Uelzen - ein sehr zwiespältiger Bahnhof (Reiseberichte)

fabs, Braunschweig, Dienstag, 08.05.2012, 10:05 (vor 5069 Tagen) @ Sören Heise

Moin!
Zunächst einmal "Danke" für die - wie immer - sehr informativen und tollen Bilder.

Dem Bahnhof Uelzen selbst bin ich nicht so positiv gegenüber eingestellt:
Der Tunnel ist VIEL zu klein. Es gibt eigentlich kaum ein Wochenende, an dem die Bundespolizei ihn nicht kurzzeitig sperren muss. Dabei muss man wissen, daß die Züge immer x:37, x:45, x:52, x:54, x:56 ankommen und x:01, x:02, x:07, x:07, x:09 abfahren. Klar, ein Knoten zur vollen Stunde scheint zunächst positiv für den Fahrgast, aber wenn die Infrastruktur es nicht hergibt, muss man sich etwas anderes einfallen lassen.*
Weiterhin haben es mobilitätseingeschränkte Fahrgäste (und damit meine ich nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern insbesondere auch Personen mit Gehwagen) sehr schwer auf den - aus Designgründen - nicht ebenen Wegen auf den Bahnsteigen und im Tunnel unfallfrei voran zu kommen.

*=Zum Beispiel die Metronom-Züge von Göttingen nach Lüneburg verlängern, bzw. die von Hamburg bereits in Lüneburg enden zu lassen. Kleinere Fahrzeitänderungen sind dabei wegen Überholungen durch ICE-Züge zwar unvermeidlich, dafür müsste ab Bahnsteig West in Lüneburg dann gar kein Tunnel genutzt werden. (Aber das Konzept, daß ich im Kopf habe, jetzt hier zu vertiefen würde doch vom eigentlichen Thema abweichen.)

Viele Grüße und noch einmal "Danke" für den Bildbericht
fabs

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Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...


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