ICx und zukünftiges Einsatzgebiet (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 01:06 (vor 5153 Tagen)
bearbeitet von ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 01:07

Ich habe mir nochmals Gedanken zu der zukünftigen ICx-Planung gemacht, nachdem ich mit Mario die Diskussion via PN fortgeführt hatte.

Er hat mir glaubhaft gemacht, dass die 45 K1n und 85 K3s als Angabe der Wikipedia wirklich die erste Tranche darstellt.

Nun kann man diese Einheiten nach dem Ausschlussverfahren den Linien zuordnen.

Wesentliche Grunddaten:

K1n: vmax 230 km/h; 7-teilig; erstmal nicht kuppelbar; 202 m; 499 Passagiere
(ICE2: 205 m; 381 Passagiere)
(ICE-T 411: 184 m; 390 Passagiere)

K3s: vmax 249 km/h; 10-teilig; 288 m; 724 Passagiere

Soweit die Daten, aufgrund derer sich Schlussfolgerungen ziehen lassen.

Nun zu den Linien. Hier gehe ich nach dem Ausschlussverfahren vor.

Linie 10 Berlin-Hannover-Hamm-Köln
Flügelung in Hamm, vmax 250 für aktuellen Fahrplan notwendig
-> bleibt vorerst bei ICE2 (BR 402)

Linie 11 Berlin-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Stuttgart-München
In der Wiki als ICx-Kandidat benannt, vmax 250 für aktuellen Fahrplan notwendig, 10-teiliger Zug notwendig
-> Einsatz K3s; etwa 10 Einheiten werden benötigt für 2h-Takt

Linie 12 Berlin-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Basel-Innerschweiz
In der Wiki als ICx-Kandidat benannt, vmax 250 für aktuellen Fahrplan notwendig, 10-teiliger Zug notwendig
-> Einsatz K3s; etwa 15 Einheiten werden benötigt für 2h-Takt

Linie 15 Berlin-Halle/Leipzig-Erfurt-Frankfurt-...
derzeit sporatischer Verkehr mit IC oder ICE1
-> wegen NT-Abschnitt Eisenach-Fulda sind hier ICE-T sinnvoll, falls Rückkehr zur Taktlinie

Linie 16 Berlin- Hannover-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe/Stuttgart
Entlastungszüge aus IC oder ICE1
-> Umstellung auf K1n oder K3s möglich, da vmax untergeordnete Rolle

Linie 18 Berlin-Halle/Leipzig-Erfurt-Nürnberg-München
Neue ICE-Linie nach Eröffnung beider NBS ab ca 2017; vmax 250 nötig
-> Einsatz K3s laut Wikipedia geplant; benötigt werden 6 Einheiten für 2h-Takt

Linie 20 Hamburg-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Basel-Innerschweiz
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 280 für aktuelle Trassen benötigt (Umweg über Flughafen)
-> weiterer Einsatz der ICE1 (BR 401) wahrscheinlich

Linie 22 Hamburg-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Stuttgart-München
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 250 für aktuelle Trasse benötigt
-> Einsatz K3s möglich; 10 Einheiten für 2h-Takt ab München

Linie 25.1 Hamburg-Hannover-Würzburg-Nürnberg-München
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 280 sinnvoll, da großer SFS-Anteil
-> weiterer Einsatz der ICE1 (BR 401) wahrscheinlich

Linie 25.2 Bremen/Hamburg-Hannover-Würzburg-Augsburg-München
Flügelung in Hannover; vmax 280 sinnvoll
-> bleibt vorerst bei ICE2 (BR 402)

Linie 26 Stralsund-Hamburg-Hannover-Kassel-Gießen-Frankfurt-Darmstadt-Stuttgart/Karlsruhe
IC-Linie mit längstem SFS-Anteil; vmax 230 sinnvoll
-> Einsatz K1n wahrscheinlich; 20 Einheiten für Stundentakt

Linie 27 Hamburg-Berlin-Dresden-Prag-Wien
Ausrüstung ICx für Tschechien angestrebt, vmax 230 sinnvoll
-> Kandidat für K1n aus zweiter Auslieferungstranche ab 2020, bis dahin Wagenzüge oder ICE-T für innerdeutsche Umläufe

Linie 28.1 Hamburg-Berlin-Halle/Leipzig-Erfurt-Nürnberg-München-Innsbruck
Vmax 250 sinnvoll, allerdings haben ICE-T Zulassung für Österreich; kurze Bahnsteige zwischen München und Innsbruck; optionale Flügelung nach Passau
-> bleibt zunächst bei ICE-T; Umstellung auf K1n mit zweiter Tranche möglich; Umstellung auf K3s eher nicht zu erwarten

Linie 28.2 Hamburg-Berlin-Leipzig
Verstärkerzüge, Lückenfüller, vmax 230
-> bleibt bei 2xICE-T da K1n zu wenig Kapazität und K3s etwas überdimensioniert von vmax

Linie 30/32 Hamburg-Bremen-NRW-Köln-Koblenz-Mainz-Mannheim-Stuttgart
In der Wiki als ICx-Kandidat benannt, große Nachfrage, sehr geringer SFS-Anteil
-> Einsatz von K3s aufgrund der Kapazität; 12 Einheiten für 2h-Takt

Linie 31 Hamburg-Bremen-NRW-Köln-Koblenz-Mainz-Frankfurt-Aschaffenburg-Nürnberg-Passau
In der Wiki als ICx-Kandidat benannt, große Nachfrage, geringer SFS-Anteil
-> Einsatz von K3s aufgrund der Kapazität; 12 Einheiten für 2h-Takt

Linie 35 Emden-NRW
-> Dosto-IC mit NV-Ticket-Anerkennung

(Zwischenbilanz: ca. 70 K3s; ca. 20 K1n)

Linien 40- 49
NRW-KRM-Frankfurt-...
-> bleibt bei ICE3 (BR 403 und 406), da ICx keine Zulassung für KRM

Linie 50 Dresden-Leipzig-Erfurt-Frankfurt-Wiesbaden
Vmax 250 zwischen Leipzig und Erfurt sinnvoll; GNT zwischen Eisenach und Fulda sinnvoll
-> bleibt bei ICE-T, da GNT-Zeitgewinn größer als Verlust durch vmax 230

Linie 51 Dresden-Leipzig-Erfurt-Kassel-NRW
Vmax 250 zwischen Leipzig und Erfurt sinnvoll; GNT zwischen Eisenach und Kassel sinnvoll
-> bleibt bei ICE-T, da GNT-Zeitgewinn größer als Verlust durch vmax 230

Linie 55 Dresden-Leipzig-Magdeburg-Hannover-Hamm-NRW
Nirgends schneller als 200 km/h
-> ICE-T oder K1n; ca 8 Einheiten für 2h-Takt

Linie 56 Zwickau-Altenburg-Leipzig-Magdeburg-Hannover-Bremen-Oldenburg
-> Dosto-IC mit NV-Tarif-Anerkennung

Linie 60 München-Ulm-Stuttgart-Karlsruhe-Basel
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 250 sinnvoll (NBS Ulm-Wendlingen und Rheintal-SFS)
-> Einsatz K3s als Intercity; 8 Einheiten für 2h-Takt bis Basel

Linie 61 Nürnberg-Stuttgart-Karlsruhe-Basel
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 230 oder 250 sinnvoll (Rheintal-SFS)
-> Einsatz K1n als Intercity; 8 Einheiten für 2h-Takt bis Basel

Linie 62 Frankfurt-Darmstadt-Stuttgart-München
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 230 oder 250 sinnvoll (NBS Ulm-Wendlingen)
-> Einsatz K1n als Intercity; 6 Einheiten für 2h-Takt bis München

(Zwischenbilanz: ca. 80 K3s und ca. 40 K1n)

Linien 70-76
-> bleibt bei ICE-TD nach Nordeuropa

Linie 77 Amsterdam-Osnabrück-Hannover-Stendal-Berlin
In Wikiliste enthalten; vmax 230 sinnvoll
-> 12 Mehrsystem K1n

Linien 78-86
-> ICE3M oder TGV, wegen vmax 300-320 km/h oder KRM

Linie 87 Nürnberg-Stuttgart-Singen-Zürich
-> ICE-T wegen GNT oder SBB-Neigezüge

Linie 88 München-Lindau-Zürich
-> ICE-T wegen GNT oder SBB-Neigezüge

Linie 89
München-Brenner-Italien
-> EC-Wagenzüge

Linie 90 München-Wien
-> railjet

Linie 91 NRW-Koblenz-Frankfurt-Passau-Wien
sehr geringer SFS-Anteil, GNT sinnvoll
-> ICE-T

Linien 92-99
Ausrüstung ICx für Tschechien und Polen angestrebt
-> weiterhin Wagenzüge nach Osteuropa, ICx ab zweiter Tranche optional

Endstand: ca. 70 K3s; ca. 55 K1n unter partieller Weiterbenutzung von ICE1 (Linien 20 und 25.1) und ICE2 (Linien 10 und 25.2)
Etwa 15 K3s müssen gegenüber obiger Auflistung für K1n fahren. Kommen nur L61 und 62 in Frage.

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

BR401, Mittwoch, 29.02.2012, 02:01 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hi,

ich habe eher das Gefühl das es die L61 bis zum ICx nicht mehr geben wird ;)

MfG Chris

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

Meinrad aus Kanada, Oakville, Canada, Mittwoch, 29.02.2012, 05:41 (vor 5153 Tagen) @ BR401

ich habe eher das Gefühl das es die L61 bis zum ICx nicht mehr geben wird ;)

MfG Chris

Wenn die SFS von Ebensfelde bis Halle schnell genug fertig wird, könnte sich das als L-61-rettend erweisen, da dann die Verbindung von Stuttgart nach Berlin über Nürnberg schneller wird als über Frankfurt . . .

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 08:43 (vor 5153 Tagen) @ Meinrad aus Kanada

Vielleicht gibt es sogar durchgehende IC(E) von Berlin oder Dresden über Leipzig, Erfurt und Nürnberg nach Stuttgart. Notfalls als Flügelzug.

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

Reisender, München, Mittwoch, 29.02.2012, 16:05 (vor 5153 Tagen) @ BR401

Hi,

ich habe eher das Gefühl das es die L61 bis zum ICx nicht mehr geben wird ;)

MfG Chris

Zwischen Nürnberg und Stuttgart werden dann wohl stattdessen ICE-T-Züge verkehren. Denn auf dem Diskussionsportal zu Stuttgart 21 heißt es:

„Im Stresstest wurde in der Tat ein zweistündiges Angebot mit Neigetechnik-ICE-Triebzügen (ICE-T) auf der neuen Linie Nürnberg–Stuttgart–Zürich vorgesehen. Dabei handelt es sich um einen vorläufigen Planungsstand, der noch nicht in Stein gemeißelt ist. Über das konkrete Zugangebot im Jahr 2020 entscheiden letztlich die Verkehrsunternehmen auf Grundlage der Verkehrsnachfrage.“

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 23:26 (vor 5152 Tagen) @ Reisender

Zwischen Nürnberg und Stuttgart werden dann wohl stattdessen ICE-T-Züge verkehren. Denn auf dem Diskussionsportal zu Stuttgart 21 heißt es:

„Im Stresstest wurde in der Tat ein zweistündiges Angebot mit Neigetechnik-ICE-Triebzügen (ICE-T) auf der neuen Linie Nürnberg–Stuttgart–Zürich vorgesehen. Dabei handelt es sich um einen vorläufigen Planungsstand, der noch nicht in Stein gemeißelt ist. Über das konkrete Zugangebot im Jahr 2020 entscheiden letztlich die Verkehrsunternehmen auf Grundlage der Verkehrsnachfrage.“

Hm, der ICE-T auf der doch recht kurvenreichen Strecke Nürnberg-Stuttgart-Zürich klingt garnichtmal verkehrt. Die Stecke Nürnberg-Stuttgart gehört ja leider eh zu den Stiefkindern im deutschen Fernverkehrsnetz und zumindest eine kleine Beschleunigung wäre hier mal wirklich ratsam. Die Fahrzeit beträgt hier relativ lange 2:14h und wenn man das mittel- bis langfristig mit deutlich längeren und durchgehenden 160km/h-Abschnitten sowie mehr zweigleisigen Abschnitten auf etwas unter 2h bringen könnte, wäre schonmal was erreicht. Aber das nur nebenbei.

ICx auf der Strecke Nürnberg-Stuttgart?

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 08:13 (vor 5152 Tagen) @ Mario

Hm, der ICE-T auf der doch recht kurvenreichen Strecke Nürnberg-Stuttgart-Zürich klingt garnichtmal verkehrt. Die Stecke Nürnberg-Stuttgart gehört ja leider eh zu den Stiefkindern im deutschen Fernverkehrsnetz und zumindest eine kleine Beschleunigung wäre hier mal wirklich ratsam. Die Fahrzeit beträgt hier relativ lange 2:14h und wenn man das mittel- bis langfristig mit deutlich längeren und durchgehenden 160km/h-Abschnitten sowie mehr zweigleisigen Abschnitten auf etwas unter 2h bringen könnte, wäre schonmal was erreicht. Aber das nur nebenbei.

Ein künftiger ICE-T auf der Strecke Nürnberg-Stuttgart könnte auch ohne größere Ausbaumaßnahmen dadurch beschleunigt werden, dass man ihn nicht mehr wie aktuell den IC in kleineren Stationen wie Ansbach (hat ohnehin eine S-Bahn nach Nürnberg), Crailsheim, Ellwangen oder Schwäbisch Gmünd halten lässt. Aalen ist da noch etwas größer, sodass hier ein ICE-Halt gerechtfertigt erscheint.

Wenn es auf der Strecke künftig statt wie bisher eine zweistündliche IC-Linie zwei zum Stundentakt überlagernde Fernverkehrslinien (Linie 61 Nürnberg-Stuttgart-Karlsruhe und 87 Nürnberg-Stuttgart-Zürich) geben sollte, dann denke ich, dass es darauf hinauslaufen wird, dass die Züge der Linie 87 nicht überall dort halten werden, wo die ICs der Linie 61 aktuell halten.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Nürnberg-Stuttgart: Haltepolitik

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 01.03.2012, 09:00 (vor 5152 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von Oscar (NL), Donnerstag, 01.03.2012, 09:00

Hallo Reisender,

Ein künftiger ICE-T auf der Strecke Nürnberg-Stuttgart könnte auch ohne größere Ausbaumaßnahmen dadurch beschleunigt werden, dass man ihn nicht mehr wie aktuell den IC in kleineren Stationen wie Ansbach (hat ohnehin eine S-Bahn nach Nürnberg), Crailsheim, Ellwangen oder Schwäbisch Gmünd halten lässt.

Autsch! Ansbach auslassen... lass "Frank Augsburg" es nicht hören!! :)

Wenn es auf der Strecke künftig statt wie bisher eine zweistündliche IC-Linie zwei zum Stundentakt überlagernde Fernverkehrslinien (Linie 61 Nürnberg-Stuttgart-Karlsruhe und 87 Nürnberg-Stuttgart-Zürich) geben sollte, dann denke ich, dass es darauf hinauslaufen wird, dass die Züge der Linie 87 nicht überall dort halten werden, wo die ICs der Linie 61 aktuell halten.

Dann wäre es wohl besser, die aktuellen IC-Zwischenhalte abwechselnd zu bedienen. Wer zwischen den Orten reisen möchte, kann immer noch RE fahren. Also: Ansbach immer, Crailsheim und Ellwangen abwechselnd, Aalen immer, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf abwechselnd.
So bleiben die Fahrzeiten S-AA-AN-N stündlich dieselbe, egal welche Linie, und braucht Otto zumindest für diese 4 Städte nur die Minute zu memorieren.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Nürnberg-Stuttgart: Haltepolitik

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 12:56 (vor 5152 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo Reisender,

Ein künftiger ICE-T auf der Strecke Nürnberg-Stuttgart könnte auch ohne größere Ausbaumaßnahmen dadurch beschleunigt werden, dass man ihn nicht mehr wie aktuell den IC in kleineren Stationen wie Ansbach (hat ohnehin eine S-Bahn nach Nürnberg), Crailsheim, Ellwangen oder Schwäbisch Gmünd halten lässt.


Autsch! Ansbach auslassen... lass "Frank Augsburg" es nicht hören!! :)

Das von mir erwähnte Auslassen von Ansbach & Co. bezog sich ja nur auf eine etwaige ICE-T-Linie 87 Nürnberg-Stuttgart-Zürich und gerade nicht auf die aktuelle IC-Linie 61 und auch nur unter der Annahme, dass es auf dieser Strecke „zwei zum Stundentakt überlagernde Fernverkehrslinien“ gibt. Auch aus meiner Sicht sind die besagten IC-Zwischenhalte durchaus sinnvoll.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Halt in Ansbach

ARkimbz, Freitag, 02.03.2012, 16:50 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Ellwangen wird heute ohnehin nur wegen der dortigen Bundeswehr-Kaserne mit dem IC bedient; zumindest wird dies von der Stadt und DB Fernverkehr so begründet. Da allerdings die Kaserne mittelfristig (so ca. bis 2017) geschlossen werden soll, kann man auch diesen IC(E)-Halt in Zukunft weglassen. Schorndorf wird bereits jetzt sowieso nur in Tagesrandlagen vom IC angefahren, vermutlich behält man dieses System auch bei.

Ratsam wäre ein zweigleisiger Ausbau zwischen Goldshöfe und Crailsheim - da sich der FV in Aalen kreuzt, wird hier nämlich im Verspätungsfall durch die Eingleisigkeit der Strecke der Gegenzug immer mit ausgebremst.

Den Halt in Ansbach empfinde ich allerdings als sehr wichtig, und zwar auf Grund der Zubringerfunktion zur SFS Hannover - Würzburg.
Wenn man heute von Ulm oder Aalen nach Hannover will, ist man von dort für die ca. 150 km bis Würzburg genauso lange unterwegs wie anschließend im ICE von Würzburg nach Hannover. Das ist heute schon sehr suboptimal (kein Vergleich zur Fahrzeit mit dem Auto auf der A7) und darf sich keinesfalls verschlechtern.

Egal ob Stuttgart oder in Richtung Crailsheim/Ansbach: In Richtung Süden ist Würzburg nur sehr mäßig an die Bahn angeschlossen. Da sehe ich noch Verbesserungspotenzial. Vielleicht durch eine Art "Inter-Regio-Express" auf der KBS 920, der an den FV-Knoten angepasst ist und lediglich in Steinach, Uffenheim und Ochsenfurt hält.

Halt in Ansbach

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 17:03 (vor 5151 Tagen) @ ARkimbz

Den Halt in Ansbach empfinde ich allerdings als sehr wichtig, und zwar auf Grund der Zubringerfunktion zur SFS Hannover - Würzburg.
Wenn man heute von Ulm oder Aalen nach Hannover will, ist man von dort für die ca. 150 km bis Würzburg genauso lange unterwegs wie anschließend im ICE von Würzburg nach Hannover. Das ist heute schon sehr suboptimal (kein Vergleich zur Fahrzeit mit dem Auto auf der A7) und darf sich keinesfalls verschlechtern.

Angeblich ist ja sogar ein ICE-Halt in Ansbach in der Planung:
http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/region-bayern/ansbach-hofft-auf-eigene...

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Halt in Ansbach

mp, Freitag, 02.03.2012, 17:29 (vor 5151 Tagen) @ ARkimbz

Egal ob Stuttgart oder in Richtung Crailsheim/Ansbach: In Richtung Süden ist Würzburg nur sehr mäßig an die Bahn angeschlossen. Da sehe ich noch Verbesserungspotenzial. Vielleicht durch eine Art "Inter-Regio-Express" auf der KBS 920, der an den FV-Knoten angepasst ist und lediglich in Steinach, Uffenheim und Ochsenfurt hält.

So einen Inter-Regio-Express gab es schon mal. Nannte sich damals InterRegio. Südlich von Würzburg wurden die Halte Steinach, Ansbach, Gunzenhausen und Treuchtlingen bedient (anschließend meistens über Eichstätt Bhf, Ingolstadt, Petershausen weiter nach München).
Nachdem bei den IR kräftig gestrichen wurde fuhren noch ein paar wenige IC mit identischen Halten, Fahrzeiten und Wagenmaterial. Das letzte IC-Zugpaar aus den IR-System müsste so etwa 2005 oder 2006 eingestellt worden sein. Heute gibt es nur noch den IC "Königssee" und ein paar Verstärker Freitags/Sonntags.

Wir ortsansässigen wären schon mit einem Regional-Express zufrieden. Zum Einen müsste man nicht mehr an jeder Milchkanne halten um in Würzburg zum ICE zu kommen, zum Anderen könnte ein RE den Andrang auf die Mini-Lirexe der Mainfrankenbahn abmildern (hier hat man vier n-Wagen durch einen dreiteiligen Lirex ersetzt und die Kapazität mehr als halbiert...).

Erschließung der Region südlich Würzburgs

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 18:41 (vor 5151 Tagen) @ ARkimbz
bearbeitet von naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 18:42

Den Halt in Ansbach empfinde ich allerdings als sehr wichtig, und zwar auf Grund der Zubringerfunktion zur SFS Hannover - Würzburg.
Wenn man heute von Ulm oder Aalen nach Hannover will, ist man von dort für die ca. 150 km bis Würzburg genauso lange unterwegs wie anschließend im ICE von Würzburg nach Hannover. Das ist heute schon sehr suboptimal (kein Vergleich zur Fahrzeit mit dem Auto auf der A7) und darf sich keinesfalls verschlechtern.

Egal ob Stuttgart oder in Richtung Crailsheim/Ansbach: In Richtung Süden ist Würzburg nur sehr mäßig an die Bahn angeschlossen. Da sehe ich noch Verbesserungspotenzial. Vielleicht durch eine Art "Inter-Regio-Express" auf der KBS 920, der an den FV-Knoten angepasst ist und lediglich in Steinach, Uffenheim und Ochsenfurt hält.

Hat nicht viel mit ICx zu tun, aber vielleicht ein RE:
Würzburg(30)-Lauda-Mergenthm-Crailshm(00) -Ellwangen-Aalen(30) -Heidenhm-Giengen-Langenau-Ulm(30)

Der würde 3 h Kantenzeit bzw. 2:45 h Fahrzeit haben. Das ist vermutlich immer noch doppelt so langsam wie die A7, aber zumindest mehr als heute. Zwischen Würzburg und Crailsheim wäre vielleicht ein kleiner Ausbau nötig, z.B. Neigetechnik.

Bei 3,5 h Kantenzeit für Ulm-Fulda ist man aber noch weit von der ICE-Kantenzeit über Mannheim entfernt. Die liegt mit Alb- und Ried-NBS nämlich bei 2,75 h.

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Halt in Ansbach

hfrik, Montag, 05.03.2012, 14:28 (vor 5148 Tagen) @ ARkimbz

Also nürnberg-Stuttgart wurde bis ca. 1995 von einem D-Zug (ich denke aus Mailand) in 2:00 Stunden gefahren, über die Murrtalbahn. Damals noch mit Dieselbespannung.
Das sollte bei Ausbau der Murtalbahn für höhere Kapazitäten heute eigentlich auch noch gahen. Allerdings ist das Fahrgaspotential auf der Remsroute grösser.

Da Crailsheim ein grösserer (umsteige-) Knoten ist, sollte man dort nicht unbedingt durchfahren.

Der 2-Gleisege Ausbau Aalen-Crailsheim wurde in den 30'er Jahren schon einmal begonnen, seither sind die Bahndämmer bereits in der richtigen Breite für 2 GLeise, die meisten Brückenwiderlager auch. Allerdings wurden Oberleitung und Längsverkabelung so glegt, dass man vor einem zweigleisigen Ausbau diese erst einmal wieder komplett rausreissen müsste.

Nürnberg-Stuttgart: Haltepolitik

TGV99, Sonntag, 04.03.2012, 11:51 (vor 5149 Tagen) @ Reisender

Also ich würde persönlich halten in Aalen,Crailsheim und Ansbach

Verlängerung?

TGV99, Sonntag, 04.03.2012, 11:56 (vor 5149 Tagen) @ TGV99

hallo,
Ich würde vlt. die Linie 28.1 nach Abschluss der Elektrifizierung nach Lindau/Zürich zu verlängern (ein Zugpaar,welches von Stralsund kommt).Ich hoffe dass man Idee nicht allzu dumm ist.

Verlängerung?

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 04.03.2012, 12:37 (vor 5149 Tagen) @ TGV99

Hoi,

Ich hoffe dass man Idee nicht allzu dumm ist.

Ideen sind erstmal selten dumm. ;-)

Ich würde vlt. die Linie 28.1 nach Abschluss der Elektrifizierung nach Lindau/Zürich zu verlängern (ein Zugpaar,welches von Stralsund kommt).

Dass ist doch die Linie von Berlin über Leipzig nach München. Das grosse Problem an deiner Idee ist, dass die Fahrgastzahlen im schweizer Abschnitt Doppeltraktion erfordern, der Zug aber zwischen München und St. Gallen nicht in Doppeltraktion verkehren kann. Die DB müsste also einen ganzen 411er nur als Verstärkung für den schweizer Streckenabschnitt vorhalten, was die nie tun würden. Die SBB wollen künftig auf der Linie Genf-Zürich-München ihre neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge einsetzen (siehe meine Signatur). Diese würden zwischen München und St. Gallen in Einfachtraktion mit ca. 620 Sitzplätzen verkehren und zwischen St. Gallen und Genf in Doppeltraktion mit ca. 1'300 Sitzplätzen (wir in der Schweiz fahren eben viel und gern mit dem Zug).

Vielleicht gäbe es aber noch eine zusätzliche Trasse von München nach Lindau für einen ICE-T zwischen den dann im 2h-Takt fahrenden EC nach Zürich-Genf. Dieser ICE-T könnte ja dann in Lindau-Reutin statt weiter nach Bregenz zu fahren, die Fahrtrichtung wechseln und Lindau-Insel ansteuern. Das wäre sicher noch ein interessanter Urlaubs-ICE so einmal am Tag.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Verlängerung L28?

naseweiß, Sonntag, 04.03.2012, 13:33 (vor 5149 Tagen) @ Twindexx

Wenn, dann könnte ich mir vorstellen, dass die L16 (L28.2-L61-L87) nach Zürich fährt, aber als Flügelzug von der L18 (L28.2), also:
(Ostsee -) Berlin - Halle - Erfurt - Nürnberg(Flügelung) - Aalen - Stuttgart - Singen - Zürich

Sollte in ferner Zukunft das Allgäu elektrifiziert werden, wären auch Führungen einzelner Züge ab Augsburg nach Kempten und Oberstdorf denkbar.

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Verlängerung L28?

TGV99, Sonntag, 04.03.2012, 15:02 (vor 5149 Tagen) @ naseweiß

Vlt. könnte man ihn ja nach zürich fahren,dass in St.Gallen nur zum Aussteigen gehalten wird.Der Zug würde dann ein Schlupfloch nutzen falls vorhanden.Sam und Sonntags ein Urlaubs ICE fände ich in Ordnung.

Verlängerung L28?

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 04.03.2012, 15:29 (vor 5149 Tagen) @ TGV99

Hoi,

Vlt. könnte man ihn ja nach zürich fahren,dass in St.Gallen nur zum Aussteigen gehalten wird.Der Zug würde dann ein Schlupfloch nutzen falls vorhanden.Sam und Sonntags ein Urlaubs ICE fände ich in Ordnung.

Das mit zusätzlichen Trassen haben wir schon öfter hier diskutiert. Zuletzt hier: http://www.ice-treff.de/index.php?id=165216 , vor allem die hier beginnende Diskussion über einen Plan B bei den Allgäu-EC, wenn die DB noch länger mit der Elektrifizierung nicht zu Potte käme, die SBB aber ihren Fahrplan umsetzen: http://www.ice-treff.de/index.php?id=165534 (gibt ziemlich viel zu lesen).

Das Hauptproblem ist, dass die SBB schon mit vier Fernzügen pro Stunde zwischen Zürich und St. Gallen rechnen zusätzlich zu den Regionalzügen, die mindestens im Halbstundentakt verkehren. Vor allem zwischen Winterthur und Zürich befindet sich einer der grössten Engpässe im schweizer Schienennetz. Dort sind auf Ende 2018 auf der nur zweigleisigen Strecke ca. zwanzig Züge pro Stunde und Richtung geplant, also gesamt vierzig Züge pro Stunde auf nur zwei Gleisen. Bei Zugfolgezeiten von nur 90 Sekunden (fahrplanmässig im 2min-Abstand) ist eine zusätzliche Trasse schwierig bis überhaupt nicht zu bekommen. Die Frage ist auch, ob die SBB noch einen ICE-T irgendwo einschieben wollen, wenn sie schon mit so vielen Zügen auf der Strecke unterwegs sind (merke: das hat nicht die DB zu entscheiden, da nicht ihre Strecke). Die künftigen EC Zürich-München werden ja im Prinzip nur die zweistündliche Verlängerung des SBB-IC Genève-Aéroport - Genève - Lausanne - Fribourg - Bern - Zürich HB - Zürich Flughafen - Winterthur - St. Gallen darstellen.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Nürnberg-Stuttgart (mit ASCII-Art)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 01.03.2012, 08:46 (vor 5152 Tagen) @ Reisender

„Im Stresstest wurde in der Tat ein zweistündiges Angebot mit Neigetechnik-ICE-Triebzügen (ICE-T) auf der neuen Linie Nürnberg–Stuttgart–Zürich vorgesehen.

Gefällt mir, zwei Stunden Reisezeit von Nürnberg nach Zürich via Stuttgart...:)
Vermutlich meinen die ein zweistündliches Angebot.

Dabei handelt es sich um einen vorläufigen Planungsstand, der noch nicht in Stein gemeißelt ist. Über das konkrete Zugangebot im Jahr 2020 entscheiden letztlich die Verkehrsunternehmen auf Grundlage der Verkehrsnachfrage.“

Ich kann mich einen Betrieb Berlin-Stuttgart via Nürnberg einerseits gut vorstellen. Dabei fährt man Berlin-Nürnberg in Doppeltraktion; ab dort ein Zugteil nach München (ggf. via Augsburg), ein Zugteil nach Stuttgart. Ob eine Weiterführung der aktuellen Linie 61 nach Berlin (also getrennt von Linie 28) sich lohnt, bin ich mir nicht sicher.

Ohne Aber geht es allerdings nicht:

1. Der heutige IC hält in Ansbach, Crailsheim, Ellwangen, Aalen und Schwäbisch Gmünd. Es ist zu erwarten, dass der ICE nach wie vor hier halten muß, sonst werden die Orte keine Moneten für eine Neigetechnikausbau bereitstellen. Es ist aber die Frage, ob mit all diesen Zwischenhalten B-N-S immer noch schneller ist als B-F-S.
Dagegen spricht aber, dass eine Verbindung B-N-S auch lohnend sein könnte wenn die Strecke langsamer ist als via Frankfurt, weil die Albregion (und bei Verlängerung nach Zürich sogar das Neckartal bis CH-Grenze) eine Direktverbindung mit Berlin bekommt. Otto fährt ja lieber direkt und langsam als schnell mit Umstieg.

2. Sollte Nürnberg-Stuttgart schon in der Nullvariante ergeben, dass B-N-S schneller ist als B-F-S, dann kann man sich besser den NeiTech-Ausbau komplett sparen und dafür die Strecke entschärfen/begradigen und eingleisige Abschnitte verdoppeln. Von diesen Maßnahmen profitieren ja alle Züge, von Neigetechnik nur der Fernverkehr.

In diesem Fall wäre es sogar interessant zu beurteilen, ob Berlin-Karlsruhe via Stuttgart auch schneller ist als via Frankfurt. Wenn ja, dann gibt es weitere interessante Strecken, die man fahren könnte.

3. Wünschenswert wäre:


  F---(60)---WÜ---(60)---N
  |                     /|
  |                    / |
(60) /------(120)-----/ (60)
  | /                    |
  |/                     |
  S---------(120)--------M


Das hinkt allerdings an folgende Stellen:

a. F-S 60 Minuten wäre nur mit Umfahrung von Mannheim machbar. Wir wissen, was die Mannheimer von einem Bypass denken.
b. N-M 60 Minuten wäre nur ohne Halt in Ingolstadt machbar, und gerade Ingolstadt ist ein regionaler Taktknoten.
Allerdings durfte eine leichte Verzerrung von München zu verkraften sein, da mit Alb-Rennbahn S-M etwas schneller wird als 120 Minuten. Das kompensiert die Zeit, die man bei N-M 60 Minuten fehlt.
c. (wohl das wichtigste Argument): die Querverbindung N-S verhindert sämtliche Beschleunigungen der übrigen Strecken. Wenn man z.B. WÜ-N 45 Minuten haben möchte, dann ist auch S-M 105 Minuten und S-N 105 Minuten erforderlich, damit der Taktrahmen wieder stimmt. Das setzt aber Halbstundentakt voraus, und das scheint mir beim heutigen 2h-Takt S-N übertrieben.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Nürnberg-Stuttgart (mit ASCII-Art)

naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 09:46 (vor 5152 Tagen) @ Oscar (NL)


F---(60)---WÜ---(60)---N
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(60) /------(120)-----/ (60)
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|/                     |
S---------(120)--------M

Eher das:


  F---(30)---AB---(30)---WÜ---(60)---N
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(30)                               / |
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  Ma  /----------(135*)----------/  (60)
  |  /                               |
(45)/                                |
  |/                                 |
  S---(30)---U----(45)---A----(30)---M

* Stuttgart -(75, Schwäbisch Hall, Aalen) - Crailsheim -30- Ansbach -30- Nürnberg

Geplant ist überall weiterhin zu halten, außer in Ellwangen. Das geht natürlich nur von einem 2-h-Takt aus. Gerade Ansbach, Crailsheim und Aalen sind regionale Umsteigeknoten.

Wobei ich nicht davon ausgehe, dass die Umstiege in Frankfurt und München an den Ecken diese Bildes zu schaffen sind. Hier geht es eher darum, dass die ICE von beiden Routen gleichzeitig Anschlüsse an den Rgeionalverkehr erreichen, nicht den Anschluss untereinander.

Gernauso wären einige Bahnhöfe nicht genaue ITF-Knoten, gerade Mannheim und Würzburg, sondern leicht verzogene. Frankfurt-Mannheim und Aschaffenburg-Würzburg dauern nämlich etwas zu lang für die jeweilige Kantenzeit, Mannheim-Stuttgart und Würzburg-Nürnberg sind etwas zu kurz. Zwei Abschnitte gleichen sich jeweils gegenseitig aus, der Bahnhof dazwischen erhält leider einen leicht verzogenen ITF-Knoten.

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Nürnberg-Stuttgart (mit ASCII-Art)

Mario, Donnerstag, 01.03.2012, 15:10 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß


F---(60)---WÜ---(60)---N
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S---------(120)--------M

Eher das:


F---(30)---AB---(30)---WÜ---(60)---N
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S---(30)---U----(45)---A----(30)---M

* Stuttgart -(75, Schwäbisch Hall, Aalen) - Crailsheim -30- Ansbach -30- Nürnberg

Genau das soll es ja mittel- bis langfristig nicht werden, da die Fahrzeit Nürnberg-Stuttgart mit 135min alles andere als zeitgemäß und konkurrenzfähig ist. Mittelfristig sind hier 120min und langfristig 105min anzustreben. Warum bist du hier gegen einen Ausbau? Die Frage ist nur, ob man bei der Verbindung Stuttgart-Nürnberg überhaupt voll auf Einbindung in einen ITF bestehen sollte.

Geplant ist überall weiterhin zu halten, außer in Ellwangen. Das geht natürlich nur von einem 2-h-Takt aus. Gerade Ansbach, Crailsheim und Aalen sind regionale Umsteigeknoten.

Dir Frage ist nur, ob man hier dann nicht besser beraten wäre, wenn man den Regionalverkehr für die diese Halte verbessert und dafür die Fernzüge auf der Strecke weniger oft halten lässt.

Nürnberg-Stuttgart (mit ASCII-Art)

naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 15:48 (vor 5152 Tagen) @ Mario

* Stuttgart -(75, Schwäbisch Hall, Aalen) - Crailsheim -30- Ansbach -30- Nürnberg

Genau das soll es ja mittel- bis langfristig nicht werden, da die Fahrzeit Nürnberg-Stuttgart mit 135min alles andere als zeitgemäß und konkurrenzfähig ist. Mittelfristig sind hier 120min und langfristig 105min anzustreben. Warum bist du hier gegen einen Ausbau? Die Frage ist nur, ob man bei der Verbindung Stuttgart-Nürnberg überhaupt voll auf Einbindung in einen ITF bestehen sollte.

Ich bin gegen einen Ausbau? Das ist mir ziemlich wurscht. Mir ist lediglich keinerlei Planung bekannt. Angesichts dessen, dass man froh sein kann, wenn die bestehenden Planungen einmal durchfinanziert sind, erübrigt sich Alles weitere.

120 min wäre übringens mit ein klein wenig Neigetechnik über die Murrbahn sicher kein Thema. Nur wird das wegen Aalen und Schwäbisch Gmünd nicht in Erwägung gezogen.

Geplant ist überall weiterhin zu halten, außer in Ellwangen. Das geht natürlich nur von einem 2-h-Takt aus. Gerade Ansbach, Crailsheim und Aalen sind regionale Umsteigeknoten.

Dir Frage ist nur, ob man hier dann nicht besser beraten wäre, wenn man den Regionalverkehr für die diese Halte verbessert und dafür die Fernzüge auf der Strecke weniger oft halten lässt.

Das ist durchaus eine Möglichkeit, aber wohl eher nicht für diese Strecke. Auf Karlsruhe-Pforzheim-Stuttgart soll bekanntlich der IC (L61) wegfallen, dafür der RE auf einen Stundentakt verdichtet werden. Ergänzend wäre ein schneller SFS-Stundentakt aus L60 und L82 auf Karlsruhe-Stuttgart sicher auch kein Fehler.

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! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61

Christian_S, Freitag, 02.03.2012, 20:01 (vor 5151 Tagen) @ naseweiß


120 min wäre übringens mit ein klein wenig Neigetechnik über die Murrbahn sicher kein Thema. Nur wird das wegen Aalen und Schwäbisch Gmünd nicht in Erwägung gezogen.

Schon vor über 10 Jahren fuhren die IR über die Murrbahn in 2:01h - z.B. Stuttgart ab 16:28, Nürnberg an 18:29. Unterwegshalte in Backnang, Hessental, Crailsheim und Ansbach.

Der Weg über die Murrbahn ist etwa 10 Minuten schneller als über die Remsbahn, hat aber eindeutig weniger Potential als die Remsbahn. Aalen ist nicht nur als Staat recht bedeutend, sondern speist ihr Fahrgastpotential auch erheblich aus dem Umstieg von/zur Brenzbahn (Heidenheim usw). Aber auch Schwäbisch Gmünd hat nicht unerhebliche Zu-/Aussteigerzahlen. Einziger wirklich verzichtenswerter Halt der Strecke wäre Ellwangen. In der HVZ sollte man dennoch dort halten, Ellwangen hat ein hohes Pendlerpotential in Richtung Stuttgart. Diese Pendler nutzen gerne und sehr zahlreich (wie man beim 2164 morgens und bei 2161 und 2163 nachmittags sieht) die IC, da dies die einzigen Direktzüge von/nach Stuttgart sind.

Geplant ist überall weiterhin zu halten, außer in Ellwangen. Das geht natürlich nur von einem 2-h-Takt aus. Gerade Ansbach, Crailsheim und Aalen sind regionale Umsteigeknoten.

Genauso ist es.

Dir Frage ist nur, ob man hier dann nicht besser beraten wäre, wenn man den Regionalverkehr für die diese Halte verbessert und dafür die Fernzüge auf der Strecke weniger oft halten lässt.

Das ist eben der Knackpunkt. Die IC zu beschleunigen wäre wünschenswert, andererseits ist dies nur mit erheblichen Veränderungen in der Fahrplangestaltung möglich. Nürnberg als Endpunkt hat für die Linie natürlich eine erhebliche Funktion als Umsteigeknoten.
Woraus speist die Linie 61 ihre Fahrgäste? Vor allem aus Umsteigern aus 3 Richtungen: Leipzig/Jena/Bamberg; Dresden/Chemnitz/Hof und Passau/Regensburg. Züge von Würzburg her haben in Nürnberg weniger Umsteigerpotential zur Linie 61, das ist einfach zu sehr über Eck.
Folglich ist es wichtig, den Taktknoten in Nürnberg unbedingt abzuwarten. Sprich, keine Abfahrt vor Minute .35, aktuell wird wegen des S-Bahn-Taktes zur Minute .39 abgefahren. Früher ab Ansbach geht nur unter Verschiebung des RE-Taktes Treuchtlingen-Würzburg. Crailsheim hat einen Zwangspunkt aus dem RE aus Richtung Lauda. Die eingleisige Strecke wäre da gar nicht so das Problem, vielmehr ist es dann aber der Stuttgarter Ballungsraum. In der aktuellen Zeitlage der Linie 61 passt diese im Abschnitt Schorndorf-Waiblingen genau zwischen die S-Bahn. Sprich, man müsste so beschleunigen, das die Linie 15 min früher durch Schorndorf fährt, um vor den vorherigen S-Bahn-Takt zu kommen. Dies wiederrum hätte dann vor Stuttgart einen Trassenkonflikt mit dem RE aus Aalen, der in Stuttgart 15 min vor dem IC ankommt. Also müsste man wieder den RE zeitlich in eine andere Lage verschieben. Eine frühere Ankunft in Stuttgart hätte aber auch Folgen für die angedachte Weiterführung zur Gäubahn: Da passt der jetzige Takt ja recht gut dazu, eine frühere Ankunft in Stuttgart hätte entweder längere Standzeit dort oder eine Verschiebung des Gäubahn-Fahrplanes zur Folge. Das wiederrum müsste ja dann auch in der Schweiz wieder passen usw.

Bei allen Überlegungen muss man aber auch sagen: Selbst mit ihrer jetzt relativ "langsamen" Fahrzeit Nürnberg-Stuttgart ist die Linie 61 noch immer der Autobahn ebenbürtig, denn mit dem Auto schafft man Nürnberg-Stuttgart dank des Umweges über Heilbronn und der z.T. nur 4-spurigen und geschwindigkeitsbegrenzten Autobahn nicht schneller als mit dem IC ...

! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 20:43 (vor 5150 Tagen) @ Christian_S

Der Weg über die Murrbahn ist etwa 10 Minuten schneller als über die Remsbahn, hat aber eindeutig weniger Potential als die Remsbahn.

Ein Nachteil ist auch die Eingleisigkeit und der dichte Regionalverkehr, gerade in der HVZ. Crailsheim-Goldshöfe ist zwar auch eingleisig, dort aber nur eine stündliche RB.

Aalen ist nicht nur als Staat recht bedeutend, sondern speist ihr Fahrgastpotential auch erheblich aus dem Umstieg von/zur Brenzbahn (Heidenheim usw). Aber auch Schwäbisch Gmünd hat nicht unerhebliche Zu-/Aussteigerzahlen.

Da könnte es ja helfen, wenn sich ein fiktiver RE Würzburg-Ulm (oder auch nur Crailsheim-Ulm) in Crailsheim mit dem IC(E) Nürnberg-Stuttgart zur Korrespondenz treffen würde. Zwischen Aalen und Stuttgart müsste ein stündliche RE her, so wie heute zur HVZ. Dennoch würde Aalen vermutlich zetern, dass es vom Fernverkehr abgehängt wird.

Einziger wirklich verzichtenswerter Halt der Strecke wäre Ellwangen. In der HVZ sollte man dennoch dort halten, Ellwangen hat ein hohes Pendlerpotential in Richtung Stuttgart. Diese Pendler nutzen gerne und sehr zahlreich (wie man beim 2164 morgens und bei 2161 und 2163 nachmittags sieht) die IC, da dies die einzigen Direktzüge von/nach Stuttgart sind.

Im Gegensatz zu heute könnte auf Aalen-Crailsheim nicht IC von Stuttgart und RB von Ulm verlängert werden, sondern RE von Ulm und RB von Stuttgart. Natürlich wären die Doppelstockzüge eher überdimensioniert, dafür aber kein Dieseln unter Fahrdraht.

Geplant ist überall weiterhin zu halten, außer in Ellwangen. Das geht natürlich nur von einem 2-h-Takt aus. Gerade Ansbach, Crailsheim und Aalen sind regionale Umsteigeknoten.

Genauso ist es.

Jetzt stelle ich fest, dass ich was Falsches erzählt haben. Zumindest laut S21-Stresstest-Fahrplantapete soll Ellwangen sogar bleiben! Z.B.:

Nürnberg       12:08 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Ansbach     12:34/35 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Crailsheim  13:00/02
Ellwangen   13:14/16
Aalen       13:22/24
Schw.Gmünd  13:38/39
Stuttgart   14:15/18 -> weiter nach Horb, Singen, Zürich

Crailsheim-Aalen von heute 26 min auf 20/22 min geht nur mit Neigetechnik, welche wegen der Gäubahn sowieso gebraucht wird. Dann könnte sich auch Crailsheim-Nürnberg noch etwas verkürzen.

Woraus speist die Linie 61 ihre Fahrgäste? Vor allem aus Umsteigern aus 3 Richtungen: Leipzig/Jena/Bamberg; Dresden/Chemnitz/Hof und Passau/Regensburg. Züge von Würzburg her haben in Nürnberg weniger Umsteigerpotential zur Linie 61, das ist einfach zu sehr über Eck.

Und in Nürnberg natürlich die Bedienung des 00er-Knotens statt wie heute 30ers. In diesem hat man meines Erachtens nach mit der Eröffnung der Thüringerwald-Ubahn und der einhergehenden Fahrplanumstellung neuerdings Anschluss nach Berlin.

Folglich ist es wichtig, den Taktknoten in Nürnberg unbedingt abzuwarten. Sprich, (...)

Wie dargelegt, völlig andere Zeitlage bei Verlängerung der L87 nach Nürnberg und Fultionieren der Neigetechnik.

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! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61

Christian_S, Freitag, 02.03.2012, 21:17 (vor 5150 Tagen) @ naseweiß

Da könnte es ja helfen, wenn sich ein fiktiver RE Würzburg-Ulm (oder auch nur Crailsheim-Ulm) in Crailsheim mit dem IC(E) Nürnberg-Stuttgart zur Korrespondenz treffen würde. Zwischen Aalen und Stuttgart müsste ein stündliche RE her, so wie heute zur HVZ. Dennoch würde Aalen vermutlich zetern, dass es vom Fernverkehr abgehängt wird.

Das dürfte in der Tat so kommen. Kaum eine Stadt lässt sich ja ohne Proteste ihre Fernverkehrsanbindung nehmen ;)

Im Gegensatz zu heute könnte auf Aalen-Crailsheim nicht IC von Stuttgart und RB von Ulm verlängert werden, sondern RE von Ulm und RB von Stuttgart. Natürlich wären die Doppelstockzüge eher überdimensioniert, dafür aber kein Dieseln unter Fahrdraht.

Das geht beim aktuellen Fahrplan aber nur mit einem Mehraufwand an Fahrzeugen/Umläufen, da die RE aus Stuttgart ja in Aalen eine Wendezeit von nur etwas mehr als 10 min haben. Grundsätzlich wäre es aber möglich, da gebe ich Dir recht.


Jetzt stelle ich fest, dass ich was Falsches erzählt haben. Zumindest laut S21-Stresstest-Fahrplantapete soll Ellwangen sogar bleiben! Z.B.:

Nürnberg       12:08 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Ansbach     12:34/35 (aus heutigen Fahrzeiten extrapoliert)
Crailsheim  13:00/02
Ellwangen   13:14/16
Aalen       13:22/24
Schw.Gmünd  13:38/39
Stuttgart   14:15/18 -> weiter nach Horb, Singen, Zürich

Crailsheim-Aalen von heute 26 min auf 20/22 min geht nur mit Neigetechnik, welche wegen der Gäubahn sowieso gebraucht wird. Dann könnte sich auch Crailsheim-Nürnberg noch etwas verkürzen.

Nürnberg-Ansbach geht auch problemlos in 23 min, ohne das man die Fahrzeit voll ausreizt. Wurde bis vor ein paar Jahren ja auch noch planmäßig so gefahren. Die jetzige lange Fahrzeit ist rein dem S-Bahn-Fahrplan geschuldet.
Crailsheim-Ellwangen könnte mit Neigetechnik-Ausbau oder Beiseitigung der vielen Bü im Abschnitt Crailsheim-Jagstzell (und entsprechendem Streckenausbau auf 160 km/h bis kurz vor Jagstzell) tatsächlich 2 min beschleunigt werden.
Wie man allerdings Ellwangen-Aalen auf 6 min herunter drücken will ist mir ein Rätsel. Die heutigen 10 min Fahrzeit sind ja schon absolut ausgereizt und ohne jede Reserve.


Und in Nürnberg natürlich die Bedienung des 00er-Knotens statt wie heute 30ers. In diesem hat man meines Erachtens nach mit der Eröffnung der Thüringerwald-Ubahn und der einhergehenden Fahrplanumstellung neuerdings Anschluss nach Berlin.

Wie dargelegt, völlig andere Zeitlage bei Verlängerung der L87 nach Nürnberg und Fultionieren der Neigetechnik.

Das mag zwar für den Zubringer aus Norden her zutreffen, nützt aber dem Anschluss aus Richtung Passau her gar nichts. Und der hat einiges an Zubringer-Funktion für die Linie 61.
Also doch noch suboptimal.

! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 21:49 (vor 5150 Tagen) @ Christian_S

Nürnberg-Ansbach geht auch problemlos in 23 min, ohne das man die Fahrzeit voll ausreizt. Wurde bis vor ein paar Jahren ja auch noch planmäßig so gefahren. Die jetzige lange Fahrzeit ist rein dem S-Bahn-Fahrplan geschuldet.
Crailsheim-Ellwangen könnte mit Neigetechnik-Ausbau oder Beiseitigung der vielen Bü im Abschnitt Crailsheim-Jagstzell (und entsprechendem Streckenausbau auf 160 km/h bis kurz vor Jagstzell) tatsächlich 2 min beschleunigt werden.
Wie man allerdings Ellwangen-Aalen auf 6 min herunter drücken will ist mir ein Rätsel. Die heutigen 10 min Fahrzeit sind ja schon absolut ausgereizt und ohne jede Reserve.

In Gegenrichtung werden immerhin 8 min angegeben. 2 min Halt in Ellwagen werden wohl nicht nötig sein, wenn man in Schwäbisch Gmünd oder Ansbach auch nur 1 min hält. Andererseits ist zwischen Aalen und Stuttgart vielleicht noch ein klein wenig Luft.

Wie du schreibst, ginge Nürnberg-Crailsheim wohl prinzipiell schneller. Das Blöde bei dieser Lage ist nun, dass sie in Crailsheim die 00er-Kreuzung hätte, obwohl südlich der Eingleisabschnitt angrenzt. In Crailsheim früher nach Stuttgart abfahren geht also nicht.

Und in Nürnberg natürlich die Bedienung des 00er-Knotens statt wie heute 30ers.

Das mag zwar für den Zubringer aus Norden her zutreffen, nützt aber dem Anschluss aus Richtung Passau her gar nichts. Und der hat einiges an Zubringer-Funktion für die Linie 61.
Also doch noch suboptimal.

Nach heutigen Fahrplänen würden auch die ganzen RE-Anschlüsse Richtung Nordost (Bamberg, Bayreuth, Hof, Weiden, Schwandorf) deutlich verschlechtert, da auch diese alle auf den 30er ausgerichtet sind. Zumindest beim Oberfränkischen Dieselnetz könnte es aber im Zuge von Neuausschreibungen zu leichten Umstrukturierungen kommen, also ggf. auch was zum 00er Nürnberg.

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! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61

ARkimbz, Sonntag, 04.03.2012, 16:41 (vor 5149 Tagen) @ naseweiß

Aalen ist nicht nur als Stadt recht bedeutend, sondern speist ihr Fahrgastpotential auch erheblich aus dem Umstieg von/zur Brenzbahn (Heidenheim usw). Aber auch Schwäbisch Gmünd hat nicht unerhebliche Zu-/Aussteigerzahlen.

Da könnte es ja helfen, wenn sich ein fiktiver RE Würzburg-Ulm (oder auch nur Crailsheim-Ulm) in Crailsheim mit dem IC(E) Nürnberg-Stuttgart zur Korrespondenz treffen würde. Zwischen Aalen und Stuttgart müsste ein stündliche RE her, so wie heute zur HVZ. Dennoch würde Aalen vermutlich zetern, dass es vom Fernverkehr abgehängt wird.

Vielleicht könnte man auch beides machen - eingangs in diesem Thread stand doch, dass mit S21 eine Verdichtung des Fernverkehrs nach Nürnberg in Erwägung gezogen wird. Da könnte man doch die ICE-Linie Zürich - Singen - Stuttgart - Nürnberg über Aalen führen, und die IC-Linie Karlsruhe - Nürnberg über die Murrbahn.
Falls sich letzteres überhaupt lohnt. Ich habe selbst schon beobachtet, dass die IC über die Murrbahn im Umleitungsfall nur sehr spärlich ausgelastet sind, da würden vom Fahrgastaufkommen eigentlich 4 Wagen ausreichen...

OT-Frage:
Wieso hat man eigentlich vor ca. 20 Jahren die Murrbahn elektrifiziert, und nicht die Hohenlohebahn? Nach meiner Einschätzung wäre eine Elektrifizierung Crailsheim - Heilbronn sinnvoller gewesen, gerade auch für den Güterverkehr (Direktanbindung Mannheim Rbf nach Nürnberg). Eine elektrifizierte Verbindung Nürnberg - Stuttgart bestand zu diesem Zeitpunkt über die Remsbahn ohnehin schon.

! Nürnberg-Stuttgart und Fahrplan Linie 61

Christian_S, Sonntag, 04.03.2012, 16:51 (vor 5149 Tagen) @ ARkimbz


Falls sich letzteres überhaupt lohnt. Ich habe selbst schon beobachtet, dass die IC über die Murrbahn im Umleitungsfall nur sehr spärlich ausgelastet sind, da würden vom Fahrgastaufkommen eigentlich 4 Wagen ausreichen...

Das ist definitiv so. Mehr als ein Zugpaar in günstiger Zeitlage, um Schwäbisch Hall anzubinden, würde sich auch mit S21 wohl kaum rentieren.
Während der 6-wöchtigen Remsbahn-Sperrung 2009 fuhren die IC ja mit planmäßigen Halten über die Murrbahn. Da waren sie zwar meistens richtig gut besucht, aber das lag wohl auch daran, das damals zwischen Crailsheim und Stuttgart sämtliche Nahverkehrs-Angebote in den IC gültig waren.


OT-Frage:
Wieso hat man eigentlich vor ca. 20 Jahren die Murrbahn elektrifiziert, und nicht die Hohenlohebahn? Nach meiner Einschätzung wäre eine Elektrifizierung Crailsheim - Heilbronn sinnvoller gewesen, gerade auch für den Güterverkehr (Direktanbindung Mannheim Rbf nach Nürnberg). Eine elektrifizierte Verbindung Nürnberg - Stuttgart bestand zu diesem Zeitpunkt über die Remsbahn ohnehin schon.

Stuttgart-Backnang war ja schon wesentlich länger elektrifiziert. Als dann Ende der 80er die Remsbahn durchgehend und weiter bis Ansbach elektrifiziert wurde, fuhr zwar ein Großteil der Fernzüge über Aalen, jedoch gab es weiterhin einzelne Paare über die Murrbahn, die von Nürnberg bis Stuttgart durchgehend dieselbespannt wurden. Das wollte man sicherlich irgendwann nicht mehr. Dazu kam der starke und damals noch mehr zunehmende Pendlerverkehr über die Murrbahn, die eine Elektrifizierung rechtfertigten.
Hauptsächlich ausschlaggebend dürfte aber der Güterverkehr von/nach Kornwestheim gewesen sein. Den kann man via Murrbahn und weiter über Marbach nämlich ohne Fahrtrichtungswechsel fahren, was über die Remsbahn nicht geht.

Die Hohenlohebahn verlor dadurch weiter an Bedeutung ...

Nürnberg-Stuttgart (mit ASCII-Art)

hfrik, Montag, 05.03.2012, 14:34 (vor 5148 Tagen) @ Mario

@ Naseweis: Stuttgart -Nürnberg 1995 war 2:00 über Murrtalbahn, 2:05 über Aalen, beides mit Fahrplanreserven zum Verspätungsabbau.
Die heute längeren Fahrzeiten dürften Kapazitätsengpässen auf den (eingleisigen?) Strecken geschuldet sein.
Mit Neigetechnik und Kapazitätsertüchtigungen sollten dann fahrzeiten <120min drins ein.

Nürnberg-Stuttgart (mit ASCII-Art)

Christian_S, Montag, 05.03.2012, 17:56 (vor 5148 Tagen) @ hfrik

2:05 über Aalen, beides mit Fahrplanreserven zum Verspätungsabbau.
Die heute längeren Fahrzeiten dürften Kapazitätsengpässen auf den (eingleisigen?) Strecken geschuldet sein.

Die damalige Fahrzeit war aber bei den meisten Fernzügen tatsächlich OHNE Halt in Ellwangen. Die derzeitigen 2:14h sind vor allem dem S-Bahn-Takt Nürnberg-Ansbach geschuldet. Bis vor wenigen Jahren wurde, bei ab Ansbach gleichen Fahrzeiten, in Nürnberg erst mit .43 abgefahren. Das ergab dann 2:10h Nürnberg-Stuttgart und das ist auch realistisch. Da sind ein paar Fahrzeitreserven drin, aber nicht übermäßig viel. Also genau richtig für einen stabilen Fahrplan, was man auch an der hohen Pünktlichkeit dieser Linie merkt.

Mit Neigetechnik und Kapazitätsertüchtigungen sollten dann fahrzeiten <120min drins ein.

Theoretisch auf jeden Fall. Praktisch muss es eben in den Takt passen - sowohl ins Nürnberger S-Bahn-Netz bis Ansbach als auch zwischen Schorndorf und Waiblingen in das der S-Bahn Stuttgart. Und genau das ist der Knackpunkt bei der Sache.

Dresden-Nürnberg-Stuttgart zielführender?

Mario, Donnerstag, 01.03.2012, 14:49 (vor 5152 Tagen) @ Oscar (NL)

Ich kann mich einen Betrieb Berlin-Stuttgart via Nürnberg einerseits gut vorstellen. Dabei fährt man Berlin-Nürnberg in Doppeltraktion; ab dort ein Zugteil nach München (ggf. via Augsburg), ein Zugteil nach Stuttgart. Ob eine Weiterführung der aktuellen Linie 61 nach Berlin (also getrennt von Linie 28) sich lohnt, bin ich mir nicht sicher.

Berlin halte ich für kontraproduktiv, da du die Verbindung Berlin-Stuttgart ja schon sehr gut über Frankfurt bedienst. Viel eher könnte ich mir da eine Verlängerung der Linie (Zürich-)Stuttgart-Nürnberg über die NBS nach Erfurt bis Dresden vorstellen. So hätte man eine völlig neue "Diagonalverbindung", die zwischen Nürnberg und Dresden zudem wesentlich schneller als die Franken-Sachsen-Magistrale wäre und z.B. noch über die Schleifen in Coburg halten könnte. Dann hätte man auch auf der NBS Ebensfeld-Erfurt eine höhere Auslastung.

1. Der heutige IC hält in Ansbach, Crailsheim, Ellwangen, Aalen und Schwäbisch Gmünd. Es ist zu erwarten, dass der ICE nach wie vor hier halten muß, sonst werden die Orte keine Moneten für eine Neigetechnikausbau bereitstellen. Es ist aber die Frage, ob mit all diesen Zwischenhalten B-N-S immer noch schneller ist als B-F-S.

Um Gottes Willen! Bloß kein spezieller Neigetechnikausbau. Wenn schon Ausbau dann so, dass generell auch Fernzüge ohne Neigetechnik hier gut unter 2h oder noch kürzer fahren können. Denn wenn die ICE-T irgendwann man ausgemustert werden, ist wohl kaum davon auszugehen, dass man nochmal Neigezüge anschafft. Das ist aber meine danke Einschätzung.

Dagegen spricht aber, dass eine Verbindung B-N-S auch lohnend sein könnte wenn die Strecke langsamer ist als via Frankfurt, weil die Albregion (und bei Verlängerung nach Zürich sogar das Neckartal bis CH-Grenze) eine Direktverbindung mit Berlin bekommt. Otto fährt ja lieber direkt und langsam als schnell mit Umstieg.

2. Sollte Nürnberg-Stuttgart schon in der Nullvariante ergeben, dass B-N-S schneller ist als B-F-S, dann kann man sich besser den NeiTech-Ausbau komplett sparen und dafür die Strecke entschärfen/begradigen und eingleisige Abschnitte verdoppeln. Von diesen Maßnahmen profitieren ja alle Züge, von Neigetechnik nur der Fernverkehr.

Ich halte wie gesagt eine Verbindung Dresden-Erfurt-Nürnberg-Stuttgart(-Zürich) für zielführender, eben weil Berlin und Stuttgart ja schon über Frankfurt gut verbunden sind.

Dresden-Nürnberg-Stuttgart zielführender?

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 15:45 (vor 5152 Tagen) @ Mario
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 15:50

Ich kann mich einen Betrieb Berlin-Stuttgart via Nürnberg einerseits gut vorstellen. Dabei fährt man Berlin-Nürnberg in Doppeltraktion; ab dort ein Zugteil nach München (ggf. via Augsburg), ein Zugteil nach Stuttgart. Ob eine Weiterführung der aktuellen Linie 61 nach Berlin (also getrennt von Linie 28) sich lohnt, bin ich mir nicht sicher.

Berlin halte ich für kontraproduktiv, da du die Verbindung Berlin-Stuttgart ja schon sehr gut über Frankfurt bedienst.

Man wäre aber über Nürnberg schneller. Mit der NBS Wendlingen-Ulm vielleicht sogar via München schneller.

Viel eher könnte ich mir da eine Verlängerung der Linie (Zürich-)Stuttgart-Nürnberg über die NBS nach Erfurt bis Dresden vorstellen. So hätte man eine völlig neue "Diagonalverbindung", die zwischen Nürnberg und Dresden zudem wesentlich schneller als die Franken-Sachsen-Magistrale wäre und z.B. noch über die Schleifen in Coburg halten könnte. Dann hätte man auch auf der NBS Ebensfeld-Erfurt eine höhere Auslastung.

Das halte ich für eine sehr gute Idee. Wobei dann Dresden mit L50, L56 und L61/87 etwas überversorgt wäre.

1. Der heutige IC hält in Ansbach, Crailsheim, Ellwangen, Aalen und Schwäbisch Gmünd. Es ist zu erwarten, dass der ICE nach wie vor hier halten muß, sonst werden die Orte keine Moneten für eine Neigetechnikausbau bereitstellen. Es ist aber die Frage, ob mit all diesen Zwischenhalten B-N-S immer noch schneller ist als B-F-S.

Um Gottes Willen! Bloß kein spezieller Neigetechnikausbau. Wenn schon Ausbau dann so, dass generell auch Fernzüge ohne Neigetechnik hier gut unter 2h oder noch kürzer fahren können. Denn wenn die ICE-T irgendwann man ausgemustert werden, ist wohl kaum davon auszugehen, dass man nochmal Neigezüge anschafft. Das ist aber meine danke Einschätzung.

Die Neigetechnik wurde doch speziell für solche Strecken geschaffen. Dort sind konventionelle Ausbauten für 15 min Zeitersparnis sehr viel teurer als GNT-Ausrüstungen und einzelne Kurven-Umbauten.

Dagegen spricht aber, dass eine Verbindung B-N-S auch lohnend sein könnte wenn die Strecke langsamer ist als via Frankfurt, weil die Albregion (und bei Verlängerung nach Zürich sogar das Neckartal bis CH-Grenze) eine Direktverbindung mit Berlin bekommt. Otto fährt ja lieber direkt und langsam als schnell mit Umstieg.

2. Sollte Nürnberg-Stuttgart schon in der Nullvariante ergeben, dass B-N-S schneller ist als B-F-S, dann kann man sich besser den NeiTech-Ausbau komplett sparen und dafür die Strecke entschärfen/begradigen und eingleisige Abschnitte verdoppeln. Von diesen Maßnahmen profitieren ja alle Züge, von Neigetechnik nur der Fernverkehr.

Ich halte wie gesagt eine Verbindung Dresden-Erfurt-Nürnberg-Stuttgart(-Zürich) für zielführender, eben weil Berlin und Stuttgart ja schon über Frankfurt gut verbunden sind.

Wobei das auch relativiert wird, wenn L42 einen Stundentakt bekommt. Dann wird L11 Stuttgart-Frankfurt-Berlin ggf. für eine Verdichtung auf der Rheintalbahn geopfert, eben weil man über Nürnberg etwa gleich schnell oder sogar schneller sein wird.

Dresden-Nürnberg-Stuttgart zielführender?

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 01.03.2012, 16:02 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo!

Das halte ich für eine sehr gute Idee. Wobei dann Dresden mit L50, L56 und L61/87 etwas überversorgt wäre.

Das ist ausgleichende Gerechtigkeit. ;-) Dresden ist momentan ja eher unterversorgt.

m b g,
Anoj

Sinn einer stündlichen L42 ?

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 17:06 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Wobei das auch relativiert wird, wenn L42 einen Stundentakt bekommt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Linie 42 irgendwann in naher Zukunft mal einen Stundentakt bekommen wird. Das wäre auch nicht wirklich sinnvoll. Denn die Linie 42 überlagert sich ja bekanntlich mit der Linie 43 Basel-Karlsruhe-Mannheim-Frankfurt Flughafen-Köln zwischen Mannheim und Köln zum Stundentakt, wobei in Mannheim der Umstieg von der Linie 11 München-Stuttgart-Frankfurt-Kassel-Berlin auf die Linie 42 möglich ist. Dieses durchaus sinnvolle Konzept müsste man aufgeben, wenn die Linie 42 stündlich fahren soll.

Das Rhein/Main- und das Rhein/Rhur-Gebiet wird von München ferner noch zusätzlich mit der Linie 41 bedient, die stündlich verkehren muss, um zusammen mit den Linien 25 und 28, die alternierend einmal über Augsburg, einmal über Ingolstadt verkehren, über die NIM eine Art Halbstundentakt zwischen München und Nürnberg zu erhalten. Geplant ist allenfalls eine neue Linie 47 München-Stuttgart-Frankfurt Flughafen-Düsseldorf. Aber auch dies würde ohne die Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar gar nicht gehen.

So führt Dr. Volker Kefer (Vorstand Technik, Systemverbund, Dienstleistungen und Infrastruktur der DB) auf dem Diskussionsportal zu Stuttgart 21 aus, dass neben der bereits heute existierenden 2-stündlichen ICE-Linie Dortmund - Frankfurt Flugh. - Stuttgart - München eine neue ICE-Linie 47 Düsseldorf - Frankfurt Flugh. - Stuttgart - München vorgesehen ist, die allerdings die Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar voraussetze.

Dem von dir unter http://www.ice-treff.de/index.php?id=168217 geposteten Artikel zufolge ist aber fraglich, ob es zwischen Frankfurt (M) und Mannheim überhaupt jemals zu einem Baubeginn kommt.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Sinn einer stündlichen L42 ?

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 19:27 (vor 5152 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 19:29

Der L42-Stundentakt kommt aus diversen S21-Gutachten, welche von der DB in Auftrag gegeben worden sind.

Denn mit der Umfahrung der Geislinger Steige ist man via Stuttgart schneller in Frankfurt bzw. München.

Mit der Württembergischen NBS soll definitiv dort ein stündlicher Takt aus Richtung NRW kommen, egal ob der zweite Halbtakt dann L42 oder L47 heißt.

Sinn einer stündlichen L42 ?

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 21:28 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Der L42-Stundentakt kommt aus diversen S21-Gutachten, welche von der DB in Auftrag gegeben worden sind.

Denn mit der Umfahrung der Geislinger Steige ist man via Stuttgart schneller in Frankfurt bzw. München.

Mit der Württembergischen NBS soll definitiv dort ein stündlicher Takt aus Richtung NRW kommen, egal ob der zweite Halbtakt dann L42 oder L47 heißt.

Ich kann mir das ganze trotzdem nicht richtig vorstellen, da mir eine stündliche L 42 bzw. eine neue Linie 47 noch richtig durchdacht erscheint. Denn zwischen Mannheim und München gibt es zusammen mit der Linie 11 ohnehin bereits einen Stundentakt. Außerdem treffen sich die Linien 11 und 42 einerseits und die Linien 12 und 43 andererseits zur gleichen Zeit in Mannheim, sodass dort ein schönes Umsteigen möglich ist, wenn man z. B. mit der Linie 42 von München kommt und direkt nach Frankfurt will oder auch umgekehrt wenn man von Karlsruhe mit der Linie 12 kommt und weiter zum Frankfurter Flughafen oder Richtung Köln will.

Die Linien 42 und 47 sollen ja nur den Frankfurter Flughafen anfahren. Wie soll denn dann der Anschluss in Mannheim sichergestellt werden? Da die Züge der Linie 11 zwischen Mannheim und München vermutlich nicht in einer gänzlich anderen Fahrplanlage verkehren können, müsste man die Züge der Linie 11 und 47 im Abstand von wenigen Minuten hintereinander herfahren lassen, was wenig Sinn macht. Oder soll die neue Linie 47 die jetzige Linie 11 etwa ersetzen?

Dann bliebe nur eine Lösung, um weiterhin einen Anschluss zum Frankfurter Hauptbahnhof zu ermöglichen: die Linie 12 aus Karlsruhe müsste ebenfalls einen Stundentakt bekommen, wohl dann noch zu Lasten der Linie 43. Die Folge wäre, dass es von Basel und Karlsruhe keine Direktverbindung mehr richtig Köln gebe und von Stuttgart keine Direktverbindung mehr zum Frankfurter Hauptbahnhof und weiter nach Kassel und Berlin. Letzteres wäre ja zu verschmerzen, wenn stattdessen eine Linie Stuttgart-Nürnberg-Berlin kommen würde.

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Sinn einer stündlichen L42 ?

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 21:44 (vor 5151 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 21:46

Die Idee ist wie gesagt nicht auf meine Mist gewachsen und kursiert schon seit 3 Jahren in diesem Forum.

Die aktuellen SMA-Gutachten zu Stuttgart21 nehmen stündliche ICE-W von NRW als ein Fahrplanmerkmal an. Auch bei der Schlichtung waren Grafiken mit dieser stündlichen Verbindung dabei. Insgesamt wird zwischen Stuttgart und München ein 30 min-Takt mit ICE angenommen.

Die NBS ist dort ja recht steil, 3% oder so, da können nur die ICE-W die minimal unterstellte Fahrzeit erreichen. Das wird wohl auch eine Rolle spielen. Das erklärt außerdem, warum die L11 schon so früh auf ICx umgestellt werden soll, wo die ICE1 noch fahren. Die ICx haben bessere Traktion als die ICE-A oder ICE-T.

Die L43 wird wohl in der ein oder anderen Form überleben. Sie hat aber den Makel, dass die ICE-W wegen der Wirbelstrombremse nicht über Basel hinaus verkehren können und es somit aus SBB-Sicht immer eine "Stummellinie" bleibt. Darum gibt es ja auch noch EC zwischen NRW und der Innerschweiz.

Keine EC aus D in die Innerschweiz

RhBDirk, Donnerstag, 01.03.2012, 21:54 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Die Idee ist wie gesagt nicht auf meine Mist gewachsen und kursiert schon seit 3 Jahren in diesem Forum.

Die aktuellen SMA-Gutachten zu Stuttgart21 nehmen stündliche ICE-W von NRW als ein Fahrplanmerkmal an. Auch bei der Schlichtung waren Grafiken mit dieser stündlichen Verbindung dabei. Insgesamt wird zwischen Stuttgart und München ein 30 min-Takt mit ICE angenommen.

Die NBS ist dort ja recht steil, 3% oder so, da können nur die ICE-W die minimal unterstellte Fahrzeit erreichen. Das wird wohl auch eine Rolle spielen. Das erklärt außerdem, warum die L11 schon so früh auf ICx umgestellt werden soll, wo die ICE1 noch fahren. Die ICx haben bessere Traktion als die ICE-A oder ICE-T.

Die L43 wird wohl in der ein oder anderen Form überleben. Sie hat aber den Makel, dass die ICE-W wegen der Wirbelstrombremse nicht über Basel hinaus verkehren können und es somit aus SBB-Sicht immer eine "Stummellinie" bleibt. Darum gibt es ja auch noch EC zwischen NRW und der Innerschweiz.

Nee, in die Innerschweiz (vgl bitte wikipedia oder sonstige google Suchergbnisse nach Innerschweiz) gibts keine EC von Deutschland aus mehr. Lediglich in die Südostschweiz.

Keine EC aus D in die Innerschweiz

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 01:07 (vor 5151 Tagen) @ RhBDirk

Innerschweiz meinte ich als Alias für Schweizer Territorium, nicht als geografische Bezeichnung. ;-)

Keine EC aus D in die Innerschweiz

Fabian318, Münster i. W., Freitag, 02.03.2012, 01:47 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Innerschweiz meinte ich als Alias für Schweizer Territorium, nicht als geografische Bezeichnung. ;-)

Wieso schreibst du dann nicht einfach "Schweiz"? Ich rede ja auch nicht von den ICE-Zügen Belgien - Mitteldeutschland, wenn ich den ICE Brüssel-Frankfurt meine. ;)

Keine EC aus D in die Innerschweiz

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 07:55 (vor 5151 Tagen) @ Fabian318

Weil "Schweiz" Basel miteinbezieht und ich meine hier wirklich die innere Schweiz und keine Grenzstädte, die noch zum Land gehören. :-)

Sinn einer stündlichen L42 ?

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 07:46 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Die Idee ist wie gesagt nicht auf meine Mist gewachsen und kursiert schon seit 3 Jahren in diesem Forum.

Die aktuellen SMA-Gutachten zu Stuttgart21 nehmen stündliche ICE-W von NRW als ein Fahrplanmerkmal an. Auch bei der Schlichtung waren Grafiken mit dieser stündlichen Verbindung dabei. Insgesamt wird zwischen Stuttgart und München ein 30 min-Takt mit ICE angenommen.

Die NBS ist dort ja recht steil, 3% oder so, da können nur die ICE-W die minimal unterstellte Fahrzeit erreichen. Das wird wohl auch eine Rolle spielen. Das erklärt außerdem, warum die L11 schon so früh auf ICx umgestellt werden soll, wo die ICE1 noch fahren. Die ICx haben bessere Traktion als die ICE-A oder ICE-T.

Das Gerücht, dass mehr ICE zwischen München-Stuttgart-NRW fahren sollen habe ich ebenfalls bereits schon vor mehreren Jahren gehört, aber wie gesagt, konnte ich mir bislang nicht vorstellen, wie dies unter Beibehaltung des Umsteigeknotens Mannheim praktisch funktionieren solle.

Die Deutsche Bahn (Herr Dr. Kefer) bestreitet auf dem Diskussionsportal zu Stuttgart 21 übrigens ausdrücklich, dass auf der NBS Wendlingen-Ulm nur ICE-W fahren könnten. Wörtlich heißt es dort:

„Die Fahrzeugplanung der Deutschen Bahn sieht vor, zur Inbetriebnahme der Neubaustrecke neben den bereits heute eingesetzten ICE 3 an Stelle der älteren ICE-Züge die neuen ICx-Züge zum Einsatz zu bringen. Beide können uneingeschränkt auf der neuen Strecke verkehren.“

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Sinn einer stündlichen L42 ?

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 07:55 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Die Idee ist wie gesagt nicht auf meine Mist gewachsen und kursiert schon seit 3 Jahren in diesem Forum.

Die aktuellen SMA-Gutachten zu Stuttgart21 nehmen stündliche ICE-W von NRW als ein Fahrplanmerkmal an. Auch bei der Schlichtung waren Grafiken mit dieser stündlichen Verbindung dabei. Insgesamt wird zwischen Stuttgart und München ein 30 min-Takt mit ICE angenommen.

Die NBS ist dort ja recht steil, 3% oder so, da können nur die ICE-W die minimal unterstellte Fahrzeit erreichen. Das wird wohl auch eine Rolle spielen. Das erklärt außerdem, warum die L11 schon so früh auf ICx umgestellt werden soll, wo die ICE1 noch fahren. Die ICx haben bessere Traktion als die ICE-A oder ICE-T.


Das Gerücht, dass mehr ICE zwischen München-Stuttgart-NRW fahren sollen habe ich ebenfalls bereits schon vor mehreren Jahren gehört, aber wie gesagt, konnte ich mir bislang nicht vorstellen, wie dies unter Beibehaltung des Umsteigeknotens Mannheim praktisch funktionieren solle.

Die Deutsche Bahn (Herr Dr. Kefer) bestreitet auf dem Diskussionsportal zu Stuttgart 21 übrigens ausdrücklich, dass auf der NBS Wendlingen-Ulm nur ICE-W fahren könnten. Wörtlich heißt es dort:

„Die Fahrzeugplanung der Deutschen Bahn sieht vor, zur Inbetriebnahme der Neubaustrecke neben den bereits heute eingesetzten ICE 3 an Stelle der älteren ICE-Züge die neuen ICx-Züge zum Einsatz zu bringen. Beide können uneingeschränkt auf der neuen Strecke verkehren.“

Sag ich ja... darum die Umstellung der L11 auf ICx.

Nur die ICE-W sind die einzigen, die die minimal mögliche Fahrzeit schaffen werden, selbst wenn die NBS nur für 250 km/h betrieblich genutzt werden wird. Die ICx haben etwas schlechteres Leistungsgewicht.

Sinn einer stündlichen L42 ?

naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 22:09 (vor 5151 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 22:12

Ich kann mir das ganze trotzdem nicht richtig vorstellen, da mir eine stündliche L 42 bzw. eine neue Linie 47 noch richtig durchdacht erscheint. Denn zwischen Mannheim und München gibt es zusammen mit der Linie 11 ohnehin bereits einen Stundentakt. Außerdem treffen sich die Linien 11 und 42 einerseits und die Linien 12 und 43 andererseits zur gleichen Zeit in Mannheim, sodass dort ein schönes Umsteigen möglich ist, wenn man z. B. mit der Linie 42 von München kommt und direkt nach Frankfurt will oder auch umgekehrt wenn man von Karlsruhe mit der Linie 12 kommt und weiter zum Frankfurter Flughafen oder Richtung Köln will.
(...)

Eine Möglichkeit:

30er-Korrespondenz Mannheim
- Stundetankt L42 NRW-München
- Stundentakt L13/15 Berlin-Basel (L13 über Braunschweig, L15 über Erfurt)

00er-Korrespondenz Mannheim (eine Stunde)
- 2h-Takt L43 NRW-Basel
- 2h-Takt L22 Hamburg-München
- 2h-Takt L83 Frankfurt-Paris

00er-Korrespondenz Mannheim (andere Stunde)
- 2h-Takt L23 Hamburg-Basel
- 2h-Takt L62 Frankfurt-München (ICE!)

30-min-Takte nach Basel, München und Frankfurt(-Fulda)
30-30-60-min-Humpeltakte nach NRW und bis Göttingen
dazu Frankfurt-Mannheim 3 ICE/h

Die Direktverbindung Stuttgart-Berlin kann mittels einer Flügellinie L16/18 bleiben:
- L16 (Rostock/Stralsund-)Berlin-Halle-Erfurt-Nürnberg-Aalen-Stuttgart-Singen-Zürich
- L18 (Rostock/Stralsund-)Berlin-Halle-Erfurt-Nürnberg-Ausgburg-München

--
[image]

Neue L47 macht zahlreiche Veränderungen nötig

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 07:56 (vor 5151 Tagen) @ naseweiß

Eine Möglichkeit:

30er-Korrespondenz Mannheim
- Stundetankt L42 NRW-München
- Stundentakt L13/15 Berlin-Basel (L13 über Braunschweig, L15 über Erfurt)

00er-Korrespondenz Mannheim (eine Stunde)
- 2h-Takt L43 NRW-Basel
- 2h-Takt L22 Hamburg-München
- 2h-Takt L83 Frankfurt-Paris

00er-Korrespondenz Mannheim (andere Stunde)
- 2h-Takt L23 Hamburg-Basel
- 2h-Takt L62 Frankfurt-München (ICE!)

30-min-Takte nach Basel, München und Frankfurt(-Fulda)
30-30-60-min-Humpeltakte nach NRW und bis Göttingen
dazu Frankfurt-Mannheim 3 ICE/h

Die Direktverbindung Stuttgart-Berlin kann mittels einer Flügellinie L16/18 bleiben:
- L16 (Rostock/Stralsund-)Berlin-Halle-Erfurt-Nürnberg-Aalen-Stuttgart-Singen-Zürich
- L18 (Rostock/Stralsund-)Berlin-Halle-Erfurt-Nürnberg-Ausgburg-München

Die von dir erwähnten Linien 13, 15, 16, 18, 23 und 62 gibt es derzeit gar nicht. Von diesen Linien habe ich bislang auch noch nichts gehört. Klar scheint aber jedenfalls zu sein, dass eine stündliche Linie 42 bzw. eine neue Linie 47 weitere massive Veränderungen im aktuellen Liniennetz mit weiteren Angebotsausweitungen im Südwesten Deutschlands mit mindestens einer weiteren neuen Linie erforderlich machen würde, wenn man den Reisenden weiterhin in Mannheim das Umsteigen in Züge Richtung Frankfurt am Main Hauptbahnhof ermöglichen will. Dies setzt - wie bereits gesagt - einerseits die Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar voraus, deren Realisierung fraglich erscheint, und andererseits werden hierfür natürlich weitere ICE 3 bzw. ICx benötigt.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Neue L47 macht zahlreiche Veränderungen nötig

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 08:03 (vor 5151 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 08:04

Eine Möglichkeit:

30er-Korrespondenz Mannheim
- Stundetankt L42 NRW-München
- Stundentakt L13/15 Berlin-Basel (L13 über Braunschweig, L15 über Erfurt)

00er-Korrespondenz Mannheim (eine Stunde)
- 2h-Takt L43 NRW-Basel
- 2h-Takt L22 Hamburg-München
- 2h-Takt L83 Frankfurt-Paris

00er-Korrespondenz Mannheim (andere Stunde)
- 2h-Takt L23 Hamburg-Basel
- 2h-Takt L62 Frankfurt-München (ICE!)

30-min-Takte nach Basel, München und Frankfurt(-Fulda)
30-30-60-min-Humpeltakte nach NRW und bis Göttingen
dazu Frankfurt-Mannheim 3 ICE/h

Die Direktverbindung Stuttgart-Berlin kann mittels einer Flügellinie L16/18 bleiben:
- L16 (Rostock/Stralsund-)Berlin-Halle-Erfurt-Nürnberg-Aalen-Stuttgart-Singen-Zürich
- L18 (Rostock/Stralsund-)Berlin-Halle-Erfurt-Nürnberg-Ausgburg-München


Die von dir erwähnten Linien 13, 15, 16, 18, 23 und 62 gibt es derzeit gar nicht.

Naja doch, nur unter anderen Nummern. Naseweiß benutzt sein eigenes Nummernschema ;)

13 = heutige L12
15 = ehemalige (bis 2004) IR/IC-Linie 15 Stralsund-Berlin-Halle-Erfurt-Frankfurt
16 = Linie 61 rückverlängert nach Berlin (darum Dekade "1" als Liniennummer)
18 = ehemalige Taktverstärker Berlin-Leipzig, formal korrekte Nummer der Linie 28.2 Berlin-Jena (oder später Erfurt)-München
23 = heutige L20
62 = gibt es genau so heute als IC/EC-Linie

Taktlage L22?

PhilippK, Freitag, 02.03.2012, 08:22 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Um eine andere Idee einzuschmeißen:
Es gibt ja noch die Linie L22 Stuttgart - Frankfurt Flughafen - Hamburg im 2-Stunden-Takt. Auf die Schnelle habe ich jetzt keine Belegung des Zwischentakts gefunden. Der Zwischentakt der L20 ist hingegen durch die Linie nach Paris belegt.

Man könnte daher evtl. die Züge in Lage der Linie 22 bis Frankfurt Flughafen führen.

Aber alles nur Spekulation :)

Gruß, Philipp

Neue L47 macht zahlreiche Veränderungen nötig

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 10:06 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Die von dir erwähnten Linien 13, 15, 16, 18, 23 und 62 gibt es derzeit gar nicht. Von diesen Linien habe ich bislang auch noch nichts gehört.

Zu 90 % gibt es die Fahrten schon, tragen nur andere Nummern und sind anders organisiert. Ich habe doch die Laufwege dazugeschrieben, damit sie zu identifizieren sind.

(ICE-T-Fan:)
13 = heutige L12
15 = ehemalige (bis 2004) IR/IC-Linie 15 Stralsund-Berlin-Halle-Erfurt-Frankfurt
16 = Linie 61 rückverlängert nach Berlin (darum Dekade "1" als Liniennummer)
18 = ehemalige Taktverstärker Berlin-Leipzig, formal korrekte Nummer der Linie 28.2 Berlin-Jena (oder später Erfurt)-München
23 = heutige L20
62 = gibt es genau so heute als IC/EC-Linie

Kleine Ergänzungen:
- Bei der L15 steckt die L11 (Mannheim-Frankfurt) und die L50.2 (Frankfurt-Erfurt) drin.
- Bei der L16 steckt die L87 (Zürich-Stuttgart), L61 (Stuttgart-Nürnberg) und L28.2 (Nürnberg-Berlin) drin.
- Die L62 soll eine etwas andere Aufgabe übernehmen, eben zusammen mit der L22 ein ICE-Stundetakt Frankfurt-Stuttgart-München, 30 min versetzt zur L42.

Wie ICE-T-Fan schon richtig sagt, ist es ein leicht anderes, aber einfaches Schema:
- 1X von Berlin
- 2X von Hamburg
- 3X Rheintal-IC von NRW/Hamburg
- 4X Westerwald-ICE aus Dortmund
- 5X (irgendwo im Osten)
- 6X (irgendwo im Süden)
Soweit heute auch.

Während die erste Stelle meist mit der Herkunft im Norden zusammenhängt, könnte zweite Stelle das Ziel im Süden definieren:
- X1 Würzburg-Nürnberg-München (L31, L41, L91, L21 (= L25))
- X2 Stuttgart-München (L12 (= L11), L22, L32, L42, L62, L82? (= L83?))
- X3 Oberrheintal (L13 (= L12), L23 (= L20), L33 (= L30), L43, L63 (= L60), L83? (= L82?))

[X4 könnte Linien nur bis Frankfurt/Frankflug/Mainz/Wiesbaden bezeichen (L14, L24, L44, L54 (= L50))]

Und natürlich keine Regel ohne Ausnahme.

Dies setzt - wie bereits gesagt - einerseits die Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar voraus, deren Realisierung fraglich erscheint, und andererseits werden hierfür natürlich weitere ICE 3 bzw. ICx benötigt.

Beides nicht unbedingt. Dank 30-min-Takt und gebündelter Führung der ICE sollte zur Not auch die alte Riedbahn das verkraften können.

Und neue ICE-3 werden nicht benötigt, wenn für den Stundentakt der L42 die L41 wieder auf den 2-h-Takt geht, also nur ein Umlegen von Nürnberg nach Stuttgart. Weitere ICx werden wahrlich nicht benötigt, da DB-Fernverkehr bereits eine schier unglaubliche Menge bestellt hat. Durch die je 30 min Fahrzeitverkürzungen an Oberrhein und auf der Alb können außerdem Umläufe gegenüber heute gespart werden.

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Alte Riedbahn? Nein.

DaniReu91, Worms, Freitag, 02.03.2012, 10:30 (vor 5151 Tagen) @ naseweiß

Beides nicht unbedingt. Dank 30-min-Takt und gebündelter Führung der ICE sollte zur Not auch die alte Riedbahn das verkraften können.

Ich glaube nicht, dass die Riedbahn 2 aufeinanderfolgende ICEs alle 30 Minuten verkraften kann. Mal angenommen, die ICEs um .50 ab Frankfurt Hbf bleiben, dann müsste der nächste ICE um .20 abfahren. Spätestens in Groß Gerau wäre dann der RE Frankfurt-Mannheim vornedran. Dieser RE müsste bei Seite und 2 Überholungen erhalten, sagen wir mal großzügig 10 Minuten. Somit würden dem RE spätestens in Lampertheim bereits die nächsten 2 ICE auflaufen, also nochmal 10 Minuten in die Überholung? Macht 20 Minuten mehr wie aktuell? Urgs!

Möglich wäre ein "Gewurschtels" so wie heute, also Abfahrt Frankfurt Hbf .05 und .50, zusätzlich um .09 und .54 ein ICE vom Flughafen, die .54er-Lage gibt es ja heute bereits, die .09er Lage wäre dann die Lage der heutigen Paris-ICE.
Aber was passiert dann mit den Paris-ICEs? Über Darmstadt? Mit Korrespondenz in Mannheim? So etwas könnte ich mir vorstellen, Darmstadt hat bestimmt Potential für einen Halt.

Außerdem soll ja auch noch die Rhein-Main-Neckar-S-Bahn-Linie Mannheim-Biblis-Frankfurt kommen. Sollen diese S-Bahnen dann jedes Ausweichgleis nutzen, um einen ICE überholen zu lassen? Von Verspätungen wage ich gar nicht zu sprechen, ICE-Verspätungen sind heute schon eine Katastrophe auf der Riedbahn!

Alte Riedbahn? Vielleicht.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 02.03.2012, 11:28 (vor 5151 Tagen) @ DaniReu91
bearbeitet von Oscar (NL), Freitag, 02.03.2012, 11:30

Beides nicht unbedingt. Dank 30-min-Takt und gebündelter Führung der ICE sollte zur Not auch die alte Riedbahn das verkraften können.

Ich glaube nicht, dass die Riedbahn 2 aufeinanderfolgende ICEs alle 30 Minuten verkraften kann.

Bei uns fahren zwischen Utrecht-Woerden-Gouda 2 aufeinanderfolgende ICs alle 15 Minuten. Wohl gemerkt: Woerden-Gouda Goverwelle nur doppelspurig!
Ab 2013 soll zwischen Woerden-Gouda jede 15 Minuten eine RB fahren, diese wird s.i.w. in Gouda Goverwelle bzw. Gouda überholt. Die RB fährt ab Gouda Goverwelle bis Gouda getrennt von den ICs, behindert diese nicht.

-> für die reine Aufeinanderfolgung zweier Fernzüge braucht man keine zusätzliche Rennbahn.

Mal angenommen, die ICEs um .50 ab Frankfurt Hbf bleiben, dann müsste der nächste ICE um .20 abfahren. Spätestens in Groß Gerau wäre dann der RE Frankfurt-Mannheim vornedran. Dieser RE müsste bei Seite und 2 Überholungen erhalten, sagen wir mal großzügig 10 Minuten.
Somit würden dem RE spätestens in Lampertheim bereits die nächsten 2 ICE auflaufen, also nochmal 10 Minuten in die Überholung? Macht 20 Minuten mehr wie aktuell? Urgs!

Dieses Beispiel zeigt, dass es an Überholstellen/-gleise fehlt.
Diese kann man relativ billig haben, dafür brauche ich keine 300 km/h Rennbahn zu bauen.

Außerdem soll ja auch noch die Rhein-Main-Neckar-S-Bahn-Linie Mannheim-Biblis-Frankfurt kommen. Sollen diese S-Bahnen dann jedes Ausweichgleis nutzen, um einen ICE überholen zu lassen? Von Verspätungen wage ich gar nicht zu sprechen, ICE-Verspätungen sind heute schon eine Katastrophe auf der Riedbahn!

Und erst jetzt sind wir dort, wo wir sein möchten.

Wir haben in diesem Fall 200 km/h Fernzüge, 160 km/h REs und 140 km/h S-Bahnen, alles mindestens halbstündlich. Sei getrostet, unter diesen Umständen schafft sogar NS die Auslegung eines stabilen Fahrplans nicht und erst recht nicht bei 2 Fernzügen in Blockabstand.

Dasselbe Problem haben wir aktuell auf Amersfoort-Hilversum-Weesp. In Weesp steht halbstündlich eine RB 10 Minuten rum, weil dort 2 ICs vorbeifahren, einer nach Schiphol, einer nach Amsterdam.
Dennoch haben wir keine separate Rennbahn um Weesp gebaut. Stattdessen soll der aktuelle 24-6-Takt in einen sauberen 15-Minutentakt Amersfoort-Hilversum umgewandelt werden. Besagte RB braucht dann nur 4 Minuten zu warten und ist zumit 6 Minuten schneller. Die 15 Minuten versetzte RB wird zwar 4 Minuten langsamer, aber insgesamt gewinnt man 2 Minuten und erreicht man einen stabileren Fahrplan.

Allerdings kann NS das so machen, weil die Unterschiede zwischen Zuggattungen relativ klein sind. Auf der Riedbahn wäre das unmöglich, also hat man entschieden, den FV auf eine neue Rennbahn zu verlagern.
Als Gegenansatz könnte man aber auch die Riedbahn komplett viergleisig machen und so den Fernverkehr komplett von RE/RB/S trennen. Genauso wie bei Utrecht-Amsterdam passierte.
Erst wenn man Fahrzeiten haben möchte, die man mit durchgehend 200 km/h nicht erreicht, braucht man eine separate Rennbahn.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Alte Riedbahn? Nein.

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 11:33 (vor 5151 Tagen) @ DaniReu91

Beides nicht unbedingt. Dank 30-min-Takt und gebündelter Führung der ICE sollte zur Not auch die alte Riedbahn das verkraften können.


Ich glaube nicht, dass die Riedbahn 2 aufeinanderfolgende ICEs alle 30 Minuten verkraften kann. Mal angenommen, die ICEs um .50 ab Frankfurt Hbf bleiben, dann müsste der nächste ICE um .20 abfahren. Spätestens in Groß Gerau wäre dann der RE Frankfurt-Mannheim vornedran. Dieser RE müsste bei Seite und 2 Überholungen erhalten, sagen wir mal großzügig 10 Minuten. Somit würden dem RE spätestens in Lampertheim bereits die nächsten 2 ICE auflaufen, also nochmal 10 Minuten in die Überholung? Macht 20 Minuten mehr wie aktuell? Urgs!

Hallo, siehe bitte diesen Beitrag: 168472!

Der RE/RB/S (= eine Zuggattung im 30-min-Takt) würde direkt nach dem ersten ICE-Pack in Mannheim oder Frankfurt abfahren. In der Mitte, meist Gernsheim, seltener Goddelau, würde der Regionalzug vom zweiten ICE-Pack überholt und käme in Frankfurt oder Mannheim kurz vor dem dritten ICE-Pack an. Dank besserer Beschleunigung wäre trotz mehr Halten und der 12-min-Überholung die Fahrzeit nur etwa 12 min (?) länger als die des heutigen RE, dafür durchgehender 30-min-Takt.

Dabei bin ich von 6 ICE/h, einer verkürzten ICE-Fahrzeit und 3-min-Zugfolge ausgegangen. Mit weniger ICE, langsamerer Strecke und dank LZB o.ä. besserer Zugfolge bliebe noch einige Luft, sodass auch Verspätung dank vielfältiger Überholmöglichkieten nicht zu große Auswirkungen hätten.

Das ist natürlich KEINE Wunschvorstellung, nur eine Überlegung für den Fall, dass das Bundesverkehrsministerium die Ried-NBS nicht finanziert oder sogar eine Güter-NBS vorzieht.

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Neue ICE 3 werden sehr wohl benötigt

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 11:08 (vor 5151 Tagen) @ naseweiß

Und neue ICE-3 werden nicht benötigt, wenn für den Stundentakt der L42 die L41 wieder auf den 2-h-Takt geht, also nur ein Umlegen von Nürnberg nach Stuttgart.

Das geht auf gar keinen Fall. Abgesehen davon, dass die Linie 41 den großen Vorteil hat, dass sie sowohl den Frankfurter Hauptbahnhof als auch den Frankfurter Flughafen anfährt, wird die Linie 41 erstens benötigt, um zwischen Würzburg und Nürnberg zumindest einen Stundentakt zu gewährleisten (die Linie 25 wird ja teilweise von Würzburg über Ansbach weiter nach München geführt und hat auch eine andere Fahrplanlage, die keine Überlagerung mit einer zweistündlichen Linie 41 zum Stundentakt ermöglicht) und zweitens wäre ohne eine stündliche Linie 41 der von der Bahn als großer Erfolg gelobte ICE-Halbstundentakt zwischen Nürnberg und München, der eigentlich gar kein richtiger ist, nicht mehr möglich. Ganz zu schweigen davon, dass eine Angebotsverschlechterung auf der nach eigenen Angaben der Bahn sehr stark nachgefragten Verbindung Nürnberg-Frankfurt am Main nicht vertretbar erscheint.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Neue ICE 3 werden sehr wohl benötigt

echter HGV, Freitag, 02.03.2012, 11:41 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Um Eine zweistündliche Linie 41 Frankfurt - Nürnberg - München auf diesem Teil auf einen Stundentakt zu ergänzen braucht es aber keinen neuen ICE 3. Hier würden wohl ICE-T reichen. Zwar hätte ich nichts gegen neue ICE 3. Dann aber bitte für die Verbindung München - Berlin.

Neue ICE 3 werden sehr wohl benötigt

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 12:22 (vor 5151 Tagen) @ echter HGV

Um eine zweistündliche Linie 41 Frankfurt - Nürnberg - München auf diesem Teil auf einen Stundentakt zu ergänzen braucht es aber keinen neuen ICE 3. Hier würden wohl ICE-T reichen.

Das wäre dann aber keine Linie 41 mehr, wenn die Züge in Frankfurt (wohl noch am Hauptbahnhof?) enden würden. Wer sagt denn, dass Reisende von Bayern nur zum Frankfurter Hauptbahnhof und nicht etwa weiter zum Frankfurter Flughafen oder nach NRW wollen? Meinen subjektiven Eindruck zufolge besteht für diese Verbindungen ebenfalls ausreichend Nachfrage.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Neue ICE 3 werden sehr wohl benötigt

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 12:53 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Ich würde die L25 stündlich über NIM schicken, dafür die alte IR-Linie 66 als IC 36 München-Augsburg-Nürnberg-Würzburg-Aschaffenburg-Frankfurt-Flughafen- Mainz-Koblenz-Bonn-Köln reaktivieren.
Am Flughafen Korrespondenz mit L43 Basel-Dortmund.

Neue ICE 3 werden sehr wohl benötigt

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 11:51 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Und neue ICE-3 werden nicht benötigt, wenn für den Stundentakt der L42 die L41 wieder auf den 2-h-Takt geht, also nur ein Umlegen von Nürnberg nach Stuttgart.


Das geht auf gar keinen Fall. Abgesehen davon, dass die Linie 41 den großen Vorteil hat, dass sie sowohl den Frankfurter Hauptbahnhof als auch den Frankfurter Flughafen anfährt, ...

Für die Verbindung Frankfurt-NRW kann ein Stundentakt aus L41, L78, L79 gebildet werden. Zwischen Frankfurt und München hätte man die L22, L62 und L41 dazu die Umsteigemöglichkeiten in Mannheim und Nürnberg.

... wird die Linie 41 erstens benötigt, um zwischen Würzburg und Nürnberg zumindest einen Stundentakt zu gewährleisten (die Linie 25 wird ja teilweise von Würzburg über Ansbach weiter nach München geführt und hat auch eine andere Fahrplanlage, die keine Überlagerung mit einer zweistündlichen Linie 41 zum Stundentakt ermöglicht) ...

Die L41 kann mit der L91 einen Stundentakt Frankflug-Nürnberg bilden! Wenn man um 30-min versetzt zur L25 fährt, hat man sogar einen 30-min-Takt Würzburg-Nürnberg, da die L25 vermutlich nur mit sehr wenigen Zugpaaren über Augsburg verbleiben wird. Allerdings ist auch eine parallele Führung denkbar, sodass bei den 30er Würzburg bedienen, also im Stundentakt 2 Züge hintereinander.

... und zweitens wäre ohne eine stündliche Linie 41 der von der Bahn als großer Erfolg gelobte ICE-Halbstundentakt zwischen Nürnberg und München, der eigentlich gar kein richtiger ist, nicht mehr möglich.

Die L18/28 wird wegen des 30er-Knotens Erfurt vermutlich in die 00er-Lage Nürnberg rutschen. Bei keinen Zügen über Augsburg ergäbe sich allein aus L18/28 und L25 ein 30-min-Takt Nürnberg-München. Ideal wäre natürlich, wenn die L41 genau die Lücke füllt, in der ein 2-h-Takt über Augsburg geht. Zuletzt kommt noch eine mögliche L17 als Sprinter Berlin-Nürnberg-München dazu.

Ganz zu schweigen davon, dass eine Angebotsverschlechterung auf der nach eigenen Angaben der Bahn sehr stark nachgefragten Verbindung Nürnberg-Frankfurt am Main nicht vertretbar erscheint.

Die Idee ist ja, dass viele Fahrgäste, besonders von NRW in Zukunft über Stuttgart nach München fahren, da die Strecke dann schneller ist. Selbst von Frankfurt ist man über Stuttgart vermutlich geringfügig schneller. Allein für die Anbindung von Franken sollte ein Stundentakt L41/91 reichen.

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Neue ICE 3 werden sehr wohl benötigt

BR401, Freitag, 02.03.2012, 12:22 (vor 5151 Tagen) @ naseweiß

Hallo zusammen,

Ich gehe davon aus solange nicht die NBS Frankfurt-Mannheim und die ABS Neu-Ulm
Richtung Augsburg fertig ist, die Linie 41 bleibt wie sie ist. Ich würde mich
auch nicht auf Pläne die aktuell zu S21 laufen bis zur Fertigstellung versteifen.
Bis dahin kann sich noch soviel ändern ...

MfG Chris

Neue ICE 3 werden sehr wohl benötigt

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 12:56 (vor 5151 Tagen) @ naseweiß

-> http://www.ice-treff.de/index.php?id=171367

Das würde auch Basel-Koblenz zugute kommen.

M-NRW via S schneller?

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 13:42 (vor 5151 Tagen) @ naseweiß

Die Idee ist ja, dass viele Fahrgäste, besonders von NRW in Zukunft über Stuttgart nach München fahren, da die Strecke dann schneller ist. Selbst von Frankfurt ist man über Stuttgart vermutlich geringfügig schneller.

Wenn die Linie 42 doch angeblich schon heute so gut ausgelastet ist, dann verstehe ich nicht, warum man diese Linie noch schneller machen will, damit diese Linie künftig von noch mehr Leuten genutzt wird, insbesondere von solchen die heute die Linie 41 nutzen. Wo ist da der Sinn? Eigentlich müsste man dann doch froh sein, wenn die Linie 42 durch die Linie 41 zumindest von Reisenden, die von München nach NRW wollen, entlastet wird.

Außerdem stellt sich die Frage, ob die geographisch längere Verbindung München-NRW via Stuttgart statt über Nürnberg und Würzburg, wirklich mit Stuttgart 21 und mit Hilfe der NBS Wendlingen-Ulm auf immer und ewig schneller sein wird. Schließlich wird auch die Linie 41 durch verschiedene Baumaßnahmen, wie den Endausbau Nord zwischen Petershausen und Ingolstadt sowie den Neubau der Spessartrampe schneller werden als sie heute noch ist. Vielleicht kommt ja auch noch die Mottgers-Spange.

Wäre dann München-Frankfurt via Stuttgart bzw. München-NRW via Stuttgart wirklich noch schneller?

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

M-NRW via S schneller?

echter HGV, Freitag, 02.03.2012, 14:18 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Wenn die Linie 42 doch angeblich schon heute so gut ausgelastet ist, dann verstehe ich nicht, warum man diese Linie noch schneller machen will, damit diese Linie künftig von noch mehr Leuten genutzt wird, insbesondere von solchen die heute die Linie 41 nutzen. Wo ist da der Sinn? Eigentlich müsste man dann doch froh sein, wenn die Linie 42 durch die Linie 41 zumindest von Reisenden, die von München nach NRW wollen, entlastet wird.

Linie 42 hat doch aktuell nur einen Zweistundentakt. So ausgelastet kann die also gar nicht sein. Eben hast du übrigens noch behauptet, dass auch auf der Relation Nürnberg - NRW eine erhebliche Nachfrage besteht. Also könnte man auch sagen, dass es gut ist wenn die meisten Reisenden von NRW nach München die Linie 42, dann im Stundentakt, benutzen und so Linie 41 entlasten.


Außerdem stellt sich die Frage, ob die geographisch längere Verbindung München-NRW via Stuttgart statt über Nürnberg und Würzburg, wirklich mit Stuttgart 21 und mit Hilfe der NBS Wendlingen-Ulm auf immer und ewig schneller sein wird. Schließlich wird auch die Linie 41 durch verschiedene Baumaßnahmen, wie den Endausbau Nord zwischen Petershausen und Ingolstadt sowie den Neubau der Spessartrampe schneller werden als sie heute noch ist. Vielleicht kommt ja auch noch die Mottgers-Spange.

Wäre dann München-Frankfurt via Stuttgart bzw. München-NRW via Stuttgart wirklich noch schneller?

Der Vorteil von Linie 42 wird sein, dass in Zukunft auf nahezu allen Abschnitten hinter Frankfurt Flughafen Geschwindigkeiten von 200 + X möglich sein werden.
Linie 41 wird sich dann immer noch durch Frankfurt, Offenbach, Hanau, den Spessart und einige Abschnitte zwischen Würzburg und Nürnberg schlängeln müssen.
Da beide Routen ungefähr gleich lang sind dürfte wohl Linie 42 deutlich schneller sein.

Zwei- oder Einstundentakt

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 14:41 (vor 5151 Tagen) @ echter HGV
bearbeitet von Reisender, Freitag, 02.03.2012, 14:41

Linie 42 hat doch aktuell nur einen Zweistundentakt. So ausgelastet kann die also gar nicht sein. Eben hast du übrigens noch behauptet, dass auch auf der Relation Nürnberg - NRW eine erhebliche Nachfrage besteht. Also könnte man auch sagen, dass es gut ist wenn die meisten Reisenden von NRW nach München die Linie 42, dann im Stundentakt, benutzen und so Linie 41 entlasten.

Die Linie 42 verkehrt dafür fast immer in Doppeltraktion, während es bei der Linie 41 meist nur einen Zugteil gibt. Das beste wäre ohnehin: beide Linien im Stundentakt!

Dagegen halte ich es nicht für sinnvoll, ein Angebot zurückzunehmen bzw. einzuschränken, obwohl es nachweislich gut angenommen wird. Die L 42 kann also ruhig ihren Stundentakt bekommen, aber bitte nicht zu Lasten der L41...

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Zwei- oder Einstundentakt

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 14:47 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Man hat etwas zu wenige ICE-W um beide Linien stündlich und in Doppeltraktion zu fahren. Für beide stündlich mit 1x403 ganztägig würde rechnerisch gehen.

Zwei- oder Einstundentakt

Holger2, Sonntag, 04.03.2012, 03:04 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,

es wäre kein Problem, die L.42 in den Verkehr nach Stuttgart stündlich einzubinden. Sie würde einfach ab F. Flughafen auf der Trasse der heutigen L.22 fahren. In Richtung Nürnbrrg gäbe es dann nur wieder einen Stundentakt aus den Zügen Essen - München und Dortmund - Wien.

Holger

Abschätzung F-S-M vs. F-N-M

naseweiß, Freitag, 02.03.2012, 14:48 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Die Idee ist ja, dass viele Fahrgäste, besonders von NRW in Zukunft über Stuttgart nach München fahren, da die Strecke dann schneller ist. Selbst von Frankfurt ist man über Stuttgart vermutlich geringfügig schneller.


Wenn die Linie 42 doch angeblich schon heute so gut ausgelastet ist, dann verstehe ich nicht, warum man diese Linie noch schneller machen will, damit diese Linie künftig von noch mehr Leuten genutzt wird, insbesondere von solchen die heute die Linie 41 nutzen. Wo ist da der Sinn? Eigentlich müsste man dann doch froh sein, wenn die Linie 42 durch die Linie 41 zumindest von Reisenden, die von München nach NRW wollen, entlastet wird.

Mit der Verdichtung auf den Stundentakt bietet man doch deutlich mehr Kapazität, sodass die Auslastung trotz größerer Nachfrage dann wieder passabel sein kann.

Außerdem stellt sich die Frage, ob die geographisch längere Verbindung München-NRW via Stuttgart statt über Nürnberg und Würzburg, wirklich mit Stuttgart 21 und mit Hilfe der NBS Wendlingen-Ulm auf immer und ewig schneller sein wird.

Ist das so viel kürzer? Stuttgart und Nürnberg sind doch beide leicht umwegig.

Für die Zukunft sollte man Bypässe Mannheim, Ulm und Augsburg sowie eine NBS Ulm-Augsburg zu ergänzen, damit man eine richtig schnelle und nicht zwei halbschnelle Strecken hat. Auf dieser lohnt es sich dann auch Sprinter anzubieten ohne die Orte dazwischen schnlechter anzubinden. Zwischen Frankfurt und Nürnberg hat man dagegen bisher nur ein kruzes Stück NBS Nantenbach-Würzburg, müsste also sehr viel bauen. Und die Mottgersspange halte ich nicht für eine gute Lösung sowie bisher auch für unwahrscheinlich, obwohl in letzter Zeit überraschenderweise ein paar Stimmen pro Mottgers zu hören waren.

Schließlich wird auch die Linie 41 durch verschiedene Baumaßnahmen, wie den Endausbau Nord zwischen Petershausen und Ingolstadt sowie den Neubau der Spessartrampe schneller werden als sie heute noch ist. Vielleicht kommt ja auch noch die Mottgers-Spange.

Wäre dann München-Frankfurt via Stuttgart bzw. München-NRW via Stuttgart wirklich noch schneller?

Frankfurt     12:31
- 26 min, Frankfurt-Rhein-Main-Plus (Hbf-Süd + Hanau)
Aschaffenburg 12:57/59
- 35 min, neue Spessartrampe
Würzburg      13:34/36
- 53 min
Nürnberg      14:29/32
- 27 min
Ingolstadt    14:59/01
- 33 min, Endausbau
München       15:34

=> Summe 03:03 h

Frankfurt     12:28 (L22) bzw. 12:34 (L62)
- 30 min, Ried-NBS (ICx 249 km/h) + Frankfurt-Rhein-Main-Plus (Hbf-Stadion)
Mannheim      12:58/07 (L22-Korrespodenzhalt, L43-Überholung) bzw. 13:04/07 (L62)
- 35 min, S21-Nordzufahrt (ICx 249 km/h)
Stuttgart     13:42/45
- 30 min, S21-Filder-Alb (ICx 249 km/h)
Ulm           14:15/17
- 41 min, Zeitpuffer gekürzt
Augsburg      14:58/00
- 22 min
Pasing        15:22/24
- 6 min
München       15:30

=> Summe 02:56-03:02 h

Man ist also weniger Minuten über Stuttgart schneller. Dabei habe ich für die Ried- und Alb-NBS mit je 30 min mäßige Fahrzeiten (ICx 249 km/h) geschätzt. Die zweistündliche L22 hätte in Mannheim Korrespondenz mit der L43, ließe diese überholen und stände deshalb 9 min. Die zweistündliche L62 (nur Frankfurt-München) würde dagegen keine Korrespondenz haben und deshalb nur 3 min halten.

Über Stuttgart befährt man deutlich mehr ICE-eigene SFS, nämlich auf allen Abschnitte bis auf Ulm-Augsburg. Das bedeutet weniger Mischung mit Güter- und Regionalverkehr, was für diese Trassen spart und insgesamt Verspätungen vermeidet. Die Halte Ingolstadt und Pasing sind nicht unbedingt mit dabei, das trifft aber beide Routen gleichermaßen.

Da man also ab Frankfurt bei dieser Schätzung mit ca. 4 min knapp schneller über Stuttgart ist, ist man ab Köln über Stuttgart mit ca. 25 min klar schneller. Schließlich fällt der Zusatzabschnitt Frankflug-Frankfurt (- 9 min) und die Wende in Frankfurt weg (- 5 min), während man ab Frankflug sogar schneller in Mannheim ist als ab Frankfurt (- 7 min wegen 300 km/h). Auch auf Mannheim-München könnte die NRW ICE-3 der L42 schneller sein als der Frankfurter ICx der L22/62. Dennoch würde ich hier einen genauen Stundentakt vorschlagen, in dem die L42 einfach etwas mehr Fahrzeitreserve hat. Nördlich von Frankflug können sich durch unterschiedliche Führungen (Köln Hbf oder Deutz-tief, Halt Siegburg) natürlich weitere, künstliche Unterschiede ergeben, die am Prinzip aber nichts ändern.

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Zwischenhalte unverzichtbar

Reisender, München, Samstag, 03.03.2012, 07:21 (vor 5150 Tagen) @ naseweiß

Die Halte Ingolstadt und Pasing sind nicht unbedingt mit dabei, das trifft aber beide Routen gleichermaßen.

Danke für deine anschauliche Abschätzung. Anmerken möchte ich allerdings noch, dass der ICE auf der Linie 42 im aktuellen Fahrplan in München-Pasing immer hält, der ICE der Linie 41 zwar nicht immer in Ingolstadt, dass hat aber fahrplantechnische Gründe. Beide Zwischenhalte haben jedoch ihre Berechtigung und sind meiner Meinung nach auch für ein kundenfreundliches und bedarfsgerechtes Fahrplanangebot unverzichtbar.

Im Fall von Ingolstadt dürfte dies schon deshalb klar sein, weil der dortige Hauptbahnhof ein wichtiger Regionalknoten einer Großstadt ist, der aufgrund seiner zentralen Lage in Bayern einen räumlichen Einzugsbereich hat, in dem mindestens 500.000 Menschen leben. Allein in der Region Ingolstadt leben übrigens mehr als 460.000 Einwohner mit steigender Tendenz.

Auch der Bahnhof München-Pasing hat ein Einzugsgebiet von etwa 400.000 Einwohnern. Im Gegensatz zum Ingolstädter Hauptbahnhof ist im Fall von Pasing zwar mit dem Münchener Hauptbahnhof der nächste ICE-Halt nicht allzu weit entfernt, wer in den Münchener Westen oder z. B. nach Garmisch-Partenkirchen will, für den bringt der ICE-Halt München-Pasing aber wertvolle Zeitgewinne.

Deshalb hat die Bahn laut Dr. Volker Kefer auch ihre Haltepolitik in den letzten Jahren entsprechend angepasst, um den Reisenden so bessere Verbindungen bieten zu können und damit insbesondere „mehr Menschen mit der Bahn fahren“ können.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

L47 als Sprinter?!

ABRob, Bad Oeynhausen, Freitag, 02.03.2012, 20:20 (vor 5151 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von ABRob, Freitag, 02.03.2012, 20:21

Wenn die DB die NBS Rhein/Main - Rhein/Neckar weiterhin mit Bypass Mannheim plant könnte ich mir folgendes vorstellen:
Die Linien 11,12,42 und 43 bleiben bestehnen, icl. ihrer Korespondenz in Mannheim. Die L47 fährt in den Stunden in denen die L42 nicht fährt und bedient nur die folgenden Halte:
Düsseldorf - Deutz - F-Flughafen - Stuttgart - München
Mannheim wird über den Bypass umfahren während L43/L12 dort ihren Korrespondenzhalt haben. Diese Linie fährt dann also Mannheim - Ulm wenige Minuten vor der Linie 12, hält dann aber weder in Ulm noch in Augsburg.
So würde keine der ausgelassenen Städte eine verschlechterung ihrer Anbindung gegenüber heute erfahren und die Fahrzeit NRW - München würde minimiert werden. So würde diese Linie diesen Verkehr von den Linien 41 und 42 (und 43/12) abziehen.

Und wenn kein Sprinteraufschlag erhoben werden würde, dürfte auch die nötige Auslastung gegeben sein.

L47 als Sprinter?!

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 23:26 (vor 5150 Tagen) @ ABRob

Du meist 11/47 oder?

Die Linie 12 fährt auch nach Basel, genau wie die Linie 43 ;)

Ich fände diese Idee gar nicht mal so schlecht.

Sinn einer stündlichen L42 ?

PhilippK, Donnerstag, 01.03.2012, 22:29 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Linie 42 irgendwann in naher Zukunft mal einen Stundentakt bekommen wird.

Bedarf dürfte da wohl bestehen. Die Linie 42 dürfte die wohl am besten ausgelastete Linie über die KRM sein.

Geplant ist allenfalls eine neue Linie 47 München-Stuttgart-Frankfurt Flughafen-Düsseldorf. Aber auch dies würde ohne die Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar gar nicht gehen.

Die Gerüchteküche spekuliert derzeit darüber, dass ab 2013 (BR 407) ein Verstärker Ruhrgebiet - Frankfurt kommt, der teilweise nach Stuttgart weitergeführt wird. Warten wir es ab.

Gruß, Philipp

Dresden-Nürnberg-Stuttgart zielführender?

hfrik, Montag, 05.03.2012, 14:36 (vor 5148 Tagen) @ Mario

Dresden-Nürnberg-Stuttgart wurde bis ca. 1995 auch so gefahren, sowie parallel (Mailand)-Zürich - Stuttgart-Nürnberg über die Murrtalbahn - da würden also nur altbewährte Verbindungen widerhergestellt. Auch Zürich-Stuttgart-Nürnberg-Berlin wurde vor dem Weltkrieg nach meiner Kenntnis gefahren.

Fahrzeiten NIM

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 15:07 (vor 5152 Tagen) @ Oscar (NL)

Wünschenswert wäre:


F---(60)---WÜ---(60)---N
|                     /|
|                    / |
(60) /------(120)-----/ (60)
| /                    |
|/                     |
S---------(120)--------M


Ich würde mir folgende Fahrzeiten wünschen:


   N
   |                    
  (30)
   |
  IN
   |
  (30)
   |
   M
 

Es ist nämlich unbefriedigend, dass man für die Fahrt von Ingolstadt nach München deutlich länger braucht als für die eigentlich längere Strecke Ingolstadt-Nürnberg. Inklusive aktuellem Bauzuschlag benötigt man derzeit mit dem ICE von Ingolstadt in die Landeshauptstadt München teilweise sogar stolze 51 (!) Minuten. Da ist ja sogar der Regionalexpress, zumindest der München-Nürnberg-Express schneller.

Das hinkt allerdings an folgende Stellen:

N-M 60 Minuten wäre nur ohne Halt in Ingolstadt machbar, und gerade Ingolstadt ist ein regionaler Taktknoten.
Allerdings durfte eine leichte Verzerrung von München zu verkraften sein, da mit Alb-Rennbahn S-M etwas schneller wird als 120 Minuten. Das kompensiert die Zeit, die man bei N-M 60 Minuten fehlt.

Der Zwischenhalt in Ingolstadt ist zweifellos erforderlich, aber auch machbar. Man benötigt nur eine kleine NBS zwischen Baar-Ebenhausen und Pfaffenhofen (Ilm) parallel zur Bundesautobahn 9, damit die ICEs nicht mehr den aktuellen Umweg über Rohrbach (siehe Streckenkarte Bayern) machen müssen, wo sie ja sowieso nicht halten. Alternativ wäre natürlich auch ein weiterer Ausbau der Strecke Petershausen-Rohrbach z. B. auf vmax 230 km/h möglich.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Fahrzeiten NIM

Mario, Donnerstag, 01.03.2012, 15:38 (vor 5152 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von Mario, Donnerstag, 01.03.2012, 15:42

Es ist nämlich unbefriedigend, dass man für die Fahrt von Ingolstadt nach München deutlich länger braucht als für die eigentlich längere Strecke Ingolstadt-Nürnberg. Inklusive aktuellem Bauzuschlag benötigt man derzeit mit dem ICE von Ingolstadt in die Landeshauptstadt München teilweise sogar stolze 51 (!) Minuten. Da ist ja sogar der Regionalexpress, zumindest der München-Nürnberg-Express schneller.

Nur kann man die 30min auf der ABS Ingolstadt-München nicht schaffen, selbst wenn sie an noch weitren Stellen auf 200km/h ausgebaut würde. Das ginge nur mit wirklich umfangreicheren Aus- und Neubauten wie z.B. die Abkürzung des großen Bogens über Rohrbach, eine schnellere Südausfahrt aus Ingolstadt entlang der A9 oder gar einer kompletten NBS entlang der A9.

Aber nichts destro trotz muss das langfristige Ziel ganz klar so aussehen:


  F---(30)---AB---(30)---WÜ---(30)---N
  |                                 /|
(30)                               /(30)
  |                               /  |
  Ma  /----------(90)------------/  In
  |  /                               |
(30)/                               (30)
  |/                                 |
  S---(30)---U----(30)---A----(30)---M


Gut, auch wenn wir uns hier jetzt sehr vom Thema ICx entfernen.

Der Zwischenhalt in Ingolstadt ist zweifellos erforderlich, aber auch machbar. Man benötigt nur eine kleine NBS zwischen Baar-Ebenhausen und Pfaffenhofen (Ilm) parallel zur Bundesautobahn 9, damit die ICEs nicht mehr den aktuellen Umweg über Rohrbach (siehe Streckenkarte Bayern) machen müssen, wo sie ja sowieso nicht halten. Alternativ wäre natürlich auch ein weiterer Ausbau der Strecke Petershausen-Rohrbach z. B. auf vmax 230 km/h möglich.

Ich bezweifle, ob eine kurze NBS Baar-Ebenhausen - Pfaffenhofen entlang der A9 oder 230km/h Ausbauten wirklich reichen, um die 30min mit Fahrzeitpuffer zu schaffen.

Ich würde eine mögliche 300km/h-NBS schon ab Oberstimm beginnen lassen, zur A9 hinschwenken und dann bei Ossenzhausen wieder auf die ABS schwenken. So hätte man schon direkt nach Ingolstadt eine spürbare Beschleunigung und später könnte irgendwann mal bei Ossenzhausen die NBS entlang der A9 bis München weitergeführt werden. Das in Kombination mit einer weiteren Geschwindigkeitssteigerung bis weiter nach Petershausen von z.B. 200km/h oder gar 230km/h statt 190km/h heute müsste dann für 30min reichen. Doch da die ABS hier jetzt schon besteht, ist der Zustand hier wohl für die nächsten 20-30 Jahre erstmal zementiert. Da der Abschnitt Ingolstadt-Rohrbach jedoch nur für 160km/h ausgebaut ist, wäre hier hingegen so eine NBS mittelfristig durchaus denkbar, wenn auch eher unrealistisch.

Fahrzeiten NIM

echter HGV, Donnerstag, 01.03.2012, 16:53 (vor 5152 Tagen) @ Mario
bearbeitet von echter HGV, Donnerstag, 01.03.2012, 16:54

Man sollte auch bedenken, dass man für Nürnberg - 30min - Ingolstadt - 30min - München nicht nur Ingolstadt - München stark ausbauen müsste sondern auch einen Zug braucht, der Nürnberg - Ingolstadt in 30min schafft. Der ICE 1 braucht zur Zeit 31min. Der 249er ICx währe wohl noch etwas langsamer. Wahrscheinlich ist der ICE 3 der einzige, der es schaffen würde. Aber die werden auf der NIM wohl langfristig nur noch alle zwei Stunden fahren und an eine weitere Bestellung kann man auch nicht wirklich glauben.

Fahrzeiten NIM

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 17:00 (vor 5152 Tagen) @ echter HGV

Der ICx-K3s beschleunigt besser, dürfte sogar leicht schneller sein gegenüber 250er-Trasse der ICE1.

Ein ICE1 mit 280 sollte aber noch schneller sein, ggf. 28-29 min.

Von IN nach N in 30 Minuten

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 17:19 (vor 5152 Tagen) @ echter HGV
bearbeitet von Reisender, Donnerstag, 01.03.2012, 17:21

Man sollte auch bedenken, dass man für Nürnberg - 30min - Ingolstadt - 30min - München nicht nur Ingolstadt - München stark ausbauen müsste sondern auch einen Zug braucht, der Nürnberg - Ingolstadt in 30min schafft.

Dies sollte nicht das Problem sein. Im aktuellen Fahrplan stehen bereits einige ICE 1-Verbindungen mit einer fahrplanmäßigen Reisezeit von 29 Minuten (z. B. ICE 788: Ingolstadt ab 13.01, Nürnberg an 13.30, ICE 786: Ingolstadt ab 15.01, Nürnberg an 15.30, ICE 1022: Ingolstadt ab 17.01, Nürnberg an 17.30 usw.). Der ICE 3 braucht zwischen Ingolstadt und Nürnberg laut Fahrplan 27 Minuten.

Der ICx hat zwar eine vmax von 249 km/h, aber ich dachte, dass er wegen einer besseren Beschleunigung die gleichen Reisezeiten wie heute der ICE 1 schafft oder bin ich da falsch informiert? Ansonsten wäre der ICx zum Ersatz des ICE 1 ja auch gänzlich ungeeignet.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Von IN nach N in 30 Minuten

echter HGV, Donnerstag, 01.03.2012, 17:40 (vor 5152 Tagen) @ Reisender

Da hab ich wohl zu schnell geschaut und die 29min übersehen. Aber auch die sind eigentlich schon sehr knapp. Das sind die 27min vom ICE 3 schon besser. Dass der Icx eine bessere Beschleunigung hat ist mir schon klar. Der ICE 1 kann aber auch 31 km/h schneller fahren. Von Gefühl her würde ich sagen, dass dies eher für den ICE 1 spricht.
Jetzt weiß ich aber nicht, ob die 280 km/h des ICE 1 auch in den Fahrplan eingearbeitet sind. Wenn nicht (laut ICE-T-Fan) wäre es für den ICx natürlich kein Problem die Fahrzeit auch zu halten.

Von IN nach N in 30 Minuten

Mario, Freitag, 02.03.2012, 11:47 (vor 5151 Tagen) @ echter HGV

Da hab ich wohl zu schnell geschaut und die 29min übersehen. Aber auch die sind eigentlich schon sehr knapp. Das sind die 27min vom ICE 3 schon besser. Dass der Icx eine bessere Beschleunigung hat ist mir schon klar. Der ICE 1 kann aber auch 31 km/h schneller fahren. Von Gefühl her würde ich sagen, dass dies eher für den ICE 1 spricht.
Jetzt weiß ich aber nicht, ob die 280 km/h des ICE 1 auch in den Fahrplan eingearbeitet sind. Wenn nicht (laut ICE-T-Fan) wäre es für den ICx natürlich kein Problem die Fahrzeit auch zu halten.

Leute, habt ihr euch schonmal angesehen, wieviel Puffer da in den Fahrplänen ist? Wir sind ja selbst mal mit dem alten Forum 2006 auf der NIM von Nürnberg nach München und abends wieder zurück gefahren. In München sind wir mit einem ICE3 wegen Kupplungsproblemen mit +10 weggefahren und in Nürnberg hatten wir -5, so dass der Zug sogar östlich vom Hbf warten musste, bis er einfahren darf. Gut, das lag auch daran, dass der Triebfahrzeugführer extra für uns voll auf 300km/h aufgedreht und auf I-N sehr viel rausgeholt hat. Aber das zeigt der Eindrucksvoll, welche Reserven hier da sind und dass der ICx hier überhaupt keine Probleme bekommt. Ich bin schon oft mit ICE1, 2 und 3 auf N-I gefahren und niemals haben die Züge ihre Höchstgschwindigkeit voll ausgeschöpft und waren zum Teil sogar nicht unerheblich drunter.

Von N nach IN in 30 Minuten?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 02.03.2012, 11:59 (vor 5151 Tagen) @ Mario

Leute, habt ihr euch schonmal angesehen, wieviel Puffer da in den Fahrplänen ist?

Leute, habt Ihr Euch schonmal gefragt, wozu dieses Puffer da in den Fahrplänen ist?

:)

In München sind wir mit einem ICE3 wegen Kupplungsproblemen mit +10 weggefahren und in Nürnberg hatten wir -5, so dass der Zug sogar östlich vom Hbf warten musste, bis er einfahren darf.
Gut, das lag auch daran, dass der Triebfahrzeugführer extra für uns voll auf 300km/h aufgedreht und auf I-N sehr viel rausgeholt hat.

Gut, das lag auch daran, dass der Zug höchstwahrscheinlich erst in München seine Fahrt begann.
Nur schade, dass es auch eine Gegenrichtung gibt. Die Züge, die in Nürnberg ankommen und ihre Fahrt auf der Rennbahn nach München fortsetzen, kommen aus Dortmund, Hamburg oder Berlin. Diese sind also einiger Zeit unterwegs gewesen und könnten verspätet sein. Die von Dir erfahrene +10 durfte keine Rarität sein.

Wie Du schreibst, kann ein ICE 3 das auf N-M nonstop dichtfahren (auch mit Halt in Ingolstadt?), aber ob ein IC250-Triebwagen unter diesen Umständen in der Lage ist, pünktlich München zu erreichen, bin ich mir also noch nicht so ganz sicher.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Von IN nach N in 30 Minuten

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 14:52 (vor 5151 Tagen) @ Mario

Eben. Ich bin 12/2006 das bisher einzige Mal über NIM gefahren. Mit Halt in Ingolstadt hat der ICE 527 +2 in N und -2 in M gehabt. War damals beeindruckend.

Die ICx sollten die Strecke in rechnerisch 59 min schaffen.

MIH-NN in 30 Minuten

Christian_S, Freitag, 02.03.2012, 20:42 (vor 5150 Tagen) @ ICE-T-Fan

Eben. Ich bin 12/2006 das bisher einzige Mal über NIM gefahren. Mit Halt in Ingolstadt hat der ICE 527 +2 in N und -2 in M gehabt. War damals beeindruckend.

Das klingt schon wesentlich eher plausibel als Marios Schilderung. Kommt aber drauf an, wie die Fahrzeit damals war. Zeitweise war die Ankunft in München ja auch erst zur Minute .05

MIH-NN in 30 Minuten

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 23:25 (vor 5150 Tagen) @ Christian_S

Eben. Ich bin 12/2006 das bisher einzige Mal über NIM gefahren. Mit Halt in Ingolstadt hat der ICE 527 +2 in N und -2 in M gehabt. War damals beeindruckend.


Das klingt schon wesentlich eher plausibel als Marios Schilderung. Kommt aber drauf an, wie die Fahrzeit damals war. Zeitweise war die Ankunft in München ja auch erst zur Minute .05

Der Halt in Ingolstadt war eh außerplanmäßig, weil damals noch Bauarbeiten auf der NIM waren und irgendein vorhergehender Zug deswegen nicht über die NIM geleitet wurde sondern via Augsburg. Hab damals die Durchsage nicht so ganz mitbekommen, war eine spontane Fahrt um die funkelnagelneue NBS auszuprobieren. Der Tf der damals den Zug gefahren hat, war jedenfalls sehr gut drauf.

Vollkommen unmöglich ;)

Christian_S, Freitag, 02.03.2012, 20:40 (vor 5150 Tagen) @ Mario

Leute, habt ihr euch schonmal angesehen, wieviel Puffer da in den Fahrplänen ist? Wir sind ja selbst mal mit dem alten Forum 2006 auf der NIM von Nürnberg nach München und abends wieder zurück gefahren. In München sind wir mit einem ICE3 wegen Kupplungsproblemen mit +10 weggefahren und in Nürnberg hatten wir -5, so dass der Zug sogar östlich vom Hbf warten musste, bis er einfahren darf. Gut, das lag auch daran, dass der Triebfahrzeugführer extra für uns voll auf 300km/h aufgedreht und auf I-N sehr viel rausgeholt hat. Aber das zeigt der Eindrucksvoll, welche Reserven hier da sind und dass der ICx hier überhaupt keine Probleme bekommt. Ich bin schon oft mit ICE1, 2 und 3 auf N-I gefahren und niemals haben die Züge ihre Höchstgschwindigkeit voll ausgeschöpft und waren zum Teil sogar nicht unerheblich drunter.

Ich weiss zwar nicht, mit welchem Tagesrand- oder Baustellenfahrplan-ICE ihr da gefahren seit, aber kein normaler Takt-ICE 3 hat zwischen München und Nürnberg 15 min Fahrzeitreserveren. Soviel hatten allerhöchstens mal die ICE-T in der Vergangenheit, als einzelne von denen ohne Halt MIH fuhren und trassenbedingt soviel Puffer hatten. Aber hier gehts ja um den ICE 3 und nicht um den ICE-T ;)

Zu den Takt-Zeiten der Vergangenheit, also vor den aktuellen Bau-Zuschlägen, hatten die ICE 3 folgende Taktzeiten: Nürnberg ab .02; München an .04
Bei voller Fahrt schaffte man es, in Ingolstadt nach 25 Minuten, also Minute .27, durchzufahren. Weiter bis München brauchte man nochmal mindestens 32 Minuten und das ging auch nur unter ganz optimalen Bedingungen, also Ankunft MH .59 - nix mit 15 Minuten Reserve ;) In der Gegenrichtung ähnlich, auch da waren es ja 62 Minuten Fahrzeit.

Von IN nach N in 30 Minuten

özFN, Samstag, 03.03.2012, 10:48 (vor 5150 Tagen) @ Mario

Leute, habt ihr euch schonmal angesehen, wieviel Puffer da in den Fahrplänen ist? Wir sind ja selbst mal mit dem alten Forum 2006 auf der NIM von Nürnberg nach München und abends wieder zurück gefahren. In München sind wir mit einem ICE3 wegen Kupplungsproblemen mit +10 weggefahren und in Nürnberg hatten wir -5, so dass der Zug sogar östlich vom Hbf warten musste, bis er einfahren darf.


Ab Juni 2006 lief der "Vorlaufbetrieb" auf der NBS! Es wurden nur die ICE 3 in Juni 2006 von der Altbaustrecke auf die NBS verlagert und damit wurde dieser Zeitpuffer notwendig, um Trassenkonflikte mit den anderen Zügen im Netz zu vermeiden (deshalb musstet ihr auch vor NN bis zur Planzeit warten, weil das Bahnsteiggleis planmäßig noch belegt war). Der gesamte Fahrplan wurde bzw. konnte erst zum großen Fahrplanwechsel im Dezember 2006 an die neue Infrastruktur angepasst werden.


Derzeit ist in Pfaffenhofen ein Zeitpuffer von 5-10 Minuten drin, der wieder benötigt wird, wenn es wieder längere Zeit eingleisigen Betrieb gibt.

Grüße

30 Minuten auch mit ICE-T machbar

Matze86, München, Donnerstag, 01.03.2012, 17:30 (vor 5152 Tagen) @ echter HGV

- kein Text -

es geht nur um 3 Minuten...

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 19:21 (vor 5152 Tagen) @ Mario

Ich bezweifle, ob eine kurze NBS Baar-Ebenhausen - Pfaffenhofen entlang der A9 oder 230km/h Ausbauten wirklich reichen, um die 30min mit Fahrzeitpuffer zu schaffen.

Es geht hier doch nur um drei Minuten. Vor den aktuellen Bauarbeiten zwischen Ingolstadt und Petershausen benötigte der ICE für die Strecke Ingolstadt-München laut Fahrplan 36 Minuten, ab 2014 soll es durch vmax 190 km/h zwischen Petershausen und Rohrbach laut Bahn drei Minuten schneller gehen, sodass sich eine Reisezeit für Ingolstadt-München von 33 Minuten ergibt. Wenn man 30 Minuten haben will, müsste man die Strecke also noch um drei weitere Minuten beschleunigen.

Ich würde eine mögliche 300km/h-NBS schon ab Oberstimm beginnen lassen, zur A9 hinschwenken und dann bei Ossenzhausen wieder auf die ABS schwenken. So hätte man schon direkt nach Ingolstadt eine spürbare Beschleunigung und später könnte irgendwann mal bei Ossenzhausen die NBS entlang der A9 bis München weitergeführt werden. Das in Kombination mit einer weiteren Geschwindigkeitssteigerung bis weiter nach Petershausen von z.B. 200km/h oder gar 230km/h statt 190km/h heute müsste dann für 30min reichen.

Das wäre natürlich noch besser.

--
[image]

Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Linie 61 und/oder Linie 87

Reisender, München, Mittwoch, 29.02.2012, 16:34 (vor 5153 Tagen) @ BR401
bearbeitet von Reisender, Mittwoch, 29.02.2012, 16:35

Hi,

ich habe eher das Gefühl das es die L61 bis zum ICx nicht mehr geben wird ;)

MfG Chris

Also die Planungen der DB sehen für das Jahr 2020 wie
http://www.direktzu.de/stuttgart21/messages/fernverkehrslinien-bei-s21-30515
zu entnehmen ist offenbar sowohl die

IC-Linie 61: Karlsruhe - Stuttgart - Nürnberg, 2stdl.

als auch die

IC/ICE-Linie 87: Zürich - Stuttgart, 2stdl.

vor.

--
[image]

Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

kalle.55, Mittwoch, 29.02.2012, 06:41 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,

Linie 10 Berlin-Hannover-Hamm-Köln
Flügelung in Hamm, vmax 250 für aktuellen Fahrplan notwendig
-> bleibt vorerst bei ICE2 (BR 402)

Auch wenn ihc einen frühen ICx-Einsatz auf der Linie 10 führ unwahrscheinlich halte, sei mal darauf hingewiesen, dass für diese Linie Vmax 230 km/h ausreichend ist. Im Moment fahren dort auch im Takt planmäßig 411er.

Gruß
Kalle

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 08:42 (vor 5153 Tagen) @ kalle.55

Hallo,

Linie 10 Berlin-Hannover-Hamm-Köln
Flügelung in Hamm, vmax 250 für aktuellen Fahrplan notwendig
-> bleibt vorerst bei ICE2 (BR 402)


Auch wenn ihc einen frühen ICx-Einsatz auf der Linie 10 führ unwahrscheinlich halte, sei mal darauf hingewiesen, dass für diese Linie Vmax 230 km/h ausreichend ist. Im Moment fahren dort auch im Takt planmäßig 411er.

Aber nur mit stark reduziertem Zeitpuffer. Verspätungen fahren diese teilweise gar nicht mehr heraus. Solche Trassen kann man temporär bei Fahrzeugmangel machen, aber nicht für stabile Jahresfahrpläne.

Bei vmax 230 km/h braucht man 3-5 min Zeitzuschlag von Wolfsburg nach Berlin.


Gruß
Kalle

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

Sese, Mittwoch, 29.02.2012, 09:07 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,

auch wenn ich der ganzen Einsatzplanerei sehr skeptisch gegenüber stehe (bis Ende 2016, also in 4,5 Jahren, ist noch SEHR viel Zeit), noch folgende Anmerkung:

Auch wenn ihc einen frühen ICx-Einsatz auf der Linie 10 führ unwahrscheinlich halte, sei mal darauf hingewiesen, dass für diese Linie Vmax 230 km/h ausreichend ist. Im Moment fahren dort auch im Takt planmäßig 411er.


Aber nur mit stark reduziertem Zeitpuffer. Verspätungen fahren diese teilweise gar nicht mehr heraus. Solche Trassen kann man temporär bei Fahrzeugmangel machen, aber nicht für stabile Jahresfahrpläne.

So stark reduziert ist der Zeitpuffer nicht. Die ICE-T-Züge haben extra eine ganze Minute mehr Fahrzeit bekommen :-) Bei den normalen ICE-2-Leistungen ist so viel Puffer drin, dass man selbst mit 200 km/h hinkommt, hat mir vor ein paar Wochen ein energiesparfreudiger Tf zwischen Wolfsburg und Berlin bewiesen hat, der dann mit -1 in Spandau ankam.

Bei vmax 230 km/h braucht man 3-5 min Zeitzuschlag von Wolfsburg nach Berlin.

Das halte ich für ein Gerücht. Für die 167 km Wolfsburg-Spandau hat der ICE2 52 Minuten auf dem Plan stehen, die 193 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit schafft man auch mit einem ICE-T. Vor ein paar Wochen erst getestet, und da hat's der Tf noch ruhig angehen lassen.

Fazit: Die komfortable Fahrzeit, die der ICE2 jetzt hat, schafft man auch mit 230 km/h, ohne den Fahrplan auf Kante nähen zu müssen. Und selbst wenn: 2 Minuten mehr Fahrzeit in den Fahrplan und schon kann man mit 230 km/h da fahren. Fällt niemandem auf...

--
Grüße,
Sese

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 09:14 (vor 5153 Tagen) @ Sese

Hallo,

auch wenn ich der ganzen Einsatzplanerei sehr skeptisch gegenüber stehe (bis Ende 2016, also in 4,5 Jahren, ist noch SEHR viel Zeit), noch folgende Anmerkung:

Auch wenn ihc einen frühen ICx-Einsatz auf der Linie 10 führ unwahrscheinlich halte, sei mal darauf hingewiesen, dass für diese Linie Vmax 230 km/h ausreichend ist. Im Moment fahren dort auch im Takt planmäßig 411er.


Aber nur mit stark reduziertem Zeitpuffer. Verspätungen fahren diese teilweise gar nicht mehr heraus. Solche Trassen kann man temporär bei Fahrzeugmangel machen, aber nicht für stabile Jahresfahrpläne.


So stark reduziert ist der Zeitpuffer nicht. Die ICE-T-Züge haben extra eine ganze Minute mehr Fahrzeit bekommen :-) Bei den normalen ICE-2-Leistungen ist so viel Puffer drin, dass man selbst mit 200 km/h hinkommt, hat mir vor ein paar Wochen ein energiesparfreudiger Tf zwischen Wolfsburg und Berlin bewiesen hat, der dann mit -1 in Spandau ankam.

Bei vmax 230 km/h braucht man 3-5 min Zeitzuschlag von Wolfsburg nach Berlin.


Das halte ich für ein Gerücht. Für die 167 km Wolfsburg-Spandau hat der ICE2 52 Minuten auf dem Plan stehen, die 193 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit schafft man auch mit einem ICE-T. Vor ein paar Wochen erst getestet, und da hat's der Tf noch ruhig angehen lassen.

Fazit: Die komfortable Fahrzeit, die der ICE2 jetzt hat, schafft man auch mit 230 km/h, ohne den Fahrplan auf Kante nähen zu müssen. Und selbst wenn: 2 Minuten mehr Fahrzeit in den Fahrplan und schon kann man mit 230 km/h da fahren. Fällt niemandem auf...

Die ICE-T sind dort aber sicher öfters von Wind-La betroffen und dann heißt es vmax 200 km/h. Dann sind 193er Schnitt nicht mehr zu schaffen. Außerdem behindern die 230 km/h langsamen Züge dann die 249 km/h schnelle Linien 11/12, falls eine Trassenbündelung realisiert werden sollte.

Wind-La auf Hannover–Berlin?

Sese, Mittwoch, 29.02.2012, 09:46 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Die ICE-T sind dort aber sicher öfters von Wind-La betroffen und dann heißt es vmax 200 km/h. Dann sind 193er Schnitt nicht mehr zu schaffen.

Mir ist jetzt nicht bekannt, dass es auf Hannover–Berlin Wind-Las gibt. Sonst müssten die Züge Hannover–Berlin ja auch in schöner Regelmäßigkeit auf 200 km/h abbremsen.

Außerdem behindern die 230 km/h langsamen Züge dann die 249 km/h schnelle Linien 11/12, falls eine Trassenbündelung realisiert werden sollte.

Selbst wenn man deine viel zu optimistisch angesetzten 3-5 Minuten Zeitverlust durch die 230 km/h ansetzt, ist das beim derzeitigen Fahrplan überhaupt kein Problem, denn die Linien liegen eine Viertelstunde auseinander. Und in Zukunft können die paar Minuten auch kein Problem sein, das sich nicht durch kreative Fahrplangestaltung, das kann die DB ja, lösen lässt.

--
Grüße,
Sese

Wind-La auf Hannover–Berlin?

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 10:01 (vor 5153 Tagen) @ Sese

Die ICE-T sind dort aber sicher öfters von Wind-La betroffen und dann heißt es vmax 200 km/h. Dann sind 193er Schnitt nicht mehr zu schaffen.


Mir ist jetzt nicht bekannt, dass es auf Hannover–Berlin Wind-Las gibt. Sonst müssten die Züge Hannover–Berlin ja auch in schöner Regelmäßigkeit auf 200 km/h abbremsen.

Wundert mich, da Flachland und keine Tunnel. Die Gegend ist eigentlich für starke Winde bekannt.

Wind-La auf Hannover–Berlin?

ABRob, Bad Oeynhausen, Mittwoch, 29.02.2012, 10:42 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Die ICE-T sind dort aber sicher öfters von Wind-La betroffen und dann heißt es vmax 200 km/h. Dann sind 193er Schnitt nicht mehr zu schaffen.


Mir ist jetzt nicht bekannt, dass es auf Hannover–Berlin Wind-Las gibt. Sonst müssten die Züge Hannover–Berlin ja auch in schöner Regelmäßigkeit auf 200 km/h abbremsen.


Wundert mich, da Flachland und keine Tunnel. Die Gegend ist eigentlich für starke Winde bekannt.

Aber die SFS ist halt in West-Ost-Richtung. Und da die vorherrschende Windrichtung Westwind ist kommt der Wind eben von vorne oder hinten und nicht von der Seite.

Flügelung in Hamm -> ICE2

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 11:19 (vor 5153 Tagen) @ ABRob

Dann bremst ja der Wind, womit dann die Antriebsleistung und Aerodynamik die entscheidende Rolle spielt, wo aber der ICx den ICE-A überlegen sein sollte.

Aber schon die Flügelung in Hamm wird weiterhin der ICE2 rechtfertigen, zumindest bis 2025. Weiter will ich gar nicht vorgreifen.

Flügelung in Hamm -> ICE2

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 11:51 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Dann bremst ja der Wind, womit dann die Antriebsleistung und Aerodynamik die entscheidende Rolle spielt, wo aber der ICx den ICE-A überlegen sein sollte.

Wenn du selbst 230km/h oder noch schneller fährst, dann ist ein normaler Gegenwind in dieser Gegend nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Flügelung in Hamm -> ICE2

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 12:16 (vor 5153 Tagen) @ Mario

Luftwiderstand hängt vom Quadrat der Geschwindigkeit ab.

Bei vmax 230 km/h und 60 km/h Gegenwind steigt der Energiebedarf auf das (290^2)/(230^2)-fache.
Reicht die Leistung oder Zugkraft dafür nicht, wirst du im schlimmsten Fall auf 170 km/h gebremst, wenn 230 km/h die Lastgrenze darstellen.

Da machen 20 km/h mehr durchaus Fahrzeitrelevanten Unterschied.

Flügelung in Hamm -> ICE2

Sese, Mittwoch, 29.02.2012, 18:03 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Luftwiderstand hängt vom Quadrat der Geschwindigkeit ab.

Bei vmax 230 km/h und 60 km/h Gegenwind steigt der Energiebedarf auf das (290^2)/(230^2)-fache.

Bevors um die Energie geht, ist erstmal die Leistung dran ;-)

Reicht die Leistung oder Zugkraft dafür nicht, wirst du im schlimmsten Fall auf 170 km/h gebremst, wenn 230 km/h die Lastgrenze darstellen.

Stellen sie aber nicht. Auslegungsgeschwindigkeit ist immer Vmax + mindestens 10% in der Ebene. Außerdem bläst der Wind ja nicht über Minuten konstant mit einer Geschwindigkeit ständig direkt von vorn auf das Fahrzeug Richtung.

Da machen 20 km/h mehr durchaus Fahrzeitrelevanten Unterschied.

Versteh ich nicht.

--
Grüße,
Sese

Flügelung in Hamm -> ICE2

kalle.55, Mittwoch, 29.02.2012, 18:56 (vor 5153 Tagen) @ Sese

Hallo,

Da machen 20 km/h mehr durchaus Fahrzeitrelevanten Unterschied.


Versteh ich nicht.

Ich glaube, ICE-T-Fan will den ICx-Einsatz auf der Linie 10 unbedingt verhindern ;-).

Gruß
Kalle

Linie 10 sollte schneller und nicht langsamer werden

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 08:47 (vor 5152 Tagen) @ kalle.55
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 08:48

Hallo,

Da machen 20 km/h mehr durchaus Fahrzeitrelevanten Unterschied.


Versteh ich nicht.


Ich glaube, ICE-T-Fan will den ICx-Einsatz auf der Linie 10 unbedingt verhindern ;-).

Nö, ich will nur nicht 230 km/h lahme ICE dort haben, wenn die Strecke 250 hergibt.

Da die ICE2 aber eh bis 2025 fahren und es kein besseres Einsatzgebiet gibt...

Linie 10 sollte schneller und nicht langsamer werden

Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 01.03.2012, 22:35 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,

Da machen 20 km/h mehr durchaus Fahrzeitrelevanten Unterschied.


Versteh ich nicht.


Ich glaube, ICE-T-Fan will den ICx-Einsatz auf der Linie 10 unbedingt verhindern ;-).


Nö, ich will nur nicht 230 km/h lahme ICE dort haben, wenn die Strecke 250 hergibt.

Da die ICE2 aber eh bis 2025 fahren und es kein besseres Einsatzgebiet gibt...

Die Verstärkergurken aus Bimz & Co. werden aber bestimmt nicht bis 2025 fahren, daher wird der Einsatz der ICX bestimmt bald - sofern Sie dann kommen vorher dort stattfinden. ;)

Linie 10 sollte schneller und nicht langsamer werden

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 01:08 (vor 5151 Tagen) @ Reservierungszettel

Die ICE2 werden bis etwa 2025 auf der Linie10 bleiben. Da ist das Redesign ja gerade mal 13 Jahre alt.

Flügelung in Hamm -> ICE2

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 22:23 (vor 5152 Tagen) @ Sese

Luftwiderstand hängt vom Quadrat der Geschwindigkeit ab.

Bei vmax 230 km/h und 60 km/h Gegenwind steigt der Energiebedarf auf das (290^2)/(230^2)-fache.


Bevors um die Energie geht, ist erstmal die Leistung dran ;-)

Reicht die Leistung oder Zugkraft dafür nicht, wirst du im schlimmsten Fall auf 170 km/h gebremst, wenn 230 km/h die Lastgrenze darstellen.


Stellen sie aber nicht. Auslegungsgeschwindigkeit ist immer Vmax + mindestens 10% in der Ebene. Außerdem bläst der Wind ja nicht über Minuten konstant mit einer Geschwindigkeit ständig direkt von vorn auf das Fahrzeug Richtung.

Da machen 20 km/h mehr durchaus Fahrzeitrelevanten Unterschied.


Versteh ich nicht.

Naja, ein ICE2 verliert bei 250 km/h weniger Durchschnittsgeschwindigkeit als ein ICx bei 230 km/h, da die Ausgangsgeschwindigkeit größer ist.

Flügelung in Hamm -> ICE2

Sese, Mittwoch, 29.02.2012, 23:18 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Versteh ich nicht.


Naja, ein ICE2 verliert bei 250 km/h weniger Durchschnittsgeschwindigkeit als ein ICx bei 230 km/h, da die Ausgangsgeschwindigkeit größer ist.

Um mal den Einfluss des Windes zahlenmäßig anhand von ICE2 und ICE-T quantifizieren zu können, empfehle ich Fahrdynamik des Schienenverkehrs von Dietrich Wende, Auflage 2003, Seite 146 und 152. Die Fahrwiderstandsgleichung eines ICE-2-Doppelzuges lautet demnach:

F_W = 6,26 + 3,92*(v / 100km/h) + 11,0*((v + delta_v) / 100 km/h)^2. delta_v ist der Geschwindigkeitszuschlag, etwa für Wind. Die Gleichung liefert den Fahrwiderstand in kN.

Bei 250 km/h ohne Gegenwind (delta_v = 0) wäre der Fahrwiderstand 84,81 kN. Bei 250 km/h hat der ICE-2-Doppelzug aber noch noch 138,3 kN Zugkraft.
Bei 250 km/h mit extremst unwahrschlichstem Gegenwind von pausenlos 60 km/h, welcher stets direkt auf den Zug wirkt, wäre delta_v = 60 km/h. Damit beträgt der Fahrwiderstand 121,8 kN, die Zugkraft aber immer noch 138,3 kN. Die 250 zu halten also kein Problem. Durch Gleichsetzen von P=F*v und obiger Fahrwiderstandsgleichung erhält man dann auch die Grenzgeschwindigkeit, die bei 60 km/h Gegenwind möglich wäre, nämlich 263 km/h.

Beim ICE-T dasselbe, wobei man hier die Fahrwiderstandsgleichung des ICE3-Doppel annehmen muss, da die des ICE-T unbekannt ist. Struktur der Formel wie oben, die Koeffizienten lauten aber 6,6, 4,844 und 10,63. Ergebnis wäre:
Zugkraft bei 230 km/h = 125,2 kN, Fahrwiderstandskraft mit 60 km/h Gegenwind = 107,1 kN. Passiert also auch nix, im Gegenteil, es sind sogar noch Reserven da.

[Edit: ^2 der Fahrwiderstandsformel wurde vergessen...]

--
Grüße,
Sese

Flügelung in Hamm -> ICE2

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 23:50 (vor 5152 Tagen) @ Sese

Danke Sese für die aufschlussreichen Zahlen. Damit dürfte die etwas seltsame Diskussion über das Thema Gegenwind und ICx hier endgültig erledigt sein. Und du kennst dich bekanntlich mit dem Thema Fahrwiderstandsgleichungen und -kennlinien hervorragend aus, so dass dein Wort großes Gewicht hat.

Flügelung in Hamm -> ICE2

Felix, Göttingen, Donnerstag, 01.03.2012, 00:04 (vor 5152 Tagen) @ Sese

F_W = 6,26 + 3,92*(v / 100km/h) + 11,0*((v + delta_v) / 100 km/h). delta_v ist der Geschwindigkeitszuschlag, etwa für Wind. Die Gleichung liefert den Fahrwiderstand in kN.

Es sollte doch möglich sein, den Einfluß des Gegenwindes auch mit Schulphysik einigermaßen eingrenzen zu können, ohne eine Formel zuhilfe nehmen zu müssen, von der wir nicht nachvollziehen können, wie sie zustande kommt.

Nach meinem Verständnis setzt sich der Fahrwiderstand in der Ebene im Wesentlichen nur aus Rollwiderstand und Luftwiderstand zusammen und je höher die Geschwindigkeit, desto vernachlässigbarer wird der Rollwiderstand und so bleibt hauptsächlich nur der Luftwiderstand. Der steigt aber im Quadrat mit der Geschwindigkeit und deshalb habe ich Zweifel, ob die obige Formel so stimmen kann, denn dort taucht das Quadrat nicht auf.

Intuitiv scheint mir der Einfluß des Gegenwindes so zu sein, daß seine Geschwindigkeit zu der Fahrtgeschwindigkeit hinzuaddiert werden muß, wie es ja auch in Deiner Formel gemacht wird. Das heißt, bei 60 km/h Gegenwind ist es so, als müßte der Zug statt 230 km/h eine Geschwindigkeit von 290 km/h erreichen und halten.

Flügelung in Hamm -> ICE2

Sese, Donnerstag, 01.03.2012, 00:12 (vor 5152 Tagen) @ Felix

F_W = 6,26 + 3,92*(v / 100km/h) + 11,0*((v + delta_v) / 100 km/h). delta_v ist der Geschwindigkeitszuschlag, etwa für Wind. Die Gleichung liefert den Fahrwiderstand in kN.


Es sollte doch möglich sein, den Einfluß des Gegenwindes auch mit Schulphysik einigermaßen eingrenzen zu können, ohne eine Formel zuhilfe nehmen zu müssen, von der wir nicht nachvollziehen können, wie sie zustande kommt.

Nicht immer ist alles mit drei Schulphysik-Formeln trivial lösbar. Ich kann aber nur das Buch von Wende empfehlen, da steht auch drin, wie diese Fahrwiderstands-Formeln zustande kommen.

Nach meinem Verständnis setzt sich der Fahrwiderstand in der Ebene im Wesentlichen nur aus Rollwiderstand und Luftwiderstand zusammen und je höher die Geschwindigkeit, desto vernachlässigbarer wird der Rollwiderstand und so bleibt hauptsächlich nur der Luftwiderstand. Der steigt aber im Quadrat mit der Geschwindigkeit und deshalb habe ich Zweifel, ob die obige Formel so stimmen kann, denn dort taucht das Quadrat nicht auf.

Da hast du Recht, das Quadrat hab ich vergessen hinzuschreiben, das fehlt am letzten Glied. Und du hast auch recht damit, dass der Rollwiderstand mit zunehmender Geschwindigkeit immer geringeren Anteil hat. Im Grunde lassen sich alle Formeln in der Form A + B*v + C*v² schreiben, je nach Fahrzeug variieren die Koeffizienten A, B und C. Die kann man rechnerisch abschätzen, oder im Falle der ICE-Züge, hat man die wohl mal anhand von Simulationen oder Versuchsfahrten ermittelt.

Intuitiv scheint mir der Einfluß des Gegenwindes so zu sein, daß seine Geschwindigkeit zu der Fahrtgeschwindigkeit hinzuaddiert werden muß, wie es ja auch in Deiner Formel gemacht wird. Das heißt, bei 60 km/h Gegenwind ist es so, als müßte der Zug statt 230 km/h eine Geschwindigkeit von 290 km/h erreichen und halten.

Aus Sicht des Fahrwiderstandes korrekt, aus Sicht des Antriebs nicht, denn der muss ja nicht 290 km/h fahren, sondern nur 230 km/h. Das heißt, er hat bei 60 km/h Gegenwind die Zugkraft von 230 km/h, während er bei tatsächlichen 290 km/h eine entsprechend geringere Zugkraftentfaltung (Zugkraft nimmt mit 1/v ab) hat. Daher kann man nicht sagen, dass 60 km/h Gegenwind 1:1 dem entspricht, als würde man 290 km/h fahren wollen.

--
Grüße,
Sese

Flügelung in Hamm -> ICE2

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 22:34 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Luftwiderstand hängt vom Quadrat der Geschwindigkeit ab.

Soweit richtig.

Bei vmax 230 km/h und 60 km/h Gegenwind...

60km/h bläst z.B. in Rathenow ja auch nicht das ganze Jahr und du musst hier die mittlere Windstärke und nicht die Böen bzw. absolute Maximalwindstärke als Basis betrachten. Ansonsten hätten die ja dort quasi das ganze Jahr über Sturm.

...steigt der Energiebedarf auf das (290^2)/(230^2)-fache.

Und für die Züge in Gegenrichtung fällt der Energiebedarf im Gegenzug, also im Mittel wieder alles gleich. Ich verstehen das Problem nicht, zumal es wie gesagt nicht 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag immer mit 60km/h bläst.

Reicht die Leistung oder Zugkraft dafür nicht, wirst du im schlimmsten Fall auf 170 km/h gebremst, wenn 230 km/h die Lastgrenze darstellen.

Zu den Auslegungsreserven hat Sese ja schonwas geschrieben. Der k1n muss um überhaupt die Zulassung zu bekommen also ohne Probleme die 230km/h + 10% = 243km/h fahren können.

Und als Info nebenbei: Ein ICE2 wiegt besetzt 412t und hat eine Leistung von 4.800kW, was ca. 11,6kW/t bedeutet. Ein k1n ICx wiegt besetzt 455t und hat eine Leistung von 4.950kW, was ca. 10,9kW/t entspricht. Doch der ICE2 muss ja damit 250 bis 280km/h fahren können, während der k1n damit ja "nur" bis 230km/h kommen muss. Betrachtet man hier den oben von dir selbst genannten Grundsatz, dass der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit steigt, dann sieht man sehr einfach, dass der k1n hier garkein Problem bekommt. Zudem ist die Aerodynamik des ICE2 nicht mehr die aktuellste und der ICx ist hier ohne Frage ein deutliches Stück besser - auch weil er eine geringere Stirnfläche als der ICE2 hat (schmälerer Wagenkasten!). Und man muss ja auch noch bedenken, dass der Baukasten (siehe Factsheet) auch auch noch einen 7teiler mit 249km/h vorsieht, der auch nur drei Powercars mit ebenfalls 4.950kW Leistung hätte. Ebenso hat sich die Antriebstechnik seit dem ICE2 ja auch weiterentwickelt, so dass die Leistung heute noch effektiver auf die Schiene gebracht werden kann. Da ist beim k1n also mehr als genug Reserve vorhanden, damit er bei etwas Gegenwind nicht einknickt. Keine Sorge.

Der k3s kommt übrigens mit den bisher genannten Werten (659t/8.250kW) auf eine Leistungskennziffer von ca. 12,5kW/t, also mehr als der ICE2 und auch mehr als der ICE1 mit 12 Mittelwagen (11,3kW/t). Und der ebenfalls 230km/h schnell ICE-T BR411 kommt auf 10,9kW/t, was also praktisch genau dem k1n entspricht. Und mir ist nicht bekannt, dass der ICE-T des öfteren auf der ABS Berlin-Hamburg wegen Gegenwind massiv in der Geschwindigkeit einknicht. Also auch hier keine Sorge.

Da machen 20 km/h mehr durchaus Fahrzeitrelevanten Unterschied.

Das verstehe ich genau wie Sese auch nicht.

Flügelung in Hamm -> ICE2

Sese, Mittwoch, 29.02.2012, 22:44 (vor 5152 Tagen) @ Mario

Reicht die Leistung oder Zugkraft dafür nicht, wirst du im schlimmsten Fall auf 170 km/h gebremst, wenn 230 km/h die Lastgrenze darstellen.

Zu den Auslegungsreserven hat Sese ja schonwas geschrieben. Der k1n muss um überhaupt die Zulassung zu bekommen also ohne Probleme die 230km/h + 10% = 243km/h fahren können.

[image]

;-)

Der ICE-T hat übrigens laut Wikipedia auf Hannover–Berlin 255 km/h geschafft. Bei wie viel Gegenwind steht da natürlich nicht :-)

Ebenso hat sich die Antriebstechnik seit dem ICE2 ja auch weiterentwickelt, so dass die Leistung heute noch effektiver auf die Schiene gebracht werden kann.

Was ist mit "effektiv" im Sinne der Antriebstechnik gemeint, etwa im Hinblick auf Fahrmotor, Stromrichter etc? Ein ICE2 bringt seine 4800 kW mechanische Leistung am Rad in der Hinsicht genau so effektiv auf die Schiene wie ein ICx mit 4950 kW mechanischer Leistung am Rad. Ob die durch GTOs oder IGBTs, 20 Jahre alte oder top moderne Fahrmotoren zustande kommt, ist für die reine Fahrdynamik komplett wurscht.

Da ist beim k1n also mehr als genug Reserve vorhanden, damit er bei etwas Gegenwind nicht einknickt. Keine Sorge.

Das würde ich auch so sehen.

--
Grüße,
Sese

Flügelung in Hamm -> ICE2

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 23:02 (vor 5152 Tagen) @ Sese

;-)

Sorry, natürlich 253km/h... :D
*schäm*

Flügelung in Hamm -> ICE2

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 23:11 (vor 5152 Tagen) @ Mario

Das Problem ist, dass ein ICE2 den 190er-Schnitt auch bei Gegenwind und Wind-La halten kann, da er von 250 km/h nur auf vielleicht 210 km/h absackt und gegenüber einem 200er-Fahrplan allgemein mehr Reserven hat.

Ein K1n hat mit vmax 230 km/h deutlich weniger Reserve und diese ist bei vielen Wind-La sehr viel schneller aufgebraucht. Hinzu kommt, dass seine vmax bei Gegenwind ggf. tiefer absackt, auf bspw 190 km/h, womit der Fahrplan nicht gehalten werden kann.

Darum müssten die K1n zwischen Hannover und Berlin 3-4 Minuten langsamer sein, um die gleiche Trassenstabilität zu erreichen.

Der aktuelle ICE-T-Fahrplan mit 1 min langsamer Fahrzeit funktioniert nur deshalb, weil eh übermäßig viel Reserven eingebaut sind. Die ICE2 nutzen derzeit nicht die optimale Fahrzeit, welche möglich ist.

Wenn, dann braucht man die K3s für die Linie 10.

Flügelung in Hamm -> ICE2

Sese, Mittwoch, 29.02.2012, 23:22 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Das Problem ist, dass ein ICE2 den 190er-Schnitt auch bei Gegenwind und Wind-La halten kann, da er von 250 km/h nur auf vielleicht 210 km/h absackt und gegenüber einem 200er-Fahrplan allgemein mehr Reserven hat.

Ein K1n hat mit vmax 230 km/h deutlich weniger Reserve und diese ist bei vielen Wind-La sehr viel schneller aufgebraucht. Hinzu kommt, dass seine vmax bei Gegenwind ggf. tiefer absackt, auf bspw 190 km/h, womit der Fahrplan nicht gehalten werden kann.

Zum Thema Geschwindigkeitsverlust bei Gegenwind siehe hier: http://www.ice-treff.de/index.php?id=171129 Wenn dem ICE-T sogar schon die praktisch unmöglichen, konstanten 60 km/h Gegenwind nix ausmachen, dann dem aerodynamisch optimierten und gleicher Leistungskennziffer des K1n erst recht nicht.

Wenn, dann braucht man die K3s für die Linie 10.

Das entscheidet zum Glück immer noch die DB, und die haben die notwendigen Daten um sowas professionell zu rechnen.

--
Grüße,
Sese

Flügelung in Hamm -> ICE2

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 06:28 (vor 5152 Tagen) @ Sese

Hi,

Wenn, dann braucht man die K3s für die Linie 10.


Das entscheidet zum Glück immer noch die DB, und die haben die notwendigen Daten um sowas professionell zu rechnen.

Genau. und daher verstehe ich hier die ganze Diskussion nicht wirklich. Die DB weiß doch selber am besten, wo sie welche Züge einsetzen wird und ist nicht wirklich auf irgendwelche fiktiven Gegenwinde angewiesen ;-) (die sachlichen Formeln finde ich nichtsdestotrotz sehr informativ, im Gegensatz zu den "Bedenkenträgern hier").

Im Übrigen hat die DB schon öfters durchsickern lassen, wo der ICx zuerst eingesetzt werden soll. Dies wird sich aber ähnlich wie die Eisnatzgebiete der Fernverkehrs-Dostos noch ein paar mal ändern.

Gruß
Kalle

Flügelung in Hamm -> ICE2

ICE-TD, Donnerstag, 01.03.2012, 02:26 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Also ich habe noch nie erlebt das ein Reisezug wegen Gegenwind seine Hg nicht halten konnte, ich würde in der Praxis fast sagen das man den Gegenwind vernachlässigen kann. Anders sieht es bei Güterzügen aus, vor allem bei Zügen mit offenen leeren Wagen in die der Wind so richtig reindrücken kann, da merkt man den Unterschied schon.

Flügelung in Hamm -> ICE2

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 06:30 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,

Der aktuelle ICE-T-Fahrplan mit 1 min langsamer Fahrzeit funktioniert nur deshalb, weil eh übermäßig viel Reserven eingebaut sind. Die ICE2 nutzen derzeit nicht die optimale Fahrzeit, welche möglich ist.

Es geht ja auch nicht immer darum, die schnellste Fahrzeit zu erreichen. Optimal ist es, wenn der Fahrplan an möglichst vielen Stellen einen guten ITF ergibt. Das geht mitunter nicht, wenn man die schnellsten Fahrzeiten anstrebt.

Gruß
Kalle

Flügelung in Hamm -> ICE2

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 07:15 (vor 5152 Tagen) @ kalle.55

Im Falle Hannover-Berlin passt die Kantenzeiten nicht.
Die ICE müssen auf dieser Relation für den ITF schneller werden.

Linie 10 im ITF

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 08:45 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 08:48

Beispiel:

-> http://reiseauskunft.bahn.de/bin/traininfo.exe/dn/35952/133202/873000/424516/80?rt=1&am...

Köln Hbf 08:28
Düsseldorf Hbf 08:51 08:53
Düsseldorf Flughafen 08:58 09:00
Duisburg Hbf 09:08 09:10
Essen Hbf 09:21 09:23
Bochum Hbf 09:33 09:35
Dortmund Hbf 09:46 09:48
Hamm(Westf) 10:07 10:11
Bielefeld Hbf 10:36 10:38
Hannover Hbf 11:28 11:31
Berlin-Spandau 12:55
Berlin Hbf 13:11
Berlin Ostbahnhof 13:22

Ankunft in Hbf wäre günstigerweise 12:57, d.h. die Fahrzeit sollte um 14 Minuten gekürzt werden. In Spandau dann gegen 12:41 Uhr. Fahrzeit Hannover Hbf-Spandau dann 1 Stunde 10 Minuten.

Linie 10 im ITF

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 08:59 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 08:59

Nachtrag: Bei 258 km Streckenlänge machen 70 min Fahrzeit einen Schnitt von 221 km/h. Das ist selbst mit ICx machbar, wenn es keine Zwischenhalte gibt und man den 250er-Anteil deutlich erhöht, mehr NBS.

Linie 10 im ITF

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 01.03.2012, 10:00 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Nachtrag: Bei 258 km Streckenlänge machen 70 min Fahrzeit einen Schnitt von 221 km/h.

Stimmt, aber...

Das ist selbst [1] mit ICx [2] machbar,...

Zu 1: selbst -> wenn schon
Zu 2: mit ICx -> nur mit IC250

IC230 schafft das definitiv nicht. Ist wohl nicht sooo dramatisch, denn IC230 braucht man vor allem für die Amsterdam-Züge. Diese sollen s.i.w. Wolfsburg, Stendal und Berlin Spandau bedienen.

...wenn es keine Zwischenhalte gibt und man den 250er-Anteil deutlich erhöht, mehr NBS.

Nur schade, dass:

1. Volkswagen City wohl weder akzeptiert, dass sie "abgehängt" wird (wenn Bypass), noch dass Züge mit 250 durch den Bahnhof knallen (wenn kein Bypass). Ähnliche Gedanken dürften die Einwohner rundum Berlin Spandau haben.
Bedeutet also, dass zusätzlich zu Deiner Nonstopverbindung eine IC-Verbindung her muß, welche Wolfsburg und Berlin Spandau kompensiert. Also zusätzlich zum IC Berlin-Amsterdam.

2. mir im Moment nicht klar ist, wie man Hannover-Oebisfelde so trassieren kann, dass die von Dir erwünschten H-B 90 Minuten zu schaffen sind.

Ich fürchte, Berlin-Hannover ohne Halt durfte weiterhin ein Wunschtraum für uns ICE-Fans sein. Na gut, träumen darf man immer; letzte Nacht verreiste ich noch in einem ICE International Berlin-Hannover-Dortmund-Duisburg-Amsterdam mit nur diesen Halten...:)


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Linie 10 im ITF

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 16:38 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,

Berlin-Spandau 12:55
Berlin Hbf 13:11
Berlin Ostbahnhof 13:22

Ankunft in Hbf wäre günstigerweise 12:57, d.h. die Fahrzeit sollte um 14 Minuten gekürzt werden. In Spandau dann gegen 12:41 Uhr. Fahrzeit Hannover Hbf-Spandau dann 1 Stunde 10 Minuten.

Welche zusätzlichen Anschlüsse würden durch die Beschleunigung erreicht werden? Habe da jetzt nicht so den Überblick.

Gruß
Kalle

Linie 10 im ITF

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 16:53 (vor 5152 Tagen) @ kalle.55
bearbeitet von ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 16:57

RegionalExpress nach Frankfurt(Oder) und Jüterbog beispielsweise oder auch RB nach Nauen.

Heue muss man für Hannover-Frankfurt(Oder) fast 45 min am Hbf warten, nach Jüterbog sogar fast ne Stunde.

Linie 10 im ITF

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 18:22 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,

RegionalExpress nach Frankfurt(Oder) und Jüterbog beispielsweise oder auch RB nach Nauen.

Heue muss man für Hannover-Frankfurt(Oder) fast 45 min am Hbf warten, nach Jüterbog sogar fast ne Stunde.

Der RE 1-Takt aus Magdeburg verkehrt im Moment ja im Ostabschnitt 10 Minuten später. Im kommenden Jahr wäre die Umstiegszeit dann ja wieder 10 Minuten kürzer. Der RE nach Nauen fährt zur Minute 40 ab Spandau, da müsste man die ICE-Linie 10 ja um gut 20 Minuten beschleunigen. Dies ist wohl unrealistisch. Dann würde auch andere Leute wieder sagen, deren Übergang ist jetzt zu lang, da dadurch andere Umsteigezeiten mit verändert würden.

Gruß
Kalle

Linie 10 im ITF

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 19:33 (vor 5152 Tagen) @ kalle.55

Hallo,

RegionalExpress nach Frankfurt(Oder) und Jüterbog beispielsweise oder auch RB nach Nauen.

Heue muss man für Hannover-Frankfurt(Oder) fast 45 min am Hbf warten, nach Jüterbog sogar fast ne Stunde.


Der RE 1-Takt aus Magdeburg verkehrt im Moment ja im Ostabschnitt 10 Minuten später. Im kommenden Jahr wäre die Umstiegszeit dann ja wieder 10 Minuten kürzer.

Ob nun 35 oder 45 min, ist beides unbequem lang. Käme der ICE vor der vollen Stunde an, könnte 10 min-Anschluss Richtung Osten und Süden realisiert werden.

Der RE nach Nauen fährt zur Minute 40 ab Spandau, da müsste man die ICE-Linie 10 ja um gut 20 Minuten beschleunigen. Dies ist wohl unrealistisch. Dann würde auch andere Leute wieder sagen, deren Übergang ist jetzt zu lang, da dadurch andere Umsteigezeiten mit verändert würden.


Ich hatte da eine RB um x:56 gefunden. Wenn die 10 min später fahren könnte, wäre das Ideal.


Gruß
Kalle

Linie 10 im ITF

naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 17:29 (vor 5152 Tagen) @ kalle.55

@ICE-T-Fan: Wenn man lesen kann ... Aber hattest es wohl etwas unübersichtlich formuliert.

@kalle.55

Welche zusätzlichen Anschlüsse würden durch die Beschleunigung erreicht werden? Habe da jetzt nicht so den Überblick.

Das ist in der Tat die Frage. Theoretisch wäre vielleicht ein Vollknoten mit Beteiligung der Rostock/Stralsunder und Stralsund/Schwedter RE-Linien von/nach Norden denkbar (Berlin-Rostock 2h, Berlin-Stralsund 3h). Der ansonsten wichtige RE1 (Magdeburg-Frankfurt) fährt über die Stadtbahn, wo er nur mit längerer Umsteigezeit erreichbar ist und nicht warten kann, zum anderen heute schon in 30-min-Takt und in 15/45er-Lage. Also auch ganz passable Anschlüsse.

Da ginge die günstige Anbindung an Rummelsburg verloren.

Wie letzte Woche vermeldet, wird es aber trotzdem geplant: 170123. Meine Idee wäre die L10 zweistündlich abwechselnd und je mit Hamburger Zügen im Stundentakt ergänzend nach Leipzig und Dresden zu verlängern. Dann entfällt die Fahrt nach Rummelsburg.

Damit hebelst du aber andere Linien aus, die dann auch wieder einen verlegt werden müssten. Zudem sind 60 Minuten über die Wupper auch ambinitioniert und gesehen auf der Route Köln - Wupper - Hamm eine Fahrzeitverlängerung.

Das geht in der Tat mit einigen weiteren Veränderungen einher. Deshalb hängt auch von vielen Dingen ab, was letztendlich empfehlenswert ist.

Das halte ich für eine ungünstige Produktpolitik. Es ist immer schwer nachzuvollziehen, wenn ein IC an ICE-Halten durchfährt. Da sollte man an den historisch gewachsenen Grundsatz schon noch festhalten, und bei parallel verkehrenden Takt-IC und -ICE den IC an allen ICE-Halten und ggf. zusätzlich weiteren Stationen halten lassen. Ähnlich wie jetzt Linie 10 und 55.

IC, die an ICE-Halten durchfahren gibt es heute schon in einigen Fällen, wenn auch wenige. EC der L30 fahren in Offenburg durch, wo die ICE-L12/43 hält. IC der L31 fahren in Aschaffenburg durch, wo die ICE-L41 hält.

Andererseits könnte mit Einführung des ICx die Trennung zwischen ICE und IC aufgehoben werden. Wobei die L55 erstmal Dostos bekommen soll, die man sicher nicht ICE nennen wird.

--
[image]

Linie 10 im ITF

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 18:29 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß

Hallo,

Das ist in der Tat die Frage. Theoretisch wäre vielleicht ein Vollknoten mit Beteiligung der Rostock/Stralsunder und Stralsund/Schwedter RE-Linien von/nach Norden denkbar (Berlin-Rostock 2h, Berlin-Stralsund 3h). Der ansonsten wichtige RE1 (Magdeburg-Frankfurt) fährt über die Stadtbahn, wo er nur mit längerer Umsteigezeit erreichbar ist und nicht warten kann, zum anderen heute schon in 30-min-Takt und in 15/45er-Lage. Also auch ganz passable Anschlüsse.

Der RE1 in Richtung Westen ist eh ganz arm dran. Gegenüber den Zeiten, wo der Fernverkehr noch am Zoo hielt und den heutigen Verhältnissen (mit RE 1-Umleiter über Spandau - Golm) hat sich die Reisezeit aus Richtung Linie 10 kommend um eine Stunde erhöht (würde der umgeleitete RE 1 in Spandau halten, hätten die Fahrgäste eine Stunde gewonnen). Verkehrt der RE 1 wieder ab Planwechsel im Dezember über Wannsee, sind es nur noch 30 Minuten längere Fahrtdauer als wenn der Fernverkehr wieder am Zoo halten würde. Aber Halte am Zoo sind eh ein ganz anderes Thema...

Da ginge die günstige Anbindung an Rummelsburg verloren.

Wie letzte Woche vermeldet, wird es aber trotzdem geplant: 170123. Meine Idee wäre die L10 zweistündlich abwechselnd und je mit Hamburger Zügen im Stundentakt ergänzend nach Leipzig und Dresden zu verlängern. Dann entfällt die Fahrt nach Rummelsburg.

Danke für die Info. Werde ich mal lesen. Eine Verlängerung nach Dresden würde aber einen sehr viel größeren Fahrzeugpool erfordern.

Andererseits könnte mit Einführung des ICx die Trennung zwischen ICE und IC aufgehoben werden. Wobei die L55 erstmal Dostos bekommen soll, die man sicher nicht ICE nennen wird.

Wenn es nach mir ginge, wäre diese Trennung jetzt schon passé. ;-)

Gruß
Kalle

Flügelung in Hamm -> ICE2

naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 09:25 (vor 5152 Tagen) @ kalle.55

Der aktuelle ICE-T-Fahrplan mit 1 min langsamer Fahrzeit funktioniert nur deshalb, weil eh übermäßig viel Reserven eingebaut sind. Die ICE2 nutzen derzeit nicht die optimale Fahrzeit, welche möglich ist.


Es geht ja auch nicht immer darum, die schnellste Fahrzeit zu erreichen. Optimal ist es, wenn der Fahrplan an möglichst vielen Stellen einen guten ITF ergibt. Das geht mitunter nicht, wenn man die schnellsten Fahrzeiten anstrebt.

Es gibt viele Möglichkeiten für einen ITF auf der Achse NRW-Berlin. Denn auch die Haltepolitik könnte sich ändern.

Ein schnelle Variante wäre sicherlich:

Köln -60- Dortmund -90- Hannover -90- Berlin (gesamt 4 h)

In Wuppertal und Bielefeld sollte man so oder so halten. Je nach Ausbau kann weiterhin in Hagen, Hamm, Wolfsburg und/oder B-Spandau gehalten werden, wobei diese Halte meiner Ansicht nach auch durch einen IC-Stundentakt abgedeckt werden könnten. Auf Berliner Stadtgebiet zwischen Spandau und Hbf lassen sich natürlich ganz einfach einige Minuten sparen, indem durch den Nord-Süd-Tunnel statt über die Stadtbahn fährt.

In Dortmund wäre eine Korrespondenz mit einer Linie von Hamburg möglich, sodass man nicht flügeln muss und trotzdem einen Stundentakt nach Wuppertal-Köln und nach Essen-Düsseldorf hat. Über Essen-Düsseldorf lässt sich Dortmund-Köln natürlich nicht in 1 h Kantenzeit schaffen, das ist die Aufgabe der Linie über Wuppertal.

Zwischen Dortmund und Hannover wäre sogar ein 30-min-Takt aus ICE und IC denkbar, bei dem die anfallenden Zwischenhalte gleichmäßig auf beide Stundentakte verteilt werden und beide gleich schnell sind. Dann würde der ICE im Vergleich zu heute öfters halten, der IC weniger. Um trotzdem auf eine Kantenzeit on 1,5 h zu kommen, setzt das einen stärkeren Ausbau voraus. Die andere Variante ist natürlich, dass der ICE deutlich weniger hält, so z.B. nur in Bielefeld, der IC alle Halte bedient und deutlich langsamer ist. Dafür reicht weniger Ausbau. Beide Variante ergeben dazu noch unterschiedliche Möglichkeiten für die ITF-Situation der Zwischenhalte. Nicht zuletzt kommt es auch auf die Einbindung der Linien in das System NRW an, wo sich verschiedenste Fernverkehrsachsen überlagern.

Auf dem Abschnitt Hannover-Berlin bietet sich aber Folgendes deutlich an:

ICE Hannover                      -90-                        Berlin(tief) - Südkreuz
IC  Hannover -30- Wolfsburg -30- Stendal -(60, Spandau, Zoo)- Berlin(oben) - Ostbf

gesamt: 1,5 h im ICE nonstop, 2 h im IC mit 4 Stops, beide möglichst Stundentakt

Die Möglichkeiten insgesamt sind aber vielfältig und es reicht nicht von einem Halt zum nächsten zu denken und jeden einzelnen Abschnitt mit Gewalt auf einen ITF-Wert zu bringen.

--
[image]

Flügelung in Hamm -> ICE2

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 09:59 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß

Der aktuelle ICE-T-Fahrplan mit 1 min langsamer Fahrzeit funktioniert nur deshalb, weil eh übermäßig viel Reserven eingebaut sind. Die ICE2 nutzen derzeit nicht die optimale Fahrzeit, welche möglich ist.


Es geht ja auch nicht immer darum, die schnellste Fahrzeit zu erreichen. Optimal ist es, wenn der Fahrplan an möglichst vielen Stellen einen guten ITF ergibt. Das geht mitunter nicht, wenn man die schnellsten Fahrzeiten anstrebt.


Es gibt viele Möglichkeiten für einen ITF auf der Achse NRW-Berlin. Denn auch die Haltepolitik könnte sich ändern.

Ein schnelle Variante wäre sicherlich:

Köln -60- Dortmund -90- Hannover -90- Berlin (gesamt 4 h)

In Wuppertal und Bielefeld sollte man so oder so halten. Je nach Ausbau kann weiterhin in Hagen, Hamm, Wolfsburg und/oder B-Spandau gehalten werden, wobei diese Halte meiner Ansicht nach auch durch einen IC-Stundentakt abgedeckt werden könnten. Auf Berliner Stadtgebiet zwischen Spandau und Hbf lassen sich natürlich ganz einfach einige Minuten sparen, indem durch den Nord-Süd-Tunnel statt über die Stadtbahn fährt.

In Dortmund wäre eine Korrespondenz mit einer Linie von Hamburg möglich, sodass man nicht flügeln muss und trotzdem einen Stundentakt nach Wuppertal-Köln und nach Essen-Düsseldorf hat. Über Essen-Düsseldorf lässt sich Dortmund-Köln natürlich nicht in 1 h Kantenzeit schaffen, das ist die Aufgabe der Linie über Wuppertal.

Zwischen Dortmund und Hannover wäre sogar ein 30-min-Takt aus ICE und IC denkbar, bei dem die anfallenden Zwischenhalte gleichmäßig auf beide Stundentakte verteilt werden und beide gleich schnell sind. Dann würde der ICE im Vergleich zu heute öfters halten, der IC weniger. Um trotzdem auf eine Kantenzeit on 1,5 h zu kommen, setzt das einen stärkeren Ausbau voraus. Die andere Variante ist natürlich, dass der ICE deutlich weniger hält, so z.B. nur in Bielefeld, der IC alle Halte bedient und deutlich langsamer ist. Dafür reicht weniger Ausbau. Beide Variante ergeben dazu noch unterschiedliche Möglichkeiten für die ITF-Situation der Zwischenhalte. Nicht zuletzt kommt es auch auf die Einbindung der Linien in das System NRW an, wo sich verschiedenste Fernverkehrsachsen überlagern.

Auf dem Abschnitt Hannover-Berlin bietet sich aber Folgendes deutlich an:

ICE Hannover                      -90-                        Berlin(tief) - Südkreuz
IC  Hannover -30- Wolfsburg -30- Stendal -(60, Spandau, Zoo)- Berlin(oben) - Ostbf

gesamt: 1,5 h im ICE nonstop, 2 h im IC mit 4 Stops, beide möglichst Stundentakt

Die Möglichkeiten insgesamt sind aber vielfältig und es reicht nicht von einem Halt zum nächsten zu denken und jeden einzelnen Abschnitt mit Gewalt auf einen ITF-Wert zu bringen.

Wobei Hannover Hbf-Berlin Hbf durchaus in 85 min zu schaffen ist. Sind ja nur ca. 260 km

Flügelung in Hamm -> ICE2

Lumi25, Donnerstag, 01.03.2012, 14:11 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß

Zwischen Dortmund und Hannover wäre sogar ein 30-min-Takt aus ICE und IC denkbar, bei dem die anfallenden Zwischenhalte gleichmäßig auf beide Stundentakte verteilt werden und beide gleich schnell sind. Dann würde der ICE im Vergleich zu heute öfters halten, der IC weniger. Um trotzdem auf eine Kantenzeit on 1,5 h zu kommen, setzt das einen stärkeren Ausbau voraus. Die andere Variante ist natürlich, dass der ICE deutlich weniger hält, so z.B. nur in Bielefeld, der IC alle Halte bedient und deutlich langsamer ist. Dafür reicht weniger Ausbau. Beide Variante ergeben dazu noch unterschiedliche Möglichkeiten für die ITF-Situation der Zwischenhalte. Nicht zuletzt kommt es auch auf die Einbindung der Linien in das System NRW an, wo sich verschiedenste Fernverkehrsachsen überlagern.


Die ICE-Line 10 ist insbesondere im Ruhrgebiet derzeit ein Störfaktor und dieser gehört beseitigt. Dazu müsste man als erstes die Flügelei beenden. Als nächstes sollte die ICE-Linie 10 zusammen mit den ICE-Linien 42, 43 alternierend ab Köln Hbf über Hagen/Ruhrgebiet nach Dortmund fahren. Somit würde man dann natürlich auch ab Hannover Hbf nicht mehr um 31 sondern 30 Minuten versetzt fahren also 01 zusammen mit dem IC Amsterdam-Berlin ergäbe dies ab Hannover Hbf einen 20/40 Minuten-Takt was erheblich besser als jetzt ist.

Flügelung in Hamm -> ICE2

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 16:46 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß

Auf Berliner Stadtgebiet zwischen Spandau und Hbf lassen sich natürlich ganz einfach einige Minuten sparen, indem durch den Nord-Süd-Tunnel statt über die Stadtbahn fährt.

Da ginge die günstige Anbindung an Rummelsburg verloren.


In Dortmund wäre eine Korrespondenz mit einer Linie von Hamburg möglich, sodass man nicht flügeln muss und trotzdem einen Stundentakt nach Wuppertal-Köln und nach Essen-Düsseldorf hat. Über Essen-Düsseldorf lässt sich Dortmund-Köln natürlich nicht in 1 h Kantenzeit schaffen, das ist die Aufgabe der Linie über Wuppertal.

Damit hebelst du aber andere Linien aus, die dann auch wieder einen verlegt werden müssten. Zudem sind 60 Minuten über die Wupper auch ambinitioniert und gesehen auf der Route Köln - Wupper - Hamm eine Fahrzeitverlängerung.


Zwischen Dortmund und Hannover wäre sogar ein 30-min-Takt aus ICE und IC denkbar, bei dem die anfallenden Zwischenhalte gleichmäßig auf beide Stundentakte verteilt werden und beide gleich schnell sind. Dann würde der ICE im Vergleich zu heute öfters halten, der IC weniger.

Das halte ich für eine ungünstige Produktpolitik. Es ist immer schwer nachzuvollziehen, wenn ein IC an ICE-Halten durchfährt. Da sollte man an den historisch gewachsenen Grundsatz schon noch festhalten, und bei parallel verkehrenden Takt-IC und -ICE den IC an allen ICE-Halten und ggf. zusätzlich weiteren Stationen halten lassen. ÄHnlich wie jetzt Linie 10 und 55.

Die Möglichkeiten insgesamt sind aber vielfältig und es reicht nicht von einem Halt zum nächsten zu denken und jeden einzelnen Abschnitt mit Gewalt auf einen ITF-Wert zu bringen.

Man muss gucken, an welchen Bahnhöfen die Linie 10 vertaktet ist. Dies ist für mich für den Wupperflügel in Köln (aus und in Richtung Rhein) und für den NV ein stück weit Hamm. Weiter geht es mir zahlreichen Anschlüssen in Hannover. Für Berlin habe ich keinen Überblick.

Gruß
Kalle

Wind-La auf Hannover–Berlin?

Henrik, Mittwoch, 29.02.2012, 12:47 (vor 5153 Tagen) @ Sese

Die ICE T sind dort aber sicher öfters von Wind-La betroffen und dann heißt es v-max 200 km/h. Dann sind 193er Schnitt nicht mehr zu schaffen.

Mir ist jetzt nicht bekannt, dass es auf Hannover–Berlin Wind-Las gibt. Sonst müssten die Züge Hannover–Berlin ja auch in schöner Regelmäßigkeit auf 200 km/h abbremsen.

Zur Betriebsaufnahme war die Geschwindigkeit der ICE-2-Züge mit führendem Steuerwagen an zwei seitenwind-gefährdeten Stellen auf 200 km/h beschränkt.[40]
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke Hannover - Berlin#Inbetriebnahme


Nach Angaben der Fachzeitschrift "BahnTech" testet die DB auf der ICE-Strecke Berlin - Hannover derzeit ein hochmodernes, computergesteuertes Windwarnsystem für schnelle Züge. Spezielle Messgeräte, vier Meter hoch über den Schienen und auf einer Strecke von sieben Kilometern im 1000-Meter-Abstand installiert, erfassen jeden Lufthauch im Sekundenabstand.

Seitenwind kann ICE von den Gleisen fegen, 28.10.1999
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,49634,00.html

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

ABRob, Bad Oeynhausen, Mittwoch, 29.02.2012, 10:44 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Linie 55 Dresden-Leipzig-Magdeburg-Hannover-Hamm-NRW
Nirgends schneller als 200 km/h
-> ICE-T oder K1n; ca 8 Einheiten für 2h-Takt

Linie 56 Zwickau-Altenburg-Leipzig-Magdeburg-Hannover-Bremen-Oldenburg
-> Dosto-IC mit NV-Tarif-Anerkennung

1. Die Linie 55 bekommt auch Dostos.
2. Linie 56 geht nach Dresden und Linie 55 soll nach Zwickau rückverlängert werden.

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 10:48 (vor 5153 Tagen) @ ABRob

Linie 55 Dresden-Leipzig-Magdeburg-Hannover-Hamm-NRW
Nirgends schneller als 200 km/h
-> ICE-T oder K1n; ca 8 Einheiten für 2h-Takt

Linie 56 Zwickau-Altenburg-Leipzig-Magdeburg-Hannover-Bremen-Oldenburg
-> Dosto-IC mit NV-Tarif-Anerkennung


1. Die Linie 55 bekommt auch Dostos.
2. Linie 56 geht nach Dresden und Linie 55 soll nach Zwickau rückverlängert werden.

Ah, Danke für die Korrektur.

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 19:05 (vor 5152 Tagen) @ ABRob

Hallo,

2. Linie 56 geht nach Dresden und Linie 55 soll nach Zwickau rückverlängert werden.

Quelle bzw. Jahr der Umsetzung?

Gruß
Kalle

ICx und zukünftiges Einsatzgebiet

ABRob, Bad Oeynhausen, Freitag, 02.03.2012, 20:02 (vor 5151 Tagen) @ kalle.55

Hallo,

2. Linie 56 geht nach Dresden und Linie 55 soll nach Zwickau rückverlängert werden.

Quelle bzw. Jahr der Umsetzung?

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/ZWICKAU/Zwickau-kann-auf-Fernverkehrsanschlus...

Einsatz Innerschweiz

Weiler, Mittwoch, 29.02.2012, 10:51 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Linie 12 Berlin-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Basel-Innerschweiz
In der Wiki als ICx-Kandidat benannt, vmax 250 für aktuellen Fahrplan notwendig, 10-teiliger Zug notwendig
-> Einsatz K3s; etwa 15 Einheiten werden benötigt für 2h-Takt

Einen Einsatz in der Schweiz schließe ich aus, da die SBB den hohen Anteil 1.Kl. beim ICE 1 fordert (ca 200 Pl.) die der ICx nicht bringt.

Einsatz Innerschweiz

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 11:17 (vor 5153 Tagen) @ Weiler

-> http://de.wikipedia.org/wiki/DBAG_ICx

K3s: Zehnteilige Triebzüge mit fünf angetriebenen Wagen. Sie bieten 724 Sitzplätze (davon 210 in der 1. Klasse) auf einer Länge von 288 Metern, können mit einer Höchstgeschwindigkeit von 249 km/h bei einer maximalen Beschleunigung von 0,53 m/s² fahren. 23 Sitzplätze sind im Bordrestaurant des Speisewagens vorgesehen, dazu gibt es ein Stehbistro sowie drei Rollstuhl-Stellplätze. Das Besetztgewicht liegt bei 659 Tonnen.[5] Die geplanten 90 (nach anderer Quelle 85[2]) Garnituren sollen, bis 2025, die heutige ICE-1- und ICE-2-Flotte ersetzen.[2] Diese Züge sollen für Deutschland, Österreich und die Schweiz zugelassen werden.[6]

Wikipedia als Quelle

bravoks, Mittwoch, 29.02.2012, 12:02 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Zu recht wird an jeder Uni gelehrt: Vertraue NIEMALS Wikipedia!

Dieses Medium kann nur dazu verwendet werden, einen schnellen Überblick über ein Thema zu bekommen. Jede Aussage sollte jedoch durch eine weitere (vertrauenswürdige) Quelle abgesichert werden. Bei Wikipedia kann nämlich JEDER reinschreiben was er möchte und es tummeln sich unumstritten eine Menge Halbwissende und Besserwisser im Internet, also auch bei Wikipedia, herum.

Wikipedia als Quelle

ABRob, Bad Oeynhausen, Mittwoch, 29.02.2012, 12:30 (vor 5153 Tagen) @ bravoks

Zu recht wird an jeder Uni gelehrt: Vertraue NIEMALS Wikipedia!

Dieses Medium kann nur dazu verwendet werden, einen schnellen Überblick über ein Thema zu bekommen. Jede Aussage sollte jedoch durch eine weitere (vertrauenswürdige) Quelle abgesichert werden. Bei Wikipedia kann nämlich JEDER reinschreiben was er möchte und es tummeln sich unumstritten eine Menge Halbwissende und Besserwisser im Internet, also auch bei Wikipedia, herum.

Und was ist mit der von Wikipedia angegebenen Quelle, einer Nachrichtenagentur?
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE73F03420110416
(letzter Absatz)

Wikipedia als Quelle

bravoks, Mittwoch, 29.02.2012, 16:47 (vor 5153 Tagen) @ ABRob

Zu recht wird an jeder Uni gelehrt: Vertraue NIEMALS Wikipedia!

Dieses Medium kann nur dazu verwendet werden, einen schnellen Überblick über ein Thema zu bekommen. Jede Aussage sollte jedoch durch eine weitere (vertrauenswürdige) Quelle abgesichert werden. Bei Wikipedia kann nämlich JEDER reinschreiben was er möchte und es tummeln sich unumstritten eine Menge Halbwissende und Besserwisser im Internet, also auch bei Wikipedia, herum.


Und was ist mit der von Wikipedia angegebenen Quelle, einer Nachrichtenagentur?
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE73F03420110416
(letzter Absatz)

Das ist natürlich ok, nur man sollte dann eben direkt diese Quelle nennen und nicht auf Wikipedia verweisen (immer möglichst das Original nennen wenn es verfügbar ist).

gruß,
bravoks

Einsatz Innerschweiz

Suedhesse, Mittwoch, 29.02.2012, 20:21 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

-> http://de.wikipedia.org/wiki/DBAG_ICx

Diese Züge sollen für Deutschland, Österreich und die Schweiz zugelassen werden.

Hier geht es nur um die Zulassung, nicht um den tatsächlichen Einsatz. Der ICE 3 kommt auch nur bis Basel, obwohl er die volle Zulassung hat. Einige Triebzüge der Baureihe 411 haben auch eine Schweizzulassung, kommen aber derzeit planmäßig nicht dorthin. Weitere Beispiele lassen sich mit anderen Baureihen und anderen Ländern problemlos finden. Darum: Genau lesen, welche Worte oben (im Zitat der Wikipedia) stehen!

Einsatz Innerschweiz

Burkhard, Mittwoch, 29.02.2012, 20:35 (vor 5152 Tagen) @ Suedhesse

Der ICE 3 kommt auch nur bis Basel, obwohl er die volle Zulassung hat.

Wenn überhaupt hat nur der ICE 3-M eine volle Zulassung für die Schweiz, beim ICE 3 scheitert es ja schon am Stromabnehmer.

Einsatz Innerschweiz

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 21:17 (vor 5152 Tagen) @ Burkhard

Der ICE1 bzw. einige davon kommen wie gesagt sogar planmäßig bis Interlaken und Zürich.

Einsatz Innerschweiz

Burkhard, Mittwoch, 29.02.2012, 21:22 (vor 5152 Tagen) @ Mario

Und warum schreibst Du mir das? das hat mit meinem Beitrag überhaupt nichts zu tun!

Einsatz Innerschweiz

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 21:36 (vor 5152 Tagen) @ Burkhard

Und warum schreibst Du mir das? das hat mit meinem Beitrag überhaupt nichts zu tun!

Oh, entschuldigung vielmals, dass ich hier etwas zur Info geschrieben habe. Immer ruhig.

Einsatz Innerschweiz

kalle.55, Donnerstag, 01.03.2012, 18:55 (vor 5152 Tagen) @ Mario

Hallo,

Und warum schreibst Du mir das? das hat mit meinem Beitrag überhaupt nichts zu tun!

Oh, entschuldigung vielmals, dass ich hier etwas zur Info geschrieben habe. Immer ruhig.

Wenn es hier gerade um mögliche Einsätze von ICE 3 und ICx in die Innerschweiz geht, ist die Info mit dem ICE 1 leider wirklich kein Informationsmehrwert.

Dein Vorredner war auch ruhig, er hat nur nach dem Zusammenhang gefragt. Diese Frage sit noch unbeantwortet.

Gruß
Kalle

Einsatz Innerschweiz

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 21:16 (vor 5152 Tagen) @ Suedhesse

Hier geht es nur um die Zulassung, nicht um den tatsächlichen Einsatz. Der ICE 3 kommt auch nur bis Basel, obwohl er die volle Zulassung hat. Einige Triebzüge der Baureihe 411 haben auch eine Schweizzulassung, kommen aber derzeit planmäßig nicht dorthin. Weitere Beispiele lassen sich mit anderen Baureihen und anderen Ländern problemlos finden. Darum: Genau lesen, welche Worte oben (im Zitat der Wikipedia) stehen!

Äh, die planmäßig bis nach Interlaken und Zürich fahrenden ICE1 hast du jetzt aber hier ganz vergessen. Und auch wenn die ICE-T derzeit nichtmehr von Stuttgart nach Zürich und teils bis weiter nach Chur fahren, so waren sie trotzdem jahrelang dort bis tief in die Schweiz im Einsatz. Und ich glaube kaum, dass die DB 85 10teiler für die Schweiz zulässt und ihnen sogar noch zwei schmale Stromabnehmer aufm Dach durch die Gegend spazieren fahren lässt, wenn sie niemals dort hinfahren möchte. Andere können nämlich auch lesen und sehr gut verstehen!

Einsatz Innerschweiz

Mario, Mittwoch, 29.02.2012, 11:46 (vor 5153 Tagen) @ Weiler

Einen Einsatz in der Schweiz schließe ich aus, da die SBB den hohen Anteil 1.Kl. beim ICE 1 fordert (ca 200 Pl.) die der ICx nicht bringt.

Man baucht sich ja nur wieder das Factsheet ( http://www.siemens.com/press/pool/de/events/2011/industry/mobility/2011-05-icx/siemens-... ) anzusehen um zu erkennen, dass die 10teiler bzw. k3s alle voll schweiztauglich sein werden.

Auf Seite 6 sieht man sehr schön, dass der k3s vier Stromabnehmer hat und hinten auf Seite 23 steht ganz oben, dass sie in D/A/CH eingesetzt werden sollen. Folglich können die beiden zusätzlichen Stromabnehmer also nur die schmalen 1450mm-Pantos für die Schweiz sein, was ja auch die schweiztauglichen ICE1 so haben.

Und auf Seite 7 steht doch, dass der k3s insgesamt 724 Sitzplätze bei einem 1.-Klasse-Anteils von 29% hat. Und das wären dann ca. 209 1. Klasse-Plätze, so dass das Soll der SBB von ca. 200 damit erreicht wäre.

Passt also alles.

Linien 27, 60, 62

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 29.02.2012, 14:34 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo!

Linie 27 Hamburg-Berlin-Dresden-Prag-Wien
Ausrüstung ICx für Tschechien angestrebt, vmax 230 sinnvoll
-> Kandidat für K1n aus zweiter Auslieferungstranche ab 2020, bis dahin Wagenzüge oder ICE-T für innerdeutsche Umläufe

Hier werden wohl CD-RJ eingesetzt werden.

Linie 60 München-Ulm-Stuttgart-Karlsruhe-Basel
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 250 sinnvoll (NBS Ulm-Wendlingen und Rheintal-SFS)
-> Einsatz K3s als Intercity; 8 Einheiten für 2h-Takt bis Basel

Gibt es heute überhaupt einen Direktzug von München nach Basel?

Linie 62 Frankfurt-Darmstadt-Stuttgart-München
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 230 oder 250 sinnvoll (NBS Ulm-Wendlingen)
-> Einsatz K1n als Intercity; 6 Einheiten für 2h-Takt bis München

Derzeit fahren einige Zugpaare über München hinaus nach Graz und Klagenfurt. Sollten diese in Zukunft von der DB gestellt werden, werden wohl mehr Einheiten benötigt.

m b g,
Anoj

Linien 27, 60, 62

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Mittwoch, 29.02.2012, 15:12 (vor 5153 Tagen) @ Anoj 1

Hallo!

Linie 27 Hamburg-Berlin-Dresden-Prag-Wien
Ausrüstung ICx für Tschechien angestrebt, vmax 230 sinnvoll
-> Kandidat für K1n aus zweiter Auslieferungstranche ab 2020, bis dahin Wagenzüge oder ICE-T für innerdeutsche Umläufe


Hier werden wohl CD-RJ eingesetzt werden.

Linie 60 München-Ulm-Stuttgart-Karlsruhe-Basel
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 250 sinnvoll (NBS Ulm-Wendlingen und Rheintal-SFS)
-> Einsatz K3s als Intercity; 8 Einheiten für 2h-Takt bis Basel


Gibt es heute überhaupt einen Direktzug von München nach Basel?

NEIN, gibt es nicht mehr. Ebensowenig, wie es die direkten IC von Nürnberg nach Basel noch gibt... -Leider-

Linie 62 Frankfurt-Darmstadt-Stuttgart-München
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 230 oder 250 sinnvoll (NBS Ulm-Wendlingen)
-> Einsatz K1n als Intercity; 6 Einheiten für 2h-Takt bis München


Derzeit fahren einige Zugpaare über München hinaus nach Graz und Klagenfurt. Sollten diese in Zukunft von der DB gestellt werden, werden wohl mehr Einheiten benötigt.

m b g,
Anoj

Neue Linie 18?

Reisender, München, Mittwoch, 29.02.2012, 16:47 (vor 5153 Tagen) @ ICE-T-Fan

Nun zu den Linien. Hier gehe ich nach dem Ausschlussverfahren vor.

Linie 18 Berlin-Halle/Leipzig-Erfurt-Nürnberg-München
Neue ICE-Linie nach Eröffnung beider NBS ab ca 2017; vmax 250 nötig
-> Einsatz K3s laut Wikipedia geplant; benötigt werden 6 Einheiten für 2h-Takt

Linie 28.1 Hamburg-Berlin-Halle/Leipzig-Erfurt-Nürnberg-München-Innsbruck
Vmax 250 sinnvoll, allerdings haben ICE-T Zulassung für Österreich; kurze Bahnsteige zwischen München und Innsbruck; optionale Flügelung nach Passau
-> bleibt zunächst bei ICE-T; Umstellung auf K1n mit zweiter Tranche möglich; Umstellung auf K3s eher nicht zu erwarten

Linie 28.2 Hamburg-Berlin-Leipzig
Verstärkerzüge, Lückenfüller, vmax 230
-> bleibt bei 2xICE-T da K1n zu wenig Kapazität und K3s etwas überdimensioniert von vmax

Ich höre heute zum ersten Mal, dass es nach Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt eine neue Linie geben soll, die die Bezeichnung Linie 18 erhält. Woher stammt diese Information?

Jedenfalls heißt es in diesem Zeitungsartikel, „dass parallel zur Neubaustrecke über Erfurt keine ICE-Linie auf der Saalbahn zu bekommen ist“. Dann dürfte es also die Linie 28 wohl künftig nicht mehr geben oder sehe ich das falsch?

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Neue Linie 18?

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 22:25 (vor 5152 Tagen) @ Reisender

Alle von Berlin und Umgebung starteten Linien erhalten eine 1 als Dekade.
Die L18 ist nichts anderes als die Linie 28.2, nur diesmal korrekt nummeriert und eben als ICx.

Neue Linie 18?

Sputnik, Overath, Mittwoch, 29.02.2012, 22:53 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Alle von Berlin und Umgebung starteten Linien erhalten eine 1 als Dekade.
Die L18 ist nichts anderes als die Linie 28.2, nur diesmal korrekt nummeriert und eben als ICx.

Sicher? Oder sind das nur wieder irgendwelche Spinnereien von dir?

Neue Linie 18?

ICE-T-Fan, Mittwoch, 29.02.2012, 22:57 (vor 5152 Tagen) @ Sputnik

Es ist die Linie 28.2 nur mit ICx der Bauserie K3s (vermutlich später mal BR 404 oder so).

Die Nummerierung habe ich nur selbst angepasst, da 28 formal nicht korrekt wäre. Die Linie beginnt ja schließlich nicht in Hamburg sondern Berlin.

Neue Linie 18?

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 08:00 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Es ist die Linie 28.2 nur mit ICx der Bauserie K3s (vermutlich später mal BR 404 oder so).

Die Nummerierung habe ich nur selbst angepasst, da 28 formal nicht korrekt wäre. Die Linie beginnt ja schließlich nicht in Hamburg sondern Berlin.

Naja, es gibt aber auch Züge der aktuellen Linie 28, die von Hamburg über Berlin nach München fahren (z. B. ICE 1608, 109, 1517) oder in der Gegenrichtung von München über Berlin bis Hamburg durchgebunden sind (z. B. ICE 1612, 1512, 1604).

Unabhängig davon, ob man diese Linie jetzt 18 oder 28 nennt, dürfte es jedoch nach Inbetriebnahme der NBS Ebensfeld–Erfurt keinen Parallelbetrieb mit ICEs über die alte und ICEs über die neue Strecke geben. In der Presse wurde berichtet, dass laut Bahn allenfalls noch in Tagesrandlagen einzelne ICEs durchs Saaletal fahren werden.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Neue Linie 18?

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 08:37 (vor 5152 Tagen) @ Reisender

Es ist die Linie 28.2 nur mit ICx der Bauserie K3s (vermutlich später mal BR 404 oder so).

Die Nummerierung habe ich nur selbst angepasst, da 28 formal nicht korrekt wäre. Die Linie beginnt ja schließlich nicht in Hamburg sondern Berlin.


Naja, es gibt aber auch Züge der aktuellen Linie 28, die von Hamburg über Berlin nach München fahren (z. B. ICE 1608, 109, 1517) oder in der Gegenrichtung von München über Berlin bis Hamburg durchgebunden sind (z. B. ICE 1612, 1512, 1604).

Unabhängig davon, ob man diese Linie jetzt 18 oder 28 nennt, dürfte es jedoch nach Inbetriebnahme der NBS Ebensfeld–Erfurt keinen Parallelbetrieb mit ICEs über die alte und ICEs über die neue Strecke geben.

Das habe ich auch nirgends geschrieben. Ich habe immer Erfurt als Referenzhalt angegeben.

Ich habe nur die Linie 28.2 in 18 umbenannt, da ich glaube, dass diese Züge in Berlin oder Rostock/Stralsund beginnen werden.
Dafür hat man dann im alternierenden Takt die Linie 28.1 Hamburg-Berlin-Erfurt-München(-Innsbruck) teilweise mit ICE-T und die Linie 28.2 (heute 28.3) Hamburg-Berlin-Leipzig.

Laufweg Linie 18 vs Linie 28.1

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 13:34 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Unabhängig davon, ob man diese Linie jetzt 18 oder 28 nennt, dürfte es jedoch nach Inbetriebnahme der NBS Ebensfeld–Erfurt keinen Parallelbetrieb mit ICEs über die alte und ICEs über die neue Strecke geben.


Das habe ich auch nirgends geschrieben. Ich habe immer Erfurt als Referenzhalt angegeben.

Ich habe nur die Linie 28.2 in 18 umbenannt, da ich glaube, dass diese Züge in Berlin oder Rostock/Stralsund beginnen werden.
Dafür hat man dann im alternierenden Takt die Linie 28.1 Hamburg-Berlin-Erfurt-München(-Innsbruck) teilweise mit ICE-T und die Linie 28.2 (heute 28.3) Hamburg-Berlin-Leipzig.

Nach deinem Konzept sollen sich also die Linien 18 und 28.1 zwischen Berlin und Nürnberg zum Stundentakt überlagern. Wie sieht es bei den südlichen Ästen dieser Linien aus? Hier fehlen die Referenzhalte Ingolstadt bzw. Augsburg.

Bekannt ist doch wie diesem Zeitungsartikel zu entnehmen ist bislang folgendes:

„Linien, die von München über die Schnellfahrstrecke über Ingolstadt nach Nürnberg kommen, nehmen im Norden den zeitlich längeren Weg über Leipzig. Fahren die Züge im Süden über die langsamere Strecke über Augsburg, wählen sie im Norden die schnellere Tour über Halle nach Berlin.“

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Laufweg Linie 18 vs Linie 28.1

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 15:39 (vor 5152 Tagen) @ Reisender

Unabhängig davon, ob man diese Linie jetzt 18 oder 28 nennt, dürfte es jedoch nach Inbetriebnahme der NBS Ebensfeld–Erfurt keinen Parallelbetrieb mit ICEs über die alte und ICEs über die neue Strecke geben.


Das habe ich auch nirgends geschrieben. Ich habe immer Erfurt als Referenzhalt angegeben.

Ich habe nur die Linie 28.2 in 18 umbenannt, da ich glaube, dass diese Züge in Berlin oder Rostock/Stralsund beginnen werden.
Dafür hat man dann im alternierenden Takt die Linie 28.1 Hamburg-Berlin-Erfurt-München(-Innsbruck) teilweise mit ICE-T und die Linie 28.2 (heute 28.3) Hamburg-Berlin-Leipzig.


Nach deinem Konzept sollen sich also die Linien 18 und 28.1 zwischen Berlin und Nürnberg zum Stundentakt überlagern. Wie sieht es bei den südlichen Ästen dieser Linien aus? Hier fehlen die Referenzhalte Ingolstadt bzw. Augsburg.

Ja, diese beiden Linien bilden ungefähr einen Stundentakt, zumindest in Erfurt wo Korrespondenz mit L50 erfolgt.


Bekannt ist doch wie diesem Zeitungsartikel zu entnehmen ist bislang folgendes:

„Linien, die von München über die Schnellfahrstrecke über Ingolstadt nach Nürnberg kommen, nehmen im Norden den zeitlich längeren Weg über Leipzig. Fahren die Züge im Süden über die langsamere Strecke über Augsburg, wählen sie im Norden die schnellere Tour über Halle nach Berlin.“

Die Linie Hamburg-Berlin-München-Österreich fährt via Halle und Augsburg, die Linie (Rostock/Stralsund)-Berlin-München via Leipzig und Ingolstadt, da diese mit 249 km/h schnellen ICx gefahren wird, während der Augsburger Teil mit ICE-T gefahren wird, die ja in Österreich sichere und fertige Zulassung haben.

Laufweg Linie 18 vs Linie 28.1

naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 16:00 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 01.03.2012, 16:02

„Linien, die von München über die Schnellfahrstrecke über Ingolstadt nach Nürnberg kommen, nehmen im Norden den zeitlich längeren Weg über Leipzig. Fahren die Züge im Süden über die langsamere Strecke über Augsburg, wählen sie im Norden die schnellere Tour über Halle nach Berlin.“


Die Linie Hamburg-Berlin-München-Österreich fährt via Halle und Augsburg, die Linie (Rostock/Stralsund)-Berlin-München via Leipzig und Ingolstadt, da diese mit 249 km/h schnellen ICx gefahren wird, während der Augsburger Teil mit ICE-T gefahren wird, die ja in Österreich sichere und fertige Zulassung haben.

Die Linie via Leipzig und Ingolstadt würde sinnvoller mit 10er-ICx bestückt werden, da höhere Nachfrage und längerer NBS-Anteil. Auch würde ich erwarten, dass diese nach Hamburg verlängert wird.

Über Halle und Augsburg ist die langsamere Linie mit weniger NBS-Anteil. Hier reicht 7er-ICx oder ICE-T. Bei ICE-T-Einsatz könnte man in Nürnberg mit der L87 flügeln. Und in Berlin könnte ein Zugteil abgehängt werden, da ein eizelner ICE-T nach Rostock oder Stralsund sicher reicht.

Die Fahrplan-Idee steht schon seit längerem fest (Eisenbahnforum).

Edit: Österreich? Gemeint ist wohl Innsbruck? Wieviel Zugpaare sind denn das? Das ist doch wurscht, hier kann ICE-T oder ICx oder sonstwas fahren, schließlich kaum abweichende Anforderungen an die Fahrzeugaustattung.

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ein Zugpaar von/nach Innsbruck via Kufstein und...

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 01.03.2012, 16:10 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß

...die saisonalen via GAP...

m b g,
Anoj

Laufweg Linie 18 vs Linie 28.1

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 16:24 (vor 5152 Tagen) @ naseweiß

„Linien, die von München über die Schnellfahrstrecke über Ingolstadt nach Nürnberg kommen, nehmen im Norden den zeitlich längeren Weg über Leipzig. Fahren die Züge im Süden über die langsamere Strecke über Augsburg, wählen sie im Norden die schnellere Tour über Halle nach Berlin.“


Die Linie Hamburg-Berlin-München-Österreich fährt via Halle und Augsburg, die Linie (Rostock/Stralsund)-Berlin-München via Leipzig und Ingolstadt, da diese mit 249 km/h schnellen ICx gefahren wird, während der Augsburger Teil mit ICE-T gefahren wird, die ja in Österreich sichere und fertige Zulassung haben.


Die Linie via Leipzig und Ingolstadt würde sinnvoller mit 10er-ICx bestückt werden, da höhere Nachfrage und längerer NBS-Anteil.

Genauso habe ich es geschrieben.

Auch würde ich erwarten, dass diese nach Hamburg verlängert wird.

Eventuell ist die Verlängerung nach Hamburg via Leipzig sinnvoller, da stimme ich dir zu.
Als genau umgedreht, L18 Berlin-Halle-Augsburg-München und L28 Hamburg-Berlin-Leipzig-Ingolstadt-München, mit L28.2 Hamburg-Berlin-Leipzig zu Stundentakt verdichtet.


Über Halle und Augsburg ist die langsamere Linie mit weniger NBS-Anteil. Hier reicht 7er-ICx oder ICE-T. Bei ICE-T-Einsatz könnte man in Nürnberg mit der L87 flügeln. Und in Berlin könnte ein Zugteil abgehängt werden, da ein eizelner ICE-T nach Rostock oder Stralsund sicher reicht.

Genau!


Die Fahrplan-Idee steht schon seit längerem fest (Eisenbahnforum).

Edit: Österreich? Gemeint ist wohl Innsbruck? Wieviel Zugpaare sind denn das? Das ist doch wurscht, hier kann ICE-T oder ICx oder sonstwas fahren, schließlich kaum abweichende Anforderungen an die Fahrzeugaustattung.

ICE-T sind ja schon zugelassen, ICx müssen erst noch. Da ist es einfacher die Zugpaare mit ICE-T weiter zu bedienen.

Konzept L18 und L28

Reisender, München, Donnerstag, 01.03.2012, 18:15 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Eventuell ist die Verlängerung nach Hamburg via Leipzig sinnvoller, da stimme ich dir zu.
Als genau umgedreht, L18 Berlin-Halle-Augsburg-München und L28 Hamburg-Berlin-Leipzig-Ingolstadt-München, mit L28.2 Hamburg-Berlin-Leipzig zu Stundentakt verdichtet.

Genau so gefällt mir das auch :-)

--
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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Linie 62 endet in München?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 01.03.2012, 10:53 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Linie 62 Frankfurt-Darmstadt-Stuttgart-München
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 230 oder 250 sinnvoll (NBS Ulm-Wendlingen)
-> Einsatz K1n als Intercity; 6 Einheiten für 2h-Takt bis München

Aktuell fahren die Züge weiter nach Salzburg, und zwar mit Halt in Orten wie Rosenheim, Prien, Traunstein und Freilassing.
Diese Orte sollen also vom Taktfernverkehr abgetrennt werden?
(es bliebe nur noch den Königssee-IC)
Und das alles offenbar nur damit man sich ein AT-Paket aussparen kann?

Fragen über Fragen.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Dafür könnte es L92 mit railjet geben als L62-Fortsetzung

ICE-T-Fan, Donnerstag, 01.03.2012, 11:47 (vor 5152 Tagen) @ Oscar (NL)

Ich würde Linie 92 mit railjet einführen, die von München nach Graz fährt. Sozusagen Taktverdichter der L90.

Dafür könnte es L92 mit railjet geben als L62-Fortsetzung

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 01.03.2012, 16:14 (vor 5152 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo!

Ich würde Linie 92 mit railjet einführen, die von München nach Graz fährt. Sozusagen Taktverdichter der L90.

Das halte ich für unwahrscheinlich.
1) Die ICx erhalten ja auch eine Österreich-Zulassung. Warum sollte man sie also nicht nach/von Österreich einsetzen?
2) Momentan gibt es leider keinen 2-h-Takt von Salzburg nach Graz und ich befürchte, dass es diesen in Zukunft auch nicht geben wird.
3) Was ist mit den direkten Zügen von Dortmund, Frankfurt und München nach Klagenfurt?

m b g,
Anoj

ICx und Österreich

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 02.03.2012, 09:53 (vor 5151 Tagen) @ Anoj 1

ICE-T-Fan:

Ich würde Linie 92 mit railjet einführen, die von München nach Graz fährt. Sozusagen Taktverdichter der L90.

Anoj 1:

Das halte ich für unwahrscheinlich.

Mal ganz ehrlich: als ich mir "ICE-T-Fan"s Liste anschaute, standen da keine ICx-Leistungen nach Österreich drin. Darauf entstand mal wieder die Verführung zu denken: die ICx erhalten also kein AT-Paket.
Dann verbleiben nur zwei Fahrzeuge, die sowohl in DE als AT fahren können und 230 km/h auf klassischen Rennbahnen fahren können: "Triebzug 4011" und der railjet.

Wenn man bedenkt, dass Österreich "Triebzug 4011" schon für Wien-Frankfurt benötigt, verbleibt nur noch der railjet.
Aber...

1) Die ICx erhalten ja auch eine Österreich-Zulassung. Warum sollte man sie also nicht nach/von Österreich einsetzen?

...dann fiel mir gerade ein Einzelstück ein, das man hervorragend mit den neuen IC-Triebwagen fahren kann: IC 118/119!
Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man so ein Siebenteiler auch mit Dieselloks fahren. Ansonsten hat man 250 Wochen die Zeit, das nachträglich zu ermöglichen. Soll nicht schwer sein; die Franzosen haben ja auch TGVs mit CC 172000 bespannt, diese fuhren sogar 160 km/h.
Die Vorspannlösung gilt solange Ulm-Lindau noch stromlos ist.

Auch der Karwendel-ICE kann man mit den neuen IC-Triebwagen fahren, z.B. als Zugteil eines Kuppelzuges Berlin-München-(Kufstein/Garmisch)-Innsbruck. Zwar ist die Strecke via Garmisch langsamer, aber es fahren auch Touristen ins Werdenfels und nach Seefeld.
Setzt natürlich Mehrfachtraktionsfähigkeit voraus, soll aber auch in 250 Wochen zu organisieren sein.

3) Was ist mit den direkten Zügen von Dortmund, Frankfurt und München nach Klagenfurt?

Wenn man diese nach wie vor haben möchte, kann man diese mit den neuen IC-Triebwagen fahren.
Ich kann mich aber auch vorstellen, dass diese Dienstleistungen in München gebrochen werden. Einige Züge nach Klagenfurt führen ja Kurswagen nach z.B. Zagreb. Dieses Verfahren wäre mit ICx nicht möglich.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

ICx und Österreich

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 12:40 (vor 5151 Tagen) @ Oscar (NL)

Natürlich werden die ICx ein AT-Paket bekommen.

Nur solange wie die 411er fahren, hat die DB ein zuverlässig zugelassenes Fahrzeug für Wien und Innsbruck. Die ICx werden hier nur zur Bereicherung dienen. Es hängt auch von der ÖBB ab, ob sie neben railjet und ICE-T noch eine dritte HG-Baureihe als regelmäßige Zugleistung in ihrem Netz haben will. Vorteile ergeben sich daraus nur wenige, aber der Verwaltungsaufwand wird größer, da die Tf weitere BR-Ausbildung benötigen und betriebliche Besonderheiten zu beachten sein werden, insbesondere bei Bahnsteiglänge kleinerer Halte, da K1n 20 m länger als 411er ist.

L20/22

PhilippK, Donnerstag, 01.03.2012, 22:22 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Linie 20 Hamburg-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Basel-Innerschweiz
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 280 für aktuelle Trassen benötigt (Umweg über Flughafen)
-> weiterer Einsatz der ICE1 (BR 401) wahrscheinlich

Linie 22 Hamburg-Kassel-Frankfurt-Mannheim-Stuttgart-München
Nicht in Wiki-Liste enthalten; vmax 250 für aktuelle Trasse benötigt
-> Einsatz K3s möglich; 10 Einheiten für 2h-Takt ab München

Na ja, auf der Linie 22 lässt sich ja bekanntermaßen ein IC-Ersatzverkehr einrichten mit gleichen Fahrzeiten. Also sollte vmax 200 gehen, bei 230 sollte es passen. Die Linie 20 dürfte nicht schneller sein, da die Züge nördlich von Frankfurt im gleichen Takt fahren. Die Linie 20 hält allerdings nicht am Flughafen ;-)

Gruß, Philipp

L20/22

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 01:14 (vor 5151 Tagen) @ PhilippK

Das war zwischen 1996 und 1998 sowie 2005(?) und 2008 die einzige Linie, welche zwischen Göttingen und Hannover die 280 im Fahrplan stehen hatten. Lag daran, dass sie mal die schnellste Trasse auf der N-S-NBS hatte.

Im September 2008 bin ich mal mit ICE70 (L20) von Mannheim nach Göttingen gefahren. War Tz157, der letzte Originale im letzten Umlauf vorm Redesign. Damals ging in Frankfurt übern Flughafen.

L22 via Flughafen

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 01:28 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

In Abfahrtstafel von Frankfurt Flughafen Fern stehen folgende ICE1:

672
5
774
772
770
973
575
576
577
974
579
572
771
773

Geht also immer noch ganzer Teil dieses Astes Hamburg-Mannheim übern Flughafen

L22 via Flughafen

PhilippK, Freitag, 02.03.2012, 08:16 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Die L22 fährt immer über den Flughafen - die L20 nie.

Gruß, Philipp

L22 via Flughafen

ICE-T-Fan, Freitag, 02.03.2012, 08:22 (vor 5151 Tagen) @ PhilippK

Die L22 fährt immer über den Flughafen - die L20 nie.

Doch, zumindest ICE 5 ;)

Früher wars genau umgedreht, da sind zumindest in Tagesrand die ICE der L20 über'n Flughafen gefahren. Wie gesagt: September 2008 ging mindestens ICE70 über'n Flughafen.


Gruß, Philipp

L22 via Flughafen

Christian_S, Samstag, 03.03.2012, 17:24 (vor 5150 Tagen) @ ICE-T-Fan

Die L22 fährt immer über den Flughafen - die L20 nie.


Doch, zumindest ICE 5 ;)

Früher wars genau umgedreht, da sind zumindest in Tagesrand die ICE der L20 über'n Flughafen gefahren. Wie gesagt: September 2008 ging mindestens ICE70 über'n Flughafen.

Also das möchte ich doch mal anzweifeln. Ich gebe Philipps Ausführungen recht, Linie 20 fährt nie über den Flughafen. Ausnahmen maximal in äußerster Tagesrandlage, zu der ICE 70 aber nie zählte.
Ich erinnere mich, vor Jahren gab es mal in Tagesrandlage der Linie-20-Zugpaar 270/271 "Johanna Spyri" mit dem Laufweg Frankfurt-Zürich. Dieses fuhr tatsächlich via Flughafen, aber das war auch frühmorgens bzw spätabends.

L22 via Flughafen

ICE-T-Fan, Samstag, 03.03.2012, 18:55 (vor 5150 Tagen) @ Christian_S

Die L22 fährt immer über den Flughafen - die L20 nie.


Doch, zumindest ICE 5 ;)

Früher wars genau umgedreht, da sind zumindest in Tagesrand die ICE der L20 über'n Flughafen gefahren. Wie gesagt: September 2008 ging mindestens ICE70 über'n Flughafen.


Also das möchte ich doch mal anzweifeln. Ich gebe Philipps Ausführungen recht, Linie 20 fährt nie über den Flughafen. Ausnahmen maximal in äußerster Tagesrandlage, zu der ICE 70 aber nie zählte.

Und trotzdem ist ICE70 damals über'n Flughafen gefahren, ich habe ja schließlich drinnen gesessen und sogar noch mit einem Ehepaar unterhalten, welches frisch aus dem Urlaub kam und mit dem Zug vom Flughafen nach Göttingen (weiter nach Northeim) gefahren ist.

L22 via Flughafen, kommt im Ausnahmefall vor

DaniReu91, Worms, Samstag, 03.03.2012, 20:19 (vor 5150 Tagen) @ ICE-T-Fan

z.B. bei Triebkopfstörung oder evtl. auch bei Ausfall des ICE eine Stunde vorher, der ja planmäßig am Flughafen hält.

Aber planmäßig ist sowas s.i.w. nicht / nie gewesen, Ausnahme ICE 5.

L22 via Flughafen, kommt im Ausnahmefall vor

ICE-T-Fan, Samstag, 03.03.2012, 20:31 (vor 5150 Tagen) @ DaniReu91

Du hast recht. Im Reiseplan, den ich gerade hervorgekramt habe, war der Halt nicht enthalten. War wohl was außerplanmäßiges.

L22 via Flughafen, kommt im Ausnahmefall vor

Christian_S, Samstag, 03.03.2012, 21:21 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Du hast recht. Im Reiseplan, den ich gerade hervorgekramt habe, war der Halt nicht enthalten. War wohl was außerplanmäßiges.

Hatte mich auch ehrlich gesagt sehr gewundert, denn das wäre mir sonst in Erinnerung gewesen. Hatte bloß keine Unterlage von 2008, wo ich hätte nachschauen können.

Wie gesagt, noch etwas früher gab es mit dem Zugpaar 270/271 eines auf dieser Linie, das tatsächlich über den Flughafen fuhr - aber eben in äußerster Tagesrandlage.

Was soll dieser IC-Eng eigentlich?

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 08:12 (vor 5151 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ist der ICx ein Schritt in die richtige Richtung oder ein neuer Zug, auf den man sich eher nicht freuen sollte? Es bestehen jedenfalls massive Zweifel. So heißt es in einem Artikel auf WELT Online:

Gegen die Hightech-Bahn ICE 3 ist der ICx geradezu ein Bummelzug, vieles ist kleiner, einfacher und sparsamer. Und weil die Kunden das zu spüren bekommen, hagelt es Kritik und Häme an der neuen Fernzugflotte, noch bevor Siemens die Serienfertigung begonnen hat. "Das einzig Gute am ICx ist, dass die Bahn endlich neue Fernzüge bestellt", ätzt Schienenverkehrsexperte Markus Hecht, der Professor an der Technischen Universität Berlin ist. "Wirtschaftliche Erwägungen, so nötig sie sind, dürfen nicht zu Einbußen beim Reisekomfort führen", warnt Karl-Peter Naumann, Chef des Fahrgastverbandes ProBahn. "Standards wie beim französischen TGV dürfen für uns kein Maßstab sein." Genau das fürchten Experten. In Branchenblättern und Internetforen wird über den "Sparzug" gespottet, den "IC-Eng", die "fahrende Sardinendose".

Auch ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass man die Höchstgeschwindigkeit des ICx bei 249 km/h abriegelt, um komische "Powercars" realiseren zu können, deren Sinn zweifelhaft ist. Wenn man den Antrieb beim ICx nicht wie bei ICE-T und ICE 3 auf die gesamte Fahrzeuglänge verteilen will, dann könnte man gleich beim herkömmlichen Konzept des ICE 1 mit seinen Triebköpfen bleiben.

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[image]

Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Was soll dieser IC-Eng eigentlich?

kalle.55, Freitag, 02.03.2012, 09:59 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Hallo,

Auch ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass man die Höchstgeschwindigkeit des ICx bei 249 km/h abriegelt, um komische "Powercars" realiseren zu können, deren Sinn zweifelhaft ist. Wenn man den Antrieb beim ICx nicht wie bei ICE-T und ICE 3 auf die gesamte Fahrzeuglänge verteilen will, dann könnte man gleich beim herkömmlichen Konzept des ICE 1 mit seinen Triebköpfen bleiben.

Welche Vmax schlägst du dann vor? Du kannst mit 249 km/h zur Zeit alle Fahrpläne in DE halten. Einzige Ausnahme könnten allerhöchstens KRM-Fahrpläne sein. Und für ein so geringen Streckenanteil eine komplette Flotte auf 300 km/h auszulegen ist völlige Ressourcenverschwendung. Die 300 km/h sind schon jetzt eine totale Ressourcenverschwendung und stehen in keinem Verhältnis zum Zeitgewinn.

Gruß
Kalle

Was soll dieser IC-Eng eigentlich?

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 10:17 (vor 5151 Tagen) @ kalle.55

Welche Vmax schlägst du dann vor? Du kannst mit 249 km/h zur Zeit alle Fahrpläne in DE halten. Einzige Ausnahme könnten allerhöchstens KRM-Fahrpläne sein.

Wie wir in diesem Thread bereits unter der Überschrift "Fahrzeiten NIM" festgestellt haben, dürfte es mit einer vmax von 249 km/h schwierig werden, die derzeit im Fahrplan für die Strecke Ingolstadt-Nürnberg für viele ICE 1 vorgesehene Reisezeit von 29 Minuten zu halten. Dafür wäre auf jeden Fall auch eine vmax von 280 km/h sinnvoll, wenn nicht sogar erforderlich.

Dagegen bezweifele ich, dass für die aktuellen KRM-Fahrpläne tatsächlich eine vmax von mehr als 249 km/h erforderlich wäre. Meinen Beobachtungen zufolge sind in diesen Fahrplänen doch sehr große Zeitpuffer eingearbeitet, zumal die ICE 3 auf der NBS Frankfurt Flughafen-Siegburg angeblich bei zu starken Wind ohnehin nicht schneller als 250 km/h fahren dürfen und die Fahrpläne schon deshalb nicht auf eine höhere Geschwindigkeit ausgelegt sind.

Die Kritik am ICx besteht ohnehin in erster Linie daran, dass es in diesen Zügen anscheinend viel enger werden wird als in den heutigen IC- und ICE1-Zügen. Derartige Komfort-Einschränkungen, wenn es sie denn tatsächlich geben wird, sind jedoch eindeutig schlecht und deshalb meiner Meinung nach auch ein Schritt in die falsche Richtung.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

UIC 505-1...

Mario, Freitag, 02.03.2012, 15:11 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Die Kritik am ICx besteht ohnehin in erster Linie daran, dass es in diesen Zügen anscheinend viel enger werden wird als in den heutigen IC- und ICE1-Zügen.

Äh, dir ist schon klar, dass HGV-Züge in Europa heute ins Lichtraumprofil UIC 505-1 passen müssen, was bei den ICE1 und IC ja noch nicht der Fall war und sie deshalb einen etwas breiteren Wagenkasten haben. Und das ist bei JEDEM HGV-Zug der letzten Jahre in Europa so, auch wenn du es hier als scheinbar exklusiven Nachteil des ICx darstellst, was wie gesagt falsch ist.

Der ICE3 und auch die ICE-T sind übrigend auch schmaler als der ICE1 und trotzdem hat man darin kein Ryanair-Feeling...

Sch-Aber-n-ack zu ICeng und Ryengair:

fjk, Freitag, 02.03.2012, 16:00 (vor 5151 Tagen) @ Mario

Äh, dir ist schon klar, dass HGV-Züge in Europa heute ins Lichtraumprofil UIC 505-1 passen müssen, was bei den ICE1 und IC ja noch nicht der Fall war und sie deshalb einen etwas breiteren Wagenkasten haben. [...]

Der ICE3 und auch die ICE-T sind übrigend auch schmaler als der ICE1 und trotzdem hat man darin kein Ryanair-Feeling...

Aber auch bei weitem kein Reihe-n-Feeling;-)

streckt die Füße am Wochenende zur Seite aus
fjk


---
"Früher war alles n-ger"

Fragen dazu

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 02.03.2012, 16:19 (vor 5151 Tagen) @ Mario

Reisender:

Die Kritik am ICx besteht ohnehin in erster Linie daran, dass es in diesen Zügen anscheinend viel enger werden wird als in den heutigen IC- und ICE1-Zügen.

Mario:

Äh, dir ist schon klar, dass HGV-Züge in Europa heute ins Lichtraumprofil UIC 505-1 passen müssen, was bei den ICE1 und IC ja noch nicht der Fall war und sie deshalb einen etwas breiteren Wagenkasten haben.

Wenn ich mich recht erinnere, ist ein IC (lies: der bis zu 200 km/h schnelle DB-Wagenzug in ICE-Farbkleid) nach UIC-Gesetz kein HGV-Zug.
Dann braucht er auch nicht den vor Dir bezeichneten UIC-Norm zu erfüllen.
Und das sehen wir, denn es verkehren IC-Wagen der DB in die Niederlande.

Und das ist bei JEDEM HGV-Zug der letzten Jahre in Europa so, auch wenn du es hier als scheinbar exklusiven Nachteil des ICx darstellst, was wie gesagt falsch ist.

Moment. Hier schreibst Du, dass der ICx ein TSI Klasse 2 Fahrzeug sei.
Frage: zählt ein TSI Klasse 2 Fahrzeug mit vmax = 249 km/h als HGV-Zug?

Der ICE3 und auch die ICE-T sind übrigend auch schmaler als der ICE1 und trotzdem hat man darin kein Ryanair-Feeling...

"Eng/geräumig" und "schmal/breit" sind unterschiedliche Begriffe.
In einem 4 Meter breiten Zug kann es immer noch eng sein und in einer 2 Meter schmalen Straßenbahn immer noch geräumig.
Ein unterschiedender Faktor könnte der Sitzplatzabstand sein, oder die Anzahl der Sitze pro Sitzreihe.


gruß,

Oscar (NL).

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Fragen dazu

Henrik, Freitag, 02.03.2012, 17:24 (vor 5151 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Henrik, Freitag, 02.03.2012, 17:28

Reisender:

Die Kritik am ICx besteht ohnehin in erster Linie daran, dass es in diesen Zügen anscheinend viel enger werden wird als in den heutigen IC- und ICE1-Zügen.

Mario:

Äh, dir ist schon klar, dass HGV-Züge in Europa heute ins Lichtraumprofil UIC 505-1 passen müssen, was bei den ICE1 und IC ja noch nicht der Fall war und sie deshalb einen etwas breiteren Wagenkasten haben.

Wenn ich mich recht erinnere, ist ein IC (lies: der bis zu 200 km/h schnelle DB-Wagenzug in ICE-Farbkleid) nach UIC-Gesetz kein HGV-Zug.
Dann braucht er auch nicht den vor Dir bezeichneten UIC-Norm zu erfüllen.
Und das sehen wir, denn es verkehren IC-Wagen der DB in die Niederlande.

Und das ist bei JEDEM HGV-Zug der letzten Jahre in Europa so, auch wenn du es hier als scheinbar exklusiven Nachteil des ICx darstellst, was wie gesagt falsch ist.

Moment. Hier schreibst Du, dass der ICx ein TSI Klasse 2 Fahrzeug sei.
Frage: zählt ein TSI Klasse 2 Fahrzeug mit vmax = 249 km/h als HGV-Zug?

Ja.

Der ICE3 und auch die ICE-T sind übrigend auch schmaler als der ICE1 und trotzdem hat man darin kein Ryanair-Feeling...

"Eng/geräumig" und "schmal/breit" sind unterschiedliche Begriffe.
In einem 4 Meter breiten Zug kann es immer noch eng sein und in einer 2 Meter schmalen Straßenbahn immer noch geräumig.
Ein unterschiedender Faktor könnte der Sitzplatzabstand sein, oder die Anzahl der Sitze pro Sitzreihe.

....und von der Dicke/Gestaltung der Sitze.

der ICx ist außen sogar 2 mm breiter als der ICE T. ;)


Gruß,
Henrik

Fragen dazu

Mario, Freitag, 02.03.2012, 18:13 (vor 5151 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Mario, Freitag, 02.03.2012, 18:14

Reisender:

Die Kritik am ICx besteht ohnehin in erster Linie daran, dass es in diesen Zügen anscheinend viel enger werden wird als in den heutigen IC- und ICE1-Zügen.


Mario:

Äh, dir ist schon klar, dass HGV-Züge in Europa heute ins Lichtraumprofil UIC 505-1 passen müssen, was bei den ICE1 und IC ja noch nicht der Fall war und sie deshalb einen etwas breiteren Wagenkasten haben.


Wenn ich mich recht erinnere, ist ein IC (lies: der bis zu 200 km/h schnelle DB-Wagenzug in ICE-Farbkleid) nach UIC-Gesetz kein HGV-Zug.
Dann braucht er auch nicht den vor Dir bezeichneten UIC-Norm zu erfüllen.
Und das sehen wir, denn es verkehren IC-Wagen der DB in die Niederlande.

Das ist ja auch kein HGV-Zug.

Und das ist bei JEDEM HGV-Zug der letzten Jahre in Europa so, auch wenn du es hier als scheinbar exklusiven Nachteil des ICx darstellst, was wie gesagt falsch ist.


Moment. Hier schreibst Du, dass der ICx ein TSI Klasse 2 Fahrzeug sei.
Frage: zählt ein TSI Klasse 2 Fahrzeug mit vmax = 249 km/h als HGV-Zug?

Sicher. Nach üblichem Verständnis wird alles über 200km/h Hochgeschwindigkeit genannt ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hochgeschwindigkeitszug ). Der Begriff "Hochgeschwindigkeit" ist aber, wie es im Artikel ganz oben steht, nicht 100%ig definiert daher dehnbar. Aber Leute: Warum muss jetzt hier bitte auch noch eine Diskussion geführt werden, ob der ICx überhaupt ein HGV-Zug ist? Was soll das denn? Manche suchen hier wirklich nur nach Problemen, wo garkeine sind. Die Hauptsache ist doch bitte, dass der IXc im Betrieb zuverlässig, pünktlich und schnell genug fährt.

Ein unterschiedender Faktor könnte der Sitzplatzabstand sein, oder die Anzahl der Sitze pro Sitzreihe.

Die Sitzanordnung ist genau wie bei allen ICEs bisher auch (4 Sitze nebeneinander in der 2. Klasse und 3 Sitze nebeneinander in der 1. Klasse). Das ist in den Plänen doch deutlich zu sehen und ich verstehe nicht, warum dies hier überhaupt extra erwähnt werden muss. Und die Sitzplatzabstände sind beim ICx geringfügig weniger als bei den ICE3, ICE1neu und ICE2neu, was auch bekannt ist. Aber die Sitze werden ja heute bei gleichem Sitzkomfort auch immer kompakter, also nicht mehr so dick wie früher (siehe auch die neuen Lufthansa-Sitze). Damit kompensiert sich das wieder etwas, eben weil ja dann wieder etwas Knie- und Beinfreiheit dazukommt. Ich bin vor einiger Zeit 1. Klasse in einem ICE2 mit Redesign gefahren und hatte bei meinen 1,80m kein Problem, meine Füße mit sogar etwas Luft voll auszustrecken. Dann wird etwas weniger schon kein Kulturschock sein.

Klartext statt kryptische Formeln

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 16:58 (vor 5151 Tagen) @ Mario

Äh, dir ist schon klar, dass HGV-Züge in Europa heute ins Lichtraumprofil UIC 505-1 passen müssen...

Ich habe nie behauptet, dass ich ein Fachmann wäre. Deshalb kenne ich natürlich auch so Sachen wie "Lichtraumprofil UIC 505-1" nicht.

Vielmehr habe ich nur aus einem Zeitungsartikel zitiert und die dortige Kritik am ICx gerade deshalb hier zur Diskussion gestellt, um zu sehen, was an der Formel ICx=IC-Eng wirklich dran ist oder was nicht.

Der ICE3 und auch die ICE-T sind übrigend auch schmaler als der ICE1 und trotzdem hat man darin kein Ryanair-Feeling...

Interessant wäre auch zu wissen, wie der Innenraum des ICx im Verhältnis zum ICE 3 und ICE-T ausfällt. Wird der ICx also nun enger als ICE 3 & Co. oder nicht?

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Sitzabstände

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 02.03.2012, 17:03 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Interessant wäre auch zu wissen, wie der Innenraum des ICx im Verhältnis zum ICE 3 und ICE-T ausfällt. Wird der ICx also nun enger als ICE 3 & Co. oder nicht?

Moin!

Mal die Sitzabstände vom ICx (aus 170025 wiederholt):

Laut Skizzen in der ERI 6/2011 (so lange schon her...) gelten folgende Werte:

Plüschklase: 2000 für gegenüber, 930 für Reihe
Normalzahler: 1900 bzw. 856

Und 1824 im Restaurant.

122196 hätte den Interregio zum Vergleich, vielleicht liefert die Diskussion weitere Zahlen.

Viele Grüße, Sören

--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Sitzabstände ICE 1 Redesign

Henrik, Freitag, 02.03.2012, 17:19 (vor 5151 Tagen) @ Sören Heise

Interessant wäre auch zu wissen, wie der Innenraum des ICx im Verhältnis zum ICE 3 und ICE-T ausfällt. Wird der ICx also nun enger als ICE 3 & Co. oder nicht?

Mal die Sitzabstände vom ICx (aus 170025 wiederholt):

Laut Skizzen in der ERI 6/2011 (so lange schon her...) gelten folgende Werte:

Plüschklase: 2000 für gegenüber, 930 für Reihe
Normalzahler: 1900 bzw. 856

Und 1824 im Restaurant.

122196 hätte den Interregio zum Vergleich, vielleicht liefert die Diskussion weitere Zahlen.

Sitzabstände ICE 1 Redesign

1.Klasse, Reihensitze: 1010 mm
2.Klasse, Reihensitze: 920 mm

aus
InterCityExpress, Heinz Kurz, S.131

Sitzabstände ICE 1 Redesign

Mario, Freitag, 02.03.2012, 18:22 (vor 5151 Tagen) @ Henrik

Aber bitte immer beachten, dass die Dicke der Sitze derzeit noch eine Unbekannte ist. Werden die Sitze wie heute eigentlich üblich bei gleichem Konfort etwas dünner (siehe Lufthansa-Sitze), dann gewinnt man wie gesagt wieder etwas Knie- und Beinfreiheit. Deshalb sagt der Sitzabstand nur grob was über den wahren Sitzraum aus, wenn man die Dicke der Sitze nicht kennt. Bis dahin kann man als nur mutmaßen.

ICx vs. ICE 3 = Volkswagen vs. Porsche?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 02.03.2012, 10:17 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Die Welt schrieb:

Gegen die Hightech-Bahn ICE 3 ist der ICx geradezu ein Bummelzug, vieles ist kleiner, einfacher und sparsamer.

Gegen ein Hightech-Porsche ist ein Volkswagen geradezu eine Bummelkiste, vieles ist kleiner, einfacher und sparsamer.

"Standards wie beim französischen TGV dürfen für uns kein Maßstab sein."

1. Es fahren schon TGV in Deutschland, und offenbar nicht leer. Volksaufstände gegen den TGV sind mir nicht bekannt. Es ist sogar so, dass TGV als Ersatz für ICE fahren!
2. Habe schon mehrmals gelesen, dass ein TGV Duplex komfortmäßig mit einem ICE 3 mithalten kann.

Genau das fürchten Experten.

von Furcht die sie sich leisten
leiden die Menschen am meisten

Beurteile das Subjekt erst, wenn es besteht
Verurteile das Subjekt erst, wenn man es versteht

Reisender schrieb:

Auch ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass man die Höchstgeschwindigkeit des ICx bei 249 km/h abriegelt, um komische "Powercars" realiseren zu können, deren Sinn zweifelhaft ist.

Ich kann mich nicht vorstellen, dass erst mit der Abriegelung auf 249 km/h das Powercar-Konzept möglich ist. In China fahren m.W. schnellere Züge nach diesem Prinzip, aber ich lasse mich gerne belehren.

Wenn man den Antrieb beim ICx nicht wie bei ICE-T und ICE 3 auf die gesamte Fahrzeuglänge verteilen will,...

Und gerade den verteilen Antrieb möchte die Bahn mit den Nachfolgern der IC-Wagenzüge haben!


gruß,

Oscar (NL), behält lieber ruhiges Blut und wartet ab.

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

TGV als Vorbild für den ICx?

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 13:24 (vor 5151 Tagen) @ Oscar (NL)

"Standards wie beim französischen TGV dürfen für uns kein Maßstab sein."


1. Es fahren schon TGV in Deutschland, und offenbar nicht leer. Volksaufstände gegen den TGV sind mir nicht bekannt. Es ist sogar so, dass TGV als Ersatz für ICE fahren!
2. Habe schon mehrmals gelesen, dass ein TGV Duplex komfortmäßig mit einem ICE 3 mithalten kann.

Ich bin zwar noch nie mit dem TGV gefahren und habe dies auch nicht vor, da ich ICE- und nicht TGV-Fan bin, doch habe ich bereits von mehreren Seiten gehört, dass im Inneren eines TGV alles deutlich enger sein soll als im ICE, insbesondere natürlich Sitzabstände und auch die Möglichkeiten Gepäck zu verstauen sollen deutlich schlechter als im ICE sein.

Auch wenn schon heute TGV-Züge in Deutschland unterwegs sind und auch als Ersatzzüge für den ICE dienen (wohl vorallem für die Strecke Frankfurt-Paris), so spielen sie doch für den Fernreiseverkehr in Deutschland eine sehr untergeordnete Rolle. Demzufolge ist es auch verständlich, dass es wegen enger TGVs (bislang) auch noch keine "Volksaufstände" gab. Anders könnte es aber sein, wenn in Deutschland demnächst massenweise enge ICx-Züge herumfahren.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Powercarkonzept nicht verstanden!

Mario, Freitag, 02.03.2012, 14:52 (vor 5151 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von Mario, Freitag, 02.03.2012, 14:56

Auch ich bin nicht gerade glücklich darüber, dass man die Höchstgeschwindigkeit des ICx bei 249 km/h abriegelt, um komische "Powercars" realiseren zu können, deren Sinn zweifelhaft ist.

Durch die Geschwindindigkeit von 249km/h kann der ICx noch für die TSI-Klasse 2 zugelassen werden, die v.a. 18t Achslast statt 17t Achslast (Klasse 1) zulässt, was also für einen Wagen 4t mehr sind. So konnte man die Wagen auf Rund 28m verlängern und ein 200m-Zug besteht so aus nur noch 7 statt 8 Wagen. Dies erlaubt eine bessere Ausnutzung der Wagenfläche und spart die Ausrüstung eines ganzen Wagen ein, was ja auch der Instandhaltungsfreundlichkeit zu gute kommt. Und die 18t-Achslast hat nichts mit dem Powercar-Konzept zu tun, denn das hätte man sicher auch bei 17t realisieren können. Der große Pluspunkt beim Powercar-Konzept ist aber, dass ich alle Antriebskomponenten in nur einem einzigen Wagen und nicht in drei wie früher habe. Das erlaubt eine größere Flexibilität bei der Zugbildung, eben weil ich dann sonst nur noch nicht angetriebene Mittelwagen habe. So könnte man später einfach zusätzliche Wagen ein- und ausreihen, also genau wie bei den Lokzügen heute. Nur kombiniert man so das leichte Ein- und Ausreihen der Lokzüge mit dem in mehrerer Hinsicht vorteilhaften verteilten Antrieb eines Triebwagenzugs, was ein dickes Plus ist. Den Sinn der Powercars bezweifelt hier mit Ausnahme von dir also niemand!

Wenn man den Antrieb beim ICx nicht wie bei ICE-T und ICE 3 auf die gesamte Fahrzeuglänge verteilen will, dann könnte man gleich beim herkömmlichen Konzept des ICE 1 mit seinen Triebköpfen bleiben.

Du scheinst den verteilten Antrieb des ICx garnicht zu kennen, sonst würdest du hier nicht solchen Mist schreiben! Natürlich hat man mit den Powercars des ICx genau wie bei den ICE-T oder ICE3 einen verteilten Antrieb über den ganzen Zug hinweg. Der ICE-T7 hat wie der ICE3 vier angetriebe Wagen, wobei beim ICE-T nur eine Achse pro Drehgestell angetrieben ist. Und der ICX 7teiler hat ebenso drei angetriebene Wagen und der 10teiler fünf, welche wie gesagt über den Zug verteilt sind. Doch während beim ICE3/ICE-T die Antreibskomponenten für einen angetriebenen Wagen auf mehrere Wagen verteilt sind, sind sie beim ICx in nur einem Wagen, dem Powercar, konzentriert. Also informier dich vielleicht mal, bevor du hier mit deiner Unwissenheit solchen falschen Mist schreibst!

Was bringt es den Reisenden?

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 17:48 (vor 5151 Tagen) @ Mario

Der große Pluspunkt beim Powercar-Konzept ist aber, dass ich alle Antriebskomponenten in nur einem einzigen Wagen und nicht in drei wie früher habe. Das erlaubt eine größere Flexibilität bei der Zugbildung, eben weil ich dann sonst nur noch nicht angetriebene Mittelwagen habe. So könnte man später einfach zusätzliche Wagen ein- und ausreihen, also genau wie bei den Lokzügen heute.

Als Bahnreisender muss ich die vielen technischen Details sicherlich nicht kennen. Das wurde der breiten Öffentlichkeit von der Bahn auch bislang nicht erklärt, da dies für Reisende natürlich nicht so wichtig ist. Hierum soll es hier auch nicht gehen.

Für mich als Reisender ist wichtig, dass ich auch mit den neuen ICx-Zügen schnell und komfortabel von A nach B komme. Das Powercar-Konzept mag betrieblich Sinn machen, das habe ich auch nie bezweifelt (vielleicht war mein vorheriger Beitrag insofern etwas unglücklich formuliert), aber die große Frage ist doch, was es den Reisenden bringt!

Ich dachte immer, dass die Bahn deshalb so auf Triebzüge, die bekanntlich einen im Betrieb unteilbaren Verband von Fahrzeugen darstellen, setzt, weil die "Flexibilität bei der Zugbildung" gerade nicht so wichtig ist. Aus Sicht des Reisenden schaden längere Züge mit etwas mehr Wägen ohnehin nicht, nur kurze Züge mit wenigen Wagen sind natürlich bei großer Nachfrage schlecht, weil es dann Platzprobleme gibt.

Laut Wikipedia lässt die Bahn selbst "lokbespannte Züge aus Instandhaltungsgründen immer im selben Verband" fahren. Warum es plötzlich also beim ICx wichtig sein soll, dass man "zusätzliche Wagen ein- und ausreihen" kann, halte ich daher sehr wohl als erklärungsbedürftig, zumal die Bahn bei überraschend größer Nachfrage sicher nicht schnell vor Abfahrt des Zuges noch den ganzen ICx-Verband umstellen können wird. Aus der Sicht des Reisenden sehe ich es skeptisch, wenn mit Hilfe der Powercars Züge nur noch mit so wenig Wägen wie nötig ausgestattet werden würden. Aus diesem Grund habe ich die Sinnfrage gestellt!

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Was bringt es den Reisenden?

Henrik, Freitag, 02.03.2012, 18:00 (vor 5151 Tagen) @ Reisender

Der große Pluspunkt beim Powercar-Konzept ist aber, dass ich alle Antriebskomponenten in nur einem einzigen Wagen und nicht in drei wie früher habe. Das erlaubt eine größere Flexibilität bei der Zugbildung, eben weil ich dann sonst nur noch nicht angetriebene Mittelwagen habe. So könnte man später einfach zusätzliche Wagen ein- und ausreihen, also genau wie bei den Lokzügen heute.

Als Bahnreisender muss ich die vielen technischen Details sicherlich nicht kennen. Das wurde der breiten Öffentlichkeit von der Bahn auch bislang nicht erklärt, da dies für Reisende natürlich nicht so wichtig ist. Hierum soll es hier auch nicht gehen.

Für mich als Reisender ist wichtig, dass ich auch mit den neuen ICx-Zügen schnell und komfortabel von A nach B komme. Das Powercar-Konzept mag betrieblich Sinn machen, das habe ich auch nie bezweifelt (vielleicht war mein vorheriger Beitrag insofern etwas unglücklich formuliert), aber die große Frage ist doch, was es den Reisenden bringt!

Ich dachte immer, dass die Bahn deshalb so auf Triebzüge, die bekanntlich einen im Betrieb unteilbaren Verband von Fahrzeugen darstellen, setzt, weil die "Flexibilität bei der Zugbildung" gerade nicht so wichtig ist. Aus Sicht des Reisenden schaden längere Züge mit etwas mehr Wägen ohnehin nicht, nur kurze Züge mit wenigen Wagen sind natürlich bei großer Nachfrage schlecht, weil es dann Platzprobleme gibt.

Laut Wikipedia lässt die Bahn selbst "lokbespannte Züge aus Instandhaltungsgründen immer im selben Verband" fahren. Warum es plötzlich also beim ICx wichtig sein soll, dass man "zusätzliche Wagen ein- und ausreihen" kann, halte ich daher sehr wohl als erklärungsbedürftig, zumal die Bahn bei überraschend größer Nachfrage sicher nicht schnell vor Abfahrt des Zuges noch den ganzen ICx-Verband umstellen können wird. Aus der Sicht des Reisenden sehe ich es skeptisch, wenn mit Hilfe der Powercars Züge nur noch mit so wenig Wägen wie nötig ausgestattet werden würden. Aus diesem Grund habe ich die Sinnfrage gestellt!

Was genau siehst Du skeptisch? Das hab ich nicht genau verstanden.

Nein, es geht nicht darum, schnell vor Abfahrt einen Zug neu zu konfigurieren, sondern um überhaupt.
Es ist ein modulares Grundkonzept.
2 Grundkonfigurationen sind bestellt (K1, K3),
4 weitere werden zugelassen,
18 weitere Konfigurationen sind möglich,
also insgesamt 24 verschiedene Konfigurationen.

siehe
http://www.siemens.com/press/pool/de/events/2011/industry/mobility/2011-05-icx/siemens-...

Was bringt es den Reisenden?

Reisender, München, Freitag, 02.03.2012, 20:24 (vor 5151 Tagen) @ Henrik

Nein, es geht nicht darum, schnell vor Abfahrt einen Zug neu zu konfigurieren, sondern um überhaupt. Es ist ein modulares Grundkonzept.

Eben! Dann habe ich das Konzept also doch richtig verstanden. Immer wenn ich in vollen ICE-Zügen unterwegs bin, höre ich immer wieder mal von Mitreisenden den Vorwurf an die Bahn: "...die hätten ja ruhig noch einen Wagen anhängen können".

Bei Triebzügen geht dies jedoch bekanntlich nicht. Und insofern bringt auch der ICx mit seinen Powercars keine Vorteile...

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Was bringt es der Bahn?!

Mario, Freitag, 02.03.2012, 23:49 (vor 5150 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von Mario, Freitag, 02.03.2012, 23:51

Eben! Dann habe ich das Konzept also doch richtig verstanden. Immer wenn ich in vollen ICE-Zügen unterwegs bin, höre ich immer wieder mal von Mitreisenden den Vorwurf an die Bahn: "...die hätten ja ruhig noch einen Wagen anhängen können".

Die sehr modulare Bauweise mit den Powercars und nur fünf Grundwagentypen hat noch einen anderen Aspekt und zwar das Thema Zulassung. Die Zulassung eines neuen Zuges dauert heute leider in Deutschland relativ lange, weil das Eisenbahnbundeamt (EBA) immer noch ein reiner Beamtenverein ist und die ganze Sache durch teils sehr überzogene Zulassungsformalitäten unnötig erschwert und in die Länge zieht. Möchte man also z.B. einen bereits zugelassenen Zug mit anderer Wagenzahl, anderem Hauptstromkreis z.B. für internationalen Verkehr, anderen Geschwindigkeiten, etc. zulassen, dann ist dafür immer eine völlig neue Zulassung nötig. Und genau hier spielt der ICx-Baukasten seinen großen Vorteil aus! Denn dadurch, dass das ganze System so stark standardisiert ist und ich jede mögliche Zugkonfiguration aus nur fünf Grundwagentypen aufbauen kann, sind bestimmte Konfigurationen mit der Zulassung eines Typs ebenfalls schon gleich mit zugelassen. Wenn die beiden jetzt bestellten ICx-Konfigurationen (7teiler / 230km/h / 3 Powercars und 10teiler / 249km/h / 5 Powercars) zugelassen sind, dann haben folgende weitere Konfigurationen bereits auch schon ihre Zulassung:
- 6teiler / 230km/h / 3 Powercars
- 9teiler / 249km/h / 4 Powercars
- 9teiler / 249km/h / 4 Powercars / höherer 1. Klasse-Anteil
- 10teiler / 249km/h / 4 Powercars
(siehe http://www.siemens.com/press/pool/de/events/2011/industry/mobility/2011-05-icx/siemens-... auf Seite 9)
Was genau jetzt hier die Kriterien dafür sind, dass eine Konfiguration mit zugelassen ist und eine nicht, weiß ich nicht genau. Aber es ist anscheinend so, dass ich hier von bereits zulassenen Konfiguratonen entweder nur je einen Wagen weglasse oder nur je einen Wagen durch einen anderen, bereits zugelassenen tausche. Es wird also nicht die gesamte Anordnung der Wagen komplett geändert.

Die DB spart sich also für andere Konfigurationen ganz neue und lange Zulassungsprozesse, was dem sehr standardisierten Baukasten und auch dem Powercar-System zu verdanken ist. Es werden ja einfach nur bereits zugelassene Wagentypen hinzugefügt oder weggelassen, die stets gleich aufgebaut sind. Das bringt dem Reisenden zwar weder einen Vor- noch Nachteil, aber für den Betreiber DB bringt es nicht unerhebliche Vorteile.

Ausgangsproblematik nicht verstanden!

Reisender, München, Samstag, 03.03.2012, 05:53 (vor 5150 Tagen) @ Mario
bearbeitet von Reisender, Samstag, 03.03.2012, 05:53

Die DB spart sich also für andere Konfigurationen ganz neue und lange Zulassungsprozesse, was dem sehr standardisierten Baukasten und auch dem Powercar-System zu verdanken ist. Es werden ja einfach nur bereits zugelassene Wagentypen hinzugefügt oder weggelassen, die stets gleich aufgebaut sind. Das bringt dem Reisenden zwar weder einen Vor- noch Nachteil, aber für den Betreiber DB bringt es nicht unerhebliche Vorteile.

Ich darf nochmals an die Ausgangsproblematik erinnern. Laut dem von mir geposteten Artikel besteht die Hauptkritik am ICx darin, dass die Bahn bei der Bestellung des ICx zu Lasten von Geschwindigkeit und Reisekomfort alles getan hat, um „einen möglichst wirtschaftlichen Zug zu bekommen“. Wichtig seien ihr nur gewesen, dass der neue Zug weniger Strom und Energie verbraucht und günstiger in der Wartung ist.

In dem Artikel heißt es wörtlich:

Solche Effizienzsteigerung werden die Fahrgäste kaum bemerken – die weiteren Maßnahmen, den ICx wirtschaftlicher zu machen, dagegen schon. So sollen in den Wagen mehr Fahrgäste pro Quadratmeter untergebracht werden als bislang. Ulrich Höbel, Projektleiter der Bahn für den ICx, räumt ein: „Wir haben die Wagenkästen verlängert und den Abstand zwischen den Sitzen leicht reduziert.“ Das heißt konkret: In Klasse zwei sinkt der Abstand der Reihensitze von 920 Millimeter im überarbeiteten ICE 1 auf 856 Millimeter, in der ersten Klasse von 970 auf 930 Millimeter. Das Fachmagazin „Eisenbahn-Revue“ urteilt, mit dieser Bestuhlung werde „für den Fernverkehr eine einmalig dichte Packung erreicht“. Experte Hecht sieht das auch so: „Die Bahn will mehr Leute in die Waggons packen, um die Rendite zu steigern. Hoffen wir, dass die Klimaanlagen des ICx unter dieser größeren Belastung funktionieren.“

„Tatsache ist, dass der Sitzabstand verkürzt wurde. Wie bequem man am Ende sitzt, wird sich in der Praxis zeigen“, kommentiert ProBahn-Chef Naumann die Zahlenspiele. Bei der Lufthansa, zum Vergleich, beträgt der durchschnittliche Sitzabstand 760 Millimeter. Naumann, berufsbedingt häufiger Bahn-Kunde, stößt sich allerdings eher an der geplanten Ausstattung des Zuges. Von den „neuen Maßstäben beim Komfort“, die Bahn-Chef Grube verspricht, kann er bei den derzeitigen Simulationen nichts erkennen. „Dass es Deckenmonitore und dynamische Displays gibt, ist gut, aber insgesamt sehe ich Verbesserungsbedarf“, sagt Naumann. So gebe es weniger Toiletten pro Fahrgast als bisher – und damit schlicht zu wenig. Und: „Ob die Zahl der Vis-à-vis-Plätze mit Tischen ausreicht, wird man sehen müssen. Dass es keine abgeschlossenen Abteile mehr gibt, ist ein Makel.“

Andere Experten monieren, dass es keine Lounge, keine Fußstützen, keine individuellen Leselampen mehr gibt wie bei Teilen der bestehenden ICE-Flotte. Im Eisenbahnfreunde-Forum wird angesichts der ICx-Simulationen „buchhalterische Langeweile statt innovativer Lösungen“ erahnt, Kommentatoren lästern über „Schlabberlätzchen, die die Kissen am Kopfbereich ersetzten“. Die „Eisenbahn-Revue“ kritisiert „schwach ausgeformte Kopfstützen“ und bilanziert: „ICE-Komfort auf heutigem Niveau darf man sich nicht vorstellen.“

Dagegen ging es nicht darum, welche technischen Gründe die Bahn bewogen haben, den ICx mit Powercars zu bestellen. Es ist völlig unstrittig, dass es hierfür wirtschaftlich sinnvolle Gründe gibt. Dem Reisenden interessiert dies aber genauso wenig wie die Frage, wie ein Zug konzipiert sein muss, um eine Zulassung für die „TSI-Klasse 1“ zu erhalten. Dass der ICx bei einer Geschwindigkeit von 249 km/h abgeriegelt ist, spielt für den Reisenden dagegen schon eine Rolle, weil dies Auswirkungen auf die Reisezeiten und auf die Pünktlichkeit der Züge hat. Auch wenn die meisten Fahrpläne in Deutschland wohl auf Geschwindigkeiten unter 249 km/h ausgelegt sind, wäre es gleichwohl sinnvoll, wenn ein Zug z. B. bei Verspätungen mal etwas schneller fahren könnte. Außerdem heißt es in dem Artikel weiter:

Nun ist die Vorstellung von Komfort womöglich subjektiv. Klar ist dagegen, dass der neue Fernzug deutlich langsamer als seine Vorgänger sein wird. Während der ICE 3 auf 320 Stundenkilometer kommt, ist für den ICx bei Tempo 230 bis 249 Schluss. Und das hat nicht nur Öko-Gründe: „Die Bahn tut das, um Hochgeschwindigkeitsanforderungen nicht erfüllen zu müssen. Sinn ergibt die Drosselung nicht“, kritisiert Schienenexperte Hecht die Abbremsung. „Je langsamer Züge sind, desto mehr muss man davon einsetzen, um auf vergleichbare Kapazitäten zu kommen.“

Mit Rekorden kann der ICx durchaus aufwarten, das erkennen auch Kritiker an. Allerdings betreffen die eher den Entstehungsprozess des Zuges: 17 endlose Monate hat die Bahn mit dem Hersteller Siemens wegen der Vertragsdetails gerungen, das Werk selbst ist 8000 Seiten dick, das Lastenheft listet 8900 Einzelanforderungen auf. „Davon abgesehen, ist der ICx auf der ganzen Linie ein Rückschritt“, urteilt TU-Professor Hecht.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Du duldest keine andere Meinung!

Mario, Samstag, 03.03.2012, 11:17 (vor 5150 Tagen) @ Reisender

Ich darf nochmals an die Ausgangsproblematik erinnern. Laut dem von mir geposteten Artikel...

Es ist EIN Artikel von EINEM Journalisten mit EINER wirklich extrems negativen Meinung. Ein paar notorische Motzer und Nörgler findet man zu jeder Sache, eben weil einige Menschen einfach nicht anders können. Nur du stellst es hier als den heiligen Grahl und die einzig unumstößliche Wahrheit über den ICx hin und widerholst es immer wieder gebetsmühlenartig und akzeptierst keine andere Meinung neben deiner bzw. der des Journalisten. Nicht nur ich habe dir hier bestimmte Sachverhalte ausführlich und normal erklärt, doch du willst suie nicht hören, weil sie nicht zu deiner Meinung passen. Auch liest du den Artikel, ziehst daraus falsche Schlüsse, eben weil du wie gesehen das Powercar-Konzept und die Modularisierung überhaupt nicht verstanden hattest. Hüte dich vor dem Halbwissen!

Aber Hauptsache schön die vorgekaute Meinung ausm Artikel ungeprüft übernehmen und so richtig schon losbashen. Sorry, aber mit Sachlichkeit und vor allem Wahrheit hat das nichts mehr zu tun. Da machst du es dir wirklich zu einfach.

Wieso

Holger2, Samstag, 03.03.2012, 11:43 (vor 5150 Tagen) @ Mario

Hallo,

dass der neue Zug auch technische Vorteile bringt,bestreitet ja keiner. Das ist für den Fahrgast selbst aber nicht so relevant. Insofern hat ICE T Fan schon recht. Der Sitzabstand ist im neuen Zug ja schon recht eng. Und dass die Geschwindigkeit geringer ist,als in den jetzigen ICE, bestreitet auch keiner. Auf den jetzigen ICE1 Strecken dürfte das kaum auffallen, da der Zug besser beschleunigen wird, als heute der ICE1. Aber wesentlich schneller wird er eben auch nicht.

Fazit: Der neue ICx wird zwar technisch besser sein, für den Fahrgast aber vom Komfort her ein Rückschritt und von der Fahrzeit her zumindest kein großer Gewinn.

Holger

Was ist mit den Toiletten & Tischen?

Reisender, München, Samstag, 03.03.2012, 12:29 (vor 5150 Tagen) @ Holger2

Fazit: Der neue ICx wird zwar technisch besser sein, für den Fahrgast aber vom Komfort her ein Rückschritt und von der Fahrzeit her zumindest kein großer Gewinn.

Also, das Thema Sitzabstand hatten wir ja schon diskutiert. Aber was ist mit den Toiletten und den Vis-à-vis-Plätzen mit Tischen. ProBahn-Chef Naumann meint:

„Dass es Deckenmonitore und dynamische Displays gibt, ist gut, aber insgesamt sehe ich Verbesserungsbedarf“, sagt Naumann. So gebe es weniger Toiletten pro Fahrgast als bisher – und damit schlicht zu wenig. Und: „Ob die Zahl der Vis-à-vis-Plätze mit Tischen ausreicht, wird man sehen müssen. Dass es keine abgeschlossenen Abteile mehr gibt, ist ein Makel.“

Stimmt das? Was sagen die Fachleute hier in diesem Forum zu den beiden Punkten?

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Was ist mit den Toiletten & Tischen?

Mario, Samstag, 03.03.2012, 23:51 (vor 5149 Tagen) @ Reisender

Also, das Thema Sitzabstand hatten wir ja schon diskutiert. Aber was ist mit den Toiletten und den Vis-à-vis-Plätzen mit Tischen. ProBahn-Chef Naumann meint:

„Dass es Deckenmonitore und dynamische Displays gibt, ist gut, aber insgesamt sehe ich Verbesserungsbedarf“, sagt Naumann.

Bei den ICE3 und ICE-T sowie den ICE1neu gibt es garkeine Deckenmonitore. Jetzt hat man sie im BR407, dem ICE2neu und kpnftig dem ICx, was also schon ein Fortschritt ist. Da baut man etwas neues ein, was dem Fahrgast nützt, und dann passt es bestimmten Leuten wieder nicht. Welchen "Verbesserungsbedarf" meint der Herr Naumann hier bitte genau? Wenn er sich an etwas stört, dann soll er auch Ross und Reiter nennen, anstatt nur trivial zu bemängeln. Klar kann man immer alles noch etwas besser machen, aber wenn es schon eine Verbesserung wie eben mit diesen Deckenmonitoren gibt, dann sollte man doch einfach mal froh sein, dass man die jetzt hat.

So gebe es weniger Toiletten pro Fahrgast als bisher – und damit schlicht zu wenig.

Der ICE 3 hat 10 öffentliche Toiletten und 460 Plätze, was 46 Plätze pro Toilette bedeutet. Der gleichlange k1n hat 11 öffentliche Toiletten und 499 Plätze, was 45,36 Plätze pro Toilette bedeutet. Der k1n hat ein also sogar ein leicht "fahrgastfreundlicheres" Toilettenverhältnis. Wie kommt dieser Herr Naumann also bitte zu dieser (falschen) Behauptung?

Und: „Ob die Zahl der Vis-à-vis-Plätze mit Tischen ausreicht, wird man sehen müssen.

Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann gibt es im k1n 39 Vis-à-vis-Anordnungen mit Einzel- oder Doppelsitzen. Der ICE3 hat hiervon nur 38, also sogar eine weniger. Wo ist also das Problem von diesem Herrn Naumann?

Dass es keine abgeschlossenen Abteile mehr gibt, ist ein Makel.“

Wie bitte? Da scheint sich der Herrn Naumann aber gehörig verschaut zu haben. Ich sehe hier immer noch zwei geschlossene Abteile in der 2. Klasse (Zugende und Familienabteil) und eins in der 1. Klasse (Zugende). Es gibt also welche, auch wenn der Herr Naumann die nicht sehen will.

Stimmt das? Was sagen die Fachleute hier in diesem Forum zu den beiden Punkten?

Siehe meine Erwiderungen dazu. Dieser Herr Naumann sollte also mal gut über das nachdenken, was er da für Falschbehauptungem, Halbwahrheiten und teils auch reine Nörgeleien von sich gibt.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Mario, Samstag, 03.03.2012, 22:55 (vor 5149 Tagen) @ Holger2

Hallo,

dass der neue Zug auch technische Vorteile bringt,bestreitet ja keiner. Das ist für den Fahrgast selbst aber nicht so relevant. Insofern hat ICE T Fan schon recht.

Nun, ein Aspekt wird hier leider viel zu wenig gesehen. Nämlich dass der ICx mit 230/249km/h schneller sein wird als die heutigen ICs mit 200km/h und bei seinen Halten auch schneller beschleunigt. So können IC-Linien, die heute Teile von NBS oder 230km/h-ABS nutzen beschleunigt werden, was dem Fahrgast sehr wohl auffallen wird und damit relevant ist.

Der Sitzabstand ist im neuen Zug ja schon recht eng.

Gut, der Sitzabstand wird etwas geringer ausfallen als bei den heutigen ICEs. Das ist soweit richtig. Aber dass man hier gleich von "eng" und "IC-Eng" sprechen muss, ist aus meiner Sicht dann doch überzogen, da es sich ja hier nicht um 20 oder 30cm handelt. Doch deshalb ist ja ein neuer Zug nicht automatisch schlecht, eben weil es nur ein Aspekt von vielen ist, der einen Zug ausmacht.

Und dass die Geschwindigkeit geringer ist,als in den jetzigen ICE, bestreitet auch keiner. Auf den jetzigen ICE1 Strecken dürfte das kaum auffallen, da der Zug besser beschleunigen wird, als heute der ICE1. Aber wesentlich schneller wird er eben auch nicht.

Siehe ganz oben. Die heutigen IC-Linien erhalten durch höhere Geschwindigkeiten der Züge die Möglichkeit beschleunigt zu werden. Schade, dass das permanent ignoriert wird und man anscheinend nur die negativen Dinge sehen will. Denn eine IC-Linie, deren Fahrzeit sich durch den ICx verkürzt, ist doch eine gute Sache, oder?

Fazit: Der neue ICx wird zwar technisch besser sein, für den Fahrgast aber vom Komfort her ein Rückschritt und von der Fahrzeit her zumindest kein großer Gewinn.

Er wird von der Fahrzeit sehr wohl ein Gewinn sein, und zwar wie gesagt für die heutigen IC-Linien, welche mit schnelleren Zügen noch weiter beschleunigt werden können. Wenn schon Fazits, dann bitte neutrale, die alle Aspekte berücksichtigt.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Samstag, 03.03.2012, 23:24 (vor 5149 Tagen) @ Mario

Hallo,

dass der neue Zug auch technische Vorteile bringt,bestreitet ja keiner. Das ist für den Fahrgast selbst aber nicht so relevant. Insofern hat ICE T Fan schon recht.

Nun, ein Aspekt wird hier leider viel zu wenig gesehen. Nämlich dass der ICx mit 230/249km/h schneller sein wird als die heutigen ICs mit 200km/h und bei seinen Halten auch schneller beschleunigt. So können IC-Linien, die heute Teile von NBS oder 230km/h-ABS nutzen beschleunigt werden, was dem Fahrgast sehr wohl auffallen wird und damit relevant ist.

Und dass die Geschwindigkeit geringer ist,als in den jetzigen ICE, bestreitet auch keiner. Auf den jetzigen ICE1 Strecken dürfte das kaum auffallen, da der Zug besser beschleunigen wird, als heute der ICE1. Aber wesentlich schneller wird er eben auch nicht.

Siehe ganz oben. Die heutigen IC-Linien erhalten durch höhere Geschwindigkeiten der Züge die Möglichkeit beschleunigt zu werden. Schade, dass das permanent ignoriert wird und man anscheinend nur die negativen Dinge sehen will. Denn eine IC-Linie, deren Fahrzeit sich durch den ICx verkürzt, ist doch eine gute Sache, oder?


Ob das in der Praxis so eine große Rollen spielen wird, muss sich noch zeigen.
Im Prinzip betrifft es zunächst einmal nur die Linien 26 zwischen Hannover und Kassel sowie die Linie 77 zwischen Amsterdam und Hannover. Alle anderen IC-Linien haben keinen nennenswerten SFS-Anteil, wo die 230 km/h auch ausgenutzt werden können.

Später kommt noch die heutige IC-Linie Berlin-Halle-Erfurt hinzu.

Der Sitzabstand ist im neuen Zug ja schon recht eng.

Gut, der Sitzabstand wird etwas geringer ausfallen als bei den heutigen ICEs. Das ist soweit richtig. Aber dass man hier gleich von "eng" und "IC-Eng" sprechen muss, ist aus meiner Sicht dann doch überzogen, da es sich ja hier nicht um 20 oder 30cm handelt. Doch deshalb ist ja ein neuer Zug nicht automatisch schlecht, eben weil es nur ein Aspekt von vielen ist, der einen Zug ausmacht.


Komfort kann durchaus wesentlich stärker als Fahrzeitveränderungen wahrgenommen werden. So meiden schon heute viele Leute die Baureihe 612, obwohl die bogenschnellen Fahrpläne durchaus signifikante Reisezeitverbesserungen gebracht haben. Aber der Zug wird als unbequem und nicht zeitgemäß empfunden.

Das gleiche Schicksal kann den ICx auch widerfahren.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Sputnik, Overath, Samstag, 03.03.2012, 23:31 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Später kommt noch die heutige IC-Linie Berlin-Halle-Erfurt hinzu.

Wüsste nicht, das es die heute noch gibt

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Samstag, 03.03.2012, 23:46 (vor 5149 Tagen) @ Sputnik

Später kommt noch die heutige IC-Linie Berlin-Halle-Erfurt hinzu.


Wüsste nicht, das es die heute noch gibt

Als Taktverkehr nicht mehr, aber immerhin noch einige Zugpaare, allen voran 1516/1717 und 2355/2356.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Christian_S, Samstag, 03.03.2012, 23:52 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Später kommt noch die heutige IC-Linie Berlin-Halle-Erfurt hinzu.


Wüsste nicht, das es die heute noch gibt


Als Taktverkehr nicht mehr, aber immerhin noch einige Zugpaare, allen voran 1516/1717 und 2355/2356.

Und 1258 und 1259, um zumindest mal die täglich verkehrenden zu nennen. Weiterhin gibts ja gerade Fr-So noch einige weitere Direktzüge auf dieser Relation (1953, 1957, 2353 usw).

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Samstag, 03.03.2012, 23:59 (vor 5149 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von ICE-T-Fan, Sonntag, 04.03.2012, 00:00

Später kommt noch die heutige IC-Linie Berlin-Halle-Erfurt hinzu.


Wüsste nicht, das es die heute noch gibt


Als Taktverkehr nicht mehr, aber immerhin noch einige Zugpaare, allen voran 1516/1717 und 2355/2356.


Und 1258 und 1259, um zumindest mal die täglich verkehrenden zu nennen. Weiterhin gibts ja gerade Fr-So noch einige weitere Direktzüge auf dieser Relation (1953, 1957, 2353 usw).

Wobei 1516/1717 ja über Leipzig fahren, sonst müsste man ja auch noch 290/291 an Sa und So nennen.

Ich schätze die SFS wird einen neuen Taktverkehr rechtfertigen, da die Zeitunterschiede zwischen der via-Halte Halle und Braunschweig auf der Relation Berlin-Frankfurt sich extrem relativieren dürften. Zumal die Strecke über Halle geografisch deutlich kürzer zu sein scheint.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Sputnik, Overath, Sonntag, 04.03.2012, 00:03 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Wobei 1516/1717 ja über Leipzig fahren, sonst müsste man ja auch noch 290/291 an Sa und So nennen.

ICE 1717 fährt über Halle

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Sonntag, 04.03.2012, 00:04 (vor 5149 Tagen) @ Sputnik

Hmm stimmt... ich hatte das noch von früher im Kopf, wo die Zugteilung in Naumburg war.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Mario, Sonntag, 04.03.2012, 00:02 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Komfort kann durchaus wesentlich stärker als Fahrzeitveränderungen wahrgenommen werden.

Es gibt viele Typen von Fahrgästen, die alle unterschiedliche Ansichten haben und deshalb mehr Wert auf das oder das legen. Und hier hast du eben deine speziellen Ansichten und andere eben ihre. Deine sehr spezielle, negative Ansicht, entspricht nicht der Meinung aller Fahrgäste, was du akzeptieren solltest. Nicht jeder ist so radikal kritisch, wenn es um den ein oder anderen cm geht. Viele sind einfach froh, wenn sie entspannt, schnell und sicher von A nach B kommen. Da sollte man also bitte den ICx erstmal in den Einsatz gehen lassenm, bevor man hier dermaßen negative Mutmaßungen aufstellt, die sich am Ende als völlig überzogen herausstellen können.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Sonntag, 04.03.2012, 00:07 (vor 5149 Tagen) @ Mario

Komfort kann durchaus wesentlich stärker als Fahrzeitveränderungen wahrgenommen werden.

Es gibt viele Typen von Fahrgästen, die alle unterschiedliche Ansichten haben und deshalb mehr Wert auf das oder das legen. Und hier hast du eben deine speziellen Ansichten und andere eben ihre. Deine sehr spezielle, negative Ansicht, entspricht nicht der Meinung aller Fahrgäste, was du akzeptieren solltest. Nicht jeder ist so radikal kritisch, wenn es um den ein oder anderen cm geht. Viele sind einfach froh, wenn sie entspannt, schnell und sicher von A nach B kommen. Da sollte man also bitte den ICx erstmal in den Einsatz gehen lassenm, bevor man hier dermaßen negative Mutmaßungen aufstellt, die sich am Ende als völlig überzogen herausstellen können.

Ich bin überhaupt nicht radikal kritisch. Ich bin beispielsweise Fan der BR 612, weil es die derzeit schnellste Baureihe im Thüringer Streckennetz ist, noch vor den ICE. ;)

Ich sage nur, dass eine große Masse von Fahrgästen mit diesen Fahrzeugen unzufrieden ist, Fahrzeitgewinne hin oder her. Als noch die BR 232 mit y-Wagen als RE Erfurt-Altenburg gefahren ist, haben etliche Fahrgäste diese Züge bevorzugt, obwohl sie chronisch verspätet waren.

Ich sage nur, dass das gleiche Schicksal den ICx auch treffen könnte.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Mario, Sonntag, 04.03.2012, 00:18 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ich sage nur, dass das gleiche Schicksal den ICx auch treffen könnte.

Eine reine Mutmaßung ohne wirklich fundierten Grund, sorry. Beim Umbau der ICE3 war damals auch das Geschrei groß, als es hier und da ein paar cm weniger wurden und die Sitze neu angeordnet wurden. Und? Haben die Fahrgäste deshalb den ICE3 boykotiert und wo es nur geht gemieden? Die Antwort findest du im Alltag, wo die ICE3 bestens genutzt werden.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Sonntag, 04.03.2012, 00:31 (vor 5149 Tagen) @ Mario

Ich sage nur, dass das gleiche Schicksal den ICx auch treffen könnte.

Eine reine Mutmaßung ohne wirklich fundierten Grund, sorry. Beim Umbau der ICE3 war damals auch das Geschrei groß, als es hier und da ein paar cm weniger wurden und die Sitze neu angeordnet wurden. Und? Haben die Fahrgäste deshalb den ICE3 boykotiert und wo es nur geht gemieden? Die Antwort findest du im Alltag, wo die ICE3 bestens genutzt werden.

Natürlich ist es Mutmaßung, sonst wäre es nicht im Konjunktiv geschrieben. Aber es ist ja nicht nur der Sitzabstand alleine. Die ganze Verarbeitung wirkt in den Animationen und Pressebildern irgendwie billig. Man hat den Eindruck, dass die DB den Billigfliegern nacheifern möchte, mit Masse statt Klasse. Das erklärt auch die extrem große Bestellung von 300 Stück.

Sicherlich gibt es gute Gründe, die dafür sprechen, zumal sich die ICE3 und ICE-T ja mittlerweile als recht unzuverlässig und kaum noch vorzeigbar heraus gestellt haben... zumindest im direkten Vergleich mit TGV und den SBB-HG-Zügen. Die ICE-A, die früher die Mercedes im HGV waren, kommen heute nur noch durch defekte Klimaanlagen in die Schlagzeilen und ihre Ausfallquote ist mittlerweile ja auch recht hoch... siehe Ersatzzug-Threads.
So gesehen hat die DB eh nichts zu verlieren, da die vermeintlich Super-HG-Züge, die sich von der internationalen Konkurrenz positiv abheben sollten, als Fahrgastärgernis heraus gestellt haben. Zwar ist ein ICE1 im Original so mit der komfortabelste HG-Zug überhaupt gewesen, zumindest für die damaligen Ansprüche im Prä-Laptop/Prä-Handy-Zeitalter, aber er war konstruktionsbedingt halt nicht gerade verschleißarm.

Die DB geht da jetzt mehr in die Philosophie der SNCF, mit großer Stückzahl einfach zu wartender und dafür etwas weniger komfortabler Züge. Das muss kein Fehler sein, zumindest wenn es die Fahrgäste honorieren. Da muss sie aber dann auch mal mit der Preispolitik mitziehen.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Mario, Sonntag, 04.03.2012, 01:15 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Natürlich ist es Mutmaßung, sonst wäre es nicht im Konjunktiv geschrieben. Aber es ist ja nicht nur der Sitzabstand alleine. Die ganze Verarbeitung wirkt in den Animationen und Pressebildern irgendwie billig.

Ich frage mich, welche Animationen und Pressebilder du da gesehen hast...

Man hat den Eindruck, dass die DB den Billigfliegern nacheifern möchte, mit Masse statt Klasse. Das erklärt auch die extrem große Bestellung von 300 Stück.

"Bestellt" sind jetzt erstmal 130 Züge. Und es ist schon sehr seltsam, dass du auf Grund der großen Zahl von bis zu 300 Züge daraus schließt, dass sie damit automatisch billiges Material wären. Was ist bitte verwerflich, wenn man Züge in großer Stückzahl kauft, so dass man pro Zug günstiger kommt? Redet man sich da vielleicht selber einen negativen Beigeschmack nur herbei? Wenn ich große Mengen kaufe, dann erhalte ich eben Mengenrabatt. Und? Wo ist das Problem? Was ist das Schlimme bzw. Qualitätsmildernde daran?

...zumindest im direkten Vergleich mit TGV und den SBB-HG-Zügen.

Sind die Sitzabstände im TGV nicht noch enger als in den ICEs und nicht etwa auf ICx-Niveau? Da werden also zur Anwechslung nur rein die positiven Dinge betrachtet ;-)

Die ICE-A, die früher die Mercedes im HGV waren, kommen heute nur noch durch defekte Klimaanlagen in die Schlagzeilen und ihre Ausfallquote ist mittlerweile ja auch recht hoch... siehe Ersatzzug-Threads.

Die DB wollte ja wie allgemein bekannt nur die kleiner dimensionierten Klimaanlage bezahlen, dann haben sie sie eben auch so bekommen. Daraus hat sie aber zum Glück gelernt und hat bei den BR407 und den ICx jetzt wieder stärkere Klimaanlagen einbauen lassen. Ups, ist das jetzt etwa eine Verbesserung beim ICx gegenüber den bestehenden ICEs? ;-)

So gesehen hat die DB eh nichts zu verlieren,...

;-)))

Die DB geht da jetzt mehr in die Philosophie der SNCF, mit großer Stückzahl einfach zu wartender und dafür etwas weniger komfortabler Züge. Das muss kein Fehler sein, zumindest wenn es die Fahrgäste honorieren.

Ich denke, der Erfolg des französischen HGV-Verkehrs ist absolut unstrittig und genießt bei den Fahrgästen hohe Zufriedenheit. Warum also nicht etwas davon lernen? Man kann zwar immer nur die negativen Aspekte dabei sehen, muss es aber nicht.

Sitzplatzabstand / Fahrkomfort vs. Reisezeit

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 05.03.2012, 12:59 (vor 5148 Tagen) @ Mario

Hallo Mario,

Sind die Sitzabstände im TGV nicht noch enger als in den ICEs und nicht etwa auf ICx-Niveau? Da werden also zur Anwechslung nur rein die positiven Dinge betrachtet ;-)

TGV Duplex bietet 92 cm.

Die DB geht da jetzt mehr in die Philosophie der SNCF, mit großer Stückzahl einfach zu wartender und dafür etwas weniger komfortabler Züge. Das muss kein Fehler sein, zumindest wenn es die Fahrgäste honorieren.

Ich denke, der Erfolg des französischen HGV-Verkehrs ist absolut unstrittig und genießt bei den Fahrgästen hohe Zufriedenheit. Warum also nicht etwas davon lernen? Man kann zwar immer nur die negativen Aspekte dabei sehen, muss es aber nicht.

Wobei Jean-Pierre zwischen Paris und Marseille ja auch schneller unterwegs ist als Otto zwischen Hamburg und München (Abstand etwa gleich).
Wenn man weniger Zeit im Zug verbringt, ist das Komfort im Zug auch weniger wichtig. Und so haben TGVs auch nicht mehr als ein Bistrowagen, denn Jean-Pierre ist meistens nicht länger als 3 Stunden im Zug, während Otto für seine Fahrt von 5-6 Stunden ein Resto braucht.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

naseweiß, Sonntag, 04.03.2012, 01:08 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ob das in der Praxis so eine große Rollen spielen wird, muss sich noch zeigen.
Im Prinzip betrifft es zunächst einmal nur die Linien 26 zwischen Hannover und Kassel sowie die Linie 77 zwischen Amsterdam und Hannover. Alle anderen IC-Linien haben keinen nennenswerten SFS-Anteil, wo die 230 km/h auch ausgenutzt werden können.

Du vergisst die 230er-ABS Hamburg-Berlin und Augsburg-München. Und dann wären da noch die 250er-NBS Bruchsal-Stuttgart-Ulm zu nennen. Gerade auf der Südroute von Bruchsal nach München sind heute min. stündlich IC unterwegs, die, erst recht wenn sie über Linienänderungen durch ICE ersetzt werden, schnelleres Material brauchen.

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Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Mario, Sonntag, 04.03.2012, 01:37 (vor 5149 Tagen) @ naseweiß

Ob das in der Praxis so eine große Rollen spielen wird, muss sich noch zeigen.
Im Prinzip betrifft es zunächst einmal nur die Linien 26 zwischen Hannover und Kassel sowie die Linie 77 zwischen Amsterdam und Hannover. Alle anderen IC-Linien haben keinen nennenswerten SFS-Anteil, wo die 230 km/h auch ausgenutzt werden können.


Du vergisst die 230er-ABS Hamburg-Berlin und Augsburg-München. Und dann wären da noch die 250er-NBS Bruchsal-Stuttgart-Ulm zu nennen. Gerade auf der Südroute von Bruchsal nach München sind heute min. stündlich IC unterwegs, die, erst recht wenn sie über Linienänderungen durch ICE ersetzt werden, schnelleres Material brauchen.

Ich frage mich auch gerade, wo man zwischen Amsterdam und Hannover mit 230km/h fahren kann? Und er vergisst auch die 250er-ABS Karlsruhe-Basel, die in ein paar Jahren fertig sein wird.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Sonntag, 04.03.2012, 02:12 (vor 5149 Tagen) @ Mario

Ob das in der Praxis so eine große Rollen spielen wird, muss sich noch zeigen.
Im Prinzip betrifft es zunächst einmal nur die Linien 26 zwischen Hannover und Kassel sowie die Linie 77 zwischen Amsterdam und Hannover. Alle anderen IC-Linien haben keinen nennenswerten SFS-Anteil, wo die 230 km/h auch ausgenutzt werden können.


Du vergisst die 230er-ABS Hamburg-Berlin und Augsburg-München. Und dann wären da noch die 250er-NBS Bruchsal-Stuttgart-Ulm zu nennen. Gerade auf der Südroute von Bruchsal nach München sind heute min. stündlich IC unterwegs, die, erst recht wenn sie über Linienänderungen durch ICE ersetzt werden, schnelleres Material brauchen.

Ich frage mich auch gerade, wo man zwischen Amsterdam und Hannover mit 230km/h fahren kann?

Ich meinte natürlich Berlin-Stendal-Hannover.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

ICE-T-Fan, Sonntag, 04.03.2012, 02:12 (vor 5149 Tagen) @ naseweiß

Ob das in der Praxis so eine große Rollen spielen wird, muss sich noch zeigen.
Im Prinzip betrifft es zunächst einmal nur die Linien 26 zwischen Hannover und Kassel sowie die Linie 77 zwischen Amsterdam und Hannover. Alle anderen IC-Linien haben keinen nennenswerten SFS-Anteil, wo die 230 km/h auch ausgenutzt werden können.


Du vergisst die 230er-ABS Hamburg-Berlin

Da fahren doch schon ICE mit 230 km/h, so gesehen kein Unterschied. Die L27 bleibt vorerst bei Zugmaterial der CD und ÖBB.

und Augsburg-München.

Zu kurze Strecke für eine Fahrplanbeschleunigung.

Und dann wären da noch die 250er-NBS Bruchsal-Stuttgart-Ulm zu nennen.

Stuttgart-Ulm wurde noch gar nicht gebaut... nicht mal angefangen ;)

Gerade auf der Südroute von Bruchsal nach München sind heute min. stündlich IC unterwegs, die, erst recht wenn sie über Linienänderungen durch ICE ersetzt werden, schnelleres Material brauchen.

Ok, die Rheintal-SFS habe ich vergessen in meiner Aufzählung, wobei Offenburg-Baden Baden auch eher etwas kurz ist als das sich da die 230 km/h besonders bemerkbar machen würden.

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Holger2, Sonntag, 04.03.2012, 02:53 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo,
dass der ICx ein technischer Fortschritt gerade für den veralteten IC - Wagenpark ist, bestreitet glaube ich niemand. Im IC -Verkehr wird sicher gerade die bessere Beschleunigung sich positiv auf die Fahrzeiten auswirken, ich persönlich hoffe noch auf ein schnelleres Abfertigungsverfahren. Auch die höhere Sitzplatzdichte sehe ich jetzt nicht so kritisch, weil die Bahn dadurch eher im Preiskampf mithalten kann. Für die verwöhnteren Kunden gibt es ja immer noch die1. Klasse. Aber für einen ICE - Fan ist es nun einmal enttäuschend, dass der neue Zug gerade im Vrrgleich zu den ICE1 keine Verbesserung hinsichtlich Höchstgeschwindigkeit gibt.

Holger

Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

naseweiß, Sonntag, 04.03.2012, 10:08 (vor 5149 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von naseweiß, Sonntag, 04.03.2012, 10:09

Du vergisst die 230er-ABS Hamburg-Berlin

Da fahren doch schon ICE mit 230 km/h, so gesehen kein Unterschied. Die L27 bleibt vorerst bei Zugmaterial der CD und ÖBB.

Naja, zumindest wenn die L27 zum ICE wird, also Hamburg-Berlin nonstop, 230 km/h dank Railjet, müssten einige IC-Zugpaare eingesetzt werden, die die Halte in Büchen, Ludwigslust und Wittenberge bedienen. Außerdem müsste es noch IC nach Sylt, ggf. Flensburg/Kiel und ICE-D nach Kopenhagen gaben, deren Leitsungen in Zukunft auch 230 km/h fahren können sollten.

und Augsburg-München.

Zu kurze Strecke für eine Fahrplanbeschleunigung.

Bei 40 km lang Höchstgeschwindigkeit wären es 10,5 statt 12 min, zusammen mit einer besseren Beschleunigung vielleicht 2 min. Klar ist das nicht die Welt, aber auch nicht gar nichts.

Und dann wären da noch die 250er-NBS Bruchsal-Stuttgart-Ulm zu nennen.

Stuttgart-Ulm wurde noch gar nicht gebaut... nicht mal angefangen ;)

Ist aber eine wichtige Strecke, auf der heute noch der IC stark vertreten ist.

Ok, die Rheintal-SFS habe ich vergessen in meiner Aufzählung, wobei Offenburg-Baden Baden auch eher etwas kurz ist als das sich da die 230 km/h besonders bemerkbar machen würden.

Aber am Oberrhein sind doch kaum IC unterwegs, nur 2 Konstanzer und 2 Churer Zugpaare, ok vielleicht noch eine paar HVZ-Leistungen nach Stuttgart - zumindest aber keine Taktlinie.

Die Churer Zugpaare werden anscheinend durch die SBB-HGV-Züge ersetzt. Weitere Zugpaare könnte eine verlängerte L60 Basel-Karlsruhe-Stuttgart-München bringen, für die sogar 250 km/h nicht schlecht wäre, da wirklich sehr viele 250er-Abschnitte befahren werden.

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Beschleunigung der heutigen IC-Linien!

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 05.03.2012, 13:20 (vor 5148 Tagen) @ Mario

Hallo Mario,

Nun, ein Aspekt wird hier leider viel zu wenig gesehen. Nämlich dass der ICx mit 230/249km/h schneller sein wird als die heutigen ICs mit 200km/h und bei seinen Halten auch schneller beschleunigt. So können IC-Linien, die heute Teile von NBS oder 230km/h-ABS nutzen beschleunigt werden, was dem Fahrgast sehr wohl auffallen wird und damit relevant ist.

Dieser Beitrag wurden von jemand geschrieben, der davon sehr wohl bewußt ist.
Nicht umsonst steht in meiner aktuellen Unterschrift "mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser!"
Ob buchstäblich alles besser wird, weiß natürlich keiner, aber zumindest hat DB mit dem ICx ein Werkzeug, mit dem sie vieles im Bahnalltag verbessern kann.

Aber wesentlich schneller wird er eben auch nicht.

Siehe ganz oben. Die heutigen IC-Linien erhalten durch höhere Geschwindigkeiten der Züge die Möglichkeit beschleunigt zu werden. Schade, dass das permanent ignoriert wird und man anscheinend nur die negativen Dinge sehen will. Denn eine IC-Linie, deren Fahrzeit sich durch den ICx verkürzt, ist doch eine gute Sache, oder?

Blickpunkt ICx-Gegner: nur schade, dass so eine Linie dann wohl keine IC-Linie mehr ist, sondern eine ICE-Linie, mit dementsprechend höherem Fahrpreis. In NL sind die Fyra-Surrogate wegen deren Aufpreise ja auch nur schwach ausgelastet.

Blickpunkt ICx-Befürworter: es gibt auch Leute, die für die Mehrwert ICx vs. IC-Wagenzug bezahlen möchten. Wenn nicht, dann müßten in NL die Fyra-Surrogate ja leer rumfahren. Und die echten Fyras durften ja auch besser ausgelastet sein als die Surrogate, wenn man wirklich mit 230-250 Amsterdam-Breda fahren kann.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Das Konzept war beim ICE-T schon so ähnlich vorgesehen

ICE-T-Fan, Samstag, 03.03.2012, 00:08 (vor 5150 Tagen) @ Reisender

Nein, es geht nicht darum, schnell vor Abfahrt einen Zug neu zu konfigurieren, sondern um überhaupt. Es ist ein modulares Grundkonzept.


Eben! Dann habe ich das Konzept also doch richtig verstanden. Immer wenn ich in vollen ICE-Zügen unterwegs bin, höre ich immer wieder mal von Mitreisenden den Vorwurf an die Bahn: "...die hätten ja ruhig noch einen Wagen anhängen können".

Bei Triebzügen geht dies jedoch bekanntlich nicht. Und insofern bringt auch der ICx mit seinen Powercars keine Vorteile...

Doch, da die DB maßgeschneiderte Konfigurationen nachkaufen kann.

Sollte sich herausstellen, dass 10 Wagen zu viel für einen Triebzug (beispielsweise wegen Bahnsteiglänge) oder 7 Wagen zu wenig sind (größere Nachfrage), können einfach neue baugleiche Wagen bestellt und eingepasst werden, ohne das eine neue Zulassung erforderlich wird.

Schon bei den ICE-T war das Konzept so ähnlich vorgesehen, dass man 6-Teiler, 7-Teiler und 8-Teiler bauen konnte. Durch technische Änderungen ist es aber nicht mehr so einfach möglich einen Wagen im ICE-T wegzulassen oder hinzuzufügen.

Beim ICx wird das wesentlich leichter werden.

ADMIN: Ermahnung!

Sese, Samstag, 03.03.2012, 07:56 (vor 5150 Tagen) @ Mario

Du scheinst den verteilten Antrieb des ICx garnicht zu kennen, sonst würdest du hier nicht so einen Mist schreiben! ... Also informier dich vielleicht mal, bevor du hier mit deiner Unwissenheit solchen falschen Mist schreibst!

Hallo Mario,

bei allem Verständnis für leidenschaftlich geführte Diskussionen geht so ein Umgangston gar nicht! Wenn du der Meinung bist, dass dein Gesprächspartner grob im Unrecht liegt, kann man ihm das auch ohne persönliche Anfeindung und Schimpfwörter klar machen. Oder redest du im Job mit deinen Kollegen auch so?

Bitte mäßige in Zukunft deinen Umgangston, denn wir wünschen uns hier eine freundliche Atmosphäre. Intensive fachliche Diskussionen sind sehr erwünscht, jedoch respektvoll. Danke!

Aber Bashing ist ok, oder was?

Mario, Samstag, 03.03.2012, 11:28 (vor 5150 Tagen) @ Sese

Intensive fachliche Diskussionen sind sehr erwünscht, jedoch respektvoll. Danke!

Ist es in deinen Augen auch "respektvoll", wenn man hier immer wieder versucht, mit fachlichen Infos gegen diverse falsche Vorwürfe gegen einen Zug gegenzuargumentieren, wird dann von der Gegenseite aber respektlos behandelt, weil man es nicht hören will und nur immer auf extrem negativ geschriebene Zeitungsartikel verweist? Sorry, aber Respekt vor dem Fachwissen scheint hier so manchem zu fehlen und das ist ebenfalls ein äußerst unschöner Zustand und respektlos. Wenn du dich in einer Sache gut auskennst und jemand tut deine fachlichen Argumente immer wieder als falsch ab, dann würde es dir ja auch nicht gefallen. Und da sollte man bitte nicht mit zweierlei Maß messen. Respekt heißt auch Respekt vor dem besseren Wissen anderer indem man den Argumenten dieser auch ein gewisses, legitimes Gewicht zumisst!

Was soll das?

Reisender, München, Samstag, 03.03.2012, 11:32 (vor 5150 Tagen) @ Mario

Es tut mir leid, aber du hast mein Anliegen total missverstanden. Nochmals: Ich hatte diesen Artikel hier nur zur Diskussion gestellt, gerade eben um auch andere Meinungen zu diesem Thema zu hören.

Außerdem habe ich nie gesagt, dass ich die Meinung dieses Artikels 1:1 teile. Ich finde allerdings sehr wohl, dass man den ICx durchaus auch etwas kritisch durchleuchten darf, zumal in diesem Artikel ja auch diverse Fachleute zu Wort kamen, die ebenfalls Kritikpunkte genannt haben…

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Das!

Mario, Samstag, 03.03.2012, 22:41 (vor 5149 Tagen) @ Reisender

Es tut mir leid, aber du hast mein Anliegen total missverstanden. Nochmals: Ich hatte diesen Artikel hier nur zur Diskussion gestellt, gerade eben um auch andere Meinungen zu diesem Thema zu hören.

Du willst zwar andere Meinungen hören, aber du lässt sie nicht gelten, da sie der extremen in dem Artikel widersprechen. So zumindest kommst du rüber, nix für Ungut.

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