Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016 (Allgemeines Forum)
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 31.01.2013, 17:55 (vor 4815 Tagen)
Hallo!
Bayreuth. Gute Nachricht für Bayreuths Bahnfahrer: Der bislang lediglich bis Ende 2014 gesicherte Weiterbetrieb des Franken-Sachsen-Expresses wird von den Freistaaten Bayern und Sachsen nun zunächst bis 2016 sichergestellt.
-> http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/franken_sachsen_express_bis_2016_gesic...
m b g,
Anoj
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Jens, Bayern/NRW, Donnerstag, 31.01.2013, 17:57 (vor 4815 Tagen) @ Anoj 1
Also (noch stärker) subventionierter Fernverkehr....
Dabei hatte der Wirtschaftsminister anfangs sich noch heftigst dagegen ausgesprochen den FSX noch mehr zu fördern.
Aber eine Gute Nachricht!
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Reisender, München, Donnerstag, 31.01.2013, 18:03 (vor 4815 Tagen) @ Anoj 1
Bayreuth. Gute Nachricht für Bayreuths Bahnfahrer: Der bislang lediglich bis Ende 2014 gesicherte Weiterbetrieb des Franken-Sachsen-Expresses wird von den Freistaaten Bayern und Sachsen nun zunächst bis 2016 sichergestellt.
Ist damit der RE oder der IRE gemeint? Der IRE Dresden-Nürnberg wird doch aktuell noch von der DB Fernverkehr bestellt, die ihr diesbezügliches Engagement beenden will. Die Freistaaten Bayern und Sachsen haben damit nichts zu tun. Dass die Zukunft des RE Dresden-Nürnberg gefährdet gewesen wäre, war mir bislang jedoch nicht bekannt.
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Jens, Bayern/NRW, Donnerstag, 31.01.2013, 18:08 (vor 4815 Tagen) @ Reisender
Es geht um den IRE, die Erklärung hast du selbst geliefert :)
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Mario-ICE, Donnerstag, 31.01.2013, 18:19 (vor 4815 Tagen) @ Jens
Wo bitte ist eine verlässliche Quelle, dass der Fernverkehr den IRE bestellen würde?
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Reisender, München, Freitag, 01.02.2013, 13:22 (vor 4814 Tagen) @ Mario-ICE
Wo bitte ist eine verlässliche Quelle, dass der Fernverkehr den IRE bestellen würde?
Dann schau mal hier:
http://www.zughalt.de/2011/12/franken-sachsen-express-steht-auf-der-kippe/
Dort heißt es:
Noch bis Dezember 2013 wird die Deutsche Bahn den Franken-Sachsen-Express zwischen Nürnberg und Dresden im Zweistundentakt eigenwirtschaftlich fahren – parallel dazu verkehrt ein bestellter Regionalexpress ebenfalls alle zwei Stunden, so dass sich insgesamt ein Stundentakt ergibt.
„Wenn die DB alle Kosten für die Fernverbindung Nürnberg – Dresden den Ländern aufbürden will, werden wir das nicht akzeptieren“ kündigte die bayerische Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel (FDP) an und auch für Eva Jähnigen, Verkehrsexpertin der Grünen im sächsischen Landtag ist eine Halbierung des Zugangebotes „inakzeptabel.“
Werden die Kosten für den IRE jetzt doch von den Ländern übernommen oder wie soll ich die Zeitungsmeldung im Ausgangsposting verstehen?
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Jens, Bayern/NRW, Freitag, 01.02.2013, 14:27 (vor 4814 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von Jens, Freitag, 01.02.2013, 14:27
Werden die Kosten für den IRE jetzt doch von den Ländern übernommen oder wie soll ich die Zeitungsmeldung im Ausgangsposting verstehen?
Nur anteilig, wie bisher auch, nur das jetzt wohl die Anteile erhöht werden.
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Mario-ICE, Freitag, 01.02.2013, 15:33 (vor 4814 Tagen) @ Reisender
Das sagt aber nichts darüber aus das der Fernverkehr als Besteller der Verkehre gilt. Eigenwirtschaftliche Verkehre kann jedes EVU erbringen. Weder die Zuggattung, noch der auftretenden Besteller deuten auf eine Kooperation zwischen dem Fernverkehr und Regio hin.
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Henrik, Samstag, 02.02.2013, 17:22 (vor 4813 Tagen) @ Reisender
Wo bitte ist eine verlässliche Quelle, dass der Fernverkehr den IRE bestellen würde?
Dann schau mal hier:
http://www.zughalt.de/2011/12/franken-sachsen-express-steht-auf-der-kippe/Dort heißt es:
Noch bis Dezember 2013 wird die Deutsche Bahn den Franken-Sachsen-Express zwischen Nürnberg und Dresden im Zweistundentakt eigenwirtschaftlich fahren – parallel dazu verkehrt ein bestellter Regionalexpress ebenfalls alle zwei Stunden, so dass sich insgesamt ein Stundentakt ergibt.
zum Beispiel...
gibt ja etliche Quellen,
wortwörtlich ist es zu lesen in dieser Zeitungsmeldung:
http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Ringen-um-umsteigefreie-V...
außerdem nachzulesen in Landtagsdrucksachen
und älteren Dokumenten, wie z.B.
http://www.pro-bahn.de/pbz/articles/2008-4-25_30.pdf
"Neu an dem Konzept war, dass DB Fernverkehr die Züge bei DB Regio Oberfranken bestellte.
Für die Aufgabenträger ein großer Vorteil:
Die Züge verkehren eigenwirtschaftlich und benötigen daher keinen zusätzlichen Anteil der knappen Regionalisierungsmittel."
„Wenn die DB alle Kosten für die Fernverbindung Nürnberg – Dresden den Ländern aufbürden will, werden wir das nicht akzeptieren“ kündigte die bayerische Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel (FDP) an und auch für Eva Jähnigen, Verkehrsexpertin der Grünen im sächsischen Landtag ist eine Halbierung des Zugangebotes „inakzeptabel.“
Werden die Kosten für den IRE jetzt doch von den Ländern übernommen oder wie soll ich die Zeitungsmeldung im Ausgangsposting verstehen?
Also gewiss nicht sämtliche Kosten, aber eben zu einem hinreichenden Anteil,
so dass dem Besteller DB Fernverkehr kein zweistelliges Millionendefizit mehr entsteht.
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Mario-ICE, Samstag, 02.02.2013, 19:22 (vor 4813 Tagen) @ Henrik
Das sind ja alles alte Quellen, die zu dieser Zeit korrekt sein mögen. Aus den derzeitigen Zuggattungsnummern und der Kundennummer der Züge geht jedenfalls keine Aktivität des Fernverkehrs hervor.
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Henrik, Samstag, 02.02.2013, 20:16 (vor 4813 Tagen) @ Mario-ICE
aus den Unterlagen geht hervor, dass die Verkehrsleistungen bis Ende 2013 bestellt wurden.
Wie das vertragsrechtlich danach anschließend aussieht, wird man gewiss woanders nachlesen können.
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Mario-ICE, Samstag, 02.02.2013, 20:59 (vor 4813 Tagen) @ Henrik
Der Fernverkehr bestellt jedenfalls nichts mehr auf der Linie.
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 02.02.2013, 23:38 (vor 4813 Tagen) @ Mario-ICE
Siw. sind die FSX die einzigen IRE, die DB-Fernverkehr eigenwirtschaftlich beauftragt hat.
Die IRE in Baden-Württemberg sind alle von der NVBW bestellt. Die BEG will diese Zuggattung nicht. Darum fährt z.B. auch der MüNüX "nur" als RE. Man wird an der Zuggattung der FSX sehen, wer der künftige Besteller ist.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
cc-drake, Sonntag, 03.02.2013, 08:45 (vor 4812 Tagen) @ 218 466-1
Siw. sind die FSX die einzigen IRE, die DB-Fernverkehr eigenwirtschaftlich beauftragt hat.
War der Kaiser-Otto-Express zwischen Magdeburg und Berlin nicht auch ein IRE, der von DB Fernverkehr bestellt wurde?
Otto war Regio
Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 03.02.2013, 09:26 (vor 4812 Tagen) @ cc-drake
Moin,
meines Wissens war Otto ein eigenwirtschaftlicher Verkehr von Regio Südost, also der für Sachsen-Anhalt zuständigen Niederlassung.
Viele Grüße, Sören
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Mario-ICE, Sonntag, 03.02.2013, 12:47 (vor 4812 Tagen) @ 218 466-1
Siw. sind die FSX die einzigen IRE, die DB-Fernverkehr eigenwirtschaftlich beauftragt hat.
Die IRE in Baden-Württemberg sind alle von der NVBW bestellt. Die BEG will diese Zuggattung nicht. Darum fährt z.B. auch der MüNüX "nur" als RE. Man wird an der Zuggattung der FSX sehen, wer der künftige Besteller ist.
Ihr könnt ja gern bei euren Weisheiten bleiben. Übrigens ist IRE eine Zuggattung von DB Regio.
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Jens, Bayern/NRW, Sonntag, 03.02.2013, 12:53 (vor 4812 Tagen) @ Mario-ICE
Ruf bei Regio in Hof an und frag Uwe Domke ob er dir die Rechnungen für die Übernahme von Leistungen an DB Fernverkehr zeigt... Glaube ich aber nicht
Mein Gott manche Sachen sind in Verträgen geregelt und nicht in Wikipediaartikeln...
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Mario-ICE, Sonntag, 03.02.2013, 14:55 (vor 4812 Tagen) @ Jens
Ruf bei Regio in Hof an und frag Uwe Domke ob er dir die Rechnungen für die Übernahme von Leistungen an DB Fernverkehr zeigt... Glaube ich aber nicht
Mein Gott manche Sachen sind in Verträgen geregelt und nicht in Wikipediaartikeln...
Na sowas, wer glaubt den Wikipedia? Wer ist Besteller der entsprechenden Trassen?
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Jens, Bayern/NRW, Sonntag, 03.02.2013, 15:08 (vor 4812 Tagen) @ Mario-ICE
Trassenbesteller ist Regio
Leistungsbesteller DB Fernverkehr
IRE ist von DB Fernverkehr bestellt
Krümelbayer, Sonntag, 03.02.2013, 13:12 (vor 4812 Tagen) @ Mario-ICE
Dann ändere mal folgenden Wikipedia-artikel, wenn du dir so sicher bist:
http://en.wikipedia.org/wiki/Interregio-Express
Aber mal ernsthaft, DB Fernverkehr sagt: Hmmmm die Linie könnte sich lohnen. Da wir aber keine Regionalzüge haben, lassen wir DB Regio auf der Strecke fahren.
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 31.01.2013, 20:30 (vor 4815 Tagen) @ Reisender
Das habe ich mich auch gerade gefragt. Da es aber um den Jubel in Bayreuth geht, meint man garantiert den IRE. Soll denn die RE-Linie über Marktredwitz in Hof gebrochen werden? Hof-Dresden also elektrisch?
Gruß
Olaf
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 31.01.2013, 20:58 (vor 4815 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Ludo, Donnerstag, 31.01.2013, 20:59
Das habe ich mich auch gerade gefragt. Da es aber um den Jubel in Bayreuth geht, meint man garantiert den IRE. Soll denn die RE-Linie über Marktredwitz in Hof gebrochen werden? Hof-Dresden also elektrisch?
Das glaube ich kaum, da die DB keine elektrischen Neigetechnik-Triebzüge hat. Und ohne Neigetechnik kann man den Fahrplan auf dieser Strecke nicht halten. So brauchte man im Jahr 2005 mit einem lokbespannten IC von Nürnberg nach Chemnitz über Bayreuth ziemlich genau vier Stunden. Heute sind es mit der Baureihe 612 nur 3:30.
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
ICE-T-Fan, Donnerstag, 31.01.2013, 21:23 (vor 4815 Tagen) @ Ludo
Ab glaube 2014 werden die RE Dresden-Hof auf ET umgestellt, dass ist beschlossene Sache.
Ist m.W. auch schon ausgeschrieben.
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
joerg-dd, Dresden, Donnerstag, 31.01.2013, 22:24 (vor 4815 Tagen) @ ICE-T-Fan
Das macht ja auch Sinn.
Warum elektrfiziert man sonst Bahnstrecken?
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Ludo, Niedersachsen, Freitag, 01.02.2013, 00:19 (vor 4815 Tagen) @ joerg-dd
Das macht ja auch Sinn.
Warum elektrfiziert man sonst Bahnstrecken?
Ah sorry, ich war jetzt gedanklich beim IRE, aber die Rede war vom RE via Marktredwitz. Mein Fehler. Na ja, durch die vielen Zwischenhalte dürfte da auch ein ET die Fahrzeiten halten können.
Ist die Neigetechnik also doch ein Auslaufmodell?
Lichtenfels-Saalfeld --> ersetzt durch ET
Hof-Dresden --> bald ersetzt durch ET
In dem Zusammenhang stellt sich auch die grundsätzliche Frage, ob durchgehende Verbindungen wichtiger sind als umweltfreundliche. So ist die derzeitige Direktverbindung Hof-Würzburg nicht besonders umweltfreundlich, zumal die Neigetechnik zwischen Lichtenfels und Würzburg auch nicht benötigt wird. Sinnvoller wäre es unter dem Gesichtspunkt, den 612er nur bis Lichtenfels fahren zu lassen und einen bahnsteiggleichen Umstieg zu einer neuen Linie Sonneberg-Würzburg als Direktverbindung anzubieten. Allerdings würde dies das Flügelkonzept nochmal auf die Spitze treiben, da in Bamberg dann zunächst eine Zugtrennung und eine erneute Zugvereinigung stattfinden müsste:
Zugteilung:
<--- nach Nürnberg < USO-NN > < USO-NW > ---> nach Würzburg
Zugvereinigung:
<--- nach Nürnberg < USO-NN > < NW-NN >
Aber ich hoffe natürlich, dass das so nie umgesetzt wird, da das für das östliche Oberfranken den Verlust der wichtigsten FV-Zubringerverbindung gen Norden bedeuten würde.
Was lernen wir daraus? Triebwagen sind in dieser Hinsicht nicht sehr hilfreich. Mit einem Lokwechsel könnte man sowohl Direktverbindungen anbieten als auch umweltfreundlich fahren.
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 01.02.2013, 03:01 (vor 4814 Tagen) @ Ludo
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 01.02.2013, 03:03
Das macht ja auch Sinn.
Warum elektrfiziert man sonst Bahnstrecken?
Ist die Neigetechnik also doch ein Auslaufmodell?
Lichtenfels-Saalfeld --> ersetzt durch ET
Hof-Dresden --> bald ersetzt durch ET
Hilfreich wäre beides in einem, also ein ET mit NT. Warum man die nie beschafft hat ist mir ein Rätsel. Es würde für bogenschnelle Regio-ET auch weitere Einsatzgebiete geben, z.B. Stuttgart-Singen und München-Memmingen-Lindau.
Andererseits hatten bzw. haben alle NT-Fahrzeuge (411, 415, 605, 610, 611, 612) massive Probleme im Betriebseinsatz. Darum ist es verständlich dass sich die DB von der NT verabschiedet.
Was lernen wir daraus? Triebwagen sind in dieser Hinsicht nicht sehr hilfreich. Mit einem Lokwechsel könnte man sowohl Direktverbindungen anbieten als auch umweltfreundlich fahren.
Kommt darauf an, ob ein Lokwechsel zu viel Zeit kostet. Ansonsten könnte man auch gemischt fahren.
146.2 und 246.0 kann man siw. gemeinsam steuern, selbst wenn die führende Lok abgeschaltet ist. 146+Dosto+Dosto+Dosto+Dosto+Dosto+246 könnte dann in beiden Richtungen sowohl mit Strom, als auch mit Diesel fahren. Allerdings wäre das Gewicht der zweiten Lok ein Nachteil. Bei Verspätungen könnte man unter Fahrdraht beide Loks arbeiten lassen.
--
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Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Mario-ICE, Freitag, 01.02.2013, 08:03 (vor 4814 Tagen) @ 218 466-1
Das macht ja auch Sinn.
Warum elektrfiziert man sonst Bahnstrecken?
Ist die Neigetechnik also doch ein Auslaufmodell?
Lichtenfels-Saalfeld --> ersetzt durch ET
Hof-Dresden --> bald ersetzt durch ET
Hilfreich wäre beides in einem, also ein ET mit NT. Warum man die nie beschafft hat ist mir ein Rätsel. Es würde für bogenschnelle Regio-ET auch weitere Einsatzgebiete geben, z.B. Stuttgart-Singen und München-Memmingen-Lindau.
Andererseits hatten bzw. haben alle NT-Fahrzeuge (411, 415, 605, 610, 611, 612) massive Probleme im Betriebseinsatz. Darum ist es verständlich dass sich die DB von der NT verabschiedet.
Was lernen wir daraus? Triebwagen sind in dieser Hinsicht nicht sehr hilfreich. Mit einem Lokwechsel könnte man sowohl Direktverbindungen anbieten als auch umweltfreundlich fahren.
Kommt darauf an, ob ein Lokwechsel zu viel Zeit kostet. Ansonsten könnte man auch gemischt fahren.
146.2 und 246.0 kann man siw. gemeinsam steuern, selbst wenn die führende Lok abgeschaltet ist. 146+Dosto+Dosto+Dosto+Dosto+Dosto+246 könnte dann in beiden Richtungen sowohl mit Strom, als auch mit Diesel fahren. Allerdings wäre das Gewicht der zweiten Lok ein Nachteil. Bei Verspätungen könnte man unter Fahrdraht beide Loks arbeiten lassen.
Schon mal an die Produktionskosten gedacht?
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
ICE-T-Fan, Freitag, 01.02.2013, 08:09 (vor 4814 Tagen) @ Mario-ICE
Die Direktverbindung wird 2017 eh Geschichte sein. Dann wird der Umweg über Erfurt die zeitlich kürzeste Verbindung sein, selbst für Chemnitz und Zwickau, wenn die RE in Hof gebrochen werden und man längeren Aufenthalt hat.
Massive Probleme?
Christian_S, Freitag, 01.02.2013, 13:14 (vor 4814 Tagen) @ 218 466-1
Andererseits hatten bzw. haben alle NT-Fahrzeuge (411, 415, 605, 610, 611, 612) massive Probleme im Betriebseinsatz. Darum ist es verständlich dass sich die DB von der NT verabschiedet.
Massive Probleme? Also zumindest für BR 612 kann ich das nicht bestätigen. Als täglicher Pendler in diesen Zügen erlebe ich seit Jahren eine recht hohe Zuverlässigkeit der Neigetechnik, sprich es wird zu 99% bogenschnell gefahren. Lediglich gab es ja immer mal wieder Ereignisse, durch die die Neigetechnik generell für eine gewisse Zeit abgeschaltet wurde bei sämtlichen Fahrzeugen. Das letzte Mal ist aber auch schon wieder ne Weile her. Die Neigetechnik selbst läuft aber wie gesagt aus meiner Pendler-Sicht ziemlich zuverlässig.
Unterschreib!
ICE-T-Fan, Freitag, 01.02.2013, 17:02 (vor 4814 Tagen) @ Christian_S
Die Thüringer 612 sind in einem allgemein guten Zustand.
Nur im Winter bei viel Schnee fahren sie häufig ohne GNT. Zumindest 2011/2012 hatte ich 1/3 NT-Totalausfälle dabei.
Massive Probleme bei NT- Fahrzeugen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 02.02.2013, 01:45 (vor 4813 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von 218 466-1, Samstag, 02.02.2013, 01:48
Massive Probleme? Also zumindest für BR 612 kann ich das nicht bestätigen. Als täglicher Pendler in diesen Zügen erlebe ich seit Jahren eine recht hohe Zuverlässigkeit der Neigetechnik, sprich es wird zu 99% bogenschnell gefahren. Lediglich gab es ja immer mal wieder Ereignisse, durch die die Neigetechnik generell für eine gewisse Zeit abgeschaltet wurde bei sämtlichen Fahrzeugen. Das letzte Mal ist aber auch schon wieder ne Weile her. Die Neigetechnik selbst läuft aber wie gesagt aus meiner Pendler-Sicht ziemlich zuverlässig.
Vor zwei Jahren waren im Allgäu mehrere Monate Ersatzzüge mit 218 und n-Wagen für die 612 im Einsatz. (Eigentlich schade, dass die 612 zurück sind. Ich habe sie nicht vermisst.)
Fakt ist, dass auch 610 und 612 zeitweise nicht oder nur eingeschränkt fahren dürften. 411, 415, 605 und 611 waren statistisch sogar über 50% ihrer bisherigen Einsatzzeit mit Einschränkungen bzw. entzogener Betriebserlaubnis versehen.
Edit: Nicht alles war mit der NT begründet, aber es führte stets dazu, dass diese nicht eingesetzt werden dürfte bzw. darf.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Massive Probleme bei NT- Fahrzeugen
ICE-T-Fan, Samstag, 02.02.2013, 02:38 (vor 4813 Tagen) @ 218 466-1
Ohne NT hat man halt wieder die Fahrzeiten der späten 1990er abzüglich einiger Linienverbesserungen die auch ohne NT wirken. (Beispielsweise sind zwischen Fulda und Leipzig gut 2-3 Minuten Fahrzeit durch diverse kleine Geschwindigkeitserhöhungen gewonnen worden, welche die ICE-T derzeit als Puffer nutzen.)
Da wird man gerade im RE-Verkehr auf einige Anschlüsse und Knoten verzichten müssen.
Der FSX wird durch Wegfall der NT um 25 min langsamer. Demgegenüber stehen Fahrzeitgewinne durch bessere Traktion der ET von gerade mal 10 min.
Zwischen Erfurt und Würzburg macht die NT 15-20 min Fahrzeitverbesserung aus. Durch Streichung diverser kleinerer Halte und optimale Kreuzungspunkte lassen sich hier etwa 5-10 min Fahrzeit gewinnen.
Zwischen Göttingen und Erfurt macht die NT 15 min Fahrzeitunterschied. Durch Verkürzung der Standzeiten und mit 160 km/h-Material lassen sich hier etwa 10 min gewinnen, bleiben 5 min.
Zwischen Erfurt und Gößnitz bringt die NT 10-15 min Fahrzeitunterschied. Durch Ausbau der Strecke Weimar-Stadtroda soll die Fahrzeit um 5 min sinken. Durch Anpassung der Standzeiten in Gera und Gößnitz kann man dann aber Erfurt-Zwickau und Erfurt-Glauchau praktisch unverändert fahren. Ohne den Ausbau würden sich der Kreuzungspunkt von Gößnitz nach Schmölln und von Neue Schenke nach Stadtroda verlagern und sich die daraus resultierend Fahrzeit Erfurt-Gößnitz um 15-20 min verlängern, da auch längere Standzeit in Gera. -> http://www.ice-treff.de/index.php?id=183108
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 01.02.2013, 17:09 (vor 4814 Tagen) @ 218 466-1
"Hilfreich wäre beides in einem, also ein ET mit NT. Warum man die nie beschafft hat ist mir ein Rätsel."
Ein Rätsel??? Nun, dann schau Dir noch einmal den Ärger der vergangenen Jahre rund um die Baureihen 411, 612 & Co an. Wer von den zahlenden Bestellern will sich denn noch freiwillig als Notfahrplan-Versuchskaninchen zur Verfügung stellen? Auf die täglichen Beschwerdewellen betroffener Fahrgäste möchte man sicher gerne verzichten. Den ganzen lieben langen Tag als Landesnahverkehrsgesellschaft beschwichtigende und (aus einer nachvollziehbaren Not heraus) mangels Aussicht auf Besserung nichtssagende sog. F1-Briefe an die erbosten Kundschaft zu verschicken, das kann richtig Arbeit machen und Nerven kosten.
Man kann immer und immer wieder das gleiche Elend herbei beschwören, indem man wieder neue Fahrzeuge mit dem selben Rattenschwanz an Überraschungen ordert. Es kann aber auch ein Zeichen von Reife sein, wenn man sich aus gewissen Erfahrungen heraus irgendwann rückbesinnt und sich mit bewährterem Material begnügt.
Meine Meinung also: Die Neigetechnik hat ihre Chance gehabt. Verschiedene Faktoren haben die Karre aber in den Graben gefahren.
Gruß
Olaf
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
safe go, Chemnitz, Freitag, 01.02.2013, 17:18 (vor 4814 Tagen) @ Alibizugpaar
Es kann aber auch ein Zeichen von Reife sein, wenn man sich aus gewissen Erfahrungen heraus irgendwann rückbesinnt und sich mit bewährterem Material begnügt.
Hmm, so bewährtes Material wie z. B. ein Talent 2 ? *SCNR*
Ich hoffe von Jahr zu Jahr auf den Erhalt der stündlichen Kippelverbindung und irgendwann werde ich dann womöglich auch mal eine Fahrerlaubnis erwerben. Dann hätte die Bahn dank meiner Heimat in der Nähe der BAB zeitlich keinerlei Chance mehr.
Ab Dez. 2013 keine Direktverbindung Bayreuth - Würzburg
Alexander, Freitag, 01.02.2013, 09:43 (vor 4814 Tagen) @ Ludo
Hi,
bereits ab Dezember 2013 (oder war es 2014?) ist der RE Bayreuth/Hof - Würzburg Gesichte.
In Bamberg ist dann immer ein Umstieg notwendig.
Bamberg - Würzburg wird elektrisch gefahren (vermutlich mit Durchbindung nach Frankfurt)
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Ab Dez. 2013 keine Direktverbindung Bayreuth - Würzburg
Jens, Bayern/NRW, Freitag, 01.02.2013, 10:07 (vor 4814 Tagen) @ Alexander
Hi,
bereits ab Dezember 2013 (oder war es 2014?) ist der RE Bayreuth/Hof - Würzburg Gesichte.
Es war 2014, ist aber wohl auf 2015 verlegt worden.
Ab Dez. 2013 keine Direktverbindung Bayreuth - Würzburg
Alexander, Freitag, 01.02.2013, 11:26 (vor 4814 Tagen) @ Jens
Hi,
Es war 2014, ist aber wohl auf 2015 verlegt worden.
ich habs gefunden, lt. dieser Zeitungsmeldung Dezember 2013: http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Bahn-schockt-ihre-Kunden-...
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Ab Dez. 2013 keine Direktverbindung Bayreuth - Würzburg
Jens, Bayern/NRW, Freitag, 01.02.2013, 11:30 (vor 4814 Tagen) @ Alexander
Da da muss ich nochmal mit Werner Rost reden... aber der bekommt seine Infos ja auch nur von der BEG
Ab Dez. 2013 keine Direktverbindung Bayreuth - Würzburg
Ludo, Niedersachsen, Sonntag, 03.02.2013, 01:26 (vor 4813 Tagen) @ Alexander
ich habs gefunden, lt. dieser Zeitungsmeldung Dezember 2013: http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Bahn-schockt-ihre-Kunden-...
Was der Zeitungsartikel nicht erwähnt, ist dass die Region die Direktverbindung nach Würzburg bereits einmal verloren hat: Von 1999 bis 2002 gab es sie auch nicht. Allerdings erfolgte der Umstieg in Bamberg in Richtung Würzburg damals von Gleis 2 nach Gleis 8, worüber die Zeitung damals auch (zu Recht) gemeckert hat. Bahnsteiggleich muss ein so wichtiger Umstieg dann schon sein (z.B. von 3 nach 2).
Ich selbst habe eigentlich immer lieber die Umsteigeverbindung in Lichtenfels und Bamberg genommen, da die Auslastung pro Wagen in den Dostos nicht so hoch war und man mehr Platz hatte. Seit Einführung der Hamsterbacken jedoch ziehe ich dann doch die Direktverbindung vor :-).
Diesel-ICE 588 Kilometer unter Fahrdraht
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 01.02.2013, 16:54 (vor 4814 Tagen) @ Ludo
"In dem Zusammenhang stellt sich auch die grundsätzliche Frage, ob durchgehende Verbindungen wichtiger sind als umweltfreundliche."
Der größte Realsatire-Witz ist für mich der ICE 380 Berlin - Aarhus mit seinen vier kraftvollen Diesel-Powerpacks. Von Berlin bis Flensburg und weiter bis Fredericia komplett unter Fahrdraht - zwei Stromsysteme, aber Fahrdraht. Das sind 588 Kilometer. Nur auf den letzten 120 Kilometern bis Aarhus kann dieser Zug seinen unschlagbaren Systemvorteil ´Dieselmotor´ präsentieren.
Gruß
Olaf
Diesel-ICE 588 Kilometer unter Fahrdraht
TGV99, Sonntag, 03.02.2013, 09:21 (vor 4812 Tagen) @ Alibizugpaar
Hallo,
dann sollte man einfach bis Fredericia mit ICs fahren und dann in Fredericia Anschluss an einen IC bzw. LYN nach Frederikshavn bieten.
Das Dieseln unter Fahrdraht ist einfach ziemlich dumm
--
Eisenbahn das Verkehrsmittel der Zukunft!!!
Mit freundlichen Grüßen
TGV99
Umweltfreundlichkeit über alles?!?
Maggus, Ravensburg (Württ), Samstag, 02.02.2013, 14:31 (vor 4813 Tagen) @ Ludo
[...]
In dem Zusammenhang stellt sich auch die grundsätzliche Frage, ob durchgehende Verbindungen wichtiger sind als umweltfreundliche. So ist die derzeitige Direktverbindung Hof-Würzburg nicht besonders umweltfreundlich, zumal die Neigetechnik zwischen Lichtenfels und Würzburg auch nicht benötigt wird. [...]
Was lernen wir daraus? Triebwagen sind in dieser Hinsicht nicht sehr hilfreich. Mit einem Lokwechsel könnte man sowohl Direktverbindungen anbieten als auch umweltfreundlich fahren.
In deinem Beitrag findet sich dreimal der Begriff umweltfreundlich... Ich bezweifle stark, dass die Bahn jeden Tag im Auftrag der Umweltfreundlichkeit durch die Lande fährt (es geht ums Geld!!).
Weiterhin bezweifle ich stark, dass die Mehrheit der Fahrgäste die Bahn nutzen, da sie mehr oder weniger umweltfreundlich ist und ich bezweifle ebenfalls, dass die Bahn das eingesetzte Fahrzeug nach Ökologischen Kriterien auswählt.
Die Bahn wird sich schon was dabei gedacht haben, ausgerechnet den Diesel-ICE einzusetzen.
Kostendeckend ist das Zauberwort und das sticht umweltfreundlich. Lokwechsel kosten und binden Ressourcen.
Umweltfreundlichkeit nicht unwichtig
Ludo, Niedersachsen, Sonntag, 03.02.2013, 01:01 (vor 4813 Tagen) @ Maggus
In deinem Beitrag findet sich dreimal der Begriff umweltfreundlich... Ich bezweifle stark, dass die Bahn jeden Tag im Auftrag der Umweltfreundlichkeit durch die Lande fährt (es geht ums Geld!!).
Na klar, dann kann ich mir die Kosten für jede neue Elektrifizierung ja auch sparen. Einfach ein Dieselfahrzeug einsetzen und falls der Diesel doch mal erheblich teurer wird einfach in Form einer Fahrpreiserhöhung an die Kunden weitergeben.
Sorry, aber Umweltfreundlichkeit sollte man nicht unterschätzen, denn genau das ist es, was die Bahn von ihren größten Konkurrenten (Reisebus, Flugzeug, eigener PKW) unterscheidet.
Und dieses Thema spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle; und eine umweltfreundliche Bahn kann auch durchaus mehr Kunden aus einem bestimmten politischen Lager anziehen.
Weiterhin bezweifle ich stark, dass die Mehrheit der Fahrgäste die Bahn nutzen, da sie mehr oder weniger umweltfreundlich ist und ich bezweifle ebenfalls, dass die Bahn das eingesetzte Fahrzeug nach Ökologischen Kriterien auswählt.
Die Bahn wird sich schon was dabei gedacht haben, ausgerechnet den Diesel-ICE einzusetzen.
Mit dem hatte man ja ursprünglich ganz andere Pläne als sie in Dänemark einzusetzen.
Kostendeckend ist das Zauberwort und das sticht umweltfreundlich. Lokwechsel kosten und binden Ressourcen.
Stimmt, da müssten Mehrsystemfahrzeuge her, die binnen weniger Minuten die Antriebsart ändern können.
Umweltfreundlichkeit nicht relevant
Henrik, Sonntag, 03.02.2013, 17:39 (vor 4812 Tagen) @ Ludo
In deinem Beitrag findet sich dreimal der Begriff umweltfreundlich... Ich bezweifle stark, dass die Bahn jeden Tag im Auftrag der Umweltfreundlichkeit durch die Lande fährt (es geht ums Geld!!).
Na klar, dann kann ich mir die Kosten für jede neue Elektrifizierung ja auch sparen.
tut man ja auch..
Sieht man hier ja auch ganz gut.
Es geht rein ums Geld. Wenns darum nicht ginge, dann wäre die Sachsen-Franken-Magistrale längst komplett elektrifiziert.
Und wer schreit immer am lautesten gegen Elektrifizierungen?
Die Umweltschützer.
Um Umweltschutz als primäres Anliegen geht es nicht.
Es geht darum, den Bahnverkehr attraktiver zu gestalten, um den Nutzen hinsichtlich Fahrzeit & Komfort
und darum, in welchem Zeitraum sich das realisieren lässt (finanzielle Frage).
Einfach ein Dieselfahrzeug einsetzen und falls der Diesel doch mal erheblich teurer wird einfach in Form einer Fahrpreiserhöhung an die Kunden weitergeben.
was außerdem recht trivial ist, da auch der Strom teurer wird.
Sorry, aber Umweltfreundlichkeit sollte man nicht unterschätzen, denn genau das ist es, was die Bahn von ihren größten Konkurrenten (Reisebus, Flugzeug, eigener PKW) unterscheidet.
eben nicht zwingend. zu viert im PKW mit nem Verbrauch von 4 l/100km, direkterer Streckenführung,
da kann kein hochsubventionierter RE mit mächtig viel transportierter heißer Luft mithalten.
Selbst nen ICE käme da nicht mit.
Im Großen & Ganzen und im Schnitt passt es wohl - je nach dem, wie man rechnet.
Wobei der Reisebus auch nicht zu unterschätzen ist.
Aber das ist eben rein ein Image-Punkt.
Und dieses Thema spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle;
..ne sehr gewagte These - es kann auch ganz anderskommen,
sogar sehr wahrscheinlich.
Vor 4 Jahren spielte dieses Thema in unserer Gesellschaft überhaupt keine Rolle,
da hatten wir ganz andere Probleme,
leisteten uns gar ne Prämie dafür, noch nutzbare tonnenschwere Wertgegenstände zur Umwelt hin abzuwracken.
Ein Ozonloch ist schon verschwunden (völlig unregistriert vom umweltpanischen Mainstream),
lass noch ein paar andere Löcher & warme Winter verschwinden und keiner redet mehr von Umwelt,
die Grünen hatten auch schonmal 15% mehr in den Umfragen.
Und geht's den Leuten, unserer Gesellschaft wirklich tatsächlich um die Umwelt?
Richten sie ihr Handeln danach?
85% aller Haushalte haben noch nie ihren Stromversorger gewechselt (steht hier) und wer tat dieses allein wegen der Umwelt?
(alle sind sie gegen Atomkraft, ist ja auch so schön hipp & in - aber keiner tut was dagegen, obwohl sie's könnten)
Der private Stromverbrauch steigt stets drastisch an - von privatem Stromsparen nicht die Spur..
und eine umweltfreundliche Bahn kann auch durchaus mehr Kunden aus einem bestimmten politischen Lager anziehen.
Es gibt ein politisches Lager, bei dem fahren die Leute heute Auto, sie würden aber künftig per Bahn fahren, wenn z.B. deren Züge mit Strom anstatt mit Diesel angetrieben werden würden?
Ich kann dem nicht einfach nur nicht folgen, halte es auch für reichlich abwegig bzw. viel mehr kontraproduktiv:
Wenn die Leute bislang nicht autofahren, künftig aber Bahn, dann nützt das der Umwelt nicht sehr viel, im Gegenteil.
Wenn die Bahn hauptsächlich primär aufs Geld achtet und so dafür sorgt, dass Bahnfahren für die Masse der Leute finanzierbar bleibt, dann entsteht dadurch ggf. eher ein deutlich größerer Nutzen für die Umwelt.
Weiterhin bezweifle ich stark, dass die Mehrheit der Fahrgäste die Bahn nutzen, da sie mehr oder weniger umweltfreundlich ist und ich bezweifle ebenfalls, dass die Bahn das eingesetzte Fahrzeug nach Ökologischen Kriterien auswählt.
Die Bahn wird sich schon was dabei gedacht haben, ausgerechnet den Diesel-ICE einzusetzen.
Mit dem hatte man ja ursprünglich ganz andere Pläne als sie in Dänemark einzusetzen.
..?
die da wären?
Der ICE TD ist für den Einsatz nach Dänemark über die Vogelfluglinie hin konzipiert worden,
das war sein ursprünglich hauptsächlich vorgesehenes Einsatzfeld,
sein Konzept wurde maßgeblich von diesem vorgesehenen Einsatz geprägt,
es bestimmte sowohl die zulässige Gesamtlänge von ca. 100 m, die Drehgestelle als auch den Strom-Außenanschluss.
Kostendeckend ist das Zauberwort und das sticht umweltfreundlich. Lokwechsel kosten und binden Ressourcen.
Stimmt, da müssten Mehrsystemfahrzeuge her, die binnen weniger Minuten die Antriebsart ändern können.
Diesel ICE war nie für Dänemark vorgesehen
RhBDirk, Sonntag, 03.02.2013, 18:38 (vor 4812 Tagen) @ Henrik
Der ICE TD ist für den Einsatz nach Dänemark über die Vogelfluglinie hin konzipiert worden,
das war sein ursprünglich hauptsächlich vorgesehenes Einsatzfeld,
sein Konzept wurde maßgeblich von diesem vorgesehenen Einsatz geprägt,
es bestimmte sowohl die zulässige Gesamtlänge von ca. 100 m, die Drehgestelle als auch den Strom-Außenanschluss.
Nöö. Er war vorgesehen für die Franken-Sachsen Magistrale und für München-Zürich, wo er auch eingesetzt war. Nach jahrelangem Stillstand nach Achsenproblemen durch die Neigetechnik, hat man dann aber doch noch ein passendes Einsatzgebiet (ohne Neigetechnik) gefunden --> Dänemark.
Diesel ICE war nie für Dänemark vorgesehen
ICE-T-Fan, Sonntag, 03.02.2013, 19:12 (vor 4812 Tagen) @ RhBDirk
Zitat Heinz Kurz:
Für nicht elektrifizierte Fernstrecken wie z.B. München - Lindau (-Zürich) oder Nürnberg - Dresden wurden 1996 weitere 20 ICT mit Neigetechnik und Dieselantrieb als Baureihe 605 bestellt, die ursprünglich 1999 geliefert werden sollten.
Diesel ICE war nie für Dänemark vorgesehen
ICE-T-Fan, Sonntag, 03.02.2013, 19:22 (vor 4812 Tagen) @ ICE-T-Fan
Zweites Zitat Heinz Kurz:
Das Konzept für das neue Fahrzeug, das anfangs weder ein ICE war geschweige denn ein Hochgeschwindigkeitszug ist, wurde maßgeblich von einer der ursprünglich geplanten Einsatzstrecken geprägt. Für den Verkehr über die Vogelfluglinie nach Dänemark war die Fährfähigkeit gefordert. Das bestimmte sowohl die zulässige Gesamtlänge von ca. 100 m, die Freigängigkeit der Drehgestelle mit maximal 2,5 Grad Knickwinkel für das Befahren der Fährbrücken und den 400-V-Außenanschlusd für die Energieeinspeisung auf dem Fährschiff.
ICE TD war ursprünglich für Dänemark-Verkehr vorgesehen
Henrik, Sonntag, 03.02.2013, 20:06 (vor 4812 Tagen) @ RhBDirk
Der ICE TD ist für den Einsatz nach Dänemark über die Vogelfluglinie hin konzipiert worden,
das war sein ursprünglich hauptsächlich vorgesehenes Einsatzfeld,
sein Konzept wurde maßgeblich von diesem vorgesehenen Einsatz geprägt,
es bestimmte sowohl die zulässige Gesamtlänge von ca. 100 m, die Drehgestelle als auch den Strom-Außenanschluss.
Nöö. Er war vorgesehen für die Franken-Sachsen Magistrale und für München-Zürich, wo er auch eingesetzt war.
Du beschreibst, was anschließend vorgesehen war & wie es dann auch Realität wurde.
Zuvor war hingegen der Einsatz in Dänemark vorgesehen,
eine Variante des Anfang 1997 überarbeiteten Konzepts erhielt auch den Namen "Dänemark" - eine andere "Allgäu".
Es wurden auch Gespräche in Dänemark geführt - der Einsatz zwischen Hamburg & Kopenhagen war für Ende 1999 vorgesehen.
Nach jahrelangem Stillstand nach Achsenproblemen durch die Neigetechnik, hat man dann aber doch noch ein passendes Einsatzgebiet (ohne Neigetechnik) gefunden --> Dänemark.
...man ist zum Anfang quasi zurückgekehrt - dorthin, wo es anfangs bereits hauptsächlich hin sollte.
Der Einsatz aktuell wäre nicht so leicht möglich gewesen (u.U. gar nicht),
wenn im Lastenheft nicht die Bedingungen für den Fähreinsatz von Anfang an enthalten gewesen wären.
BR "615"
Benjamin.Keller, Montag, 04.02.2013, 13:54 (vor 4811 Tagen) @ Henrik
Ich habe immer gedacht, dass vorgesehen war, 612er mit einer Fernverkehrsausstattung nach Dänemark fahren zu lassen. Durch die Eisenbahnpresse geisterte damals (also bevor die 612 richtig ausgeliefert waren) "615" als Baureihennummer.
Ich war immer davon ausgegangen, dass die hinterher in Nahverkehrsausrüstung zu Regio kamen, die sie dann frei hatten um sie später dem Fernverkehr für den 605-Ersatzverkehr in fernverkehrs-weiß zur Verfügung zu stellen (BR 612.4).
Dass die ICE-TD fährfähig sind beweist finde ich noch nicht, dass sie für den Dänemark-Verkehr "gekauft" wurden, sondern nur, dass man damals weitsichtig gedacht hat. Aber vielleicht gab es diese Pläne ja wirklich. Warum hat man sie nicht umgesetzt, Henrik?
Bombardier BR 615
Henrik, Freitag, 02.08.2013, 23:45 (vor 4632 Tagen) @ Benjamin.Keller
Ich habe immer gedacht, dass vorgesehen war, 612er mit einer Fernverkehrsausstattung nach Dänemark fahren zu lassen.
ja, das war der erste Konzeptvorschlag von Bombardier im Sommer 1996,
bei dem aber Ausstattung & Komfort eher Nahverkehrsniveau entsprachen.
Daraufhin stellte Bombardier Anfang 1997 ein überarbeitetes Konzept vor, das sich mehr am ICE-Niveau orientierte
und bezeichnete diesen Zug als...
Durch die Eisenbahnpresse geisterte damals (also bevor die 612 richtig ausgeliefert waren) "615" als Baureihennummer.
...615
und bot diesen in den Varianten "Allgäu" und "Dänemark" an.
Ich war immer davon ausgegangen, dass die hinterher in Nahverkehrsausrüstung zu Regio kamen, die sie dann frei hatten um sie später dem Fernverkehr für den 605-Ersatzverkehr in fernverkehrs-weiß zur Verfügung zu stellen (BR 612.4).
Dabei handelt es sich um die 612 - DB Fernverkehr kaufte diese 17 Züge von der Schwester DB Regio ab.
Dass die ICE-TD fährfähig sind beweist finde ich noch nicht, dass sie für den Dänemark-Verkehr "gekauft" wurden, sondern nur, dass man damals weitsichtig gedacht hat. Aber vielleicht gab es diese Pläne ja wirklich. Warum hat man sie nicht umgesetzt, Henrik?
von einem auf den Kopf gestellten Beweis ist ja auch nicht die Rede.
Die Vogelfluglinie war ursprünglich eine der geplanten Einsatzstrecken,
der Einsatz zwischen Hamburg & Kopenhagen war für Ende 1999 vorgesehen.
Ein sehr ambitionierter Zeitplan.
Insbesondere aus heutiger Sicht (internationale Zulassungen), muss man sagen, dass es weitsichtig gedacht war, diesen anspruchsvollen Zeitplan doch nicht versuchen zu wollen umzusetzen.
Einige Jahre später klappte es dann aber ja doch relativ flott,
erste Versuchsfahrten im April 2007 und dann ab Dezember 2007 der Betriebseinsatz.
Umweltfreundlichkeit
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Sonntag, 03.02.2013, 18:49 (vor 4812 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Anoj 1, Sonntag, 03.02.2013, 18:49
Hallo!
In deinem Beitrag findet sich dreimal der Begriff umweltfreundlich... Ich bezweifle stark, dass die Bahn jeden Tag im Auftrag der Umweltfreundlichkeit durch die Lande fährt (es geht ums Geld!!).
Na klar, dann kann ich mir die Kosten für jede neue Elektrifizierung ja auch sparen.
tut man ja auch..
Sieht man hier ja auch ganz gut.
Es geht rein ums Geld. Wenns darum nicht ginge, dann wäre die Sachsen-Franken-Magistrale längst komplett elektrifiziert.Und wer schreit immer am lautesten gegen Elektrifizierungen?
Die Umweltschützer.
Hast du hierfür eine Quelle?
Um Umweltschutz als primäres Anliegen geht es nicht.
Es geht darum, den Bahnverkehr attraktiver zu gestalten, um den Nutzen hinsichtlich Fahrzeit & Komfort
und darum, in welchem Zeitraum sich das realisieren lässt (finanzielle Frage).
Einfach ein Dieselfahrzeug einsetzen und falls der Diesel doch mal erheblich teurer wird einfach in Form einer Fahrpreiserhöhung an die Kunden weitergeben.
was außerdem recht trivial ist, da auch der Strom teurer wird.
Der Unterschied ist, dass Diesel aus fossilen Energieträgern hergestellt wird und Strom auch aus regenerativen Energieträgern hergestellt werden kann.
Sorry, aber Umweltfreundlichkeit sollte man nicht unterschätzen, denn genau das ist es, was die Bahn von ihren größten Konkurrenten (Reisebus, Flugzeug, eigener PKW) unterscheidet.
eben nicht zwingend. zu viert im PKW mit nem Verbrauch von 4 l/100km, direkterer Streckenführung,
da kann kein hochsubventionierter RE mit mächtig viel transportierter heißer Luft mithalten.
Selbst nen ICE käme da nicht mit.
Im Großen & Ganzen und im Schnitt passt es wohl - je nach dem, wie man rechnet.
Wobei der Reisebus auch nicht zu unterschätzen ist.Aber das ist eben rein ein Image-Punkt.
Und dieses Thema spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle;
..ne sehr gewagte These - es kann auch ganz anderskommen,
sogar sehr wahrscheinlich.
Vor 4 Jahren spielte dieses Thema in unserer Gesellschaft überhaupt keine Rolle,
da hatten wir ganz andere Probleme,
leisteten uns gar ne Prämie dafür, noch nutzbare tonnenschwere Wertgegenstände zur Umwelt hin abzuwracken.Ein Ozonloch ist schon verschwunden (völlig unregistriert vom umweltpanischen Mainstream),
lass noch ein paar andere Löcher & warme Winter verschwinden und keiner redet mehr von Umwelt,
die Grünen hatten auch schonmal 15% mehr in den Umfragen.Und geht's den Leuten, unserer Gesellschaft wirklich tatsächlich um die Umwelt?
Richten sie ihr Handeln danach?
85% aller Haushalte haben noch nie ihren Stromversorger gewechselt (steht hier) und wer tat dieses allein wegen der Umwelt?
(alle sind sie gegen Atomkraft, ist ja auch so schön hipp & in - aber keiner tut was dagegen, obwohl sie's könnten)
Der private Stromverbrauch steigt stets drastisch an - von privatem Stromsparen nicht die Spur..
und eine umweltfreundliche Bahn kann auch durchaus mehr Kunden aus einem bestimmten politischen Lager anziehen.
Es gibt ein politisches Lager, bei dem fahren die Leute heute Auto, sie würden aber künftig per Bahn fahren, wenn z.B. deren Züge mit Strom anstatt mit Diesel angetrieben werden würden?Ich kann dem nicht einfach nur nicht folgen, halte es auch für reichlich abwegig bzw. viel mehr kontraproduktiv:
Wenn die Leute bislang nicht autofahren, künftig aber Bahn, dann nützt das der Umwelt nicht sehr viel, im Gegenteil.
Wenn die Bahn hauptsächlich primär aufs Geld achtet und so dafür sorgt, dass Bahnfahren für die Masse der Leute finanzierbar bleibt, dann entsteht dadurch ggf. eher ein deutlich größerer Nutzen für die Umwelt.
Weiterhin bezweifle ich stark, dass die Mehrheit der Fahrgäste die Bahn nutzen, da sie mehr oder weniger umweltfreundlich ist und ich bezweifle ebenfalls, dass die Bahn das eingesetzte Fahrzeug nach Ökologischen Kriterien auswählt.
Die Bahn wird sich schon was dabei gedacht haben, ausgerechnet den Diesel-ICE einzusetzen.
Mit dem hatte man ja ursprünglich ganz andere Pläne als sie in Dänemark einzusetzen.
..?
die da wären?Der ICE TD ist für den Einsatz nach Dänemark über die Vogelfluglinie hin konzipiert worden,
das war sein ursprünglich hauptsächlich vorgesehenes Einsatzfeld,
sein Konzept wurde maßgeblich von diesem vorgesehenen Einsatz geprägt,
es bestimmte sowohl die zulässige Gesamtlänge von ca. 100 m, die Drehgestelle als auch den Strom-Außenanschluss.
Kostendeckend ist das Zauberwort und das sticht umweltfreundlich. Lokwechsel kosten und binden Ressourcen.
Stimmt, da müssten Mehrsystemfahrzeuge her, die binnen weniger Minuten die Antriebsart ändern können.
Ansonsten kann ich vielen deiner Aussagen zustimmen.
m b g,
Anoj
Umweltfreundlichkeit
Markus-P, Sonntag, 03.02.2013, 19:22 (vor 4812 Tagen) @ Anoj 1
Der Unterschied ist, dass Diesel aus fossilen Energieträgern hergestellt wird und Strom auch aus regenerativen Energieträgern hergestellt werden kann.
Hi,
Diesel ist auch grundsätzlich aus nachwachsenden Rohstoffen herstellbar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiesel#Schienenverkehr
Gruß
Biodiesel gar nicht so bio?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 03.02.2013, 21:07 (vor 4812 Tagen) @ Markus-P
Anoj 1:
Der Unterschied ist, dass Diesel aus fossilen Energieträgern hergestellt wird und Strom auch aus regenerativen Energieträgern hergestellt werden kann.
Ich wiederhole: hergestellt werden kann.
Ich wiederhole: hergestellt werden kann.
Ich wiederhole: hergestellt werden kann.
Ich wiederhole: hergestellt werden kann.
Ich wiederhole: hergestellt werden kann.
Obwohl der Strommix wohl immer "grüner" wird, durfte die Mehrheit der Energie für Bahnstrom aus nicht-regenerativen Mineralölquellen kommen.
Ich bin mir relativ sicher, dass die ach so tollen AVE Madrid-Barcelona nicht mit nur Solaranlagen betrieben werden.
Markus-P:
Diesel ist auch grundsätzlich aus nachwachsenden Rohstoffen herstellbar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiesel#Schienenverkehr
Klar geht das, aber ob das allesamt umweltfreundlicher ist, bin ich mir nicht sicher.
Gesellschaftliche Akzeptanz ist auch noch so ein Thema. Die Erdoberfläche, die man fürs Herstellen von Biodiesel benötigt, hätte man ja auch für Nahrungsmittelproduktion verwenden können. Es ist eine "unfrische" Idee, das Auto mit Nahrungsmitteln zu betanken.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Biodiesel gar nicht so bio?
Markus-P, Sonntag, 03.02.2013, 22:33 (vor 4812 Tagen) @ Oscar (NL)
Klar geht das, aber ob das allesamt umweltfreundlicher ist, bin ich mir nicht sicher.
Ich auch nicht!
Gesellschaftliche Akzeptanz ist auch noch so ein Thema. Die Erdoberfläche, die man fürs Herstellen von Biodiesel benötigt, hätte man ja auch für Nahrungsmittelproduktion verwenden können. Es ist eine "unfrische" Idee, das Auto mit Nahrungsmitteln zu betanken.
Das Herstellen von "Bio"sprit hat halt gewisse Nachteile.
Genau wie beim"Ökö"strom eigentlich nur Wasserkraft und Biomasse grundlastfähig sind. Und für Biomasse werden halt die ganzen Äcker mit Mais bepflanzt.
gruß,Oscar (NL).
Umweltfreundlichkeit
Henrik, Sonntag, 03.02.2013, 21:18 (vor 4812 Tagen) @ Anoj 1
N'abend,
In deinem Beitrag findet sich dreimal der Begriff umweltfreundlich... Ich bezweifle stark, dass die Bahn jeden Tag im Auftrag der Umweltfreundlichkeit durch die Lande fährt (es geht ums Geld!!).
Na klar, dann kann ich mir die Kosten für jede neue Elektrifizierung ja auch sparen.
tut man ja auch..
Sieht man hier ja auch ganz gut.
Es geht rein ums Geld. Wenns darum nicht ginge, dann wäre die Sachsen-Franken-Magistrale längst komplett elektrifiziert.Und wer schreit immer am lautesten gegen Elektrifizierungen?
Die Umweltschützer.
Hast du hierfür eine Quelle?
..etliche Aktenordner voll, also offline. ;)
hinsichtlich den Elektrifizierungen in Schleswig-Holstein.
Aber deren Gegner müssen nicht zwingend von dort kommen, zwei haben gar ein gewisses Büro in München.^^
bisschen zum Nachlesen in welche Richtung es dabei gehen kann z.B. hier:
http://www.nah.sh/nah-sh/fahrgastforum/verkehrspolitik/show/85
http://www.nah.sh/nah-sh/fahrgastforum/qualitaet/show/23
Um Umweltschutz als primäres Anliegen geht es nicht.
Es geht darum, den Bahnverkehr attraktiver zu gestalten, um den Nutzen hinsichtlich Fahrzeit & Komfort
und darum, in welchem Zeitraum sich das realisieren lässt (finanzielle Frage).
Einfach ein Dieselfahrzeug einsetzen und falls der Diesel doch mal erheblich teurer wird einfach in Form einer Fahrpreiserhöhung an die Kunden weitergeben.
was außerdem recht trivial ist, da auch der Strom teurer wird.
Der Unterschied ist, dass Diesel aus fossilen Energieträgern hergestellt wird und Strom auch aus regenerativen Energieträgern hergestellt werden kann.
was so an sich noch nichts über die Umweltfreundlichkeit bzw. den CO2-Ausstoss aussagt.
siehe auch Antwort von Markus-P und die Ökobilanz von Elektroautos.
Gruß,
Henrik
Umweltfreundlichkeit
safe go, Chemnitz, Sonntag, 03.02.2013, 23:10 (vor 4812 Tagen) @ Anoj 1
Einfach ein Dieselfahrzeug einsetzen und falls der Diesel doch mal erheblich teurer wird einfach in Form einer Fahrpreiserhöhung an die Kunden weitergeben.
was außerdem recht trivial ist, da auch der Strom teurer wird.
Der Unterschied ist, dass Diesel aus fossilen Energieträgern hergestellt wird und Strom auch aus regenerativen Energieträgern hergestellt werden kann.
Wobei die Betonung momentan auch noch eher auf kann liegt.
erst Finanzkrise, danach wird man "umweltfreundlich"
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 03.02.2013, 20:54 (vor 4812 Tagen) @ Henrik
Hallo Henrik,
Und wer schreit immer am lautesten gegen Elektrifizierungen?
Die Umweltschützer.
Kann mich irren, aber ich vermute dass die Umweltschützer mit der Elektrifizierung an sich eher keine Probleme haben.
Der Aufstand durfte sich wohl eher darauf beziehen, dass statt N Dieselzüge 2N Elektrozüge fahren und/oder N Elektrozüge mit größeren Tonnagen.
Wobei der Reisebus auch nicht zu unterschätzen ist.
Aufgrund der hohen Auslastungsquoten durfte der Fernreisebus am umweltschonendsten sein. Danach ein "normaler" Zug und erst danach ein Hochgeschwindigkeitszug.
Und dieses Thema (Umwelt) spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle;
..ne sehr gewagte These - es kann auch ganz anderskommen, sogar sehr wahrscheinlich.
In Deutschland sind Solaranlagen weit verbreitet, in NL kaum.
Die Einwohner beider Staaten durfte in etwa genauso viel/wenig umweltbewußt sein.
Aber in Deutschland sind die Solaranlagen wohl subventioniert und bei uns nicht.
-> Umwelt schön und gut, aber es darf nichts extra kosten.
Und geht's den Leuten, unserer Gesellschaft wirklich tatsächlich um die Umwelt?
Richten sie ihr Handeln danach?
Zumindest bei uns hat die Finanzkrise dazu geführt, dass man vermehrt Fahrgemeinschaften bildet. Dass die Umwelt davon profitiert, ist eher ein Bonus, denn diese Fahrgemeinschaften hätte es ohne Finanzkrise nicht gegeben.
Der private Stromverbrauch steigt stets drastisch an - von privatem Stromsparen nicht die Spur..
Dieser gefällt mir auch.
Man hat ein normales Auto und fährt damit N Kilometer pro Jahr.
Dann steigt man auf ein hippes Elektro-Auto um und weil das so ach so unweltfreundlich ist, fährt man stattdessen 2N Kilometer pro Jahr damit (oh Ironie: die extra Kilometer sind dann z.B. die Fahrten, die zuvor mit dem Fahrrad gemacht wurden).
Nur schade, dass die Fortbewegung einer Masse Stahl über eine Distanz immer eine bestimmte Energiemenge benötigt, egal ob die von Benzin, Diesel, Autogas oder Elektro kommt.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
erst Finanzkrise, danach wird man "umweltfreundlich"
Henrik, Sonntag, 03.02.2013, 22:44 (vor 4812 Tagen) @ Oscar (NL)
N'abend,
Und wer schreit immer am lautesten gegen Elektrifizierungen?
Die Umweltschützer.
Kann mich irren, aber ich vermute dass die Umweltschützer mit der Elektrifizierung an sich eher keine Probleme haben.
Der Aufstand durfte sich wohl eher darauf beziehen, dass statt N Dieselzüge 2N Elektrozüge fahren und/oder N Elektrozüge mit größeren Tonnagen.
ja, joa, .....aber auf der Ebene waren wir hier ja in etwa.
Die Argumentation geht zumeist in die Richtung, dass eben Dieselfahrzeuge in etwa gleich umweltfreundlich seien, die Elektrifizierung keinen großen zusätzlichen Nutzen hätte, aber eben sehr viel Kapital bindet, dass man besser in den bestehenden Betrieb stecken könnte oder für andere "weniger prestigeträchtige" Projekte einsetzen könnte.
Einwände tatsächlich gegen die Oberleitung & Masthöhe an sich gibt es auch hin- und wieder,
siehe z.B. Großtrappenschutzgebiet,
aber das meinte ich nicht. ;)
Wobei der Reisebus auch nicht zu unterschätzen ist.
Aufgrund der hohen Auslastungsquoten durfte der Fernreisebus am umweltschonendsten sein.
genau.
Danach ein "normaler" Zug und erst danach ein Hochgeschwindigkeitszug.
entgegengesetzt, s.o.
Wegen der prinzipbedingt deutlich höheren Auslastung der Hochgeschwindigkeitszüge sind diese umweltfreundlicher,
der verstärkte Einsatz moderner innovativer Technologien spielt hier aber auch eine Rolle.
Danach kommen die normalen schnellen Fernverkehrszüge (IC/EC) und dann der Nahverkehr.
Und dieses Thema (Umwelt) spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle;
..ne sehr gewagte These - es kann auch ganz anders kommen, sogar sehr wahrscheinlich.
In Deutschland sind Solaranlagen weit verbreitet, in NL kaum.
Die Einwohner beider Staaten durfte in etwa genauso viel/wenig umweltbewusst sein.
Aber in Deutschland sind die Solaranlagen wohl subventioniert und bei uns nicht.
ja, sie sind hier sehr stark übertrieben subventioniert und das wo sie noch nicht mal dermaßen entwickelt sind.
-> Umwelt schön und gut, aber es darf nichts extra kosten.
genau. so siehts aus....
Und geht's den Leuten, unserer Gesellschaft wirklich tatsächlich um die Umwelt?
Richten sie ihr Handeln danach?
Zumindest bei uns hat die Finanzkrise dazu geführt, dass man vermehrt Fahrgemeinschaften bildet. Dass die Umwelt davon profitiert, ist eher ein Bonus, denn diese Fahrgemeinschaften hätte es ohne Finanzkrise nicht gegeben.
genau.. ;)
Der private Stromverbrauch steigt stets drastisch an - von privatem Stromsparen nicht die Spur..
Dieser gefällt mir auch.
Man hat ein normales Auto und fährt damit N Kilometer pro Jahr.
Dann steigt man auf ein hippes Elektro-Auto um und weil das so ach so unweltfreundlich ist, fährt man stattdessen 2N Kilometer pro Jahr damit (oh Ironie: die extra Kilometer sind dann z.B. die Fahrten, die zuvor mit dem Fahrrad gemacht wurden).Nur schade, dass die Fortbewegung einer Masse Stahl über eine Distanz immer eine bestimmte Energiemenge benötigt, egal ob die von Benzin, Diesel, Autogas oder Elektro kommt.
.....ja
Gruß,
Henrik
Umweltfreundlichkeit nicht unwichtig
Maggus, Ravensburg (Württ), Sonntag, 03.02.2013, 23:29 (vor 4812 Tagen) @ Ludo
In deinem Beitrag findet sich dreimal der Begriff umweltfreundlich... Ich bezweifle stark, dass die Bahn jeden Tag im Auftrag der Umweltfreundlichkeit durch die Lande fährt (es geht ums Geld!!).
Na klar, dann kann ich mir die Kosten für jede neue Elektrifizierung ja auch sparen. Einfach ein Dieselfahrzeug einsetzen und falls der Diesel doch mal erheblich teurer wird einfach in Form einer Fahrpreiserhöhung an die Kunden weitergeben.
Sorry, aber Umweltfreundlichkeit sollte man nicht unterschätzen, denn genau das ist es, was die Bahn von ihren größten Konkurrenten (Reisebus, Flugzeug, eigener PKW) unterscheidet.
Über eine Elektrifizierung entscheidet der Kosten-Nutzen-Faktor und da sind wir wieder beim Geld.
Erhöht die Umweltfreundlichkeit denn die Zahlungsbereitschaft von Kunden überhaupt oder in demselben Maße wie andere Faktoren s. weiter unten?
Für mich entscheidend sind die Faktoren
a) Preis
b) Zeit
c) Komfortaspekte (Umstiege, Fahrzeuge, bei Auto: Anteil Autobahn vs. Landstraße)
d) Zentrumsnähe von Flughäfen/Bahnhöfen (in Relation) bzw. Last-Mile Thematik...
Ich wähle das Verkehrsmittel aus ganz pragmatischen Gründen, keine idealistischen. Und ich habe kein schlechtes Gewissen, Kurzstrecken zu fliegen, wenn es einfach eine Nächtigung im Hotel einspart und aus einer 8h-Zugfahrt einen 1h 20min-Flug (3h von Tür zu Tür) macht oder weil das Auto zu viert preislich unschlagbar ist.
Und dieses Thema spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle; und eine umweltfreundliche Bahn kann auch durchaus mehr Kunden aus einem bestimmten politischen Lager anziehen.
Wie? Umweltschutz dominiert noch lange nicht alles andere und eine Tendenz danach, dass der Umweltschutz alles andere in den Schatten stellt, finde ich nicht erstrebenswert.
Dieses Klientel sitzt doch schon immer in der Bahn! Oder meinst du die Grünen-Wähler, die im Porsche Cayenne oder BMW X5 vor dem Reformhaus parken und sich PV-Anlagen auf dem Dach subventionieren lassen? (Ich kritisiere nur die vormals überbordenden Subventionen von Photovoltaik!!)
Hat die Bahn überhaupt, die Kapazitäten, mehr als x% der Pkw-Pendler in die Züge zu holen??
Kostendeckend ist das Zauberwort und das sticht umweltfreundlich. Lokwechsel kosten und binden Ressourcen.
Stimmt, da müssten Mehrsystemfahrzeuge her, die binnen weniger Minuten die Antriebsart ändern können.
Das sind immer noch Randerscheinungen und Nischen. Warum denn immer noch, wenn der Vorteil auf der Hand liegt? Hohe Anschaffungskosten?
Franken-Sachsen-Express definitiv bis 2016
Jens, Bayern/NRW, Freitag, 01.02.2013, 01:11 (vor 4815 Tagen) @ ICE-T-Fan
Das Teilstück Dresden-Hof wird für 2 Jahre (sehr wahrscheinlich) ausschreibungsfrei vergeben (wie gesagt es geht um den RE vie Marktredwitz nicht IRE).
Und was danach passiert da sind sich BEG und die Sachsener nicht ganz einig.
Sachen will umstieg in Hof auf einen ET haben, die BEG wollte weiterdieseln.
Der Kompromiss sieht derzeit vor das die Ausschreibung entweder komplett zweigeteilt wird
oder aber sich ein Anbieter findet der Strom und Diesel gleichzeitig fährt.
Die Wahrscheinlichste derzeit diskutierte Version ist aber das Fahren mit Wagenzügen und dann Lokwechsel in Hof.
![[image]](http://www.bahnknoten-ingolstadt.de/pics/collage.jpg)