Zwischen Alpen und Adria – Reisebericht m. v. Bildern 2/3 (Reiseberichte)

TD, Sonntag, 08.04.2012, 13:17 (vor 5136 Tagen)

Hallo zusammen,

in Teil 1 waren wir bis Rijeka gekommen, hier geht’s nun weiter.

Tag 3: Rijeka - Postojna - Koper

Am nächsten Morgen weckt uns die Sonne, die ins Hotelzimmer scheint. Nachdem wir gestern das touristische Pflichtprogramm absolviert haben, lassen wir den Tag gemütlich angehen, bummeln über den Markt und genießen die Sonne.

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Heute geht es erst um 12 Uhr weiter und zwar wollen wir nun nach Koper. Die Bahnauskunft spukt für die Strecke eine Verbindung aus mit dem Hinweis „längerer Aufenthalt“. Da der Aufenthalt drei Stunden dauern soll und ich von dem Umsteigeort Pivka zuvor noch nichts gehört hatte, mache ich mich zunächst schlau: der Ort hat 6.000 Einwohner und die einzige Attraktion ist ein militärhistorischer Park mit einer Panzer- und Artilleriesammlung – das interessiert mich nun gar nicht. Und hier sollen wir drei Stunden auf einen Anschlusszug warten? Ich schaue mir dann die nächsten Orte an und sehe, dass Postojna mit einer großen Tropfsteinhöhle einen interessanteren Aufenthalt verspricht. Und so fahren wir also von Rijeka zunächst nach Postojna.

Der Zug steht bereits frühzeitig bereit, er besteht aus slowenischen Wagen und ist mir einer Diesellok bespannt. Der erste Wagen des Zuges fährt mit dem EC Emona bis Wien, unser 1.Klasse-Abteil befindet sich in einem der anderen beiden Wagen, die bis nach Ljubljana fahren.

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Der Schnellzug von Rijeka nach Ljubljana mit Kurswagen nach Wien

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Hier lassen sich auch die Fenster öffnen, gerade richtig für eine gemütliche Fahrt über eine landschaftlich schöne Strecke. Mit gerade mal zwei Verbindungen am Tag ist das Angebot sehr überschaubar.

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Die Strecke führt zunächst am Hafen von Rijeka vorbei und gewinnt dann an Höhe. Wieder genießen wir einen tollen Blick auf die Bucht von Rijeka. Am gegenüberliegenden Ufer erstreckt sich das Gebirgsmassiv der Učka auf der Halbinsel Istrien.

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Auf der Fahrt durch Kroatien fällt mir immer wieder auf, wie personalintensiv der Bahnbetrieb dort ist, jeder noch so kleine Bahnhof ist besetzt. Ich kenne mich mit dem Bahnbetrieb nicht so gut aus – kann mir jemand erklären, warum an vielen Bahnhöfen sogar 2 Bedienstete stehen? Der oder die Bedienstete mit der roten Mütze ist wohl der Fahrdienstleiter, der dann auch den Abfahrauftrag erteilt. Dann gibt es noch einen zweiten Bediensteten mit einer roten Fahne, dessen Aufgabe erschließt sich mir nicht.

In Sapjane stehen wir eine Viertelstunde, hier findet die erste Passkontrolle statt und die Lok wird gewechselt. Der slowenische Schaffner, der nun den Zug begleitet, ist ob unserer sonderbaren Fahrkarten etwas irritiert, denn wir haben ÖBB-Fahrkarten Sapjane-Koper (2. Klasse), einen Klassenwechsel Sapjane-Pivka und dann noch Einzelfahrkarten Pivka-Postojna. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Ilirska Bistrica, der erste Bahnhof auf slowenischer Seite. Hier stehen wir erneut eine Viertelstunde, da nun die nächste Passkontrolle stattfindet.

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Auf der slowenischen Seite ist die Strecke elektrifiziert und zweigleisig. Die Landschaft hat sich mittlerweile gewandelt, wir fahren durch den grünen Karst. Hier im Karstgebiet gibt es über 10.000 Höhlen.

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Bei der Fahrt durch Pivka kündet ein Panzer vom militärgeschichtlichen Park.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt, von denen eine halbe Stunde durch Lokwechsel und Grenzkontrollen Standzeiten waren, kommen wir in Postojna an. Auf der Strecke nach Koper herrscht doppelt so viel Verkehr wie nach Rijeka – nämlich 4 Personenzüge pro Tag. So ist es nicht verwunderlich, dass wir nun knapp 3 Stunden auf den nächsten Anschluss warten müssen.

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Schon am Bahnhof werben Plakate für die Höhlen von Postojna. Die zweitgrößte für Touristen erschlossene Tropfsteinhöhle der Welt erstreckt sich über 20 Kilometer und zieht jährlich über eine halbe Million Besucher an.

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Kirche von Postojna

Dass es jedoch mit der Höhlenbesichtigung nicht klappen würde, hatte ich vorher schon herausgefunden. Die Höhle kann nur mit einer Führung besucht werden und offenbar ist man bei den Höhlen mehr auf Bustouristen eingestellt, denn auf Reisende, die mit dem Zug aus Rijeka anreisen. Die Führung startet kurz vor unserer Ankunft und die nächste beginnt erst zwei Stunden später.

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Bei der Höhle gibt es aber noch ein Vivarium, das sich in einer kleineren Nebenhöhle befindet und ganztägig geöffnet hat. Und so können wir wenigsten noch etwas Höhlenfeeling mitnehmen - und lebende Grottenolme und anderes Höhlengetier sieht man auch nicht jeden Tag.

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Rund um die Höhle gibt es auch einen kleinen Park, in dem sich die Zeit gut verbringen lässt – und den ersten Sonnenbrand des Jahres gibt es gratis dazu.

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Von Postojna fahren wir nun mit einem Regionalzug nach Koper.

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Der Regionalzug kommt aus Ljubljana und besteht aus einem dreiteiligen Desiro. Für die landschaftlich beeindruckende Strecke über die Koperrampe hätte ich mir zwar eigentlich auch wieder einen Zug mit Fenstern zum Öffnen gewünscht, aber auch so wird die Fahrt ein Erlebnis. Zunächst führt die Strecke noch über Karstlandschaft, bis dann in der Ferne das Meer wieder zu sehen ist und sich ein toller Blick eröffnet. Die Strecke verläuft zunächst hoch über dem Tal und windet sich dann kurvenreich und durch Tunnels hinab.

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Nach der Fahrt entlang Kalkwänden des Podgorski kras...

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...ist in der Ferne der Golf von Triest zu sehen.

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Wir sind in Koper angekommen, italienisch Capodistria

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Als Bahnreisender ist man es häufig gewohnt, direkt im Zentrum anzukommen - und einen Bahnhof wie Koper wünscht man sich eigentlich nicht. Ein verlassener Bahnsteig, dazu ein hässliches Bahnhofsgebäude, rundherum Ausfallstraßen und Industrieflächen. Aber gut, das wusste ich vorher schon vom Blick auf den Stadtplan und in der Ferne ist auch schon die Altstadt zu erkennen.

Der Weg zum Hotel ist bald gemeistert und wir können nun die Stadt erkunden. Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel und ist venezianisch geprägt. Der Stadtplatz ist gesäumt von...

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...der Loggia aus dem Jahr 1462...

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...der Kathedrale mit Ursprüngen im 12. Jahrhundert und venezianischer Gotik...

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...und dem Prätorenpalast aus dem 13. Jahrhundert.

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Koper ist die einzige Seehafenstadt Sloweniens, viele Güter werden hier auf die Bahn umgeschlagen und bis nach Süddeutschland, Österreich, Polen oder Ungarn transportiert.

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Im Norden ist Triest nicht weit, die hintere Hügelkette gehört bereits zu Italien.

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Die Taverna am Carpaccio-Platz war einst Salzlager und Markthalle

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Bei einbrechender Dunkelheit zeigt sich der Bereich am Hafen aufwändig illuminiert. In das Pflaster sind Leuchten eingelassen, die Sockel der Straßenlaternen funkeln ebenfalls und die Laternen im Hafen erstrahlen ständig in neuen Farben.

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Mit dem Mondschein über dem Stadtplatz beschließen wir den heutigen Tag. Teil 3 folgt morgen.

Viele Grüße und frohe Ostern

Tobias

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[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

Danke! (m. Kommentar)

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 08.04.2012, 14:15 (vor 5136 Tagen) @ TD
bearbeitet von Sören Heise, Sonntag, 08.04.2012, 14:15

Moin!

Besten Dank (auch natürlich für den ersten Teil, für den ich keinen Senf zum dazugeben habe)! Sehr interessant und lesenswert und zwei schöne Länder, besonders Slowenien!

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Auf der slowenischen Seite ist die Strecke elektrifiziert und zweigleisig.

Elektrifiziert ist die Strecke ab Rijeka auch, seit Moravice mit Gleichstrom 3000 V (wie Slowenien und Italien). Man ist derzeit dabei, in Kroatien auf Gleichstrom umzustellen. Ob ihr wegen der Bauarbeiten oder wegen Lokmangel eine Diesellok bis Šapjane davorhattet, ist schwer zu sagen.

Die anschließende Strecke sollte bis Pivka eigentlich auch eingleisig sein, erst dann zweigleisig.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt, von denen eine halbe Stunde durch Lokwechsel und Grenzkontrollen Standzeiten waren, kommen wir in Postojna an. Auf der Strecke nach Koper herrscht doppelt so viel Verkehr wie nach Rijeka – nämlich 4 Personenzüge pro Tag. So ist es nicht verwunderlich, dass wir nun knapp 3 Stunden auf den nächsten Anschluss warten müssen.

Tja, wer fährt da denn auch Zug?
Nun, das Angebot in Deutschland ist doch ziemlich dicht, wenn man es mit anderen Ländern vergleicht. Kroatien steht angeblich auch vor weiteren Kürzungen des Zugangebots.

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Wobei die Räuberburg vor der Höhle (Predjamski grad) wohl auch ganz interessant ist. Ich war allerdings noch nicht drin.

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Der Regionalzug kommt aus Ljubljana und besteht aus einem dreiteiligen Desiro. Für die landschaftlich beeindruckende Strecke über die Koperrampe hätte ich mir zwar eigentlich auch wieder einen Zug mit Fenstern zum Öffnen gewünscht, aber auch so wird die Fahrt ein Erlebnis.

Ja, besonders die Rampe ist spektakulär.

Sei froh, daß ihr überhaupt rausgucken konntet. Das ist nicht immer gewährleistet. Man hat angeblich kein Geld, die Schmiereien zu entfernen. Die wenigen Gomulkas fahren übrigens meist von Ljubljana nach Jesenice.

Zum Rausgucken gibt es den Intercity, der aber von Rijeka aus nicht erreichbar ist. Der sollte öffnungsfäige Fenster mitführen.

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Ist da unten rechts in der Mitte die Kirche von Hrastovlje zu sehen? Unbedingt anschauen!


Koper: Ja, der Bahnhof liegt abseits. Die Strecke ist auch verhältnismäßig neu, 1967 fertiggestellt, und dient hauptsächlich dem Güterverkehr.

Schön, Bilder aus Kopers Altstadt zu sehen!

Viele Grüße, Sören


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Diesel oder Strom? Nee, Diesel UND Strom!

Blaschke, Montag, 09.04.2012, 00:06 (vor 5136 Tagen) @ Sören Heise

Mahlzeit!

Elektrifiziert ist die Strecke ab Rijeka auch, seit Moravice mit Gleichstrom 3000 V (wie Slowenien und Italien). Man ist derzeit dabei, in Kroatien auf Gleichstrom umzustellen. Ob ihr wegen der Bauarbeiten oder wegen Lokmangel eine Diesellok bis Šapjane davorhattet, ist schwer zu sagen.


Guck - und Blaschi hat, um allen Diskussionen aus dem Wege zu gehen, bei seiner einzigen Fahrt das Erlebnis gehabt, mit Diesel UND Strom von Rijeka hochzufahren. Wobei die Diesellok der Stromlok vorgespannt war. Ein irrer Anblick!

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Dass der hintere Stromabnehmer gehoben war trotz der Blechkaleschen auf dem Wagen dahinter - nun denn...

Allerdings machte die elektrische Kiste sowieso keinen sehr vertrauenswürdigen Eindruck

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Und zum Glück hat niemand vom EBA gesehen, dass beide Loks zeitgleich mit nur wenigen Metern Abstand an den Zug rangierten. Wahrscheinlich hätten die den Zug gleich ausgelegt und die ganze Staatsbahn stillgelegt.


Abfahrt war dann 9 Minuten zu spät. In Sapjane hatten wir dann auch schon 20 Minuten Verspätung - die man bis Villach auf 45 Min. steigerte (lt. Personal völlig normal). Was andere können, kann die DB schon lange. Und so war dank Streckensperrung in Augsburg (Abwarten der Streckenfreigabe nach Bauarbeiten) und längerer baubedingter Pause in Lehrberg die Verspätung bis Aschaffenburg auf 164 Minuten angewachsen. So muß das sein - internationale Züge haben Verspätung zu haben!


Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

zwei Rangierfahrten hintereinander

fabs, Braunschweig, Montag, 09.04.2012, 00:24 (vor 5136 Tagen) @ Blaschke

Und zum Glück hat niemand vom EBA gesehen, dass beide Loks zeitgleich mit nur wenigen Metern Abstand an den Zug rangierten. Wahrscheinlich hätten die den Zug gleich ausgelegt und die ganze Staatsbahn stillgelegt.

Moin Jörg!
Danke für deine interessanten Bilder.

Aber zumindest laut Fahrdienstvorschrift (Ril408) ist es auf DB Netz-Gleisen auch möglich, mit mehreren Rangierfahrten hintereinander her zu fahren.
In Hannover Hbf wird oftmals sogar der als Rangierfahrt einsetzende erixx in ein Gleis, das bereits durch die S4 als Zugfahrt belegt ist, eingelassen, wenn diese einteilig verkehrt. Solange eine Rangierfahrt so fährt, daß sie vor auftretenden Hindernissen (was ein im Gleis stehender Zug zweifelsfrei ist) rechtzeitig halten kann, ist im Rangierbereich vieles möglich. Interessant wird es, wenn das Hauptsignal erst so spät wieder in Haltstellung fällt, daß es für die nachfolgende Rangierfahrt (die an eben diesem Signal in eine Zugfahrt übergeht) eine unklare Situation entsteht.
(Bitte nicht als Besserwisserei verstehen. Ich wollte nur aufzeigen, daß so etwas in der Art auch in Deutschland möglich - und zulässig - ist. Das soll es auch erstmal wieder aus den Tiefen des Betriebsdienstes gewesen sein, für die Meisten hier vermutlich sowieso völlig uninteressanter und äußerst trockener Stoff.)

Viele Grüße
fabs

--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...

Wenn 2 Loks kommen statt einer... ;-)

Blaschke, Montag, 09.04.2012, 00:43 (vor 5136 Tagen) @ fabs
bearbeitet von Blaschke, Montag, 09.04.2012, 00:45

Moin!

Aber zumindest laut Fahrdienstvorschrift (Ril408) ist es auf DB Netz-Gleisen auch möglich, mit mehreren Rangierfahrten hintereinander her zu fahren.

Hier sah das so aus - beide Loks stehen nicht sondern fahren!

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Die Uhr zeigte zum Zeitpunkt der Knipsens 17:28 Uhr an. Planmäßige Abfahrt war 17:30 Uhr.

Ich erinnere mich noch - es war 5 vor halb 6 und wir überlegten, wann und wie unsere kroatischen Freunde wohl den Zug bespannen würden. Immerhin waren wir bei der Hinfahrt auch schon 62 Minuten zu spät und die planmäßige Wendezeit von 14:18 Uhr bis 17:30 Uhr wurde dadurch mal eben um knapp 1/3 gekürzt. ;-)

Und dann sahen wir 2 Loks gleichzeitig kommen und verstanden zunächst nicht wirklich den Sinn... ;-)

Solange eine Rangierfahrt so fährt, daß sie vor auftretenden Hindernissen (...) rechtzeitig halten kann, ist im Rangierbereich vieles möglich. Interessant wird es, wenn das Hauptsignal erst so spät wieder in Haltstellung fällt, daß es für die nachfolgende Rangierfahrt (die an eben diesem Signal in eine Zugfahrt übergeht) eine unklare Situation entsteht.
Bitte nicht als Besserwisserei verstehen.

Nö, gar nicht! Ich lerne ja gerne dazu!!!!


Schöne Grüße von

jörg

Wenn 2 Loks kommen statt einer... ;-)

sflori, Montag, 09.04.2012, 03:55 (vor 5136 Tagen) @ Blaschke

Und dann sahen wir 2 Loks gleichzeitig kommen und verstanden zunächst nicht wirklich den Sinn... ;-)

Ich kannte das betrieblich auch nicht, bis ich vor einiger Zeit mal in Mannheim am Bahnsteig stand und zusah, wie der spätabendliche Railjet nach Frankfurt ausgefahren ist. Nach dem letzten Wagen bin ich näher an die Bahnsteigkante - und war dann SEHR überrascht, als neben mir (wenn auch langsam) ein 628er vorbeigefahren ist. Der 628er ist dem Railjet über die ganze Bahnsteiglänge als Rangierfahrt mit vielleicht 20-30 m Abstand gefolgt.


Bye. Flo.

Wenn 2 Loks kommen statt einer... ;-) / Ex DB-Wagen?

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 09.04.2012, 06:42 (vor 5135 Tagen) @ sflori

Diesel- und E-Lok an einem Zug gab es planmäßig auch mal bei der DB 1995-2003. RE 3211 (später RE 3645, RE 21213) Freiburg-München war auf dem gesamten Laufweg mit einer 218 bespannt und wurde bis Neustadt (Schw.) von einer 143 nachgeschoben. Teilweise kamen auch 101 und 110 als Schublok zum Einsatz.


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Die Wagen auf diesen beiden Bildern sehen verdächtig nach ehemaligen Bm 235 der DB aus, ich kann mich aber auch täuschen. :/ Der rote Steifen vor dem Graffiti und das Abteil sprechen dafür, die nicht eingeklappten Trittstufen sprechen dagegen.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Goša?

Sören Heise, Region Hannover, Montag, 09.04.2012, 09:26 (vor 5135 Tagen) @ 218 466-1

Moin!

@Jörg: Vielen Dank für die Ergänzung. Diesel und Strom, warum nicht?
Aber die 1061 wegen dem bißchen Rost für wenig vertrauenswürdig zu erklären? In den Karawanken fangen die Uhren anders zu ticken an. Mittlerweile vielleicht erst hinter Dobova / Rosalnice / Ilirska Bistrica / Rakitovec.


@218 466: Das sind - ich bin mir da sehr sicher - keine DB-Wagen. Der AB-Wagen hat 9 Abteile, der angeschnittene B-Wagen dürfte 10 haben.

Mal drei Bilder dazu. 2. Klasse, Wagenübergang und WC. Alle aus demselben Wagen.

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Und eine Außenansicht eines baugleichen Wagens in Villach, SŽ 51 79 20-790 079-9, Gattung Bl.

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Hersteller dürfte Goša in Smederevska Palanka sein. Oder war's Maribor? Vielleicht wirst Du bei www.railfaneurope.net fündig.

Viele Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Früher in Stuttgart ganz normal!

Steffen, Montag, 09.04.2012, 12:33 (vor 5135 Tagen) @ sflori

Hallo,

früher, vor 20-30 Jahren, als der steuerwagenlose IC noch als Star über die Schienen fuhr, war das in Stuttgart ganz normal: IC aus Mannheim fährt ein, vordere Lok abgekuppelt und hinten neue Lok angekuppelt. Als dann 6, oft auch 4 Minuten nach Ankunft der gesamte Zug gen München fuhr, folgte die am Prellbock stehende Lok dem ausfahrenden IC im Abstand von 30-50 Metern bis zum (dann roten) Ausfahrsignal.

Das waren noch Zeiten... :)
Steffen

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Heute in Lindau ganz normal!

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 09.04.2012, 21:13 (vor 5135 Tagen) @ Steffen

Bei den EC München-Zürich sowie IC 118/119 folgen die abgehängten Loks (je nach Fahrtrichtung 2x218 oder SBB-Re4/4 bzw. ÖBB-1116)auch heuer noch dem ausfahrenden Zug häufig bis zum Ausfahrsignal im Abstand von 20-50 Metern. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Kommt auf den Tf an.

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Toll

moonglum, Hagen, Sonntag, 08.04.2012, 14:37 (vor 5136 Tagen) @ TD

Wieder einmal wunderbar!!! Vor allem Rijeka, diese Strecke von Ljubljana nach Rijeka liebe ich heiß und innig, vor allem, wenn man dann hoch über dem Meer endlich aus dem Inland um die Kurve Richtung Opatija herumkommt...

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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

Zwischen Alpen und Adria – Reisebericht m. v. Bildern 2/3

fabs, Braunschweig, Montag, 09.04.2012, 00:13 (vor 5136 Tagen) @ TD

VIELEN DANK! Für den herrlichen Reisebericht!

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Zugbegleiter zum Beispiel...

Ein Deja-vu-Erlebnis... ;-)

Blaschke, Montag, 09.04.2012, 00:14 (vor 5136 Tagen) @ TD
bearbeitet von Blaschke, Montag, 09.04.2012, 00:16

Mahlzeit!

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Ui, guck einer an. Kam mir doch irgendwie bekannt vor die Hütte rechts im Bild?!

Wenn man zum Fotografieren zu blöd ist und vor Begeisterung dazu noch zu langsam - dann sieht die kroatische Behausung übrigens so aus:


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Da hat sich ja in 7 Jahren nicht viel geändert... ;-)


Und an der Nordrampe der Tauernstrecke hast Du auch dasselbe Tal von fast demselben Punkt aufgenommen wie meinereiner - nur ist dein Foto vorzeigbarer... ;-)


Wird Zeit, dass die Bahn da Fotohalte einrichtet ;-)))


Irre!

Schöne Grüße von

jörg

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