Forderung für Stundentakt für ICE-Bahnhof Montabaur (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Mittwoch, 03.10.2012, 14:37 (vor 4947 Tagen)

Kreis und Wirtschaftsverbände fordern Stundentakt für ICE-Bahnhof Montabaur

-> http://www.rhein-zeitung.de/region/westerwald_artikel,-Kreis-und-Wirtschaftsverbaende-f...

An sich kann ich die Forderung gut verstehen, fahren doch mindestens drei ICE-Linien (41, 42/43, 78/79/49) pro Stunde über die KRM. Allerdings müsste der Stundentakt klar strukturiert sein. Also alle zwei Stunden einen "RE 300" und alle zwei Stunden die Linie 41. Dafür sollten die Internationalen ICE konsequent durchfahren.

Ich fordere ...

Steffen, Mittwoch, 03.10.2012, 15:04 (vor 4947 Tagen) @ ICE-T-Fan

... den Abbau der Bahnhofsgleise. Der Halt verlängert nur unnötig die Fahrzeit.
Stattdessen fordere ich einen 30 Minuten-Takt der ICE von Aachen nach Köln!

*** Howgh, ich habe gefordert ***

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Ich fordere ...

ICE-T-Fan, Mittwoch, 03.10.2012, 15:13 (vor 4947 Tagen) @ Steffen

... den Abbau der Bahnhofsgleise. Der Halt verlängert nur unnötig die Fahrzeit.
Stattdessen fordere ich einen 30 Minuten-Takt der ICE von Aachen nach Köln!

*** Howgh, ich habe gefordert ***

Im Gegensatz zu deiner, scheint mir deren Forderung realistischer und legitimer, immerhin gibt die Linienstruktur einen stündlichen Systemhalt in Montabaur und Limburg (Süd) grundsätzlich her. In Siegburg/Bonn wird ja auch stündlich (teilweise sogar öfters) gehalten.

Nix da :P

Steffen, Mittwoch, 03.10.2012, 15:22 (vor 4947 Tagen) @ ICE-T-Fan

... den Abbau der Bahnhofsgleise. Der Halt verlängert nur unnötig die Fahrzeit.
Stattdessen fordere ich einen 30 Minuten-Takt der ICE von Aachen nach Köln!

*** Howgh, ich habe gefordert ***


Im Gegensatz zu deiner, scheint mir deren Forderung realistischer und legitimer, immerhin gibt die Linienstruktur einen stündlichen Systemhalt in Montabaur und Limburg (Süd) grundsätzlich her.

Nix da. Montabaur ist ein Dorf (12.361 Einwohner und noch drei Bauernhöfe in der Nähe), die bräuchten eigentlich gar keinen ICE-Halt. Stattdessen halten da so viele ICE, man könnte das ganze Dorf in weit weniger als einem Tag per planm. ICE evakuieren! Wer kann das noch von sich behaupten?

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Nix da :P

Henrik, Mittwoch, 03.10.2012, 16:55 (vor 4947 Tagen) @ Steffen

... den Abbau der Bahnhofsgleise. Der Halt verlängert nur unnötig die Fahrzeit.
Stattdessen fordere ich einen 30 Minuten-Takt der ICE von Aachen nach Köln!

*** Howgh, ich habe gefordert ***

Im Gegensatz zu deiner, scheint mir deren Forderung realistischer und legitimer, immerhin gibt die Linienstruktur einen stündlichen Systemhalt in Montabaur und Limburg (Süd) grundsätzlich her.

Nix da. Montabaur ist ein Dorf (12.361 Einwohner und noch drei Bauernhöfe in der Nähe), die bräuchten eigentlich gar keinen ICE-Halt. Stattdessen halten da so viele ICE, man könnte das ganze Dorf in weit weniger als einem Tag per planm. ICE evakuieren! Wer kann das noch von sich behaupten?

Frankfurt-Flughafen

..mit einer Einwohnerzahl von etwa 200 Personen sind diese noch viel schneller mit ICE zu evakuieren! :D

Nix da :P

ICE-T-Fan, Mittwoch, 03.10.2012, 17:20 (vor 4947 Tagen) @ Steffen

... den Abbau der Bahnhofsgleise. Der Halt verlängert nur unnötig die Fahrzeit.
Stattdessen fordere ich einen 30 Minuten-Takt der ICE von Aachen nach Köln!

*** Howgh, ich habe gefordert ***


Im Gegensatz zu deiner, scheint mir deren Forderung realistischer und legitimer, immerhin gibt die Linienstruktur einen stündlichen Systemhalt in Montabaur und Limburg (Süd) grundsätzlich her.


Nix da. Montabaur ist ein Dorf (12.361 Einwohner und noch drei Bauernhöfe in der Nähe), die bräuchten eigentlich gar keinen ICE-Halt. Stattdessen halten da so viele ICE, man könnte das ganze Dorf in weit weniger als einem Tag per planm. ICE evakuieren! Wer kann das noch von sich behaupten?

Ok, dann lassen wir halt die ICE nicht dort halten und lassen stattdessen eine 160 km/h schnelle Regionalbahn von Frankfurt Flughafen über Limburg (Süd) und Montabaur nach Siegburg/Bonn fahren. Da hätte ich auch kein Problem damit. Die Fahrzeit der RB würde wohl etwa 80 Minuten betragen. Die schnellen ICE fahren dann der RB einfach hinterher.

Halbstundentakt FV Köln-Aachen, wieso nicht?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 03.10.2012, 15:59 (vor 4947 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 03.10.2012, 16:00

Ich fordere den Abbau der Bahnhofsgleise. Der Halt verlängert nur unnötig die Fahrzeit.
Stattdessen fordere ich einen 30 Minuten-Takt der ICE von Aachen nach Köln!

Soweit ich weiß, liegt Montabaur nicht zwischen Aachen und Köln.
Also brauchst Du die Bahnhofsgleise Montabaurs dann auch nicht abzubauen = diese Kosten kannst Du sparen.

Als Gegenalternative biete ich halbstündlich ICs an.
Stündlich Köln-Brüssel-Oostende (IC230MS oder NMBS-I11) und 30 Minuten versetzt Köln-Heerlen-Eindhoven (die ex-Fyra-Surrogate, später auch IC230MS).
Was zwischen Amsterdam und Amersfoort geht, soll auf Köln-Aachen doch nicht so ein Problem sein, oder?

:)


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 04.10.2012, 01:18 (vor 4946 Tagen) @ Steffen

... den RE 200 "Rhein-Main-Express"
Köln Hbf- K. Deuz-Köln/Bonn Flugh.-Troisdorf-Siegburg/Bonn-Montabaur-Limburg Süd- Frankfurt Flugh.-Frankfurt Hbf
mit 101+ABvmsz+Bpmz+Bpmz+Bpmz+Bpmz+Bpmbdzf oder ICx-Regio und dafür die Streichung aller ICE-Halte zwischen Köln-Deuz und Frankfurt-Flughafen!

*So, auch gefortert.*

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Ich fordere ...

ICE-T-Fan, Donnerstag, 04.10.2012, 02:21 (vor 4946 Tagen) @ 218 466-1

Siegburg/Bonn sollte schon noch von Fernverkehr angefahren werden, immerhin ist Bonn immer noch eine wichtige Stadt. Stundentakt der Linien 42/43 würde ja reichen.

Ich fordere ...

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 04.10.2012, 02:45 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

Siegburg/Bonn sollte schon noch von Fernverkehr angefahren werden, immerhin ist Bonn immer noch eine wichtige Stadt. Stundentakt der Linien 42/43 würde ja reichen.

Bonn Hbf wird im 30-Minuten-Takt von den IC der Rheintalbahn angefahren. Mainz und Koblenz haben überhaupt keine KRM-Anbindung.
Wenn überhaupt ICE-Anschluss, dann sollte der Halt einzelner KRM-ICE in der HVZ oder maximal Zwei-Stundentakt (mit KRM-RE200 zum Stundentakt verdichtet) für Siegburg/Bonn ausreichend sein.

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Ich fordere ...

ICE-T-Fan, Donnerstag, 04.10.2012, 16:26 (vor 4946 Tagen) @ 218 466-1

Siegburg/Bonn sollte schon noch von Fernverkehr angefahren werden, immerhin ist Bonn immer noch eine wichtige Stadt. Stundentakt der Linien 42/43 würde ja reichen.


Bonn Hbf wird im 30-Minuten-Takt von den IC der Rheintalbahn angefahren.

Aber über Koblenz ist die Fahrzeit recht langsam. Für gute Anschlüsse in Frankfurt und für Direktverbindungen nach München und Basel ist der aktuelle stündliche Halt der Linien 42/43 durchaus sinnvoll. Die internationalen ICE und die Linie 41 können durchfahren.

Bitte beachten: Siegburg ist nicht Bonn!

Reisender, München, Donnerstag, 04.10.2012, 16:41 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

Siegburg/Bonn sollte schon noch von Fernverkehr angefahren werden, immerhin ist Bonn immer noch eine wichtige Stadt.

Aber über Koblenz ist die Fahrzeit recht langsam. Für gute Anschlüsse in Frankfurt und für Direktverbindungen nach München und Basel ist der aktuelle stündliche Halt der Linien 42/43 durchaus sinnvoll.

Das ist sicherlich alles richtig, doch Siegburg ist nicht Bonn. Die frühere Bundeshauptstadt ist von der Kreisstadt Siegburg vielmehr ca. 20 km entfernt. Die Straßenbahn braucht für die Fahrt von der einen zu der anderen Stadt 25 Minuten. Google Transit geht für diese Strecke sogar von Fahrzeiten von einer Stunde aus.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Siegburg ist nicht Bonn, aber wichtig...

Mumin, Freitag, 05.10.2012, 14:05 (vor 4945 Tagen) @ Reisender

...zumindest im Vergleich zu Limburg/Süd und Montabaur, kann man hier (also in Siegburg) doch umsteigen in den NRW-RE9 und die S-Bahn, die das Siegtal durchstreifen und damit wichtige Zu- und Abbringerdienste für die ICEs von und nach FFM Airport erbringen.
Die Straßenbahn nach Bonn mag 25 Minuten brauchen, doch wird Siegburg/Bonn auch gerne von Autopendlern aus Bonn benutzt, die ihre Blechkarre dort in den bahnhofsnahen Parkhäusern und -plätzen stehen lassen, um nach FFM oder sonstwohin zu kommen.

Ich fordere ...

naseweiß, Donnerstag, 04.10.2012, 12:14 (vor 4946 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 04.10.2012, 12:17

... den RE 200 "Rhein-Main-Express"
Köln Hbf - K-Deutz - Köln/Bonn-Flugh. - Troisdorf - Siegburg/Bonn - Montabaur - Limburg-Süd - Frankfurt-Flugh. - Frankfurt Hbf

Der Halt in Troisdorf ist Unfug. Mit dem heutigen Gleisplan ist der nur schwer von der NBS zu erreichen, vor allem ist die Regionalzustrecke mit S12, S13, RE9, RE8/RB27 schlichtweg übervoll.

Dazu wird der RE-200 im Gegensatz zu den heutigen "RE-300" speziell auf dem Abschnitt Köln-Limburg/Montabaur sehr, sehr, sehr langsam. Er fährt nur 200 km/h, das ist verschmerzbar. Du willst in Troisdorf halten, was die langsame und dicht belegte Regionalstrecke erfordert. Du willst über die Flughafenschleife gurken und dann noch in Deutz halten. Meiner Meinung nach sollte der RE-200 zwischen Siegburg und Deutz auch schön 200 fahren, nicht rumbummeln über Umwege. Deutz ist als Halt sicher gut, da sehr viele Umsteigemöglichkeiten. Sonst wird es für die meisten Nutzer wieder unattraktiv im Vergleich zum Auto.

... und dafür die Streichung aller ICE-Halte zwischen Köln-Deuz und Frankfurt-Flughafen!

Den Halt Siegburg werden etwa die Hälfte der ICE vermutlich weiter einlegen, wieso auch nicht? Im 200er-Bereich dort ist die Fahrzeitverlängerung auch nicht mehr so groß, vielleicht 4 min dank gut beschleunigender ICE-W. Und Fahrgäste wird es genug geben.

*So, auch gefordert.*

Hilfe.

.

Edit: Achso fordern, 2h-Takt nach Wiesbaden bitte auch noch.

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Forderung für Stundentakt für ICE-Bahnhof Montabaur

Eisenacher, Mittwoch, 03.10.2012, 15:14 (vor 4947 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Eisenacher, Mittwoch, 03.10.2012, 15:16

Ich fordere einen ICE-Sprinter Dortmund-Köln-Frankfurt ohne weitere Zwischenhalte.

stündliche Bedienung != Stundentakt / ICE International.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 03.10.2012, 15:42 (vor 4947 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 03.10.2012, 15:43

Kreis und Wirtschaftsverbände fordern Stundentakt für ICE-Bahnhof Montabaur


-> http://www.rhein-zeitung.de/region/westerwald_artikel,-Kreis-und-Wirtschaftsverbaende-f...

Interessant, was dort geschrieben wird.

"Dieser Bahnhof braucht den stündlichen Halt in beiden Fahrtrichtungen, um noch mehr Erfolg zu haben"

Mit einem halbstündlichen Halt wäre der Erfolg noch größer...:)

"In einem Umkreis von rund 30 Pkw-Minuten leben über 500 000 Menschen, sind mehr als 60 000 Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk aktiv, etwa ein Drittel davon mit überregionalen und internationalen Geschäftsbeziehungen"

Das betrifft auch Eindhoven. In 30 PKW-Minuten ist man in Helmond, Deurne, Veghel, Uden, Tilburg oder Den Bosch. Dennoch hat Eindhoven keinen ICE-Halt.

(...dass Eindhoven wohl keinen braucht, ist ein anderes Thema...)

"Derzeit halten am Bahnhof an Werktagen knapp 35 ICEs. Einen stündlichen Halt gibt es nur zu den Hauptstoßzeiten. Das Angebot dünnt sich zu den Tagesrandlagen aus"

Das sind dann 17-18 ICE pro Tag und Richtung. Daraus kann man einen Stundentakt basteln.

An sich kann ich die Forderung gut verstehen, fahren doch mindestens drei ICE-Linien (41, 42/43, 78/79/49) pro Stunde über die KRM. Allerdings müsste der Stundentakt klar strukturiert sein. Also alle zwei Stunden einen "RE 300" und alle zwei Stunden die Linie 41.

Das ist kein Stundentakt, sondern eine stündliche Bedienung.

Bei einem Stundentakt halten pro Richtung alle Züge einer Linie in Bahnhof A an derselben Minute (z.B. '08) in Bahnhof B an derselben Minute (z.B. '34), in Bahnhof C an derselben Minute (z.B. '58), usw.
So wie es bei uns in NL passiert.

In Deinem Beispiel wird Köln nicht an derselben Minute erreicht, weil der von Dir bezeichneten RE300 in Siegburg/Bonn hält und die Linie 41 nicht. Es sei denn, die Linie 41 bummelt die gewonnene Zeit in Köln wieder ab, z.B. dadurch, dass er via Süd und West den Hbf erreicht. Das sieht DB aber nicht gerne.

So betrachtet sehe ich einen MT-Stundentakt (und auch ein LM-Stundentakt) als unmöglich. Sowieso braucht die Rennbahn K-F ein Grundangebot mit Bedienung aller Halte (Dein "RE 300"). Diese kriegt man aber nicht stündlich voll. Wenn man aber 2h-Takt RE300 hat, durfte ein extra 1h-Takt Linie 41 zuviel des Guten für Montabaur sein.
Für eine quasi-stündliche Bedienung sehe ich allerdings gute Chancen.

Im Idealfall gäbe es auf Frankflug-Köln Hbf und Frankflug-"Köln ICE" jeweils einen Halbstundentakt, wobei die Zwischenbahnhöfe abwechselnd bedient werden. Ansatz.

Dafür sollten die Internationalen ICE konsequent durchfahren.

Sehe ich auch so.

Als ICE-Fan sah ich auch gerne, dass der ICE International Amsterdam-Frankfurt als "Pseudo-Sprinter" weiter nach München fährt = nur Halt in Nürnberg oder Stuttgart (bedienung abwechselnd). Also der ICE International als europaweite Premiummarke von DB Fernverkehr.
(Pseudo, weil ein echter Sprinter F-M wohl nonstop fahren würde)
Nach Aschaffenburg, Würzburg, Ingolstadt, Mannheim, Ulm und Augsburg fahren ja auch sonstige (Takt-)ICEs.

Als pragmatischer Niederländer sehe ich allerdings bessere Chancen für eine Taktintegration. Beim Berlin-NL-IC und auch in der Schweiz funktioniert das doch gut. Deutschland ist nun halt kein Sprinter-Land wie Frankreich oder Spanien.


gruß,

Oscar (NL, wo "Sprinter" eher eine S-Bahn darstellt).

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Mein Vorschlag

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 03.10.2012, 22:26 (vor 4946 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo,

man sollte alle ICE-Züge auf allen drei Bahnhöfen durchfahren lassen und zwischen Köln und Frankfurt im Bedarfsorientierten Takt Extrazüge anbieten die dann überall halten, siehe als Beispiel die 71x, 81x, 91x.

So sollten doch alle zufrieden sein.

Grüße Andreas

Mein Vorschlag

ICE-T-Fan, Mittwoch, 03.10.2012, 22:30 (vor 4946 Tagen) @ Reservierungszettel

Hallo,

man sollte alle ICE-Züge auf allen drei Bahnhöfen durchfahren lassen und zwischen Köln und Frankfurt im Bedarfsorientierten Takt Extrazüge anbieten die dann überall halten, siehe als Beispiel die 71x, 81x, 91x.

So sollten doch alle zufrieden sein.

Grüße Andreas

Bis 2008 war das so ähnlich sogar der Fall. Aber durch die Minderverfügbarkeit der ICE durch die Achsenprobleme wurden etliche "RE300" eingestellt. Vielleicht sollte man mit Auslieferung der ICx drüber nachdenken die fittesten IC-Wagen rundzuerneuern und einen NüMüX 2.0 auf der KRM einzuführen.

Mein Vorschlag

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 04.10.2012, 01:40 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

Vielleicht sollte man mit Auslieferung der ICx drüber nachdenken die fittesten IC-Wagen rundzuerneuern und einen NüMüX 2.0 auf der KRM einzuführen.

Man könnte die jetzigen MüNüX-Garnituren übernehmen, da beim MüNüX ab 2016 Neufahrzeuge eingesetzt werden (müssen). Überhaupt kann ich mir durchaus vorstellen, dass es sich dabei um rote ICx handeln wird. Solche könnte man langfristig auch auf der KRM fahren lassen.

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Mein Vorschlag

ICE-T-Fan, Donnerstag, 04.10.2012, 02:21 (vor 4946 Tagen) @ 218 466-1

Vielleicht sollte man mit Auslieferung der ICx drüber nachdenken die fittesten IC-Wagen rundzuerneuern und einen NüMüX 2.0 auf der KRM einzuführen.


Man könnte die jetzigen MüNüX-Garnituren übernehmen, da beim MüNüX ab 2016 Neufahrzeuge eingesetzt werden (müssen). Überhaupt kann ich mir durchaus vorstellen, dass es sich dabei um rote ICx handeln wird. Solche könnte man langfristig auch auf der KRM fahren lassen.

Man müsste halt einen neuen ICx konstruieren, der auch eine Zulassung für die KRM bekommen könnte. Die K1n und K3s werden keine Zulassung für KRM bekommen, da ihnen Wirbelstrombremse fehlt und sie bei Ausfall einer Traktionseinheit zu schlecht beschleunigen.

Mein Vorschlag

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 04.10.2012, 02:52 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

Man müsste halt einen neuen ICx konstruieren, der auch eine Zulassung für die KRM bekommen könnte. Die K1n und K3s werden keine Zulassung für KRM bekommen, da ihnen Wirbelstrombremse fehlt und sie bei Ausfall einer Traktionseinheit zu schlecht beschleunigen.

Dann kommen für die KRM-RE200 vorerst nur BR 101 mit max. 6 oder 7 IC-Wagen, ggf. 101-Sandwich mit 8,9 oder 10 IC-Wagen (oder evtl. TGV-Duplex?) in Frage.
Ansonsten muss man warten, bis die 403 irgendwann ersetzt werden müssen.

--
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Mein Vorschlag

Henrik, Donnerstag, 04.10.2012, 04:12 (vor 4946 Tagen) @ 218 466-1

Ansonsten muss man warten, bis die 403 irgendwann ersetzt werden müssen.

das sind doch gerade (neben den 406) die Züge, die jetzt dort fahren.

Mein Vorschlag

Eisenacher, Donnerstag, 04.10.2012, 08:00 (vor 4946 Tagen) @ 218 466-1

da müssten schon mindestens 2 101er dran, damit das geht.

Mein Vorschlag

ICE-T-Fan, Donnerstag, 04.10.2012, 16:35 (vor 4946 Tagen) @ Eisenacher

Getestet wurde die Strecke glaube mal mit 2x101 und 6 IC-Wagen. Es gehen auch 7 oder 8.

Witzigerweise wurde 2001 sogar mal untersucht, ob man einen ICE2 mit 2 TK oder mit motorisiertem Steuerwagen dort entlang schicken kann. Es stellte sich aber heraus, dass der Umbau zu teuer wäre und 2 Triebköpfe mit 7 Mittelwagen dort nur 240 km/h fahren dürften, da die Stromabnehmer zu dicht zusammen stehen.

Mein Vorschlag

Henrik, Donnerstag, 04.10.2012, 17:19 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

Getestet wurde die Strecke glaube mal mit 2x101 und 6 IC-Wagen. Es gehen auch 7 oder 8.

Witzigerweise wurde 2001 sogar mal untersucht, ob man einen ICE 2 mit 2 TK oder mit motorisiertem Steuerwagen dort entlang schicken kann. Es stellte sich aber heraus, dass der Umbau zu teuer wäre und 2 Triebköpfe mit 7 Mittelwagen dort nur 240 km/h fahren dürften, da die Stromabnehmer zu dicht zusammen stehen.

..mit 6 Mittelwagen.

Überlegung wäre da ein Nachrüsten einer Hochspannungsleitung zwischen den beiden Triebköpfen
oder einen völlig neuen Stromabnehmer mit aktiver Regelung.

Mein Vorschlag

TheFons, Donnerstag, 04.10.2012, 18:52 (vor 4946 Tagen) @ Henrik

Hallo,

Getestet wurde die Strecke glaube mal mit 2x101 und 6 IC-Wagen. Es gehen auch 7 oder 8.

Witzigerweise wurde 2001 sogar mal untersucht, ob man einen ICE 2 mit 2 TK oder mit motorisiertem Steuerwagen dort entlang schicken kann. Es stellte sich aber heraus, dass der Umbau zu teuer wäre und 2 Triebköpfe mit 7 Mittelwagen dort nur 240 km/h fahren dürften, da die Stromabnehmer zu dicht zusammen stehen.


..mit 6 Mittelwagen.

Überlegung wäre da ein Nachrüsten einer Hochspannungsleitung zwischen den beiden Triebköpfen
oder einen völlig neuen Stromabnehmer mit aktiver Regelung.

warum so kompliziert denken ? Wenn man von Köln aus in Siegburg, Montabaur, Limburg und Frankfurt Flughafen hält,
dann sind die Halteabstände so gering, dass man auch mit 240 km/h Spitze nur wenige Minuten langsamer ist als mit 300 km/h.

Was also spricht heutzutage dagegen, den ICE 2 mit Spitzengeschwindigkeit 240 km/h auf die KRM zu schicken ?


Viele Grüße

Mein Vorschlag

Henrik, Donnerstag, 04.10.2012, 21:50 (vor 4945 Tagen) @ TheFons

Getestet wurde die Strecke glaube mal mit 2x101 und 6 IC-Wagen. Es gehen auch 7 oder 8.

Witzigerweise wurde 2001 sogar mal untersucht, ob man einen ICE 2 mit 2 TK oder mit motorisiertem Steuerwagen dort entlang schicken kann. Es stellte sich aber heraus, dass der Umbau zu teuer wäre und 2 Triebköpfe mit 7 Mittelwagen dort nur 240 km/h fahren dürften, da die Stromabnehmer zu dicht zusammen stehen.

..mit 6 Mittelwagen.

Überlegung wäre da ein Nachrüsten einer Hochspannungsleitung zwischen den beiden Triebköpfen
oder einen völlig neuen Stromabnehmer mit aktiver Regelung.

warum so kompliziert denken? Wenn man von Köln aus in Siegburg, Montabaur, Limburg und Frankfurt Flughafen hält,
dann sind die Halteabstände so gering, dass man auch mit 240 km/h Spitze nur wenige Minuten langsamer ist als mit 300 km/h.

Was also spricht heutzutage dagegen, den ICE 2 mit Spitzengeschwindigkeit 240 km/h auf die KRM zu schicken ?

..die Beschleunigung kommt ja auch noch hinzu etc.

heutzutage ist eher recht ungünstig, wo doch die ICE 2 im Redesign sind.
Ist dieses abgeschlossen, sind die 407 im Betrieb und von den anderen ICE 3 auch mehr verfügbar.

Die Fragestellung stellt sich also eh nicht mehr, für einen dermaßen teuren ICE 2.


Viele Grüße

Mein Vorschlag

ICE-T-Fan, Donnerstag, 04.10.2012, 22:15 (vor 4945 Tagen) @ TheFons

Was also spricht heutzutage dagegen, den ICE 2 mit Spitzengeschwindigkeit 240 km/h auf die KRM zu schicken ?

Ganz einfach: Es gibt nicht genügend ICE2.

Mein Vorschlag

TheFons, Freitag, 05.10.2012, 12:41 (vor 4945 Tagen) @ ICE-T-Fan

Was also spricht heutzutage dagegen, den ICE 2 mit Spitzengeschwindigkeit 240 km/h auf die KRM zu schicken ?


Ganz einfach: Es gibt nicht genügend ICE2.

Hallo,

ist dem wirklich so ? Vielmehr scheint mir die ganze Sache nicht unbedingt am Mangel, sondern an
den von der Bahn gewollten Präferenzen zu liegen. Man muss schließlich keineswegs zwingend
jede Stunde in Hamm eine Zugteilung vornehmen. Mann kann auch jede zweite Stunde einen ICE 1 auf Berlin-Ruhr-Köln
fahren und somit zwei ICE2-Einheiten freisetzen.

Rechnen wir mal für einen ICE2-Pendelverkehr Köln-Siegburg-Montabaur-Limburg-Frankfurt Flughafen-Frankfurt
durch (ich rechne mit 85 Minuten Fahrzeit), dann kommen wir zu dem Ergebnis, dass man

- für einen 2-Stundentakt sagenhafte 2 ICE2-Züge braucht
- für einen Stundentakt 4 ICE2-Züge benötigt.

Das scheint mir nicht unmachbar. Ich freilich würde dahin tendieren, abwechselnd nach Frankfurt oder Mannheim zu fahren.

Auch eine Verlängerung der ICE2 Berlin-Ruhr-Köln nach Frankfurt würde übrigens kaum mehr als drei oder vier ICE2-Einheiten
zusätzlich beanspruchen.

Kurz und knapp zusammengefasst:

Berlin-Ruhr-Köln alle zwei Stunden mit ICE1, an denen kein Mangel besteht und die ohne Verlust von anderen Strecken
abgezogen werden können. Keine Flügelung in Hamm.

Alle zwei Stunden Berlin-Hamm mit zwei ICE2-Einheiten; dort Flügelung mit einem Teil in Richtung Ruhr, einem in Richtung
Wupper. Eine dieser beiden Einheiten, entweder die Ruhr- oder die Wuppereinheit, weiter nach Frankfurt.

Viele Grüße

Mein Vorschlag

ICE-T-Fan, Freitag, 05.10.2012, 14:29 (vor 4945 Tagen) @ TheFons

Was also spricht heutzutage dagegen, den ICE 2 mit Spitzengeschwindigkeit 240 km/h auf die KRM zu schicken ?


Ganz einfach: Es gibt nicht genügend ICE2.


Hallo,

ist dem wirklich so ? Vielmehr scheint mir die ganze Sache nicht unbedingt am Mangel, sondern an
den von der Bahn gewollten Präferenzen zu liegen. Man muss schließlich keineswegs zwingend
jede Stunde in Hamm eine Zugteilung vornehmen. Mann kann auch jede zweite Stunde einen ICE 1 auf Berlin-Ruhr-Köln
fahren und somit zwei ICE2-Einheiten freisetzen.

Rechnen wir mal für einen ICE2-Pendelverkehr Köln-Siegburg-Montabaur-Limburg-Frankfurt Flughafen-Frankfurt
durch (ich rechne mit 85 Minuten Fahrzeit), dann kommen wir zu dem Ergebnis, dass man

- für einen 2-Stundentakt sagenhafte 2 ICE2-Züge braucht
- für einen Stundentakt 4 ICE2-Züge benötigt.

Das scheint mir nicht unmachbar. Ich freilich würde dahin tendieren, abwechselnd nach Frankfurt oder Mannheim zu fahren.

Auch eine Verlängerung der ICE2 Berlin-Ruhr-Köln nach Frankfurt würde übrigens kaum mehr als drei oder vier ICE2-Einheiten
zusätzlich beanspruchen.

Kurz und knapp zusammengefasst:

Berlin-Ruhr-Köln alle zwei Stunden mit ICE1, an denen kein Mangel besteht und die ohne Verlust von anderen Strecken
abgezogen werden können. Keine Flügelung in Hamm.

Alle zwei Stunden Berlin-Hamm mit zwei ICE2-Einheiten; dort Flügelung mit einem Teil in Richtung Ruhr, einem in Richtung
Wupper. Eine dieser beiden Einheiten, entweder die Ruhr- oder die Wuppereinheit, weiter nach Frankfurt.

Viele Grüße

Man sieht es ja schon am Redesign. Obwohl effektiv nur zwei Einheiten fehlen, nämlich die, welche im Werk Berlin vorbereitet und die, welche in Nürnberg redesignt wird, müssen schon ICE-T in ICE2-Umläufe einspringen.

Mein Vorschlag

Henrik, Freitag, 05.10.2012, 18:48 (vor 4945 Tagen) @ TheFons

Was also spricht heutzutage dagegen, den ICE 2 mit Spitzengeschwindigkeit 240 km/h auf die KRM zu schicken ?

Ganz einfach: Es gibt nicht genügend ICE 2.

Hallo,

ist dem wirklich so ? Vielmehr scheint mir die ganze Sache nicht unbedingt am Mangel, sondern an
den von der Bahn gewollten Präferenzen zu liegen. Man muss schließlich keineswegs zwingend
jede Stunde in Hamm eine Zugteilung vornehmen. Man kann auch jede zweite Stunde einen ICE 1 auf Berlin-Ruhr-Köln
fahren und somit zwei ICE 2-Einheiten freisetzen.

Rechnen wir mal für einen ICE2-Pendelverkehr Köln-Siegburg-Montabaur-Limburg-Frankfurt Flughafen-Frankfurt
durch (ich rechne mit 85 Minuten Fahrzeit), dann kommen wir zu dem Ergebnis, dass man

- für einen 2-Stundentakt sagenhafte 2 ICE2-Züge braucht
- für einen Stundentakt 4 ICE2-Züge benötigt.

Das scheint mir nicht unmachbar. Ich freilich würde dahin tendieren, abwechselnd nach Frankfurt oder Mannheim zu fahren.

Auch eine Verlängerung der ICE2 Berlin-Ruhr-Köln nach Frankfurt würde übrigens kaum mehr als drei oder vier ICE2-Einheiten
zusätzlich beanspruchen.

Kurz und knapp zusammengefasst:

Berlin-Ruhr-Köln alle zwei Stunden mit ICE1, an denen kein Mangel besteht und die ohne Verlust von anderen Strecken
abgezogen werden können. Keine Flügelung in Hamm.

Alle zwei Stunden Berlin-Hamm mit zwei ICE2-Einheiten; dort Flügelung mit einem Teil in Richtung Ruhr, einem in Richtung
Wupper. Eine dieser beiden Einheiten, entweder die Ruhr- oder die Wuppereinheit, weiter nach Frankfurt.

Viele Grüße

..über die SFS wird er nicht nach Frankfurt fahren können, s.o.,
in der derzeitigen Konfiguration - andere sind zu teuer, s.o.

Zulassungen auf der KRM

Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 04.10.2012, 19:55 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

Getestet wurde die Strecke glaube mal mit 2x101 und 6 IC-Wagen. Es gehen auch 7 oder 8.

Witzigerweise wurde 2001 sogar mal untersucht, ob man einen ICE2 mit 2 TK oder mit motorisiertem Steuerwagen dort entlang schicken kann. Es stellte sich aber heraus, dass der Umbau zu teuer wäre und 2 Triebköpfe mit 7 Mittelwagen dort nur 240 km/h fahren dürften, da die Stromabnehmer zu dicht zusammen stehen.

Hallo,

laut diesem Posting sind auch mal 103er über die KRM gefahren. (4. Posting von oben)

http://www.bahninfo-forum.de/read.php?8,89745,90249

Grüße Andreas

Zulassungen auf der KRM

ICE-T-Fan, Donnerstag, 04.10.2012, 20:08 (vor 4945 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 04.10.2012, 20:10

Getestet wurde die Strecke glaube mal mit 2x101 und 6 IC-Wagen. Es gehen auch 7 oder 8.

Witzigerweise wurde 2001 sogar mal untersucht, ob man einen ICE2 mit 2 TK oder mit motorisiertem Steuerwagen dort entlang schicken kann. Es stellte sich aber heraus, dass der Umbau zu teuer wäre und 2 Triebköpfe mit 7 Mittelwagen dort nur 240 km/h fahren dürften, da die Stromabnehmer zu dicht zusammen stehen.


Hallo,

laut diesem Posting sind auch mal 103er über die KRM gefahren. (4. Posting von oben)

http://www.bahninfo-forum.de/read.php?8,89745,90249

Grüße Andreas

Das Problem ist nur, dass sie die von DB Netz erwartete Mindestgeschwindigkeit in den Steigungen wohl kaum halten können und ohne Wirbelstrombremse im Gefälle mutmaßlich keine 200 km/h fahren dürfen.

sie = 101, 103 und 120

Parcel-InterCity ueber die KRM?

Mak77, Samstag, 06.10.2012, 09:21 (vor 4944 Tagen) @ ICE-T-Fan

Duerfte der Parcel InterCity
http://de.wikipedia.org/wiki/Parcel_InterCity
mit 2x101 und Sgss-y 703 ueber die KRM verkehren?
(Evtl. auch mit Nachschub von 1x101 bzw 2x101?)
Betriebszeit in der Nacht, wenn kein ICE unterwegs ist (wegen Tunnelbegegnung..).


Ueber fundierte Antworten und Vermutungen freut sich

Mak77

über K-F nonstop und den KöFraX

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 04.10.2012, 09:48 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

Reservierungszettel:

man sollte alle ICE-Züge auf allen drei Bahnhöfen durchfahren lassen und zwischen Köln und Frankfurt im Bedarfsorientierten Takt Extrazüge anbieten die dann überall halten, siehe als Beispiel die 71x, 81x, 91x.

Das Verfahren funktioniert bei uns wunderbar zwischen Utrecht (Köln) und Den Bosch (Frankfurt): es gibt nur nonstop Züge und Züge die überall halten.
Bei uns hat Geldermalsen (Montabaur) keine Direktverbindung mit Amsterdam (Düsseldorf).
Braucht der Ort auch nicht, denn es gibt gute Umstiege in Utrecht (Köln).

ICE-T-Fan:

Vielleicht sollte man mit Auslieferung der ICx drüber nachdenken die fittesten IC-Wagen rundzuerneuern und einen NüMüX 2.0 auf der KRM einzuführen.

So ein KöFraX braucht sowieso 2 Loks und max. 6 Wagen, damit der Zug auch bei halber Traktion die Steigungen bewältigt.
Da K-F die einzige Strecke ist, die so extrem parametrisiert ist, müßte also eine kleine Splittergattung für eine solche Leistung bereitstehen.
Zudem haben BR 101 + IC-Wagen nicht mehr das ewige Leben, und ist eine Neubeschaffung von Fahrzeugen zwecks KöFraX nicht wahrscheinlich.
Also muß man wohl mit diesen Problemen leben.

Man kann sich die Frage stellen, ob diese Probleme hausgemacht sind.
Argument dafür: ja, man hat die Strecke so extrem parametrisiert, dass nur ein Fahrzeugtyp darüber fahren konnte. Dieser existierte damals auch nur im Siemenswerk. Mit einer entschäften Trassierung hätten auch lokbespannte Züge die Strecke befahren können.
Argument dagegen: nein, die landschaftliche Lage (Westerwald-Mittelgebrige) war derart, dass eine vereinfachte Trassierung nicht möglich war.

Und dann gibt es noch die These, dass K-F absichtlich so extrem parametrisiert wurde, um den Erfolg des ICE International sichern = Thalys und TGV fernhalten zu können.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

über K-F nonstop und den KöFraX

Henrik, Donnerstag, 04.10.2012, 15:09 (vor 4946 Tagen) @ Oscar (NL)

Reservierungszettel:

man sollte alle ICE-Züge auf allen drei Bahnhöfen durchfahren lassen und zwischen Köln und Frankfurt im Bedarfsorientierten Takt Extrazüge anbieten die dann überall halten, siehe als Beispiel die 71x, 81x, 91x.

Das Verfahren funktioniert bei uns wunderbar zwischen Utrecht (Köln) und Den Bosch (Frankfurt): es gibt nur nonstop Züge und Züge die überall halten.
Bei uns hat Geldermalsen (Montabaur) keine Direktverbindung mit Amsterdam (Düsseldorf).
Braucht der Ort auch nicht, denn es gibt gute Umstiege in Utrecht (Köln).

ICE-T-Fan:

Vielleicht sollte man mit Auslieferung der ICx drüber nachdenken die fittesten IC-Wagen rundzuerneuern und einen NüMüX 2.0 auf der KRM einzuführen.

So ein KöFraX braucht sowieso 2 Loks und max. 6 Wagen, damit der Zug auch bei halber Traktion die Steigungen bewältigt.
Da K-F die einzige Strecke ist, die so extrem parametrisiert ist, müsste also eine kleine Splittergattung für eine solche Leistung bereitstehen.
Zudem haben BR 101 + IC-Wagen nicht mehr das ewige Leben, und ist eine Neubeschaffung von Fahrzeugen zwecks KöFraX nicht wahrscheinlich.
Also muss man wohl mit diesen Problemen leben.

mit welchem Problem?
Ich sehe hier keines.
Es werden langfristig mehr ICE-Halte begründet erwünscht. Es werden langfristig mehr ICE zur Verfügung stehen.
Wo ist das Problem?

Man kann sich die Frage stellen, ob diese Probleme hausgemacht sind.
Argument dafür: ja, man hat die Strecke so extrem parametrisiert, dass nur ein Fahrzeugtyp darüber fahren konnte.

Es besteht kein zeitlicher und auch kein kausaler Zusammenhang - insofern passt diese These nicht.

Dieser existierte damals auch nur im Siemenswerk.

Zum Zeitpunkt des Vorstandsentscheid im Januar 1988 für die 40 Promille Trassierung existierte kein Zug / Zugtyp, der diese Steigung bewältigen könnte (bei Ausfall einer Traktionseinheit).
Auch 5 Jahre später war noch immer kein Zugkonzept vorhanden. In einer Arbeitsgruppe Bahn/Industrie wurden einige Konzepte untersucht, vertiefend dann neben dem ICE 3 mit verteilten Antrieb auch ein ICE 3 mit 2 Triebköpfen und 6 Mittelwagen.
Am 09.12.1993 wurde dann die Empfehlung hin zum Triebwagenzug ausgesprochen und wenige Monate später dann auch umgesetzt.

Mit einer entschärften Trassierung hätten auch lokbespannte Züge die Strecke befahren können.

Wie Du oben schreibst, wäre das derzeit auch möglich.

Und das Konzept der Triebkopflösung ICE 3 war eine durchaus sehr ernstzunehmende Lösung im Rahmen der Konzeptfindung.
Auch die beiden in Deutschland mit Zulassung verkehrenden TGV haben keine Probleme mit der Steigung der Strecke.

Argument dagegen: nein, die landschaftliche Lage (Westerwald-Mittelgebrige) war derart, dass eine vereinfachte Trassierung nicht möglich war.

Die Chronologie ist ja entgegengesetzt.
Im BVWP '85 war die NBS noch mit einer maximalen Steigung von 25 Promille enthalten.
Mitte der 80er Jahre hatten dann Untersuchungen gezeigt, dass mit 40 Promille erheblich flexibler trassiert werden könnte und somit eine Mrd eingespart werden könnte (etwa 15% der Streckenbaukosten).

Und dann gibt es noch die These, dass K-F absichtlich so extrem parametrisiert wurde, um den Erfolg des ICE International sichern = Thalys und TGV fernhalten zu können.

das passt zeitlich und vor allem kausal nicht.

Januar 1988 fiel die Entscheidung zur 40 Promille Trassierung.
Diese Trassierungsparameter brachte die DB im Jahre 1988 ein in die Überlegungen für das Lastenheft, in die "Konzeptionellen Vorgaben für die Hochgeschwindigkeitszüge der Schnellverbindung Paris-Brüssel-Köln/Amsterdam" (PBKA).
Am 28.01.1993 wurde das Vertragswerk zur Bestellung der PBKA-Züge unterzeichnet, ausdrücklich nicht fähig für Köln-Rhein/Main.

Das heißt also, auch noch 5 Jahre nach der Entscheidung für die 40 Promille Trassierung waren weder die Thalys-PBKA-Züge bestellt, noch stand die Konzeption für die ICE 3 fest, geschweige denn Aufträge erteilt.
Auch die TGV POS sowie TGV 2N2 waren noch weit entfernt von ihrer Konzeption bzw. Bau.

über K-F nonstop und den KöFraX

TheFons, Donnerstag, 04.10.2012, 19:08 (vor 4946 Tagen) @ Henrik

Hallo,

Im BVWP '85 war die NBS noch mit einer maximalen Steigung von 25 Promille enthalten.
Mitte der 80er Jahre hatten dann Untersuchungen gezeigt, dass mit 40 Promille erheblich flexibler trassiert werden könnte und somit eine Mrd eingespart werden könnte (etwa 15% der Streckenbaukosten).

So gut das Sparen auch ist, aber am Ende muss man sich nun über 100 und mehr Jahre mit einer vermurksten Strecke, die
für nur einen einzigen Triebwagentyp ausgerichtet ist, herumschlagen.

Eigentlich wäre eine Mischsstrecke erforderlich gewesen, die auch die mit Güterzügen überlastete Rheinstrecken entlassen hätte könnten. Eine Strecke, auf der eben alle Züge hätten verkehren können (wenn auch nicht immer müssen).

Wie töricht es war, die Strecke so extrem zu bauen, dass nur der ICE-3 darauf fahren kann, zeigt sich nun auch
an der im Prinzip überflüssigen Führung von Fernverkehrszügen auf der überlasteten Strecke Dortmund-Köln.

Heute fährt man Berlin-Köln UND Dortmund-KRM-Frankfurt mit zwei getrennten Zügen.

Hätte man die KRM für alle Züge gebaut, bräuchte man nur einen Zug fahren. Berlin-Köln-KRM-Frankfurt.
...
und nicht nur das, sondern man könnte heute mit einem gewöhnlichen IC Köln-Siegburg-Montabaur-Frankfurt Flughafen-
Frankfurt fahren.


Viele Grüße

über K-F nonstop und den KöFraX

Henrik, Donnerstag, 04.10.2012, 22:05 (vor 4945 Tagen) @ TheFons

Nabend,

Im BVWP '85 war die NBS noch mit einer maximalen Steigung von 25 Promille enthalten.
Mitte der 80er Jahre hatten dann Untersuchungen gezeigt, dass mit 40 Promille erheblich flexibler trassiert werden könnte und somit eine Mrd eingespart werden könnte (etwa 15% der Streckenbaukosten).

So gut das Sparen auch ist, aber am Ende muss man sich nun über 100 und mehr Jahre mit einer vermurksten Strecke, die
für nur einen einzigen Triebwagentyp ausgerichtet ist, herumschlagen.

der kausale Zusammenhang ist entgegengesetzt, s.o.

Der Strecke kann man es schwer anlasten, dass bislang lediglich die 403 & 406 der DB & NS im täglichen Betrieb auf ihr fährt
..und demnächst die 407.

Die Auslastung ist so gering aber auch nicht - gewiss, sie könnte bei günstigeren Preisen noch höher sein und war entsprechend höher prognostiziert mit einem anderen Preisprognosefall.

der finanzielle Unterschied ist nicht wenig, in den Einmalkosten wie auch dauerhaften Kosten.

Eigentlich wäre eine Mischstrecke erforderlich gewesen, die auch die mit Güterzügen überlastete Rheinstrecken entlassen hätte könnten. Eine Strecke, auf der eben alle Züge hätten verkehren können (wenn auch nicht immer müssen).

Anfangs war auch noch leichter Güterverkehr wie auch Nachtzüge mit vorgesehen.
Das verlor sich aber dann in den weiteren Planungen - so wurde der Bau nochmal einfacher und billiger.

Die Notwendigkeit bzw. Wirtschaftlichkeit einer Mischverkehrsstrecke mit Rampen von maximal 12,5 Promille war damals nicht gegeben.

Wieviele Güterzüge sind seit 2006 auf der NBS Nürnberg-Ingolstadt gefahren?

Wie töricht es war, die Strecke so extrem zu bauen, dass nur der ICE 3 darauf fahren kann, zeigt sich nun auch
an der im Prinzip überflüssigen Führung von Fernverkehrszügen auf der überlasteten Strecke Dortmund-Köln.

Heute fährt man Berlin-Köln UND Dortmund-KRM-Frankfurt mit zwei getrennten Zügen.

Hätte man die KRM für alle Züge gebaut, bräuchte man nur einen Zug fahren. Berlin-Köln-KRM-Frankfurt.
...

..und mit welchem Hintergrund?
Nützen würde es nur Fahrgäste, die in Bielefeld & Hamm zusteigen.
Deren Zielverkehr ist aber nicht gerade Frankfurt etc.
Rein betrieblich machen derlei Linen eher weniger Sinn.
Einen ICE 3 gibt es ja, der diesen Weg abends nimmt und dann etwa Mitternacht in Hannover endet,
Tagesrandlage.

und nicht nur das, sondern man könnte heute mit einem gewöhnlichen IC Köln-Siegburg-Montabaur-Frankfurt Flughafen-Frankfurt fahren.

Und wozu das?
Diese Stationen werden doch bedient, durch ICE 3.


Ciao,
Henrik

über K-F nonstop und den KöFraX

GibmirZucker, Donnerstag, 04.10.2012, 22:14 (vor 4945 Tagen) @ TheFons

Eigentlich wäre eine Mischsstrecke erforderlich gewesen, die auch die mit Güterzügen überlastete Rheinstrecken entlassen hätte könnten. Eine Strecke, auf der eben alle Züge hätten verkehren können (wenn auch nicht immer müssen).

Die deutschen NBS werden ja tagsüber nicht von Güterzügen befahren, selbst wenn sie als Mischstrecke ausgelegt worden sind. Für nächtliche Güterzüge macht das auf der Relation auch keinen großen Sinn, Steigungen wären, wenn auch geringere vorhanden. Die Strecken am Rhein sind dagegen ganz flach. Nachts stehen da vier Geleise zur Verfügung, setzt man die Zugfolgezeit auf 2 Minuten (wieviel sind es aktuell?), hat man je Strecke, wenn der Personenverkehr ruht, 30 Züge pro Stunde, d.h. auf beiden Strecken zusammen sind theoretisch 60 Züge, sagen wir inkl. Puffer um die 50 Züge möglich. Warum sollte man die NBS durch eine Güterzugtauglichkeit noch zusätzlich verteuern?

über K-F nonstop und den KöFraX

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 05.10.2012, 00:17 (vor 4945 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 05.10.2012, 00:18

So ein KöFraX braucht sowieso 2 Loks und max. 6 Wagen, damit der Zug auch bei halber Traktion die Steigungen bewältigt.

Das wäre dann Hg 160 km/h wergen dem Stromabnehmerabstand bei Sandwichbespannung mit 6 Wagen, weil die Technik sagt: ZWS oder ZDS aber nicht beides gleichzeitig. Für 200 km/h müßte man die 101 und Bpmbdzf mit ZMS nachrüsten oder in Köln und Frankfurt die Loks umsetzen.

Da K-F die einzige Strecke ist, die so extrem parametrisiert ist, müßte also eine kleine Splittergattung für eine solche Leistung bereitstehen.
Zudem haben BR 101 + IC-Wagen nicht mehr das ewige Leben, und ist eine Neubeschaffung von Fahrzeugen zwecks KöFraX nicht wahrscheinlich.
Also muß man wohl mit diesen Problemen leben.

Neufahrzeuge werden 2016 zumindest für den MüNüX kommen. Wahrscheinlich wird es sich dabei aber um ICx mit NV-Ausstattung handeln und der ICx darf ja auch nicht auf die KRM. Bleibt noch die Möglichkeit neue 407 mit NV-Paket zu beschaffen. Wenigstens die dürfen auf die KRM.


Man kann sich die Frage stellen, ob diese Probleme hausgemacht sind.
Argument dafür: ja, man hat die Strecke so extrem parametrisiert, dass nur ein Fahrzeugtyp darüber fahren konnte. Dieser existierte damals auch nur im Siemenswerk. Mit einer entschäften Trassierung hätten auch lokbespannte Züge die Strecke befahren können.

Man stelle sich vor, es hätte beim ICE3 irgendwelche Probleme mit der Zulassung gegeben. Dann würde die KRM heute vor sich hin vegetieren und Mio. wären für die Katz investiert worden.

Argument dagegen: nein, die landschaftliche Lage (Westerwald-Mittelgebrige) war derart, dass eine vereinfachte Trassierung nicht möglich war.

Es wäre einiges teurer gewesen, aber eine flachere, ggf. kurvigere Strecke wäre bestimmt realisiebar gewesen.
Die Frage ist: was kommt nach den ICE3 und VelaroD? Von Hg >250 km/h scheint man sich zu verabschieden


Und dann gibt es noch die These, dass K-F absichtlich so extrem parametrisiert wurde, um den Erfolg des ICE International sichern = Thalys und TGV fernhalten zu können.

Zur KRM-Zulassung des TGV-Duplex gab es hier eine Diskussion. Der AGV dürfte auf der KRM fahren, da mit Wirbelsrombremse ausgestattet.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]

über K-F nonstop und den KöFraX

GibmirZucker, Freitag, 05.10.2012, 00:55 (vor 4945 Tagen) @ 218 466-1

Man stelle sich vor, es hätte beim ICE3 irgendwelche Probleme mit der Zulassung gegeben. Dann würde die KRM heute vor sich hin vegetieren und Mio. wären für die Katz investiert worden.

Oder man stelle ich vor, dass EBA hätte nicht angeordnet, die Ultraschall-Intervalle massiv zu verkürzen, sondern die Züge bis zu einem Achstauch ganz außer Betrieb zu setzen. Wenn z.B. die Materialfehler noch gravierender wären.

Die Frage ist: was kommt nach den ICE3 und VelaroD? Von Hg >250 km/h scheint man sich zu verabschieden

Solche Fragen sollte man sich nicht schon jetzt unbedingt stellen. Falls nicht neue Probleme auftreten und der ICE3/Velaro wie andere Fahrzeuge mindestens 30 Jahre in Betrieb bleibt, dann haben wir noch 20 Jahre Zeit bis das Problem langsam akut wird. Ob DB Fernverkehr (oder eine Nachfolgeorganisation) es sich dann leisten kann, nur noch Züge für 249km/h zu beschaffen, während etwa die SNCF mit KRM-tauglichen AGV einsteigt und 300 fahren wird, bezweifle ich. Oder, sollte die Wirtschaftskrise ganz hart zuschlagen, wird man sich in 20 vielleicht mit 160km/h begnügen.

über K-F nonstop und den KöFraX

ICE-T-Fan, Freitag, 05.10.2012, 03:21 (vor 4945 Tagen) @ 218 466-1

So ein KöFraX braucht sowieso 2 Loks und max. 6 Wagen, damit der Zug auch bei halber Traktion die Steigungen bewältigt.


Das wäre dann Hg 160 km/h wergen dem Stromabnehmerabstand bei Sandwichbespannung mit 6 Wagen, weil die Technik sagt: ZWS oder ZDS aber nicht beides gleichzeitig. Für 200 km/h müßte man die 101 und Bpmbdzf mit ZMS nachrüsten oder in Köln und Frankfurt die Loks umsetzen.

101-Sandwich mit 6 IC-Wagen sollte aufgrund der Oberleitungsbauart Re330 und der damit höheren mechanischen Spannung auch mit 200 km/h gehen.

Die Politiker bescheissen ihr Gebiet zusammen ...

Steffen, Donnerstag, 04.10.2012, 10:07 (vor 4946 Tagen) @ ICE-T-Fan

In dem verlinkten Zeitungsartikel steht:

"In einem Umkreis von rund 30 Pkw-Minuten leben über 500 000 Menschen, sind mehr als 60 000 Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk aktiv"

Also: 30 PKW-Minuten, das dürfte ein Radius von gut 40 km sein (oder etwas mehr).

In diese 40 km fallen:
*Koblenz (100.000 EW)
*Neuwied (65.000 EW)
*Limburg/Lahn (35.000 EW)

Da Koblenz an einer anderen Bahnlinie hervorragend angebunden ist (mindestens stündlich Fernverkehr + diverser Nahverkehr), Neuwied eher den Bahnhof Koblenz nutzen dürfte und Limburg einen eigenen ICE-Bahnhof hat, umfasst das Einzugsgebiet des Bahnhof Montabaus beiweitem nicht 500 000 Menschen. Wenn man realistische Zahlen nimmt wirken die Politikerforderungen geradezu lächerlich...

--
[image]

Die Entstehungsgeschichte von ICE-Montabaur und ICE-Limburg

GUM, Donnerstag, 04.10.2012, 10:20 (vor 4946 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 04.10.2012, 10:20

Danke für den kurzen, deftigen Beitrag :-)

Wer an die Entstehung der beiden Bahnhöfe Montabaur und Limburg denkt, der weiß ja warum mindestens einer der Bahnhöfe ins "Nirgendwo" gebaut worden ist und die Abstände der beiden Bahnhöfe so gering zueinander ist. Jeder Abgeordnete wollte ja "seine" Bevölkerung mit einem Bahnhof beglücken....

Die Politiker bescheissen ihr Gebiet zusammen ...

ICE-TD, Donnerstag, 04.10.2012, 11:07 (vor 4946 Tagen) @ Steffen

Vor allem in den rechtsrheinischen Stadtbezirken und Neuwied dürfte die Anbindung über Montabaur nach Frankfurt aber besser sein. Da fährt man mit dem Auto ich schätze mal eine halbe Stunde bis Montabaur und anschließend noch eine 3/4 Stunde mit dem Zug bis Frankfurt. Wenn die Pendler zum Koblenzer Hbf fahren dürften sie mit dem ÖPNV und PKW auch eine halbe Stunde unterwegs sein, vielleicht noch einen Platz im teuren Parkhaus suchen und dann noch anderthalb Stunden mit dem IC/ICE nach Frankfurt.

Die Politiker bescheissen ihr Gebiet zusammen ...

heinz11, Donnerstag, 04.10.2012, 12:44 (vor 4946 Tagen) @ ICE-TD

Vor allem in den rechtsrheinischen Stadtbezirken und Neuwied dürfte die Anbindung über Montabaur nach Frankfurt aber besser sein. Da fährt man mit dem Auto ich schätze mal eine halbe Stunde bis Montabaur und anschließend noch eine 3/4 Stunde mit dem Zug bis Frankfurt. Wenn die Pendler zum Koblenzer Hbf fahren dürften sie mit dem ÖPNV und PKW auch eine halbe Stunde unterwegs sein, vielleicht noch einen Platz im teuren Parkhaus suchen und dann noch anderthalb Stunden mit dem IC/ICE nach Frankfurt.


Nicht nur in den rechtsrheinischen Stadtbezirken. Die Sogwirkung des ICE-Halts Montabaur ist nicht zu unterschätzen. Als ich in Koblenz tätig war (übrigens auf der "richtigen" Rheinseite), und dann die Stelle nach Frankfurt verlegt wurde, bin ich auch mit dem Auto in ca. 25 Minuten nach MTB gedüst und habe mich in den ICE geschwungen. Zeitlich unschlagbar und ab/bis MTB keinen Streß auf der A 3. Wer die mal gependelt ist, weiß, wovon ich rede.


heinz

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