regionalisierungsmittel drastisch gesenkt werden bei gleichem Verkehrsangebot.
Oder man macht den NV wirtschaftlich, indem man die Preise erhöht. Dann würden aber viele Fahrgäste entweder gar nicht oder mit dem Auto fahren. Ersteres ist aus sozial- und letzteres aus umweltpolitischen Gründen nicht erwünscht.
ICx als "RE 249" auf der KRM?
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 22.02.2013, 02:42 (vor 4792 Tagen) @ Henrik
Außerdem gibt es ja noch die IRE, die im Gegensatz zum "RE 300" eigentlich Fernverkehr sind und bis auf den Franken-Sachsen-Express (FSX) ebenfalls nicht von der DB Fernverkehr bestellt sind.
Ich würds eher andersrum erläutern. Die IRE sind grundsätzlich von DB Fernverkehr bestellte Züge. ...
Sämtliche IRE in Baden-Württemberg sind von der NVBW bestellte Züge...
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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ICx mit Wirbelstrombremse?
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 14:48 (vor 4792 Tagen) @ Sese
Warum sollte man mit 25% mehr Leistung als ein ICE3 nahezu 100% mehr Gewicht als ein ICE3 über die KRM kriegen?
Was wird denn ein 12teiliger ICx wiegen? Der 10teiler wiegt nach dem DB-Factsheet besetzt nach TSI-Norm 659t und der 7teiler 455t. Bilde ich die Differenz, dann wiegt der 10teiler also 204t mehr. Teile ich das noch durch die 3 Wagen mehr, dann würde ein besetzter Wagen grob 68t wiegen. Nehme ich also die 659t des 10teilers und addiere dann noch zwei Wagen mit 68t dazu, dann komme ich auf 795t. Der Velaro D, welcher als bisher schwerster Zug auf der KRM fahren wird, wiegt nach TSI besetzt 495t. Somit würde ein ICX-12teiler also nur ca. 61% mehr wiegen also ein Velaro D und eben nicht "nahezu 100% mehr". Und dann sieht die Sache schon wieder anders aus, auch weil das Verhältnis kw/t gemäß den Fahrwiderstandskennlinien ja nicht linear ansteigen muss, um bei höherer Masse die Geschwindigkeit halten zu können.
Nicht falsch verstehen: Technisch sicher möglich, fraglich ist nur, ob das fahrdynamisch sinnvoll ist, einen vergleichsweise schwach motorisierten und 249 km/h langsamen ICx über KRM zu prügeln. Noch dazu, wo man sich dann mit teuren WBs rumschlagen muss, die nichtmal freizügig in ganz Deutschland einsetzbar sind.
Dass die DB die 12teiler nur wegen höherer Kapazität anschafft, glaube ich eben nicht. Da würde ich die Möglichkeit durch ein zusätzliches Powercar nicht unterschätzen, weshalb ich mir durchaus vorstellen könnte, dass man eben diese 12teiler dann auch auf dem gesamten Netz - also auch auf der KRM - einsetzbar macht. Wer 600 Mio. € mehr bezahlt, der hat hier sicher auch weitere taktische Pläne.
Womit wir schon wieder bei der Diskussion von gestern sind, wieviel ein ICx in ddr Steigung an Geschwindigkeit verliert...
Dort ging es aber noch um k1n und k3s. Äh, wie würde dann die neue 12er-Konfiguraton wohl nach dieser Nomenklatur heißen? k4s?
Nomenklatur = gute Frage!
ICE-T-Fan, Dienstag, 26.02.2013, 12:37 (vor 4787 Tagen) @ Mario
bearbeitet von ICE-T-Fan, Dienstag, 26.02.2013, 12:40
Womit wir schon wieder bei der Diskussion von gestern sind, wieviel ein ICx in ddr Steigung an Geschwindigkeit verliert...
Dort ging es aber noch um k1n und k3s. Äh, wie würde dann die neue 12er-Konfiguraton wohl nach dieser Nomenklatur heißen? k4s?
Ich würde es auch vermuten
n steht für 230 km/h
s für 249 km/h
K1 steht ja für 7-teilige Grundkonfiguration und K3 für die 10-teilige.
Ich vermute die Nummer bezieht sich auf die Anzahl der angetriebenen Wagen.
Der K1 hat 2 reine Triebwagen ohne Zusatzausrüstung, der K3 hat 4.
Also Anzahl der Triebwagen ohne Zusatzausrüstung wie Stromabnehmer usw -1 = Ordnungsnummer der Konfiguration. Ist aber Spekulation.
Kann auch sein, dass Siemens einfach alle zulassungsfähigen Konfigurationen von 1 bis x durchnummeriert hat. Der K2 wäre dann die links markierte 6-teilige Einheit.
-> http://www.siemens.com/press/pool/de/events/2011/industry/mobility/2011-05-icx/siemens-...
Nomenklatur = gute Frage!
ICE-T-Fan, Dienstag, 26.02.2013, 13:15 (vor 4787 Tagen) @ ICE-T-Fan
Nachtrag:
Ich halte es mittlerweile für sehr wahrscheinlich, dass K einfach für "Konfiguration" steht und das die markierten Einheiten von oben links nach rechts unten durchnummeriert sind.
Also:
K1n
K2n
K3s
K4s
K5s
K6s
K7s
K8s
Demzufolge hat die 12-teilige Variante noch keine Nummer bzw. würde dann K9s oder so bekommen.
3 und 5 Powercars
Mario, Dienstag, 26.02.2013, 21:02 (vor 4787 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ich vermute die Nummer bezieht sich auf die Anzahl der angetriebenen Wagen.
Der K1 hat 2 reine Triebwagen ohne Zusatzausrüstung, der K3 hat 4.
Nö, der 7teiler hat 3 Powercars und der 10teiler 5 Powercars.
Kann auch sein, dass Siemens einfach alle zulassungsfähigen Konfigurationen von 1 bis x durchnummeriert hat. Der K2 wäre dann die links markierte 6-teilige Einheit.
Das wird es wohl sein (War mir bisher noch garnicht klar!).
Da ein 12teiler - egal in welcher Ausführung - in der Liste aber noch keine zugelassene Konfiguration ist, muss er folglich eine ganz neue Nummer erhalten. Und diese Liste wird sich dann freilich ebenfalls ändern, da sich ja dann bei den 249ern alles auf die Referenz 12teiler (wohl mit 6 Powercars) statt 10teiler beziehen wird. Wenn es nach dem bisherigen Schema für gleichzeitig zugelassene Konfigurationen geht, dann müssten folglich alle drei 12teiler und der 11teiler gleich ihre Zulassung bekommen.
3 und 5 Powercars
ICE-T-Fan, Mittwoch, 27.02.2013, 07:56 (vor 4786 Tagen) @ Mario
Ich vermute die Nummer bezieht sich auf die Anzahl der angetriebenen Wagen.
Der K1 hat 2 reine Triebwagen ohne Zusatzausrüstung, der K3 hat 4.
Nö, der 7teiler hat 3 Powercars und der 10teiler 5 Powercars.
Ja, aber ich meinte nur die Wagen, die im Schema als "TW" bezeichnet wurden.
Kann auch sein, dass Siemens einfach alle zulassungsfähigen Konfigurationen von 1 bis x durchnummeriert hat. Der K2 wäre dann die links markierte 6-teilige Einheit.
Das wird es wohl sein (War mir bisher noch garnicht klar!).
Da ein 12teiler - egal in welcher Ausführung - in der Liste aber noch keine zugelassene Konfiguration ist, muss er folglich eine ganz neue Nummer erhalten. Und diese Liste wird sich dann freilich ebenfalls ändern, da sich ja dann bei den 249ern alles auf die Referenz 12teiler (wohl mit 6 Powercars) statt 10teiler beziehen wird. Wenn es nach dem bisherigen Schema für gleichzeitig zugelassene Konfigurationen geht, dann müssten folglich alle drei 12teiler und der 11teiler gleich ihre Zulassung bekommen.
So sehe ich das mittlerweile auch.
Baureihenbezeichnung?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 26.02.2013, 13:35 (vor 4787 Tagen) @ Mario
Dort ging es aber noch um k1n und k3s. Äh, wie würde dann die neue 12er-Konfiguraton wohl nach dieser Nomenklatur heißen? k4s?
Und welche Baureihennummer wird der ICx haben?
Die meisten 400er Nummern sind ja schon vergeben.
Sowieso brauchten man 3 Baureihennummern, weil es sich hier um 300 Triebwagen handelt und man jeden Wagen einzeln bezeichnen möchte (wie beim ICE 3).
401 = ICE 1
402 = ICE 2
403..406 = ICE 3 1/2/3/4-System
407 = Velaro D
409 = Thalys
410 = ICE Versuchsfahrzeuge
411 = ICE-T7
415 = ICE-T5
42n, 43n, 44n = Regionaltriebwagen (ET, Talent 2, FLIRT, DOSTO)
45n = Tram-Train (z.B. Karlsruhe)
460 = Desiro ML (Mittelrheinbahn)
47n, 48n = Gleichstrom-S-Bahnen (Hamburg, Berlin)
49n = sonstige Fahrzeuge (491 war der ehemalige Glaeserne Zug)
Denkbar wäre 412..414 wenn 411..419 für IC-Triebwagen steht.
Aber vermutlich stehen 41n für NeiTech-Triebwagen (wie 610, 611 und 612 bei Diesel) und kann man diese Nummern nicht verwenden.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Baureihenbezeichnung?
ICE-T-Fan, Dienstag, 26.02.2013, 13:49 (vor 4787 Tagen) @ Oscar (NL)
Der 12-Teiler wohl 404
Der 7-Teiler wohl 412
Die NL-Variante wohl 413
Baureihenbezeichnung? Dreimal vier macht acht.
fjk, Dienstag, 26.02.2013, 15:35 (vor 4787 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von fjk, Dienstag, 26.02.2013, 15:35
Dort ging es aber noch um k1n und k3s. Äh, wie würde dann die neue 12er-Konfiguraton wohl nach dieser Nomenklatur heißen? k4s?
Und welche Baureihennummer wird der ICx haben?
Die meisten 400er Nummern sind ja schon vergeben.
Sowieso brauchten man 3 Baureihennummern, weil es sich hier um 300 Triebwagen handelt und man jeden Wagen einzeln bezeichnen möchte (wie beim ICE 3).401 = ICE 1
402 = ICE 2
403..406 = ICE 3 1/2/3/4-System
407 = Velaro D
409 = Thalys
410 = ICE Versuchsfahrzeuge
411 = ICE-T7
415 = ICE-T5
42n, 43n, 44n = Regionaltriebwagen (ET, Talent 2, FLIRT, DOSTO)
45n = Tram-Train (z.B. Karlsruhe)
460 = Desiro ML (Mittelrheinbahn)
47n, 48n = Gleichstrom-S-Bahnen (Hamburg, Berlin)
49n = sonstige Fahrzeuge (491 war der ehemalige Glaeserne Zug)Denkbar wäre 412..414 wenn 411..419 für IC-Triebwagen steht.
Aber vermutlich stehen 41n für NeiTech-Triebwagen (wie 610, 611 und 612 bei Diesel) und kann man diese Nummern nicht verwenden.
gruß,Oscar (NL).
Hallo,
sind beim ICx nicht wieder Wagen dabei, die "gar nichts tun", außer Wagen zu sein, EB demnach? Für die gäbe es "klassischerweise" ja noch die 800er-Reihe, was den Nummernmangel (oder die Sechzigerjahre-EDV-Eingrenzung auf 1000 Nummern in einer EDV-Baureihe) etwas entspanne könnte. Dreihundert Triebzüge mit jeweils vier ET macht 1200 - mit etwas Tricksen und Unterbauartverschiebereien könnte da dann ja tatsächlich die 404 genügen?!
numeriert nahbar
fjk
ICx mit Wirbelstrombremse? AW: nein
bskf, Mittwoch, 27.03.2013, 08:12 (vor 4758 Tagen) @ Mario
Nun, ich sehe es rein logisch. Wenn die DB nun 12teiler statt 10teiler haben will, dann gibt es dazu im Baukasten drei Varianten:
- 5 Powercars (wie 10teiler) mit zwei zusätzlichen Wagen 2. Klasse
- 6 Powercars mit zwei zusätzlichen Wagen 2. Klasse
- 5 Powercars (wie 10teiler) mit je einem zusätzlichen Wagen 1. und 2. KlasseWürde man die Zahl der Powercars, also der Leistung trotz zwei Wagen mehr gleichlassen, dann würde das Verhältnis kw/t schon ein gutes Stück nach unten gehen, womit die Züge für meinen Geschmack zu schwach auf der Brust für 249km/h wären. Somit denke ich, dass es also eine Konfiguration mit 6 Powercars werden wird, womit man also 9.900 kW Leistung hätte. Und damit läge man noch höher als beim 10teiler, was kw/t angeht. Und eben dieses Plus wäre dann genau richtig, um auch die 4%-Steigungen auf der KRM zu schaffen (Wirbelstrombremse vorausgesetzt!).
Ergebnis (technische Daten ICx) wie vermutet: 2 x 2. Kl., davon 1 Powercar, allerdings keine Wirbelstrombremse.
Grüße,
bskf
ICx mit Wirbelstrombremse? AW: nein
hfrik, Mittwoch, 27.03.2013, 10:39 (vor 4758 Tagen) @ bskf
Schade, damit ist nicht besser motorisiert als zuvor. Und für viele starts und stops zu schwach motorisiert unterwegs. Vielleicht kann man später ja noch Powercars einreihen und unmotorisierte Aussortieren - ggf. auch wenn Trafolose Hochspannungseinrichtungen zur Verfügung stehen. (sofern diese in anderen Wagen untergebracht sind - bin zu faul das nachzuschlagen :D )
eher unwahrscheinlich
Holger2, Sonntag, 24.02.2013, 02:57 (vor 4790 Tagen) @ Mario
Hallo,
Wenn ich das richtig verstehe, bestellt die Bahn für jeden der 108 zehnteiligen Züge je 2 zusätzliche Wagen. Das wäre dann bei einem Bestellvolumen von 600 Mio. ein durchschnittlicher Preis von 5 Mio. pro Wagen. Ich glaube nicht, dass Du dafür einen Powercar bekommst.
Was mich wundert ist, dass es trotz zweier zusätzlicher Wagen nur 94 zusätzliche Sitzplätze gibt. Bei zwei 2, Kl. Wagen hätte es nach ursprünglicher Version 200 zusätzliche Plätze geben müssen. Wenn es sich bei den Zusatzbestellungen um 2. Klasse Fahrzeuge handelt, heißt das, dass pro Wagen 94/6 ~ 12 Sitzplätze eingespart wurden. Das sind drei Sitzreihen.
Holger
Falsche Rechnung
Mario, Sonntag, 24.02.2013, 23:32 (vor 4789 Tagen) @ Holger2
Hallo,
Wenn ich das richtig verstehe, bestellt die Bahn für jeden der 108 zehnteiligen Züge je 2 zusätzliche Wagen. Das wäre dann bei einem Bestellvolumen von 600 Mio. ein durchschnittlicher Preis von 5 Mio. pro Wagen.
Ich glaube nicht, dass Du dafür einen Powercar bekommst.
Bei 108 Zügen wären das 216 zusätzliche Wagen und damit bei 600 mio. € Volumen ca. 2,78 Mio. € pro Wagen und nicht 5 Mio. €. Zudem muss man ja auch noch beachten, dass bei den 600 Mio. € die allgemeinen Nachbesserungen für alle 220 Züge drin sind! Schauen wir uns weiter dazu das bisherige Gesamtvolumen an: 112 7teiler + 108 10teiler = 1864 Wagen für zusammen 6 Mrd. €, was einen Preis pro Wagen von 3,22 Mio. € ergibt.
Somit erscheint mir die überschlägige Summe von 600 Mio. € bzw. 2,78 Mio. € pro Wagen für die Nachbesserung sehr plausibel, wenn man für die 12teiler noch einen zusätzlichen Powercar mit beschafft. Denn diese Summe wäre im Hinblick auf das Gesamtauftragsvolumen für je zwei nicht angetriebene Wagen schon sehr hoch und kann deshalb aus meiner Sicht nur drauf hindeuten, dass die DB die 12teiler mit 6 Powercars bestellt. Folglich wäre mit dieser verbesserten Antriebsleitung pro Tonne auch ein Einsatz auf KRM für mich denkbar. Und was würde widerum genau zur DB-Strategie passen, endlich mehr ICE3 für den internationalen Verkehr frei zu bekommen. Muss nicht sein, könnte aber sein.
Was mich wundert ist, dass es trotz zweier zusätzlicher Wagen nur 94 zusätzliche Sitzplätze gibt. Bei zwei 2, Kl. Wagen hätte es nach ursprünglicher Version 200 zusätzliche Plätze geben müssen. Wenn es sich bei den Zusatzbestellungen um 2. Klasse Fahrzeuge handelt, heißt das, dass pro Wagen 94/6 ~ 12 Sitzplätze eingespart wurden. Das sind drei Sitzreihen.
Du musst hierbei aber auch bedenken, dass man in den Wagen wie berichtet nun auch mehr Platz schaffen möchte (v.a. für Kinderwagen und am Gang). Bei dann 830 statt 724 Plätzen hätte ich also pro zusätzlichen Wagen nur 54 Plätze, was selbst mit diesem Mehrplatz für Kinderwagen und Gangbreite schon sehr wenig ist. Ergo denke ich persönlich, dass sich auch am Sitzabstand, an der Anzahl der Gepäckregale (4 statt 2 pro Mittelwagen?), an der Größe der Restaurants und evtl. beim Thema Abteile noch was tun könnte. Speziell bei den Restaurants ohne jegliche Stehtische im Bistrobereich (siehe Seite 20 im DB-Factsheet) wird es wohl nicht bleiben denke ich. Hier hat man bei den heutigen ICs auch Stehtische und die sind sehr gut genutzt, weshalb ein Entfall schwer vermittelbar wäre, was hoffentlich der DB auch klar geworden sein sollte. Eine Theke rein als Abholpunkt ohne Verweilmöglichkeit wäre schon sehr unschön.
? Anzahl K1n vs. K3s
bskf, Dienstag, 26.02.2013, 11:49 (vor 4787 Tagen) @ Holger2
Hallo Holger,
Wenn ich das richtig verstehe, bestellt die Bahn für jeden der 108 zehnteiligen Züge je 2 zusätzliche Wagen.
Wie kommst Du auf 108 zehnteilige Züge? Ich kenne nur die Zahlen 85 Zehn- und 45 Siebenteiler für die erste Tranche. Und auch die wurden m.E. nirgends offiziell bestätigt.
Grüße,
bskf
! Anzahl K1n vs. K3s
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 26.02.2013, 22:36 (vor 4787 Tagen) @ bskf
bearbeitet von Twindexx, Dienstag, 26.02.2013, 22:37
Hoi,
Wie kommst Du auf 108 zehnteilige Züge? Ich kenne nur die Zahlen 85 Zehn- und 45 Siebenteiler für die erste Tranche. Und auch die wurden m.E. nirgends offiziell bestätigt.
Die Fachpresse (z.B. Schweizer Eisenbahnrevue 6/2011, Seiten 296/298) hat in ihren Berichten diese Stückzahlen genannt. So steht es in der SER:
Der erste Abruf aus dem ICx-Rahmenvertrag umfasst 45 siebenteilige Züge der Variante 1, davon zwölf Dreisystemzüge mit Niederlande-Paket und Dänemark-Option, sowie 85 zehnteilige Züge der Variante 2 mit Zulassung für Österreich und die Schweiz.
[...]
Von den 220 in den nächsten Jahren zu bauenden ICx (130 bereits abgerufen, 90 als Option fest eingeplant) sollen nach derzeitiger Planung 112 Züge siebenteilig und 108 Züge zehnteilig gebaut werden.
Diese Informationen konnten sehr wahrscheinlich von der DB und von Siemens an der Pressekonferenz zur Vertragsunterzeichnung in Erfahrung gebracht werden.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
! Anzahl - Danke + Preis/Wagen
bskf, Mittwoch, 27.02.2013, 08:47 (vor 4786 Tagen) @ Twindexx
Die Fachpresse (z.B. Schweizer Eisenbahnrevue 6/2011, Seiten 296/298) hat in ihren Berichten diese Stückzahlen genannt. So steht es in der SER:
O.K. - verstehe. Holger bzw. auch Du und Mario gehen davon aus, dass sich die 600 Mio auf die Erweiterung der ersten Tranche und der 1. Option beziehen. Ich bin mir sicher, dass sich das Upgrade -zunächst- nur auf die fest bestellten Züge bezieht, sprich auf 85. Wieso sollte man jetzt schon über die Optionen diskutieren. Bis die abgerufen werden, wird es ohnehin noch Änderungen geben.
Das wären dann ~3,5 Mio je zusätzlichem Wagen während der Basisauftrag im Schnitt rd. 3,2 Mio je Wagen vorsah (6Mrd./1864). Von daher ist es zumindest nicht ausgeschlossen, dass jeweils ein TW1o.2 und ein MW1o.2. dazu kommt. Am 5.3. könnten wir mehr wissen.
Danke für den Hinweis zu den 108 bzw. 112 (1. und 2. Tranche zusammen) - ich war mir nicht mehr bewusst, dass diese Zahlen ja auch genannt wurden.
Grüße,
bskf
NTV/DPA: ICx Ende 2017 statt 2016
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 13:33 (vor 4792 Tagen) @ ICx
bearbeitet von bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 13:33
NTV/DPA-Link, letzter Satz.
Na gut, lieber ein Jahr später als unausgereift auf die Schiene. Allerdings kommt ja sicher noch die einjährige Erprobungsphase dazu. Die man ja auch abwarten muss, bevor weitergebaut wird (oder läuft die davor?).
Also bleibt's bis ~2019 eng mit dem Rollmaterial..... London: See you in 2020.
Grüße,
bskf
NTV/DPA: ICx Ende 2017 statt 2016
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 13:54 (vor 4792 Tagen) @ bskf
Na gut, lieber ein Jahr später als unausgereift auf die Schiene.
Hier geht es nicht um unausgereift, sondern darum, dass man ja für das Umkonstruieren auch entsprechend Zeit braucht.
Allerdings kommt ja sicher noch die einjährige Erprobungsphase dazu. Die man ja auch abwarten muss, bevor weitergebaut wird (oder läuft die davor?).
Der Bau der Serien-ICx geht sicher parallel zur einjährigen Erprobungsphase und evtl. Nachbesserungen werden dann vor Auslieferung noch mit eingebracht. Anders wäre es ja bei der großen Anzahl an Zügen garnicht möglich.
NTV/DPA: ICx Ende 2017 statt 2016
bskf, Donnerstag, 21.02.2013, 14:15 (vor 4792 Tagen) @ Mario
Na gut, lieber ein Jahr später als unausgereift auf die Schiene.
Hier geht es nicht um unausgereift, sondern darum, dass man ja für das Umkonstruieren auch entsprechend Zeit braucht.
Das meine ich ja mit ausreifen: Prüfen, Umplanen, Umkonstruieren ;-)
Allerdings kommt ja sicher noch die einjährige Erprobungsphase dazu. Die man ja auch abwarten muss, bevor weitergebaut wird (oder läuft die davor?).
Der Bau der Serien-ICx geht sicher parallel zur einjährigen Erprobungsphase und evtl. Nachbesserungen werden dann vor Auslieferung noch mit eingebracht. Anders wäre es ja bei der großen Anzahl an Zügen garnicht möglich.
O.K., macht Sinn. Auch wenn große Änderungen dann kaum mehr möglich sein werden.
Grüße,
bskf
NTV/DPA: ICx Ende 2017 statt 2016
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 15:01 (vor 4792 Tagen) @ bskf
O.K., macht Sinn. Auch wenn große Änderungen dann kaum mehr möglich sein werden.
Große Änderungen würde es nach den Erkenntnissen der Testphase eh nicht mehr geben (können). Es geht dabei wohl hauptsächlich um das Beheben von typischen Kinderkrankheiten.
Sinn ist nicht so schnell...
fjk, Donnerstag, 21.02.2013, 15:14 (vor 4792 Tagen) @ bskf
Allerdings kommt ja sicher noch die einjährige Erprobungsphase dazu. Die man ja auch abwarten muss, bevor weitergebaut wird (oder läuft die davor?).
Der Bau der Serien-ICx geht sicher parallel zur einjährigen Erprobungsphase und evtl. Nachbesserungen werden dann vor Auslieferung noch mit eingebracht. Anders wäre es ja bei der großen Anzahl an Zügen garnicht möglich.
O.K., macht Sinn.
Moin,
mit einem lauten "Naja."
Macht es wirklich Sinn, etwas zu testen, während es parallel schon in Serie produziert wird? Klar, Kleinkram und vor allem Software lässt sich vielleicht noch ändern/erst einbauen, wenn das, was vielleicht lange dauert oder nur seriell in nur einem vorhandenen Baudock passieren kann (Wagenkästen zusammenbraten oder bei Stadler Drehgestelle gießen lassen z.B.) schon parallel zum Test des Kleinkrams oder der Software erledigt wird -
aber dass es grundsätzlich Sinn macht, etwas erst in Serienmenge herzustellen (bzw. die Serienherstellung anzufangen) und danach zu testen, finde ich eine gewagte Aussage.
Natürlich sollte es auch nicht unbedingt so laufen wie weiland beim 628...
sucht seine Jacke
fjk
Sinn ist nicht so schnell...
Mario, Donnerstag, 21.02.2013, 16:43 (vor 4792 Tagen) @ fjk
Macht es wirklich Sinn, etwas zu testen, während es parallel schon in Serie produziert wird?
Sei doch froh, denn beim ICx wird es zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder eine Vorserie inkl. einjährigem Testbetrieb geben. Das macht glaube ich mehr Sinn als alles frisch vom Reißbrett weg zu bestellen, denn wir wissen ja aus leidvoller Erfahrung, zu welchen unschönen Zuständen dies seit der Bahnreform geführt hat.
aber dass es grundsätzlich Sinn macht, etwas erst in Serienmenge herzustellen (bzw. die Serienherstellung anzufangen) und danach zu testen, finde ich eine gewagte Aussage.
Wie gesagt frage ich dich, ob es dir lieber wäre, wenn man wie bisher garkeine Vorserie mit einjährigem Test baut, so dass man wie bisher wieder lange braucht, bis man die Kinderkrankkeiten während des Alltagsbetriebs lösen wird? Man wird und muss ja schon während des Tests mit der Serienfertigung anfangen, wenn man kurz nach Testende und Zulassung die ersten Züge ausliefern möchte. Ich weiß wie gesagt auch nicht, wie das dann ganz genau ablaufen wird, aber die werden das schon so arrangieren, dass bestimmte Änderungen noch zu bestimmten Zeiten einfließen können und man gewisse Dinge bei Bedarf bei den ersten Serienzügen noch nachrüsten könnte, bis sie dann bei den folgenden von Anfang an so eingebaut werden.
Bauzeitparallele Tests - sinnvoller als gar keine...
fjk, Freitag, 22.02.2013, 09:17 (vor 4791 Tagen) @ Mario
Macht es wirklich Sinn, etwas zu testen, während es parallel schon in Serie produziert wird?
Sei doch froh, denn beim ICx wird es zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder eine Vorserie inkl. einjährigem Testbetrieb geben. Das macht glaube ich mehr Sinn als alles frisch vom Reißbrett weg zu bestellen, denn wir wissen ja aus leidvoller Erfahrung, zu welchen unschönen Zuständen dies seit der Bahnreform geführt hat.
Moin,
ich denke, da sind wir uns völlig einig. Darum habe ich ja unterschwellig auf den "totgetesteten" 628 verwiesen: da war es ja wohl so, dass man vor lauter Prototypen und Vorserien erst soweit war, als es die meisten Nebenbahnen gar nicht mehr gab, au denen er hätte den Schienenbus ablösen sollen.
Böswillig könnte genau das mit dem ICx natürlich auch passieren: den ganzen B-Fernverkehr, den der ICx vor allem ablösen soll, wird es nicht mehr geben, wenn er erstmal fertig ist, sondern als halbbestellter Dosto-"IC" durch die RE-Lande rollen... zumindest wenn man zu lange testet und neu macht und testet und neu macht.
Insofern ist irgendwo ein Kompromiss nötig. Und der wird eben wohl beinhalten, dass nachrüstbare Komponenten noch getestet werden, wenn Wagenkästen schon gebaut werden.
Aber Sinn macht es durchaus auch, nur etwas zu produzieren, von dem man weiß, dass es funktioniert.
Wie den 628er wie er jetzt ist;-)
rollt und rollt und rollt
fjk
ICx Sammelantwort.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 22.02.2013, 11:38 (vor 4791 Tagen) @ ICx
Hallo ICE-Fans,
so ist man 24 Stunden nicht da, und so entsteht hier ein Monsterthread...
Mein Zähler ist korrigiert, heute sind es genau 250 Wochen...:)
Haben wir zumindest 52 Wochen extra Zeit von einem echten DB-IC zu genießen...:)
bskf: (hier)
Welt: Grund sei die aktuell gute Auslastung.
Verwirrendes Artikel. Also wegen guter Auslastung wird ein neues Lichtkonzept eingeführt? Oder der Zug 12- statt 10-teilig?
ktmb: (hier, Abteile ja/nein)
Bei 12 Wagen sollten doch drei reine Abteilwagen (2x 2. Klasse, 1x 1. Klasse) möglich sein.
Klar geht das, man kann sogar den kompletten Zug als Abteilzug konzipieren. Hat bei uns ja auch gut geklappt (NS-ICK aus ex-Bm235, auch 1. Klasse).
Und meiner Meinung nach sind Abteile Bestandteil des anständigen Bahnfahrens.
Aber wir wissen, dass die heutige Bahn vor allem eine kostensparende Bahn ist. Und da passt Großraum wieder besser.
Mario: (hier, Einsetzbarkeit ICx auf K-F)
Die Konfiguration 12teiler mit 6 Powercars hat wie gesagt mehr "unter der Haube" und wäre ja dann auch auf der KRM problemlos einsetzbar. Das dürfte also wohl auch ein Grund sein, sich hier umzuentscheiden.
Ich bin mir nicht sicher, ob so ein IC250 mit 24 von 48 angetriebenen Achsen zurechtkommt.
Zwar hat man mehr Leistung als ein ICE 3, aber auch mehr Masse.
Zudem ist sehr fraghaft, ob man die 12 Wagen auch vollkriegt. Dann würde ich eher für einen Sechsteiler mit 3 Kraftwagen plädieren. Sollte die gleiche spezifische Leistung haben.
Fahrplantechnisch sollte es doch eigentlich gehen. Nur zwischen Siegburg und Mainport ist der ICE 3 schneller. In Montabaur (MT) und Limburg (LM) kann man ggf. überholen.
Als Ansatz hätte man auf der Rennbahn halbstündlich zwei Linien. Dazwischen schwimmt dann der IC250.
Die Schwierigkeit ist aber, dass MT und LM sich wohl nicht mit "nur" dem IC250 abbefinden lassen. Denkbar wäre Linie 41 in Stundentakt mit abwechselnder Bedienung von MT und LM. Zusammen mit dem 2h-Takt IC250 werden MT und LM somit stündlich bedient.
218 466-1: (hier, ICx als RE)
M.M. wäre es für einen Westerwald Achterbahn-RE schlauer, 407 mit NV-Austattung zu bestellen. Mit 249 km/h kommt man ohne Überholung nicht durch. Allerdings wäre die Finanzierung (drei Bundesländer beteiligt) schwierig.
Ja, ich weiß, in Frankreich fahren regionale TGVs (TERGV) als "RE 300". Diese sollen mit Aufpreis benutzbar sein. In Deutschland wäre es dann "RE mit Zuschlag".
Ich würde aber eher für eine Leistung gegen IC-Tarif plädieren. Bei uns soll man für Amsterdam-Brüssel mit Fyra V250 ja auch weniger zahlen als mit Thalys.
...und DB-Fernverkehr wird keine Eigenkonkurrenz betreiben.
Wieso nicht? Bei uns sollen auf der HSL-Zuid doch auch Thalys, Fyra V250 (hoffentlich) und NS-ICs auf derselben Strecke verkehren?
caboruivo: (hier, ICE-Bummelstundentakt)
Würde eine länderübergreifende Finanzierung für einen KRM-RE Köln-Frankfurt mit Halt in Messe/Deutz, Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd nicht funktionieren, soll eine regelmässige stündliche ICE-Linie mit diesen Halten eingeführt werden, um ein solches Mal-diese-Linie-mal-jene wie heute zu vermeiden. Dann wird auch niemand mehr über diese Kirchturmpolitik dort protestieren. Meinetwegen könnte in Siegburg noch die L41 halten, der Rest der KRM-ICE sollte non-stop fahren.
Stundentakt mit ICE 3 oder 407: das wird nicht rentabel machbar sein. Bei uns sollen auf Breda-Noorderkempen-Antwerpen die V250 auch nur zweistündlich fahren.
Dass bei uns die Fyra Amsterdam-Breda halbstündlich fahren, ist wegen der starken Pendelrelation Breda-Rotterdam. Wieviele Wiesbadener/Mainzer pendeln nach Köln?
Das kunterbunte Mischmasch an Linien auf K-F hat auch mit den weit unterschiedlichen Bedürfnissen zu tun. Alle (Köln, Flughafen Köln, Siegburg, Montabaur, Limburg, Frankfurt, Wiesbaden/Mainz usw.) möchte einen Stück des Kuchens haben und man versucht es auch allen Recht zu tun = so viel wie möglich Direktverbindungen anzubieten.
Dass viele solcher Direktverbindungen (z.B. Montabaur-Brüssel) diskutabel sind, ist ein anderes Thema.
Twindexx: (hier, Twindexx als MüNüX)
Und was ist mit den Zügen in meiner Signatur? Warum wären die nicht geeignet?
Deinen ICx bekommst du jedenfalls auch nur fünfteilig ans Perron, weil er nämlich sechsteilig sechs Meter zu lang ist. Gefordert waren maximal 165 m Fahrzeuglänge in der Fahrzeugausschreibung. Und in einen fünfteiligen ICx bekommst du keine 550 Sitzplätze zweiter Klasse plus einige Sitzplätze erster Klasse plus Multifunktionsbereiche rein.
Der Twindexx sollte ein Sechsteiler sein, 150 m Zug. Aber warum Twindexx, wenn es auch mit dem Stadler DOSTO geht? Der soll ja auch 200 km/h schaffen. Vielleicht kriegt Alstom noch eine 200 km/h Variante der Regio2N hin.
Wie sieht's eigentlich mit den Bahnsteigen aus? Sind die 55 cm hoch?
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
ICx - Lichtkonzept wg. guter Auslastung
bskf, Freitag, 22.02.2013, 12:09 (vor 4791 Tagen) @ Oscar (NL)
Welt: Grund sei die aktuell gute Auslastung.
Verwirrendes Artikel. Also wegen guter Auslastung wird ein neues Lichtkonzept eingeführt? Oder der Zug 12- statt 10-teilig?
Ha, ha - wenn man den Artikel wörtlich liest, steht da tasächlich, dass das Lichtkonzept wg. der guten Auslastung kommt ;-)
Grüße,
bskf
ICx Sammelantwort.
GibmirZucker, Freitag, 22.02.2013, 13:03 (vor 4791 Tagen) @ Oscar (NL)
Der Twindexx sollte ein Sechsteiler sein, 150 m Zug. Aber warum Twindexx, wenn es auch mit dem Stadler DOSTO geht? Der soll ja auch 200 km/h schaffen. Vielleicht kriegt Alstom noch eine 200 km/h Variante der Regio2N hin.
200km/h bereits im Einsatz (Westbahn) aber eben nicht für Begegnungen mit 300km/h-ICE im Tunnel ausgelegt. Siehe Railjet/Kiss Begegnung mit klapprigen Türen. Es wären für die drei Fahrzeuge umfassende Änderungen notwendig.
Wie sieht's eigentlich mit den Bahnsteigen aus? Sind die 55 cm hoch?
Nein, 76cm, selbst an Haltestellen wie Allersberg.
ICx Sammelantwort.
Mario, Freitag, 22.02.2013, 15:41 (vor 4791 Tagen) @ GibmirZucker
Nein, 76cm, selbst an Haltestellen wie Allersberg.
Und damit scheiden alle Dostos mit Tiefeinsteig schonmal gleich aus.
ICx Sammelantwort.
Alphorn (CH), Freitag, 22.02.2013, 15:55 (vor 4791 Tagen) @ Mario
bearbeitet von Alphorn (CH), Freitag, 22.02.2013, 15:57
Nein, 76cm, selbst an Haltestellen wie Allersberg.
Und damit scheiden alle Dostos mit Tiefeinsteig schonmal gleich aus.
Warum? -16 cm ab Bahnsteig sind erlaubt, KISS mit 60 cm Bodenhöhe gibt es bereits, siehe ODEG. Welchen Zug, der besser zu 76 cm passt, schlägst Du vor?
Dosto dürfen nicht auf die NIM
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 25.02.2013, 10:35 (vor 4788 Tagen) @ Oscar (NL)
218 466-1: (hier, ICx als RE)
M.M. wäre es für einen Westerwald Achterbahn-RE schlauer, 407 mit NV-Austattung zu bestellen. Mit 249 km/h kommt man ohne Überholung nicht durch. Allerdings wäre die Finanzierung (drei Bundesländer beteiligt) schwierig.
Ja, ich weiß, in Frankreich fahren regionale TGVs (TERGV) als "RE 300". Diese sollen mit Aufpreis benutzbar sein. In Deutschland wäre es dann "RE mit Zuschlag".
Ich würde aber eher für eine Leistung gegen IC-Tarif plädieren. Bei uns soll man für Amsterdam-Brüssel mit Fyra V250 ja auch weniger zahlen als mit Thalys.
...und DB-Fernverkehr wird keine Eigenkonkurrenz betreiben.
Wieso nicht? Bei uns sollen auf der HSL-Zuid doch auch Thalys, Fyra V250 (hoffentlich) und NS-ICs auf derselben Strecke verkehren?
Ich sehe keinen Grund, warum die DB freiwilig Züge zum A-Tarif in Züge mit C-Tarif umwandeln würde. Ok, beim FSX hat 612 als IC in 612 als IRE umgewandelt, aber auf der KRM ist das doch sehr unwahrscheinlich, dass 403 oder 407 als (I)RE fahren, solange die Auslastung der bummel-ICE nicht zu schwach ist. Die anderen Züge als RE scheitern ohnehin an der zu steilen Westerwald-Achterbahn, oder wären bei 249 km/h oder gar nur 200 km/h mit zu langer Fahrzeit durch Überholungzu weniger attraktiv.
Der Twindexx sollte ein Sechsteiler sein, 150 m Zug. Aber warum Twindexx, wenn es auch mit dem Stadler DOSTO geht? Der soll ja auch 200 km/h schaffen. Vielleicht kriegt Alstom noch eine 200 km/h Variante der Regio2N hin.
200 km/h nutzen nichts, wenn die Fahrzeuge nicht druckertüchtigt sind. Nochmal: Stadler Dosto, Kiss usw. sind nicht druckertüchtigt und dürfen daher nicht auf die NIM.
Wie sieht's eigentlich mit den Bahnsteigen aus? Sind die 55 cm hoch?
76 cm. Damit wird es schwierig für den Twindexx. Ich bin überhaupt gespannt, wie das bei den EC-München-Zürich in München, Buchloe und Memmingen funktionieren soll.
Beim ICx müsste man nur eine andere Innenausstattung einbauen, die zudem billiger ist, als das was bei den FV-ICx eingebaut wird und die Züge in Rot statt Weiß lackieren. Die befinden die sich ohnehin in der Produktion. Sechsteilig passt er an die Bahnsteige.
Ansonsten gibt es kein Fahrzeug, an dem man (mangels Druckertüchtigung, Geschwindigkeit und/oder Einstiegshöhe) nicht wesentlich mehr verändern bzw. anders ausführen müsste, wodurch die Kosten erheblich steigen.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
ICx: Siemens bestätigt....
bskf, Dienstag, 26.02.2013, 11:25 (vor 4787 Tagen) @ ICx
..."entsprechende Überlegungen" (Rail Business).
Bisher war das ja nur eine Bildmeldung.
Grüße,
bskf
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