4 Tage durch die Benelux-Länder (mit vielen Bildern) (2/2) (Reiseberichte)

TD, Sonntag, 24.06.2012, 15:20 (vor 5018 Tagen)

Hallo zusammen,

in Teil 1 unserer Benelux-Tour waren wir in Gent angekommen, dort beginnen wir nun den dritten Tag.


Tag 3: Gent – Antwerpen – Amsterdam

Nachdem ich gestern Abend nicht mehr ganz so aufnahmefähig war, haben wir heute Vormittag ausreichend Zeit, um Gent in Ruhe und bei Tageslicht noch einmal anzusehen.

[image]
St.-Niklas-Kirche

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]
Burg Gravensteen gehört zu den größten Wasserburgen Europas

[image]

[image]

[image]

Die beiden Kais Korenlei (Bilder oben) und Graslei (Bilder unten) gehören zum mittelalterlichen Hafen am Fluss Leie und bilden mit ihren Giebel- und Gildenhäusern das Herz der Altstadt von Gent.

[image]

[image]

[image]

[image]

Mit der Straßenbahn fahren wir nun vom Korenmarkt zum Bahnhof Gent Sint-Pieters, der sich am Rande des Stadtzentrums befindet.

[image]

Der Bahnhof wurde zur Weltausstellung 1913 gebaut und steht unter Denkmalschutz – schade, dass der Turm gerade verhüllt ist.

[image]

Aber gut, dann widmen wir uns eben den beeindruckenden Wand- und Deckengemälden im Inneren.

[image]

Mit dem nächsten IC fahren wir nun weiter durch Flandern nach Antwerpen.

[image]

[image]

[image]

Nach einer knappen Stunden Fahrzeit erreichen wir Antwerpen Central und kommen auf dem Kopfbahnhof-Teil an.

[image]

Uns begrüßt eine beeindruckende Bahnhofshalle, die wir nachher vor der Weiterfahrt noch einmal anschauen. Doch zunächst machen wir uns nun aber zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Das Zentrum liegt zwar ein Stück vom Bahnhof entfernt, allerdings besteht der Weg fast durchgehend aus Fußgängerzonen und ist so ganz angenehm.

[image]
Durch die Fußgängerzone Meir...

[image]
...laufen wir zum Marktplatz Grote Markt.

[image]

Der Grote Markt ist gesäumt von Gildehäusern...

[image]

[image]

...und dem prächtigen Rathaus (Stadhuis)...

[image]

...sowie der Liebfrauenkathedrale, der größten gotischen Kirche Belgiens.

[image]

Unweit des Marktes fließt die Schelde durch die Stadt...

[image]

...an deren Ufer die Stadtburg Het Steen wacht.

[image]

[image]

Vorbei am Brabobrunnen vor dem Rathaus laufen wir dann zurück zum Bahnhof.

[image]

Der Bahnhof wird auch Spoorwegkathedraal (Eisenbahnkathedrale) genannt – ein passender Titel für den stattlichen Bau.

[image]

Der Bahnhof präsentiert sich von außen mit einem prächtigen Gebäude, innen fühle ich mich mit dem Blick nach unten über die Rolltreppen und die Gleise im Tiefgeschoss etwas an den Berliner Hauptbahnhof erinnert, wobei es hier in Antwerpen sogar drei Ebenen gibt.

[image]

[image]

Ursprünglich hatte ich angedacht, von Antwerpen mit dem Thalys noch Amsterdam zu fahren. Für die gewünschte Verbindung hatte Thalys aber keine preiswerten Tickets mehr im Angebot. Auf der Internetseite der belgischen Bahn ist mir dann ein Aktionsangebot ins Auge gestochen, wonach man im IC in der 1. Klasse für 25 € von jedem Bahnhof in Belgien zu jedem Ziel in den Niederlanden fahren kann. Und so fahren wir nun im IC über Rotterdam und Den Haag nach Amsterdam.

[image]

Unser Zug fährt vom Durchfahrtsgleis im zweiten Untergeschoss ab. Während es in Belgien keine Bordgastronomie gab, ist hier nun immerhin eine Minibar unterwegs.

[image]

[image]

[image]

Auf der Fahrt durch die Niederlande überqueren wir die verschiedenen Arme des Rheindeltas mit Maas, Waal und Niederrijn – morgen werden wir dann den Rhein häufiger queren.

[image]

Der Zug fährt allerdings nur nach Amsterdam Sloterdijk, so dass wir noch einmal umsteigen müssen und für 5 Minuten noch in einem Doppelstock-IC Platz nehmen bevor wir Amsterdam Centraal erreichen.

[image]

[image]

Den Rest des Tages verbringen wir in Amsterdam.

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

Es geht gleich weiter...

--
[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

4 Tage durch die Benelux-Länder - Fortsetzung von Teil 2

TD, Sonntag, 24.06.2012, 15:25 (vor 5018 Tagen) @ TD

Tag 4 Amsterdam – Köln – Konstanz

Heute treten wir nun die Heimreise an. Nachdem es gestern Abend bewölkt war, begleitet uns die Sonne auf dem Weg zum Hauptbahnhof Amsterdam Centraal. Um kurz nach acht fährt unser ICE International ab. Wir haben diesmal eines der Abteile im ICE 3 - und das sogar für uns alleine.

[image]

[image]

[image]

[image]
Blick vom Zug auf das Wissenschaftsmuseum Nemo

Jetzt am Sonntagmorgen ist das eine entspannte Fahrt durch die Niederlande, entlang des Niederrheins und durch das Ruhrgebiet nach Köln. Bei der Buchung der Fahrkarte hatte ich lange gerungen, für welchen Weg ich mich entscheiden soll. Lieber gemütlich durch das Rheintal oder in rasanter Fahrt über die Schnellfahrstrecke? Beides hat seinen Reiz, da fällt mir die Entscheidung immer schwer, zumal bei dem Europa-Spezial der Preis für beide Strecken gleich ist. Bei der Fahrkartenbuchung spekuliere ich auf schönes Wetter und entscheide mich dann für eine Pause in Köln mit anschließender Weiterfahrt durch das Rheintal.

Wir haben nun also etwa 2 Stunden Aufenthalt in Köln, die wir für einen sonntäglichen Stadtspaziergang nutzen...

[image]

[image]

[image]

[image]

anschließend geht es noch auf einen Kaffee in die Lounge.

[image]

[image]

Mit einem IC geht es nun weiter Richtung Süden. Gleich beim Einsteigen bemerke ich: Mist, der Gang ist links - unsere Fensterplätze sind somit auf der falschen Seite. Und auch das Wetter ist nicht mehr ganz so strahlend, aber dafür haben wir wieder ein Abteil für uns, so ist die Fahrt durchs Rheintal doch wieder schön – und vielleicht klappt‘s ja das nächste Mal mit Sonne und Fensterplatz auf der richtigen Seite.

[image]

[image]

[image]

[image]
Burg Pfalzgrafenstein

Die Fahrt durch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal mit vielen Burgen und netten Orten ist doch immer wieder schön. Der Zug baut etwas Verspätung auf - da wir aber in Heidelberg eine großzügige Umsteigezeit von 40 Minuten haben, können wir das entspannt sehen, so brauchen wir dort schon nicht so lange auf den IC „Schwarzwald“ zu warten.

[image]
Der IC „Schwarzwald“ erreicht Heidelberg

[image]
Leider sind die wenigen zu öffnenden Fenster im Bistrowagen schon besetzt, deshalb gibt’s von der Schwarzwaldbahn nur ein Alibi-Bild.

[image]

Im Bordbistro macht sich nun bemerkbar, dass der Zug schon einen ganzen Tag quer durch Deutschland unterwegs ist, denn die Vorräte sind geplündert und die Bestellung wird zum Glücksspiel, erst der dritte Imbisswunsch ist ein Treffer.

[image]

In Köln sowie zwischen Ludwigshafen und Mannheim haben wir den Rhein heute schon zwei Mal überquert, nun queren wir den Fluss in Konstanz auf den letzten Metern der Tour ein drittes Mal.

[image]

Nach 4 Tagen, 9 Städten und über 2.000 Schienenkilometern endet unsere Tour am Abend wieder in Konstanz.

Viele Grüße

Tobias

PS: Meine früheren Reiseberichte gibt’s unter www.bahnreiseberichte.de. Und wer auch so gerne tolle Bahntouren unternimmt und Tipps und Tricks für die Reiseplanung an andere Reisende weitergeben möchte, ist als Autorin oder Autor beim Bahnreise-Wiki willkommen.

--
[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

Vielen Dank!

Fabian318, Münster i. W., Sonntag, 24.06.2012, 16:41 (vor 5018 Tagen) @ TD
bearbeitet von Fabian318, Sonntag, 24.06.2012, 16:41

Danke, sehr schöner Bericht.

Und, was ist dein allgemeines Fazit zu den drei Ländern?

Chapeau!

Thalyseo, Sonntag, 24.06.2012, 16:44 (vor 5018 Tagen) @ TD

Hallo Tobias,


meinen Dank für den erstklassigen Bericht, dessen vier Teile ich ausführlich gelesen habe. Schreit nach einen Reiseführer! -;)

Seit Fabian - wohlverdient - "ruht", hört man relativ wenig aus Benelux, zumal ich - trotz Grenznähe (= ca. 90 km bis B und NL) - nur noch selten dorthin komme.

Sicherlich ist das für vier Tage aber auch recht viel und muss erst verarbeitet werden; aber das macht ja gerade Lust auf mehr.

Da ich mal fragen, wie so die belgischen Städte auf dich gewirkt haben?

Die belgischen Küstenstädte (De/La Panne, Oostende, Knokke, etc.) wirken auf mich irgendwie egal (= aber nicht häßlich), Gent kenne ich nicht, erinnert mich aber sehr an Brügge (= mein Cousin zieht bspw. Gent Brügge vor).

Bruxelles kenne ich recht gut, Antwerpen nur wenig: Was hat dir dort besonders gefallen (bzw. misfallen)?

Übrigens, noch eine kleine Bemerkung zu den belgischen Zügen: Auch die AM 62-79 leisten dort IC-Dienst (= "on met en rails ce qu´il roule"); mitunter anzutreffen auf der IC-Linie F (=> Liège=Guillemins >-< Quiévrain).

Wenn du nochmal in der Region bist, empfehle ich übrigens folgende Route:
Amsterdam - Maastricht - Lüttich - Luxembourg //Bus o. ä.// Saarbrücken - Strasbourg

Maastricht ist für mich eine sehr sehenswerte Stadt, Lüttich muss man sich genauer ansehen, entdeckt dann aber den Charme der Stadt; Saarbrücken - Strasbourg gehört zu meinen Lieblingsbahnstrecken. Zur Bahnstrecke Liège - Luxembourg möchte ich mich nicht äußern; gefällt mir nur bedingt.

Sehr schön finde ich jedoch die "Paralellstrecke" Köln - Eifel - Trier, die sich dann mit einer Weiterfahrt nach Saarbrücken - und weiter nach Strasbourg - sehr schön verbinden lässt. *träum*

Freue mich auf weitere tolle Berichte; es grüßt

Thalyseo

PS: Da das viel zu wenig getan wird, möchte ich das hier einmal anmerken: ich finde es gut, dass du dir die Zeit genommen hast, Gesichter unkenntlich zu machen. Mit dem Datenschutz sollte nicht gespaßt werden!

Chapeau!

Fabian318, Münster i. W., Sonntag, 24.06.2012, 17:11 (vor 5018 Tagen) @ Thalyseo

Seit Fabian - wohlverdient - "ruht", hört man relativ wenig aus Benelux, zumal ich - trotz Grenznähe (= ca. 90 km bis B und NL) - nur noch selten dorthin komme.

Ich ruhe nicht, ich bin nur was zu faul zurzeit, einen Bericht zu schreiben. Hätte aber z.B. noch Brüssel, Luxemburg, Dordrecht - Scheveningen und Leeuwarden - Stavoren anzubieten. :-)

Chapeau!

TRAXXP160DE, HBIK, Sonntag, 24.06.2012, 22:26 (vor 5018 Tagen) @ Fabian318

Thanks für den Bericht. Wenn ich mal Lust und Zeit habe, könnte ich noch einiges aus der Euregio 1) und der belgischen Nordseeküste beisteuern.

1) Euregio: Eupen, Lüttich, Maastricht, Tongeren, Verviers, Spa.

Weiß noch nicht, wann ich dazu komme. Müsste auch einige Bilder noch sichten und aussortieren. Liege/ Luik/ Lüttich ist für mich mittlerweile ein echtes Ausflugsziel geworden. Wenn es nicht nur Bilder mit Bahnbezug sein müssen, gerne.

greetings

Heiko

Chapeau!

TD, Sonntag, 24.06.2012, 17:51 (vor 5018 Tagen) @ Thalyseo

Ich freue mich, dass Euch der Bericht gefallen hat. Da Fabian und Thalyseo beide nach einem Fazit gefragt haben:

Auch wenn es sich um Nachbarländer handelt, liegen die 3 Länder für mich ziemlich weit weg, d.h. ich kann nicht einfach in einem Tagesausflug über die Grenze fahren, sondern muss mindestens 2 oder mehr Tage einplanen, deshalb war ich zuvor auch noch nie in den Ländern unterwegs.

Luxemburg:
Zur Bahn kann ich nicht viel sagen – ich war dort ja nur mit ausländischen Zügen unterwegs.
Die Stadt ist vor allem durch die geografische Lage mit den umgebenden Tälern interessant. Natürlich keine Großstadt (hat nur wenig mehr Einwohner als meine Heimatstadt Konstanz) aber trotzdem sehenswert, ich bereue es nicht, dort einen Stopp eingelegt zu haben.

Belgien:
Von der belgischen Bahn bin ich begeistert: ein dichter Takt, angenehme Züge, erinnert mich mit der Unaufgeregtheit an die Schweiz (perfektes Basisangebot ohne Schnickschnack - keine Zuschläge, keine Reservierungen, kein APS und Zeitungsservice).
Die belgischen Städte haben mir auch sehr gut gefallen, vor allem Brüssel, Brügge und Gent haben es mir angetan – wobei Gent mein Favorit ist. Als Binnenländer schnuppere ich gerne mal etwas Meeresluft, deshalb habe ich gerne einen Abstecher an die Küste gemacht, wobei ich Thalyseo zustimme, dass die Städte selbst nicht so herausragen (das merkt man vielleicht auch im Reisebericht, wenn man etwas „zwischen den Bildern liest“).
Antwerpen ist auch sehr schön, wobei bei mir dann vielleicht auch eine gewisse Sättigung an Marktplätzen, Rathäusern und Giebelhäusern eingetreten ist. Mir persönlich haben die kleineren Städte Brügge und Gent besser gefallen, aber auch den Besuch in Antwerpen will ich nicht missen.

Niederlande:
Zur Bahn kann ich nicht so viel sagen - es waren ja nur 2 Züge. Nur weil in einem Zug die Inneneinrichtung nicht ganz durchdacht war (mit heruntergeklapptem Tisch kann man den Papierkorb nicht mehr öffnen) will ich mir da kein Urteil erlauben.
Amsterdam hat mir auch sehr gut gefallen, es war nur schade, dass das Wetter nicht mehr so mitgespielt hat, wobei rückblickend dann die Sonnenbilder aus Belgien die Bilder aus Amsterdam etwas überstrahlen.

Mein Fazit? Alle 3 sind tolle (Bahnreise-)Länder, die ich gerne irgendwann mal wieder besuche, wobei es noch so viele viele weiße Flecken und Bahnstrecken auf meiner Europa-Karte gibt...

Viele Grüße

Tobias

--
[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

Luxemburg

Steffen, Sonntag, 24.06.2012, 21:20 (vor 5018 Tagen) @ TD

Auch von mir vielen Dank für den Bericht! Da bekomme ich lust, mich auf mein Rad zu schwingen und gen Westen zu düsen.....:)

Zu Luxemburg muss ich sagen: Von den Einwohnern her gewiss keine Großstadt, die Stadt und ihr Angebot machen sie aber zu einer! Es ist wesentlich mehr los wie beispielsweise in Aachen mit drei mal so vielen Einwohnern.

Alle anderen "Städte" in Luxemburg sind dann aber wirklich Dörfer!

Von den drei genannten flämischen Städten gefällt mir persönlich Brügge am besten, gefolgt von Gent und dann Antwerpen. Sind aber alles drei tolle Städte!

--
[image]

Einwohnerzahl und "Leben"

Fabian318, Münster i. W., Montag, 25.06.2012, 01:40 (vor 5018 Tagen) @ Steffen

Zu Luxemburg muss ich sagen: Von den Einwohnern her gewiss keine Großstadt, die Stadt und ihr Angebot machen sie aber zu einer! Es ist wesentlich mehr los wie beispielsweise in Aachen mit drei mal so vielen Einwohnern.

Dass deutsche Städte bei gleicher Einwohnerzahl weitaus provinzieller wirken als in anderen Ländern, liegt ja auch viel daran, dass die Einwohnerzahl hier durch zig Eingemeindungen oft sehr vergrößert worden ist. - Wenn ich zum Beispiel an Brüssel denke, die Stadt Brüssel hat nur 180.000 Einwohner. Niederländische Städte in der Größenordnung 60-80 Tsd. EW sind eher mit einer typischen deutschen Stadt mit 120 Tsd. Einwohnern vergleichbar.

Siehe auch die Diskussion, welches nun die größte Stadt mit ICE-Halt ist. - Paris liegt da ziemlich abgeschlagen, da dort vieles nicht zur Stadt Paris, sondern offizielle zum Umland gehört.

Chapeau!

Fabian318, Münster i. W., Montag, 25.06.2012, 01:44 (vor 5018 Tagen) @ TD

Danke,

Die belgischen Städte haben mir auch sehr gut gefallen, vor allem Brüssel, Brügge und Gent haben es mir angetan –

dir fehlen dann ja noch wallonische Städte. In der Kategorie Städtchen kann ich Dinant an der Maas in jedem Fall empfehlen, sehr schön gelegen und sicher ein paar Stündchen wert. - Von Luxemburg ist die Anreise über die Athus-Maas-Linie (Athus-Meuse) nicht uninteressant.

Zur Bahn kann ich nicht so viel sagen - es waren ja nur 2 Züge. Nur weil in einem Zug die Inneneinrichtung nicht ganz durchdacht war (mit heruntergeklapptem Tisch kann man den Papierkorb nicht mehr öffnen) will ich mir da kein Urteil erlauben.

Und das sogar bei quasi dem neuesten Modell, was da rumfährt... Bei den modernisierten ICM (die charakteristischen "Koploper") ist bei den Dreiteilern auch ein Konstruktionsfehler enthalten, bei der Reihenbestuhlung ist der Papierkorb so ungünstig in der Rückenlehne angebracht, dass man sich dauernd die Knie stößt. Bei den später modernisierten Vierteilern ist das zum Glück abgestellt.

Gruß
Fabian

Niederlande

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.06.2012, 10:27 (vor 5018 Tagen) @ Fabian318

TD:

Zur Bahn kann ich nicht so viel sagen - es waren ja nur 2 Züge. Nur weil in einem Zug die Inneneinrichtung nicht ganz durchdacht war (mit heruntergeklapptem Tisch kann man den Papierkorb nicht mehr öffnen) will ich mir da kein Urteil erlauben.

Fabian Schuler:

Und das sogar bei quasi dem neuesten Modell, was da rumfährt... Bei den modernisierten ICM (die charakteristischen "Koploper") ist bei den Dreiteilern auch ein Konstruktionsfehler enthalten, bei der Reihenbestuhlung ist der Papierkorb so ungünstig in der Rückenlehne angebracht, dass man sich dauernd die Knie stößt.

Zustimmung. Das hatte mich auch gest"autsch"t und war für mich ein dickes Minus des ICM-3-Redesigns.

Zu den Niederlanden: Emmen und Winterswijk!

1. Nach Emmen fahren 2012 zum letzten Mal noch die guten alten Schienenbananen.
Ab 2013 elektrische GTWs von Arriva.
2. Nach Winterswijk fahren 2012 zum letzten Mal noch Syntus LINT.
Ab 2013 Diesel-GTWs von Arriva.

Also: wer diese Züge nochmal fahren möchte, sollte das zumindest dieses Jahr noch machen; Dezember 2012 ist grundsätzlich Schluß mit der Party!


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Vielen Dank für den Bericht!

Matze86, München, Sonntag, 24.06.2012, 21:05 (vor 5018 Tagen) @ TD

- kein Text -

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum