Skandal/Südkor. Reisepass gilt neuerdings als MVV-Karte (Allgemeines Forum)

bahn-user, Samstag, 29.11.2008, 10:55 (vor 6383 Tagen) @ GUM

Mein Vertrauen in die DB Sicherheit von DB NETZE ist insoweit aber beibehalten, als die Mitarbeiter der DB Sicherheit KEINEN Gebrauch von einem großen Bündel Scheine gemacht haben, die der Südkoreaner beim (angeblichen) Fahrscheine suchen bereitgestellt hat.

Hier ist IMO das Problem, dass keine Zahlung vor Ort vorgegenommen wurde! Sowas sollte man immer machen bei Ausländern.

Ansonsten ist es halt so, daß solche "Kulanz-Schwachstellen" (ich nenn es mal so) ausgenutzt werden. Und dann eben eher von Leuten, die schon lange vor Ort leben und Ortkenntnisse haben als von Touristen (ganz schlimm auch Leute mit doppelter oder x-facher Staatsbürgerschaft! Da wechselt man dann ja munter je nach Sachlage).

Ich hab selber z.b. mal ein paar Jahre lang keine Parkscheine gekauft (Auto mit D-Kennzeichen), weil ich in dem Land wusste, daß ich die nicht nach D geschickt bekomme. (Ohne Fahrschein gefahren bin ich aber doch nie)

New York hatte immer mit den Knöllchen der UN-Diplomaten zu kämpfen: Teilweise liefen da 6-stellige Beträge im Jahr und pro Land auf (die Russen waren die schlimmsten, die Deutschen zahlten brav), die unbezahlt blieben, weil die Diplomaten wussten, man kann sie nicht zwingen kann.

Wie ist das eigentlich im Fernverkehr? Ein Argentinier ohne EU-Wohnsitz steigt ohne Bargeld in den Sprinter ein, weil er von Berlin nach Frankfurt will? In Haft nehmen kann man so jemanden ja nicht?

Im Einzelfall ärgerlich, aber insgesamt IMO marginal.


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