Diskussion: Hamm-Dortmund-Köln, S-Bahn, RRX vs. IC(E) (Allgemeines Forum)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 27.11.2011, 09:58 (vor 5259 Tagen)
Hallo ICE-Fans,
aus dem Thema "Stuttgart 21" ist ein neues Thema entstanden, nämlich RRX (mea culpa).
Da ich die entstandene Diskussion sehr interessant finde, möchte ich sie hier fortsetzen.
Lumi25 schrieb hier:
Schau dir mal die grandiosen Abfahrtzeiten dieser RE-Linien außerhalb der HVZ nach Düsseldorf an.
RE1 um 23, RE2 um 36, RE5 um 42, RE6 um 48,ERB3 um 52 und danach S1 um 55 (30 Minuten Fahrzeit). Es fährt also 30 Minuten lang gar kein RE.
Redesign schrieb hier:
und wann fahren die Fernzüge?
Duisburg-Düsseldorf, Mi. 30.11.2011, 12:00-14:00, 6 Gleise, 23 Züge + ? Cargos, 200 km/h
000000000011111111112222222222
012345678901234567890123456789
12:00 ............F..S.......R......
12:30 ....FSR.....R.....RF..R..S....
13:00 ........F...F..S.......R......
13:30 ....FSR.....R.....RF..R..S....
12:12 IC 2313 Hamburg-Stuttgart
12:34 ICE 123 Amsterdam-Frankfurt
12:49 ICE 642 Berlin-Düsseldorf
13:08 ICE 629 Essen-München (via Nürnberg)
13:12 ICE 519 Dortmund-München (via Stuttgart)
13:34 IC 134 Norddeich-Luxemburg
13:49 ICE 642 Berlin-Düsseldorf
Utrecht-Amsterdam, Mi. 30.11.2011, 12:00-14:00, 4 Gleise, 25 Züge + 3 Cargos, 140 km/h
000000000011111111112222222222
012345678901234567890123456789
12:00 ..S.......I..I...S.......I..I.
12:30 ..S.......I..I...S.......I..I.
13:00 F.S.......I..I...S.......I..I.
13:30 ..S.......I..I...S.......I..I.
13:00 ICE 128 Frankfurt-Amsterdam
I = Intercity
Erwähnt sind auch die ICs nach Schiphol. Diese fahren dieselbe Strecke und verlassen sie in Amsterdam Bijlmer.
Nicht erwähnt sind die S-Bahnen aus Rotterdam, die erst in Breukelen auf die Strecke kommen; diese haben in Breukelen aber Anschluß an die dargestellten S-Bahnen.
Grundsätzlich ist das ein Beispiel,warum Fernverkehr und Nahverkehr nicht so getrennt werden sollten - quasi ein Besteller für Fern- und Nahverkehr, die Eisenbahnunternehmen müssen nur noch fahren, das könnte doch eine Lösung sein?!
Man beachte den Konjunktiv, "könnte".
1. Die Niederlande können das so machen, weil sie für ihren IC/S nur sehr geringfügig Fernverkehr zu berücksichtigen brauchen: sage und schreibe 1 Zug pro 2 Stunden. Dieser Fernzug fährt in Blockabstand des IC nach Schiphol und überholt den IC in Amsterdam Bijlmer.
Auf DU-D sind es 7.
Übrigens ist die Fahrplangestaltung in NL dermaßen, dass der ICE theoretisch in 15-Minutentakt fahren könnte!
2. NL ist ein relativ einfaches auf sich stehendes Netz mit nur 2 Zuggattungen, während NRW 4 Zuggattungen hat (ICE, IC/EC, RE, S), komplexer ist und auch noch den Rest von Deutschland berücksichtigen muß.
Würde man den Regioverkehr neu gestalten, dann kommt man in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz in die Quere.
Über den viel stärkeren Güterverkehr in NRW vs. NL rede ich erst noch gar nicht.
Auch interessant:
Düsseldorf-Köln, Mi. 30.11.2011, 12:00-14:00, 4 Gleise, 15 Züge + ? Cargos, 200 km/h
000000000011111111112222222222
012345678901234567890123456789
12:00 ............S..............F..
12:30 ..S.......R.......F...S.....R.
13:00 ............S........F.....F..
13:30 ..S.......R........F..S.....R.
12:27 IC 2313 Hamburg-Stuttgart
12:48 ICE 123 Amsterdam-Frankfurt
13:21 ICE 629 Essen-München (via Nürnberg)
13:27 ICE 519 Dortmund-München (via Stuttgart)
13:49 IC 134 Norddeich-Luxemburg
Wir reden hier von einer Millionenstadt und einer Stadt so groß wie Amsterdam...
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Einige Anmerkungen
Felix, Göttingen, Sonntag, 27.11.2011, 11:00 (vor 5259 Tagen) @ Oscar (NL)
Die teuerste Einzelmaßnahme des RRX-Projektes soll die vollständige Herstellung der Sechsgleisigkeit zwischen Duisburg und Düsseldorf sein. Der größte Teil der Strecke ist bereits sechsgleisig, es fehlen nur noch sechs Kilometer. Die Strecke ist m.W. bereits güterverkehrsfrei, trotzdem behauptet man, für den nicht übermäßig starken Personenzugverkehr durchgängig sechs Gleise nötig zu haben. Will man uns eigentlich für dumm verkaufen?
Vor einiger Zeit habe ich mal diesen Artikel gelesen, in dem dargelegt wird, daß die angeblich fehlende Infrastruktur keineswegs das einzige Hindernis ist, das einem vernünftigen Nahverkehr im Rhein-Ruhr-Gebiet im Wege steht. Ob nämlich genug Geld für den Betrieb zur Verfügung gestellt werden würde, sei alles andere als klar.
Zur Forderung nach einer Umverteilung von Regionalisierungsmitteln nach NRW: Solange man ernsthaft die Reaktivierung verschlafener Nebenstrecken wie der Röhrtalbahn prüft, während gleichzeitig der Nahverkehr zwischen Großstädten darniederliegt, scheint man in NRW immer noch zuviel Geld zu haben.
Henrik behauptet, der NV habe bereits Vorrang vor dem FV. Ist nicht immer noch das Gegenteil der Fall? Und hier mal ein Erfahrungsbericht von "RationisCausa" von DSO über die Problematik der Freigabe von FV-Zügen bei Zugausfällen oder Verspätungen im NV, auch lesenswert, um ein Bild von der Situation in Rhein-Ruhr zu bekommen:
"Ich möchte einmal etwas zu den Usern sagen, die der Auffassung sind, der Fernverkehr würde doch relativ oft bei Verspätung der REs freigegeben:
Auf meiner Strecke (Düsseldorf-Köln) stimmt das absolut nicht. Ich fahre mehrfach die Woche diese Relation, und eine Freigabe eines IC oder ICE ist so gut wie nie erfolgt. Im übrigen fahre ich schon immer mit einem 20-Minuten-Puffer, um nicht zu spät zu kommen. Wer aber die Pünktlichkeit der RE 1 zur Minute 40 kennt, weiß, wovon ich spreche.
Neulich wieder: Mein Zug, der RE 1 um 9.40 Uhr ab Düsseldorf, hatte laut Internetauskunft keine Verspätung. Ich also freudig zum Bahnhof. Dann die Durchsage, dass der ICE von Amsterdam nach Frankfurt (Planabfahrt 9.23 Uhr) mal wieder ca. 20 Minuten + hatte. Er kam dann um 9.45 Uhr an - und wurde natürlich nicht freigegeben. Nicht freigegeben wurde natürlich auch der ICE von Dortmund nach Wien (Planabfahrt pünktlich um 9.27 Uhr).
Es wurde mittlerweile 9.50 Uhr (und kein Hinweis auf den RE) - da wurde der RE 1 endlich angekündigt. Er fuhr ein, der Fahrgastwechsel dauerte wegen völliger Überfüllung des Zuges 6 (!) Minuten (habe auf die Uhr geschaut). Währenddessen lief auf dem Nachbargleis leicht verspätet IC nach Konstanz ein (Planabfahrt 9.49). Irgendwann fuhr der RE 1 dann ab (Verspätung mittlerweile 18 Minuten). Kurz nach Ausfahrt aus dem Hbf Düsseldorf kam er dann in Höhe des Puffs direkt wieder zum Stehen, um den IC nach Konstanz überholen zu lassen. Durch diesen Halt dann Verspätung auf 21 Minuten ausgebaut.
Und am Ende gab es dann noch die obligatorische Zugüberholung in Leverkusen Mitte. Mein RE 1 kam dadurch (obwohl als pünktlich im Internet angekündigt) mit einer Endverspätung von fast 26 Minuten am Zielort an. Vollkommen überfüllt, so dass man kaum noch stehen konnte. Und ich konnte mir am Zielort ein Taxi nehmen, sonst hätte ich meinen Termin (wieder mal) knicken können
Eine Freigabe des IC nach Konstanz bis Köln Hbf hätte mindestens erfolgen können - es passierte aber nichts.
Diese eklatanten Verspätungen zwischen Düsseldorf und Köln sind absoluter Alltag - es fahren zwischen Minute 23 und Minute 49 so viele Fernzüge nach Köln, dass man zumindest einen von ihnen hätte freigeben können. Stattdessen fahren die Dinger (oft aus Dortmund kommend) halbleer vorbei, während der Bahnsteig kaum noch die Zahl der Nahverkehrspendler aufnehmen kann."
Eine Anmerkung
Henrik, Sonntag, 27.11.2011, 12:15 (vor 5259 Tagen) @ Felix
Henrik behauptet, der NV habe bereits Vorrang vor dem FV. Ist nicht immer noch das Gegenteil der Fall?
Nein, ich habe gesagt, es gibt einen Vorrang von NV ggü. FV - er ist heute möglich,
mir grad vor einer Woche im ICE widerfahren, weswegen ich ne 3/4 Stunde später an meinem Ziel ankam. Größtenteils ist sicher das Gegenteil der Fall, gewiss - ist aber eben kein Naturgesetz.
Freigabe von FV Zügen im NV
BR_103, Sonntag, 27.11.2011, 14:12 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Ungeachtet dessen das ich auch oft im NV unterwegs bin und ich mich in die Verhältnisse gut rein fühlen kann, so würde ich es, aus der Sicht eines Fahrgastes im ICE für ein absolutes Unding halten, wenn ein ICE, egal wo auch immer, für NV Fahrgäste frei gegeben wird. Das ist durch absolut nichts zu rechtfertigen. Gleiches gilt auch für die IC Züge.
Freigabe von FV Zügen im NV
kater_k, BBRN, Sonntag, 27.11.2011, 16:09 (vor 5258 Tagen) @ BR_103
Ungeachtet dessen das ich auch oft im NV unterwegs bin und ich mich in die Verhältnisse gut rein fühlen kann, so würde ich es, aus der Sicht eines Fahrgastes im ICE für ein absolutes Unding halten, wenn ein ICE, egal wo auch immer, für NV Fahrgäste frei gegeben wird. Das ist durch absolut nichts zu rechtfertigen. Gleiches gilt auch für die IC Züge.
Ich für meinen Teil freue mich für die gestrandeten NV-Fahrgäste, die vielleicht dank der Freigabe doch noch ihren Termin erreichen können. Immerhin kommt man in NRW ja wirklich schnell auch selbst in eine solche Situation.
Freigabe von FV Zügen im NV
Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 27.11.2011, 20:37 (vor 5258 Tagen) @ BR_103
Hoi,
Ungeachtet dessen das ich auch oft im NV unterwegs bin und ich mich in die Verhältnisse gut rein fühlen kann, so würde ich es, aus der Sicht eines Fahrgastes im ICE für ein absolutes Unding halten, wenn ein ICE, egal wo auch immer, für NV Fahrgäste frei gegeben wird. Das ist durch absolut nichts zu rechtfertigen. Gleiches gilt auch für die IC Züge.
Genau das wird in der Schweiz aber tagtäglich praktiziert, das ist ein zentrales Element eines einheitlichen Tarifsystems. Da zahlt man eine Fahrkarte von A nach B und nimmt den nächstbesten Zug der einen von A nach B bringt, egal ob dies eine S-Bahn, ein RE, ein IR, ein IC, ein ICN, ein TGV oder ein ICE ist. So kann man auch mit einem Zonenticket des Tarifverbunds Nordwestschweiz jeden ICE zwischen Basel Bad Bf und Basel SBB jederzeit aufpreisfrei nutzen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Freigabe von FV Zügen im NV
BR_103, Sonntag, 27.11.2011, 20:45 (vor 5258 Tagen) @ Twindexx
Liebe Grüsse in das Land welches auch ich sehr liebe - auch wenn ich mich mehr für das Berner Oberland begeistern kann.
Davon mal abgesehen finde ich das Schweizer System auch genial und würde dies auch bei uns akzeptieren. Solange aber bei uns für unterschiedliche Zuggattungen unterschiedliche Preise zu zahlen sind, kann ich eine Freigabe von FV Zügen für NV Kunden kaum akzeptieren. Allenfalls vielleicht nur dann, wenn dies in extremen Tagesrandlagen passiert, wo sonst das weiterkommen einer grösseren Anzahl von Fahrgästen gefährdet wäre.
An sonsten gehe ich davon aus, das ich bei einem FV Fahrpreis in einem FV Zug auch meine Ruhe vor NV Fahrgästen habe.
Freigabe von FV Zügen im NV
michael_seelze, Sonntag, 27.11.2011, 21:10 (vor 5258 Tagen) @ BR_103
An sonsten gehe ich davon aus, das ich bei einem FV Fahrpreis in einem FV Zug auch meine Ruhe vor NV Fahrgästen habe.
Dann musst du darauf hinwirken, dass die entsprechenden Regelungen der Verkehrsverbünde geändert werden. So ist bei 20 Minuten Verspätung die Nutzung der FV-Züge in NRW möglich. Allerdings muss bei der Kontrolle eine FV-Fahrkarte erworben werden, die nachträglich erstattet wird.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Fahrgäste über eine entsprechende
Verspätung am Abfahrtsbahnhof so bald wie möglich informiert werden, damit eine Erstattung der FV-FK nicht gefährdet ist, weil der NV-Zug dann doch nur 19 Minuten verspätet abfuhr.
Einige Anmerkungen
Lumi25, Sonntag, 27.11.2011, 16:00 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Hallo,
Ich bin auch Wochenendpendler zwischen Brühl und Duisburg seit 4 Jahren. Meine Erfahrung ist eine andere allerdings beziehe ich diese ausschließlich auf den RE 5. Ich fahre recht oft abends um 20.13 mit dem RE 5 nach Duisburg. Letztens hatte dieser auch mal 10 Minuten Verspätung. In Düsseldorf Hbf waren wir um 21.09 Uhr und in Duisburg Hbf um 21.26 Uhr und das ohne Überholung. Zur Info hier ab Köln Hbf fährt ein mal der IC 2339 und dahinter direkt der ICE 912/120 wobei der IC in Düsseldorf Hbf überholt wird. Angesichts der Verspätung des RE 5 bin ich davon ausgegangen, dass dieser in Düsseldorf Flughafen beide Fernzüge vorbeilässt dies war jedoch nicht der Fall. Die DB AG hat den Fahrplan auch in diesem Verspätungsfall so umgesetzt. Sprich direkt hinter dem RE 5 kam in Duisburg Hbf der ICE und danach der IC rein.
Ein anderes Beispiel. Dank des (wieder mal) verspäteten ICE aus Amsterdam hat der RE 5 auch Verspätung. Er kommt zur um 16.48 Uhr in Duisburg Hbf rein. Jetzt entsteht schon der erste Konflikt da der ICE aus Berlin mal pünktlich ist. Der ICE fährt natürlich pünktlich los und der RE 5 direkt im Block hinterher. Da es in Düsseldorf Flughafen nur ein Bahnsteiggleis für die Fernbahn gibt läuft der RE 5 unweigerlich auf den ICE auf. Da der Fahrgastwechsel beim ICE etwas gedauert hat, hatte der RE 5 dann in Düsseldorf Hbf +15 Minuten (also 5 Minuten mehr wie bei der Abfahrt in Duisburg Hbf zur Minute 52). Ankunft Düsseldorf Hbf 17.11 ab 17.14. In Köln Hbf kam der RE 5 um 17.45 Uhr an mit +16 Minuten. Dann ging es im Blockabstand hinter der Eifelbahn (fährt um 17.46 Uhr los) weiter. Da war der IC dann auch schon hinter uns der auch mal pünktlich war. Die Überholung des RE 5 erfolgte nicht in Köln Süd oder Brühl was man eigentlich annehmen sollte sondern (DB ist immer für eine Überraschung gut) in Hürth-Kalscheuren obwohl der RE 5 dort gar nicht hält. Ankunft in Brühl war dann schließlich um 18.10 mit +25 Minuten Verspätung.
Man sieht also es kann so oder so laufen.
Die wichtigste Baumaßnahme beim RRX ist für mich die Kapazitätserhöhung auf Dortmund-Duisburg durch dichtere Blockabstände so wie bei den Hbf das man an zwei Bahnsteigkanten pro Richtung die selben Einfahr/Ausfahrgeschwindigkeiten hat. In Essen Hbf gibt es das schon in Bochum Hbf dagegen nicht.
Die zweite sehr wichtige Maßnahme wäre die Realisierung der RRX-Trasse von Düsseldorf-Reisholz nach Düsseldorf Hbf. Geplant ist hier eine niveaufreie Ausfädelung aus der Fernbahn und die RRX-Gleise per Unterführung unter die S-Bahngleise durch auf die Westseite zu führen. Diese zweigleisige Trasse würde in Düsseldorf Hbf an den Gleisen 6-10 enden.
Mit Realisierung der letztgenannten Maßnahme wäre es möglich den Nahverkehr und Fernverkehr von Düsseldorf Reisholz bis Duisburg Hbf komplett zu trennen. Somit könnte man dort den Fernverkehr fliegend überholen lassen.
RRX - wirklich nötig?
Holger2, Sonntag, 27.11.2011, 22:36 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Hallo,
also so sicher bin ich mir auch nicht, ob die Schienenausbauten für den RRX wirklich erforderlich sind. Ich habe manchmal den Eindruck, dies sind nur Nebelkerzen, damit NRW nicht sofort in einen verbesserten Nahverkehr investieren muss.
Ich bin schon der Meinung, dass in NRW an mehreren Stellen investiert werden muss, nur hat das Land das eben verschlafen. In meinen Augen sind diese erforderlichen Strecken für den RRX aber eher Randlagen:
- der viergleisige Ausbau Dortmund - Hamm
- der Ausbau Dortmund - Hamm - Münster auf 230 km/h, damit der ICE nicht mehr über Lünen fahren muss
- der Ausbau von Recklinghausen - Münster für 200 km/h, als Alternative für die jetzige Linienführung über Essen
- der Ausbau von Hamm - Herford auf 250 km/h
- der Ausbau der KRM bis Deutz
- der Ausbau und Neubau der Strecke Köln (- Wuppertal -) Hamm
... und noch viele mehr
Gerade im Ruhrgebiet gibt es doch schon relativ viele Strecken. Man müsste nur, wie ein Vorredner schon angemerkt hat, den vorhandenen RE durch bessere Triebzüge etwas beschleunigen und vielleicht einen Halt in Benrath einsparen.
Würden die ICE in einen konsequenten 15 - Minuten - Slot eingefügt (Fahrzeit 1:11) und die RE (heutige Fahrzeit 1:26) in Köln gleichzeitig mit den IC abfahren, würde der RE kurz vor dem nächsten ICE in Dortmund ankommen. In Dortmund, oder noch besser in Kamen, wäre dann allerdings für den RE ein längerer Aufenthalt nötig, um den IC vorbeizulassen. Die Verschiebungen im Fahrplan für den Fernverkehr würden im Minutenbereich liegen.
Holger
maximale Ausnutzung der bestehenden Infrastruktur?
naseweiß, Sonntag, 27.11.2011, 23:29 (vor 5258 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von naseweiß, Sonntag, 27.11.2011, 23:33
also so sicher bin ich mir auch nicht, ob die Schienenausbauten für den RRX wirklich erforderlich sind. Ich habe manchmal den Eindruck, dies sind nur Nebelkerzen, damit NRW nicht sofort in einen verbesserten Nahverkehr investieren muss.
Würden die ICE in einen konsequenten 15 - Minuten - Slot eingefügt (Fahrzeit 1:11) und die RE (heutige Fahrzeit 1:26) in Köln gleichzeitig mit den IC abfahren, würde der RE kurz vor dem nächsten ICE in Dortmund ankommen. In Dortmund, oder noch besser in Kamen, wäre dann allerdings für den RE ein längerer Aufenthalt nötig, um den IC vorbeizulassen. Die Verschiebungen im Fahrplan für den Fernverkehr würden im Minutenbereich liegen.
Das ist in etwa meine Meinung, dass schon mit der heutigen Infrastruktur schon mehr machbar wäre, wenn man nur wöllte. Ich hänge mich gerade mal daran an mit meiner Fahrplan-Überlegung.
![[image]](http://www.bilderhoster.net/safeforbilder/81vd6hsd.gif)
Allerdings bin ich von ein bisschen mehr als nur Minutenverschiebungen im FV ausgegangen:
Erster 30-min-Takt:
1h-Takt IC 32/33 Basel/Stuttgart - Mannheim - Rheintal - Köln - Dortmund - Hamburg
1h-Takt ICE 42/43 Basel/München - Mannheim - Westerwald - Köln - Dortmund
--> 30-min-Takt auch südlich Mannheim
Zweiter 30-min-Takt:
1h-Takt ICE 10/11 (Frankfurt -) Köln - Dortmund - Hannover - Berlin
1h-Takt IC 15/55 Köln - Dortmund - Hannover - Leipzig/Berlin
--> alternierende Halte: (ICE Hamm-Minden) wechselt sich ab mit (IC Gütersloh-Herford-Oeyenhsn)
--> ICE-Flügelung Hamm fällt weg, immer über Dortmund (Nachteil: Fahrzeitverlängerung nach Köln)
Immer im 30-min-Takt je ein Zug Ruhr, ein Zug Wupper, Korrespondenzen Köln und Dortmund.
Dazu noch ein 30-min-Takt auf Köln-Duisburg, um 15 min versetzt:
1h-Takt ICE 40/79 München - Nürnberg - Frankfurt - Köln - Duisburg - Amsterdam/Dortmund
1h-Takt IC 34/35 Köln - Duisburg - Münster - Emden/Hamburg
.
Was für RE-Takte könnten so maximal angeboten werden?
- Köln-Duisburg 15-min-Takt (K-Mühlheim und D-Benrath alternierend)
- Düsseldorf-Dortmund ungefährer 10-min-Takt
- Düsseldorf-Duisburg bis zu 8 RE/h, ein RE-30-min-Takt über S-Bahn-Gleise (-> "???")
- Dortmund-Hamm mehrere Kombinationen möglich, prizipiell 30-min-Takt je RE und "RB"
- planmäßig keine direkten Überholungen
Gruß, Naseweiß
Edit: Fehler, einmal RE Duisburg-KöLn ab 13:53 usw. sollte 14:23 (also + 30 min) sein
--
![[image]](https://abload.de/img/signature_ice1_rastervujr9.png)
maximale Ausnutzung der bestehenden Infrastruktur?
Lumi25, Montag, 28.11.2011, 00:32 (vor 5258 Tagen) @ naseweiß
Was für ein Programm hast du dafür benutzt?
Ich habe selber auch mal was entworfen allerdings wollte ich damit nur aufzeigen wie man aus dem jetzigem IST-Zustand mehr herausholen könnte. Natürlich habe ich auch eine entsprechende Excel-Datei aber bin damit halt noch lange nicht fertig.
Der Entwurf sieht in etwa so aus:
ICE-Linie 10
Hamm (Westf) ab 17 - an 33 Dortmund Hbf ab 37 (alternierend mit ICE-Linie 42/43 via Hagen-Wuppertal oder Ruhrgebiet) - an 48 Köln Hbf
Fahrzeugeinsatz ICE 1
Im Abschnitt Berlin - Hamm fährt diese ICE-Linie in der Trasse der zweistündlichen ICE-Linie Berlin-Nürnberg aus dem Fahrplanjahr 2000.
ICE-Linie 42/43
Dortmund Hbf ab 37 (alternierend mit ICE-Linie 10 via Hagen-Wuppertal oder Ruhrgebiet) - an 48 Köln Hbf
Fahrzeugeinsatz ICE 3 Doppeltraktion
IC-Linie 30/31
Dortmund Hbf ab 07 (alternierend mit IC-Linie 55 und neuer IC-Linie aus Berlin via Hagen-Wuppertal oder Ruhrgebiet) - an 18 Köln Hbf
IC-Linie 55/neue IC-Linie aus Berlin
Hamm (Westf) ab 47 - an 03 Dortmund Hbf ab 07 (alternierend mit IC-Linie 30/31 via Hagen-Wuppertal oder Ruhrgebiet) - an 18 Köln Hbf
Damit hat man einen 30 Minuten-Takt zwischen Dortmund und Köln über beide Routen zusätzlich hat man einen zuverlässigen ICE oder IC Stundentakt über beide Routen
Die ICE-Linie aus Berlin endet grundsätzlich in Köln Hbf außer abends (wie heute). Die ICE-Linie 42/43 macht nicht mehr Kopf sondern fährt via Südbrücke dadurch muss der Halt Siegburg/Bonn entfallen den die ICE-Linie 41/78 übernimmt (dazu gleich mehr).
ICE-Linie 41/78
Duisburg ab 06 - (natürlich mit Zwischenhalt in Düsseldorf Hbf) an 40 Köln-Messe/Deutz (neuer stündlicher Halt Siegburg/Bonn)
Die ICE-Linie aus Amsterdam wird wieder in die alte EC-Trasse von früher geschoben somit kann man zwischen Duisburg Hbf und Frankfurt Hbf einen zuverlässigen Stundentakt zusammen mit der zweistündlichen ICE-Linie 41 anbieten. Die Fahrzeit Amsterdam - Frankfurt wird durch die Führung via. Deutz deutlich verkürzt gegenüber heute.
Insgesamt betrachtet ist die größte Änderung als die Verschiebung der IC-Linie 30/31 Hamburg - Köln - Frankfurt/Stuttgart um 30 Minuten die wesentlichste Änderung.
Die IC-Linie Norddeich - Koblenz habe ich komplett weggelassen (dazu später mehr)
Zum Nahverkehr:
Hier verkehren RE 1 und RE 6 neu im 30 Minuten-Takt zwischen Hamm (Westf) und Köln Hbf. Dabei wird der RE 6 in Hamm (Westf) grundsätzlich von der ICE-Linie 10 überholt.
Der RE 1 fährt praktisch weiter in seiner heutigen Trasse etwa und der RE 6 entsprechend 30 Minuten versetzt. In Dortmund fährt der RE 1 zur Minute 43 und der RE 6 zur Minute 13 los also 6 Minuten hinter ICE oder IC.
Den RE 6 hatte ich dabei bis Frankfurt (Main) Hbf vorgesehen ( also Minden (Westf) bis Frankfurt (Main) Hbf (Wendezeit in Frankfurt 50 Minuten). Dabei wird auch der neue Nullknoten in Koblenz Hbf bedient.
Als Fahrzeuge kämen so wohl auf dem RE 1 und RE 6 dann vierteilige Stadler-KISS in Doppeltraktion zum Einsatz mit guten Beschleunigungsvermögen.
Aus diesem Grunde habe ich die IC-Linie Norddeich - Koblenz komplett weggelassen. Die IC-Linie 32 geht bei mir in den IC-Linien 30/31 auf. Die ICE nach Wien ab Dortmund blieben alle erhalten. Nach Norddeich selber hatte ich eher einzelne Urlauber-IC angedacht.
Das ist so im groben das Grundschema wobei es sicherlich einfacher wäre es grafisch darzustellen aber so eine ITF-Übersicht wie von SMA kann ich leider nicht machen.
maximale Ausnutzung der bestehenden Infrastruktur?
naseweiß, Montag, 28.11.2011, 11:48 (vor 5258 Tagen) @ Lumi25
(Sammelantwort auf Lumi25 und Holger2)
Lumi25 schrieb:
Was für ein Programm hast du dafür benutzt?
Ich habe selber auch mal was entworfen allerdings wollte ich damit nur aufzeigen wie man aus dem jetzigem IST-Zustand mehr herausholen könnte. Natürlich habe ich auch eine entsprechende Excel-Datei aber bin damit halt noch lange nicht fertig.
Holger2 schrieb:
-> Wie hast Du die Tabelle erstellt und hier integriert? Die gefallen mir außerordentlich.
- Tabellenkalkulation, was sonst
- ein bisschen Farbe lockert auf, lässt Zugtypen unterscheiden, auch wenn ich diesmal vielleicht zu viel genommen habe.
- zur horizontalen (sich wiederholendes Taktschema) und vertikalen Struktur (Knotenbahnhöfe) die Tabellen-Ränder
- möglichst eng und Verkleinerung, damit ich forengerechte Größe einigermaßen erreiche
- ins Forum als Bild, da am einfachsten, Bildschrimfoto als .gif (datensparend)
.
Holger2 schrieb:
-> Wenn die Bahn nicht so viele Fernverkehrszüge fahren lassen will, kann sie ja einige Trassen freihalten, als Slots für die Zukunft sozusagen.
Die Linien gibt es eigentlich heute alle schon:
L10/11 (= L10)
L55
L32/33 (= L30/31/32/91), L10-Verlängeurng Köln-Rheintal-Frankfurt entspricht L31/91
L41/79 (= heute getrennt bzw. L78/79 Flügellinie)
L35
Meine L34 (Köln-Hamburg) und L15 (Köln-Berlin) kann man quasi mit den heutigen Wochendverstärkern gleichsetzen. Gerade die L34, die man auch in etwa mit dem HKX indentifizieren könnte - sollte der jemals fahren - ist nicht sonderlich wichtig für die Struktur. Die L15 hat mehr Relevanz, da sie in den 30-min-Takt Köln-Hannover herstellt, in Hannover mit der L56 (Oldenburg-Leipzig) korrespondierte und Wolfsburg zusammen mit der L77 (Amsterdam-Berlin) anbinden würde, während die L10/11 dort durchfahren.
.
Lumi25 schrieb:
Der Entwurf sieht in etwa so aus:ICE-Linie 10 ... Dortmund Hbf ab 37
ICE-Linie 42/43 ... Dortmund Hbf ab 37
IC-Linie 30/31 ... Dortmund Hbf ab 07
IC-Linie 55/neue IC-Linie aus Berlin ... Dortmund Hbf ab 07
Damit hat man einen 30 Minuten-Takt zwischen Dortmund und Köln über beide Routen zusätzlich hat man einen zuverlässigen ICE oder IC Stundentakt über beide Routen
Insgesamt betrachtet ist die größte Änderung als die Verschiebung der IC-Linie 30/31 Hamburg - Köln - Frankfurt/Stuttgart um 30 Minuten die wesentlichste Änderung.
Unsere beiden Entwürfe ähneln sich hier, im wichtigsten Teil, sehr stark. Du hast lediglich die L30/31 um 30 min getauscht, dafür die L42/43 gelassen - bei mir umgekehrt.
Dazu habe ich noch um ca. 7 min (südwärts später, nordwärts früher), während du die heutige Zeitlage der L42/43 und L30/31 (und L55) sozusagen als Fundament genutzt hast. Das ändert nicht die Zahl der verfügbaren RE-Trassen, sondern hat mit den gewünschten ITF-Knoten zu tun. Perfekte (00/30er-)ITF-Zeitlagen habe ich in Hannover, Köln, Koblenz, ungefähre (00/30er-)ITF-Zeitlagen, wobei ich nur die Halte aufzähle, bei denen die ITF-Lage wegen der Knotenfuktion Relevanz hat, in Bielefeld, Münster, Hagen, Mannheim. Duisburg und Dortmund kann man als ungefähre 15/45er-Knoten noch erwähnen.
Die ICE-Linie aus Berlin endet grundsätzlich in Köln Hbf außer abends (wie heute). Die ICE-Linie 42/43 macht nicht mehr Kopf sondern fährt via Südbrücke dadurch muss der Halt Siegburg/Bonn entfallen den die ICE-Linie 41/78 übernimmt (dazu gleich mehr).
ICE-Linie 41/78
Duisburg ab 06 - (natürlich mit Zwischenhalt in Düsseldorf Hbf) an 40 Köln-Messe/Deutz (neuer stündlicher Halt Siegburg/Bonn)
Die ICE-Linie aus Amsterdam wird wieder in die alte EC-Trasse von früher geschoben somit kann man zwischen Duisburg Hbf und Frankfurt Hbf einen zuverlässigen Stundentakt zusammen mit der zweistündlichen ICE-Linie 41 anbieten. Die Fahrzeit Amsterdam - Frankfurt wird durch die Führung via. Deutz deutlich verkürzt gegenüber heute.
Bei mir fahren 42/43 und 41/79 mit Kopf machen über den Hbf, dazu 15 min Unsterschied (15-min-Raster), die L42/43 hält weiterhin in Siegburg.
Die L79 habe ich um 30 min getauscht um sie an die L41 anknüpfen zu können. In Holland sollte das kein Problem machen, da Amsterdam-Arnhem sowieso IC-15-min-Takt. Für die Verlängerung der L79 im 2-h-Takt nach München (als Flügelzug der L41) sollten genug 406er zur Verfügung stehen, wenn auf Frankfurt-Paris und Frankfurt-Bruxelles die 407er eingesetzt werden.
Die IC-Linie Norddeich - Koblenz habe ich komplett weggelassen (dazu später mehr)
Aus diesem Grunde habe ich die IC-Linie Norddeich - Koblenz komplett weggelassen. Die IC-Linie 32 geht bei mir in den IC-Linien 30/31 auf. Die ICE nach Wien ab Dortmund blieben alle erhalten. Nach Norddeich selber hatte ich eher einzelne Urlauber-IC angedacht.
Die L30/31/32 habe ich auch zu einem Stundentakt Hamburg-Mannheim (L32/33 analog zu L42/43) zusammengefasst.
Statt der L91 bis Dortmund habe ich die L10 (parallel zur L32/33) bis Frankfurt geführt, dort dann bahnsteiggleicher 5-min-Umstieg zur L91. Man spart man auf Dortmund-Köln einen 2h-Takt, Frankfurt ist als Kopfbahnhof geeignet als Linienende und bahnsteiggleicher Umstieg und man spart ICE-T. Genauso wie die L31-91 heute ist das eine Art Zwitter, an sich eine fortlaufende, lange, gurkenförmige Linie. In Tagesrandlage kann es natürlich verlängerte Züge geben:
- L10 Berlin - Hannover - Dortmund - Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
- L91 Wien - Passau - Nürnberg - Frankfurt - Köln - Dortmund
Die L35 könnte in der Tat auch auf dem Nordabschnitt wegfallen, es werden aber vermutlich doch saisonale Züge bleiben. Wir beide haben auch noch die MDV-L51 (Düsseldorf - Kassel - München/Dresden) weggelasen.
.
Zum Nahverkehr:
Jetzt wird es eigentlich erst interessant.
Hier verkehren RE 1 und RE 6 neu im 30 Minuten-Takt zwischen Hamm (Westf) und Köln Hbf. Dabei wird der RE 6 in Hamm (Westf) grundsätzlich von der ICE-Linie 10 überholt.
Das ist dann die neue Hauptachse.
Der RE 1 fährt praktisch weiter in seiner heutigen Trasse etwa und der RE 6 entsprechend 30 Minuten versetzt. In Dortmund fährt der RE 1 zur Minute 43 und der RE 6 zur Minute 13 los also 6 Minuten hinter ICE oder IC.
Sie werden in Hamm ziemlich direkt 6 min nach den ICE/IC starten und vermutlich nur in Kamen halten. Dadurch, dass die ICE/IC in Dortmund korrespondieren und deshalb länger halten, gleicht sich das wieder aus. An sich könnte man aber doch schon 3 min nach den ICE/IC in Hamm/Dortmund fahren - in Hamm sowieso Überholung. Oder stehen in Dortmund nicht genug Gleise zur Verfügung? Es kann natürlich auch aus anderen Gründen nicht gewünscht sein, z.B. RE-1-Fahrplan nach Paderborn. Insgesamt ist der 30-min-Takt RE1/6 dann etwa (zeitlich) mittig zwischen dem 30-min-Takt ICE/IC auf Dortmund-Köln unterwegs. Ich hatte für den 15-min-Takt Duisburg-Köln (sowohl RE als auch ICE/IC) diese Hauptlinie in Köln an ICE/IC angeschmiegt.
Den RE 6 hatte ich dabei bis Frankfurt (Main) Hbf vorgesehen ( also Minden (Westf) bis Frankfurt (Main) Hbf (Wendezeit in Frankfurt 50 Minuten). Dabei wird auch der neue Nullknoten in Koblenz Hbf bedient.
Ja, holla! Könnte man nicht wie bisher in Koblenz brechen, mit je Kurzwende? NRW-RE nördlich Koblenz, RP-RE südlich. Je nach Fahrplanlage auch überschlagende Wende (also 60+X min Wendezeit). Bei mir "befährt" die L32/33 bzw. die L10 den 00er-Knoten Koblenz, die RE würden sowieso mit Kurzwende von beiden Seiten her enden.
Als Fahrzeuge kämen so wohl auf dem RE 1 und RE 6 dann vierteilige Stadler-KISS in Doppeltraktion zum Einsatz mit guten Beschleunigungsvermögen.
Von Fahrzeitverkürzungen bin ich konservativerweise erstmal gar nicht ausgegangen.
Das ist so im groben das Grundschema wobei es sicherlich einfacher wäre es grafisch darzustellen aber so eine ITF-Übersicht wie von SMA kann ich leider nicht machen.
Was wären denn weitere RE-Linien, am besten zu 30-min-Takte, zusammengefasst? RE2 von Münster und RE5 von Emmerich auf Duisburg-Köln als weiterer 30-min-Takt? Ein weiterer 30-min-Takt von auf Duisburg-Dortmund. Dazu kommt auch die Frage, welche Außenäste man anbindet, welche man zu Linien verknüpft, was sicher auch von der Fahrplanlage abhängt.
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maximale Ausnutzung der bestehenden Infrastruktur?
Holger2, Montag, 28.11.2011, 00:50 (vor 5258 Tagen) @ naseweiß
Hallo,
gefällt mir ziemlich gut Dein Vorschlag.
-> Wie hast Du die Tabélle erstellt und hier integriert? Die gefallen mir außerordentlich.
-> Wenn die Bahn nicht so viele Fernverkehrszüge fahren lassen will, kann sie ja einige Trassen freihalten, als Slots für die Zukunf sozusagen.
Holger
Einige Anmerkungen
ABRob, Bad Oeynhausen, Montag, 28.11.2011, 02:08 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Die teuerste Einzelmaßnahme des RRX-Projektes soll die vollständige Herstellung der Sechsgleisigkeit zwischen Duisburg und Düsseldorf sein. Der größte Teil der Strecke ist bereits sechsgleisig, es fehlen nur noch sechs Kilometer. Die Strecke ist m.W. bereits güterverkehrsfrei, trotzdem behauptet man, für den nicht übermäßig starken Personenzugverkehr durchgängig sechs Gleise nötig zu haben. Will man uns eigentlich für dumm verkaufen?
Interesanter Denkanstoß.
OK, eine zweigleisige Strecke hat eine theoretische Leistungsfähigkeit von 20 - 30 Zugpaaren pro Stunde. Aber besonders leistungshemmend sind dann die Bahnhöfe. Wenn man nicht unbedingt S-Bahn-Haltezeiten haben will, braucht es mehrere Bahnsteigkanten pro Streckengleis. In Duisburg könnte man da vlt. noch was machen, in Düsseldorf wird das schon schwierig und am Flughafen unmöglich.
Und je geringer die Zugfolgezeit ist, umso schwerwiegender wirken sich verspätungen aus...
Zugfolgezeit vs. Verspätungsauswirkungen
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 28.11.2011, 11:10 (vor 5258 Tagen) @ ABRob
Und je geringer die Zugfolgezeit ist, umso schwerwiegender wirken sich verspätungen aus...
Bin ich mir nicht sicher.
Es gibt zwei Effekte:
1. wenn die Züge dichter aufeinander fahren, ist bei einer Verspätung die Anzahl der betroffenen Züge größer.
2. wenn die Züge dichter aufeinander fahren können, sind die Züge besser in der Lage, eine Verspätung wieder dicht zu fahren.
Was würde schwerer wiegen? Vermutung: bei uns 1, in Deutschland 2.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Einige Anmerkungen
naseweiß, Montag, 28.11.2011, 12:09 (vor 5258 Tagen) @ ABRob
Felix schrieb:
Die teuerste Einzelmaßnahme des RRX-Projektes soll die vollständige Herstellung der Sechsgleisigkeit zwischen Duisburg und Düsseldorf sein. Der größte Teil der Strecke ist bereits sechsgleisig, es fehlen nur noch sechs Kilometer. Die Strecke ist m.W. bereits güterverkehrsfrei, trotzdem behauptet man, für den nicht übermäßig starken Personenzugverkehr durchgängig sechs Gleise nötig zu haben. Will man uns eigentlich für dumm verkaufen?
ABRob schrieb:
Interesanter Denkanstoß.
OK, eine zweigleisige Strecke hat eine theoretische Leistungsfähigkeit von 20 - 30 Zugpaaren pro Stunde. Aber besonders leistungshemmend sind dann die Bahnhöfe. Wenn man nicht unbedingt S-Bahn-Haltezeiten haben will, braucht es mehrere Bahnsteigkanten pro Streckengleis. In Duisburg könnte man da vlt. noch was machen, in Düsseldorf wird das schon schwierig und am Flughafen unmöglich.
Und je geringer die Zugfolgezeit ist, umso schwerwiegender wirken sich verspätungen aus...
Erstmal ginge es um ca. 4 IC(E)/h und 6 RE/h (auf Duisburg-Düsseldorf), also 10 Züge, durchschnittlich ein 6-min-Takt. Problem ist ja vor allem, dass RE wegen zusätzlicher Halte langsamer sind als IC(E) und somit sich irgendwann die Trassen im Weg-Zeit-Diagramm kreuzen müssen. Der sechsgleisige Abschnitt Düsseldorf-Duisburg könnte auch zur fliegenden Überholung gedacht sein. Auch mit Beschleunigung der RE durch ET-Einsatz (Beschleunigung, Haltezeiten) und weniger Halten (Wattenscheid, K-Mühlheim?) sollte z.B. auf der Stecke Hamm-Köln nicht ein überholfreier 15-min-Takt der RE zwischen einen 15-min-Takt der IC(E) passen.
naseweiß schrieb:
Auf Dortmund-Hamm gibt es keine S-Bahn, dafür wäre der viergleisige Ausbau für RB/RE (und Güterverkehr?) gut.
ABRob schrieb:
Da halten 2 (RE 3, RE 11) von 4 RE an allen Unterwegshalten, weil es keine freie Fahrplantrasse für eine S-Bahn/RB gibt. Deshalb soll der Ausbau ja auch der Neubau einer S-Bahn sein.
Wenn man dann Richtungsbetrieb macht, könnten die REs für den Halt in Kamen auf die S-Bahn Gleise wechseln und dann gleichzeitig noch vom Fernverkehr überholt werden. Güterverkehr färt m.W. Hamm - Lünen - Dortmund.
Aber besteht denn der Bedarf für 4 richtige RE auf Dortmund-Hamm? Reicht nicht ein 30-min-Takt und dazu ein 30-min-Takt "RB", sei es mit RE oder RB im Namen? Und Überholen bei nur einem Halt ist etwas ungünstig, außer natürlich Verspätungsfall - da dann die RE einige Minuten in Kamen warten müssten.
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RRX: 4 Gleise + Überholstellen sollen reichen
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 28.11.2011, 11:02 (vor 5258 Tagen) @ Felix
Die teuerste Einzelmaßnahme des RRX-Projektes soll die vollständige Herstellung der Sechsgleisigkeit zwischen Duisburg und Düsseldorf sein. Der größte Teil der Strecke ist bereits sechsgleisig, es fehlen nur noch sechs Kilometer.
Wobei man sich die Frage stellen kann, in wiefern das 5. und 6. Gleis nötig sind.
Nochmal die Ist-Belegung Duisburg-Düsseldorf:
000000000011111111112222222222
012345678901234567890123456789
12:00 ............F..S.......R......
12:30 ....FSR.....R.....RF..R..S....
13:00 ........F...F..S.......R......
13:30 ....FSR.....R.....RF..R..S....
Und jetzt eine Soll-Belegung Schiphol-Amsterdam Zuid/Centraal 2020 (Anzahl der Züge PDF, Seite 5, Darstellung ist ein möglicher Fahrplan):
000000000011111111112222222222
012345678901234567890123456789
12:00 F.IS...IS.F.IS.I.IS.F.IS...IS.
12:30 F.IS...IS.F.IS.I.IS.F.IS...IS.
13:00 F.IS...IS.F.IS.I.IS.F.IS...IS.
13:30 F.IS...IS.F.IS.I.IS.F.IS...IS.
Wir sehen jede 10 Minuten ein HGV-Zug der HSL-Zuid ('0), ein IC Den Haag-Almere ('2), ein IC Schiphol-Nijmegen ('7), eine S-Bahn nach Amsterdam Centraal ('3) und eine S-Bahn nach Almere ('8). Halbstündlich soll offenbar noch ein IC nach Amsterdam Centraal dazukommen ('15, war mir allerdings nicht bekannt). Das ganze soll auf 4 Gleisen fahren.
Dies nur so als Darstellung, was man so alles auf 4 Gleise hinkriegen kann. In Japan verarbeitet man übrigens bei 6 Gleisen doppelt so viele Züge wie in dieser Soll-Darstellung (allerdings nur IC und S-Bahn, Shinkansen auf eigener Infra, zudem IC und S-Bahn mit denselben Fahrzeugen).
Für Duisburg-Düsseldorf würden 4 Gleise schon reichen, mit zwei extra Gleisen nur in den RE-Bahnhöfen, damit ein Fernzug die dort haltenden REs überholen können.
Kann mich irren, aber ein neuer Fahrplan soll doch billiger zu haben sein als 12 km Gleis, oder?
Ob nämlich genug Geld für den Betrieb zur Verfügung gestellt werden würde, sei alles andere als klar.
Bei uns betrifft PHS 2020 vor allem Investitionen in Überholstellen, Wendegleise und Bahnsteigverlängerungen (damit 12-Wagen-IC-Dostos auch an kleineren Bahnhöfen halten können). Herzstück ist Schiphol-Amsterdam-Almere-Lelystad (OV SAAL) komplett viergleisig und kürzere Zugfolgezeiten. Ansonsten ist es vor allem Züge neu einplanen.
Diese eklatanten Verspätungen zwischen Düsseldorf und Köln sind absoluter Alltag - es fahren zwischen Minute 23 und Minute 49 so viele Fernzüge nach Köln, dass man zumindest einen von ihnen hätte freigeben können. Stattdessen fahren die Dinger (oft aus Dortmund kommend) halbleer vorbei, während der Bahnsteig kaum noch die Zahl der Nahverkehrspendler aufnehmen kann."
Tja, strikte Trennung FV/NV...:(
Bei uns passiert es umgekehrt. Zwischen Den Bosch und Utrecht kommt mein (pünktlicher) IC in Houten zum Stehen. Neben uns steht die S-Bahn Geldermalsen-Utrecht, 10 Minuten verspätet. Wir sehen die von Fahrgästen total auseinanderplatzende S-Bahn wegfahren und bummeln hinter dieser S-Bahn (1 Zwischenhalt) weiter nach Utrecht (8 km). Den Anschluß 35->30 in Utrecht kann der IC aufgrund der Verspätung meistens nicht mehr darstellen (8->31 geht meistens noch, weil der IC nach Schiphol (ab '13/'28/'43/'58) nach dem IC nach Amsterdam (ab '10/'25/'40/'55) losfährt).
Aber: dafür haben in Utrecht die Fahrgäste der S-Bahn trotz ihrer massiven Verspätung von 2/3 Takt ihre planmäßigen IC-Anschlüsse nach Schiphol und Amsterdam noch. Die Fahrgäste, die von IC 35 Eindhoven-Schiphol auf IC 30 Nijmegen-Amsterdam umsteigen möchte (das durften wenigere sein als die der besagten S-Bahn), haben zwar das Nachsehen, aber in etwa 10 Minuten kommt schon der nächste IC.
Auch passiert es mal, dass der IC bei Houten Castellum außerplanmäßig auf die Regiogleise wechselt und in Houten extra hält, um die Fahrgästen die nicht mehr in die S-Bahn passten, dennoch mitnehmen zu können.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Diskussion: Hamm-Dortmund-Köln, S-Bahn, RRX vs. IC(E)
JW, Sonntag, 27.11.2011, 12:02 (vor 5259 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo Oscar,
die Anzahl der Gleise zu vergleichen reicht hier nicht.
Denn die Strecke Düsseldorf-Duisburg besteht praktisch aus 3 zweigleisigen Strecken, eine für den 200km/h Fernverkehr, eine für die S-Bahn und eine für den Regionalverkehr und Güterverkehr. Wobei letztere nördlich vom Flughafen zusammengefasst sind (da viergleisig).
Ein Wechsel zwischen den Einzelstrecken ist nur sehr eingeschränkt möglich.
Die Strecke Utrecht-Amsterdam dagegen ist im reinem Richtungsbetrieb aufgebaut. Hier sind an vielen Stellen Wechsel auf das jeweils benachbarte Gleis der gleichen Fahrtrichtung möglich. Die Regionalzüge verkehre dabei bevorzugt auf den Innengleisen (die meisten Regionalbahnhöfe haben nur einen Mittelbahnsteig), die durchgehenden Züge auf den Außengleisen.
Die Abzweigungen sind mit aufwendigen Brückenkonstruktionen (wie dem Utrechbog) so gebaut das man von jedem Richtungsgleis konfliktfrei in jede Richtung abzweigen kann.
Bezüglich Streckenkapazität kann man eine viergleisige Strecke kaum besser planen als Utrecht-Amsterdam, sie wurde ja auch auf einen Schlag komplett neu erbaut. Während Düsseldorf-Duisburg ein häppchenweise gewachsenes Sammelsurium ist, hier mal zwei Gleise für 200km/h ausgebaut, eine S-Bahn hinzugefügt, diverse Flughafenanbindungen und Bahnhöfe gebaut und 'demnächst' zwei RRX-Gleise hinzugefügt.
Gruß Jörg
Diskussion: Hamm-Dortmund-Köln, S-Bahn, RRX vs. IC(E)
naseweiß, Sonntag, 27.11.2011, 13:57 (vor 5258 Tagen) @ Oscar (NL)
Übrigens ist die Fahrplangestaltung in NL dermaßen, dass der ICE theoretisch in 15-Minutentakt fahren könnte!
Was ja für einen ICE alle 2 h eine dermaßige Verschwendung ist, außer natürlich, was warscheinlich ist, die 7/8 freien Trassen werden durch Güterzüge genutzt.
2. NL ist ein relativ einfaches auf sich stehendes Netz mit nur 2 Zuggattungen, während NRW 4 Zuggattungen hat (ICE, IC/EC, RE, S), komplexer ist und auch noch den Rest von Deutschland berücksichtigen muß.
Die S-Bahn hat aber bei der hier besprochenen Hauptroute (Köln-Duisburg-Dortmund) eigene Gleise, braucht also nicht beachtet zu werden. Auf Dortmund-Hamm gibt es keine S-Bahn, dafür wäre der viergleisige Ausbau für RB/RE (und Güterverkehr?) gut.
Wenn man die ICE und IC miteinander vertakten würde, dann klappte es auch im Zusammenspiel mit den REs, die ebenfalls einen Takt bilden könnten. Entweder ICE/IC im 15-min-Takt (a) oder paarweise gebündelt 30-min-Takt (b). Die RE könnten dann entweder im 15-min-Takt (a) oder einen 10/20-min-Wechseltakt (b) fahren - und das auf einer zweigleisigen Strecke, ohne jeden Ausbau. Wichtig ist auch, dass die ICE/IC nicht allerschnellste Trassen erhalten. Da es in NRW aber kaum großräumigen Durchgangsverkehr gibt, die ICE/IC meist enden, ist das kein Problem. Auch gibt es ja die Wupperroute zwischen Köln und Dortmund/Hamm für den weiter laufenden Verkehr, auf der dann nicht gebummelt werden sollte.
Würde man den Regioverkehr neu gestalten, dann kommt man in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz in die Quere.
Mit dem Regionalverkehr? Das sicher nicht, wir reden ja vom Zentrum NRWs, nicht von den Randstrecken. Höchstens die nötigen Fernverkehrsverschiebungen bedingen leichte Änderung bis Hannover und Mainz (Rheintal) und ggf. nach Amsterdam! Wie du sagst, hat man Amsterdam aberein 15-min-Raster, womit also genug verschiedene Zeitlagen zur Auswahl stehen. Nach Hamburg und über die Westerwaldachterbahn nach Frankfurt/Mannheim könnte man bei den heutigen ICE/IC-Zeitlagen bleiben.
Über den viel stärkeren Güterverkehr in NRW vs. NL rede ich erst noch gar nicht.
Der hat, genauso wie die S-Bahn, auf der Hauptroute eigene Gleise, muss nicht beachtet werden.
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![[image]](https://abload.de/img/signature_ice1_rastervujr9.png)
Diskussion: Hamm-Dortmund-Köln, S-Bahn, RRX vs. IC(E)
ICE-TD, Sonntag, 27.11.2011, 15:19 (vor 5258 Tagen) @ naseweiß
Auch gibt es ja die Wupperroute zwischen Köln und Dortmund/Hamm für den weiter laufenden Verkehr, auf der dann nicht gebummelt werden sollte.
Die Wupperroute ist kaum weniger belastet als die Strecke über den Pott, vor allem im Raum Wuppertal. Stündlich IC-Züge, stündlich ICE-Züge, RE4,7,13 stündlich, RB48 halbstündlich. Dazu noch relativ viel Güterverkehr, viele Züge aus Gremberg/Eifeltor in Ri. Osten fahren über die Strecke. Es gibt zwar noch die Orts-/S-Bahngleise, aber da fahren auch schon S8,9 und RB47 drauf.
Diskussion: Hamm-Dortmund-Köln, S-Bahn, RRX vs. IC(E)
ABRob, Bad Oeynhausen, Montag, 28.11.2011, 02:15 (vor 5258 Tagen) @ naseweiß
Auf Dortmund-Hamm gibt es keine S-Bahn, dafür wäre der viergleisige Ausbau für RB/RE (und Güterverkehr?) gut.
Da halten 2 (RE 3, RE 11) von 4 RE an allen Unterwegshalten, weil es keine freie Fahrplantrasse für eine S-Bahn/RB gibt. Deshalb soll der Ausbau ja auch der Neubau einer S-Bahn sein.
Wenn man dann Richtungsbetrieb macht, könnten die REs für den Halt in Kamen auf die S-Bahn Gleise wechseln und dann gleichzeitig noch vom Fernverkehr überholt werden.
Güterverkehr färt m.W. Hamm - Lünen - Dortmund.
Kurze Frage: Wofür steht RRX?
GUB, Bremen, Sonntag, 27.11.2011, 21:45 (vor 5258 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von GUB, Sonntag, 27.11.2011, 21:46
Und was umfasst das Projekt insgesamt? Doch nicht nur einen 6-gleisigen Ausbau von Duisburg-Düsseldorf(?)
Kurze Frage: Wofür steht RRX?
Matze86, München, Sonntag, 27.11.2011, 21:53 (vor 5258 Tagen) @ GUB
Und was umfasst das Projekt insgesamt? Doch nicht nur einen 6-gleisigen Ausbau von Duisburg-Düsseldorf(?)