Mit Kind und Rollstuhl unterwegs mit der DB AG (Reiseberichte)

moonglum, Hagen, Mittwoch, 29.08.2012, 12:02 (vor 4954 Tagen) @ sflori

Kann ich nur bestätigen, da geht trotz guten Willens eine Menge oft schief.
Hagen zeigt sich ja am Hbf so lange sehr flexibel, wie die Aufzüge funktionieren, die nun endlich komplett da sind... und gerade zum S-Bahnsteig 11/12 auch immer wieder tagelang defekt sind. Wie oft stand dort ein demotivierter Fahrgast samt Rollstuhl, und es musste die Feuerwehr oder sonstwer gerufen werden, um ihn dort herunter zu bekommen.

Ganz dramatisch ist mir eine Szene in Erinnerung aus Sonthofen. Die Mama im Rollstuhl war mit kleiner Tochter in Oberstdorf gewesen. Leider wurden wegen Brückenbau bei Fischen die Züge erst ab Sonthofen bereit gestellt, so auch deren IC nach Hamburg.
Erst ging es in den Bus, der vollkommen überfüllt gewesen ist. Aber dann in Sonthofen half NIEMAND der Familie, auf den Bahnsteig 3 zu kommen. Bahnmitarbeiter waren nicht zu sehen, die Kleine weinte bitterlich in Panik.

Ich weiss nicht, wie ich es geschafft habe, Rollstuhl und Mama zum Zug zu begleiten, Treppe runter, Treppe rauf, rein in den Zug, alles innerhalb weniger Minuten....
Dass Sonthofen auf solche Umstände überhaupt nicht vorbereitet ist, hat mir wieder gezeigt, wie riskant solch eine Reise unter solchen Bedingungen sein kann.

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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

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